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£aim SSafdyi — Kairo.
Saint äBafdfi, aus beut arab. Käjim, SBev*Walter, Süßer, u. tiirf. basch-i, fein Sopf, §aupt,iß ber oberße Süßer an ben «Kofheen.
SftittteS, ungefähr fo B. tu. Saffenfc^eine, berSpante beS türfifhen StaatSpapiergelbeS.
Sain, SlbautS mtb SoaS eingeborener Sohn,ein SlcferSmann, Bon rauhem ©emüth. @r er«fhlug feinen ©ruber Slbet, ba er fab, baß nurbeffen Opfer ©ott wol gefalle, worauf ihn ©ottBerbammte, unftät u. ftiictjtig auf ©rbeu §n fein.$. floß in bas Sanb Kob («Raib), wo er ttadjEinigen in Süßen lebte; nah Einigen würbe er700, nad) Sfitberen 900 gaffre alt- Unter bemgeihen Sf»S, woburd) er gegen bie ©üttracbe ge»fhüfet Würbe, Berfteben einige Kabbiiteit einen§unb, ber ibn begleitet u. gefhütjt bube, anbereeine Slrt ©ranbmat, an ber Stirn; ^riftficbe SluS»leger aber einen befonberen ©hu(5 ©otteS.
SainitCU (fiainianer, Sajaner, Ä'aiuäer, Slaian«ißen,Saiaititen), eitteißartei ber gnoftifhenOphiten,welche ben Saht als einen $ou betracbteteu uttbfeinen ©rubermorb billigten.
SaittSborf, Sorf in ber föitigl. fähf. SreiS«u. SlmtShauptmannfhaft $wicfau, an ber QroidauerIKulbe, «Station ber Sähftfheu ©taatsbahueu;Bierbrauerei u. größtes ©ifeutoerf ©achfeitS, bie1840 angelegte Königin «Karienhütte an ber SQtulbemit Bier §ohöfeit, großen SBaljwerfen, ©ießerei,äUaJcbtnenbau» tt. Brüdenbauanßalt, gabrifationBon ©effemerftabl ec. unb ca. 1500 Slrbeitent;1875: 2860 ©W.
SatttSf, Stabt u. $auptort int gleicbnaut. ©ej.beS ruff. ©ouB. ©omSf, atn Om it. in ber S3ara«bingenfteppe; gahrmärfte; 5212 ©w. — S. iftStabt feit 1782.
Saittjettbab, f. u. fpartenfird;en.
SatpljoS, gofepljos SaiaphaS, ber Bomfßrocurator ©ater. ©ratnS eingefefüe unb unter©ontiuS Pilatus weiter fmtgirenbe jübifhe §oIje»pricfter, ber hauptfählih gefu Berurtheilung be«trieb; er würbe im galjre 34 n. ©hr. entfett.
Saivo (Saf)ira,2Hafr el«Sahira[SKafr=Slgppteitbei beit benahbarten Semiten]), §auptßabt beS©iceföuigreichs Slgppteu, am redjten Ufer beS Kit,20 km Bott ber Stelle, wo er fiel) in bie 2 §aupt«arme fpattet, weihe baS ©elta bilbett; am gitßebeS 200 m hohen SDfc^cbel SMoffatam, ftetjt nad)3t. hin burd) ©ifenbafmeit mit Sllepanbrien, Ko«fette, ©amiette unb ben wihtigften Stabten beS©eltaS, fowie mit gSmailipa * Sitej, ttad) S.mit Ober-Slgppteit (bis Siut), fowie ben ©äbernBon 4?eluau in Berbinbuttg unb ift SlitSgangS«
punft beS 15._SCpril 1877 bem ©erfeßr über»
gebeneu neuen e>üßwaffer»S?analSgSntatIieh. ®aSSlreal ber Stabt bebeeft etwa 28 Qkm u. fte iftltacpft Gonßantinopel bie größte Stabt beS öS«manifhen KeidjeS. S. iß Stefibenj beS Sfiebioe,©ifs ber SKitttßerien, eines ©eneratgouBerneurS,ber oberften 83ef)örben, beS gnternationaleu ©ri«bunalS, hat eine ,f>od;fhule (1874/75 10,780 ©tu»birettbe unter 321 Sehrern ober ©hechelt), Worin©rautmatif, KeligionS« n. Kehtswiffeufdfaft, So»gif unb Khetorif gelehrt wirb; fefit bie beben«tenbfte ber mohammebanifdjen Söelt; ferner einemebicinifche §odhfhule, eine SriegSfhule mit Be«terinärfdjule, großes hemifh’PharmaceutifheS Sa«
