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aufgenommen unb wirb feit 1873 bott einer eng«lijdjcn ©efellfd;aft Betrieben.
Stutfdjan, ©tabt in bcr pcrf. 'Btob. Hhorafau,aut Sltrel, in fruchtbarer Umgebung; gaubel;gegen 10,000 ®m.
fiutfdj'Jödjor, f. HatfdpBehar.
Stutfdjc, f. SBagcn.
Stutfdj=®uni)nu)«, f. Hatfcha-Sanbawa.
Stlttfrijlclieb, ein fnrj ltad; ber ©djladü bei©pid)eren in ber beutfd)en Slrmee in graufreichallgemein geworbenes u. guerft in ben ÜDtcdlen«hurgifd)eu ‘J2ad;rid)ten beröffcntlidücS Sieb, begin«itenb: SBaS haucht bort in bent Bufch gerinn ec.©S fodte non eilten; güfilier Äutfchle ^erriibjren,ber fidj jebod) nicht fanb; als Slittor (n. jwar ber4 erften Strophen) (teilte fidj gern;. Stley. ifSiflo«riuS (geb. 1811, ©eifttidjer inBafebom bei fötal»d;in u. 1870 gelbprebiger; geft. Ü)iitte2lpri[1877)tierand, bie 5. (Strophe tuurbc bon Slbolph Bäht;beigefügt. ©iue hmnoriftifchc 9tad)Weijung, baßbaS Hutfdjfelieb fid) feit bem graueften Sllterthumbei allen Jricgertfdjen Böllern literarifd) nachweifentaffe, erfchien bon SBilf). ©hnenthal: ®aS Hutfd)le«lieb auf ber ©eelcnwaubentitg, Spj. 1871, in 7Stuflagen; bgt. .gern;, ©riebeu, ®aS Sntfdüeliebbor bem UntcrfuchungSrithter, Bert. 1872. ©diroot.
Sutfdjtet, Johann 31 n b o l p h , Sarbinal lt.gürft=@räbifd)of bon SBien, geb. ju SBiefe (Öfterr.©d)lefien) 11. Stprit 1810; ©otju eines SBebcrSfottte er eilt ganbwcrl erlernen, wanbte fich aberbem theotogif^en ©tubiunt gu, baS er, ttath benborbereiteuben ©titbieu in Sroppau uttb Olutüh,ju SBien abfotbirte. ©r trat hierauf als ©ialott inbie höhere ifirieftetbilbmtgSauflalt git ©t. Stuguftiuin SBien, würbe 1833 junt ipriefter geweiht, 1834jnnt ®octor ber Slkologic promobirt, 1835 ißro»feffor ber Söloraltheologie in Olmiih. 1852 würbeer als gofburgpfarrer unb ®irector ber tßriefter»bilbuugSanftalt ju ©t. Stuguftin nach SBien berufenu. als foldjer jutn iufulirten Slbten ber hl. guitg«frau bott fßagramj bcnebicirt. 1857 würbe er sumSRath im ©ultitS« lt. Unterrid;tSmiuifterium, 1859junt gauSprälaten @r. päpftlid)en geiligteit er«nanut u. in bemfelben gahre gunt 9iector ber god;»fdpdc SBien gewählt. 1862 erhielt er bie ®otn-propftei am SBiener SDtetropolitanlapitel ju @t.©tephan, mit welcher ©teile baS fianjleratnt anbcr SBiener gochfdjnle berbuitben War. Dtachbemer in bemfelben gaf)r als SBeihbifchof u. ©eiteral«bicar ber ©rgbiöcefe gum Bifdjof bon ©arrha in. inf, präconifirt worben war, würbe ihm 1874ie ©eheimrathSwiirbe oerliehen. 12. galt. 1876würbe er nad) SlaufeherS ®ob bont Äaifer gumgürft«®räbifdjof bon SBien ernannt, als folget bomZapfte am 3. Stprit beff. gahreS präcoitifirt n. am30. Slpril inthronifirt. Slm 25. gnni 1877 würbeer 5 um Sarbinal mit bem Sitel beS hl. ©ufebiuScreirt. @r ift Ißrätat u. lebeuSlättglidjeS fDlitgliebbeS gerretthaufeS beS öfterr. 9ieid;Sratl)eS u. beSn. ö. Sanbtages, ifirotector unb fffräfibent bielerSBohlthätigfeitS« tt. miffenfchaftlichen Vereine, ©rfchr.: ®ie gemifdjten ©ben, bon bem f'athotifchen©tanbpunlt aus betrachtet, 3. StuSg., SBien 1842;®ie Sehre non; @cbabeucrfa(j ob. non ber Sleftitu*tion, Olm. 1851; ®aS ©herecht ber fath- Hircbe,5. Bbe. SBien 1856—1857.
— ilultci.
