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Bd. 7 (1876) Eckzähne - Ferdinand
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Englische Sprache u. Literatur.

zcihlung. Die einzige bedeutende Erscheinung aufdiesem Gebiete war James Macphersons (1738bis 1796) angeblicher Ossian. Richard Glovers(1711 1785) epische Gedichte (Lsonidas andLtdsnais) sind mit Recht längst vergessen. Alskomisches Heldengedicht ist außer Sir Sa-muel Garths (st. 1718) Armenapotheke (Ms Ois-pensarx) nur Popes berühmter Lockenranb (Lapsok Ms lock) uennenswerth. Die Ansänge derepischen Erzählung finden sich in den Schriftenvon Matthew Prior (1664 bis 1721, Laiomon,^Ima), Thomas Parnell(I6791718, Mrs Lsr-mit), John Gay (16881732, Ms Lau), Dav.Maltet (17001765, ^rn^nMor and Msodora),Ol. Goldsmith rc. Die beschreibende u. länd-liche Dichtung erreichte ihren Gipfel durch Ja-mes Thomson (17001748, Plis 8sasons), Ale-xander Pope (1688 1744, 'Windsor Misst),Ol. Goldsmith (17281774, vssertsd villnAS n.IravsIIsr), William Falconer (17301769, Msslliprvrsolc), John Dyer (17001758, Orongar-inU). Zum Beweise dafür, daß es jetzt nicht aufdichterische Begeisterung, sondern vielmehr auf kunst-gerechte Behandlung ankam, dient die Menge di-daktischer Gedichte, welche über alle möglichen,selbst über die am wenigsten poetischen Stoffe ge-schrieben wurden; solche schrieben John Philips(1676 1708, Plis oiäsr), John Gay (Privia,er tlis srb ob rvallcinA tlis strssts ob London),Sir Richard Blackmore (st. 1729, Orsatiov), Wil-liam Somerville (16921743, Lire (llmss), Al.Pope (Lssax on inan), Rob. Blair (1699-1746,Ms Srave), Mark Akenside (17221770, Lirepleasures ok ImaZinalion), Edward Dornig (1681bis 1765, isiiAlrt tlionAdts), James Grainger(17231767, Ms 8uAg.r-0avs), John Armstrong(17291779, L.rt ok xrsservinA lisaltli), Will.Mason (17251797, Ms snAÜsli Aardev), Eras-mus Darwin (17311802, Ms Lotanie xardso),James Beattie (17351803, Ms Niirstrsl) rc.William Cowper aber (1731 1800) mit seinemfascinircnden großen Gedicht Ms Mslc und demherrlichen Gedicht an seine Wohllhäterin, Mrs.Unwin, betitelt: M Llar^, war der Vorläufer dernahenden Regeneration der englischen Poesie, undindem er die alten hergebrachten Bilder und denmetrischen Sing-Sang aufgab, mit denen manKunst und Mode geschildert hatte, schuf er Bilderenglischen Lebens- u. englischer Scenerie, die durcheine Freiheit, Frische und Einfachheit sich ans-zeichneten, welche die Morgenröthe einer neuenPeriode deutlich verkündeten. Als Fabeldichterübertraf John Gay alle seine Vorgänger, u. nurEdward Moore (1711 - 1754) kann noch nebenihm angeführt werden. Als Satiriker zeichnetensich aus Pope in der Onneind, Charles Churchill(17311764, Loseiad), John Wolcot (1738 bis1819, unter dem Namen Peter Pindar bekannt)u. A. Lyriker im engeren Sinne endlich warenPrior, Jsaac Watts (16741748, Psalmen undandere geistliche Lieder), Thomas Tickell (1686bis 1740), Thomas Gray (17161771, Dorf-kirchhof), William Collins (17201756, Oden n.Elegien), Thomas Penrose, John Logan u. A.Die dramatische Poesie stieg von ihrer Höheherab und veränderte ihren Charakter, indem sie

unter das Joch der französischen Aristotelik ge-zwungen wurde, obgleich namentlich das Lustspielnoch immer eifrige Pflege fand. Als Trauer-spieldichter stehen obenan Thomas Southerne(16591746, Isadella, und Oroonoko), NicholasRome (1673 1718, Ms kair xonitsnt, dansLiiors), William Lillo (16931739), führte durchseinen ClsorAs LarnwsII das bürgerliche Trauer-spiel ein, Addison (16721719, Oato), EdwardVoung (LsvenAg), Thomson (17001748, 8n-plionislis), John Home (17221808, vonAlas),William Mason (1725 1797, LIkrida) u. A.Das Lustspiel gab den Vers auf u. porträtirtevolksthümliche Sitten mit großer Lebendigkeit undTreue; leider aber war es unter den letzten Stuartsin so hohem Grade von französischer Leichtfertig-keit und Schlüpfrigkeit angesteckt worden, daß essich nur allmählich wieder an eine würdigere Halt-ung gewöhnte, und daß, wie Colley Cibber be-richtet, noch unter Wilhelm III. die Damen derAufführung eines neuen Stückes nur maskirt bci-zuwohnen wagten. Sogar Schriftstellerinnen wieAphra Behn (st. 1689) und Susanna Centlivre(1667 1723) hatten sich durch ihre Lustspielekeines besseren Rufes würdig gemacht. Die be-deutendsten Lustspieldichter waren der verrufene,theilweise noch der vorigen Periode ungehörigeWilliam Wycherley (16401715), John Van-brugh (1666 1726), William Congreve (1672bis 1729), Rich. Steele (st. 1729, Ms vonsoionslovsrs), Colley Cibber (16711757, der auchShakespearesche Stücke für dieBllhne verballhornte),George Farquhar (16781707), David Garrick(17161779), der größte englische Schauspieler,Samuel Foote (1721 1777, gleichfalls Schau-spieler, Arthur Murphy (17271805), OliverGoldsmith (8ks stoops io eongnsr), Rich. Cum-berland (17321811), John O'Kecfe, sowie end-lich als Übergang zur letzten Periode RichardBrinsley Sheridan (17511816, Ms rivals u.Ms sodool kor soandal) u. George Colman derJüngere (17621836). Die Oper konnte imunmusikalischen England zu keiner Blüthe gelangen;die einzigen nennenswerthen Versuche in dieserGattung sind Gays satir. LsAAars Opsra, welchesich bis ans den heutigen Tag als die nationalsteenglische Oper in Gunst erhalten hat, u. Sheri-dans vnsiina. Dagegen vermochten weder Addi-sons Rosamnnde, Grays Llois and ldalatlisa-,noch die komischen Opern von Fielding, CharlesCoffey, Jsaac Bickerstaff n. A. Glück zu machen.

L) Prosa. Dieselben Umstände u. Ursachen,welche der Blüthe der englischen Poesie im 18.Jahrh. hindernd im Wege standen, übten auf deranderen Seite eine heilsame Wirkung auf die Ent-wickelung der Prosa aus, welche in den verschie-deusten Zweigen zu einer mustergiltigen Durch-bildung gelangte. Diese Ausbildung der Prosa,deren Einfluß sich auch auf die Literaturen desFestlandes, namentlich ans die deutsche, erstreckte,war der größte Gewinn, welchen die E. L. im18. Jahrh. davontrug. Die Prosaschriftsteller die-ser Epoche lassen sich fast alle als Historiker, Phi-losophen, Theologen, Romandichter u. Essayistenclassificiren. In der Geschichtschreibung wurdezunächst die Geschichte des eigenen Vaterlandes

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