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Supang -
Sanbeg ein; tote größten fmb SaHaßeft, Ditfißefi,.goptiäinen u. tpielisjärmi, meldje fämmtlicß mitbem ©aimafee tit SBerbinbuitg fteßen. Ser Sanb«bau bringt außer (Roggen, ©erfte lt. Sitcßmeigenbef. glacßg ; bie SSietoguc^t ift beträchtlich, nantent*lieh bie tpferbegucEjt; fyagb u. fyifdjerei ftnb ergiebig.Sag ©oiißcrnement ift in 6 Sogteien eingetheiit.2 ) §auptftabt barin, am SFaüaßefifee; ©ißbeg 33 i=fcßofg u. ©onfiftoriunig über bag .Shtopioftift, bagben nörbt. Sßeil ginnlanbs umfaßt, Spceuni, höhereSRäbcßenfcßitle, §anbel; 5600 @m. ®- Sernä.
ftupnug (Soopang), ipauptort beg ltieberlüit*bifchen Slutßeilg ber ©itnba* 3 -tifel Simor, au bergleichnamigen S 3 ai, mit gort Soncorbia u. §afett;gegen 10,000 ©m.
Sfußelltrcu ((Metallurgie), fo o. m. Slbtrciben.
Süpcv, fo B. tn. S 3 öttißer; itüfer, ßon Sitfe.
Siupcßfß, goßann, namhafter .fuftorien» uitb(Porträtmaler, geb. 1667 in SSöfüig au ber unga=rifdjen ©rei^e, ß. 1740 in Starnberg, ber ©oßneineg Seiitenmeberg; fliid;tete aug bem Bäterlicßen§aug, irrte atg S 3 cttler herum, big er bei einem(Maler Slang in Sujern (Aufnahme u. Unterrichtfaub. @r bilbete fteß bann in Sien, Seitebig lt.9 lom, non wo er nach 22 fahren nach Sien 51t»rüdging, u. (ieß ftd) fpäter in Starnberg uicber.@r mar ein Sladjaßmer Siembranbtg; feine ©e*tnälbe geichnen fieß burch cßarafteriftifdje Saßr*heit aug. SRcflnet*
Jidtpfer (Cuprum). I. (©ßemie) metallifcßeg©(erneut (geießen Cu, 2 ttomgemid)t = 63 , 4 ) noncßaralteriftifcßer rother garbe, ftarfem SMetatlglange,hafigem SBrudje u. bei großer geftigf'eit hoch feßrgefchmeibig, fo baß eg (eicht 3U bümten Stechenu. Sräßten geftredt rcerben !ann. Sag fpec. ©em.beg reinen it=g ift = 8, 93 , bag beg §aube(g 4 t«g= 8, 2 . @g ift ein norjügtießer Seiter ber SBärmcuitb ber ©leftricität, fd^mi(gt erft bei angehenberSeijjgtutß ( 13 — 1400 °), alfo fchmerer a(g ©ilber,aber (eidjter a(g ©olb 11. (aßt fteß bei ben höchftenSemperaturen im Safferßoffßronte serftücßtigen.©efdjmolgeucg Tupfer abforbirt ©afe (Safferftoff,Soßleuojpb, Dielleicht auch Sauerftofj) uitb ftößtbiefelben beim ©rtalten mit §eftig!eit roieber aug,fo baß bei größeren Staffelt oft Sßeilcßen begStetafleg in gönn ßon Sropfen umßergefcßteubertroerbeu (©prißen ober ©praßen beg S=g); baßeriß bag $?. liacß bem ©rßarreit ßetg frlaftg u. aufeiner Dberßäcße uneben unb eignet ßcß öeghalbnießt 3ur§erftetlung gegoffener Saaren. ©rfalteteg (angfam, ober roirb es aug feinen Söflingenlangfam auggefeßieben, fo frßßaUiftrt eg in gönnenbeg regulären ©pftemg. Sei gemöhnlicßer Sem«peratur iß eg in trodeitcr Suft mißeränberlicß, inber ©lüßßiße oppbirt eg fteß unb bebeeft fteß mitf^marjer ®*afcße (f. to.); an feuchter, toßtenfäure*ßaltiger Suft überjießt eg fuß allmählich mit einerblaugrünen Sede o&»t ©rünfpait. ©eßmaeße,organifeße ©äuren (©ffigfäure) roirfeit bei 2lbfcßlufjßon Suft auf 8. nicht ein, bei gutritt non Suftlöfen fte eg aber giemlicß leicßt auf, megßalb, baalle Ä«ßerbinbungen giftig ftnb, fupfertte ©ejeßirrenur mit Sorftcßt grtr Sereitung non ©peifen je.bemißt merben bürfen. ©aljfäurc wirft auf com«pacteg nießt ein, ©alpeterfäure löft eg feßr leicßtunter ©ntroicfelung ßon ©tidoppbgag ju falpeter»
- Tupfer.
