XXVII.
Ä6er Geologie und Geognosie.
(Drei in Ver Polytechnischen Gesellschaft in Berlin gehaltene, stenographischnachgeschriebene Vorträge.)
Motto: Geologie und Geognosie, inhaltschwereWorte: ich hoffe, daß kein Lehrer soohne weiteres über sie weglieset.
Im Laufe des vorigen Winters habe ich Ihnen, meine ge-ehrten Herren, die Grundlehren der Astronomie vorgetragen. Jetztbin ich im Begriff, Ihnen eine andere Grundlehre, das wichtigstedes Wissens über die Erde und die Erdbildung vorzulegen. Jeneswar das gewisseste Wissen, was wir haben, denn es ruht auf denGrundsätzen der Mathematik, in betreff der Gewißheit, der Königinder Wissenschaften. Was jetzt folgt, ist weniger gewiß, stehtweniger fest, und wir treten inehr in das Gebiet der Vermutungenund Hypothesen. Zwar haben auch die Astronomen noch mancheHypothese, und viele Fragen sind noch unbeantwortet, aber dernicht zu beantwortenden Fragen in der Geologie und Geognosiegiebt es viel mehr. Damals stiegen wir in die lichten Höhen hin-auf, jetzt dringen wir in dunkle Tiefen. Ich werde nur dieGrundlehren der Wissenschaften vortragen, und setze dabei voraus,daß die geehrten Anwesenden von der Sache noch nichts wissen.Ich werde dabei zunächst fragmentarisch verfahren, und wenn dieSache etwas chaotisch vor Ihren Augen auftritt, so ist das eineFolge der Natur der Diuge. Nachher aber wird in diese Frag-mente eine gewisse Ordnung kommen, indem ich versuchen werde,dieses einzelne von unten auf systematisch wieder aufzubauen. DieKenntnis des Systems ist nie Anfang der Wissenschaften gewesen,