schaffen fey. Einen Dogen von Costanz bis Lübeckzu messen, würde jeht, nachdem ein dreifach sogroßer von Zvika bis nach den Orkadcn gemessenworden, nur von einem sehr geringen Nutzensey», hingegen einen kleineren Dogen von ein PaarGraden zu messen, einen von Darmftadt bis Arens-bcrg, ist von gar keinem Nutzen für die Wissen-schaft, da er kein Resultat liefern kann, was mannicht schon weiß.
Der Werth aller Messungen beruht darauf,daß sic fertig werden. Eine unvollendete Arbeit istfast von gar keinem Nutzen fürs Leben. Ucbcrall,wo man sich umsteht, sieht man Bruchstücke angc-fangener Arbeiten, die nicht vollendet worden — unddie vielleicht vollendet wären, wenn man nicht stracksangcfangen, von Gradmcssungen zu reden. So dieThüringische Gradmessung, die Herr von Zach un-ternahm, und bei der nicht allein ein Breitengrad,sondern auch ein Längengrad sollte gemessen werden.Die Standlinie wurde mit einer ängstlichen Ge-nauigkeit gemessen, so daß auf die Stunde nuri Zoll gefehlt wurde, — eine Genauigkeit, diezweckmäßig gewesen wäre, wenn man in der Astro-nomie ein Mittel besessen, die Pol höhen bisauf eine Zchntel-Sccundc zu bestimmen.Auf den Endpunkten der Linie wurden statt der