QUELLEN und ERÖRTERUNGEN ZUR BAYERISCHEN UND DEUTSCHEN GESCHICHTE. NEUE FOLGE, ZWEITER BAND. ZWEITE ABTEILUNG. ULRICH PUETRER, BAYERISCHE CHRONIK. HERAUSGEGEBEN VON REINHOLD SPILLER. MIT EINER ABBILDUNG. MÜNCHEN. M. R I E G E R SCHE UNIVERSITÄTS -BUCHHANDLUNG. (G. HIMMER.) 1909. Ct%,Q, >W i-x ^- isyy QUELLEN und ERÖRTERUNGEN ZUR BAYERISCHEN UND DEUTSCHEN GESCHICHTE. NEUE FOLGE, ZWEITER BAND. ZWEITE ABTEILUNG. AUF VERANLASSUNG UND MIT UNTERSTÜTZUNG SEINER MAJESTÄT DES KÖNIGS VON BAYERN HERAUSGEGEBEN DURCH DIE HISTORISCHE KOMMISSION BEI DER KÖNIGLICHEN AKADEMIE Dßfi WISSENSCHAFTEN. MÜNCHEN. M. RIEGE RSCHE UNIVERSITÄTS-BUCHHANDLUNG. (G. HIMMER.) 1909. ULRICH FUETRER, BAYERISCHE CHRONIK. HERAUSGEGEBEN VON Dr. REINHOLD SPILLER. AUF VERANLASSUNG UND MIT UNTERSTÜTZUNG SEINER MAJESTÄT D ES KÖNIGS VON BAYERN HERAUSGEGEBEN DURCH DIE HISTORISCHE KOMMISSION BEI DER KÖNIGLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN. MIT EINER ABBILDUNG. MÜNCHEN. M. R I E G ER SCHE UNIVERSITÄTS-BUCHHANDLUNG. (G. HIMMER.) 1909. Vorwort. Das Erscheinen dieser Ausgabe ist besonders durch das mühsame Unternehmen verzögert worden, alle Möglichkeiten zu erschöpfen, um die Geheimnisse der berüchtigten Garibaldus-Chronik zu ergründen. Ferner glaubte ich, unbekannt mit den Forschungen von Mayer, Voretzsch und Kiezler auf diesem Gebiete, die Leser durch eine Darlegung des Zusammenhanges der Tegernscer Gründerlegcnde und des Eomans von Ogier le Danois überraschen zu können, war aber am Ende meiner Arbeit selbst der Ueberraschte. Viele Versuche, noch andere mit der Chronik zusammenhängende Fragen zu beantworten, sind hier nicht einmal erwähnt worden, insofern sie zu keinem Ergebnisse führten; dagegen dürften die in der Einleitung und in den Anmerkungen vorgelegten Resultate so ziemlich das auf diesem schlüpfrigen Boden Erreichbare darstellen. Das Hauptaugenmerk galt der Rekonstruktion des Originals, um eine bestimmte Handhabe für sprachliche Untersuchungen zu gewinnen, auf Grund deren Füetrers Arbeit von derjenigen der Fortsetzer geschieden werden konnte. Um die Einleitung nicht zu sehr anschwellen zu lassen, wurde kein Abschnitt über die Sprache der Verfasser hinzugefügt, um so mehr, als das Nötige in dem ziemlich ausführlichen Glossar zu finden ist. Für die Vermittlung von Handschriften schulde ich Dank Herrn Dr. Krackowizer, k. k. Landesarchivar in Linz, Herrn Dr. Milch sack, herzogl. Oberbibliothekar in Wolfenbüttel und Herrn Dr. Lei ding er, Oberbibliothekar an der Hof- und Staatsbibliothek in München, der mich auch sonst in jeder Weise auf's zuvorkommendste unterstützte. Ganz besonders bin ich Herrn Geheimrat Professor Dr. K. von Hei gel, dem Präsidenten der kgl. bayer. Akademie der Wissenschaften, verpflichtet, der mir diese Arbeit übertrug und sich stets bereit zeigte, sie durch Rat und Tat zu fördern, und Herrn Geheimrat Dr. S. von Riezler, dessen Geschichte Bayerns auf Schritt und Tritt mein sicherer Begleiter war. Dank schulde ich auch der Gefälligkeit der Bibliothekvorstände in Frauenfeld, St. Gallen, Zürich und Basel. Frauenfeld (Schweiz), im Juni 1909. Dr. Reinhold Spiller. Inhaltsverzeichnis. Nachbildung von Füetrers Gemälde. Vorwort. Inhaltsverzeichnis. Einleitung: Seite I. Das Leben des Verfassers........ I II. Füetrers Werke und deren Abfassungszeit: 1. Sein Gemälde von Christi Kreuzigung . VII 2. Seine Dichtungen......... XVII 3. Seine Chronik.......... XXI III. Handschriften der bayerischen Chronik . . . XXI IV. Handschriftenverhältnis ........ XXVIII V. Die Quellen............. XXXIV VI. Anlage der Chronik. Füetrer als Historiker , LX VII. Die Fortsetzungen: a) Die Bearbeitung und Fortsetzung in z . LXVI b) Die Fortsetzung in W....... LXVII c) Die Bearbeitung und Fortsetzung in H LXXX VIII. Benutzung durch spätere Schriftsteller . . . LXXXII IX. Grundsätze für die Ausgabe....... LXXXIV Das Vorwort Füetrers.............. 3 Die Chronik ................. 5 Das Nachwort Füetrers............. 214 I. Fortsetzung in der Benediktbeurer Handschrift (B) . . 217 II. Fortsetzung in der Wessobrunner Handschrift (W) . . 219 Die Ueberarbeitung und Fortsetzung in der Handschrift des kgl. bayer. geh. Hausarchivs (H) ....... 269 Glossar.........•.......... 279 Register: I. Verzeichnis der in der Chronik angeführten Quellen 338 II. Orts- und Personenverzeichnis....... 339 Berichtigungen ................ 381 Stammtafel der Tegernseer Handschrift. Einleitung. I. Das Leben des Verfassers. Ulrich Füetrcr 1 stammte aus Landshut, wo sein Vater infolge des verunglückten Aufstandes gegen Herzog Heinrich, den Sohn Herzog Friedrichs von Landshut, im Jahre 1410 um „ctlich tausend Gulden" geschädigt wurde. 2 Der Vater war demnach ein ziemlich wohlhabender Mann, welcher, angeregt von dem Bildungsdrange, der zu Ende des Mittelalters besonders in den Städten so mächtig wirkte, seinem Sohne eine Schulbildung zu teil werden Hess, die ihm wenigstens die ersten Elemente des Wissens gegeben haben ' Vgl. zu diesem Abschnitte Spiller, Studien über U. F., Zeitschrift für deutsches Altertum 27, 262 ff. — Der Vorname wurde üolrieh oder Uclrich gesprochen, wie die von den genaueren Schreibern über dem V angebrachten Zeichen dartun. Seinen Geschlechtsnamen sehrieb der Verfasser entschieden Füetrcr. So lesen sämtliche Hdschrr. mit Ausnahme der viele Fehler enthaltenden Donaueschinger Papier- handschr. no. 140 des Merlin (Fürlerer) und des Miinchener strophischen Lantzilets in Cgm 1, welcher Vlreieh Fürtrer schreibt. An derselben Stelle bietet aber die Wiener Papierhdschr. des strophischen Lantzilets Cl Fütrer (= Füetrer) und die ältere Lantziletprosa in der Donaueschinger Papierhdschr. no. 141 liest in der wörtlich gleich lautenden Ueberschrift vlrich füetlrer. Dass der Schreiber von Cgm. 43 der Chronik fütrer schreibt, darf nicht befremden, da er überhaupt ü und üe nur durch ü widergibt. Das Wort ist von mhd. fueterer (einer der, den Pferden für das Futter sorgt) herzuleiten. Wenn der gelehrte Biezler den Namen in seiner Geschichte Baierns III, 870 Fürterer gleichsetzt und beides von mhd. fürt ableitet, wobei die Form Fueterer nur aus dem Versuch entstanden sein soll, die vokalisiorte Aussprache des bayrischen r darzustellen, so ist darauf hinzuweisen, dass fürt nie fuet geschrieben wird und überhaupt eine solche Erscheinung für das 15. Jahrhundert erst noch nachzuweisen wäre. Auch gab es neben den Füetrern gleichzeitig eine Familie Furitcr in Landshut und diese ratsfähigen Furtter sind scharf von dem Geschlechte des Chronisten zu scheiden. Die Nürnberger Fütterer können hier ausser Betracht gelassen werden. Der Versuch, Füetrer mit Aventins Gewährsmann Fretliulphus zu vereinigen, welchen Namen Kiezler von fretum ableitet, das er = Furt setzt (Turmairs Werke III, 564), steht auf so schwachen Füssen, dass er kaum als Stütze dienen kann. ■ Vgl. unten 210,28. Quellen und Erörterungen X. F. IT. 1 — II - wird. Landshut muss schon im 13. Jahrhundert eine Schule besessen haben, da ein Johannes scolasticus am 4. Kai. Julii 1257 als Zeuge einer dortigen Urkunde 1 erscheint. Ausser Lesen, Schreiben und Rechnen lernte er vermutlich dort auch etwas Latein. Dass er es in der Kenntnis des letzteren nicht sehr weit brachte 2 , ist wohl mehr dem Unterricht, als dem Schüler zuzuschreiben, dessen beharrlicher Wissenseifer nicht erst in den Mannesjahren erwacht sein wird. Ein notdürftiges Verständnis lateinischer Schriftsteller ist doch bei ihm vorauszusetzen, obwohl ihm A.Ventin in seinen Randglossen zur Wessobrunner Handschr. mehrfach vorwirft: „Hat das Latein nit verstanden". Wenn ihm aber Hamburger' 1 ohne irgend einen Beweis „eine genaue Kenntnis der französischen Sprache" zuschreibt und Riezler (Gesch. B. III, 871) dies wiederholt, so kann ich mich nicht anschliessen. Füetrer braucht im Buch der Abenteuer und in der Chronik kein einziges französisches Fremdwort, das nicht bereits früher üblich gewesen wäre, und dass sein Lantzilet von ihm unmittelbar der französischen Lanzelotprosa entnommen worden sei, ist noch nicht bewiesen 4 . 1 Mon. Boica III, 155. VI, 369. 3 Auf Kenntnis des Lateinischen deutet 168,30: die brief wwrden dem hertxogen, wo nur von einem einzigen Briefe die Rede ist (Nachahmung von litterae). Andere lateinische Konstruktionen 181,26: Als Rneprccht pfaltxgraf Römisclier künig er weit icard; ferner 74,5. 8. 119,34. 160,2r*. Dagegen begegnen oft Verstösse gegen die elementare Grammatik, die Füetrer, nicht den Schreibern, zugeschrieben werden müssen, so 17,3: dem, ritter Parillum. 45,4: der do was am sun Lothario und frawcn Marina. 94,36 : Ich hob aller sacken jud/icij gemacht. 115,32: des fürsteu der haiden agigolando. 129,8: Coronica fratri Vetrj 153,30: des ritters r himo etc. 8 Hamburger, Untersuchungen über Ulr. Fürtrers [sie] Dichtung von dem Gral und der Tafelrunde. I. Zur Metrik und Grammatik. Stil und Darstellungsweise. Strassburg 1882. Trübner. Mehr ist nicht erschienen. * Die Behauptung hat aufgestellt J. Firmery, Notes critiques sur quelques traduetions allemandes de poemes francais au moyen äge. (Annales de l'universite* de Lyon, nouvelle s6rie II, 8). Paris-Lyon, Fontemoing-Rey 1901. Dagegen hat Arthur Peter in der Germania XXVIII, 2. Heft, schon längst auf die Benutzung der deutschen Ueber- setzung jener Prosa hingewiesen. — Man denke auch an die damaligen Zeitverhältnisse, die gerade in Bayern viel mehr italienischen Einflüssen entgegenkamen. — Nur bei einem Ausdrucke: richten den thimonen Ogm. 1. 32c 2 (das Steuerruder richten) möchte man zweifeln ob lat. timo oder frz. timon zugrunde liege; doch hat Füetrer den Ausdruck nicht in die Literatur eingeführt, erfindet sich bereits bei Hugo von Wolkenstein. - III - Der Jüngling wandte sich dem Malerberufe zu, der zu jener Zeit, da z. B. bemalte Fassaden sehr beliebt waren 1 , in hohem Ansehen stand und schöne Aufgaben zu lösen hatte. Möglicherweise ward er Maler Dietrich Zeil er sein Lehrer, ein hochangesehener Mann, der um 1440 herum mehrfach als Mitglied des Landshuter Rates erscheint 2 . Dass bereits Füetrers Vater, etwa wegen der ihm in Landshut widerfahrenen Unbill, mit seiner ganzen Familie nach München ausgewandert sei, ist nicht wahrscheinlich, da dieser Name in den Münchener Urkunden jener Zeit gar nie vorkommt. Es ist anzunehmen, dass der junge Mann den neuen Wirkungskreis auf eigene Faust aufsuchte. Im Jahre 1465 muss er sich bereits dort befunden und in Ansehen gestanden haben; denn aus diesem und einigen späteren Jahren 8 sind Verzeichnisse der „erungen", Schenkungen zur Weihnachtszeit, an den Hof, hervorragende Beamte, bedeutende Künstler und andere Personen in München vorhanden, auf deren Wohlwollen das Kloster Tegernsee ein besonderes Gewicht legte 4 . Dieses Benediktiner-Kloster, dessen Bedeutung für den Fortschritt von Kunst und Kultur in Bayern bekannt ist, scheint den Maler vielfach beschäftigt und auch dann noch in Ehren gehalten zu haben, als Gabriel M ä c h 1 e s k i r ch e r, der Schwager desAbtes ConradAirinsmaltz, mit überlegener Technik dem Kloster seine Dienste widmete. Seine Kunst war in der Tat eine für jene Verhältnisse ganz anerkennenswerte, wie sich der dieser Ausgabe vorgesetzten, allerdings unvollkommenen Wiedergabe seines einzig erhaltenen Gemäldes entnehmen lässt. Ich glaube es im folgenden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf die Zeit um 1457 datieren zu können. Mehr auf handwerksmässige Leistungen weist eine Tegernseer Urkunde 5 vom Jahre 1465, 1 Für Landshut bezeugt dies Kumpler, Calamitatum Bavariao über, Oefele, Ker. Boic. Script. I, 144. Er erwähnt doinos, quas justa frequens pictura figurat. 2 Landshuter Ratschxonik, ed. Heigel, Städtechr. XV. 3 1465. 1466. 1471. 1476. 1493. 1 Abdruck der im k. Kreisarchiv in München aufbewahrten Originale ZsfdA. 27, 289—291, Füetrer erhielt jede Weihnacht 2 Lagerkäse und ein Fässchen Senf. 6 Ad annum 1465. 44 <$ dn. Maister Ulrich pro picturis capellac S, Andreae et capellac annexae, item slubarum et item solariorum. Damals war der Wert von 44 Pfund = 184 fl. 50 kr. = Mk. 317.— ; I* - IV - nach welcher vom Kloster an Meister Ulrich 44 Pfund Pfennige für die Bemalung- der St. Andreaskapelle und der daneben befindlichen, sowie der Stuben und Vorplätze bezahlt wurden. Zunächst wird ihn wohl seine Malerkunst mit dem herzoglichen Hofe in Berührung gebracht haben. Schon Albrecht III. hatte ja einen Maler in seinen Diensten, den „Hanns Gleismy Her, Maller zuMunchen 1437" \ und auch einen Hofmusikus, den Organisten an der Frauenkirche, Conrad Pau mann, der aus einem ritterlichen Nürnberger Geschlechte stammte, blind geboren war und auf so ziemlich allen damals üblichen Instrumenten eine auch auswärts vielbewunderte Virtuosität besass und auch im Buch der Abenteuer verehrungsvoll erwähnt wird. Ganz natürlich kam Füetrer, dessen reger Geist an allem, was mit Kunst und Wissenschaft zusammenhieng, lebhaften Anteil nahm, auch mit den andern Männern, die am Hofe eine Holle spielten, in Beziehung, so mit dem herzoglichen Hofmeister Jörg von Eisen- hofen, dem Kammerschreiber Matthaeus Prätzl 2 , mit dem besonders durch seine Uebersetzungen bekannten Arzte Dr. Joh. Hartlieb, mit dem Dichter Andre Hesenlocher und dem für die alten Rittermären so begeisterten .Jakoh Pütrich von Reicherzhausen, der in der Literatur mit seinem an die Erzherzogin Mechtilde von Oesterreich gerichteten Ehren-briefe eine Stelle einnimmt. Von ihm ist er wohl besonders in den Kreis der Artusromane eingeführt worden, von ihm wird er seine hoheA r erehrung Wolframs übernommen haben, ihm folgte er in manchen höfischen Ausdrucksformen und besonders in der Anbringung eines Akrostichons im Buch der Abenteuer. So werden Füetrers Umdichtungen von Artusepen betitelt, welche am Hofe Albrechts IV. grossen Anklang gefunden haben müssen; dafür zeugt die glänzende vgl. Muffat, Beiträge zur Geschichte des bayrischen Münzwesens, AbhdJgen. d. k. bayr. Ak. XI, 1, S. 201-261). liefner bestimmte den Wert im Oberbayr. Archiv I, 28 offenbar unrichtig auf 2112 h\ = Mk. 3620.-. 1 Oefele, Her. Boic. Scr. II, 20P. 8 Er besass unter anderm auch die wertvolle Handschr. von Ulrich von Lichtensteins Frauendienst Cgm. 44, worin die Notiz stellt- Ist mein Matheiis BratxL - V — Ausstattung' des Cgm. 1, der seine sämtlichen poetischen Werke auf prächtigen Pergamentblättern grössten Formates enthält und mit einer Wappentafel, in deren Mitte die Wappen von Bayern und Oesterreich prangen, geschmückt ist. Füetrer scheint sich im Auftrage seines Fürsten bald ganz der Dichtkunst gewidmet zu haben; die ca. 12 000 siebenzeiligen Strophen in der eben erwähnten Handschr. müssen ihn geraume Zeit völlig in Anspruch genommen haben. Dass er am Hofe geachtet und beliebt war, zeigt am besten der Besuch, den ihm im Jahre 1468 einige Damen vom HofeHerzog Sigmunds von Oesterreich abstatteten. Unter ihnen dürfte sich auch Eleonore, die Gemahlin Herzog- Sigmunds, befunden haben, welche mit dem Arzte und Schriftsteller Heinrich Steinhöwel in literarischem Verkehr stand. Füetrer setzte seinen hohen Gästen einen Trunk Wein vor, der ihm nachher durch Herzog Albrechts Rentamt vergütet wurde '. Diese Notiz erklärt leicht das Vorhandensein sämtlicher Werke Füetrers in Oesterreich, und die jetzt in Donaueschingen befindlichen Handschriften scheinen Sabine, der Tochter Albrechts IV., welche mit Herzog Ulrich von Wirtcmberg vermählt wurde, mitgegeben worden zusein. Zumal an den langen Winterabenden war man für die Unterhaltung dankbar, welche das Vorlesen dieser Dichtungen bot. Zahlreiche Wachstropfen im Cgm. 1 beweisen die Art der Benutzung. In weit vorgeschrittenem Alter wandte sich der Maler- Dichter aus Dankbarkeit gegen seinen Herrn und wohl auf dessen Anregung noch der Geschichtschreibung zu. Bevor seine bayrische Chronik zum eigentlichen Schlüsse gediehen war, scheint der Herzog gewünscht zu haben, sie zu besitzen. So erklärt es sich, dass Füetrer, obwohl ein richtiger Schluss fehlt, ein Nachwort an seinen Herrn schrieb, in ' Item Ausgaben : Vir ich Maller, als er etlieh frauen geladen he I, 'lraescns cernitur, fieri disposuit, in quo et ossa praedieta cum reverentia condigna reponere curavit, ubi et hactenus recondita manent. Denique ob commendationem ipsoruM — XI — Zum Altar des hl Kreuzes passt nun das [Gemälde Füetrers sehr gut, und da das marmorne Grab, wie dessen Inschrift 1 besagt, 1457 durch Meister Hans den Steinmetz von München vollendet wurde 2 , der auch auf dem Gemälde erscheint, so ist die Entstehungszeit des letzteren mit Wahrscheinlichkeit auf dieses Jahr 1457 zu setzen. Die Zuverlässigkeit dieser Schlussfolgc wird allerdings durch eine genauere Prüfung der Einzelheiten beeinträchtigt. Erstens hat schon Karl der Grosse verordnet, dass Klöster, welche den Leichnam eines Heiligen beherbergten, mindestens zwei Kirchen haben müssten". In der Tat zeigt die Abbildung des Klosters in Merians Topographie 4 sogar drei Kirchen: die Hauptkirche, nördlich davon die Salvatorkirche und westlich die Pfarrkirche „zum Burgtore, ad Petrum et Paulum". Diese letztere kommt hier nicht in Betracht, denn sie wurde erst von Abt Caspar erbaut 5 ; aber auf dem Hochaltare der Salvatorkirche könnte das Bild wohl gestanden haben. Zweitens ist, so lange nicht alle Personen auf dem Bilde mit genügender Bestimmtheit gedeutet sind, ein Zweifel fundatorum gestorumque memoriam eorundem jam dictum sepulehrum Metrorum epitaphio lalismodi arte sculptoria voluit adomari: Annas a Domini nati de Virgine Christi Cum rota D duo C revolvit quaier X quinque, Diva sunt orti parili progenie sorti Unter primores tuna eunetis celebriores Burguudi sunt patre, sed editi Bavara Matte; Alberlum Primum die Okariumque seeundwn. Hii multas vere quia diviiias habuere Sed Christo grati sunt linquere euneta parati. Hine gladios arae fratres simul imposuerc Trabeas hine chlamydemque libens ...... ' Chronik der Tegernseer Acbtc, Pez, Thesaurus III, 8,544, wo quadrinque, für qaadringeno verlesen sein muss : Anno milleno quadringeno quingeno septeno Post incarnatum Bei verbum virgine natum Hoc gubernante monasterium ac renovantc Caspar abbate lapis perficitur iste. - Kr erhielt am 8. Juni 14G0 für das Grab der Stifter HO Pfund. Vgl. ZefdA. 27,76. Anm. 2. Nach heutigem Geldwerte beträgt die Summe 792 Mark 50 Pf. 3 Capitulare Mon. 789.7. und Cap Francof. 794.15. 1 Frankfurt 1640—1088. 6 Vgl. üefele, Eer. Boic. Script. II, 76 b . Anonymi monachi historia S- Quirini: Paroehialcm etiam exstruxit [sc. Caspar] Ecclesiam quingenlis aureis. — XII an der Beziehung der rechtsseitigen Figuren auf - Bd. VI. Tafel 366. - XIII — und Rückenplatte, glockenförmigem Eisenschurz und Arm- und Beinröhren, deren beide Hälften aussen mit Scharnieren, innen mit Lederriemchen verbunden sind. Die Handschuhe lassen die Finger zum grössten Teile frei und entsprechen denen eines bayrischen Herzogs aus der Mitte des 15. Jahrhunderts und denen des Eitters St. Georg auf einer Ofenplatte derselben Zeit 1 . Auch der Schild passt in diese Zeit. Am auffallendsten ist der glockenförmige Schurz der Rüstung. Die einzelnen Plattenringe sind oben mit Nietnägeln versehen, deren Köpfe in den Schlitzen der darunterliegenden Ringe verschiebbar sind, wie sich umgekehrt die lünge des Pferdepanzers in den Schlitzen der darüber- üegenden Teile bewegen. Eines der frühesten Beispiele eines solchen Glockenschurzes findet sich an der Bronce- statue Conrads von Weinsberg (t 1446) in der Klosterkirche zu Sehönthal a. d. Jaxt. Dort ist das Schwert durch den Schurz gesteckt, als dessen Material man sich gepresstes Leder vorzustellen hat. Am genauesten stimmt mit unserem Bilde das Glasgemälde in der Kirche zu Jenkhofen bei Landshut überein, •las Herzog Heinrich den Reichen (f 1455) darstellt 2 . Der glockenförmige Eisenschurz reicht bis gegen die Kniee und hat vorn einen bogenförmigen, nicht viereckigen Ausschnitt, worauf indessen kein Gewicht zu legen ist, da eckiger und gerundeter Ausschnitt im ganzen 15. Jahrhundert gleich üblich waren. Die Lanze, welche keine Griffbildung, aber ein Wappenfähnchen zeigt, endigt in eine völlig gleiche Spitze, wie diejenige auf Füetrers Bilde. Der Mantel mit den blau-weissen Rauten reicht wenig unter den Glockenschurz, während er bei unserer Figur den Boden berührt. Der glockenförmige Eisenschurz war nur kurze Zeit im Gebrauch; das letzte mir bekannte Beispiel ist das Grabmal des Ritters Hans Stettner und datiert vom Jahre 1464 :; . Dieser Glockenschurz ist aber sehr wesentlich ver- 1 Hefner-Alteneck,a. a. 0. Bd. IV. Tafel 281 und 270. '■' Ebenda, Bd. IV. Tatet 271. ,„„, , , 8 Kunstdenkmalc Bayerns I. Tafel 270. - Ebenda Tafel 255_ findet man eine Holzstatuette des St. Pankratius (aus Niederbergkirchen) mit der alten Form des Glockenschurzes, an dem man einen mit einem Kettenpanzerlappen verhängten, geschweiften Ausschnitt bemerkt, uei Kopf ist auffallend natürlich und lebendig; er dürfte autgesetzt sein; — XIV — ändert, vorn kürzer und ziemlich anliegend, nach hinten ausgeschweift, so dass man unwillkürlich an die spätere Entwicklung der Krinolinen erinnert wird. Tatsächlich können diese späteren Formen liier nicht mehr in Betracht kommen. Die kostümgeschichtliche Betrachtung führt also ziemlich genau in die Mitte des 15. Jahrhunderts, und so ist denn wohl ausreichender Grund vorhanden, die Datierung des Kreuzigungsbildes Füetrers auf das Jahr 14 5 7 als hinlänglich gesichert anzunehmen. Jedenfalls würde man eher eine frühere als eine spätere Zeit ansetzen können. Im Hinblick auf die Technik möchte man geneigt sein, dem Bild eine viel frühere Entstehungszeit zu geben. Aber es ist nicht erlaubt, die Italiener und Niederländer heranzuziehen, um einen Archaismus festzustellen. In Italien blühte zu dieser Zeit bereits die Renaissance; in den Niederlanden hatte Jan van Eyck (gest. 1441) bereits die Oelmalerei eingeführt und seine herrlichen Tafelbilder geschaffen. Nach Bayern aber, zumal nach Oberbayern, war die neue Kunstweise noch nicht gedrungen. So gross der Wandertrieb bei den jungen Leuten im 14. und 15. Jahrhundert war, die Mahn* reisten wenig. Den blinden Musiker Conrad Paumann führte seine Kunst von Nürnberg bis nach Italien ; bayrische Maler hätten dort vergeblich Arbeit und Lohn gesucht. So blieben sie denn auf sich selbst angewiesen und auf die bewunderten Musterbeispiele ausländischer Kunst, die sich schon in Bayern befanden. Die politischen Beziehungen zu den Niederlanden (von 1845—1424 wurden Holland, Hennegau und Zeeland von bayrischen Fürsten beherrscht, und Johann III. von Bayern hatte sogar den berühmten Jan van Eyck vom Oktober 1422 bis Ende Dezember 1424 in seinem Dienste) müssen doch vereinzelte Kunstwerke nach Bayern gebracht haben, so wenig wir denn er stimmt gar nicht zu dem Körper, welcher ganz archaistisch steil", plump und ohne Massverhältnis ist. Die Holzfigur wird a. a. O. auf die Zeit um 1500 gesetzt. Das jnag für den Kopf stimmen, das übrige ist sicher um 1450 zu setzen. - XV — auch davon wissen. Immerhin ist bekannt, dass St. Ulrich und Aira zu Augsburg im Jahre 1455 eine Altartafel aus Flandern erhielt. Das Knitterige, Scharfbrüchige im Gefälte des mit gesuchte]' Absichtlichkeit am Boden ausgebreiteten Mantels der Frauen auf unserem Bilde ist danach nicht der Erfindung Füetrers zuzuschreiben, sondern es ist eine formelhafte Modesache, die aus den Niederlanden stammt und ursprünglich gerade so der Unfähigkeit, den Fussboden zu gestalten, zu Hilfe kam, wie der goldene Hintergrund oder das gotische Hahnienwerk die Unfähigkeit, den Himmel zu bilden, verdecken sollte. Selbst Rogier van der Weyden behielt v ielfach noch etwas Steifes, Skulpturenartiges in der Faltung der übrigens häufig auch steingrauen Gewänder; vgl. no. 664 '" der National Gallcrv in London: Die Kreuzabnahme, und hesonders das Bild: der hl. Lukas die Madonna malend, in der Münchener Pinakothek '. Die Art, grau in grau zu malen, stammt gewiss auch aus jenen vorauszusetzenden niederländischen Vorbildern, denn in der niederländischen Kunst war diese Malweise zu Hause und wurde auch später noch z. B. für den Schmuck der Aussenseiten der Altarflügel verwendet 2 . Ich nehme U) n so bestimmter an, dass Füetrers Art, grau in grau mit leichter Kolorierung der entblössten Körperteile zu malen, au f einem in Bayern damals für ein Muster betrachteten Vorbilde beruhen muss, als kein Geringerer als Hans -Holbein der A eitere anfangs noch unter diesem Einflüsse stellt. Ich beziehe mich damit auf die Donaueschinger Passion, bei welcher „nur die Fleischpartien, Haar und Bart, sowie einzelnes in der Scenerie in den natürlichen Farben erscheinen, dagegen alle Gewänder steinfarbig grau s *nd, auf den Aussenseiten bläulich, auf den Innenseiten gelblich in den Schatten. Der dunkle Grund war ursprünglich 1 Letzteres repr. bei Springer, Kunstrasen. IV, 28. ' Vgl. zwei vom Rücken eines Gemäldes abgenommene Bilder von ^ornelissen (1480—1560), Mann und Weib mit ihren Patronen Peter und Paul darstellend, grau in grau, in der Behandlung der Gewandralten freier als Füetrers Bild, aber immer noch etwas von der Unnatur "er Schablone bewahrend, ca. 80 cm hoch, 70 cm breit, no. 657 der National Gallerv in London. — XVI — blau 1 ". In dieser Malweise liegt doch offenbar ein an Fiietrer und seine Zeit gemalinender Archaismus und deshalb erkläre ich mich gegen die Datierungen von Woltmann ( 1 501 oder 1502) und von Springer und S t o e d t n e r (1508), kann mich aber auch mit Glasers 2 Ansetzung auf 1499 nicht zufrieden geben. Die Bilderfolge inuss vor der Madonna in der Nürnberger Moritzkapelle (jetzt im germanischen Museum) , welche mit 1499 bezeichnet ist, entstanden sein; ja, ich bin im Hinblick auf andere altbayerische Gemälde geneigt, sie eher vor den Weingartner Altar (1498) als nachher zu setzen. Es ist schwer, Füetrers künstlerische Leistung lichtig einzuschätzen. Geschickte Gruppierung, Lebhaftigkeit des Ausdrucks namentlich der Köpfe, bei denen die feine Behandlung des Haares auffällt, verraten bei aller Steifheit ein anerkennenswertes Talent. Besonders gelungen und wirklich eindrucksvoll überzeugend ist die warme Empfindung, die sich noch auf dem Gesichte des zur Seligkeit eingegangenen Schachers malt, und der Aerger, den der verlierende Kriegsknecht bekundet. Die bereits erwähnte Rohheit im Gebahren des Kriegsknechtes, welcher die Hand an die Leiter legt, muss weniger dem Maler als der Kultur seiner Zeit angerechnet werden, w r elche in den Mysterien und Fastnachtspielen diesen niedrigen, drastischen Humor zeitigte und eine besonders starke Wirkung in der Gegenüberstellung der schroffsten Gegensätze suchte. — Wie viel Fiietrer seinen Vorbildern entnommen hat, entzieht sich der Beurteilung. Auch als Maler zeigt er sein Bestreben, möglichst viel zusammenzufassen, und so wählt er nicht ungeschickt den Moment unmittelbar nach Christi Tode, das eben Vergangene lebhaft im Ausdrucke der Gesichter nachklingen lassend und bereits das Kommende, die Abnahme vom Kreuze, einleitend. 1 Woltmann, Katalog der fürstl. Fürstenbergischen Sammlung© 0 zu Donaueschingen Carlsruhe 1870. B. 34. — Nicht Springer, W# Glaser (Holb. d. Ae. S. 168) sagt, sondern Woltmann hat zuerst aiii die Beziehung des 9. Bildes zu der Schongauer'sehen Passionsfolge hingewiesen. 2 Glaser, Hans Holbein der Aeltere. Leipzig 1908; Hicrscmann- (Kunstgeschiehtliche Monographien XI.) — XVII - 2. Dichtungen. a) Das Buch der Abenteuer 1 , in der Titurel- strophe gedichtet. Am Faden des Jüngern Titurel werden der Trojanische Krieg Konrads von Würzburg, der Merlin Albrechts von Scharfenberg, der Parzival Wolframs von Eschenbach, die Krone Heinrichs vom Türlin und der Lohengrin in der Fassung des bekannten so betitelten mhd. Gedichtes und in derjenigen des Jüngern Titurels angereiht, so dass der J. Titurel mit dem Stamme und die andern Dichtungen mit den Aesten verglichen werden. Als Laubwerk und Früchte kommen nach dem Wunsche Herzog Albrechts IV. hinzu: der Wigalois Wirnts von Gravenberg (aber der Prosa nachgedichtet), der Seifrid de Ardemont Albrechts von Scharfenberg 2 , der Meleranz des Pleiers, der Jwein Hartmanns von Aue, der Persibein, der Poytislicr und der Flordimar, letztere drei von unbekannten Dichtern. Das Ganze um- f asst ca. 41 500 Verse". b) Der prosaische Lantzilet 1 , nicht auf Ulrich v 'on Zazikhofen, sondern auf eine Bearbeitung der französischen Prosa zurückgehend. c) Der strophische Lantzilet, in der Titurel- Strophe gedichtet, ca. 39 000 Verse. Für die Datierung ist eine Strophe des Buchs der Abenteuer wichtig. Cgm. 1. 6 C ,7 redet der Dichter bei der Erzählung des trojanischen Krieges von Medea, die durch ihre Zaubersalbe den greisen Vater Jasons wieder lebendig machte und verjüngte. ' Ueber dieses handelt Paul Hamburger, Untersuchungen etc. 8 oben S II, Anm. 3. 2 Der Merlin und der Seifrid de Ardemont sind von F. Panzer l'K)3 herausgegeben worden. n Ich zitiere nach Cgm. 1., indem ich zuerst die Foliozahl, dann >. '-' alderan swm. TJrgrossvater, Urahn (fehlt bei Lexer). II* - XX — Theodos L), Griechenland (Agnes, Gemahlin des Ornolfus), Ungarn (von Thasilo V. befehligt: Otto III. von Niederbayern König von U.) herstammt, und der Dichter nimmt sich vor, diese seine hohe Abkunft seiner Zeit noch zu beschreiben, wenn ihm Gott das Leben schenken wird. Diese Stelle wenigstens ist also sicher vor der Chronik geschrieben, und somit ergiebt sich, dass mindestens der Hauptteil des Buchs der Abenteuer zwischen 147H und 1478 verfasst worden sein muss 1 . Der prosaische Lantzilet ist für eine Vorarbeit zum strophischen zu betrachten, und dieser ist sicher später als das Buch der Abenteuer abgefasst worden, da er es voraussetzt. Ob er aber vor oder nach der Chronik gedichtet wurde, kann ich nicht entscheiden, halte aber das letztere für wahrscheinlicher. Nach 1486 kann er nicht gesetzt werden, da sonst sicher irgendwo darin von Herzog Albrechts IV. Gemahlin die Eede wäre 2 . Füetrers dichterische Kunst steht auf keiner hohen Stufe. Im wesentlichen ist sein grosses Werk nur eine inhaltlich recht genaue, in Form und Ausdruck freie, die Sprache mit bemerkenswerter Gewandtheit beherrschende Nachdichtung der Vorlagen. Rigen sind ihm viele treffende, volkstümlichem Denken und humorvoller Phantasie entsprungene Bilder und die Verwendung sprichwörtlicherliedens- arten. Die Titurelstrophe ist im ganzen mit Geschick gehandhabt, zuweilen aber doch mit sprachwidriger Silbenzählung. Füetrer ist ein bescheidenes, strebsames, liebenswürdiges Talent, dem selbständiges Schaffen und der Zug in's Grosse abgeht. Ein bezeichnendes Beispiel aus der Einleitung des Buchs der Abenteuer ! mag hier eine Stelle finden. 1 In der ZsfdA. 27,266 habe ich eine dort ausgehobene Stelle auf Albrechts Gemahlin bezogen. So natürlich diese Erklärung ist, so muss sie nun doch aufgegeben werden ; meinr frawen sal muss also in ironischer Komik von der Stube seiner eigenen Frau gesagt sein. 2 Dass das Allianzwappen von Bayern und Oesterreich, mit welchem Cgm. 1 beginnt, nicht zur Datierung herbeigezogen werden darf, habe ich ZsfdA. 27,264 gezeigt. 3 Dessen erste Zeile lautet übrigens Alpha et o da rainer, nicht du miner, wie Hamburger a. a. O. S. 41 angiebt, ohne zu bemerken, das Füetrer ei und cd nicht aufeinander reimt. - XXI — 1 ,7. 0 Got, das Ich der reichen Arbait mich vnndter xoindt, Daz mag man mich geleichen Von allem recht ann wytzen für ain kindt, Die do spilen gend mit yeren docken. Gar sunder veder chengel Will ich von neste vnnd von hennde flocken. 8. Ob ich nun also hanndel, Mein arbait misse prauch Vnd thorhafticlich wanndel, In der vinster über die storren struuch, So mag man spotten mein von allem rechten. Darumb mag ichs lassen nicht: Nun weicht all vmb; ein plinder, der will vechten! 9. Doch sey in gottes namen Der arbait mein begunnen! herr, deiner künsten samen Sä in mein hertz, vnnd den uil dürren prunnen Mit genaden jluz penetz Vnd, auch er feuchte! Maria, aller enget fraice, Mein tunckels hertz mit künsten mir erleuchte! 3. Seine Chronik. Bayerische Chronik, im Auftrage Herzog Albrechts IV. U78 begonnen und am 3. Juli 1481 durch die Beifügung des Nachwortes beendigt. HI. Handschriften der Bayerischen Chronik 1 . A. Handschriften der ursprünglichen Gestalt. 1. T. Tegernseer Hs. Ogm. 225. Papier. Folio. Heizdecken mit gepresstem Lederüberzug, auf dem bei der r , ' Vgl. hiezu: Aretin, Litterärisches Handbuch für die bayer. yeschichte I, 161 ff. München 1810. Kluckhohn, Forschungen zur acutschen Geschichte VII, 210. Göttingen 1867. Schon früher wurden einzelne Stücke der Chronik abgedruckt von Aretin. Aelteste Sage Über die Geburt und Jugend Karls des Grossen, München 1803, S. 105 ff. R U1 t hmann ' Oberbayerisches Archiv V, S. 48 ff. München 1844. ,,ckinger, Ueber ältere Arbeiten zur bayerischen und pfälzischen ^escluchte. Kg! bayerische Akademieschriften 15, I, 179 ff III, 197. München 1879. 1880. — XXII — vordem Decke zahlreiche, jetzt kaum mehr leserliche Ave Maria herausgestempelt sind. , Auf der Innenseite steht Emptus est Anno domini etc. 1490. Attinet Tegernsee 1490. Ein Ex libris ist eingeklebt mit dem bayrischen Wappen und der Umschrift Ex Electorali Bibliotheca Sereniss. Vtriusquc Bavariae Ducum 1618. An den Decken befanden sich früher 2 Blätter aus einer Geschichte der Tegernseer Aebte, die abgelöst worden sind (jetzt bei den lateinischen Fragmenten 1881). Eine 6 Blätter umfassende genealogische Tafel der Herzöge von Bayern, von zweiter Hand geschrieben und von dritter Hand bis auf 1511 fortgeführt [am Schluss dieser Ausgabe abgedruckt] ist der Hs. vorgebunden; darauf folgt ein leeres Blatt. Die Chronik nimmt 131 Blätter (2 Blätter sind mit 83 bezeichnet) ein, worauf noch 7 leere Blätter und eine unvollendete genealogische Tafel der Fürsten von Oesterreich von Rudolf rex Rom. et Comes habschpurg bis auf Karolus [V.] archidux austrie, Burgundie et Hex Castilie und Vemandus [L] reichend den Schluss bilden; auch stehen auf den letzten Seiten dieser Tafel noch chronologische Notizen De Austria, die Jahre 1359—1490 umfassend. Das erste Nachwort (vgl. unten 214,2-7) fehlt; ebenso fehlen die Verse. Der Schreiber ist nicht sehr sorgfältig, namentlich zu Auslassungen geneigt. Die in feiner Schrift eingetragenen Verbesserungen stammen wohl von Veit Arnpeck. 2. Cgm. 1591. Papier. Folio. Holzdecken mit weissem, gepresstem Pergamentüberzug. 130 beschriebene Blätter mit der Stammtafel der bayerischen Herzöge; indessen fehlen die Stammtafel der Oesterreicher und die chronologischen Notizen aus der österreichischen Geschichte. Die Hs. ist eine späte Abschrift von T; sie enthält die Notiz : Das dise mit dem in der chur fürstlichen Bibliothec alliier aufbehaltenen vnd mir heünt dato zurukhgestöllten orginalj des hochlobl. Closters Tegernsee ord. Sancti Benedictj abgeschribene Chronic Von trorth zu icorth gleich lauttend seye, bezaige mit pöttechafft vnd vndterschrüjf'L Act. München den 10. Jener 1731. Ggn. Von Wilhelm (?) Srr. chur fürstlichen Durchlaucht ivür/ch- hcher Geheimer Rhat vivl der fregen Reichs Grafschafft Haag Administrator. — XXIII — 3. F. Pollingcr Hs. Cgm. 43. Pergament, üctavo. Holzdecken mit fein gepresstem, schöne Ornamente zeigendem, weissem Pergamentüberzug. 2 Schliessen. Eckbeschlag weggerissen. Auf einem an die Innenseite der vordem Decke geklebten Pergamentblatte: 158S. Wer gott furcht zu aller zeitt, der ist zu sterben schon bereidt. Darunter ein Ex libris mit der Umschrift: Franciscus Praepositus S. Salvatoris l'ol- Ungae A. 1744 und mit der handschriftlichen Bemerkung: Ad Bibliothecam ibidem. Die Lagen von je 8 Blättern sind von nur einer Hand sehr sorgfältig beschrieben; die vorkommenden Fehler gehen beinahe durchwegs auf die Vorlage zurück. Vorgebunden sind l 1 /-, leere Pergamentblätter. Auf die Rückseite des ersten Blattes der ersten Lage ist eine Wappentafel gemalt: In der Mitte der bayerische Wappenschild, quadriert von schwarz mit goldenem, rot gekröntem Löwen und blauen und silbernen Bauten, darüber ein gekrönter goldener Helm und als Helmzimierde ein goldener Löwe mit roter Krone. Ringsum stehen die Wappen von Holland-Hennegau, Scheyern, Norikaw, Herr Eckhart mit dem Bundschuh 1 , Isterreich, Witteisbach, Vohburg, Valay, Andechs, Schwabeck, Rietenburg, Wasserburg, Oberdorf, Burgeck, Dachau, Abach, Wolfertshausen, Hirschberg. Auf der folgenden Seite, mit welcher die Paginierung beginnt, findet sich ein malerisch gezierter Anfangsbuchstabe und dekorative Malereien am Rande. Zuerst stehen die 4 Vorreden und nehmen mit der Chronik 481 Seiten ein. S. 432 ist leer. S. 433—435 «tehen die beiden Nachworte mit den Aversen. S. 436 ist leer, und hierauf folgen noch 5 leere Blätter, von denen 3 nicht mehr zur letzten Lage gehören. Auf S. 49 nimmt ein in bunten Farben ziemlich schlecht ausgeführtes Bild des Trebetta, der sich, aus Ninive kommend, in Trier niedergelassen und die Pfalz gegründet haben soll, ca. drei Viertel der Seite ein: Bärtiger Mann mit langem Haar, worauf eine Art Turban sitzt. Goldenes mit weissem Pelz verbrämtes Untergewand und blaues mit braunem und weissem ' Vgl. unten S. J 31—143. Ein schwarzer Bundschuh mit roten lUeinchen in silbernem Felde, das Wappen, das ihm nach S. 133 König' Heinrich III. verliehen haben soll. — XXIV — Pelz verbrämtes Obergewand. In der Hechten (kleiner Finger aufgereckt) das schwarz und goldene, in der Scheide steckende Schwert. Goldene Schuhe. Graue, einfach verzierte Bank mit Polstern darauf. Hintergrund karminrot. Dazu kommen in den untern Ecken des Bildes zwei Wappen: 1. Goldener Löwe mit roter Krone auf schwarzem Schilde (Pfalz). 2. Quadrierter Schild von blauen und silbernen Rauten und je drei goldenen Kronen auf blauem Grunde (Baycrn-Norikau). Docen 1 hielt diesen Codex für ein Autographon Füetrers; indessen sprach sich Kluckhohn 3 dagegen aus, und ich stimme ihm ganz entschieden bei, da am Rande nachgetragene Auslassungen auf einen mechanisch kopierenden Schreiber deuten 3 und da die Handschrift nicht einmal die dem Original zunächst stehende ist, wie ich bei der Behandlung des Hs.-Verhältnisses zeigen werde. Diese Hs. ist wahrscheinlich für Herzog Albrecht IV. angefertigt worden (sicher vor 1487); sie scheint 1742 von den Oesterreichern der Hofbibliothek entfremdet und von dem Kloster der regulierten Chorherren zu Polling 1744 angekauft worden zu sein. 4. E. Ebersberger Hs. Cgm. 227. Papier. Folio. Zwei Schliessen. Holzdecken mit gepresstem Lederüberzug, der mit demjenigen von T aus der gleichen Werkstatt hervorgegangen zu sein scheint. Dem Leder sind mehrere Sförmige Stempel eingeprägt, das Wort: Wjttl enthaltend. 224 Blätter. Voraus geht ein Blatt mit Notizen, z. B. findet sich da ein Verzeichnis aller Stellen der Chronik Füetrers und der Fundationes, an welchen von Klöstern die Rede ist. Es ist die einzige zweispaltig beschriebene Hs. und enthält f. 2—105: unsere Chronik, 106—210: Fundationes monasteriorum Bavariae 4 , 211—214: Chronik der Herren J Archiv für ältere deutsche Geschichtskunde 1,420. Frankfurt 1820. 2 Forschungen zur deutschen Gesch. VII, 211. 3 Schlagend sind die durch HomoioteJeuton entstandenen Auslassungen z. B. S. 23,21: Capin gepar Enchisen, so ge[par lamadon priamum, so gejpar Enchises Encam. S. 158,11: es ivären drey menschen gewesen [die all menschen verfüert vnd betrogen ketten, der erst war gewesen] Moyses, der hiet all Juden verfuri etc. 1 Abgeschrieben aus Clin. 27168, vgl. Leidinger, Neues Archiv 24,671 ff. — XXV — von Bayern, 215—218: Chronik der Herren von Andechs, 218—221: Von dem Antlos [Ablass zu Andechs], 222—223: Abschrift einer Urkunde, 224: einen lateinischen Brief. Auf der Innenseite der hintern Buchdecke: Nunc ego si possem xulpinaa vendere raudas Nimirum gratus solus übigue forem. — Fr. Mayer. — Vela ventis committo. Ich beuilchs gott. Oben am zweiten Blatt steht von anderer Hand geschrieben: Iiesidentiae Societatis Eberspergae. Das erste Nachwort (vgl. unten S. 214,2-7) fehlt; das zweite (Durchlauchtiger etc.) beginnt die Hs., worauf die Verse folgen. Hieran schliessen sich die 4 Vorreden (vgl. unten S. 3—5) und die Chronik selbst, die ziemlich sorgfältig geschrieben ist. NB. Ueber Cgm. 699, welcher den Anfang der Chronik enthält vgl. unten Abschnitt VIII. B. Handschriften mit Veränderungen und Beifügungen. 5. B. Benediktbe ur er Hs. Cgm. 566. Papier. Folio. Holzdecken mit schön gepresstem Lederüberzug. Randleisten mit gegeneinander gewendeten Drachen, deren Hälse verschlungen sind. Schiefe Linien bilden rautenförmige Felder; in der Mitte sind Rosen, aussen S förmige Bänder mit dem Worte Maria und das Wappen des Klosters. — 157 Blattei', wovon das erste und die 16 letzten leer sind. Hinzugebunden •st ein Schobsserischer Druck Das Buch des heiligen Hämischen ''eichs vnnderhalltung. München 1501. Vorn und hinten befindet sich je ein kleines Pergamentblatt mit lateinischen Hymnen und Neumen und lateinischer Prosa. Auf dem vordersten Blatte: Iste Über altinet huic Monasterio Benedictopeiren. Die Nachworte und Verse fehlen. Im Innern der Chronik sind einzelne Abschnittchen geändert, weggelassen oder hinzugefügt und eine kleine Fortsetzung folgt, die den Zusammenhang nicht zu wahren weiss; vgl. unten S. 217. Den Schluss der ziemlich schlecht und flüchtig geschriebenen Hs. bildet die Notiz: finitum vel actum feria tercia hora quasi deeima ante meridiem in vigilia petri et pauli appostolorum. J- V. vnd im andern Jar (28. Juni 1502). 6. W. Wessobrunn er Hs. Cgm. 565. Papier. Folio. Holzdecken mit Lederüberzug. 109 Blätter, wovon die — XXVI — beiden ersten leer sind. Aaif der Innenseite der vordem Decke belinden sich diätetische Vorschriften von A.ventins Hand sehr flüchtig geschrieben; offenbar sollten sie seinem schwachen Magen dienen, der ihm viel Leiden verursachte. Latein (häufiger) und Deutsch gehen durcheinander, z. B.: Weinpirl mysel vnnd suppen; Fencl mysel in decoctu pysorum; Kabel mysel in decoctu pysorum. Ueber einen Teil dieser Notizen ist ein Ex libris mit den 2 gekreuzten Schlüsseln des Wessobrunner Wappens geklebt mit der Umschrift: Wessofontani proba sunt possessio claustri; Heus! Domino nie redcle meo: sie jura reposeunt. Darunter: J. E. Belling Cath Sc.A.V.; noch weiter steht: Anno domini 1520 Am tag Nativitat Virginia matte Hat des edln vnd vessten Bernhardin, von Trenbach zw Burckfridt der zeit auf Sand Gorigen Perig ob Passaiv Pflegers Vetter, Hanns von Hertzheim zw derStreaw: vnd Salomonskirichen \ Diss Coronicken: der loblichenn Fürssten von Bayern etc. Alltes herkhomen. vberlesen: Gott sey lob Ewigk- lich. — Deus ad te: Adiuua nie. Darunter eine verkürzte Unterschrift, wohl Hans Hertzheim bedeutend. Auf der Vorderseite des zweiten, sonst leeren Blattes steht wohl von einer Hand aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschrieben: Philipp Fese, burger Seiden- strikher oder Knöpfmacher in München. Auf der Rückseite des letzten Blattes unten: Philippo Fese Bodonaro in Monaco. An die Innenseite der hintern Decke ist ein Briefumschlag geklebt mit der Aufschrift: Vnnserm Lanndthofmaister in Kernten vnnd getreuen lieben Herren Sigmunden vom Tum 2 . Die 4 Vorreden beginnen die Chronik; die Nachworte und die Verse fehlen, und auch die Aenderungen, Weglassungen und Beifügungen stimmen mit B überein- Doch kommen gegen das Ende der Chronik noch Einschiebsel hinzu, welche in der Ausgabe durch Fraktur kenntlich gemacht worden sind. Endlich schliesst sich noch eine sehr bemerkenswerte Fortsetzung an, welche die 1 Salmannskirchen bei Neumarkt a. d. liott, Bezirksamt Mühldorf • Ueber das Geschlecht der Herzheimer vgl. Hundt bei Freyberg, Sammlung historischer Schriften und Urkunden III, 375. a Gemeint ist wohl Sigmund, Freiherr vom Turn, dessen Vater Jacob 1570 in den Freiherrenstand erhoben wurde, und der sich 1581 mit Syguna von Layming vermählte. — XXVII — kleine in B erhaltene Fortsetzung berücksichtigt und erweitert und bis zum März 1511 reicht. Die Hs. ist sehr sorgfältig geschrieben, doch nicht von derselben Hand. f. i«__72i> i. Hand „ 73 a -85'' 2. Hand » 86 verloren „ 87" Z. 1—9 3. Hand (zur Cursive neigend) „ 87 a —93 b 4. Hand (ähnlich der dritten) » 94 eine offizielle Kopie eines Vertragsbriefes auf anderm Papiere von kleinerem Formate. 5. Hand (vgl. unten S. 236) „ 95 a —100'' 4. Hand (von Blatt 96 ist ein Stück abgerissen ; drei Viertel von 100 b sind leer). „ 101*—109 b Der Kölner Rechtsspruch, ebenfalls offizielle Kopie auf anderm Papier andern Formates. 6. Hand (vgl. unten S. 246-255). Am Schlüsse fehlen offenbar mehrere Blätter. — Fol. %-~ 13 findet man sehr derb kritisierende und berichtigende Landnöten von Aventins eigener Hand. 7. 8. Hdschr. des Schlüsselberger Archivs in Dinz. No. 192 1 . Papier. Folio. Holzdecken mit schön Ö'epresstem Lederüberzug, der jetzt zur Hälfte auf beiden decken weggeschnitten ist. Die Schliessen sind noch da; ßekbesehläge scheinen überhaupt nicht vorhanden gewesen zu sein. 183 Blätter, einspaltig in schöner Schrift von einem im ganzen recht sorgfältigen Schreiber beschrieben. Die Chronik beginnt auf dem 2. Blatte und endet auf der Rückseite des 173. Blattes. Die übrigen Blätter sind unbeschrieben; indessen steht auf der Vorderseite des 1. Blattes: uisz buoch ist weüandt Jochumen Hunds zu Kaienberg gwesen; J e k seines Sons Hans Jacob Hunds. Diese Hs. ist eine Abschrift von W in seiner vollständigen Gestalt und deshalb wertvoll für die Ergänzung der verlornen Teile der Vorlage. Auch die Randglossen ' Diese lange verschollen geglaubte Hs. hat Wide mann in seinem Aufsätze über die Passauer Geschichtsquellen im Görres-Jahrbuch 1890 wieder au's Licht gezogen. Dass sie mir nicht entging, verdanke ich üerrn Professor Heigel. - XXVIII - Aventins sind eingetragen und, wo der Schreiber die Worte nicht zu entziffern wusste, hat er sie ziemlich getreu nachgemalt. 8. L. Hdschr. Lindauers. Cgm. 1590. Papier. Folio. Cartondecken mit Ueberzug von rotgefärbtem Pergament. 201 Blätter, auf deren erstem steht: Ex libris Georij Lindauer . et Ämicorum. Bl. 194 ist vor 198 gebunden. Das letzte Blatt enthält noch 2 1 / 2 Zeilen. Diese Hs. mit kursiver Schrift von einer einzigen Hand beschrieben, ist eine ziemlich genaue Abschrift von W in seiner vollständigen Gestalt, so dass sie mit S zur Ergänzung der verlorenen Stellen dient. 9. IL Hdschr. des kgl. geh. Maus- und Staatsarchivs, München. Manuscriptensammlung no. 31, beschrieben von Rockingor, Ueber ältere Arbeiten zur bayerischen und pfälzischen Geschichte. Abhandlgn. d. k. bayer. Akademie, phil.-hist. 14, Abt. LH. S. 39 ff. IT), I, 179 ff*. III, 142—143; 197 ff. Die Hs. zeigt am Rande eine Numerierung der Personen des bayerischen Stammes offenbar zum Zwecke der Ausführung einer genealogischen Tafel. — Die vollständige Hs. W liegt zu Grunde; doch ist P nebenher verglichen und benutzt worden. Auch sind die einzelnen Abschnitte oft zusammengezogen und ein neuer Absatz an anderer Stelle gemacht worden. Manche Abschnitte sind etwas umgearbeitet, andere weggelassen worden; einige sind neu eingesetzt und zwai sind weitaus die meisten von ihnen Aventins deutscher Chronik entnommen. Man gewinnt den Kindruck, der Verfasser habe den Anschein erwecken wollen, dass er ein ganz neues Werk selbständig ausgearbeitet habe. NB. Ueber die Hs. des kgl. geh. Haus- und Staatsarchivs, Mscr.-Sammlg. no. 22 vgl. unten Abschnitt VTÖ- IV, Handsehriftenverhältnis. Das Ergebnis der Untersuchung stelle ich an die Spitze und führe nachher zur Erhärtung seiner Richtigkeit eine genügende Auswahl beweiskräftiger Stellen an. Die grossen XXIX Buchstaben bezeichnen die vorhandenen, soeben besprochenen Handschriften, die kleinen dagegen die verlorenen, aus den gemeinsamen Fehlern der vorhandenen bestimmt zu er- schliessenden Vorlagen, [Jeher Cgm. 699 und H 22 vgl. Abschnitt VIII. Cgm 1591 E /Z- Cgm. 699. S L H H22. o, das vorauszusetzende Original, war wohl eine einspaltig beschriebene Folio-Handschrift, was sich daraus schliessen lässt, dass die Zeilenlänge um weniges grösser gewesen sein muss, als diejenige in T. Den Beweis finde ich darin, dass der Schreiber von T mehrfach gedankenlos Stellen von gleicher Länge, offenbar Zeilen der Vorlage, übersprungen hat, so 87,11. 125,9. 136,16. T fügt 144,12 von Dachaw ein, welches wohl in der Vorlage als erklärende Randbemerkung hinter Omold von Bayern stand, womit dort die Zeile schloss; der Schreiber von T zog es zur folgenden Zeile. Den schlagendsten Beweis gibt 144,2. In o ist das Wort jürlich höchst wahrscheinlich zwischen den Zeilen ei «geilickt gewesen ; T zog es vor Augspurg in die obere, P vor zins in die untere Zeile. Schon in dieser Handschrift müssen einige wenige Schreibversehen oder Undeutlichkeiten vorhanden gewesen sein, eine Voraussetzung, die einfacher ist als die Annahme, dass zufällig T und x an diesen Stellen ganz den gleichen Fehler gemacht hätten. 16,15 besetzten statt oesatete. 26,6 Iren st. ir. 32,22 den st. der. 53,10 eüent St. eilet. 112,30 kum st, kam. 126,10 dauon st, da an oder dan an. 126,30 den st. die. 172,24 seine st. sein (vielleicht s tand in o ein undeutliches seinn. 179,40 muss die Vorlage — XXX — undeutlich gewesen sein. 181,16 Ott st. Ludmg 1 . 185,31 milia ausgelassen. T, die Tegernseer Hs., steht in ihren Lesarten x gegenüber, von welchem sämtliche übrigen Handschriften (Cgm. 1591 kommt nicht in Betracht) abgeleitet sind. Sie erweist sich dabei manchmal als fehlerhaft infolge der Flüchtigkeit des Schreibers, der dafür den grossen Vorzug hat, selten eigene Verbesserungsversuche einzuschmuggeln. Vgl. z. B. 74,19. 80,30. 81,18. 83,28. 86,30. 87,33. 90,10. 93,25. 1)6,18. 99,17. 100,16. 34. 124,17. 138,17. 20. 141,3. 151,36. 176,24. 203,29. Ausser den unter o angeführten Auslassungen erwähne ich noch: 22,32. 103,18. 105,4. 138,3. 154,2. 146,8. 209,4. Sehr selten zeigt sich die Uebereinstimmung eines Fehlers mit einer Handschrift der andern Gruppe, wobei es sich stets um ein leicht mögliches Schreibversehen handelt, das der Zufall bei beiden Schreibern unabhängig veranlasst hat. So lesen 182,3. 21 PE richtig Eeinischer punt, während TBWSLH (d. h. T und z) Römischer punt haben. In 51,15 ist Ertzenthumb in TW nur falsche Auflösung eines Kürzungszeichens der Vorlage. Auch die Üebereinstimmung in 43,1 Orta TE ist natürlich nur Zufall. — Stimmt aber T mit allen andern Handschriften ausser P in einem Fehler überein, so muss dieser Fehler im Original gestanden haben und in P verbessert worden sein; Beispiele s. unter P. Cgm. 1591 ist eine Abschrift von T; vgl. oben S. XXII- /•. Diese Handschrift muss vorhanden gewesen sein? weil gemeinsame Lesarten, Auslassungen und besonders Fehler der ganzen Gruppe PEBWSLH auf eine Vorlage zurückführen, die aber doch in keiner der genannten Hss. gefunden werden kann. Gemeinsame Lesarten, die T gegenüberstehen, sind überall in den Varianten der Ausgabe zu finden, wo der Kürze halber gewöhnlich nur P^ zitiert werden, und eine genügende Anzahl ist schon oben unter T angeführt. Eine Auslassung findet sich z. B* 1 In T ist wohl von der Hand Veit Arnpecke Ludweich über- geschrieben. — XXXI - 47,25, wo T allein das durch die Quelle als richtig bestätigte Rottwald bietet, während die ganze oben genannte Gruppe nur wald liest. Ebenso muss zu Haydlberg 199,26 in x gefehlt haben; es könnte allerdings auch in T hinzugefügt worden sein. Ganz unzweideutig fassen die gemeinsamen Fehler diese Gruppe zusammen. 40,15 lesen deren sämtliche Hdss. die letz zwen fürsten statt die ietzyenunnten zwen fürsten, wie I 1 allein hat. 113,22 adeo st. adeo; ferner inpatry (in patria W) st. imperatori. 127,25 muss x (las veraltete pfeten durch hömbd ersetzt haben, und weitere Fehler der Gruppe linden sich 135,29. 210,30. Höchst wahrscheinlich war 52,16 das la ß in x ausgelassen und daher rührt der geschickte Versuch in P, die Stelle durch Kürzung zu bessern. P, d i e P o 11 i n g e r II s., hat mehrfach allein das Richtige erhalten, so 153,6. 203,29. Dadurch würde man nicht gehindert, sie mit x zu identifizieren; dagegen zeigt sie von allen andern Hss. abweichende Lesarten, so 2 6,15. 39,5. 47,5. 50,13. 52,11. 63,31. 80,5 etc. Die roten Kapitelüberschriften kommen ihr allein zu. Sie hat A-Uslassungen, welche keine andere Handschrift aufweist, s " eine den Sinn sehr entstellende 19,14. Mit Absicht scheint 50,24—51,13 unterdrückt worden zu sein. Andere Lücken finden sich 52,1. 17 (infolge bereits in x verdorbener Lesart). 61,29. 77,4. 6. 80,11. 94,6-7 (vom ersten auf das zweite gieng abgesprungen). 154,4-11. Es begegnen aber a uch Zusätze, die nur P eigen sind: 4,2. 22,28. 31,24. 34,4. 77,31. 93,6. 214,2-7. Ausserdem begegnen in P trotz der i m ganzen grossen Sorgfalt des Schreibers manche Dehler, die in den andern Hss. nicht vorkommen: 17,15. 18,21. 21,9. 30,25.29. 31,4.21. 62,24, 63,34. 66,14. 67,22. 8 6,9. 94,15. 101,27. 102,6. 111,14. 113,24. 132,36.37. 159,3. 1 76,88. 179,2. 187,16. Daneben stehen auch einzelne Verbesserungen von Fehlern der Vorlage, so 23,2 Yrary statt Joary. 171,30. An einer Stelle stimmen P und E in einer Aenderung überein: 15,24. Das Original las mit der Quelle (Sachs. Weltchronik 92,31) in actibus apostolorum. So lesen alle Hss., nur P und E haben: acta apostolorum. Das ist eine — XXXII — von jedem Schreiber selbständig gemachte Verbesserung, die vielleicht auch durch ein in x und y übergeschriebenes acta veranlasst worden sein mag. y charakterisiert sich durch die EBWSLH gemeinsamen Lücken, Zusätze und Fehler. Ausgelassen war z. B. 21,8.9 (no. 33). Zusätze waren 19,10. 130,22. Neu eingeführte Fehler finden sich 3,17 regierennde st. regierung. 18,19 der nach st. der nam. E, die Ebersberg er Hs., kann nicht = y gesetzt werden, weil sie nur bei ihr vorkommende Lücken aufweist, welche sich in BW nicht finden. So fehlen in E die beiden Abschnittchen no. 342. 343 (206,14-37). 19,25 findet sich die Aenderung Griwaldus st. Grimaldtis, wie BW noch richtig lesen (es ist H, welches Gariicaldus liest, wonach meine Angabe 19,28 zu berichtigen ist). 20,7 steht in T gestrenger, in PBWSLH strenger, während E selbständig die letztere Lesart wieder in gestrenger verwandelt. z } das Original der 2. Eedaktion, lässt die alte Form der Chronik ziemlich unberührt, nur sind einige Zusätze hinzugekommen, welche in der Ausgabe durch kursiven Druck kenntlich gemacht worden sind, und einige Kapitel sind geändert worden. So wurde besonders die Geschichte von der Geburt Karls des Grossen in der Reismühle mit einigen scharf kritisierenden Worten unterdrückt und durch eine andere Darstellung ersetzt; ferner erfuhr die Geschichte von Egkhart mit dem Bundschuh eine Neubearbeitung. Offenbar sind die Aender ungen an einer Handschrift der alten Chronik nur durch Streichungen und Einlegen von Zetteln bewirkt worden. Sie beziehen sich auf folgende Abschnitte: no. 10. 11. 12. 50. 51. 52. 56. 63. 81. 118. 120. (120-141 fehlen.) 141. 142. 158. 181. 184. 188. 189. 193. 194. 195. 235. 239. 321. 358. Auf den leeren Blättern am Schlüsse der Handschrift wurden noch — wahrscheinlich isoliert von der eigentlichen Chronik — zwei Notizen aufgezeichnet no. 1 und 2 (217,3-11) und getrennt davon auf einem späteren Blatte das in B erhaltene unvollständigere Verzeichnis der Kinder Herzog Albrechts TV. (217,12—218,35). — XXXIII — B, die Benediktbourer Hs., ist offenbar eine treue, nie bewusst ändernde, aber recht flüchtige Abschrift von z, kann indessen nicht damit identifiziert werden, weil sie gegenüber W Fehler enthält, so 12,10. 13,7. 45,1. ,56,28. Ebenso finden sich in B sinnstörende Lücken, während W den vollständigen Text bietet, so z. B. 58,2. Ferner ändert B sehr oft die Wortstellung z. B. 190,26: vnd ward die stat gar zu grundt aus erstört vnd aus gereut, während W mit TB übereinstimmt. Dass auch die kleine Fortsetzung nicht vom Schreiber von B verfasst, sondern von einer Vorlage abgeschrieben ist, zeigen Fehler wie: das sein gnad albeg mecht albeg [das zweite albeg durchstrichen] zue ainem kint drew gefätret me [me durchstrichen] nemen, vgl. unten S. 218,25. W, die Wessobrunner Hs., ist eine sehr gute Abschrift von z, dessen Fehler sie manchmal verbessert, so z.B. 105,1. Sie enthält die beiden von z der Chronik beigefügten Abschnittchen 221,20 und 24, vgl. 217,3 und 6, verbessert und erweitert aber das Verzeichnis der Kinder Albrechts IV. Sie zeichnet sich besonders durch ihre Ein- schiebungen aus: 200,12. 209,4. 211,7. 212,8, wozu dann noch eine sehr bedeutsame Fortsetzung kommt 219,3—268,38. Ueber die Art, wie die Vorlage z durch W benutzt worden ist, habe ich meine Ansicht 221,41 ausgesprochen. S, II s. des Schlüsselborger Archivs in Linz, ist eine gute Abschrift von W, was sich schon darin klar zeigt, dass die dort befindlichen eigenhändigen Randbemerkungen Aventins in den Text hineingezogen sind, soweit sie sachliche Verbesserungen enthalten. Sie ist daher neben L wertvoll zur Ergänzung der verlorenen Blätter Von W. L, II s. Lindauers, ist ebenfalls eine Abschrift von W, dessen Randbemerkungen in den Text hineingezogen "werden. H, Hs. des Hausarchivs, ist in der Hauptsache eine Abschrift von W (H wiederholt den Fehler von W da dauon, vgl. 11,13), doch mit Weglassung von dessen Einschiebungen und der Fortsetzung und unter Mitbenützung Quollen und Erörterungen N. F. 111. III — XXXIV — von P. Ferner ändert H gern die Form der Sätze, lässt einzelnes weg, um es oft an anderer Stelle, zuweilen in erweiterter Form, zu bringen. Veraltete Wörter werden durch offenbar geläufigere ersetzt, so wird aus werten — krieg 188,9. sein leben versleissen — sterben 203,23. als das nicht verfieng — als es aber nicht sein mocht 204,23. an stund — von stund an 205,30. tvidermuet — vnwillen 205,32. grebde — grebnüss 206,36. Dabei laufen auch Fehler mit unter: gemaget wird genaigt gelesen 202,25. Auch diese Handschrift zieht Aventins Randglossen in den Text. V. Die Quellen 1 . a) Von Füetrer angeführte und direkt oder indirekt benutzte, nachweisbare Quellen. 1. Jakob Twinger von Königshofen 2 ist gemeint mit den Zitaten ain teutsche Cronick 172,34. dy hystorj 30,3. 20. Seine Chronik ist von dem Beginne der Füetrerschen Darstellung bis 182,29 sehr stark ausgenutzt und zwar, wie es scheint, in der Form des Textes B. 2. Hans Ebran von Wildenberg, Chronik von den Fürsten von Bayern 3 hat Füetrer, wie schon aus der von Roth festgestellten Zeitbestimmung hervorgeht, nur in der Fassung HW vorliegen können, welche gegen 1479 vollendet wurde. Trotzdem finden sich bei Füetrer einige Sätze, welche sachlich mit der zweiten Redaktion von Ebrans Chronik J übereinstimmen, deren Vollendung auf ca. 1490 anzusetzen ist. Es ist nicht zu entscheiden, ob Füetrer die gleiche Quelle benutzt, vielleicht auch geradezu die Vorlage Ebrans erhalten hat (vgl. unten 186,10) oder ob Ebran an diesen Stellen Füetrers Chronik für seine später ausgearbeitete zweite Fassung J benutzt hat. Die einzigen Stellen von Bedeutung finden sich 15,1-7, und da 1 Mit einem Sternchen bezeichnete Quellen sind nur für die 2. Bearbeitung z benutzt worden. 1 Städtechroniken VIII. IX. 3 Ed. Roth, Quellen u. Er. z. bayer. u. d. Gesch. II, 1. — XXXV — sie mit den Flunkereien Garibalds so viel Aehnlichkeit besitzen, möchte ich eher annehmen, dass Ebran sie von Füetrer entleimt habe. Im ganzen ist Ebran nicht sehr stark, mehr nebenher benutzt; erst in der letzten Zeit tritt er mehr in den Vordergrund. 3. Chronicon Benedictoburanum 1 , Kronik von Pewren, ist nur für die kurze Klostergründungsgeschichte 72,1 benutzt; wahrscheinlich ist die ganze Stelle samt Zitat dem Garibaldus entnommen worden. 4. Ch r on. C r e m i f an e n s e 2 , Cronica von Kremsmünster ist für die Geschichte der Verlegung des Bischofssitzes von Ens nach Passau und Salzburg benutzt worden. 5. Cron. Ebe rspergense 3 und Chron. Eb. posterius 4 , die Cronicken der grafen von Sempt, dienten für die Geschichte der Kämpfe mit den Ungarn. 6. Die Chronik derScheyrer 5 wurde für einzelne Stellen von 124,18—169,10 vollständig ausgebeutet. Wie sich aus 169,10 ergibt (vgl. Anm. 2) hat wohl Cgm. 393 vorgelegen. * 7. Annales Ducum Bavariae 6 . Diese scheinen wit dem Zitat ain Cronica 140,9. 20 gemeint zu sein, denn dort finden sich in der Tat die entsprechenden Berichte über Herzog Leupoldus. 8. Historia de comitatu hollandie 7 , Cronica der lennder Holland, Hönigaw, Seland und Frießland, ein von dem Propst Dr. Fr. Maurkircher aus den Niederlanden mitgebrachter Bericht, ist von Ebran Füetrer überlassen worden u nd zwar in einer deutschen Uebersetzung, wie aus der uiissverstandenen Namensform 192,21 (Anm. 4) hervorgeht. Diesem Traktate folgt Füetrer in der Geschichte der Jacobaea v on Holland genau. 1 Mon. Germ. Pertz SS. IX, 212. 2 Ebenda SS. XXV, 638. Die bessere Ausgabe von Loserth stand ttiir nicht zur Verfügung. " Ebenda SS. XX, 12. 1 Ebenda SS. XX, 870. 6 Oberbayer. Archiv II, 190. e Mon. Germ. Pertz SS. XVII, 3GG. 7 Löher, Jacobäa, Abh. der hist. Kl. d. k. bayer. Ak. d. W X, 12—28, München 1867. HI* — XXXVI — *9. Ruedbertus de S. Remigio 1 , Uertzog Gottfrids Merfardt, ist in Cgm. 224 oder einer damit eng verwandten Hs. benutzt worden, indem hier das Konzil zu Olermont auch auf 1092 gesetzt wird (statt auf 1095, wie in Cgm. 252). Von dieser Handschriftensippe scheint auch die Sachs. Weltchronik beeinflusst worden zu sein, indem sie das Konzil zwar nicht datiert, aber den ersten Kreuzzug zwischen die Ereignisse der Jahre 1091 und 1098 stellt. Vgl. meine Anm. S. 142 und 143. — Die Eroberung des hl. Grabes ist namentlich wegen Herzog Egkhart mit dem Bundschuh kurz nach dieser offenbar ziemlich verbreiteten Darstellung unter Beiziehung der Scheirer Chronik in der zweiten Redaktion z erzählt. 10. Valerius Maximus 2 , Facta et dictamemora- bilia, wird nur für die kurze Stelle S. 6, welche vom Triumphe des Pompeius über Mithradates und Tigranes handelt, als Quelle angegeben. Seine Benutzung ist wohl sicher nicht Eüetrer, sondern Garibaldus zuzuschreiben. 11. Gotfridus de Viterbia, Speculum Regum 8 und Pantheon 4 sind wohl auch nicht direkt, sondern durch die Vermittlung Garibalds von Einfluss auf Füetrers Chronik gewesen. 125,0 wird durch ein ungenaues Zitat auf das Pantheon verwiesen, welches hier den Titel de regimine regum et pontißcum erhält. Füetrer hielt den wirklichen Titel für den Vornamen des Verfassers und machte aus Pantheon Gotfridi Viterbiensis seinen Pontus Gotfridus de Viterbia 85,1. 127,38. Als Vorlage diente E 9 oder eine verwandte Hs., da nur diese Hs. Arfaxat und Phalech liest (vgl. 23,1.2.). Der Einfluss Gotfrids beschränkt sich auf den Stammbaum der Könige von Frankreich no. 36. 37, Karlmanns Uebertritt in den geistlichen Stand no. 107. 108, die Abgrenzung der bayerischen Bistümer 109, Karls Geburt zu Ingelheim no. 121 und Karlmanns Söhne und König Karl no. 176.177.180. 1 Historiens des Croisades, Hist. oeeidentaux III, 717—882. 2 Ed. Halm, Teubner 1865. ü M. G. Pertz SS. XXII, 21. Benutzt wurde die Wiener Hs. 3490 oder die Hs. von Seitenstetten 298, vgl. S. 77, 37. 4 Ebenda XXI L 107 — XXXVII — 12. Sigebertus Gremblacensis K Seine Chronik ist wohl von Füetrer nicht direkt benutzt worden, sondern die Stellen dürften aus Vorlagen geschöpft sein, welche Nachrichten daraus enthielten. Für die Kämpfe Karl Martells um Avignon no. 97 wird Coronica Fremde als Quelle angegeben, für dessen Kämpfe um Verbona no. 98 Hpectdum Vincentij, und nur für das Kegnen von Korn in „Hispania" (statt: Ilasbanio) wird in no. 207 Sigisbertus zitiert; doch ist wohl gerade diese Stelle samt Zitat dem Spec. historiale entnommen. 13. Vi ncen tius Bello vacensis, Speculum historiale 2 . Dem Namen des Verfassers wird sogar ein Sanctus vorgesetzt. Wahrscheinlich ist auch dieses Werk, das nur an zwei Stellen (abgesehen von der soeben genannten) als Quelle dient, nicht direkt benutzt worden. Vgl. no. 95 und 9G. 14. Johannes de Podio 8 , Dominikaner, Inquisitor, ist wohl unter Füetrers Zitat Johannes de Padua zu verstehen, ein Chronist, von dessen Werk ich mir nach verschiedenen Seiten interessante Aufschlüsse versprach, die leider fast ganz ausgeblieben sind. Weil davon noch nirgends eine eingehendere Auskunft gegeben worden ist, dürften einige orientierende Notizen willkommen sein. Ausser der Pariser Hs. existiert nur diejenige der herzoglichen Bibliothek in Wolfenbüttel: Cod. lat. Wolfenb. Kxtravag. no. 147. 4°. Holzdeckel mit Pergamentüberzug, au f die Zierstempelzeichen aufgepresst sind, besonders: seine Flügel schwingender Adler; Bourbonenlilie. Kupferne Schutznägel und Schliessen. 194 Papierblätter und 4 Blätter kleineren Formates. Inhalt: f. 1—14 (eine besondere Lage): A-Unalen vom Jahre 1 — 1472, welche nicht der Chronik en -tnommen sind. — f. 15^—188 a (von gleicher Hand): Cronica fratris Johannis de podio ordinis pre- 'Ücatorum Inqui.si toris heretice pravitatis in 1 M. G. Pertz SS. VI, 300. 2 Gedruckt bei Antonius Koburger, Nurenberge 1483. 3 Ich verdanke die Möglichkeit der Benutzung der Liberalität des hohen herzoglichen Staats ministeriums und der gütigen Vermittlung des herzoglichen Bibliothekars, Herrn Dr. Mi Ich sack. — XXXVIII — dyocesi lozannensi (mit vielen Abkürzungen, zuweilen nicht leicht leserlich). Von Adam beginnend, fügt der Verfasser bei der Sprachentrennung eine geographische Ueber- sicht über die Länder mit etymologischen Erläuterungen nach Isidorus von Sevilla, Etymologiae, hinzu; er legt auch oesondern Nachdruck auf die zu verschiedenen Zeiten auftauchenden Irrlehren. In den historischen Daten folgt er, wie es scheint, dem Eusebius, Ekkehard, Fredegar, Gregor von Tours, Sigebert von Gembloux, besonders auch Gotfridus Viterbiensis, dann Hugo Floriacensis, Martinus Polonus, Elores temporum, vielleicht auch Königshofen u. a. Erwähnt wird eine Cronica francorum (vgl. unten 70,84). Die letzten, ziemlich verworrenen Mitteilungen beziehen sich auf die Ereignisse unter Johanna II. von Sizilien, ihre Adoption von Alfons V. von Arragonien, der infolge seiner Gewalttätigkeit den Königstitel verlor „quod alius dignior erat scilicet comes de marchia francie, qui nominabatur Jacobus *) comes de pardiaco comes de castris comes de marchia francie, de sanguine regum francie, vir elegantis stature, pulcher aspectu, prudens et deuotus deo Ita, ut in line vite sue omnibus bonis suis pauperibus et parentibus distributis factus est firmior de observancia. In qua feliciter mortuus est 2 etc. Explicit cronica fratris Johannis de podio ordinis fratrum predicatorum tempore üonstantiensis concilij. Deo gratias". — f. 188 b —189 b : De archiepiscopis Magde- burgensibus ann. 967—1445 (von gleicher Hand) — f. 189 b bis 192 b Notizen von 1430—1477. Eine Fortsetzung dei Chronik des Joh. de podio (von anderer Hand geschrieben). — f. 193—194 unbeschrieben. Erst nach dem Einbinden des Buches wurden noch 4 Blätter kleineren Formates eingeklebt, die eine neuere Abschrift (die Schrift deutet aut das Ende des 18. Jhts.) von f. 188 — 189 sind. Das 4. Blatt ist unbeschrieben. 1 Es ist aber wohlbekannt, dass Jakob II. von Bourbon, Graf de la Marche, sich 1415 mit Johanna II. vermählte und 1419 das Land verliess, während die Königin Alfons den V. von Arragonien erst 1421 adoptierte. 2 In einem Franziskanerkloster zu Besancon am 24. Sept. 1438. Das ist also das letzte festzustellende Datum der Chronik, nicht 1429, wie Potthast I, 663 angibt. — XXXIX — Die Chronik des Job. de Podio ist wahrscheinlich von Garibaldus benutzt worden, welchem Füetrer das Zitat 69,1 entnommen haben wird. Auch in no. 95 und 97 zeigen sich Spuren davon. 15. Flores temporum 1 . Sie bilden die Quelle des Berichtes über die sieben Schläfer und von Decius' Tod im Kampfe gegen die Goten in no. 32; indessen sind sie wahrscheinlich nur durch Garibalds Vermittlung von Einfluss gewesen, welcher zu no. 103 (die Heiden Leos III. werden durch Karl Martcll besiegt) als Quelle ausdrücklich angegeben wird. 16. T urpi n us 2 wurde benutzt für die Kapitel 158—162, welche die Kämpfe Karls des Grossen mit den Sarazenen, besonders Rolands Ueberwindung des Kiesen Feracutus schildern. Daneben ist auch eine dem Karlmeinet verwandte Quelle benutzt. 17. Auf die Vita S. Ruperti 8 wird zwar in no. 60 verwiesen, indessen ist nicht bestimmt nachzuweisen, dass sie neben Andreas von Kegcnsburg und Ebran wirklich zu Kate gezogen worden sei. 18. Porphyrius, welcher in der Vorrede erwähnt wird, ist zweifellos von Füetrer nicht benutzt worden; das Zitat dürfte, vielleicht nicht einmal direkt, aus Boetius, Commentariomm inPorphyrium a se translatum libri V stammen. 19. Die Bibel wird in der Vorrede für einen bei Matth. 6,21 befindlichen Spruch als Quelle genannt. Zu Ninus wurde das Zitat wohl aus der Erinnerung wegen der besonders aus der Geschichte des Propheten Jonas bekannten Stadt Ninive gesetzt, denn Ninus und Semiramis kommen in der Bibel nicht vor. Das Zitat 51,4 ist Ebran entnommen. Eine nicht recht zutreffende Verweisung auf die Sprüche Salomonis steht 173,22. 1 Eccardi Corpus historicum medii aevi I. Mon. Germ. Pertz SS. XXIV, 230. '' Do vita Caroli Magni et Kolandi historia Joanni Turpino Archi- episcopo Remensi vulgo tributa ed. Ciampi, Florentiae 1822. '■' Acta SS. Boll. 27. März, S. 702. — xxxx - 20. L o h e n g r i n 1 , römisch - teutsche Gronkk genannt. Die mittelliochd. Dichtung von einem unbekannten Verfasser ist neben der Sachs. Weltchronik für die Ungarnkämpfe Heinrichs des Voglers benutzt worden (no. 195); ferner wird in no. 196 die sagenhafte Geschichte des liitters kurz berührt. 21. Der jüngere Titurel 2 diente zu einem kurzen Hinweise auf die andere Fassung der Lohengrinsage. Als Vorbild dienten Züge aus dem j. Tit. dem Garibaldis für no. 64. 22. Das Lied von Ludmilla 8 wird aine Cronick genannt und für die Geschichte der Verlobung Herzog Ludwigs L, des Kehiheimers, benutzt. 23. Caesarius von He isterb ach 4 wurde in einer deutschen und einer lateinischen (letztere in Wessobrunn) Hs. für die Geschichte des Grafen Berchtoldus von Wittels- bach benutzt. Derselbe Autor wird auch im Buch der Abenteuer als Gewährsmann für die Geschichte Merlins angeführt ß . Nur um gegen die darin vertretenen Berichte Einwendungen zu erheben, führt Füetrer noch die folgenden Werke mehr oder weniger deutlich an: 24. Die österreichische Chronik von den 95 Herrschaften", die sog. Hagensche Chronik, wird in ihrer Herleitung der österreichischen Herrschaft von Abraham für unglaubwürdig erklärt. Die ganze Polemik ist aber einfach Ebran entnommen (no. 75). 25. Kaiser Karls Streit vor llegensburg 7 wird in der 2. Fassung z als unhistorisch angezweifelt. 26. Karls Recht 8 , 2 Erzählungen von dem richterlichen Scharfsinne des Knaben Karl, wird für unvereinbar mit der Wahrheit erklärt. Ed. Rückert, Quedlinburg und Leipzig 1858. Ed. Hahn, ebenda 1842. Mon. Boica XU, 92. Dialogus Miraculorum ed. Strange 1851. Cgm. 1. 17«\2. M. G. Deutsche Chroniken VI., herausg. von Seemüller. Vgl. unten S. 82, Anm. 4. Vgl unten 95,40. 98,42. — XXXXI — b) Von Füetrer nicht angeführte, aber direkt oder indirekt benutzte, nachweisbare Quellen. 27. Die sächsische Weltchronik 1 scheint in der Form der Wiener Hs. 2692 (bei Weiland no. 3) vorgelegen zu haben, vgl. S. 153,12 und Anni. 3, dann müssen aber noch andere Hss. daneben benutzt worden sein, weil auch Weltchr. 141,11. 28. Andreas von Regensburg 2 , Chronica pon- tificum et imperatorum Romanorum mit der Fortsetzung, dessen Chronica de prineipibus terrae Ba- v arorum und besonders die deutsche Uebersetzung der letzteren: Chronik von den fürsten zu Bayern, für Welche Cgm. 9711 (bei Leidinger no. 2, S. LXXXXVI) benutzt wurde, was sich daraus ergibt, dass auch der nur in "ieser Hs. vorkommende kurze Anhang (von Leidinger S. 711 a bgedruckt) Füetrer vorgelegen hat. Sehr oft erscheinen die Jahreszahlen bei Füetrer geändert, sei es, dass er seine Chronologie aus anderer Quelle (Garibaldus) schöpfte, sei es ) was offenbar nicht selten der Fall ist, dass er die ^mischen Zahlen seiner Vorlage falsch las, wie z.B. 207,12, *o er die Jahrzahl MCCCCXIV (Andreas 653,16) MCCCXCIV gelesen hat. Dies ist die Hauptquelle, deren Inhalt von Anfang bis zu Ende am gründlichsten ausgenutzt wurde. 1 Ed. Weiland, M. G. Deutsche Chroniken II. ' Werke, ed. Leidinger, Quellen u Er. I. 1903. — XXXXII — Um so auffallender ist es, dass sie nirgends angeführt wird. Wahrscheinlich gehörte Andreas eben noch nicht zu den Autoren, mit deren Nennung man imponieren konnte, um so weniger, als er auch in deutscher Uebersetzung zu haben war. Ein prueder Anndre von Vitzentz wird zwar von Füetrer erwähnt, aber als Gewährsmann für Nachrichten, die sich in keiner Weise auf Andreas von Regensburg zurückführen lassen. *29. Oonversio Bagoariorum et Carantanorum * wurde erst für die zweite Bearbeitung in z verwendet (no 63*) und zwar in einender beiden ehemaligen Salzburger, jetzt Wiener Hs. Cod. lat. Vindob. 434 oder 1524. (Auf die Beschwerde Bischof Arnos von Salzburg bei Karl besiegt dessen Sohn Pippinus mit Landebertus die Ungarn in Kärnten. 30. Der sog. Fredegar, Ohronicae, und die Fortsetzer 2 scheinen von Garibaldus, oder wohl eher von dessen Quelle, für no. 98 nebenher benutzt worden zu sein. 31. Genealogia comitum ex stirpe sti. Arnulfi descendentium Mettensis 3 wurde von Garibaldus für die Söhne der Adolfina (Anafledes) in no. 52 und die Nachkommen des Ornolfus in no. 81 verwendet. *32. Annales Altahenses Maiores 4 scheinen dem Garibaldus für die Nachkommen des Aspertus als Quelle gedient zu haben, vgl. no. 81*. S. 58, Anm. 1. 33. Genealogia Ottonis IL Ducis Bavariae 5 ist die (kaum direkte) Quelle für die Familie König Andres von Ungarn in no. 211. S. 155,7. 34. De fundatoribus monasterii Diessensis 6 diente als Quelle für die Nachkommen Ottos von Amertal in no. 211. 1 M. G. Pcrtz SS. XI, 4-15. 2 Ed. Krusch. M. G. SS. Rer. Merov. II, 1—193. 0 M. G. Pertz SS. XXV, 382,11. < Ebenda XX, 782. 6 Ebenda XVII, 376. 6 Ebenda XVII, 328. — XXXXIII — 35. Notae Wessofontanae x ; Clm. 22021 wurde für die Gründungsgeschichte von Wessobrunn in no. 69 benutzt. 36. Historia fundationis monasterii Tegern- seensis 2 ist für den zweiten Teil, die eigentliche Gründung des Klosters in no. 87—89 verwendet worden; für den ersten Teil, die Geschichte des Albertus und ütkarius, welcher den Sohn Pippins tötet, folgt Füetrer, seines Widerspruches gegen die Hist. fund. m. Teg. wohl bewusst, dem Garibaldis. 37. Chronicon Schirense 3 dient für Otto von Wittels- bach und seine vier Söhne in no. 189 und die Gründung des Klosters Scheyrcn in no. 194. In no. 184 stammt die Ersetzung von Otto durch Heinrich von daher, und die zweite Bearbeitung in z vcrlässt dann am Schlüsse des A-bschnittchens den Andreas überhaupt, um dem Chron. Schir. zu folgen. 38. Chounradi Schirensis Annales 4 sind neben Ebran und Königshofen für no. 190 benutzt. 39. Notae Undersdorfenses 5 dienten neben dem Chron. Schirense für die Gründergeschichte des Klosters Undersdorf in no. 189. 40. Vita Oudalrici 6 ist nur für den Tod derSchwaben- lürsten Rinaldus und Geraldus 14,20 beigezogen worden Und zwar vermutlich von Garibaldus. 41. Die Chronik der Herren von Andechs ' lieferte nu r die Nachricht, dass die Königin Agnes von Prankreich ein e lleliquie nach Andechs sandte (S. 155,11). 42. Anonymi Chronicon Noribergense K oder dessen Quelle dürfte für 182,9 massgebend gewesen sein. 1 M. G. Pertz, SS. XV, 2,1024. 2 Pez, Thesaurus Anecdotorura TU, 3,478. s M. G. Pertz SS. XVII, 620. 4 Ebenda XVII, 622. " Ebenda XVII, 332. '' Ebenda IV, 402. 7 Cgm. 393. 8 Oefele, Rer. Boie. Scriptores I, 324. — XXXXIV — 43. Die Legenden von den Heiligen Laurencius und Ypolitus 1 sind wohl die Quellen für die Vorliebe des Kaisers Decius für Valerianus S. 20,20. *44. Die Legende von der hl. Kunigunde 2 ist indirekt neben Andreas und Ebran die Quelle einiger Angaben der zweiten Bearbeitung in z, S. 135,21. 45. Küchlin, Ileimchronik von der Gründung der Stadt Augsburg 8 beeinflusste die Darstellung des Streites mit den Römern auf dem Leehfeldc bei Augsburg (Gecko) in no. 13. 4(3. Die Prosaauflösung der Kaiserchronik 4 wurde verwendet, was sich deutlich aus einigen Stellen ergibt, welche im Gedichte nicht zu finden sind, sondern von der Prosa hinzugefügt wurden, vgl. S. 11, Anm. 1. S. 17, Anm. 3. — Stellen der Kaiserchronik wurden verwertet für no. 9. 10. 11. 14. 17. 20, ferner für S. 24,5. 37, wo berichtet wird, dass Anthenor Passau (zuerst in der Kaiserchronik erscheinende Verwechslung mit Padua) erbaute. 47. Das Rolandslied des Pfaffen Kuonrat 5 bildet mit gelegentlicher Beiziehung von Strickers Karl und der sog. Turpin'schen Chronik die Grundlage für Karls Kämpfe in Spanien no. 163—-173. 48. Karl der Grosse, von dem Stricker 6 scheint entschieden die Quelle für Karls Gebet und seine Beschen- kung durch den Kngel in no. 153 zu sein; die Beziehung der Oertlichkeit auf die Liebfrauenkirche zu Bodia (offenbar die Notre Dame zu Le Puy, lat. Podium) macht es aber wahrscheinlicher, dass eine aus dem Lateinischen übersetzte, aus Le Puy stammende Erzählung zu Grunde liegt, die auch Strickers Vorlage oder mit ihr ganz eng verwandt 1 Pa^sional ed. Köpke, Quedlinburg u. Leipzig 1852. S. 374—395. 2 Acta SS. Boll. 3. März I, 269. 3 Chron. d. d. Städte, Augsburg IV, 343 4 leb benutzte die Auszüge im 3. Teile der Massmann 'sehen Ausgabe der Kaiserchronik, Quedlinburg und Leipzig 1854, ferner Cgm. 287. I)a die Prosa noch ungedruckt ist, zitiere ich möglichst das Gedicht in der Ausgabe von Schröder M. (I. Deutsche Chron. I. 5 Ed. Bartsch, Leipzig 1874. t; Ed. Bartsch, Quedlinburg und Leipzig 1857. — XXXXV — war 1 . Auf diese werden auch die einzelnen Stellen von no. 1G3 —173 zurückgehen, welche sich an Strickers Darstellung- anlehnen. 49. Herzog Ernst. 1. Das mhd. Gedicht 2 und 2. Das Volksbuch 3 sind von Füetrer benutzt worden für die Geschichte des sagenhaften Herzogs no. 200—202. Zur Bestätigung der Wahrheit wird Otto von Freysing angerufen (ein Scheinzitat); die gar zu unglaublich klingenden Erlebnisse des Herzogs auf seiner Fahrt zum hl. Grabe Werden zwar als unverbürgt weggelassen, weil die rechten Grontsisten nichts davon sagen, doch merkt man, wie leid es dem gewandten Erzähler tut, diese sunder und ludige nystori liier nicht vortragen zu können. c ) Von Füetrer angeführte und direkt oder indirekt benutzte, nicht nachweisbare Autoren. Bei der bedauerlichen Unzuverlüssigkeit der Zitate Flietrers, welcher sie mehr für einen Schmuck einer historischen Arbeit, als für Zeugen und Wegweiser für den prüfenden Leser betrachtet, ist es nicht möglich zu ganz festen Schlüssen zu gelangen. Die folgenden Ucbcrlegungen üiirfen daher nur auf grössere oder geringere Wahrschein- Bcbkeit Anspruch machen; auf alle Fälle werden sie geeignet se in, dem weiter forschenden Leser eine erste Orientierung an die Hand zu geben. 50. Garibaldus, der haubtherr in diser materi, der allergelertist edle Coronimt, hat schon viel Kopfzerbrechen verursacht; docli ist eine umfassende Untersuchung über diesen sonderbaren Chronisten noch nicht gemacht worden. A-üch ich habe sehr viel Zeit und Mühe verschwendet, um (u e Chronik, die damit gemeint sein könnte, aufzuspüren Ul id ihre Quellen zu finden. Das Wenige, was dabei an einigermassen greifbaren 'Resultaten herauskam, ist zum grössten Teile in den Anmerkungen zu der Chronik mitgeteilt worden. 1 Zu meiner grossen Enttäuschung fand ich bei Joh. de Podio ( s - Quelle 14) nichts hievon 2 Herzog Ernst ed. Bartsch, Wien 1809. S. 15—125. 