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Berlin und seine Bauten : zwei Theile
Entstehung
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158
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Vierter Abschnitt.

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Jahren durch den Stillstand des Eisenbalmbaues der regelmässige Absatz vonEisenbahntelegraphen und Signal-Apparaten etwas beschränkt war, so hatte dochdie bedeutendste Berliner Fabrik dieser Branche, die bereits in der Einleitunggenannte von Siemens & Halske, sehr wenig unter dieser Stockung zu leiden,weil ihr Absatzgebiet auch ausserhalb Deutschlands liegt und die grossen Kabel-Unternehmungen ihrer Londoner Filiale ihr viele Arbeiten zuführten und fernerdie von dieser Firma ausgegangenen neuen elektrischen Sicherheitvorrichtungenfür den Eisenbahnbetrieb bereits von mehren deutschen und belgischen Eisen-

1. Durchfahrten.

2. Bureau.

3. Komtoir für die "Werk-stätten.

4. Portier.

5. Bestauration.

(>. Kcmisc und Pferdestall

7. Paokzimmer.

8. Mcssing-Gicsserei.

5». ltctirndcn.

10. Schlosserei.

11. ISisenlugcr.

12. Lagerraum.

bahnen eingeführt sind. — Im Jahre 1874 existirten in Berlin ausser der bereitsgenannten, 33 kleinere Telegraphenbau-Anstalten (2 Telegraphendraht-Fabriken),

Fig. 117.

Telegraphenbau -Anstalt von Siemens & Halske.(Situation.)

13. Beizkammer.

14. Kistenfabrik.

15. Speisesaal.

IG. Fabrikation der Wasser-messer.

16 1 - Vcrsuchrnmn.

17. Itegulir-Werkstatt fürWussevmesser.

18. Eisengiesscrci.

19. Maschinenbaus.

20. Kesselhaus.

21. Lager fertiger Theilc.

22. Zur Materialien-Ver-waltung.

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titf. 118. Telegraphenball-Anstalt von Siemens & Halske. (Querschnitt.)

welche zusammen mehre hundert. Meehaniker-Gehülfen beschäftigen, und ausserden telegraphischen Spreeh- und Signal-Apparaten, elektrische Haustelegraphen,elektrische Apparate für ärztlichen Gebrauch, elektrische Zünd-Apparate, Batterienund Leitungsmaterial etc. fabriziren.

Die Telegraphenbau-Anstalt von Siemens & Halske wurde im Jahre1847 unter bescheidenen Verhältnissen von Werner Siemens und J. G. Halske inder Schöneberger Strasse begründet, aber bald — schon in der damaligenPeriode der ersten Entwickelung der Telegraphie — auf das jetzige Grundstück,Markgrafenstrasse No. 94, verlegt. Die stetige Vergrösserung der Fabrik, welche