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Bd. 11 (1877) Jökul - Lainez
Entstehung
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189
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^ctHimcbon —

ßeit patte et Stete berühmte Stüter, Wie Era«toftpeneS, SüpoIlonioS SRpobioS, SlrißoppaneS Bp*gautioStc. Sott {einen 800 tpeits grammatifcpeiieiet ^tfiortfdjen, t^eilS poetifepen SBetfeit ftnb nochübrig: 6 £pmnen u. übet 60 Epigramme; unterben sertorenen waren (Siegten, welche Son beitgtötnern in EiceroS 3 e *t als muflergittig ange*[eben u. nacpgeapint würben (fo bie son SatullitSitberfepte auf baS Igaar ber Bereitite); bie epifdjen©ebiepte Aizia u. ‘Exa/iy ; bie literarffiflorifcbennCvaxss, ein ausführlicher gacpfatalog ber ällepan*brinifepen Bibtiotpef, burch welche Sb. ber Be*gtünber ber Siteraturgefcpichte würbe. StuSgabenber erhaltenen ©ebichte: erfte, Son SaffartS, ohne0. u. 3-i gtor. gwifepen 1494—98; O. ©cpneiber,Callimachea, Spg.1870—73, 2 Bbe., beutfep BonScpmencf, ©tuttg. 1833. l) »iegnet. 2 ) iRiefe.

ffofliutebon, atpenifeper Sfiebner, greunb beSsppotion, gur mafebonifepen fßartei gehörig, in berUnruhe nach Sülejattber beS ©r. ®obe wieberholtgenannt.

Eaflinbfdfar (Kafleenjur),eine berühmte 23erg*feftung in ber inbifdhen £anbfcpaft Bunbeltunb,füböftlicp Son Banba, auf einem fdjroff aus berEbene hersorfteigenben Bergfegel (bem Katant*fihara ber alten Qnber, beffen Umfang 1 SNeitebeträgt. Slngeblicp im 7. (Japrlj. gegrünbet, trottefie, etne gufhtcht räuberifeper (Stämme, allen (Sr*oberungSSerfuchen mohammebanifcher gürfieit, bisfte 1812 non beit Söriten erobert würbe. 1854tnurbe fte gänglicp gerjiört. ®ie mächtigen SRuitteitber SDtauern, ber Bielen Stempel u. anberer ©e*bäube geugeit Bon ber geßigleit beS Ortes, wienon feiner religiöfen Bebeutung als alten EultuS.flpeS ber ©iBa. Ibielemann.

KaQtnoS, aus (SphefoS, im 8.3aprp. s. Ehr-,entflammte feine 3 e 't9 eno ff en gur BertpeibigungbeS BaterlanbeS in ©cplacptgefängen in bem nonihm guerjt gebrauchten elegifchen ®ijticpon. EineElegie (burch beren flbetfeijung 3 . EamerariuSbie chrijtlicpen gfirfteit gum ®ür!enfrieg aufmun«terte) ijt bei ©tobäoS erhalten; herausgegeben inBergfS Poetae lyrici graeci u. ö.; beutfeh SonSBeber in Elegifche ®id)ter ber Seltenen, grff. 1826.

KaHtOtt (a. ©eogr.), bei SioiuS EaUipoIiS,Stabt in fttolien an ber ©renje son ®peffalien,öftlich som Sorap*©ebirge in bem fcpmalen Staate,welches biefes ©ebirge Som S|3antaffuS trennt,$auptjtabt bet Kollier (gr. Kallieis), würbe 279B. Ehr. burch bie ©altier fcpredlicb nerwiifiet.

Kalliope (b. i. ©cpönjiiminige), 1) ÜJiufe berSßoefte, n. Ein. ber epifchen Sichtung, bargeftetltmit SBacpStafeln unb einem. Schreibjiift (StpIoS).Son bem thrafifchen König ÖagroS war fte ÜJlutterbeS Orpheus, noit SlpoUon bes golemos u. £p*menäoS. 2) }. Süfteroiben SRr. 22.

SaHipctbie (gr.), bie Ergiepuitg gur Schönheit,fowol gur phhftfchen als gur moralifchen. Sgl.©chreber, KaHipäbie, 2pg. 1858.

Kaflipäbopöie (gr.), bie Kunft, fchöite Kinbergn ergeugen unb git ergießen.

Kalltpljott, griechischer SPhilofoph, Welker alspöcpjieS ®ut bie Bereinigung ber SfSrincipien berSuft u. ber ©ittlicpfeit auffteüte.