3 Ebenda 229—305. — XXXXVI — Die erste Berufung auf Gr., um eine Nachricht zu stützen, findet statt 7,13 (Geschichte des Norix), die letzte 130,1 (Abstammung Ornolds und Wernhers von Scheyren); doch ist der Verdacht sehr nahe liegend, dass dieses letzte Zitat nur ein Scheinzitat sei, in welchem Falle 113,10 (Karl der Grosse; Besiegung des Emirs El Ilakhem 801) das letzte Zeugnis von dem Inhalte der fraglichen Chronik darstellt. Danach hat sie sicher von Bavarus bis zum Jahre 801 gereicht, vermutlich bis zumTode Karls des Grossen. Ihr Inhalt bezog sich auf die Eroberung von Armenien durch Ponipeius (zurückgehend auf Valer. Maximus), die Absiedlung des Bavarus in Bayern (mit Anlehnung an die Vita Altmanni, die Kremsmünsterer Chronik oder Andreas von Jiegensburg) und die weiteren Ereignisse in Bayern (Benutzung der Kaiserchronik), wobei eine besondere Vorliebe hervortritt, Beziehungen zu Frankreich herzustellen. Es folgte der Ursprung der Könige von Frankreich (Anlehnung an Gotifr. Viterb. und an antike Ueberlieferungen bei Vergil und Ovid). Bei der Erwähnung von Gundebaldus Tode 27,14 ist wohl Fredegar benutzt worden. Daran schloss sich der Ursprung der Pfalzgrafen, wobei Fredegar, Gotifr. Viterb. und die Genealogia comitum ex stirpe Arnulfi dcscendentium Mettensis verwendet wurden; auch die Sachs. Weltchronik hat vielleicht vorgelegen. In 41,30 ist wohl eine Eeminiszenz an Wolfram von Eschenbachs Willehalm, 45,3 eine solche an Wolframs Parzival und den j. Titurel zu erkennen. Für Thassilos Ehe no. 07 scheinen Züge aus Gregor von Tours vorbildlich gewesen zu sein. Bei der Geschichte des Hugbertus 45,25 sind Erinnerungen an die Jiömerzüge Friedrichs IL aus den Jahren 1232 und 1234 zu Grunde liegend. No. 81—85 gehen zum Teil auf französisch-spanische Ueberlieferungen zurück, die sich mit der Tegernseer Quirinus-Legende, Erinnerungen an die bayrischen Pfalzgrafen Hartwig I. und II. und damit auch an die Geschichte der Neugründung des Klosters Altaich verbinden. Es folgten die Kämpfe des Karolus Marcellus, wobei Füetrer das Zitat Alfunsus de Tholosa wohl von Garibaldus übernommen hat. Spanische Ueberlieferung ist hier verwendet, die auch auf französischem Gebiete geläufig sein mochte, und die Anführung von der — XXXXVII — Frantzoyser und der hyspanischen Cronick mag Füetrer von Garibaldis bezogen haben. Was in no. 113 dem Isidorus Pacensis entnommen ist, wird in der Coronica Francie gestanden haben, welche vermutlich von Garibaldis angeführt wurde. Ob die Verwendung der Quelle der Weihenstcphaner Chronik und des mit dem Karlmeinet eng verwandten Sagenstoffes auch dem Garibaldis zuzuschreiben sei, ist wohl nicht zu entscheiden. Gab es wirklich eine solche Chronik des Garibaldus ? Es ist die Ansicht aufgestellt worden, Garibaldus sei nur ein fingierter Autorenname, von Füetrer frei erfunden, um seine Schwindeleien auf historischem Gebete zu decken. Füetrer ist selbst schuld, dass er in einen solchen Verdacht kommen kann (den er übrigens selbst w ohl für eine Ehre gehalten hätte); denn er geht mit dem Zitieren sehr leichtfertig um 1 , wie viele seiner Zeitgenossen. Von diesem Vorwurfe ist er allerdings nicht zu reinigen, wenn er auch sowohl im Buch der Abenteuer, wie in der Chronik seine Quellen recht treu wiedergibt. Obwohl daher die Möglichkeit der blossen Erfindung der Garibaldus zugeschriebenen Quelle durch Füetrer besteht und als Grund 211 dieser Annahme besonders angeführt werden kann, dass deiner der früheren Geschichtschreiber etwas von ihr weiss, auch Andreas von Regensburg und Ebran nicht, so schliesse lc -h mich doch Kiezler 2 an, der die Existenz der Quelle fur wahrscheinlich hält; ja ich bin überzeugt, dass Füetrer Wirklich eine Chronik des Garibaldus als Vorlage in den Händen gehabt hat. Meine Gründe dafür sind folgende: 1. Sowohl im Buch der Abenteuer, von welchem ich jede Zeile mit ihrer Quelle verglichen habe, soweit sie nachweisbar ist, wie auch in der Chronik hält sich Füetrer streng an den Inhalt seiner Vorlage. Nur ausnahmsweise, wenn eine Begründung unklar oder für seine Zeit nicht -^ ' Bestimmt unzutreffend zitiert er 32,9 Mores temporum; 40,2 Martinianus (Martinus Polonus); 71,20 Vincentius Bellovacensis; 130,1 wotifredus Viterbiensis, Pantheon ; 150,28 Otto Frisingensis. Während Riezler 1884 noch mehr zur Annahme einer Fiktion geneigt war (Turmairs Werke III, 568), spricht er sich in der Geschichte Bayerns 1889 (III, 911) für die Wahrscheinlichkeit aus, dass die Quelle *uetrer wirklich vorgelegen habe. — XXXXVIII — mehr verständlich ist, erlaubt er sich eine kleine Aenderung zum Zwecke besserer Motivierung*. Er ist eine durchaus ehrliche Natur, voll Bewunderung* für die frühere Zeit und ihre grossen Schriftsteller; er ist sich auch seines Mangels an eigener schöpferischer Kraft wohl bewusst. Kann ihm auch der Vorwurf der Leichtfertigkeit im Zitieren nicht erspart werden, so ist doch von da bis zur bewussten Geschichtsfälschung ein weiter Weg; auch ist daran zu erinnern, dass selbst ein Mann wie Aventin in diesem Punkte noch manches zu wünschen übrig lässt. 2. Schon auf S. XIX sind einige Strophen aus dem Buch der Abenteuer angeführt worden, um zu beweisen, dass Füetrer, als er den Hauptteil jenes Werkes verfasste, sich bereits mit dem Vorsatze trug, in einer geschichtlichen Arbeit das Herkommen Albrechts IV. und seines Stammes zu beschreiben. Da wusste er bereits, dass sein Ursprung zurückgehe bis auf Armenien, Rom, Frankreich etc. Die Verbindung mit Rom ist in dieser Reihenfolge nur durch Norix herzustellen, welcher von Rom kam; dies berichtet aber einzig (Jaribaldus. Während Füetrer also noch das Buch d. A. dichtete, muss ihm die Chronik Garibalds in die Hände gekommen sein und ihn angeregt haben; denn dass er seine Geschichtsfälschungen zum voraus festgelegt habe, bevor er seine Geschichtsschreibung begann, ist doch kaum glaublich. 3. Ausser bei Füetrer und doch wohl nicht auf diesen zurückgehend wird die Chronik des Garibaldus noch einmal erwähnt und zwar in einer Schrift, welche sich in einem Sammelbande des kgl. bayer. geh. Hausarchivs i befindet und von Rockinger und, wie es scheint, auch von Riezler- Aventin zugeschrieben wird. Die Handschrift ist aber eine Abschrift, kein Original, und die Sprache stimmt nicht ganz zu derjenigen Aventins, ferner erregt auch der Inhalt Bedenken, so dass ich dessen Verfasserschaft nicht annehme. Die Stelle, auf welche es hier ankommt, lautet: Pauarius ist gewessen ain etlicher sonne des konigs Stmpallo von Armenia 1 Behandelt von Rockinger , Abhandlungen d. k. bayer. Akad. III. Ol. XV, 199. no. 59 : Des Johann Turmair Anfänge einer baierisehen Chronik. 2 Turmairs Werke III, 558. — XXXXIX — vnd KaJ-deoruni, auß barbarischem oder heidnischem Glauben, ein anpetter der abgötter. Sein mutter was geheissen Sallandra, des honigs von Egypten tochter. Sein gemachel was seins namens vnd geschlechczs auß Armenia geporen, die im gebar zwenn sonne, Boymundum vnd Ingramyan: dieselben gesessen sind zu liegenspurg, von den nachmals gesagt wirft. Als Vnns schreibt garibaldus Ca 8 [Kapitel 8], so Ist zu den (nämlich des ■Pauarius] zeitten Ein mechtiger her zue Born gewest vnd von Edlem geschlecht geborn vnd genant Norix. Der selb Besamelt 9 r os volgk in Ytallya vnd von andern lannden vnd zoch mit grossem volgk Och mit hü ff der Romer vff Bauarium; des (jdeich thett auch Bauario. Da geschach Ein großer streit Bej Suitsbach als hernach da von geschriben stat. Nach gehaltem streut, V nd Norix vil lande Erobert, Besetzt Er sein lannd nach kriegischem Sitten woll vnd gab sehn volgk grosse freyheit vnd Begallia vnd Pestet In das als. Er het sein ivonung vmb Regenspurg vnd vff dem Norigkaw. er hielt sich vast fürstlich; aber er het sechs krieg mit Bauario, dar durch die lannd vast beschwert vnd verliert wurden, wann ir keiner dem andern nichezs vber sechen irolt. des vnderstuenden sich ir baider lanndschaft, vnd gaben baiden fürsten zu erkennen ir gros verderben vnd des lannds abniemeu: sagten in ernstlich zu, das s *e in sollichs kriegs vnd verderbung der lannd nit mer gestatten wollten, sunder sie baid freuntlich vereinigen vnd vertragen: welcher aber solchem vertrag nit volgen oder den anniemen wölt, dem selben wällen sie alles widerstand thun von baiden landen, vff sollichs wurden baid fürsten vereinigt also, das sie baid ein schilt vnd wappen sollten fueren vnd einen tittel haben als bestätt herezogen in Beyrn vnd vff dem Norgka/v. es ward a uch beschlossen, das einer den andern solt erben wie dan leip- lich brueder thuend. das -geschach. vnd nit lanng darnach starb Norix on leiplich erben, da behielt Bauario das gancz lannd, vnd regiert vast woll. Wenn auch die Anführung, von Garibaldus aus Füetrer stammen und die bestimmte Angabe des 8. Kapitels erfunden sein könnte, so sind doch die vorausgehenden Angaben über die Eltern des ßavarus dort nicht zu finden gewesen, ebensowenig bei Aventin, der auch eine Quelle dieses Chronik- Entwurfes ist. Daher dürfte mau zu dem Schlüsse geneigt Quellon und Erörterungen N. F. II. TV _ L — sein, dass diese Angaben der Chronik des Garibaldus entnommen seien, ein Schluss, der allerdings nicht zwingend genannt werden kann. 4. Garibaldus ist, soweit sich seine Quellen mit einiger Sicherheit nachweisen lassen, vorzugsweise von französischen und auch spanischen Ueberlieferungen beeinflusst, mit welchen er in fantastischer, ja schwindelhafter Art umspringt, so dass ich mir Füetrer in dieser Rolle gar nicht denken kann, denselben Füetrer, der, nachdem diese Quelle versiegt, wieder ganz der alte ist und treulich seinen Vorlagen folgt. Aus diesen Gründen halte ich die Annahme, dass Füetrer wirklich eine Chronik des Garibaldus in den Händen gehabt hat, für gerechtfertigt. Bei alledem ist dieser Garibaldus, den niemand kennt oder etwas deutlicher nennt, eine von so geheimnisvollem Dunkel umwobene Persönlichkeit, dass man kaum um die Annahme eines absichtlichen Versteckens herumkommt, wenn auch Füetrer an seiner Glaubwürdigkeit nicht gezweifelt und wohl selbst nichts weiteres von ihm gewusst hat. Wen kann man sich unter diesem Autor vorstellen? Die älteste bayerische Annalistik zeigt eine starke Beeinflussung durch aus dem Westen stammende Elemente; so beginnen bekanntlich die Annales Juvavenses Maiores mit Daten aus der Geschichte des englischen Klosters Lindisfarne, welche Arn, Alcvins Freund, aus Frankreich nach Salzburg brachte. Ebenso wird die Poesie der Geistlichen von Westen (Frankreich, Belgien, den Rheinlanden) her beeinflusst (Annolied, Regensburger Kaiserchronik). Schon Schröder 1 denkt an rheinischen Ursprung der Sage von den Herzogen Boemund und Ingram, freilich nicht ohne lebhaften Widerspruch bei Rödiger 2 zu finden, welcher die Vermutung hinwirft, Konrad, der im Rolandliede 28,22 1 Kaiserchronik, M. G. Deutsche Chroniken I, 1,77. 2 Annolied, ebenda I, 2,82: „Es müsste wohl ein merkwürdiger Eheinländer gewesen sein, der so viel Interesse an den Bayern nimmt, dass er ihnen ein par Herzöge Boimund und Ingram erfindet". — Dieser Einwurf wäre dann berechtigt, wenn nachgewiesen werden könnte, dass einer, der sich in historischen Dingen auf's Lügen und Fälschen verlegt, dies nur aus Patriotismus täte. LI einen den französischen Texten unbekannten Helden Ingram nennt, dessen Stammland Bayern zu sein scheint, sei vielleicht der Erfinder jener Sage. Es ist wohl grösserer Nachdruck darauf zu legen, dass Ingram kein bayerischer Name ist, sich dagegen in Belgien und am Rheine nachweisen lässt. Dort ist nun auch die eigentliche Heimat für derartige Fabeleien, mit denen Lucius Tungrensis, Hugo Tullensis, Nicolaus Rucleri, Clarembaldus ihre Werke ausstatteten. Da erscheint ein fabelhafter König B avo; da findet jeder Ort, wenn sein Name auch nur entfernt an ein lateinisches Wort anklingt, seine weit ausgesponnene, an die römische Geschichte anknüpfende Erklärung i. Ich möchte annehmen, dass die Erfindungen, welche zuerst in der vita Altmanni auftauchen, von einem Mönche ausgingen, der diesem Schriftstellerkreise entstammte, indem ja die Namen Bavarus und Norix sicher auf gelehrter etymologischer Spielerei beruhen. Mit der Herleitung ihres Stammes von diesem Ursprünge waren aber noch nicht alle Wünsche befriedigt, welche die Bayern an ihre älteste Geschichte richteten. Erstens war v on niemandem so dringend, wie von Andreas von Regensburg, auf die Lücken in der Ahnenreihe der bayerischen Herzöge hingewiesen worden, und zweitens mag Herzog Albrecht IV., der so sehr auf die Vereinigung und Untrenn- barkeit der bayerischen Lande hinarbeitete, damals schon d 'e Frage in die gelehrten Kreise getragen haben, ob sich nicht in der alten bayerischen Geschichte der Fall nachweisen Hesse, dass beim Aussterben des Mannesstammes in dem einen Landesteile dieser der andern Linie zugefallen s ei, wie es in dem Vertrage zu Erding vom Jahre 1392 rechtlich festgelegt wurde. Durch die Einschiebung mehrerer Tlieodo und Thassilo mit ihren nach berühmten Mustern erdichteten Taten ist 1 Wilmanns, Jacobi de Guisia Annales Hannoniae Archiv der Gesellschaft für ältere deutsehe Geschichtskunde 9,322. Rüdigers Argumentation ist namentlich entgegenzuhalten, was Wilmanns S.325 schreibt: »Der Sucht, den Ursprung jedes Ortes nach einer zufälligen Namensahn lichkeit aus diesem oder jenem geschichtlichen Ereignisse zu erklaren, und so ein künstliches Gebäude historischer Fabeln zu erheben, haben die genannten Schriftsteller auch in den Deutschland betreffenden .Nacn- nchten auf's vollständigste Genüge getan." Leider habe ich mir die seltene Ausgabe von Guise noch nicht verschaffen können. ° TV* — LIT — dem ersten, durch die Abmachung zwischen Bavarus und Norix (s. unten 9,6) dem zweiten Wunsche Genüge geleistet worden. Derjenige aber, der diese Geschichtsfälschung besorgt hat, muss aus einem ganz andern Kreise stammen und einen ganz andern Charakter besessen haben, als Füetrer. Ich nehme an, dass Garibaldus 1 ein belgischer oder jenen Kreisen sonst nahe stehender Mönch eines bayerischen Klosters gewesen sei, der im Rufe ausserordentlicher geschichtlicher Kenntnisse stand. Weil Walter von Blyans oder Grueb, der Stammvater der Stifter von Benediktbeuern, so sehr hervorgehoben wird, möchte man geneigt sein, den Mann in jenem Kloster zu suchen, der in schlauer Täuschung den Wünschen des Herzogs entgegenkam. Aus der Hand des Herzogs wird Füetrer die Chronik des Garibaldus erhalten haben, welche ihm für die alte Zeit so viele neue hochwillkommene Nachrichten bot. 51. Cronica Almanie, Bavarie, Francie. Diese Zitate werden hier zusammengefasst, weil alle drei Beziehungen zu der sogenanntenWei henstephaner Chronik aufweisen, welche in zwei Münchener, einer Wiener und einer Pariser Handschrift vorhanden und noch nicht herausgegeben ist. Auf sie hat besonders Aretin 2 hingewiesen und ein Bruchstück, das von Karls des Grossen Geburt handelt, veröffentlicht, und in neuester Zeit hat Frey tag 3 eine sehr eingehende und schöne Resultate erzielende Untersuchung über sie angestellt. B (Cgm. 259) und C (Gg. Vindob. 2861, mit gekürzter Bertasage, geschrieben 1474) enthalten den Text der Weltchronik w, der selbst aus der oberflächlichen Zusammenarbeitung historischer Nachrichten aus den Flores temporum und des Inhalt einer verlorenen gereimten Vorlage u hervorgegangen ist. Diese letztere geht auf Strickers Karl 4 , Enikel, eine unbekannte Chronik- 1 Dass Clarembaldus in der Chronik mehrfach als Gewährsmann angerufen und sein Name in Anlehnung an den König Garibaldus entstellt worden sein könnte, liegt im Bereiche der Möglichkeit. 2 Aretin, Aelteste Sage über Gebuit und Jugend Karls des Grossen. München 1803. 8 Frey tag, Die sog. Chronik von Weihenstephan. Halle 1905. 4 Die Mitteilungen Frey tags a. a. O. S. 90 kann ich doch nicht anders auffassen, als dass nicht Strickers Karl, sondern dessen Quelle dem Verfasser von u vorgelegen hat. Stricker hat die Quelle erweitert. — LIII vorläge x und auf eine nicht nachweisbare Fassung der Bertasage y zurück. Aus w, dessen Bestandteile nur lose gemischt und verbunden sind, hat A (Cgm. 315, geschrieben zwischen 10. September 1465 und 3. September 1467) die Bertasage wieder herausgenommen und für sich allein dargestellt, aber samt den von w hineingemischten Teilen der Chronikvorlage. Bei Füetrer erscheint nun die Bertasage ohne diese eingemischten Chronikteile, welche dafür an anderer, wohl der ursprünglichen Stelle eingeordnet sind, und sie ist von Füetrer, wie sich aus no. 122 ergibt, für ein poetisches Werk erkannt worden, dem historischer Wert nicht so ohne weiteres zuzutrauen sei. Nur zaghaft entschliesst er sich zur Einfügung in die Chronik, unterdrückt dabei aber die beiden, gewöhnlich mit „Karls Recht" betitelten Geschichten, die ihm auch in andern Fassungen bekannt gewesen sein mögen. Hieraus ergibt sich der Schluss: Füetrer hat nicht w benutzt, sondern die Quellen von u, nämlich l. die Chronikvorlage x und 2. dieBertasagc y. Die Zitate, welche am Ende von Abschnitten stehen, die mehr oder weniger der Chronikvorlage x entnommen sind, lauten: Cronica Almanie, der Franzosen Coronica, Coronica Francie et Pavarorum, Cronica Bavarie partim et Francie, Coronica Gariwaldi et Alfunsi, und es ist kaum zu bezweifeln, dass sie von Füetrer seiner Quelle entnommen worden sind. Cronica Almanie scheint sich nur auf den zweiten Teil no. 112 zu beziehen, dessen Ursprung ich nicht nachweisen kann, der aber durch die auffallende Beziehung auf Le Puy französische Herkunft verrät. Mit der Franzosen Coronica scheint sich Füetrer zwar in no. 120 auf die Chronikvorlage x überhaupt zu berufen, so dass man geneigt sein möchte, diesen Gesamttitol für sie anzunehmen; allein es rechtfertigt sich doch nur anzunehmen, dass die angeführte Stelle in der Chronikvorlage x mit jenem Zitat verschen gewesen sei. Die genau mit der Chronik des Sigebertus von Gembloux übereinstimmende no. 97 ist mit dem Zitate Coronica Francie versehen, und Coronica Francie et Pavarorum erscheint als Quellenangabe — LIV — für no. 113, wo aus der Chronik des sog. Isidorus Pacensis (vielmehr eines Klerikers in Toledo) und der Weihenstephaner Chronik bekannte Stellen, sowie eine schon früher von Füetrer dem Garibaldus zugeschriebene Nachricht in Betracht kommen. Für den Streit Rolands in Apulien und Sizilien, der in no. 154 geschildert wird, findet man das Zitat Coronica Bavarie partim et Francie angegeben. Alles, was der Weihenstephaner Chronik entspricht, ist offenbar der Chronikvorlage x entnommen. Ebenso gründet sich no. 114 mit dem Zitat Coronica Gariwaldi et Alfunsi ganz auf die Chronikvorlage x; nur der Schluss (die Sachsen müssen sich zur Stellung von 300 Pferden verpflichten) entstammt mit einer leichten Aenderung Einhard, Ekkehard von Aura oder der sächsischen Weltchronik. Jener erste Hauptteil wird in der Chronikvorlage mit der Quellenangabe „Chronica Alfunsi" versehen gewesen sein, während der Schlusssatz von Garibaldus einem der soeben genannten Werke entnommen worden ist und so in Füetrers Chronik überging. 52. Alfunsus von Tholosa wird für no. 94 (König Odorius durch die Araber aus Spanien vertrieben; die Araber durch Alfunsus und Carolus Marcellus besiegt) als Quelle angegeben. Gemeint ist damit wahrscheinlich die Cronica general oder Estoria de Espana, welche unter Alfonso X., dem Weisen (El Sabio, gestorben 1284) und zwar wohl von ihm selbst verfasst wurde 1 . Wäre diese Chronik, deren kritische Ausgabe ein dringendes Bedürfnis ist, zugänglich, so würden sich wohl einige Schwierigkeiten lösen lassen. Es ist anzunehmen, dass der Inhalt von no. 94 samt dem Zitate aus der Chronikvorlage x geschöpft worden sei, da die Weihenstephaner Chronik auch eine Stelle enthält, für welche Füetrer den Alfunsus als Quelle angibt; vgl. oben den Schluss meiner Behandlung der Quelle no. 51. 1 Die Ausgabe von Ocampo, Zamora 1541 habe ich nicht auftreiben können. Ein Bruchstück der portugiesischen IJebersetzung, Estoria Geral, aus dem XIV. oder XV. Jahrhundert findet sich bei J. Leite de Vasconcellos, Textos archaicos, Lisboa 1908. Leider ist mir auch dieses Werk noch nicht zugänglich geworden. - LV 53. Gronica Hyspanie. Von no. 141-146, auch am Schlüsse von no. 155, ist für die Erzählung von Karls des Grossen Aufenthalt in Toledo eine Vorlage benutzt worden, welche mit dem Karlmeinet 1 und auch mit dem Karl des Strickers nahe verwandt ist; sie muss aber ursprunglicher gewesen sein, als der Karlmeinet, da sie 1. die altere Namensform Galiana statt Galya zeigt und 2 noch mehr mit der entsprechenden Episode der spanischen Chronik La Gran Conquista de Ultramar übereinstimmt. Am Schlüsse von no. 146 wird für diese _ Geschichte als Quelle angegeben Cronica Francie et Hyspanie. Mit der „Crom Hyspanie", welche auch 75,21 erwähnt wird, ist wohl die mit dem Karlmeinet verwandte Geschichte gemeint, während die „Crom Francie" auf die Chronikvorlage x zu beziehen sein wird, aus welcher wahrscheinlich auch die mit Strickers Karl zusammenstimmenden Züge genommen sind, zu denen auch der Inhalt von no. 153 zu ziehen ist. Dieser letztere ist schon deshalb nicht von der Chronik- vorlage x zu trennen, weil auch hier wieder die Beziehung zu Le Puy hervortritt. Auf die Chronikvorlage x sind somit zurückzuführen die no. 94. 07. 112-118. 120 (S. 84,18-29). 153. 154. 155 Anfang 2 . 54. Die Bcrtasage 3 , (Unterschiebung der falschen Berta; Karls des Grossen Geburt in der Reismühle bei Starnberg). Füetrer hat, wie ich oben unter no. 51 der Quellen dargetan zu haben glaube, nicht die AVeihenstephaner « Ed. Keller, Stuttg. Litt. Verein 1858. Dazu ^.Bartsch lieber Karlmeinet, Nürnberg,1801 und Germania ,,28.43, ferner Gaston Paris, Histoire poetique de Charlemagne, Paris 1J05 (JNeuarucK NaCh ^ D Hinblic k e darauf, dass auch die *£»*£»« « vom Karlmeinet beeinflusst sein soll (vgl. G._1.ans Hist P"* D Qnd£ \ »cneinen mir die AnnaitspuiiKu; uaiui j.^- .*- e— -o „ f »i„.„ n banden zu sein, um über die blosse Möglichkeit hinauszufuhen * Der Stil dieses Abschnittes in Füetrers Oh^kJJlrtnMte Ueberzeugung, dass sein Inhalt durch eine poe ische ^orm hmdurcrx gegangen sei. Entweder lag Füetrer die Prosaubersetzung einer Iran zösischen Dichtung vor, oder seine Vorlage war se grt«mgj* Ich halte das erstere für wahrscheinlicher, weil ich keine Reimspuren bemerkt habe. — LVI — Chronik, auch keine mündliche Ueberlieferung, sondern wohl die schriftliche Vorlage der Quelle u der Weihenstephaner Chronik benutzt. No 123—141. Füetrer hat also nicht die Weihenstephaner Chronik w benutzt, sondern die Chronikvorlage x und die Bertasage y, welche die Quellen von u (gereimte Vorlage von w) waren, und somit sind auch die von Freytag (S. 42. 45) für frei durch u erfunden gehaltenenKriegszügePipins bereits dessenChronik- vorlage zuzuschreiben, weil sie ja auch bei Füetrer vorkommen. Die Beziehungen zwischen der Weihenstephaner und der Füetrer'schen Chronik lassen sich demnach ungefähr so darstellen 1 : Rolandslied Quelle von Sigebertus Andere Chroniken Strickers Karl Gemblacensis (Alfunsus etc.) Bertasage y Strickers Karl Enikel Chronik vorläge x Flores temporum Enikel u (gereimt) B (Cgm. 259) G Bertasage gekürzt (Cgm. Vindob. 2861) 1474 1 Der Ausdruck „Quelle von Strickers Karl" ist natürlich nicht all/Ai wörtlich zu fassen ; gemeint ist eine von Strickers Karl abweichende und anscheinend ursprünglichere Fassung des Stoffes. Ich stütze mich hier für die Bertasage auf eigene Benutzung der Münchener Handschriften, im übrigen hauptsächlich auf die schöne Arbeit von Frey tag, Die sog. Chronik v. Weihenstephan, Halle 1905; ferner ist stets noch wohl zu beachten Ammann, Das Verhältnis von Strickers Karl zum Kolandslied, Wien u. Leipzig o. J. _ LVII — *55. Die Epistel Donati wird für den in no. 158 beschriebenen Zug Karls gegen die Sarazenen zur Eroberung Compostellas neben dem Pseudoturpin, dem fast alles entnommen ist, in der zweiten Bearbeitung z als eine Quelle angeführt. Wenn sie wirklich existierte und ihre Anführung nicht auf einem Missverständnisse beruht, so ist anzunehmen, dass sie in der im Mittelalter für solche Zwecke nicht selten angewendeten Briefform einen Bericht über jenen Kriegszug enthalten habe. Ich kann sie nicht nachweisen. Vielleicht bezieht sich das Zitat aber auf die Rede, welche der ^'enetianer Hieronymus Donatus an Maximilian I. gerichtet hat: Oratio ad caesarem pro re christiana (Ausgabe: Venetiis; per Bern. Venetum de Vitalibus 1501). *56. Anndre von Vitzentz, ein Mönch, wird 141,35 u «d 142,3 für die Geschichte des Eckhart von Scheyern m der 2. Bearbeitung z als Quelle bezeichnet, während dort in Wirklichkeit Kuedbcrtus de S. Eemigio, De expeditione m terram sanctam, hauptsächlich benutzt worden ist. Es scheint, dass die deutsche Bearbeitung dieses Werkes damals mi t jenem Namen bezeichnet wurde. Vgl. die Quelle no. 9. 57. Martinianus wird in der Vorrede ganz allgemein unter den Gewährsmännern genannt; auf ihn beruft sich a uch die 2. Bearbeitung z S. 40, 2, doch scheint dies nur ei n dem Garibaldus entnommenes Scheinzitat zu sein. Gemeint ist damit Martinus (von Troppau) Polonus, vgl. S. 46,26. 58. Die Niederländer, Chronisten, auf welche sich Füctrer 84,1 und 85,6 für die Geschichte von Karls des Crossen Geburt bezieht, weiss ich nicht zu bestimmen. 59. Peter, der Minderbruder und seine Chronik: •De regimine pontificum et regum werden 4 mal angeführt. 7 Ca vermag sie nicht nachzuweisen. In dem Artikel Andlaw jj der Allg. D. Biographie berichtet v. Schulte, dass der idsässer Peter von Andlau eine deutsche Chronik, bis zum ahre 1400 reichend, geschrieben habe. Diese Behauptung jst von Hürbin in seinem trefflichen Buche (P. v. Andlau, Strassburg 1897. S. 115) endgültig widerlegt worden; man Kann nur noch an seine lateinische Elsässerchronik denken, (lle er nach dem Zeugnis von Sigism. Billing, Colmarischem — LVIII - Stadtbibliothekar vom Ende des 18. Jahrhunderts, geschrieben hat. Nun war dieser Peter zwar kein Minorit, aber er nennt sich in der Widmung seiner Schrift De Imperio Romano (= Libellus de Cesarea Monarchia): Petrus de Andlo, Alsatiae oppido, agnomen trahens, Columbariensis Ecclesiae Canonicus, inter Decretorum Doctores minimus, was Füetrer oder seinen Gewährsmann dazu verleitet haben könnte, den Verfasser den Minoriten zuzuzählen. Nach dem Zeugnis von no. 121 lässt Peter Karl den Grossen zu Ingelheim geboren werden. Das stimmt überein mit Peter von Andlau, Libellus I, c. XIII 1 : Karolus in Germania et villa Ingelheim natus fuerat, ab urbe Moguntina duobus fere distante milliaribus [zurückgehend auf Ekkehard v. Aura]. Das 2. Zitat gehört zu den Kämpfen Kaiser Arnulfs mit den Mähren in no. 181. Sie gehören allerdings eigentlich nicht in eine elsässischc Chronik, können aber darin doch erwähnt worden sein. Das 3. Zitat in no. 183 besagt nichts, indem Füetrer dort nur den Ausdruck Ebrans „all ander histori bei den hohen und nidern stiften in Bairnland" aufs Geratewohl durch die Angabe einiger Chronistennamen weiter auszuführen scheint. Das 4. Zitat in no. 228 bezieht sich auf die Charakterisierung und kurze Begründung der Aechtung Heinrichs des Löwen. Die nur in geringfügigen Dingen von Andreas von llegensburg abweichende Darstellung zeigt, dass dem letzteren die gleiche Quelle vorlag. Ueberlege ich mir, dass das 1. Zitat bei der allgemein verbreiteten Ansicht, Ingelheim sei Karls des Grossen Geburtsort, ohne Beweiskraft ist, dass der von Füetrer bezeugte Titel des Werks, sowie das 2. und 4. Zitat auf eine Wclt- chronik hinweisen, und dass die Bezeichnung Minderbruder nur zur Not erklärlich wäre, so glaube ich eine Identifizierung Peters, des Minderbruders, mit Peter von Andlau ablehnen zu müssen. Anderseits vermag ich aber keinen andern Ich benutzte die Strassburger Ausgabe von 1612. — LIX — Peter nachzuweisen, dessen Chronik in Betracht kommen könnte 1 . Ob Füetrer Peters Chronik selbst benutzte oder seine Zitate nur dem Garibaldus entnommen hat, ist nicht zu entscheiden. d) Von Füetrer nicht angeführte, aber benutzte Quellen, die einen Schluss auf ihre Form zulassen. 60. Verlorene Münchner Annalen. Einige auf die bayerische Geschichte bezügliche Notizen zeichnen sich abweichend von der Form der übrigen Nachrichten durch so genaue Einzelheiten, namentlich Zeitangaben aus, dass sie wohl einer einzigen und zwar recht guten Sammlung kurz- gefasstor Annalen zuzuweisen sind. Dahin gehören der Streit wegen der Brücke zu Föhring in no. 198 und 200 Schluss, die Richtung zwischen den niederbayerischen Fürsten in no. 258, die Vergiftung Ludwigs des Bayern in no. 265, die Einnahme der neuen Veste in München in no. 328, die Landesteilung in no. 329—331, der Kampf zu Alling in no. 34i ( der Tod der Herzöge Ernst und Friedrich in no. 343—344, das Bündnis von 1394 in no. 345-346 Anfang, die Einnahme Freisings in no. 347. Diese Berichte sind v on historischem Werte. 61. Verlorenen Fürstenfclder Annalen dürfte no. 239 entstammen, welche die Geschichte von der Enthauptung der Maria, der Gemahlin Herzog Ludwigs, berichtet. 62. Die Gründungsgeschichte der Kirche zu der Swaig hatFüetrer wahrscheinlich für no.189 noch vorgelegen, während sie jetzt verloren zu sein scheint. 63. Auf mündlichen Berichten beruhen wohl die Angaben über die Söhne Stefl'ans von Simmern und Zweibrücken in no. 314 und über den Sieg Friderichs I. von Q er Pfalz bei Seckenhcim in no. 325—326. An Petrus Comestor kann wegen des Inhaltes seiner Chronik nicht gedacht werden; übrigens war er auch kein Minorit, sondern Prä- 'nonstratenser. — LX — Die Chronikvorlage x, die Bertasage und die mit dem Karlmeinet verwandte Vorlage sind aus praktischen Gründen bereits unter den Nummern 51 — 54 besprochen worden. e) Von Füetrer angeführte, aber in der Chronik nicht benutzte Werke. 64. Acta apostolorum. Diese Quellenangabe (S. 15,25) wurde nur der Vorlage entnommen. 65. Cronica von Oyger von Tennemarck. Füetrer kannte die mit einer Interpolation aus dem Voyage d'outre mer des Lütticher Arztes Jean de Mandeville (zw. 1361 bis 1371 verfasst) versehene deutsche Bearbeitung des Komans Ogier le Danois, vgl. S. 116,3 mit Anm. 2. 66. Franciscus Petrarcha wird 4,8 erwähnt und kommt in einem Scheinzitat 53,1 noch einmal vor. Der wohl einzig in Betracht kommende, vielfach Petrarca zugeschriebene Liber Augustalis stimmt nicht zu der zu belegenden Angabe, die einfach dem Andreas von llegensburg entnommen und zufällig, wie es bei Füetrer oft vorkommt, unrichtig gelesen worden ist. 67. Bischof Otto von Freising wird zwar mehrfach genannt; dass er aber von Füetrer wirklich benutzt worden sei, ist nicht bestimmt nachzuweisen. Die vorkommenden Stellen aus Ottos Chronik sind entweder Ebran oder Andreas von Eegensburg (vgl. besonders S. 156,23 und Anm. 5) entnommen, oder es handelt sich nur um Scheinzitate. 68. Cronica des brueder Friderich, welches. 157,30 angeführt wird, beruht auf einer missverstandenen Stelle des Andreas von Kegensburg, fällt also ganz ausser Betracht. VI. Anlage der Chronik. Füetrer als Historiker. Wie sich aus den oben S. XIX mitgeteilten Strophen des Buchs der Abenteuer ergibt, wurde Füetrer durch die warme Verehrung und Begeisterung für seinen hohen Herrn zur Abfassung seiner Chronik bewogen, wohl kaum, ohne — LXI — dass dieser selbst einen darauf hinzielenden Wunsch geäussert hätte. Weiteren Vermutungen, die sich anknüpfen, habe ich S. XXXXIX bei der Behandlung von Garibalds viel umstrittener Chronik Raum gegeben. Es war ein guter Gedanke, die Chronik mit Pompeius und Caesar beginnen zu lassen, so dass die Auswanderung des Bavarus aus Armenien und der Beginn der römischen Kaiserge schichte in ungezwungenem Flusse verknüpft sind. Die Beachtung der Quellenverhältnisse führt aber zur Ueberzeugung, dass diese Anordnung ganz der Chronik des Garibaldus entnommen ist. Während auf der einen Seite die bayerischen Chroniken des Andreas, Ebran und ganz besonders Garibaldus Material liefern, gerät der Verfasser auf der Suche nach Beziehungen zwischen römischer und deutscher Geschichte zu tief in die römische Kaisergeschichte hinein, so dass er S. 22,8 gewaltsam damit abbricht und auf die Entstehung des römischen Kaisertums deutscher Nation übergeht, um bald auf den bayerischen König Garibaldus zu kommen, worauf der Ursprung der Pfalz (no. 47 ff.) nach den aus Königshofen und Ebran bekannten Sagen behandelt wird. Der berüchtigte Chronist Garibaldus liefert Stoff für die ersten Pfalzgrafen, wobei Wahrscheinlich Undeutlichkeiten der Quelle in der 2. Bearbeitung (no 52) zu einer etwas andern Auffassung führten. Zu dem Herzogtum Bayern zurückkehrend erzählt die Chronik von Theodos Gefangenschaft bei den Hunnen und seiner Befreiung (den Kampf bei Altenötting und die Gründung des Bistums Regensburg fügt die 2. Bearbeitung hinzu), von seinem Sohne Lotharius und den beiden von lüI u abstammenden Linien, in deren Geschichte sich die Legenden von S. Rupertus und S. Haimram einfügen, bis auf Otilo (no. 65) und Thassilo (V.), deren Klostergründungen eingehend erzählt werden, woran sich die Erörterung der Bistunisverhältnisse vonEns und Passau (no.75—78) schliesst. Von no. 80 an wird wieder auf die Geschichte des grossen Hauses der Pfalz zurückgegriffen und namentlich in der Vermengung des Ansbertus mit dem bayerischen Herzog Hugbertus, die auf Rechnung Garibalds zu setzen !st, die Verbindung der Pfalzgrafen mit den bayerischen — Lxn — Fürsten gefunden. Von da stammen einerseits die Gründer von Tegernsee (no. 82—89), anderseits Pippinus und Karolus Marcellus (no. 89—104), von dessen Geburt und Kämpfen nun ausführlich gesprochen wird, offenbar gestützt auf Garibald, der besonders französischen Ueberlieferungen folgte. Die Bertasage (no. 120—141) wird eingefügt (durch die 2. Bearbeitung aber ausgemerzt), und die Taten Karls des Grossen, besonders nach der Karlmeinetquelle, dem Pseudo- turpin und dem Rolandsliede erzählt, führen wieder auf den bayerischen Herzog Thassilo (V.). Karls Sohn Karolomanus (no. 175—184) wird Stammvater des bayerischen Fürstenhauses, indem sein Sohn Ornolfus als Vater Ornolds und Wernhers von Scheyern erscheint, von denen ersterer das Herzogtum, letzterer die Pfalz besitzt. Von Ornold geht das Herzogtum an seinen sächsischen Schwiegersohn Heinrich über, so dass die sächsischen Kaiser auch zum bayerischen Stamme gerechnet werden. Wernhers Sohn Otto (no. 188) wird der Stammherr der Witteisbacher und regiert die Pfalz; sein zweiter Sohn Egkhart, Graf zu Scheyern, verrichtet grosse Taten bei der Eroberung Jerusalems. In die den Quellen entsprechend ziemlich verwirrte Darstellung mischen sich Geschichten von Klostergründungen ; dann folgt die Geschichte Kaiser Heinrichs I. (no. 195), unter dessen Sohn Otto durch Heinrich (den Löwen) von Braunschweig München (no. 198) gegründet wird. Heinrichs Sohn Ernst, der Held der Sage vom Herzog Ernst, baut es dann fertig. Nach der Behandlung der sächsischen und fränkischen Kaiser folgt die Genealogie der Nachkommen Ottos von Amertal (no. 211) und die Geschichte der Hohen- staufen, besonders Friderichs II. (no. 215—216). Erst nachher wird von Heinrich dem Stolzen gesprochen, und als sein Sohn erscheint nochmals Heinrich (der Löwe), den Füetrer offenbar nicht mit dem Gründer von München identifiziert. Mit Otto von Dachau (no. 229) kommt wieder Klarheit in die Darstellung. Seine Nachkommen, unter denen Ludwig dem Bayer (no. 243 — 265) besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, werden, nachdem die Abstammungsverhält- nisse kurz dargelegt sind, nach Generationen besprochen, r- LXIII - indem meistens die Chronik des Andreas von ßegensburg und diejenige Ebrans, auch etwa Königshofen zu Grunde gelegt wird. Besonders ausführlich wird die Geschichte der Jacobaea von Holland (no. 289—312) erzählt. Von da an ist Ebran die Hauptquelle. Der Kampf bei Seckenheim (no. 325) scheint auf mündlicher Ueberlieferung zu beruhen l . Für die neueste Zeit ist neben einzelnen Notizen, die wohl auf Münchner Annalen zurückgehen, eigene Erfahrung massgebend, welche besonders bei der Schilderung der Lands- huter Wirren (no. 352—354) hervortritt. Leider erlahmt gerade da, wo die Quellen aufhören, der Mut des Chronisten sehr schnell, und die Chronik versandet in wenigen mageren genealogischen Notizen. Freilich hat Füetrer, wie das Nachwort S. 214 zeigt, sein Werk weder für vollkommen, noch für abgeschlossen betrachtet, er wünscht, dass es ein tüchtigerer Kenner bessere, erweitere und fortführe, und an einigen Stellen im Inneren der Chronik hebt er das Bedürfnis einer Ergänzung besonders hervor; er hat auch, wie ich glaube, selbst Nachträge für die 2. Bearbeitung z geliefert. Aber dem innern Zusammenhang der Ereignisse, ihrer Bedeutsamkeit für die Folgezeit, für das Werden und Wachsen der Kultur seiner Zeit steht er ratlos gegenüber. Als Chronist 2 steht er daher auf einer niedrigen Stufe, die kaum über diejenige eines blossen Kompilators hinausgeht. Hauptaufgabe ist ihm das „zusamenrefeln, -klawben und -ersuechen" von zerstreuten Notizen, was er mit anerkennenswerter Geschicklichkeit besorgt, so dass ihm bei der kurzen Wiedergabe des Inhaltes seiner Quellen nur selten ein Missverständnis mit unterläuft. Berichten zwei Quellen in abweichender Weise über ein Ereignis, so hält er sich zunächst an diejenige, deren Darstellung mehr Folgerichtigkeit, einen natürlicheren Kausalzusammenhang bietet, e in Grundsatz, der ihn schon bei der Abfassung seiner 1 Es Hesse sich denken, dass Ebran, der selbst in diesem Kriege im Felde stand, Füetrer Mitteilungen gemacht hätte, die ja nicht durchwegs Selbsterlebtes zu enthalten brauchten. * Hiezu ist zu vergleichen das sehr zutreffende Urteil von Riezler, Geschichte ßaierns III, 910 ff. - LXIV — Dichtungen geleitet hat und den er im Buch der Abenteuer Cgm. 1. f. 17%5 ausspricht: Wie hie ist vnderschaiden das mer, hab ich genueg Mir gelesen in in paiden 1 , Welches hab mer volg vnd pessern fueg; fraw awentewr, nacli dem wollt ich mich richten. doch kains in seinem werde Will ich mit disem mere gar vernichten. In einigen Fällen, in denen die Quelle eine fortlaufende Erzählung ist, erlaubt er sich auch eine geschickte kleine Aenderung, um den bessern „fueg" herzustellen und mag sich um so eher für dazu berechtigt gehalten haben, als ihm mehrfach zwei und mehr in den Einzelheiten von einander abweichende Darstellungen einer Erzählung bekannt waren. Seine Ehrfurcht vor den alten Chronisten und noch mehr seine eigene Unselbständigkeit Hessen im Verlaufe der Arbeit weitergehende kritische Regungen nur schwer aufkommen; im Anschlüsse an die Polemik, die sich bereits in den Quellen vorfand, wagte sich aber seine Opposition gegen eine Darstellung einzelner Chroniken doch mehr und mehr hervor. In no. 75 (Abraham ist nicht erster Fürst von Oesterreich gewesen) und 183 (Otto von Freising's Ansicht über die Abstammung von Ornold und Wernher wird für weniger beglaubigt bezeichnet) ist die Polemik vollständig Ebran entlehnt. Zunächst regen sich bei Füetrer Bedenken gegenüber den Quellen von poetischer Form; die Bertasage wird nur unter Ablehnung jeder Garantie für ihre historische Wahrheit (no. 122) erzählt. Ebenso wird wenigstens der zweite Teil der Geschichte von Herzog Ernst, seine abenteuerliche Fahrt in's Morgenland, als unverbürgt unterdrückt (no. 202), und die Entscheidung über die Wahrheit der Geschichte von Ludmillas Verlobung wird ausdrücklich den „Weiseren" anheimgestellt (no. 230). Dabei pflegt Füetrer aber nicht zu unterlassen zu betonen, dass er sich nicht 1 Gemeint sind Albrecht von Scharfenbergs Merlin und die „Kronick von priton tt (Godofredus Monemutensis, Historia reguni Brilanniae). — LXV — zum Bichter aufwerfen und die Ehre keines Verfassers schmälern wolle. Für einen starken Beweis der Zuverlässigkeit einer Darstellung hält er den Umstand, dass sie auch in lateinischer Sprache zu finden war, obwohl er sich, wohl notgedrungen, an die deutsche Form anschliesst. Darum setzt er bei der Geschichte des Grafen Berchtoldus von Witteisbach (no. 191) noch ausdrücklich hinzu, dass er sie auch „zu latein" gefunden habe. Ganz richtig erkennt er aber den Widerspruch in dem Namen, der dem Pfalzgrafen beigelegt wird und wagt ihn selbständig zu verbessern. Noch weiter führt ihn sein kritischer Versuch gegenüber der Scheirer Chronik in no. 193, deren Chronologie ihm bedenklich erscheint. Günstig beeinflusst seine ganze Chronik der Umstand, dass er die Abstammungsverhältnisse besonders aufmerksam im Auge behält und sich offenbar einen Stammbaum anlegte, dessen Aufstellung schon ein klares Erfassen des Inhaltes seiner Quellen erforderte. Ein eigenes Urteil über die Handlungen der besprochenen Personen erlaubt er sich äusserst selten; um so überraschender erscheint der Freimut, mit dem er von den bayerischen Herzogen sagt, dass sie die Ansprüche auf ihren holländischen Besitz durch eigene Saumseligkeit verscherzt hätten (S. 186,23). Man muss wohl für sicher annehmen, dass Herzog Albrecht IV. sich Füetrer gegenüber selbst kräftig in diesem Sinne geäussert hat. Wie viele zeitgenössische Chronisten betrachtet Füetrer die Anführung der Quellen mehr für einen stilistischen Schmuck, als für eine Wegleitung und ein wirkliches Förderungsmittel für den Leser. Daher zögert er nicht, wo es ihm passt, die Quellenangaben seiner Vorlagen zu übernehmen und damit zu prunken, ja sie sogar an geeignet scheinenden Stellen auf's Geratewohl zu zitieren; den Vorwurf aber, dass er Quellenangaben direkt erfunden habe, um eigene Phantasiegebilde zu stützen, muss ich nach reiflicher Ueberlegung aller Umstände (vgl. oben die Behandlung der Quelle no. 50, Garibaldus) zurückweisen, ebenso wie die damit im Zusammenhang stehende Behauptung, dass Quellen und Erürtorungen N. F. II. V — LXVI - er einen Hang zum Abenteuerlichen in seiner Chronik verrate. Seine kleinen kritischen Anläufe berechtigen ihn nicht zum Ehrentitel eines Historikers; aber er ist ein ehrlicher, fleissiger und umsichtiger Sammler, seinem hohen Herrn mit rührender Treue ergeben, und er erkennt das Unzureichende seines wissenschaftlichen Urteils in gewinnender Bescheidenheit. VII. Die Fortsetzungen. a) Die Bearbeitung und Fortsetzung in z 1 . Die Fortsetzung, welche in der verlorenen Handschrift hinzugefügt worden sein muss, ist in der Handschrift B in der Hauptsache offenbar unverändert erhalten; so ist auch, obwohl B am 28. Juni 1502 fertig geschrieben wurde, nicht einmal die am 2. April 1502 geborene Susanna im Verzeichnisse der Kinder Herzog Albrechts IV. nachgetragen worden. Es scheint, dass Füetrer eine Ueberarbeitung seiner Chronik noch selbst beabsichtigt hat, indem er Randnotizen in einer Abschrift anbrachte und Zettel mit Verweisungszeichen einlegte. AVenigstens entsprechen die Zusätze, welche B und W gemeinsam sind, in Inhalt, Form und Sprache der Ausdrucksweise Füetrers. Auf einem der leeren Blätter am Ende der Handschrift schrieb er sich die beiden Notizen auf, die seine Chronik weiterführen sollten und dieS. 217,3-11 abgedruckt sind; noch weiter gegen das Ende schrieb ein Anderer unter Weglassung der nicht ganz 5 Monate alt gewordenen ersten Susanna eine Aufzählung der Kinder Herzog Albrechts IV. Dass Füetrer dieses Kinderverzeichnis nicht geschrieben hat, schliesse ich daraus, dass es so gar keine Rücksicht auf die vorausgehende Chronik nimmt, im Stile nicht recht zu Füetrers Ausdrucksweise stimmt und durchwegs warden statt waren setzt, was bei Füetrer nicht vorkommt und nicht dem Schreiber von B zur Last gelegt 1 S. unten S. 217—218. — LXVII — werden kann, da dieser in der Chronik regelmässig waren abschreibt 1 . Ferner schreibt Füetrer die Jahreszahlen in Worten °der (besonders gegen das Ende der Chronik) in römischen Ziffern, ebenso auch in den Zusätzen von z; das Kinderverzeichnis enthält dagegen beinahe lauter arabische Ziffern. Quellen. Die für die Zusätze (sie sind bei der Behandlung des Handschriften Verhältnisses unter z zusammengestellt worden, S. XXXII) in Betracht kommenden Quellen sind grösstenteils dieselben, welche in den alten Teilen der Chronik schon benutzt worden sind: Andreas, Ebran, die Scheyrer Chronik, Königshofen, Bruder Peter, Garibaldus, ^enealogia comitum ex stirpe S. Arnulfi descendentium Mettensis. Neu kommen hinzu: Die Merfart Gottefridis (ßuedbertus de S. Remigio), Annales Ducum Bavariae, Annales Altahenses, Conversio Bagoariorum et Carantanorum, die hegende von der hl. Kunigunde, Anndre v. Vitzentz und die Epistel Donati. Diese nur für die 2. Bearbeitung in z benutzten Quellen sind bereits oben unter den Quellen Füetrers behandelt und durch einen der Zahl vorgesetzten Stern gekennzeichnet worden. Das Verzeichnis der Kinder Albrechts IV. steht offenbar ln naher Beziehung zu dem weiter ausgeführten in W vö. 264,19 ff.) und demjenigen in Cgm. 427, welches unten S- LXIX abgedruckt ist. b) Die Fortsetzung in W. Inhalt. Gegen das Ende seines Werkes, wo für die Neuzeit chronikalische Quellen fehlten, wies schon Füetrer Se lbst auf Lücken hin und bat kundige Leser, sie auszufüllen. Hier setzt der Fortsetzer ein und gibt an 4 Stellen Wertvolle Nachträge zu den Jahren 1449 und 1461—63 betreffend 1. die Regierung Pfalzgraf Friderichs I., des Siegreichen (S. 200,12), 2. die Charakteristik Herzog Johannes IV., de s Wahrhaftigen (S. 209,4), 3. die Charakteristik Herzog Heinrichs XVI., des Reichen, von Landshut (S. 211,7) und , * Füetrers eigene Zusätze ergeben kein späteres Datum als 1481; "er Verfasser des Kinderverzeichnisses gibt als letztes Datum S. 218,29 irJL 13, Juni 1500. Bald nach dieser Zeit, jedenfalls vor dem 2. April ^2 muss z mit diesem Verzeichnis versehen worden sein. — LXVIII — 4. die Kriegsführung von dessen Sohn Ludwig IX. (S. 212,8). An den Schluss der Chronik fügt er dann seine sehr bedeutsame Portsetzung in folgender Anordnung: Die Lebensweise und Regierung Herzog Georgs von Landshut, besonders sein Streit mit Ulm, die Gründung des schwäbischen Bundes und Georgs Missgunst gegen Albrecht IV. in der Abfassung seines Testamentes (S. 219,3—221,19). [Hier erscheinen an ganz unpassender Stelle die beiden Abschnittchen, welche Füetrer in z der alten Chronik beifügte.] Herzog Albrechts IV. Eintritt ins Regiment und die Reibereien mit seinen Brüdern (Böckler- und Löwenbund) (222,1—226,34). Der Handel mit Kaiser Fridrich III. wegen Regensburg (226,35—230,11)- Der Landshuter Erbfolgekrieg, mit Einfügung von 2 Urkundenabschriften (230,25 — 258,35). Die Einführung der Primogenitur (258,36—259,23). Die Charakteristik Albrechts IV., seiner Gemahlin und Brüder, eine Aufzählung seiner Kinder und eine kurze Behandlung der Verhältnisse unter Herzog Wilhelm IV. (259,24—268,38). Quellen. Es ist wohl nicht zu bezweifeln, dass dem Verfasser das ganze urkundliche Material für die Zeit, welche er behandelt, bekannt war, wenn ihm auch zur Zeit der Abfassung seiner Chronikfortsetzung nur noch ein kleiner Teil davon zur Verfügung stand. Direkt vorgelegen haben ihm ausser der Handschrift z von Füetrers Chronik: 1. Ein Verzeichnis der von der Landschaft zu Landshut 1503 gewählten 64 Mitglieder des Ausschusses (S. 232,39 bis 235,10). Vgl. Zainer, De Bello Bavarico, üefele, Rer. Boic. Scriptores II, 372. 2. Der Vertrag zwischen der Landschaft zu Landshut mit Herzog Ruprecht v. d. Pfalz (S. 236). 3. Maximilians I. Augsburger Schiedsspruch (S. 237,25 bis 238,9). 4. Der Kölnische Spruch 1 (S. 246-255). 5. Ein vollständiges Verzeichnis der Kinder Albrechts IV. (S. 264,23-267,7). 1 An ein Verzeichnis über Gewinn und Verlust infolge der Ausführung des Kölner Spruches scheint er sich eher zu erinnern, als dass es ihm direkt vorgelegen hätte (vgl. 267,22-37. 268,16-38 und Kölner, Ephemerides Belli Palatino-Boici, Oefele, Rer. Boic. Scr. II, 487—493). — LXIX — Offenbar hat W das Killderverzeichnis in z (-= B) benutzt, aber auf Grund einer genaueren, wohl am herzoglichen Hofe erhaltenen Zusammenstellung erweitert. Die unten abgedruckten Notizen müssen wohl derselben Quelle entnommen sein; so erklären sich die mit W übereinstimmenden Ausdrücke am einfachsten, wie z. B. beim Tadel der Verheiratung von Herzog Georgs Tochter mit Ruprecht von der Pfalz (W, S. 230,34: Da schlueg auch nie glück zue. Notizen: da schlueg vor des nye gluck zue). Die Hauptquelle ist aber die reiche Erinnerung und feine Auffassung eines geistvollen Mannes, der mitten im politischen Getriebe gestanden hat. Notizen in Cgm. 427. Fol. 250 ul . Item M° cccc 9 02 pran benedicten pewren zu grünt aus an mantag nacht vor sophie mit glocken taflen vnd aller gezierd [10. Mai 1490]. Fol. 250 b . Anno domini M° cccc 86 Herzog albrecht von payren het hochzeit mit frawen künigunden geporen von ostereich ain tochter des aller durchlewchtigisten romischen kaiser Fridrich des dritten vnd Schwester des aller durchlewchtigisten romischen kunig maxi- milian etc. zu weinachten [25. Dez. i486]. Anno D' M cccc 0 88 gepar fraw Kunigund frawen sidonyam pfalltzgrefin an .S. philipp vnd Jacob tag vnd ward getauft In der capellen In der allten vest [1. Mai 1488J. Anno M cccc 0 9 03 gepar f. K. frawen Sibilln am 16 tag juni 2 stund nachmittag [16. Juni 1489]. Anno M cccc 0 92 gepar F. K. frawen Sabinam an S Jörgen abent [23> April 1492]. Anno 6 D 1 M° cccc 0 lxxxx 3 starb der aller durch- lewchtigist Römisch kaiser Fridrich an mantag nach Marie etc. schiedumb D g g s. [Dem got genedig sey ; 19. Aug. 1493]. 1 1. Hand; die zitternde Schrift eines alten Mannes. ' Vgl. MG. Pertz SS. IX, 237: 1490, 11. Mai in vigilia roatutina. 8 Es sollte 1489 stehen. 4 Dagegen unten 265,19: 24. April. 6 Wohl von der gleichen Hand, aber später, eingetiagen. — LXX — Fol. 251 al . Item 1493 'an pfintztag vor assumptionis marie starb der durchlewchtig hochgeporen fürst herzog Kristof von pairen an der widervart von dem heiligen grab Jerusalem vnd ligt pegraben zu rodis Jn .S. anthony kirchen dem g g sey, amen [8. August 1493]. Item 1493 gepar fraw Kunigund herzog wilhalm an S Britzy tag morgens zwischen fünf vnd vj gen dem tag vnd ward getauft zw vnser lieben frawen auf dem kor von......... 2 Hundertpfundt pfarrer da selb. gevetret waren graf vlrich von montfortt graf Jörg von helfenstain vnd Jörg von eysenhofen hofmaister. do sang man auf dem kor de deum laudamus gar frolich. do ward an dem mart ain schons frewden fewer gemacht vnd In allen kirchen all glocken gelewt [13. Nov. 1493]. Fol. 251 b s . Item M° cccc 0 Ixxxxv gepar fraw Iüinigund herzog Ludwigen zu grunwald an freitag vor S Matheus morgens zwischen sexen vnd siben. Da ward zu münichen gar ain schon frewden fewer an dem mart gemacht vnd all glocken gelewt [18. Sept. 1495]. Item M° cccc 0 Ixxxxviij gepar fraw kunigund frawen susanna an dem xv tag Juli dar an gevallen was der tag der xij poten aus tailum morgens zwischen acht vnd neyn [15. Juli 1498]. Item M cccc 0 Ixxxxviij starb fraw susanna an S niklas tag der got genedig sey [6. Dez. 1498]. Item M cccc 0 lxxxxviiij verheirat herzog Jörg von lantzhuet sein tochter des pfaltzgraf Philips sun, der was geweiter pischof zu Freysing vnd preitgam vnd prawt waren an mittel 4 geschwistergeit kind, wan des preygam mueter vnd der prawt vater waren recht prueder vnd Schwester, da schlueg vor des 5 nye gluck zue [1499J. Fol. 252 ae . Item anno domini millesimo quinguentesimo quarto Obiit Illustris Comes Palatini Eeni Kuepertus In die 1 2. Hand, sehr ähnlich der Schrift des Korrektors von Cgm. 1. 8 Die Lücke der Handschrift ist zu ergänzen durch „Balthasar". 3 Wohl von der 2. Hand, aber zu anderer Zeit eingetragen. 4 unmittelbar. * vorher, von je her. 6 3. Hand. — LXXI - scti. Bernhard] abbatis In castro civitatis Lantzhuet. Et postea in die exaltationis scte. crucis Obit uxor ipsius comitis rueperti anno eodem, filia ducis bauarie Georgi [20. Aug. und 14. Sept. 1504]. Anno domini Millesimo quingentesimo tercio Obijt Illustris princeps bauarie Georgius Sequenti die post fostum S. Andree apostoli [1. Bez. 1503]. Anno domini millesimo quingentesimo quinto Obijt Illustris ducissa Zidania filia ducis Albertj bauarie et fuit desponsata Illustri comiti Palatino Reni Ludouico, Praedicta Domina Zidania Obiit antequam convenirent et copularentur. Obiit autem in die S. Ruperti episcopi et sepulta est aput beatam virginem In civitate Mona- censi. Omnes autem deus conservat [27. März 1505]. Fol. 252 b K Anno domini M° cccc 0 Lxxxiiij 2 prach herzog albrecht .S. Arsacium von Ilmunster gen munichen an mantag nach Invocauy vnd kumen dy korhern von Ilmunster zu der stitft gen vnser lieben frawen zu munichen [17. Februar 1494]. Fol. 253". Anno domini M cccc 0 Lxxxxij an ertag In der karwochen starb Junckfraw Katrey pey dem rent- maister matheus Prezel der got genedig sey [17. April 1492]. Fol. 253 b . Anno domini M° cccc 0 Lxxxv an Mantag nach Invocauy rait herzog Albrecht zw munichen aus mit ainem schönen zewg vnd nam ein [Der Schluss fehlt. 21. Febr. 1485]. Anno 3 domini M v° gebar fraw kunigund hertzog Ernst an dem xiij tag des monats Junij in der nacht, als die vr xj het geschlagen vnd haben in ausz der tauff gehöbt grauf Ernst von hornstain vnd hainrich. von weyden an statt vnd von wegen hertzog Ernsts bischouen zu Maydburg etc. [13. Juni 1500]. Zeitbestimmung. Das letzte Datum, welches sich aus der Fortsetzung W gewinnen lässt, ist das Beilager Sabinas mit Herzg Ulrich von Wirttembcrg vom 2. März 1511 1 Wohl von der 2. Hand. ' Darüber die Verbesserung: 94. 8 4. Hand. — LXXII — (S. 265,26). Zur Zeit der Abfassung lebte Herzog Wolfgang noch (S. 264,17), welcher am 24. Mai 1514 gestorben ist Die Fortsetzung fällt also zwischen den 2. März 1511 und den 24. Mai 1514, und zwar wohl die ganze Arbeit des Portsetzers; denn sie ist offenbar in einem Zuge geschrieben und nicht in verschiedenen Zeiträumen oder gar unmittelbar nach den Ereignissen eingetragen worden. Dies zeigt sowohl der Stil, als auch die Beobachtung, dass da, wo keine geschriebenen Quellen direkt vorlagen, die Zeitangaben nur ungefähr und wohl nur aus der Erinnerung angegeben sind 1 . Verfasserfrage. Zuerst hat Kluckhohn 2 die Frage aufgeworfen, ob Füetrer die Fortsetzung in W verfasst habe, und er kam, obwohl er ihren ganz verschiedenen Charakter nicht verkannte, zu dem Schlüsse, es sei doch wohl Füetrer gewesen, der als reifer Mann seine Jugendarbeit 30 Jahre später wieder aufgegriffen, zu verbessern gesucht und fortgesetzt habe. Lorenz 3 schloss sich ihm ohne weiteres an, auch noch in der 3. Auflage; Kiezler dagegen, der auch meiner gegenteiligen Ansicht 4 Beachtung schenkte, war viel eher geneigt diese Identität abzulehnen 5 . Es ist in der Tat nicht daran zu denken, dass Füetrer die Fortsetzung in W verfasst haben könnte; nichts weniger als alles spricht dagegen. Es wäre ganz unmöglich sich das Verh ältnis zu z vorzustellen, dessen Kinderverzeichnis von W benutzt worden ist und dessen 2 fortsetzende Abschnittchen so ganz unpassend in der Fortsetzung von W (S. 221,20-29) stehen geblieben sind. So würde doch ein Verfasser seinem eigenen Werke gegenüber nie verfahren 0 . 1 Herzog Christof stirbt „am herbst" [8. Aug.] 1493, Herzog Georg von Landshut „zu Martinj" [1. Dez.] 1503. 7 Forschungen zur deutschen Geschichte VII, 212. Göttingen 1867. 8 Deutschlands Geschichtsquellen im MA, 3. Aufl. Berlin 1886. I, 211. * Zeitschrift für deutsches Altertum XXVII, 287 (1883), wo ich bereits den Tod Füetrers vor das Jahr 1500 setzte, indem mir die Unmöglichkeit, ihm die Fortsetzung in W zuzuschreiben, bereits klar geworden war. 6 Geschichte Bayerns III, 911. 1889. Auf die dort gegebene vortreffliche Charakteristik des Fortsetzers ist besonders hinzuweisen. • Es ist auch zu beachten, dass der Inhalt des 1. Abschnittchens (Wagenburg vor Giengen) von W an der richtigen Stelle (212,26) bereits erwähnt worden ist; um so ungeschickter machen sich die beiden Abschnittchen in seiner Fortsetzung. Vgl. meinen Erklärungsversuch S. 221, Anm. 5. — LXXIII — Wenn Kluckhohn angibt, dass der ungewöhnliche Ausdruck Gesta und Getat auch in der Fortsetzung erscheine, so ist dies nur insofern richtig, als in der Fortsetzung nur das erste Wort und auch dieses nur in der dialektisch abweichenden Form Jessta vorkommt. Die Sprache zeigt überhaupt starke Unterschiede, von welchen ich einige der wichtigsten hier anführe, indem ich für die Zitate auf das Glossar verweise: sipp F, sipt W. mit weiben F, mit weibern W. luft m. F, luft f. W — paid F, ped W. minder F, myner W. wenig F, weinig W. nicht F, nichts, nichs W — des geleich F, des geleichs W. weit F, weyten W — zwischen c. Gen. F, c. Gen. oder (meistens) Dat. W — verstrecken c. Dat. F, c. Acc. W. ordnen F, ornen W. zwang F, dwang W. verprant F, verprent W. rannt F, rennet W. belaib, erschain, raisz, schraib, traib F, belib, erschine, risz, schrib, trib W. geschaffen F, geschafft W. tuen F, thain W. Noch verschiedener ist der Stil von W, der einem ganz andern Charakter angehört. An und für sich ziemlich unbeholfen, wird er durch die geistvolle und klare Art des Gedankens interessant und gefällig; durchdringend und gründlich im Denken zwingt der Verfasser die Sprache zu knappem und treffendem Ausdruck. Mit freiem Mannesmute, der den Kennern der damaligen Zeit auch trotz der Anonymität Achtung abnötigen muss, spricht er den Fürsten gegen über die Wahrheit aus, während Füetrer den gnädigen Herren eine fast unbedingte Devotion entgegenbringt und die Lösung schwieriger oder heikler Fragen lieber „in der vederen" lässt und sie einem andern empfiehlt. Ein geradezu imponierend selbständiger Denker tritt uns hier entgegen, dessen politisch reifes Urteil von hoher staatsmännischer Begabung und Erfahrung zeugt. Mit der Begeisterung eines zielbewussten Verstandesmenschen hat er den Gedanken der Einheit und Grösse des bayerischen Landes erfasst, und das Herz blutet ihm bei der Erzählung, wie v on dem Errungenen so viel wieder losgerissen worden ist: Das ist nie ein Schwärmer für die alten Eitterromane gewesen, der hat nie den Traum der Vergangenheit geträumt; der war ein Mann der Gegenwart und Zukunft, bereit seine volle Kraft für die klar erschaute Idee einsusetzen. Von — LXXIV — sich und seinen Beziehungen spricht er gar nicht, und doch gewinnt man ein lebensvolles Bild von seinem Wesen; durchaus objektiv ist seine Darstellung, und doch legt er so viel Subjektivität zwischen die Zeilen; künstlerische Wirkung scheint er kaum zu beabsichtigen und genügt doch in hohem Maße dem Kunstprinzipe des Geschichtschreibers. Wer war er? Die Antwort scheint sehr naheliegend zu sein. Füetrer empfiehlt seinem Herrn im Nachworte (S. 214), was an seiner Chronik fehle, durch den Hofmeister Jörg von Eysenhofen bessern zu lassen, der in diesen Dingen mehr Kenntnisse besitze. Weiss man, dass in einem von diesem Hofbeamten unterzeichneten Ingolstädter Turnierausschreiben die Infinitivform „thain" für „tuen" vorkommt, so möchte man ihm ohne weiteres die Fortsetzung zuschreiben. Allerdings wird er vom Verfasser in der Fortsetzung in einer Weise erwähnt, die nicht gerade für seine Identität mit ihm spricht; indessen ist darauf nicht viel Gewicht zulegen, weil der Verfasser den Leser offenbar absichtlich über seine Person im unkaren lassen will. Den Ausschlag gibt, dass Wig. Hund 1 berichtet, er sei 1498 gestorben. Auf der Suche nach dem wirklichen Verfasser hat man zunächst die Anhaltspunkte zusammenzustellen, welche 'dabei in's Auge zu fassen sind. 1. DieStellung des Verfassers zu den Staatsverhältnissen. Ein entschiedener Gegner Herzog Georgs von Landshut, sowohl was sein Privatleben, als auch was seine Missgunst gegen Herzog Albrecht IV. anbetrifft, steht er im Landshuter Erbschaftsstreite durchaus auf Albrechts Seite. Selbst der Papst wird getadelt (220,27), weil er den Dispens für die Heirat Herzog Rueprechts mit Herzog Georgs Tochter bewilligte. Obwohl der Verfasser fest zu Herzog Albrecht steht und von ihm sagt, dass er ein frommer Herr war und ihm wahrlich nichts Arges nachgeredet werden konnte (259,38. 260,29), so ist er doch durchaus nicht blind gegen seine Fehler, er hält seine Abmachungen mit Herzog Sigmund hinter dem Rücken des Kaisers (228,2. 15) für anfechtbar, hebt seine Geringschätzung des Kaisers, obwohl 1 Bayrisch Stammenbucb, Ingolstadt 1598. S. 196. — LXXV — das Recht der bayerischen Herzöge auf Regensburg mit juristischer Findigkeit verteidigt wird (228,18 ff.), als arge diplomatische Unklugheit hervor {230,7), tadelt an seiner innern Politik die Bedrückung des Volkes, auch der Geistlichkeit, wegen seiner leidenschaftlichen Liebe zur Jagd (259,35. 260,1-5. 21-25) und sein Misstrauen, das ihn in seinen spätem Jahren dazu führte, den Kreis seiner Berater immer mehr einzuschränken (260,6-15). Man gewinnt den Eindruck, der Verfasser habe sich selbst auch zurückgesetzt gefühlt. Während Kaiser Maximilian als Kriegsherr, besonders als Leiter seiner Artillerie hoch gerühmt wird (241,23), werden doch verschiedene, Bayern ungünstige, Bestimmungen desselben, besonders sein Anspruch auf das sogenannte Interesse (267,22), nicht gebilligt. Man merkt aber, dass sich der Verfasser Zwang antut, seine tadelnden Ausdrücke gegenüber der Haltung des noch lebenden Kaisers zu mildern. Das ist aber keineswegs der Fall gegenüber dem Grafen Eytelfritz von Zollern, dem vomKaiserAlbrechtdemlV. zugeordneten Feldobersten, der scharf kritisiert wird (240,1). 2. Persönliches. Die Art, wie er vom Adel spricht (243,29 ff. 268,9), zeigt, dass er jedenfalls nicht dem Adel entstammte und ihm auch nicht gerade gewogen war; doch ist er tüchtigem ritterlichem Tun zugetan und bewundert Herzog Christofs ausserordentliche Kraft und Tapferkeit mit einer gewissen Begeisterung, so wenig er auch mit dessen Ansprüchen auf einen Anteil an der Regierung einverstanden ist. Das Urteil über die Berechtigung Herzog Georgs, seinen Eidam Rueprecht als Erben einzusetzen (221,4. 231,13-24) und über die Berechtigung Kaiser Maximilians, sein Interesse einzufordern (267,23 ff.), sowie Ausdrücke wie angnaten (235,16) fürtrag und fürtrager (237,22), ">nit peyständen wol gevasst (237,24) weisen deutlich auf einen Juristen mit guter staatsrechtlicher Bildung hin, der, gleich Herzog Albrecht, seine Studien in Italien gemacht haben mag, worauf wenigstens der ungewöhnliche Ausdruck Perpundt (it. per punto) deutet. Da Originalabschriften höchst wichtiger Urkunden in seinem Privatbesitze waren, so dass er sie zu Einlagen in der Chronik verwenden konnte, ist anzunehmen, dass er gerade bei jenen Handlungen eine Rolle spielte, also an den Verhandlungen der Land- — LXXVI — schaft zu Landshut mit Pfalzgraf Rueprecht, sowie am Kölner Tage einen hervorragenden Anteil hatte. Weil die Chronik offenbar nicht für den Herzog, sondern für Verwandte und Freunde geschrieben ist, so ist anzunehmen, dass er nicht am Hofe schrieb; ja es scheint, er habe schon zu Herzog Albrechts Zeiten eine gewisse Zurücksetzung empfunden (260,1-14) und sei unter Herzog Wilhelms Regierung unter denen gewesen, auf deren Rat nicht mehr gehört wurde (268,14). Was seine Herkunft anbetrifft, so weist namentlich die von ihm gebrauchte Infinitivform fhain für tuen auf den östlichen Teil des Landes, gegen Oesterreich hin. Alle diese Anhaltspunkte führen auf einen Mann, der in Bayern um die Wende des Jahrhunderts eine Rolle spielte, Dr. Peter Paumgartner 1 . Sein Vater, der 1477 zu Wasserburg gestorben ist, gehörte wohl nicht dem Adel, jedenfalls nicht dem höheren an, muss aber ein wohlhabender Bürger gewesen sein, der seinen beiden Söhnen eine tüchtige Bildung zuteil werden lassen konnte. Wenn der Sohn Dr. Peter nun im Verzeichnisse der 64 des Ausschusses der Landschaft zu Landshut (233,18) doch unter den Adeligen aufgeführt ist, so kommt dies von seinem Doktortitel her, der ihn nach einer von Herzog Georg erlassenen Verfügung, die dem alten Adel kaum sehr angenehm gewesen sein wird, hiezu berechtigte. — 1478 lehrte er als „Dr. iuris utriusque et Canonum professor u an der Universität Ingolstadt, 1479 (Sommer-Sem.) als XV. Rektor und 1482 (Winter-Sem.) abermals als Rektor (der XXI.) 1489 wurde der Rentmeister der Universität in einer Instruktion der Räte Herzog Georgs von Landshut aufgefordert, „etlich Statut und Ordnung", die von Dr. Peter Paumgartner und andern gemacht worden seien, zu beachten. — 1490 nahm er als Rat Herzog Georgs an den Verhandlungen für die Vorbereitungen zum Empfang Kaiser Maximilians in Augsburg teil und erhielt dort als Ehrengeschenk „4 kannten" Wein, während dem 1 Notizen über ihn finden sich besonders bei H u n d, Bayer. Stammenbuch, bei Freyberg, Sammlung hist. Schriften III, 503. Med er er, Annales Ingolstadiensis Academiae, vol. 1.1782. K. Prantl, Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in Ingolstadt 1872. 2 Bde. — LXXVII - Kanzler Wolfgang Kolberger deren 20 verehrt wurden 1 . — 1492 erschien er bei einer Senatssitzung der Universität Ingolstadt als „ambasiator", Abgeordneter, Herzog Georgs.— Im März 1495 war er am Wormser Reichstage einer der beiden Vertreter Herzog Georgs 2 . — 1496 vermählte er sich mit Anna, der Tochter Wilhelm Trenbecks. — 1497 stiftete er sich einen Jahrtag zu Freising. — Am 13. Dezember 1503 wurde er von der Landschaft zu Landshut nach Herzog Georgs Tode in den Ausschuss und von diesem zum Kanzler gewählt (S. 233,31 und Krenner XIV, 41). — 1504 wurde sein Haus am Narrensteig neben dem Preysinghaus in Landshut durch die Pfälzischen von Grund aus zerstört. (Dafür bekamen er und sein Bruder Wolfgang, Rentmeister zu Burghausen nach der Beendigung des Landshuter Erbfolgekrieges um geringes Geld von Herzog Albrecht IV. die Herrschaft Fräunstein und Ering) 3 . — Am 24. Mai 1504 wurde Wasserburg von den Pfälzischen besetzt, nachdem sie allerdings vergeblich versucht hatten, den bayerisch gesinnten Kentmeister Wolfgang Paumgartner, Dr. Peters Bruder, mit 4000 fl. und andern Versprechungen zu bestechen 4 . — Im Juli 1505 schickte Albrecht IV. Dr. Peter Paumgartner nebst 8 andern Bevollmächtigten nach Köln zur Entgegennahme des Schiedsspruches Kaiser Maximilians in Sachen des Landsbuter Erbfolgekrieges (S. 249,37). — Im März 1514 wurde, wie man aus dem „ Ausmusterzettel * erfährt, der Landshuter Kanzler Dr. Peter Paumgartner durch die Landschaft von seiner Stelle entfernt, wie es noch vielen andern erging 5 . Dr. Peter Paumgartner hatte Gelegenheit genug, Herzog Georgs schmähliches Treiben zu beobachten; als gründlicher Kenner der erb- und staatsrechtlichen Verhältnisse musste er dessen Testament verurteilen; dem weitblickenden Patrioten konnten die verhängnisvollen Folgen desselben nicht ver- 1 Augsburger Annalen, Städtechroniken 25, 349,27. * Krenner, Bayrische Landtagshandlungen IX, 360. 8 Heigel, Anmerkungen zur Landshuter Ratschronik, Städtechronik 15,364. Hund, a. a. O. III, 503. * Kölner, Ephemerides bei Oefele, Her. Boic. Scr. II, 481 a . Ausführlicher Bericht bei Westenrieder, Histor. Schriften I, 183—203 (Original im Stadtarchiv in Wasserburg). 0 Itiezler, Geschichte Bayerns IV, 18. — Lxxvin — borgen bleiben. So ist er gewiss mit voller Ueberzeugung, nicht etwa weil er sich besondere Vorteile davon versprochen hätte, nicht auf die Seite Pfalzgraf Ruprechts, sondern auf diejenige Herzog Albrechts IV. getreten, mit dem er in seinen Ansichten zum grossen Teile übereinstimmte. Sein neuer Herr betraute ihn mit wichtigen Missionen, aber die misstrauische Natur, die bei dem alternden Herzog immer mehr hervortrat, scheint ihn veranlasst zu haben, dem klugen, aber kalten Verstandesmenschen nicht zu viel Macht in die Hand zu geben und andere zu seinen „engen Räten" beizuziehen. Dr. Johannes Neunhauser dürfte der Bevorzugte geworden sein; wenigstens findet man diesen und nicht Paumgartner unter den von Herzog Albrecht seinem unmündigen Nachfolger verordneten Räten. Unter der Regierung der Vormünder wird Paumgartner noch mehr zurückgesetzt worden sein; als Kanzler zu Landshut konnte er keinen weitgehenden Einfluss mehr ausüben und war mehr zur blossen Beobachtung verurteilt. Seine Absetzung durch die Landschaft möchte ich so erklären, dass der kalte Mann, der gewiss gerecht, aber mit wenig Pietät urteilt, der mit seinem scharfen Verstände und seiner rücksichtslosen Kritik ohne Zweifel links und rechts viel Anstoss erregt haben wird, beim Adel kaum beliebt sein konnte und daher beim grossen Reinemachen 1514 auch beseitigt wurde. Es sind noch einige Punkte zu behandeln, welche gegen Paumgartners Verfasserschaft zu sprechen scheinen. 1. Herzog Georgs Tod ist auf Martini 1503 gesetzt, während er sich tatsächlich am 1. Dezember ereignete. Dagegen ist nochmals daran zu erinnern, dass die Zeitangaben des Verfassers, wo ihm nicht gerade eine Quelle direkt vorlag, überhaupt ganz allgemein gehalten sind. So stirbt Herzog Christof (8. August) „im Herbst u 1493, Herzog Sigmund (1. Februar) „an Lichtmess" 1501, Herzog Albrecht IV. (18. März) „in den Fasten" 1508. Am auffallendsten ist die Ansetzung von Albrechts Eintritt in die Regierung (15. September 1465) auf „Lichtmess 1466", wobei wohl die Neuordnung der Regierungsverhältnisse, die am 14. März 1466 zum Abschluss kam, in's Auge gefasst worden ist, vgl. S. 223,9. Genaue Zeitangaben sind offenbar vom Verfasser nicht beabsichtigt; er begnügt sich damit, sie aus dem Gedächtnis zu geben. — LXXIX — 2. Befremdend wirkt es, dass Dr. Peter Paumgartner die Besetzung von Wasserbnrg durch die Pfälzischen nicht erwähnt haben sollte, während doch sein Bruder Wolfgang, «er dortige Rentmeister, dabei als treuer Anhänger des bayerischen Herzogshauses eine nicht unrühmliche Bolle spielte. Die Erklärung kann in 243,22-25 gefunden werden, wo der Verfasser gleich nach der Erwähnung Wasserburgs sagt: Diner betrüg und gevärde sind . . . in disem krieg so vil geüebt und gebraucht, das die zu lesen verdrieslich warn; sy wurden auch zu vil hocher und trefflicher leüt anrüeren; darumb lc hs underlass. 3. In der Liste der 64 Mitglieder des von der Landschaft zu Landshut gewählten Ausschusses findet sich bei Dr. Peter Paumgartners Namen der Zusatz: zum Fraun- a mn. Er kaufte den Frauenstein und Ering aber erst nach ae m Landshuter Erbfolgekrieg zusammen mit seinem Bruder. -Kann man dies ' als einen Beweis für die Unbekanntschaft des Verfassers mit den Privatverhältnissen Paumgartners auffassen, so lässt sich gewiss mit ebenso viel Berechtigung annehmen, dass er mit einem gewissen Stolze den herrschaft- Kihen Besitz seinem Namen hinzufügte. 4. Biezler sagt U, 599, dass man den ausführlichen Bericht über Wasser- nrgs Besetzung dem bayerisch gesinnten Bentmeister Wolf aumgartner, dem Bruder Dr. Peters, verdanke, was ich 0 auffassen zu müssen glaubte, dass Wolf Paumgartner Jenen Bericht selbst geschrieben habe. Ich nahm nun an, er Dialekt Wolfs dürfte trotz der langen Trennung wohl 0c n demjenigen Peters ziemlich gleich sein und eine Ver- s eichung der Sprache jenes Dokumentes mit derjenigen der Fortsetzung in W könnte mehr Licht in die Frage der er fasserschaft Dr. Peters bringen. Nachdem ich mir nicht ohne Schwierigkeit Einsicht in jenes Schriftstück verschafft latte 1 , konnte ich feststellen, dass die Sprache nur in Kleinigkeiten, aber doch bestimmt von derjenigen des Fort- zers in W abweicht, gleichzeitig indessen auch, dass der ei "icht zwar sehr stark durch die Depositionen Wolf Paumgartners beeinflusst ist, aber nicht von ihm, sondern von g_, Die Möglichkeit, es zu benutzen, verdanke ich dem freundlichen w l gegenkommen Herrn Dr. K. Brunhubers, des Stadtaichivars von Wasserburg. LXXX — einem Untersuchungsbeamten abgefasst zu sein scheint, da von ihm in der dritten Person gesprochen wird. Von dieser Seite ist daher leider weder etwas für, noch gegen die Ver- fasserschaft Dr. Peters zu gewinnen. Daran ist die Erörterung noch eines weiteren Anhaltspunktes zu schliessen. Wie der S. XXVI abgedruckte Eintrag in der Handschrift W zeigt, befand sie sich 1520 im Besitze Bernhardins von Trenbach (f 1530) zu Burgfrid, zu jener Zeit Pfleger auf S. Georgen Berg ob Passau. Nun war Bernhardin von Trenbecks Schwester Anna seit 1496 mit Dr. Peter Paumgartner verheiratet, und durch sie kann die Handschrift sehr wohl an ihren Bruder gelangt sein, der literarischen Bestrebungen zugetan gewesen sein muss; auch von seinem Sohne Hans wird berichtet, dass er ein „geschickter, wohl erfahrener, prachtlicher Mann, etlicher Sprachen kundig" gewesen sei K Weil sich die Handschrift damals in fremder Hand befand, ist vorauszusetzen, dass der Verfasser der Fortsetzung in W, der zu Bernhardin von Trenbeck in Beziehung stand, 1520 bereits gestorben war. üb dies auf Dr. Peter Paumgartner auch zutrifft, weiss ich nicht bestimmt; er ist bis jetzt nach 1514 nicht mehr nachgewiesen worden. Sein Todesjahr ist leider nicht bekannt; sicher ist nur, dass ihn seine Gattin (f 1533), welche als Witwe bei ihrem Schwiegersohne Sigmund von Preisingen zum Hubenstein wohnte, geraume Zeit überlebte 2 . Nach Prüfung aller Umstände halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass der Verfasser der Fortsetzung in W, der seinen Zeitgenossen unbekannt bleiben wollte und al| e Spuren, die auf seine Person führen konnten, so sorgfältig verwischte, Dr. Peter Paumgartner war. c) Die Fortsetzung in H. Der Inhalt von II (vgl. S. 269 ff.) ist durch Streichung einzelner Kapitel der Handschrift W und sämtlicher B el " fügungen des Fortsetzers, die durch Vergleichung mit C 1 Hund, bei Freyberg III, 733. . ^ _ rten ■ Daraus, dass der Fortsetzer in W (S. 264,17) nicht erwar. konnte, Herzog Wolf gang (geb. 1. Nov. 1451) zu überleben, kann v* schliessen, dass jener älter war. — LXXXI — festgestellt wurden, und durch Einlegung von neuen Abschnitten entstanden, wozu dann noch als Fortsetzung nur der kleine Zusatz auf Seite 278 kommt, der sich auf die Vertreibung der Juden aus Landshut durch Herzog Ludwig bezieht. Quellen. Für diese Bearbeitung wurden verwendet: Königshofe n, in einer Handschrift der Gruppe A, die 2. bayerische Fortsetzung der Sachs. Weltchronik, Matthias von Kemnat 1 , Matthias Niuwenburgensis 2 , Anonyme Chronik von Augsburg 8 , Aventins Bayerische Chronik 4 in der Handschrift M. Zeitbestimmung. Aventin beendigte seine grosse r 'hronik am 23. März 1533; doch liefen schon vorher deutsche Chroniken von ihm um. So fand ich eine solche in den ^egernseer Ausgabenregistern 5 zum Jahre 1522 erwähnt, w o fol. 328 b steht: Item xv er vmb ain cronica aventinj Havarie. Da aber für H die Handschrift M benutzt worden ls t, muss von 1533 ausgegangen werden, liock inger B hat schon auf die zur Datierung wichtige Stelle hingewiesen : Herzog Otthainrich brachte die Statuen unseres Herrgottes Und der Apostel nach der Beendigung des bayerischen Krieges (.1505) nach Neuburg oberhalb Ingolstadt; „alda im rauch & e & himbl gefaren". Iliezler 7 zeigt, dass der grösste Teil der Stadt Neuburg am 6. Mai 1535 abbrannte, und bezieht den letzten Ausdruck auf die Vernichtung jener Kunstwerke durch diesen Brand. Es liegt kein Grund vor, die Richtigkeit dieser Datierung anzuzweifeln, wonach also H nach 1535 Ve rfasst worden ist. Der Verfasser ist unbekannt. Offenbar suchte er seiner Chronik den Anschein eines selbständig neu erstellten Werkes zu geben, indem er die Kapiteleinschnitte versetzte. Wie geistlos er arbeitete, erhellt schon daraus, dass er m ' Die ersten beiden Quellen wurden schon von Füetrer benutzt. — attn. y. K., Quellen und Erörterungen zur bayerischen und deutschen Schichte II. III. ed. Hofmann. s Ed. Böhmer, Fontes Her. Germ. IV; ed. Studer, Bern 1860. Städtechroniken XXII. ( Turmair, Werte, München 1881. Kaiser. Reichsarchiv, Kloster Tegernsee, no. 186. Abhandlungen der k. bayer. Akad. III. Ol. XIV, 194. Turmair, Werke III, 572. Quellen und Erörterungen N. F. II. VI — LXXXII — unter Benutzung von P alles sorgfältig aus der zu gründe gelegten Handschrift W ausschied, was der Fortsetzer dem alten Werke Füetrers hinzugefügt hatte, also das weitaus Beste von allem beseitigte. VIII. Benutzung durch spätere Schriftsteller. Wie sich aus dem Stammbaume auf S. XXIX ersehen lässt, sind in kurzer Zeit eine beträchtliche Zahl von Handschriften angefertigt worden, deren Benutzung eine ziemlich starke gewesen zu sein scheint. Von den Werken, die daraus schöpften, zähle ich hier auf, was ich mit Sicherheit auf diese Quelle zurückführen kann. Sie wurde zu einem Auszuge verwendet, der in Cgm. 699 vorliegt. Die 4 Teile der Vorrede sind vollständig vorhanden, auch der Text der Chronik ziemlich genau bis 26,1 der Ausgabe, worauf ca. 5 Zeilen leer gelassen sind. Das folgende Blatt, das achte, ist herausgeschnitten worden. Offenbar war ursprünglich die Herstellung einer Abschrift beabsichtigt. Es schliesst sich, von anderer Hand geschrieben, ein immer dürftiger werdender Auszug aus der Chronik bis auf Karl d. Gr. fol. 9—Gl b an, worauf die Chroniken von „Scheuern", fol. 6U»—69 a , und diejenige von „Andex", 69 b —85 u , folgen. Der Schreiber fügt hinzu: „Ü wie froe ich was, do ich des büchs (--= buechs) eyn enden sach. tt Fol. 86- 118 a werden durch die Chronik des „Conrad Dingk- mut zw Vlrn" eingenommen, die am 12. Januar 1483 fertig wurde. Hinzugebunden sind noch genealogische und andere Notizen über fürstliche Personen fol. 115-149*. Für den Anfang der Handschrift, wohl auch für den Auszug ist die Handschrift y benutzt worden. Der Stammbaum vom Jahre 1501, auf welchen sich die erläuternde, bei N. Wurm in Landshut gedruckte Chronik (= Cgm. 1601, fol. 1—19) bezieht, ist wohl auf Grund von Füetrers Chronik entworfen worden. Es genügt hiezu auf Kiezler, Turmairs Werke III, 569 ff. und Lei dinger, Chronik und Stamm der Pfalzgrafen bei Rhein und Herzöge in Bayern 1501 (Strassburg 1901. Heitz) zu verweisen. — LXXXIII Eine im kgl. bayer. geh. Hattsarchiv * (Rockinger no. 54) befindliche bayerisch-pfälzische Chronik beruht grösstenteils auf Füetrer, ebenso die von Rockinger Aventin zugeschriebenen Chronikanfänge (Rockinger no. 59, b und no. 60). Auch die im Handschriftenstammbaume S. XXIX mit H 22 bezeichneten Reste einer bayerischen Chronik sind ganz von Füetrers Darstellung abhängig und zwar ist dabei die Handschrift B oder W benutzt worden. Ladislaus Sunthemius stützt sich stark auf Füetrer in seinen genealogischen Zusammenstellungen bei Oefcle, Rer. Boic. Script. II, 635 ff. Den grössten Einfluss auf die Folgezeit scheint Füetrer aber dadurch gewonnen zu haben, dass Veit Arnpeck ihn benutzte, allerdings nicht ohne nachprüfende Kritik zu üben, welche besonders die dem Graribaldus entnommenen Nachrichten zu spüren bekamen. Er brauchte die Handschrift T, welche dem Originale am nächsten steht. Die Abschnitte, welche in T mit einem roten „no" (—nota bene) bezeichnet sind, werden bei ihm oft wörtlich und der Reihe nach berücksichtigt, so ist no. 269 = Arnpeck, bei Freyberg , Sammlung bist. Sehr. I, 116 — 117. no. 280 = Arnpeck a. a. 0. I, 117. Während ferner T 182,7 „mer", alle andern Handschriften aber „nur" lesen, findet sich bei Arnpeck I, 70 auch „mer". Wenn ich mich nicht täusche) rühren die mit feiner Feder übergeschriebenen Verbesserungen in jenem Codex von seiner Hand her. Die in Cgm. 1587, 1588 und 1589 erhaltene bayerische Chronik ist für die ältere Zeit nicht von Füetrer beein- flusst, für die spätere Zeit ist die Darstellung zwar ziemlich abhängig von ihm, aber, wie es scheint, durch die Vermittlung Arnpecks. Aventin war, wie sich schon aus seinen Randnoten zu W ergibt, mit Füetrers Chronik wohl bekannt; doch hat er sie nur wenig und nur für die neuere Zeit benutzt, l^as, was aus Füetrer zu stammen scheint, ist meistens entweder dessen Quellen oder Arnpeck entnommen. Die 1 Vgl. Eockinger, Uober ältere Arbeiten zur bayerischen und Pfälzischen Geschichte, Abhdlgn. der k. bayer. Akad. III. Cl. Bd. XIV und XV. — LXXXIV — abfällige, scharfe Kritik, welche er in den Randglossen von W an Füetrer übt, lässt es begreiflich genug erscheinen, dass er ihn in seiner Chronik nicht als Gewährsmann nennt. Es könnten wohl noch einige Werke angeführt werden, die von Füetrer beeinflusst sind ; meine Kenntnisse reichen hiefür nicht aus. Auch ist es nicht leicht, in jedem Falle zu entscheiden, ob eine Stelle auf ihn oder auf Arnpeck zurückgeht, der ein Hauptvermittler des Inhalts vieler Teile der Füetrerschen Chronik für die spätere Zeit gewesen ist. IX. Grundsätze für die Ausgabe. Das Handschriftenverhältnis (S. XXIX) bringt den Herausgeber in einige Verlegenheit. T steht dem Original am nächsten; aus sämtlichen übrigen Handschriften lässt sich die Lesart von x konstruieren, welche derjenigen von T gleichwertig gegenübersteht. Sind beide Lesarten an und für sich richtig, aber von einander abweichend, und führt der Ausdruck in der Quelle nicht zur Entscheidung, so bleibt die Lesart des Originals fraglich. In solchem Falle habe ich möglichst das Sprachmaterial der gesicherten Stellen, unter Beiziehung von Füetrers Dichtungen entscheiden lassen und mich, wo alles versagte, an T gehalten, das, von Auslassungen und Flüchtigkeitsfehlern abgesehen, doch den ursprünglichsten Text bietet. Um die Lesart des Originals zu konstruieren, habe ich beständig T, P und AV vor Augen gehabt und in den Varianten zitiert; wo es nötig schien, sind auch alle andern Handschriften zu Kate gezogen worden. Für die Zusätze in z dienten 13 und W; wo hinter einer Lesart z steht, lesen diese beiden Handschriften so. Für die fehlenden Stellen in W mussten S und L eintreten. Das inhaltlich genau mit den Quellen Ueberein- stimmende ist in kleinem, das Abweichende und nicht quellenmässig Belegte in grossem Drucke wiedergegeben worden. — LXXXV — Die Zusätze Füetrers in z (BW) sind durch * und kursive Schrift angedeutet, während die Zusätze des Fort- setzers in W (Paumgartner) mit gotischer Schrift gekennzeichnet worden sind. Im Glossar ist die Sprache Füetrers unbezeichnet geblieben ; das Füetrers Zusätzen in z l entnommene Material ist, um dem Leser die Bildung einer eigenen Meinung zu ermöglichen mit *, dasjenige, das aus W stammt, mit f bezeichnet. Die kurzen Quellenangaben am Bande sind aus dem Quellenverzeichnis (Abschnitt V der Einleitung) zu vervollständigen; im übrigen habe ich die Zitate in den Anmerkungen so gegeben, dass ein Verzeichnis der Abkürzungen überflüssig ist; zu bemerken ist einzig, dass mit SS die Monumenta Germaniae, Scriptores, ed. Pertz gemeint sind. In dieser Form der Ausgabe dürfte dem Benutzer eine rasche Orientierung verhältnismässig leicht werden. 