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Bd. 11 (1877) Jökul - Lainez
Entstehung
Seite
727
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Sunbmann -

heit bie rechtliche ©iltig.'eit abgebrochen »erben.3m Übrigen fann baS itrec§t burd) anSbrüd»lid)e SertragSbeftimmung geroaljtt »erben nnbmuß ftd) ber 9lrc^ter im yroeifel für baS SBefte^eneines St»Sred;teS entleiben. Slm ^äufigftennnb roefentlihfien ifl bie St. im SJianbats* unb©efellfhaftsuerhältniffe, bann bei ber ©ad)» unbDienftniiethe, enblid; bei toölferredjtlidjen (§anbels*,2Saffenfti£tftanbS» sc.) Verträgen. SBesote.

Stuttbmann, Start, betamtt-er Sübtianer ber©egenroart, geb. 15. Quli 1838 ju 3Bien, erlerntebie älnfangSgrünbe feiner Stuitft bei Sauer bafelbft,arbeitete bann als ©efjilfe in SejarS SBerfßätte u.hierauf 18601865 bei §äl)nel in DreSben. 211Sfpauptroerte biefeS t)Dcf)begabteit StünßterS roärenanäufühten: baS ©hubertbenlmatim Sßiener ©tabt»pari (1872); ber barmljersige ©amariter (1874),baS Degethofbentmal in Sola (1877); ber Sang;bie Slufif; bie ißoefie (©hntitaßum in DreSben);attegorifhe gigureu: Siitbobotta, Sluftria, SBiffen»f<haft,Stunß,3nbußrie u.§anbel auf ber©h»ar 3 en»bergbriide in 3Bien, ifJorträtftatue beS Srin 3 en©ugeu unb gasreiche Süßen. Dltgnet.

Stmtbfdjaft, bie ©efamnttheitberfenigen, »eicheben Sebarf ge»iffer ©athen (3Saaren jc.) boueiner ge»iffen Duelle, fo »ie gereiffe perföuliheSeißungett (bie beS Sli^teS, beS Slbnotateu) Boneiner geroiffen Serfon bejiehen, b. p* alfo bie©efammtheit ber jfunben; fobaiut aber auch baSin biefem regelmäßigen Sejichen begepenbe 35er*pältniß, beim Slrgte, Slbnofaten auch ^rapiS 9 e 'rtannt. 3öäprenb in früherer $eit ber fftepntenbefeinen Sebarf an geroiffen Dingen nur bei einemihm Bermöge eines geroiffen QroaugS* uitb Sann*redjteS sugeroiefenen $robucenten bejriebigen burfte(fiepe j. S. StrugBerlag), hat bie neuefte Qeit mit©eroäprung ber ©eroerbefreipeit auh in bieferSesiepung bem Sebürfenbeit bollftäubig freie SBaplgelaffen, bem liefernben Srobucenten Boüßänbigfreie Soncurreng geftattet u. bamit bie Serecptigung,bie K. feines ©oncurrenten an fih 3 u sieben, felbft*Berftänblih in fittIich*red)tltd)eE Steife. Die Sb. bilbeteinen Seftanbtheil beS SermogenS beS Siefernben,Srobucenten, fieiftenben, jcebod; nur in fo lange fta»bil, alS er biefelbe fih 3 u erhalten Bcrftept. ~ L

StlUtbfcfjafter ob. Spione »erben im Kriegegebrauht, tun Sahricpten über ©tcttuug, ©tärle,Silbfthtet: ec. beS geinbcS eiitänste^en, joroeit fihbieS nicht burd) militärifcpe Unternehmungen, »ieStelognoSciruiigen, ober burh StriegSgefangeite ec.erreichen läßt. Die Sb. gehören nicht gum tpeere,fonberr. erbieten fih meift gegen popeit £olju 31 tbiefem ©efhäfte, bas eine genaue Sbenutniß berSerpältniffe, gute DrientirungSgabe n. ^utelligengerforbert. Ijuoerläffige K. fiub baher auh fhmer3 U erhalten, namenttih »eil baS ©efdjäft als ein»enig eprettBolleS betrachtet »irb, nnb mit unge»»öhnlihen ©efahren befleibet ift, guweilenlaßen fie fih auh Bon beibett triegfüpteubeit Sar*teien beuutjeit. St*nahricpten müffen baherimmer mit einer geroiffen Sorftht aufgenommenunb tonnen rneift erfi in Serbiitbung mit auberenSBaprnepntungen ober auh mit SluSfagen attbererSt', uupbar »erben, 9tacp bem SbriegSgebranh»erben St. im fjalle ihrer ©rgreifung burd; beitgeinb »egen Spionage erfhoffen. s-

- ßuitigunbe. 727

SbmtbroiU|'d)e2atat'Cn(Karagatjh), eingroeigbeS ©tarnmeS ber dtogaierim ruff. ©ouB. 9lftrad)an,ein Slomabenüolf am linten Ufer ber 3Bofga.

