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Vollständiges Verzeichnis der von der Firma F. A. Brockhaus in Leipzig seit ihrer Gründung durch Friedrich Arnold Brockhaus im Jahre 1805 bis zu dessen hundertjährigem Geburtstage im Jahre 1872 verlegten Werke : in chronologischer Folge mit biographischen und literarhistorischen Notizen
Entstehung
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1818.

finb. §erauëgegeben bon 3oíjanne8 g a if. Sm Satyr unfevS fervit 1818.Seimig: g. 31. tSroáfyauS.

8. 4 Seiten Titel, Seite VVIII und 144 Seiten. Preis: 25 Ngr.

Ueber Johannes Daniel Falk s. S. 31.

Karl Ludwig Fernow.

Francesco Petrarca bavgeftelit bon S. 8. $ er nolo. 97ebft bem Seben be$©inters nnb auöfüijrlicfyen Sluêgabeuberjeicfjniffen Îjerauëgegebeu bon SubtoigSaín. Slítenburg unb Seidig: g. 31. SJrodljauä. 1818.

8. 4 Seiten Titel, Seite VVIII und 352 Seiten. Preis : 1 Thlr. 15 Ngr.

Nach dem Urtheile Blancs in seinem sehr geschätzten Artikel über Petrarcain derAllgemeinen Encyklopädie ist diese Arbeit nichts anderes als die vonFernow angefertigte wörtliche Uebersetzung einer nicht uninteressanten Abhand-lung des besonders als philosophischer Schriftsteller bekannten Hans BernhardMerlan (geb. 28. Sept. 1723 zu Liestall bei Basel, gest. 12. Febr. 1807 zu Berlinals Director der Klasse der schönen Wissenschaften bei der Akademie daselbst),die derselbe in denNouveaux Mémoires der berliner Akademie (Jahrgang 1786)veröffentlicht hatte. Schon F. K. Jul. Schütz in Halle erklärt in einem Brief vom20. Mai 1818 das Buch fürnichts anderes als eine Uebersetzung der MeriansclienAbhandlung. Dasselbe besagt auch eine Notiz in einem Verlagskataloge vomJahre 1818.

Infolge eines Irrthums von Johanna Schopenhauer, welche Fernow in seinenletzten Tagen an dieser Uebertragung arbeiten sah, wurde Fernow nach seinemTode als Verfasser des Werks betrachtet.

Karl Ludwig Fernow, geb. 19. Nov. 17G3 zu Blumenhagen in der Ukermark,lernte als Apotheker, fühlte sich aber schon frühzeitig durch Malerei und Dicht-kunst angezogen. Nachdem er sich seit 1794 zu Rom besonders mit der Theorieund Geschichte der Kunst sowie mit dem Studium der italienischen Sprache undLiteratur beschäftigt, kehrte er 1802 nach Deutschland zurück und wurde erstausserordentlicher Professor zu Jena, 1804 Bibliothekar der verwitweten HerzoginAmalie von Weimar. Doch starb er schon 4. Dec. 1808 in Weimar.

Ueber Ludwig Hain s. S. 32.

Friedrich Christian August Hasse.

©eftaituug ®urof>a8 feit bem Sube beë 9)?ittelaltcv$ bis auf bie neiteftenací; bem SBicner Songreffe. Terfucf) einer i)iftorifcfyftatiftifcf)eu Suttbiifeiungbou). 31. (paffe. Srfter ïtjeii mit einer Sparte. ®ie feiten bon1492 biö jitm frangöfifcfyeu 9ieboiutiouöfviege. Seidig nub Siiteuburg :,

33rocfi)auS. 1818.

8. 4 Seiten Titel, Seite V XVI, 454 Seiten und 2 unpaginirte SeitenDruckfehler. Preis: 2 Thlr. 7y 2 Ngr.

Es erschien nur dieser erste Theil. Der Zeichner der Karte war W. E. A.von Schlieben in Dresden, der Stecher derselben Kupferstecher Keyl.

Ueber Friedrich Christian August Hasse s. S. 67.

Friedrich Ferdinand Hempel.

Tuffe. ©efammeít bon Frater Timoleon. Soin; bei Teter ôautmer. ©ebriuftim 3ai)v 1722.

8. 4 Seiten Titel und Seite 328. Preis: 3 Ngr.

Die Schrift ist unter der zu jener Zeit öfter benutzten fingirten Firma imJahre 1818 erschienen. Verfasser ist Friedrich Ferdinand Hempel; über den-selben s. S. 51.