1 Das Sprachgut des Kinderverzeichnisses 217,12—218,35, welches der Handschrift z nicht von Füetrer beigefügt wurde, ist "er Einfachheit halber auch mit dem Stern bezeichnet worden; es ist a lso nötig auf diese Seitenzahlen zu achten. Bayerische Chronik von Ulrich Füetrer. Quellen und Erörterungen N. P. II. Vorwort. I. [T. l a . P. l.J In dem namen der hochen und üngetailten drivaltigkait a . Amen. Durch begoren und gepot des durchleuchtigen, hochgepornen forsten und herren herren A-lb rechten Pialtzgraf 1 bey Rein, Hertzog 0 in Obern °Und Nid er n Bayren etc. 1 , ain sun des edlen fürsten und herren, den man ie all sein zeit nant den güetigen hertzog -abrechten von Bayren etc., und geporn von der edlen fürstin frawen Anna von Praunsweigk' 1 etc., nu durch vorgemelt gepot dos Jüngern fürsten und herren herren °A.l brecht 0 , Hertzog in Bayren etc. hab ich mich under- standen zu beschreiben der zeit, als man zelct von der gepurd unsers hailers xpo ihesu Tauscnt vierhundert und acht und sibentzigk jar, das herkommen des aller edlisten stamen des fürstentumbs und weit berüembten loblichen ly haws von Bayren, auch aller 1 ' fürsten diss aller edlisten kunnes vergangen löblich gedächtnüss e gegenwürtiger h loblicher regierung 1 . :l triualtikait T, keine Hdschr. liest drei. '> Pfalluntzgraue P W. 2«, hertzogeP. d Praunschwig P. ° Albrechts nur P. 1 Alle Hdschr. eif <-n allen, was nach Füetrers Sprachgebrauch nicht für den Gen. PI. der schwachen DeM. gehalten werden kann, sondern auf eine Undeutlichheit °uer einen Fehler des Originals zurückgehen muss. g löblicher gcdeclit- niss P. h gegenwärtiger T. ' regierung TP, regierennde alle übrigen. 2f. i~. V(ß. das Akrostichon im Bucli der Abenteuer Ggm. 1, f. l a , 10 — l c , 7: \lf m Durchleuchtigenn Hochgebornn Fürsten Vnd Herren Herren Albrecht J-taltz Graf Bey-Rein Hertzog In Obern und Nidern Bayren Ett Zettera. 1* _ 4 — II. [T. l a . P. 1J So dann sunder begird mich [VI riehen Filetrer maier a ] ettwo vil dick darzue geraitzt und manigvaltig b angefochten hat, so nym ich für mich umb warer gezeugknüss willen den aller gelertisten edlen coronisisten Graribaldum, der diser gesta und matery das 5 aller lewtrist antzaigen und bericht gibt, Vincencium in speculo hystoriali, Alfonsum, Martinianum, Franciscum 0 Petrarcha etc., umb des willen, das vil der Cronicken* gelesen werden, die sich villeicht nicht ainen oder mithelen werden disem puech, ob dann die selben loser oder aufmerker 10 mir sölichs zu unwissenhait zue zalten, umb das ich widerred oder nicht mithel etlichen fliegenden Cronicken, das ich es aber mit den weisen und vil wissenden reprobier. III. [T. l b . P. 2J So aber mein vernuft von sölichen hochen Sachen zu sagen ze kranck ist, so rüeff ich an zu 16 dem ersten die hilff vnd genad des heiligen geists, peystandt Marie der ewigen Junckfrawen, rat vnd stewr aller englischen geSeilschaft. Ob ich nu nicht gebrauchen kan (Um scharfen grabstickcl geplüemtor red oder meine wort erglentzen mit dem hei gepolierten gärbeisen der künstigen Rethorica, so 20 vleiss aber ich mich mit grob und unbeschniten Worten zu beleiben bey dem stil der lautteren und gerechten warhait. IV. [T. l b . P. 3.J Das aber ich ervoll nach meinem aller pesten vermügen das ere gerend gemüet des durchlauchtigen vorgemelten flirsten und herren etc., so mag ich25 pillich und wol gedencken ains worts, das da gesprochen hat der mund vol aller warhait Christus: wohin die begird oder aller höchst lieb des menschen steend 0 , das ist sein schätz, dabei ist auch anhengiieh und stet f sein hertz 1 . Mit disen Worten hillt auch gleich der weis Porphyr ins g2 , 3 ° alls er schreibt in seinem prologo von den geleichnüssen oder exempeln. Dise begirlich lieb und ere gerenden schätz 1 V. F. m. nur in P, wohl eine in eleu Text hineingenommene Hand- (jlosse; vgl. den Schluss von Nr. 39. h tnanigvaltig fehlt P. ° Fran- • j cissum P W. 'l so T; alle übrigen lesen immer Coronick, was auch bei o« T vorkommt. Füetrer hat ivohl beide Formen gebraucht. Vgl. auch Buch der Abenteuer Ggm. 7, f. 17», 4: Der les die kronick von Priton (4.Jamben). o stand PJS, siennd W. ' stosst T. ? so T; Porphirius alle übrigen. 1 Evan&\ Matth. 6,21: „Ubi enim est thesaurus vester, ibi erit etiana* cor vestrum." Vgl. Luk. 12,M. a Gemeint sind des Boethius Commentaxiorum in Porphyrium a sc translatum libri V, Uebersctxung der Isagoge des Porphyrius, eines der Ilaiiptschidbücher des Mittelalters; vgl. Ebert, Literatur des M. A. I, 465- ich pjllich und mtiglich zuc zele der begirde und frolockenden wollust meines aller genädigisten fürsten und herren etc., umb das die eer, wird* und loblich gedächtnliss diss fürstlichen stanis, die gar an menigen enden doch weit zersträut Sund getailt bcschriben und aufgezaichent sind, und sölichs 1 ' seiner genaden mainung ist, alls in ain summ zu pringen und zu erklären, so das füran das alter nicht hinfüer, noch abvertilg c die gedächtnüss diser nachrüerenden matery und gesta; seyt doch die geschrift ain triskamcr ist, darinn 10 behalten soll beleihen und werden der schätz aller cron, die gedächtnüss der allmächtigkait gots, auch unser sei säligkait, das ist der heilig kristenlich gelaub, die gepot gots, die er aller menschen, die würckung gueter und arger _ getat, der vergangen behalten, alle gegenwärtige handlung 0 den nachkuniendcn, das doch an disen '■ schätz und Spiegel des pildes des puechstab oder gesclirii't aus aigner vernuft menschlicher gedächtnüss vor lang abgetilgt und als der staub zerflogen und vernichtt war. (Hie hebt sieh an die Cronieken von dem her- 20 körnen des fürstentumbs der herren vonPayren und von Irem Regiment. Das erst Capitel.) e 1. [T. 2". P. 5] Nach Koni Stiftung sechshundert drew und Köniqsh.329,25 newnzigk jar herschte zu Rom der gross Pompeius, nach dem und Sachs. Weltehr. oci assus von d en Körnern ertött ward, dem sy zerlassen golt in seinen 85,5. 21 •so hals gussen unib des willen, das er den Römern vil volcks durch seinen geitz verfüert und verloren hett.* 2. [T. 2'K !'. 5.] Diser Pompeius geu-an f den Römern vil Sachs. Weltehr 'ands. underg andern landen zoch er mit der Römer kraft in Armenia 1 85,5 .,„ . :l wir T. b solichsP W, sölhs T. und fehlt WSL. ° abvertilgt T. " disem P. e Roier Titel nur in T. - Hie vacht an die Hystory Jeata vnd das erst Herkumen der durchlauchtigen fürsten vnd herren Ufi s löblichen Hawss von Bayrcn mit Iren Hystorien vnd getaten etc. roter Titel nur in P. Das' Original bot wohl nur einen leeren Raum. gewon P, fehlt in x. e vnd T. Dp 2tpentins Kanögloffe in W: * lautter merl, ift nit i»ar. 1 Diese der S. Weltehr. fremde Hervorhebung Armeniens erklärt sich a us dem Bestreben, das sagenhafte Stammland der Bayern in den Vordergrund xu rücken. 6 und verhergte dam zumal ser, wie er doch Lang und vil zeit manigen Btarcken widerstant hette. Doch so was die macht der Römer nnüber- windtlich. Zu dem jüngsten macht er es durch vil pluetvergiessen undertan Römischer wird. Nach dem er manig land bezwungen hette, kam er zu ](om mit grossem sig und victory, und neben seinem wagen 5 Sachs. Weltchr. gierigen vil künig und fürsten. Es war ir gewonhait, welicher ir haubt- 81,36 man ain land oder provintz bezwang, so muessten neben ainem guidein wagen, darauf der victor sass, geen a die fürsten der lender, die ^ erden Römern erstriten het. Dann begegneten in die burger von Rom in geordenten scharen, die jungen zu vor mit newen gesangen der siglicder. 1 10 Sunst giengen ein neben 0 dem Pompeyo der künig Medri- tany, der sich darnach, sein weih und kind ertötte vor laidj umb das er a aus künigklicher freyhait solt kumen in die dienstperkait oder 0 aigenschaft der Römer, als auch davon f schreibt Valerius Maximus. Mit disem Pompeyo lo gieng auch ein der künig aus Armenia.* 2 Andreas 593,2 a 3. [T. 2*. P. ('>.] Nu was der zeit ain junger fürst in Armen ia, der von grossem muet, auch liochem herzen was, der durch sein heres 8 herz durch ain nicht maint h zu sein in dienstperkait der Römer, sunder in anererbter fürstlicher freyhait20 und aigenschaft sein Leben verzeren und sleissen '. Andreas 592,41 1. [T. 2 ( >. P. 7.] Diser jung herr besaute vil der seinen aus Armenia und andern umbligenden landen, verkündet den k sein i'iir- a gan PK. b die fehlt P. ° einneben E, enneben %. d er fehlt %. o derP. f dauor T. g maniieh IL h vermählte/'. i beschüessen B. 25 k denen P. Uventxns Hanbgloffen tu W: :j: in myt^riöates fyer fynöt teutfdjeu geioefen, als tuftinus uub anbet fdjretben. — Die alten fjaifen bairn botos, fyub mofyl breffyunbert tat vor pompeto tu trelfcfyen Ianben geffyeffen, maylarxbt, breffa »nb30 anöer ftet gepaut, als titus Itinus, pltutus, 3 u f^ nus ^ floi'US/ eutropius vnb anbei* fcfyretbeu. 1 Dass Gesang zum Feste gehörte, wird freie Zutat sein, ähnlieh wie es in der kurzen Chronik von Adam bis Cäsar Ggm. 6240, foh 9^ heisst: wenn der künig ze roui von dem sig kom, so sassen singende 35 kind drew in einem wagen, der was guidein. 2 Die verwirrende Veränderung gegenüber Sachs. Weltchr. 85,5 fischeint au f dem Missverständnis pottValerius Maximus, Facta et d. mein. VI 11 > 15,8 xu beruhen: de Mithridate et Tigranc . . . ununi duxit triuinphuin. Daraus scheint der Schluss gezogen worden zu sein, dass beide Könige ini 40 Triumphe aufgeführt wurden. Vgl. auch V vi. Max. V, 1, 9. Die rieht ige (vgl. Reinach, Mithradates p. 408) Nachricht der Sachs. Weltchr. 85,7, dass Mithradates sieh vorher vergiftet habe, da er sich der Römer nicht erwehren konnte, wird vom Verf. durch Ansetzimg des Todes auf spätere Zeit und eine andere, nicht ungeschickte Motivierung mit seiner Auffassung £o der Stelle bei Val. Max. in Einklang gebracht. 8 Zuerst wird Bavarus in der Vita Altmanni SS. XII, 237 erwähnt, dann im Liber de origine monasterii Cremifanensis (Kremsmünster) SS. XXV, 639. Wenn Füetrer nicht aus diesen Quellen geschöpft hat, so tovrd Garibaldus es getan haben, auf welchem die vorliegende Darstellung W xcahrscheinlich beruht. — 7 — nemen. Do slueg sich an in ain gross volle; mit den zooh er mit. hercs kraft in diso landt, ietz Bairen genant, und bezwang das mit gewaltiger hand* under sein herschaft, wann es was vor ie herrenlos gewesen, sunder gericht oder gesatzt; denn wer den andern 5iibermocnt und des macht hete, der verdruckt" den armen. Als aber diser herr das land nu in stiller nie besass, do gab er in gesatzt 1 ' und recht und hielt in guet gericht, beschützt die armen vor unrechtem gewalt. Er hört güctigklich der armen clag; umb das gewunnen in die seinen 10 Vast lieb. Als er nu die land gewaltigklich herseht, da nannt er das •and Bayrland; wann er hiess selb Bayr oder zu latein Bavarus- Daromb nannt auch er es nach seinem aigen namen. * * 5. [T. 3". P. 8.J Nu schreibt uns Garibaldus 1 , der schön Cronisist 0 , das der zeit zu Koni ain herr was von l5 garhochem geslächt, der ersamlet ain gross her' 1 in Ytalia Und andern enden und durch lang vergangen hass, der gewert het, seyd T r o y a erstört wart. Do was ain herr aus Axmenia, genannt Philetus 0 , der do was ain ursacher •ler Vertreibung Herculis, der do was ain brueder sun des "Starken Hercules, von dem Troya zu dem ersten mal erstört wart. Diser hass werte under den gesiechten ye soyd mit unvergessner veintschaft, pis sich Bavarus in dem gemelten seinem land mit paw vnd herscliaft nider- gelassen het. '>. [T, 3< l . P. 8.] Nu was diser fürst von dem geslächt, H ereules Andreas 593,3 und was genannt Norix. Der zoch mit grossem her, auch mit hilf ^ er llömer, auf den fürsten Pavarum. Und als er sölicher vech gewarte, do pracht er auch zusamen ain schön und gross her und ward auf paiden partheyen manig man °erslagen. Wie aber dem, Norix zoch mit gewalt pis der ende umb Sultzpach 2 ; da legten sich paide her gegeneinander zu veld vnd bestimbten zesamen f ainen vermessen- jichene streitstag, darauf sich nu paid herren sterekten nach U'em pesten vermügen. Als aber der benannt tag kam, do 35 ( a druckt *. b gesatz P. ° Coronisist /' W. enttns Han&gloffen in W: * lautter merl. bauatus, ain noyer (■- neuer) latcymfcber nam; öie alten Willens boiarios. 1 Ueber Garibaldus s die Einleitung. 2 Nordwestlich von Amberg. — 8 — ward manig kiiener man erschlagen; ycdoch belmcb Nor ix das veld. Discr benannt fürst zwang umb sich ain weite art und nannt die selben provintz und gegent auch nach seinem namen Norigkaw, als er Nor ix hicss.* Nu lued er vil volks zu im und besatzt auch sein land wo! und gab in auch freyhait und sunder 5 Regalia, die er in bestätt. Er macht im ain sunder fürstlich Andreas 593,28 gesäss und wonung der endt, da ietzund Regen spur g ist, wie man list, das sy von erst Tiber ins gepawt hab, das docll auch wol lind recht geredt ist, wann er sy mit weyte der mauren umb- fangen hat. 1 Kr nannte sy auch nach im Tiburina; doch hat sy 10 den Ursprung von Nor ix. Dise stat hat pishcr gehabt siben namen: zu dem ersten Tiburina &, zu dem andern Q u a d r a t a, zum dritten Hyataspolis '», zum Werden Germanham, zum fünften Regnopolis, zum sechsten Zimbripolis o, zum sibenten llatisbona, als vil gerett als Regenspurgd. 1" 7. [T. 3 b . P. 10.] Noch so was alls der krieg und urleug unwendig zwischen der zwaycr herren, sunder ur- leugten ° auf einander an f alls mittel mit stäter durchächtung davon ir paider land ser betrüebt und verarmet ward. Alls aber sölich unleidlich beswärung g und unrue sich fc kainen 20 weis wolte zu kainer suen richten, wurden die land ains zu paiden tailen, das ietweder tail zu ir herren kämen 11 und mit in redten die mainung, das sy sölicher wüestung ' der länder noch sölichs unablässigs Verderbens kainen weis mer gestatten, noch verhengen wolten; sunder wolten sy nu25 fttran mit nie sein vnd beleiben. Wellicher herr aber sölichs nit volgen wolt oder gemaint k war, des herschaft wolten " Tiberina T B. •» Hiataspolis P. o Das Z in T ausradiert. Germanhaim, Impripolim IL Zymboribolis W B. (l Renngspurg W. 0 vrleugen T. f on T. K beswärumb T. •> komen 1\ kernen T. 30 kämen W. Buch der Abenteuer, Cgm. 1, f. 40 b ß wann ich chiim. i wüestumb T. ^ nicht gemaint P W. ituentins Ha n b gl off e tu W: :!: §at bas Iatetn nit perftanöen, matnt nortcum, fo man (so ist /roh/ aufzulösen; S hat sem gelesen) tjats bas narfatD. 3Ö 1 Entweder nach Ebran 18,22 (vgl. auch 25,29): und er [[TiberiJ nam ein die hawbtstat in Beyrnlande und nennt die nach seinem namen Tiberina und erweitert die mit paw, oder nach dem Liber de orig. monast. Crcmifan. SS. 25, 639: Hec vero civitas [Noricum| postea a Tyberio reparata Tyburtina est vocata, que nunc Latine Ymbripolis, vel vulga-4 u riter Regenspurch, a flumine Eegen .... vel Katispona a ponendo et figendo rates . . . generaliter appellatur. — Vgl. auch Kaiserchron. 687, Prosaische Kaiserchr. Cgm. 287,64": Tiberius stifte ain statt, Du hiess Ilegenspurg. Auf diese Stelle der (Regensburger) Kaiserchr. bexieht sich wohl Andreas 507,27: Eatispone reperitur, quod . . . Katispona . • •* a Tyberio Cesare conditur et Tyburnia ab ipso nuneupatur. — 9 — sy zu nicht machon. Sunst prachten sy es darzue, das sich die herren paid sunder irs undancks mueszten richten, und ward die suen a under in also abgeredt, das sy gcleich mit heim 1 ', schilt und nanien gewappent und genanibt wären 5und sich paid schriben Hortzogen von Bairen und auf dem Norigkaw, auch das ainer den andern erben solt, wie und von recht prüeder erben solten, ob ja ain tail an mündlich erben vergieng, und alls vil auch sein nachkoment erben. Erst kam das land zu guetem frid 10und ward sich von tag zu tag weytern und wachsen; wann s y hielten gueten frid in iren landen, hotten ir leut lieb und reichten sy hoch''. Nach kurtzer zeit gieng der hertzog auf dem Norigkaw ab an erben, und das land geviel an Pavarum. 1|_ > 8. [T. 4". P. 12.j Diser Pavar us herscht vnd regiert w ol seine land.'* Er zwang under sein herschaft Oster- fi'ancken, Kerlingen, Burgund, Oosterreiok 1 , Isterreich und Merhern.** Er het ain frawen aus seinem Harnen und art aus Armenia, die im zwen sün gepar 2 oBoeniundum und Igraminon 1 . Die alle holt" er erst zu land und satzt sy zu Eegenspurg. Alls er über ettlich- ze it starb, tauten seine zwen sün; ßoemundus ward hertzog ln Bayren und sein prueder 1 ' Igraminon hertzog auf dem Norigkaw. D , a 8iien T. b hellen) T. o sy hoch fehlt W. Keichtumbten sich och T. i das man dj zeit nannt das ober panonia Einschub von y. PamaniaTF. o pracht T. t eich T. s nach ertlicher PW. tbruederP 2l»entins Sanögloffen in W: *^poettfefj bidjt bing.— Julius fdjreibt fclbs, er fyab mit fynig arnft ber teutfef/en 'Stritten an öem rein un6 mdjts utit oen noricis; 6er felbeu "ynig nenöt er Voccionem. Des felbeu bacfytcr fyat gehabt arnft. ** fyub bie netrt nod? nit gersefen. (ed. Von Boemundus und Igraminon, welche zuerst in der Kaiserchronik ■ Jiröder, M. Q. Dt. Chr., v. 300: ßoimunt ir herzöge was; sin ','. " 0l (er biez Ingram) vorkommen, wird hier zum erstenmal berichtet, dass f" lne d es Bavarus gewesen seien. Dass sie aus Armenien kamen, ßndet sich schon bei Andreas 593,10: Zu der selben yeezunt genanter it sind chotnen ,von Armenia Boamundus und Ingrammus und sein idfal/^j 0 herezogen in Bayren oder im Nortgäw. Diese allerdings auf- w hl '^ tcUe > der Ebran 35,8 keinen rechten Glauben schenkt, Isi'mnte . zu der ganzen vorliegenden, nicht ungeschickten Verbindung der 1 emxelten Nachrichten den Anstoss gegeben haben. — 10 Sachs. Weltchr. 8521 Sachs. Weltehr. 85,28 Kaiserchr. 381 Kaiser ehr. >i00. 323. Königsh. 330,5 9. [T. l a . P. 13.] Under disen Zeiten kriegt Julius mit macht der Römer alle teutschc land* bis an die portZesare», in teutsch genant kaysers port, von dem er den aamen von erst gewan Julius Zesar und noch all kayser nach im den nainen haben Zosarcs 1 ». Diser Julius bezwang alls Britany, Kerling, Aquitanjc. Kr macht manig schöne purck an dem Kein, auch manig veste stat, als Oppenhaim, Maintz ( i, Ingclhaim, Puparten etc., und er besetzt die stet wol mit leuten, die dy land sollen bewaren. Also zoch er in das land zu Bayren**. Da e ward im stareker widerstand getan von den zwayen Kirsten Boemundo und Igraminon 1 . Sy striten manigen herten streit, darin vil gueterg ritter und knecht crslagen wurden, und doch an dem jüngsten zwang Julius die fürsten under sein herschaft ***. Königsh.331,11. 10. [T. 4 b . P. 14.] Als nu Sachs. Weltchr. Julius vil weiter land het be- 86,7 zwungen, do zoch er mächtigklich Kaiserchr. 455 zu Rom. Do wolten in die Römer nicht einlassen; wann er wolt alle herschaft allain im behüben k , die er mit arbait erstritten hett. Als man im vor verspartt die stat Ro m , zoch Kaiserchr. 461&c wider zu teutschen landen und ersamlet ain gar o gross her, under den auch dise zwen fürsten ' von Bayren waren, mit der hilf und ritterlichen beistandt er Rom nötiget und zwang. Er vertraib vil Körner in das ellent vnd auch Pompeyum in Egypten. Er prach auf zu Rom die Triskamer, mini daraus alle die schätz, die sein vodern lang ersamlet und behalten [B. 4*>. W. 3K] Als Julius mit so hohem triumph, sig und victory ;// Rom kam, wollen dyh Römer in nicht einlassen und versperrtem vor im alle pforten l . Dise schmach gieng im zu hertxen und zoch von stund an, I widerumb xu teutschen landen ™. Er er weg t all fürsten mit grossem her und macht Igrann- n 0 n ah dem No r i g Je Ct U> hawbtmann alles heres 1 . Erxoch und kam für Rom mit ainem wunder grossen her, darab dy Römer gar sehr [erschrocken. Er notfe () Rom und verjagt ir vil in das clent, sunder Po mp eg us entran im in Kg yp t e n- Kr prach auf dy triskamer unduaniV daraus alle schütz, dg sein vodern lang 10 15 20 25 30 1 Zesarce W. Zesartze B. '» Zesares Cesares T. v Britony, Kerling, A<|uitoni P. ■' Nach Mäntz fügt T ans Versehsn ein Kärling. o Do/' W. f [grominon 7', Ygramino P. ß gueter fehlt T. h die B. ' portenB. k beheben P. I an fehlt B, » i landtJ3. » gar fehlt P* ,( not B. v Er nam B. '^ i: ift nit toax. 3 U ^ US fc^reibt felbs, bas tcutfdj launfc nit bei^unutgen i)al\ i::i: ift ritt u>arr, ift nie an§ gaüta hinten, als er felbs fcfyrctbt. *** fabeil. 3 U ^ US fy at f 0 ™ 0 ™3 a * $ felbs cjefdjribcn, fytei foldjs nit uergeffen; ift narrentperf. 1 Dass beide Fürsten dabei waren, konnte Füctrer srhliesssen Olß * Kaiserehr. 463: er eante nah allen den herren, die in Dütiscem rlche waren; vgl. 470. — Ebran 35,13 sagt, Boamandus sei von Cäsar WV einem 1leerführer (aber wider die Deutschen) gemacht worden, was sieh aus einein Missverständnis von SS. XXV, 640 (über de o. m. Gremif) f erklärt: totam Galliam et Öueviam omnemque Gcrmaniam cum duce*° Wawaric Boemundo ßubdidit dominio Romanorum. Woher aber dieser Jgraminon als Führer des ganzen Heeres? Aus Qaribaldus? 11 hotten' und tailtc die under die teutsclien.umbdassyim in manigem horten streit so hilflichen peistandt getan hetten. 5 LI. [T.4K /'. 15.] Diserkaiser pot auch den teutsehen die eer, das allermenigklich b sy hinfüran solt irritzen und nicht tuitzeno, wann vor der zeit niemant nie geirritzt 10 ward. Also kamen die teutsehen mit hochen eeren wider zu landt. In diser hochen wirdoii starb Igraminon, der hertzog ab •lern Norigkaw, verliess ^hinder im ainen sun genant r h e o d o, der zumal ain güetiger junger ' fürst was ; und als B o e m u n d u s , der hertzog in Bayren, starb, Hess ainen sun, genant 20 der Adelgerus 2 , der gar junck was, do verrichtte Tlieodo paide fürstentumb gar weislich, und er legte all krieg »ernider, wie er mocht. Als a ber alls volk zu nie was koraen, do slueg aber unhail Zll e, das die unrue und der krieg herter und strenger Ward, dann er ie vor gewesen ^'fts, als ir hören werdt. zusammen hetten pracht. Das taut er miltigldieh a under dy\teutsalieii. Er gepot auch, das man all teutseh furo sollte irritzen und nicht tuitx.cn, wann vor der xeit ward nicnia.nl geirrritzt. [B. 5 b . W.3 b . Und als die Kaiserehr. Herren wider zu Iren landen. - j( '°-- J - kamen, macht der kaiser Igraminon, den. hertzog von Payrn gubemator in o h ern Pa n a n ia , das yefzo 0esterreich haist*, pevalch im das zu regiern vnd dy tribut davon zu Rom pre- sentiern A . Nach kurtzer zeit darnach stürben dy herren paid, Bo e in u n d u s and Igr a m I - n. i> n ", und ir yeder Hess hinder im ainen. sun. Igraminon verliess Th e o d onen, ßoe- inundus Hess Adlgeru m. Der was zumal junck; do verficht Theodo ** ir paider landt vasl irol und legt allen f krieg und zivitracht im landt ernider, wie er das angerichten macht. 11* [B.5 b .W.4 a J Under der zeit vherzugen dy Sarracenen den kilnig von Merhern*** mit vast grossem her. Do naiu Theodo auch ain michel volck 35 "■ miltigklichen B. '< allermanigklich 1'. ° dutzen P. <> dy l !' l,, ut t da non zu presentiern B. da dauon (das zureite Wort auf der folgenden Seite) W FI-W. ° Igramynon B. Igraminus IL l all B. 2lüciitins Kauögloffeu in W: * ift als erft unöev öcm auguft, ** Cfyeoöo. 2XIgci-, ' i::i::i: von man fynöt bic farraceu in meiern fumen? lltarfyern tft juc oer jett unbefaut gcincfen. hat; Hier zeigt es sieh, dass Füctrer die prosaische Kaiserehr. benutzt 4()" f ' e >' »Ol- Cgm.287: er brache die Triskamer vff ze Rome mit gewalt Vll(1 vant dar innc grossen sehatz vnd micheln, den sin vorvarn dar hetten geleit vnd gab dz guet alles lutschen lüten. Vgl. die, gereimte Kaiserchron. 591. '-' Die genealogische Verbindung dieser Namen erscheint hier zuerst. 4 ,- v 'jl Andreas 593,20 und Ebran 86,1. Die bezüglichen Angaben Mass- 'Danns, Kaiserchron. ///, 793 sind unrichtig. — 12 an sich and kam mit dem in dy hilf des genanten kümgs von Märhern, der sich dann weit« /wandet helle. Do ward von dem künig und allen fürsten erkornn von Payrn Theodo^ zu hauhtmann über alles her, das er das lullen und regieren solle; wann man nessle in zu söUicher not vast fümchügen. ■' Also rast er sich an atts verharren zu streit und schart'- das her in drey häufen. Nu hellen dy S a r ra t z e n hain sorg <, das sich yemant* zu veld streit gegen in wegen solle von grossei irer menig. Umb das machten sy weder Ordnung 1 , noch anaei hain huet, zestrewten« ir her, so das hie und dort aintzing häufen in dem landt nur dem rairh nach zugen. Dos alles erfuer» durch listige kuntschaft Theodo. MH dem wartet et rechirr und fücaliche r zeit, dos all der Saratzenen her *« dem veld ungewarnet und sunder i an olle sorg unpehuett ; lagen. Do schart und ordnet 1 er dg seinen zu streif und frue an aiuem morgen kam er all'" stillschweigend an aus geschray, als dy Sarratzen noch schliefen, mit ainer seiner schar nuder Sp schlahen. Ee d,, Sarratzen ires valls gewarten, was ir m den gezelten vast ml erschlagen. Als aber nach grossem irem schaden» sy sich zu kauf" ' ersamleten, do kam aus ainer '"!/ du andern geruet rott Theodonis und er dg Sarratzenen mit ueu-cm 'streit schlahen. Mit dem kertten dg veindt au dg flucht, und an der flucht* ward ir an müssen vü erschlagen. Nu het Theodo dy drillen rott den* nach geschickt, dy in dem ^ landt Straiften, und dy hellen mit den selben ain andern streit- ' Dy Sarratzen 1 fluhen durch reit umb zu irem her; den pegegent ir hdfer auch under äugen zu gegenflüchtig. Sunst ward vot und hindeu an sy geschlagen an alle erparmung, mit dem eins ir aar lätzel* darvon kamen. Theodo mit den seinen, als dy^ nimer zu streiten funden, leerten ab der wal ' zu den gezelter der Sar ratze neu und funden da wunder gros gud, streitweer, harnasch, speis, getranck und andern schätzen. Das alls wart nach grosser weishait mütigkUch under dg Streiter getan- » weyte B. '■ liier., IL ■ thailt IL i sarg B. " yi £ 35 . ornung B. ■ zu streiten B. " das erfuer alles B. ■ sonnde, lieh * " sarg Snpehul B. 1 ornel B. ■" zu streit . . . . all fehlt m n „ad irem grossem schaden li. ° zu hmiienB. t and a. . fluctt fehü IL * den Saracenen IL ' Die Sarratzen die fluhen s wenig ff. fc wallstatt II. — 13 — Nach.disem streit zoch Theodo icider in Payreu*- mit grossem lob und ern und legete a all krieg nieder 1 . Also regierten er und sein prueder dy landt h und nicht als ((igen oder erblich fiirsten, sunder als (Jubernutores und 5 verweser römischer herschaft** 2 . (Hienacb wirt gesagt von der vertreybung der fÜrsten von Bairen und Swahen und wie die Römer die land durch ir pfleger dargesetzt g e r e g i e r t Ii a b e n e t c.) ° 10 12. [T. 5". P. 16.] Ir habt [B.CK W.4'\ Und als Julius Eönigsh. y c te an dem jüngsten vernomen, den Römern vil weiter la/ndt er-330,6 ff. 334,4 wie Julins alles Germania striten und undertänig gemacht het, Pracht, und bezwungen hatt under ward er von den Römern verrät- der R ö in o r herschaft, das sy, als lieh und ungetreiolieh ermörtt. Nach Oieh gesagt hab, zins und tribut dem kam an das reich Oetavianus; Keben muessteii, und die fiirsten der was Julius swestersun. Der Boemundns und Igraminon schickte in Panonia 3 ainen auch vergangen waren und Theodo Römer, dy selben landt 7M regiern. „" er erst an das fürstentumb komen Als aber Julius vergangen was, u was und ain zeit mit guetemfrid was; auch dy »wen. fiirsten Igraminon ll| ul als Juli us auch durch rat der und Bocmundns, und der Theodo obristen zu Rom erschlagen ward, das fürstentumb Payren regierte, Königs//. 334,21 <>o kam an das kaisertumb O etavi- als ir gehört habt, wie ain gnber- an u s der guet, Julius swestersun; nator, d der zeit lebten in Swaben*** zwen fiirsten, ainer genant Rinaldus 6 , der ander Gcraldus; die waren zumal von hochem hertzen. Den was vbel ziment 1 , das sy sollen sein "nder dem gewalt der Römer, besandten all ir mag, in sundor Tlieodonem, den hertzogen in Bayren, auch alle, tlu ' zu dem adcl gewappent waren, beschlussen mit rat, das S1 e in fürstlicher freyhait und aigenschaft regieren wollten Ire« ererbte fürstentumb. Mit dem namen sy sich aus der °brigkait der Römer. 8 3t i a l°8't Ä •> Also regierten Theodo, Vnnd sein Vetter Adclgorus, als er nun erwachsen Vnnd manpar worden war, dy landt //. <-• Rote u eberschrifl nur in V. >' Pomonia B. ^ Rimaldus W. ' zimmet E. nx muet x,. g irew P. ^toentins Hcinögloffen in YV: i: batrrt ein uetner natu 40 tn Mfen lanöen. ** haben 5ue bifer nichts in bifeu lanben Schabt, als fy felbs fcfjvciben. *** narrcnreevcE. <5ue ber jeit ift tatn fcfyrcab ba gewefen, ba fv y§o fein. — Jvinalbus. (Öerolbus. j Es scheint eine Nachbildung nach dem Kampf Heinrichs I. mit den Ungarn vrxuliegcn; vgl. Sachs. AVeltchr. S. 160; Lohengrin. 45 v "' Wm kann einfach aus Königsh. 330,8. 22 und 331, 12.24 stammen. v entins Hanögloffe in W: :i: 6ie fleugt ift snrifdjcn 25 rein unö tfyunatü gefcfyecfjcn, tut weit Dort ber clb, 6a 511 bor fclben ^eit öie froaben getr>ont fyabcn. rehte iemer snln vor vehten. Dabei mag ferner die Notiz zum Jahr 798 in den Annal. Rup. Salisb. SS. IX, 769 (cf. Ann. Meli. ibid. p. 495) in Betracht kommen: (ierolt signifer Karoli in pugna ab llnnis oeeiditur. —30 Rinaldus ist wohl Reginbaldus, der in der Ungarnschlacht bei Augsburg fiel: Gerhardi Vita 8. Oudalrici Ep. SS. IV, 102. e. 13: Venerandus autem episcopus Oudalricus, cum rex ab Augusta discederet, abiit ad loca, ubi bellum peractum est, quaerens praedictum Dietpaldum fratrem suum, et aobilem Reginbaldum, filium sororis suae, et inveniens 35 eos ad Augustam civitatem perduxit et in aecclesia sanetae Mariae ante altare s. Walburgae virginis in sede unius tafi ambos Eideliter sepelivit« Vgl. Herrn, v. Reichenau ad ann. 955: Theobaldus und Reginbaldus.— Dass Theodo besonders hervorgehoben wird, mag von dem alle bayer. Klosterannalen durchlaufenden Berichte herkommen: Romanus exercitnsH apud Oetingin a Theodone prosternitur (Ann. Salisb. SS. IX, 761). - Mit diesen Bestandteilen verbindet sich nun die Varusschlacht und die Erinnerung an die Niederlage der Ungarn bei Augsburg durch Otto den Grossen, wie man dies x. IJ. (tueh bei Meisterlin (Kaiserchr. ed. Massin. ///, 515) und besonders in, der Chronik v. d. Gründung (\vv Stadt Augsburg, *•> St. Chr. 4, 284 antrifft. Dass diese Mischung der Ingredienzien Wüetrer zukomme, halte ich nicht für annehmbar; hat man an Garibaldus *"' denken' Die einschlägige Ldteratur verzeichnet Leidinger, Andreas v. Reg. Ä 6, Anm.; vgl. auch Hegel, Si. Chr. 17//, 335. r() 1 Küchlin, Reimchronik von der Gründung der Stadt Augsburg, 0 St. Chron. IV, 343. — 15 — auch erslagen wurde. Theodo muest aus dem landt mit vgl- Ebranis, 20 wenig der seinen entrinnen. Der kam zu den Ostrogotten; •lo enthielt er sieh genueg ärmklich, von dem ich hernach mer sagen wil. 5 14. [T. a a . P. 19.] Diser Tyberius' erslueg aü vgl. Ebran 18,17 teutscli forsten und genadct der kainem, auch alle, die von ritterlicher art geporen waren. 1 Also mit vil bluet vergiessen Königsh. 336,1 nötiget er .ander wait» alla Germania in der Körner herschaft*, vgl. Kiichlin, in Pawte vil stet und slösser wider, die in der rais nider waren zer- ~t' . , y?& iü Proclieni. und zerstört, und insunderhait die stat Tyburina, yetz f"*Sr-eös 7 f genant Regenspurg, der er den namen nach im selb o gab. Vor het roan sy gehaissen Norigka w 'V- Er besetzt alle stet und slösser mit Eönigsh.703,23 cle, > Römern. Davon ist noch vil red under den herren, auch dem IRt < * as man sa S t » s ^* sc .Y en vom gesiecht der Römer«/ 1 Also zoch tyberius mit grossem sig und victory gen Rom. Nach dem ward Sachs. Weltokr. grosser frid in den landen und wurden alle landt geregiert und ge- S9,30 Waistert durch die herschaft der Römer. 15. [T. 6 a . ]'. 19.] Under diser zeit ward geporen Cr ist us von Säehs. Weltehr. Ucr keuschen unvermailigten* Jungkfrawen Marie, der ewigen magt. S9,33 20 16. [T. fi«. P. 20.] Item nach Octauiano kam Tyberius sin Sachs. Weltehr. •Ja« reich. Der herschte drewzehen s jar. Der satzt P i 1 a t u m zu 00,20 ' e fusalem Zurichter. Dem Tyberio h ward vergeben von Gayo, der Sachs. Wettehr. ° a °h im kaiser ward und was der vierd nach Julio. Er tot üble' 01,7 (A.B.) 2 c Uui g; er tödte Jacobum und vieng Petrum, als man list in actibusi' Säehs. Wettehr. D a Postolorum\ 92,17.31 0 ^ " Waid P W. I) geprochen W. e selbs T. '1 Norgka P W. Vo « gesehlächtt Römer P. f vnuermaligten T. « 23 ist der Quell, k e entsprechend in T übergeschrieben. h Tyberius T. i vbele ») actibus TBWSLH; acta PA' 30 ., , -^Dentins Sanogloffe in W: ::: als erlogen. Cibertus yOi fidj üm t, tculfdj lanö uit angemnnen, als all romer felbs J^T^iben. — J)cr rein vnnb Dunaro fyabeu alnxg bas romifefy Jj 1 «) gefdjaiöcn oon ben teutfcfjen, als all romer felbs fdjretben. 3 5r7. Ud? ^ a "' aIte Seföriff* foIci?s auf weift, als yn öen lanöen * er geffen 6er tfyunarp rmb reinf. ft i / P™ betreffenden Abschnitte bei Ebran stehen nur in J, einer wo] lon > die als Ganzes von Füelrer nicht benutzt werden konnte. Ent- : Wie der Adl von Rani ausgangen. 45 t0 Kese Quellenangabe ist aus der Hiichs. Wcltchr. 92,31 übernommen — 16 — (Hie wirt gesagt, wo sich die zeitTheodo enthielt*.) 17. \T. 6<\ P. 20.] Nu vernembt, wie es under der zeit mit Theodone gieng. \)(>v enthielt sich bey den Ostrogotten*, yetz Ungern. Wan es waren mer gesiecht, die sich die Grotten nannten; wann ettlich nannten ° sich die Sicambry 1 . Diser Theodo het ain künigin von Kaiserchr, Francken; wann diser zeit zalt man vier künigkreich in allem 270-345 Germania 1 », als gemain all Oronisistenc schreiben: Bayren, Ebran 25,6 Swaben, Franeken vnd Saxen. Dise künigin, genant PetrudiS, gepar bey Theodone ain sun, genant Thasilo, gar ainen lu küenen held, dem hernach durch sein ritterlich tat der künig von Merhern sein tochter gab, die im auch ainen sun gepar, genant Thasilo, von dem ich hernach sagen wil 2 . 18. [T. ff&, P. 21.] Ir habt vernomen, wie Tyberius aus traib all teutsch fürsten und auch die edln, and alle dise landt besatzte d l* 'Ichs. Weltchr. mit pflegen) von Rom, die ar; fdjretbt fain redete t^iftovy; lautier öicfyt öing. les man öie romer felbs, wie ml fy löblicher grofet30 ötng fdjrctbcn von ben teutfcfycn, 5an 6er tjatnij (Hainel, Haindel, einfältiger Mensch, Schmeller I, 115) bidjt Ijatt. — als erlogen öing trnnb b\d}t. 1 Vgl. oben no. 13 > sein sun Tytus, gar ein güetiger man, und regiert zwayl' jar. 103,12 20. [T. 7". 1'. 22.] Item nach dem kam Domitianus; der Stichs. Weltehr. regiert eechzehen jar. Er macht ain acht über die kristen. Er satzt 104,1 Sant Johanns den Ewangelisten in das siedent öl; er gab im gift . Z U trincken 3 und schickt in darnach in die insel Pathmos, darinn u °r schraib das puech Apocalipsis. Der kaiser Hess töten Sant ^yonisium mit seiner gesollschaft 4 und sunst vil heiligen. Er ward M'slagen in seinem palas' Anno domini newnundnewnzigk jar**. 11 CapodooiaP. >> gewan Gcbon PE(Gcbon ist in Pgetilgt). Gebon W. gs _ snwüehBS P. & Bonifatz von aragunj W. o künig Frimtl '/] künigs "' «irmutel /', künigs Firmitel K W. < so alle Hdschrr. e Firmuntel TP, «nnitel E, Firmuntell W. h siben P. I palas T E, palast PW. 2tr>entins Hanbgioffen in W: :i: «gaigt 6a an, 6a er ^ s 6ing auf fabeln genuinen b,ab. — lautter merl. ** fagt 3o f n ^' s ' wan er n ^ s grüutltcfy gereift tjat, als 6ic romer Wbs fdjreibcn pon 6en teutfdjen. r ' Nach j. Tit. 106 erhielten Sabilor und Asubor Königstöchter zu eni (ildinnen; Hyspania, ({aücia und Swaben ist aber nicht das Heiratsgut, andern in no. 108 heisst es: Antschowe kornuwale die bruder sin (die 3g fT^äw von Parille) besazzen. Im Buch der Abenteuer werden die beiden "rüder überhaupt nicht erwähnt. 2 Elyzabel die claren gap man dem starken iuugen lobes riche, Von arragvn die tochter bonifanten. J. Tit. 124. , " Das Gift fehlt überall, auch in der Kaiserehronik, steht aber in A Q ac '-en Prosaauflösung Cgm. 287,68": Bi den ziten waz sant Johannes ewangeü st zc Borne; den hiess der kaiser nemen vnd hiess in setzen y "ine buttinno volle wallendes Öles. Das schat im wenig. Der kaiser Hess ain trank machen von starker vergift. Das trank er in dem 'anien gottes. vnd schat im nicht. Do er sin nicht ertöten mocht, do sante er 45 u" '" "in issel, dö haisset Bathmos. do machte er von der gothait guete %"ech. Die Prosa der Kaiserc.hr. hat dies wohl aus Hermann v. Fritzlar, stiker 1, 88,21: Nu merkit von den zeichen Johannes, daz her vergift an g> do zwene waren vor ime gestorben, und enschatte ime nit. 4 Sachs. Weltehr. 104,11: Sente Dyonisius wart do mit sinen besollen gemarteret bi Paris. Quollen und Erörterungen N. F. n. 2 — 18 — Sachs. Weltchr. 21. [T. 7". P. 23.] Item nach im kam an das reich Nerva, 104,16 regiert ain jar 1 . Er berüeft Sant J oh an nein ans der wüest und pracht an das reich den gueten Trayannm. Sachs. Weltchr. 22. [T.7 f >. P. 23.] Item anno domini hundert jar " kam Tray anus 104,34 von Hyspania geporen an das reich*». Er sehnet' ain acht über die ^ kristen; die geraw c in zuhaut. Do ward gemartert der pabat Clemens zu Beyssen im eilend. Johannes Ewangelista starb indem ersten jar seiner regierung. Ignatius ward für lewen . P. 24.] Item anno domini hundert newnzehen ward 106,3 erkoren Adrian us gar ain frumer man*. Königsh. 349,17 Sachs. Weltchr. 24. [T. 7 h . P. 24,] Item nach im ward Anthonius Vulginus ' :f , 15 106,16 den fe r man durch sein piderbkait Pius nannt. Als er starb, klagten in die II ö m c r ser. Sachs. Weltchr. 25. [T. 7 h . P. 24] Item nach im ward Marcus Aurelius, der 106,23 vierzehent von Julio; der nam •> zwen zu im, die mit im herschten : Anthonium und Severum**. Diser Severus was gar ain küener20 man und er urieugt vil in teutschen und wellischen landen 1 . Königsh. 20. [T. 7 h . P. 24.] Item dise ding hab ich darumb gesagt, das 330,22. 336,lxmdei aller* der zeit die Köm er durch ir gnbernatores dise landt zu Ebranl9,l. 36,6 Bairen geherscht und besetzt haben und auch noch lenger, als ir hören werdt. 25 27. [T. 8°. E 25] Ich hab euch zum 1 jüngsten 4 gesagt von Thasilo, dem der künig von Merhern sein tochter gab, die im gepar, als ir vor vernomen habt, den andern Thasilonem. Der künig von Merhern ward vast urleugen mit den Grotten, die sich Sicambry nannten. Dounder-30 stuend sich Thasilo der junger des kriegs, wann er was junck und zumal starck des leibs***. Darumb slueg " jar fehlt P W. b an das reich fehlt P W. o geraw P. ,l leoen T, leben P. ü tempern in P. * Wlginus T, Vlginus PK WB. ( £ dem P W. h der nach E, Dar nach B. » In teutsche vnd wellische lannd P. 35 k aller fehlt P. 1 zu dem P W. 2ft>enttns Kanbgloffen in W: * les man bie ^flotten, fYitM man auberft. * i::i: las ba v (Eomobum, Pertiuar, 3ulianum aus. [Nach t> eine Lücke.] *** ein fabol. — SYcambrj. — ilbelgerus. 40 1 Ebenso die Prosa der Kaiserchr. Cgm. 287,68 c : er was an dem riche nit mer wan ain iar. - Flores temp. (ICccard) col. 1573. :{ Fullinus. Hächs. Weltchr. 106,16. 4 Vgl. no. 17. Die Quelle dieses Abschnittes kann ich. nicht nachweisen» ^ J — 19 — sich gar vil voleks zu im, die vor lang, als ir gehört habt, aus teutschen landen vertriben waren; zoch der endt, da ettwan die stat Tharsis lag, das ist in Kernten, die yetz :i haist zu Sand Veit. Do het er ainen grossen streit 5mit den Grotten Sicamhry und gesigt in an. . Er betzwang all die selben art, das sy im huldigten. Nach dem zoch er mit her auf den Römer Adelgerum, der in Bayren herschte, und mit vil pluetvergiessen, raub und prandt betrüebt er die landt; des hülfen im die Francken und 10 Sachsen, so das Adelgerus ans dem landt muest weichen 1 '. '28. [T. 8". I'. 26.] Item darnach kam an das reich Comodus "*, Sachs. Weltckr. der fünftzehent von Julio, Anno hundert ains vnd achzigk jar. Der 107,4 zoch mit ainem grossen her aber in teutsche landt und vertraib widerumb Thasilonem aus dem landt zu Bairen 1 . In der 15 zeit ward* getauft Lucius aus Britany 8 von dem zwölften pabst Eleutherio f . Der erweitert und auspraitt ser den heiligen kristenlichen gelauben'-'. Es wurden auch der zeit getött die aindlif g tausent mayd zu Kölen von dem künig Etzel von Ungern 8 . Anno domini hundert zway und achzigk jar 4 . 2o 20. [T. 8 b . P. 211.J Thasilo pawt in Kärnten und bey dem mer vil castell und stet. Er het zu frawen ains fürsten tochter aus Ungern, die im gepar drey sün und ain tochter. Die tochter ward verheyrat dem Marggrafen von B e h a i in. Der sün ainer hiess A u r e 1 i a n u s , der 25 ander T h e o d o , der jünger G r i m a 1 d u s h **. " yetzo P. '' Hec coronica Garibaldy fügen hinzu E B WS L IL 0 Comadus T. 'laus dem landt vnd ward P. a BritoneP, Pritone y. 1 Eleuthero / ; W. s aindlift E. h Griwaldus E, Gariwaldus *. 2loenttns Kanögloffen in W: * <£omoous ift ein 30 fun marä antonii gemefen unö mit öcn teutfer/en al fein leben lang Wogt, aber fein (£omoous mit in friöt augeftofjen unb irs fynig 6od)tcr 5ue 5er c genuinen. ** alles fabel; fein roort mar. 1 Sachs. Weltchr. 107,13: Comodus de keiser bedwanc mit eren Dudischc laut, di sie wider Korne hadden gesat. Auch deren Quelle 35 bietet nicht mehr Ekkeh. SS. VI, 105,52: contra germanos et ipse i'elicitor pugnavit. '-' Andreas 10,0: 12. Elcutherius aeeepit epistolam a Lucio rege brittanico, ut Christiauus per eins mandatum fieret .... Ipse vero 'ex .... partem Bavarorum et totam Eeciam inter Alpes sitam mira- 40 culis et predicacionibus ad ödem Christi creditur convertisse. 8 kunic der Hünen teird er genannt im Passional ed. Köpke, 570,27. Herrn, v. Fritzlar, Deutsche Mystiker ed. ffeifi'er, 223,28: wanne Kolne Was zu dem male belegen von den Hünen. Dass vielfach Attila genannt wurde, erwähnen die Annal. Palid. SS. XVI, 90: quibusdam et fere 45 omnibus tempore Attile et ab ipso virgines passas estimantibus ante ipsum . . . fuisse inveniuntur. 4 Königsh. 350,15 gibt die Jahrzahl 272. Vielleicht ist 182 ein Versuch zur Atipassung dieser Zahl au den Regierungsantritt von Commodus (181). 2* 20 — 30. [T. 8 h . P. 27.] Die zeit kriegt der künig von Frankreich* mit den Nortmannen und den Tennen und hergten ser auf einander. Der elter sun A_urelianus ward herr in Kernten, als sein vater a gestorben was. Theodo kam junck an den hof zu Franckreich, das die 5 zeit Grallia hiess oder Crinicy b **. Als diser Tlieodo zu ettlichen jaren kam, ward er gar ain gestrenger und ritterlicher fürst. Er ward gar anschlegig vnd weis in seinen Ebran 37,J. 8. raten; darumb gewunnen in die Gallischen gar lieb, ünder 21 der zeit herscht in Bayren Philippusc, von den Römern dar gesetzt. 1° Sachs. Weltchr. Der was der erst krist in B.airen. Gordianus, der dreinndzwainzigisl ,! 10f),:iS kaiser nach Julio. Als der vil geurleugt het in Persia und mit vil sigs und cren zu Rom kam, ward er erslagen durch den ietzgemelten Ebran 37,9Pliilippum. Der ward nach im kayser. Er het zwen o sün: Philippum Köntgsh.354,26 Gaium 1 und Quirinum; die lebten allkristenlich. Der elter Philippus 1° ward zu Peru erslagen von Decio, der nach im kayser ward. Königsh. 623,7 31. [T. 8 b . P. 28.] Nach dem ward die herschaft der Römer Ebran 23,23. V ast geminnert und Bluegeo sich gar '' vil landt von in, und die Gallisch en ~'*> oder Frantzosen wurden ser an herschaft aufnemeng und prachten vil weiter landt under sieh, sunder Bairen, Swaben, Francken und*' B urgu n d v ** :;: . 32. [T. .9°. P.28.J Ich bab euch gesagt von Thasilone, der sieb in Kärnten nider Hess und Hess drey sün: A.ureUanus, Theodo und (i i* i mal dum. Nu lass ich die zwen ruen und sag euch von Aureliano. Der A_urelianus2& ward gestreng mit vil urleug; umb das gewan in Sachs. Weltehr. D ecius der kaiser gar lieb 2 , wann diser Decius was geporn 110,14 von Hungern. Und wellent 1 ' ettlich Cronisisten, das Philippus der kristenlich kaiser erslagen sey von Valeriano 8 dem kaiser Decio zu Lieb. 4 Decius schuef die sibenten acht über 30 :i sein herr T. b Crinicij T, crinici //. <■ Phylippus T. (l 21. übergeschrieben in T. 0 drey W. ' vast T. g wueelisen ser an herschaft P W. b wöllent T, wellend P, wellent W. 2lr)enttns Han&gloffen in W: * franefr. ** Ijat bas latoin uit perftanöcn. *** alles lepperey. 1 Ihr Beiname (iaius aus Säehs. Weltchr. 110,5. - Die Quelle für diese Vorliebe des Decius gegen über Valerianus sind uiohl die Legenden von S. Laurencius und Ypolitus, Passional ed Köpkc 374-?395. :; Offenbar == Auroliano. Der Wechsel der Namensform erklärt siel' l wohl daraus, dass zwei Quellen zu Qrunde liegen, eine nnbel:annl( (Garibaldus?) und die Sachs. Weltchr. 1 Das konnte eine Kombination der Freundschaft \ irischen \)vc Utnß Val. sein mit dem Berichte der Säehs. Weltchr. {oder Ekkehard v. Aura) 110,15: mit sineme rade wart geslagen Philippus unde sin sone. 21 die kristen. Puder seiner herschung wurden gemartert der pabst Fabianus, der pabst Sixtus, Laurentius,.Ypolitus, Abdon und» ., Sennen 1 , Agatha etc. und sunst vil kristen. Man List, das in die Flores temp. siben prüeder fluhen in ainhölbey Epheso 1 '; die Hess er verinauren 1578 5 und wolt sy erhungern. Do entslieffen sy süesses slaffa hundert und vierzig jar bis der zeit des kristenlichen kaisers Theodosij. Diser Decius ward erslagen von den Gotten*. Sacks. Weltohr: h 110,24. 2!) 33. [T. '.)». /'. 29.] Gallus Estilus<= kam an das reich, was daran drew jar. Bey des Zeiten Btarb der weis Origenes'L i<) 34. [T. 9". P. 29.] item der new gemelt Valerianus° kam an das reich Anno dömini zway hundert vierundsechzigk jar. 8 Wie er hergeht in Kernten, so nennen in doch all Cronisisfcen nach seinen eitern ainen hertzogen * von Bairen* 4 . Diser Valerianus^ herschte mit seinem sune Gal er io& Sachs. Weltehr. 15und sy machten ain acht über die kristenhait. Er lies< gar vil ■ kristen 110,32 martern, sunder die päbst 1; Steffanum, Lucium und Sixturn. Er Ward urlewgen mit dem künig von Persia. Der vieng in in ainom streit und füert in gefangen in Persia; do ward er geplenntl, und so der kaiser von Persia zn tisch sass, so muest im Valerian us" 20 'inder seinen füessen ligen zu schmach; auch so er auf sein pfärd wolt sitzen, so trat er alweg im auf seinen rugken. Secht, also r aeh Got an im die kristenhait, das er von kaiserlicher wirde ward geworfen und gedechn zu ainem versmachten fuessschamel 6 . Do aber diss gericht Gottes sein sun " erkannt, er ward den kristen ain tail "° genediger und widerrüeft die acht; doch belaib» er selb in dem erplinten gelauben der betrognen abgöttereyP. Kr hergte ser in allem Ytalia; do ward er zu jungst vor Mayland erslagen von Aurel io 'i anno domini » und fehlt PW. b Bffoso P. Kffozo E. Effese BW. <■ über- ~yxchr. von spätem- Hand Hostilianus T. E in 0 geändert P. '' Orienus /'. ÖU Absatz 33 fehlt in E BWS LH. <> Aurelianus *. f als er auch was fügt z hinxu. e den er het fügt % hinzu. b Galieno übergeschrieben von späterer Hand T. ' gar vbel vnd vil. I; Bapst T. ' Umstellung %i n P: do .... geplennt. Er vieng .... Persia. m gedacht T. y r " Galerio fügt hinzu W. o blyb T. v abgötterey TB. abtgüttorey P W. ' ' ! Valerio *, Valeria //. 2tr>cntins Xanögloffe in W: * Ijat 6a latein uit fcerftcm&en; vwais uit, was öuj in latain 6o mals ift geroeferi. 1 Sennen statt Sennes liest M, die Münchener Handschrift der Sachs. 40 Weltchr - -' Flores temporum ed. Eccard, Corp. hist. med. aevi I, 1578: et ] Pso a Gothis in Thracia occisus est sententia iusta Dci. : ' Sachs. Weltchr. 110,31 und Königsh. 355,22: 259. Flores temp. (Eccard) 1578: 256. , r ' Die ganze Erfindung von der bayerischen Herkunft des Valerianus "ruht icohl auf der Sachs. Weltchr. 110,31: Lucius Valerianus ward to " c i c r c n to keisere koren van deine Römischen hero oder auf deren Quelle Ekkeh. v. Aura. 5 Königsh. 356,4. — 22 — zway hundert ains and sibentzigk jar \ Nu het G-alerius" Sachs. Wdtchr. doch vor aufgeben das reich Claudio. Der ward dem reich lll y 40 gar a j n nutzer man. Er slueg auch zu tod Aurelium »», der Galerium « erslagen het. Als Claudius gestorben was, hiengen im die Römer zu gueter gedächtnüss auf ainen guldin <• schilt, machten auch im m dem Capitolj ain guldino Be wl, Hessen darein ergraben all sein loblich streit und ander sein gesta 2 . 35. [T. 9 b . P. 31] Ob ich euch vil oder lang sagte von den kaysern, so vermain ich, es sey sein 1 nicht vast not, nach dem man« ir aller hystory aigentlich erfinden mag. i Wer das lesen well h , der suech es in Floris temporuin, und tuet der matery oder gesta immer not, Ich hab sy auch gesetzt oder gemacht umb des willen, da die Römer der weit* geherscht haben und der zeit diss edlen fürsten durch gewalt der Römer von iren erblichen landen Verstössen und vertriben sind gewesen; und wo oder wie sy sich die zeit bis auf drewhundert jar enthalten haben, davon wil ich euch sagen, wie sy an ir erblich fürstentumb wider kumen sind. Und darumb heb ich die hystory der künig von Franckreich an, die cttwan hiessen die Gallischen, 20 Crinicij, auch Mereony, als ir das hören werdt. (Hie wirt gesagt von dem aller ersten Ursprung der alier durchläuchtigisten kristenlichen künigen von Franckreich.) k 36. [T. 10 a . P. 32] Ob nu die 1 leser oder aufmercker^ö nicht verdriessen wolten haben, so wolt ich sagen von dem Ursprung oder anfang der kristenlichen künig zu Franckreich* und umb des willen, das es m vil hystorylesern frömbd und unkunt ist, auch das es sich gepüerlichen fliegen wirt diser meiner fürgenomen matery und gesta 11 etc., als irs hernach werdt hören, und heb euch an umb der kiirtz" willen an* Arfaxat; den'' von Adam auf Arfaxat habt ir die » C4alienus von späterer Hand übergeschrieben T. h Valenum *• 0 Galerianum P. d guidein PW. ° guideine PW. »" sein fehlt />H '05 k man fehlt T 7 . h will T. I dy weit T. k Rote Ueberschrift nur in r- 1 dise *. m den fü gepürgen T. » nach Lamadon : ■jo 80 gepar Lamadon (bis dahin getilgt) Asaratus, Asaratus gepar Capin P. 80 gepar Lamadon Pryamum, der Rest des Absatzes fehlt T. n enam E ' Füetrers direkte Quelle, der die Abweichungen und mythologischen Ausführungen zuzuschreiben sind, war wohl Garibaldus, der hier auf Gotifr. Viterb. Pantheon ÄS'. XXII, 300,82 fusst. ;.j- '-' Nach, Gotifr. ist Irari, nach der Sachs. Weltchr. 70,11 Reu der Bruder von Phaleeh. :l Nach Gotifr. (und Königsh. 287,10) ist Cres der Sohn Nembrots, des Sohnes von Irari. In der dieser Stelle zu Grunde liegenden, von IS 9 abgeleiteten Hdschr. des Pantheons wird hier eine Auslassung gewesen sein. m * Antike Sagenstbffe nach Ovid, Fast. IV, 195 und 31 ff.; Vergil, Aen. VIII, 134. Der Name des Somatracius, der in die Genealogie zwischen Jupiter und Dardanus eingeschoben ist, beruht wohlauf einem Irrtum, •indem Samothracius nur ein Beiname des Dardanus gewesen sein wird, der nach einigen auf Samothrace geboren wurde, nach andern (Verg. 454 6n " VII < 20 ?) erst später dorthin gelangte. Ercchton, der Erfinder des Wagens, ans Verg. Georg. III, 113: Primus Erichthonius currus et •luattuor ausus iungere equos rapidusquo rotis insistero victor. " Tros: Ovid, Fast. IV, 33. Troros: Gotifr. Panth.SW,/ (vgl. Kgsh. 28 7,13). 8 Gotifr., Speculum Kcgum SS. XXII, 41,35. 5q ' Gemeint ist Ilus. 8 Nach Ovid, Met. XI, 754. Fast. IV, 33 in Abweichung von Gotifr. Panth. 301,2. 8 Rex Priainus maior habuit ex sorore sua nepotem Priamum — 24 — Gotifr. Viterb. 37. [T. 10 b . P. 33.] Diser jünger Priamus, nach dem und Troya 301,5 erstört ward, fuer er mit Anthenore über das mer Illyricum mit drewzchn tawsent gewappenter man und kamen der endt, das diser zeit haist das Venedig er landt, pawten da ettlich castell und stet und in sunder Padaw. Auch haben sy gepawen Passaw 1 und mer 5 stet etc. in teutschen lannden und erspraitten sich weit in die lennder. Nachdem über ettlich zeit darnach nant sy der kaiscr Valen tinian us Francken, das teilt' 1 als vil gesprochen als frayssam. Also machten sy in teutschen lannden ainen künig an dem gemelten jungen Priamo. Der Hess auch ainen Priamnm nach im, den hernach die Alb ailGSC ll 1 ' 2 ^' in ainem streit ersluegen. Dem belaib ain sun genant Marcomedon (> 8 , nach dem Gwisogastolum . P. H7.] Nach dem durch underred ir e weisen rät so ^ ward die jung künigin verlobt zugeben dem künig Anthary. Nu was auch Anthary zumal ain wolgemachter, hübscher herr von seiner gestalt und person. Der nam im zu sinn ', wie das er selb erkunnen ff und erfaren wolt das wird ig berüembt lob der keuschen T heodelinda. Mit dem nam er zu im, die im dann an dem pesten 1» behaglich 1 zu 15 sölichem seinem fürnemen waren. Hunder füert er mit im ainen weisen alten; und er selb wolt unerkant sein und rait in gestalt ains dieners des künigs Anthary. Also kamen sy zu Bayren in den palast des künig (iaribaldy, do sy all mit frölichem angesicht und schöner kurtasey entpfangen wurden. Der künig schlief mit seiner wolgezierten ^ tochter, der jungen künigin, das sy selb k den herren trincken solt geben ', des an stund sy mit williger gehorsam berait was, und gab zu dem ersten demalten, darnach dem künig Anthary, der da stuend in tonn ains dieners. Als aber der getruncken hett, goss er V0I1 dein wein ain Lützel auf sein vinger und spürtzte m damit die 25 künigin under ir äugen 1 , das sy all sweigendn vertrueg. Nach dem all herren getruncken betten, do sagt sy die geschieht ir widerfaren irer hofmaistrin, zaigt auch ir den Schuldner sölicher getat. Do sprach die fraw: für war, es ist selb künig Anthary 0 ; es getörst sunst niemant getuen. Dise ding beliben also, und under den herren ward entlieh abgeredt, wie und wann man die künigin wolt schicken dem künigP in Lamparten. iX aber Sy Irs leibs was, noch was P. >> lewmbd pas bezierd T, •Iren alle IJdschrr. (1 Thodelinda P. Thodalinda W. o Irer /'• „g 1 ze synn T. ß selber kumen T. h zu Im dann die Im an dein ö pessten P. i gehäglich P. pehäglich E. pequemlich *. k selbs T. i solt trinken geben f. ni spürtzte TP. sprützte W. n sweigund P- o es ist der kunig Anthary selb P. P künig Annthary P. 1 Ekkeh. SS. VI, 144: digito eam tetigit et manum suam V eT At) Eaciem eins duxit. Andreas 594,39: da gab er ir wider das trinkch- geschirr und berürt sy mit einem finger, doch das es nymant sach, und für mit seiner haut über ir antlücz. Die Acnderung kann wohl Füetrer zugeschrieben werden, der auch im Buch der Abenteuer einzeln 6 kleine Züge des Originals der Auffassungsart seiner Hörer anzupassen* ^ sucht Wolfram (Parzival ed. Lachm. 40S,29) lässt die Antikonie die Schachfiguren auf die Angreifenden werfen. Füetrer kennt die mächtigen Schachfiguren des Mittelalters wohl nicht mehr und sagt Ggm. 1. 24 d ß : fraw Antzigan, das zarte pilde, was si erwischt, truegs auf den turen ho; 50 stein, holtz von ir wardt zue der diet geswencket. mit manchem wurff vil schwäre ettlichen si zer erden nidersencket. — 27 — 40. [T. 12". P. 38.] Nach dem urlaubten «ich die herren von Andrea* 595,5 Lamparten zu dem. künig. Der künig licss sy gar herrlich durch sein landt gelaiten mit vil der seinen; als aber sy aus dem landt, zuBayren kamen :l und welschen >> landen nahenten c, ra it ains tags der künig «Anthary für ainen pawm. Er füert ain wurfpeihel in seinen handen; das warf er in den pawm, das es da steckte, und er -sprach: Secht, also kan werfen der künig Anthary von Lamparten. Hei den worten verstuenden die Bairischen herren, das er selb der künig was. Sic patcil in genaden, ob sy sich amichen weis an im entert betten. 10 Er sprach: für war, ir habt mir nicht dann alle ore bewisen. Hiemit urlaubten a sich die herren paiderseit °. 41. [T. 1'2'K P. 39.] Nach fücglicher zeit beraitt man die jungen Andreas 595,13 kiinigin mit künigkUcher gezierde r und schickte mit ir iren jungen brueder Gundebaldum, der pald darnach starb und ligt zu ^Mailand 1 . Als Anthary vernam die Zukunft der jungen kiinigin, ward sy von dem künig und allen welschen herren mit grossen wirden empfangen. Als man sy also mit vil jubel füerto, rait auch da ain welscher fürst genant Agistolphus B; zu dem sprach ainer seiner diencr: Herr, die kiinigin, die man ietzund füert zu gemache! dem künig u Anthary, nach kurtzer zeit so wirt sy ewr hausfraw. Des erzürnt Agistolfus, sprach zu dem kneeht, gedacht er li solichs mer, im wurd übel darumb besehenen. Do sprach der kneeht: Herr, ir mügt mit nur volpringen ewren willen ; nach dem wirt es ye bei namen war, als ich gesprochen hab. Der künig Anthary macht ain grosse prawtlauff ' 5 mit diser edlen kiinigin. Nu was der glaub Cristi noch gar klain in Lamp arten; aber die edel kiinigin, mit ir manigfaltigen tugent und Wandel pracht sy alles volck an den heiligen cristenlichen glauben; wann 'dies landt schätzt sy in k von Got zu säligkait dargesandt. Do was die zeit an Bäpstlichem gewalt S. Gregorius, der erst am namen und "achtundsechtzigist 8 nach S. Peter; der schraib die zeit 1 dyalogum der künigin zu willen, den er ir zu eeren gab durch ir rains leben. a kumen P. komen W. •> wellischen P W. e nahent waren PW. vrlabten P. n Hiemit . . . paiderseit fehlt T. f wird vnd gezierde P. g- ? Später übergesehrieben in T Agilulphus. t> Ir T. ' prawlaufft W. 0i inen T. i zeit fehlt W. 1 Vgl. i/o. 4(>. Andreas (596,39) sagt nur, dass Theodelinda ~u Ehren St. Johanns des Täufers zu, Modoecia in Maylandcr bistum eine Kirche baute. Paul. Diac. Hist. Lang. IV, 40 sagt, (lundoatd sei durch einen ,„ ''[eilschnss getötet worden, ohne dass der Anstifter des Mordes bekannt "teiire (f 612). Fredegar M. G. Scr. Merov. IL Hb. IV. c. 34, berichtet, Ago (= Agistulfus) und TheudeHnda hätten ivegen seiner Beliebtheit bei ®cn Langobarden Verdacht geschöpft und ihn ermorden lassen. Garibald '»'ig dieser Nachrieht so viel entnommen haben, als nötig mar, um das 4g ^ ers chwinden Oundebalds aus dem weiteren Verlaufe der Geschichte *« erklären. - Nach Andreas (beiVc/., Thesaur. Anecd. IV, 397) loar er der 04., n ach Königsh. 528 der 67. Papst. 28 Andreas 595,11 42. [T. 12 h . P. lo.j Und bei den zeiten kriegten die Francken auf den künig Garibaldum. Er fuer auf s\\ strait zwei) strait mit in und gesigt in an mit hochen eern* 1 . Nach dem pald starb der künig Garibaldus. Andreas 595,28 43. [T. 12*. P. IL] Als Anthary ain zeit und nicht vast Lang :) regiert mit seiner kristenlichen künigin, do starb der edel künig und uml) in ;i was grosse klag. Nach dem hielt sich die tugentreich künigin gar weislieh und kristenlich, darumb sy mänigklich ward Lieb haben b * Die höchsten fürsten vom Landt paten sy nicht von in zu stellen; sy wollen ir mit willen alle eer beweisen, auch das sy ir erweite aus allen 10 Eürsten, wer ir behaglich« war zu ainera künig und herren, der auch der kröne gezämd; der solt auch in allen wolgefallen. Andreas 595,3 1 44. [T. 12 b . P IL] Nach kurtzem bedencken erweite sy den lursten Agistolfum; der was allen herren wolgemaint. Die künigin schickt ir potschaft zu im, als er zu hof kam und wesste von kainen Lo dingen irs fürnemens. Als er für die frawen kam, wolt er ir die handt nach gewonhait geküsst haben; sprach die künigin : das beschickt nimmer, wann ob es euch behaget, so solt ir sein mein herr, und ich gib euch meinen leib zusampt meinen landen 1 ' zu Lamparten. \)o ward aber gemacht ain reiche hochzeit und ward ervollt die prophetzey des knechts, * als er das vor'' gesprochen het. Andreas 596,19 45. T. Vi". P. 42.] Er regiert seine landt fürstlich und wob Zu dem jüngsten ward er urleugen auf Koni mit grosser macht, mit raub prandt und vii pluetvergiessen. Des erschrack der Pabst (J regorius so übel, das er auf hörte zu sehreiben über den propheten Ezechielemi25 als er das selb spricht in dem anfangk der ersten Omeley ß dv^ andern tails über Ezecbielem. Er schraib zu der künigin Theodelinde und pat sy vleis zu tuen, so das die streng durchächtung hingetan wurd und dise maley zu pesserm wesen käme. Die edel künigin kerte sovil vleiss und bete an, das diser krieg gantz hingelegt und gar versüent30 ward. Dise süen des frids beschach andern tag, als ietz sind Gervasy und Prothasy und darumb satzt der Pabst Sanctus ({regorius, das man an dem tag singen solt in der heiligen cristenlichen kircheii: loquetur dominus pacem in plebem suam h -. Nach dem pawt die künigin ain kostlich kirchen zu Mayland in der stat Medocia i8 ui°° a Ine P. h darumb sy von mänigklich ward lieb gehabt P W\ <- gehaglich P. <• getzem P. getzam \V. e meinem landt P W_> f vor ee P. vorgesprochen \V. ß Amolej P. h in plebe sue P W. 1 Modoeia W. ^üentins Hanbgtoffe in W: * 3ft ntt waw ^ylöe^O brcdjt, tyxxxq, in frauefreid}, bas ift: 6er teutfdjen, tjat yn auf c^ciagt vnnb tfycffoiouem in baivu ejeferje^t 1 . 1 Vielleicht mit Rücksicht auf Königsk. 625,15: und under disen dingen wart er (Clodoveus) stritende mit' den Putschen und verlor i\v"\ strit und wart von den Dütschen vertriben her und der. fAW/ Ekkehard 110.) * - Psalm 84, jetxt 85. : ' Monza. 4 Vgl. Aventin, Werke V, 60,13. — 29 — den ccren Saut Johanns des heiligen Gotetaufers, dartzue sy der Rabat mit grossen genadeu stewrte. Diser beired mocht" ich auch nit gelassen, ninb das dise edel cristenlich kiinigin aus disem edlen stein und pluet von Barren entsprungen und herkomen ist. 5 46. [T. TS 1 '. P. 43.] [ch hab euch nu zu dem b jüngsten gesagt von Graribaldo, der do seinen namen also liöclite, das er hett künigklichen titel. Der verlicss, als er gestorben was, liinder im drey siin und die news gemelten Theodelinda. Gundebaldns starb jung zu Mayland, als irs gehört habt 1 . 10 Ir lebten noch zwen; die wurden gar zumal fürstlicher fürsten zwen, ainer genant Otilo, der ander Theodo-. Otilo, der erstrait mit seiner manhait, das er ain herr ward von dem grossen haus oder Pfaltz. Nu begegnet 0 mir vi] frag, was sey das gross haus, oder was die sach 15 sey, das es sölichen namen hab und nicht haiss ain künigk- reicli oder herzogtunib etc. Denselben irrern (l will ich dise ding zu licht pringen, als vil alter Cronis isten :i davon schreiben, sunder Bischof Otto von Frey sing* 1 . Wer aber es weszt, der mag umb der kürtz willen das ~ u nachgeend" Capitel wol überhupfen, ob er wil. 47. [T.13 b . T. 44] Ir habt in der Wibel oder ander 1 ' vil Königsh.698,10 ßnden gehört von dem künig Niinis ** !-', der da pawet die grossen stat Ebran 7>26 Ninive etc. Und als der vil weiter landt under sein horschaft pracht n r U| id au auch mit tod vergangen was, do heischte sein weib, die fraissam Semiramis nach im gar gewaltigklieh und bezwang under ir herschaft Mornerland 1 ' und mer "'. Nu was dise gemelt kiinigin über masz a macht P. b z um T. zu disem T. 'begegnen/'. * Irren TP, l ' ( jl. na. 50, wo alle ildschrr. lesen Irrer. o nach geschriben W. anderen T. k Ximis P. >• Mornlanndt W. 2t pen t ins Kanögloffen tu \V: :i: fdjrciht fain roovt öaüon. ** (Ein fabel. 1 In no. 41, vgl. Andreas, 14,20. 2 Otilo wird — wohl von Qaribald — zum Sohn von König Oari- n r 'xildus gemacht nach Andreas 22,7: Item Otilo prius rex, postea Bavaria 111 provincia redaeta dux (oder nach seinen Quellen) vgl. Ebran 52,33: Ottilo, von königlichem stamen geboren. Theodo wird Garibaldus' Sohn nach. Andreas 12,30: Anno doniini 582 . . . Kudpertus . . . venit in j^variam, ubi Theodonem gentis eins dueem .... baptizavit (Quelle ,|n ,'^keh.) V gi. Ebran 43,3: Nach dem vorgedaehten Garibaldus ist gewesen 1 H'odo der drit. — Dagegen sind nach Fredegar MG. Scr. Merov. IL ■ IV, e. 34 Thendelinda, Griiuoaldns u/hd Gundoaldus Geschwister. :! Qemeiid sind Otto Frising., Gotifr. Viterb., Königsh., Ebran. Die Olosse Aventins bezieht sich wohl nur auf Otilos Herrschaft 45 ul >cr die Pfalx. Wenn das „Mohrenland" heissen soll, so ist die Quelle wolil Otto .'i'isiiio-. SS. XX, 135,16: Ueciso Nino Semiranüs nxor eius mulier viro "unanior Orientis Imperium rexit Aethiopiamque et Indium ferro domitas subiecit. 30 scr begirig in der prinnenden unkeusch, davon ich zu oern den a rainen frawen nicht mer sagen wil, wann man findt es sunst vil; an allain durch not mues ich der hystorj nach sagen. Als diso Semir amis in sölicher ungestüem pran, gedacht sy begirüch 11 iren willen zu volpringen mit Lrm aigen sun Trebetta, und sunder 5 alle müeterliche vernut't oder schäm ervodert sy sölichs an in und begerte seins unzimlichen beiligens. Als aber Trebetta BÖlichen 0 iren willen vernam, ersehrack er zu mal serd und ans hocher vernüftiger betrachtung, auch underweisung der natur gab er ir antwurt, das sich sölich ir begeren nicht gepürte, noch im zu tuen war zu seiner leiblichen mueter. 10 Wie aber«' Semiramis verstuend sein mainung, noch denn ' wolt sy nicht abstan irs Eürgenomen argen willen. Als Trebetta manig weg suecht zu widerstan und nichts enhalf, warb er sieh mit unerzelter menig des volks, und namen mit in ir hab und guet, auch alles ir vichj mit den Hoch er der künigin seiner mueter furnemen in Buropa, wie 15 sy im doch vil zeit alles nach zoch. Kxmigsh. 699,1 48. [T. 14 u . P. 46.] Zu dem jüngsten liess er sich nider bei ainem wasser genant dy Musel; do hueb er an ain wonung und ßtat zu pawen mit den seinen und gab der selben ainen namen nach in» selb g Trebetta, die man yetzo Trier nennt. Nu sagen ettlich hystory 1 : 20 als Semiramis im erfuer, wo er sich mit paw nider hott gelassen, zu bandt kam sy nach im und gerte noch wie vor. Xu het Trebetta WOl guet wissen, das sein prueder N i im s sölich unerlaubter puelschatt mit der künigin seiner mueter gepflegen het, und als er ir nicht wol zu willen gedienen mocht, stalt sy in 1 ' zu erslahen, wie er ir 25 doch auch kündigklich ' entran 2 . Nu sprechen ettlich in iren Cronicken", das sy an dem jüngsten von irem sun Nino wurd er- slagen; aber gemainer ^ Bagen sy: als sy irem sun Trebetta io Qulliam nachgefaren sey und Trebetta iren' unerwenten willen erkannte, lued er zu im sein mueter, sprach m : Fraw, uns zimbt pilÜch 30 entsamen frölich zu sein ; doch so sol wir verpergen unser paider will*' 11 vor nachred des VOlcks. Und in seiner slal'kamer durchstach er iren leib, SO das sy tod vor im» viel, wann in gedaucht" aus der natur zimlicher, sein mueter zu töten, dann sich mit ir zu beflecken mit diser sünd der unkeusch. 35 a der P W. b in der prinnenden unkeusch .... begirlich fehlt W* c sölich PW. ,! ze mal ser T. zu mal sereP. zumal sein hertz ser W* o aber denn T. f noch dem TP. W versucht %u verbessern: nachdem. Zu lesen ist noch denn entsprechend Abschnitt no. 83 B selbs T. h im 1 • . » künigklich W. '< gemaingklich W. I [rm P. '» vnd sprach "• 4 " so alte Häschrr. o gedäucht P. gedeucht E B W. vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 7, /. 2&,2; Nun seitt ir doch herr Filius [= VirgiliusJ und tauchst dich vor mit deinem ticht vil gogel. 1 Königsh. 699,14. (iotifr. Viterb., Spec. Reg. SS. XXII, 34,32. & - Füetrer sucht hier den Bericht Ottos von Freising 135,39 b ßl Ebran 8,30: do die konigin Semiramis irn sun Ninus den andern reitzet, das er sie beschlief, da wardt sie von im ertödt, und kam ir nach im regiment, mit Königshofens Erzählung zu verhindern, indem er sehr geschickt eine bessere Motivierung dafür gewinnt, weshalb Trebeta> ^ sich xur Ermordung seiner Stiefmutter gedrängt sieht. :{ [Orosius /, 41 Otto Frising., 135,39. Ebran 8,30. — 31 — 49. [T. 14 b . P. 47] Und als diss linder dem volk erhal, do gerte Königsh. 700,2 vil volks aus der frawen her bei Trebetta 1 » zu beleiben; das ander zoch in Ässyria zu seinem hahnen. Do herschte nach ir Niiuis' 1 , als etflichc Cr o n is isten sagen 1 . Nach dem richtte sieb 5Trebetta nider mit seinem volck an der Musel. Nu ward der lewt sovil, das sy sich an der art nicht behalten mochten mit irem vich und ander hab; also hueb an Trebetta mit den seinen zu pawen in den andern landen, wo es in'1 behaglich was, als: Maintz, Cöln, Pup arten, Oppenhaim und andern enden, wie wo] loman sagt, das .Inlins die stet sol gepawen haben, das auch bestan mag-, das er er sy zu steten gemacht hab; doch so haben sy anfangk und urhab von Trebetta, dem geleich, das man liegenspurg Tyberio zueschreibt, er hab sy gepawen und auch nach im genambt Tyburina 6 , so hat l 5aber sy yedoch den ersten anfangk von dem forsten Nor ix-. 50. [T. 141>. p. 48.] Als sich nu das volk maniehen enden nider- Königsh. 701, ~> gelassen hetten und ir fürst Trebetta zu Trier £ bclaib, do mnessten Ebran 9,2:i all umbligendt wonuug zins und tribut zu Trier irem Kirsten raichen. Davon erschöpfte g sich von erst der namen, das man die stat Trier *0nannte die herschaft von dem grossen haws oder der pfaltz etc. und vorgeet mit adel und alter allen'< hersehel'ten °. Diss hab ich dem nach geredt, das vil Irrer mich fragen, so man sagt von den fürsten vom' grossen haws, das die selben und ir vil der ding nicht b underricht sind gewesen; davon will «5ich fürpas sagen von dem grossen haws oder Pfaltz, Wie und welicher zeit dises fürstentumb' ander die herschaft der herren von Bayren komen ist" 1 . 50*. [B. 17''. W. ll b .J Vernembt, ak die Römer ml wndt und, als man sagt, alls erlreich lang gehergehl heten, all "die weil ir herscher suechten den. gemainen nutz, waren sy in übergrosser mächtigkuil, und nyemant " macht sich irer macht erweren oder triderstandt thuen. Als aber ir hairbttewt und a Trebetus W. t> Nimis P. ° ettlichen P. & im P W. 3 , " Tyburnina T W. f zu Trier fehlt P. S erschöpffte T. 1> aller /'. ' ' von cl em p m k nicht pas P. ' fiirstenthumbs T. m kumen ist {' ''I 7 . Hier folgt in P ein beinahe die ganze Seite einnehmendes Bild: thronender Fürst mit einer Art von Turban; unten xu-ei Wappen 1 nach r eehts sich erhebender goldener Löwe auf sehwarxem Grund, 2. gevierteiUer 40 e hild mit sich gegenüberstehenden Raulen; in den beiden andern sich 'J e yenübersteh,enden Feldern ie drei goldene Kronen auf blauem Grunde (Norikau). n niemat B. 1 Otto Frising. i:iö,40. Ebran 8,32. f ■ Flrweilerung von Ebran !),17, mit Beixiehung des bereits in no li, 45 • und 14 Berichteten. '■' Königsh. 700,24. — 32 — gepieter ir* aigen nutz wurden suechen und verachten gemainen nutz, da ward von tag zu tag ir gewalt und herschaft sich mindern* und schluegen vil landt undprofintz an ander herscJieft 1 . Königsh, 703,2Do* huebcn an die Gallos* mächtig zu werden und machten in vü lender undertan und besunder die herschaft des grossen haws von Trycr :) und nannten die das gross haws von Franckreick, die die selben %ett die Gallos^ Messen. Diner nam werte pis der zeit Valentinianj, der sy nach ainem fürsten genennt Francko Frantzosen nambt 2 . Wer fürbas die ding nach der leng wissen ivolt, der les Floris ° temporum :l etc* (Hie wirt gesagt von dem ersten herkumen der 10 durchlauchtigen fürsten der pfaltzgraven, wie es an die herschaft der herren von Bayren ist kuinen nach ausweysung Garibaldy f .) 51. [T. 15 a . R 50.] Hie [B. 18*. W. ll h J Item nn vernembt von dem ersten her- vemembt, wie es zu dem fürsten- * 5 kuinen der durchlauchtigen tumb der herren von Payren fürsten und edlen Pf alluntz- kirnen ist nach ausweisung graven, die man nannte die des hochperilemten Coroniteistew herren von dem grossen Garibaldi, der dis herkumens haws nach ausweisung des gar ain lautre pericht gibt, wie* schönen Coronisisten (} a r i - hernach volgt. baldj, der 8 diss irs herkumens gar ain lauter und und guet bericht gibt. 52. [T. 15*. P. 50.] Ich hab euch nu am h jüngsten 25 gesagt von Theodone und Otilone. Nu will ich ain 1 zeit ruen lassen die geschieht und tat Theodonis und wil beschreiben die getat ütilonis. Als Theodo der elter* ft Iren B. b da ward sich Ir gewalt vnd herschaft von tag zu tag « myndern B. c herschafft. Da B. d Gallos in Galli geändert B. ö 0 floris in flores geändert B. * Bote Ueberschrift nur in P. ff den TPß* der W. h an dem P W. i euch ain T. k Theodo der Jünger, rot übergeschrieben eldter T. Gariwaldus der ellter W B. 1 Weitere Ausführung von [Gotifr. Viterb. 301,21] Königsh. 623,7, ^ ivobei anregend gewirkt haben mag, dass die „frumekeit" bei Königsh. 024,12 als Ursache der römischen und nachher der fränkischen Macht bezeichnet luird. 2 Königsh. 622,6 erzählt, r/ass Valentianins die sicambtischen Trojaner auf xehn Jehre zinsfrei machte und sie „Franci das ist Franzosen" nannte', ~ dagegen 703,18: das selbe lant gewan den nammen Frankenlant von irme herzogen genant Franke; vgl. 624,4, Ebran 21,18. — Gallos statt Sicambri, weil der letztere Name no. 17 einem Stamme der Gothen beigelegt worden ist. :l In den Flores temp. steht unter Valentianius (Eccard /, 1584) ^ nichts hievon. — 33 — gestorben was anno etc. drew hundert ains a und vierzigk jar* ward Thcodo der jünger hertzog in Bayren. 1 In 1 ' der zeit was Lucius 2 der kiinig zu Franckreich beladen und überzogen mit ainer weit ersanüeten ° menig aus allen (1 5 landen. Die selben nante man die Gotten. Die hergten in Franckreich, in Prytony, Prabantz und andern Umbligenden landen: Burgund, Kerling, auch den Rein gar ab. Dise lender sy gar vast eröset und verennet hetten, do pat der künig von Franckreich Oonstantinum helf ° 3 ; 10 auch clagt er sölich sein schaden und betrüebte allen cristen- Üchen fürsten. Do nam der jung hertzog Otilo von Bayren zu im ain grosse menig volks von allen landen, Was er erwegen mocht, wann er was selb £ seins leibs und hertzens « vast küen und nianlich; umb das slueg sich aus 5 v ü landen gross volk an in von herren, rittern und knechten. ■Mit disem her zoch er den R e i n ab, und was unrats in dem iandt und underwegen was, das warf er mit gewaltiger hant v on dem 11 weg, also das er aus der gesellschaft der Gotten gross volk darnider legt. Nu lagen derselben an massen vil 20an der Musel. Do rieht Otilo sein her auf Trier; do Wurden der selben Gotten ob vierzigk tausent erslagen, die vor alles landt durchächten und eröset hetten*. Als er a ains fehlt in W. i> jar ward Theodo ... In fehlt W. Theodo q ton späterer Hand durch Otilo ersetzt. ° besamlcten T. '1 manigen P. ° ° umb hclf W. i solbs P. g hertzen P. h vom T. 2Ir>entins Hanögloffe inW: *leügt vmb 2003<*r vnnb m ^r; garibalöus ift anno 570 rwrtribcn iporöen, 5ue fanö gregortj Sitten. •jr, * Mit dieser Zahl weiss ich nichts anzufangen; auch bleibt der Inhalt aes Satzes unklar, da in Füetrers Genealogie nie ein Theodo auf den andern folgt. Es scheint eine Beziehung vorhanden zu sein zur Historia "md. mon. Tegerns., Pez ///, 3, 493: Tum Bawarica velut nova generatio v cnit vel rediit cum duce suo Theodone patre ilius Theodonis, quem ok Sa nctus baptizavit Rudpertus. Die hier lierrschcndc, dem Anfang von y 0, *6 und 53 widersprechende Verwirrung versuchte die zweite Bearbeitung \ z = B W) durch die Einfügung von Garibaldus statt Theodo zu lösen. '"' Ein König Lucius von ßritany ist den Chroniken wohlbekannt; dieser Lucius von Frankreich ist dagegen wahrscheinlich entstanden aus 40 o^" 8 ! der anderen Benennung Chlodowechs I. , vgl. Ann. Salisb., *' ;5 . IX., 766, ad. ann. 522: Clodoveus, qui et Ludwicus, rex Fran- c orum, obiit. ... ' helf ist Genetiv. Die Bitte an Konstantinus scheint den Sarazencn- am Pfcn entnommen zu sein, die in no. 80 geschildert werden. 45 j Liegen diesen Kämpfen Erinnerungen an Chlodowechs Krieg mit vn Alamannen zu gründe, so scheint anderseits hinter Otilo, der mit den pten streitet, Attila und sein Streit mit Actius, den Goten und den vertilgten deutsehen Stämmen bei Troges (451) zu stecken, vielleicht auch der Grosse und seine Unterstützung Ludwigs IV. von Frankreich (946). Quollen und Erörterungen N. F. U. 3 — 34 — das von söliclier iiberlestigen beswärd a erlöst bette, do besatzt er wol die stat zu Trier, auch sunst all stet und sloss nach dem pesten und zoch füran in Pry tony , das er sunder begirig b was zu retten, wann er fand da sein nachgesippt 0 magen, die bruederkind seiner mueter 1 . Do tet er in dem landt manigen starcken streit mit den mortgirigen Grotten. Er prach in zumal vil ab, wann er vast fürtrechtig und gross anslegig was. Als er mit gewaltigen streiten das landt freyet d und allen unrat erslueg und verjagte, zoch er mit einem praitten ° her in Franckreich. Darin vand er 10 gar manigen widerstandt. Der künig, auch ander f fürsten, freuten sich gar hoch und vast der hilf liehen zukunft des edlen fürsten, und sy stalten sich allererst manlich zu wer. Otilo ersamlet erst zu häuf sein weitsch waifend her, rieht und ordnet^ sy zu streiten an die verwor chten, die auch 15 vast beyeinander waren und alltag sich Streits h versahen. Otilo rüeft zu Got, dem herrn, mit inniger andacht, pat in umb gnad und beistant im und seinem her, das doch da in seinem nam si ch ersamlet biet. Er pat all die seinen sich zaichen 1 mit dem heiligen kreutz. Mit dem zoch er 20 mit wolgemachter Ordnung an die Gotten. Do ward erhaben ain wunder grosser streit, darinn auf paiden partheyen manig tausent man erstarb. Otilo durchprach die schar mit den gekrewtzigten k rittern manig mal; do wurden der haiden des tags crslagen anderhalb hundert tausent. Otilo 2 verlos aus seinem her sechzehen tausent. Der Gotten wurden an massen vil an der flucht erslagen und gefangen, wann all die landt, die sy vor betriiebt betten, die erfueren durch sunder lag ir ungevell, versatzten in all Strassen, wasser und wäld; wellicher endt sy hinfluhen, slueg man sy 3 als das vidi darnider. Sunst ward alles Gallia erlöst von a sölicher peschwärung W. b pegierdig W. ° nach gesipp T, pest nachgesippt P. d freuet W. ° beraitten P. f vnd ander T. s ordent P. h streytten W. i bezaichen P, k gekreutzten W. 35 1 Von der Gemahlin Garibalds, von ihrem Bruder und seinen Kindern, die also in der Bretagne geherrscht haben sollen, findet sich so?ist gar keine Andeutung in Füetrers Chronik. Nach Paulus Diac., hist. Langob., /., c. 21, war seine Gemahlin Walderada (Greg. v. Tours, IV., c. 9: Vuldetrada) eine Tochter des Langobardenkönigs Waccho. Ihr einzifjor ^ Bruder Waltari war der achte König der Langobarden. — Garibalds Mutter, Theodos Gemahlin, war nach no. 38 eine burgundisc/ie Königstochter. — Vielleicht ist Otilo hier verwechselt mit dem EnJcel seines Bruders Iheodo, der auch Otilo hiess und der Sohn des Lotharius aus seiner ersten Ehe mit Marina aus Gross Pritonia war. Vgl. no. 58. — 35 — ir durchächtung durch den manlichen fürsten Otilo. Da- rumb ward auch im alles volk in den landen gar genaigt a 1 . Gl al o d i u s 2 , Lu ci us brueder, [B. 19 b . W. 12 \] Als sich künig zu Franc kr eich gab dise schlackt verendet und der 5im sein tochter genant A-dol- streit zergangen -was und das fina 3 , die im gepar zwen landt von nöten erledigt, ward sün Lotharium und Hug- der fürst Otilo vast perüembt her tum 1 ' 4 . Dieser Otilo von mänicklich. NuhetElo- richtt sich mit herschaft zu dius, des künig Lucius 10 Trier nidcr an der Muse 1, prueder, zu mal ain schöne und er herscbte allen Rein- tochter, genannt Adolf in a, straim 0 , Kerlin g und die ward verheiratt dem fürsten Burgund. Nach kurtzer Otilo, der mit ir pesass das zeit starb Lucius, künig zu fürstentumb des grossen hawss 0 "■ darumb ward auch alles volck in dem landt gar genaigt im und allen den seinen W. 1j Hugwortumb P W. c Keinstraim T. Reinstrami P. 1 Dieser Streit ist eine Nachbildung des Kampfes Karl Martels gegen -Bwrfo, in dem 370 000 Heiden und 1500 Christen fielen, vgl. no. 96. (In ^0 dem, Kampfe Attilas mit Aetius fielen nach Jordanis, Hist. Goth. c. 41 auf beiden Seilen 105 000.) 2 Galodius für Chlodotcech L, dessen beide Namensformen hier zur ■annähme zweier Brüder geführt haben. p K a Gemeint kann nur sein Audefleda, die Schwester Chlodoweehs 1. " niul Qattin Theoderichs des Grossen, dessen Stelle hier Otilo einnimmt. ■"* den deutschen Chroniken erscheint sie meistens als Chlodoweehs Tochter, *< B. Königsh. 379,4: Donoeh also Dieterich von Bernc Home und jtaliam frideliche besas, do natn er z.ue der o des küniges dohter von 3n i ran ^ c ^' gonant Adofleda, und der künig hios Clodoveus. — Andreas, u Pez, Thesaurus IV-, 3, SOS: Post haec Thcodoricus, ut sui regni vires c °nstabiliret, missa legatione ad Clodovaeum regem Francorum filiam eius Audofledam in matrimonium petiit, quam illc libenter concessit. 1 Die Genealogia comitum ex stirpe Arnulfi descendentium Mettensis „schreibt der Audefleda irrtümlich (Verwechslung mit Chlodechilde) unter 5 andern die Söhne Clotharius und Childebortus zu, welch letzterer hier durch Hugbcrtus ersetzt wird; vgl. Gen. ex st. A. SS. XXV, 382,1: Anafledes regina Gothorum genuit filios Childebcrtum regem, Clotharium re gem, Clodomerum regem, Thcodcricum regem et filiam Malabergam 4r . re ginam Thoringorum. Mit Hugbcrtus wird zwar ein Name gewonnen, der in den bayerischen Klostcrannalen eine Rolle spielt, aber das Verhältnis l st dort gerade umgekehrt: er erseheint dort als Odilos Vorgänger, so Ann. uueum Bavariae SS. XVII, 305,35: a. 733. Hucbertus dux regnat in fWaria; sub quo S. Corbinianus eps. sedit Frisinge et ipsius ducis 45 ^mporibus est defunetus [aus der Vita Corb. c. 28. 29.J. a. 735. ^hidilo dux post Hucbcrtum ducem regnat in Bavaria. Hie transtulit vivil ouem epm. de Lauriaco in Fataviam. Ann. S. Kudperti Salisb. *o. IX., 70S: a. 729. Post Grimoaldum dux Bavariae Hucbertus fuit ^ '39. Hucbertus dux Bavariae obiit; pro quo Odilo. Auct. Garstense 50K ' ^'' 5 ®' t: a - 7 2S. Grimoaldus dux Baioarie obiit; pro quo Huki- bertus. a . 739. Hukebertus dux B. obiit, cui succedit Odilo ss Auct. ^reniif., ibid. p. 551, aber zu den Jahren 723 und 740. 3* 36 Franckreich und herschte Galodius, der darnach auch von den seinen erslagen ward 1 ; umb was ursach, ist mir un- wissent. Umb des willen er- hueb sich aber gross krieg und urleug in Franckreich. Elodius 8 , sein sun, räch geswindt seinen vatter, des manig hocher man und b baron ersterben muesst, den er an seins vatters 0 tod schuldigt. Zum jüngsten* 1 ward auch er mit dem gift ertött. Diser Elodius liess hinder im Hilde ricum 04 , der der lest künig in Franckreich ward, von dem hernach mer gesagt wirt, wann er ward vertriben und wont an dem hof Pippiny f des herren von dem grossen haws, von dem auch g hernach mer gesagt wirt. 53. [T. 16K P. 55.j Hie von der pfaltz, und er hofte auch zu Tryer. Dise Adol- fina gepar im zwen sün, II ug- wertumb und Lotharium, die ich ain zeit rueen lass li , pis es wider sein zeit hat 2 . 