fia(frcutf) —
galfrcutf) (©eneral), f. Saidreuth 1).galffalpeter, f. ©alpeterfäurefalje.ffalffalie, f. Ealäumfafje.galffdjtefer, f. Salfßein.galffdjttiantm, f. ©chmämnte.gallfinter, f. Salfßein.galffpatlj (©atcit, Salt), Mineral, frpßafliprtin nerfchiebencn formen u. Kombinationen beSrhorabo'fibrifchen ©pßemS; man fennt bereit bereit?über 750; nicht feiten ftnb 3>oiHingSbilbungen u.parallele Sermachfung ber Srpfta’üe, juroeilen er-(feinen biefelbeit mannigfach gruppirt, büfdjel-förmig, garbenförmig, rofettenförmig, ireppenför»mig ic. §ättßg erfcf>eint ber S. aud) förnig u.bid)t, häufig berb (Salfßein) bi? bidjt (Salftuff),feltener ßäitgelig, faferig (fjafcrlall n. faferigerSalfßnter) u. in bünnfct)aligen Aggregaten (©djie*ferfpath), feiten in fßfeubomorphofen nach ©aplüfßt,Anhpbrit, ©ipS, Aragonit, 33arpt, Flußfpath, ®e=ritfftt, ißeftolitf), ApophpHit, Analcim, OrthoflaSu. ©ranat. ©ehr häufig tritt ber S. als 35er«fteinerungSmaterial, befotiberS Bon ©eppalopoben,©djneden, SDIufcheln u. Soratlen, auf. ®ie Srp*pake futb fpaltbar nach bem §aupt=3il)ombo'öber;fpärte = 3, fpec. ©em. 2, ö —2, e ; er iß farblos,rceiß, grau, blau, gelb, grün, rotp, braun, auchfchmarj, glaS* bis fettglanjenb, auf manchen gtä*cheit perlmuttergtänäcnb ob matt; burdjfichtig bisunburchfcheinenb; geigt hoppelte Strahlenbrechung(©oppelfpatfj). ©r befteht aus fohleufaurem Salf(Ca C0 3 ), häupg mit geringen Mengen Oon Mag*nefta u. ©ifeitoppbul, auch Maitganoypbul u. 3tnf»oppb. ffior bem Söthropr fchmiljt er nicht, leudptet Par!, inbem er feine Sohlenfäure Berliert. Qtt©aljfäure ip er unter ©ntmidelung Bon Sohlen»fäureBokfommeu löslich. 33arietäten: a) ©igeitt»lidjer S., hart auSgebilbeteSrpftafle, aufgcroacf)»fcn ob. in ©rufen, toafferhetl, meiß u. Berßhiebeitgefärbt. Ausgezeichnet ju ©t. AttbreaSberg, SlauS»thal, ©djneeberg, SSräuttSborf, goachimStbal, am©ottharb, ©erbpfhire, ©tafforbfhire u. ©ütmber«lanb in ©nglanb, ©raoerfetla, ©nperiorfee inßtAmerifa ic. ®ie reinften u. größten Salffpatlj»frpftalte pttben ftd) auf Qslattb (3Släubifcher©op«pelfpath); b) gaferfalf (Faferiger Salfftuter),in faferigen Aggregaten, tropffteinartig, fttgclig,nierenförmig, als Satin de pierre jn ©ofett, Arni*bänbern ic. Berarbeitet; c) Sämiger S alf (Mar-mor), berb, Bon fleinförniger 3ufanimenfe(äung,f.Marmor; d) ©d)ief erfpatfj, in büitnfchaligen,IrpPattinifdEjen Aggregaten, fchtteemeiß ober blaßgelblich, röthlidj ob. grautueiß; feiten, im Erzge-birge, Sßorroegen, Urlaub, ©ornroatt in ©nglanb;e) Salfßein; f) Sergmilch (Mottbmilch),Phtoammförmig, flodig, (oder, als Öberjug u. An«Pug, gelblidjmeiß, färbt ab; g) Antpraconith,burd) Sohle fchroarj gefärbt, unbnrchßd)tig. Setjmann.»
