1834. 313
52 Nummern des „Bibliographischen Anzeiger“, welchen die Firma F. A. Brock-haus herausgab, zur Versendung.
Vom Jahre 1843 an verwandelte sich das „Repertorium“ in das „LeipzigerRepertorium“. Die „Bibliographie“, die seit 1841 unter etwas verändertem Titel(s. unter dem Jahre 1836), stets aber als Beilage zum „Repertorium“ wie für sich warausgegeben worden, ward mit dem „Leipziger Repertorium“ verschmolzen undbrachte ein Verzeichniss aller inner- und ausserhalb Deutschlands erschienenenDrucksachen. „Nur die unbedingt trivialen Erscheinungen der Literatur vorzugs-weise in den Fächern der Belletristik, Volks- und Jugendliteratur, Gewerbskunde,Land- und Hauswirthschaft“ wurden übergangen. „Die wissenschaftlich bedeu-tendem und eine grosse Anzahl der die wichtigem Fragen und Ereignisse derZeit behandelnden Schriften, auch wenn sie vorläufig in der Bibliographieschon verzeichnet gewesen“, fanden besondere Besprechung. Die Personalnotizenu. s. w. wurden der Bibliographie angefügt. Vom Jahre 1848 an wurde „untersorgfältiger Berücksichtigung der Literatur des Auslandes nur in den eigent-lichen Wissenschaftsfächern jene Vollständigkeit erstrebt, welche man bisherauch in der Belletristik, Volks- und Jugendliteratur, Technologie, Land- undHauswirthschaft u. s. w. zu erreichen bemüht war“; die ausführlichere Besprechungwurde nur „auf die wichtigem Werke beschränkt“. Die nicht besprochenenBücher wurden nicht mehr in einer „Bibliographie“ vereinigt, sondern unterden betreffenden Wissenschaften nach den beurtheilten Schriften aufgeführt.
Das „Leipziger Repertorium“ erschien in Wochenheften, der Jahrgang zuvier Bänden; nur der Jahrgang 1847 enthielt 53 Hefte. Der „BibliographischeAnzeiger“ ward nach wie vor beigelegt. Im Jahre 1849 ging die Zeitschriftin den Verlag von T. 0. Weigel in Leipzig über und hörte 1860 (18. Jahr-gang) auf zu erscheinen.
Ernst Gotthelp Geesdorp, geh. 2. Nov. 1804 zu Tautendorf im Altenbur-gischen, wurde 1826 Secretar an der königlichen Bibliothek zu Dresden, 1833Oberbibliothekar der Universität Leipzig und ist königlich sächsischer GeheimerHofrath.
Ludwig Wilhelm Sachs.
Die Homöopathie und Herr Kopp. Eine Kritik der Schrift des Letztemüber erstere nebst einem Sendschreiben an Herrn Hof- und Medicinal-rath u. s. w. Kitter Dr. Claras von Dr. Ludwig Wilhelm Sachs,ord. Professor der practischen Medicin und Director der medic. Poli-klinik zu Königsberg, mehrerer gelehrten Gesellschaften Mitgliede,Ritter des St. Wladimirordens IV. Classe. Leipzig; F. A. Brock-haus. 1834.
8. 4 Seiten Titel und 274 Seiten. Preis : 1 Thlr. 10 Ngr.
Der Titel der besprochenen Schrift lautet: „Denkwürdigkeiten in der ärztlichenPraxis von Dr. Johann Heinrich Kopp, kurfürstlich - hessischem Oberhofrathe,Medicinalreferenten bei der kurfürstlichen Regierung zu Hanau und Garnisons-arzt daselbst, Director der wetterauischen Gesellschaft für die gesammte Natur-kunde, inländischer und auswärtiger gelehrten Gesellschaften Mitgliede. —A. u. d. T. : Erfahrungen und Bemerkungen bei einer prüfenden Anwendung derHomöopathie am Krankenbette. Von Dr. Johann Heinrich Kopp (zweiter Band,Frankfurt a. M., Hermann’sche Buchhandlung, 1832, 8.).“
Johann Heinrich Kopp, geh. 17. Sept. 1777 zu Hanau, gest. 26. Nov. 1858.
Lüdwio Wilhelm Sachs, geb. zu Grossglogau 29. Dec. 1787, gest. zuKönigsberg 17. Juni 1848.
Johann Heinrich Theodor Schmid.
Slerfud) einer 2)?etapï)t)[if ber inneren Statur. 33on (petnrtd) @d)mib,?rofeifor ber 'ißl)tioiopf)te in §eibeíberg. Seidig: g. C SrodijauS. 1834.8. 4 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten Dedication, Seite VH—XVI, 342Seiten und 2 unpaginirte Seiten „Druckfehler“. Preis: 1 Thlr. 20 Ngr.