10 15 20 wider äfer ich aber h und kum 25 mit diser materi zu rugk an den jungen vorgemelten Theo - donen, den prueder Otilonis, von dem ich ietz gesagt hab. Als der nu an das fürstentumb zu Bayren komen was, do ward er vast mit den Hewnen 1 urlewgen, von den er dick überzogen ward. Er zoch mit ainem grossen 30 her in die marck zu O est er reich. Do begegenten k im die Hewnen auch mit ainem grossen volk. Do ward under «i ruen las B. b man und fehlt P. c vater P. ,l Zu Jüngst P. 0 Hyldericura T. t Pyppini T. % auch fehlt P. h al)cr fehlt W* - i Hünen T. und so immer, zuweilen Hünen. k pegegneten W. 1 Das passt nicht auf Clodowech /., aber auf manche seiner Nach' kommen, so Chäperich Z, der zu Ghelles auf Befehl der Fredcgunde ermordet wurde. 2 Die Kürzung von z (B W) zeigt nur darin eine wesentliche Aenderurig, 0 dass der Name Oalodius durch Elodius ersetzt und sein Sohn weggelassen ivorden ist. 3 Clothar I. f 561. 4 Clotars I. Sohn war Chilperich; mit diesem ist offenbar Childerich verwecJiselt uorden. - 37 — in erhaben ain vast grosser und lierter streit, und Theodo lag des streits ernidor a . Er ward auch gefangen und mit im vil gueter herren, ritter und knecht. Als er mit den seinen in grosser betrüebt was auf ainem sloss, do kam ain 5 herr von den Hewnen, der do purekherr was, zu dem hertzogen von Bayren Theodone, sprach b , ob er in darumb mieten wolt, er wolt im und den seinen ausser väneknüss 0 helfen; darzue wolt er im den künig in sein gewalt antwurten; des het er wol macht. Der hertzog 10 sprach: Ob ich dich an sölichen trewen vind'', als du ietz gesprochen hast, ich belon 0 dich darumb, das es mir von all den weisen nicht zu verweisen 1 stet. Disen Hewnen benüegte wol sölichs gehaiss; er nam zu im, die im dann zu sölichem ftiegten. Mit den nam er den hertzogen mit 15 allen andern herren aus der väneknüss, half in« verholen, auch verstellt, mit claidern; darzue sagt er in die krey des heres' 1 , ob yemand an sy käme von den Hewnen. Sunst kam der hertzog mit gueter rue zu seinem her, die er in grosser trawrigkait fand; die wurden nu all hoch erfrewt. 20 54. [T. 16". P. 56,] Als nu alles her 1 in frewden lebt, kumbt der ritter von den Hewnen, der im aus der vängknüss hett geholfen. Der hertzog nam in sunder, gab im grosse ftiiet und sprach zu im: Wie das du wol zu mir getan hast, so mag ich dich doch nicht entschuldigen grosser untrewen. 2a Wer sol oder mag dir fürpas getrawen, seid du mir auch deinen herren, der dir vertrawtt seins leibs und aller k eren, m mein gefänekntiss woltest geben? G-ee' hin und pis deinem herren fürpas getrew. Ich will deinen herren ver- ratlich nicht in meiner väneknüss halten" 1 . Under disen 30 Worten pracht man den künig gefangen für den hertzogen, als das der Ungcr" geordent het. Der Unger ° ward v erholen von dann'' geschickt; der rait all schament enweg. Als aber der künig für den hertzogen kam, do was sein hertz mit grosser vorcht und traurigkait beladen. Der 3 5 hertzog sprach: Herr, erschreckt nicht zu ser. Ob ir mein gefangen in disem streit ritterlich worden wärt, ir möcht sein fürwar entgolten haben; so aber ir verrätlich in mein gewalt seit komen, kan euch nicht übe] von mir beschehen, 4 „, a darnider P. dernyder W. b vnd sprach W. <= ausser ge- ??8«nüss P. d vnd T. ° bclone FW. i verwisen P. simP. ' hores T. i hör T. k allen T. 1 gang l'E W. m halten fehlt P. naben W. n Hunger P. o Hunnger T. v dannen T. — 38 — wann es zimbt nicht fürstlichen 8 namon durch verrätnüss räch zu nemen an ainem andern fürsteh. Hiemit nam er den künig, füert in zu gemach b , erpot im vil zucht und eren. Ais die Hewnen erforschten iren künig verloren sein und wessten kain gestalt der verlust, ward grosse clag, laid 5 und not under dem her. Sy wessten auch noch dann nicht die verliesung 0 ' des fürsten Thcod onis (1 . linder diser ir grossen clag 0 schickt der fürst Theodo den künig mit seinem gelait sunder allen not zwang oder Schätzung wider zu seinem her, das von seiner kunft auch hoch erfrewt f 10 wardt. Als aber die Hewnen vernamen dise verräterey, vermainten sy die ding strengklich mit gäher räch zu rechen an dem hertzogen und den seinen. Do besante der künig all sein haubtleut und sunst die weisen; zu den sprach er: Nu ratt, was meinen eren gezemen müg g . Diser fürst, der Vo hat vast edlich 11 und wol an 1 mir getan. Ich hett muet, er müest in meiner gelancknüss all sein lebzcit k hertigklich gehalten worden sein; so hat er mir in meiner gelancknüss alle eer und wirde bewisen. Ich hab auch wol befunden, das im die verrätnüs an mir getan vast laid und wider 20 gewesen ist. Er hat mit mir gewalt gehabt zu tlmen seinen willen, hat mich nach dem mit minn und lieb von im geschickt, und darumb sag ich euch meinen willen: wer rät oder ainichen weis handt 1 auf seinen schaden praucht, das er damit mein swäre straf und un^enad verdient. 25 55. [T. 17K P. 59.] Als der künig in m sölich sein mainung gesagt hett, gedachten sy nicht wider abzuwerfen den künig von sölichem seinem fürgenomen willen n , sunder die freuntschaft ° zu pesserm wesen und bestätung p pringen. Nu hett der künig ain swester weit berüembt durch ir 3° schön und tugenthaften wandcl und mit seiner fürsten rat ward die vermälielt dem hertzog Theodo. Do gab im der künig ledig die Marck 0 est er reich ^ zu aigen, darumb dann vor ir stäter und strenger krieg gewesen was. Als alle dise ding sich ergiengen, under der zeit ertött sich 35 selb 1 ' der Unger, der den künig dem hertzogen verraten " fürstlichem /' W. h zugemach VW. c verlisung7\ <* TheodoneP^ o Ir grosser klag T. Ircr grossen clag P W. t hohe frewd T. g mig T. J» adlieh W. > zu P W. k lebentig zeit W. I wer rat oder handt ainicherlay weis P W. m Inen T. n von sölich seins fürnemens P W. 4 o früntschaft P. p bestättigung T. q die march Pomonia W. ' selber P- — 39 — hett und geantwurt a ; villoicht durch vorcht räch 1 seiner missetat crviel er sich ab ainer hochen stainwandt. Ditz beschacli nach der gepurd Christi vier hundert achtund- fiinfzigk jar \ 5 56. [T. 17 b . P. 59.] Do sich diser 0 krieg mit söliehern löblichem 11 end nieder Hess und vergieng und sich die herren mit lieb schieden, ward die wohlgeziert schön künigin mit grossen freuden gefiiert in das landt zu B a i r e n und Oesterreich wol besetzt. Dise fraw genant Wosmilda l0 gepar bei dem fürsten Theodone zwen stin, Grimaldum Und Lotharium, und zwo töchter; aine ward geben dem hertzog Götfrid von Sachsen, die ander dem hertzog VOn Poland 2 . [B. 21<>. W. 13*>J tmd* selben zeit hat gelebt'. Königsh. 379,10 Dietreich von Pcmn, der ketzer, von dem man vil erlogner lieder 3 380,23 15 singt und sagt. Der selb tyrann hat lioetiumb, den grossen maister, ertötten lassen, umb das er strafte sein tyrannisch pös leben*. Es ist auch dg selb 1 xeit gestorben Sand Lie.nhardt. Königsh. 894,16 56*. [B. 21 b . W. 13 b .] Item anno Anmini vierhundert BexunäMbentzigk* jar" der zeit lebt Justinus, der kaiser. 20 Do kamen dy gottischen h Ungern mit peistandt der Lumbardischen 1 , dy verösten und verwiiesten all Römer laut. Do ersamlct der kaiser ain gross volck k und schlueg ir an Massen vil zu tod. Er verjagt sy mit starck und werlicher hant, das sy fluhen durch das landt zu Payren. Ir flucht und °kunft ervorscht der hertzog Theodo von Payren; der ersamlet eüendt, was er erwegen mocht, ain michel her. Mit dem kam er pei Alten Oeting den flüchtigen Ungern under äugen u nd schlueg die zu tod, das ir gar wenig mit der flucht ent- runnen\ Vil red ist, es sei mit verhencknüss der Römer a dorn hertzogen geantwurt hot P W. »> jarc P W. o sölicher P. d löblichen 1). " die von anderer Hand eingefügt in B. f die selben B. s iiijclxvj B. h gotischen B. J. lampartischen B. k gros her vnd volck B. ' wenig dar von kamen mit der flucht B. n r ' räch ist Genetiv. — Diese Erzählung von Theodos Gefangenschaft d un d Befreiung kann ich nicht auf ihre Quelle zurückführen. 2 Quelle? 3 Vgl. Königsh. 879,26. Sachs. AVcltchr. 135,1: It wird doch van eme manich logentale gedan. Flor. temp. Eccard I, 1591: Multa 4(\ 1 P S0 cantantur, quae a ioculatoribus sunt confieta. Dieser in den Quellen nicht angegebene Grund war naheliegend; e r kann auch leicht von der Ermordung des hl. Lamprecht durch Dodo, den Bruder der Alphaidis, übertragen worden sein; vgl. no. 91. 5 Justinus' Todesjahr setzen Ekkehard SS. VI, 150, Mart. Polonus öS. XXII, 457,1 und Sachs. Weltchr. 136,12 auf 5 76. — 40 — peschehen, das sy in dise landt sein kumen, dem landt ze schaden, das doch nitpesten* mag 1 . Wer des irr h } der les Martiuianuni 2 . 56**. Der jung Lotharius rieht von erst auf das pistum zu Regenspurg, und der erstpischoff^ was genannt Severinus, und der tvas gar ain geistlicher frummer man. Als der vast 5 alt ward, satzt er an sein stat ainen gar geistlichen man, genannt Paulin us'K [T. 18 a . P. 60./ Als The od 0 starb, macht er das hertzogtumb zu Bayren seinem siui Lothari o, und Grimaldo (1 gab er die Marck zu 0 Oesterreich. Als Theodo gestorben was, zalt man von der gepurd Christi 10 vierhundert ains und achzigk jar; suecli in Gariwaldo. 57. [T. 18«. P. 60.] Item disz obgemelt hab ich 1 euch gesagt von Otilo und Theodone; nu will ich noch ruen lassen Otilonem und von des wegen, das dise materi destcr lautrer sei zu verneinen. Nu als die ietzgenannten zwen 15 fürsten« Lotharius und Grimaldus ire liirstentumb be- sassen, gewan Lotharius ain zait vil anfechtung h von den ;i pestan li. t> Irrt B. c pischolf W. ^ Qrimaldum P W. e zu fehlt P. f Ich hab disz obgemelt FE BW. ß die yetz zwen fürsten FE BW. h vil anfechtung ain zeit BW. 20 1 Dieser Bericht scheint eine willkürlich ändernde Kombination von Sachs. Weltclir. 135,29 (Totilas Einfall in Italien) und der bekannten Nachricht der bayerischen Klosterannalen zum Jahre 520 xu sein, x. B. Ann. Rudp. Salisb. SS. IX, 766,49: Romanus exercitus apud Oetingin a Theodone prosternitur. 25 2 Unter Martinianus verstellt die Braunschweiger Rcimchr. MG. Dt. Chr. II, 488,2200 und 516,4490 den Martinas Polonus. Bei diesem, SS. XXII, 466,25, ist von diesen Dingen nichts xu finden, als die kurze Notiz unter Justinus II. (565 — 576): Narscs patricius, postquam Justino augusto [Totillamj regem Gothorum in Ytalia superavit ... ad Longo- 30 bardos se mutavit eosque im Ytaliam introduxit. Die Verweisung, ein der Vorlage entnommenes Scheinxitai, scheint den Weg anzudeuten, den Garibald bei seiner Kombination gieng. Wenn er die Nachricht der Kloster annalen xum Jahre 520 mit der Geschichte der römischen Kaiser bei Mart. Pol. verglich, fand er Iceine Bestätigung. So kann er xur Annahme 3.') gekommen sein, dass mit Romanus exercitus nur ein von Rom kommendes Heer gemeint sei und da bot sich die Nachricht der Sachs. Weltclir. vom Rückzüge der geschlagenen Goten (=■ Ungern) dar, die freilich nicht nach Bayern flohen. Audi ist die Rolle der Langobarden, welche in den Quellen den Narses unterstiitxen, gerade die umgekehrte. Zeitlich vereinigte Garibald 40 die Berichte, indem er Justins Todesjahr (5 76) 476 las und für den Regierungsantritt nahm; da er Theodo 481 sterben lässt, schenkt er den Zahlen der Kloster annalen offenbar keine Beachtung. 8 Dass Lotharius das Bistum Regensburg stiftete, ist willkürliche Erfindung; Severinus ivar nie Bischof von Regensburg und wird auch 45 so?ist nirgends als solcher angeführt, sondern Baulinus wurde als erster angenommen, indem man das Tiburina der Vita S. Severini M G. Auct. ant. I, 2 für Regensburg hielt (so x. B. bei Andreas 11,3). — Auch für das Folgende finde ich keine Anhaltspunkte in den Quellen. — 41 — fürs ton von Sachsen und hergten ser auf einander. Der hertzog von Behaim het vil müe in den dingen. Er was ain naclmer mag der hertzogen von Sachsen. Doch tet er sovil in disen dingen, damit er die forsten paid veraint. 5 Das beschach zu Oppenhaim an dem Hein. Do het der fünf zigist kaiser Honorius ain gespräch" hingemacht von allen teutschen fürsten, und auf dem selben tag ward vermauert frau Marina aus Gross Pritonia 1 ', als man das landt der zeit hiess, yetz genant Engellandt, dem hertzog lOLothario von Bairen 1 . Der selben zeit ward Sant Stefans Sachs. Weltchr. heiltum funden, auch lebt die zeit Sant Augustin , der gross kristenlieli 132,9 lerer und ward Schotte uland» bekert zu cristenüchem gelauben 2 . 58. [T. 18 b . P. 62.] Item die selb Marina obgenant gepar vier sün' 1 und zwo töcliter; ain sun, genant Hart- 15man, den vergift ain aislicher wurm, das er junger starb; die andern zwen sün was ainer genant 01 i 1 o, der ander ^hasylo; an ainem sun, dem jüngsten, starb sy zu Regen s- purg. Noch hett sy zwo töcliter, aine genant Hildgart 0 , die ward verheirat gen Po lau d. Aine f hies nach « der 2 0mueter Marina; die starb von vergift, das ir aino irjunck- fraw h in ainem tranck gab. Die was Adolfo von Hyspania' vor k verlobt, der sy nach dem gar ser klagt. Nach dem n a-m Lotharius des künigs tochter von Ungern, die gepar lm - auch ainen sun, genant Otilo, von dem auch hernach 25 gesagt wirt. 59. [T. 18". P. 62.] Otilo der eDer ward gar ain iiirnemer fürst und weit berüembt durch sein manhait, dann das er vast höchte die Abgötterey 1 und verhasste ser die „ ris ten. Im ward zu gemahel geben des graf Wittolds" 1 tochter von Naribon 3 , ains auspüntigen manlichen fürsten. a . Il Besprach von den fürsten T. b Prytania T. ° Schottland P W. vier Sün gepar T. e hilkart P W. t auch aino P, S noch T. 1 aine I rer Junckfrawn (n getilgt) P. i Hysponia P W. k vor fehlt W. Abtgötterey P W. m Willdolds P. 0 . l Honorius' war der 43. Kaiser, so Andreas, Pez IV, 351 Man »ochte an eine lateinische Quelle denken, worin marina (= transmarina) cnn Eigenname gewesen wäre. j- _ " Dies alles geschah nach der Sachs. Weltchr. unter Honorius 412 — 427. 40 S^ ni v' S -527,27 setxt die Auffindung der Reliquien nach. Mart. Pol. Fi' d '■ 421 ' 27 au f ea - 560 > den Tod Augustins 383,21 auf 438. — vr den folgenden Abschnitt, der wohl auf Garibald beruht, loeiss ich keine vuelle^ xu fi nden . \ v . Sollte dahinter vielleicht der maregrave Willalm von Narybon aus 45 73 ° ? Drains Willehalm (ed. Lachm. 92,17.24. 95,25) stecken? Daran, dass £. Bayern unter Herzog Hugibert bei Narbonne mit den Franken gegen Araber gekämpft haben sollen, ivird man kaum denken dürfen. — 42 — Der urlewgt mit grossem her mit raub und prant in Lam- parten. Der hertzog Otilo füert seinem swelier zu hilf 1 ain michel volk in welisehe landt; es gieng in vast übel. Ir starb der maist tail von vergift und mer dann mit dem swert; wann die Wallien in a wasser und waid vergift hetten, so das ir gar lützel wider haim kamen, und der fürst selb ward contract all die zeit seins lebens. Andreas506,42 gQ. [T. 18 b . P. 63.] Diser Otilo licss auch ainen sun genailt Theo (10 , der ward ain gar güctiger herr. Er regiert gar wol. linder der zeit was der heilig christenlich gelaub in allem landt gar 1 erloschen, in gar vil menschen hertzen ganz vertiligt b , wann alle urnb ligende landt ganz ungläubig waren c bis der zeit, als Eraclius das Römisch reich regiert. Der was gar ain gueter Exemplar zu dem ersten der heiligen christenlichen kirchen 2 . Derselben zeit kam San t Rueprec h*- in das landt zu Bairen, und er predigt dar cristenlichen glauben, und mit grosser müe, vleiss und maniger durchächtung, auch mit hilf des edlen fürsten Theodonc, pracht er das landt alles wider an den heiligen cristenlichen gelauben. Er tauft den fürsten Theodonen und seinen sun Thcod ober tum und darnach das volk 3 . Er prach die tempel der Abtgötter und weicht daraus kirchen und gotzhäuscr. Er stift auch^ durch verhengnüss und hilf des fürsten Theodonc d das Bistumb Z u Saltzpurgo, als das ausweist die legend Sancti Ruperti 4 . Andreas 597,5 61. [T. 19«. P. 64.] Diser edel fürst Theodo lebt gar rainigklich bis in sein löblichs alter. Er liess seinem sun The od ober to das herzog- tumb zu Bayren. Er pat in frid und guet gericht halten und die 2^ betrüebten armen gern hören und mit seiner pesten macht zu beschützen die heiligen cristenhait, und das er wol behielt die gepot Gots. Diser edel fürst starb nach der gepurd Cristi sex hundert und zwelf jar 5 . Andreas 510,7. 62. [T. 19. P. 65.] Nachdem als Theodobertus an das fürsten- 82 tumb kam, do ward im verheirat des hertzogen Bonisl ft3 tochter von Behaim, genant Sab ina, die gepar im ainen a Ine P T. b hertz gantz vertiligt P, hertz vnd gar vertiligt W* r waren ganntz vnglawbig worden T. waren fehlt W (l des f. Theodone fehlt T; es ist hineingeflickt in P. hertzog Thcodonis W. des hertzogef 1 ^ Theodonis B. ° %, liest nach ßaltzpurg: do gab der hertzog gar vn guet in kerenten dem pystumb. Nach ausweisung seiner legendt 1 Das ist ivohl Thassilos verunglückter UnterStützung seines SchwiegUrvaters, des Langobardenkönigs Bcsidcrius, nachgebildet. 2 Dies im Hinblick auf Königsh. 391,15 ff. „ 40 8 Dass Theodobertus mit Theodo getauft wurde, steht nur ie?'Ebran 43,2 f• 4 Vita S. Ruperti, Acta Sanct. Boll. 27. März, & 702. Dass sie neben Andreas und Ebran mitbenutzt worden sei, ist nicht sicher. 5 Nach Andreas 596,42 war 612 das Jahr der Ankunft S. Ruprechts in Bayern. — 43 — Sun '; genant Lan dobortus, und ain tochter, genant 0Uta a . Als dise Outa» erwnechs, ward sy gar ains unfertigen lebons und durch ir Anfechtung dienet ir zu wilien des sclllütlieissen h - sun zu Regen s- Purg, von dem auch sy geswengert ward. 5 63. [T. 19>>. P. 65.] Nu tet die zeit der heilig bischof Sand Andreas 510,30 Heim ran gar grosse wunder und zaichen c zu Regenspurg an Ebran 45,25 nianigen betrfiebten und prechenhaftigen menschen und strafte die siind vast an reichen und armen. Als Landebert us erkannt und Wo] merckte den val seiner gemelten swestor, er betrüebt 10 sieh diser ding übel. Er vieng sy und peinigt sy, das sy 'm veriehen und zaigen solt" 1 den Schuldner diser misz- handlung. Als aber sy nicht dem zorn und der poin anders entgan 8 mocht, do schuldiget sy diser missetat den heiligen »nd unschuldigen bischof Sand Hainiran; wan sy was im 15 «unst zc mal veindt, umb das er sy so dick strafte umb ir Pöss und unfertigs leben. Landobertus erschrack der ding aber hcrtcr dann vor und gedacht, das im die swester die warheit hiet gesagt. An stund schuef er den man gottes zu fahen. Der heilig bischof ward des 1 gewarnet, und durch 20 des leibs vorcht doch er von Eegenspurg. Als aber der itirst seiner flucht innen ward, erst gedacht er unzwciflich, e r hette die miszhandlung volpracht s 3 , und mit gehör eil rannt er mit den seinen nach dem heiligen man bis an die end, da ietz l» g R t*- e lfendorf ' ist in Freisinger Bistumb; da ward er gefangen. Der 'ertzog sprach aus grimigem zorn: du verworehtor gleichsner; wie hastu a Outa P. Orta T. Orta. vnd dise Onta E. Anta W. b schul- essen P, Spätem Randglosse in T: seind auch der gleichen leud nit enngl. c wunderzaichen P. = = Salisb. 76) .... misit . . . Pippinum filium suum in Hunia cum exercitu multo prineipes se reddiderunt Pippino. Qui inde revertens partem Pannoniae . , . praenominavit .... Arnoni Juvavensium episcopo usque &d praesentiam genitoris sui Karoli imperatoris .... Karolus imperator * praefatam concessionem filii sui iterans potestative multis adstantibu^ suis iidelibus adfirmavit et in aevum inconvulsam fieri concessit. 4 Dies ivohl im Hinblick auf Gonvers. Bag. et Car. 5,17: ipse du* [Theodo] consensit tribuens [Arnoni | in longitudine et latitudine de t erritorio super duas leuvas possessiones, ut inde faecret, quod ei placeret * ad utilitatem ist ins sanetae ecelesiae. Die Klage Arnos bei Karl und die Mithilfe der Bayern sind naheliegende Ausschmückungen; vgl. Hißt. Creniu- SS. XXV, 660,34: Tassilo Karinthiam subiugavit. — 45 — von seinem sun vcrkündt ward und die übergab dem pischolf a getan mit dem landt, also pestätt er es dem pistumb zu dem andern mal nach aller notturft. 64. [T. 20<\ P. 67.] Nu kum ich wider zu rugk b an Thasylonon 1 , der do was ain sun Lothario und frawen 5 Mari na und ain prueder Otilonis, von dem und seinen nachkomen ich ietz c gesagt hab. T h a s y 1 o was gar ain wolgemachtcr ritterlicher fürst; er rait in seiner' 1 plüenden jugent an manig end der lender. Als er wider haim kam, begraif in ain grosse sucht ainer unleidlichen kranckhait. °Die ärtzt hetten gross arbait, das sy in bei dem leben behielten; doch so mocht er nimmer mer gereiten noch geen, davon man in allen landen gross erpärmkait über in het lll nb seiner geradigkait" willen. Man schuldigt des frawen Paulinam von Lutringen, die es auch hernach gerichten '' Hauest. Als pald aber sy gerichtt für dise tat und miss- handlung, an stund ward sy unsinnig und wüett an massen s er und plaib in der tobsucht etwo lang und iämerlich. Nach dem pald starb auch Thasilo und was grosse clag umb in 2 . Diss suech in Gariwaldo. 20 _ 65. [T. 20". P. 68.] Otilo sein jünger brueder kam ^ n das fürstentumb zu Bayren. Der ward ain gestrenger lUrst manlichs gemüets und hertzens und was doch den seinen Vast hilflich, die tugent wielten. Im ward vermähelt gar ains Erdigen edlen forsten swester G-ermanus von Prabant 3 ; 25 d . a dem piseholf die vbergab B. b zu rugk fehlt T. c yetzo P. sem T. o gcrede P W. I Vgl. no. 58. , Blosse Erfindung, wohl mit Anlehnung an die unheilbare Vergiftung }]Qj® ral kömgs Anfortas (Wolframs Parzival, ed..Lachmann, Str. 478-480. ■ iitnrel ed. Hahn, Str. 4853) und an die Geschichte der Pelaie von yzaborie, wie die aus dem Loliengrin bekannte Elsa von Brabant im I- -hturel, Str 5921, heisst. Nach dem j. Titurel, Str. 5960, wurde Lyza- 0, ">e (so ist mit dein Drucke von 1477, fol. 450",1 zu lesen) später Lutringen 3r Benannt. 3 Alle Berichte, so Andreas 517,13, Ebran 52,35, ebenso die Klostcr- «nnalen (so Hist. Oremif. SS. XXIV, IG: Utilo duxit uxorem sororem 'V s deni Pippini; stimmen darüber überein, dass Otilo die Baldrudis, , l P ln s Schwester, zur Frau gehabt habe. Füetrer folgt wohl auch hier 40 f r *? dar Inn P. ( xxiij fehlt in allen Ildschrr., nur in P hat eine spätere Hand dies ergänzt. (1 vnerparmhertzigen P W. 20 1 Andreas 512,22: Suanahüdis, neptis Odilonis Bavariorum ducis; 500,23: ein niftel Odilonis. Die Ann. Mettenses, SS. XIII, bezeichnen den Bayernherzog Otilo als avunculus matris Grifonis, ebenso Ann. Ein- hardi, SS. L, ad. ann. 741. Die von B. v. Siinson im Neuen Archiv, XXIV, 402, besprochene neu aufgefundene ältere Forlage der Ann. Mett. 25 bezeichnet ihn dagegen als avunculus Grifonis, wonach also Otilo Suanahilds Bruder gewesen sein muss, ivenn man nicht avunculus = avunculus magnus setzen will. — Gotifr. Vit, Pantheon SS. XXII, 200,43: Grifo minor inqtiietus . . . cum uxore sua Suanichilda in quodani castello permansit. DanacJt wäre die Suanahild gar Orifos Frau gewesen, was 3u ohne Zweifel auf einem Missverstäruinis beruht. — Dass sie Otilos Tochter war, habe ich nur hier gefunden. ,J Historia Cremif. SS. XXV, 667,33: Altah quod pater Tassilonis Utilo construxerat; 655,4: Utilo construxerat monasterium Altahense sub Zacharia papa. Notae Wessof. SS. XV, 2, p. 1021: Otilo, prius 30 rex, postea Baioaria in provinciam redaeta dux, Altana monasterium ex suo fundavit alodio; vgl Andreas 22,7. 8 Eine willkürliche Beifügung. Nach Andreas 54,27 wurde O.-A- erst um 1100 gegründet. * 4 Konzessivsatz; Sinn: Er war der eigentliche Stifter, wiewohl andere 4 diese Klöster vollendeten und als deren Erbauer bezeichnet werden. 6 Nach Andreas 31,12 geht die Gründung auf einen Einsiedler Utto zurück, der also mit dem Bayernlwrzog Udilo verwechselt tvorden ist. H Wohl eine Uebertragung von seinem Sohne Tassilo auf ihn. SS. XX V, ■ 641,15: Tassilo dux primum, post rex, monachus sed ad imum. 7 Notae Wessof. SS. XV, 2, p. 1024: Otilo . . . sepultus est cum uxore in Osterhoven, quod nichilominus monasterium sub regula Sti. Benedicti egregie satis dux ipse construxerat. Vgl. Andreas 22,9- 8 Woher diese nur in P spät beigefügte Zahl? Otilo starb nach Hauck, Kirchengeschichte, II, 414 am 18. Januar 748, nach Riezlcr, h 83 zwischen dem 23. Juli und 13. Dezember 748. - 47 — -Doch in aller seiner vodern wildigkait gestatt er nicht, das yemant den andern wider recht oder durch gewalt druckte. Umb das belont in Got so, das er die genad gots entpfleng und in im gcpar aus aines grimigen lewen hertz aines 5 süessen und senftmüetigen läraleins hertz a . Er verwarf sein streng und strafpärs leben. Im starb die edel heilig fürstin Nicostra und ligt bei irem sweher zu Osterhofen b . A-nno domini 1 68. / T. 21". P. 70./ Nach dem nam er ain andre hausfrawen, Andreas 26,17 10des künigs Desiderii tochter von Lamparten, genant Hildrildis 2 , Ebran 56,4. 5. die im gepar zwen sün, ainer genant Theodo, der ander Güntherus, von den paiden hernach vil gesagt wirt, so ich kura an kiinig Karel von Franckreich. Doch so sag ich vor ain ^enig von Thasilone, durch was ursach das gotzhaus 2 °Wetzlsprunn gepawen ist 0 . (Hie wirt gesagt von dem anfang des Closters Wessosprunn.) 69. [T. 21": P. 71.] Es füegt sich ains tags ainer zeit, das er an NotaeWesfof. 3 am gejaid rait, und villeicht, als 1 ' es Got wolt, ward er in dem Rottwald o m n a ; ncm seiner Jäger, genant Wesso ', verirrt und bekam 1 ' mueder zu ainem prunncn, der sich gleich in creutzweis ausgos und noch gcust. Als sy ain weil ruetcn nach ir müed, legt sich der fürst mder und cntslief. Do kam im in seinem slaf ain trawm, das in gedaucht, er sehe g ain laiter, die von der erden bis an den himel raichte. Do s ach er oben an der laiter Saut Peter und Sant Pauls und sach ™gel, die ab und auf h stigen an der laiter mit prinnenden hechten 1 u 'en henden und sungen das gesangk, das man zu ainer yeden flu a a ' n 8uess vnd senftinütigs Lämlein hertz /'. t> Anno dni T 35 p- ^ n ^ s ^ a ^ dessen nach Cristj gepurde. c durch was . . . R?P a Wen i s t fehlt P, statt dessen die rote Uebersehrift: Hie wirt . . . ^essosprun. & als fehlt T. « in dem walld PUB W. i kam P W. a m trawm, das er sähe W. h auf vnd ab T. . ' Quelle? Es scheint eine Nachbildung des Verhältnisses zwischen em Prankenkönig Chlodoiccch I. und seiner Oattin Chlodechilde vorzuliegen. ^Wrüber Garibald durch Gregor v. Tours 11, c. 28 ff., Ekkeh. 116,22, ■^onigsh. 625 unterrichtet sein konnte. — Die Jahrzahl fehlt in allen Hdschrr. Andreas 26,17 nennt nennt sie Liutpurgis in Uebercinstimnmng ™w den Pundat., der Historia Cremif., SS. XXV, 660,34, Ebran 54,8. 45 »j'j; • ^ ame der Oattin Otilos hiehergeraten ist, ist nicht klar. Ist "Wletcht in Auct. Ekkeh. SS. XVII, 361: a. 747. Pippinus Tassilonem 538 n ^ m 8UUm post 0tilonem du cem fecit = Ann. üsterh. SS. XVII, st it Ausdiuck sororius von einer Quelle Füetrcrs als maritus sororis Ott als filius s. aufgefasst worden? 50 ri„ ir Nota c Wessofontanae SS. XV, 2, p. 1024. Andreas 609,29 erzählt wn v °rgang kürzer. N. Wessof.: venatorum alter Tharingeri, alter Wezzo. 10 — 48 — kirchweich singt. Als er erwacht, gedacht er im wol, das das der will gots w r er, das er an diser stat ain gotzhaws solt pawen in den eren Gottes und seiner lieben a mueter Marie, auch in den eren Sant Peter und Sant Pauls. Er sagt auch die geschieht Wesso, dem Jäger, der auch dem herren sagt, das es ain sunder zaichen war und got gevellig. An stund hueb der fürst Thasilo da ain gotzhaws an zu pawen, und den prunn, den Wesso het funden, nant er Wessesprunn, und nach dem prunn behueb auch das Gotzhaws den namen Wessosprunn. Er pawt auch hernach Kiemsec ' und volpawt Nideraltach, das Otilo sein vater vor hett angefangen -. Ebran 56,5 70. [T. 21*. P. 73.] Diser Thasilo pawt auch das Closter Kremsmünster durch scins suns Günthcrus willen, der da begraben ligt, und den ain wilds swein an der selben stat erslagen hatt, als das des selben gotzhawss Cronica 3 sagt. (Hie wirt gesagt von dem Gotzhaws Kremsmünsterl& die ursach der selben Stift b .) Kremsm. Chr. 3 71. [T. 21*>. P. 73.] Item diser wirdigen stift anfang ist ent- 641,20. 644,35 Sprüngen aus der hernachrüerenden geschieht. Uns o sagen all die alten Ebran 56,11 Cronickschreiber Bote Ueberschrift nur in P. c geschieht vnd vns T. ,l all alt Cronickschreyber T. o Ornaldj T. 1 Ebran 57,17. Vgl. Ann. SU. Kudberti Salisb. SS. IX, 769,31: a. 782. Ecclesia in Kiemsee dedicatur. Auct. Garstense ibid. 564: a. 782. Monasterium construetum est in Chiemse stagno. ChiemsecW stand wohl auch in der Lücke der Kremsmiiusterer Chronik SS. XXV, 641,1' 2 Andreas 606,25 : Otilo hat gepawet Kidern Altach. 609,36: Item so hat er (Tassilo) vil aygen geben dem chloster zu Nidern Altach. 3 Bernardi liber de originc et ruina monasterii Cremifanensis SS. XX V, 638. (Kremsm. Chr.) ^ 4 Kremsm. Chr. 641,20: cum excellcns Tassilo idem dux quodain tempore hyemali apud Laureacum,ubi Anesus fluviusWawariam aPannonnj- tunc temporis separabat, moraretur etc. 644,35: supra dictum est, quod dominus Tassilo apud Laureacum sive Anesum resideret. Daxu Ebran 56,11' Tassilo, der den bischofstuel von Ens in sein statt Passaw gesetzt hat. 4 Vgl. Andreas p. 28. 5 Hist. epise. Patav. SS. XXV, 620,1: Beatus Maximilianus Laure- acensis archiepiscopus; vgl. Kremsm. Chr. 644,54. i kam 7', mit den P W. ° ellentigklich P W. r schnell 7', u a >'ot W. s leicht T. " hierss P, hiersch W. ! gehyrn schön P r yrament P. k krembsmünster T. 1 weg W. u 'xta dibachantium voluntatem benoficii, immo maleficii caus a dividitur |t confertur. — 2. Nach, den Altaicher tkberlieferungen Mon. Boica XII, 4ö <-;" l " lc hteten die beiden Brüder Fridericus I. und Äscuinus (] e ZicUarn, u >'afen von Boqcn, gegen 1100 das von den Ungarn zerstörte Kloster wieder U H: ~ 3. Andreas 62,11: a. d. 1241. Albertus ultimus com c . s J e Pogen O'Mit. Hie ad terram sanetam volens transfretare in obsequi llm cruxifixi ueuit ecclesio superioris Altach terciam partem fori in Pogen cum ,-q °mnibus attineneiis et iure forensi. .„ ' Kremsm. Chr. 641,52: Generalis locus noS( ;n - monasterii vavvaria, specialis Traungaew, singularis mons super chremsam. Quollen und Erörtorungon N. F. II. 4 II) 50 — angesucht verloren. Morgens ward die gegent errewt und ain hültzene capell gemacht; da ward der jung fürst hin bestätt und ward dise capcll geweicht von dem ertzbischof zu Enns, genant Wald rieh 1 . Durch das ward aufgericht mit grosser reichhait das genant gotzhaws Krems- münster in den ereil Gottes, seiner mueter Marie, der ewigenjunck- irawen und des heiligen herren Sant Agapi tus a, der dann leiblich daselbs Ligt bei dem selben gotzhaws'-'. 75. [T. 23«. P. 77./ Nu gedunckt b mich zimlich xu sagen und einzumischen, seit ich ains tails doch berüert hal), wie discr fürst Thaisilo vil oder sein meist wonung bei dem ertzpistumb die zeit zu Enns und Passaw gehebt hab 8 ; umb das es ietz zu dem landt Oesterreich gehört, möcht man c sprechen, dise stift, auch der fürst, wären der Liny des fürstentumbs Oesterreich. Davon wil ich die erklärung sagen, wie das landt Oesterreich gerissen oder 1 getailt ist von dem landt zu Ungern, der selben zeit Kremsm. Chr. genannt Pomonia. Wann von dem wasser der Enns pis gen ßab hat es der gross kaiser Karl von dem künigkreich Ungern getailt, nach dem und er dieUngern bekriegte und den forsten Thasilonen in ain kloster mit seinem snn Theodone 4 gestossen het. Der schepfte a ^ den namen dem«' obern Pomonia, also hiess es die zeit; das nannt er mi Oesterreich \ wann man hett sy auch vil genant die Ostragottcn '• Der kaiser salzt in ainen l'iirsten, der sy hersehte, den hertzog Gerold von Swaben 6 , doch nur als ainen gnbernator g. Und diser guber- nator hertzog G e r o 1 d nämlich der erst fürst von 0 esterrei c h ist & gewesen, seid dem Land erst der mumm Oesterreich geschepft ist und Ebran 26. von dem künigkreich Ungern getailt oder genomen ist 7 , wie man m «i Agapiti W. b bedunckt P W. e man mocht P. & schöpfftef- o dem fehlt V. t Ostrogotten P. zeit; das nannteer zu Ostragottcn w- g Das Folgende bis veracht möcht werden fehlt in P. 1 Kresm. Chr. 643,3: fecit consecrari . . . a saneto Waldarico archiepiscopo Laureacensi. 2 Ebenda 643/): in honore Scti. Salvatoris mundi. 643,9: HabeniUfi et seeundum patronum . . . . sanetissimum Agapitum Prenestinnm • • • ' 05 in hoc ipso nostro monasterio corporaliter requiescit. :! No. 71. 4 Andreas 27,30. 6 Sachs. Weltchr. 147,34. Vgl. Andreas 31,35. Ebran 31,34. 8 Nach Kaiserchr. 14 877 oder Sachs. Weltchr. 151,43. 152,17; vgl- ]0 Sachs. Weltchr. 149,32: Do wart geslagen de hertzoge Gerolt, de dat clostcr to Owe suchte in dem Bodense. Seine Herkunft von Keichenau s. Riezler /, 183,7. 7 Hist Cremif. SS. XXV, 645,7: Karolus, Tassilone in monastcrium transeunte, terminos Wawarie dilatavit. 663,35: Karolus Magnus .••• jg post Tassilonis ducis Wawarie cessionem, })artein Pannonic ab Ana£° usque ad Humen Raben cum eisdem Ostrogothis, qui illic habitabant, subiugavit et eam addidit Wawarie regioni, committens eas Geroldo eomiti gubernandas. — 51 der gemain sagt nach laut etlicher Cronicken 1 , das Abraham, der vatter Ysaac a, das fürstentumb von erst erhebt hab, auch sein wonung gehabt sol haben und behawset sein in der Stockeraw, das doch kainen weis besteen l> mag, dem nach die Wibel doch lauter bericht ^gibt aller Abraham es wesen von seiner gepurt pis. seinem tod. So mag auch es kain Abraham gesein, der ain Jud sey gewesen, dann all Juden gesamlet sind gewesen, seid sy aus Egypten giengen in das lannd Judea pis der zeit, als Vespasianus Jerusalem erstörte und all Juden fieng und in das eilend ir zertailung sträwet. Aller erst 10 kamen sy über mer. Das sag ich den durclileuchtigen fürsten nicht zu var, allain dem nach, das ich den obgenanten 0 edlen fürsten verban, das sölich gesta von allen weisen und vil wissenden mit schimpflichem glächter' 1 veracht möcht werden. 70. [T. 2.3 b . P.77 b .J Nu vernembt, wie das Ertzpistumb 15 von Enns gen Passaw kam und das Ertzpistumb 0 von * a S S a w gen S a 11 Z p U l' g , das zum ersten hat gehaissen Seifenburg 8 . 77. [T. 23*>. P. 77 b J Item ir solt wissen, das die gegent an der Kremsm. Chr. selben art umb die Enns gewislieh ist bei der zeit der heiligen zwelf 644,39. ^ u poten bokert worden zu kristenliehom glauben, wann Sant Peter, als der inprünstig was, den gelaubon Christi zu predigen und aufzerichten, do sandt er den heiligen Sant Marx, den Ewangelisten, in Aquilcgia. Do vand er da den heiligen Sant Ermachorumf; den selben weicht er do zu ainem bischof. Der selb Ermachorus hueb do auch an zu Predigen, auch wunder und zaichon zu thuon und bekert vil menschen z u cristenlichem S gelauben. Undcr den bekert er zwen gar b treffenlich uian: Syrinum und Eueciumi. Die selben gaben auch sich in die arbait, das gotzwort in der welt k zu vorkünden, und kainen zu Pavy. JNach dem zugen sy heraus gen Pern und Brixen 1, nachdem an die ° n dt Laurcacuin etwan gehaissen, das ietzund genant ist an der Enns. AI sy nu vil volk in steten und castollen bekert hotten, do ward gen A-quilegia gemacht ain Patriarchentumb und gen Enns™ ain Ertz- Pistumb. Aus den dingen vil zu sagen war; das lass ich in der vedern von n kürtz wegen. Dp ' a Abraham, ain Jud W. '> pestan W. ° obgenanten fehlt W. mit schimpflicher red W. o ertzenthumb T W. t Herinagoram Später übergeschrieben T. S kristen P. '• gar zwen T. i Eucn- hnum W. k in die weit P W. 1 Peren gen Prixen P W. ra am Patriarchentumb und gen Enns fehlt W. » von der P. 40 ^^Gr^or Hagen, Cgm. 425, f. 1": Österreich das besas von erst 5" 1 ain Jud vnd pawt von erst gein Stockoraw nach der sintflucht acht hundert Jar vnd lx Jar an dem xij tag des prachman etc. Er hiess Abraham von Theomanaria und nannte sieh Markgraf von Judeisapta. .. Vgl auch Koths Anm. zu Ebran p. 26. Veranlassung %u dieser gelehrten 0 ®age gab wohl die Tatsache, dass der Nachfolger des amrischen Khakans Theodor auf den Namen Abraham getauft ivurdc und sich seine Wurde durch Karl d. Gr. verleihen Hess. Vgl ßiezler 1, 184 und Ann. Juvav. Maiores SS. 1, 87: ad ann. 805. hoc anno baptizatus est paganus 5ü v ocatus Abraham 11. Kai. Octobr. a Ebran p. 36,13. 4* 10 — 52 — Sachs. Wcltchr. 78. [T, 24 a . P. 78,] Nachdem, alsirwol« manige mal vernomen 147,2G habt und fürbas werdt hören, als der pabst Adrianus 1 bekriegt ward von dein künig Desyderio von Lamparten , der h s weher Thasilonis, und Thasilo seiner frawen zu lieb die Ungern liiert auf die Römer 2 , do ward Enna und all die selb art zumal ser verhört. Under der Königsk.403,19 selben zeit pracht Thasilo das Bistumb gen Passaw ;! , und nach dem und sich Thasilo abwarf gegen dem kaiser Karl und' das landt zu Bayren under sein herschaft pracht, als das ander endt gesagt wirt, und die Römer den Pabst Leonein erplent hotten, do zoch er zu Korn mächtigldich und gewan Rom und slueg alle die zu tod, die an Leone Ebran 59,17* dem pabst c schuldig waren. Dapey was der bischof Arno von Saltzpurgd. Der beschützt mit mächtiger kraft den pabst Leo, wann er im in sein huet bevolhen was. ümb das macht in der pabst zu ainem Ertzbischof und Dam die selben wirdigkait von dem bistumb Passaw; von diser matory vil zu sagen war, an das 0 * 5 es sich in die weit und long ward ziehen. IJmb das lasz ichs zu disem mal ligen. Auch lasz ich ietz ruewen 1 den fürsten Thasilo, wann bei dem kaiser Karl wird ich mer von seinen getaten sagen. (Hin wirt gesagt, wie alls Persia an den heiligen20 k r i s t e n 1 i c 1) e n ge hui be n k am.) - Andreas 598,5 79. [f. 24 b . P. 79*] Item nach der gepürd Cristi sechshundert sibentzig jar kam an das reich (Jons tan tinus der*» vierd an dein namen und der lxiij 1 ''- nach Julio mudl aUSWeiSling Prancisci a wo! fehlt P. b so alle Hdschrr. v an dem Papst Leonem P.2& 'i do was der Bischof Arno von Saltzburg bey /'. do was pey d. p. A. v, S. W. o dus das 1\ r Vmb das ichs zu dysem mal Ligen. Auch lass ichs yetzo Rueu W. wurd ziehen, vmb das lass ichs yetz rwen P- k Bote üeberschrift nur inP. h dem 7'. i vnd drey vnd sibentzigist P» der drew vnnd sechtzigkst W. k Francissj P. • 1 Königsh. 402,24. Andreas 26,14. " Sachs. Wcltchr. 147,28: unde hadde de Eunen uppe des koning Karies rike gevort. Da Karl der römische Kaiser war, werden hier seW& . I r ntertanen Römer genannt Andreas 2G,lf): hortatu uxoris sue Luitpurgis« o» :i Andreas 28,19: Pataviam civitatem Bavarie instaurans et renovans episcopatus sedem, que apud Lauriacum, vulgariter Ens, priusquam ab llunis everteretur, erat, inibi constitüit. 1 Hier ist der ausgelassen und das nachfolgende er (do zoch er) auf Karl %u bexdehen; vgl, Königsh. 403,25, Ebran 59,2\ oder es liegt ciik' gröbliche Verwechslung Tassilos mit Karl vor. 6 Ebrans Quelle ist nicht nachgewiesen. Zu vergleichen sind Ami. .Invav. Maiores SS. I, 87: ad. ann. 798. domnus Arn episcopus cum magna legatione ad Romain et ibidem a Leone papa pallium aeeepit et areniepiscopus constituitur. Hist. episcoportim Patav. SS. XXV, 620:* ad. ann. 805. Uroifus archiepiscopus Laureaci et Patavie sedit 1 annuffl et mens. 3. Tost hunc Urolfum archiepiscopum Arn Juvavensis episcop uS per trufas et bufaa a Leone papa cecato pallium Pataviensibus subripuit. ,; Andreas a. a, (.),: LVIII. In der Vorlage waren wohl die Unten des V etwas verlängert. — 53 Petrarche 1 . Er was ein gueter und» gol, gerechter herr; ander im Königsh.394,26 Ward bekert alles Persia zu cristcnlichem gelauben. Das fücgt sich also. Der künig von Persia hett gar ain erwirdige, liebe frawen, wann •las sy nicht wesst von dorn gclauben Cristi. Nu hört die edel künigin "ftiner zeit von ainem heiligen man, der vil süesser red und 1er sagt von dem heiligen cristenlichen gclauben. Das increkt die künigin mit grossem ernst und wolgcvelligcr begird, und durch des heiligen manns 1er entzündt der heilig geist an mit gar inprünstiger begird b und lieb das hertz der fugentreichen künigin, so das sy mit verlangenlichem gemüet an alls 1 mittel begerte der heiligen tauff und an alls verziehen eilet <■ zu der vert z, i Constan tinopcl zu dem cristenlichen kaiser, da zu empfahen den heiligen tauf und ander ir cristenliehe recht. Als aber der flucht der künigin ir herr der künig gewart und innen ward, des erzürnt er sich an alle masz ser, und mit mietender d ungestiiem berüeft er all sein •' nirsten und pracht auf ain mächtig gross her, und eilent zoch er in Kriechen und vermählte da strenge räch zu nemen seins lasters an der künigin, auch an dem kaiser. Und als die künigin erfuer sein ungestüems 'lachjagen, sy sante poten zu dem künig" und pat in gelaits, das auch 9f» lr ^ C1 künig zuesagt. Sy pat got mit innigem hertzen und mit prinnendor andacht, das sy durch die genad des heiligen geists dem künig künde Besagen, dardureh sein gemüet gepessert wurd. Also kam sy für den ^"nig, der seine augen in grymem f zorn von ir warf. Sy naigt sich au die füeas des künigs, sprach: herr, senftetg ewren ungestüemen zorn; nc pit euch umb des hails willen owr schönen sei, das ir die durch °wrn verirrten gclauben b nicht nembt dem, der sy besehaffen hat und ßut seiner pittern martcr ander wait erarnt' hat, und wolt sy geben dem, «er da i< ain arger veind und irrer ist alls menschlichen hails. Mit sölicher süesser 1er, die sy dem künig sagt durch das einsprechen des ledigen geists, do enzündt I der heilig geist das verfinstert und erstockt lertz dos künigs und aller der, die bei im waren, also das der herr und j*J8 seinen begirlich "> gerfen der heiligen tauf. Er kam zu üonsfan- "nopel, da* er getauft ward mit allen forsten und andern, die da waren. Als sy all ire kristenliche recht entpfangen hetten, urlaubt er 35 f ''anckniimlich von dem kaiser Oonstantino. Also füert er sein /awen, die edlen künigin mit grossen eren und freuden wider mit im '" Persia. Auch tüerf er vil heiliger priester mit ihm, die in seinen landen dem volck verkünden und predigen solten das gots wort. Als er «ain, zu landt kam, verstört er all tempel der Abgötter und macht «araus clöstcr und kirchen, und wer den heiligen tauf nicht entpfahen " ( , a und fehlt T. h begir T. ° eylent T, eilent P, eylennt sy W. Wüetunder /' W. o zu dem künig poten T. ! grimmigen P, p'.vnimem x. e senften '/'. b Unglauben P. ' crambf W. '< do P W. ertzündl T. m begirlichen P. " empfahen T W, enpfahen P. Vgl. 45 n« llcr Abenteuer Cijm. 217: er eilte zw den scheffen hin vnd ent- |' '£ e, < »y mit wirden gar den pessten. Ogm. 1. 33<>,1: Mit sawrm anelange entpfieng er diso gestt. — solt man mich süss eiitpfachen, da u 'rd nicht gramartzi von mir gesprochen. verneint kann nur sein der vielfach .Petrarca xugesehrieoem Liiocv 5fM)" gU8tiüis ' gdruelä bei Frehcr-Struve, 3. Aufl., Argentorati 1717, p. 5-22. r.vf Kaiser sind dort aber nicht gestählt. Der 63. in der Reihenfolge ist «berius IL, der 73. Philippus Bardanes. Es ist nur ein Sehemxitat. - 54 — wolt, den verjagt er aus seinen landen. Also ward alles Persia bekert zu cristenlichem gelaubeu. Zu der selben zeit lebt der edel und milt Sachs. Weltehr.&SLnt Oswald, künig zu Engelland. Das hab ich darimib gesagt, 144 > :i dass es under den zeiten beschehen ist. 80. [T. 25 b . P. 82.] Nu hab ich euch gesagt von der 5 liny Tlicod onis. Die leg ich wider zu nie und sag mer von den herren vom 8 grossen haws, herrüernd b von dem edln fürsten Otilone. Ir habt das vor vernomen, das Otilo verliess zwen sün Lotharium und Hugbertum 1 . Lotharius gieng ab an erben und ligt begraben zu Metz. 10 Hugbertus ward des leibs gar küen, starck und manlich. In der zeit kriegt Karmosar, der künig von Affrica auf die Köm er und kam mit grossem her und veröset vast die landt umb Rom. Der pabst Deusdedit pat Constan- tinum 2 umb hilf, und insunderhait so klagt er sein beswärt 15 dem manlichen fürsten Hugberto. Der ersamlet pald ain michel her und zog gar mächtigklich zu Rom. Er lag nicht müessig, sunder er rait die veindt manlich mit seinem her an und vacht ainen grossen und stareken streit mit den haiden, und durch die hilf gots gesigt er den veindten gots 20 und der heiligen kristenhait ritterlich und mit hochen eren an und machte das grauslich 0 her Karin osaris flüchtig aus dem landt, der doch nit vil wider 11 liaim kam. Als nu die Körner von disen iren veindten erlöset wurden, erputen sy disem fürsten vil sunder eren. Do ward auch im verheirate des künigs von Araguny 0 tochter f:{ , und die hochzeit a von dem P W. b herrürnde P, herriierundt W. o grauslich P W. (l wider fehlt T. ° Aragony T, Araguim P. f künigs Edwertus von Araguny tochtcr Wlichtliildis genant W, kunigs Edwertus tochler von Aragany Wlichtliildis genannt B, khönigs Edwertus von Arguny Tochtcr 30 Mechildes genannt II. 1 No. 52. 2 Zunächst ist Deusdedit mit Deodatus verwechselt, welcher xur Zeit Konstantins IV. (66'8-685) den päpstliciien Stuhl inne hatte. Sachs. Weltchr. 144,5: Bi den tiden was de paves Adeodatus. Andreas, Pez,35 Thesaurus IV, 3, 412: Item regnum Siciliae a Saracenis devastatur (nämlich unter Deodatus). Quelle: Mart. Polon. SS. XXII, 424,7. 458,47. a Auf Hugbertus scheinen Züge aus der Geschichte Ottos II. übertragen worden zu sein, welcher 081 und 082 den Emir Abulkasem in Süditalien besiegte und sich mit der Tochter des griechischen Kaisers 40 Romanos des II. Theopiianu vermählte. Ferner liegen Re?7iiniszenzen an Friedrich IJ. vor, welcher zweimal, 1232 und 1234, dem Papste gegen die Römer half und sich, allerdings lange vorher (Feb. 1209 xu Palermo), unter Innoccnz des III. Vermittlung in erster Ehe mit Konstanze, der Tochter Peters von Aragonien vermählt hatte. — Die Ueberarbeitung z& (B W) fügt den Namen des aragonischen Königs hinzu: Edwertus, mit dem — 55 — was zu Rom 1 . Da wurden fünf gross fürsten getauft mit allen iren dienern, die in diseni streit gefangen wurden \ 81. [T. 25 >'. P. 84.] Diser edel fürst ftiert sein frawen mit grossen eren zu landt und satzte sy zu Trier. Darnach 5 gepar sy im aincn sun, den man nannte den grossen [B.32 a . \V.19 h .] genannt Oruolfum. Als der er- Äspertus. Der ward gar ain wueclis, ward er gar ain be- mandlich fürst. Die zeit iiber- rüembter fücrst in allen lan- zugen die haiden den kimig 10 den. Er regiert gar cristen- von Frdnckreich mit grosser Hell und wol; er liet auch macht und teten grossen schaden. " die in ... . wurden fehlt T. ich nichts anzufangen weiss. Der Name seiner Tochter Wlichthildis führt aber auf eine Spur. In vielen Chroniken [über die wirklichen Verhältnisse 15 s. Bonnoll, Die Anfänge des karol. Hauses S. 34] ist sie, entweder die Tochter oder die Schwester Chlotars IL (f 628) und Gemahlin des Ansbertus, des sagenhaften Anherrn der Karolinger. Vgl. Liber hist. Franc. M G. Script. Morov. II, 285,30: Quam Blitohildim (hier Tochter Chlothars L, eingefüllt an Stelle der CModsinda^ aeeepit Ansbertus nobilissimus genuit- oOque ex % ea Arnoklum. Libellus de Majoribus domus regiae, Bouquet II, <>UO: Ansbertus Senator, qui ex Blithild filia seeundi Chlotharii genuit. Arnolduni, patrem 8. Arnulfi. Witgeri Genealogia Arnulfi eomitis SS. IX, 302,21: Ansbertus, nobilissimus genuit Arnold um ex Blitchildi, filia Clotharii regis Francorum, et Foriolum et Modericum et Tarsiciäm. 25 Hist. regum Franc. Monast. S. Dionysii SS. IX, 405,40: Ansbertus genuit Arnolduni ex filia Clotharii regis; A. vero S. Arnolfiim, postea Mettensem episcopum. Etwas anders Geneal. Regis Karoli SS. IX, 300,18., wo Dagobertus und Blihildis Kinder Lothars sind.. Schwester Chlothars ist sie in Hugonis Clironicon SS. VIII, 332,52: Clotarius monarchiain 30 optinuit. Hie Clot. sororem suam Ansbcrto in matrimonium iunxit, qui et genuit Arnoldum, Arnoldus Arnulfuni, episcopum Mettenseni, Arnulfus Anchisem, qui et Ansegisus, Ansegisus Pippinum [ibid. 354,59: a. S5S. Lotharius Hucberto ducatum dedit inter Jurum et montem Jovis, quia sororem eius habebat. Hier ist der Oraf Hucbcrt von ^5 St. Maurice gemeint, dessen Schwester Thietberga des lothringischen Königs Lothar des II. Gemahlin war.] Die Verbindung der zwei in den beiden letzten Stellen genannten, so ganz verschiedenen Hugberte kann die Veranlassung gewesen sein, dass Hugbertus, der in no. 52 dank dem zweiten l'eilc seines Namens bereits an die Stelle von Childcbertus gesetzt wurde, iOnun auch noch für Ansbertus eintrat, wodurch, die Uebcrleitung des bayerischen Fürstenstammes zu den „Herren vorn grossen Haus oder Pfalz." bewerkstelligt war. Ein Grund zur Ilcrleitung der Karolinger vom. bayerischen Stamme lag wohl auch, in der Gleichsetzung des Anehisus (Ansgisus, Ansegisel) mit dem Bayern Ansgis vgl. Rolandslied des Pfaffen Kuonrat *a8286: Thor herzöge Naimes, vone Beieren Ansgis, thie waren th.es keisercs ratgeben. Garibald setzt offenbar diesen Ansgis von Bayern ~ Ansegisel, Vater Pipins IL und Majordomus. Dann macht er dessen Vorfahr Arnulf ebenfalls zu einem Hager, indem er ihn statt von Ansbertus t in v 1 n Hugbertus abstammen lasst, und bei dessen Vater Ottilo gibt er durch V eine ganz willkürliche Verbindung mit Attila- Actius eine Erklärung dafür, wie diese Linie in den Besitz der Pfalz kam; vgl. no. 52. 1 Die Hochzeit Ottos II. (vgl. die vorhergehende Anm.J mit Theophanu fand in Rom statt. 56 — künigklichen titel zuPranck- reich. Zu dem jüngsten verkert er seinen weltlichen standt, und durch sundre an- dacht ward er ain säliger priester. Nach dem ward er ain pischof zu Metz. Er Hess zwen sün, Lotharium und Encliises b . Er machte Enchisen 0 ainen herrn dos grossen hawss der Pfaltz d , und Lotharium macht er hertzogen auf dem Norig- kaw 1 . Nu wil ich aber ain klaine weil zurugk legen 63 n c h i s e n c , umb desswillen icii will zu end sagen die sipp' undliny von Lothai io, die nicht ze vil langwirig k ist gewesen, als ir das hernach hören werdt. Der penennt fürst Aspertus erwegte mit im den, hertzog Chuenradt von Schioaben a . Dise zwen herren zagen mit grossem, volck zu dem hünig 5 Ph i I ipp o in Fr a n c k r e i c h , der sy mit hocken eren empfieng und alles landt het vil freuden von ihrer hü fliehen zukunft. An alles verziehen riist man 10 sieh gegen den, gransamen pe- schedigern und argen man- schlachtern °. Do das erfueren die Sarrazenen, 2)rächten sy { ir weit schwaifendt* heer auch 15 zusamen K Do pat hertzog Ku e n radt v o n S c h w a b e n den hünig von Franck reich, das er im das erst schlahen gen ] den haiden gunde m ; des er auch 20 da geteert ward. Also machten sy ir Ordnung zu zieaieu roten; der hertzog Chuenrad nam zu im dy Frantzosen und Englischen; der hertzog Aspertus nam zu im dy Burgunesen, Rollender, Ilouygairer und Friesen", und als die Christen inolperaitt 0 und geordent ZU 25 streit waren, do filegt sich durch gotes verheuckuüs, das des morgens ain grosser riebet an viel und die? haiden lützel sargten' 1 , das yemant sich r gegen in wegen oder* richten solt zu streit 1 umb willen irer grossen menig. Darumb lagen sy sunder an » Cunrad von Swaben B. »> Encyses T, Enchisen P. c Enchysen T, 30 Encliises P. d Phalltz P. o manschlachtern B. t sy fehlt V. g swaiffent B. h zusam B. i Sippt T. k zu vil lanng viid wirig P. ze vil langwird ig T. 1 gegen B. m vcrgnnle li. n friesni W. ° der Aspertus, der hertzog W. ° ent- Werch vnfrp.st iinmii^lrliehnn li f als Vieh W- ff ( Inrnneiyf pn Sarazen W. •o-us aoer die nayden sicJi B. „ werch vngestümmigkliohen />'. f als vieh W. s Coronoisten W ^o Coronisisten B. '• Dolosa B. 1 In der Bearbeitung z (B W) erscheint der eigentlich durch Hugbertus ersetzte Ansbertus als dessen .Sohn an der Stelle des Arnoldus, und indem cr mit Herzog Robert von der Normandic (oder Graf Robert IL von Flandern), Welcher am ersten Kreuzzug teilnahm (Ekkeh. SS. VI, 213,30. Sigisbertus, ■ u ibid. 367,32), zusammengeworfen wird, folgen nun dunkle Erinnerungen a n den zweiten (Konrad III.) und dritten (Philipp von Frankreich) Kreuzzug, l °obei die Sorglosigkeit der Heiden im Vertrauen auf ihre grosse Zahl auf die Berichte über die Unyarnschlacht bei Augsburg zurückgehen mag, wo Ohuonrad von Lothringen heldenhaft fiel; vgl. den Fortsetzer des Kegino "0 zum Jahre 955. Das Ganze wird dann wieder vc mengt mit den Kämpfen c ' e r Karolinger mit den Arabern und Eudo; vgl. no. 94 und 96. '" Zunächst wurde Ludwig L, der Fromme, der in erster Ehe mit Judith (der Tochter Welfs I.) vermählt war, mit Ludwig VIL, Le .Tenne, ,^'^f"m-mengeworfen, dessen Gemahlin den spanischen Chroniken zufolge (Beatrix) die Tochter von Alfonsus VII. und die Schwester von Ferdinandus 1 1. von Spanien war; vgl. z. B. Alphonsus a Oarthagena, Bei, Hisp. Illustrata /, Jj~-J Ludouicus VII. qui regnanit in Francia annis quadraginta tribus V^, 1-11801 . . . I.ste Ludouicus duxil in nxorem Beatricem liliam hnins «iphonsi Imperatoris . . . Fernandus seeundus, frater Sancii et filins "'peratoris, coepit regnarc segregatim in Legione a. D. millesimo een- ^osnno quinquagesimo nono. Diese Judith-Beatrix ist hier dem Aspertus »Ur Gemahlin gegeben worden. — 58 — die pei und von im gepar drei sün und, der eUisl ward genant Omolfus, der ander Pferiolus, der ward ain säliger a pischolj in der stuf N. und ward ain heiliger marträr. Der dritt ward genant Modoricus, der ward auch ain heiliger pischolf) und got tuet noch durch sein, verdienen und fürpett vil zaichen pei 5 seinem grab in der statt Harisio. Fraw Judit gepar auch ain tocliter, genant Tarsicia, die gelobt auch got rainigkait ir lebtag zuhalten und starb auch säfigläich h . Omolfus 0 ward gar ain hoch und weit perüeinter fürst und pesass die her Schaft ä des grossen ha/rss und pfaltz zu Trier. Er het auch künigk- 10 liehen Uta des hünigreichs zu Franckreich. Er herseht vcist kristj'ulich und wol. Er macht, wo er kund, gueten frid in allem landt. Als er alle ding wol angestellt het y verkert er seinen standt und durch, sunder and acht Hess er sich zu priester treiben und ward pischolf zu Metz. Er Hess drei sün nach im;Vb ainer hies Flodolfus; der ward nach seinem vater auch pischolf zu Metz. Dy Q andern h/iess ainer Enchises } der ander Lotharius, Disen* Lotharius macht er hertzog auf dem Norchaw; Enchisem macht er ainen herren des grossen haws. Nu lass ich aber ruen ain weil Hnchisem und, wü die Uni20 Lothari zu ende prIngen } die wicht vast lunck mirt x . (Hie wirt gesagt von der liny Lothary bis zu endt, die history Ockario und Alberto, auch von der stift T e g e rn s e e n ach au s w eisung (J a ri w a 11 d o *.) 82. [T. 26«. P. 85.] Diser Lotharius yetz gemelt25 : > der ander Pferiolus . . . säliger fehlt B. '» säligk liehen B. c Arnolfus B. derbschafft B. o I)ie B. f Dyser B. Diser mit Aendcrung des r in n W. x Bote Ueberschrift nur in P. In T fügt ein Leser am unteren Rande hinzu: No(ta) pie leetor. Hee presens uystoria non concordat cum hystoria que habetur in Monasterio venerabiU 30 Tcgernsec, quod in lila exprimitur, t'iliiim Pipini ab Ockario esse occisum, in ista vero, filium Oekarij a filio Pipini regis esse intereniptum, cm pro certo, meo iudicio, maior f'ides adhibenda est, utpote quod talo venerabile monasterium non eensetur habere hystoriam de fundatione sua erroneani dubiamque. Tarnen hoc iudicium discretione sapientium 3& relinquimus. Non enim mea interest iudicare de dubiis etc. 1 Dem Inhalte entsprechen am besten die Annales Altahenses Maiorcs SS. XX, 782: ad. ann. 747. Anspertüs ex genere senatornm duxit filiain Lotharii, nomine Blithilt, genuit ex ea Arnoldum, is geniut Arnolfum, Arnolfus genuit Flodulfum episcopum et Anchisum, is Pipinum; ^ Feriolum,Feriolus episc. in Ucetia civitate martyr ibi sepuitus; Modericum, in Harisio sepuitus episcopus; Tharsiciam, virgo vestalis in. llodonis civitate. Zum bessern Verständnisse dieser Stelle vgl. Geneal. comituni Flandriae «SÄ IX, 302,21: Ansb. nobilissimus genuit Arnoldum ex Blitchildi filia Chlotharii reg. Franc, et Ferioluni et Modericum et 4 — 59 — Hess aincn sun, genant Hartwig 1 , und ain tocliter, genant Garmissa 2 . Der Hartwig was gar tugenthaft ". Der zeit was ain ainige erbtochter in Burgundj b8 ; der was vatter und nmeter gestorben, und die ward verheirat dem hertzog ^Hartwig ab dem Norikaw. Also ward der benant Hartwig hertzog in Bayrcn und Burgundj. Sein fraw gepar im zwen sün Albertum und Ockarium. In diser hystory mucs ich an zweifcl etlich einred haben, die ain Cronik 1 gelesen haben, die ich auch vil und oft erlesen 10 hab; doch will auch ich die in ireni werd beleihen lassen und wil sölich nachklcng fliehen zu meinem haubtherren diser materi, Gar j baldo, der dise hystori in sölichem c form sagt, als ich im ainfältigklich nach sag. Und ist das die einred: Albertus und ückarius seien vatterhalb Burgunden 15 und lnucterhalb Bayren, die ander einred, die hystory, die' 1 ich sagen wird, sey dem sun Ockarij 0 besehehen f . So sagt mir mein schöner bewärter hystorist, das es selb sey Ockario beschchen; mit dem wil ich mich verantwurthaben. 5 » vntugenthafft W. '» Purgundj P W. o söliehcr W. . 20 ° Ockario P. t beschoon P. faraiciam. Arnoldus g. Arnulfum. Armüfus g. Flodull'um, Walcllisum et Anschisum. Dazu kommen die Amdertmgm der älteren Fassung; Lotharius tritt neben Flodidfus und Enchiscs. ", ' Zur Tegernseer Gründungsgeschichte sind besonders zu vergleichen «i. Mayer, Archiv für die Kunde österr. Geschichtsquellen 111, 291. C. Voretzsch, TJeber die Sage von Ogior dein Dänen, Halle 1891. Riezler, öitz.-Ber. der Mürichener Akademie phil.-hist. Kl. 1892, 8. 713. — Riezler, '• a - 0. 738: „Augenscheinlich ist es der j Ha gern-] König Ouri oder aO Orri der französischen Dichtung [Aubery le Bourgoing ed. Tarbä, Keims ■L849], der als Bayernherxog Hartwig erscheint." Meine bisherigen Versuche, die Art von Gariba/ds Geschichtsschreibung aufzudecken, haben wohl die Annahme beseitigt, dass sein Werk eine Fundgrube alfer Sagenüberlieferung 'jeivesen sei. Darnil fällt gewiss auch die ohnehin sehr kühne Gleichsetzung 0 Von Hartwig und Orri. — Wie ich viel lieber glauben möchte, ist Hartwig a J: s Vater der beiden Gründer von Tegernsce hergeholt von Hartwicus I., Graf von Bogen, dem Gemahl der Königstochter Bcrtha, dem Vater der beiden Neugründer von Altaich nach dessen Zerstörung durch die Ungarn: -"idericus I. f 1104 und Ascuinua de Zidlarn; vgl. Mon. Boica XII, 22. 40 - Dieser eigentümliche Name könnte vielleicht von der Ciarisse her- Senommen sein, die im Kenaut de Montauban die Schwester des Königs Yus von (iaseoigne ist; vgl. die Ausgabe von Michelant, Stuttg. Litt. Verein, no. 67, 1862, p. 220,14. ._ ■' Nach Ebran 48 halten sie „etlich" für die Kaylswindis, die Schwester v °n Lantfrit, Waldram und Elilant, ivelche Hcnediktbeucrn gründeten; vgl. Urron. Benedictobur. SS. IX, 213,23. i) ,, ^ c " le int ist die Historia de fundationo monasterii Tegernscensis, ■n», Thesaurus///, 3, 475, welcher Andreas 22,12 folgt; denn diese führt 50 rf* unf en erwähnten Zug neu ein, dass die beiden Gründer von seilen es Vaters Burgunden und von seifen der Mutter Bayern gewesen seien. Wahrscheinlich fusst Garibald auf der Jüngern Passio S. Quirini, e d. Th. Mayer, Arch. f. d. Kunde österr. Gesch.-Quellen, ///, 325. Doch — 60 83. [T. 26 b . P. 86.] Als* Hartwig starb, regiert Albertus paide landt, und Ockarius want an den liof Pippini seines vettern, von dem hernach vil gesagt wirt. Nu het der Pippinus ainen sun genant Grrimaldus *; die wandleten vil entsamen b . Zu ainer Übeln zeit füegt es sieh, 5 das dise zwen jung herren durch lange swär sassen und wollten Schachspil ziehen in ainem palas sunder, und von ungefell füegt sieh, das 0 die herren sieh miteinander er- zürneten und in zorn geneinander d auf Sprüngen, Ockarius erwischt das schachpret, slueg es dem sun Pippini mit 10 sölicher kraft auf sein haubt, das er an stund tod belaib. Nach sölieheni ungefell schickt es got noch denn zum 0 pesten, als ir hören werdt. Es füegt sich, das Albertus zu Pranckreich was, ander Sachen halb. Nu was Pippinus nicht anheim. Als aber Albertus dise geschieht erfuer, 15 zoch er an alls verziehen zu dem künig Pippino in 11 Als fehlt P. h zusamen W. c vnd vngcfcll fügt, das /', viid von yngefeü fugt, das W. (l gegen einander P. ° noch dem zu dem P W, vgl. no. 47. mU88 daneben eine ursprünglichere Quelle bcnutxt worden sein, da die 20 jüngere Passio, dem Gedichte des Metellus entsprechend, den tätlichen Schlag mit dem rochus (Turnt, int Schachspiel), nicht mit dem Schachbrett geschehen lässt, wie Qaribald übereinstimmend mit den französischen Quellen berichtet. — Aach sonst ist es wahrscheinlich, dass Qaribald nebenbei durch eine französische Quelle bccinßusst worden ist. Während Vb nämlich die Tegernseer Quellen: Metellus um die Mitte des 12. Jahrhunderts, bei Canisius, Lect. antiqu. /. Suppl. p. 68 [rochus], Jung. Passio [rochö iaculans] und Hist.de rund. a.a.O. frocho iaculans], ebenso Andreas 22, der Chevalerie Ogier (ed. Barrois, Paris 1842) entsprechend, den Sohn . brauche) 40 Ogier den Charlot, den Sohn Karls des Grossen, mit einem Schachbrett erschlägt; vgl. Gr. Paris, Hist. poe*t. de Charlemagne, p. 171. — Ich möchte annehmen, dass Qaribald sich, teilweise an die Tegernseer Quellen anschloss, daneben aber dem. Hemmt de Montauban oder einer ähnlichen, vielleicht älteren Quelle folgend, den Neffen Karls durch den Sohn Pipins und der*** Bcrta, (Bertolet) ersetzte und lienaut mit Ogier zusammenfallen Hess, wozu die ähnlichen Verhältnisse beim Schachmorde und der Umstand massgebend sein mochten, dass sowohl Renaud, als auclt Ogier in den französischen Gedichten eine Gemahlin namens Ciarisse haben. r n 1 So heisst ein Sohn des altern Pipin in no. 91. — 61 — Aquitania* für die stat Tholosa b ; da lag Pippinus und wartte Streits von dem künig von Hyspania, genant A r m u r c a ( ' 1 , davon hernach vil gesagt wirt. 84. [T. 26 b . P. 87] Dieser fürst Albertus kam zu 5 dem künig, ee das ainicherlay mär der geschieht komen was. Der künig enpfieng in mit vil freuden, doch verwundert in an d massen ser seiner zuckunft. An stund fragt der künig, "was die ursach seiner kunft war. Der edel fürst sprach: Hen-, umb rat von euch ze e nemen meiner anligenden not. 10 Und darumb pitt und vlech ich, ir wellet an verziehen lesenden die weisen von ewrem rat. Das tet der künig mit willen. An stund kamen die herren. Do sprach hertzog Albrecht 1 : Herr und edler künig, ich beger von euch ainer urteil umb ain sach, die beschehen " ist und unwider- 0 pnnglich; die gewalt, reichtumb, schätz, kunst 2 , noch kainer- lay zu gedencken ist, das diso sach widerpracht mag werden, an ob es Got allein wolt, und beger darumb zu entscheiden ■werden, wie man zu sölichem geparen sol. Da sölich sein r cd der fürst vollendt, nach kurtzem bedencken sprach der 20 i ■• • Künig, der ie gegen den seinen senftmüetigs und miltes Gertzens was: ain sach, da kain weg in zu finden ist, damit sy widerpracht mag werden, so die ye beschehen und verpraebt ist, die sol man güetlich got bevelhen und vallen lassen und sol auch ain yeglich h gueter man das pest darzue raten und reden. Nach dem wurden auch angefragt die andern herren; die sagten all, das der künig weislich und wol geurtailt Met und vervolgten im all. 85. [T. 27 a . P. 89.] Als dises i des künigs urtail ver- kreftigt ward, sprach der trawrig lc fürst hertzog Albrecht: 0 aller genedigister herr und edler künig! Ewr künigklich 8'enad bedenck 1 , das künigklich wort und urtail bestätt und unwandelbar sollen sein, auch das die unwidertriben beleiben sollen, und auf das bevilch ich mich, auch meinen brueder Ockariura, der dise misshandlung volpracht" 1 hat, in ewr 0 Künigklich genad. Under" disen worten volgtcn nach vil a Aquitonia P. b Thalosa W. o Amurta ]' W. '' on T. I zu P W. f so alle lldschrr. S bescheen P. b yglicher /'. i discr /' W. k trawrig fehlt P. I gedenck /'. "' verpracht P. '« Vnd PW. jr. ' In no. 9G kämpft Amurca, der König von Hispania, aber nicht Ulli Pipin, sondern mit Karl Martell und nicht vor Tholosa, sondern vor ■ä-vian (Avignon) und Verbona (Narbonne). '"' Es folgt ein Wechsel der Konstruktion. — 62 — vergiessender zäher, also das er seine wort kaum mocht fürpringen a . Dies diemüetig gepet mit nidergenaigtem haubt und leib zu den füssen des künigs, der nocli dann nicht wesst die verprachten misstat oder handlung, ward bewegt mit andern fürsten, die da waren, zu ainein grossen mit- 5 leiden 1 der künig, tragt, was doch die ursach war seiner clag, das er die sunder alles erschrecken in sagte b . 86. [T. 27 b . P. 90.] Also hueb der herr an zu sagen alle beschechne ding der misshandlung und doch nicht sunder gross vorcht, des der künig mit all andern fürsten an massen 0 ] ser erschracken (1 . Der künig sweigend ° und mit nider genaigtem haubt gieng an ein sunder end und bewaint mit pittern zähern diso 1 geschieht. Nach kurtzer zeit gieng er wider auf den sal zu den fürsten und baronen, die auch vil unfrewden pflagen; er waigert mit seinen sinnen; yetz wollt er räch diser misstat nemen, yetz gedacht er sein g urtail, und auf das jüngst sach er an die Unschuld diss fürsten, auch sein grosse clag und rewen der getat, sein diemüetigs erpieten, das er unbetzwungen h genad suecht und sich also ergab in des künigs gewalt, auch das vernüftig 2 fürnemen der urtail, und wie er die selben geben het; so redten auch darzue all fürsten und herren das pest und sovil, das der künig disen' fürsten und mag genedigklich in sein genad entpfleng, des geleich auch seinen brueder, des sich all fürsten und herren ser erfrewten. 2:) Eist. fimd. Teg. 87. [T. 28«. P. DL] Nu mit grossem dancksagen und diemüetigem 478-. erpieten urlaubt sich der fürst und zoch mit seinem brueder wieder zu k Bayren. Als sy etlieh zeit heraehten Bayren und Burgund, wurden die zwen fürsten mit ainmüettgem fürnemen über ain, das sy vliehen wolten das unstät und unsicher gelücksrad diaer weit l, und die reW 3u diser getat gieng in unvergessenlich nach, und gedachten, das got nicht gevelliger war, dann das der mensch abstüend aller weltlicher m und fleischlicher begird und seinen willen setzt in den willen gottes und ain " verpringen T. h im sagt P. c vnmassen T. d erschrack TJ 7 - e sweigund P W. ' die T. S an sein W. h vnbctwnngen P W. *° i disem TPW, in T gebessert zu disen. k in PW. l werlt W> m werltl icher P. 1 T und P haben hier eine Interpunktion, woraus sich eine Konstruktion ergibt, für die ich Itcin zweites Beispiel kenne und deren Sinn nur sein kann: Die Bitte wird mit der Unterstützung der Fürsten bis™ zu ihrem Endziel, dem Mitleid, bewegt. Ich ziehe es vor, einen Wechsel der Konstruktion anzunehmen (wobei gepet statt gepets stellt), tuic x» ß- im achten Satze von no. 84, und setze die Interpunktion nach, künig. - Historia fundationia mon. Tegernseensis, Pez, Thesaurus III, 3,478. — 63 — fridliehs hertz hotte, darin got ewigklich gewonen a möcht. Also gedachten sy der weit '» unrue und anfechtung von in zu werfen und mit got wonen, und mit veraintem muet namen sy in für ain gotzhaws zu pawen in dem namen und eren des ewigen hailers und seiner lieben • r > mueter Marie", der ewigen junckfrawen, und ersuechten ain ondt ä, und hueben da an zu pawen °, und in ainer gewildnüss fanden sy ainen see, da errewtten sy ain endt, nannten das gotzhaws nach dem selben see Tegernsee, machten dahin die regel von Sant Benedicten orden, begabten das mit güetern, zinsen und zehenten etc. und vil 10 Sündern freihalten, das ich umb kürtz willen vallen lass. 88. [T. 2Sa. P. 92.J Undcr disen Zeiten ersamleten' die haiden Eist. fund. Teg. ain michel her, mit dem sy vielen gäehling in der Römer landt, hergten 47.9. und pranten darin und toten niain und mort. Ab sölieher ungewarneter u nd gähei'B kunft der haiden erschrack der heilig vater Pabst Zacharias 15an massen ser ser mit all andern Kömern, und an Stund vei'külldt er das dem heiligen Ertzbisehof zu Maintz, Sancto Bonifacio \ Der selb verkündt es fürbas' allen Christen fürsten 1 . Do gedachten aber die zwen herren Albertus und Ockarius, das sy auf sich wolten nemen das kreutz Cristi und im nachvolgcn. Sy er- 20 samleten ain gross volk in iren und andern landen k ; mit den zugen sy an vorziehen zu Rom. Als aber es Rom nahent, heten den tag vor die haiden ain michel tail der stat gewonnen und daraus gefüert lout und guet, des die Römer in grossem erschrecken und klag waren. Als sy aber erfueren die zuekunft der zwaicr fürsten, wurden sy hoch 0 erfrowt, entpfiongen auch die herren mit sundern eren und wirden- Als die fürsten erfueren den schaden, der den Römern besehenen was, giengen sy mit den Römern zu rat, sich widorumb an den haiden zu erholen. Do' sprachen sy, ir wären sovil, das lützel sorgten™, das umb die gross irer n menig sy niernant törst besten °; war ir mainung, so 1' oOsy zu dg,. nacn t an irer rue wären und unverwart, so wolten sy mit irem gowappenten zeugl' sy also übervallen. Ec und sy sich verrichten und zu wer richten, warf ir vil erslagen, so das sy die andern destor pas gemaistern möchten. Do sprachen die zwen fürsten: Sölichs zimbt s nicht fürstlichem oder ritterlichem' namen, sunder den, die nicht ge- trawen in got haben und ir hoffnung allain u setzen in die menig des 8 got rwelich gedienen T. b werlt T. o des ewigen . . . Marie fehlt 'J 1 . «1 die in zu sölhem fliegt W. ° und hueben da an zu pawen, steht hinter da errewtten sy ain ennd W. t versamleten T. s gehen P, gäben W. •> Bonofacio P. ' fürbas fehlt T. k zu iren 40 vnd anndern lewten W. ' Da T. ■» sargten W. n l r p W. o bestan P W. p das P W. 'i Iren gewappenten zeugen P. r werd T. s zimbt sich 1\ gezimbt sich W. 4 fürsten oder Ritterlichen P, fürstenlichem Oder ritterlichem W. " allain fehlt T. A t . ' In der Historia fund. inon. Teg. holen sieh die beiden Fürsten einen Empfehlungsbrief bei Bonifatius dem Erzbischof von Mainz, was a . *' M d' er ältesten Legende von St. Quirinus und in der (jüngeren) Passio bctl. Quirini (beide herausgegeben von Mayer, Archiv für Kunde österr. «esch.-Quellen 111, 291 und 325) nicht findet. — Die Bedrängnis des Papstes erfahren sie erst in Rom. — 64 — volks. Sy wolten iren veindten mit der hilf gots in liechtem tag begegnen. Und auf das sprachen sy, das sich alle die zaichneten mit dem zaichen des heiligen krewtz, die da« gehörten zu dem streit und räch b wolten nemen an deu veindten gots und des heiligen gelauben. Also zugen sy des morgens in wolgemaehter Ordnung mit hoch fliegenden panieren an die verdampten c haiden und teten des morgens (| mit in ainen grossen streit, und ward des tags zu paider seit manig man erschlagen. Doch durch die hilf und beistandt des almächtigen gots, wann e ain säliger crist viel, darwider vielen allweg hundert S a r a Z e n e ll f l . Da die haiden ir gross ungevell erkannten, do gaben l u sy sich zu schneller flucht. Die ritter gottes jagten in strengs nach sluegen sy an der flucht ernider ST, als das vich. Also kam ir gar Kitzel davon 1». Do Hessen sy in den gezelten wunder gross guet, das die Römer Cunden und mit in in die stat filierten. Also behueben die cristen ritterlich den sig. Do wurden sy von den Hörnern, auch dem Pabst lJ Zacharia und aller priesterschaft hoch entpfangen, und in ward grosser danck gesagt. Thst. fand. Teg. 89. [T. 29". I\ 95.] Nach dem und diser streit volendt wardt 486. 487. uiid die haiden flüchtigklieh aus dem landt entrannen waren, sprach der heilig vatter, der pabst vorgenant, zu den zwain fürsten ab dem *" Norigkaw, was ihr begerung umb sölich iren ritterlichen beistandt war; das sy von disen schätzen, die gewunneu an den haiden wären, nämen, was in i behagte. Sy sprachen, das sy nicht gearbait hetten umb silber oder gold, sunder das sy beschützt hetten den gelauben Cristi, den Ion wolten sy von b Got ervodern, und paten den pabst, das er sy begnadet *° und stewrt'; sy hetten angefangen ain gotzhaws zu pawen, darzue begertenm sy genaden und heyltumb. Also gab in der pabst den gantzen l< was 71 1 In den Tegernseer Quellen empfängt kein Christ eine tätliche Wunde. 4v - Hier ist wie hei Andreas 23 die für den Erzähler überflüssige besondere Romreise Utas (Pez, Thesaur, ///, ,7, 487) xur Abholung des hl. Leichnams ausgeschaltet. :l Nach Riezler, Sitz.-Ber. 1892, 8. 7G2 steht in der IJdschr. der ältesten Passio et Transl. S. Quir., Clm. IS 220 am Rande die Jahres- 4D zahl 754. Danach ist anzunehmen, dass jener Kodex oder eine Ableitung daran ben/utxt worden ist. — 65 — 90. [T. 29 b . P. 06.] Nu" kum ich aber zu rugk, als ich vor gesagt hab von dem b grossen ürnolfo, dem lierren von dem 0 grossen haws oder der Pfaltz, das der liess zwen sün, Encliiscn und Lotharium ll . Nu hab ich zu ende 5der e liny Lotharij gesagt. Nu kum ich an Enchisen, deiAndreas 19,18 ain horr des grossen haws belaib. Der Enehises f liess nach im ainen sun genant Pippinus der gross; der het seinen maisten hof oder behawsung zu Köln, der endt, da yetzund stat das Münster ad sanetam Mariam, dem frawen closter, das sein hausfraw, die künigin lOgestift und gopawen hat, darin sy auch nemlich begraben ligt, und IT epithavi sagt sibenhundert sechsundzwainzigk jar 1 . 91. [T. 30». J'.97./ Diser Pippinus verlies» ain zeit sein eeliche Andreas 19,24. frawen und wandelt mit ainer unfertigen frawen S, genant Alphaidis. 598,32 Umb des willen straft in der heilig bischof Sand Lamprecht von ^Lüttieh oft und ser. Nu hett die selb Alphaidis ainen brueder genant Dydon*; der erslueg den heiligen bischof darumb, wann der künig im vil sunder gen aden (et durch seiner swester willen. Als aber Pippinus erfuor, das der heilig man durch in erslagen was, erzürnet 1 ' er ser über Dydonen, den manslacliter, so, das er im aus 20 dem landt darumb entrinnen muest, und umb diser schäm willen und grosser nachred warf er von im Alphaidis und nam zu im sein Wolgeporne künigin l'leckdru d is, die im hernach zwen sün gepar Dyoginem und Grymaldum 3 , die vast jung erstürben'. 1*2. [T. ;W". 1'. 98.] Nu was Alphaidis kindes swanger, und Andreas 598,39 ; ) als sy nach gepürlieher zeit das gepar, do hett sy ainen kündigen man, den pat sy, das er es dem künig mit fueg sagte. Als er mit disem »iar zu hof kam, hett der künig vil fürsten zu hof, mit, den er nu zu tisch was gesessen K Der pot kam in den künigklichen palast und gieng für den tisch und sprach: Got halt den künig, und in glückseligem leben müess' er alten, wann es ist ain körn auf die weit komen '. -^n stund merekt der künig, das Alphaidis ains suns genesen war und s prach: Karel ist ain gueter nam. Mit dem nannt in der künig Karel m > 11 Nun ']'. I' vom T. c den I'. d drei sün Flodelfum, Enehises .,,. v ,"d Lotharium W. « der fehlt J'. ! der ain herr .... Der Enehises fehlt W. Kund wandelt . . . frawen fehlt /'. vnd wandelt mit ainer V| iueruüftigen (yneelichen //) frawen, die ain unvertigs (vnuernüftigs li) '"ben an ir het, D W. h des erzürnt 1' W. ' die vast j. erstürben fehlt W. V z » tisch sass P W. > müs T. muess P. mues W. '» Karell W. .,, ' Diese Angabe fehlt auch in der deutscheu Ueberset&ung der A. Chr. "des Andreas, (Jgm. 6240, 104", ebenso in den andern sonst gebrauchten Quellen. Das Todesjahr der Plektrudis ist nicht bekannt. 2 Andreas: Dodo. 8 Ebran 49,25: Diogenem und Gremoldum H. Stall von ihrem A<\M lten ^'"^ e ~" u berichten, sagt Andreas 19,39: Isto Karolus dietus "Marcellus expulsis filiis legitimis patris sui Drogone et Germoldo . . . patri successit. ' Andreas 19,35 = 512,7: Vivat rex, quia Karolus est. Cgm. 6240, 104b; Leben soll der künig, wann er ist Karolus.) 599,1: Leben schol der kunig wann es ist ain körn. Quellen und Erörterungen N. P, II. 5 — 66 — und vor hott in die mueter Marcellum a gehaissen. Hiemit behucb er paid namen ye seid alle zeit seins Lebens, das man in nannte Karolum Marc eil um. Als der zu man ervvnechs, ward er vast starck und küen und was allzeit ains ernstlichen und strengen oder vorchtigen angesichts an zu sehen und was ainerJ grossen stim b . (Hie wirt gesagt von ettlichen streiten, die Karolus Marcellus getan hat mit den haiden und wie er zu dem künigreich zw Pranckreich bestätt unnd eonfirmiert war dt c .) io 93. [T. 30 b . R 99] Ir habt vor vernomen ', wie der edel fürst Otiio ausrewtte die länder von den (Jetten, etlicb nannten sy auch Sicambri, und ir vil mit dem swert ertödte an d allem R e instra im, vor T r i er, in Pranckreich und in Pritony etc. Und er hotte besetzt* 5 die stet und slösser mit den lierren, die er geiuert hett aus dem landt zu Bayren, den er 0 auch zum pesten ver- trawt. Der wuechsen sovil, das man alls volek in der art Bayren nannte. 94. [T. 30\ P. 99.] Nu was das landt Hyspania20 überzogen von den Sarazenen, wann Miramamula 2 Euca 8 , der haiden kilnig, Odorium den künig von Hyspania 4 von a Mareelln l\ *> H fügt hinzu: Vnnd khönig in Frannckreich. c Rote üeberschrift nur in I*. <• ertödte viul /'. e o r fehlt T. 1 No. 52. Ä - Entstellt aus Emir al muminin = Beherrscher der Gläubigen- Vgl. Alfonsus a Carthagena bei Bei, Hispania Illustrata 1570, I, 636: Miramabolinus. Chronica Pontif. et Imp. Mantuana SS. XXIV, 315,35: Miramolinus. « 3 In Muco, acheinen drei Personen vereinigt xu sein: 1. Musa ihn .» Xcssair, der Oberfeldherr Tariks (nach dem Ohron. Albeldense, Migne 12J col. 1112, soll Muza Iben Muzeir selbst zur Verstärkung Tariks, als dieser schon, mit Rodcricus kämpfte, nach Spanien gekommen sein). 2. Mokehit, der maurische Heer fährer, der von Adefonsus II. (Castus; 71)1-842) besiegt ■wurde, Chronicon Sebastiani Salmanticensis episc. (vielfach Alfonsus III» o zugeschrieben) Migne, Patrol. Lat. tom. 121), col. 1120. Rodericiis Tote" tanus bei Bei. Hisp. Jll. /, 202: Mngay. 3. Mnza, der mohammedanisch gewordene Oote, welcher von dem Ghalifen von Cordova abfiel und gegen Ordonius L (850-8(16) unglücklich kämpfte: (Jhron. Seh., Migne 129, col. 1122. Bei Gotifr. Viterb., SS. XXIF, 279,43: Muc (dessen Quelle** Chron. Albeldense, Migne 129, col. 1138: Mm,). * Rodericus, auch Eodoricus geschrieben, der König der Westgoten, welcher 711 nach der unglücklichen Schlacht am Wadi liekka (Salado) fliehend im Guadaletc ertrank, ist hier mit Ordonius I. (850-866) xU ' a^ sammengeuorfen. - 67 — dem landt vertriben hett und alls landt gcnött anzupettcn die abgötter. Alls nu M i r a m a m u 1 a M u c a gestorben was, und fünfzehn sün liess, do regiert der elter, genant Mach oni e t 1 . Do schriben die (Jristen irem vertribncn 5 künig Odorio, das er volk zusamen prächt, als er maist" möcht; so wolten sy auch ir peste macht darzue thuen, damit er wider an sein rechts erb kam. Do gerte der künig üdorius 2 hilf an Pippinum, den herren des grossen hawss oder Pfaltz, der verhiess im sein hilf. Noch so 1(J was Karo Ins Marcellus junck; doch so üebt er sich allzeit nur auf streit und ritterschaft, das man in 1 ' über all dos künigs hof geleichte Alexandro von Macedonia. Der begerte an den vater P ip p i n u m, das er im erlaubte mit volck an die haiden zu ziehen. Als der vater verstuendt 15 sein ernstliche begird und fürnemen, des frewt er sich in hoffnung, das er vil durch sein mänlichs hertz erwerben und werden solt. Sunst ordnet er im zue volk und alle uotturft. Er nam auch sunder mit im alle, die ich vorgenannt 0 hab, die man die B ayrcn hiess; man hiess auch 'all sein her Hayren. Mit den zoch er durch Aquitania 211 der stat Tholcta 1 ' zu dem jungen künig Alfunso, ain s 'm Udorii 03 , der auch sein da gewartet bot. Mit dem f :l maist er P. b i n fehlt T. ° vorgemelt P W, d Doletta P W. 0 Odorio P W. r dem T W. den P. ^■> ' Joh. Vasaeus, Hispamae Chronicon, Bei, Hisp. Jll. I, 593: Mortuus e *t Abderamen 1.8391 et reliquit quadraginta quinque filios et quadraginta duas filias. S^uscepit imperium patenmra Mahoinetes filius. Der J\afe)- Mahomels, des Khalifen von Cordova, war Abdcrrachman IL. Die ., " ac hricht, dass 15 Brüder gewesen seien, wird wohl nit ht aus der Luft J ycyrjffcn sein, sondern auf einer Kntstelluny der Zahl 45 beruhen. Die Chroniken berichten weder von liodericus, noch von Ordonius L, dein Könige von Aslurien, Galicien und Leon, dass sie sich an Pipin oder Karl um Hilfe wandten. Es liegt eine trübe Erinnerung daran vor, dass Karl d. Or. mit Alfonsus IL (Castus) auf freundschaftlichem Fusse stand •'■> und mehrfach Gesandtschaften mit Geschenken von ihm empfing, so in den Jahren 7.95, 707, 708; vgl. Simson, Jahrb. d. fränk. Ileiches unter Karl d. (ir. //. Nach der Vita Caroli SS. IL, c. 16 nannte sich Alfonsus IL " e i seinen Gesandtschaften und in seinen Briefen Karls untergebenen Mann (proprium suum). Köder. Tolet. berichtet, Alfonsus II. sei sogar U so weit gegangen, Karl die Überherrschaft über sein Reich anzubieten, wenn er ihm %u Hilfe käme, Bei /, p. 203, doch gehört dies wohl schon in s Gebiet der Sagenbildung. Die älteren Chroniken wissen nichts davon. ~~ Die auf naheliegender Vermutung beruhende Annahme, dass Karl durch , r l p Klagen und Bitten der spanischen Christen xu seinem Fcldxugc gegen <™c Mauren bewogen worden sei, fhulet sich auch in den Ann. Mett. '"• l, J5S: Rex Carolus motus preeibus et querolis Christianorum, qui erant in Hispania sab iugo Sarracenorum, cum exereitu Hispaniam intravit. Alfonsus HL, der Grosse, König von Asturien, Galicien, Leon Und Navarra, folgte seinem Vater Ordonius 1. und herrschte von Süd — 010. — 68 — zugen sy gar guetwilligklich an die haiden, der an massen vil was. Darab die ritter gottes lützel erschracken und viengen mit den an zu streiten, und mit hilf und verhengnüs gottes sluegen sy der Sarazenen zwaimal hundert tausent 1 zu tod. Sy ertranckten® ir gar vil in dem raer. Mira- 5 mamula Muca hett ain stat gepawen, genant Adorama 2 ; darin waren gar vil haiden mit weib und kinden. Die ge- wunnen die Cristen mit stürm und sluegen darin zu tod man, weib und kind, und was von den pesten der haiden was, die füerten sy gefangen hin. Diss suech in All'nnsolO von Tholosa 8 . (Item aber von ainem mercklichen streyt, den Karolus Mareellus mit den haiden gestritten hat 1 '.) Gotifr. Viterb. 