Solfficln, !örnig«fpäthige bis bidjte Maffe,»eiche BotjugStneife aus Johlenfaurem Salt be«Pept; er ip tneiß hießt (®iihter S., ©enteilter St.)n. bilbet als folcper auSgebehnte ©ebirge (Salt«gebirge), toie einen ®h c >t ber Alpen (Salfatpen),beS gura ic.; jumeilen ift er fchieferig (Salffcßie*fer), wie ber lithographifche ©teilt ©SapernS,ob. meüig (SßeHenfalf), auch erfdjeint er in blapgen,fchmammigen u. poröfen M affen (Salfiufj), ober
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aus biintten faferigen üagett beftepenb (Salfftuter),röhrenförmig u. ßalaftitißh (©ropfßein), fomieoolitpifch (Oolitp, Sfogenßein). ®ie S»e führenhättpg ®erßeineruttgen, u. manche Schichten ftnbbamit ganz erfüllt, mie ber Mnfcßelfalf, So«rallen!alf, ©elemnitenfalf, Sreibe ic.;auch ßttben ftch im S. bie fogen. Snothenpöhlen.®id)te S»e ftttb faß in atfeit Formationen Bertre»ten u. tnerben meifi hiernach benannt, alS: ©ran-tnadenlalf, Sohlenlalf, Siaslall, Qura-falt, QechPein, i)3Iäncrtalf. ©ie meißen S«eftnb neptunifchen UrfpntttgS; einige, ben jüngerenFormationen angehörige, fitib©üßtrafferbilbungen(©üßmafferfall), mie ber Salftuß u. Saltfinter, u.noch jept bauert bie Stblagentng Bon Salt anSfaltigen ©eroäffern fort. Saltige ©.netten über*gieheu in ber ißähe beßttbliche ißßattjen u. a. ©e*genftänbe mit einer Salflrufte (fßinbenlal!). ©erbichte S. bient bef. als S3aumateriat, auch berS-aiftuff mirb jum §änferbau benupt, bef. ftnbanS bem feften Salftuff ob. ©raoertino in Italienbie meißen ißrachtbauten aufgeführt, ©er Salt-fcpiefer bient jugußböben, hier u. ba auch 5 unt©adhbeclen, jum ©teinbruc£(2ithographifdjer©chie*fer). genier benupt man ben S. als 3uf<hi a 3beim ©ifenfchmeljeit, gut ©laSfabrifation; ge-brannt bient er gttr S3ereitung beS SDJörtelS unbBielen teöhnifcheit ißroceffett. ©er fpäthige Sal!«finter mirb unterbetn DiantenSalfalabaßer pOrnamenten u. Suitßmerfeit Berarbeitet. 3 U benS-ett gehören auch bie nerfdpebenen SKarmorarteu(f. iMarmor), Sßergel uttb üßergelfchiefer (f. biefe?frti!el). Seemann.»
ffolfftdu, 1) Subtrig Bott, in ber gtueiteit§älfte beS 17. Fahrh- Snitähauptmann in Dleäfo,tarn mit falfdjeit SSoktnadhten ber preußifchen ©täubenach Sßarfchait, um ißolett guttt Srnd) beS 2öeh»lauer SSertrageS ju bemegeit, mürbe aber bur^bett branbenburg. ©efaitbten ©ufebiuS Bott S3raitbheimlich in ÜBarfchau aufgehoben, über bie ©rettjegebracht u. 1670 in SöttigSberg enthauptet; ba*burd) mürbe bie Dppofttion ber preuß. ©täubeerftidt. 2) ©hrißoph SSilheltn B., geh. 1682in fpreußett, focpt im ©panifchen Srbfolgefriegeunter hefftßher Sahne, trat bann in preußifdje©ienße u. jeichtiete ftd) itt ben erßen fchleftfchenStiegen attS; F l ‘iebrich ber ©roße, beffett ©rjieherer 1719—29 mar, ernannte ihn jum Felbmarßhaü;er ß. 1759. 3) Subrnig Sari B., jüngßer©ohnbeS ffior., geh. 1725 in SBerlin, fämpfte int Sie-benjährigen Stiege tt. ISaperifchen ©rbfolgefriegeu. mürbe nach bem griebeit Bon ©efchen ©ott*Bertteur Bott ßßagbebnrg. 1784 nahm er feinenStbfchieb, mürbe jeboch non fjriebrich Söilhetm II.mieber angeftellt u. ß. 1800 in SMagbeburg alsFelbmarfchall. Seither.
Salftuff, f. Sallßein.
fialflonffer (Aqua calcis), ju arjiteilichein©ebraudh anS reinem, gebranntem Salf, mit 100©h- SBaffer bereitetes, in mol nerfchloffenen glä-fernen ©efäßeu mit engem §alfe aufbemahrteSSOÖaffer; muß maffetljell fein, jufammensiehcnb,altaliföh fchmedeit; bient innerlich, bei habituelteu©urchfäßeit, gegen hartnädige ^autausicpläge, beiSäereiternng innerer Organe ic., äußerlich alsSSaßhmaffer bei Sräpe u. a. §autfd)äben, als Jo-