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Justices of peace — 3itfttnianu§.
I 5 , gine .fjeerfchau be§ XerpeS; tm 3uSlanb: 58a»
£ tipton; Über bic 3oroaftrifd)e Religion; Über bieReligion beS SBubblfa; Über bie ältefte armenifdje' ©efdjic^te; Über RtenantS affgrifd^e Rttnaleit unbV g 6 er beffelbett babhlonifdte Fnfchi'iften; im ©lobttS
■ von 1872: Sieben u. Sigtipten mit §olgf<hnittetii; nach eigetter 3 ei<hnung; inberKevuelinguistique 6 ,
. 1873 : Über bie Frembmörter im finrbifdjen) u. a.,
<owie einer großer 3ngaf)t Bott Rotigen u. Sritifen
■ ln ben Berfchiebenften Qeitfct)riften, mie ©ött. 3ug.,
:• lit. Geittraibl., Bevue critique, Orient tt. Qccibent,
3eitfd>r. b. b. m. ©ef. u. a., Beröffeittlidjte F-Juch feine gelehrten unb grünblichen Forfchuitgeitüber bie altbaftrifcfje ©pradje ober bie ©pradje
■ beS ßenbabefta in feinem Bon bem Institut deFrance mit bem greife Solltet) gefrönten §anb»buch ber 3enbfpradje, Jpg. 1864, meines nebenbem altbattrifdjen SBäörterbudje and; eine ©rammatifh. ßt)reftomatßie enthält. §augS falfd;e Kritifbiefeä SßerfeS (f. §attg), bie nodp bagu in einem
f ■ jjödjfi leibenfdjaftlichen u. atimaßenben Sötte ge»(^rieben ift, nötffigte F- gu einer grüiiblidjen1 ffiiberleguitg, tneld)e unter bem Sitel: AbfertigungbeS Dr. fDt. §aug, Seipg. 1868, erfdjienen ift.©reges SBerbicnft ertnarb ftc^ aitd) F- um bieSBearbeitung beS SSitttbeljefch, eines SlbriffeS berSoSmogonte n. SoSmograpljie ber Warfen, ben er' jum erfteu SRal im Original u. transjcribirt fjer»auSgegebett u. iitS Seutfche überfe(jt u. mit einem»otljtänbigen ©loffar Berfeljen bat, Seipg. 1868.
■ ®aS Refultat feiner griinblidjeit fnrbifdjeu ©tubienroirb er bcntnädjft in feiner fuvbifdjen ©rammatifn. in feinem furbifd)en Sßörterbud) Beröffentlidien.ülinb befinbet fidj eine Bon ihm Verfaßte popu»läre perftfdje ©eftfjic^te gegenwärtig im Srud.
l) Söffler.* 2 ) iRcguet. 8 ) s.
Justices of peace (engl.), in Englanb bie fjrie*
: benSrid)ter. (F« granfreich nachgebilbet: juges
de paix.)
Justicta (Justiza), ehemals im Söttigreid)
: tragen ber fjöchfte unabhängige, nur ben EorteS, rerantroortlidje ©erid)tShof, ber bie Sefelfle beSKönigs gu übermalen u. eBentueü liidjt Bottgiel)»bar gu erflärctt hatte, bie Rliitifter gur ißerant=toortung gieljen, u. über alle ©ericbtSurtbeile alsjjöchfte äppelünftang entfdjeibeit fonnte. Sie Fu=
> ftigmitglieber toaren es, meldje bem Könige benHulbtgitngSeib in ber Formel leifteten: „SÖJir, Bottbenen ein Qeber fo gut ift, als Fho feib, unb bieWir gufammen mächtiger fitib als Fh r » Berfprecben©efjorfam Eurer Regierung toenn 3b r unfereRechte u. Freiheiten aufrecht erhaltet; aber tBeitn' nicht, tt i ch t." Rad) harten, lauge bauernbenSümpfen n. mancherlei Riobificatiouen, gelang es, fd)ließlid) tPb'l'PP II. baS Snftitut gu Bernichten.SSgl. Surita, Anales de Aragon u. Hier. Sölanca,Comment. rer. Aragon.
Justicia L., ipflangengatt. nach einem fchottifdjen©ärtner Qohn benannt, aus ber gamilie
Acanthaceae-Justicieae-Erantliemeae (II. 1). J.pectoralis Jacq., in SBeftiubien, mit röthlicbett,rifpenftänbigen SBlüthett; baS tnie frifdjeS £>ruriebenbe Sraut ip als Söruftmittel gefdjäbt, tnirb: als £h e eaufgufj angetnenbet, amb ein ©h^up(Syrop de charpentier) barauS bereitet; beS fri*.. Wen, mit HJfeerfalg gerfto|euen frrauteS bebienen
(uh bie Qimmerteute gur Reifung ber SBitnben,baher Herbe a charpentier. Einige Arten ftnbQierpflangen unferer Sffiarmbäufer. Engter.
