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Soqcnnctnfl —
man gottbare Saaren in Sagerbänfern liegen taffenbarf, opne fte gu nergollen. Tie Sagerfrift ift 1—2gapre, wofür Bon bem @igentf|ümev ber Saare einSag er gelb entrichtet wirb.
Sagevmefatt, Segnungen panptfäcplid) guv §er»ftettuitg Bon Sägern für Setten an SDfafdjiiten, aberaud) für anbere groeife Bermenbet. ©ie tnüffen mitgeringer Siberftanbgfäpigfeit gegen bie SReibmtgeine große geftigfeit Bereinigen. Sie beftepeit ent'meber aitg etwa 73—98% Kupfer u. 2—19%3infunb 3 ' 1 'n, loogu geringe ÜDieitgen anberer ajietattefommen, ober aug Qin!, ginn, ©ifeit uitb Antimon,benen etwag Tupfer 6eigemifd;t ift. Tie erften Segir«ungen, bei welchen Seidptßüfftgfeit, guteg augfüttenber gormeu u. ißoliturfähigfeit gtanptbebingungenber ©üte ftnb, fmb um fo härter, je größer ber 3inn=u. 3infgeljalt ift. ©iit gufah öon 1 % @ifen inacptfte befonberg gur $erftettung fleinerer Säger geeig=net, ba bag (Sifen ber Segiruug große geftigfeit Ber«leiht. Sie gmeite 2lrt ber Segirungen fittb leichterfdpntelgbar, weidper, Berberben beim Satmfaitfenber Sette giemtidj fdpttett, ftnb aber and) billiger, algbie erjle Strt. ©in Säger att§ einer guten Segiruugber streiten Strt, nüptbeitgapfeu roenig ab, ift aud)recht gut faltbar, geigt gu einer bünneu glatte aug«gegoffett auf bent S3rud), ber fcpoit nad) 2—3nta!i«gern §iit« u. .fjerbiegen erfolgt, ein feinförniges aug«fepcn u. befteht aug 90 % ginn, 2 % Kupfer unb8% Slntimon. ©epr gut bewährte ftd> and; eilte 8e«girnng aug SG, 31 % ginn, 5, 57 % Tupfer tt. 7, 26 %Antimon. ©faset.
Sägern beg ©etreibeg, Umbiegen ob. Umfiiicfenber .fjalme gtBifdjen bent 2. it. 3. Knoten. Urfadje iftÜberberläitgerung beg .fjaltneg burcp Sicptmangel beigu büptem, üppigem Sadjgtpum, bef.an ©eilßetteit.golge beg S*g ift ungeitügenbe augbilbuitg ber Kör«uer. IDiait Berpiitbert baper bag S. burcp (Schröpfen,Slbmeiben bei trodfeuem groß, fdjarfcS ©ggeu itngrüpjapr; am beßen wirb bemfelben burd) biiune©aat, bef. Trittfaat, Borgebeugt. sstjotie.
Sagerpffaitjett, f. b. ro. Tpattopppteit.
Sagerjnutft ber©efd)ü(jrepre, ber tjjunft in betnbie ©cpilbgapfenad;fe eine bttrd) bie ©eelenachfe ge«badete Berticale ©bette fcpneibet. ©etüöhnlich liegt berS. in ber ©eelettadjfe, aitgitapiugmeife auch tiefer n.heißt bann Berfentt.
ötigerfä)cin(Sagerpapier, engt. Warrant), göpltgu beit Saarenpapteren, melcbe Bott ber eilten $anbgur anberen übergepenb bie Übergabe ber Saare in33eftp erfepeit, auglieferunggfdpein, wie bagTeutfdpe§anbelgge[epbud) ihn begeicpnet. Ser ben Bott einergur aitfbewapruitg foldper Saaten sc. ermächtigtenäußalt auggeßettten «Schein überliefert erhält, batbamit ein gaitftpfanb an ber Saare, bie opne feinegußitnmuitg itt feilte anbere §änbe übergepeit barf.9fad) bem .fjanbelggefeljbucp fann ber S. wie bie©onnoffameitte, Sabefcpeine, fSobntereibriefe ec. burd)gnboffantent übertragen merben, roeitn att Orbregeßettt, u.gel)eitbamit atteßledße aug bemiuboffirtenißapiere auf beit gttboffatar über. ©.Teutfcpeg §an«bel§gefeh&udh 302—304. Sagai-
Sagerftätte, eine Slölagerung itufjöarer «Däne-ralien, fei eg Bon ©rgeit, fei eg Bon Kopien.
Sagermtg, bie Sfrt u. Seife, mie bie ©eßein§«fchi<htcit übereiitanber liegen. Qm allgemeinen ftnbbie @d)id)ten in boi'igoutaler Sage abgefe^t (folßige
Sago $9?aggiore.
