149
1309-28. März.
30.März.
3 i .März.
6 . April.
Q. April.
U
I 1. April.
Otto Karinthiae dux mandat suis, patruique sui spectabilis comitis Goritiae theloneariis, ut absqueexactione thelonii exportationem vini Conventui in Sunburch, quod nascitur in praediis monasterii,in locis theloneorurn, nempe in ponte Isaei juxta Bozanum, in Bozano et ultra Rittinam, per-mittant. Testes: Hcinricus magister curiae de Rotenburch, Petrus et Chunradus Troutsun, Hu-bertus Lechspergarius milites, Heinricus de Vilanders, Heinricus dictus Chalmheimer. Act. etdat. in Sunburch prope hospitale Sti. Johannis. (c. Sig.)
Chvnrat, Otto, Arnolt und Hiltprant die Judman versprechen dem Gotteshause zu Nieven-burch, dass sie die von ihrer Leibeigenen die einen Eignen des Klosters geehlicht, geborenwerdenden Kinder mit diesem theilen wollen.
Die Aebtissin Kunigund zu Chimsee leiht Berchtolden dem Junchherren, und seinem EidamHainrichen dem Chölblein zwei Theile aus dem Camerland auf dem Watenpcrg, genannt desJunchherrenstat auf 3 Leiber: nemlich ihnen, ihren Kindern, und ihren Enkeln.
Heinrich der ältere von Schawrnberg thut kund dass er dem Bischöfe Wülfing von Bam-berg 500 Mark lotigen Silbers wienisch Gelöts auf seine Burg Frankenburg geliehen habe, dieschon zuvor durch den Bischof Arnold um 300 Mark Silbers und durch Bischof Lewpoldenum 200 Mark Silbers in seine Gewalt gekommen sey. Geben ze Schawrnberg.
Ulricus praepotilus Ecclesiae St. Nicolai Pataviae, pro VI libris denar. a domino Albertoconcanonico suo , ad oblaszium ecclesiae, de domo in novo foro Pataviae sita in . . textorum,redditus dimidiae librae deputat, ut festum apparitionis S. Michaelis annuatim venerabiliter ce-lebretur. (c. Sig.)
Rudolf von Arburch der Königin von Ungarn Gutspfleger zu Osterrich, urkundet dass FrauAgnes die Pchaimin einen öden Hof zu Rehperch auf dem Perg in seiner Pfleg, der auf da*Haus zu Rechperg zinste, dem Kloster zu Fürstenzell zu Versorgung ihres Sohnes Jordan, derzu einem Bruder in diess Kloster aufgeuommen worden, gegeben hat, und dass die Herren ihr32 Pfd. Wiener Pfg. ausgerichtet damit sie ir tachter Jaevten auch zv geistlichem Leben inain Chloster will bringen. Zeugen: Gotfrid Rudolfs Pfleger auf dem Haus, Ott der Gazzner,Leupolt der Hachnleufel, Perenger datz Rehperch, Walther Maevsel, Alber des Chalhai-rners aidem.
Ludwig v. G. G. Graf von Oettingen erklärt sich mit Einwilligung seines Sohnes Lud-wig bereit, die Streitigkeiten mit dem Bischof von Eichstädt rüksichtlich des Nachlasses seine»lieben Sohnes des Grafen Gebhard von Hirschberg durch Schiedsleute austragen zu lassen; undzwar durch den Domprobst Arnold zu Eichstädt, den Probst zu Spalt und Sifried von OtlingenBürger zn Mörnsheim, von bischöflicher- und von seiner Seite durch seine getreuen Diener undRitter Conrad den Spät von Turnekke, Otto von Pfalheim und Walther von Popfingen; Ober-