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Die alphabetischen Eiicyklepiidien.
nehmungeii dieser Art erschienen in der Form von Zeitschriften. So die„Ergänzungsblätter zu allen Conversations -Lexiken, herausgegeben von einemVerein von Gelehrten, Künstlern und Fachmännern“ (seit Juli 1854), vondenen ,je 52 einen Band ausmachten. Die einzelnen Bände führten den Titel:„Ergänzungs-Conversationslexikon. Jeder Band in 52 Bogen der Ergän-znngsblätter zu allen Conversationslexiken. Ilerausgegeben von einemVerein von Gelehrten, Künstlern und Fachmännern unter der Redaction vonDr. F. Steger“ (14 Bde., Leipzig und Meissen 1845—59, 8.). Im Anschlussan die zweite Auflage seines „Conversations-Lexikon“ begann Meyer in Ilild-burghausen 1866 die „Ergänzungsblätter zur Kenntniss der Gegenwart. 11er-ausgegeben von H. J. Meyer, redigirt von Dr. Otto Dämmer“ (7 Bde., llild-burghausen, Bibliographisches Institut, 1866-—71, 8.), welche in vierzehn-tägigen Heften erschienen und seit 1871 in die Zeitschrift „Deutsche Warte“(seit 1872 im Verlag von Otto Wigand in Leipzig) übergegangen sind.
f) Die Universalwörterhüclier.
Neben dem Conversations-Lexikon erwuchs auf den bereits im vorigenJahrhundert vorhandenen Grundlagen noch eine zweite Kategorie von ency-klopädischen Wörterbüchern in Deutschland, die sich selbst als Hniversal-wörterbtlcher bezeichnen und den Zweck haben, über einen jeden bemerkens-werthen Gegenstand des menschlichen Wissens eine erklärende Nachweisungzu gehen.
Ausser dem unvollendet gebliebenen „Handwörterbuch der Wissenschaftenund Künste, nach ihrer allmählichen Entwickelung bis zu ihrer gegen-wärtigen Gestalt“ (Th. 1, A —II, Regensburg 1805, 8.) von K. H. I,. Pölitzist hier vor allem zu nennen das von Gottlob H. Heinse u. a. bearbeitete„Enzyklopädische Wörterbuch oder alphabetische Erklärung aller Wörteraus fremden Sprachen, die im Deutschen angenommen sind, wie auch allerin den Wissenschaften, hei den Künsten und Handwerken üblichen Kunst-ausdrücke. Bearbeitet von einer Gesellschaft von Gelehrten“ (11 Bde.,Zeitz und Naumburg, Wehei, 1793 —1805, 8.; 2. sehr vermehrte Aull.,3 Bde. in 6 Abthlgn., Zeitz, Wehei, 1822 — 24, 8.). Diesem fleissigenWerke, welches die Naturgeschichte und Technologie jedoch ganz ausschloss,folgte das „Allgemeine deutsche Sacliwörterbuch aller menschlichen Kenntnisseund Fertigkeiten, verbunden mit der Erklärung der aus andern Sprachenentlehnten Ausdrücke und der weniger bekannten Kunstwörter“ (10 Bde.,Meissen, Goedsche, 1824 — 31, 8.), das von J. Freili. von Liée liten sternbegonnen und vom zweiten Bande an von A. Sc hi fin er fortgeführt undvollendet wurde. Letzterer fügte auch einen „Supplementhand“ (ebend.1831, 8.) hinzu.
Beide Wörterbücher, das Webel’sche wie das Scliiffner’sche, wurden inden Hintergrund gedrängt durch das „Encyklopädische Wörterbuch derWissenschaften, Künste und Gewerbe; bearbeitet von mehrern Gelehrten,herausgegeben von A. Binz er und H. A. Pier er“ (26 Bde., Altenburg,Literatur-Comptoir, später Pierer, 1822 — 36, 8.), das vom 20. Bande angleichzeitig auch u. d. T. erschien: „Universal-Lexikon oder vollständigesencyklopädisches Wörterbuch, herausgegeben von u. s. w.“ Als der Begründerdieses Werks ist der Obermedicinalratli Dr. J. F. Pierer in Altenburg zu be-trachten, welcher die ursprünglich von Dr. L. Hain (der vorher längereZeit bei der Redaction des Brockliaus’schen Conversations-Lexikon beschäftigtgewesen war) ausgehende Idee einer Realencyklopädie weiter ausführte, den