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stttoKe — ®norpeIfyautentmnbung.
Knolle (Sn ollen, Tuber), eine fleifcpige, fuge*lige, unterirbifdpe ©tengetbilbung, an meiner HeitreShtofpen (Singen) auftreten (f. and) ©tengel). Sa*uon fitollig (tuberosns).
KnoKeitgtutcbcl, eine fleifcpige, unterirbifcpe©tengetbilbung, an melier gal>tveid0e fie untpitl»lenbe fJiieberbtätter auftreten.
Kltopf, bef. an Kleiber genäht, unt Steilef^nell mit eiuaitber gu Derbinben uitb »ieber guoffnen. SUan tjat: a) metallene knöpfe, bieentroeber in K»formen gegoffen ober au3 SDie»taßöted) oerfertigt »erben. Septere ftnb maffioober popf. Sie maffioen Shtöpfe »erben augStte*tatlbtecp geftangt, bie beim ©taugen entfiepenbenftparfen Stäuber auf ber Stoutirbanf auägerunbetu. bie fßtatten hierauf im gatlraerf ober auf bem'$räg»erfe geprägt. Sie Depre »erben au§ Sraptauf einer befonberen SRafcpitte gefertigt, »etdje ca.9000 ©tüd per ©tunbe liefert, in beim 'PrägenperDorgebracpte Vertiefungen ber Sfnopfplatter. ein*gelegt utib mit ©d)taglotp im Sötpofen oertötpet.hierauf »erben bie Änöpfe getoöpnlid) nod) mit©äure rein gebeipt u. eoeut. bergolbet ob. Derfilbert.Sinöpfe, bie pod) polirt »erben folen, mitffen Dor«per ltocpmabl gtoifcpeu glatten ©taptftempetn ge»preßt »erben (päufig auf ber Srepbanf mit Slnt»fteitt u. Vier). §opte Shtöpfe befteßeit au§ bemOberboben ober ber Dberptatte u. bem Unterbo»ben (refp. Unterplatte), ©ie fittb päufig mit Der*Jcpiebeuen Sietiefumfteru Dergiert u. ber groifcpen*raum giniftpen ben beiben Söben ift in Oerfcpie*beiter SBeife auägefüüt (g. V. burdp Kitt, fßecp,fappe sc.; aucp beftept ber Unterboben gu»eiteuau§ ^olgfipeibdjeu. Sie ©tapIEniipfe »erbenetwa »ie Siäget gefcpmiebet, polirt ob. gefcpüffen.Sgl. aucp griStnöpfe. b) Sluöpfe bon §orn,fertmutter,., ©Ifenbeüt :c. berfertigt berSredjsjter; bie Öfe »irb mit einer ©djraube ber*jepen unb in ben SL gefipraubt. c) Knopfe boneblen ober palbebfen ©teilten »erbeu in einermetallenen Unterlage gefaßt, d) ©taSfnöpfe»erben bom ©laSfipleifer gemacpt ob. in gönnengegoffen u. bann ber Rentei bon SJietaKbrapt inbie ©taSmaffe eingejcpmotgen. e) fßorgellan*fnöpfe, bon gereinigtem gelbfpatp u. Stuocpen*afcpe gebrannt, erpalten burcp SJtetattojpbe ber*fipiebene garben. f) gür bie mit ©eibe, fßferbe*paaren, Si’ameetgarn ober moHenem ©arn über*fponneiten Shtöpfe bient eine Shfonn bon §olgn. bergl. ober ein SKetaHring gur Unterlage; basÜbergiepeu gefcpiept au§ freier §anb mit einerStabei, ob. e3 »erben ge»ebte gledd)en über benpölgerneii St. genäpt. g) Übergogene Sfnöpfefinb boit §olg (Shform) ober Slecp (Florentiner*fnöpfe) unb »erben mit Sheiberftofien übergogen.h) Shtöpfe bon Shtodpen ober ginn mit 4 — 5Söcpern ftatt ber Öfe »erben ge»öpnlicp nur beiUnterfteibern gebraucpt. Vgl. 3t. gfenfee, SieShfabritation, SSeim. 1862 (255. Sb. be§ ©djait*plapeä ber Sbünfte u. §anb»erfe). ©iefeier.
