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Bd. 11 (1877) Jökul - Lainez
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ftrci«.

girmung sc., fo wirb biefeS 3 e *^ elt iu ^ er 2uftüber bie (ßerfonett ober @ad)eit gemacht. SieSl6eublänber giefjeit bie Ottcrlinien oon ber Unfeitgur rechten, bie (Worgenlänber Oon ber rechten gutlinten ©d)ulter. Sie babei gefprodjeiteit Sßortefmb: 3m Statuen beS (BaterS, beS ©of)iieS nnbbeS ^eiligen ©eifteS, ober: CSljre fei bem (Pater sc.,ober ähnliche. (Balb, befoitberS nach ber Eouftautingeworbenen Ä*ererfeheinnng bor (einem Siege überÜWapentiuS, fing man an, baS St. halb ohne, halbmit bem (Bilbuiß beS ©efreitgigteu (baher Eruci»fip) plaftifd) abjubilben ober gu malen. Eouftantiitließ 311111 Sinbeiifen an jene Erfcheitiung nicht nuran öffentlichen Drteit S£»e aufftellen, fonbevn ltaljmbiefeS 3 e id)eit and) in feine ÄriegSfahne (Sabarum)auf. Qu ber lebten §älfte beS 4. ober 31t StufangbeS 5. Qahvh. fing mau au, bie Äird)en 11. Slitärebnrch ÄVe 3U fd)iitütfeit, fowie man auch Ä»e aufben ©räbern ber (Wärtprer errichtete; baher bie©itte, ben SJerftorbcuen tWomtmeute in gönn einesÄ=eS 311 fefjen. ©hriftlidje (Nationen pflangteit bie»feS 3 e 'äi eu bei Eroberung h c ibuifd)er ©täbte auf.SeSglcidjeit würbe ber Ornat ber oornehmeven©eiftlid)en mit Ä»eit auf ber S3ruft gefdjtnüdt uubben SProcefftoneit Ä»e »orgetrageit, unb 3War bem(Papfte uub feinen Pegateit ein breifaches, bem

(Patriarchen ein boppelteS , bem (Bifdiof

uub ben gewöhnlichen fßroceffioneu ein einfadjeS.Sind) bei Seicfjeiibegäjtgniffeu ift bieS noch üblid).(Wit biefer ©pmbolif beS Ä»eS hängt auch bie Ä»oerehrung 3ufammeit. SlttS ber Statljolifchen Äirdjeging ber ©ebraud) beS fi«eS nach ber Äirdjen»trenuuug in bie Sutherifdje, nicht aber in bie Sie»formirte Sirdfe mit über. ®ie ©itte, baff beS©djreibenS Unfunbige ftatt ber StamenSuuterfdjriftbrei Ä«e (f 11) geidjneit, finbet fid; fd)oit im 6.Qabrf)., unb babitrd) follte ber Schreiber au bie$flid)t ber SBahrhaftigteit bei feiner (NamenSunter»fchrift erinnert werben. ES war biefeS 3 e id)eiiüberhaupt bei Urfunbeu gewöhnlich, bef. unter«ließen e» ©eiftlidje bei ihren Unterfdjrifteit nie,11. bie 33ifd)öfe feiert es, 3m - SCnägeit^nung ihrerSBiirbe, bei Unterfchriften bor ihren (Namen. Ebenfo finbet man baffelbe häufig im Eingänge oonSiplontett u. anberen §aubfd)riften ftatt ber Stitruf«ung beS (Namens ©otteS. (BefonberS häufig ftttbÄ»e in ben ältefteu llrfunben beS 5. gahrl). ®aS Ä.ift eutweber SliibreaStreug X > gewöhnliches Ä. f,©tenitreus%., befleibeteS if., mit 3ierbeit obergur Unterfcheibung oon anbereu, 3. 18. Stauten»

!reu3 <0>. ®er Sh^E^o ®iplomatif, welcher Oon

beit Ä*eu hanbelt, heißt SWehre ober ©taurotogie.®ie Ä«e fchmiiden and) gähnen, §elme u. SBaffeit»ftüd'e, Äronett, Scepter, 3ieid)Säpfel, (Sappen,Seutmäler sc. Stuf (Wütigen u. ©iegeln bebeutetbaS Ä. bie Stelle, wo mau bie Untfchrift 311 tefenanfaugen foH; wirb aber feit bem 15. 3abrh. oftbnrch anbere 3eid)en erfefjt. ®ie Ä»e im (Kappen,bereu Urfprung bei alten gamiliett wol iit benSreuääügeu 31t fucheit ift, gerfallen in brei §aupt»Haffen: A)®aSgemeineft. + (@eorgentreug,grie»d)ifd)eS J?., weint es fchwebettb ift), befleht auseinem (Pfahl, auf beffett (Witte eilt gleich langeröuerbalfeit liegt. Siegt ber Otucrbalfen nicht auf