faurent ß-oppb, conccntrirte ©cßmefelfäure beitn©rroärmen gu fcßmefelfaurem S-oppb, mäßrenbfdjtneflige ©äure eutweießt. ©ßemifcß reiiteg fi,erßält man am einfacßßeu in ©eßalt eineg gartenrotßen Sulßerg bitrcß ©rßißen ßon $=oppb in einem©trome noit trodeitem Safferftoff, ober inbent maneine SMöftutg burd) einen fdpßacßeit galnauifcßeit©trom gerfeßt, Wobei fieß bag SOtetaK am «egatißenSole augfeßeibet. Sag S. ift fcßoit feit but ältefteugciteit belaunt, weit früher atg bag ©ifeit, unbmürbe 31t SBaffen u. SBerFgeugeu jeber Slrt Berat«beitet. Sie 'Jiömer, melcße eg ßon ber gnfel ©p.pern bejogcu, nannten eg Aes cyprium, moraugfpäter ber 97 ame Cuprum u. ßieraug tnieber berbentfdjc Siante $. ßd; gebilbet ßat.
II. (Stiner.). Qit ber Statur fommt bag $. ßoratg: a) ©ebiegeneg S., frßßaßißrt in fupfer«rotßen, regulären Dctaübern, SBürfelu u. einigenanbereu gönnen, erfcßeiiit aud) oft ßaar«, braßt-ober bamnförmig, äftig, in Statten, Sled;eit, berblt. eingefprengt, nou ßafigem 23 rucß, beßitbar unbgefeßmeibig, §ärte 2 big 3, fpec. ©em. 8,5 big 8, 9 ;iß gewöhnlich frei ßon (Beimengungen, enthält aßetäuroeileit geringe Stengen ßon ©olb 1111b ©ifen.ginbet fuß neben Ä-erjen im SBefterroalb, Stßein«breitbaeß, Steubörfet bei gmidau, in Sorntnatlig,gaßluit, Siöraag, Sibctßen, ©djmöllitiß, ©agfa,ffiolbama, Stifcßne-Sagitff, Sogoglotngl, Surgiuä«Fifcße ©rnbeii, ©oitnecticut, gapan, ©ßina, meiftiu feßr (leinen SMeitgeu, bocß ßat man am ©u«periorfee in St'Hmerifa auf ©äugeu Staffen non14 m Säuge, 7 m SSreite u. 2, 5 m größter Side,ja fogar ßon 21 m Säuge, 10 m . 23 reite unb 1big 2 m Side gefuubeit. Seit häufiger alg imgebiegeitengitftanbe fommt bag S?. b) inS=ei'äenßor, außerßem in einigen anbereu SJtineralieii,melcße Wegen ißrer Seltenheit ob. ißreg geringen©eßalteg an ij. nießt hüttenmännifd) auf baffelbenerarbeitet werben. Sie f?«erje uuterfeßeibet manalg fiefige u. algoderige; 31t beit erßeren ge«ßöreit Ä«glaii3, fi«tieg, Siiut*St«er3 u. gaßlei'3; 3Uben leßteren 3tot߫īer3, SDtalacßit u. tfMafur. giltbie ©ewiniuing beg Stg ftnb bie oderigeit @r3e biegefueßteßen, am fcßwierigßen iß bag gaßlerg 31tßerarbeiten, bef. wegen feiueg ©eßalteg au Sinti*mon unb Sltfen. ©ltblicß ßubet fteß bag S. außaufgelöft in manchen ©rubenmäffern (Sf«waffer),aitg benen eg bitrcß ©ementation gewonnen wirb.
III. (güttenm.). Sie hüttenmäniiifcße ©ewinn*ung beg Ä*g iß eine wefenttid; nerfeßiebene, jenaeß ben ©rsen, melcße ba3it nermenbet werben.Sie ©emiuuung beg ^*g aug ben fieftgen ©rgen,melcße bag Ä. in Serbiitbitng mit ©cßwefel (Slrfen,©ifen, Slutimon, ^inf, ©ilber ic.) enthalten, ge»feßießt ßauptlädßicß auf gweierlei Slrt: ben ©cßaißt*ofen* u. ben glammofeitproceß. A. Ser@cßacßt*ofenproceß, bie ältere unb aitjjer ©nglaiib faßallentßalben gebräudßicße Stetßobe. Sie ©135werben 3iierß in Raufen, ©tabein ober Öfen, bef.Äilng, ©erßetißöfer u. gafencleßer Öfen, melcßeeine ©ewimiung beg ©cßmefelg alg 'olcßen ob. alg©cßmefelfäure geftatten unb bie Suft uießt ßerun«reinigen, geröftet, fobamt in niebrigen ©cßacßtöfeit(firumtn, ©ulu-Öfen), gu ßtoßftein, eineSSerbinb«ung non ©cßwefel mit ff. u. ©ifen, bie jeboeß ofttto$ ßiel Slntimon, Slrfeit, 3i"f * c - cntßält, ner*