95. [T. 31<>. P. 102. / Item als man zalt von der gepurd Cristi Joh. de Podio sibenhundert newn und vierzigk jar, Überzügen die haiden alls Römer 15 landt. Der pabst Gregorius gert hilf von Pippino; do pat aber Karolus Mareellus 0 , in den streit zu verpringen lassen. Der vater gab im volk; damit, zoch er zu Koni und strait mit den haiden. Sy entrunnen im in das landt zu Syria. Karolus Mareellus zoch in naeh und slueg ir da ,l an zal zuc tod mit weib und kinden und 20 ••> ertrenekten T. b Rote Ueberschrifi nur in l\ <• pat der Karolus Mareellus aber P W. >i der P W. Er ist hier mit Alfonsns IT., dem Keuschen, verwechselt, chemo wie im Lib. Mist. Franc. MG. 8er. M'erov. //, 328: Carolus [Magnus] rex prineeps et Adefonsus rex Gallieiarum, filins Ordinis regia, eontemporanei 2fr fuerunt amieitiasque maximas, dum vixerunt, ad invieem habuorunt, wo auch Alfonsns II., Castus, und nicht der III. gemeint, filins Ordinis regis also unrichtiger Zusatz ist. Schon Rodericus Tolet. sah sich genötigt, Übertragungen von Alfonsus II, auf den III zurückzuweisen; vgl B e ^ Hisp. Jll. I 209. 30 1 Chron. Seb., Migne 129, col. 11211: plus quam decem milia. Alfonsus a Carthagena, Bei, Hisp. Jll. 1, 640: dieuntur occisi duodeeim milia militum Arabum et alii plurimi pedites. 2 Der Name des Emirs Abderraehman oder Abdorrhaman scheint infolge eines Missverständnisses für Albailda eingetreten XU sein, eine Stadt, oO die von Musa neu gegründet und befestigt worden war und von Ordonius '■ erobert wurde; vgl. das oben erwähnte (Jhron. Hebast., Migne, Patrol. Lat. 129 col. 1123: Adversus quem [Muzam| Ordonius [L] rex exercitum movit ad civitatem, quam ille Qoviter miro opere instrnxeral et Albailda noinen imposuit .... Muza cum exereitu suo ingatur .... Omnes 4" vires bellatores [Ordonius] gladio interfecit. Es ist das heutige Alveldfl bei Logrono (am EbroJ, nicht Albaida, wie die späteren Chroniken schreiben. 8 Einen Chronisten Alfonsns Tolosanns hat es wohl nicht gegeben. Das Zitat ist wohl mir aus der Vorlage (OaribaldusY) übernommen und mag für ein ursjmingliches Alfonsus Toletanns stehen. Gemeint ist ver- " L mutlich ein Werk, das entweder Alfonso III. oder X. (El Sabio) von Kastilien zugeschrieben wurde; vgl* die Einleitung (Quellen). — 60 — verwüest all« landt zu.grund 1 . Suech in Johannes de Padua 2 . (Aber ain Streyt von Karolo Marcello*.) 96. IT. 31>>. i>. 102.] Als im Karolus Marcellus ctwo vil streit Vino. Bellov. 3 mit den Sarazenen getan hett, do warf sieh auf ain grosser fürst in (= Sigebertus) SHyspania genant Eundo '>. Der verschraib allen liaiden umb hilf, die er erwegen und aufpringen möcht 0 . Mit den zoch. er in Franck- reieh, wüest, prant und beraubt alles landt. Als des gewaret der edel Karolus Marcellus, praclit er auch schnell zusaiuen ain michels her von allen eristenliehen fürsten. Mit den /.och er den haiden entgegen. 10Die haiden wichen zurück in Aquitania an das wasscr Garena, das da rinnt für die stat Tholosa; da selbs sluegen sy sich nider und wollen da der Cristcn warten. Karolus Marcellus pat und ermanet all die seinen, das sy got mit andächtigem hertzen anrüeften umb hilf und beistand! wider sein und seines heiligen glaubens veindt, und schlief, 15 das sy sich all zaichneten mit dem zaiehen des heiligen crewtz. Mit dem zoch er mit wolgeschickter Ordnung an die veindt Gots und mit hilf des öbristen <' pauierfüerers und vogts aller Streiter slueg er der liaiden zu drein malen hundert tausent und sibenzigk tausent zu tod. „ :l Pole üebersehrift nur in P. >> Enndo /', Endo W. o moeht W. ^ ll obristen ./'. 1 Quelle ist zunächst Gotifr. Viterb. Panth. SS. XXII, 204,15 mit folgenden Stellen: Cesarc Grecoruni diadema tenente Leone r>_ l'laga venit Komc, pax deperit a regione Gothica nam rabics prelia dira movet .... Borna requirit opem; Leo non dedit; .... Gregorio papa totoque potente senatu Karlo Martellus committere bella vocatur .... • )ri Copia Gothorum Martelli ruarte fugatur ... . Damiit wurde nun wohl verbunden .loh. de Podio f. 1,111": hoc tempore (vorher ist von Papst Sysinius mit der Julirzalil 7SS die Rede) ronuuii gyriam pervagantes multa milia sarraeenorum interfecerunt. [Quelle: oigebert SS. VI, 328, ad. ann. 700.} — Auch die Jahrxahl 749 scheint .,- «ms Job,, de Podio f. I36 b zu stammen, wo Gregorius II. 745 zu regieren •'eginnt. Das in alter Art einem q ähnlich, geschriebene 5 kann leicht für cm '.) (jdesen worden sein. (In Wirklichkeit kam Gregor II. 7li> auf den Päpstlichen Stuhl, nach Andreas 18,3: 71(1.) - Johannes de Podio, ordinis praedicatorum, Inquisitor heretice jf. Pravitatis in dyocesi lozannensi. Chronik von Adam, bis 1428. Cod w extr. 147 in Wolfenbüttcl. 8 Vinc. Bellov., Speculum bistoriale lib. '2 t c. 149 mit folgenden Stellen: Sub hoc. tempore (die vorausgehende Zeitbestimmung ist 727, bei Sigebertus SÄ VI, 330,54: 728) idem karolus bellicosissimus prineeps arniis . . . eudonem ducem aquitanie hello victum fugat et aquitaniam graviter devastat. Eudo vero dux videns se Karolo inferiorem per oninia oaracenos contra cum invitat ab hispania .... saraecni cum oninibus tamulis [familiisj suis quasi in galliis habitaturi garramiam [Garunnam| transeiint, oninia devastant ecclesiasque dei cremant, CJuibus karolus rn , auxilio fretus hello oecurrit et ex eis ccclxxv milia cum rege suo "Oabdirama peremit et millc d servorum |suorum] amisit. Eudo quoque karolo reconciliatus castra saraccnoruin irrupit et reliquias corum contrivit. — 70 — Er verlos ans seinem her fünfzehnhundert man, und das Wasser Garena* ran bis an den dritten tag mit pluet 1 . Suech in speculo historiali Sancti Vincentij. (Aber ain streyt von Karolo Marcello b .) Sigebertus 97. [T. 32». /', 704.] Nach dem nicht über langk ersamleten die 5 331,10 haiden aber ain gross her; mit dem zugen sy in das landt gen nndcr- gangk der snnnen 2 und gewunen die stat Auian *• :! . Als aber der edel fürst Karolus Marcellus das vernam, gewan er aber ain her; mil dem zocli er aber an die haiden, die mit veintlicher rachsal die landt wüesten, derslueg ir ■' an massen vil zu tod und gewan widerumb die 10 sta! Auian, slueg darin zn tod man, weih und kind, was angelaubig was. Eec Coronica Franci e [ . (Aber ain streyt von Karolo Marcello etc. 1 ) Sigebertus* OH. f'V. 32". \\ 105.] Do dise gross Blacht vernomen hei der 331,14. künig der haiden, genant Alchimia° e , do ersamlet er aber ain grösser 15 her, dann vor ie zusamen komen was. Dem selben kam auch zn hilf der künig Amurca* 7 von Hyspania mit grossem volk; der gerte da ze reellen seinen nefen, den grossen fürsten Eundo g , von dem ieh vor gesagt liab s . Die haiden verhergten die landt sei- b •'< Gerena P. '» Dole üeberschrift nur in /'. « Aniam W. <' Der20 slueg Ir T, der slueg In 1\ derschlueg W. o Alchamia T, Alchimius W. l Amurtta FW. s Enndo PW )> ser fehlt T. 1 Hol. Lied 8590: thie sconen wisebluomen Mit bluote waren l)eflozzen, Thie wazzer harte ergozzen. Rol war! thie Saibere. a Job. de Podio f. 136<*: hoc tempore karolus marcellus bellum25 maximumhabuit cum sarracenis qui tum praevaluerunt in oeeidentaü })I aga, quod civitatemceperant Aurinon. [pse tarnen civitateraaggreditur et sie de Jericho legitur cum strepitu et sonitu tubarum munitissimam cepit et hostes f'idei cristiane contrivit. (Quelle: Fredegar Cont. MG. Script. Merov. 11, 177,10.) 30 ;; Sigebertus SS.VI,331: Avennionem (Avignon). Dort das Datum 73:"). 1 Gemeint ist wohl dieselbe Chronik, /reiche in no. 120 der Franzosen Coronica heisst: Die von, den Karolingern handelnde Ghronihvorlage der Weihen Stephan er Chronik. Auf eine cronica Francorum beruft sieh auch .loh. de Podio /'. 121 a , wo er sagt, dass, wenn auch Glodoveus der ersteh christliche König in Frankreich gewesen sei, doch schon vor ihm und vor Pharamti/ndus der christliche Glaube von Abgesandten des hl. Petrus dort gepredigt worden sei. B Auch hier ist eine abgeleitete Quelle anzunehmen. Sigebert: a. 736. Saracenorum rege Athima obsesso intra Galliae urbem Narbonam < 1 ^ Karolo, Saraceni ex Hispania cum alio rege Amor (Fredegar Cont 178,5: Amormacha) ei oecurrunt snbsidio. Qui congressi Carolo ambobus regibus peremptis et civitate reeepta ab eo ultimo paene attriti sunt exterminio; eoque fugientes insequente residui demersi sunt in profundo. (1 Jussef ibn-Abddraman, narbonnensischer Statthalter; vgl. Hreysig, ' ;) Die Zeit Karl Martells, p. 82, An/n. 3. 1 Omar ibn-Chaled. * Omar ibn-Chaled ist hier verwechselt mit Mnniz (= Othman ben Abi Neza), welcher der Schwiegersohn Eudos war; vgl. Isidorus Pacensis — 71 — in Franckreich und Aquitania ■'<. Der edelfürst Karolus Marcellus ersamlet aber ain her; mit dorn zoch er aber auf die gnad Gottes an die vertüembten •> haiden. Er bevaleli sich und sein cristenlichs her in _ den beschütz Gottes, und mit fröliehem muet rait er die veindt Gots :i frischlich an. Nu wolt auch Got ansehen, das die ritter Gots sein er fochten; darumb wollt er auch mit sundern genaden sy bewaren c , und durch sein verhencknüss wurden die haiden all winnig d und unsinnig, so das sy sich in dem streit selb aneinander erstachen und luffen in die wasser und ertranckten sieh seil)"'. '"Als die künig verneinen diss wunder und iren grossen val erkannten, gaben sy sieli zu zäglicher flucht. Vil der haiden fluhen mit in zu ainer stat, genannt Vcrbona". Karolus Marcellus viel die stat mit stürm an und gewann sy mit unten. Er vieng die zwen künig, hieng sy in iren guidein klaidern zu ainem hochen turn 1 aus f) und slneg alls volk in der stat zu tod, was der haiden s was. Nach Sigebertm dem zoch Karolus Marcellus in Trabant/., vieng den hertrog 331,27- Manier tum '> mnli deswillen, das er die haiden über mer hett gelassen und es wol macht gehabt biet 1 zu weren. Er nara auch im das landt. Da wurden vil lursten aus Prabantz vertriben. Suech in 20 speculo Vin conti. 1< 4 99. [T. 32 b . I'. 106./ In sunderhait ward ain graf vertriben Waltherus von Blyans '; der wardt seid in Bayren mächtig und pawte ain sloss, darauf er hofte, und er mit «einen naehkoinon nanten sich die grafen von Grueb. 25 Waltherus ward hernach in ainem streit zu Franckreich erslagen; wirt hernach mer von gesagt. Der herr Hess drei sün 5 Ghrm. Bemdictob. 11 Aquitany /' IV. l> vertuiubten W. <■ auch sy mit sundern genaden bewaren P W. d windig PW. 'selber T. f Türen /'. „ b haiden fehlt '/'. h Momertum PW. i hett W. k 8. Vincency P, °"bancti Vincency W. 1 Blians PW. bei Flore/., Espana sagrada, tom. VIII, c. 58 (— Migne, Patrol., tom. 96, col. 1270): fiiiam siiam dux Francorum nomine Endo causa foederis ei m conjugio copulandam ob persecutionem Arabum difl'erendam jam °lim tradiderat. 35 ' Fredegar Cont. MG. Mcrov. II, 17810: namque sibimet mutuo conatu insiluunt. 2 Narbonne. :l Sigeb.: Karolus Mauruncium Provinciae ducem, qui invitavcral Saracenos, debellat, Vgl. Fredegar Gont. 178,18. 40 * In, der Ausgabe des Spec. hist. von Antonius Koburger, Nuren- Iwrge 1483 finde irf, diese Stellen aus der Ghronih Sigeberts nicht. '' Bei der Kombination ist vielleicht ist ausgegangen icorden von Ohron. Bened. 229,29, ivo die drei Brüder primates regni et predicti legis \Karl Martells; es heisst nämlich vorher: rege Carolo, patre '15 Karolomanni et Pippini] consobrini genannt werden, was man nicht »in Andreas 600,5 durch, swesterkind zu übersetzen braucht; es kann einfach Vetter, Verwandte heissen. — Zunächst wurde angenommen, dass der Vater der drei Brüder, der aus fernem Lande stammen inuss, dem, ersten Hohne gleich hicss: Waldram. Da bot sich als hervorragender Streiter Walther, der tapfere Kampfgefährte Rolands im Kolandslicde, — 72 — Waldram, Ellilandt und Landtfrid. Die stiften Pcwrcji; ir s wester Geylswindis " stift Kochlarn, da sy noch vergraben ligt; davon vil zu sagen war, als auch man es vindt in der Kronik von Pewren l . (Aber ain streyt von Karolo Marcello b .) i} 100. [T.33 a . P. 107.] Mach demersamleten aber die haiden ain gross und übermächtigs her und mainten umb ain c nit zu erwinden, sy wolten ie all voder d schaden an dem edlen Karolo Marcello rechen. Do berüeft er aber ain her. Er het die genad, wann er an die haiden wolfc 1° ziehen und mit in streiten, so was im alls volk als willig, als ob sy zu hochzeitlichen freuden solten °, wann alls volck erkannt, das got in allen streiten mit im was mit sundern genaden; wann wie vil der haiden waren, so verbeugt got allzeit, das er an in die oberhandt gewan und davon was * B das volck albeg willig und berait. Als Karolus Marcel!us' aber ain gross her ersamlet hett, do zoch er in dem namen gots aber frölich an die haiden. Die lagen mit ainem a Gailswindis PW. *> Rote lieber sehr iß nur in l\ <' durch ain PW* 'i vorder P W. o , so lten gen W. i Karolo Marcello T. ^ ivo seine Herkunft nicht bestimmt wird. Ein Missverständnis mag anderseits einen namenlosen, mit Roland mg verbundenen Grafen aufgefunden haben fo^Turpin c. 12: Rolandus, «lux exercituum, comes Cenomanensia et Blavii dominus, oepos Caroli regis magni, filius dneis Milonis de Angleris, natus Berthae sororis Oaroli. Ferner c. 22: In Roneievalle facerent. Die Kombination Waltherus Blaviensis comes ergab den gewünschten, mit Karl (allerdings eigentlich mit K. dem Grossen, statt 3" mit K. Martcll) durch dessen Schwester verwandten Grafen, aus dem in der Folge ein Graf von Blaviens und reeller entstellt ßlyans geworden sein müsste. — Wie kam er nach Bayern? Wohl durch Vertreibung aus seiner Heimat, woxu die Ungnade, in die sein Vater Milon bei Hofe ge- - lallen fear, eine genügende Erklärung sein konnte. Fredegar Cont., MG.** Scr. Merov. //, 175,26 /a. 735]: In illis quippe diebus Eodo dux mortuns est. Haec audiens praefatus prineeps Carlus, inito consilio procerum suorum, denuo Ligere Quvio transiit, usque Geronnam vel urbem Burdigalensem vel castro Blavia veniens, oecupavit iUamque regionem coepit hac subiugavit cum urbibus ac suburbana castrorum.' Dabei könnte auch gedacht sein an Sigisbert 88 VI, 332,57: PipinUß rex A.rvernicum pagnm depopulando premit et multa castella ipsamqne urbem Arvernis capit et B lad in um urbis comitem cum multiß abducit. Seinen Tod findet Wallher v. B. dann, nachdem er sich mit Karl versöhnt hat und sein treuer Vasall geworden ist, gleiclt dem WaUhcr' des Bolandsliedes in einem Kampf mit den Heiden (Sachsen bei dem wasser Byberyl); vgl. no. 113. 1 «Jhron. Beneoictoburanum SS. IX., 212,17. — 78 — praiten hör in Aquitany zwischen Tholosa und Porte] \ Do hucb er mit den haiden an zu streiten; do slueg er mit der hilf (lots zu tod b drey malen hundert tausent und achtzigk tausent man mit 0 weih und kinden. Coronica "Franc ie et Hyspanie dl . 101. [T. 33 a . P. 108.] Nu kum ich wider an Pippinum, den vater Karoli Mar cell i". Ich hab vor gesagt, wie die Franzosen ie übel an iren herren taten, als do sy Galodium mit dem swert ertötten und mer mit dem gift 3 , von 10 den wol und vi] zu sagen war, das ich umb der kürtz willen vallen lass. Also was alls landt mit ungeordentem y olk beladen; mit dem sties auch sy alls mer kriegs und Unrats an, wann ander lewt, das sy nie weder rue noch gemach gewunnen. Sy vorainten sich entsamen und schickten 15 zu dem p'abst Stefano, das er in bestätt und confirmiert r ajnen künig zu dem landt. Der pabst gab in antwurt: Ir habt ye übel getan an ewren" aigen lierren ;! , darumb ver- ti'awt eweh ir 1 ' kainer; und darzue gestatt sein auch nicht der herr von dem grossen haws, dem ir verpflicht und verspunden' seit zins und tribut zu geben. Diss beschach a uno domini sibenliundort siben und sechzigk jar. 102. /'/'. 33". R 109.] Diser mainung und irs begerens v erkiindten sy Pippino; ir pet was auch, das er in gab 2k ,. ■' Dolosa viul Portell /' W, Tholosa vnd Portes V. h zu lud ' M'U '/'. o an T, an mit, /' W. i Hysponie P W. o Karolo Marcello /'. conformierte P W. s tan an ewrem T. t ewr W. i gepunden PW. ' Offenbar liegt liier der bereits in no. 06 berichtete Kampf >.u Gründe, nur nach einer anderen Quelle erzählt und für eine besondere Tai gehalten. 30 UUc ^' * e ' '^°' 1- c '° ^ >ü( 'i°. /■ 137»: Huius [(fregorii II J. 761J tempore Kens sarracenorum innumera venit in Sareptam ot, inde transfretantes I 11 Africam, totam et iteruin yspaniam oecupaverunt. Deinde post aliquot '''inpus aquitaniam intraverunt cum uxoribus et filiis, ut eam inhabitarent. Karolus autem Marcellus eis oecurrit cum suis armigeris et Ii85 milin o» °. x eis interfecit. Et non fuerunt illi sarraceni, quos in aquitania prius O0 «ebellaverat; vgl. Gotifr. Vitorb. SS. XXII, 200,24. ' Vgl. no. 62, S. 36,2. * Eine verwirrte Uebcrtragung des Berichtes der prosaischen Kaiser- enronik von den Römern auf die Franz/sen; vgl. Kaiserehr. et Massig iiinini /// ; ,()/;<)■ Romaere die haut alle ir tage ungetriuliche getan an ~ •uerren .... sin gewinnent von Kriechen Diemer nie künege. Dazu "Ol- Siicbs. VVeltehr. 146,10: He (Stephanus) beswor oo de vorsten van Ul>1| ic lande (Vrankrike), dat se nimmer neheinen koning nemen, wan ''7 n koning Pippines siechte. Natürlich liegt, wie auch die Jahrzahl zeigt, ir } e .',".'\ Verwechslung des altem Pipin und Karl Martells mit dem Könige 1 mn und Karl d. Gr. vor. Vgl. auch Andreas 18,34. - 74 — zu künig Karolinn Marcellum, seinen sun ; . Als das vernam Pippinus, der schickt sein mächtige potschaft zu Rom und begerte auch sölichs von dem pabst Steffano a vorgenannt. Da der heilig vater ir b paider tail begerung und gueten willen vernam, der conflrmiert 0 Karo! umö Marcellum d künig zu Franckreich. Er erkannt, in sölichs hertzens, das er der cristenlichen kirchen ain gueter beschützer e war. Als er künig bestätt ward 2 , do vermähelt 1 im der vatter des hertzog Otilonis von Bayren tochter 8 , genant Symahilidis, als vor auch davon- gesagt ist, die 10 im gepar drei siin: Pipp in um, Karolomannum und Grriffonem h , von den hernach gesagt wirt 4 . (Aber ain streyt von Karolo Mar cell o 1 . Flores lern]). 6 103. / 7 T . 33 b . P. lffl.j Zu der zeit was zu Constantinopel Leo der dritt; der was ain grausslicher k wüetrich und tyrann 1 . ßr 18 vertüembt und verjagt all cristen. Er zerstört auch all kirchen und gehäws des fronen m Sacraments. Er verprannt alle pild der gotzhäwser. Er erhocht Ber die hellischen abgötterey 11 der ketzer; und) de* willen tetin der Pabst Steffanus 6 in den° pann. Sein sun (!on stan I i n US vertraib den vatter und) sölichs übel in das eilend durch20 des pabsts erlauben 7 . Do nam Leo an sich gar ain gross • Steffano/eAß FW, i» In T. c conformiert FW, «' Karolo Marcello P. ° beschütz herr P, peschütz W. f vermachtet P W* & davon fehlt T. h Karolunimanum vnd Gryffonem T. ' Rote Ueber- schrift nur in /'. k Graussenlicher P. l Tyrand P. ni franen P»*ö n Aptgötterey /MI'. o Steffanus zu /' !K. 1 Gotifr. Viterb. Pantheon && AA7/, 203,30: Ad hec Franc! regem non habentes Karlum Martellum fiiium Pipini Grossi ex Alfeida regem Eacere decreverunt. ( 2 Flor. temp. SS. XXIV, 232,43. Karolus predictus factus rex W Franciae 15 annos regnavit. Oui successit Elildericus. Vgl. Andreas 599,18. Quelle: Gotifr. Viterb., Spec. regum, SS. XXII, 92,35: Carlo Marcellus Eactus est rex Francie et 15 annis regnavit. 3 Swanahilt, Tochte? Otilos; vgl. no. 65, S. 46,2. „* 1 Andreas 20,4 deutet an, dass nur Grifo von der Swanahilt stammte; 0 dagegen Gotifr. Vit. SS. XXII, 200,43: K. Mart. moritur relictis tribua l'iliis Karlomanno, Pipino et Grifone. Ebenso Bbran 50,22. ■'• Flores temp. SS. XXIV, 232,32: Leo HI. cum filio Oonstantino a. 717. Hie omnes ymagines Christi .... in medio Constantinopoh cremavit, . . . unde Gregorius papa triplici exeommunicatione ipsum Ligans, Romain cum omni Ytalia ab <'ius Lmperio recedere fecit . • • • Sarraceni Constantinopolim triennio obsidentes pulsi sunt . . . ., quorum multitudinem innumerabilem Karolus [Martellus] delevit et Kenum brans- iens usque Danubium totam Alemanniam oecupavit. ,£ (J Wie 8t. für Gregorius eintreten konnte, xeujt Andreas 18,34. 7 Garibaldus scheint sich wohl im Hinblick auf das VerhältM* Heinrichs IV. xu seinem Sohne den Ausdruck der Flores: Leo ELI. cum filio Oonstantino so zurecht xu legen. — 75 — hör der liaiden; mit den zoeli er an seinen sun Constanti n u m. üiss verkündte der pabst dem künig von Franckreich Karolo Marcello 1 . Der crsamlot aber ain gross her, und mit den zoch er aber an die haiden und het aber ain stareken streif, mit in, und durch •'die hilf Götz sluog er der Saraeencn , Türgken und ander kotzer zu tod anderhalb hundert tausent. Er verlos aus seinem her neunhundert man. ümb sölieher eren willen und das er so nianigen hochen" sig und triumph erstrait, gewunnen in die seinen gar lieb. Er strait hernach zu zwain malen mit l 0den haiden und gesigt allzeit mithochen" eren. Der streit geschach nach der gepurd Cristi sibenhundert neun und sechzigk jar. Sueeh in G-ariwaldo. 104. I'I. :>■!": P. 112.] Man sagt in ainer gemainen fabelred, auch sagen davon etlich torat b Cronicken 2 , 15 wie er zu dem jüngsten die ketzerey beschützte und höchte. Und wie das man nach seinem tod zu ainem zaichen seiner v erdamnüss in seiner'' begrebd an seins leibs stat funde ain ajsliche slangen. So setzen aber in die hochgelerten weisen doctores, als Vincentius 8 , Gariwaldus und Alfunsus 20 an die zal der heiligen und gueten künig, das auch hilft bestatten der Frantzoyser Cronicken, dergleichen die hyspanisch d . Als er starb, zalt man von der gepurd christi sibenhundert fünfundachzigk jar '. v'on Karolo Marcello kindn, sunder von Gtriffo 0 vnd seiner poszhait 0 .) 105. /'/'. .77''. /'. 112.] Nu hört i als der sälig und edel künig in Andreas 599,18 fanckreich Karolus Marcellus gestorben wasü, besser binder im '■' hohen T. t> toret /', torol II '. ° verdamnüs in seiner fehlt W. 30 . '' Frantzoyser und Hyspanisch Coronica l'W. ye doch so vertraib ' z Wen seiner prüeder Gryinaldum und Dyoginem von iren binden Beifügung von W. <■ Rute Ueberschrift nur in l: ' hört fehlt T. 111 Franckreich starb, genannt Karolus Marcellus obgenannf T. ... ' Hier ist wohl auch gedacht au, Mart. Polon. SS. XXII, 425,44: 3g } c . IGregorius J1L] cum Roma obsideretnr a Longobardoriun rege, " lls ü navigio acl Karolum patrem Pipini .... rogans, ut Pomanam '•'cclesiani a Longobardis liberaret. 3 Z. li. Martin. Polon. SS. XXII, 460,35, aber auch Andreas 599,6-16 Und Ebran 50,77 trifft dieser Tadel. Gotifr. Viterb. SS. XXII, 204 erwähnt 10 (1C ® a ff<> nicht, auch nicht Job. de Podio f. 137 b : de quo karolo legitur, 'HuhI propter necessitatem ei niulfifudinem hostium deeimas ecclesiarum "'htihus coneessit. (Die Sehkmqenqesehichte steht aber Goiifr. V., Spec. r egum SS. XXII, 92,36.) ° Vine. Bellov., Spec. bist., lib. 24 c. 150: In eins sepulcro post •15' •VI 110 ' annos non corpus, sed ingens serpens inventus est. Füctrcr niert hier also nur aufs geratewohl. Sigebcrtus ad. ann. 741 sagt nichts ««von, ebenso wenig Fredegar Cont, MG. Morov. II, 178. ■' Woher diese Zahl? (Karl Kartell starb 711.) — 76 — drey sim, als vor geredt ist: Pippinum, K ar o 1 o m a n u m a und Griff onem. Pippinus und 1 * Karolomanus regierten das künigk- reich gar weislich. Sy hetten den jungen Griff onem in grossen eren, hielten im fürstlichen hof, des in nicht benüegt, auch undancknämlich auf nam, und zoch zu seiner mueter brueder 1 , dem hertzog Thasilo, 5 gen Bayren, wan sein anherr Otilo ain münich worden was 2 . Thasilo und Griffo 3 , die erwegten ain inichel her wider Pippinum und seinen brueder Karolmanu m , machten vil unruc in Franckreic h; do c ze haut macht sich Pippinus auf und zoch mit ainem hör in Bayren, vieng mit gewaltiger handt den hertzog von Bairen zusambtlO irem brueder Griffone; doch satzten sy Thasilonen wider an sein fürstentumb. Irem brueder gaben sy ein zwelf grafschcft (| in Franckreich, des alles in nicht benüegt. Er macht vil werren und aufruer under den fursten, daraus gar vil übles erstuend in-Franckreich. Zu dem jüngsten sluegen ° in sein fügen (Üeiier zu tod; wann sein 1^ poshait was an alls mittel und unablässig. Andreas 599,34 106. [T. 34*>. P. 114.] Nach seinem tod tauten sein brueder; Karolomano dem belaib Franckreich, Newstria 1 , die Pfaltz bei Kein und Prabantz; Pippino ward Aquitania, Osterfrancken und Kärlingen* 4 mit iren herscjbeften, und20 lebten gar veraintlieh mit einander etc. Golifr. Viterb* 107. [T. 35*. P. 114.] Nu was Karol in anus ,l gar ain gaistlicher frumer und andächtiger herr und gedacht, das gar sorglich got bei der weit zu dienen war. Er schickt nach seinem brueder Pippino und bevalh im die Landt wol zu regieren und pat in, das er ain gliotor 2o lichter und beschützer des heiligen cristenlichen gelauben war und ir paider vatter exemplar vor äugen hett, der yu wol biet an der cristenhait' getan, und das er vor allen dingen got vor äugen hielt und seine gepot behielt. Andreas 599,37 108. [T. 35*. F. 115.] Hiemit zoch der cristenlich frnuun fürst30 zu Rom zu dem pabst Zacharia und pat mit grosser andacht *i ( 'h briester zu machen. Das tet der pabst mit guetem willen. Als er ^ briester was, da lebt er gar heiligklich in der kirchen Sarethe . ;i Karelmanum W. '• und feKU PW. c unrwo in Franckreich; doch P. d Grafschaft T. o schlug P. t Newstria fehlt P; dafür" eine Lüche. g Kärling T. h Karolusmagnus geändert in Karolus- mannus T, Karolomanus W. I an der cristenhait biet P IV. 1 Vgl. no. 65, S. 46,2. 2 Vgl. no. 65, S. 46,7. ? } :: Wüetrer denkt an eine gemeinsame Regierung, indem er ohne Be* acJUung des lateinischen Textes Andreas 599,26 so auffasst: und nam das herezogtum da in seinen gwalt mitsamt dem herezogen daselbs. 1 Die Verteilung stimmt mit keiner der mir bekannten Chronik&rt» [Quelle Garibaldus?) ,* • Gotifr. V. Pantheon SS. XXII, 205,4: Karlomannus fratri buo* Pipino omnem terram relinquit et ipse in monte Siratti, ubi olim latuit bcatus Silvester, per papam Zachariam assumit etc. ,: Andreas: und auf dem perg Soracte pauet er ein klostcr bev der kirchen sand Silvestri. — 77 — Wann aber die herren aus Franckreich oder andern landen gen Rom kamen« und von seinem heiligen leben und guetem vvandel hörten, so kamen « sy zu im; der kamen sovil zu im, das er selten rue hett. Umb des willen verkert er sein stat und kam l> auf den perg Cassino in 5 Sand Benodicten orden, darinner all sein lebtag in grosser abstinente belaib, als auch c er da d begraben ligt 1 . 109. [T. 35 a . P. 115.] .Tu der selben zeit schickt Pippinus zu Andreas 000,7 Rom den heiligen Sant Burckhart, den bischof zu Wiertzpurgc, zu dem pabst "Zacharia. Der crsamlet ain concili, darin geteilt und Qotifr. Viterb* !0 gesündert wurden die bistumb Saltzpurg, Wiertzpurg ° , Passaw, Freising und Regenspurg etc. 110. /T. 35 b. /'. U6.J Noch lebt alls Hildericus, der do ver- Andreas triben ward von Franckreich, von dem gesiecht der ersten künig von 600,10 ff. Franckreich Serenandof, Galodio und Merony*. Von den was 15 Hildericus der lesst. Der schraib sich künig zu Franckreich und nett doch nicht mehr davon, dann sunder allen nutz den kiinigkliehen htel, und was hofriehter 6 des grossen hawss der Pfaltz, und von dein hett er sein giilt. 111. /'/'. 35 b . P. 116.] Nu stellt diser Hildericus ser °nach dem ktinigkreich zu Franckreich, wann Karo Ins Marcellus hett es nu gar zu guetem wesen pracht. "ippinus schickt zu dem pabst, welicher die herschaft beherten oder Andreas 001,17 '»ehalten solt, der die landt heischet und regierte, oder der do künigk- liehen titel sunder allen nutz hiet. Nu wesst der pabst herkonien diser 0 Sachen aller. Der sprach, welicher die landt regiert, der hett auch den Hamen zu recht, Also do muest Hildericus in ain closter sich •ttunichen sr, und sein fraw ward ain geistliche 11 pegein. Pippinus belaib künig zu Franckreichi. 3o a komen P W. b kam fehlt /'. o auch fehlt P. & dar T. . Wüi'tzpurg T. f Seronando PW. g Münich /'. h geystlichen T. P füijt in kleinerer Schrift von gleicher Hand hinzu: Diser Hildericus was g. lr a j n w ü c .4 el - man. Das was auch die maist ursach, das er sieh iniinielien muest, wann vil volcks stall in zu töten, den er ire vveib und 35 n< ' mit seinem gewalt enterte. Er was an masz beladen mit der stinckenden unkeusch °. 1 Gotit'r. 1. c.: Ibique in introitu ecclesie beatam sepulturam aeeepit. v . 8 Gotifr. V. Spec. Regum SS. XXII, 98,21 (Zusatz, in den Codd. v iudob. 3496 und Seitenstettensis 298): Hub isto Zacharia papa facta 4Q Cst distinetio episcopatuum de consensu regis Bipini, videlieet Saltz- PurgensiB, Pataviensis, Frisingensis, Eystatensis et Ratispanensis. Uli enim prius non erant distineti. Oben ist also nur Eichstädt durch Würx- l'unj ersetzt. 3 Andreas 600,12: Faramundus. Ebran 23,25: Sacrementa. ,|k 4 Andreas: Clodius. Meroveus. c Vgl. Andreas 600,42. 0 Zur Variante h: Hier ist Childerich IIB mit Oh. I. vcrwecliselt: v on letzterem sayt Greg. v. Tours, M G. Merov. /, lib. 2, c. 12: Ohildericus "ero cum esset nimia luxoria dissolutus et regnaret super Francorum grjSentem, coepit filias eorem stuprose detrahere. LUique ob hoc indig- pantes de regnum cum deieciunt. Conperto autein, quod euni etiam Jöterficere vellent, Thorinciam petüt etc.; vgl. Lib. Hist Franc. M G. Merov. //, p. 247,7. — 78 — „.. v 'ß- 112. TT. 35 b . P. 117.1 Als Pippinus ain Idaine zeit Weihenst. Chr. %•* • . . ^ . . , , , . . , • , • i wl1 . ruelich regiert in Franckr eich, do ersamlet am haidnischei künig, genant Marsilies, ain gross her und zoch mit fünf künigen auf Pippinum. Er berget ser in Hyspania und Aquitania. Pippinus prachtaber schnell ain her zusamen; 5 mit dem zoch er den haiden unerschrocken entgegen ft . In dem streit gab er den Teütsehen das vorfechten. Der streit ward hert und gross; doch mit beistandt der göttlichen magenkraft, der ain vogt und herr ist aller streit, der gab seinen sig und victori Pippino b und seiner 1U cristenlichen ritterschaft, so das der haiden an inassen vil erslagen ward. Als nu die haiden iren grossen val sahen und erkannten, und das die cristen so ritterlich hertten in dem streit, do gaben sy sich zu schneller flucht, körten den cristen den rugken; do wurden ir gar vil an der flucht 16 erslagen 1 . Nämlich wurden drey haidnisch künig erslagen. In dem streit waren mit aigner person der heilig bischof Bonifacius 0 von Maintz, Sant Burckhart, bischof zu Wicrtzpurgk ,l . Nu als dise slacht ende hett, do gab der künig ains haidnischen kiinigs klaidung Sancto Honifacio; 20 die andern 6 klaidung schickt er pabst Steffan zu Rom; die dritt gab er unser lieben frawen zu Po den in Franc k- . reich, da man sy noch hewt sieht 2 . Sunst kamen die cristen mit hochem f sig wider zu landt. Cronica Almanie. (Hie wirt gesagt von ainem grossen Streyt, den 25 Karolomanus tet mit den Eayden*.) Vgl. Jsid. Vac. 113. /T. 36 a . P. 119.] Nach dem ersamleton die haiden nr -L Un f n, aber ain gross her. Der haubtman hiess Abde molcth Weihenst. Chr. ö . und wolt mit disem her in Franckreich. Er zoch pis an a zoch er gegen den hayden unerschrocken T. b Pippiny *•.-.■ <• Bonefacius P. «i Würtzburg T. ° «ander P W. ' hohem *■ g Rote Uebcrschrift nur in P. 1 Bis hieher trifft alles mit Ausnahme des Vorfechtens der Deutschest das auch aus dem Rolandsliede, aus der Kaiserchronik oder anderen , Werken stammen kann, so ziemlich mit der WeihenBtephaner Chronik zusammen; vgl. Cgm. 250, f. 43 * 9 Cgm. 315, f. 7°. Aretin, Aelteflte Sage über die Geburt und Jugend Karls des Grossen. München 180«»> p. 38. (Freitag, Die sog. Chronik v. Weihenst. Halle 1905, p. *M Für das Folgende fehlt eine Parallele. ,q 2 Podium, jetzt Le Puy, Hauptstadt des Dep. II ante-Loire mit df? interessanten Kathedrale Notre-Dame nebst Kloster. Die ältesten TeM sollen aus dem VIII. Jahrhundert stammen. Diese Nachricht glaubte i c ' 1 bei Johannes de Podio finden xu können, sah mich aber getauscht- Vgl. auch no. 153. — 79 — das pyrennisc h a gepi rg l . Nu was Pi p p inus der selben zeit im landt zu Bayren und pawte die purgk zu Weyhen- stefen 2 , wann er vil anfeclitung het von den Hew'nen b die in dick hergten, als ir noch hören werdt. Er het das 5 künigkreich zu Franckreich bevolhen ainem fürsten genant Karolomanus 3 . Der fürst pracht auch ain her zusamen gegen den haiden. Er verkündt auch das Pippino, der im etwo vil volks von den Teut sehen sandt, sunderden 0 graf waltherum von (irueb, von dem ich vor auch eesasrt Ini , , ' o ö ^ ilal >, der in diesem streit erslagen ward 4 . Karolomanus sfcrait mit den Sachsen' 1 , die der zeit haiden waren, bei dem wasscr llybery und wurden auf paiden partheien vil gueter leut erslagen; doch zu dem lessten körten die haiden an die flucht, und der fürst Karolomanus gesigt ritterlich 5 . 15 Anno vij™ lxxxxj" jar. Hec Coronica Francie et 1 iivaroru m. a piremisch T, pürnisch W. ] < Hünen T. o den fehlt T. i Saxen T. 8 sibenhundert ains vnd achzigk /' W.. 20 an ' Vgl ' rsidorus Pacensis bei Florcz, Espana sagrada, tomo VIII, % b °> P a S- 312 = Mij.no, Patrologia, tom. 96, col. 1271: monitus prae- uictus Abdilmelio a principali iussu, quare nihil ei in terra Francorum prosperum eveniret, ad pngnae victoriam statim e Cordula exsiliens cum 01 »m manu publica subvertere nititur Pyrenaica inhabitantium iuga, et 25 dp n i - ti ° nem per loca lliri ß ens augusta, nihil prosperum gessit Gonvictus ' r ,f t - e] Potentia, a quo Christiani tandem perpauci montium pinnacula eunentea praestolabant miserieordiam, et devia amplius hinc iude cum ianu valida appetens loca, multis suis bellatoribus perditis sese reeipit n plana, repatriando per devia. Zeit: 733 oder bald nachher. 30e! t' 2 • ^' Ue ^ e dw Weihenst. Chr. mag beeinflusst gewesen sein durch ine Vermischung mit dem Abdclmclck, der unter Karl d. Or. einen Einfall d ' r ' jl Chron - Moissac. SS. I, 300: a. 793. Ute [Ex.am, dar Sohn cs gestorbenen Ibn-Mavia] audiens, quod rex Karolus partibua Avarorum P^exisset, et aestimans, quod Avari contra regem fortiter dimicassent, •>5 i banc causam in Franciam reverti non heuisset, misit Abd-el-Melee, 'iiuni ex prineipibus suis cum exercitu magno Sarracenorum ad vastan- da s Gallias. 8 Weihenst. Chr. Cgm. 315, /'• l b . Wann der kunig Pipinus ein rechter held was vnd auch sein bruder Karlmanus. Vnd darnach teilet 40 n'-' n .'S Pipinus die land mit seinem bruder. Vnd darnach besetzt kunig VPinus Frankreich mit- des Landes fürsten vnd blieb mit seinen wessen J u ] teutzen landen auf der bürg zu Weichen Steuen (der Zwischensatz 6e * Arctin. Acltere Sage, S. IG, fehlt Cgm. 315,1b und Cgm. 259,39«}, Jann er het sorg die heyden wurden wider würzen vnd wachsen in |,- ( . eiI tzeii landen, wann er mit saiimit seinem bruder bliben war ein "antreich. Offenbar gellt der obige Bericht auf die Quelle der Weihcn- Mephaner Chronik, nicht auf diese selbst zurück. Ucber Walther v. Blyans oder v. Orueb vgl. uo. 99. " Zu dieser konfusen Nachricht scheint man vergleichen xu, sollen A >-elin, Aclteste Sage, S. 39. Z. G und 18. — 80 — Vgl. 114. [T.36K P. 120.] Als Karolomannus disen hochen* Weihenst. öhr. gig un(1 tr i mu])h u ers t r iten hott, das betrüebte allen haiden- tumb in Sachsen, Behaim, vnd was von irer segk was. Sy stiessen aber mit hilf zusamen und ersamleten aber ain übergross her 0 ; mit dem wolten sy aber Pippinum über ziehen. Nu ward diser grossen samlung Pippinus gewarnet; der pracht in teutschen landen auf ain gross her; mit den zoch er den Sachsen, Behaimen d und iren heifern entgegen' 1 . Als die zwai her zusamen komen waren, do gerten die haidon ains frids auf vierzehen tag, des sy der kiinig 10 Pippinus gewerte; wann er wesst wol, das im vil volks 1 aus allen seinen landen in der zeit zuezoch. Als sieh der i'rid endet, do zugen die Sachsen und Behaim zwo tag- waid 1 zurugk ■-. Pippinus zoch in gestragks 11 nach. Do ward aber ain grosser streit gestritten und desselben tags 1 vil volks erslagen; aber Pippinus gesigt mit grosser macht; die pesten aus aller haiden her, die wurden gefangen. D' 0 muessten swcren' 2 , wann es Pippino not tet, und so k er sy ermanet, solten sy im auf ir kostung 1 drew hundert pfärd schicken wol geriist. Eec Coronica (1 ari wald i etAlfunsi • Vgl. 115. [T. 37 a . P.121J Und als kiinig Pippinus be- Wethenst. ^^ j^mert was mit den Sachsen und Behaimen, ersamleten sich die zeit die Ungern 11 mit ainem gar grossen hei", die der zeit die Eewnen 0 hiessen, und Überzügen Pippinum, der al> irer grossen menig an massen hart erschrack. Yedoch 20 hett er gross hoffnung, (Jot wurd im in seinen nöten bey gcsteen p, wann er doch in allen seinen streiten nicht suecht, wann die eer (lots und all sein begeren nicht anders was, wann zu retten den heiligen cristenlichen gelauben und den namen (lots gross und erkennig^ machen in der menschen ; i hohen T. b im fügt ein W. <■ ain gross und übermächtig her P, «• Pehamen I\ Bohemen 7'. ,l den Sachsen entgegen vnd Iren helffern pechomen W. ' vil volks fehlt /'. B zurugken PWj h gestrax /'. 1 schwören T. ^ so fehlt PJV. ' ir selber kostumb w* 35 m Garibaldo etAlfunsoPTF. n Hungern T. 0 1 Innen 7'. pgestanP'"* M gros zu erkennig 7'. 1 Weihenst. Chr. ('gm. 315,8°: einen Tagweidt. 2 Bis hielte r ziemlich gleich der Weihenst. Chr. Ogm. 315, /'• y* A retin, A eil est« \ Sage über Karl d. (Jr. p. •//. Das Folgende ist dort niold . erwähnt. Es stammt aus Einhardi Annal., ad. ann. 758 oder Bkkeu« SS. Vit 160,33: eos ad hoc coegit, nt promitterent, Be . . . annis *' n ' gnlis :U)0 equos causa honoris daturos. Sachs. Weltchr. 147,3: P c koning 1 *i|>|>in dwang de Sassen darto, dat »e eine alle jar gaven di' 111 ' hundert perede. — 81 — hertzen. Als der kiinig in grossen sorgen lag ainer zeit an seinem gepet, da sandt im (Tot seinen heiligen engel, der in tröste und sprach: Tipp ine, du solt dir nicht fürchten, noch sorg haben auf die gross menig deiner veindt; 5nim hin das krewtz, das dir Got vom himel geschickt hat zu ainem waren zaichen deins sigs, und streit unerschrocken wider die veindt (lots. Der sig von Got ist dir behalten, und die plag Gots wird sy treffen und überfallen. Mit disen Worten verfuer" der engel 1 . 10 116. IT. 37". P. 122.1 Als Pippinus sölichen trost Vgl. Weihenst Ckr entpfieng, er viel in krewtzweis auf das erdtrich, mit auf- erhabcm b hertzen und äugen rüeiend zu Got, und sprach: 0 du wäre tröstliche und ainige hoffimng aller der, die dich in warer lieh von hertzen anrüefen! 0 du genediger milter 15vater aller befruchten! 0 du herr Jhesu Criste! Ich be- vilch 1 ' dir dein sclbs volk in den beschütz deiner aigen und stareken magenkraft; streck aus die arm deiner mächtigkait! Herr, vertilg nicht dein diomüetig' 1 pilgräm 0 , die sich ergeben haben umb die er deines heiligen namen zu streiten 20 wider dein veindt! Daruiub behalt und deck uns under dem gewalt deiner flügcl; lait uns, fixer uns under deinem siglichen panier, also das dabei erkennt werd dein glorj 2 . 117. [T. 37". P. 123.] Do nu der edel künig Pippinus Vgl. dise und mer andächtiger gepet mit prinnender lieb zu Got w ° il > enst - c '"- 2 5tet, do besandt er all fürsten, auch was von ritterlicher art was. Er sagt in den willen Gots; er zaigt auch in das krewtz, das im der engel f geben het, von dem sich ^Hs volk erfrewte, so das sy sich hoch frewten dises Streits. Mit dem scharte der künig sein her « zu dem streit und mit 3 0 wolgerichter Ordnung zoch er an die Hewnen' 1 , die all ir hoffnung beten allain in die gross ir menig. Die ritter Gots Fiten sy unerschrocken an; sy riten ir schar durch, als ob die Hewnen 1 ' all sliefen; sy sluegen sy nider als das vich. Her künig Pippinus tet des tags grosse wunder an den 35 veindtcn mit dem swert. Des tags vielen die Hewnen 1 ' Qider tod, das ir zal nicht acht was. All ir wer was lam; a verschwanndt //. '' auferhabem TP, aufcrliabcn W. o bcuilh T. vertilgt nicht dein demütig T. o j)ilgreim P, pilgram W. I engel got« W. g volk T. h Hünen T. 40 ' Der Inhalt — Cgm. 315,8 d (Aretin, Aelteste Sage, p. 42). 2 Inhalt = Cgm. 315,9" (Aretin, p. 42). Quollen und Erürtorungen N. F. II. (• — 82 — man kund nicht weg dann auf den toten leichnamen a haben. Als die Hewnen 1 ' iren val so gross erkannten und all ir wer so gar ze c nicht solt wider die ritter Grots, do gaben sy sich zu zäglicher' 1 flucht. Die Oristen jagten in streit- lich nach; do ward ir an der flucht an niassen vil erslagen.5 Der künig Pippinus, der zoch in nach bis gen Ungern und wannet 0 in dem landt drewjar, ee er das volk gar an den gelauben pracht l . Vgl. 118. [T. 37 b . P. 124.] Als sich diser streit verendet Weihemt. CÄr.j^ davon ich euch yetz gesagt hab, in disem streit verlos 10 der künig Pippinus das krewtz, das im der engel von dot het pracht; es plaib auch manig jar ungefunden hernach, bis f zu der zeit, als zu Ungern der heilig künig Sant Stefan regiert, der do frawen Grisilam von Hairen zu ainer gemacheln hett, davon hernach gesagt wirt 2 . Disem künig 15 Stefan von Ungern ward das krewtz, der es zu eren seiner gemelten frawen den herren von Bairen wideruinb presentiert, als man das noch sieht in B ai r e n auf dem heiligen perg, genant zu Andechs* 8 . 118*. [B. 47 a . W. 29«.] Von disem streit halten vil lewt, 20 das der beschehen sei von kaiser Kar eil vor ]{egen spurg, und der kaiser hab das krewtz die selb zeit verloren, das in kainen weis pesten mag. Ich hab vil vor seh selb zu Regensp uf{f in den klöstem in iren libereien davon gehabt und ersuecht', ich hab nie peioärt oder trefenleich Coronicken erfunden oder 25 erlesen, das kaiser Kar eil vor Regensp arg ge Schwert durch streit erzogen hab*; wann der gross streit vor Regenspurg, a leichnam P W. •> Hünen T. c zu P, ze fehlt W, . Ich hat) es um des willen getan a , das dise b aller cristenlichisten künig, als auch ir das bisher vernomen habt, u ' liny und Ursprung haben warlich aus dem edlen stamen und pluet der herren des grossen hawss der Pfaltz, auch noch erblichen tail und titel haben; auch umb deswillen, 15 das es desster gäntzer wirt machen die hernach kumenden niateri und gesta''. Umb des willen wil ich noch fiirbas v on diser liny sagen von dem edlen kaiser Karlen' 1 und seiner gepurd". 120. [T. 38". P. 126.] Es 120*. [B. 47 b . W.29".] Ir ül st ain gemaine und laut- habt vernomen von Pippino nurige hystorj beschriben von und von seinen streiten. Nu ist der vermächlung des künigs der menschen oren kamen "ippini von Fr an ck reich mit genta hier red von der ver- und seiner frawen Berchta, mäiduny Pippini, mein sein ,J das wo] in der warhait bestet; hofmaister soft haben petrogen ' Wie oder wo, welicher gestalt und im seingemahelte* künigin a herXaroluswarlichgeporen frawen Perchta, des künig Sei , vind ich nit mit treffen- von Kerlingen tochter, als er hcher oder bewärter erklär- die dem künig zu landt und Un g. Das red ich dem nach: haim gefüert het, Met der hof- a warumb ich es hab getan. Umb deswillen T. t> diss P, diser W. 4 C jTesta P W, '1 Karl P, kareil W. e und seiner gepurd fehlt x. betrogen haben IL 8 vermelthe oder vertraute //. 3- ' Mit Beziehung auf Sachs. Weltohr. '159-160; Lohengrin cd. Kückert ~G°1; Chron. Eberspergense SS. XX und Cliron. Eb. posterius SS. XXV. v 'jl. auch no. 195 und 197, wo als Streiter gegen die Ungarn genannt wird graf Eberhart von Sempt. Damit ist zusammenzuhalten SS. XXV, SG8,11: «■atoldus (de Sempta) .... filio suo seniori Eberhardo tradidit castrum 4q '" Ebersperg. ■ Füetrer setzt Karls Tod in no. 174 ins Jahr S14, die Ungarnschlacht n °- l!) l ins Jahr 957; der zeit kann sich also nur auf den Kampf Pipins no - 115-118 beziehen, so duss sich der letzte Satz unmittelbar an das in • weis besten mag anzuschlicssen scheint. C* 84 etlich Nid erl ander halten und schreiben in iren Cro- nicken, er sei geporn zu dem grossen Ingelha im, auch mit den hystorien 1 , als ich hernach sagen wird. Umb des willen hab er sein maist höf c und gespräch mit den cristcnlichen fürsten dar gehabt d . So sagen etlich und der maist tail, das er geporen sei in Bayren, bei ainer ainöd, ainer mül, genant die lleismiil, gelegen zwo meil von der stat München, und der ursach nach sey er f in der art beslosst und mit seinem hof gesessen; das auch zue- gibt der Franzosen Coronica umb das: wann er mit den Hcwnen, Sachsen oder h Pehaimen strait, wann er zu Franck reich kam, zu handt viel das volk von dem glauben Cristi und richten wider auf ir abgötterey k . Umb des willen muest er lang und stät auf seinem schloss Weyhenstefen behawsen 2 . 121./T.38 6 . P.J27.J Wie das ist, das er vil gehoft hat mit ister* die künigin geschafft zu ermorden, und glück hidf h ir darvon; wie die jung künigin zu dem müllner kam und mit dem wonet etlich zeit, und wie ö sich Pippinus ainer zait auch indem wald pei Gauting verirrt und von geschieht zu der selben mal kam, genant d^ e 11 eis mül; wie er die oben ge- 1 dachten junckfraweu Perchta pescMief, und wie Perchta auf die selben nacht schwanger wurde* k aiser Kar eis, und wie im die fraiv sagt alle ding) ly wie mit ir gehandelt war, und wie sy pei der mül gepar kaiser Karel, den edlen kristenlichen hünig, und wie er der ende erzogen war e , mit vil torater20 nachred, der ding kains besten mag in kain weis*. Man sagt dapei, das der hofmaister dem kirn ig Pi p p i n o petrogenlieh sein tochter hab vermähelt und 2o zuegelegt, für gehalten, als es fr an) Perchta sein sott; auch wie er mit den dorf/andern z tl Päl erzogen sei. Solicher fabel red werden pei den guncklen 30 vil von im gesagt, das doch der weisen gelächter ist m . a so alle LLdschrr. b hulfft IL c hof P. d gehebt T. o wa rdt ff * vnd der vrsaeh nach pypinus sey (pypinus steht auf Rasur) P. £ so P> «g pey der mül den küni, weicht* ^ hier mit 141* fortfährt. 1 = übereinstimmend mit den Historien. Wer ist mit den Nide*"' landen) gemeint? 2 Gemeint ist die Chronik-Vorlage der sog. Chronik von Weihen' Stephan; vgl. Aretin, Aelteste Sage p. 10 wul no. 97. - 85 — zu Weyhenstefen, so sagt doch Pontus 1 Gotfridus de Viterb, das er warlich geporn sei zu dem grossen Ingel- haini under Maintz 2 , doch mit allen hystorien, als ir hören werdt. Mit dem" killt auch brueder Peter, der 5 in in der 1 ' brueder, als er schreibt de regimine pontificuin et regum 08 etc. Es sagen auch all Niderlen der, was mit red herinn gesagt wird von AVeyhenstefen und Augspurg, das sagen sy von Ingelhaim und Maintz. So hab ich doch nie gelesen oder in warhait hören sagen, das Pippinus lOumb die art ynndert gehoft oder vast gestriten hab 11 . 122. [T. 39". P. 128.j Ob aber yemand bekem °, begegnet' oder wesste ainicherlay wolbewart" hystori diser nach volgenden materj, den oder die selben pitt und flech ich, er well 11 es umb meins genedigisten herren willen tuen 15und es an diso stat setzen; doch das sy nicht crsamlet seien aus den erdichten oder fliegenden Cro nicken, Öer ich auch vil und nianige gelesen hab. Und hiemit setz ich mein Unschuld, wann ich diso nachgeend hystorj nie clärer oder' läuttrer erfunden hab. 20 123. [T. 39". P. 128.J Ich hab euch im bisher gesagt Vgl v on den streiten Pippini, auch wie er wonung vil gehabt Weihmst. Chr. uat* auf seiner purgk Weyhenstefen, als ir gehört habt, a ls er vil umligender landt gemaistert het, das er ains tails z 'i rue kam. Nu was er junck, stolz und ain zumal wol- ' gemachter herr und lebte sunder gcmachelschaft. Diss ward a den T. b myndern 7'. o pontiföcis et regis 1\ <> hatt T. kam P. l begegnet- fehlt T, dafür eine Lüche. e wolbewärter i'. 1 Wöll T. i nocli P. k geliebt hab J'. oa n ' Durch Missverständnis ans Pantheon entstanden: über Pantheon ÖU ^otifredi Viterbiensis. 2 Gotifr. Vitorb. Panth. HS. XXII, 209,31: Pipinus moritur, con- Jurgit Karolus acer, Natus in Ingelebeim, [alte Randglosse: prope Magun- wam] cui Berta fit Ungara mater Pipinusque pater: cronica vera patent. 2 Andreas, 31,4: Id habet communis assertio Germanorum, quod locus ° n ginis sue fuerit villa Ingolnheim, que a civitate Moguntina tantum per dl, as leueas distat. * Diese Chronik vermag ich nicht nachzuweisen. An eine Welt- ''iironik Peters von Andlau kann nicht gedacht werden; vgl. Einleitung, ., * Aretin, Aelteste Sage über die Geburt und Jugend Karls des Jossen, München 1803, hat den Teil der Chronik, dessen Vorlage hier vniitxt ist, herausgegeben. Im folgenden verweise ich nur auf die Seitenzahl bei Aretin und hebe die Abweichungen in den Anmerkungen hervor. i*ueber diesc Q/ t) . 0?u -/.. p re jtag, Die sog. Chronik von Weihenstephan, «alle mos (= Hermaea L). — 86 — mit underred der fürsten betracht, das sy begerten zu dem künig, das er sich begab zu dem standt der heiligen ee. Sy sagten auch im von ainer vil berüembten jungen künigin, des künigs tochter von Kerlingen. Die herron redten sovil von den Sachen, das sich des der künig in zulieb 5 verwilligte. Vgl Aretin 17 124. [T. 39 a . P. 120.] Nu het der künig ainen hof- maister, dem er zu dem höchsten und vil getrawte. Mit der fürsten rat ward dem bevolchen diesen 11 handel zu werben, auch zu beschawen dise küniglichen junckfrawen l . l0 Nu durch bevelh des künigs understuend er sich der Sachen. Als aber er gefertigt ward mit briefen und ander notturft, erdacht er im ains grossen valsches 1 ' under den dingen zu handien. Er hett ain tochter in Lamparten bei ainer seiner niftelen, die gar jung hinein gefüert ward, das im 15 auch zu seinem erdachtem valsch wol diente, wann sy in dem landt niemand c erkannte. Er berüeft ainen, dem er sölichs seins gewerbs wol getrawte, zu dem er sprach: Sich, ich vertraw dir vor allen den, die ich under freündten' 1 und andern hab, zu dem aller pesten; sich, ich wil dir bevelhon 20 ain gar haimlich und treffenliche 6 sach zu werben. Doch ec ich dir sölich mein gehaim sag, so muestu mir des vor zu Got und den heiligen sweren, das du dise haimlichen sacli, die ich dir bevclhen wil, nyndert rüegest, meldest, noch handlest, dann nach meinem willen. Dmb des willen f 25 wil ich dich begaben, das du mir ymmer zu danck macht haben. Diser hoch und guet gehaisz machte, das im der knecht swuer, seinen willen zu volpringen mich allem seinem begeren. Allzuhandt macht der valsch hofmaister brief der mainung zu seiner niftlen, sy solt an verziehen im 30 sein tochter kostlich abmalen lassen und im das gemäldc zusambt seiner tochter schicken. Dise ding bevalch ei dem knecht nach dem aller haimlichisten zu werben und handien, so das seiner tochter kunft vor mänigklich verholen belib- Mit dem rüst er sich auch von dann und zoch der endt,35 als im bevolhen ward. Er warb auch sovil in den dingen, damit ain endtlicher beslus beschach, wenn und wie man die junckfrawen dem künig soit^ r pringen. Mit dem zoch er widerumb zu landt. a diser P. } > valsch T. c nieman T. <• fründtenP. ° treffenlich T* * t willen fehlt P. g wolt P. 1 Nach Aretin 17 schickt Pipin ein Gemälde von sich an den Köntf von Kerlingen. — 87 — 125. [T. r/6»". P. 131.] Vnder der zeit was auch sein tochter kumen so gar verholen, das ir kunft nyemant befand, noch nye innen ward, an allain der jnnckfrawen mueter, die aUer der sacken vndcrricht was. Im gab auch der kneclit 5 das gemälde, das nach der jnnckfrawen gemacht was, das er sich hoch crfrewt. Er kam zu YV'eyhenstefen zu dem kiinig Pippino, der in zumal wol enpfieng. Er raicht dem künig brief von dem künig von Kerl in gen und sunder hrief mit etlichen kleinaten 8 von der jungen künigin, die Pippinus frölich entfieng. Nach dem zaigt er im die figur des gemälds, sagt, das er es het malen lassen nach der jungen künigin, der 1 ' es auch zumal geleich wäre. Diss ward im von dem künig und den andern für war geglaubt l . 126. [T. 40 <\ P. 132.] Nach abgeredter zeit wolt der Vgl Areiin 20 15 künig prelaten und ander herren von der ritterschaft schicken Dach seine]' frawen und künigin, mit dem sy kostlich und künigklich zu dem landt geholt ward. Das widerriet der Ungetrew Verräter, sagt, das es des künigs von Kerlingen mainung nicht war. Der künig versach sich kainer untrow 20 zu dem 0 hofmaister, gedacht, das er es riet in dem' 1 aller Posten, bevalh im die sacli zu handien nach seinem guet heduncken. Mit dem urlaubt er sich mit den, die im zu sölichem gewerb füegten. Er kam wider zu dem künig gen Kerlingen, do er aber wol entpfangen ward, sagt, als im v on dem künig bevolhen was. Der künig rüste sein tochter künigklich zu ir dannen fart; er wolt sy auch mit den 0 Pesten gelaiten und zu ir hochzeit schicken. Das widerredte aber der ungetrew wicht, sagt, das es kainen weis des künigs mainung war. Der künig sprach: ich bevilch dir mein tochter und dein frawen auf dein trew, und handel alle ding, als dich dein herr gehaissen hat. ü du getrewer einfältiger künig! Wie bevilchst du dem reissenden schalck- haftigen wolf dein r allerliebstes unschuldiges landein. Der künig sprach: üb es zimlich ist, so gelait ich mein tochter, als verr es dir gevellt. Mit dem urlaubt er sich mit der a klaineten V. b er es het malen .... der fehlt T. o zum T !m T. e dem T. f sein T. x _ Bei Aretin wird die Königstochter gemalt und erst, nachdem Pipin "tff Bild empfangen hat, unterschiebt der Hofmeister, der sie holen soll, se ««e eigene jüngste, dem Bilde etwas ähnliche Tochter. In der hier vo /liegenden Fassung gewinnt die Erzählung allerdings an Wahrschein- — 88 — schönen adlichen künigin. Etlich herren reisten mit ir von Kerlingen bis zu G munden in Swaben; do muesten sy all widerkeren. Der valsch und ungetrew hofmaister filert dise junckfravven zwischen Augspurg und Weyhenstefen; do wolt er nu sein fürgenomne a mörderei volpringen b . Nu 5 was ain grosse 0 , unerrewtte gewildnüss, ain lang und weiter wald uml) all die endt, da yetz steet' 1 Münichen, Dachaw, Prugk, Starnperg e und G awtting. Der Verräter berüeft zwen seiner knecht; zu den sprach er: Ich wil euch ain mein gehaim zu erkennen geben. Ob ir mir des swert zu 10 Got und den heiligen, das ir die sach verholen wollt f handien und ungemelt lassen, ich mach (Mich reicher, dann kain ewr vodern g ye was' 1 . Des gelübdes waren die knecht fro; sy swueren 1 , alle ding nach seinem haissen zu volpringen und immer ungemelt zu lassen. Er sprach: Hört her! 15 I leint zu der nacht wil ich die junckfrawen auf ain ciain wägnlein* setzen; die i'iiert haimlich in die gewildnüss, da es an dem sichersten 1 sei zu volpringen, ertött™ und vergrabt sy under die erden, und pringt auch mir des gewiss zaichen, das ich der ding gewiss und an angst sei, wann 20 sy hat es umb mich verschuldt etc. Vgl.Aretin 23 127. [T. 41*. P. 135.] Als es nu zu der" nacht kam 1 , die zwen namen das" unschuldig junckfräwlich hertz* und füerten sy in die aller dickest vinster der gewildnüss. Der junckfrawen ward grawen und sprach: was sol aber diss2ö sein, das ir mich süss frieret von den läwten? Die zwen, doch mit swärem hertzen, sprachen: Praw, sitzt ab von dem wagen, und habt rew ewr Sünden, wann nemlich miicst ir hie besliessen ewr jüngst tag; ir müest sterben. Des haben wir paid starck aid zu den heiligen müessen swcren. 30 Nu merck ain yeder werder man und getrews hertz, ob das schön und süess hertz der keuschen junckfrawen nicht pillich erschräck ^ Ja pillich, ja wol pillich 1 und pillicher, dann die unschuldig Susan na 2 . Sy staig von dem wagen zu der erden mit ser warnenden äugen und zittrendem leib und 35 viel für die viiess der zwayer Schacher, sprechent: 0 fr a Eürgenome T. h verbringen P. c grossew P. (1 stand *•_ (> Starenberg P. f w<")lt 71 g voder 71 h ward /'. i Bchwuoren # k wägein T. I sicheristen P. m vnd ertöttP. » zer 71 ° des 2. p das vnschuldig Junckfräwlein /'. «i erschräck /', erschräckh 71 r jawol^v pillich tilgt durch Punkte P. 1 Aretin: Da nun die Jungfrau mit den zwey Knechten sollt vor Tage gehen, da erschräck sie gar sehr (Ogm. 250,40°, Cgm. 316,3°)' 2 Vgl. die apokrgpJtische Historie von Susanna und Daniel. — 89 — Heben freundt a , erparaet euch über mein Unschuld, und beget kain gäche räch an mir eilenden magt! Fürchtt Grot, das er nicht über euch verbeug-, als über die valschen riebter Susanne. Lasst midi betrüebte magt von eucli u gon; so gelob und versprich ich euch, das icb nimmer kumen will an die endt, davon ir vermelt niöcbt werden, auch dise sach nimmer mer gesagen. Des swer ich euch zu Gott und den heiligen. 128. [T. 41 h . P. 136.] Als dise schön und adelich Vgl. Arctin 23 10 junckfraw mit pitterm zäher 1 vergiessen die zwen so gar erpärmklich anrüefte, so das ir geperd und pet° durch ain stainen hertz möcht gedrungen haben, do wurden sy paid mit ir betrüebt und erseuftzen; wann es ist wol ain warcs Wort, das man spricht, das raincr frawen nasse äugen haben 5 zuckersüessen mund 1 . Sy giengen sich zu besprechen' 1 an ain sunder stat; der ain sprach: 0 gesell, tödt" wir dise rainen, unschuldigen und wolgezierten junckfrawen, so thuen "wir ain iämerlichs mort, und Got wird ir unschuldige pluet vodern von unsern lienden, und pillich Valien wir in den Zorn Gottes. Es beleibt auch das unparmherzig mort nimmer Verswigen, noch ungerochen. Darumb gib mir zu erkennen deinen willen. Der ander sprach: Gesell, du hast wol gesprochen. Mir ward nie kain ding als widerzäm, als ob ich dise unschuldig frawen sollt tötten, und darumb hör meinen willen. Ee ich diss mort wolt helfen thuen, ec *olt ich von frewndten und magen, auch von dem landt geen f . Ich gestatt auch dirs kainen« weis, als verr ich dir es erweren mag oder kan. 129. [T. 41 b . P. 137.] Sunst giengen sy zu rat, wie sy es Vgl. Kretin 23 anrichten, damit die fraw bei leben bclib und der Verräter doch Qarunder h betrogen wurd und dabei ' unvermeldt beliben. Sy kamen k zu der iämerigen junckfrawen ', die da wartet ains eilenden todes; sy sprachen zu ir: Fraw, erschreckt nicht; euch kan nicht mer laides von uns beschohen. Doch 0 ■< fründt P. b pittern zähern T. <' begird, pet vnd gopärd T. \ sprechen P. o tödt T, tött P; vgl. no. WO: war = wären. * gan P. 8 kain T. b d, ar t. i darpei T. k kamen P. ' zu der künigin und Jämerigen Junckfrawen T. 4q ' Vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 1, f. 22 b ,S: Durch nott nass 'Uigeu plicko Sannd si im nianig stund; So hör ich sagen dicke, Das nass äugen tragen vast sücssen mund. Wolfr. v. Eschenb., Parz. 272,11 : ouch ist genuogen liuten kunt, weindiu ougn hant siiezen munt. Vgl. °' lcn grin 384: diu nazzon ougen hant süezon munt. — 90 — so gelobt uns zwaien, wann wir von euch geen a , das disc sach von uns hie b beschehen von oucli ungesagt beleib, noch hernach äfern c , davon uns schad ersteen möcht; so lasz wir euch bei euerm leben beleiben. Zu haut swuer sy das, wie sy es von ir bewerten. iUso do viengen sy 5 ainen hundt, der mit in geloffen was, und ersluegen den und paten die frawen, das sy in ir unterpfaid (l ' an alls erschrecken gab. Diss beschach. Also besolgten sy die pfait 6 in dem pluet des hundts f . Mit dem bevalhen sy die frawen unserm herren. Sy - kamen zu dem valschen Verräter w und sagten im, wie sy den iämerlichen mort volpracht hietten h . Sy zaigten im das zerrissen und durchstochen hembd mit pluet übergössen, des der valscli hofmaister unmassen' hoch erfrewt ward 2 , dacht 1 ': Nu sind alle ding nach meinem willen vollendt. Er nam sein tochter, satztlo sy in den künigklichen wagen. Dem künig ward des hof- maisters kunft mit der jungen künigin gesagt, der rait nach künigklicher gewohnhait entgegen der prawt. Als sy zu hof kam, do ward ir von allen fürsten künigkliche l eer erpoten und ward ain vast reiche hochzeit volpracht. Vgl Aretin 26 130. / T. 42\ P. 139.] Nu hört auch, wie es der eilend 111 armen junckfrawen ergieng. 131. [T. 42 a . P. 139.] Als im dise zwen von dannen kamen, wesst die rain nicht, welicher endt sy keren solt. Ir süesser leib gieng hin und wider mit grossen vorchten 25 auf die wilden tier. Sy tet manigen seufzenden ruef mit aufgeworfnen äugen in (hm himel, umb das sy Got wolt behüten n und in diesen nöten ir zu hilf kumen. Also gieng sy betrüebt mit vil schrecken, bis sy kam zu ainem eilenden häuslein ainer müle 8 . Darzue gieng die eilend waisin in hoff- nung, sy fund 0 da leut, die sy herwergten. Als sy hinzue kam, fand sy den müllner an seiner arbait, der sy wol und a gan P. b hie fehlt T. o nit äfern wellt P, nit und wellt sind später eingeflickt worden. '• vnderhembde P. e das hembd P. f m „• desz hundtz pluet P auf Rasur stehend. z Sy fehlt V. 1> heften P- ö i an massen P. k gedacht J\ ] künigklichen 7'. •« eilenden P« n gclaiten P. o fünd P. 1 Cgm. XU'jßd; kaidt. Cgm. 259,41«: claid. Aretin 21: pfaidt. 2 Cgm. 259,41 a : gab in iren solt vnd waz von hertzen fro. In der q Stelle bei Aretin 25 Mitte liesst Cgm. 315,3 <*; kamerweib statt Karmveib. 4 und seine Söhn und ein altes Karnweib fehlt Cgm. 259,4! a . :1 Bei Aretin 27 kommt sie zuerst xu einem Köhler, den sie für den Teufet hält. Der führt sie dann zur Keissmühl. — 91 güetlich entpfieng, nacli grossem danck sagen pat sy in umb herwerg und sunder mit vi! vergiessung ir zäher \ Er füert sy lieplich in sein häuslein; mit vil verwundern ir frembden kunft fragt er sy ires darkumens so gar verainet; 5 wann ir gestalt und gepärd was ungeleich irem eilenden darkumen. Sy sagt, das sy von geschieht also verirret in der gewildnüss were, und verswaig doch den niort, der an ir solt sein besehenen. Der guet man pot ir Wirtschaft nach seinem stat, als er pest mochte. 10 132. [T. 42 b . P. 141.] Als diso nacht sich endet und Vgl. Aretm 28 der ander tag erschain, sprach die ellendt jungkfraw zu dem müllner: Lieber frewndt und getrewer vater! Ich pit dich und mein liebe mueter, ir wellt umb die eer Grots mich eilenden '' waisin bei euch beleiben und wonen lassen. l!) Was ich darunib euch paiden tuen sol, wil ich mit willen tuen; was ir mir Schaft, werd ir mich nimmer ungedultig vinden. 0 du ungiietiger mörder und ungetrewer Verräter! Hat dein frumer 0 herr und edler künig sölichs umb dich dient, der dich unwirdigen an hoche eer und wird hat " gesetzt und dir sein höchste eer bevolhen a ? Oder hat es der edel'' künig von J\ erlin gen umb dich verschuldt, der dir alle eer in seinem landt erpoten f und dich mit kostlicher Schanckumb g von im gefertigt hat ? Oder hat es die schön kewsch junckfraw umb dich verschuldt, die dich lieplich, als ' lr en getrewen vater an geredt hat und in ir betriiebd freüntliche flucht zu dir gehebt hat? 0 du verdampter Schacher, erger dann Joab 1 , ungetrewer wann Tryphon 2 , 'iiigiietiger wann Anthenor 3 , der die rainen Pelyzenam lämerüch verriet! 0 du swache herberg, sol ain edle künigin, eile zu recht zwayer landt krön solt tragen, und die manig a vnd nicht sunder vil vergicssumb Jr zäher 1\ irer zäher T- ' ellennde P. <■ f romer T. ll beuolhen hat T. ° edel fehlt T. erpoten hat P. 8 mit kostliehenn schannckumen T. 35 M ' ^ 0S1 ^> ermor d eie den an der Terebinthe hängenden Absalom mit drei ^urfspiessen 2 Sam. 18,14 und empörte sieh später gegen David 1 Kön. 1,7. Vgl- Buch der Abenteuer Cgm. 1, f. 128 d ,5: so was sein muet wol gleich Joabes grüesse. 1 Tryphon, (kr Statthalter des Königs Alexander von Syrien, tötete '10 Y' rr ^ r ' sc ^er Weise dessen Sohn Antiochus, bestieg selbst den Thron und escitiytc Jonathan, das Haupt der Juden, auf ebenso niederträchtige Art 1 Maccab. 12,39 ff. ■p :l Vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 1, f. 10": Anthenor xerrte die -tolitzena an den Händen aus ihrem Versteclce hervor, damit Pirus sie niederhauen Iconnte. Quelle: Konr. von Würzburg, Trojan. Krieg 48578. — 92 — weite fürstentumb und profintz pillich leihen solt, sol Jl die durch ains mans untrew darzu kumen, das sy ainen armen müllner durch gotzwilleii b umb sölich swache herberg mues pitten, die pillicher in künigklichen palesten und slössern sein solt? Ich gelaub, das es Got und allcreatur 0 erparmt 5 hat). Der güetig' arm müllner sprach: wolt Got, das ichs d pesser stat hiet, nach dem es euch gezem; ich gelaub für war, das ir von edler art seit und mer, dann ir mir oder yemandt so pald veriehen wollt. Nu hetten sy die zwen ye doch ir kleinat nicht enplösst. Sy nam etlich ir 10 fürspan e , ring, porten und der geleich, gab ir f dem müllner ain tail, das er die verkaufte zu Augspurg. Sy sagt auch im den werd des kaufs, sprach, das er davon notturft in das haws kaufte. Des tot der müllner nach irem haissen. Nach dem zuhandt macht er der frawen ain sunder klainc lö wonung in seinem häwslein, darinn sich die edel junckfraw etlich jar enthielt. Sy kund vil von schöner arbait würeken, davon ir der müllner gar wol genoss 1 . Vgl. Aretin 25 133. j T ^ p U3 j Nr h()fte (ku . kün j g pi p i nuS mit seiner betrogen künigin, und der zeit, und fraw Perchta 20 zu wald was, gepar die künigin drei sün und ain tochter. Die zwen sün wurden gar kücn ritter, ainer hiess Rapot, der ander Wineman 2 . Die tochter ward genannt Mar- chona, die ward verheiratt ainem tevvern fürsten in Kurnibal; die gepar ain pluemen aller ritterlichen eren,. 25 den edlen ritter Rueland* 8 . Noch so was der drit sun a so T. h durch Got 1\ c allen Oreaturcn V. (1 das ich sein P- 0 fürspang 1. f sy T. s Buoland P. Bei Aretin 211 nimmt die Jungfrau bei ihrer Fortführung in den Wald noch ihr Werkzeug mit nebst Gold und Seide, woraus sie dann w 30 der Mühle schone Pörtel wirkt, welche der Müller in Augsburg verkauft' Füetrcr wird sich an der Unwahr seh einlichlzeit gestossen haben. 2 Vgl. auch Karlmeinet p. 723,8 und Stricker, Karl d. (Ir. 158. :{ Zu dieser nur bei Füetrcr vorkommenden Nachricht von Rolands Eltern vgl. G. Paris, Histoire poetique de Charlemagne (Neudruck 1905) ö p. 408. Rolands Mutter heisst in einzelnen altfranx,. Dichtungen Gisle, Gille oder Guille, in den meisten aber, wie auch in den Quellen, die Füetrcr sonst benutzte: Berte, z. B. Vine. ßellovae. lib. 25, c. 13: rolandttfl comes eenoniancnsis, nepos karoli, filius berte sororis eins et miloniß _ ducis. Sein Vater ist Milon d'Anglers oder d'Anglant; vgl. no. 158: Milon, ain vater Ruelandj. Unter Angleris oder Anglant scheint England verstanden und dieses durch kurnibal (CornWales) ersetzt worden zu sein. Marchona ivird wohl durch irgend ein Missverständnis für Bcrehta eingetreten sein (wohl ans einem Beinamen derselben: marchiona für mar- - chionissa entstanden). Vgl. die zu no. 158 angeführte Stelle aus Turpin- — 93 — Jungk; der ward geistlich und hiess Leo. Er a ward pabst zu Rom und b was der acht und hundertist 1 nach Sant Peter und der vierd 0 an dem namen, von den allen hernach vil gesagt wirt zu seinen Zeiten ''. 5 134. [T. 43 b . P. 144.] Noch so was alls die edel künigin Vgl. Aretin31 und künigs tocliter, die lieb junckfraw, zu wähl °, betrueg sich ellendigklich von der arbait irer hendt. Nu wolt Got ain benüegen schaffen irem eilend. Das fliegt sich also, das der künig ains tags zu wald an das gejaid rait und 10 all da verharrte, bis in die nacht begraif. Als er zu abent zu hof wolt reiten, kam es von geschieht, villeicht das es Got wolt, das er verirrt und nicht weg kunt vinden aus dem wald. Er rait hin und entzwer; die nacht begraif in mit grosser vinster. Es was bei im ain vast gelerter 15 astrologus in der kunst astronomia 2 ; mit dem kam er von geschieht zu der mülen*. Er rait zu dem müllner, pat sich herwergen. Der müllner vergund hns" wol. Als der künig zu der tür eingieng, erkannt in der müllner wol und erschrack ab seiner frömbdeu kunft, doch pot er im eren 20 nach seinem stat, als er pest stat hett. Under dem legt der müllner dem künig zu eren etlich schön gewürck für auf sein tischl' 1 , das die edel junckfraw gewürkt hett, darab der künig vil verwundern hett, wannen im sölich schön arbait kam in sein eilende herberg. Er fragt den 5 müllner, wannen im sölich schön arbait kam 3 . Er verbal i n Leo vnd P. 1> Bona. Er P. o vier T. i zu seinen Zeiten fehlt P. i' die edel vnd lieb junckfraw, des künigs tochter, zu wald P. z u dem Mülein P. % im des P. '> für auf seinen tisch 7'. i verhält T. o» n ' Weilienst. Chr. bei Arctin 2(i: der acht und neunzigste Papst. " s f X vor 0 ist übersehen worden. (Andreas ,10,12: der 96) 'Au ver- gleichen ist die bei Aretin 52 schlecht herausgegebene Stelle in Cgm 315,12 ", Cgm. 259,47": wann er het gerader sün drey. Die zween waren ritter Worden [worden fehlt Cgm. 315; in Cgm. 25.9 steht statt dessen nochmals waren] in dem streit zu Vngern vnd hiesz der elter Wenemann vnd der ö &Jünger rappot frappolt Cgm. 259] (vnd waren zwen recht held zu dem streit vnd zu dem Schwert fehlt in Cgm. 315) vnd was doch der clter öur siebzehn jar alt. Aber der tritt sun hiesz Leo, der was als wol gelert, das man in zw pabst welet. Vnd bet auch ein dochter, die hiesz ^q^S" 0 * [so beide Ildschrr.J. [Im Karlmeinet 18,11 heisst eine Schwester Karls Anfolosc; ihr Qemahl ist der hertzogc Belyn van Arlo.) 2 Bei Aretin 31 sind ausserdem ein Jäger, der sich dann auch noch verirrt, und ein Knecht bei ihm. Auch Pipin leommt zuerst zu einem iwhler, der sie zur Reismühle weist, wie Bcrchta no 131. 45 V- J W enn die Aenderung in der Motivierung von Berchtas Entdeckung ' l'uetrer zukommt, so macht sie ihm alle Ehre; vgl. die plumpe Fügung bet Aretin p. 33. — 94 — es ain zeit, doch zu dem jüngsten sagt er dem künig, wie • zu ainer zeit ain gar schöne verellendte junckfraw zu im kam, die in pat, das er ir herberg bei im gab; sagt im, als vil er wesste; die war auch noch in ainem sundern gemächlein. Der künig pat in, das er die junckfrawen dar- 5 kuiiKiii hiess. Der müllner gieng zu ir, sprach, das sy für den künig gieng a ; er wolt sy über ain sehen. Die schön junckfraw erchrack übel; doch so gieng sy ser schämend für den künig mit schöner zuclit und gestalt. An stund setzt sy der künig neben sich und ward sy maniger haut* 0 fragen irer art, ir darkumens und der geleich. Ei hört an irer sprach und sach an irer gestalt 1 » und gepärde, das sy nämlich mer was, wann ir wesen aufzaigte. Sy was züchtiger gepärd, sunder allen frävel, besinnter' und zeitiger antwurt auf all sein frag, des den sach an irer gestalt T, sach ir gestalt P. c besümtter P. d der T. «• erstem /'. ' oder l • K sprach zu dem künig l\ — 95 — 135. [1. 44". P. 147.] Diso wort, beliben also. Der künig liueb aber sein frag an an aufhören a ; zu dem letzten sprach die junckfraw: Herr, seit ir nicht erwinden weit, ich sol euch sagen, so pit ich ewr künigklich gnad, ir 5 gelobt auch mir, dise ding, nach dem ir hören werdt, nicht in gächer räch, sunder mit weisem rat handeln, damit die ding nach dem ruelichisten hingangen b . Disz gelobt auch ii' der künig. 136. [T. 45". P. 148.] Hiemit hueb die edel und schön Vgl. Aretin 35 10junckfraw an zu sagen und sprach: Lieber herr, fürwar solt ° ir wissen und aigentlich erfinden und innen werden. Ich bin des künigs tochter von Kerlingen. Ich bin von meinem ratter euch gesandt zu ainem gemahel. Ir solt auch wissen, das ir mein rechter herr und eelicher gemachel 15 seidt, und durch euch bin ich hie vercllendt und zu disem "Wesen kumen; sagt im aller ding ain ort, sprach: Lieber herr! Als ich ewrcm hofmaister von meinem vatter auf s ein trew bevolhen ward, mich euch zu pringen, und ich öllch nicht wann vätterlicher trewen zu im vcrsach, ist mir 20 nicht wissent, wie ich das verschuldt, das er mich zwain knechten bevalch, die mich zu wald solten füeren und mich do ermört haben. Die selben mir gtietige parmhertzigkait i'ewisen haben; darumb ich auch Got pit, das in Grot beweis für ir sünd gnad und parmhertzigkait. Sunst sagt 5s y alle ding bis dar, wie sy den knechten gesworen lieft, il uch zeit und jar. Sy gab auch im anzaigen, das er die unecht aigentlich erkannte. Es sagt auch die hystory, das die edel wolgcporen jung künigin auf die nacht swanger Wurd a i des aller kristentlichisten kaiser Karls. 30 137. [T. 45". P. 149.] Nu morgens, als sich der künig Vgl. Aretin 36 Glaubt von seiner lieben gesponsen, bevalh er sy dem ■nüllner auf sein trew. Er sagt nyemant von den dingen, dann er kam vast frölich zu hof 3 . Nach klainer zeit schickt , er nach den zwain knechten, und als sy vor den künig 5 komen, füert er sy sunder auf ain ort, da nyemant ir a aber an sein frag an aufhören P. '> hin gang T. c sült T, sollt 1\ i wurd T p wurd muss Konjunktiv der abh. Bede sein. 40 . ] Die folgende Befragung der Knechte fehlt bei Aretin, wo dagegen \endich ungeschickt zwei Erxählutx/en folgen, die den juristischen Scharf- \nn des Knaben Karl beweisen sollen. Vgl. V. d. Hagen und Büsching, ^mndriss p. 772. Gräsze, Sagenkreise, 302. Goedeke, 703. — 96 — gewaret, und sprach: Ir wiszt wol, als ir mit meinem hof- maister in Kerlingen geraten seidt nach der künigin und auch die her zu landt pracht; nu sagt mir sunder alle vorcht die rechten und gantzen warhait: wie habt ir mit ir in dem wald gehandelt? Sagt ir mir die warhait, euch mag 5 nicht übel davon ersteen \ Ob ichs aber euch ab erzwingen sol, es möcht euch zu grossem unhail erdeihen. Die knecht mit erplichem angesicht stuenden ser zittrent vor dem künig, als ob sy erstummet b wären. Der künig sprach: Sagt unerschrocken; sol ichs von euch abernöten, ir vindt 1 nimmer genad vor meinem angesicht. Zuliandt vielen die knecht für die fiiess des künigs, paid ruefend nach genaden umb ir schuld. Kr hiess sy schnell auf sten und im sagen disen handel. Also sagten sy aller sach anfangk und endt; auch sagten sy, wie in der hofmaister mit dem gemäldel* betrogen hott, wie auch die künigin, mit der er bis dar gewonet hett, nämlich des hofniaisters tochter war, sprachen, das bei c ir aid ir grösste beswärd und rew war, das sy sorgten, der edlen junckfrawen war von den wilden tieren 90 zu laid beschehen. Diss hotten sy seidt dick bewaint, das^ sy sy (l nicht zu den leuten gelaitt bieten. 188. [T. 45 b . P.151J Do sprach der künig: Umb des willen, das ir der junckfrawen parmhertzigkait bewisen habt, kan euch nicht übel von mir beschehen; sunder seidt mir fürpas getrew, und sagt niemand von disen dingen, als 25 lieb euch mein huld und gnad sey °. Des swueren sy dem künig zu GrOt und den heiligen, das sy fürpas alle ding handleten f nach seinem willen. Do sagt in der künig auch alle ding, die im begegnet waren, und wie er es innen was worden. Do die knecht hortten, das die junckfraw noch bey^ r leben was, des frewten sy sich an massen ser h « Der künig sandt ihr bei disen zwain knechten alle notturft zu dem müllner. Vgl. Ardin 50 139. [T. 46 a . P. 152.] Nach kurtzer zeit besandt der künig all sein fürsten, die er gehaben mocht, aucii von der ritterschaft und den steten die weisesten an ainen rat. Als die zu hof kamen', sprach der künig, im war k ver- schriben ' ain urtail zu sprechen umb ainen grossen valsch und misshandlung, der sich ergangen hett, und sagt allen «i erstan P. h erstumbt 1\ <• sprachen dapej T. (1 das sys *• o euch sey mein huld vnd gnad /'. t handelten T. k am P. h B fl fehlt P. i komen T, kninen P. k war P. l Ime war geschribefl *• — 97 — herren dise verräterei seins hofmaisters in der gestalt, als ob es ainem andern n herren widerfaren war. Ab diser valsclicn misztat hetten die herren ain gross verwundern; er fragt ainen alten weisen; der sprach, der ainen sölichen 5 valsch und vcrrätercy' 1 an seinem aigcn herren getan hiet, der war gross wirdig ains argen und verdampfen tods zu sterben. Auch unib das eilend mordt an der junckfrawen getan hat er pillich vordient, das er geschlaift ( ' und goredert Sol werden. 10 140. [T. 46". P. 153.] Der künig fragt sein hofmaister, Vgl. Aretin 51 "was ain solicher vcrsehuldt hett '', dem sein herr aller seiner eren vertrawt hat verr vor den andern allen, und er noch dann ain söliche misztat verpracht hat. Der hofmaister, mit nider hangendem angesicht sach er sweigent 15 zu der erden unredent. Der künig sprach: Sag an, was oder wie gepürt sich ainem sölichen umb sölich tat zu betonen ? Do ° sprach er mit zittrender stim : Ich wil kain "rtail geben über mich selber. Hiemit sprach der künig: Disen valsch und misstat hat mir der arg Verräter, mein 80 hofmaister, getan. Umb das ward er von gemainem rat verdampf, zu dem tod. Also nam er nach seinem verdienen seinen rechten Ion. Die hofmaisterin, die im sölichs verengt hett mit irem wissen, ward zu handt vennauret 1 . Die ktinigin ward in ainem sundern zimmer wol bewart. 25 -Pippinus schickt dise getat und handlung zu dem pabst Zacharia und pat von im zu wissen, wie er in den Sachen fiiran handien solt. Ee und diser pot von Rom wider kam, ward die künigin umb den verschmachten, schäntlichen tod ires vatters, auch durch die gefäneknüss irer niueter 0 Un d ir selber val so betriiebt, das sy viel in tötliche kranck- müt und starb kürtzlich darnach. Sy ward künigklich zu (1, 'r begrebde bestätt. 141. [T.4ß b . P. 154.] Nach dem holt man die edlen Vgl. Aretin 52 künigin frawen Perchta aus dem wald. Do ward ander 35 Waid ain künigkliche hochzeit, und die edel schön fraw r , a ainen anderem P. b verriitliche misstat /'. " geswaift P. hat l>. e Da T. t fraw fehlt P. r ' _ Hei Aretin ist von der Ilofmeistcrin gar nicht mehr die Rede: die 4(11 ■ " ^' ess cr vermauren und die Kinder, die er von ihr hatte, dieblieben l)(!l ihm nach dem Recht, das den Kindern zugehört. Die Gesandtschaft *» den Papst und der sehr gelegen kommende Tod der falschen Berclda durfte Fiictrers Erfindung sein, den das Unlogische und Grausame der andern, Version verletxcn musste. Quellen und Erörterungen X. F. III. ? 98 — Perchta erst bekrönt dorn landt zu ainer künigin. Und Pippinus verkert pald sein wesen und zoch wider mit seinem liof gen Pranckreich. Do ward die künigin ergetzt ires eilends. Nach dem Letten sieh die ding 8 so lang verzogen, das die künigin ires'sunes bei dem miillner • gelegen was, und das 1,1 ward getauft Karo Ins. Von disem Karolo sagt man vil fabel- 141* [B.48 b . W.29 b J War- red, was er in seiner kinthait lieh ist er geporn in Langen- mit andern knaben begangen liah, und wie er erzogen sei, das doch in der warhait nicht doch-, das man auch nennet Aquitania, in der stat Cor-1® bona 2 tun/ in künigklichen besten mag, umb das er ward höfen erzogen worden. Wol hat vast junger mit seiner mueter zu hof pracht. Er ward in ■v i Vg . 1 «. künigklichen höfen erzogen Karimeinet 5,31 , . t , ., , ^ „. . ' und un( * mcütmitclen dorfkmden ( , Stricker 143 ff. als etlich sagen :; . Es wurden auch mit und bei im erzogen sein prüeder Wineman und Etapot. Wie sy sich stät hebten auf alle ritterliche ding, so was Karo] us allzeit, mit aller behendigkait der pest; darumb ward er von mänigklich lieb gehabt, ümb disen neid versagten in sein prüeder dick vor seinem vatter 5 . Pippinus vorfrawen Perchta pey ainer frawen, die aus ritters hünn geporn was, gehabt drei* siin, die des kaisers Karls prüeder waren, der mass, als ich gesagt hob. Ainer hiess Leo, der ain heiliger vater und ( pabst zu Rom ward; die (Andern 2° ziecn irunderL'ihn Q ritter, die durch kristenlichen gelauben gross streit getan haben, ainer genant Winemann, der ander Rapott*. 141** Als Karo Ins nn zu sölichen jaren kam, da* (>i ' 25 :i der künigin ding T. '• das TPE. <• darfkinden P. «' heilig 0 *« vater und fehlt IL u setn» 2 Die Zahl der angeblichen Geburtsorte (vgl. Hahn, Jahrb. d. fränk. Reichs 741-752, Excurs XXVIII.) scheint sich hier um einen xu vermehren; Carbone, zwischen Toulouse und Tarbcs, findet sich als Name eines hcid-'' nischen Landes im Rolandslied 8113. Gemeint ist aber zweifellos CorbenT* ein Dorf bei Laon, nicht in Languedoc, sondern im l>c|>. de PAisne. ' ijS ist die villa Corbonacum, wo nach Karlmanns Tode 771 eine Versammlung dir Grossen Karl xum Alleinherrscher im Frankenreiche ausrief. Abelj Jahrb. d. fränk. R., /, 82. Der Beginn seiner Alleinherrschaft ist offen-' bar mit demjenigen seines Lebens verwechselt norden. :! Die Kritik gilt den mit Karls Recht betitelten Geschichten; r(ß' Aretin 43 und. oben no. 137, Anm. 4 Vgl. no 133, Anm. I~, 6 Bei Stricker 161 wird als Grund ihres Hasses ihr Streben nach dei Herrschaft angegeben; ebenso im Karlmeinet 6 } 7, wo Haenfraitt (Rainfroi) und Hederich (Heudri) den beiden Brüdern entsprechen. Bei Aretin p. o* ist kein Grund erwähnt. 