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1835.
Aus dem Berichte der Deutschen Gesellschaft wurden besonders abgedruckt:Chronieon terrae Misnensis seu Buchense, s. unter dem Jahre 1839.
Die Universität Leipzig im ersten Jahre ihres Bestehens, s. unter dem Jahre 1847.
Karl August Espe, geh. 1804 zu Kühren bei Wurzen, machte seine Studienzu Leipzig, war seit 1827 Lehrer an der Friedrich-Augustsehule zu Dresdenund lebte seit 1831 als Privatgelehrter in Leipzig. Im Frühjahr 1848 ward ergeisteskrank, und da sich sein Zustand verschlimmerte, wurde er in die Irren-heilanstalt des Dr. Güntz zu Stötteritz bei Leipzig gebracht, wo er 24. Nov.1850 starb. Er war Mitglied verschiedener historischer und Alterthumsvereineund von der Deutschen Gesellschaft zu Leipzig mit der Geschäftsführung undder Herausgabe des „Jahresbericht“ derselben betraut.
Aemilius Ludwig Richter, geb. 15. Febr. 1808 zu Stolpen in Sachsen, seit1831 Advocat und Docent zu Leipzig, wurde 1838 an die Universität Marburg,1846 nach Berlin berufen, wo er als Oberconsistorial- und Geheimer Oberregierungs-rath am 8. Mai 1864 starb; Verfasser ausgezeichneter Werke über Kirchenrecht.
Altdeutsche Blätter.
Altdeutsche Blätter von Moriz ITaupt und Heinrich Hoffmann.Erster Band. 1836. Zweiter Band. 1840. Leipzig: F. A. Brockhaus.I. 2 Seiten Titel, Seite III—VI und 423 Seiten.
II. 2 Seiten Titel, Seite III und IV und 402 Seiten.
8. Preis: 4 Thlr. 15 Ngr.
Die beiden Bände wurden in je vier Heften zur Ausgabe gebracht, die einzelnzu nachstehenden Preisen verkäuflich waren : I. 1. (1835.) 20 Ngr. — I. 2. (1835.)15 Ngr. — I. 3. (1836.) 15 Ngr. — 1.4. (1830.) 15 Ngr. — II. 1. (1837.) 20 Ngr.II. 2. (1838.) 15 Ngr. — II. 3. (1839.) 20 Ngr. — II. 4. (1840.) 15 Ngr.
Der Zweck der „Altdeutschen Blätter“ war: „kleineres Material dem Studiumdes deutschen Alterthums zur Benutzung darzubieten, sowie Abhandlungen,Bemerkungen, Auszüge aus seltenen und Nachträge zu wichtigen Büchern ausdem bezeiclineten Kreise zu veröffentlichen“.
Moritz Haupt, geb. 27. Juli 1808 zu Zittau, seit 1838 Professor der deutschenSprache und Literatur zu Leipzig, seit 1853 Professor der classischen Literaturin Berlin.
Ueber August Heinrich Hopfmann (von Fallersleben) s. S. 300.
Karl Johann Braun Ritter von Braunthal.
Sauft. Sine 2Aagi3bie ton S3, b. S3. Seidig: 2Í. S3roifi)auS. 1835.
8. 4 Seiten Titel und 152 Seiten. Preis: 22% Ngr.
Karl Johann Braun Ritter von Braüntiial, geb. zu Eger 1802, zu Wienals Schriftsteller privatisirend, gab auch Romane unter dem Pseudonym JeanCharles heraus, und starb daselbst 26. Nov. 1866.
Karl Heinrich von Busse.
£)aS Oeíübbc. Síobetíe bon e i nr id; SB aid). — I left no duty for thisidle trade. Pope. — ©rfter 3d)cti. ^toeiter Sdjeif. Seipjig : g\ 21. S3rocLi;auê. 1835. »
I. 4 Seiten Titel, Seite V und VI und 314 Seiten.
II. 4 Seiten Titel und 362 Seiten.
8. Preis : 3 Thlr. 15 Ngr.
Heinrich Walch ist Pseudonym für Karl Heinrich von Busse, geb. 24. Juh1787 zu Petersburg, Rechtsgelehrter, russischer und herzoglich oldenburgischerDiplomat, gest. 9. Mai 1860 in Halle. Er ist auch Verfasser der im Jahre 1819anonym erschienenen Schrift „Fürst Wladimir und dessen Tafelrunde“ (s. S. 137).