Stieve 2 Actenstücke aus dem K. K. Hans-Hof- und Staatsarchiv zu Wien. H.M. T 3 7697076 sidgisches Museum 199 ber. Stadt H .m. II. Düsseldorf. 1715 341 III. Zwei Actenstücke aus dem K. K. Haus-, Hof= und Staatsarchiv zu Wien. Mitgeteilt von Dr. Stieve zu München. Bericht des Herzogs Ernst von Baiern Administrators von Hildesheim und Freising an den Kaiser über den Tod des Jungherzogs Karl Friedrich von Jülich zu Rom. ¹) (d. d. 9. Februar 1575.) Allerdurchleüchtigister Großmächtigister Römischer Kayser. Euer Röm: Kays: Mt. sein mein diemüetige gebeth gegen Got, vnnd gehorsambste vnndterthenigiste willige diennst jeder Zeit zueuor. Allergenedigister Herr vnnd Vetter Mir zweiuelt gar nit, es werde E. Kay. Mt. sich nachmals allergnedigst zuerjnnern wissen, Was massen der Hochgeboren Fürst, Höchstgedachter E. Mt: vnnd mein freundtlicher lieber Vetter Herr Carll Friedrich Herzog zue Gülich vnnd Cleue 2c. verschiner Zeit, vnnd als Ire L. an E. Mt. Hoff gewest vnnd gedienet, die Kindsfleckhen gehabt, vnd widerumb gesundt zue sein vermaindt, vnd wolauff empfunden, mit vorwissen, Rath vnnd guetheissen Ihrer L. freundtlichen lieben Herren vnd Vattern ꝛc., eine Raiß herein inn Italien, dasselbige sampt seiner gelegenheit zuebesehen, fürgenommen, Wie dann Ire Ldn ſolche auch allſo ins Werckh geſetzt, vnnd volbracht. Nachdem aber dieselbe zue Mantua ankommen, seindt sie etwas schwach worden, wiewol sich solchs balldt widerumb zuer besVgl. den bei Lacomblet, Urkundenbuch IV. 576, S. 720—722., mit Ausnahme des Postscripts, in fast wörtlich übereinstimmender Fassung veröffentlichten Bericht des Administrators Ernst an den Herzog Wilhelm III. von Jülich=Cleve=Berg. Th. d. B. G. V. 13. 200 serung geschikht, also das Ihre L. von dannen ferner auf Ancona zuegezogen, inn Mainung Ihren weg vonn dem ort weiter auf Neaples zuenemen. Aldieweil aber dieselbe Ihre L. daselbst abermal etwas übel auf vnd krannckh worden, haben sie mir von dannen zuegeschriben, Ihren Weg dessenhalben mit kleinen Tagreißen anhero nach Rom zuwenden, Wie es dan auch also geschehen, Ihre L. mit zimlicher gesundtheit alhie ankommen, von Ir Bäbstl. Heyligkeit zueforderst vnnd dann den fürnembsten Cardinälen ehrlich, wol vnnd statlich excipiert, Inn das Bellueder einlosiert, frey vnnd ausgehallten, Auch also allenthalben vnd durchaus ehrlich vnd wol tractiert worden. Nach den Weihennachtfeurtagen vnnd eröffnung der Heiligen Porten, als Ihre L. vngefehrlich bis in die 14 tag alhie gewest, seindt sie von hinnen nach Neaples verraist, dieselbige gelegenheit auch zuebesichtigen, vnd nach demselben Iren weg (auf welchem dieselbe Ir L. sich abermals etwas übel auff empfunden, aber doch nit vermaindt, das solche schwacheit gefärlich sein sollte; Wiewol es nit one, das villeicht dero die Neapolitanische gelegenheit vnnd subtilitet des Lufts etwas werden geschadet haben) widerumb anhero nach Rom genommen. Da dann Ire L. von Höchstgedachter Irer Bäbstl. Heylt. abermals honorifice vnnd statlich empfanngen worden. Nicht lang hernach überkommen Ihr L. die Ihenige Kindsfleckhen, wie sie die erstlich zue Wien schlechtlich gehapt, Derowegen dann Ihre Bäbstl. Heylt. alsbald ire beste Medicos zue Ihrer L. verordnet vnnd kommen lassen, wie dieser Kranckheit vnnd beschwerd