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3 (1891)
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sammennehmen. Um die weitere Entwickelung zn begreifen undeinen Blick zu thun in die Verwickelung der Sache, kommt esnicht bloß auf das Sternbild an, sondern nun kamen noch diePlaneten hinzu. Alan beobachtete deren Stellung in den ein-zelnen Sternbildern, ob ein glücklicher oder unglücklicher Sternim Haus des Lebens stand, oder in dem untergehenden Stern-bilde, dem Haufe des Todes. Wenn bei einer Unter-nehmung sich da ein Stern zeigte, der für unglücklich galt, soriet man von der Unternehmung ab. Da nun der Planeten 7waren, so kann man sich denken, wie verwickelt die Sache werdenmußte. Man unterschied den Gesechtsschein, die Entfernungeines Planeten um den sechsten Teil des Tierkreises von: Hausedes Lebens; die sogenannte Quadratur, die Entfernung um

3 Sternbilder; den Tertiärschein, die Entfernung von

4 Sternbildern, die Opposition und Konjunktion. Wiewollte man, wenn man die Stellung aller 7 Planeten in Ver-bindung mit den verschiedenen Häusern berücksichtigen wollte, denEinfluß aller bestimmen? Dadurch wurde die Astrologie so ver-wickelt, daß man mehrere Hunderte von Regeln aufstellte, welchebei den verschiedenen Astrologen zum Teil ganz verschiedenwaren. Man schrieb den Planeten einen trocknenden oder feuchten-den, einen wärmenden oder kältenden Einfluß zu. Die ammeisten Glück verheißenden Planeten waren im allgemeinenVenus und Jupiter, die weniger glücklichen Mars nndSaturn. Alan hielt die Venus für einen Wärme und Feuchtig-keit bringenden Ster» und schrieb ihr vorzüglich Einfluß aufdas weibliche Geschlecht zu. Mars war inehr männlicher Natur,feurig und trocken, wahrscheinlich wegen seines feurigen leben-digen Glanzes. Jupiter war wie die Venus, doch wenigerwärmend, mehr feuchtend, Saturn kältend und feuchtend. Wennder letztere z. B. in dein Hause des Lebens eines bestimmtenMenschen stand, so prognostizierte man ihm kein besonderes Glückim Leben. War es Venus oder Jupiter, oder hatten diese einegünstige Stellung in der Quadratur oder in der Konjuktion, sodeuteten die Astrologen auf ein besonderes Glück des Menschen.Die Sache wurde so verwickelt, daß eine bestimmte Kenntnis dazu