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Bd. 11 (1877) Jökul - Lainez
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®ufufc SMart.

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tont ®ebiet Bon DrboS, mit d^inejtfd^cr 93efaf3ung,eine ber bcbentenbften Stäbte ber Ptoitgolei. ©ie-! iji ©ifc eines Slutultu betitelten Patriarchen bermougolißhen Subbhißen unb non 5 Stlößern, inienen 20,000 SDtönche leben follen. ®on hier ausreger S?aramanen«5?er!ehr burd) bie SßJüfte ®obiüber Sthamil tnit Urumtft, ber in bcn §änbett berPe»!au«tlje genannten c^iueftfd^eit Staußeute beinahemonopolißrt iji. SEbielentann.

Silfufe, Cuculidae Laech., gam. ber DrbnungCoccygomorpkae Huxl. (früher natitrwibrig benSletterBögeln beigegäljlt). Schnabel auf ber girßejhroach gebogen, mäßig fiarf, bent ber ©roffelnähnlich- ÜRuubfpalte weit. Saufe getäfelt u. theil»weife ob. gang befiebert. äußere gehe mehr SBeitbe--gelje. ©ie St. beßhen einen gejlredten Körper mitlangem Steilfdjwang. gn 150 Sitten über alleSBelttheile Berbreitet. Unterfamilie IndicatorinaeGray mit ber (Satt. Indicator, §onigfu!u! (f. b.);Cuculinae Cab., beren Sitten faß fämmtlich ihreEier in frentbe 9tefter legen mit ber ©attuugCuculus, Stulu! (f. u.); Crotophaginae Cab., mitber ©attung Crotopkaga, SDtabenhader (f. b.) u.a. m. Sei ben eigentlichen fi«n, ber ©attungCuculns, ber Schnabel auf ber girfte fchwachgebogen, mäßig ßarf, Born etwas feitlich gufam»mengebrüclt; am ©runbe breit. Siafenlöcher grubig! oertieft, ©eßeber lnrg, berbfdjaftig. Säufe obenbeßebert, nidR fo lang als bie SRittelgehe. SiebeninSSJälbern, oereiugelt. 9tahrung: gnfelten, Bor»jiiglicb Staupen. gljre ® iel ' te 9 en f> e jum SluS«brüten in frembe Steßer, beren Inhaber auch bieäufgudjt ber jungen gufällt. © emeiner Stuluf,C. cauorus, 36 cm lang, Seine, drallen, and)©rnnb beS Schnabels gelb. Unterteile weiß mitfdjwargen Ouerftreifen (gefperbert), Oberfeite Ber«jehieben. §alS u. Dberlörper im Stlter afchblau,bie SBeibchen oft bis ins gmeite gaßr hier, wieauch am Schwange rotbraun mit fhwarger Ouer«bänberung, jungen ähnlich, aber mehr bräunlich.Ser bunfle Schwang bei ben alten Sögeln am©hafte ber eingelnen gebern weißgefledt. Sergraue Stulul hat entfernte Slhnlidßeit mit einemSperber,ber rothbraune mit bem weiblichen ©hurm«fallen, woher bie Sage Bon ber SSerwanblung beSStnlnlS in einen Stauboogel entßanben. 3 U 9*Bogel bei unS, fomrnt Eube Slpril, gieljt im (Juliwieber fort, 9tahrmtg: gnfelten, namentlich bierauhhaarigen Staupen forßßhäblicher Schmetter«linge, als ProcefßoitS«, liefern», 'Jtounenraupenu. a., mit beren §aaren ber SRagen bäußg ans«gepolßert. ©ie fleinen Eier, in garbung benEiern ber PßegeBögel ähnlich, werben in bie 9te»ßer ber iufectenfreffenben SBögel, als ©acfjßelgeit,Sohrfänger, SBraunellen, 9tothlehlchen, gliegenfän«ger u. a. abgelegt ober mit bem Schnabel hinein«getragen, ©ie Slblage ber 68 Eier erfolgt inWöchentlichen 3®ifchenräumen. ©ie jungen 9teß»lufufe wachfen fehltet! heran u. brängen Bie 9teß«genoffen aus ben Steßern. Sind; bie pßegeoögelfelbß ßnb hierbei thätig. ©ie paraßtifepe gort»pßangungSWeife wirb bebingt bnreh bie Unfäf)ig£eitgn Srüten, ba ein Süften beS ßraffeu SBaucpge«ßeberS gur SSilbnng eines SrutßecfeS nicht möglich. Sluch bietet bem St. gerabe bie gortpftangungS«periobe bie reichüchße 9?af)rung au Staupen, fo

Vierers UniberfaPEonBerfationSäSejtlon. 6. Ttnjl. s

baß bie Sefdjäftigung mit bem Vertilgen berfelbenfeine gange 3eit in Stnfprnäh nimmt, ©er St.lebt außer Europa auch uoch im füblidjen Stßen.3ahlreiche anbere Slrten mit gleicher SebenSroeifeßnbeit ßch noch fonß in ber alten SBelt. garwict.