mit ehistem abzuehelfen sein möchte, vnnd dieselbe dardurch nit in weiter gefahr geseczt oder gefüert wurde. So seindt aber nach dreyen tagen aus den Kindsfleckhen die Kinds Platern worden, Welche an Irer L. dermaßen vnd in solcher menige außgeschlagen, Also das die Medici sich offentlich vernemmen laßen, da man Ihrer L. nit alspald vnnd zeitlich zuer Ader gelaßen hete, Dieselbe wurden an denen erstikht vnnd vmbkommen sein. Haben Auch Ire Heylt. von wegen deß vnnd weil solches überhandt genommen, Iren Medicis noch andere, damit jha diesfals kein einiger mangl erschine, zuegeordnet, vnd in Warheit an Irem genedigsten trewen vnd vätterlichen Willen nichts erwinden laßen, Sonder alles das Ihenig, was nur immer menschlich vnnd müglich gewest, thuen vnnd 201 gebrauchen lassen, damit Ire L. wider zur gesundtheit kommen vnnd bey leben erhalten werden möchte. Zue disen beschwerlichen Kindsblatern haben Ire L. noch einen schweren vnd heftigen Catarrum überkommen, welcher dero schier zum allerbeschwerlichisten vnd schädlichisten gewest, Dann Ire L. baide am leib vnd sonnsten dermassen so voller blatern, vnnd dero darzue die Naßlöcher (wie auch vmb die Brust vnd im Hals) also verstopfft gewest, das dieselbe nichts vßwerffen, noch Athem fahen könden. Dahero dann der Catarrus seinen rechten gang nit haben mögen, so haben die Medici Ihrer L. für denselben Catarrum derhalben nichts eingeben wöllen, damit sie die Platern nit verhinderten, Wiewol sie dero sonsten alle leidliche vnd köstliche speiß vnd dergleichen zuerichten lassen, als immer möglich mögen sein; Aber diser Morbus ist je an im selbs incurabilis gewest. Vnnd nachdem nun Ire L. aus denen obangezognen überhandtnemmenden Kranckheiten alle vorstehende gefahr im Werckh gespiret vnd gemerckht, Auch jederzeit bey gueter vernunfft gewest, haben sie sich mit einem großen Christlichen Eiffer zue Got dem Herrn gewendt, Auch demselben Ire gesundtheit vnd leben gentzlich haym gestellet, vnd sich altem Catholischen Brauch nach mit allen heylsamen vnd hierzu notwendigen Sacramenten Cristlich vnd Gotseligklich versehen lassen. So haben Auch Ire Bäbstl. Heylt. aus sonderer vätterlicher zuenaigung vnd wolmainung genedigist nit vnderlassen, Ihre L. in dero so heftigen Leibsschwacheit selbst aigner Person haimzuesuechen, dero zuezuesprechen vnd sie zuetrösten, Auch über das die Ihren täglich vnd manigen tag bis inn die syben mal zue Irer Lieb zueschikhen, vnd sonsten alles das Ihenige zuethuen, was derselben hierinnen nur immer menschlich vnd müglich gewest ist, Ire L. bey leben zuerhallten. Es ist aber der vnwandelbare will Gotes gewesen, dieselbe Ire L. aus disem zergenglichen Leben zue sich in die ewige freud vnd seeligkeit zuerfordern, Das dann dero hertzlich vnnd innigelich zuewinschen. Vnnd haben Ihre L. sich iederzeit also desto fleißiger Got dem Allmechtigen befolhen, Auch am afftermontag den Achten diß, Ihren Junckhern, so bey derselben in der Camer gewest, die Handt geboten, Abschiedt genommen, vnd allen den Ihenigen vil gueter Nacht gewinscht, Sich also guetwilliglich in die händt des allmechtigen befelhende. Darauff dann dieselbige volgenden Neundten 202 tag hernach vmb Sechzehen vhr seliglich inn Got entschlafen. Vnnd ob wol sonder allen Zweifel Ire