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5 : (Continuationis I) (1836) 1301 - 1319
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1317.20. Marz.

21. März.

22. März.

23. März.

24. März.

25. März.

Heinrich von Erenfels, Albrecht der Judmann Marscha^l in Bayern, Wülfing v. Goldebbe,Dietrich von Parsberg, Ebbe von Lichtenberg, Albrecht der Nothhaft, Albrecht der Rindsmaulmachen zwischen König Ludwig von Rom und Herzog Rudolph von Bayern folgende Richtung :Herzog Rudolph erhält alle Jahre 5000 Pfd. Münchner Pfge., 12 Fuder Weins, von dem Pirg3000 Käse; ferner in dem Vizthurnamte München die Burg Dachau, das Gericht und was le-diges Guts darin ist; und was ihm der König da berichten mag, soll er an den 2000 Pfunddie von jener Summe auf diess Vizthumamt vertheilt sind abschlagen; alle Zolle halb ze Was-serburg; 600 Pfund von Steuern in dem Amte Kitzbühel; Charelspeich soll zu einem Jagdhausgebaut werden ; Herzog Rudolph erhält jenhalb der Donau in dem Vizthum Amte Lengenfelddie Burg Regenstauf mit dem Gericht, ferner was diesshalb der Naab ist gen Stauf on dieBurg und den Marbt Lengenfeld, und die Dörfer Teublitz, Chunstorf, Saltendorf, Welan, Ro-tygen bei Lengenvelt und Schirendorf, das Holz Raueych, und die March die sie ausgenommen,damit sie das Gericht getheilt haben; ferner den Marbt Nittenaw und das Schergenamt; HerzogRudolph erhält ferner in dem Vitzthum Amte an dem Rhein: Wizzenloch Burg und Stadt, undwas der König daz allernächst geledigen mag, unz dass er der 2000 Pfd. berichtet wird; wä-ren beide Herren der Burg ungewaltig, so soll dem H. R. Heidelberg Burg und Stadt und derZoll zu Manheim eingeantworlet werden; würde H. Rudolph in einem Vitzthumamte der da-von zu entrichtenden Summe nicht berichtet, so soll er derselben aus einem andern Vizthum-amte berichtet werden; dieweil H. Rudolph seines Guts nicht berichtet ist, soll der König ihmKost geben mit fünfzig Menschen, und bäme auch die Herzogin zu Land, so sollen sie beidemit 100 Menschen Kost haben; soll der König allen des H. R. Dienern ihr Erb, Eigen undLehen der sie in dem Krieg entwehrt worden, wiedergeben ; die Ergötzung um ihren erlittenenSchaden bleibe des Königs Gnade überlassen. Das ist geschehen ze München, (c. 4 Sig.)

Graf Conrad von Vehingen der junge belehnt Götz Luzzen und dessen Erben mit derSchafweide zu Unterprozelten, (c. Sig.)

Heinrich von Pawelstorf gelobt dem BischofFe Wülfing zu Bamberg die ihm übertragenePflege Vilseck so lange zu beschützen als der Bischoff oder sein Gotteshauss, oder der früherePfleger derselben, der Landgraf von Leuchtenberg, sie gerathen wollten. Geb. ze Babemberch.

Die Herzoge von Bayern Heinrich, Otto und Heinrich verordnen dass die Unbilden vonObernbergern und andern passauischen Stiftsunterthanen dem Vicedom von Ergoltspach und ei-nigen Räthen, Schreibern und Knechten zugefügt, von bayerischen Amtleuten an den passaui-schen in Bayern befindlichen Unterthanen jure retorsionis vergolten werden sollen, (c. Sig.)

Herzog Rudolph von Bayern schenkt die Güter zu Chefenhuel, die Heinrich der Chiclärdem Hause zu Mäzzingen vermacht hat, dem Letztem als Eigenthum. Geb. ze Chufstain.

Chunrad der Eitere von Satlbogen verzichtet gegen das Gotshaus zu Nieder-Altaich auf dieEigenschaft an Eberhard von Hitstetten, der sich samt seinem Gut losgekauft.