3iufftfictttiott (b Sat.), 1) Rechtfertigung einer©acpe u. bei SRebitungen bie nochmalige Surch*t<bt u. FeftftcHung ihrer SRic^tigleit; 2) bei 3p»aeUatioiten unb aitberen ^Rechtsmitteln bie 3uS»tihrnng ber ©rüitbe oer Einmenbitttg beS UtecRS»mittels.
3«fdficirett (o. Sat.), eine Fuftification ab»legen ober empfangen.
Suftintancifdje ©cfchgebmtg, f. fRömifbcSÜledht u. Corpus juris.
Justiniani edicta u. J. novellae constitutiones, f.Corpus juris.
Suftittiamtä, 1) Sf. I., ber ©roße, oftrömifberfiaifer, geb. 482 ober 483 it. Gf)r. gu Saureftumin Fllpriett, ber ©ohn bäuerlicher Ettern, hießurfpriiuglich Upranba, mürbe Bon feinem Oheimmfitterlidjerfeits, bem nachherigen Saifer guftinnS I.,nach Eonftanlinopel gerufen u. empßng bort einehöhere ©eifteSbilbmtg. FnftinuS aboptirte ihn 527u. ernannte ilgt gu feinem 3ugufluS. bem>fetben Fahre ftarb ber .ffaifer n. F. folgte ihm inOer Sllleinherrfchaft. Es gelang ihm, baS gefun*fette 3nfehen ber IRegiernng roieber aufgttrtdRen.©eine ©attin Sheobora, früher @d;anfpielertn bonbem fittenlofeften Sebensmanbel, bann religiöfeHeuchlerin, bie fich mit BoIIeubeter jfmtft in biejePfotle gu finben mußte, theilte mit itjm baS faifer»liehe 3nfehen unb beherrfbte ihn auch in feinen'Jfegentenhanblungen; aber burd; ihre ittuglfeit u.geftigfeit ermarb fie ftch um ilpt unb bas Reichuttgemöhnliche ißerbienfte. »• bent gelbherrnSetifar oerbanfte F- (532) bie Unterbrücfung beSfurchtbaren Rifa4lufftanbeS, ber 5 Fah re lang inEonftantinopel müthete; halb nachher untermarfSelifar bie in Rorbafrifa haufenbett SJattbalen.Er u. RarfeS gerjtörten iit einem langen Stiege(535—553) baS oftgothifdje Reith, unb Folienmürbe, auf menige Fah l ' e i bon SBhgattg amteclirt.Ser üaifer nahm perfönlich an feinem Stiegetheil. Sottgobarben, ©epibeit, Bulgaren, ffaBifcheStämme je. fielen oft räuberifd) in bie ©reng=proBingen ein uttb bebrohtett einigemal fogar bie.fjauptftabt. 540 Berheerte ber ©affanibe Sbodru I.an ber ©pifee ber ‘fSerfer baS gange fprifche Canbu. Bermanbelte Antiochien größtenteils in Srüm»nter; nach medjfelnbem SriegSglücfe fah F- Mgenötigt, 544 einen SEBaffeiiftiüßanb unb fpätereinen neuen griebenSBertrag mit ©elb gu erfaufen.Ser Saifer betrachtete ftc| afs Oberhaupt berStrebe u. mifchte fich, mit fchledjtem Erfolg, in bietheofogifchett Kämpfe, bie ben ©taat gerrütteten,u. bef. über bie beibett Ratureit in Ehrißo leiben»fdjaftliöh geführt mürben. Sagegen ermarb erftdh burch feine juriftifchen SSeftrebmtgeit einen un«Bergängtidjen Ruhm. F« feinem Aufträge leitetefeilt Sangler Sriboniamts bie Sammlung ber Bor»hanbenen römifchett ©efe^e, bie 528 Bottenbet u.als Codex Justinianeus promulgirt ronrbe. 531tarnen bie ißaubeften ober Sigeften, eine ©amm»tmtg Bon Evfläriiitgen ber größten früheren Rechts»autoritäten,u. bie Fnßitutionen, ein Rechtslehrbuch,hingu. Sitbliöh ließ F- biefe ©d;rifteil burch bieBon ihm neu erlaffenen ©efehuooellen ergängen.
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