Sage), boch häufig bitrcp fpätere ©inßüffe anS ihrerborigontalen Sage gebracht worben. 3 ur Seftimm«uiig biefer abmeidjung Bon ber borigontalen Sage(abtneidjenbe S.) bienen groei gerabe Sinieu, bie«Streichlinie, toeld)e borigontal in ber ©d)icbtmtg§sßä^e liegt, u. bie galllinie, roeldie bie größte Sieig«trag ber ©cbicbtmtggßädje gegen ben §origont an«gibt. ®ie Slöroeidjung ber ©treidßiuie Born SKerUbian beg ©eobacbtunggorteg b c ifel ba§ ©treicbeit ber®d)id)t; ba§ galleu ber ©djidjt beßimmt man bttrdhben Sinfet, ineliheu bie gattliuie mit bem §origonteiitfcbließt, wobei gitgleid) bie §immelggegeitb ange»geben wirb, nach Weld)er baS gaben ftattßnbet. ®agStreichelt ber ©d)id)t ermittelt man mit £)ilfe eiiteggewöhnlichen Sompaffeg, bag gallett mitteig einegamSompaßangebrad)tenf!eiitenSotheg. SKait fprichtbon antifliitaler 8., wenn bie ©dßchteit nach ent«gegengefe( 3 ten Sliihtmtgen Bon einauber wegfallenit. baper bachförmige, haubenförmige, fammförntigeober fattelförmige ©eftalteu bilbett; erftreden ft«hbiefe in bie Sänge, fo nennt man bie 9lid)tnng ber©rhebitngglittie bie antiflinale Siuie; ©pnflinale8., wo bie ©djidjten Bon entgegeugefetjten ©eitenitad)eiitauber gitfaHen; biefe gept in bie SKitlben«förmige 8. über, meint bag ©iitgegenfaüeii ßad)ift (Bai. coitcorbante unb bie bigcovbante ©diiditen»ßellititg).
Önggatt, 6ee in ber fdhottifd)eit ©raffdpaft gn*Berneß, fließt ant @S®nbe burcp beit ©peait ab;fepr ßfcpreid) u. bon romantifdheu Salbbergen um«geben.
ffctgljoimt, f. @12lronat.
Sagi (b. t. beg Sagog, nämlich ©opit), Seinamebeg Sßtolemaog I. Saper ßagiben, fo B. w. ißtole»mäer, f. ägppten (®efd).) III.
Lagnus sinus (a. ©eogr.), ©roßer u. Kleiner Seit.
öagnt), «Stabt itn älrr. JOleaup beg fraug. Sep.©eiite-iKante, att ber SOtante, «Station ber frang.DSSapit; gabrifation Boit aiabafterwaarett u. Sich«teil, Säleigießcreien, ©erbereien, Sllühleit, ©ipg« u.Sllabaßerbriiche, §anbel mit Käje, ©etreibe u. §olg,grüdßen, ©eflitgeltc.; 1872: 3778 @m. (©enteinbe3999.) 8. ift eut fepr alter Ort, ber fcpoit im 9.gahrp. eine Seitebictiuerabtei patte, gm Kriege Bott1870 unb 71 war 8. für bag beutfcpe Selagerungg«peer Bor ißarig micptig alg ©nbpunft ber eingigen©ifenbapit,Bermittelg weltper eg 2fnfanggmit®eutfdp*lanb in iBerbiitbitng ßaitb. ®- Sentä.
Sago (fpan. u. ital.), ©ee, Sattbfee. ®amit gu«fammengefehte ©eenatnen, fud)e man unter iprenDrtgnamen.
Sago fötaggiore (8angeit=©ee, Lacus Yerbanusber Oföuter), ©ee am ©guße ber llpeit, tpeilg gugtalien, tpeilg (etwa gum ©cpmeigerfantoit 2efftngepörig, ber größte unb einer ber fdiönfteit ber ital.©een, 197 m ü. b. 2)f., 63 km laug, 7—9 kmbreit, glädpemnpalt 215 □km (3, 9 D31.), größteSiefe 854 m. @r pat frpßallpefteg, ira ltörblicpenarm grüit,im fiibü^eit tiefblau erfcpeinenbegSaffer,beffen Temperatur pöper ift, alg bie aller übrigenSllpeugewäffer. ©einenörblicpenllfer ftnb Bon popen,nteiß walbbebedteit SBergen eingefdploffen unb bagweßl. Ufer beftpt bie reigenbften Sanbfdpaften , wäp=renb bag fitblicpe ßdp gegen bag untere ©nbe pin gurlombarbifcpeu ©bene abfladjt. Tie Ufer ftnb nongaplreicpen©täbten, Törfent, SBideit u. non augge«