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lierenden Gleichmacherei, sondern der Ungleichheit. Unterschiedesind notwendig in ihren: Gefolge. Der Gedanke des Kommunis-mus, des französischen Sozialismus und die gesellschaftlichen Ein-richtungen nach St. Simon, Fourier rc. mit den Staats-werkstätten des Hrn. Louis Blanc gehören nach Utopien. Dieindividuelle Freiheit verlangt nichts als freien Rann: zur Thätig-keit, sie macht an den Staat keinen andern Anspruch als den desSchutzes, sie sucht die Hilfe in sich selbst.
Ebensowenig setzt dieses Prinzip zweitens die Ver-wischung oder die Vernichtung der provinziellen Verschiedenheitender einzelnen deutschen Stämme. Wohl sind nach ihn: die In-dividuen an Rechten einander gleich, aber diese Gleichheit störtnicht die landesmannschaftliche Verschiedenheit. In: Gegenteil, siegehört zu den trefflichsten Vorzügen und Schönheitei: des deutschenLebens, das sich, in: Gegensatz gegen die abstrakte Gleichmachereiii: Frankreich, die Mannigfaltigkeit der Daseinsformcn und damitein notwendiges Merkmal ästhetischer Erscheinungen erhalten hat.Nicht leugnen läßt sich, wie mir dies auch schon angedcutethaben, daß diese Verschiedenheit mit die Schuld trägt, daß wires zu keiner nationalen Einheit gebracht haben; aber diese sollnicht auf Unkosten der Verschiedenheit und auf den: Untergangederselben errichtet werden, sondern es bleibt die Aufgabe, sie un-beschadet der provinziellen, teilweise durch die Geschichte bestätigtenStammverschiedenheiten aufzustellen. Sie sind durch die Naturgesetzt, folglich gut; sie sind ein Produkt der Verschiedenheit desBodens, auf welchem die deutschen Stämme wohnen. Das deutscheLand ist nämlich in seinen einzelnen Teilen sehr individuell ge-staltet; es giebt, so weit meine geographischen Kenntnisse reichen,ans gleichen: Flächeninhalte kein individualisierteres Land alsDeutschland, was die Verschiedenheit oder Individualisierung seinerBewohner nicht nur individuell, sondern auch stammartig undProvinziell bedingt. Weder die individuelle Freiheit, noch dienationale Einheit fordern die Vernichtung der Verschiedenheit.
Drittens fordert jenes Prinzip nicht eine einzige Artder Staatsform, sondern es verträgt sich mit einer Mannigfaltig-keit von Staatsformen, mit dieser und jener.
Nicht zu leugnen ist, daß die individuelle Freiheit mit der