1812.
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Bibliographisches Handbuch der philosophischen Literatur der Deutschenvon der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts bis auf die neueste Zeit.Nach Johann Samuel Er sch in systematischer Ordnung bearbeitetund mit den nöthigen Registern versehen von Dr. Christian AntonGeissler. Dritte Auflage. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1850.
8. 4 Seiten Titel, Seite V—VIII, 2 unpaginirte Seiten „Erklärung der ab-gekürzten Namen“ und 284 Columnen auf 142 Seiten. Preis: 1 Thlr.
Johann Samuel Eesch, geb. 23. Juni 1766 zu Grossglogau, war Professorund seit 1808 auch Oberbibliothekar zu Halle und starb daselbst 16. Jan. 1828.Derselbe wurde durch dieses Werk im eigentlichen Sinne des Wortes der Begründerder wissenschaftlichen deutschen Bibliographie.
Seine Mitarbeiter waren bei der zweiten Auflage':
Eenst Gottfried Adolf Böckel, ein gelehrter Theolog, geb. 1. April 1783zu Danzig, erst Prediger daselbst, dann nacheinander Professor der Theologie zuGreifswald, Hauptpastor zu St.-Jakobi in Hamburg, Pastor an der Ansgariikirchozu Bremen, seit 1836 Generalsuperintendent, Oberhofprediger und Geh. Kirchenrathzu Oldenburg, gest. daselbst 5. Jan. 1864.
Johann Christian Koppe, geb. 13. Aug. 1757 zu Rostock, wirkte daselbst alsjuristischer Beamter sowie als Docent und Bibliothekar bei der Universität, nahm1821 aber seine Entlassung und lebte dann erst als Privatmann zu Goldberg, späterzu Parchim, wo er 8. Nov. 1827 starb. Derselbe'hat sich durch verschiedenejuristische und bibliographische Arbeiten einen geachteten Namen erworben.
Feiedeich August Benjamin Puchelt, geb. 27. April 1784 zu Bornsdorf beiLuckau in der Niederlausitz, war erst Professor der Medicin zu Leipzig, wirktedann seit 1824 mit dem Titel eines badischen Geh. Hofraths als Professor zuHeidelberg, wo er 2. Juni 1866 starb.
Franz Wilhelm Schweiggee-Seidel, Arzt, Pharmaceut und Chemiker, geb.16. Oct. 1795 zu Weissenfels, wirkte als Docent und ausserordentlicher Professorzu Halle, nahm sich aber bereits 5. Juni 1836 durch Ertränken in der Saaledas Leben.
Johann Kael August Rese, geb. 3. Febr. 1783 zu Halberstadt, seit 1810Prediger, von 1830—40 Oberprediger in seiner Vaterstadt, gest. daselbst 18. Nov.1847, ein Mann von vielseitigen Kenntnissen, der sich auch als Dichter versucht hat.
Christian Anton Geissleb, Dr. philos., gest. 1856 zu Wien, wo er längereZeit in der Gerold’schen Buchhandlung beschäftigt war.
Regina Frohberg.
Da« Opfer. (Sin SKomau bou flíegina groïjberg. Sttmfterbam unb Scipjtg,tunft= unb Snbuftrie* Giomptotr. 1812.
8. 2 Seiten Titel und 350 Seiten. Preis: 1 Thlr. 15 Ngr.
Eine zweite Auflage des Buchs soll (nach Schindel) 1815 zu Wien erschienen sein.
Regina Feohbeeg, die Tochter eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns,Namens Salomo, wurde 4. Oct. 1783 zu Berlin geboren und vermählte sich bereits4. Nov. 1801 mit einem Israeliten, Namens Friedländer, von dem sie sich aberspäter schied. 1813 vertauschte sie ihre Vaterstadt mit Wien, wo sie sich einelange Reihe von Jahren in der vornehmen Welt bewegte. Sie hat eine Reihevon jetzt vergessenen Romanen veröffentlicht, deren erster 1808 erschien.
Handzeichnungen.
tpanbjeicfmuugeu aus bem Greife beS fjijfjern poütifcben unb gefeíífcpaftíicíienSehens. 3ur ©jaraftertftif ber testen Säffte beS a disputen SafjrpuubertS.1812.
8. Preis: 1 Thlr.
■£)anb}etcf)nungen aus bem Greife beS fjöfjcrn pcüttfcpen unb gefeíífcítaftítcpenSehens, ¿jur ©jaraïterifttf ber testen .paffte bes acf;tgeíjnten GaprpunbertS.9ieue Sluftage. [Ofjite Ort.] 1816.
8. 4 Seiten Titel, Seite III und IV und 242 Seiten. Preis: 1 Thlr.Eine Reihe Erzählungen, theilweise anekdotenhafter Natur. Nach einer Notiz