Sbuitbu;, ein unabhängiges Khanat in Duran(Durteftan) im Ämtern §ohaftettS (fübüjltih BonStpiroa, fübl. Bom 3lmu); ©mir auS bem DeSbegen=Stamme ber Sbuttaghmt; in neuefter $eit burh©roberung einiger Stacpbarfpanate bebeuteuber ge«roorben; 252 □Sl. großes Dljal, Bom fjluffeSltuferai burdjfloffen; ißeis unb auSge 3 eihueteSDbft; bie §auptftabt K. foU (nah ben ungnreidjen«ben S'lahfihten) 1500 ©». u. eine gefte haben.

Svuucrsborf, Kirhborf im Streife 3Beftfteru«berg beS preuß. SRegbeä- grantfnrt, gehört sur©tabt granlfnrt a. b. Ober; etroa 700 ®».§ier am 12. 3tng. 1759 dlieberlage ber Steußeuunter griebrih II. bnrh bie Berbünbeten 3luffenunb Deßerreiher unter ©oltito» n. Saubon.

Stunetoalbe (Sutteroalbe), ©emeinbe in berSlmtshauptmannfhaft Söbait ber tgl. fähf. Streis«hanptmannfhaft Saucen; fehr ftarle SBeberei (bunteSeinroaitb, SRatrofengeng), Sleidjen, ©ranitbrühe;(1875) 3171 ©». Dabei Qber»SL mit 1285 6 ».

SungasUfgctttfd), bie alte .fjauptftabt BonSthi»a, f. Urgcutfh-

SbmtßUB, StreiSftabt im ruff. ©oub. Senn, am3nfammextfluffe beS 3 r sn n. Ber ©plroa; 11 Stir*heit, StreiSfhule, 2 roohltljätige Slnßalten, saßt*reidje gabriten, uamentlid; ©erbereten u. Dalg«ftebereien, §anbel mit ©etreibe, ©ifeit* u. ©h u h 6»aaren; 10,804 ®ro. 3t ber Stiähe bie Stsfdjegöhle in einem ©ipsberge mit 4 ©eroölbett, u.im Streife ber ©tabt bie große ©ferebrianjd;e hinter«fhmiebe.

Stunljart Batt ©toffel, f. Stonrab 20 ).

ftiinljolnt (Stinno ©aar), eine 7 km lange u.3 km breite fjitfel im Sufett Bott Siga, 12 kmBon ber Stüfte SiolanbS entfernt unb Bon ©anb*bänten n. büßen umgeben.

fbuttte (g-ihteu* oier ij5iuicn=3nfel), 3 nfel im©D. Bott biemSalebonien (»efil. iJ5oIgnefien), Bottgefähtliheu Storallenriffen umgeben, bis auf ben268 m hohen 33erg 9tgao gang eben.

Sbuntßttiiöe, 1) ©ta. St., Dohter beS ©rafeit©iegfrib non Snpembttrg u. ber §eb»ig, feit 1002©eraahliu beS itahntaligen StaiferS Heinrich II.,mit »elheut fie ber ©age nah in einer ©ngelSeljelebte. Qnbeffeit fotl ber Staifer boh St*n auf einembteihätage gu grantfurt ber Uufruhtbarteit äuge»flagt u. felbft beS nerbotenen Umgangs mit ©eift»liehen befhnlbigt haben, »eSljalb fie ftd; bem ©otteS*urthetl, über eilte glüheitbe ißflugfhar »eg 3 ugehett,unterroarf. 9tah ihteä ©eutahlS Sobe 1024 30 gfie fih 1025 in baS neu gegiftete Stlojler Stauf*fangen bei Staffel suriid u. ft. 3. üDlärg 1040; fterourbe im Dome 3 U Samberg neben ihrem ©e»mahle beigefeßt. (Jititocens III. caitonifirte fte1200 ; ihr Dag: 3. 2Mrs. 311 Samberg ift ihr©tanbbilb aufgegellt. 2) ©ta. St., Dohter beSStönigS Sela IV. non Ungarn u. ber bgjantini«fhen ^riuseffiit SItaria; hrirathete 1239 KönigSoleflaro ben Steufdjen nott fßolett unb lebte mitbentfelben in ©itaelSehe; bef. roibmete fth St. berSorge für bie Krauten: tiad; bem Dobe ihres©eutahlS 1279 ging fie in baS Bon ihr gegifteteStloßer ©attbeeg, ft. 1292 u. rourbe 1690 heilig