boratorium, Berfdjiebene UnterrihtSanßalten berEuropäer, eine Bon Kachtigal ins Seben gerufene©eographifhe ©efettfhaft mit reichhaltiger SSiblio*tljef, werthöolle Bicefönigliche Bibliothef (23,000Bänbe), borSWem aber bas unfhäpBare «Kufeuntäghptifher Sltterthümer (©irector: fötariette ©ep),eiitftweilen in ber SSorßabt SSulaf (3teubau einesäwedentfprechenben SMufeumS auf ber 3til«^nfeltSutaf geht ber SBollenbmig entgegen); etwa 250arabifdfe ISolfSfchulen mit 8200 Schülern (1875);2 großartige $ofpitäler, ein arabifdjeS (ÄaSr«el»abin, mit ber fd)on genannten mebicinifheu §och«fchnle) it. ein europüifdjeS; ißörfe, Bank ofEgypt,Credit Lyonnais, Agenturen ber Ottomanifheu u.ber 3luftro»Sgt)pt. SBant ec.; gtängenb auSgeftatteteOper, granj. ®h ea ter, Sommertheater; Berfdjie»bene SEBafferleitungen für ©itabelle, Stabt u. bieBicelönigl. $aläfte. ©roß ift bie 3aht ber öffent«liehen IBrunneu (Sebil), barunter bef. fdjön berber «Kutter fySmail «ßafhaS, ber «Kutter SlbbaS«ßafhaS, SKehemeb SlliS u. Slbberrahman ÄichhaS.©ie SSäber (etwa 70 an berQahl) ftehen im Stil»gemeinen bei SBeitem hinter beiten Bon ©amaS«cuS pritd; an arabifdjeu SafhS gibt es weit über1000, bod) ßitb bieS meift eleitbe fRäunte, bienidjt ber 58ea«htnng wevtl). ©ie Stabt ift im 9t.u. O. Bon einer «Kauer umgeben, bie im SO.Bon ber SitabeHe abgefchloffen wirb unb Bon 21©hmeit, Bon benen Berfhiebeue arhiteEtonifh Be«merfenswerth (en KaSr, el gutah ec.), burchbro«hen ift; fie befteht ans ber 35or« unb §afeuftabtiBulal, f. b. (im K23.), ber Slltßabt (im 9tO. u.S.) u. ber Keußabt fySmailipa (im SB. am Kil),ääl)lt 18 größere «ßlähe, eine Unzahl Bon fDtofheen,11 fßataiS ber Bicelönigl. gamilie, 13 Sagare u.anuähernb 400,000, @w., nah ber Söeredjnnng beSGuide annuaire d’Egypte (wirlliheSählungen ftnbnoh niht Borgenommen) jeboh nur 363,060, bar«unter 7000 (Italiener, 4200 ©riehen, 4000 gran«pfen, 1600 Gsitglcutber, 1600 Öflerreidjer, 1200©eutfhe tc., 7000 Qnben; nah ber Statistique del’Egypte, 1873 349,883 @m.; bie §auptmaffe berSetölferimg befteht aus geClaßS, Sopten u. ©ürleit.©ie grbßtentheilS enggebaute Slltßabt nimmt etwa-| beS StabtarealS ein u. ift burh einen alten, innorbmeßlidjer Kihtung taufenben, aber bei niebe»rem Saffcrftanbe troaenen Äaital in 2 ungleicheHälften getheilt; fie ift ber Si£ beS eigentlichenorientalifhen Elements, beffen SBuntljeit u. Seb»haftigfeit mit bentjenigen Bon Sonftantinopel unb©amaScuS wetteifert, ja biefe Stabte in gewiffer§inftht übertrifft, gn ber §afenßabt Söuläf, bemStapelplaße ber «Jtillänber, ift lehtereS ganj ent»(hieben ber gatt, wenn and) bie ©roßartigfeit beS©etreibes in ben §äfen bon Sonßantinopel feines«wegS erreiht wirb, ©ie Keuftabt, erft feit etwa30 fahren eutftanben unb im SBefeutlichen eine©höpfung beS je^igen ftljebiBe, nah bem fte aithbenannt iß, ift weitläußg auf europäifhe Slrt an»gelegt, hat Biele parf» unb gartenartige Slitlagen,bietet aber im ©ausen für beit europäifdjeit S3e«fuher Weitig gntereffe. ©er ©efunbheitSäftanb berStabt, bie ehebem als ein §erb ber ifSeft berüh«tigt war, hat fid) burd) baitühe SSeränbernugeitn. burh bie SBafferleititngen in neuerer u. neue»fter Qeit fo gebeffert, baß fie je^t als flimatifher