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Vollständiges Verzeichnis der von der Firma F. A. Brockhaus in Leipzig seit ihrer Gründung durch Friedrich Arnold Brockhaus im Jahre 1805 bis zu dessen hundertjährigem Geburtstage im Jahre 1872 verlegten Werke : in chronologischer Folge mit biographischen und literarhistorischen Notizen
Entstehung
Seite
579
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1851.

Ueber Ferdinand Leopold Karl Fruiherrn von Biedeneeld s. S. 130.

Friedrich Wilhelm Barthold, geh. zu Berlin 4. Sept. 1709, wurde 1820am Collegium Fridericianum in Königsberg angestellt, 1831 als Frofessor derGeschichte nach Greifswald berufen und starb dort 14. Jan. 1858.

Johann Heinrich Bettziech, Pseudonym II. Beta, geh. zu Werben bei De-litzsch 23. März 1813, Dr. phil. und Schriftsteller, lebt in Westend (Charlotten-burg) bei Berlin.

Ferdinand Cohn, geb. zu Breslau 24. Jan. 1828, Professor der Botanik undDirector des Pflanzenphysiologischen Instituts an der dortigen Universität.

Ueber Joseph Rank s. S. 540.

Pompejus Alexander Bolley, geb. 7. Mai 1812 in Heidelberg, wurde 1838Lehrer an der Gcwerbschule zu Aarau, 1855 Professor der technischen Chemieam Polytechnikum in Zürich und 1859 Director dieser Anstalt. Er starb 0. Aug.1870 in Fluntern bei Zürich.

Karl Heinrich Wilhelm Reclam, geb. IS. Aug. 1821 zu Leipzig, Professorder Medicin daselbst.

Johannes Rudolp Wagner, geb. 13. Fehl. 1823 in Leipzig, wurde 1851 Pro-fessor der technischen Chemie an der Polytechnischen Schule zu Nürnberg, 185GProfessor der Technologie an der Universität Würzburg. Er war 18G2 in Lon-don, 18G7 in Paris Mitglied der internationalen Jury der Industrieausstellung.

Franz Mauritius ist Pseudonym für Franz Moritz Kirbach, geb. 18. April1825 zu Leisnig, verbüsste wegen Theilnahme an der politischen Bewegung derJahre 184849 in Sachsen eine zehnjährige Freiheitsstrafe. Seit 1865 Advocatund Secretär der Handels- und Gewerbekammer in Plauen, wurde er als Ab-geordneter in die sächsische Zweite Kammer gewählt.

Robert Eduard Prutz, geh. zu Stettin 30. Mai 1816, begann 1839 seineliterarische Thätigkeit als Mitarbeiter an denHalleschen Jahrbüchern undveröffentlichte dann literarhistorische und geschichtliche Werke, politische Schrif-ten, Gedichte, Dramen und Romane. 185166 gab er dasDeutsche Museum(s. unter dem Jahre 1853) heraus. 1849 als ausserordentlicher Professor derLiteraturgeschichte an die Universität Halle berufen, schied er 1859 aus dieserStellung und siedelte nach Stettin über, wo er 21. Juni 1872 starb,

Hermann d Artis von Bequignolles.

Slonbci (Sin Sieb boni Sreitjc bon Sperma un bon Seqittg nolle $.Setyjig: g. 9t. SÖvotftjauS. 1851.

8. 4 Seiten Titel, 4 unpaginirte Seiten Dedication, Seite IX XII,114 Seiten und 2 unpaginirte SeitenDruck von F. A. Brockhaus inLeipzig undDruckfehler. Preis: 24 Ngr.

Ueber Hermann dArtis von Bequignolles s. S. 550.

Johann Friedrich Ludwig Bobrik.

®ebid)te bou Sviebrid) Sobrii. Seidig: §. 91 -Sörodtjauö. 1851.

8. 4 Seiten Titel, Seite VXLII, 2 unpaginirte SeitenDem Dichter undFreunde, 2 unpaginirte SeitenAn meine Lieder, 2 unpaginirteSeitenLiebeslust und Liebcsweh und Seite 7382. Preis: geheftet1 Thlr. 22 Ngr., gebunden 2 Thlr.

Johann Friedrich Ludwig Bobrik, geb. 13. Oct. 1781 zu Marienburg, wurde1810 Oberlandesgerichtsrath, 1821 Tribunalsrath in Königsberg und trat 1832in den Ruhestand. Er starb 22. Jan-, 1848. Die Gedichte sind erst drei Jahrenach dem Tode dos Verfassers, mit einer Einführung von Karl Rosenkranz,durch Friedrich von Wiehert herausgegeben worden.

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