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1 (1821)
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gcn, weil es nicht, wie das Spinnen, in unmittelbarrer Verbindung mit dem Anbau des Flachses steht.

Es war eine Zeit, und sic liegt meinem, noch nichtaltem Gedächtnisse nicht fern, wo in unscrm Vatcrlandcalles, was Weib hieß, jung und alt, vornehm undgering, in der Stadt, wie auf dem Lande, spann.Binnen den letzten 2<o Jahren hat sich dies merklich ver-ändert. In den Hausern der vornehmen Städter fangendie Spinnräder an, schon selten zu werden, selbst beidem Mittelstände verschwinden sie hie und da, und ihreStelle nehmen, mehr oder weniger, Strickstrümpfe,Stickrahmen und Romane ein. Ob dies ein Fort-schritt im Bessern ist? Und ob es zu wünschen, daß

unsere Vauermädchen diesem Beispiele folgen?-Ist

aber erst das Spinnrad verbannt, wird sich das übrigebald von selbst finden, und wir werden am Ende nochbei unser Leibes Leben die ms Jahr 2400 verlegte Visiondes Satyrikers Friedrich erfüllt sehen, wie der Bauer,auf einem Damphpflug sitzend, im Homer liest, und dieBauernmagd den istartor kicko des Ousriai rezitirt.Aufrichtig gestanden, bin ich ein geschworner Feind dieserSuperkultur, und man möge es mir daher verzeihen,wenn ich von ganzem Herzen Romane, Stickrahmen undzum Thcil die Strickstrümpfe selbst auf dem Bl ge undunsere Weiber und Mädchen dagegen wieder hinterdem Kochtopf und dem Spinnrade wünsche. Wie ichnicht zweifle, wird mancher ehrliche Hausvater undHausmutter mit mir in diesem christlichen Wunsche ein-st immen.

Theilweise hat sich bei uns noch die schöne Sitte er-halten, daß das junge Mädchen sich das Garn selbstspinnt, was zur Leinwand ihrer Aussteuer verwobenwird. Kann es ein schöneres, zweckmäßigeres Erzie-hungsmittel geben zur Wirthschaftlichkeit und zum häus-lichen Fleiße? und kann unsere moderne Pädagogiketwas Besseres an dessen Stelle setzen ? Ihr Lin-