L. ietzo ein Erb der Ewigen Seligkeit vnd bey Got dem Allmechtigen ist, so haben sie dannoch alhie zue Rom nit allein bey mir, als Irer L. Vettern, vnd irem aignen Hofgesinndt, sunder auch der Bäbstl. Heylt., vilen Cardinälen, vnd dem gantzen Römischen Hoff nit ein geringes Hertzlaidt vnd klagen verlassen, Dann dieselbe Ihre L. die kleine Zeit, so sie alhie zue Rom gewest, bey Hochgedachter Irer Bäbstl. Heylt. vnd Jedermeniglichen so großes Lob erlanngt, das sie Ir L. eines langen fürstlichen Lebens wol würdig geacht haben, vnd da es müglich gewest were, Ihre L. bey leben zu erhalten, so wer es warlich auch geschehen, vnd mit dem wenigisten nichts vnderlassen worden, Dann Ir einmal (wie gemeldt) Ihre Heylt. vnd dero Medici an allem Irem fleiß vnd sorgfeltigkeit nichts haben erwinden lassen, So habe Ich meines teils auch, vnd aus schuldiger gesippschaft vnd freundtschaft, so uil mir immer menschlich vnd müglich gewest, darbei gethon vnd gehandelt. Vnnd ist sunsten auch nit ein schlechtes vnd vileicht auß sonderlicher fürsehung Gotes geschehen, das Ire L. eben alhie zue Rom, bey den Liminibus Sanctorum Apostolorum, Petri et Pauli, auch anderer vil heyliger Martyrer, Ir Leben also inn der Jugendt vnd vnschuld beschlossen, vngezweifelter Hoffnung, dieselbe Ire L. Regnieren ietzo mit Christo, vnd werden vnser mit fürbit auch nit vergeßen. Welches alles E. Röm. Kay. Mt. ich (wiewol mit betrüebten vnd bekümmerten Herzen vnd gemüeth) allervnderthenigist nit sollen noch wöllen verhallten. Dero Ich von Got dem Allmechtigen alle glückselige Wolfart, fridliche Regierung, vnd überwindung aller Irer feindt, zum höchsten vnnd treulichisten winsche. Mich auch derselben hiemit gehorsamist beuelhen thue. Datum in Eil zue Rom den Neundten Monatstag february Anno Im fünfvndsybenzigisten. E. Röm. Kay. Mt. vnderthenigister gehorsambister Vetter Administrator des Stifft Hildesheim vnd Freysing Herzog in Bayrn m. p. Postscripta. Allergenedigister Kayser vnnd Herr. Als E. Röm. Kay. Mt. Ich gesterigs tags in dem Original vnnd hauptschreiben gehorsamist 203 zuegeschriben, was es mit dem verstorbenen Lobseligen Fürsten, wegen seines Absterbens allenthalben für eine gelegenheit habe 2c., tregt sich Jetzo weiter zue, das Ihre L. heütiges tages mit bedächtlichem vorwissen vnnd Rath zueforderst Ihrer Babstl. Heylt. vnnd dann der Cardinäl vnnd Medicorum (zue wahrer vnnd rechter erkhundigung Ihrer gehabten Leibsschwachheit vnnd Kranckheit, waran es nemblich principaliter gewendt vnnd gemangellt) seindt eröffnet worden. Alda sich dann erstlich, über alles vorhin gesetztes befunden, das dieselbe Ihre L. nit einen geringen mangell an der Lungen gehabt, Wie sy sich dann (als Ich berichtet werde) darüber schon vor gueter Zeit geklaget, vnnd denselben mangell bey Ir empfunden, Also das solches zue disen Kinds Platern sonder Zweiffel auch nit wenig geholfen, vnd etwa neben anderm ein Vhrsach deß Tods gewesen. Darnach so kan E. Mt. Ich gleichsfals vnderthenigist zueberichten nit vmbgehen, das Ire Bäbstl. Heylt. noch gestrigs tags gnedigiste Verordnung gethon, Ire L. als heut solenniter in die Teutsche Kirchen pro funere zuetragen, Da dann erstlichen ex mandato suae Sanctitatis die Teutsche Nation, alle Compagniae, souil deren alhie zue