8allipp0§, aus KpgitoS, grietpifeper Süfironom,nm 330 s. Ehr; nach ihm ift genannt *i? Kal«

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lippifche tperiobe, welche 4 ÜJtetonifcpe Eptlengu 19 fahren =76 (fahre weniger 1 Sag an«nimmt, fo baß in 27,759 Sagen 940 SKonbroecpfelerfolgen, was son ber SBaprpeit mir noch um 5©tuiibeu 52 SDiinuten abweicht. Bgl. Epfel.

SaHtpjjßoä (ge-, b. h- mit fepönem fpinteren),Beiname ber Stpprobite, f. b. ®ie fchöitfte ber*artige Statue befutbet fiep im Museo nazionalegu Neapel.

KaHirtljöe, 1) Softer bes OteanoS unb ber®b £ *' § , bie Son Eprpfaor ben ©erpon unb bieEcpibna gebar. 2) SEocpter beS ©famanbroS, bienon ®roS ben QloS, ©anpmebeS :c. gebar. 3)fialhbonieritt, weldje KorefoS, ein BafcpoSpriefter,.liebte. Sticht erhört son ihr, {tagte KorefoS feinen©ram bent BafcpoS, ber nun siele Kalpbonietrafenb machte u. bann, nm ein ÜJlittet bagegeitgefragt, bie K. gu opfern befahl. SülS nun biefebem KorefoS als Opfer ausgeliefert war, erftaeper ftep für fte, u. K. tpat ein ©leides.

Sallirrljoe (a. ©eogr.), bie eiitgige lebenbeOuette mit trinEbarem SBaffer in Süthen u. bef«halb non hööhü er SBicptigfeit für bie Süthener, imSO. ber SlfropoliS beim Obeon unb fttbl. som®empel beS Dlhntpifchen 3 euä , ergießt jept iprSBaffer unmittelbar in ben Qliffuä. (fnt Sllterthumefeit SPeiftjlratoS in einen SBrututen mit 9 fRöhreitgefaßt u. beffpalb auch SuneafruttoS«Steunbruiutgenannt.

SaQiftheneS, aus Olpntp, geb. um 360 n.Epr., SSerwaubter u. ©cpüler bes 'KrijioteleS, lebtebann iit Sttpen ben ©tnbien, begleitete trop feinerrauhen ©itten SUeyattber ben ©roßen auf feinengelbgügen u. würbe, weit er ftch über SülejauberSübermütigen SBunfch nach göttlicher SBereffrunggn freimüthig äußerte, 327 hingerichtet, ©eineUniserfalgefchichte u. SBerte über bie spflangen u.über baS Üluge fiitb serloren; eine ipm gugefeprie«bene u. aus bem SPerftfcpen Son Simeon ©etpins ©riedjifche überfepte ©efehiepte StlepanberS beS©roßen ift unecht, würbe aber non ©cpriftjieHeritbeS SJlittelalterS fleißig benupt, lateinifcp Bon Qu*liuS 53aleriuS, grieepifep perauSgegeben non äJiüllerbeim Sürrian, spar. 1846. Sicft.

Saniftpenie (s. ©r.), Körperübung gur Er»pöpung ber Kraft unb ©^önpeit, bef. für jungeSBäbcpen.

KaHifto (SKegifto), ®ocpter beS Spfaon (‘Jlpf«teuS ob. KeteuS) u. Begleiterin ber SürtemiS. 3 £ uSgeugte ben SlrtaS mit ipr u., um fte ber eifer«fücptigen §era gu nerbergeu, Serwaubelte er ftein eine Bärin, welche Son SürtemiS erfepoffen u.001 t 3 £ u3 unter bie ©eflirne Serfcpt wurbe; itacpSüitberen wollte ipr ©opn SürlaS fie unerlannt aufber Qagb erlegen, aber beibe würben unter bie©eftinte serfept. §era bat aber beit OteanoS, baS©eftirn niept in feine glutpen aufgunehmeit (Pa-per bieS ©eßirn niept untergeht). Sffian geigte ihr©rab in älrtabien, auf wetepem ber ®empel berSürtemiS KaKißo fiaitb.

SalltffrätoS, 1) atpeuifeper SJebner u. gelb«perr in bem Kriege gegen ©parta, bann 372griebeitSgefaitbter in ©parta; fpäter ging er naepSWafebonien ins Epil; ba er unberufen gurüdfeptte,würbe er 363 pingerieptet. 2) K., Berfaffer einerScprift’£!c^ä<r«iS'(Bef(hreibiing Son 14 ©tatuen),