Siitfd)üW8aIfan, ein ®beilbeSBalfauS(). b.).
Svütfdjüf Staiuarbfdji, ®orf im türf. Bilajet«UÖuita (Souaupronittj), fiiböftl. bon Siliftria, anber Sriftra. gier 21. guli 1774 griebe gwifdjenSlußlaitb (Katharina II.) u. ber ®iirt'ci, welcherSiußtaub itt beit Befiü ber Hrim unb aubererHüflenftridje beS ©dpuarjen iOJeereS beftätigte (f.®ürfifd)eS 3ieich, ©efd).).
Stulfiljiltl (®u!fd;eu), ein bebcutenber gaubelS«ort in ber dünefijdjeu ®fungarei, fiaramanenoerlebtmit Stulbfd;a.
Jluttöd, f. Snttad.
Suttc, lange Hleibung ber SJfömhe mit Sappe,f. Cappa; (Bauw.) fo b. w. 9taucbmantcl.
Suttcnbero (c^ed). fiutnd gora), ©tabt, unbgauptort in bent gleichnamigen böf)nt. Sej. (Öfter»rcid;), am ftutteuöcrger S3ad;c in fritdjtbarer @e»genb, ©tatiou ber öfterreidjifdten Siorbweftbahn;©ih eines fireis« lt. SBegirfSgeriditS u. eines Clebier»bergamteS,; ©i’gbedjaiitei* unb ÜDiariahimmelfahrtS«t'irdje (gothi[d;e gatlenfirchen ans bem 14. $ahrh-),SBarbaratirche (fiiuf]d)iffig, eines ber glängenbfteu©enlmäler ber ©othit, 1386 bon ifieter Slrlerbott ©miiitb begonnen, nur junt ®h e il nollenbet),fpätgothifdje ®reifaltigfeitSfirdhe (außerhalb ber©tabt gelegen, 1438—1504 erbaut), 9Bälfd;er gof(ein prachtnollcr burgartiger S3au, eiiift Stefibenjber Könige uttb ÜKiingfiätte) mit ber burth einenfthönett gothifepen ©rter bemerfenSwerthen SBen«gelStapclle, atterthümlicheS S3ergamt, fog. SteinernesgauS (je^t SiathhauS), ©eminar (früher 93i[djofS=fih), 3efuiten«©ollegium (jeht^aferue); Oberreal«fältle, SehrerbilbnngSanftalt, militärifcheS Oberer»giefimtg§hait§, hbhde ©dpilanftalt für ÜKabthen,ftäbtifdjeS unb S3crg«Slrd)io (jahlrei^e ^iftorifc^e®ocnmente enthaltenb), iöürgerfpital, SranEeuau»ftalt; Söaitmwollcufpinnerei, ffiattunbritderci, gabri«len für DJapSöl, 3 lt d er - Siqueur, ©tärfe, Sieber,Snodjeumehl ec,, ^Bierbrauerei, ®ranntweinbreu=nerei, gahlrcidje SDiühlen, bebentenber ©arten« u.©emüfebau; 1869: 12747 ©w. — 3 km. norböftl.bon baS ®orf ©eöle(j mit ber goth- Slofter»(ird;e, ber größten Kirche in SSöhmen (1289 bis1320 erbaut), unb einer großen f. f. ©abaf«ganptfabri!. — S. Würbe im Slnfange beS 13.gahrh- gegrünbet, nad;bem hier 1237 bie einftfehl' ergiebigen ©ilberbergwerfe entbedt worbenwaren, welche jebod) mit bem ©nbebeS 16. gahrh.in Sierfall geriethen. 1300 würben hieb bie erften©ilbergrofcpen (böhntifd)e ©rofehen) geprägt. ©e=geuwärtig liefert ber Bergbau nur Hupfer unbSlei. Slm 6. galt. 1422 würbe H. bon ben gu«fiten uiebergebrannt. §• Sern-j.
Suttengeier, ber graue ©eier, f. ©eier.
fiutlcitplan (©hoboba fßlanä), SDIarftfleden imböhnt. S3ejirt USlaii (Dfterreich), 7 km fübl. nonSDiarienbab; ©tation ber Haifer«granä«gofepljS'bahn; ©chlojj, brei lohtenfaure löiineralquetlen,Bergbau auf ©ilber, S3rauhauS; 1869: 1094 ©w.
ftitttcr, 1) als ©chifjtename ein JteineS ©ee«fchiff mit einem SJiaft unb ©teitge; 2) als 35er«gniignugSfahräcng ein größeres ©egelboot, ent*Weber wie nötiges getatelt ob. aud) mitjweiföZajienu. ganj iurjen ©teitgeit; 3) ein Beiboot größerer©ä)iffe, baS in oerfdjiebenen ©roßen u. ©alelagettborlommt; in ber beutfehen SOtarine nimmt eS ben