Rom seindt, die orphanellj vnnd alsdann vast alle ordines, vil Canonici vnnd Episcopj, lestlichen auch schier alle Camerierj erfordert worden vnnd erscheinen müessen, vnnd hat sich die Processio funebris vor 22 Vhren von St. Peter außzugehen angefangen, vnnd erst vmb halb 24 die Leich alda in Sacello S. Mariae della febri erhebt, vnnd in ermelte Teutsche Kirchen, honorificentissime vnd cum maxima funebri pompa, auch mit 200 brennenden Tortschen getragen worden, haben auch alle vnd jede obgeschribene Comitanten (wie sonsten gebreuchlich in ort vnd stell gehallten, vnd seindt sonsten vor der Leich etlicher Cardinäle, vnd dann auch zum teil meine Hofiungkher, nach denselben aber erstlich Irer L. fürnembst Hofgesindt in der klag gangen, vnnd dann die Bischoue vnnd Irer Heylt. Camerierj, familiares vnnd allerley officiales darauff zue Roß geuolget. Ire L. seindt für Ire Person wie sonnst vorter Zeit gekleidet gewest, vnd haben Ir schwerdt neben sich an der seiten ligen gehabt, das Angesicht aber ist auß Vrsachen vnnd wegen der Kinds Platern mit einem weißen Tucch verdeckt gewest, vnd Irer L. ein Sametes Paret aufgesetzt, vnnd also der Cörper in die Sacristei der Teutschen 204 Kirchen reponiert, Auch sonsten dises alles dermassen solenniter vnd Christlich verrichtet, das dergleichen funebris pompa von vilen Jaren, vnd ab hominum memoria alhie nit gehallten oder gesehen worden. Der Allmechtig Got verleihe der Seel die Ewige rhue Amen. Von außen. Dem Allerdurchleuchtigisten, Großmechtigisten fürsten vnd Herrn Herrn Maximiliano dem Andern diß Namens, Erweltem Römischen Kayser, zu allen Zeiten Mehrern des Reichs, zue Germanien, zu Hungern, Behaymb, Dalmatien, Croatien vnnd Schlauonien 2c. König, Ertzhertzogen zu Osterreich, Hertzogen zu Burgundt, Steyr, Kärndten vnd Chrain, Grauen zu Tyrol 2c. 2c. Meinem Allergnedigisten Herrn vnnd Vettern Wien oder Prag. Zu Ihrer Kay. Mt. selbs aignen Hannden. Orig. im K. K. Staatsarchiv. II. Daniel Schilling churkölnischer Cammerrath und Secretär an den Markgrafen Carl von Burgau. (10. Febr. 1602). Weil man danider!) allso certirt, fanngt einer der Staadischen Capitan Hannsler genannt (wegen seiner hausfrau, welche lange Zeit nach gethoner Profession im Closter gewest, sich auch hiebeuor willig vnd wissenlich Ires vätterlichen Erbs verziget) mit dreien Adelichen Lanndtsessen, die Walbotten genannt, alls bemelts Hannslers hausfrau Stiefgebrieder ein action vnd neuen lermen an, will von demselben vil heirathgut haben, vnnd die verzicht nicht gellten lassen, vnnd vnerwogen die sach am Khey: Camergericht zu Speyer anhenngig, farth doch der Hannsler zu, vnnd nimbt Ihnen den 1) Vor Ostende. 205 Walboten ein Adelich haus Bassenheim genannt, nit weit von Anndernach, doch im Erzstifft Trier gelegen, ein, besezt dasselb vnnd verschanzt sich darinn. Die Walbotten ruffen die Spannischen (weil Trier sich neutral erzeigt) zu gehülffen, die khommen belegern vnnd verwüsten das schöne, ja dem gebeü nach fürstliche haus greilich. Enntzwischen alls Hannsler vmb hilff geschriben (sich aber hernach mit denn Walboten in guetlichen vergleich eingelassen), khommen nichts desstowenniger von 3 in 400 Staadische in disen armen Erzstifft Cöln, verwüsten, verhergen, plindern vnnd rauben alles, was