99 142. [T.47". P.155J Ains tags kam Kar olus für seinen vater, den künig Pippin 1 ', _ sprach: Herr, mein priieder 5 machten gern, das ich vil gemerekt hab, das ir mein ungeuad viengt. Sy erdichten auch ursach, die sich nimmer erfinden mügen, nach an- 10 ererbter art irs anherren; auch möcht ich meiner mneter eilendes durch euch erliten pas geniessen. Disz ver- ^ weisen, das Kar olus tet, bc- 15 trüebt den künig also, das er Sl ch in Z orn gegen Karolo erport' 1 und im etlich zeit a 'n streng und ernstlich anglicht bewis. Die 03 merekte Kar olus wol und nam es ser zu hertzen 8 . Er het in sunder- hait 1 ainen grafen, dem er gar holdes hortz trueg; der was genant Donatus von 25 T r o ys * Der riet im, das er am zeit ander« enden rit und doch mit des künigs willen, " is das der künig seins un- Diuets vergäss. Des was er 30vast willig. Als der künig ei'fuer sein fürnemen, do ver- "gt er in mit aller notturft. ^o h kamen gar vil gueter aerren ritter und knecht; 35s >inst rait er aus dem landt. sich vermählt zu Heben zu streiten und, a zu ritter spil, als ringen, springen, schiessen, stain werfen und der gleichen, do ward er so pehendt und gerad, das aller- mänichlich sich von seiner jugent und sterck verwundert. Disz sein fürpüntig lob rnüeet sein zwen priieder zu mal ser, das sein getat so hoch für sy perüembt ward' c ; darumb wie sy mochten, versagten sy in gegen dem künig 1 und feten das sovil, das im der künig etwas ungenädig ward und im dick und vil ain gestrenges angesucht und herte wort erzaigt. 142*. Diss merekt Kar olus wol und nam im des vaters unlust zu hertzen. Nu was an demhof ain graf, den Karolus in sunder vor allen andern lieb het, der was genant Donatus von Troys; dem klagt er in trewen seinen kumer, der im riet, er solt ain zeit und doch mit des künigs willen aus dem landt reiten, pis der künig pessers willens gegen im würde. Der rat im zu mal wol ge- viel und pat den grafen, das er sölichs an den künig prächt. Als der künig vernam seinen willen, do vertigt er in nach :l zu streiten vnd fehlt W. b Pypini T. ° was B. '' erpott T. _i^yjf^___f gar in sunderhait lieb '/'. S andern P. >> Da T. \ Vgl. Anm. 5 auf S. 98. 40 ®™ 1 Dehler des Originals für disz. d ■ n Nac/l Karlmeinet 5,43 und Stricker 138 war Pipin bereits tot, als e Qe fahren für Karl begannen. . f , Stricker 177: von Troys der grave Diepolt; ebenso bei Aretin >3 ; ^gm. 315,72°: Dyepolt; Cgm. 259,47'': Diepold. Im Karlmeinet treten 45 r? 6 ? in dicser li " lle «"/■■ D er K 0(le ve S er Dauid c >/' 3 und del ' ^'hencke ^edench. 8,23. Dieser letztere gibt den Rat XW Flucht 20,22. — 100 — aller noUurft und verordnet im zue etwo vil gueter ross, harnasch und Haider. Vgl, 143. [T.47 h . P. 156,] Nu hört er ainer zeit sagen von dem leimig Karlm. 26,23yoti Hyspania, genant Calastrus, das er gar gross anfechtung 5 hett von den Sarrazenen und diser künig was doch auch ain haiden. Kr hett gar ain wundersehöne toehter, genant (laiiana a; aucll hett Ol' ainen sun, genant Marsilies. Dowoitauch Karolus ye durch ain zu dem künig. Er kam mit den seinen zu Tholeta'», da sy von dem künig wol entpfangen wurden. Karolus was nit lang mit rue bei 1" im. Es was ain haiden künig, genant Bromandt 1 ; der ersamlet ain gross volk; mit dem über zoch erden künig von Hyspania und hergt vast im land mit manslacht raub und prant. Des pracht auch der künig Ca 1 astrus ain her zusamen ; under den ward Donatus, der graf, zu ainem haubtman erkoren' 2 . Der nam das volk an sich und 1 !) zoch gar mit wolbetrachter c Ordnung an die haiden des künigs Bra- mandis d. Die Cristen schickten sich so wol und gewinlich in den streit, das sy von allen haiden hoch gepreist wurden. Sy zugen den veindten entgegen und griffen sy frölich an. Do ward ain grosser streit erhaben, so das zu paider seit vil volks erslagen ward. Do tct 20 der jung Karolus des tags sovil mit streit, das es verwundert Cristen und haiden, wann es was das der erst streit, den er ye getet 3 . Der graf durch rait das her manig mal; so volgten im alls die ritter Götz nach mit iren pluetigen swerten. Da viel der haiden sovil tot, das ° es ausz der acht was. Also mit der hilf Gots und durch die manhait der 2a gekreiltzten f ritter gesigten die Spaniolen an der unerzelliehen 8 macht des künigs Bramandis K Sy fanden auch in den gezelten der flüchtigen Sarrazenen wunder von gold, silber, gestain und ander reichhait. Dieser streit geschach anno domini siben hundert ains und sechtzig jar [ 4 . : *° V( ji 144. [T.44*. R158J Diso Verlust, scliandt und schad Karlm. 45,43 betrüebten an massen vast den vorgenanten haiden Bra- m an du in. Er schraib allen haiden, freundten und niagen und ersamlet ain grösser 1 ' her, dann vor ye; mit dem ver- a Galiena V, Galiona P W. b Doletta P W, c wolbetrachtung T. 3Ö 'i Bramandus P W, e Schwertern, erschluegen der haiden sovil, das W, i gekrewtzigten PW. K vnzaUichen PW. ^ Bramandis T W, ßra- mandus /'. ' siben Hundert ains vnnd acht Jar P. k grosses % grössers W. 1 Diese Namen lauten im Karlm.: Galaffers, Galya, Tollet, konynck Bremunt in Affriche. -' Karlm. 42,42: Hederich, der dem Donatus entspricht, wird nicht durch eine Wahl, sondern im Verlaufe des Streites durch seine Tüchtigkeit xum Anführer. r 3 Hier wird Karls siegreicher Streit mit dem riesigen Kayphas, der im Karlm. 92,35 aber erst nach seinem Ritterschlage stattfand, mit hineingezogen. 4 Woher diese Zahl? — 101 — maint er seinen vodern schaden zu rechen. In dem als dem künig Braraandt täglich volk von manigen enden' 1 zue zoch, rait auch er den ktinig von Hyspani-a* alltag an, so das in alle tag zu veehten beschach ; doch so gewannen die 5 Spaniolen allweg das pesser an manigem Scharmützel 0 . Ains tags lag Karolus in seinem sundern gemach und entslief. Der zeit wurden die veindt zu veld gesehen; a n stund mit gäher eil macht sich der graf und all, die in der gcsellschaft mit Karolo und im waren, auf zu veld 10 verwappent und sagten Karolo nicht davon, sunder sy liessen in also slafen. Nach klainer weil erwacht er. Als er auf sach und so gar veraint sich selb vand, hett er manigen frömbden ll gcdanck, ob im das zu var beschehen w är, ob er verraten oder gefangen war. In disen sorgen 15 redt er wider sich selber, sprach: Villeicht pin ich dem ktinig verraten, das mein vatcr ist Pippinus von Franck- r eich, der manigen streit gegen disen landen getan hat. Doch so hab ich guet hotfnung, mir beschech nicht übel v °n dem ktinig, seid ich und die meinen im in nöten beigestanden sein und mein beistandt im wol zu staten kumen 1S L Dise und der geleichen wort hört des ktinigs tochter öaliana; die legt an sich ire künigkliche peste claider. In den gieng Sy in die kemenat zu Karolum" und sprach: Ich kum her und bin des willens, ob ich ainen fund, der 5 mich mieten wolt, des slafgesellin wolt ich sein. Karolus wesst sich den worten nach nicht zu richten, sunder er »ach sy f schamendt an, wie er doch in irer lieb ser «nzündt was. Die junckfraw sprach: Herr, also vernembt g meine wort; ich sprich in mass wie vor, doch so hört: er Btfisst der ding auch wirdig sein und ain ritterlicher held in nöten, nicht verlegen, als ir seit, wann all die ewern streiten yetz mit dem her Bramandis 1 ', das euch lützel 2 « hertzen geet i ; sunder ir ligt darfür auf senften pfulmen. So aber sy an den veindten gesigen, davon wirt ir lob 0 gross, und ewr wirt bey sölichen eren nymmer gedacht, sunder gar vergessen. Do sprach Karolus: Liebe junckfraw! Nu ist mir der streit doch k gantz unwissent und , ''lanndcnP. i> Hysponj auch P W. o Scharmützlen T. >' frenib- aen Pw. Vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 1, f. 54',1: Do Gaban sach «ss wunder, das nam in i'römbd vnmassen. (>0°,Ü: Der vntrew mau •'»eh zeiet, das nvmbt mich frömbd vnd an den lewtten wunder. ° in oen kemnat m karten P, karel W. f sach sich P. 8 nembt P. Bramandus P (us steht auf früherem ij oder ijs). t gat PW. k nu lst d °ch der streit mir P W. — 102 — gar verswigen. Wolt Grot, das ich solt haben harnasch und pferd; Ir solt sehen, ob ich disen streit durch vorcht verläg. Dise junckfraw sprach: Herr, ich hab dise meine wort an ursach nicht getan; ich sag euch sunder sinaichen, mir geviel nie kam® ritter pas, dann ir. Darumb solt irö mir glauben, das ich nie mannes minn begerte, dann ewr b . Darumb, ob ir mich wolt hinnen füeren und mich vor gewalt bewaren, ich entpfieng mit hertzen und willen den heiligen cristenlichen gelauben und 0 tauf ,l . Karolus ant- wurt und 0 sprach: ob ir mit mir kumbt an die endt, da 10 ich auch zu gepieten hab, ich behab euch wol vor allen künigen, und ich sag euch, das ir warlich die sacherin seit, durch die ich her zu lancl komen pin. Die junckfraw sprach: ob ir mein ritter sein weit, ich hab pfärd, harnasch und alle ding, das zu ritterlicher wer gehört. Sy f het ain swert, 15 hiess man Pi nosa; das tr het der künig Br am an d irem vater geschanckt uinb der junckfrawen willen, die het er gern zu aincr gemaheln gehabt; aber die junckfraw wolt über ain kainen haiden. Diss versmachte dem haiden vast ser; es was auch die maist ursach ires kriegs. Sy hiess 20 im pringen ainen vesten harnasch; darein verwappent sich an stund Karolus. Do zoch man im dar ain gar vast kostlichs h stareks ros, hiess Brangan* 1 ; das het auch der haiden der junckfrawen zu sunderm k gefallen geschenckt 2 . « l kain fehlt T. b nie mants minn begerte, dann allain ewr 1\ 25 c gelauben und fehlt T. d dy tau ff IV o V nd fehlt T. f Die P, dy W. £ das fehlt P W. 1» kostlich P W. i Brangam R k sundern 1\ 1 Im Karlmeinet heisst das Boss Affelcir. Brangane wird das Boss genannt von Heinrich von Freiberg, Tristan 4428; 5373 (Gottfr. von Strassb.: Brangaenc) ed. V. d. Hagen, Gottfr. v. Strassburgs Werke 11-30 2 Die Darstellung des Karlmeinet ist in folgenden Punkten verschieden: Auf die Bitten Galyas, die Karin klagen gehört hat, dass er nicJü Bitter sei, erteilt ihr Vater Galaffers ihm den Bitter sehlag und gibt ihm das Schwert Galosevele (52,20), das er selbst ernst beim Billerschlag erhielt, und das schwanenweissc Boss Affelcir (54,31). Dass das GeschenJce des 35 Bramandus gewesen seien, ist der KarlmeinctdiclUung also fremd. Bei den darauf folgenden Festlich/ceitcn spricht Galya Karin zum erstenmal; das Liebesgeständnis geschieht erst viel später bei der Unterredung durch das Mauerloch 77,35. Der Besuch in Karls Schlafgcmach könnte eine Nachbildung sein nach Wolfram, Parzival XI, 553: Gabuns Abenteuer auf \0 Schastel marveil, oder nach Konrad v. Würzburg, Engelhart 2273(f.: Engcltrut geht an Engelharts Bett und verspricht ihm ihre Minne, sobald er Bitter und durch tapfere Taten berühmt geworden ist. Eher mag aber Konrads Stoff von der vorliegenden Sagengestalt becinflusst sein. Es ist nämlich wahrscheinlich, dass Füetrers oder besser Garibalds Darstellung 45 in letzter Linie auf eine französische Quelle zurückgeht; denn sie entspricht besser, als dem Karlmeinet, der Carlos M&ynetQ-Episodc in der spanischen — 103 — 145. [T.49K P. 162.] Als Karo Ins nu wol zu* streit beraitt Vgl. was und mit Urlaub der jvuiokfrawcn rait er zu veld. Pald het er Karlm. 7H,40 ersehen, wo die seinen mit nöten rungen. Er kam in den streit zue- slahent und rait die schar durch, so, das weit gassen nach im wurden. 5 Er slueg und stach alls das ernider, das sich gegen im setzen wolt. Erst erkoberten sich die seinen, als sy in recht erkennen wurden; dann wo er sich hinkert mit seinen rittern, vorcht man sein durch l'art, als den gäben tod. Als er sölich wunder stalt i>, do kam ain haiden zu dem kiinig Bramand; der sprach: Herr, es streitt ain rittcr in dem lOharnasch, den ii geschenckt habt dem kiinig von Hyspania; auch so reitt er das guet ros Brangan, das ir des küntgs tochter gCSClienckt habt. Der ritter tuet euch an eworn gueten rittern und knechten mer schaden, dann ander hundert. Ich hab im in dem streit nachgefolgt und hab gesehen, das er ewr haubtleut der 15 pesten zwelf hat crslagcn an ander, die ich nicht erzelcn mocht c. Der kiinig erschrack ab disen mären wunder hart, und wol verwappent rait er in den streit mit ergrimbtem zorn« 1 ', wann er was des leibs vast Starck und seines hertzens u wunder kücn. Er ersach f, das Karolus grosse wunder in dem streit volprarht B; an stund kert er im entgegen 20 mit unverzagtem muet mit ainem vast gueten svvert, das gehaissen was Dürrndart, das da langk, scharf und prait was. Mit dem kam er an a In T. i' gestalt /'. '• macht P IE. ü zoren P. « leibs P, starck und seines hertzens fehlt T, hertzen IE I sach T. 8 ver- praeht P W. 2o Chronik La Gran Conquista de Ultramar, ed. GayangOS, Bibl. de Autores Espanoles, Madrid 1858, woraus ich die entscheidenden Stellen hervorhebe: p. 181. entonce dormia Maynete cn una cämara, e el coude Morante hoho su acuerdo con Mayngot, que no dejasen ir allfi ä Maynete, porque era de muy gran corazon, e temiansc que cuando viese ä aquel rey (182) ^gigante, que se iria ä herir con el; 6 el otro, como era muy valiente, e el muy niozo e tiorno, que no podria ser que no le matase; e por ende, acordäronse que cerrasen la puerta de aquella cämara cn que dormia,, e que cllos fliesen ä la batalla, e hicieronlo asi .... Halia, la hija del rey de Toledo . . . oy6 ä Maynete, que despertaba ya, " e quisicra salir por la puerta de la cämara e no pudiera, porque la hallara cerrada, que la cerro el conde Morante; e liamo muehas voces a aquellos que conoscia, mas non habia ninguno de los suyos ni otro alguno que le respondiese; e creyendo que era preso, hacia muy gran llanto, maldiciendo ä la hora en que nasciera, e llorando ä su padre e " ä su tnadre 6 ä aus abuelos, nombrändolos e recontando los grandes hechos que hicieran.....Halia . . . descendio de la torre donde estaba con una su anui, e tue ä la puerta de la cämara do Maynete estaba encerrado .... ella enviö luego por euantas llaves pudo hallar, e probo tantas, hasfa quo abriö la }merta e entrö dentro; & desipie Maynete la 4 &viö tan hermosa e tan ricamente vestida, plügole niiicho & jurose alli con ella; e pusieron su pleito en fal manera, que si el veuciese aquella batalla e tornaso vivo, que la levaria ä Franeia 6 que casaria con ella; e otrosi, ella promeliole que se tornaria cristiana por su amor, e que t r l°.^ !l >'i'i cuanto haber pudiese de su padre; 6 desque esto hobieron puesto, °U diöle las annas e el caballo de su padre; 6 una espada que habia muy nca ä maravilla 6 muy buena, que no habia otra tal en toda la tierra, salvo la que traia Abrahin, rey de Zaragoza, quo llaniaban Durandarte etc. 1 Im Karlm- 78,43 ist der Grund seines Zornes, dass Karl seinen riesenhaften Neffen Kaiphas ersehlagen hat. — 104 — Karolum, wie ein grimmiger leb n ; also fcet auch Karl auf in. Do der haiden also Karolum gewaffent h sach, des was er nach ertobt, und aus grossem zorn holt er ainen grimmen c slag auf Karolum und vcrwundt in ainer grossen wunden. Als aber Karolus der entpfant, ward er erst auf rechten zorn erwegt und sprach zu dem haiden: du 5 wirst deinen freunden nicht vil gewden <• von dem hau, das dir an mir besehenen ist. Hiomit nam er sein guets ° swert in paid hendt und erholt ainen sölichen slag, so, das er dem haiden die gerechten achsel und arm, darinn er das swert hett, mit all von dem leib slllCg 1 , das er an der erden lag. Karolus sprang gering von 10 seinem ross und hueb das swert auf, stackt es in sein schaid und sass wider auf, und mit dem andern swert strait er für sich an und rannt den künig aber fraidigklich an. Der begab sich zu eilender flucht, das in doch nicht ser half; wann Karolus auf seinem gueten ross hatt in schnell erriten. Do half in kain seiner götter beschützumb f ; er slueg 1° im den köpf ennütten enzwai 2 , so dass er toter von dem ross viel. Als die haiden ires herrn val sahen, do kerten sy all an die flucht. In jagten die Spani ölen nach, sluegen sy an der flucht ernider, als dasK vich, an alle erparmung. Als sy das wal aber behertten, da funden sy an massen vil guets in den gezelten; das ward alls gefüert in die 20 stat Tholeta K Da ward Karl mit den seinen erlich entpfangen und hoch gepreist; man het auch sy in grossen eren an des künigs hof. 146. [T. 50*. />. 266.] Pald nach disem streit kam potschaft zu Hyspany von Franckreich, sagten, das der künig Pippinus tod war und hett Karolum zu dem künigkreich 25 berüeft 8 . Als die herren Karolum sahen, frewten sy sich ane massen, sagten im, das sein all fürsten begerten, auch das sein zwen brüeder genaden ' zu im begerten 1 . Pald Vgl. erfuer das dy junckfraw (lalanya k . Sy kam zu Karolo und Karlm. 99,41 p a ^ i n mit ganzem vleiss durch Got, das er sy prächt von den haiden ' 30 und sy fücrte, do sy den heiligen tauf möcht entpfahen*. Karolus «i leo V W. b Karolus gewaffen P, karolum also gewappent W. c grymmigen P. sy "getauft und entpfieng ire cristcnliche recht; nachdem mächelt sy künig Karl und ward ain reiche o hochzeit. Sy wurden paide zu dem künig- reieh bekrönt. Aber die fraw, die lebt nicht lang darnach'. Jlec Cronica Francie et Hyspanie. 147. I T. 50': P. 167./ Ir habt vor vernomen under der red, Andreas599,18'' MJals ich euch hab gesagt, von Pippino, Karolomano und Griffone, und wie Griffo sovil Unrats an richtt in Franckreich und sunder, wie durch in Thasilo, hertzog in Bairen, scins fürstontumbs entsetzt ward durch Pippinum von Franckreich, der doch pald hernach wider an sein erb und fürstentumb kam durch pet ander fürsten, doch 0 mit sölichem geding, wo der künig von Fr an c kre i cli ain gespräch oder landtag hin machet und die fürsten von Bairen darzu gevodert wurden, das sy zu dem selben tag «ölten kumen an alls widersprechen 8 . 148. / T. 51". P. 108.] Also ward Thasilo wider herschen in Andreas 607,4 «OBayren und auf dem Norigkaw. Kr hett zu frawen des künigs Karlmeinet Desiderius toehter von Lamparten, genant Hildr udis' 1 * bei der er 305,48-314 het ainen sun, genant Theodo e. Der künig Deside rius ward urleugen mit grosser macht auf Born; des gostuend im mit seiner maisten und Pesten helft' hertzog Thasilo von Bairen. Do pat der pabst A drianu s «5 hilf g künig Karlen von Franckreich, der besamelt ain michel her; damit kam er dem pabst zu hilf. Under der zeit het auch hertzog thasilo vil Hungern pracht in Lamparten. Da kam 11 künig Karel mit seinem her zu veld; do ward ain vast grosser streit und man ig artT\ ner man er8 ' a E en - ^ u dem jüngsten slucg Karolus den künig >- l^esiderium zu tod •"', und Thasilo kert an die flucht und kam mit lutzel volk i davon, und all sein hilf von Hungern und andernk haiden wurden den maisten tail an • der flucht erslagcn. '' anndern TP, annderm W. h Kurtzlich an . . . ward fehlt T. reichliche /'. jiey der er het zwen sün, als vor auch gesagt ist, Güntherum, den ain wildswein er- schlueg, und Theodo W. ' hilff W. e vmb hilff W. h er dem Papst zu hilf . . . kam fehlt W. i volcks P W. k andern fehlt T. dem maisten an P W. 40 9oo - Entfülirung Galijas nach. Frankreich,: Karlineinet 213. Taufe: 8,51. Vermählung: 209.210. Tod während des Saehscuhricges 300,15. Vgl. no. 105. Vgl. Andreas 606,35: Tassilo . . . huldet kunig Pipino . . . bey bwworem ayde auf dem leychnam sand Dyonisi. 45 r, Wie iu no - 6 '*' statt Luitpurgis. In den Quellen wird Desiderius vertrieben Sachs. Weltchr. 147,15 "«er gefangen Andreas 607,5. Königsh. 403,1. Ebran 54,20. Hier sind i die beiden Kriege mit Desiderius und mit Tassilo in einen xusatnmen- dexogen. — 106 — V(J \n)f l (loT s U ' h l T ' 51 °' J> ' t69 J A,s Karolus disen streit Vgl. volpracht und ritterlich gesigt hott a , er kam frölich zu Karlm. 294,30 F r a n c k r c i c h, und kurtz darnach verkündt er alLeu cristenlichen fürsten zu ainoin hof gen Yngelhaim an den Rein umb ursach, darvon ich euch hernach sagen:") wird b etc. Dar kamen vil fürsten und herren von manigen landen. Do versaumbt Thasilo disen hof trätzlich 1 . Diss clagt der künig allen andern fürsten über den hertzogen von Bayren, und umb sunder gelübd, als ir gehört habt, war er dem reich Pflichtiger, dann ain ander fürst. Es 10 rieten im auch all sein landes herren, das er den gepoten oder der berüefung des künigs nicht widersässig war; es möcht im hernach zu unstaten gedeihen'"-. J)ise red and pet der seinen verachtt er alles gar; umb diese ungehorsam und widersässigkait ward er mit aller fürsten urtail vertailt lö zusambt seinem sun Theodone von seinem fürstentumb. Er ward auch offenlieh vor ailermänigklich in die künigklich acht verkündet. Vgl. 150. [T.51 b . P. 170.] Nu was gar ain tewrer edler Andreas 608,7 f^gt an dem hof künig Kareis, der aus seinem erb in20 Kerlingen mit argem gewalt vertriben was. Diser herr hiess mit seinem namen Naymis 3 . Den besandt der künig für sich, sprach, das er in Bayren rit und das hertzogtumb ervoderte von seinenthalben an den hertzog von Bayren. «i hett fehlt T. »j wind T, wierd W. <• gedewen P. ^ 1 Nach Andreas 608,25 und Ebran 55,22 war Tassilo auf dem Reichstage xu Ingelheim. Im Karlmeinet her uff. Kurt die deutschen Fürsten xu sich, nach [ngelheym vp den Ryn. Alle kommen mit Ausnahme von Herxog Witgin 294,68: Syn was Sassen ind Westualen laut, Ouch hadde bey Brunswich in synre hant. Ich hoert id vurbas jesten, Dat sy 11 • were alle dat laut van Westen. Pas ist von Witgin (Widukind) auf Tassilo übertragen, woxu die Stelle bei Andreas 607,1 in Betracht kommer 1 mar/: Tassilo . . . verredet, das er l'nrbas zu knnig Pipino nimmer kommen wolt. 2 Vgl. Andreas 608,15: Tassilo »ach, das . . . dy Bayren mer ge-#> neiget waren zu knnig Karel dann zu im. :i Bolen sind erwähnt bei Andreas 608,7; Karlmeinet 295,5, aber nirgends ist ein Name genannt. Im Bolandsliede 2809 ist Naimes [ llir der Vermittler einer Botschaft an Karl. Bertrand, der Sohn von Ntiinie de Kaviere ist Karls Bote im Deon de Nanteuil v. 8429 ff., ebenso '" , Ogier le Danois (3. branche). Naimes selbst ist Karls Hofe im Renaut de Montanban 148,37 ff und muss die Vestc Montbendel xur Ergebung auffordern. Die vorliegende Stelle ist also keine freie Erfindung QaribaldSj sondern (jeJU wo/U auf eine französische Quelle zurück. — Riezler, Sitzung»" . T) bericht d. k. bayer. Ak. 1892, S 724, will hier hinter der Gestalt des Naimes den Grifo erkennen, worin ich nicht mit ihm übereinstimme ~~ Vgl. hiexu auch no. 151. — 107 — Als er den bevelch des künigs vernain, an stund beraitt er sich mit etlich der seinen und kam mit des künigs briefen in Eayren, und er berüefte alle die pesten von des künigs wegen für den hertzogen Thasilonen. Und als die herren 5 zu liof kamen a , pot er des künigs brief in allen und sagt dem fürsten und allen den, die zu hof waren b , als im von dem künig bevolhen was. Als die brief nu verlesen waren, veracht sy der fürst gar und schätzt diso ding alle gar zu nicht K Als aber die herren von dem land underred hetten 10 von disen dingen, wagen alle vergangne handlung, sagten dem hertzogen, das sy nicht leichtlich auf sy c laden wolten des künigs ungenad. Er hiet alle ding, die wider die päbstlich und künigklich mayestat war a , aus hochmuet und wider iren willen und rat gehandelt; umb des willen solt 15 auch er füran sein sach handien an iren rat. Sy bieten auch vil ungefallens daran, das er seine gelübd, die er dem künig mer dann zu ainem mal vor allen fürsten des rcichs getan hott, ye verprochen hiet. So war der künig auch ain herr von dem grossen haws und nächner erb des lands; darumb nach aller gestalt der Sachen möchten ° sy sich mit kainen eren abgewerfen von seinen künigklichen genaden. 151. [T. 52". P.171.J Als aber Thasilo bort f , das v gl; n« i i -i • i Andreas 008,25 er also gar verlassen was von den seinen, ward er an 'nassen ser betrüebt, nam für sich die getat mit Griffone, auch mit seinem sweher Desiderio und gerte genaden. l>o füert der fürst Nayinis 2 Thasilonen mit im zu Pr anckr ei eh. Do muest er vor dem künig und allen seinen e fürsten sweren, das er zusambt seinem sun Theodone Olünich wurd. Also begab er sich in den orden Sant ,0 Benedicten in dem Closter Nidern Alltagh, das er ln it seinem vatter Otilone gepawen hett, in dem gotzhaus a kumen /'. *> kamen T. o vSy ausgestrichen und sich iiber- 9fsohrieben T, sy W, sieh P. Alle llandschrr. stimmen in der Konslruk- hon dieses Halxgefügcs überein. & so alle lldschrr. ohne Kürxunysxeichen; aQv gl. no. 128: tödt wir. "mochten T. £ hört P W. S all sein T. Vgl. Karlmeinet 205,9. Das Folgende kann weitere Ausführung von Andreas 608,15 sein. Vgl. no. 150. Zu dieser Tätigkeit des Naymis ist auch %u ver- 40 Weichen Ebran 60: darnach besetzt keiser Karl das land Beim mit !*ndtfögten. der erst, genant Neaman, ward erschlagn in Hispania im j'iiiteval. Riezler, Naimes von Bayern und Ügier der Däne, !?itz.-Ber. d. Münch. Akad. 1892, p. 722 hat xuerst darauf aufmerksam gemacht, dass «er praei'ectus Gcroldus hier mit Naymis zusammengeworfen worden ist. — 108 — auch sy paid noch begraben sein* 1 . Und also geviel alles land von Bairen an Karolum, den künig- von Franck- reich. Do lech der ktinig das landt zu Bairen b dem forsten Naymis zu regieren als aingubernator, aber nicht als ainem erben 2 . Es vermainen etlich Cronickschreiber,5 er sei gewesen ain brueder Thasilonis 3 ; die irren, als ir gehört habt c . Andreas 609,13 152. [T. 52 b . P. 172.j Ich liab auch gelesen in ainer namhaften (l Cronicken in der liberej zu Wessospr un n 04 und ist ain quotlibet, als Thasilogevangen ward von dem künig Karel,lO do muesst er stät sehen in zwai glüende f peck, davon er gantz erplintt. Nach dem kam er gen g Lawrishaim in das kloster, das er selb gestift hatt und lebte gar ains heiligen lebens. Ainer zeit do kam künig Karl dar und sein gewonhait was, das er all zeit zu mitter- naeht aufstuend und pettet mettin •>, und stuend in disem gotzhaus 15 auch nach «einer gewonhait auf und gieng in die kirchen petten. Da 1 sach er, das der engel Gots den plinten Thasilonen füert von ainem altar zu dem andern. Morgens fragt er, wer diser mensch gewesen war. Sy k wessten nicht davon. Zer I andern nacht wachten etlich mit dem künig und sahen aber dise genad. Do sagten sy, das es Thasiio, der 20 hertzog, war, sagten auch dem künig, wie gar ains diemüetigen geists er war und füert gar ain geistlichs m leben mit grosser abstinenz. (Hie wirt gesagt, wie Grot durch den engel Kays er Karlen verkündet, welliche landt er zu kristen- lichem glauben pringen solt und wellich ci'25 bestreiten müsst, und wie im des zu warein zaic hon seins sigs der engel Hess ain swert, ain hörn und hantschuch ".) Stricker 275 5 153. [T. 53°, P. 171./ Künig Karel von allen dingen was nicht begirdiger zu tuen, dann zu beschützen die cristenlichen ° kirchen 30 und zu meren den heiligen glauben Cristi und abzetilgen P den ver- a in den gotzhaus . . . sein fehlt W. Randglosse in P (von des Schreibers Hand): als sy das bej disem Gotzhaws vennainen. h an Karolum . . . Bairen fehlt W. c die irren . . . habt fehlt W. abtgötter P W. c der fehlt P W. «I er- Bambt T. e Cathylonia T, Katholonia /', Kathalonia W. r ersahen V- •>• g Miramonnula T, Miramula W. ,l grosser fehlt T. i piten ■?• k kum T, kiim aus kum geändert P, kam W. 1 komen T, kunicn *• 1 Vgl Sachs. Weltchr. 147,24. 151,42. 2 = Sachs. Weltchr. 14 7,20, welche, urie der Karlmeinet,H.&mbuTeh licsi- .q 3 Karls Zug nach Spanien vom Jahre 778 mag die Vt ranlassunü' gewesen sein, dass die hier xu Grunde liegende Eroberung von Barcelona vom Jahre 80 U die unter seinem Sohne Ludwig dem Frommen, dem Kömff e von Aquitawien, stattfand (vgl. Vita Hludowici, SS. 11, c. 13), ihm V vr ' sönlich zugeschrieben tvurde. ^ 4 Barcinona - Barcelona. 6 = El Hakhem, Emir al muminin; vgl. no. 94. — 113 — so Übermassen hart, das sy nicht schaffen künden. Diss ervorscht a pald der künig Karel, und an stund sprengt er mit seinen gewappenten rittern under sy, slueg sy an wer als das tolmig vich ernider l . Ains tails kamen auf 5 den neven'' davon. Do wurden der haidcn funfund- sechzigk tausent erslagen, die man all in das mer warf, und ward an massen gross guet in den gezelten funden. Da legt sich künig Karel für die stet, gewan die all und vi] Sarrazenen Hessen sich taufen. Do besatzt er das landt 10 mit den kristen. Cronica Garibaldi und Älfunsy 2 . (Hie wirf gesagt von der kaiserlichen krönung des k aiser Karels c ). 157. [T. 56". P. 184.] UndcH der zeit starb der Pabst Sachs. Weltehr. Adrianus und ward Leo« Pabst; der was des künig Kareis an iSsteufbraeder 8 ; und als Karolus die signuft ab den haidcn erstriten Andreas 601 > 34 nett, zoch er zu Rom, do er von dem pabst, eardinälen, bisehoven und «ben Römern mit grosser solemnitet entpfangen ward. Nach dem im v 'l wird und eer erpoten ward, fiiegt sieb an dem heiligen weinachttag, a l s er nach seiner gewonhait m der metten aufstuend unwissent sölicher iü wirdigkait, als im begegnet, weist in der pabst für den hoelicn altar und satzt im auf die kaiserlichen krön, und ward von der Römern also oerüeft: Karolo Augusto a deo ' eoronato, magno et paeifico impera- tori ? romanorum vita et victoria, nach teutschem lautt: Karel, ain nierer h des reich«, von Cot gekrönt, dem grossen und fridsamen kaiscr ', <=o dem wünschen wir von Got das leben und den sig. Nu hett er sich v or geschriben äinen beschützer des heiligen reichs; im l'iiran schraib fir sieb ainen imperator. ■ v ervorste T. * Neuen T P. '' Rote Ueberschrift nur in P. 30 r . mu ' '> Von W. oder tridt übergeschrieben in T. f adeo PW. * Wpatry /', In patria W. !> Meres P. i der gross vnd fridsam *ayser P W. 1 Woher stammt die. Sage von dem plötzlichen 'Tode des Emirs ? — ~w Besiegimg, resp. Zurück irerfung des maurischen Hilfsheeres, die in nr ^'M'klichkeit schliesslich den, Asturiern gelungen zu sein scheint (Vita Hlud. J^- II, c. 7.3), wird liier den Franken zugeschrieben, wie auch in den Ajinal. S. Amandi, SS. I, 14: a. 801. Carlus imperator a Roma rediens + SJ 1 ' 9 palatium revertitur: et in ipso anno Saracini exierunt foras ~* Francis interfecti sunt. — Der Vergleich, mit dem Niederhauen von 40 ai* sc ^ ni sehr vet breitet gewesen zu sein; vgl. Chronica Latina de AUonso VIT., Plorez, Espana sagrada XXI, -100, Vers 20: Caetera gens gladüs caeduntur more bidentum. Ebenso in no. SS und 195. " Das Zitat des Alfonsns hat Fiielrer ohne Zweifel nur aus dem Uaribaldus übernommen. " Vgl. no. 133. Quollen und Erörterungen N. F. 111. 8 — 114 — (Die Coronicken Turpinj Bischof zw Conpostel vnd Reins a ). 158. [T.56K P. 185.] Nu schreibt Turpi.nus 1 , bischof zu Renis, darnach bischof zu Compostel iu Galicia in Turpin c 1 seiner Cronicken: Als Karo Ins die kaiserlich weich empfieng, 5 wurden in aber die. Sarrazenen raaniger hand anfechten und es was doch sein mainung ganz mit rue nu ze beleiben. Ainer nacht erscham im Kant Jacob, sprach: Seid dich got geordent hat zu ainem beschützer der cristenhait, verkünd ich dir von got, das du ziehest in Qaliciam und die Sarrazenen bestreitest, Got wirt deinen weg und fort sälig machen; wann ich pin der zwelfpot Sant Jacob, der brueder Sant .Johanns, und mir wirt in der stat Compostel b vil unwird von den Sarrazenen erpoten. Sieh an den himel, und die gestirnt 0 strass wirt dich den weg un verirrt d weisen. Mit dem verswand der man gots. An stund hesandet Karolus ain michel her; mit dem zoch er in G aliciam, und die Sarrazenen teten im grossen widerstant. Seines hercs maister was der fürst Milo 2 , ain vater Kuelandj ü . Kr kam zu der grossen statt Pompilion f ; die was zu mal vest. Darvorlag er ain nionet"'- Er rüeft zu got umb hilf mit grossen- andacht und schickt sich die stat zu stürmen, und als der kaiser an den stürm will treten mit den seinen, * so vallen die niäur der stat nider. Mit dem kamen die kristen sunder not in die stat und sluegen todt alles, das nicht gerte der tauf. Er zog l'üran zu der stat Pertriniam 4 ; der geSchach auch also. Mit sölicher gotz hilf gewan erdreizehen 6 stet Das machte alle Sarrazenen so vorchtig, das sy mit reichen presenten zu im zugen und sich^ dem kaiser ergaben. Also rieht er auf Compostel und machte da ein patriarchtumb«, macht dar zu als künigkreich Galicia, von der rais gar vil zu sagen war. Wer aber den wug nach der lenhg pegert * u hören, der les dj Coronicken Turpinj vnd dy cpisfcl dann // h '• ■i Rote Ueberschrift nur in P b Campostel T. <■ gestiemt P W'" •I an verirrt T. o Rolandj P W. f Pomphilion B. K Moneid P> monat W. i» Zusatz nur in B WS LH. 1 De vita Caroli Magni et Rolandi historia Joanni Turpino archi- episcopo Ivemensi vulgo tributa ed. Ciampi Florentiae 1822. „* - c. V : (lux exercituum Milo de Angleriis; vgl. c. 12: Rolandu* & dux exercituum comes Cenomanensis et Blavii dominus nepos Caroli regis magni, t'ilius ducis Milonis de Angleris, natus Berthae sororis Caroh- Vgl no. 133. Vgl Karlmeinet 344,50: Myle van Engelers, Der hadde gewalt des hers Ind was vader des Rolantz Des vele vromen maus Ind „ badde ouch zo syme lyne Karlies suster Berten to wyue. 3 c. 2: tribus mensibus. Karlmeinet 338,28: dry maende. 4 c. 2: petronum. Im Turpin c. ,'i und im Karlmeinet 339,46 iti**® dieselbe Geschichte nochmals von der Stadt Lucena (Lueerna) erzählt. •' Dies nach Karlmeinet 340,37: Alsus gewan hey sunder lo£ c ^ rede In Galitzen drytzein stede. ,; c. 5 und besonders Karl in. 341,5. 7 Es ist mir nicht geglückt, diese Epistula Donati nachzuweisen* In Betracht könnte kommen Donatus, Bischof von Fiesole (9. Jahrhundert), dagegen kaum der Venetianer Hieron. Donatus, von dem eine Oratio fl d caesarem pro re christiana, Venedig 1501, bekannt ist. — 115 - (Hie wirt gesagt von Agigolando dem hayden vnd seinem streiten a ). 159. [T. 57». P. IST./ Nu was ain haubt t> der haidcn Agigo-"- e -Jä landus; der ersamlet ain gross her. Der pot dem kaiser, das er kam; 5 er wolt sein mit streit warten, wie es im gemaint war, ain man c an den den andern, zwen an zwen, zwainzigk an zwainzigk, hundert an hundert, tausent an tausent. Karolus zoeh im gerait entgegen, und ward auch der obgeredten mainung gestriten, und all Cristen gesigten. Zu dem andern tag pot erdein kaiser ainen a vollen streit zue. Karolus lies !0sich alls sein volck zaichnen mit dem zaichen des hailigen Crewtz und rait mit seinem wolgeordnetcn her" die haiden Erölich an. ^a ward vil volks erslagen; zu jüngst wurden die haiden fliehen Ä-gigolandus floch zu der obgenannten stat Pompilion f und empot <"■■ U Karoin zue, in frid und gueterK mainung hiot er mit im zu reden. 15Als er nu zu dem kaiser kam, sprach er: Ich bekenn, das ewr got ain stareker got ist und ain mächtiger beschützer aller der, die in Heb haben. Umb das ger ich von im ablas meiner sünden und der tauf. Der kaiser mit allen seinen preläten was fro, predigten im vil von der genad und Parnihertzigkait gottes. Zu abent lued in der kaiser zu seinem essen, c. 14 '0 und undor dem essen saeh er etwa vil armer menschen in gar swachen klaidern sitzen und nemen das almuesen. Er fragt den kaiser, was lewt das wären, ob sy auch icht in dem streit täten. Der kaiser sprach : öy streiten nicht mit den waffen sunder mit irem andächtigen gebet, _ "nd es sind die rechten poten gottes, pei den wir Cristen gelaubig got *J unsere guete werck schicken, als mit dem almuesen und der geleich. Do sprach aber der haiden : wie dem, das du den poten deines gottes ■nclit mer eeren erpeutest, seid als du doch selb sprichest. das du all dein hoffnung, Ihnen und lassen in in setzest ? Und ich sich auch, das du den poten der fürsten des ertrichs mer eeren erpeutest und sy oCnvirdiger setzest. Red und antwurt beschachen mer; mit dem die Wirtschaft endt nam. Man rüst sich zu dem tauf des fürsten der haiden Agigolando. Morgens schickt aber der genant haiden Agigolandus '• zl1 dem kaiser und widersprach den tauf und den gelauben Christi, ^prach: hettestu und ir all ewren got lieb, ir ertet sein poten mer, dann ooir thuet. ümb das hielt er den Cristengelauben für ainen tandt, und er Sorte aber mit Karo lo zu streiten. Do ward aber desselben tags ain c. 15 grosser streit, und Agigolandus ward auch erslagen. Die andern haiden fluhen, wo sich ieder best' zu behelfen vermaint. (Hie wirt gesagt von dem streyt Bnolando vnd des 40 liisen Peracuto 8 .) 1G0. /'/'. 56'". P. 1S9.] Do was ain stat gelegen am wassere. IS '' 'Irena k ; die stat bieg Nagera. Da was ain ris an massen gros lud starck, der empot Karein, seid er sovil hoffnung hett auf seinen Kot, das er im' dann schickt ainen oder mer kämpfer; mit den"' wolt 45 ;l Pole Ikbcrschrift nur in P. b Haubt man B. <•■ an man T. am T. e heer W. f Pomphilion /', Popylion T, Pampilion II 7 . » gueter fehlt T. h Agigolandus fehlt P W. ' * weszt T, fehlt P W. Cerena P, 1 In T. "' mit dem P. — 116 — er streiten. Do gert 0 y g e r von Ten 11 emarck »' des kampfe, der newlioh an den glauben was komen, der auch ain aus- püntige b Cronica hat, wie er alles India an den glauben Cristl hat pracht etc. 2 DerOyger ward des kampfs gewert, und als er aber zu dem risen zu veld kam, zuckt in der ris an not und 5 sunder alle wer auf und trueg in in die stat und legt in zu c gefängknüss. Ir gerten ZWelf nacheinander des kampfs; den beschaeh allen also. Zu dem jüngsten gerte Rueland auch des kampfs, des in« 1 durch sein jugent der kaiser lang nicht geweren wolt. Doch so was sein pet und ger 1 ' on ablassen, so lang, bis er des streits ain erlauben nett Als er 10 auch zu dem risen rait mit seinem swert, rait* der ris Feracutus gegen im, nimbt in gering bei ainem arm, zuckt in für sieh wie ain kint, liiert in hin« zu der stat. Als sy nahen ten der porten, da vert Rueland dem risen under das angesicht und druckt in so mit kreften zurugk, das sy paid vom ross zu häufen vielen. Rueland sprang 15 geling anf, zuckte stain ; mit den war! er, was er inocht, auf den risen. Also striten sy paid sunder Waffen nur mit stainen, wann Rueland nmest sich nur mit listen und wencken weren. Do gerte der ris, das sy rueten enzwischen morgen. Des gewerte in Rueland. Der ris sprach: Ob Bach war, das ich wundt möeht werden, du nietest mer an 20 mir getan, dann ich von deiner vier/igen vorcht hiet gehabt. Ich trÖst auch mich nur gegen dir, das ich nicht wann zu den lenden mag gewundet werden. 8 Ruelandt swaig und merkte sein red vast eben. 4 Karlm. 368,40 1(;1 - / T - 58*>. I\ 191.] Nu morgens gieng Rueland wider zu Turpin c. 18 streit und ieder trueg in seiner hand h mir ainen swären stecken; mit^ 0 den lnffen sy im aber zu Eüessen zesammen. Das wert von in paiden mit stain werfen und slahen von morgens bis Non 5 . Der ris begraii Ruelanden, warf ihn under sich und vasst in weg zu tragen; do zoeh Rueland ain messer ans, stach den risen in die iendt. Do ze handt hneb dar ris an zu schreien mit hocher stimm: Machmet, Machmet, 3v hilf, wann ich stirb! Anstund endet er sein leben. Die Sarrazenen, mit grossem laid trnegen sy den risen in die stat, und Rueland gieng sigsäliger zu dem kaiser, der dos sigS und victorj GrOt gewul und' danck sagte. a Tennemarckt T. *> auspüntige schöne l\ <■ in T. (| Ine P-* o beger T. •' rert P (reren, brüllen). x für In hin V. h hend Pt hennde W. ' genad vnd fehlt P. 1 c. 18: Ogerius Dacns; Karlmeinet 362,47: Oytgere der konynck van Denmarcke. ,« 2 Oemeint ist der Roman von Ogier le Danois; über dessen Bt' arbeitungen vgl. (Jrässe, Die grossen Sagenkreise des M. A. p. 343. Df den/sehe Ueberselxer des ,Joh. de Mandeville hat die bis nach Indien führenden Taten Ogiers in das Werk eingeschoben; vyl. Görres, Deutsche Volksbücher p. 70. r :{ c. IS: per nnllnm locnni vulnerari possum, nisi per nmbilicum- 4t) Karlm. 367,21: an dem nauel alleyne. ' Karlm. 367,21. ■' Bei Turpin und Karlm. kämpft nur Roland mit einem baculus (stall), der Riese r?iit Schwert und Lolch. Bei Turpin entreisst Roland dem Riesen dessen Dolch, um ihn damit zu töten. — 117 — 102. /'!'. 58>>. p. 192.1 Kaiser Kare] ordnet aber sein volk zu f. 18 ainem stürm, und mit dem gewan a auch er die stat, und er liam, die "" der ris gefangen hett, wider aus dem karekher. Do wurden vil haiden erslagen, und der maist tail entran im von dannen. Diser BCronicken des bischofs Turpini ist vast und vil mer, das ich urab der kürtz willen vallen lass. Kaiser Kare] zoch wider in Gallia oder Franckreich und vermaint aber rue zu haben; do ersamleten sich aber die haiden in Hyspania und borgten aber auf Karoluni, veröseten vil iOnach alls Aquitania 1 . (Hie wirt gesagt, wie Kaiser Karel die Stat Thortosa belegt vnd von der grossen verräterej des fürsten Genelim b .) 163. [T. 59". P. 193.] Karolus orsamlet aber ain her, zoch Rol. L. 273 9 15 dem ktinig entgegen, slueg der haiden an massen vil zu tod, also das or sy all flüchtiget 8 . Karel was des willens an verziehen in nach zu ra isen, und or slueg sich für ain vesto stat, genant Tortosa, die gewan °r überhand. Do gert alls volk der tauf. Do zerprach Karolus all 2n l*" 1 '"' 1 tIer Abgötter, machet kirchen und Clöster daraus. Sunst " aergt er alls Hyspania, das sich der künig Marsilics nyndert trawt z " bebelfen vor dem kaiser. Künig Marsilics schickt zu dem kaiser u "d pat genaden, und die poten sprachen, das er seine landt füran von 767 dem kaiser wolt zu rechtem lehen entpfahen, umb das er im nicht mer das landt verösen solt. Als der kaiser dise potschaft vernam, besandt er all sein fürsten; nach der rat wolt er handien. Do ward sich der ra t vast<= zwaien. Zu dem jüngsten stuend auf der edel und ll küen "■Ueland, sprach vor dem kaiser: Herr, weit Ir des künigs potschaft 912. 1300 gcwisliait haben, so lat° mich zu im reiten; ich wil euch die saeh -io p Wls machen. Wann die potschaft ist sunst durch ainen argen list ousehehon, damit euch der künig aus dem landt prächt; so wurd es •irger dann vor. Der kaiser antwurt: Wiss, das ich dich kainen weis zu dein künig schick, wer es sunst werben sol. Do sprach aber Kuelaud : "° ir mir dann der rais nicht vergönnen weit, so rat ich, das man op. "leinen steufvater Genelim dahin schick ! ; der ist vast weis und dabei 1367 küen seines hertzeng; der kau es wol werben, alles, das er werben s °l'' nach des reichs eren und der eristenhait zu allem frumen. Diser Wort erschrack Genelim an massen hart, sprach: Rueland, du pist 1382 allzeit geflissen, das du n'ieincn tod und ungefcll goren rätzt, wie du es gcfüegen macht. Des antwurt Rueland: wie du das zu var auf 1468 " a mit dem nam T. b Rote Uebcrsc.li.rift nur in P. o vast fehlt T. und fehlt P. o bist P. ' schickt T. s hertzens P. i> sollt P. ' Diene Ucbcrleiluny leimt sich an Rolandslied 109 an. 2 Rolandslied des Pfaffen Kuonrat ed. Bartsch, Leipzig 187-1. ,_ . : ' Dies nach Karl d. Gr. von dem Stricker ed. Bartsch, Quedlin- o uurg 1857, ein Werk, das von Füetrer nebenbei benutzt wurde. — 118 — nimbst, so hab ich es ye geraten umb* deiner eren willen. Hilf mir den kaiser pitten, das er mich dann b sendt; ich wil es doch gern werben mit guetem willen Also pat auch hertzog Naymis von Bayrenc 1 und ir mer. 14S6 1^. /T. 59*. P. 195.] Der kaiser sprach: Hör Genelim d , du 5 nimbst dir ain saeh zu ainem gefär« für, das durch deinei ern willen ist geredtf; auch hörstu, das ir maniger die rais willig war zu werben. 1444 ^° hastn zu weih mein swester ; umb des willen gepürt es zimlichcr dir, dann ainem andern ; auch so gan ich dir solicher eren vor allen fürsten. Darumb understee dich diss« gewerbs, als lieb ich dir sei. Das rieten 10 auch all ander fürsten. Als aber Gene lim vernam, das es des k aisers, auch sunst aller fürsten will was, und das ers mit kainen eren widerred mocht haben, ward er gar betrüebt. Yedoch so rü.st er sich unwillig zu der vert. 1502 165- [T* ( >0 a > J'> 196.] Als er nu heti des kaisers brief, auch 15 jjßQ seinen bevelh vernam, schied er mit des künigs Marsili j poten hinweg. Genelim was alles auf der rais trawrig. Do rait ain alter herr zu im, sprach, das er an sorg und swär lebte; im wurd der künig alle eer erpieten. Under dem sprach der alt, den etlich Cron ick Schreiber nennen Plantschandi esli-: Lieber herr, ob ichs mit hulden fragen türst, so 20 wolt ich geren von euch hören von gewonhait und liccntz» des kaisers das er all seios lebens zeit sovil geurleugt hat. Geet k das zue durch gemainen rat der fürsten; oder thuet er sölichs durch sich selb, oder 1797 hat im das ewr got gepoten 8 ? Do sprach Genelim: Karl ist ain /< s '.5Sals säliger man, das im die engel verkünden den willen Gots. Wir 25 raisen und hergen ietz manige jar ; das wil nu vil fürsten verdriessen. Stricker 2357 So die ietzundt den kaiser beredt haben, das er uns zu nie well komen 1 lassen, so kumpt als der hochvertig Bueland und ertracht ain ander urleug, des wir im dann all rnücsscn volgen. Mit dem hab m wir nimmer rue noch gemach. Zwar ich sag euch: kund' 1 ich mit ichte, 30 ich wolt im doch ainen drauch legen, damit sein hochfart im genidert wurd; und wie das kam, das Kueland erfeilt oder crslagen wurd, so kam maniger künig und seine landt von sorgen, das sunst nicht beschicht, alle die weil Kueland allain lebt °. In disen Worten gab er dem Itol.-L. 1993 ^ten verräterei zu erkennen, damit er Rue lau den von seinem leben 35 möcht pringen. Mit sölich vil ir auslegen kamen sy zu TholetaP zu dem künig Marailies. Als aber dem gesagt ward, das des kaisers potschaft clarkumen war, schickt er an stund nach Genelim; der gab dem künig des kaisers brief. Als er die verlas W. & 1 Naymis ist nach v. 1011 für Olivier v. 1310 eingesetzt. 2 Rolandslied 1758: Blanscandiz. Stricker 2269: Blanschandiez. * Karlmeinet 133,44: Blantschandis. Andreas 610,13: l'lanchschandies. •'' Vgl. neben Rolandslied 1786 auch Stricker 2287. — 119 der alt nam den künig Blinder, auch den Verräter Genelim, und machten ir verräterei do gantz. Genelim sprach: Ich wills euch zu 2415 willen schaffen, das der kaisor zu Franckreich zeucht mit den fürsten; so wais ich, das Eueland durch seinen hoehniuet nicht lat, er begor 5 der landt zu pflegen. Ich hilf auch, das es besehicht. So werbt auch euch, das ir volk aufprägt, als ir aller a maist gehaben niügt, und so wir von im komen, niügt ir in wol an ewren schaden Blähen. Mit dem so kumbt ir und auch wir zu nie. Doch das disor anslag also ergang, so solt ir dem kaiser zu geisel senden zwelf kind von ewren 10 pesten fürsten'; so wil ich wol als vil des macht haben, das ich sy euch an schaden wider zu lande sende. 166. ['I'.ül". P. 199/ Marsilies frewt sieh sölicher xeinev 2477 "inslcg gar ser; er schanckt Genelim vil reicher present und gab im grosse hab, die er auch dem kaiser presentieren solt, und pat in, in lo clisem gewerb und der verräterei vleis fürzekeren, das er im gelobt mit starekem aid. Mit dem urlaubt er sich von dem künig Marsilies und *arn mit den geislen und andern) guet für den kaiser, da er mit vil treuden und hochen eeren entpfangen ward. Er sagt dem kaiser gar Vil erlogner mär, wie wol er es angestellt und geschafft biet. Er sagt, Udas der künig Marsilies ainen ewigen unzerproehnen frid und süen mit im haben wolt, auch seine land zu rechtem lehen von im entpfahen. ^ r solt auch alls Aquitania bis an den pergk ßu.nzifal ba besetzen nach allem seinem willen und gefallen, als es im zu dem Pesten fiiegte. Mit sölichen betrognen Worten er den edlen kaiser und ander Kirsten betrog und inanigen tewren forsten und manig tausent menschen verrätlich und mörtlich verriet und in den tod gab. Der kaiser 2849 umb vieng in mit seinen armen und sprach: Genelim, du getrewer JUist; pillich frew ich mich deiner oren, und dem gegenwürtigkait erfrewt <■ mein angesicht, und dein lob leuchtt <• vor allen menschen. 30 167. [T. Gib. />. 200.] Wie wol sich der kaiser hoch erfrewt ab2894 der red und potschaft, die Genelim pracht, so waren doch ir vil, die; diss gewerb arekwenig hielten, und umb desswillcn ward vil und "uinigcrlai under den fürsten und andern herren, ritfern und knechten ,, r Swedt, und schätzten die ding gar unlauter sein. Darum!) so ° sprach 0 der kiien und Erum Kueland: Herr, dem gelübd des künigs ist nicht Wol zu trawen, denn ich wais, was wirf in sechs jaren mit grosser not und «lue erobert und zu cristenlichem gelauben gepracht haben, ob wir also ai »s dem land ziehen, das wirt von den haiden alles wider in ir vorder« W'escn kumen, als das vor auch geschehen ist, und ist diser ir anslag 40 il aller fehlt T. l> Ranzifal T. c erfrew P. A leicht P T. 0 do /' W. f mir 1'. s vorig T. . 203.] Als alle ding beslossen wurden und aller 25 Kirsten mainung was, das der kaiser zu Franc kr eich solt reiten, und das sy auch zu nie kämen, do schied er ser betrüebter von Ruc landen und den andern. Er Hess Ituelaild (las horil, das im dOV engel geben hott, und das swert, das man nannt Dürndart 4 und bevalch in Got. Nu o als der kaiser gerüst was, dannen zu schaiden, 30 33 70 des der künig M ar s i 1 ies durch den G en e 1 i m kuntschaf t genueg hett'', under der zeit het sich Marsi lies besamlet und ain unzällichc macht zesamen pracht. Der edel held Rueland nam zu im die aindlü' f fürsten, die bei im beliben waren, und füert sy auf ainen hochen perg. Da sy hin auf kamen, do über sahen sy alls landt und sahen ain über 35 grosse menig des volks der haiden, die mit hoch fliegendem panier streitlich daher zugen t\ Do sprach Rueland zu den fürsten: Secht und vernembt, was ich dem kaiser gesagt hab, als pald er aus dein 3371 landt kam, das dy haiden all irs h gelübdes vergässen. Er sprach zu a er T. b e Xn fehlt T. c laid FW. * nützer P. e Nur TP, *° Nw W. i aindlef P W. g ziehen 1\ h ir P W. 1 Dieser erste Teil von no. 167 ist eine Wiederholung von 901 ff. den. Pliir. = von diesen, d. h. von den zur Herrschaft Tauglichen. 3 Rolandslied 3193: zwelef, Stricker 3954: zwelf, mit ungeschickter Einrechnung Rolands. 45 * Erinnerung an no. 153, notig, tvcü Karl dort das Schwert empfangen hat. Vgl. Eolandslied 330L 6 Turpin c. 22: consilio Ganaloni. llolandslied 5242: Genelun hat uns in Sarraguz alle verraten. — 121 — ainem fürsten, hiess Walther, gar ain fürpüntiger, strenger und waiser herr: Lieber herr, ich wil euch schicken tausent ritter; mit den bewart »nd innhalt uns disen perg vor den haiden; mit den andern wil ich die haiden in dem namen Gottes anreiten. Mit dem rait er zu seinem 5 her und scharte die zu streit und sterekte sy mit seinen manliehen Worten. Also tet auch ain edler bischof, genant Tu rpinus, der sprach: 3899 Ir edlen frumen ritter Gottes und beschirmer des gelaubens Cristi! Seit all manlich und keck in disem streit, wann CristllS liat. lins geladen zu seiner ewigen ,a prautlauf. Wann ich gelob euch von itJ Gott hail und ablas ewr sünden; wes leichnam in disem streit hie erstirbt i> der verdient das guidein krünloin der heiligen martrar ' und erwirbt seiner sei die ewig unentlicli frewdenreich nie, s o das er mit Got wonet und in den ° klaren Spiegel seiner lieiligen nud liochen Gotliait sieht von eben zu eben a . 15 (Aincn grossen streyt, den Euola ndt mit den haiden s t r a y t''.) 169. [T. 63". P. 205.1 Als in der bischof sölich trostliche f wort 3941 zueredt, do wurden sy all so begirdig e des Streits, als ob sy zu hoch- etlichen frewderj ziehen solten, Mit dem riten sy die haiden unerschrocken u an, der allzeit wol hundert an ainen cristen was, und überstiessen sy, das ir her mit all zertrennt und zorstrevvet ward. Rueland tet sölich wunder mit seinem gueten swert, das man sein getat nicht zu end sehreiben mag; dann wo er hin kerte, do volgten im die ritter Gots «je nae ' 1 un d vielen die haiden darnider, als das sneyach 2 . Nicht minder 5155. 5081' tet der bischof und der graf Olifier von Vianden. Got tet in so uUflich, das die ritter Gots der haiden wol anderhalb hundert tausent 3 ersluegen, bis ir wenig entrannen. Mit schäntlichor flucht kamen sy '> Il 'r den künig Marsilies, sagton im diso laidigen mer, der des an in masscn botrüebt was und berüoft alls volk, was er bewegen mocht, der Doch an masscn vil was. Wann er vermaint alle cristenhait wol zu bestreiten i haben mit dem volk, das im crslagen was 4 . (Aber ain Ritterlicher stroyt von Euolandt u .) 170. [T. 631>. P. 206.] Als der künig aber gross volk zu vcld pracht 5237. 3865 Und sy die Cristen ersahen, do sprach Olifier zu Buclanden: Lieber * ■' ewigen fehlt T. >> stürbt T. o dem //. <' sieht von eben zu e ben fehlt 11. o Rote Überschrift nur in P. i trostlichew P. S beging i\ j, g y ß/ t it p }y i - m f spute)- xm bestryten geändert. 1 Htricker 6850: Nu tuo der man swaz er mac Umbc die hime- hschen kröne. ' Kolandslied 5172: Thaz here in allenthalven vore ime swant, sam 'her sunne tuot then sne. 8 Im Holandsliedc und bei Sinclair fehlt die Zahl. Turpin c. 22: JUarsirius et JMvigundus cum L millibus Sarracenorum exierunt. (Ist , r ctw a isQ aus ( j em c von cum ne / )s f l entstanden?) In der Uhanson de »üol. Str. GXXIV: 100000. De cenz milliers pen est qu'uns escapez. ' Denn er meinte (= hatte gemeint), er hätte die ganxe Christenheil mit Leichtigkeit x,u bestreiten. — 122 — herr, plast ewr hörna; das wirt sunder zweifei der kaiser durch die genad Gota hören. Mit dem kumbt er mit seinem her uns zu hilf, damit wir die haiden wohl gemaistern. Do sprach der edel Rueland: Lieber gesell, ol) es dir nicht laid war, ich wolt es nimmer plasen; wann die hellehundt werden davon erfrewt und werden b uns schätzen für o diec zaghait Got hat uns nie verlassen; also' 1 tuet er heut; wann wir doch nit unser ecr suechon, sunder die eer und glorj unsere hailers. Mit dem sprengten sy aber mit manliehem muet und hertzen an die schar der vcrtücmbten haiden, stachen und sluegen sy nider, als das vidi. 5216. 5478 Die haiden verfluechten den rat und anslag des ungetrewen Gene lim. 10 Nu hielt der künig Marsilies noch ungestriten wol e mit hundert 5831 tausent mannen noch E, ob den seinen icht hilf not wurde 5. Nu wurden die haiden aber umb gekert, so das sy den veindten den rugken kerten. Desh gewaret Marsilies und kam in den häufen gestossen, davon die vodern wider an den streit kamen >. Da ward der streit stark und hert. 15 In dem ersieht der künig Marsilies den edlen Rueland streiten, 6280wie ain fraidiger 1(30 mit vil vorzagten hunden. Des kert* er an in und vermaint sich und die seinen an im zu rechen. Als aber in Rueland erkennen ward, eilt er zu im 1 und slueg vor manigen haiden todt, ec das er ain weg und räum zu im macht. 20 Er warf sein schilt zu rugken und nam sein swert zu paiden bänden; also tet Marsilies, wann der was auch zumal ain küen und stareker man. Sy striten paid ser. Rueland nam im für ainen 6306 stareken straich auf den kiinig, und der entwankt im aus dem slag; doch so slueg er dem künig den arm an m der achsel ab, das er mit 25 (bim swert und allem an der erden lag. 1 Mit dem hueb der künig an zu fliehen. Wie im Rueland nach jagt und in an schrai, er ward verirrt von des künigs volk. Damit er von dem strait mit 6053. 6673 schänden entran. Do wurden die haiden und cristen mit all erslagen bis an Rueland; der hueb erst an sein hörn« zu plasen so geswind, 30 das es von Gottes willen und verhengknüss der kaiser hört, der nur ain tagwaid von im kinnen was. 6074 171. [T. 64 a . R 209J Do nu der kaiser den don und den schal des Ol i fand s, also hies das hörn, vernam, des erschrack der kaiser so hart, das im bei nach geswunden was, und erst viel im die verrätnüss 35 Genelims zue. Wann als der kaiser all sein fürsten und ander" pat zu eilen und jagen <>, das biet ettP allzeit der Verräter gern erwendet, 0155 wie er es anrieht. Umb das sehuef der kaiser in zu gefängknüss halten 2 , 6771 und er hueb an mit den seinen zu eilen über haupt die nacht über. Stricker SOS7 Als Rueland von allen den seinen also veraint was, gieng er, als er 4U verrest mocht, gegen des kaisers her, und auf ainen stain :J sass er und a Hören V. b werdent T. c die fehlt P W. «i allsam P- r wol fehlt T. f noch fehlt W. g wurden T. h der T. i kumeii Pj komen W. k kam T. ' zu dem künig Marsilies P W. »» ab J- o andern V. () jagten J\ l» ock P, auch W. 1 Rolandslied 6323: sinen zesewen arm. Damit wird diese Bei- l *° fiigung selbstverständlich. ' 2 Rolandslied 6114: Ther keiser hiez in scenden, pinten sinehende mit ketenen unt mit snuoren. :! Vgl. VV'eihenst. Chr. bei Aretin, Aeltcstc Sage p. SS. — 123 — verschied säligklich. In dem jagt der kaiser und hertzog Naymis von Rol.-L. 6950 Kairen den andern allen vor, und er vand an dem aller ersten seinen nelen Ruelandcn todt. Do viel er in amacht» /.er erden und clagt über alle mass die seinen trewen und tewren hergesellen. Als aber die d seinen kamen und in in sölicher iämerliehcn clag fluiden, sprachen die Hirsten, den es allen an ir hertz gieng: Herr, die clag ist an not; gedencket räch sölicher verriiterei! Mit dem jagten sy den haiden nach, 7010 der sy dannoeh vil funden, und sluegon sy' 1 all zu tod. (Aber ain streit; wie kaiser Karel den kiinig Paligan 10 zu tod schlug °.) 172. [T. 64*. I'.'JIO.] Xu hett sich Marsilies geworben gen 7150 aniem haiden kfinig, genant Paligan, der kam mit ainor unzal der baiden. Als aber die erfucren, das der kaiser selb in dem veld was, frewten sich die haiden an massen ser, das sy räch solten an dem kaiser J-0 nenien, und viengen mit dem kaiser an zu streiten. Do ward die stacht üher massen gros. In dem kumbt der kaiser an den haiden S<139 Kunig und slueg in tod. Do wurden die haiden, des künigs volck . ,i d cs künigs volk fehlt 1' W. ° Hyspania T. ' Apf- gotter }• \v. g hudige T. h tod fehlt 1\ ' vnd fehlt 1'. k pclent F. so alle Hdschrr. »> si)en T. » an yedem 1' W. 40 In _ den Quellen folgt nur der Zug nach Sarraguz. Der bildet "l/cnbar die Grundlage von Füdrcrs verallgemeinerndem Schlüsse, der sich «WM au no. 103 anlehnt. - 124 — Königsh. 102,0 174. [T. 65 a . P. 212.] Diser kaiser gestrait mer umb fristen liehen gelauben, dann vor oder seid je kaiser gestrait. Er was gros seiner person, schön, wolgesprech, weis und gar dicmüctig< a gegen allem volk und was gestreng den übeltlmenden und hielt vast guet gerieht dem armen, als dem reichen'. Von diesem kaiser war vil zu schreiben 5 und zu sagen, das ich umb der kiirtz willen Valien lass, Andreas 32,8 wann man es man igen b enden in den Cronicken vindt. Als er geregiert hett das Kömisch reich zwai und vierzigk jar 2 starb er an dem fieber anno domini achthundert vierzehen ( ' jar und ligt begraben zu Ach in dem münster, das er selb gestift hat. (Hie wirt gesagt von Kaiser Karel nachkumen d .) Andreas 611,25 175. [T. C>~ji>. P. 212.] Item mit der fürsten willen kam sein cltister sun Ludwig an das reich 0 bei seinem leben. Der het auch gar vi] anfeclitung von den liaiden umb seins vatter willen, das im (xot auch vil sigs von seinen genaden verleeh *. li) Königsh. 409ß Diser kaiser Ludwig het vier sün, Lotharium, der nach im kaiser wardtg; Pipinum macht er künig in Aquitania; Karolum gab er Osterf rancken 4 ; Ludwigen gab er Bayren und Swaben. Der 411,26 ietzgenant jung Ludwig vcrliess hinder und nach im drei sün Karel, Andreas MV-Ludwig und Karelmanum. Karel ward hernach Kömischer künig 20 und künig von Franckreich 5 , Ludwig ward künig in Aquitaine und Osterfrancken ; Karelmanus belaib hertzog in Bairen und Swaben. Ich lass nu all die andern ains teils beleiben und sag nu hinfüran h die lini von Karolomano, von dem nu für und für rüert diss edel pluet des hochwirdigen 2o stams von Hairen etc. Es setzen vil Cronicken', das diser Karolomanus nach seinem brueder Karel sei Römischer kaiser worden 6 . « demütig T. h menigen V. (> vier vnd zwainzgk, auf Rasur stehend, weit in den Rand hinein geschrieben P. (| Rote (Jeherschrift nur ^' in 1\ f - cltister snn an das reich, genant Ludwig T. f het fehlt 1- ^ wasser T. h füran P W. i Coronisisten VW. 1 Andreas 31,11 nach den Flores temporum. - Andreas: 46; Königsh. (108,12): 32. Daraus scheint 42 kombiniert und Frankreich und das römische Reich verwechselt worden xu sein. n Vielleicht sind die Einfälle der normannischen Heiden in A//uilamen, die unter Ludwig IL stattfanden (Königsh. 412,7), auf Ludwig 1. bexogen worden. 4 Statt Frankreich, nach der Scheyrer Chronik, Oberb. Arch. //, 1$^: .* Karlen dem ward Osterfrancken (Cgm. 393,36 «: karel, dem ward Oster- 4 franckreich). f ' Königsh. 413,13. , der hiess Ornolfus. Do spricht aber Gotfridus de »iterbia in seinem xvij' <■ partickel-, als er schreibt de regimine r eguni'i et pontificum, das diser Ornolfus»' geporen sei von ainer fast edlen und hochen frawen, aber iedoch ausser dem gesetzt der heiligen ee. Ludwigen macht er hertzog in Bayren; Cendebaldus u macht er hertzog in f Luftringen 3 ; Ornolfus ward hertzog in Kernten. Cendebaldus ward gar ain vast wüester man und tet vil übler ding, umb des willen ward er von zvvain J graven erslagen durch verhengnüss der seinen. (Hie wirt gesagt, wie hertzog Ornold in Fr an ckr eich '' mit den haiden gestriten hat".) 177. [T. 66«. P. 214.] Als aber Karolusman us mit tod vergieng Andreas 612,15 zu Oeting, da er auch begraben ligt, zalt man von der gepurd Crislj newn hundert siben 5 ]'ar. Do kam. kttnig Ludwig von Aquitanias und nana dem jungen Ludwig" das land zu Bayren; er kriegt auf L uttringen an den hertzog Sigef ridum, den das "■ Hole Ueberschrift nur in P, '' ainer P. <■ sechtzehenden W. " regia P W. <> Arnolfus T. « Bavren; Cendebaldus ... in fehlt T. 8 Aquitonia P W. o r j. ' Die gegenüber Andreas 612,16 und Ebran 68,24. 70,8, welche "■arlmann mir dem einzigen Sohne Arnulf [dessen Kebsensohn Enabaldus *:• Kbran 72,27] zuschreiben, auffällige Verwirrung kann nur auf Gotifr. Viterb. SS. XXU, 229,30 zurückgehen: Karlomannus ... in loeo Odinc ln Bavaria sepelitur relinquena filium ex nobili femina, set non legitima; 30 r^ m t&tnquam de origine Karulorum progressum, Arnulf um voeaverunt. " Arnulfo postea monarchia cessit. Set Lodoicus Orientalis Francie Ie x, audita morte fratris, Bawariam adiit, eamque sibi subiecit; Arnulfo Pjßaicto dueatum Carentane cum eastro, quod dicitur Moseburg, donavit. bleich nachher (231,8) stehen die Verse: Cendebuldus obit, prave feritatis •jc a, uieus; Legitimus puer erigitur, dictus Lodoicus. Eins erat trater Jegitimusque puer. Nach Chounradus, Chron. Schirense SS. XVII, 620 hatte Arnulf, der Sohn Kaiser Arnulfs, einen Halbbruder Ludwig. «So kam I'üctrer (oder eher dessen direkte Quelle) zu einem Ludwig, der einerseits der Bruder Arnulfs, anderseits derjenige des Cendebaldus war. 40 ! Vielmehr in der XXI IL particula des Pantheons, s. die vorhersehende Anm. Zu dem hier gegebenen Titel des Werkes vgl. die Ueber- oehrift der Codices 0. D. SS. XXII, 107,48. 3 Gotifr. Vit. 1. e. 230,41; vgl. Andreas 613,5. Ebran 72,27. 4 Gotifr. Vit. 1. c. 231,14: Cendebuldus, dum multa mala com- 45 ' t mt ! l!ret ■ . . . a comitibus Stefano Gerardo et Matfrido . . . oeeiditur. "Stefano Gerardus wurde von Füetrer also für eine einzige Person gehalten. " Nach der Sachs. Weltehr. 155,26 wurde Karlmann 888* Kaiser und regierte zwölf Jahre. Ebenso gibt Chron. Sehi'r. ST. XVII, 620.12: JU( J. Ann. duc. Bav. SS. XVII, 366: 899. Woher 907? Nach no. 176 gegen Andreas 612,23. — 126 — landt zu ainem fürsten erkoren hett. Der kam gegen den künig L u d w i g ; do ward künig L u d w i g erslagen a K Nach dem kam*» Karolua an das künigkreich zu Franckreich und ward auch Komischer künig. Do kam Ludwig der jung wideruml) an das fürstentum zu Bayren. Diser Ludwig 5 was gar ain loser man; er hielt sieh gar unfürstlich; er het zu nicht lieb, noch gehaim, wann in winckeln mit tor- Andreas 613,9 haftigen frawen etc. Widerhendt was Ornolfusc, der hertzog in Kernten, vasl, weis, fürträchtig und hielt seinen stand! vast fürstlich, das er da and aller fürsten hol* darumb hoch berüembt was. In der 1^ zeit erhueb sich ain gross urleug in Franckreich wider den künig Karel; wann die Nortmannen und Tennen kamen mit ainer grossen menig in Franckreich, sluegen tod alles, das sie lebent 6 Funden, so das sich niemant zur wer satzt. Karolus, der künig weich zu Rom 2 . Dise anfrucr vcrnam hertzog Omolfusc; er pracht ain gross her auf lö von Kernten, aus Bayren und allen uinb ligenden landen und kam in Franckreich. Als aber das die Nortmannen vernamen f , verachten sy sein kunft uinb ir grossen menig willen. Ornolf US hieS sieh all die seinen zaielinen mit dem zaichen des heiligen krewtz; nach dem sagt er den seinen so trostliche wort; das sy all gar keck wurden und des Streits gerten an die veindt gots. Wann die selben haiden hotten alle gotshawser in Franckreich erstört und ausz- gerewtt. Also riten sy ir veindt ritterlich an. Do ward des tags vil tausent man erslagen. Nu waren alweg wol hundert haiden an ainen Cristen; noch half der ewig und gewaltig got, das die Cristen das 2& veld behueben, und die vertüembten haiden vielen ernieder S als wann h ain stareker windt im herbst das laub ab den pawmen wirft. Also vielen sy von der edlen Cristen swerten. Also körten die haiden zu der flucht, wo sich ieder behelfen mocht. Sachs. WeUchr.AlB aber der Tennen künig- 5 die kraft Gottes, die» er den Cristen 3Ü 155,2] so hoch erzaigt hett, erkannt, do gert er auch an verziehen des heiligen taufs. " Karel, der new gemelt in Osterfrancken kriegt alles landt ysponiam, Galliciam, kastiliam fügt hinzu W. h kam fehlt T. c Arnolfus r l> d dauon TPE. In T ist an später hineingeflickt worden, das an aller fürsten hof W, vor an ist er eingeflickt. ° lebentig W. f vernomen T* & & dernider PW. '> wenn T. >' den TP, dy W, ein Fehler der Vorlage, 1 Nach der Sachs. Weltchr. 155,16 verwüstete der Normannenherzog Sivrid Lothringen. Nach Gotifr. Vit. 1. c. 231,13 erwählten sich die nitt Cendebuldus unzufriedenen Lothringer einen andern König, und nach ^ 230,7 starb Ludwig während der Normannennot. Die Willkür der Koni- bination lässt an Garibaldus denken, dem ich auch den folgenden Bericht über den jüngeren Ludwig zuschreiben möchte. 2 Gotifr. Vit. 1. c. 230,10: Hec dum in Galliis agerentur, Karolus tertius imperator in Ytalia morabatur. ^ :l Erschlossen aus Sachs. Weltchr. 155,15: de Normanne mit den Denen und 155,17: de koning Godefrid undc Sifrid mit den Normannen, also führt Gottfried die Dänen. Man erinnert sich daran, dass in <*& Sage Gaufrey der Vater von Ügior le Danois ist. Dagegen bei Gotitr. Vit. 23015: Godefridus rex Normannorum. — 127 — Er ward im tauf genant Gotfridus, und vil der seinen Hessen sich mit dem künig taufen. Also wonet Ornolfus etwo lang in Franckreich, und all die kamen wider zu landt, die vor daraus geflohen waren. Auch sandt er wieder nach 5 Karlen, seins vattern" prueder; den satzt er wider an das künig'kreieh. Oer hett in sölicher armut gelebt, das er nicht Andreas 612,31 notturft hett seiner narung. Etlioh (Jronieken' sagen, das Ornolfus das künigreicli selb regiert und gab Karlen nur ain Maine gült, das nicht besfan mag, nach dem ir boren werdt. 10 178. [T. 07». P. 217.] Ornolfus nam wol vil wirdigs heiltumb Andreas 613,36 und sunder Sand Dyonisium mit gunst und willen des kiinigs und ander forsten; das prachl er mit im in die stat Regenspurg und gab es in das kloster zu Sand Hainiran, da er auch seider begraben ward. 179. /?'. H7>'. P. 217.] ünder der zeit starb Ludwig von Bayren Königsh. 416,10 l5an erben. Do kam Ornolfus an das fürstentumb zu Bayren; also was Andreas 612,34 er hertzog in Bayren und Kernten. Diser Ornolfus hett' 1 zu frawen 'lins hertzogen von Mcron 1 ' toehter, bei der het er ainen sun, genant Ludwig. Als die starb, nam er des kaisers von Kriechen toehter, genant Agn es; diegepar im zwen sün, Ornolden und Wem her'-. 20 180. [T.67K P. 218.] Nu mues ich euch sagen von Karcl, dem Königsh 414,11 künig zu Franckreieh; der schuldiget sein frawen, sy biet verproehen mit ainem Bischof von Zell". Do erpot sy sieh des zu gerichten vor allen fürsten des reichs. Des wurden vil fürsten und berren beriieft, und als die zu hof kumen, do sehuef die künigin ain gross fewr zu ■=5 machen und legt an ain pfeten, die 1 ' snee weiss was, und satzt ain Bchap'pel von pluemen auf ir offen und aufgetans har und sprach vor allen fürsten etc. und andern unibsteenden: Ich wil hewt gerichten für a'l man der 8 weit und wil des Got piten, das er mir gestee, als war lc h aller man unschuldig pin und noch ain raine junckfraw pin. Des "helf mir Got und all heiligen. Mit dem gieng sy unerschrocken in das tßwr und stuend also enmitten darinn an alle verserung ires leibs, hars oder t gewants, und sy was doch der zeit zwelf jar mit dem künig gewesen. Nach dem wolt sy nimmer zu dem künig komen und pawt ir selb ain frawen closter genant Di e tcnlacll * in Straspurger ' d "istumb; darinn verzert sy ir tag säligkliehen und ligt auch dar begraben, und bei ir begrebd geschehen g grosse zaichen an vil prechen- naftigen menschen. Und der künig Karel starb an erben und an im Sieng aus die liny von kaisor Karel, als do spricht Pontus 6 Gotfridus in a vater F. b hat P W. <= Meran W. d pfüten, die T, hembd, W das 1' w. e diser T. f vnd T. S bescheben P. ' Gemeint sind Gotifr. Vit. 1. c. 230,20. Andreas 012,27. r ' Andreas nennt als erste Gemahlin Agnetem des kiinigs tachter 1,1 Kriechen-, die zweite, die Mutter Ludwigs, bezeichnet er nicht genauer; ebenso Chron. Schir. SS. XVII. 020 und Scheirer Ohron., Obb Arch. 2,190. 3 Königsh.: Verzolle. 4 Entstellung aus Andclahe (so in den Ann. Argent. SS. XVII, S7,35) oder Andelo (bei Königsh.) = Amilau. Vgl. no. 121. — 128 — Ootifr. Viterb.de Viterbia: Ultimus est iste a Karolorum sanguine natus; attamen a latere Karolus genuine h habet l . (Hie wirt gesagt, wie Märrhern den künigklichen nain verlos vnd ain Marckgraftum wardt etc. 0 ) Vgl 181. [T. 68 ». P. 220. / Als K arolus tau prannte pey der Tuenaw, das ander tail lag peym Inn e * Der kaiser tailt sei/t volk auch in zwai. Der margraf von25 Peham h kam mit grossem volk dem kaiser; dem wardt airt tail des hers enpfolhen. Der zoch an verziehen, an den künig und meng an mit im zu streiten. Do wurden paider seit l vil gueter teuf erschlagen. Zu jüngst gewan der marggraf oon Peham v mit seinem her dy oberhandt und pracht den kn^9 in dy flucht. Do ward an der flucht gross volk erschlagen- Do ward auch der künig mit vil gueter herren, ritter ' ; und der genossen gefangen. Under der zeit was auch der kaiser nw ••i isto T. h So alle Hdschrr. v Rote Ueberschrift nur in ' • d Rot übergeschrieben 3. us in P. (l Arnoli'ns T. ' Ludwig, dero*> künig von B. e pey Tnn IT 7 , pey Im B. h Pehaim B. ' zu paider seit B. k peham H. 1 vnd rittern B. 1 Gotifr. Vit. 231,49: Ultimus est iste Karlorlira germine sang ,l ' s Attamen a latere germina Karlus habet. ,n 8 Gotifr. Vit. 231,12: Anno ab incarnatione Domini 901. Lotio- 4U wicus l'ilius Arnold in Ioco, (jiii dicitnr Forheim, rex creatur atque a prineipibus Lotharingie, qui offensi erant Cendebuldo, invitatur au regnum totius Beigice. Regio enim \\\ a Belgica öallia appellatur. — 129 — seinem heer komm an dy Ungern und schlueg der pei alten Oeting an »lassen vil zu tod. Also ward das wüetund her abgetilget \ Der kaiser zoch mit macht in das landt Me r h e r n und nam das ein. Er nam dem landt den künigkliehen titel und namen und machte daraus ain marggraftumb und machte Behaimer huid zu ainem hertzogtumb und besatzte Merhern mit vögten. Hec Coronica fratri 1 ' Petrj 1 . . 182. [T. CS". P.220.] Er pawto in Bayrland ain fürstlichs Andreas 612,34 sloss genant Scheyren, und er machte da ain gefürste grafschaft. Disen Ornolfum krönte zu kaiserlicher wirde der pabst Steffanus der fünft 2 an dem namen und der hundert und zwaiund zwainzigist ° an der zal anno newnhundert sechs und dreissigk J'U'. In kam ain sucht an, die im niemant erwenden kunt; im assen d die lews zu tod. Er starb zu Oeting. Man wolt in zu seinem vatter gelegt haben, der zu Oeting begraben ligt; do hett er gen Sant ITaymran gen Kegenspurg begort, do dann noch sein heiliger leichnam ligt in dem closter zu Sant Haymranu 3 . 2 183. [T.ßSt>. P. 221.] Do entspringt ain merekliche irrung. Ebran 74,17 Bischof Ott von Frei sing sagt in seiner coronica, das der kaiser Ornol t t> 'Hir hab gehabt Cendebaldum und Ludwigen , und sagt auch wanlich f , tlas der landtgraf Conrad von Hessen auch sei gewesen ain sun Kaiser Ornolds und fürget hertzog Ornold und seinB prueder graf »vernher von Scheyren, sagt doch hernach ire gesta mit andern. L>abei spricht er, das die ietz genanten ZWCll bl'Üeder seien gewesen oiiDe hertzog Levvpolts, den die Hungern 1' erslagen haben und sei ain wü(!ster man gewesen 4 , und sagt nicht mer von dem selben ^ewpold, wann oder wer er gewesen sei Das aber das nicht wol "osteeni mag, so sagen all Cronisisten gleich ainförmlich, Pontus . a wiietend her abgetilgt Ji. l> So alle Hdschrr. In T später s "nzitycschricbcii, ebenso in H. ° zwayundzwaintzigisten T, zwenund- zvva ' J 'tzigist 1' W. i Anno viiijc°xliiij Hinzufiigung von x (944). Do ^"tspringt gar ain grosse Irrung, hernach volgt Hinxufügung von T, wo q fi <*»• erste Salz von no. 183 fehlt. ° So alte Hdschrr. f warlich T, J ' J Wonlich W. g seins T. h Vngern P W. i bestan P W. \ Mit Anlehnung an die Sachs. Weltchr. oder deren Quelle Ekkeh. »»• VI, 173,36 scheinen hier die Ungarnkämpfe unter Ludwig 901 am Liech und unter Konrad 913 am Inn {vgl. Ekkeh.) xusammengefasst und ^ exter ausgeführt worden xu sein. . ' Soweit Füetrers gewöhnliche Quellen eine Angabe enthalten, bezeichnen sie Formosus, den 113. Papst, als den Krönenden, so auch Vinc. Bellovac. 11 o. 25. c. 56. So erklärt Fiietrer mit Anlehnung an Andreas 614,1 den Wider- 45 f 1 ."'" 011 bei Gotifr. Vit. 230,51: iuxta patrem suum Ludoicum aput Jding in Baguaria sepelitur. Monstratur tarnen sepulcrum eius in '»onasterio saneti Eimerami Ratispone. Verwechslung mit Herzog Arnold. Quollen und Erörtorungon N. F. III. 9 10 — 180 — Götfridus 1 , Garibaldus, prueder Peter etc. allgeleicli,aucti heleri mit die Cronicken aller stift und ander; umb des willen will ich nämlich nachvolgen dein liechteren und vallen lassen das tunckler und will euch füran sagen. (Hie wirt gesagt von den herren vnd Grauen zwo Scheyren *\) Andreas 614,5 L84. [T. tS8 b . P. 223.] Nach seinem tod tauten sein zwen siin Ornold b und Wernher. Ornolden was das hertzogtumb auf dem Norikaw; Wernher ward die Pfaltz bei Rein und die Grafschaft zu Scheyren. By netten zwo Bwestern zu Erawen, dr* künigs töchter von Hungern, aine genant Agnes, die ander Beatrix. Agnes, die her tzogin ab dem Norigkaw, gepar ain tochter, genant Adelhaidis; die ward vermachlet hertzog Hai nri chen '■ vonSachsen. DieAdeihaid gepar Hainrichen und ain tochter, ge- [It. 75«*. W. 43 b .J uven siin nantBaba, vonderderpergBaben- Heinrichen und Praun und ain 1 J ]>erg genant ist. fochter, genant Oegsl, dj ward ver- heyratkünig Stcffanvon Ungern; wirt hernach von gesagt 2 . Andreas 614,13 185. [T. 69*. P. 223.] Da vermachte hertzog Ornold das hertzogtumb auf dem Norigkaw Hainrichen von Saxen, seiner «v tochter sun, hertzog ^ auf dem Norigkaw, wider seinen brueder, Graf Wernher von Scheyren, [der vil krieg und unrue im landt darumb anrieht dj wie es nicht half ;{ . Also ward Hainrich hertzog in Bayren und Sachsen. Diser Hainrich llesa zwen sün, Otten den grossen, der ward Kömischer kaiser; der ander hies Hainrich, den man nennt 0 % J Hetzel. Ott war hertzog zu Sachsen, und Hainrich belaib hertzog in Bayren. Ott der gross liess ainen sun; der was der ander Ott und ward auch kaiser. Dov ander Ott liess auch ainen Otten; der ward auch kaiser f. Davon ward zu latein ain vers gemacht: Otto post Otto regnabit 4 tercius Otto. Der letzt Otto satzte kurfürsten, 80 das man die Komischen künig füran solte kiesen s und nicht das man das reich solth erben 5 . Dise liny, von den ich ietz gesagt hab, pis auf den heiligen kaiser Hainrich, an dem dy liny a Bote Ueberschrift nur in P. h Arnold P. c hertzogthumb *• * (1 der vil . . . anrieht fehlt TP, ist also erst später xu grösserer Deutlich-^ keit eingejagt ivorden. o nannt P, nannte E W. i Der ander Ott . kaiser fehlt T. g erkiesen E. h kiesen und nicht . . . solt fehlte T, von anderer Hand am Rande nachgetragen. 1 Ein Scheinzitat. Gotifr. Vit. 232,6 nennt wohl den dux BawaroruDtt Arnolfus, aber nicht als Sohn Kaiser Arnulfs, der er auch, nicht war- Wernher kommt gar nicht bei ihm vor. 2 Andreas: Ottoni. Ohron. Schir. SS. XVII, 620,23: iiliam Alel- heidem . . . dux Saxonie Heinricus duxit uxorem, unde habuit duos filios, Brunonem episcopum augustensem et Heinricum imperatorein, et filiam unam Gisilam . . . quam matrimonio copulavit Stephano regi Ungarorum. ü Ebran 79,5. 4 Andreas 42,15: regnavit. 5 Ebran 85,30. — 131 — flussgangen ist, was irsider dem ersten Hain rieh gewesen ist, will ich ir gesta und getat nacheinander machen, auch etlich von Wernher, Rekharten etc. darunder mischen, w io es sich nach meinem pesten beduncken gepüren wirt. 5 (Von dem krieg des pösen hertzog Arnold ab dem N o r i k a w a .) 186, [T. 69 b . P. 224.] Item ir habt vor gehört, wie Ornolfus seinen eitern sun Ludwig künig zu Franckrcich machte, der nach b seinem vater auch Eömischer künig ward K Als der starb, ward Co n ra t Sachs. Weltchr. ' v on Hessen an das reich gevodert. Wider den was der hertzog Ornold loi,do ab dem Norigkaw, wann er stellt ser nachdem reich". Des gestuend hn der Hertzog von Swaben, Graf Bernhard von Francken, Hertzog Eberhard von Luttringen 8 . Künig Conrat macht ain herfart in ''•Island zu Bayren auf den hertzog Ornolden, stallt dem sogestreng »ach, das der Hertzog Ornold muest aus dem land entweichen gen ScheirerChr. Hungern, und do erwogt er ain grosse menig der Hungern und Inder c haiden; mit den kam er in teutsche landt und tet an alle mass grossen schaden. Sy orstörten'' all kirchen und gotzhäwser, die die OA a ' ten frumen fiirstcn mit vil vleiss und müe gostift hotten. Doch slueg «an sy so vast ernider, das ir lützel widor haim kam. In disem werreil 4 Sachs. Weltchr. starb künigConrat, patdie fiirstcn, das sy Hainrichen von Sachsen und 158,14 " a yren an das reich nämen, der doch vast wider in ie gewesen was. Als er 8t <'»'b, /alt man von Cristi gepurd nown hundert acht und vierzigk » jar. (Wie Hertzog Arnold wider an das furstentumb kam DFL " vnd fürbas von seinem vblen Sterben».) 187. [T. 69'-. P. 22b] Hainrich von Sachsen ward an das Andreas 615,28 reich berüeft; do kam Ornold f der hertzog wider gen Bayren mit dem form, das alle bistumb und clöster ire leben im bekennen und von "n entpfahen muesten, das dem reich sich vor gepüret. Also verderbt er S .V gar zeg mal. Man sagt, das in Sand Ulrich aus der tauf hab gehaben li, der in dick straft um sein tyrannisch leben, wie es doch Kitzel lu " f . Ainer zeit sprach er: Ich sag euch für war: begebt ir euch n 'cht diss lebens, ich sag euch in aller wahrhaft i, die räch Gottes wirt euch treffen, und glaubt, das ir den tag nicht überlebt; und nannt im 5 ainen tag, und in der gemain sagt man, er hab im den Oster- ta g genant. Dise drö veracht er gar; als aber der selb im :v Rote Ueberschrift nur in P. *> machte, darnach T. o ander fehlt r. d störten T. ° In T später xu 920 geändert. ' Bot uber- 4o geschrieben in T: der pöss. s zu P W. '' hab erhaben P, hiet erheben AV. i ich sag euch fürwar T. 1 No. 181. 2 Scheirer Chron. Oberb. Arch. II. 190,15. " Missverständnis aus: de hertoge van Swaven Burchart de greve van Vranken Everhart unde de hertoge van Lothringen Giselbrecht. *° * Nach den Quellen war er schon vor Arnolds Einfall mit den Ungarn gestorben. 9* - 132 — genant«' 1 tag kam, sprach er ans seinem hochmuet, wann er kort kain* smertzens t> ; secht ir an den propheten, der sagt mir, ich so!t hewt an disem tag das morgenraal nicht essen! Nu stuend das essen auf jenem tisch, und under seinen worten do ZWUeg er sein hend. Als er noch die wort nicht vollen geredt 5 hett, do kam d der fehlt l> 1 Vgl. Scheirer Chron. Oberb. Arch. II, 190. 2 Füetrer glaubte offenbar hier, ivie in no. 184, Otto in Hainricn^ ändern xu müssen, um so mehr, als er den Kampf bei Merseburg (SäehH. Weltchr. 159,24 und Lohengrin) mit demjenigen bei Augsburg vermtschte, vgl. no. 198. 133 — Ungern und wurden fünf fürsten der Ungern erhangen. Die Unger rouesten aus dem land entrinnen mit giiher flucht. Limb das schuldigten s y Grafen Wernher untrowen, jähen «■, er hietk sy in das land verraten und sluegen in ze tod 8 . Egkhart, sein sun, traib den Sc•lieircr Chr. »krieg- nach dem manlich. ICr ward wider betädingt zu dem landt, 191 and das er solt mit künig Hainrieh 188*. [B. 76". W. 45".] dem d "tten varen zudem heiligen Jtemmanlist in ainerCoro nick grab. Errüsttsich vasthcrrlich zu der vart. J] r was g. ar guoter und 10 irembder awentewr und ge- sprächs, auch gar fürträchtig m 't auslegen, davon sich ^enigklich im liebet. Kr hett i-*j Wen puntschuech allzeit an mit nrcin roten rienileino, umb das ma n in nannt den hertzog Puntschuech. Wo er nu'l zu nacht Ia Ki da stackt man ainen puntschuech auf; da legt sich dann vil nie r Volks zue, dann zu des künigs Tönung. Und umb des willen niess im der Puntschuech machen. Als sy zu Constanti- iiopel kamen, Hessen sy ire pfert Qarfueren für an und zugen zu fuess gen Jerusalem. Und das heilig grab gewunnen sy mitsampt der stat ' 30 schu en puntschuech zu ainem wappen z u tüeren umb der gedächtnüss ^Uen, das das heilig grab darunder gewunnen ist worden. Als aber B öku »ig Hain rieh 25 les :ünig ainen swartzen in ain weiss panier y at Jerusalem under dem punt- uech f; also bestätt der künig im wider zu der Scheyrer, das diser Eckhart über vier mit künig II ain rieh sei gevaren und das heilig grab under seinein panir, daran gemalt irär ain puntschuech, gewunnen sei, in dem warlich vast geirret ist, wann der genennt künig nie über mer kam °. Es ist pei nam ain ander Eckh a rt gewesen, der des Eckharts ene hernach gewesen ist. Als Eckhart der elter starb, zalt man M'lxvj jar; alier als dg merfart. künig Philippum von Franckreich /ras mit Waldewinus, Tan- c r edo und hertzog Go tefrido, ciarinn der hertzog Puntschuech was, schraib man M'lx.rxxij jar, von der merfart ich, zu seiner zeit mer sagen wirdt 8 . teutschen landen kam, an stund gewunnen die liaiden wider die stat Jerusalem, 40 o jtfsluegen alle die kristen, die sieh in dem land aufgeworfen hetten 4 , das srien»- auch den maisten zue durch den ungetrewen Sachs. Weltchr. 