Snoppettt, 1) ©emeine Sh, SIrt bon ©alt*apfeln, bon biefen burcp edige gorm lt. ©rüge u.baimrdp unterfäpieben, bag fie niipt burcp einen©tid) ber ©aümefpe in ba§ Statt ober beit Statt»ftiel, fonbern in bie roeiblidpe Slütpe felbft ent*igepen, bie fie tpeilmeife ober bottftänbig über*
»ncpern; fomnten im Orient auf ber battacp ge*nannten Sb*eid)e (Quercus Aegilops), ferner inSpanien, Portugal lt. bem Orient auf Q. lusi-tanica, aber aucp auf ber ©enteilten ©idje (Q. pe-dunculata) bor. Sa§ gnfect, auf beffen ©tid) fteentftepen, iji bie Shgattoefpe (Cyuips calicis). Sie,®. geben ein nupbareS Surrogat ber ge»öpitti(peii©attäpfet. 2) Örientatifcpe ober uatürlttpefi. (Yalonia), fo 0. ro. Sderboppen, f. ©der. ©ngter.*
Knorpel (Catilagines), nebft ben Snodjen u.§orugebilbeu bie fefteften Seftaubtpeite be§ tpieri*jcpeu ®örper§, geidjneu ftcp bur^ popeit ©rab bon©tafticität u. Siegjandeit neben groger geftigfeitau§; fte fönnen mit bem föieffer gefipnitten »erben.Sa§ Ä*ge»ebe beftept au§ einer ©runbfubftaitg, biebie Sebeiitung ber gntercettutarfnbftang pat; fteift bläuticp, mitcp»eig ob. getbticp; im elfteren gatteergpeiitt fie unter bem SJJifroffop burtpfcpeineub,■ppalin (§patin*S.), im gmeiten mitSinbege»eb§*fafern burcpgogen (gafer=f?.), im tepten ftarf mitetaftifcpnt gajern burdjfept ('Jlep»fi.). Seint ®o*cpeit Io ft fiep) bie ©rmtbfubgang in ©alterte auf(©ponbrin), gibt aber feinen Üeint. git biefer©runbfubftang liegen bie j?*getleu, tänglid)»rnnbeSörpenpen mit beutlitpem Stern, oft, namentlicpin ppalittem Sf., eingebettet in eine boppett con*tourirte Sfapfet, bie man friiper für bie fjettmem*bran piett, bie aber als eine Stugfdjeibung ber*felben aufgufaffen ift. Unter Umftänben fann manan ben gelten Se»egutig§erftpeinungeit »aprnep*men. Ser Sf. ift ineift gefägloä; nur im jugeub*li^en gnftaube beffelben u. im9iep*Sf. finbet man©efäge. Sie ©rnäprnttg finbet burcp Sranäfnba»tion non gelte gu gelle ftatt; aucp fRertien unbSpmppgefäge pat man in ipm niipt aufgefuitbeit.Sem entfpreöpenb finbet autp nur ein laitgfamerStoffmeipfet im S. ftatt, unb berfetbe neigt »eniggu ©ntgüubungcu, fällt bagegen teiept ber Sfiecrofeanpeirn. Vom Übergang be§ in Stnocpen f.Slrt. Sfno^en. Ser SP. ift Don einer binbegemebi«gen §aut, bem periiponbrium umgeben, gnbemfelben bertaufen bie ©efäge, aus benen berSP. feine Sliaprung begiept. Sie ©ntmidelung be§St*ä finbet in ber Strt ftatt, bag au§ ben urfprüng*licpeit Silbungägetlen be£ ©ntbrpo bie S!*gefieu ent*ftepen, u. au§ ipiten burd) StuSfcpeibuug bie gn*tercetlularfnbftang bc§ Sfnorpetg. 3“bn-
Knorpelfifdje, f. gifd;e.
Knovpclßefdjfmtljf, f. Stnorpelfranfpeiten.
KnorpelgeiuePe, f. Sfnorpet.
KiiOfpcüjnittcitfjüitbiutg (Perichondritis),©ntgünbung be§ perieponbriumä, eine feltenere©rfranfung, faft nur eittweber Don ber fJtacpbar»fdjaft fortgepflangt, ober infolge Don Stttgemein»erfranfnngeit (Spppu§, Ppäntie ic.) Dorfommeiib.Sie ©ntgünbung füprt ftets gur ©iterung unb ber©iter fammelt fiip g»ifd;en Sfitorpel u. periepou*brium an; ba berSPnorpet baburep feiner ©ntäpr*mtg beraubt »irb, fo ift Sfnorpelnecrofe bie faftau3napm§tofe gotge. Ser SieblingSfip ber fi.ift ber Keptfopf (Pericliondritis laryngea), unbpier »irb bie firanfpeit burcp bie localen ©tör*ungen (@rftidnng§gefapr) gefäprtiip. Sie Se*paitbtung ift btog ortlicp u. beftept in einer mög*liepft früpen ©ntleerung be§ ®iter§ unb beäinfici»renbeu antifeptifipen Sepanbtnng ber SSuube. S“bn.