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7 : (Continuationis III) (1838) 1332 - 1343
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(33g. VIreich von Leubolfing Ilofmaister und Druchsätz in Bayern, Herr Eglolf von Chölnpach

29 . Sept. und Herr Chunrat der Haymperger schlichten einige zwischen dem Kloster Rohr und etlichenHintersassen desselben zu Gäwnaker obwaltende Irrungen. Zeugen : Herr Wernhart der Wimer,Herr Andre der Swortzacher, Chorherrn zu Ror, Herr Heinrich der Halpfrey Richter zu Abens-perch. Siegler : Ulrich von Leubolfing. G. an St. Michels Tag. (c. S.)

}} Ruprecht der ältere und Ruprecht der jüngere Herzogs Adolphs selig Sun, Pfalzgrafen an

dem Rine und Herzoge ze Bayrn, und Johann Burggraf ze Nürnberg, verbinden sich auf zehnJahre einander zu rathen und zu helfen wider männiglich ausgenommen den Erzbischof Hein-rich von Mainz, dieweil ihr Bündniss mit ihm währt, ihren Sw r eher Graf Ludwig von Ottingenund Ludwig dessen Sohn, ihren Oheim Graf Ulrich von Wiirtemberg, Graf Johann von Span-heim, Graf Gerlach von Nassaw, von Seite der Pfalzgrafen; von Seite des Burggrafen, denKaiser und seine Kinder, den Erzbischof Heinrich von Mainz, den Bischof Otto von Würz-burg, die Grafen von Ottingen, den Grafen Ulrich von Würtemberg, Grafen Heinrich von Hen-neberg, Cunrad von Schlüssclberg, Lutzen von Hohenloch. Etwaige Spriieh oder Zweiungzwischen ihnen oder ihren Dienern, ausgenommen umb den Ruhekolm, sollen durch Rüdigerden Nortwiner und Eberhard den Mistelbeken Vizthum von Seite der Pfalzgrafen; dann vonSeite des Burggrafen durch Friedrich von Sekendorf den alten Vogt ze Peygrucn und Rüdigerden Sparneker mit Hinzunahme eines fünften berichtigt werden. G. zu Amberg an santeMichels Tag. (c. 3. S.)

Friderich von Rannenberg beurkundet von den Unterthanen der Gerichte zu Wellmizhainund von der Haard mit Bewilligung der Herrschaften Eppenstein und Hanau neunzig PfundHäller als Steuer nicht von Piechts wegen, sondern aus ihrem guten Willen erhalten zu haben.G. an St. Michels Tag. (c. S.)

} Heinrich Erzbischof des heiligen Stuhls zu Mainz geht um seiner und seines Stifts

Noth und Reste mit dem Bischof Otto von Wirzburg und Johann dem Burggrafen von Nürn-berg auf sechs Jahre eine Verbindung zu wechselseitiger Hülfe ein, demnach sie einander be-holfen seyn und dem 'Mahner mit fünfzig wohlgerüsteten Mannen auf eignen Schaden undVerlust, jedoch auf dessen Kost zu Hülfe kommen sollen; von der Verbündniss seyen ausge-nommen der Stuhl zu Rom, das römische Reich, die Kurfürsten, die Fürsten H. Rudolph,Ruprecht der ält. und Ruprecht der Jüngere, Pfalzgrafen, Herr Friedrich Markgraf von Meissen, derLandgraf von Hessen, Graf Gerlach von Nassau, Greve Johann von Spanheim, Graf Ulrichvon Würtemberg, endlich, alle der Verbündeten Landesherren und Mannen; zur Beilegung derzwischen ihnen selbst entstehenden Irrungen ernennen sie—und zwar BischofOtto, den RitterCunrad Jemer seinen Amtmann zu Hohenburg, und Burggraf Johann den Burkart von Seken-dorf, seinen Amtmann zu Onolzbach; der Erzbischof den Ritter Eberhard von Rosenberg, seinenVogt zu Duren, und zum Obmann Graf Rudolph von Werthheim. Den edeln Mannen GrafenBerthold und Heinrich von Henneberg, den Grafen von Oettingen und Ludwig von Hohenlohe