7 79 8 — " Sprachen T. >' het P W. ° Kiemling T. Rote Ueberschrift nur in P. c fünff *. <* den 25 man nennt . . . Otten fehlt P, den man nennt den grossen, Chuenrad, Fridreich, Seifrid vnd Otten %. o hat hernach khönig Phillipen erschlagen hinzugefügt von, IF. f in dorn zug . . . hab fehlt %. e die W. h Inn T. i die art, als ietz zwischen München T. 1 Dies im Hinblick auf GotUr. Vit. SS. XXII, 254,46: Alcxius, rex 30 Constantinopolitanns, Christiane prosperitatis adversarius, Turcos in despe- ratione iam positos in amieiciam suam confederavit eisque turrini Niceam, christianorum sanguine conquisitam, concessit; vgl. auch Andreas 625,39. 2 Entweder ist diese Verweisung nur der Sachs. Well ehr. J 79,10 ' entnommen oder da?m ist wohl Kuedpertus de S. Remigio, De prim* 1 ^ in terram sanetam expeditione, deutsch in Cgm. 224,84-115, gemeint. Vgl. auch no. 104**. :i Wohl Verwechslung mit Kaiser Friedrich I. oder dessen Sohn Friedrich von Schivabcn (.1. Krcuxxug). * 4 Vgl. Chron. Schir. 620,39: Quod castrum (sc Dachawe) postea4 u dux Otto Bawarie . . . decem marcis auri et octingentifl talentis * l domina Oudilhilde vidua defuneti ducis comparavit. 6 Andreas 636,25. Genealogia Ottonis II. SS. XVII, 29: nati ex Ottone comite palatino Havarie et Agnete uxore sua, que filia fr 11 * r Ludwici comitis de Lön (Looz in Niederlothringen). f> Gemeint ist die Teilnahme des Pfalxgrafen Otto am Römerxuye Vtth tvofür er durch Papst Calixtus IL zur Gründung eines Klosters verpflichtet luurde. S. die Urkunde Oberb. Aren. XXIV, I. Vgl. lliezler /, 598. — 135 Übels erstuend. Nu bot diser jung Ott villeicht Widersacher, vor den er sicli nicht verwarte, dann als er in den wald rait, ward er Überriten und do zu tod erslagon und also zerbawen, so das ain hundt, der mit im gcloffen a was, der b 5zuckt die gerechten liandt des jungen herren und lotf damit gen hof. Die leut gewarten c , das es ain handt was, des S Y all zumal ser erschracken. Als die fraw die haut ersacli, erkant sy bei ainem vingerlein, das es die haut ires suns was, und sy macht an massen grossen iamer. Do hueb die JOfraw an und pawte ain kirchen an dem ende, da ir sun ermördt wardt und Hess die weihen in den eren Marie, der mueter Götz; auch liess sy den wald ganz ernider '' hawen und dannen rewten. Hernach ward dieselb kirchen zu dem weg her für gepawen, die man ietz haist zu der Swaig. 15 ßise fraw Agnes stift hernach das fli. 76 '>. W. 45 *>.] Graf Fr i d■ closter Unders torf 1 ; Graf Fride- reich, des grossen Otten prueder, r 'ch, des grossen Otten brueder, ward zu ainem münich zu Unders- ward zu ainem münichzu Unders- tarf und ligt da. peyraben; also torf und figt dar begraben; also thueudt auch, sein brueder und all die *ü tuet auch sein brueder und all die von Witelspach und Daehaiv. von Wittlspach und Dachaw". Seyfrid het ain hertzogiti von Meran, dy pei imyepar dy heiligen s a n d KU nigun d; dy ward ver- 2f- mähclt dem heiligen kaiser Hain- rich auf dem Norigkaw 3 . 190. IT. 72«. F. 231 r .] Anno domini tausent zweihundert acht Ebrwn 95,8 J ar Otto der jünger von Wittlspach slueg zu tod künig Philippe n Z U Babenberg, uinb das er im hett e verlobt sein tochter zu der ee da ZU geben; das' versprach der kiiuig. Uinb das slueg er in tod. Da erstarb vor laid die künigin von Kriechen". Nach dem erstörten die rarsten die purgk zu Wittlspach zu grund und sluegen Otten zu tod. Der lag lang unbesungen ; zu dem jüngsten besang man in gar er wirdigklich, und ward begraben zu Unders torf". .,_ a gelauffcn T. b C r 1'. o gewarten vnd sahen T. 4 dernyderP W. 00 ° hott Im p W. t da P W. ' Scheirer Chr. Ob. Arch. //, 193: Anno dornini MOLXVI Pfaltz- graf Ott von Wittelspach vnd Stiffter ze Vndersdorf Starb. Vgl. Ebran 95,4. 2 Notae Undcrsdorfenses SS. XVII, 332 ad ann. 1173. Chron. Schir. ibid. 622,1. R . '. Andreas 621,22. Ebran 91,12. Acta SS. Boll. /, 269 (3. März): o'Kefridus comes Luxemburgensis .... dueta Hadeswicha vxore plures Doros genuit, ex quibus fuerunt filiae haec Imperatrix S. Cunegundis etc. 4 Das Datum aus Königsh 411,14. Vgl. xu dieser Stelle auch Chron. öchir. SS. XVII, 622. Scheirer Chr. 193. J . 'Königsh. 444,12: do dis die künigin enpfant, die gros kindes guig, do genas sü von schreken eines unzitigen kindes und starp mit der fruht. Philipps Gattin war die Tochter des griechischen Kaisers Isaakll. Angelos; vgl. Chounradi Sohir. Annales SS. XVII, 631: a. 1196. Philippus ra ' • • "1 pentecoste celebres habuit nuptias cum filia regia Grecorum. 6 Chron. Schir. SÄ XVII, 622,1. — 136 — Caesarius 1 191. [T.72 h . P. 232.] Ich hab ain hystori gefunden in Zesario a , der schreibt von ainem grafen genant Berchtoldns von Wittlspach. Der selb herr was gar ain gueter richter und nett das recht vast lieb; er straft das unrecht hoch. Disem grafen trawmbt ainer nacht, wie aincr zu im kam, sprach b : wie im, du richtest nicht 5 geleich dem volk. In daucht, das er antwurt, er kunt 0 der mainung nit wissen, noch verneinen. Jener gab im antwurt, sprach: Morgen, so du aufgestanden pist, so gee<* under das tor, und welicher mensch dir zu dem ersten auf der prugken kumbt, der ist gros wirdig des tods. Als der tag zu morgen kam, der graf 10 nam etlich zu im und gieng auf die prugken, so kumbt im der hofmaister, den er gar zumal lieb hett. An stund sprach der graf: Nu betracht deiner sei säligkait, und peicht dein sündt, wann du pist ain sun des tods; das ist das gericht Gottes. Und CS was doch nicht des grafen mainung in seinem ernstlichen fürnemen. Do sprach 15 der hofmaister an stund : O got, du pist doch gerecht in deinen gerichten und werken: Mit dem bekannt er vor seinemo herren sich schuldig des tods umb manig grosses Übels, das er getan hett. Dise hystori hab ich auch zu latein gefunden in ainer vast nainhaftigen Coronica in dem Gotzhawss in der liberei zu Wessos-20 prunn f , und diser ßerchtoldus mues bei nam des grossen Otten brueder sein gewesen 2 . Und ob das alter oder unfleis diser gesta biet hingefuert, noch denn g wollt ich in nicht auszlissen, wie ich in in der zal nicht funden hab. An Otten dem Jüngern gieng ausz die liny der grafen25 von Wittlspach, die von dem ersten Otten herrüert. (Aber von den Grauen von Scheyren 11 .) 192. [T. 73 b . P. 234.] Nu wil ich euch sagen von Egkharten, als der wider zu dem fürstentumb zu Bayren kam, als vor gesagt ist. Er het zu frawen des hertzog30 Weifonis swester von Swaben, der sich auch schraib hertzog in Bayren; wird alls hernach mer von gesagt etc. Andreas 616,22 Die gepar bei hertzog Egkharten drei sün: Ornold, Otten und Conrat. Als Egkhart abgieng mit tod, ward Otten die grafschalt a Cesario T. b sprach PW. c kant T. d gang P W. o gerichten 35 . . . seinem fehlt T. f Wesslprunn T. g noch dem P. h Rote Ueberschrift nur in P. 1 Caesarius Heisterbacensis, Dialogus Miraculorum ed. Strange 1851, p. 378. Distinctio 6: De simplicitate c. XXVI: De Bertolpho Palatino de Wittellinbach, cui divinitus praescriptum est, ut hominem |)rimo sibi 40 obviantem suspenderet. Für „Hofmeister" steht scultetus suus. 2 Das schloss Fiietrer aus dem Satze: Et quia idem Palatinus sine misericordia iudieavit, cum in ultionem Philippi regis, quem oeeiderat, ab Henrico marschalco eins interficeretur, misericordiam quaesivit, nee invenit. 45 — 137 — zu Schcyrcn 1 , Ornoldon ward Dachaw; von disem Ornold ich hernach sagen wird. Conraten, dem ward Valay. Diser Conrat lies zwen sün, Otten und Wal th er um, und ain tochter, genant Mächthildis a . AValtherus ward bischof zu Trier. 5Mächthildis b ward vermächlet ainem grafen von Morit ° und nachdem ainem graven von Greyfenstai n. Die selb Mächthild hat gepawen und gestift das closter zu Aw, das ietz genant ist zu Gries bei Botzen. Ott, der rait zu dem künig zu Fr anckreicli , bei dem' 1 was er etwo 10lang. In der zeit hergt der künig von Sicilia auf den künig zu Franckreich. Do pracht der künig zu Franck- reich ain niichel volk zusamen und macht über die 0 den graf Otten von Valay ainen haubtmann f , wann er was des leibs vast starck; so was er küen des hertzens und lövast anslegig und fürsichtig in kriegs läuffen. Also zoch graf Ott mit disem her in Sicilia. Als der künig von Sicilia vernam, das man mit heres kreften auf in zoch, ersamlet er auch ain her; mit dem''' zoch er dem grafen entgegen, und ward do ain grosser streit und auf paiden 2opartheien vil volks erslagen. Zu dem jüngsten kam der graf Ott selb mit streit an den künig; der werdt sich vast manlich. Doch gewan graf Ott die oberhandt an dem künig, und er sprach im nach viantz oder gefäneknüss. Der künig sprach: Be ich mein viantz gab ainem man 25 sölichcr eren unwirdig, so wolt ich ee sterben 11 . Graf Ott sprach : ich hoff, das ich der eren wol wirdig sei; ich bin doch auch künigs genos; ich bin ain fürst aus Bayerlandt. Do sprach der künig: so mag es auch wol mit meinen eren gesein; doch gib ich euch auf mein swert mit dem geding, 30das ir mich nicht dem künig von Franckreich antwurt, wann ich hab im sovil laid und schaden' getan, das ich darumb in seiner gefängknüss ersterben müest. Diss sein begern gelobt auch im graf Ott. Hiemit nam der streit ain end. Als nu graf Ott mit seinem sig und triumph für den künig in 35 Franckreich kam und dem künig sagt alle ding, do wolt der künig über ain, er solt im den gefangen künig antwurten. Des antwurt graf Ott, sprach: ee ich mein gelübd und trew, die ich im gelobt hab, an im prechen wolt, a Machilldis P. i> Waltherus ward .... Maelnhildis fehlt T. 40 c Morith, rot übergesehrieben Meron T. & cio bey P. «die fehlt W. f zu ainem haubtmann T. e mit den P \V. ll ersterben T. ' ich han im souil layd auch Schadens }'. 1 Vgl. no. 194* (zweite Bearbeitung, in B W). — 138 — so wolt ich leichter sterben; aber ich will ains thuen und wil den künig von Sicilia in seinein wappen gegen euch in das veld stellen a ; so reitt auch ir verwappent zu im in das veld. Vacht ir in in dem veld mit ritterlichem streit, so schafft mit im cwren willen; ergeet es aber anders, so 5 sol er seiner gefängknüss ledig- sein. Doch so thue ich das mit dem geding, das in allain sunder helf der cwren, auch er sunder alle b helf der seinen, nur ir paid den streit endet. Wann Ott wesst jenen künig wol so küen seins leibs und hertzen c , das er es willigklich aufgenomen hett. 10 Do redten paider herren fürsten und ander herren sovil darzu, damit paid herren gerichtt wurden. Do ward der künig von Sicilia (1 getauft mit vil der seinen, wann er ain haiden was gewesen. Nu het der knnig von Sicilia gar ain schöne tugentliche tochter, genant A. d e 1 h a i d i s; die 15 selb ward under den dingen vermachtet dem graf Otten. Die ward geholt in Franckreich und auch dar getauft e . Sprach der künig von F r a n c k r e i c h zu dem graf Ott e n, das er von im gert ainer gab mnb seiner victorj oder ander dienst willen; do sprach er, er hett muet f ain Grotzhaws 20 zu stiften; pat er &, das man in mit heiltumb darzue stewrte, wann die stift war im gemaint in den eren Marie und des heiligen bischofs Sand Marthan 1 '. Do gab im der künig ain gantze Spindel Sand Marthans arm, auch ain stuck von seinem vleisch und bluet, das man dann noch 25 sieht in dem closter zu Bernried 1 , das der selb graf Ott gestift hat, und da er mitsambt seiner edlen frawen Adelhaydis, auch mit seiner tochter Adel haydis k , die dann 1 ain gräfin zu (xörtz ist gewesen, die alle bei der stift begraben ligen. Anfang der stift Anno domini tausent30 hundert zwaynzigk jar 1 . a stellen fehlt T. b alle fehlt T. c hertzens P W. , da W. 1 Zu Grunde liegen offenbar ganx wirre Erinnerungen an Otto den Grossen, seine Feldxüge nach Frankreich und Italien und seine zweite 4U Ehe mit Adelheid von Burgund. — Die Quelle für die GründungsgeschicI/tc von Bernried (ehem. Chorherrenstift auf dem Westufer des Stambergersees, erwählt in den Notae I)i<\ss. SS. XVII, .H27,17) ist mir nicht bekannt- Otto I. liegt bekanntlich im Dome zu Magdeburg begraben, ebenso Editlm, Adelheid aber xu Sclx* im Elsass. — 8. Marthan, ein irischer Heiliger,* fehlt in den Acta Sanctorwm. — 139 — 193. [T. 74 b . P. 239.] Wie ich im gesagt liab von den lierren von Scheyren, Wittlspa.ch, Dachaw, Valay etc., das ist geredt von den, die sunder gesta haben und zu vogtpärn, manlichen :i jaren sein komen. Dabei ist 5 aber der jungen ungedacht. Es sagt die Cronick von Scheyren, auch sunst all Bayrisch Cro nicken, mit den hillt auch Otto, der bischof von Freysing, das sovil herren und grafen von den obgemelten herren scH> komen, das Sclteircr Chron. vc ainei zeit zu Zürch auf einem hof vier und dreissigk fcurnierten. 10 Den selben liof hett gemacht hertzog Welff«'. Die herren stürben all in dreyen jaren bis an zwen, Otten von Scheyren und Ornolden von Dachaw. Diser Ornold >. W. 47"./ zwen SÜn, Conrat hett zwen sün, ainen ainer Hain reich, der ander !5 Conrat, der ander hiess Ornold. Chuenrad. Der Kuenrat het drei sün Kuenrat, Ornolt und Hainreich -. Conrat der elter ward ain miinich zu Scheyren; Ornold hett auch ainen sun, hiess Conrat. Der Conrat ward ain hertzog in Eeussen; ^0 er ward erslagen vor Mailand. Do als die von Grueb stürben, do geviel ir herschaft an die von Dachaw und Valay; der lebten achtzehn, und ir ieder het ain sun, und sy hiesscn all Conrat. Die tauten sich, ainer gen Scheyren, ainer gen Wo lf er t Z h a W s C 11, gen Valay, Ken Voburgundo Wasserburg etc. die schriben sich all grafen ^"zu Scheyren. Umb das wolten sy die purgk fürpas f nicht pessern, noch pawen. DobesandtOtt ir fünfzehen :1 , die tail an der purgk hetten und ward mit in allen des zu rat, das sy iren willen darzue gäben S, das sy ain gotzhaws da hin'' wolten pawen in den ereni der mueter Gottes. Man sagt, das der pös Ornold ab dem Norigkaw noch 30 gelebt hab; der gab seinen tail dem teufel; des zu aincm warzaichen wurf er ainen hantschuech auf; den fiiert der teufel hin zu gesicht aller menschen. Diss ist den dingen gar ungeleich, wann Wer n her, sein brueder, in überlebte. Dann nach dem, als Ornold so iämerlich erstorben was, als vor ist gesagt, kriegt erst 35 « mandlichen 7'. b sein B, sindt B. o Wellffo P, Wolff H. 11 Diser Ornold fehlt T. e und fehlt P W. ' für W. B gaben T. 11 darhin P. ' in den eren Marie P. ' Sehcirer Chr. Oberb. Arch. //, 192. Andreas 616,25. Ebran 93,4. Bei Otto Frising. SS. XX ßndct sieh die Stelle nicht; also ein Seheinx/itat. *0 2 liier scheint Konrad mit König Konrad verwechselt xu sein, von dessen Bruder gesprochen wird bei Andreas 631,7: künig Conrad . . . gab herezog Heinrichs witib .... seinem bruder, marggraf Heinrich; von seinem Sohne ibid. 631ß6: In dem gemaynen hof, den künig Conrad zu Frankchfurt het, da machet er seinen sun, Heinrich genant, . . . zu 45 künig. Vgl. auch unten no. 207, 208. * Vgl. Chron. Sc.hir. 622,14, Antn Aus den ursprünglichen 5 sind bei Konrad 10 und hier 15 geworden. — 140 — Wernher nach dem hertzogtumb. Der was nu auch lang vergangen; auch was nu Egkhart vergangen, der ain sun graf Wernhers was. Umb das, ob die ding also be- schehen wären, so müesst es ye ain ander sein gewesen. Das sag ich dem nach, das all teutsch Cronicken sagen, 5 das es Ornolden dem wüetrich der zeit widerfaren sei, auch das es gemainer leut red ist und doch nicht besteen mag. 193*. [B. 80 n . W. 47 b .] Vnder diser zeit pegegnet mir aber ain Cronica 1 , dy aint sich wol mit pischolf Otten von Frey sing, als ich vor davon gesagt hab, das er sagt von 10 hertzog Leu:polt von Payrn, der auch gewesen sei ain hertzog von Payrn und ain wüester man sei gewesen und hab gehabt ahnen snn, genant Ornolt, der gar zumal ain grosser wüetreich und Tyrann gvwesen sei. Sein Vater Lew polt ward von den Ungern erschlagen 2 . Das sag ich dem nach: Ist dann 1b den dingen also, als oben davon gesagt ist, so gibt es dg zeit wol zue, das der yetz jüngst gemelt wilest Ornolt gelebt hab der zeit, und Sehe Um das gschlos zu ainem gotzhawsz gestift ist. Dar umb müest es der yetz genannt Ornolt sein. Es sagt auch dy yetz jüngst gemelt Cronica, das er vil 20 unrue und Verderbens in dem landt angerecht hab ; des man in der gemain alles den eitern Ornolt von Scheürn zeicht. 194. [T. 75\ P. 241.] Nu ist zu mereken umb vil einred willen, die füeglich wol möchte beschehen, so wil ich euch sagen von dem anfangk der wirdigen stift des gotshaws 25 Scheyren. Umb das ich vor gesagt hab, das Conrat der elter ain münich zu Scheyren ward, und nach dem erst Chron. Schir. B S'&g a von der selben stift anfangk, der höre. FrawHaziga, Andreas des künigs von Aragony b tochter, die da rerheirat ward dem aller tugent vollen Graf Hermanc von Castel, die lebten 30 paide keuschlich, so das sy nie fleischlich aneinander erkannten, a sag Ich T. h Araguny P W. c Hermon P W. 1 Vgl Annales dueum Bavariae SS. XVII, SOG: a. 899. Arnolfus filius Karlomanni . . . reliqnit ducatum Bavarie Lenpoldo cuidam nobili, non suo filio; qui cum multis ... ab Ungari.s est occisus. a. 907.35 Leupoldus dux Bavarie, pater Arnolfi ducis, cum multis Bavarie populis oeeidilur. ■ Die Stelle bei Otto Frising. SS. XX, 235,36 lautet nur: Ungari commisso cum Baioariis bello ducem eorum Leopaldum, Arnolfi ducis patrem, oeeidunt. Füetrer scheint nur nach Kbran 47,18 %u xüiercn und 40 auf eigene Faust Züge von Arnulf dem Bösen auf Lcupold xu übertragen. y Chron. Schir. SS. XVII, 615; die gross gedruckten Stellen aus Andreas 49,27. — 141 — und sueehten zu disor weit nicht, wann das reich Gots. Diser graf Hcruian wonte vil der ende zu Vischpach. Ainer zeit gieng er mit feinen arbaitern in den wald der ende" genant Willingen •>, Do er hin und wider gieng in der gewildnüss, vand er von geschieht ain zell, d und darin andächtig väter wonten. Er ward des erfrewt und als er wider zu haws kam, verkündt er dise dinge seiner frawen Haziga. An stund hueben sy mit erlauben des bischofs Ellcnhardo zu d Freysing ain wonung und kirchen da zu pawen, besatzt" die mit erwirdiger priesterschaft. Nach dem pald starb der obgenant graf 10 Herman süligklich. Die andächtig witib fraw Haziga nam ir heyratguet und tailt das iniltigklich aus, Grot zu lob. Nu ward die wonung zu eng in dem wald, und aber mit erlauben machte sy die kirchen gen Vischpach. linder dem ward sy verheyrat dem graf Otten von Scheyren, bei dem sy drei sün gepar: Ott, *"Egkhart und Bern hart. Diser graf Ott half den ir f fürgenomen paw ir mit guetem willen verpringen. Als diser graf Ott auch mit tod vergieng, macht sy das gotzhaws noch reicher und satzte dahin zwölf brüeder, die klösterlich datf lebten. Als die fraw Haziga aus diesem eilend zu Got gieng, zalt man von der gepurd Crisii tawsent "0 hundert und drew jar. Nach dem ward das closter verändert und Chron. Schir. gesatzt durch die grafen von Scheyren auf Sandt Peters perg in 618,13 der grafschaft Uescnhofen. Do gab der graf Berchtold von Purgegk sein sloss genant Glana 1 zu diser stift. Nach dem durch maniger handt mangels ward es von dem grafen Otten von Scheyren gepawen "" an die ende, als vor gesagt ist von den grafen allen. Do ward auch nuh Ji e edel erst stifterin von Vischpach gefiiert zu Scheyren, do ir heiliger leib ruet im frid. Die fürsten erweiten in auch dar ain ewige begrebtnüss i, die auch vil jar werte. 194*. [B. 81". W. 48".] Nu kumb ich wider an Eckhardt 30 von Scheürn, von dem ich kürtzleich vorgeragt hob. Als der niit tod vergangen was und drey siin Hess Ott, Omolt k und Kuenrad, wie ce gemeltistl, Ott pclaib yraf zu Schewrn', dem ward verheil"att fraw Käthe rina von Nassaw, die im gepar ain sun genant Eckhart. Als der zu jaren kam, ward er gar ain ritterlicher fürst 3 . 5 Prueder Anndre von Vitzentz^ schreibt, das er gar ain Künstiger herr sei gewesen" 1 in astronomia, am grosser maister l n der frölichen kunst mnsica auf instromenten, starck und a zu Vischpach . . . der ende fehlt T. b Villingen T, Willangen W. 0 geschieht T. & von P IV. o so alte Ildschrr. i Iren P W. g da 40 fehlt FW. li Im in nu geändert T. i begrebnüss P W. t verliesz Ornolt Ott H. ' wie ee gemelt ist fehlt H. m gewest H. 1 618,25: iuxta fluvium, qui dieitur Glana .... castrum Glanecke. s Vgl. uo. 192. " Ebran 93,1. 21. ™ , * Die Herkunft dieses Namens vermag ich nicht nachzuweisen; er l $t doch wohl nicht aus Annius von Viterbo entstellt, bei dem sich nichts derartiges findet. — 142 — gerads leibs und pehendt in der kirnst des vechtens, ain ver- rüembter* storicus K Ruedbertus de 194**. Fürbas mer schreibt der gernelt prueder Anndre, das der St. Rem. zeit, als man xalt von der gepurd Christi tausent Ixxrxij*, das der pabst Sachs. Weltchr. Urbanus der ander ain concilj macht in Fr an ehr eich in der stat§ 179,31 Kla? ernont. Daliin kamen gar vil kristenlicher fürsten und herren gaistlich h und welllich; under dem 0 kam auch dar treffenliche potschafl von dem kaiser Alexio von Gonstantinopel, der pegerte hilf von dem pabst und allen fürsten wider dy hauten und, Türeken , dg alles Kriechen landt anrächten mit unmenschlicher durchächtung, als das gar lauter 10 gegriffen irirt in der merfart Gölte fr idis und des grossen Hawgen von Fran ehre ich etc, :? Do schwueren der merer tau aller fürsten mit aller der peslen macht in aigner person ain herfart an dg haiden und fort das heilig landt und das grab Christi zu gewinnen. Dise vart oder rais ward so streng und ernstlich fürgenomen, ^ das allermänichlich es schätzte für ain sunders mirackel und /runder und ain aigenlich* einplasen des heiligen geists in der menschen liertz. Scheirer Chron. 11)4 ***. Zw (User rais riist sich der obgenant fürst graf 101 Eck hart o* mit rittem und knechten vast kostlich, und er tet vil sunder 20 Ruedbertus de manlicfier saeh mit den seinen wider dg Sarazenen. Er ivas ain wunder St. Rem kurtzweiliger herr in dem vcld. Er trueg allzeit an xwen schwartz gross puntschucch, yeder mit drein roten riemen; darumb ward er von allem » berüembter FF. *> geistlicher W. c vn ter den B, under den W, under dem FF. «ieigentlich //. " von Scheyrn fügt bei FI, am Rande 25 als man zalt 1208 jar, dann wieder durchgestrichen FL x FFier scheinen die St. Oaller Ekkeharde FF. und FV. mit dem Kreuzfahrer der Scheirer Chronik vermengt worden zu sein. 2 Ruedbertus de St. Remigio, Cgm. 224, f 84 f} : von Tnnsers hern gepurt Tausent Jar vnd zwaiunndnewnezig Jar vnter (Um landen Gallie 30 ein gross Concili, das ist ein samnung, ist hochzeitlich gehabt worden in der Statt aluma [wohl verdorben aus AlverniaJ, dj der clar perg ist gehaissen. Vgl, auch Andreas bei Pez, Thesaurus IV, S, 502. — Bemerkenswert ist, dass die Sachs. Weltchr. 17!) den ersten Kreuzzug zwischen Ereignisse aus den Jahren 1091 und 1093 hineinsetzt, wahrend der Hiero- 35 solymita des Efckeh. Uraug., den Weiland als Quelle angibt, das Konzil xu Glermont richtig auf 1095 datiert. 3 Das puechel merfart kommt in einem Tegernsecr Ausgabenregister (jetzt im Reichsarchiv) xu den Jahren 1515 und 1519 vor. Es ist des Ruedbertus de St Remigio Geschichte des Kreuzzuges Gottfrieds von 40 Bouillon, deutsch: Cgm. 254, f. 194-201 (unvollständig) und Cgm. 224, f. 82-145: Hertzog öottfrids Merfardt. — FJie Bezeichnung „gross" gibt dnj/ IFugo auch Vinc. Bellovac. Spec. bist., I. 26, c. 92. 98: Hugo Magnus; SS. VI, 213,31 nennt ihn nur Hugo frater Philippi regis Galliae; ebenso Gotifr. Viterb. Bei Ruedbertus Ugm. 224, f. 90«: do ward im gesagt, 4.) das der gross hawg, chünig Philippen prueder von franckreich, wäre fuercr vnd hauptman der ritterschaft. Vgl. no. 188* in der Heber- arbeitung z (B W). 4 lieber diesen Eckhart orientiert Riezler, Forschungen zur deutschen Geschichte 18,551. w — 143 - volck genant he'ixog puntschuech. Als aber alles her durch vil grosser streit xu .Therusalon kamen und man dy stat an viel mit stürm xu scchxchen enden, was dy stat vast wol pesetxt mit den haidcn, dy sich an müssen vast werten und triben xwcn stürm ab, wann da ft was nicht an dann " manlich gesigen oder an stat sterben ,J . Do gedacht kain krislenlicher ritler an flucht sunder nur für sich c xu streiten, und als die gross Schlacht so gar streng an ablassen mit grossem geschray werte pis an den andern morgen, do überobert durch gottes verhengnüs und hilf der ob genant graf Eckhart sein stürmlich ort wider sein gegenstreiter, und mit werlicher " handt kam er mit seinem panir, darinn der puntschuech gemalt stuend, an d die stat. Da kam er auch gar xu grossen nuten, ee das man im *u hilf kam. Als aber das ort an der stat gewunnen ward, do vielen die ritter gottes an den streit mit grossen scharen und wurden die porten an der stat geöffnet, und do ward das geschray, würgen, morden, schiessen - 1 " und stechen an massen gross. Do ward erschlagen in der stat von den kristenlichen rittern man, weib und kindt. Also ward die stat Jherusalem mit grossen nölen von den kristen erobert und gewunnen und aller unrat aus der heiligen stat geworfen. Die todten körper der krislenlichen ritter wurden mit vil klag säligklich vergraben''. Diser gcmclt graf Eckhart ^ kam mit hohen eren wider xu landt 1 Und pailt hernach Graispach 1 und machte da ain grafschaß. Nach dem hirtzlich starb er säligklich an erben und ligt zu Scheivrn' 2 . Anno dnj s 195. [T. 75 h . P. 244.] Nu wil ich euch sagen wider hinder sich, was kiinig under der zeit regierten, und die 5 sich auch herren von Bayren schriben, als ir vor gehört habt von Hainrieh, den man nannt den Vogler uinb des willen: Sachs. Weltchr. da man in an das reich erkos h , do was er mit seinen kindern zu wald 160,31 mit dein kloben voglen gegangen. Zu seiner zeit zugen die U n g e r n 159,24 durch alle teutsche' landt bis in Duringen k ; Sachsen, auch an den ü ßein, das fücgt sich also: Ir habt gehört, das sy vor etwo manig mal in dem land gewesen waren mit dem graf Wernher und Egkharten von Scheyren. Nu zu deil59,l8 Jüngsten vart waren sy mächtigklich in dem landt zu Bayren, Swaben a do B. b gesigen an der stat TL o für sy IL <• in H. ^5° begraben H. f griespach WSL LI. s Die Zahl fehlt; anno etc. H. h erkoszt 1\ erkows 1', erkos W. » deutsche P. k Uüring T. 1 Weitere Ausführung von no. 188, verbunden mit einer Darstellung der Eroberung Jerusalems, die von Ekkeh., Vinc. Bcllov., Gotifr. Vit., WO sie infolge der demütigen l'roxession der Christen geschieht, abweicht. "*'e trifft auch nicht zusammen mit des Annius Viterbiensis Darstellung, welche ich nur kenne aus: Glosa siue Exposilio super Apocalypsim Joannis Viterbiensis ordinis predicatorum Theologie prof. etc. Colonic , . "?< c - 16> auch der Berosus, Antverpiae 1552 enthält nichts Entsprechendes. AK,? Quelle ist Ruedpertus de St. llcmigio, wo auch ein sehr tapferer lutter Calccarius eru-ähnl wird, der, nachdem er viele Türken erschlagen hat, umkommt. Vgl. Cgm. 224, f. 89". 2 Uass er xu Scheiern begraben liege, mag geschlossen worden sein aus der Scheirer Chron., Oberb. Arch. 11, 195: Hainrich ze Landszhut vnd was vor fürsten sind gewesen dye ligend all zu Scheyren. - 144 — und Francken gewesen, heten die landt ser gewüest a , also das Augs- purg und ander vil stet mit in dingen muesten umb ir järlich b zins, die sy muesten geben dem künig von Hungern. Das werte c newn jar. Da aber diser IIa in rieh an das reich kam und der künig 160,1 von Ungern nach dem zinsz sandt, do sandt in«' der künig Hainrich& ainen hufhalzen und erlosen hofwart, für den zins, wann er hett zu dem 159,32 kristenlichen gelauben und under seinen gewalt pracht Behaim und die Marck zu Brandenburg, die paide vor mit den Hungern gewesen waren. Als die Ungern disen )\ sy luffen erschrocken vmb mit hennden lären; es däuchte sie, dass von den Christen Berg und Tal» mit all gefüllet wären. — 145 — zu tod. Das geschrai kam under die haidon, die in dem land umbzugen ; daiumb kam ain söliche vorcht in sy, das sy sich nicht wann a mit der flucht wessten zu bchelfen. Do schickt der hertzog Arnold sein Lohengrin2890 behende potschaft in Bayren, das man in die strass und wasser 0 versatzte'. Das bcschach. Also kamen ir gar lützel wider haim. Disem kt'inig Hainrich ward das heilig sper und ain nagel, der Cristum an dem heiligen kreuz verwundte von dorn kiinig Ruedolf von Burgundj 2 . in den Zeiten martreten die Juden ain Crucifix, von des wunden flos pluet und wasser. Von dem zaichen Hessen sich vil Juden taufen. u Das pluet sieht man noch an dem Podemsee 1 ' zu Ravenspurgc in der Aw in dem closter". Der zeit Überzügen die Sarazenen die Lohengrin 3504 Römer und teten in grossen schaden. Der pabst Johannes pat den kunig Hainrichen umb hilf; der zoch mit ainem her zu Rom, und er bevalch dem hertzog Ornold die zeit alle teutsche landt 0 zu regieren bis auf sein widerkunft 4 , und mit manlichem i streit überwand er die haiden, und umb das krönt in der Pabst zu ainem Römischen kaiser. Und in diseni streit wurden gesehen Sant Peter und Sant Lohengrin 6350 Pauls. Der streit geschaeh" anno domini neun hundert SUehs. Weltehr. neun und sechzigk jar f5 . 159 ' 15 20 196. [T.77«. P.249.J Ich hab in ainer Römischen Lohengrin deutschen Cronicken gelesen, das bei disem kaiser Hainrich ton junger ritter sei in Prabante von frömbder und wunderlicher geschieht komen, der auch in dem streit mit den Hungern grosse manhait begangen hat und noch mer in dem streit vor Rom, und "" er ward pald nach disem jüngsten streit auch wunderlich wider verlorn. Von disem ritter hat man auch gar ain auspüntige schöne hystori, ain michels puech, das auch der warhait gar wol » dann P W; vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 1. 72 c ,l: da was ,, nicht an wann schayden. b Podensee W. <• Ravelspurg T; vgl. -•Cgm. /, f. 6 7-',7: zwe Raffenspurg d mandlichem T. u beschach P, fehlt W. f Anno domini newnbundert Syben vnnd fünffzigistem Jar. Als der kayser starb, zallt man newnhundert newn vnd Sechtzig Jar B W. 8 Brabant P W. ' Dies steht nur im Lohengrin, nicht in der Sachs. Weltchr. Das dd tkich der Abenteuer entspricht dem Lohengrin genauer, indem Cgm. 1, 07"/) der Kaiser die Boten schielet = Lohengrin 2890. — Zu dieser Darstellung vgl. noch. Lohengrin 2921: der Beier herre herzog Arnolt Het da ritterlich verdient der minne solt Do sie die widervart heim »mosten vliehen. " - Cgm. 1, 67 c ,6: Do wardt dem kayser der nagel vnd das spere Von kiinig Ruedolff von Burgundt Zue Nüerenberg mans zaigt mit grosser ere. (Loh. 3S77 nach Sachs. Weltchr. 158,27.) '■' Cgm. 1, 67',7: das man noch sieht am poden see Zwe Raffens- 4 . Purg beym kloster in der awe. (Loh. 3327. 3334 nach Sachs. Weltchr. 159,8.) ' Nach dem Buch der Abenteuer Cgm. 67 c ,5 Hess der König seinen Sohn ütten und Herzog Arnollt xur Beschirmung der Strassen des Reiches und der Gerichte zurück {nicht in der Sachs. Weltchr.) Loh. 3764: der keiser do mit rate liez bi dem lande sinen sun, der Otte hiez. 4137: der Beier herzog Arnolt muoste bi dem lande beliben. '"' Zur Variante: Den Streit mit den Ungern setzt das Chron. Ebers- pergense post. SS. XXV, 869,47 auf 937, ivoraus 957 entstellt sein mag. Quollen und Erörterungen N. F. III. ^ — 146 — geleicht 1 . Wie dem, ich lass sein in seinem werdt umb des willen, das ich nicht warlich auctorem seiner gesta J. Ttturel 9 htib fluiden. Diser ritter hat gehaissen her Loheragrim und man sieht in ^ noch nn verwesen zu Metz 3 , da er zu dem jüngsten herr wardt in dein land etwan genant b Lyzabar (> und ietz genant Lütt-5 ringen 4 . Er ward auf das jüngst von den seinen erslagen von wunderlicher geschieht und nicht mit willen. Chron. Ebersp. 197. / V. 77 h . P. 250.] Man list auch in den Uro nicken der grafen von Sempt'i, die Ebersperg gestift haben, das der graf Eberhart von Sempt bei dem obgemelten streit wider die Ungern mit seiner 10 ritterschaft gewesen sei, und hat ainen künig, genant Sur°, auch Minen Fürsten, genannt Lehy 5 , von den Ungern gefangen und sunst vil der Ungern, die er mit im gefüert hat gen Ebersperg, von der zwayer klaider er genomen hat fünf pfunt goldes 6 und ettwo vil silber, hat daraus zu seiner stift Ebersperg kelch, kreutz und sölich gezierd 15 lassen machen. Nach dem hat man gross lief grueben gegraben und die Hungern darein geworfen f also lebend und sy mit ertlich und stainen verfüllt und sy darinn also ersteckt ^ 7 . Sachs. Weltchr. 198 [T.77K P. 251.] Anno domini newn hundert sibenzig 8 160,26. 161,1 Ott der gross, des Hainrichs sun, kam an das reich, und sein brueder20 Hain rieh belaib hertzog in Bayren. Dieser Ott nam zu frawen des künig von Engelland tochter, genant Odiena 9 . Der zeit was ain hertzog in Bayren, genant hertzog Hain rieh von Prawn- :l Ir P. h genennt P W. c Lysabar T. ,l Sempp T f Sennt W. 25 « Surr P. f gewarffen T. g versteckt P. 1 Diese Bemerkung bezieht sich offenbar darauf, dass Füetrer in der Uebereinstimmung des chronikalischen Teiles mit der Sachs. Weltchr. den Wahrheitsbeweis findet. In letzterer ist Lohengrin nicht erwähnt. ' 2 Eine zweite Fassung der Lohengrinsage steht im Jüngern Titurel30 ed. Hahn, Quedlinburg 1842, Strophe 5918 ff. Füetrer benutzte eine dem Druck von 1477, wo die Sage 450",1 beginnt, nahestende lldschr. Den Inhalt hat er in Verse gefasst im Buch der Abenteuer Ogm. 2, 72& i l-73°,L ;l J. Tit. 5961: Gebalsmet lit er nach vil wol zu sihte. Metz ist nur hier als Ort genant; vermutlich hat sich Füetrer für berechtigt gehalten, 3& die Hauptstadt des Landes zu nennen Im j. Tit. 5961: Ein Idoster wart gebowen, da man sie beide sarekte. Buch der Abenteuer Ogm. /, 7H C ,1: Im lande zu Luttringen Ain Idoster ward erbauen; Mit ainem pfenning dingen Mag ainer wol, wer si pegert zu schauen. 4 .1. Tit. 5918: kasperie; im Druck von 1/77, 450 u ,l: herzogt um ,( lyzaborie. — J. Tit. 5960: Lvtringen siz al da durch in benanden. [ ' Chron. Eberspergen sc SS. XX, 12,6: Sur regem et Leli ducein. (i Ibid. 12,11: tres libras auri. 7 Chron. Eberspergense posterius SS. XXV, 870,4: reliquos Ungarns . .... in foveam profundissimani preeipitant et detrudunt terraque li) cooperiunt ac suffossant. 8 Die Hdschrr. der Sachs. Weltchr. haben 937, aber auch noch verschiedene Zahlen zwischen 932 und 985. Andreas ~j2 7,:>8 bietet die Variante 907. ^ ■♦ Sachs. Weltchr. 162,31: Odgeve. Füetrers Vorlage hatte wohl Odjeue. &> — 147 — sweigk", das in raüeterlich mit erb angefallen was 1 . Der selb Hain rieh nam ain Vering und macht da ain purgk. Er sclmef die strass, die vor alle 1 ' zu Vering für gieng, zu dem Münichhof und machte da ain prugken 5über die Yser der end, da ietz Munichen ligt, und machte da ainen markt und prach ab die prugken zu Vering. Disen gewalt klagt der bischof Albrecht 0 von Freysing dem kaiserOtten; der schlief die strass widerumb gen Vering. Das' 1 belaib ain zeit. Diser kaiser Ott kriegt in wolischeu landen und Andreas 018,29 10 tet in vil ungemachs. Er vieng iren künig Pringerum «, sandt in in Bayren, da er nothaft genueg erstarb. Er strait auch mit den Andreas 617,36 Hungern; die wolten sich wider in die land gericht haben. Er gesigt in an Sy lagen mit grosser macht vor Augspurg; do kam hertzog Conrat 8 von Bayren und graf ZuValay etc. an sy mit klainem 15her durch pet des kaisers. Do was graf Diepoldus, der ain brueder sun was des heiligen bischofs Sant Ulrichs in diesem streit, und der strait gar zumal ritterlich. Sy praehten die Hungern zu der flucht, der an massen vil erslagcn ward. Zwen gebrüeder des künigs von Hungern fluhen und wurden zu Regenspurg gefangen und auch 20 paid an ainen galgen erhangen. Doch wurden hertzog Conrat und graf Diepold so ser wundt, das sy paid pald darnach auch stürben. Der hertzog Geyselprecht von Luttringen, des selben kaisers Sachs. WeUehr. swesterman, und hertzog Eberhart von Swaben kriegten auf den 101,15 27 kaiser, der die zeit lag vor Friesach. Nu was ain herr bei dem 25 kaiser, der was auch sein mag, genant her Conrat der wais; den schickt der kaiser mit ainem her wider die ietz genanten fürsten. Ains tags kam ain priester ser betrüebtcr für das her des benanten her Conrats; der fragt den priester, was sein botrüobt inainte. Er sprach: man hat mir mein pfärd genomen in des hertzog Geyselprechts her. 30Her Conrat fragt, was ir beginnen im her war. Der priester sprach: Sy essen, trincken, singen und sein f frölichs muets. An stund schlief her Conrat, das sich all die seinen verwappenten; mit den überviel er das ungewarnet und unberait her zu streit. Ee sy sich zu der were richten, was ir ain gi'oss tail erslagen. Do ward hertzog Eberhart von Swaben 35 erslagen s ; hertzog Geyselprecht von Luttringen ward in den Kein gejagt; do ertranck er inn h in seinem harnasch. a Prawnschwig PW; vgl. Buch der Abenteuer Cgm. 7, f. 35 b ,l : prawnsweygk. '» so alle Hdsohrr.; alle später xu alten (altem?) geändert T. ü In T später geändert xu Lambrecht (obijt anno domini dcccc. Ivij; rexit 40 xix annis). J Des T. " perngerum E, Perageruru W. In T später übergeschrieben berengarium. f seyeu /'. K hertzog Eberhart .... erslagen steht hinter harnasch T. h inn fehlt T. 1 Gemeint ist Heinrich der Löwe, der nach seinem Sturze 1180 nur woc/j seine von mütterlicher Seite stammenden Allodialgüter Braunschweig *°imd Lüneburg behielt; vgl. Cronica Dueum de Brunswick M. G. Dt. Wir. //, 582,5: Hinricus Catulus de Ghertrude filia regis unica genuit Hinricuni Leonem, (jui ex patre duos ducatus Bawarie et Saxonie ob- tinuit, ex matre proprietatem in Brunswigh possedit. " Andreas!678,3. Es war vielmehr Conrad der Kote von Lothringen. 10* — 148 — Andreas 618,36 199. [T.78*>. P. 253.] Diser kaiserOtt hct an ainem ostertag Königsh. 420,1g mit vil seiner fürsteo ain convivium *. Do was ain junger fürst, ain kind, an seinem hol"; der nam in seiner kinthait ain essen von dem tisch. Do slueg der truchsäss das kind mit ainem stab auf den köpf, das 68 SerplÜett 1 . Das ersach des kinds znchtmaister, slueg den 5 truchsässen an stund zu tod. De> erzürnt der kaiser, sprang auf in zorn und schlief den auch zu tödten; so lauft er an den kaiser, warf in under sich, woll auch in ertÖdt haben. Man nam auch im den kaiser kaum von seinen henden. Als man den kaiser rechen wolt und in erslaben, der sprang b in ain kemnaten. Als man
  • 9. Füetrer benutzte das Mhd. Gedicht p. 15-125 und das Volksbuch p. 229-305. Vgl. xu diesem ersten Satze auch Sachs. Weltchr. 162,31 und oben no. 198. 4 Bei Andreas 621,42, welcher der Lateinischen Prosa, Haupts40 Zeitschr. 7, 193-252 folgt, heisst der Vater Ernsts mich Ernst, ebenso im Volksbuche (bei Bartsch 229), welches auch auf der Prosa- beruht. Das Gedicht nennt den Namen des Vaters nicht {15,45. 16,60: sin vater). Um SO mehr hielt sich Füetrer für berechtigt, Kbran 76,32 (II W) zu folgen: wiewoi kinig Heinrich zu der ee hett irawen Adelbaidis, die4ö ain tochter was hertzogs Arnolden von Bairn. Diesen kinig Heinrich nimmt er für den in no. 198 genannten hertzog in Bayren, genau I bertzog Hainrieb von Prawnsweigk. - 149 — 201. / T. 79': P. 258.] Nu, als ich gesprochen hab, was der Herz. Ernst kaiser dem jungen hertzog gar gcnedig; daruinb ward in a pfaltzgraf '> 26,627. 235 Hainrieh gar gehässig. Nach etlicher zeit kam diser pfaltzgraf zu __ dem kaiser ainer traurigen gestalt, des der kaiser etwas befrömbt und •''fragt, was sein so betriiebts angesicht mainct o. Er sprach: die sach ist mir vast swär zu sagen und doch swärer zu verfielen & ; doch so War es aller unleidcnlichist, »in fürgenomen übel zu vollbringen. Der kaiser fragt fürbas an ablassen, das im doch der pfaltzgraf verzoch zu ainer raitzung. Zu dem jüngsten sprach der fcrugenhaftig• fürst: Herr, 10 grosse trew zwingt mich, das ich auch diss übel nit verhelen mag. Ich sag euch fürwar, das Ernestus, dem ir vor allen menschen vertraut, der hat betracht ewren gäben tod, ob das mit grosser weishait nicht 'inderstanden i wurd der mainung. Im sind durch euch all forsten günstig; auch pin ich das mit den andern gewesen, bis der zeit, das 15 ich warlich pin erinnert seiner untrew. Diss betrachtt, als euch not ist. Der kaiser nam die red zu hertzon und mit trawrigem scuf/.endom gemüet sprach er: 0 du ungetrewer Ernestus! Nu hab ich dir aller meiner eren, lebens und guets vertrawt und hab dich mir zu ainem lieben sun erkoren. Ich hab auch dich geerct und lieb gehabt vor allen mannen. 0 du 20u_ngüetiger jünglingl Ist für sölich mein trew dir getan das mein widergclt, das du mich so erpärmklich woltest ertöten ? Disen worten volgten nach vi! haisser zacher seiner äugen. O liu ungetrewer s, be- trogner pfaltzgraf und arger Verräter; dise dein verrätnüss zirabt für war deinem edlen nam, stam'• nicht; du soltest pillich betrachten die so eer deiner vodern, die dise fürpüntig herschaft der pfaltz' nicht mit sölicher betrogen ha i t k erobert haben. Was hat dir dein herr, der frumb kaiser getan ? Ich swaig des unschuldigen frumen fürsten, das du sein fi'ölich gemüet, hertz und angesicht also jämerlich betrüebt hast! Der ungetrew fürst sprach, als ob er es aus ainem getrewen mitleiden tat: w Herr, ist das mit ewrem willen, so will ich in darumb aus seinem land v ertreiben. Umb disen seinen ungetrewen rat danckt im der kaiser hoch '. Er schlief im zue leut und erwegte all fürsten des reiehs über den unschuldigen fürsten Er n es tum. Also zoch der ungetrew pfaltzgraf, der doch sein geporner mag was, in alle die herrschaft, die er mit seinem au erb besass; er hergt das und verprannt, was sich nicht erweren moeht. Do wesst der edel unschuldig fürst nicht von kainen dingen diser ver- rätnüss. Des Unwillens betrüebt auch sich die edel kaiserin an massen s cr und kund doch des kaisers zorn kainen weis gestillen, noch kund die sach der misshandlung nicht innen werden ln , an das sy erfuer, das 40 in der pfaltzgraf» verraten het. Als aber Ernestus innen ward, das in der kaiser hergte, verschraib er seiner mueter, das sy im verkündte, war mit er des kaisers huld verloren hett, auch das sy im gelait für den kaiser gewunn, so wolt er sich vor im entreden und unschuldig machen. Wie sy sölchs vor dem kaiser gert o, so half es alles nicht. Als sy *" irem sun Ernesto sölich unablässig ungcnad des kaisers verschraib a im W. i> pfalluntzgraf T. c maynung T. '1 verhellen P, Herhalten W. o tugenthaftig P. f vnderkuinen PW. g vngütiger P W. " namen noch stamen /', namen vnd stamen W. i verpüntig herschaft der pfallntzgraf T. k sollichen bctrogenhaitten T. 1 Was hat dir °0 dein herr, der frumb kaiser .... hoch fehlt P. Die Lücke ist vom liubrikator durch xwei rote Kreuze bezeichnet. Offenbar fehlt hier ein ergänzendes Blättchen. m so alle Hdschrr. " pfalluntzgraf P. ° begerte W. — 150 — und kund auch nicht die ursach seiner migshandlung erfaren, dann das in der pfaltzgraf gen dem kaiser versagt hett, do wesst sich der edel fürst nicht zu behelfen oder dem kaiser vorzesitzen in seinen stetten oder slössern in Bayren, wann hertzog* Ha in ri cli ab dem Norigkaw, von dem ir hernach werdt hören, torst im auch5 nicht gestan des kaisers halben. Doch so gelaitt er in mit gewalt in das land zu Prawnsweigk. Da sass auch er mit ritterlicher wer dem kaiser mit gewalt vor 1 . Als aber Ernestus das Jandt zu Bayren geraumbt hett und mit im sein getreuer mitgesell graf Wetzilo, das nam er im zu hertzen, das im das im- 10 verdient an alle schuld widergieng, und vernam, das im des ain ursacher was gewesen der pfaltzgraf'' 1 Hain rieh., gedacht er bei nam zu sterben oder aber sich zu rechen. Er nam ain wenig (\va % seinen zu im, mit den rait er zu Speyr, und er liess sich niemant erkennen. Er liess die seinen vor der stat; er rait zu des kaisers haws, der die zeit hof hielt 15 zu Speyr. Ernestus kam auf das palast, und er erspecht, das der kaiser sunder mit dem pfaltzgrafen a allain was, so get Ernestus unerschrocken zu in, und er zoch von stund sein swert, loff an den pfaltzgrafen », sprach: Du ungetrewer Verräter! Du solt deinen verdienten Ion von mir entpfahen. Mit dem slueg er in vor dem kaiser 20 zu tod. Mit dem wolt auch er an den kaiser sein; der entloff im in ain capellen. Zu hant, ee das man sein gewaret, was er auf sein pr'erd komen und geswind für die stat' 2 . Mit dem kam das geschrai under das volk. Der kaiser clagt die getürstigen misshandlung allen fürsten. Do ward ain gross geschrai, und alle, die nur zu reiten hetten, Sprüngen 25 auf ire behende pferd durch nachjagen. Das was et^ gar verlorn. Alsoc sass er dem kaiser vor mit gewalt zu Prawnsweigk. [Hec Coronica Ottonj episcopo Frisi ngen d ;! .] Herx. Ernst 202. / T. 81«. P. 261.] Nu list man gar ain frömbde und hübsche 48,1853. 250hyxtori von disem fürsten, wie er zu dem heiligen grab fucr und von 30 ungestüem der graussamen fortunen des meres zu vil nöten kam; wie es im in Grippia gieng; auch wie er zu dem Magneten per g kam, da er alls sein volk bei verlos bis an sechs man, mit den kam er von a pfalluntzgraf P. i> da was er P, des was er W. o Aso T. d Hec Coronica . . Frisingen fehlt T. 35 1 Statt der Fürbitte des Fürsten im Gedichte p. 34, v. 1093 steht im Volksbuche p. 244 das Ansuchen um Hilfe, welches Ernst an Herzog Heinrich von Sachsen richtet. Dieser führt ihn nach seinem Wunsche unter dem Schutze von 5000 Mann in die vom Kaiser belagerte Stadt Regensbury und wieder heraus. Nach Andreas 614,31, Ebran SO,27. 40 86,8 kam Füetrer daxu, Heinrich von Hachsen in H. ab dem NorigkäW xu ändern. Das gegen alle Wahrscheinlichkeit verstossende, im Gedichte nicht enthaltene Geleit nach Regensburg macht er xu einem Geleit nach Braunschweig, wohl vermutungsweise statt: an di ende seiner sichern bewarnunge. Volksb. 245,27. Dem Gedichte folgend, welches die Fürbitte & der Fürsten vor der Rache am Pfalzgrafen erzählt, stellt Füetrer dieses Geleite auch voran. 2 Im Gedichte und im Volksbuche ist Wezilo auch dabei. Diese nicht zutreffende Quellenangabe ist wohl nur aus dem Schlüsse von no. 202 genommen worden. 50 — 151 — dannen, das in die greifen dannen füerten; auch wie er den stain Unio 1 gewan; wie es im in dem land Arimaspy ergieng, do er mit den leulen mit den langen oren, auch den plaffücssen und den risen strait; wie er bei den Pigmoyen mit dem gefügel strait, darnach 0 mit den Moren strait und allzeit und in allen nöten sein getrewer f rennt" Wetzilo, der graf, bei im was; wie sy zu dem heiligen grab und wider zu landl kamen. Die ietz ain wenig berüert hystori kau ich nicht namhaftig vinden. Ich wil niemant in seiner geschrift nicht strafen; aber umb das, das die rechten "M'ron isi sten nicht davon sagen, als Ott, Bischof von b Freysing oder ander, die doch sovil sagen, wie oben gerett ist, so wil auch ich die übrigen wort in der vederen lassen beleiben. Mit dem sei auch niemandt verachtt. 2ü:S. [T. 81 b . J'. 262.] Wie dem allem, hernach ervorseht der H. Ernst ^'kaiser unzwei feil ich <• des fürsten Ernesto d Unschuld und nam in mit Volksb. 803,2 Bundern grossen genaden wider in sein huld, satzt in wider an seine erb. Diser kaiser Ott starb, als man zalt von der gepurd Cristi tansent zehen jar 2 und ligt zu Maydburg und bei im sein tugenthaftige heilige fraw Adelhaydis, das sy paide gestiftt 20habeno ;i . Von dem gar ain sunder und lustige hystori 4 geschriben ist, die ich umb der ktirtz willen vallen lass. 204, [T. SP'. P. 263.] Item tausent aindlef jar kam Ott, Sachs. Weltehr. des grossen Otten sun an das reich, den man nanntf den roten. Er 165,3 ward der Ixxxxj kaiser von Julio. Der künig Ludwig von Frank- ^5 reich kriegt mit im umb das hertzogtum zu Luttringen. Ott behueb es manlich. Er strait vor Rom mit den haiden von Africa, slueg ir e auf dem mer sovil tod, das es ane massen was; doch so ward auch er mit ainem lflppigen pfeil geschossen, das er pald starb, und ligt zu Rom; Andreas 622,38 und bei des kaiser Otten zeiten list man, das von den seen, genant ' "Meodide, von des wassers wegen ain hertzog komon sei, dem der kaiser Ott vil hersehaft auf dem Norigkaw verlihen hat. Von dem selben Ernesto sein'' komen die grafen von Oastel und die von Sultzpach. 205. [T. 81 >>. P. 2(1-1.] Anno domini tausent zwailizigk jar SUehs. Weltchr. Otto der dri11 kam an das reich, der lxxxxij kaiser von Juli o. Als der loö,3o "noch junck was, ward er bevolhen dem bischof Praun von Köln, der des ersten Otten brueder 6 was. Diser bischof straich' in ains mals " frflndt P. b zu P W. c vnzweiffnlich T, vnzweiflich P W. '' so alle Hdschrr. ° liabent W. I nont T. B er T. h sey T. • strich T. 1 Der unio kommt im Gedichte nicht vor. ' J 0 2 Volksb. v. H. Ernst, 231,30: 971. Sachs. Weltchr. 165,3 = Andreas 40,14: 075. (Otto III. starb nach Andreas 43,12 1001. Sollte 1010 daraus verderbt worden sein'?) 3 Sachs. Weltchr. 164,32. Volksb. v. H. Ernst 231,21. Andreas 619,0. Ebran 82,13. Die Grabstätte Adelheids wird in diesen Quellen nicht erwähnt. *5 4 Gemeint ist das oben erwähnte Volksbuch vom Herzog Ernst. '"' Sachs. Weltchr. 166,1: ward bevölen deme bischope Brune, sines vader vedderen (omen). — 152 — mit ainer nieten. An stund loff er und pracht ain tods kind und legt es in sein pett an sein statt. Als man morgens das a fcod kindt vandt, wolt allermänigklich wänen, der bischof hiet das kind zu tod geslagen h . Der bischof machte zumal grossen iammer, wann im was das reich geaignet c ; und in diser grossen clag gieng er herfür und sagt, das er 5 es dem bischof zu schrecken (1 hiet getan, umb das er In hiet 0 geslagen. 166,15 Diser Ott gewan Prandenburgk und alle windische landt. Zu seiner zeit regnet es körn in Hyspania als auch das ausweist die Andreas 620,18 Cronica Sigisberti f '. Diser Ott satzt von erst die siben kurfürsten. Andreas 619,27 Er hett ain verlewmbte, unkeusche frawen; die gerte das zu ainem 10 grafen, das er bei ir lüg e, des der graf durch ain nicht wolte tuen. Umb das berüeft sy in vor dem künig, er hiet sy gepeten unerlaubter seiner begird mit ir zu volpringen. Umb des willen Hess in der kaiser in seinem gähen zorn enthaupten. Der graf schickt nach seiner frawen, pat sy, das sy unerschrocken für sein Unschuld gerichte, und nach dem, 15 als der kaiser ainer zeit zu gerichte sass gab die fraw ainer junck- fraweil 2 irs mannes haupt, pat sy vor dem kaiser sprechen, wes ain man schuldig war, der disen menschen unschuldigklich ertött hett Die jungkfraw trat an alle vorcht für den kaiser mit sölichen Worten, als ir bevolheil was h . Als aber der kaiser diser junck-20 frawen red und clag vernam, sprach er »: Für war, der den menschen, als ir sprecht, an alle schuld hat umb sein leben pracht, der ist auch selb wirdig des tods. Do stuend des grafen fraw an dem ring, sprach: kaiser, du hast wol gerichtt, wann du pist es selb, der es getan hat. Er ist gewessn mein herr und gemachel, den ir durch die verrätnüss25 ewrs weibs unschuldigklich ertött habt, umb das er irs willens ir nicht volgen wolt. Das wil ich gerichten, als wie es ewrs hofs recht ertailt. Als sy gericht hett, peinigt der kaiser sein frawen, das sy sich der schuld bekannte. Do liess sy der kaiser lebentig vergraben, und k starb an erben. Sachs. Weltohr. 206. [T. 82b. j\ 266./ Als man zalt von der gepurdt Oristi30 167,18 tawsent achtunddreissigk jar, kam an das reich hertzog Hai nrieh von Bayren; der hett zu frawen die häiligen Sand Künig und 8 « Die beliben paide keusch pis an ir endt. Der kaiser schuldigt sein 168,2 frawen des eepruchs, darfür gerichtt sy mit dem glüenden ' eisen. Er 167,24 pawte das bistumb zu Pabenberg, da auch er und sein heilige fraw 35 Sant Künigund 4 begraben ligen. Er hett ain swester genant Geysl, die gab er künig Stoff an von Ungern. Der selb künig Steffan ward getauft m zu Scheyren und ist der künig Steff an, bei des grab Got noch grosse zaichen tuet. a des T. b erschlagen P. c geaigent P W. d zu erschrecken T. «/ e het P W. i Sigisberto P W. e läge P, lege W. h waren P W. ' er fehlt P. k V nd er P W. I glüendigen P W. m wann all vnngern pis der tzeit hayden waren fügt ein W. 1 Sachs. Weltchr.: in Haspegowe. Sigisbertus SS. VI, 353,14: Fertur annonam pluisse de caelo in Hasbanio. Vermutlich hat Füetrer die Stelle samt Zitat genommen aus Vinc. Bellovac, Spec. hist. lib. 25, c. 97. 8 Nach Andreas g< ht die Witwe selbst. Füetrer wird die Acnderung für nötig gefunden haben, um die Ahnungslos ig keit des Kaisers natürlicher erscheinen xu lassen. 3 Vgl. Nro. 189, xweite Bearbeitung. Lohengrin, str. 753, 4 Dies nach Andreas 621,22. b0 !:> 153 207. [T. 82K F. 267./ Anno domini tausent ains 1111(1 füllfzigk 1 Sachs. Weltehr. kam Conrat von Swaben an das reich; wider den kriegt Hainrich 169,34 sein brueder. Den vortraib er gen Ungern. Nach dem gert er genaden. Diser kaiser - satzt ainer zeit seinen stuel zue dem mer und sprach: 171.2 seid ich dein auch durch Gotts verhengknüss gewalt sol haben, so beweis 5 auch mir dein gehorsam. An stund schoss ain stram wassers im in sein schoss. Do sprach er: Aller kaiser und künig gewalt ist ain nicht« wider den' 1 gewalt gottes. An stund nam er sein kaiserliche krön und satzt die ainem crucifix auf sein haupt. Diser kaiser ver- 171,6 schied iämerlieh zu Urtricht ob ainem tisch und ward gefüert zu lOSpeyr; da ligt er begraben. Anno domillj tausent fünf und fiuifzigk jar. 208. [T. 83». P. 268.] Item tausent sechsundfünfzigk o jar 3 kam Sachs. Weltohr. Hainrich künig Conrats sun an das reich und was der fünf und 171,23 newnzigist 4 kaiser von Julio. Den weichte zu kaiser der'' pabst 15 Clemens, den er gesetzt bett, wann der zeit kriegten ir drei umb das pabstum. Diser kaiser gieng ains tags für ainen zimmerman, als er 172,9 arbaitt; do wag bei im ain kindlein, das spilt mit den schaitten und legt mit den selben schaitten disen vers: Dominabor a mare usque ad mare; diss spricht zu teutsch: Ich wird hergehen von dem mer pis zu 20 dem mer. Diss beschach « auch syder f , wann er wardt hernach S pabst z 'i Rom, und er was der sibent Gregorius. Bei dises kaisers KSnigsh.430,27 weiten vand man zu Rom ain grunft \ in der lag ain ris, der hett ain wunden, die hett nach der lang fünfthalben schucch; zu seinen haupten stuend ain prinnende lucern. Diss liccht kundt kain man erleschen ■25 mit kainerlai veucht; zu dem jüngsten kam ainer und stach ain löchlein under dem fcurlein durch den zachen des liechts. Als pald der luft das löchlein durch gieng, an stund verlasch das Hecht, und niemant kundt es wider anzündten; und diss licht hett ob tausent jaren ge- pi'unnen 5 . Auf des risen grab stuend geschriben: Hie ligt Pallas "^OEuandrei, Sun von Laurente, den des Ritters Turno lantz hat ertödt. Bei dises kaisers Zeiten zoch bertzog Welfo von S waben, Andreas 625,35 hortzog Hainrichs von Bayrcn brueder r ', zudem heiligen grab, und erstarb in Cypern^; und sein gepain ward gefüert in das closter Altdorf 1, das ietzo genant ist Weingarten, das er auch erpawen m hat. " a ist nicht '!', ist vernicht W. h der P. " In T später geändert xu Tausent xlvij. d der fehlt T. ° geschach T. ! seyder P W. * hernach fehlt I' W. h gruft P W. i ef andre W. k Zyrern F. Alltarf T. m das ist Weingarten vetzund genennt, das er auch gepawon P W. 10 l Sachs. Weltchr.: 1025. 2 Ein Missverständnis. Die Sachs. Weltchr. erzählt dies von Knut van Denemarken. :l Siichs.Weltc.hr : 1040; die Hdschr. 3 (Wien 2692; bei Massmanii w', *» bayerischer Sprache, mit 1. und 2. bayer. Fortsetzung, geschrieben im 40 IB. Jahrh.) liest aber 1056. 4 Sachs. Weltchr.: de 86. van Augusto. 6 Dieser Zusatz findet sich weder bei Königsh., noch bei Andreas, Uiron. gen., Pez Thesaur. IV, 3,385, noch in anderen Quellen. 5( . . G Vgl. Andreas 625,-1. Sachs. Weltchr. 175,7: De keiser Heinric Jee do dat lant to Beieren dorne hertogen Welpe, des broder was de nertoge Heinric, 154 Auch ha1; diser Weifo gestift Staingaden, Raitenpuech, Polling 1 und Altomünster etc.*. Diser Welfo Hess auch ainen sun, genant Wolfo, von dein hernach gesagt wirtb 2 . König8h. 435,7 209. [T. 83*>.] Item diser Hainrich, von dem ich Letz gesagt hab, pracht seinen snn mit willen aller kurfürsten an das reich. Der 5 434,4-0 hiess auch Hainrich. Bei des /eilen ward gar grosser irsaJ in der Oristenhait wann es waren /wen päbst: Leo und Gregorius; ie ainer verpien <• den andern mit all seinen nachvolgern. Zu dem jüngsten verlrail) der kaiser mit aller kardinal und bisehol' nrtail Gregorium 435,17111 das eilend 11 Diser kaiser vieng seinen vater, den eitern Hainrich; 10 der starb auch in der gefängknüss d . Andreas 623 17 210. / T. 83 b . P. 270.] Jlie knm ich wider an kaiser Hainrich, der Pabenberg gestift hat. Der hett ain nifteln, genant Gisi La, die e gab man Ornolfo von Swaben. Das geschach f gross wider iren willen; doch gepar sy bei im zwen sün: Ernestum und II erman nuni. lf» Als Ornolfus starb, do nam sy den kiinig Conrat; von dem kam der drill Hainrich und von dem der viert und fünft Hainrich, die all nach einander kaiser wurden, und sy Ligen all zu Speyr begraben und ir Epitaphy stet: Filius hie, pater hie, avus hie, proavus iacet istic Dise herschten von dem ersten Hainrich pis auf Lothar in m bei 20 hundert jaren. Andreas 626,2 211. [T.83.II*. P.270J Item bei des fürsten Hainrichs Zeiten, der ain römischer kaiser was, was ain hertzog zu Amertal genant Otto, der zu Gas teil begraben ligt. Diser hertzog Ott gab sein tochter, genant Sophia, dem graf Berchtold von Andechs; bei dem gepar25 Fund. Diess. 4 sy zwen sün und drei töchter. Ain sun ward genant Otto; der ward ain bischof zu Pabenberg; so hiess der ander Berchtold; der ward marggrafzu Esterreich. Die ain tochter Mächild e, die ward abtissin zu Oettlstetten. Die ander hiess Eufemia, ward abtissin zu Altomünster*». Die dritt hiess Gisila; die ward geben ainem hertzogen 30 vom Perg. Berchtold, marggraf zu Isterreich und sein gemache! Iiaw Hadwig geparen zwen sün und ain tochter. Der ain sun hiess auch Berchtold, ward hertzog zu Märhern. Der ander hiess Popp» ward nach 011 on e obgenant bischof zu ßabenber g. Frau M ä chi 1 d, die ain tochter, ward geben ainem grafen von Görtz. Diser nagst'35 a Staingadem, Raitenpuech, Pollingen vml Alltenmünster etc. P. und Altenmünster fehlt W. In II ata Bernde: auch altmünster. h Diser Welfo . . . wirt fehlt T. c verpänt T. «1 Absati 209 fehlt /'. <> die selben VW. f beschach P. & Machiild Pmächthild W. '• Altenmünster P W. 40 1 Die Gründung von Polling schreibt Andreas 28,11, den Fundationes folgend, dem Tassilo x,u, ebenso Ebran 5 7,14. 2 Ebran 100,8. : * Dies nur in der Berliner, Strassburger und Giessener lldsckr.', v ( ß- Königsh. 434, Anm. xu Zeile HO. — Der Gegenpapst ist bei Königsh» 4® nicht genannt: Fiietrcr setzt irrtümlich Leo, Gregors Vorgänger, statt Clemens III. 4 De fundatoribus monasterii Diessensis SS. XVII, 328,34. Andreas nennt, der Kastler Keimchronik folgend, als zweiten Sohn Fridreich zu Amertal. — 155 — gemelt Bercbtold nam zu frawen frawen Agnesen» von Oester- i'eich 1 , die im gepar fünf sün und drei töchter. Der sün ainer liiess Egkunot 2 , der ward ain patriarch zu Aquilegia; Cerenbertus 8 ward auch bischof zu Babenberg. Ott belaib hortzog zu Märhern. 5 Hainrieh ward marggraf zu Isterreich. Hainrieb der jünger wardt hernach Römischer kaiser 4 . Der töchter aine hiess Ger - drawt h ; die wardt geben künig Andre von Ungern. Die hat bei Gen. Ottonis* dem gepert die heiligen Sant Elsbethen, die da vermächlet wardt hernach 0 dem heiligen Landgrafen Ludwigen von Türingen«! etc. 10 Die ander toohter, fraw Agnes, ward vermähelt dem künig von Franek- Chr. Andechs* reich. Die selb künigin durch sunder gnad, die sy zu der herschaft zu And ex hett, schickt sy ain zwyfachs zwey von der krön, damit unser lieber herr Jhesus Christus gekrönt ward, an dem man noch heut all karfreitag wares pluet sieht, wann es ward ir vor verkündt in irem !ö andiiclitigem o gepet. Die dritt tochter, fraw Hadwig, ward vermähelt Ghron. Diess. ainem hertzogen aus der Slesy. Diss bab ich darumb gesetzt, 330,26 das die liny an disen zwain fiirsten Ottone von Amertal, bertzog auf dem Norigkaw, und Bercbtold, der die grafschaft index ererbte, wann nämlich die grafen vor 2 °disem graf Bercbtold nicht der liny oder pluets von Bayren gewesen seyen, sunder mit dem hertzog Naymis bei den weiten des grossen kaiser Karls, als vor geredt ist, sind in dise land aus Franckreick komen, und diso liny mit den gemelten fiirsten ausgangen ist'. 25 » Agnes PW. b GedrawtF. o hernach fehlt P W. ä DüringenPPT. * andächtigen PW; vgl. no. 124: zu seinem erdachtem valsch. f vnd dise liny ist mit den gemelten fiirsten ausgangen T. 30 1 Ibid. 330,5: Agnes ducissa Meranie. ! Ibid. 330,18: Pertoldus Aquilegiensis patriarcha (f 1252). :l Wohl nur entstellt aus Ekkebert Babenbergensis episeopus (-j- 1237); v äl 331,19: Ecbertus, mit der Variante Erbertus. 4 Diese sonderbare Angabe fehlt in der Quelle. 5 Genealogia Ottonis II. Ducis Bavariae SS. XVII, 376,38. 377,14. y r " Chron. der Herren von Andechs, Cgm. 393, f. 10«: Hie ist ze jnereken aber von der kunigin von franckrich, die gehaissen ist die heilig sand Agnes von Anndechs, der ward ze Anndechs in der Capellen ')i irem gepett uerkundet von ainem marterpild, das sy kunigin zue b'anckrich solt werden, darumb solt sy das pild kronnen mit der kröne, ... '- aniit vnnser herr gekrönet ward selben; des pegert dasselb pilde von irr. die selb kunigin was also heilig, das sy zue franckreich gedacht gein Anndechs, als ir uor verkündet was, vnd kniet für die chron nider zue '■"anckreich vnd pegert der genaden gotz ains tails der krön, damit vnnser lieber herr gekronet ward, das man vand ligent bey der chron am zwifaches lediges zway, das von der /10 1 '] Heiligen kunigin von franckreich dahin gein Anndechs gesaunt ward, das noch heut da ist, uauon gar grosse zaiehen geschechent, das man alle karrfreytag pluet Vfirb sieht, das mänichlich an dem selben tag wol sieht, der darumb kutnbt, fursten, herren, pfaffen, layen, Keichs vnd arms, vnd sunderlichen hertzog Ernst auf den selben tag auch sichtichlichen gesechon hat. — 156 212. [T. 83. UK P. 273.] Ich hat) in der ietz geredten hystory, die ich gesagt hab von den grafen von And ex, auch wie sich die selb liny von dem gemelten graf Bereh- told endet an dem letzten IIa in rieh. 213. [T.83.IP. P.273J Nu sag ich euch von den 5 andern herren, die aus dem kun H oder gesiechten der Andreas 624,18 S c ll Cy r C r kumen. Zu den Zeiten ] > kaisor Hainricha von Bay ren, derc Babenberg gestift hat, was Hain rieh hertzog in Bayren, ain ene ) erweit. Der (Jon rat ward künig von Jerusale m*. Er hett zu weib hertzog Otten von Bairen tochter, genant Elisabeth; die hiess man Nur künigin von Jerusalem. Diser künige Hess Conradiu in '', an dem auch dise liny endet. 21 (i. IT.85«. P. 277.] Nu sag-ich widerumb von disem 3 0 kaiser Friderich obgemelt, nach dem und brueder Friderich v on im setzt in seiner Cronika, als er schreibt von dem Regimen der Päbst und Kaiser 5 , sagt, das er in dem anfang a swertz PW. i' in fehlt T. o Dj se r Conrad /' W. c<> xvj<> und was daran vierthalbs und dreyssigk jar und starb von dem gift an dem tag L u c i e & . * hergte P W. h völlig T. c swertz P W. d Düring P W* o verfurt vnd betrogen hetten P. f wollten nachvolgen P, wolten volgen W» '& k haben T h gemains /'. i Mär PEW. kM<>coijo W. 1 Bei Pez, Thesaurus Anecd. IV, .?, col. 529: quamvis primuni leges optimas pro libertate Ecclesiae et contra haereticos ediderit, postea tarnen Ecclesiam . . . laniavit. Ideo lnnocentius quartus . . . ipsuifl Imperial] dignitate ac nomine spoliavit . . . Praelatos ab Kcclesiarum 4 regimine destituit, cruces aureas, thuribula ])retiosa et calices, pannofl aurifrigatOB et sacros Ecclesiarum thesauros diripuit, Clericos angariis alflixit . . . Preterea iniquitatem in Ecclesiam locutus est, ponens ' ll caelum os suum. Dixit enim audiente Heinrico Landgravio . . . Thurin- - giae etc. Das Folgende bei Leidinger 61,19. ' 2 Vgl. no. 215 und Sachs. Wcltchr. 247,20. :1 Ein Gerücht schrieb die Verfasserschaft der Schrift De impostura religionum dem aufgeklärten Kaiser xu. Seine Rechtfertigung gegeniibe r solchen Anschuldigungen findet man in dem Briefe bei Petrus de Vincis, ^ lib. /, e. XXXI find in Struvii Diss. de impostura etc. XXI, p. 34. 4 Hei Pez, Thesaur. IV, 3, col. 530, wo es. heisst: virtus quoque gloria . . orti possint resistere. [ ' Die Zahlen sind bei Andreas J250. 1216. — 159 — 217. [T. 86". P. 279.] Item Otto, hertzog in Bayren, was gen Andreas 624,31 disem kaiser 1 versagt von ainem, der hiess Egio»; ain ungeporner man. ]) e r sprach, das der hertzog an in begert hett, er solt den kaiser ertödten, das hernach der selb Egio in ainer frag, da man 5 in nötiget umb ander Übeltat, widerredt, sprach, das er es 'lein hertzog zu laid geredt hiet durch miet, die im hertzog Weif von Swaben darunib geben liet 2 . Der selb Ott ward von seinen landen vertrieben. Umb das do stellt Welfo von Swaben nach dem landt zu Bayren; daraus erstuend grosser unrat, aufruer und 'Owüestung paider landt in Bairen und Swaben mit prant, raub und jämeriieher manslacht. Als aber disei' voigeuant kaiser erstarb, do kam Ott, der hertzog, wider zu seinen landen, do er von .den seinen wirdigklich entpfangen ward 8 . 218 /T. 86". P. 280.] Item nach des kaisers Hain rieh des -Andreas 621',20 *5 fünften b todt wurd c durch unainigkait der kurrarsten vier an das reich erkoren Lotharius von Saxen, Friderich von Swaben, Lym- poldus marggraf zu Oesterreich und Karolus, graf zu Flandern; doch so belaib Lotharius an dem reich. Der gab sein toehter dem 628,25 hertzog Hainrich von Bayren, den man nennt den hochfertigen hertzogen; der was auch gar zumal ain mächtiger fürst 219. /T.86''. P.281.J Item hertzog Friderich von Swaben* Andreas627,27 zoeh in Italiam; do ward er von dem Ertzbischof Ansebio' 1 zu Mailand gekrönt. Umb sölichs willen ward der bischof von dem pabst Dinocenlio von seinem bistumb entsetzt und ain ander an sein stat d genomen. Und der hertzog verlos vil seins volks; und ward Lotharius von dem benanten pabst zu kaiserlicher wird geweicht. Als er wider in Cermaniam kam, macht er ainen hof zu Babenberg 8 ; daraufkamen die zwen fürsten Friderich und Hainrich, sein bnieder 5 , wider an des kaisers gnad durch pet des heiligen abts Sant Bernharts 8 °zu Clareval '. 220. [T.86t>. P. 282.] Item als aber Lotharius gestorben was, Andreas 628,8 z elt man von der gepurd Cristi tausent hundert newn und dreyssigk jar°. Do stellt der hochfertig hertzog Hainrich von Bayren ser nach ... , * Egyo T. h Hainrichs des fünften fehlt P c ward W, warden B. • •'* l Ewsebio T. ° Babemberg T. f des heiligen Sant Bernharts Abt z " Clareval T. ' Vielmehr Heinrich IV. Der Herzog ist Otto von Nordheim. ' Diese Nachricht iväre (vgl. Kiezler I, 485) von Interesse, wenn man 40 V e °^ ne »tisstraum annehmen dürfte. Vielleicht ist sie nur eine dem '^ es er des Andreas ziemlich naheliegende Vermutung. '' Nach Andreas 625,7 verlor Weif Bayern und erhielt es später wieder. Lriegt li.j er nur e i n Missverständnis vor? Verwechslung mit seinem Bruder Conradus. Es sollte heissen: Friderich und Conradus, sein brueder, vgl. 4 5 And reas 628,3: dy zwen herezogen Conradum und bridericum 626,29: iv ']?' c ^> künig Conrad] bruder. Die Verwirrung, die Füetnr mit der 'Anfügung von Hainrich anrichtet, seheint durch die ungeschickte Mit- Oenutzicng von Ebran 100,19 veranlasst worden zu sein. h Andreas 535,20: 1138. — 160 — dem reich, wann er was gar mächtig und die fürsten heten vil sorg auf in. Also weiten die fürsten Conrat, des fünften Hainrichs swestersun; der wardt zu Ach auf kaiser Karls stuel gekrönet von dem bischof Theodobinus Portuensis ••, ain legat der Kömischen kirchen. Do sprach hertzog Hainr ich von Bayren und die fürsten 5 von Sachsen, er war nicht nach Ordnung des heiligen 1 » reichs erkoren; es was weder er, so er doch ain pfaltzgraf war, auch der kurfürst hertzog von Sachsen nicht pei der kur gewesen. In war auch zu der kur nicht verkündt (> ; darumb solt auch er zu recht nicht künig haissen 628,38 noch sein. Diser C 011 rat 1 zoch in 1 1 a 1 i a m und A p u 1 i a m; er vertraib 10 Et ug er um von Sicilia, und er machte Rynaldum, ainen grafen, hertzogen in Sicilia Als aber künig Conrat 1 wider in teutsche land kam, nachdem pald starb Rynaldus in Sicilia, und Rugerus kam wider zu dem (l land, do auch sein die seinen zumal fro waren. Er nannt auch sich künig in Sicilia. Er gerte doch das reich "nach 1 J Ordnung zu entpfahen. Do ward ain zwaiung zwischen dem pabst und künig o Conrat 1 ; wann ieder vermaint, er hiet. die regalia gepürlich zu leihen. Dann mit anderred der fürsten ward die mainung, das ieder des reichs panier von Sicilia solt in ainer hand halten und es leihen pis zu volkumen austragt und also ward dem künig das landt von 20 paiden tauen gelihen. Andreas ()L J !J } /S 221. [T.87*. P. 283.] Nachdem ward der pabst wider R tigern in kriegen und zoch mit ainem her in Siciliaill 2 . Da wider ersamlet auch Rugerus ains und zoch dem pabst entgegen, und er vieng den pabst in ainer stat genant (lallasy. Er hielt in gar erwirdigklieh; 25 urab des willen eonfirmiert tf im der pabst alle seine künigkliche Statut und regalia in Sicilia und Apulia. Das was nu wider den künig. Der ersamlet ain her und wolt in Siciliam; darwider schickt der pabst 1111(1 Rugerus dem hertzog Hainrich von Bairen und seinem brueder hertzog W e 1 f von S waben vil guets, das sy auf den künig hergten; 30 auch schickten sy in vil volcks Italorum, Sicalorum h und Galloru in. Mit den teten sy dem künig so vil Ungemachs, das er aus dem land nicht geraisen mocht. Do nam hertzog Friderich von Swaben des künigs volk an sich wider seinen öhaiin Welfonen, der auch ain gross her i bei im hett, wann hertzog Hainrich von Bairen nu zu alt35 was zu streiten. Do kamen die zwai her zusamen vor Nereshaim k ; do ward ain starker streit und auf paiden partheien vil volks cralagen. Doch behueb hertzog Friderich auf des künigs Seiten den streit, und der hertzog Weif muest aus dem veld flüchtig keren. Nu vermaint er sich des zu erholen und ersamlet anderwaid ain her; mit dem 40 zoch er aber an des künigs volk und sein losung oder krey was Weif in all des pabsts her. Do versmacht dem künig sein widersässigkait und schlief in seinem her, das ir krey dar wider sein solt Hie Gibling; :i Portunensis 7', Portauensis W, Portauiensi B. b des römischen B. . r c es was weder er, so er doch . . . verkündt fehlt B W. bistumb. Da ward aber vast gestriten; auf paiden tailen ward vil gueter lewt er- slagen. Auch ward do hertzog Weif crslagcn und vil der seinen gefangen. Also endet sich diss urleug. Was der Walhcn darvon kamen, die zugen unfrölich wider haim, und von disen dingen ist von erst das komen, lo das man des pabsts leut nennt die Weifen, und des künigs nennt 0 die Gibllng. 222. [T. SS». F. 2S6.] Koch so hett alles der hertzog Hainrich Andreas 628,25 von Bayren, den man nennt den hochfertigen, die künigklichen klainat wid(>rsässigklieh inn seider«! des kaisers Lotharij tod. Des ward im ? ain tag gesetzt auf den tag Sant Peter und Pauls gen ßegenspurg; auf den tag pracht er auch die klainat, das kreutz, sper und krön 2 und o gerte genaden an den künig; aber er kundt ir nicht erlangen. Er ward von dem künig zu Wiertzpurg 1 in die acht verkündt. Er 630,24 "am auch im das fürstentumb zu Bairen und vertraib in mit weib 4) und kinden in das Land«' zu Sachsen, do auch er eilender starb K Er ward begraben bei seinem sweher Lothary anno doniini M° c° lviij jar :i . 223. [T. 88». P.2S6.J Diser künig Oonrat verlech das hertzog- Andreas 630,29 _ tumb in Bairen Lympolden ', dem marggrafen zu Oestorreich; der <*■'> Was des künigs prueder von der mueter, als vor gesagt ist; daraus doch v il unrats erstuend. Doch ward er des jars zu Regen spur g kranck, und er wolt gen Ocsterreich; do starb er zu Passaw und ward da begraben zu dem heiligen kreutz in dem closter, das sein vattcr gestift hat, anno doniini Mo c" lx". 30 224. [T. SS,,. T. 287.] Item nach dem gab künig Cpnrat Andreas 631,6 hertzog Hainrichs witib, des kaisers Lotharij tochter, seinem steuf- "rueder * niarggraf Hainrich von Ocsterreich, und er macht in hertzog zu O esterreich. Diss was der hertzog zu Oes terreich k . Nach dem loch er im auch das hertzogtumb zu- Bayren. Diser hertzog ''-•Hainrich satzt von erst münich in das closter zu Metten, und satzt *ie pfaffen, die vor dar gewesen waren, gen Münster I. 11 Wisperg P W. b Würtzpurgcr T. c nennt man T, nennt fehlt W. d neidlier T. »erf W. f Würtzburg T. s in das eilend vnd land T. •' eilend starb T, eilend erstarb W. ' Lympoldo P W. 40 k Diss was . . . Oestorreich fehlt T. ' Diser hertzog Hainrich satzt dy pfaffen, die vor zu Metten In dem Closter gewesen waren, gen Münster, vnd von erst satzt er Münich dahin T. 1 Andreas 629,42: Winsperkch. . r 2 Andreas 537,25: Quo veniens regalia, id est crucom lanceam et * d coronam reddidit. 3 Woher diese Zahl statt 1139? 1 Vgl. Andreas 630,29. Quollen und Erörterungen N. F. 111. ' * — 162 — Andreas 631,18 225. [ T. 88K P. 287./ Under den Zeiten gewunnen die haiden das heilig land wider und sluegen vil Oristen zu tod mit weib und kinden. Als das der pabst erfuer, erschrack er zumal ser; er schickt den heiligen Sant Bernhard, abt zu Cläreval in teutsche landt. Der machte frid zwischen dem pabst und kiinig Conrat und 5 vil andern Fürsten. Dise suen ergieng zu Speyr, aber die bestättung il des frids mit der fürsten b sigcl ergieng vollen zu F ranck fürt. Diser künig Conrat hett zu frawen des grafen Pringcrus von Sultzpach locht er, genant G e r dr ud i s. Bei der hett er ainen sun, genant II a i n rieh? und in disem hof zu Franckfurt über kam er mit den fürsten ] >, das 10 sy seinen sun an das reich wolten nemen. Do starb er also junger. Diser Pringerus c , davon ich ietz gesagt hab, hat gestift das closter zu Castell und Bcrch t oldsgaden d in Saltzpurgei bistumb und er ligt begraben zu Castell. Andreas 631,36 226. [T. 89a. p. 288.] In dem als der hof zu Franckfurt 15 was, do kam der jung bertzog Hain rieh, der ain sun was des hoch- fertigen hertzog Hainrichs, und ervodert an den kiinig das fürsten- tumb zu Bayren, des sein vatter und er so mit gewalt entwert war. Des gab im der künig antwurt, er hiet die fürsten besaut umb ain merfart; so er von der vart herwider kam, wolt er im darzue antwurten. Diser 20 benent künigo nam das krewtz von dem heiligen abt Sant Bernhard! und er pracht ain gross her zusamen ; mit dem fuer er über mer und durch vil streit gewan er wider das heilig landt, und zu Jerusalem ward er wirdigklich entpfangen. Er besatzt das heilig grab mit erwirdiger priesterschaft, also tet auch er die stat; er macht ainen fürsten, genant 25 Baldewinus, künig zu Jerusalem. Nachdem wolt er ie ziehen zu Damasco f ; da was ain grosse menig der haiden; mit deng liucb der künig an zu streiten. Aber es gieng in h nicht wol; es wurden im vil gueter leut erslagen, und als er an der widerfart kam in Kriechen , do puechen in die Kriechen kalch under das niel und in ir prot, 30 davon auch vast vil volks starb 1 . Also kam er mit klainem her wider zu ' land. Diser künig ist mueterhalben bischof Otten von Frey sing brueder gewesen. Der pabst enpot im, er solt zu Rom kumen, so wolt er in zu kaiserlicher wirde weihen, und als sich der künig dahin wil richten, da kam in ain siechtumb an, zu Speyr k; daran starb er, als °° er geregiert het fünfzehen jar, und ligt zu Babenberg begraben. Anno domini M°c°lxvj 2 . Andreas 632,42 227. [T. 80b. R 290.] Als künig Conrat tod was, do ward an das reich erweit 1 Fr i der ich von Swaben, des hertzog Fr iderichs sun, von dem ich zu dem jüngsten gesagt hab. Do kam aber der jung 4 hertzog Hainrich und ervodert aber dasm hertzogtumb zu Bayren als sein rechts und vätterlichs erb. Des gestunden im auch gar vil ander fürsten, und mit vil underred ward er wider an sein fürstentumb a bestättigung T. b kurfürsten P. c Der Rubrikator fliehte ein e xwischenP und r ein in T. (1 Berchtoldsgadem P. o fürst vnd künig T. *® t Domasco P. g dem T. h Im W. > zu fehlt T. k zu Speyr an P W. i geweit PW. m des T. Die Brodfälschung geschah nach Andreas auf der Hinfahrt. Statt 1152. — 163 — gesetzt; doch so ward das land an der Enns bis zu Passaw durch den wald an die Rösslaw 1 von dem land zu Bayren genoraen nnd das hertzogtum Oesterrcich damit erweitert und aber zu dem andern mal bestätiget zu ainein hertzogtum. Das boschach, als man zalt 5 von der gepurd Cristi M° c° lxviiij 2 . 228. [T.89K P.291.J Nu sagt die Cronicka brueäer Andreas635,22 Peters 3 , das der ietzgemelt jung hertzog Hainrich von Bayren gar ain wol gepersonierter man was, schön seins angesichts, wolgestalt seins leibs, manlich seins gemüets und hertzens. Er was vast güetig den woltuenden und gestreng den, die übel " und unrecht teten. Er was gar fürpüntig weis in den raten, also das er sein zeit all ander fürsten mit lob übertrat. Nach etlicher zeit kam es also, das discr fürst in gross ungnad des künigs kam; durch was ursach, ist mir nicht wissend. Der künig herlieft ainen gemainen hol: geil Ginundeil b Hl S Waben 1 . Dar kamen gar vil fürsten, an hertzog Hainrich von Rayren. Umb sölich sein widersiissigkait verkündt in der künig in die acht und entsatzt in von paiden seinen landen Bayren und Sachsen. Nn füegt sich, das der künig wolt raisen in Italiam; do pracht der 636,4. gcmelt hertzog Hainrich ain gross volk zusamen; mit den zoch er dem künig nach. Als aber des o der künig gewaret, zoch er mit etwo y d der seinen dem hertzogen entgegen. Als sy in ainem veld zusamen kamen, besorgt sich der künig ser und kam zu dem hertzogen, sprach» das er haiin zug 5 ; er sagt im zue gnad und hold. Als aber der hortzog „ sich sölichs setzet und das der künig sach, das er dem ä hertzog nicht Bestreiten moeht, pot er sich für den hertzogen auf die knie. Des schambte sicli der hertzog, hueb in pald auf. Do sprach des hertzogen ritter ainer: Herr, ir habt die künigklichen krön bei ewren blossen; im secht, das ir sy vollen auf ewr haupt pringt. Umb disz ° - Wort muest er an stund aus dem veld reiten und ward im zu übel vermerekt und nicht mer vergessen. Also ward er mit dem künig wider gesüent. Nach dem starb diser hertzog Hainrich und ligt zn - Scheyren 6 . Anno domini tansent hundert achzigk jar. 630,19 a manlich seins muets vnd gestreng den vbl T. l> Gmünd T. 0 das T. '1 den FW. e das P, ditz W. 35 1 Andreas: von Ens unez zum wald bev Passaw, der genant ist ßotensal. 2 Andreas : 115G. 3 Diese unbekannte Chronik ist offenbar auch die Quelle von Andreas 40 ^3,14-32 gewesen. Vgl. die FÄnleüuntj, Quellen. 4 Bei Andreas fehlend. Es wird aus der Cronica brueder Peters stammen. Uebrigens ist es nicht richtig; vgl. Eiezler, I, 719-721. B Die Bitte, dass Heinrich heimkehren möge, führt Andreas, die Sachs. Weltchr. 229,8 missverstehend, zuerst ein. Dazu fügt er als wenig . anleuchtenden Grund des fussfälligen Flehens an, es sei Friede geschlossen worden: petit ab eo, ut modo pacatis rebus ipse cum suis domum revertatur. Füetrcrs Acnderung macht den Grund zwar nicht richtiger, aber verständlicher. '' Füetrer scheint dies vermutet xu haben, iccil er in den Ann. Schir. 50 TR X Y Il > f'31,21 die Notiz fand: 1195. Heinricus, quondam dux Bawarie et Baxonie, privatus obiit. Er wurde xu Braunschweig begraben; Vt Jl. Cronica Ducum de Brunswick, M. G. Dt. Chron. II, 583,24: in ecclesia saneti Blasii ante chorura. (Acchtung 1180. Tod 1195.) 11* — 164 — Vgl 7io. 194. 229. [T. 90 a . P. 293.] Item ich hab euch vor gesagt von Otto von Dachaw® ausz dem kün der Scheyrer; der liess ainen sun, genant Ornol d, von dem auch ain Andreas 544,16 wenig gesagt ist. Der Ornold 1 Hess zwen sün, Otten und Bernharten; die tauten. Bern hart ward hertzog zu Sachsen und 5 auf dem Norigkaw; Otto 2 ward hertzog in Obern undNidern Bayren und hett zu frawen des künigs Beles von Ungern swester 8 . Die gepar im ainen sun, genant Hainrieh und ain tochter genant Elizabeth 4 . Nach diser frawen von Ungern nam er 1 » ain pfaltzgräfin; 636,34 die gepar im ainen sun, genant Ludwig. Als der erwuechs, do nam 1" er zu frawen des grafen Albrechts witib von Po gen; die was des künigs von Behaim tochter, genant Ludiniila. Die gepar im ainen sun, genant Ludwig, und ainen, genant Otto. Nu het die ietzgenant Ludmilla bei dem graf Albrecht von Pogen auch zwen süu, Albertum und Berchtoldu m; die kriegten wider alle die, die in nahent gesessen 1;) waren, bisehof, prelaten, grafen und herren. Ulli!) (las wurden sy paid vertriben. Mit dem kam die grafschaft erst an die herren VOn Bayren 5 . Dise Ludmilla ist stifterin des elosters zu Säligen- talo und ligt auch dar <• begraben. AnilO domilli tauseilt ZWay hundert zwelf jar 6 . 