ber (Witte beS (Pfahls, fonberit auf bem oberen®rittheil beffelbeit, fo baß ber untere Stritt etwahoppelt fo lang, als ber obere (?), fo heißt es einSateiuifdjeS Ä. ES heißt 2lbfa(jfreus, Wennan allen Eitbeit beffelbeu ftd) ©tufen, Sin! er Ire 113weint fid) anferförmige .fjateu bafelbft befiitben!"®aS Slpfclfrett3 ((Ballen», Äugelftab», (Pilgrim»freu3) ift au ben Eitbett mit Äugeln ober Äpfelnoerfejfen; baS Siftfrens hat SluSwiichfe am StaubemieSifte; baS aitSgerunbeteÄ. (®a(5eit«,'Patten»freti3) ift au feinen oier Eden auSgebogen; basS r ad) ettfd) mau 3 Eren 3 enbigt ftch in ®rad)en>fchwäitjeit; baS ®reiblattfreus (Kleeblatt*, Sa»3aru§Ereii3) in Kleeblättern. (Beim ©abelfreitgfittb bie Sttbeit wie ©abeltt geflaltet sc. ®aS (Dl al>tefertreug ift au ben Eitbett fparreitmeife eilige»fchnitteit unb oerengt fid) aut $ergen fchmal; baS©terufrens (©trahltreii3) fpifjt fich gegen bieEttbeit 3U, baS Strahlfpifsentreug enbigt iit®reieden. Ein 333ieberlrettj ift an beit Etibeitnod) einmal getreust. SlitS anberen Singen 3a»fammeitgefe(5te Ä»e gibt es mancherlei, wie 3. SB.baS (Pfeilfreuj, weld)eS ans oier (Pfeilen 30»fammeugefeht ift. §oheS Ä. (fpafftouSEreus)eitt folcheS, wo bie Ouerbalfeit nid;t auf ber (WittebeS (ßfahtS, fonberit höher flehen, u. weld)eS immerfdjwebenb erfcheint. ®aS ß3atriard)en!reii3 hat3Wei Ouerbalfeit, Oon benett ber obere ber turjereift, sutueileit u. itaitteittlid) in (Polen if! auch bereine Salfett. nochmals gelreust ob. auch nur halbftchtbar. B) ®aS SlnbreaSfreus (©efchobeneS,©dfrägeS Ä.) X , beffen beibe ©eiten gtanfen ge»namit werben, ift ans gwei über eiuattber gelegten©d)rägbalfcn, einem rechten u. linten gebilbet, er»leibet nur au feilten ©reitglinien, nid)t aber aitben Eitbett (ßeränberuiigeit tt. erfdjeint oft fhroe»bettb. 0) SaS @d)äd)erfreu3 (©egabelteS fi.,©abel, Siitfelftreif) Y, entfteht, wenn gwei ausben Oberedett herOortomnteube halbe ©djrägbalfeitfich iu ber (Witte beS ©djilbeS mit einem auS bentgußrattbe heroorfomntenben halben (Pfaljl oereitti«gett._ Qft baS ®reied, weldheS bie Sd/rägbalten im©djilbeShaupt bilben, mit ber Siitctnr beS ÄrenjeSbebedt, fo heißt es ein ©efiillteS ©chächer»Er eng. Strenge bienen auch als OrbenSgei^eit (f.Orbett, OrbettSgeidjen) u. als Sd)ittud ant $alSber grauen öoit ©olb, ©ilber sc., mit ober ohne©teilte; nach ber goritt erhielten biefe Ä»e loiebermehrere Wanten, 3.58. ft. ä la geannette, meijlparallel laufettbeS SlttbreaSfreug Oon ©tahl, wel«d)eS an einer Sdjtiitr, bie oben burd) eilt .fierggel)t, hängt. SaS Ä. fpielt wegen feiner tiefenreligiöfeu S8ebeiituug eine große Stolle im SMS»aberglauben. (Bergl. SBitttfe, ®er beutfdje SPolfS*abergtaubeberSegenmart, 2. (Bearbeit., (8erl.l869.Enblich bienen fie auch als (Borgeidjett: a) iu ber(WathematiE: ftelfenbes Ä. (+), SlbbitionSgeicheu;PiegeubeS Ä. (x), (DtultiplicatioitSgeichen; b) beiShemiiometeraugabeu begeichitet baS Qeicheit +bie ©rabe über 0; bei Sieaitmtir tt. EelftttS alfobie ©rabe übet betn EiSpttttft; ogl. ®h ei 'uionteter;c) in ber SWu|tf bie (ßorgeidjumtg #, wobttr^ biebetreffenbe Stote um einen halben Sott erhöhtwirb; ber Staute berfelbeit erhält bie Silbe is(3. 33. 0 iu cis) aitgefefst; d) iut ©eeWefeit, bie©pecialbegeiüjmtug beS hiuterften (DtaßeS auf (Poll*