1817.
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OöijvßaiKj 1844. jpcft I— XII. (SDîit 1 SCafeï.) Seidig, Bel) Svoáíjaits. 1844.
4. 2 Seiten Titel, 960 Columnen auf 480 Seiten und 1 Tafel. Preis : 8 Thlr.
3ai)rgang 1845. IpeftI—XII. (SDîit 4 tafeln.) Seipjtg, Bei; SroáljcutS. 1845.
4. 2 Seiten Titel, 950 Columnen auf 475 Seiten und 4 Tafeln. Preis: 8 Thlr.
3aí;rgaitg 184G. £>eft I— XII. (SDîit 5 Sjifelit.) Seidig, bel; ©rocfljaití?. 1846.
4. 2 Seiten Titel, Columne 1 — 648, 647 — 678, 681 — 920 auf 460 Seiten(Columnen 813—920 umfassen das „Allgemeine Register über die zehnletzten Jahrgänge der Isis von 1837—1846, Band XXX—XXXIX“) und5 Tafeln. Preis : 8 Thlr.
3al;rgaitg 1847. öcftl—XII. (SDîit 2 Stcifcin.) Seidig, bel; SBrocfljaue. 1847.
4. 2 Seiten Titel, Columne 1—84, 83—94, 97—482, 481—632, 631—638,641—954, 913 und 914 auf 479 Seiten und 2 Tafeln. Preis: 8 Thlr.
SMtrgang 1848. Ipeft I—XII. (SDîit 11 íEafeín.) Setyjtg, bei; Srcdljauö. 1848.
4. 2 Seiten Titel, Columne 1—312, 311—318, 321—400, 407—414,409—778,777—1078 auf 540 Seiten und 11 Tafeln. Preis: 8 Thlr.
Die einzelnen Ilefte der Jahrgänge 1833—48 erschienen mit dem Umschlags-titel: „Isis. Encyclopädisclie Zeitschrift, vorzüglich für Naturgeschichte, ver-gleichende Anatomie und Physiologie, von Oken.“
Nach dem Auf hören der „Deutschen Blätter“ (s. S. 41), zu denen Oken zahl-reiche Beiträge geliefert hatte, begann dieser die Herausgabe der „Isis“, vonwelcher das erste Heft im Herbst 1816 erschien. Es liât wol kaum noch eineandere deutsche Zeitschrift von Bedeutung gegeben, welche so innig mit ihremHerausgeber verbunden und gleichsam verwachsen gewesen wäre wie diese „Isis“.Oken selbst bestimmte die Tendenz derselben mit folgenden originellen Sätzen :„Die «Isis» ist ein encyklopädisches Blatt und umfasst alle vier Reiche der Natur,der Elemente, der Mineralien, der Pflanzen und der Thiere, sowie das Reichoder die Reiche des Geistes und schliesst keine Betrachtung aus, welche bleibenden,befördernden Werth hat. Sie erzählt, beurtheilt, lobt, tadelt vorzüglich das,was die laufende Zeit bringt, schaut aber auch zurück und vorwärts, je nachBelieben ihrer Kunden und Gesellen.“ In die Oken’sche Zeitschrift konnte jederunaufgefordert einsenden, was er wollte. „Weder bezahlt jemand etwas, nocherhält jemand etwas. Alles ist frei und deshalb diese Zeitschrift so wohlfeil.“
Die „Isis“, welche im allgemeinen eine liberale Tendenz verfolgte und unterder für jene Zeiten ziemlich nachsichtigen Censur Weimars zu Jena im Druckerschien, wurde bald der Sammelplatz von Einsendungen aus allen TheilenDeutschlands, aber auch den damals in den grossem Staaten herrschendenRegierungsgrundsätzen derartig unbequem, dass sich der Grossherzog von Wei-mar genöthigt sah, den Herausgeber 1819 seiner Professur zu entheben, da sichdieser' weigerte, die Herausgabe der «Isis» aufzugeben, und den Druckort nachRudolstadt verlegte. Inzwischen war sie im März 1818 in den Verlag vonF. A. Brockhaus übergegangen, während diese Firma bis dahin nur den buchhänd-lerischen Vertrieb besorgt hatte. Um dieselbe Zeit wollte Oken den Titel „Isis“mit „Osiris“ vertauschen, doch kam er bald wieder von diesem Gedanken ab.
Mit Anfang des Jahres 1824 schloss Oken alle Politik von seiner Zeitschriftaus. Auf dem Umschläge des Januarhefts kündigt er dieses selbst an mit denWorten: „Damit sich niemand vergeblich bemühe, so wird hiermit angezeigt,dass künftig in der «Isis» keine politischen Aufsätze mehr aufgenommen werden.“Die Tendenz der „Isis“ war von dieser Zeit an rein wissenschaftlich und mehrnaturhistorisch als encyklopädisch. Mit Anfang des Jahres 1833 führte sie auchauf dem Umschlagstitel den näher bestimmenden Zusatz : „Encyklopädische Zeit-schrift vorzüglich für Naturgeschichte, vergleichende Anatomie und Physiologie. “Ihren encyklopädischen Charakter suchte sie in der Hauptsache nur durch ein-zelne Aufsätze, wie z. B. vom Grafen Buquoi, sowie durch kurze Anzeigen sehrverschiedenartiger Schriften zu wahren. Originalaufsätze enthielt sie nur wenige,wenn sie auch manche schätzbare Beiträge zur Zoologie und Zootomie, wie vonOken selbst, von Brehm u. a. brachte. Den grössten Theil des Inhalts bildetenAuszüge aus ausländischen Büchern, besonders aus Gesellschaftsschriften.
Die ersten zehn Jahrgänge der Zeitschrift, welche in monatlichen, aber oft