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1512.13. Dez.
Ott von Purchsteten begibt sich aller Ansprach auf die zwey Güter ze Saerling die demChloster ze Raitenhaslach von seinen Vorvordern ze rechtem Selgerät gegeben worden. Zeugen:der Abbt Ilsunch von Raitenhaslach, Ulrich von Oetingen sein Chelner, Hainrich sein Veter,Seibot und Asprian von Särling, Ulrich von Rorach, H. von Gochalming, Chunrad von Pfäf-fing. Mitsiegler: Hainrich der Grans vicedom von der Ror, Ludwig Grans, Seibot von Mit-terchirchen sein Sweher. (c. 3 Sig. 1.)
1C_. Dez.
Graf Rudolf von Montfort quittirt die Herzoge von Oesterreich über Q00 Mrk. Silbersdie er von der hoch gelobten Frauen Elzbeten weil. Königin von Rom, empfangen hat. Geb.ze Smaleneg vf der Burg.
21. Dez.
Graf Heinrich von Schelchling quittirt über 150 Mrfc. Silbers die ihm Elspeth weil. Kö-niain zu Rom an einer Schuld von 350 Mrk. bezahlt. Geb. ze Wien.
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5 J
Hainrich der Vras Ritter von Wolfsperch, schenkt dem Kloster Staingaden die Eigenschaftund Lehenschaft des Guts dazze Bittengov, genannt des Bacbmaiers gelihlrid welches PropstUlrich und der Convent zu Staingaden, von Bertold dem Mengeler erkauft haben, (e. Sig.)
5i
Revers Wulfinchs und Johanns von Goldeck gegen Herzog Rudolf über die mit ihm ver-glichene, von Chunrad dem Scheller herrührende, und zu MV1KCXL Pfund Münchner Pfen-ninge berechnete Schuld, wofür ihnen C Pfund iaerlich aus dem Vogtrecht oder der Steuerzu Sewen, und LXXX Pfund aus den Urbaren in Chitzpichler Gericht solange verliehen wor-den , bis damit obige Summe getilgt seyn wird.
22. Dez.
Graf Wolfrat von Vering quittirt die Königin Elspet zu Rom, und die Herzoge von Oester-reich um 125 Mark Silbers die sie ihm für seine Dienste schuldig waren. Siegler: GrafHeinrich von Schelchling. Geb. ze Wien.
Sine. die
Gottfried Bischof zu Freysing bestättiget dem Reinboto von Stauf den Besitz eines Angersan der Trat bey den Siechen zu Freysing, den der seel. Dechant Rudeger des Stifts St. An-drä zu Freysing, vom Bischof Emicho uncultivirt erhalten, hierauf cultivirt und im verbesser-ten Zustand obigem Reinboto gegen einen jährlichen Zins zum Stift St. Andrä, erblich über-lassen hat. Geben ze Freysingen.
Sine die
et anno.
Die Rathgeben und die Bürger zu Schongov danken dem Propst Ulrich von Staingadenfür 2 Pfd. Pfenninge die er durch got und von kaim reht der Brücke, und zwar den Armenund den Reichen zur Hilfe, gegeben hat. (c. Sig.)