SufwfSheitt, fo B. w. Steißbein, f. SBecfen.

StttfttfSblttme, 1) Lychnis floe cuculi; 2)Cardamine pratensis; 3) Orchis maculata.

StufufSgcbläfe, ein aus 2 Berbunbenen 33taS=bälgen beftehenbeS ©ebläfe; biefelben mttnben ineinen gemeinfamen Stegulator u. ergengen fo, in«bem ber eine ßch füllt, währenb ber anbere bläß,einen gleichmäßigen SBinbßrotn. Sungd.

SvitluM ited)t, StufufSfüfter, fo b. w. Sßiebeljopf.

Shtfulsfpeid)cl, ber Bon ber Same ber Schaum«girpe abgefouberte weiße Schaum.

SiufufSOögcl, fo B. w. Coccygomorphae.

Sufuljettiufd), ©alchtfli gmau, geb. 29.üJtai 1816 in SöaraSbin, ©roßgupan Bon älgram,einer ber bebentenbßen IroatifhenSeßhichtSforfcher;er gab heraus: Monum. historica Slav. meri-dionaliura; ©lagoßtifche Urlunben; Codex diplom.regni Croatiae, Slav. et Dalm 1874 u. 1876;eine Steihe feßr werthBotler Irit.*hißor. Arbeitenfteljt in Rad jugoslavenske akademie (Slgratnerttlab.) u. im Arkiv za poviestnicu jugoslavensku(SlrdjiB für fübfl. ©efdj.), Bon St. felbß rebigirt.2luf bem ©ebiete ber Siteraturgefch. hat St. S8e»beutenbeS geleißet burdj ©heititahnte an ber Ver-ausgabe ber 3tagufanif<hen ©ichter u. burch feineBibUografia jugoslavenska 1860. Sluch hat erfeljr Biel für Umgeßaltung beS SRechtSmefenS berKroaten auf nationaler ©runblage gethan. Sle^ring.

Stufttnor (Sthulhunor, ©huchmtor, moitgolifchb. h- blaues SSaffer, bei ben ©Ißuefen ©hinghai,ob. 3mdjai, bei ben ©auguteu fj^dgumbun), einfalgiger, ßfhreicher See, fübl. Bon ber (f)tneßfchenProoing Äanfu (Eentralafieu), weßlich ber StabtSining in 3315 mÜJteereShöhe gelegen, mit einemUmfang Bou 300400 km. ®r wirb Bon einerSlngahl Heiner glüffe gefpeiß, Bon benen beröuchaingol ber bebeutenbjie; im weßl.bie gnfel ©fdfagan mit einem Sloßer, baS 9t» n.SUfer Bon nahen ©ebirgen umfänmt, währenbße am Bßl. u. weßl. gurücltreten u. auSgegcichne»teil Steppen 9taum geben. ©aS ©ebietbewohnt Bon ©anguten als bem Ijerrfchenben nnbiDtongolen als unterbriidteu Stamm u. erßredtßch abminißratio noch über aüeS 2anb bis an bie©renge Bon ©ibet; eS unter djmeßfeher Ober»holjeit in 29 Sanner getheilt, bie theilroeije unterbem ©ouoenteur (Stmban) non ©ining ftehen, theil»weife eigenen ©onoerneuren (335an) gehörten. S.PrfchewatSli, Üteifen in ber SDtongolei sc., beutfehgena 1877. SCfjielemann.

Stttttrwg, f. SDtaiS.

Sula, a/iarftfleden im uitgar. ©omitat SSäcS,am grangenSfanal; Slcler* unb SBeiitban; 1869:7887 ®m.

stnlcm (Bquus onager Schreb., Asinus ona-ger Pall.), auch SBilbefel genannt. §et(röthli^*braun, SDtähne u. SRüdenßreif buitfler, auch ©(hat*terßreifen treten auf. SRefopotamieu, gnbuS*münbung u. weiter im fübößlichen 3ißen. Schreitwie ber gaßme @fcl u. auch non beffen ©röße.

Sulatt, f. Ouiüon.t. 93ßnb.

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