Sie antreffen, Inmassen Sie dann vorgestert etliche Kirchen aufgeschlagen, dieselben spolirt, das h. hochwürdige, würdigste Sacrament mit salvo honore Ihren verdampten füessen getreten 2c. vnnd obwol mein gnedigster Herr teglich Commissarios schickht, die heilose Leut sich auch erbietten, denn Armen Mann nit zubeschweren, erfehrt doch der Arme man das widerspil, vnnd niemand kann wissen, wo hinaus Sie noch wöllen, ligen zwischen hiesiger Statt vnnd Cölln, in einem Gülchischen Dorff Wessling genannt. So ziehen die Spannischen auch durchs lannd, verschonen aber deß armen manns eben so wenig alls die anndern, die fstl. Dtt. mein gnedigster Herr haben den Staaden vor 3 wochen, wegen der Neuenarischen praetension 1200 Reichstaler erlegen lassen, hergegen Sie sich deß Erzstiffts freund zesein, in demselben auch weiter nichts feindlichs vorzenemmen, vilfeltig erbotten, aber vil ein aunderer effectus erfolgt, vnnd halten dise leut khein trauen und glauben. So ist auch weder das Capitl noch Ritterschafft einig, darzu will mit Gülch vnnd Trier auch kein vertrauliche Correspondenz erfolgen, dann da das beschehe, were denn sachen noch wol zu remedirn, vnnd disen leuten zu widerstehen. Bonn den 10. Febr. A. 2c. 602. E. fl. Gn. vnderthenigist gehorsamister D. Schilling m. p. Geh. Haus=, Hof= und Staats=Archiv, Wien Reichssachen. Kleinere Reichsstände fasc. 136., n. 109, Stück 27 Orig. 206 IV. Collation der Schloß=Caplanei zu St. Sylvester in Godesberg 1459, 2. November. Theodericus dei gracie sancte Coloniensis ecclesie archiepiscopus sacri Romani imperii princeps elector ac per Italiam archicancellarius, Westfalie et Angarie dux apostolice sedis legatus etc. honorabili Petro Bruer decretorum licentiato canonico ecclesie sancti Cassii Bonnensis secretario et devoto nostro dilecto salutem in domino. Capellam sancti Silvestri in aula castri nostri Gudesberg sitam per mortem religiosi et devoti nostri dilecti Johannis de Remago ordinis Theutonicorum ultimi dum vixit rectoris eiusdem ac per liberam resignacionem aut alio quovis modo ad presens vacantem, cuius collacio provisio seu quevis alia disposicio ad nos pleno iure dinoscitur pertinere, tibi propter deum et tuorum meritorum intuitu duximus conferendam ac presentibus providemus de eadem cum iuribus et pertinenciis suis universis, investientes te per harum litterarum tradicionem presencialiter de eadem. Quocirca mandamus universis presbiteris clericis notariis ac tabellionibus nostrarum civitatum et diocesis ac aliis quorum interest seu interesse poterit quomodolibet in futurum, quatenus te vel procuratorem tuum tuo nomine in et ad corporalem et realem possessionem dicte capelle iuriumque et pertinenciarum eiusdem inducant et inductum defendant tibique de fructibus redditibus proventibus et iuribus universis prefate capelle ac iurium ac pertinenciarum omnium eiusdem respondeant et alios quantum in eis est respondere faciant temporibus debitis et consuetis, contradictores et rebelles per censuram ecclesiasticam auctoritate nostra firmiter compescendo. Datum in castro nostro Poppilstorp nostro sub sigillo presentibus appenso se cunda mensis Novembris Anno domini Millesimo quadringentesimo quinquagesimo nono. Nach gleichzeit. Copie im Staats-Archive zu Düsseldorf.