20 LiecV 2:-*0. [T.90*. P. 294.] Item ich hab auch in ainer (Jronicken gelesen, das dise Ludmilla hertzog Ludwigen betrog, das er sy nam. Das fiiegt sich also. Als der gemelt graf Albrecht von Pogen nu gestorben was und die f'raw verwitibt, a zu Dachaw 7', von Dachaw fehlt W. b genant flainrich ... er 25 fehlt T. c saldental auf Rasur P, Säligental zu Lanntzhuet W. ; es dürfte niemant 5 zu ir geren der geleichen antwurt. Nach dem wolt der fürst nicht orwinden an seinem gewerb. Ainer zeit bestalt sy drei ritter und stalt die hinder aiuen umbhang in irer kamer und liess dabei auch drei ritter auf den umbhang inwendig kostlich malen. Als aber der herr zu ir kam und aber sein inprünstige begird der frawen kündet, füert sy in *0 hi ir kamer, sprach: Herr, ob ir mir gelobt bei cwren fürstlichen trewen vor disen dreyen rittern, die hinder dem umbhang sein, das ir mein trautschafl, auch meinen leib zu meinem guet weit haben und nemen nach Ordnung der christenlichen kirchen zu rechter co, so niügt ir Wo! mit mir schaffen cwren willen; kurtz beschicht es sunst kainon weis. Mit dem tet sy den umbhang dannen; da sach der hertzog die drei gemalten ritter. Als der herr das gemeld o sach, acht er nicht vil darauf, verlobt ir ll , des die frawen wol benüegt, und sprach: Ir drei frumen ritter, ir habt doch des fürsten gelübt wol gehört? Do sprachen «n luc ritter: Genedigc fraw, ja, gar wol. Mit dem gierigen auch sy hert'ür. Des erschrack der hertzog ser und gieng aus dei kamer, rait darnach ain gantz jar vom landt. Nach dem und er wider zu land kam, nani er die frawen mit eren und frewden °. Diss llilb ich darumb gesagt, das man es mangen enden list; ob aber dem also sei, bovilch ich den weisem. p,- 231. [T. 91". P. 296.f Item tausent zway hundert vier jar Andreas 636,31 pawt der nagst gemelt Ludwig Land.sh.uet. 232. Item tausent zway hundert acht jar ward Strawbing gepawen. 233. Item tausent zway hundert zehn jar pawt der selb f hertzog Ludwig Abach. 30 234. [T. 91b. P. 296.] Item tausent zway hundert vier und zwainzig jar ward Landaw gepawen. 235. [T. 91 b . P. 296.] Item tausent zway hundert sechs- Andreas 637,2 Ulldzwainzigk jar. Der hertzog Ludwig und hertzog Lewpolt von Ocaterreich zugen mit dem pabst Honorio zu dem heiligen grab. 35Der zeit wurden zwen soldan; ainer hofet zu Waldack; der ander was in Egyptcn. Dieser soldan in Egypten vieng den von Waldac k, nmb das er das heilig land mit der stat Jerusalem den kristen geben het, als vor gesagt ist. Er vieng all cristen und peinigt die vast. Der pabst Hon orins 4 0 gab allen cristen das krewtz mit grossem autlas, wer zu dem streit mit den haiden zielten wolt. Die vart wardt gros und gewunen vil stet in Egypten; sunder die grossen stat Damiata. Sy slnegen in der selben stat wol lxxx tausent menschen zu tod, jung und alt. Do gerte 45 » früntlicher P. b getet P W. ° gemäl W. •> er T. <> frewden fehlt T. i sc lbig T. — 166 — der soldan von Egypten, das man im die selben stat wider gab. Er wolt den soldan mit allen cristen widergeben, als beschach, und ward widerumb das heilig landt gewannen l . Andreas 687,19 235*. [B. 100 a . W. 60*.] Der ietx genant Ludiueig Hess ainen Ebran 111,26 sun, genant Ott; der nam des jifaltxgravcn tochter und jiesass auch das 5 fürstentumb xu Ilaydelbcrg; das was aus der fürsten von Pairen herschaft und regierumb gewesen, seider pfaltzgraf Ott von Witclspach den hünig Philippum crschlueg, als vor gesagt ist. Er was gar ain aufrichtiger und fridlicher fürst; er Hess nach im ainen sun,genant Ludwig il - Andreas 637,6 236. [T.91*. P.297J Item tausent zway hundert; ains und dreyssigk io Scheirer Chron. jar ward der hertzog Ludwig erstochen zu Kelhaim under allem 104 seinem gesind von ainem Sprecher 2 . Der hertzog belaib lang unbesungen 5 auf das jüngst h besang man in gar kostlich. Darbei waren der bischof von Saltzpurg, der von Passaw, der von Freysing 8 , der von Regenspurg, von Seckaw und vil ander prelaten, fürsten \$ und herren. Auf demselben tag gab sein sun hertzog Ott vil gücter und urbar den gotzhäwsern. Der Ott besass die pfaltz zu Plaid lb erg. Diser Ott liess enthaupten zu Vernpachc auf ainen tag fünfzigk d Andreas 63 7,20 rauber. Er ward urlewgen mit etlichen bischofen und prelaten; darumb ward er zu pan getan. Aller erst ächtt er alle priesterschaft ser, und 20 ainer nacht was er gar frölich mit seinen dienern an San t Andres abent. Urberinge viel er nider und verschied an peicht und ander kristenliche recht. Das beschach anno domini M° CC° xlvüj° 4 . Er liess zwen sün Ludwig und Hain rieh. Ludwigen geviel die pfaltz und Obern Bayren mit der stat München; Hain riehen, dem ward Nidcrn^o Bayren mit der stat Landshuet. AllllO doillini tailSOllt zway 638,27 hundert zway und fünfzigk giengen mit tod ab die grafen von Mospurg; do geviel die selb grafschaft dem selben hertZOgen Hainrichen etc. b a er liess nach . . . Ludwig fehlt IL h der hertzog lang unbesungen ^q was; auf das Jung T. (> varenpach W. «' xl W. o vrbring T, vrbärling-PFK« 1 Die Kämpfe um Damiette 1217-1221 nnd 1248-1254 (6. Kreuxxug) scheinen hier xusammengefasst und willkürlich xu gunsten der Christen geändert xu sein. Den Streit der Sultane berichtet Vinc. Bellov. üb. 32 c. 95 (5. Kreuxxug). Statt Ludteigs IX. wird bei Füetrer ein Sultan ge- 35 fangen genommen. Die Eroberung von Damiata und den Tod von 21 000 Heiden meldet xum Jahre 1220 der Text B von Königen. 570, Anm. — Bei Ann. Viterb., Glosa sive Kxpositio super Apocalypsim etc. Colonie 1501 findet sich nichts davon, ebenso wenig beim Berosus. In der spanischen Chronik La grau conquista de Ultramar ed. Gayangos, Biblioteca de autorea 40 espanoles tom. 44 sind die Kämpfe um Damiata S. 620-628 geschildert) stimmen aber nicht mit der obigen Darstellung überein. - Quelle: Stecher, sicarius. Vgl. Kiezler 77, 59. 3 Diese beiden Bischöfe fehlen in der Scheirer Chron. Obb. Arch. II, 194. 4 Andreas: 1255. Scheirer Chron.: 1252 und 1254. Er starb am 0 29. November 1253. 6 Andreas gibt keine bestimmte Jahrxahl; nacJi 68,20 müsste man ca. 1272, nach 546,34 ca. 1290 annehmen. Uass die Grafschaft an llerxog Heinrich gefallen sei, hat Füetrer wohl nur aus dem Zusammenhang bei Andreas geschlossen, icq der ganze übrige Abschnitt von ihm handelt. 50 Dass die Grafschajt an die oberbayerische Linie fiel, meldet dagegen die Genealogia Ottonis IL SS. XVII, 378,12. — 167 — 237. /T.92". P. 298.] Item Hainrich hett drei sün bei seiner Ebran 113,6 f rawen Anna V011 Oestorreicll l . Der selb seiner sün » hiess ainerl» Otto, der ander Ludwig, der dritt Stoff an. Otto als der Andreas 638,31 erwuechs, do ward er gar ain wolgeratner lierr. Als Bei es der künig 5 von Ungern starb, do erkurn in die nngerischen herren zu künig in Ungern. Als er /och in das landt zu Ungern mit ainer schönen rittersehaft, do zugen auch im entgegen die Ungern in zu entpfahen, und do die Ungern zu im kamen, sprachen die herren zu hertzog Ölten: Herr, schickt ewr rittersehaft wider zu land; ir mügt euch l"wol und frölich ano uns verlassen; wir wellen euch alle eer und wirde beweisen. Also schickt er sein rittersehaft alle (l wider zu lando in Bairen. Er ward gar kostlich gcfüert in Ungern, und zu Ofen ward er gekrönt. Nach dem pald hier er fürbas in seine landt. Da ward er von ainem ungerisehen landsherren gefangen 1 ', der wolt, er solt sein '5 tochter nemen. Des wolt der künig über ain nicht tuen; also hielt er m etwo lang in der gefängknüs, und zu dem jüngsten half im ain knecht aus der gefängknüss. Der künig lofs zu füossen bei nacht und tag» durch Kewssen, Prewsscn, Polandt lof er wie ain freybait und kam Z U Presslaw. Do erkannt in ain ritter, der verriet in dem hertzog 'U von Polandt, sagt im all sein händel und wesen. Do ward er von dein hertzogen anderwaid gefangen; doch zu dem jüngsten narn er des bertzogen tochter frawen Mach thildcn 2 . Do schickt in seinsweher mit schöner rittersehaft und mit seiner tochter wider in das land zu Bairen. Fraw Machthi 1(1 gepar bei im ainen sun genant Hainrich. ■^oAls diser Otto starb, zalt man von der gepurd Cristi tausent drew- bundert newn jar. 238. [T. 93-. P. 300.] Nu wil icli euch sagen von dem hertzog- Ludwig, der des eitern Ottonis sun und Hainrichs brueder ist gewesen, davon ich ietz gesagt hau. 30 Diser Ludwig nam zu frawen des hertzogen von Prabant tochter, Andreas 637,42 genant Maria. Der hertzog Ludwig sass zu Swäbischon werd. 239. /T.93". 1'. 300. J Der ietz gemelt hertzog Ludwig Hess Andreas 638,1 durch seinen gäben h zorn sein edle frawen, die genant was Maria, enthaupten durch ainen argkwan, den er hett zu ainem frumen 35 ritter an seinem hof, der seins muets und hertzens wunder küen und starck seins leibs was, auch in ritten fürpüntig weis. Unib das was er an des fürsten hof hoch gehalten, und der a Derselb sein sun T. >' ainer hies W. <■ auf /', an vns lassen W. '' alle fehlt T. o zu land fehlt P, alle wider haim W. f ainem Grafen 40 vngerischen landherren gefangen. Der Schluss des Satzes fehlt T. % louf P. h gähen fehlt P. 1 Andreas 638,21: Elyzabcth, des künigs tachter von Ungeren, der genant was Bela und ist gewesen der heyligeu sand Elspeten bruder. ak ^ oran sa S i nur ■' eines konigs tochter von Hungern. Aus diesem eines sc/ teint anna geworden zu sein. '-' Vielmehr Elisabeth, T 0 chler des Herzogs Heinrich von Glogau. Riezler II, 284. — 168 — fürst, auch die fürstin hetten in in gross und gar sundern genauen. Nu' 1 kam es dick, das er mit der fürstin durch kurtzweil schachzagel b zoch. Ainer zeit, als sy nach gewonhait aber spilten, sprach der ritter zu der frawen: Genedige fraw, ich flech 0 und pitt ewr genad durch ewr 5 angeporne tugent und eer, ir wellt mich ainer pet gewern. Die fraw sprach: was ich mit meinen eren getuen mag, solt ir genedige antwurt hören. Er sprach: So pitt ich ewr genad, ir wellet mich füran nicht mer irritzen, sunder duitzen d , so doch ewr genad manigen wolgepornen man 10 duitzt °, der doch mer von art und gepurd ist, dann ich. Und dise pet pat er die edlen fürstin manig mal. Es belaib aber also. Nach ainer zeit füegt sich, das diser fürst hertzog Ludwig urleugen ward auf den Swäbisehen punt und macht ain veld vor Augspurg der endt, als ietZjö Pridberg ligt. Do tet der gemelt ritter, von dem ich gesagt hab, manig ritterliche getat f und prach den steten vil ab, wann er diss fürsten hers laitcr und öbrister haupt- man was. Ainer zeit rait er mit etwo vil gueten * ritter und knechten in das land und hergt mit raub und prant. 2 o Under dem schickt die edl fürstin dem fürsten, irem herren, brief der mainung und pat in, das er aus dem veld mit seiner person zug h ; er biet doch sunst vil gueter lewt genueg. Diss ' wolt der hertzog nicht volgen. Nach dem schraib sy dem hauptman in sunderhait und schraib im k , das er25 vleis für kerte und irem herren riet, so das er aus dem veld und haim 1 zug h ; umb des willen so wolt sy in geweren der pet, darumb er sy so dick und vil gepeten biet. Und als der pot in das her kam, vand er den ritter nicht, und die brief wurden dem hertzogen. Als aber der sölich brief 30 verlas, zu hant gedacht er, das die fraw mit im ir eer geswecht oder geprochen hett oder zu vor des gantzen willen hette. Umb diss argkwans willen eilt er in seinem gäben zorn haim und horte kain entschuldigung diser unschuldigen fürstin, sunder aus gäher und unbesinnter räch ertött er 35 die rainen fürstin erpärmgklich, und durch dise ding erfuer der ritter, das es durch in beschehen was. Umb des willen, durch vorcht des fürsten gäben zorn m , rait er aus dem land und verschraib dick dem fürsten der frawen, auch sein Unschuld a Nun T. b schachtzabel W. 0 f| c P W. dautzt P. * tat T. B gueter P W. h züg W- i Ditz T. i< und schraib im fehlt T. 1 und haim fehlt T. jn so alle Hdschrr. — 169 — und verkünte alle ursacli diser ding dem hertzogen, was sein pet zu der fürstin gewesen was 1 . Anno domini M° cc° ivj jar •■>. 240. [T. 94". P. 308.] Nach dem nam er aine von Polandt, Andreas 638,3 genant 11 fraw Anna; die gepar im aincn sun, genant Ludwig, und 5 ain tochtor, genant Agnes. Nach dein nam er die dritten frawen, des kaiser Ruedolfs tochtor, genant M acht hild. Die gepar im zwen sün Rucdolfen und Ludwigen. Der Ludwig ward hernach Kömischer kaiser, als hernach gesagt wirt. Diser der elter Ludwig" pawt die Seheirer Chr. purgk Fridberg. Das tet er wider den bischof und die burger zu lOAugspurg. Anno domini M° cc° lx° jar''. 241. I T. 94". P. 304.] Nach dem pawt oder stift er das closter Andreas 638,11 zu Fürstenfeld; das tet er zu wandel, umb das er sein frawen Mariam von Prabant unschuldigklieh Hess ertöten. Nach dem machten die fürsten, grafen, herren und die ritterschaft aincn grossen hof zu 15 Nüremberg genant fehlt T. ° Ludwig fehlt. T. & Nürnberg P, Nürmberg W. e M" cc« lxxxx W. i Diesen Abschnitt setzt P 30 vor den vorlicrgclicndcn no. 241. 1 Die Quelle möchte man in verlorenen Fürstenfelder Ucberlwfcrungen vermuten. Am nächsten steht die Nachricht Ann. Halesbr. SS. XXIV, 44 ad. ann. 1256: Ludwicus comes palatinus Keni, dux Babarie, dominam Mariam, uxorem suam, sororem ducis Brabanciae, in Werdea decapitari 35 lussit. Miserat cnim ipsa duas littcras, unam duci, qui tunc in partibus üeni erat, alteram Heinrico comiti Hyrsuto, que eciam ex errore presentata fuit marito proprio. Zur Sache auch Notae Altahenscs SS. X VII, 422 ad. ann. 7^56', 15. Kai. Febr. Maria ducissa Bavarie gladio biterenipta a marito suo Ludwico duce, et eins podissequa Haeilka de '10 Castro preeipitata aput oppidum Word. '-' Seheirer Chr. Obb. Arch. II, 194. Die Jahr Kahl gibt Cgm. 393 f. 43" : do man zalt von Cristi gepurd zwolffhunderf vnd sechzig iare. 3 Notae Fürstenfeld. SS. XXIV, 75,18: 1290, 7. Idus .lanuarii. 4 Andreas 72,4 (nach Ann. Halesbr. SS. 24,46 ad ann. 1302): dux 45 Kudolfus matrem propriam de suspeeta familiaritate cuiusdam militis dicti üttlingcr (Ann. Dal.: Oetelinger) nimis notabiliter infamavit. Es scheint, dass Füclrcr glaubte, dieses „matrem propriam" dem Zusammenhang gemäss doch auf Maria von Brabant bextehen *w müssen, was aber nicht zulässig ist. Rudolf nahm 1302 seine wirkliche Mutter Mechthild, 50 die Tochter Rudolfs von Habsburg, nebst dem Vitxtum Konrad von Oettlingen gefangen und Hess den letzteren enthaupten, wobei offenbar politische Gründe massgebend waren. — 170 — Andreas 639,15 243. [T.94K P. 305.] Hie wil ich euch sagen von Otten, der künig in Ungern ist gewesen. Als der kranck was und an dein jüngsten lag, besandt er die purger von Landshuet und Strawbing für sich und bevalch den auf ir trew seinen sun Hainrich.cn, den man nant den hertzogen von Natternb erg a umb deswillen, das er dar ertzogen 5 ward, auch seins brueder •> kinderc, der auch mit tod vergangen was, und die selben herren Ott und Hainrich gar junck waren und der eltist under in nur in dem achten jar was, und sprach, ob sy V011 ainicherlay Unwillens wegen sich der herren müessten ent- aüssen d , das sy bei iren trewen die kind dem jungen hertzog Ludwig 10 in Obern Bairen entpfulhen» und niemant anders. Ais aber nu diser künig Ott gestorben was, ward ain grosser unwill entzwischen der ritterschaft des adels und der stet; wann die graven, herren und die von dem adel wolten überaiu die jungen herren dem hertzog von () est er reich bevelhen. So hetten die stet gelobt, als oben berüert ist f , 15 und durch diser zwayung willen prachten die von den steten die jungen herren dem hertzog Ludwig von Bayren, wie sy dem künig Otten gelobt hetten, und paten den hertzog Ludwig beschütz vor den herren in Nid er Bayren, das auch er in verlobt. Aus dem erwuechs sölich nnruc und unfrid, das niemant sicher in dem landt wandlen niocht. 20 Do schickt hertzog Ludwig vil gueter leut mit ainera geraisigen zeug die stet und märgkt zu bewaren. Do paten die von dem adel den hertzogen von O esterreich umb hilf und beistandt wider hertzog Ludwigen. Der hertzog von Oesterrcich schickt gross volk in das landt; zu dem stiess auch der adel in Nidern Bairen, machten ain her; 25 mit den wolten sy auf hertzog Ludwigen. Der ward zeit gewarnet und crsamletg auch ain gross volk; mit dem zoch er gegen dem nidern her, und bei dem dort* zu Gameistorf kamen sy znsamen. Do ward ain stareker streit erhaben, und auf paiden tauen ward h vil volks erslagen. Doch zu dem jüngsten gesigt hertzog Ludwig 30 mächtigklich und vieng alle, die von ritterlicher art geporen waren und ' die in disem streit nicht erslagen wurden, und machte im die undertan. Der streit beschach an dem tag Theodori, als man zalt M° CCC° XÜj° L jar, und von disen jungen herren wird ich sagen, nach dem und Ludwig römischer kaiser ward. 35 Sachs. Weltc.hr. 244. [T. 95«. P. 308.] Under diesen Zeiten lebte der kaiser 334,26 Hainrich von Lützelburg; der was gar ain gestrenger und doch ain frnmer man. Im ward vergeben in dem kelch k , als er das sacrament an unser lieben frawen tag Assumptionis genomen hett von ainem münich. Als aber er der gift entpfandt, gieng er zu dem 40 selben münich und gewarnet in, das er fluch, ee man des Übels von im innen wurd. Als er diss l seinen herren sagte, do was grosser 1 » jamer und clag. Do sprachen sein ärtzt, sy wolten die gift mit der gotz hilf wol von im pringen n , ob er in volgen wolt, und sagten im 0 die mainung a Naternburg P. ] > prueders W. c kinden TEW, kind mit 45 wegradierter Endung P. d enteyssen E. <> empfelhen T, enpfalchen E. f ist fehlt P W. g ersamlt P, ersamelt W. h a in stareker streit. . . ward fehlt T. i und fehlt P W. J< keuch P. 1 des T. '« ain grosser T. » thucn vnd pringen T 9 treyben P, pringen W. b In T. 1 Andreas: 1314. — 171 — als wie. Do sprach er: Das enwelle got nicht, das ich den von mir vertreib, den ich mir begirlich zu meiner sei säligkeit entpfangen hab; mit dem 1 » wolt auch er sein jüngstes end besliessen. Nach dem starb der kaiser an dem zehenden tag und ward begraben zu Pisa, da imKönigsh. 464,15 5 dann vergeben ward. Die zeit zalt man von der gepurd Cristi tausent drew hundert und xiij jar. 245. [T.95 b . F. 309.] Als im discr kaiser Hainrich erstorben Königsh. 4(15,6 was, do wurden ir zwen an das reich erweit. Hertzog Ludwig von Bairen, von dem ich ietz vor'' gesagt hab, den erküren an das reich der 10 bischof von Maintz, der bischof von Trier, der künig von Behaim und der marggraf von Brandenburg. So erküren« der bischof von Köln, der pfaltzgraf Rucdolf, der doch hertzogs Ludwigs brueder was 1 , und der hertzog von Sachsen den hertzog Friderich von Ocsterrcich. Diss beschach M" cec" xiiijo jar. 15 246. [T. 9»i>. ]'. 310.] Do lag künig Ludwig bei der stat Königsh. 465,12 Franckfurt; so lag hertzog Friderich jenset' 1 des Mayns. Do ward das wasser so gross, das sy nicht zusamen mochten, und hotten paident- halben zway grosse her. Do kam darnach künig Ludwig zu Speyr und natu den Juden kirchhof ein. Do kam auch Friderich von 20 Oesterreich mit seinem brueder hertzog Lewpold, und der pfaltzgraf 0 Ruedolf sannt dem von Oesterreich vil volles wider seinen brueder künig Ludwigen 2 . Hertzog Leupold f prannt ab alle dörfer mnb Speyr. Nach dem kurtz kamen sy zusamen in Swaben bei Esslingen; do ward ain grosser streit und vil volks crslagen und 25 gefangen, und niempt wost, welichcr das erger an dem streit hett. Nach dem als man zalt von der gepurd Cristi M° ccc° xx° jar zoch künig Ludwig den Rein herauf mit ainem grossen volk bis umb Straspurg. Als das künig Friderich von Oesterreich vernam, zoch er im mit seinem brueder hertzog Lewpold nach, und an der SOFrüscha bei Schaf teltzhofcn S, Achenhaim> und Wickersz- haim I legten sy sich gegen einander zu veld umb unser lieben frawen gepurt tag. Der bischof von Straspurg zoch mit seinem her zu künig Friderich; so waren die von Straspurg mit den von Zorn und vil des adels mit künig Ludwig; 35 doch entpfiengen sy ire leiten von paiden künigen, die auch sein hernach hoch genussen, als künig Ludwig kaiser ward. Sy schickten im alle notturft zu seinem volk; also toten die von Mülenhaim dem künig Friderich 11 . Nu kam dem ,l den V. '■ yetz vor an dem Jüngsten P W. o erkürten T. 40 XXlj jar; an 8ant Michels abent beschach diser streit 2 . Ebran lir J} 7 247. / V. 96^. /'. 313.] Nu berüembten sich vil gueter ritter und knecht, und ieder wolt den künig Friderich gefangen haben, so das 20 under etlichen nahent f ain unrue erstanden wäre. Do sprach der künig Friderich: Wann ich säch die klainat, die sy auf iren helmen gefüert haben, ich wesst wol den rechten zu zaigen. Zu haut pracht ain ieder sein g kleinat, das er gefüert hett. Under den sach er das klainat ains edelmans, genannt der Rindsmaul. Do sprach er: 25 Da ich mich ains ieden maus erwert, do kund ich mich des kücmauls nie erwern. Mit dem erkant man, das in ain Rindsmaul gefangen hett. Nach dem ward der künig bevolhen dem Appeivi tz tumb :i ; der fücrt in auf ain sloss h, genant Trausnit; do lag er etlich zeit. 248. [T. 97*. P.313.J Und als 1 nuder hertzog Leupol d 30 erfuer, wie es gefaren was mit disem streit, do zoch er vast trawrig mit seinem her wider in Oesterrcich. Königsh.467,28 Also was hertzog Friderich etlich zeit gefangen. Da list man in ainer teutschen Cro nicken, das ainer sei komen zu dem hertzog Le wpolt, hab k gesprochen, ob ers iml Ionen wolt, so wolt er im den brueder 35 die selben nacht aus der gefängknüss an allen schaden seins leibs pringen. J)er hertzog gelobt im vil darnmb; so hebt der an und beswuer den pösengeist; der kam für in in ains pilgrams weis gestalte. Do gepot im der maister, das er den hertzog Frideriehcn aus der gefängknüss und zu im an schaden solt pringen. Der pös geist kam also zu hertzog 40 Friderich und etlichen herren; die bei im waren, und sprach, das er " In P W. i> jillen V W. c gross fehlt T. d 8 o alle Hdschrr. o Mo . . . zalt fehlt T. t nach P. g seine alle Hdschrr., Felder des Originals. h Gschlos FW. i vnd do P W. ^ hat VW. ' er im sein 1\ er im W. m gestalt T, weys oder gestalt 1\ weis gestallt W. & 1 Andreas 78,10: prope villam Amphing in prato , quod volgo dicitur dy vechwis. 2 Andreas 640,5. :t Ebran: Weigl, vitztomb. - 173 — auf in süss; er \volt in zu seinem Land pringen. Der hertzog sprach: wer pistu? Der geist antwurt: rucch dich :l , wer ich pin; sitz ett 1 » auf! Da ward dem hertzogen vast grawen und zaichnet sich mit dem segen des heiligen krewtz. An stund verswand der pös geist 1 . 5 249. [T. 97", P. 314.] Nachdem ward der hertzog Fr iderich Ebran 115,22 ausgelassen mit dem underschaid, das er sich verschreiben muest, das kain herr von Oesterreich wider kainen herren von Bayren nimmer Wer steilen wolt zu ewigen Zeiten nach dem reich; auch muesten sich die landtherren und ander edel verschreiben, ire lehen zu entpfahen von 10 ainem eltisten herren von Bayren Der lehen gab er- etlieh dem Burggrafen voll Nürembeifif °, der sy noch hat. Nach dem fürstet der künig Ludwig den grafen von Hennenberg. Dise berichtung Königs!/..470,13 ward von hertzog Lcwpold von Oesterreich nit wol behalten ä. Er^- Andreas __ legte vil kostung darauf, das er den künig Ludwig gern von dem reich 79,24 ^gedrungen hett. Er ° hett vil arbait und müe gen dem Papst, das er un die kaiserlich weich versagte und in verkündte in den pan. Das Kü?iigsh. 473,8 1 üegt, auch sich also. Der künig Ludwig was gar zumal ain weltsäliger fflan ; er was frcunlhold t und gruessam gen aller mänigklich. Umb das gieng k im alle ding leicht zu handen. Er was in nöten keck, manlieh, Andreas 042,24 ^ witzig und lebt aller ding fürstlich; an allain was das sein maistcr gepreehen, das er sich nicht bchelfcn kundt, noch nicht verstuend latein. Umb (las spricht Salomon: ain ungelerter h fürst in ainem land ist geleicher masz, wie ain gekrönter csel 2 . Diss kam auch dem frumen künig zu grossem nachtail', als ir hörn werdt. 25 250. ['!'. 97 K p. 316.] Der künig Ludwig hett ainen cantzler, Andreas 642,31 genant maistcr Ulrich von Augspurg, dem er eren und alls guets verlrawtc; der het auch zu gewalt des künigg Mayestat insigel und secretk etc. Damit schlief er vil, das wider sein künigklich Mayestat was. s war( l er offenlich vor dem künig gerüeget. Er pot sein Unschuld; ' u des gestuenden im fünf 3 prelaten, die dem künig sagten, dise ding giengen 1 aus neid und hass. Nu was im ie der künig gar vast genedig, n am in wider in die cantzley, wie vor. Nu vermählt der selb cantzler 643,16 maister Ulrich und verwiss dem künig dick der mainung, er solt die von iren erben vertreiben und verjagen oder gar ertöften, die sölichs d auf in hotten gesagt; und umb das es der künig also Valien m liess, gedacht der valsch man sich an dem künig zu rechen, als ir hernach hörn werdt. " Buech nicht W. >> ock P, auch W. o Nürnberg P. ii ge- halten P W. o Item er T. f fründtholt P. S giengen W. b vn- ' lu gelewmter T. i vnhail vnd nachtail T. k Sigcl Sccrct P W. i gieng T. 1,1 vallen vnd beleiben P W. 1 Vgl. eine andere IJcbcrlieferuntj bei Andreas 79,9. 2 Kein Spruch Salomonis, erinnert aber inhaltlich an Spr. Sal. 28,16 4ßTr^ ^ ro ^'S er 10,16; Füetrer mag ihn gekannt haben aus der Prosa der "Kaiserchr. Ogm. 287, f. 75": Römer hotten ainen sitte: bi den ziten was dekain fürste, der süne hetti, er sante si ze Rome. Da hiessen sy Römer dy buoeh leren. Do was sitte, das die lüte sprachen: welch fürste vngelert ist, der het esels sinne. Das ist dar vmbe gesprochen: k_ Wer ain fürste ist, der bedarf mer sinne danne ain ander man. 3 Quelle: fünifezk. — 174 — Andreas 642,40 251. [T. 98". P. 317.] Nu schickte der kflnig Ludwig sein erwirdige potschaft zu Rom, und er gerte da zu entpfahen die kaiser- Köniysh. liehen weich von dem pabst. Nu was der pabst zu Avion 1 . Die Cardinal und Römer waren begierig seiner kunft, sagten, das er kam, so wolten sy die zeit zu dem pabst schicken 2 . Nu hett, als ich vor sprach, •> der hertzog Lewpolt von 0ester reich als vil mit dem pabst geschafft, Andreas 642,30 das er dem künig die krönung versagt". Als der künig zu Rom wolt, schlief er mit dem cantzler, das er dem pabst schrib und genaden von im gerte und in dem brief in seiner heiligkait empfulcli a; er wolt auch alle ding nach seinem rat handien. Darwider schraib der cantzler geleich widerwärtige ding und verachtte den pabst gantz, und under disen dingen nant er den pabst ain bestia *>, als ain unvernüftigs tier. Sölichs gedech dem künig zu vil übls; hett (> aber er die latein verstanden, er war nicht in sovil sorg und übel gefüert worden. Königsh. 468,24 252. [T. 98*. P. SIS.] Under den Zeiten was der hertzog Mathi as <* lü zu Mailand gestorben; do gerte Galacidus «', des hertzogen sun, das land von dem künig zu leihen, das auch der künig tet f . Als das der pabst erfuer, pien er den künig noch mer, sprach, er biet es nicht gewalt, niemant in Italia oder Lamparten zu leihen, ee er zu Rom gekrönt war. Also zoch der künig zu Rom. Do schickten aber die * cardinäl und Römer zu dem pabst gen Avion, das er kam und den künig krönte oder ander yemant seinen gewalt gab; des K wolt der pabst auch nit tuen. Do kamen zusamen all cardinäl und bischoi mitsambt dem künig und den Römern und erweiten ainen andern pabst, ainen parfuessen und verpienen h jenen pabst. Also ward^ der künig Ludwig zu kaiserlicher wirde geweicht. Das bescliach anno M« ecc" xxviij ' jar; nnd umb das ward grosse zwaiung under den päbsten, cardinälen und bischofen. Sachs. Wcltchr. 253. [T. 98 b . P. 320.] Nu wonte der kaiser zu Rom mit grosser und reichlicher zerung und kostung, und die kaiserin, was aine von Pol and t,'* gelag ains suns zu Rom, den man allzeit hernach k nant Ludwig den Andreas 643.30 Rom er 4 . Nun hett sieh der kaiser so ser verzert zu Rom, das er nicht mit seinen eren dannen wesst zu konicn. Er was in vast grossen sorgen und angsten. In diesen seinen sorgen gieng er ain I eapellen zu got rüefend und zu seiner mueter Marie umb Iroslung. Sokumbtain^ geistlicher münich zu im, sprach: Kaiser, sag mir dein betrüebde; villeicht vindestu rat, der dir zu hail kumbt. Der kaiser sagt im vil seiner sorgen. Do sprach aber der münich: Glob Got und unser lieben frawen, so du a empfalh T. b Bcstio P W. c hiet W. a Mattheus vicecomes übergeschrieben T. ° Galeatius übergeschrieben T. f noch tet T* 4 g das FW. h verpenen T. i 1338 B W. k hernach fehlt T. ' ainer FW. 1 Andreas 79,33: Johannes papa XXJL, qui tenebat sedem Avinionensem. Königsh. 471,19: Johannes der XXII. zu Avion. 9 Vgl. Königsh. 469,10. 3 Königsh. 468,27; vgl. no. 249. u 4 Dritte bayer. Fortsetzung 344,6. Beatrix, herzogen Pulken tochter von der Swidenitz von Polan, Ludwigs des Bayern erste Gemahlin, die selbst nie Kaiserin wurde, ist nicht die Mutter Ludwigs des Homers, sondern Margret grafen Wilhalmes swester von Hollant ibid. 344,15. 20. 32. — 175 — zu Land kumbst, das du in den eren Gottes seiner lieben miiefcr Marie ain gotzhaws wellest stiften Saut Benedictes orden auf dem" Ampfrangen, so wirt dir got zuescbieken, das du mit grossen eren hinnen kumest. Dias gelobte der kaiser dein münieli, wenn er zu land "kam und das endt erfüer, wellielies der Ampfrung war, wolt er das gar an verziehen verpringen. Do gab im der münich ain ]iild, das Qiemant erkennt, ob es von metall oder stain ist warlich, dann das es ist ain Maria pild'; und er sprach zu dem kaiser: Morgen wirt ain uerr komen und wirt an dich komen und begeren, das flu in und sein 10 land im freycst, und als vil du von im gevodcrn tarst h , das wirt er dir geben. Und mit dem verswand der münich im vor den äugen. 254. [T. 99". P. 321. 1 Als morgens der tag kam, do kamen auch Andreas 644,14 mär, wie ain grosser herr kam. Als aber diser her nu o kam, gieng er für den kaiser, begert, wie oben gesagt ist, und fragt, was er dem "kaiser um sölichs tuen oder geben solt. Do aischt der kaiser hundert tausent gülden. An stund i gab im der her die summa in gülden. Und ward ain schimpfred aus den dingen, und sprachen die Walhon, Jas kainlJayr kain grösser summ ° kund nennen, dann hundert tausent gülden 5 . Als in der kaiser nu freyet f , do schanckt er der kaiserin "fünfzig k tausent gülden' 1 und zway tausent in die cantzlei. Also kam er mit grossen eren und lob von Bora. Als pald er in dise land kam, 81,32 vieng er das gotzhaws an zu pawen, und er legt selb den ersten stain au dem tag Vifalis, anno domini tausent drow hundert dreyssigk jar, nt ll "d Dante das gotzhaws Etal. Er stifte das gotzhaws von xxij priestern, "am darein ' ainen abt von Reichenpach, genant her Fridorich. Er machte auch dahin, das zwelf ritter dar solten wonen mit iren frawen, Und sechs witiben betten all pfrüendt k , als die priester; die woneten darl, die weil der kaiser lebte. 3 q 255. [T. 99<>. P. 323./ Nu als der kaiser sein weich zu Born Königsh. 469,19 entpfangen hett, do sandt der Pabst, der zu Avion was, in das reich und verpien '" alle, die in für ainen kaiser heften, vorslueg auch dar s "igen und lesen. Das richte alles hertzog' Lewpold von fester reich und der pfaltzgraf Ruedolf an 3 . Zu dem 470,21. Jüngsten kam der hertzog von Oesterreich gen Speyr, schlief des "OpaDStS panbrief KU lesen*. Do kam in ain kranekhait an, und ward Unsinnig und starb an peicht und rew aines wüetenden tods. ■i den T. '' torst P W. e nu T, Nur P. d an der stund P, ]. on stund W. e summa P W. t frewot P, freuet W. e fünfzig üJehltP. h gülden fehlt T. ' dahin P W. * pfrönd T. id&PW. tu '" verpen T. 1 Andreas 644,12: unser frawen pild von alabastro = Fundat. "Jon. Bav. Neues Archiv 24,678: ein Marien bilde, daz waz von alabaster. ' Die 190 000 Gulden und die Schimpfrede hat nur Andreas ( v 9l. die sorgfältige Scheidung bei Leidingcr 81,21) nicht aber die soeben d stierten Fundationes. , [ ' Dies nach Königsh. 468,27. 470,13 und Sachs. AVeltchr. Erste üa yer. Fortsetzung 335,20. 336,11 kombiniert. 4 Nach Königsh. 470,13. — 176 — Königsh 471,18 256. [T.100*. P. 323.] Der babst zu Avion starb auch und ward Benedictus der zwelft; der wolt den kaiser aus dein pan verkünden. 472,7 Des wolt der künig von Franck reich nicht gestatten. Do schraib der Babst 1 den kurfürsten, sy sollen aincn andern künig welen; ob aber sy des nicht tuen wolten, so wolt er dem raich ainen geben und 5 sy von iren wirden entsetzen. Also kamen die fürsten zusamen und erküren a Karl von Bchaim. Zu der wal wolt der bischof von Main tz, noch der von Trier 2 , nicht; umb das ward der von Maintz von dem pabst entsatzt. Aber er behueb sein bistumb nichts l > dester minder, 472,17 die weil erlebt. Do berüefte kaiser Ludwig ainen hof zu Speyr und 10 vodert dahin all herren und die stet an dem Rein, Swabcn und Francken und fragt sy, ob sy in für ainen kaiser wölten haben oder künig Karl. Sy sprachen all mit ain, sy wolten in halten für ainen kaiser und wolten sich weder an des pabstes brief, noch an die Walhen Andreas 643,9 nichts keren. Und under der zeit ward sein cantzlcr siech, davon ich 1 J vor gesagt hab, maister Ulrich von Augspurg. Als der an sei nein jüngsten lag, bekant er sich offenlich, das er dem kaiser die unrue mit dem babst hiet gemacht, umb das er sich an dem kaiser rechen wolt c , als ich vor sprach. Als man das dem kaiser sagt und man mainte, er solt über in richten, als er verdient hiet, do sprach er: Ich will das^ gericht dem entpfelhen, der in ietz geslagen hat. Königsh. 473,2 257. [T.100K P. 325.] Item bei den zeiten ward gemacht das puech, das man nent Defensor pacis, das sagt von dem geitz des pabsts und der cardinal und bischof und von ir symoney, auch das ain (I yeder pabst sol sein under dem gcwalt des kaisers. 25 Andreas 640,16 258. [T.IOO*. P. 325.] Nu vernembt, wie es all die weil mit den andern herren von Bairen gieng, die do in Nidern Bairen waren. Der waren drei, als ich euch vor gesagt hab 3 : Hainrich der elter zu Landshuet, und der hett des künigs von Bchaim tochter, O tt> ^ sein brueder und Hainrich der jünger. Die kriegten in diesem werren des kaisers auch mit einander an alle ablassen, und wurden die landt ser mit raub und prant verderbet. Do besante künig Ludwig, wann er noch nicht hett die zeit die kaiserlichen weich, sunder es <> was, als sich der krieg mit dem hertzog Friderich von Oesterreich verendet hett, nu besant er, als ich ec sprach, die drei herren und den 35 künig von Behaim gen Nürmberg, und nach vil langer underred wolt der künig über ain, das sy kurtz gerichtt wären, wann im die jungen herren bevolhen waren, als ir vor vernonien habt: auch wolt es der künig von Beliaim. • f Ad Also giengen sy auf den künig Ludwig, auf den künig a erkürten T. ] > nicht P W. c möcht P. ccc° xxxv" jar starb Ott, sein brueder. 8 641,22 262. Anno domini M°CCC"XXXVÜj 0 4 jar starb der elter Hainrich 641,22 von Landshuet; der hett ainen sun, genant Johanns; der hett des kaisers tochter. Der starb in dem jar nach seinem vatter. Mit dem gevielen ir aller landt an den kaiser 4. 2. r i 263. [T. 1011'. I'. 329.] Als ir bisher gehört habt, das der pfaltz- Andreas 641,30 graf Ruedolf in allen wegen widerwärtig was dem Römischen kaiser Ludwig, seinem aigen brueder, und noch kain aufhörn do was, darumb zoch er mit her den Rein ab und nam dem pf'altzgraven o alle seine landt. Do muest Ruedolfus flüchtig aus dem landt vordem kaiser weichen, 30 und er kam nach Engellandt f ; do starb auch er gantz verellcndt. Er hett zu frawen gehabt frawen Machthilden? des künig 1 ' Adolfus tochter; bei der verliess er nach im drei sün: Rueilolfum, Adolfuni und Riicpertum, den man nant den Roten, umb das er hett ainen roten part. Disor Rueprecht starb an erben; Ruedolfus hett ain « 35 tochter, ward verheyrat dem künig Kai'] 5 gen' Behaim. Adolfus hett ainen sun Ruepertum, den man auch Adolfum hies. Discr ■■' Jrcm T. b Dingelfing TW. o disew. P. d kayser Ludwigen II. 0 pfalluntzgrauen T- f Vor dem kaiser muest auch Ruedolfus flüchtig aus dem lannd weichen vncl er kam nach Enngenland T. S Mach- 40 hilldeii P. i> künigs W. i von P. ' Diese Richtung geschah aber erst nach den Wirren von 1382, die in no. 25!) erzählt werden; vgl. Riozler II, 106. Quelle? Die später deutlicher hervortretenden verlorenen Miinchener Annalen? 2 Andreas: 1331, was richtig ist (6. und 7. August) Riczler II, 403. 45 Die Richtung von 1332 xu Nürnberg fand um den 24. August, den Bartholomäustag, statt, so dass 1327 wohl für 1332 verlesen ist. 8 Irrtum Füetrers. Otto war der liruder Heinrichs des Aellcrn. 4 Andreas: 1330, toas richtig ist. 6 Ebran 124,21. 23. Quollen und Erörterungen N. F. III. " — 178 — Euepertus Adolf, der hctt des künigs von Sicilia tochter; bei der hett er Kuepcrtum, den man kl cm" nent, der hernach, als ir hörn werdt, Kölnischer künig ward. Andreas 642,4 264. / T. 101*. P. 330.] Nu knm ich wider an den ersten Enedolfum, des kaisers brneder. Als der flüchtig von dem land zoch 5 und sein sün hie und dort •> kamen, wo sich ieder c zu behelfen wesst, do berüeft sy der kaiser all in genaden zu dem landt, und als sy kamen, do was nu der* 1 herr alls des lands zu Bairen im obern und nidern landen. Do sprach er genedigklich, als aiu güetiger, getrewer vatter, es süllen die kind nicht entgelten des vaters schuld ; 10 sunder er tailt alle seine landt in zway tail und gab die wal seinen vettern, das sy nämeu, well icher tail in geviel. Also namen sy die pfaltz mit der herschaft darzue gehörnde o und etlichen steten auf dem Norigkaw, Amberg, Cham, Newmarckt, und etlichen slössern etc. Dise tailung ist geschehen zu Pavy f an freytag vor 15 Oswaldj anno M° cec» xxxix° jar 1 . 2G5. [T. 102*. P. 331.] Aller erst kam der kaiser Konigsh. 473,8 ain wenig zu nie, und er merte wol das reich. Er was fridsam rgl. und verstörte alle krieg des reichs. Ainer zeit zoch fraw Johanna Sachs. Weltckr.y 0I1 Oesterreich den Rein herauf und kam durch das land zu 20 339,29 Bairen; do kam der kaiser zu ir zu Undcrstorf, und er hett mit ir vil freuden und erpot ir alle eer. Nach dem als sy morgens weg wolt, macht er ir zu willen ein gejaid, und umb alle die eer, die ir der frumb kaiser beweist, was sy gewissen, das sy im zu letz wolt lassen ain getranck des grymmigen tods. Da 25 sy also mit dem kaiser ain zeit in dem gejaid 8 was, hett die mörderin ain lägelein mit ainem zwifachen podem; in dem ainen was wein, und wann sy den zapfen verraib h , was in dem andern ain arg und vergifts tranck. Als sy sich von dann wolt machen, pot sy dem kaiser ze [ trincken; als aber er ir 30 vil eren erpoten hett, also tet er noch, pat sy zu vor k trincken. Als sy getruncken hett, verkert die mörderin den zapfen und gab dem kaiser das tötlicli getranck. Als das beschehen was, eilt sy an stund als sy peldist niocht. Nach klainer zeit ward sich der kaiser klagen; da hett er söliclis kain 30 VCrtrawen 2 . Nach den urbäring I viel er von seinem ross und hueb an R klein wohl später xu klein geändert, klain TWB; vgl. no. 281> 1 dort T. o ir yeder 1\ 829,22; die saneti Dionysii = 9. Oktober. Hier richtig, indem der 9. Oktober mitgezählt wird: 11. Okt. Matth. Nüwenb. ed. Studer 1860, p. 139: 1347, V^ idus Octobris = IL Oktober. — 179 — zu den (ötlichen zügen zu greifen und verschied do ellendigklich ». Grot sei seiner sei parmhertzig und genedig; amen. Das beseliacli an dem dritten tag nach Sant Dyonisius tag, anno domini M° cec" xlvij 0 und diser kaiser Ludwig ligt begraben zu öMüuchcn zu unser lieben frawen pfarrkirchon. 26C. ['F. 102i>. P. 333.] Nach dem als kaiser Ludwig gestorben h Andreas 645,2 was, do tauten sein sün die«- landt zu Landsperg. Ludwig der elter was marggraf zu Brandenburg bei des kaisers leben 1 ; so ward' 1 Ludwig dorn Jüngern, den man nent den Köm er, und Otten, den ° 'Oward obern Bairen; Wilhalm, Steffan und Albrecht, den ward nidern ßairen mit Holland, Seeland, Hanegaw und Friesen- land f . Die tailung geschach anno M" drewhundert xlviiij jar. 267. [T. 102 6. P. 334./ Anno domini M" cec» xlviij», do ward Andreas 645,17 hertzog Conrad von Deck zu München in seinem aigen haws er- 1« stechen von Sweigker von Gundolfing tr. 268. [T. 102>>. P. 334.] Item nach dem gerten die herren in dem Andreas 645,20 nidern landt' 1 auch ainer tailung. Do macht Ludwig von Branden- Du rgainen tag gen Begenspurg; darzuekam auchpfaltzgraf Rueprecht und Johanns, purgkgraf zu Nürmberg. Die tailung geschach an '-0 Sant Oswalds tag M" ccc.liij" jar. 2*59. /f. 103". P. 335.1 Nach dem besass hertzog Albrecht mit Andreas 645,27 hilf seins brueders hertzog Stoff ans, ainen ritter, genant her Beter von Egk zum Naternberg, der selb ritter disem hertzog Albrecht doch in seiner kinthait vil väterlicher trewen erzaigt het. Nu waren 25 VÜ aus dem adel, die vil guets in sein sach redten; wie es nit half, >lo zugen des ritters mag zu dem kiinig Karl gen Behaim nnd bewegten deji mit ainem her. Der kam zu Stauff über die Tonaw » und macht ain veld auf ain halbe mail von der fürsten von Bayren her, und als tue hertzogen sahen, das in der künig zu kranck k was, wollen sy mit 30 dem künig 1 gleich gestriten haben. Das underkamon auch die lands- nerren und ward darunder getädingt, das her Peter von Egk das slos den fürsten solt übergeben und davon ziehen mit leib und allem seinem "■ guet. Das beschach. Nu het der ritter so grossen mangel auf dem sloss ii gehabt, das er pald darnach erstarb; das beschach, als man zalt 35Mo cee° lvij 0 jar. Desselben jars gewan der selb hertzog Albrecht Hilkersperg undhueb an die vest zu Strawbing zupawen desselben jars. 270. /'/'. 103*. P.336J Item Marggraf Ludwig zu Prämien- Ebran 122,7 bürg, des kaiser Ludwigs sun, hett zu frawen ain griifin von TyroL die dann die selben grafschaft zu dem land zu Bairen pracht. Diso 10 fraw was durch ir ungeschaffen mund ° genant diel 1 Maultasch. il ellentlich T. '> Item als diser kaiser Ludwig im gestorben P W. 0 das P. i so ward fehlt P. ° dem T W. t Honegaw vnd Fries- landt P W. e Gundelfing T. >• Niderlanndt P W. i Tunaw ./', Thuenaw W. k kunig so nahent W, khönig zu schwach //. > zu 45 kranck was .... künig fehlt T- '" seinem fehlt T. " Gschloss ]'. 0 vngescheffen (mund fehlt) V W, vngeschaffen vnd vngestalt T. Die Vorlage las wohl fehlerhaft vngeschaffen vnd. l» die fehlt 1'. 1 Dies nach Ebran 118,7. 12* — 180 — Die gepar bei dem marggrafen ainen ßun, genant Man hart. Pen Andreas 646,15 Man hart macht der matter graven zu Tyrol. Der was noch junck; den regierten die landes herren, Abensperg, Laber und die vom Stain, wider sein vettern hertzog Steffan von Landshuet und hertzog Albrechten von Straubing. Nu hett hertzog Steffan zwen sün, 5 Steffan und Friderich. Nu diser jung Friderich wandelt vast mit graf Mänharten; das was wider seinen vater und seinen jungen [brueder hertzog Steffan. Mänhart belegert das sloss Werd bei Geysenfeld; dabei was auch der jiing Fr i d e r i ch. Do macht sich auf hertzog S t ef f an mit seinem sun, auch genant» Steffan, das sloss zu retten ; do muest 10 Mänhart und sein helfer Qüchtig davon entrinnen und entrannen kaum gen Neumburg h l . Nu versahen sich die fürsten, das es an ainen herten streit nicht ergieng; umb (\r^ willen wurden vil rittcr geslagen in dem veld vor Word. Davon gewan das sloss (\rn nameii, das man es noch haist Ritters werd. 2 Andreas 646,30 271. / T. 104a. j\ 338.] Do ward betadingt, das der selb Mänhart seinen hol' soll haben zu München, und nach seiner vettern rat soll geregirt werden; aber darnach pald kam er von Münichen in das gepirge und besass Tyrol und nam zu frawen des hertzog Kuedolf von Oesterreich swester, und zu willen seiner hausfrawen und mit™ rat des bischofs von Saltzpurg '\ do vermacht er 4 diegrafschaft den fürsten von Oesterreich und starb an erben. Anno domini M° ceco Ixiiijo 6 . Andreas 646,36 272. [T. 104«. P. 338.] Umb deswillen macht sich grosse zwayung und aufruer under den hertzogen von Bayren und Oesterreich, und^ö die hertzogen Steffan und Friderich belegten die stat Miildorf dem bischof zu laid. Der rüeft umb hilf zu dem hertzogen von Oesterreich; der pracht auch auf ain her und kam bis zu Ried. Als das die herren von Bayren vernomen, eilten sy dem hertzog Kuedolf entgegen und prachen (l auf von dem geliger. Als hertzog Kuedolf das 30 vernam, eilt er an stund wider gen Oesterreich und torst nicht« streits erpeiten, sprach, wir haben genueg eren, das wir die stat von f dem geliger errett haben. Nach dem zoch ieder fürst wider haim, und Miildorf belaib also füran mit nie. In dem selben 6 jar was ain purger genant ^ der Stain ha ii II' zu Strawbing, vieng an mit gunst und urlawb hertzog °° Albrechts auf seiner aigen hofstat zu pawen das dosier zu den brüedern der Carm el i ton g. a genant fehlt PW. b Nürnberg PE, Neunburg W. c gepürg d prachten P. e nichts P. r vor P. ff Carmahten P. 1 Andreas 555,6: Nunburg. Ebran 125: Nurmberg. ^0 2 Ebran 125,22 nach Andreas 102,30. 8 Andreas 103,7: archiep. Salzburgensis, (jui Rudolfo duci Austrie adherebat; vgl. daxu Ann. Matseenses SS. IX, 831,26. 2 Dies taten vielwehr seine Gattin und seine Mutter nach seinem Tode. Andreas 646,33. 45 5 Andreas gibt diese Jahreszahl für die Belagerung von Mühldorf; Meinhard f 13. Januar 1363. 6 Andreas 647,13: 13G7. — 181 — 273. [T. 104K P. 339.] ünder disen zeiten do raist pfaltzgraf Andreas647,22 Rueprecht, den man auch Adolfus hiess, auf den hortzog von Sachsen und zoch dem in sein landt. Zu handt zoch auch im der hertzog von Sachsen entgegen und hueben an mit einander zu streiten, 5 und der pfaltzgraf behueb auf ainen tag zway slahen. Und zu dem dritten slahen do kam geruet volk an in; do gelag er dernider und ward gefangen. Er kund lang seiner gefängknüss nicht ledig werden, wie man doch vil underred darumb het. Zu dem jüngsten gab in der hertzog von Sachsen dem künig von Behaim über. Nach dem nani der künig 10 von Behaim ;> des pfaltzgraf Ruedolf des eitern tochter; der was des gefangen Ruepertugb vatter bruedor. Do ward diser genant fürst ledig von dem künig gezclt. Disem künig wurden etliche sloss vor dem Wald ' für sein hoyratguet gegeben. 274. [T. 104K P. 340.] Item Mo cce° lxxviiijo jar sind des kaiser Andreas 648,14 15 Ludwigs sün an erben abgangen in ainem jar: Oll, marggraf zu Brandenburgk und Ott'' 2 , den man nennt den Römer; dise sind begraben zu Säldental. So ward Wilhalm von Holland vergeben; der ward vor seinem end d unsinnig, der auch des jars an erben starb. 275. [T. 105". P. Uli.] Item hertzog Ott, des raarggrafen Lu d w igs Andreas 647,37 20brueder 8 , der verkaufte bei seinem leben die Margk zu Brandenburgk dem künig Karl von " Behaim umb zway mal hundert tausent guidein. Der ward im hundert tausent par bezalt '; für hundert tausent wurden im etlich slösscr wider, als Lauff, Härspruck, Sultzbach, B eichen - veld, Hirsaw, Kosenbcrg etc. Noch beliben etliche sloss vor dem 25 wald dem künig; aber nach klainer zeit, als Rueprecht pfaltzgraf Römischer künig erweit ward und Wcntzeslaus von Behaim des reichs entsetzt, discr künig Rueprecht kriegt auf Wen tzeslaum von Behaim, der pracht alle sloss vor dem wald wider in der herren von Bayren gewalt. Der hertzog Ott verzert darnach sein zeit un- Ebran 122,20 ; iO fürstlich; auf dem sloss Wolfstain an der Yser under Lantzhuet hofet er mit ainor müllnorin B, hiess Gred 1; umb des willen haiszt die selb mül bis heut noch die Gredlmül K 276. [T. 105«. ]'. 342.] Anno domini M" cec" lxxv" starb der letzst Andreas 648,11 graf vom Hals, genant graf Lympold, und ligt begraben' zu Oster- 3 5hofcn in dem closter in Sand Wolfgangs cappellen bei andern seinen vodern. 277. [T. 105 a . P. 343.] Item M° cec« lxxxviij» jar zoch der künig Königsh.843,21 von Franckroieh mit grossem volk auf die hertzogen von Gülch und Grellem und bergt vast in iren landen. Doch so ward durch den '0 ,'i über. Nach dem . . . Behaim fehlt T. h Rueprecht T. c So alle Hdschrr. In T rot übergeschrieben Ludweich, ebenso Cgm. 1501. 11 tod P W. ° zu T. f zalt P. S müllcrin T. t> haiszt die mül noch Gredlmül P. i begraben fehlt T. l Andreas: nach dem walde. Ebran 125,2: vor dem wald. 4 " - Andreas: Ludwicus. Vgl. no. 253. „Ott" ist ein offenbar dem Verfasser zukommendes Verseilen. 3 Ebran 122,17. — 182 842,11 eitern pfaltzgraf Rueprecht der krieg angestellt 1 . Diser iotz genant pfaltzgraf* kriegt der zeit mit dem Swäbischen und 844,10 Reini seh en ;l punt. Do besorgten die stet, der künig wnrd dem hertzog sein volk leihen; das pot auch in 1 ' der künig an 2 ; wann er hett zu frawen hertzog Stoff an von Bayren tochtei <'. Do 5 sprach der pfaltzgraf, er hett den stetten genueg volks, als er auch hett, wann er gerte nicht, nur oft läget und gross kostung auf sy gelegt hett. Er Hess dise viertzigk 5 füeren, da man zicgel prennt, und die Öfen waren durchglüendig, sprach zu in: Ir habt mich bei nacht dieplich geprannt; so wil ich euch bei schönem, liechtem tag offenlich lassen verprennen. Mit dem Hess er sy in den glüenden ' ofen werfen, darinn sy jämerlich verprunnen. 20 Königsh. 845,11 278. [T. 106*>. P.344:] Darnach zoch sich ab der Reiniseng punt mit dem Swäbischen, also das ain tail dem andern mit ainer anzal volks solt helfen, doch nur als verr, das sy bei tag anszugen und bei tag wider haim möchten h komen. Königs!,. 846,11 279. [T. 706*. P. 345.] Nach dem zoch diser hertzog Rueprecht 8 25 auf die von Regenspurg und nam in das vieh. Do zugen auch die von Regensburg aus der stat des hertzogen volk nach und Damen in I das vich mit gewalt wider. Sy crsluegen auch wol xxx man von des hertzogen Andreas 648,38 tail, füerten xx gefangen in die stat. Nach dem teten vil herren grossen 640,1 vleiss, damit der krieg gerichtt ward!. Das geschach, als man zalt^ Mo ccc° Ixxxviij« 1 jar. Andreas 650,2 280. [T. 106% P. 346.] [tem Mo ceco Ixxxxiijo jar slueg das wild fewr zu Strawbing ain und verpran die halb stat, das sy niemant erretten kunt. Do was ain burger in der stat, genant .1 ordan, der hett all sein tag S. Peter in sunderhait lieb, und er hett ainen San t Pet er 35 IICW in sein haws lassen machen geschnitten. Als das fewr an sein haws a Reinischen PE, Römischen TWB. b So alle Hdschrr. c wann er hett . . . tochtcr fehlt T. d me r T. 0 glauien P W. t glüen- digen /'. ß Römisch TB W. h möcht T. » Ine 1\ 1 Wohl nach Königsh. 842,22. 10 2 Nach S44,IL :5 Königsh. 844,24: uf sehs hundert glcfen. Vgl. vVnonymi (■hronicon Noribergense et locorum Vicinorum, Oefcle, Script, rer. Boic. 7, 324: Dein feria sexta ante Martini civitates [mperiales Moguntia, Franckfordia, Spira, Wormatia egressi habuerunt .(;cc. Equoa et .ccc. Lanccasl5 et .ec. Sagittarios et venerunt super ducem Rupertum et ducem Adolf fum etc. 4 m scheint, dass Filetier Königsh. 844J23; von Spiro gelesen hat vor Spire. 6 Königsh. 845,5: 60. (Limburger Chron. 484: fünftzig.) 6 Andreas 648,37. 50 — 183 — kam, satzt er seinen Petrum mitton in sein haws; er sperrta das havvs allen enden zne, wolt niemant darein lassen, sprach zudem pild: Lieber Sant Peter, rett dich selb und das haws deins dieners. Do ward das fewr vast gros. Diser burger gieng enweg '■, und das haws stuend 5 in mitt des fewrs. Als aber die prunst mit all getaumbt ward, do gieng diser Jordan wider in sein haws und vandt alle ding, als ers gelassen hett, das gar mänigklich für ain mercklichs zaiehen schätzte. 281. [T. 106' 1 . P. 347.J Item ich hab euch gesagt von der reichstet und der forsten krieg; als der gcriclitt wardt, io do gerten die herren, mit in auch des reichs stet an die kurfürsten, zu welen ainen andern künig, wan künig Wentzlaw nicht schlief in dem reich, davon guets kam 1 . Also kamen zusamen Andreas 650,38. die kurfürsten und crwelten den plaltzgraf Euep recht zu Haidelborg, den man nent klein (1 . Er was nicht lang an dem reich. Er kam zu löOppcnhaim und wolt ain gesprech mit etlichen fürsten haben. Do kam in ain kranckhait an, so das er auch dar 1 ' starb, und er ward gefüert zu Haidelborg und zu dem heiligen geist begraben. Anno Mo ecc" Ixxxx jar'-'. Er hett gehabt zu i'rawen frawen Elisabeth, des purggraven von Nürmberg tochter, die im gepar sechs sün; der 20 stürben zwen vor dem rater, Euep recht und Fr i der ich. So lebten noch dannoeh vier, Ludwig, Johanns, Stoffan und Otto; noch so hett er drey töchter. Der hett aine hertzog Friderich von Oesterreich; so hett fraw Agjies den von Klef, den machte künig Sigmund zu hertzog; die dritt, genant Margareta, nam den hertzogen von Lüttringen. 25 282. [T. 107". P. 348.] Item M° cec" Ixxxxij" jar was das genaden Andreas 610,6 reich jar zu Münichen, das unser heiliger vator, der pabst Bonifaci us, den herren von Bayren zu eren und wirdigkait dar hett gegeben, und was das erst genadenreich jar in teutschen landen. Das gieng ain an dem suntag in der rasten, als man singt OcuIj :i 30 und wert bis achttag nach Sant Jacobs tag in dem sumer. 283. [T. 107". P. 340.] Item als man zalt von der gepurd Cristj ' Andreas 650,,2S Mo ccc° Ixxxxiiijo jar zoch künig Sigmund 4 mit ainer grossen macht an die Türgkcn; mit im hertzog Johanns von Burgundj, der was des eitern hertzog Albrechts von Nidern Bayren tochter sun 5 . Mit 35im zoch auch pfaltzgraf Eueprecht, den man nante Pipan. Sy gelagen derniders von den Türgken vor ainer stat, genant Nicopoly 0 , und gelag vil gueter herren ritter und kneeht dernidor S. Das kam alls nur » verspert /'. •' hin wegk T, enweg von dem hawsz vnd vannd darnach alle ding W. '■ Wentzla 1' W. '' klem mil undeutlichem. 40 Punkt über der Mitte des in P, klain TWB; vgl no. 263. <■• da W. 1 von der gepurd Cristj fehlt P. K ernyder T. ' Andreas 113,23: Hie Wenzeslaus, quia inutilis erat, a Eomano Tegho deponitur. 2 Andreas: 1410. Ogm. 393, f. li b : Mo CCCO X. Fiietrer ver- 45 wechselt oft die Reihenfolge der römischen Ziffern, ebenso in no. 277. 3 Andreas 116,5: a dominica tertia quadragesime. 649,11: vom suntag zu mittervasten. 1 Andreas 117,22. '' tochter man sollte es heissen (Gem. Margaretas). Der Felder 50 stammt aus der Quelle. 6 Andreas 558,32: Nycopolis vulgo Schiltorn. - 184 — aus grosser hochfart a , das hertzog Johanns von Burgundj wolt den vorstreit haben 1 . Er ward auch in disem streit gefangen, und der pfaltzgraf kam mit grosser not davon. Er kam gar arm und eilend wider zu land; nach dem starb er pald und ligt begraben zu Amberg. Andreas 651,10 284. / T. 107«. P. 350.] Hie kum ich wider zu rugk an (Um ellern 5 hertzog Albrecht, der do gar*> ain güetiger iürst was und was des kaiser Ludwigs sun. Des titel stuend also: Wir AJbrecht von Gottes genaden Pfaltzgrave bei Bein, Hertzog in Bayren, Graf zu Honig aw, Holland, Seeland und Herr der Herschaft zu Friesenland« etc. Diser hertzog Albrech t starb nach Cristj«' gepurd M° CCC° IxXXXij 0 ( ' jar 2 1° und ligt begraben zu Ho land I. Andreas 651,15 285. ( T. 107 b . /'. :>öü.j Der hell bei frawen Margretham von Poland drey sün: Wilhalm, Albrecht und Johanns. Hein Albrecht gab er Nidern Bayren. Der satzt sich zu Straubing. Kr herschte unlang und gieng ab an erben und ligt zu Straubing in dem kor 1" im closter. Andreas 651,23 280. [T. 107K R 350.] Als diser Albrecht zu Straubing auch abgieng an leiba erben, do geviel das fürstentumb in .Videm Bayren seinem brueder hertzog 3 0 b an n se n ; der was elect zu L ü 11 i eh. Er hett auch das bistumb etlich zeij in banden; als aber sein brueder hertzog 20 Albrecht gestorben was, do regiert er das land durch ainen vitztumb '. Andreas 651,25 287. [T. 107b, p. 351.] Xu hett diser der elter hertzog Albrecht ZWO töchter; die ain was des hertzog Johanns von Burgundy mueter, von dem ich vor gesagt hab in der herfart an die Türgken; die ander hiess Johanna. Die hett den bertzog Albrecht von Oesterreich^ und hat bei dem geperl hertzog Alb rechten, der hernach Römischer künig ward! und hat zu gemahel gehabt frawen Elisabeth, dr* kaiser Sigmunds tochter, die do gepert hat den edlen künig Ladis- laum, dem zu Prag vergeben wardt* 8 . Andreas 651,33 288. / T. JOS«. P. 353.] Item mer hatt der selb bertzog •' Alb rech t 30 von Oesterreich ain tochter gehabt bei frawen Johanna, genant Elisabeth. Die ward verheiratt hertzog Hainrichen von Bairn, den man nent den reichen hertzogen, von dem bernach gesagt wirt 1 . ahoffart T. '> gar fehü P. c Frieslandt PW. > der selb eliter hertzog W. ' Zw T steht dieser Abschnitt nach dem folgenden. 1 Andreas 117,20: eo quod in acie belli se Ungaris preferebant. 2 Andreas: 1405. 40 8 Vgl. die histor. Notizen Cgm. 555, f. 212»: Item es ist layder kunig laslab von vngern vnd becham zuc präg gestarben an sant klementn tag ym lvij jar (1157): got der genad ym; vnd im soll vergeben sein &D worden von dem gubernator zu pecham genant her jersiek von podebra, als man sagt in allen landen. — 185 — 289. [T. 108*. ]'. 352.] Als Alb rocht, der elter von Holland f, Andreas 051,35 gestorben was, do hersehte sein snn Wilhalm das land. Der Hess ain tochter, genant Jacoba. Dise Jacoba nam zu der ee den Tälphin von Franckreich. Als der starb, nam sy den bertzogen von Brabant. •') Sy was nit lang bei im ; sy wolt auch kamen weis bei im beleiben und nam sieh an imib des künig von Engenland brueder a. Als hertzog Wilhalm von Holland starb, zalt man M" cccc" viiijo ' jar. Do schraib sy sich ain tochter diser lonnder Hönigau 1 ', Holland etc. Dem gleich schraib sich auch ain herre diser lännder hertzog Johanns, JOEIeet zu Lüttich c etc. Wie er guete zeit in banden gehabt hett das bistumb zu Lüttich, so gab er dise Electur über und nam des hertzogen von Lusnitz '' tochter, der do ain brueder was kaiser Sigmunds in der mainung, das er solt erben dem land gewinnen und innhott die land. Er muests aber mit vil kriegs und anfechtung behalten. ] 5 290. [T. 10S b . P. 353.] Diser hertzog Johanns ward besessen zu Andreas 652,15 Mas trieb 1 ' in der stat von den von Lüttich, die im allzeit gar widerwärtig waren. Die Lüttieher triben vil pöser ding; sy triben all arm schäntlich aus der stat Lüttich, schniten den frawen ir gewant ober der schäm ab und ander unzimliche ding. Sy lagen mit grosser macht 20 vor dem hertzogen. Noch so lebt die zeit sein brueder Wilhalm; der kam und mit im hertzog Johanns von Burgund mit ainem grossen und wolgcrüsten zeug, als auf zehen tauseut mann f, da sy den hertzog Johanns so in nöten wessten, wie er in der stat von kainen dingen desshalbg wesst. Mit disem irem zeug ritten die herren die Lüttieher 25 an und ward ain grosser streit und wurden die von Lüttich so gar erslagen, das kain mensch wissen kunt, der bei dem streit oder in dem vckl gewesen was, das der ainer war darvon komen. Umb diss Streits Willen ward ain vers zu latein gemacht, also lauttcnd 1 ': Anno milleno, * ! - quatuor semel oeto Septembri mense vicesimo tercio die Leodi gentes 30 laehrymosi ' nunc modo ilentcs Sunt gladio eesi corporibus undique iesi Per Hollandrinos prostrati Burgundiosque Triginta quoque k plus adde virorum 2 etc. Und als diser streit beschach, do kam von angetrauter ungeschicht das wasser die Masz mit sölicher ungestüem, das es die prugken zu Lüttich überstiess und umbkerte, das allen menschen o5 ungelaubig vor was. Umb das' was ain gemaine red allem volk zu Lüttich. gewesen: Ja wenn "i die Maszpruck das ander zu perg kort, dann so wirt uns hertzog Johanns herschen ", Diser streit geschach, als man zalt Mo cccco vüjo jar. Da schätzten all menschen diso ding- für ain gros beyzaichen von (lot durch der von 10 Lütt ich übermuet willen. 11 vmb den künig von Enngenlannd T. i> Hönigau P, Hanigaw T, Denygaw W. o schraib sich hortzog Johanns, Elect zu Lütich, herr auch der selben lennder P W. d Lüsnütz T. « Mastricht 1'. £ mannen P W. ir * desseib T. h also lauttcnd fehlt P W. i lacrimosi 1> W. k quinque W. ,J In allen Häsehrr. (also auch im Original) fehlt hier milia. 1 Vmb des Willen P W. m waml p w. n heyschon T. ' Andreas 5110,10: circa I 109. 051,30: umb dv zeit, als man zalt 1409. Wilhelm IL starb den 31. Mai 1417. Vgl. no. 293. c„ '■' Andreas: quater et statt quatuor; Leodii statt Leodi; Triginta 'luinque rnillia statt Tringinta quoque. — 186 — Andreas653,27 291. [T. 109». P. 355.] Nachdem als sein bruederhertzog Willialm starb, von dem ich vor gesagt hab, besass der hertzog Johanns seine landt und regierte nicht lang. Im ward vergeben. Man schuldiget des seinen hofmaister. Er starb und ligt zu Holland. Nach dem wolt .Jacoba die landt besitzen; do kam hertzog Johannscn« sun von 5 Burgund und underzoch sich der landt mit gewalt. Also g'icilg' die liny der leibserben andern letzten Johannsen aus und kamen die lennder zu Burgundy, wann unrechter gewalt ist gar ain arge sucht. 202. [T. 109«. R 356.] linder dem, als ich zusamenlO geklaubt b hab dise samlung der gegenwürtigen ° Croniken ist mir durch den gestrengen, edlen und vesten ritter herr II annsen Ebran zu Willdenberg l mit ander d vil schönen Croniken worden die Cronica und gantz hystory der lennder Holland 0 , Hönigaw, Seland und Frieszland 1,r> etc. 2 , aus den diser gemelt her Hanns ain treffenliche und ftirpüntige Croniken des fürstentumbs Bayren ersamlet hat. So nu die obgemeltcn lennder Holland etc. rechte gepürliche anhangende miterb der durchlauchtigen fürsten von Bayren zusambt andern landen seyen f , so wil auch ich 20 setzen mit der waren geschieht, wie alle ding gehandelt sein, das den fürsten von Bayren die selben herscheft entpfrörabt g seyen; törst ich es mit hulden sprechen, das sy es vast durch ir aigen laszhait h versaumbt haben. a Johanns T. '» klaubt P. c gegenwirtigen T. (1 anndern P. 25 0 Nach Molland setzt T etc., lässt das Folgende weg und fährt iveitcr mit rechte gepürliche anhangende miterb. f T sucht hier ungeschickt das vorher Ausgelassene nachzuholen: ansz disen Cronicken der gemelt her Hanns ain treffenliche vnd fürpüntige Cronicken des fürstenthumbs Hairen ersammlet hat. Darum so will auch ich setzen. S enpfrembt T. 30 »i loshait P. 1 Geboren etwa in den dreissiger Jahren des XV. Jahrhunderts, ivar er nacheinander Feldhauptmann Tjudwigs des Reichen, Pfleger zu Landshut, Hofmeister der Herzoginnen Amalia und Hedwig zu Burghausen, auch Pfleger zu Burghausen. Er starb zwischen 1501 und 1503. Ucber ihn^ besonders Keller, A r erhandlungen des histor. Vereins für Niederbayern, 31. Bd., iLandshut 1895. Vgl. auch Friedr. Roth in der Einleitung zur Chronik Ebrans. 2 Es ist der Bericht eines Niederländers, eines Zeitgenossen der Jakobäa, den Dr. Friedrich Maurkirchcr, Probst in Alten-Octting, den 40 bayerischen Herzogen aus Holland mitbrachte: Hystoria de comitatu hollandie qualitcr philippus dux burgondie factus f'uit primus tutor hollandie et postea comes hollandie etc. abgedruckt von Löhcr, Abhdlg. d. bist. Cl. d. k. bayer. Ak. d. Wiss., X., 12—28, München 1867. Dazu vgl. auch Leidinger, Ueber die Schriften Veit Arnpecks, S. 130, München 1893,45 gekr. l'reisschr. — Füetrer benutzte eine deutsche Uebcrsctzung; nur so erklärt sich sein Missverständnis no. 30 7: Vos Vodelfck statt Vos de Delf t. — 187 — 208. [T. WO". P. 357.] Ir habt gehört von dem hertzog Albrecht, der do liett drey sün, davon kurtz vor gesagt ist, Und ZWO töchter; Fraw Margaretha ■■<■ ward vorhoyratt hertzog Per. 12. Johannsen von Bnrgundj. Diser hertzog Johanns hett ain swester, ö frawen Margaretham; die selb ward verheyratt dem hertzog Wilhalm, hertzog Albrechts des ietzgenanten sun, der do was ain hertzog in Bairen und graf zu Holland, Hönigaw, Seeland und Friesen- land •). Diso trau Margretha gepar bei hertzog Wilhalm ain ainigo tochter, frawen Jacob a. Die selb ward verheyrat dem Tälphin zu 10 Pran ckreich. Nicht über lang starb diser Tälphin, anno doniini Mo eeeeo xvijo jar an dem karfreytag vor Ostern. Als aber fraw J aeoba im verwittibt ward, starb auch hertzog Wilhalm von Bayron und graf zu Holland '. 294. [T. 109t>. P. 358.] Do underzoch sich hertzog Johanns, der Her. 12. 15 do ain brueder hertzog Wilhalms was, der Iandvogtei, als ain nagst gesippter erb. Er was« elect oder erkorner bischof zu Lütt ich, als ir das auch vor gehört habt. Dise wal er offenlioli in dem Concily zu Cos ten tz übergab, und als er sich der land underziehen wil, ward im stareker widerstand getan. Auch sluegen sich etwa 1 ' vil stet, slösser /,-;. 20 und markt an in, sunder die stat Dortrieh, die im grossen und merek- liclien beystandt tet. Widerhant c hett fraw Jacoba, auch ir mueter fraw Margaretha, den maisten und pesten tail der lennder under banden. Unib das erstuend gross unrue in dem land mit raub und prant. 295. I P. 110". F. :15!J./ Nach dem durch etlich underred der Bei: 13. 25 fflrsten ward ain samlung durch den hertzogen von Burg und j, auch sein frawen Margaretham, frawen Jacobam, auch ir mueter frawen Margaretham, hertzog Wilhalms wittibe, auch hertzog Johanns von Bayron, graf zu Holland etc. in der stat Bernled' 2 in Flandern. Howard beslossen, das fraw Jacoba solt verheyrat werden dem hertzog 30 Johannsen von Brabant durch erlaubniiss £ des pabsts Martino, dem fünften ff des namens, wann sy nur geswistergeit kind waren. Wann hertzog Johanns von Brabant was des hertzog Philippus 3 von Bnrgundj bruedors sun' 1 ; so was fraw Margreta, fraw Jacoba mueter, hertzog Philippen von Bnrgundj tochter; also waren sy 35 geswistergeit kind. Als die dispensation' beschach, ward vollendt ain fürstcnliche hoehzeit mit reicher kostung. Diss beschach anno domini M" cccc" xviij" jar. 296. [T. 110 >>. P. 360.] Nachdem rait hertzog Johanns von ßer. 13. Bayron mit den seinen zu der stat Dortrieh k und innhet die mit 40 andern etlichen Blossem '. Das mochten die Hoeiizcnsy "' nicht erleiden a frawn Margretham T, frawen Margaretha P W. b Frieszland PW. ''ward P. ii ettwar PW. e widerhent PW. f erlawbtnuss T. t' so alle Hdschrr. •> bruedersun P. ' dispansacio P. k Dortricht P. 1 Gschlössern P W. ■" Hoezensy T, Hoclienzensy /', Hoencensy W. 45 ' Ein von Füetrer unbemerkt gebliebener Widerspruch gegen no. 2S9, wo Wilhelms Todesjahr nach Andreas fälschlich auf 1409 gesetzt wurde. 8 Bericht p. 13,12: in opido biervliet in flandria. Kleine Stadt an der Wester-Scheide, nördlich von üent. 3 Wohl ein Verschen, statt Johanns; vgl. 187,31 und die Quelle: 50 fuerunt filii et fratris et sororis. — 18S — 14,1 und machten ainen Ferren under den herren, daraus seid vil Übels erstuend. Der hertzog Johanns von Brabant zoch mit her auf den hertzog Johannsei] von Bayren und mainte den ganz zu vertreiben und belegte die stat Dortricht des andern tags nach Sant Johannstag des Götz tauf fers und lag dar vor bis Sant Laurentzen a abent 1 . Do 5 zoch der hertzog von Brabant mit grossem schaden davon, wann er het gar vil gueter ritter und kriecht verloren vor der stat. Auch wurden im vil grafen, herren und edel lewt abgefangen. Her. 14,9 297. / 7'. 11 () b . P. 360.] In disem werren verwiiesten sy ser die länder mit raub, prant und tötlicher manslacht. Do gewan auch hertzog LG Johanns von Bairen die stat Roterdam h mit hilf der von Dortricht. Als der hertzog von Burgundj die grossen unrue hörte, da macht er ainen andern fridtag zwischen der zwayer herren auf den nächsten Haut Andres tag, Anno domini M° ccec" xviiij" jar. Bcr. 14,23 '298. [T. 111*. P. 361] Als diser Kirsten rät zusamen kamen, ward 15 gemacht, das hertzog Johannsen von Bai reu soll nachvolgen zu rechtem erb die stat Work am, die herren Argkel< ; die herren von Werden 2 ; auch solt der benant hertzog J ohanns von Bay r en , alls Holland herschen und regieren drew (l jar nach einander. Auf das kamen zusamen die drey iursten, und hertzog Johanns von 20 Bayren, Holland etc. und hertzog Johanns von Brabant, Lym- burg etc. gaben aneinander den kus zu ainem waren zaichen des frids. Nach dem so alle ding verprieft und aufgerichtt waren, zoch hertzog Johanns von Bayren in Holland etc. und nam da ein die stet. Die swueren auch im, als irein rechten herren; an allain die Hoen-25 zenser wolten kainer weis sich huldigen. Sy waren auch im in allen sachen widerwärtig. Bcr. 15,1 299. / T. 111". V. 362] Eertzog Johanns von Brabant kam in discr* ! unrue zu Prüxel f . Do kamen auch die Hoc uzen ser und in des forsten palacy, im gegenwärtig, ermörtfen sy den fewren ritter 30 her Wilhalm von Bercken tf; den'» schuldigten sy diser Kirsten bericht. Mit dem entrunnen sy von dannen. Da was gross clag umb den weisen, frumen ermörtten ritter. Dise' morder kamen in die stat Trayazensen :l , die söllicher misshandlung mit in was, und mit all ir macht, wie sy das mochten anrichten, würfen sy vil stet ab, die wider- 30 wärtig wurden dem hertzog Johannsen von Bairen, insinuier die stat Lüttich 1 . Also machten sy ain verpiintnüss und teten k dem il Larenntzen P. h Roter W. ( " Argk mit l artigem Abhwrx-unqs* xug T, Argkl /', Arll W, •' regieren gantzer trew T. o dise T. () f Prussl T. t- Wergken P, Wackeo W. h des T. I Diser T. |U k tatten P. 1 Ber. 14,7: recessit in festo snneti laureneii. Kbran 131,15: an sand Lorenfzen tag. 2 Ber.: opidum boreken cum dominio de arkel cum dominio de voern et de woerden etc. ^° 8 Ber. 7.-7,6'; ad civitalem trajeetensem. 4 Verwechselt, mit Leyden. Ber. 16,10: eciam aliquas civitales hollandie apostare a fidelitate tutoris hollandie proeuraverunf, atpote civitatem levdensem. - 189 — hortzogen grossen schaden, sunder der stat Dortricht. Dise sam- lung der widerwärtigen zugen zu der stat Gerdrida 1 , miinen" die mit gewält ein, betrüebten daraus alle gegent. An stund viel hertzog Johanns mit gewaltigem her für die stat und lag bei xviij wochen 5 davor. Ir vil und der maist tail entran aus der stat; die andern ergaben sieh. Do verprant der hertzog Johanns die stat gar zu grünt; an das gsloss gab er wider ein seinem getrewen herren Tbeodorico von Mervedo 1 »-. Das gesehach an dem tag Sant Laurentzen anno Mo ccec" xxj". Des jarcs erhueb sich das mer und ward von der wasser- 10 güss söllich jamer in Holland, das da verdürben Ixxij namhaftiger o Pfarrkirchen, an clöstcr und ander gotzhäwser. 300. ['Pill''. P. 364.] Item als man zalt von Cristj gepurd Ber - 15,28. Mo ccec" xxij, als mi erkannten die Hoenzensy, das sy die dick gemelten zwen fürsten von Bayren und Brabant nicht verwerren 15 mochten, gedachten sy ains schäntlichen, unzimlichen, valschen rats, kamen zu frawen Margretha, ain mueter frawen Jacoba, sprachen, das fraw Jacoba ungepürlich, auch unkristenlich vermühelt war, das >'• niemant weyser für ain gemahelschaft halten sollte. Die sach und si])zal war dem pabst nicht recht fürgehalten ; auch so biet es der pabst 20 verhengt, aber nicht bestätt. Mit sölich und dergeleichen worten ward die fraw beredt, das sy in der Sachen volg nach jach, und verholen füert sy frawen Jacobam, ir tochter, in Hönigaw und darnach als flüchtig in Engenland« 5 . Da ward sy, als noch lebte hertzog Johanns von Brabant, verheyrat durch rat der Hoenzenser, 25 auch ir rät, dem hertzog Hunfrid von Clorester 3 , der do was ein brueder des künigs von Engenland 1 ', und ward da volpracht ain reiche künigkliche hochzeit, und machten argk zu übel. Doch beschach diser heyrat wider des künigs Ha in rieh B von Engenland (l willen, gunst und wissen f. HO 301. IT. 112». P. 865. 1 Als sölich händel erfucren der hertzog #<»'• 16 , l:i - von Burgundj, auch der hertzog von Brabant, nicht unpilüch hotten sy gross verwundern und vielen dos in grossen zorn. Nach dem praebt der herzog Hunfrid auf bei tausent pferden' wolgerüst und fucr mit seiner frawen Jacoba in Hönigaw. Die frau Margretha 35pat alls volk, iren tochterman, hertzog Hunfrid, auch ir tochter ontpfahen mit allen herren vom land. Des hülfen die Hoenzenser, auch der herr von HUnart 6 . Also ward hertzog Hunfrid mit gewalt eingesetzt in Hönigaw. Do im nu all stett daselb gesworen betten, doch ir vil bezwungonlich, do macht hertzog Hunfrid mit rat der 0 11 o o n z e n s o r den herren von H Unart hauptmann über alles H ö n i ga w. » namen W. h Meruedo TPEBW. c zwo vnnd sibontzigk namhaftig P. •' Engelland PW. o des künig Heinrichs 1. f willen und gunst PW. ' Ber. 15,15: castrum opidi sanete gertrudis. '15 2 Ein Missverständnis. Th. de Merweda befehligte die Besatzung des Schlosses und erhielt mit den Semen freien Abzug. Ber. 15,22: theodorieus de merweda strenuus castellanus castri libere cum omnibus s uis ad propria meavit. 8 16,7: egregiua prineeps hunfridus dux clocester. °0 '' 16,11: cum aliquibus milibus equitum. c 16,23; dominus de haverets. — 190 — Ber. 16,31. 302. [T. 112". P. 366.] Under den dingen besamlet der hertzog von Brabant mit hilf hertzog Johann sen von Bayren, Holland, Seeland und Friesenland » ctc ain gross her, mit deiner verraainte auszutreiben den hertzog Hunfrid mit andern seinen rawbern seiner eren und gnets. Do pracht hertzog Johanns von Bai ren cte. ain 5 mächtig gross volk auf gueter und wolgerüster man ; mit dem wolt er dem b hertzogen Johanns von Brabant gestand. Und als er mit seiner samlung sich weg rüste, do hett er ainen ritter an seinem hof, dem er für all ander seins leibs, eren und gnets zu dem aller pesten verlrawte. Der selb verdampt mörder d vergab dem edlen fürsten hertzog 10 Johannsen von Bayren, seinem rechten herren. Disen mort kund er doch nicht so verpergen; er ward sein offenlich gezigen. Kr bekannt auch es in der gel'ängknüss, sprach () , das er es beredt war durch hertzog Johann sen eelichen frawen: die biet auch es frawen Jacoba zu lieb getan. Dem mörder f ward auch sein gedienter Ion. Er ward mit 18 urtail dem henker geantwurt; der slucg in zu vier stucken; die stnck wurden in dem land aufgehangen. Man sagt auch, das der mörder des fürsten hofmaister scy gewesen 1 . Ber. 17,7. 303. [T. 112^. P. 368.] Als der hertzog von Brabant die betrüebten mär befand, erschrack er an massen ser; also tet auch der 20 hertzog von Burgundj. Nachdem lebt der fürst mit not etlichen lag. Also pracht mit hilf aller fürsten hertzog Johanns von Brabant ain gross her in Hönigaw; das volk schätzt man ob lx 6 tausent man. Mit den umbiegt er die vesten stat Oontebrein, darin das maist volk lag des hertzog Hunfrids. Zinn jüngsten gewan man die stat mit25 stürm und slucg gross volk darin zu tod, und die stat ward gar zu grünt zerstört und ausgerewtt. Nach dem bekannten sich die maisten, das 1 » sy zu unrecht sich ab betten geworfen von iren rechten erbherren und blieben an under in selb zu vertreiben all Englisch, in sunder- hait die stat Valencia na * 2 . Als nu sach H u n f ridu 8, das alle 30 hilf der stet im abstuenden an die Hoenzenser, gert er an den hertzog von Burgundj, das er doch allain graf zu Holland war, das im ungüetig versagt ward. Nach dem gert er, das er den nagsten möcht mit gelait haimfaren k , das alls im versagt ward. Do schickt hertzog Hunfrid dem hertzog Philipp von Burgundj zu gewett seinen35 hantschuech, mit im in dem veld zu streiten. Den hantschuech nam der hertzog von Burgundj auf. Also zocli hertzog Hunfrid in En gel land und vernam nu wol, das er mit seiner frawen betrogen was. Als ir paider gesatzler tag kam, do erschain in dem veld der hertzog von Burgundia; aber Hunfrid belaib in Engel land. Und gleich 40 als der kämpf von den fürsten solt besehenen sein, do starb der hertzog Johanns von Bayren an dem vergift, das im her Hanns Vliet, a Frieszland P W. b den W. c pestan W. Valen- ciona V IV. k haim zu faren P, haim fiteren T (letzteres vielleielit mit 45 dem niederdeutschen intrans. voren - fahren xu vergleichen). 1 Dies entnahm Füetrer wohl nur dem Berichte 17,4: intoxicatus fuit a secretissimo et amicissimo suo consiliario, videlicet a domino Johannne de vliet milite. - 17,2!): civitas valenciana. J ^ — 191 — der mörder, gegeben hett. Diser genenta fürst starb in der stat Hagha an dem Oebrist l| tag 1 des morgens und ligt in der selben stat zu den predigern. Anno domini M° cccc° xxiiij 0 jar. 304. [T.113K P.370.J Under den dingen schickt der hertzog Ä»"- 18,5 5 von Burgundia sein erwirdige potsehaft in Holland, Seeland, Friesenland etc., das sy solten aufnemen den hertzog Johannsen von Brabant zu irem rechten herren, nach dem ie fraw Jacoba sein rechte und eeliclie liausfraw war. Das verwilligten sich nu vast all stet, an allain die Hoenzensy und Stainhaim-'. Also ward ein- 10 gesetzt, doch nicht sonder grosse müe, der hertzog Johanns von Brabant in Holland etc., und fraw Jacoba mit irer mueter wonton in Hönigaw. Als die zumal verlassen was, gerte sy zu dem hortzogen von Brabant, auch zu dem von Burgundj genaden, sagte, das sy aus unwissenhait und durch ir ainfalt verfüert war. Für sy pat auch maniger hocher 15 fürst und ander herren, das doch kainen weis half, wann der hertzog Vermählt, sy hiet an alle not und ursach verprochen. Diso unwider- pringlich o smach müest im immer unvergessen sein. Nach dem lued er sein frawen zu Koni für den pabst Martinu m, den fünften des namen; der solt dise Verhandlung urteilen. Das goricht bevalch der pabst dem 20 cardinal Ursino und dem cardinal von Venedig, die sach mit vleiss zu hören, auch zu entschaiden. Und als niemant kund darunder gereden ll , das sy der hertzog wolt auf nemen, do ward sy bevolhen mit urtail dem herren von Sabandia°; do solt sy wonen mit irem hof; der auch sy wirdig solt halten, wan er horte ir zue mit sipp in dem anderen grad 25 und dem hertzogen in dem dritten grad s . Das besehach anno domini M" cccc 0 xxv" jar. 305. [T. 114". P. 371.] Nu wollte die fraw Jacoba kainen weis Her. 20,24 diser Sachen volgen oder in frömbder pflicht sein und pat ettf alles nach genaden zu hertzog Johannsen, das doch zu nichte half. Als -'0 aber sy kainen weis aus dem land Hönigaw wolt, zoch hertzog Johanns und umbiegt mit grosser macht die stet. Als das vernam der hertzog von Burgundj, der undeikam die sach durch Vermeidung willen grössers übel" und bestimbt in ainen fridtag, der paidenthalben aufgenomen ward. Auf den tag kamen vil fürsten und herren und der «5 beschlus geschach also, das fraw Jacoba solt wonen jsei irem öheim, dem hertzog von Burgundi, der auch sy fürstlich forschen 11 solte, so lajig bis hertzog Johanns von Brabant seines zorns gegen ir vergäss und sy wider zu genaden auf näm, und hertzog Johannsen von Brabant solt volgen das land Hönigaw; so solt der hertzog von ^0 Burgundi hersehen und regieren alles Holland. Also ward fraw Jacoba von allem irem vättorlichem erb gesprochen, und verfallt. Also nam ieder tail an widerstant ein, als der Sprucll ausweist 4 . " genant P. b Obrist T. c vnwiderpringenlich T. J reden P. 0 so alle Ildschrr. f ett fehlt P, es W. e durch zuuermevden grösser 45 vbel P W. )i versehen P W. ' 18,14: in festo epiphanic domini. 2 Vertexen aus 18,27: scoenhavia. 3 amedius dus (sabaudie) attinebat sibi in tertio gradu eonsanguini- - tatis et in seeundo gradu affinitatis. 4 Füetrer kannte keine Urkunde, sondern bezieht sich damit nur etwas anspruchsvoll auf die betreffende Stelle des Berichtes 20,23. — 192 — Ber. 21,2. 306. tT.114*. P. 373.] Also zoch an stund hertzog Johanns wider zu Bergadt 1 , do alles volk noch beieinander was, und wolt nicht dannen, bis fraw Jacoba geanfwurf wurd dein hertzog von Burgundj, dns sy an alle masz hoch betrüebt; und pat zu ir konien den gral'en E n g e lb er tu m von X a s s a u , herrn Ha inr i e h e n von B r e d a ^ und noch etlichen " nicr, die sy mit haiss vliessenden zähern pat, sprach, 8 seit sy nicht hoffnung solt haben, das ir herr sy mit genaden nicht b wolt aufnemen, das er sy doch in Brabant liess beleihen, wellicher end im das gemaint war; das wolt sy danknämlich und zu grossen genaden aufnemen. Des paten nu die graten mit vil anderen herren und teten 10 darin grossen vleis. Das mocht kainen weis besehenen c; es muest vollendt werden nach laut des Spruchs. Also zerlies sich alls volk, und die fraw ward gefüert' 1 vol von grossem laid und smertzen. Als aber der hertzog von Burgundj Holland etc. besetzte mit den landvögten, richte aber die fraw Margretha vil unrue under in an, wann vil 15 stet in Holland etc. clagten die gefängknüsa Lrer frawen gar ser, und was die misshellung gar arckwänig in den landen. Her. 21,2.1. 307. [T.114K P. 37.4.] Nu was die fraw Jacoba in der stat Jandana <,:1 als ain eilend und ungenäm f fraw. Nu waren zwen küen und namhaft 8 ritt er, ainer genant her Ornold Spieringk, der ander 20 her Vos Vodelfckh 4 ; die wolten erstorben oder der frawen mit in dannen helfen. Sy namen drew schnell [ laufend«; pferd, punden sy vor der stat in ain gehag oder wald und kamen an den hof, do sy wol entpfangen wurden. Nu hetten sy mit in kurtze mannes klaider verholen pracht; die füegten sy schnell der frawen zu haut, sprachen, das 25 sy die verholn und schnell an tet, mit gotz hilf wollten sy sy dannen und zu iren landen pringen. Als die fraw beraitt ward, gieng sy mit in über den hol" und zu der stat ausz, das des niemant gewaret k , wann sy allenthalben für ain man angeschen ward. Sy eilten zu iren pferden und rannten darvon, so maist sy mochten, tag und nacht. Zu dein 3Ü dritten tag kam' sy vast müed und hungerig zu Wargken. Dannen fueren sy haimlich zu Vianna 1 "; do ward sy von Hainrich von Yianna" mit grossen frewdcn entpfangen. Da verkert sy erst ire claider und legt wider an frawen claider. Nach dem fuer sy mit herr llainrichen auf dem wasser gen Schampfoniam, da alles volk von ^ ir kunft hoch erfrewt ward. Schnell kamen die sagmär in alls Holland etc. und die Hoenzensy kamen mit grossem volk zu ir, liierten sy mit vil Irewden in Gauda n , da sy das sloss erlangt Also pald namen sy ein etwo vil stet. Der zeit hett der hertzog von purgundj ° ainen streit gehabt mit dem kttnig von Franckreich und hett erlich obgesigt B . a etlich P. b so alle Handsehrr. (; geschehen T. (1 In P nachträglich eingeflickt jn burgundj. ° Jandona 1\ laudona Wgi Jandona IL f * gefangne P W. K manhaft V W. h Vos vodelsk W* r \ schnelle T. k achte PW. I kamen PW. '" Vienna T. •> Oandialfi *» von purgundj fehlt T. 1 20,34: ante opidum bergken; vgl. 21,2. 7 Vielmelw 21,6: peeiit benigne loqui cn gelber to, comiti de nassauwen, domino de breda et heinrico, domino d(5 lekdra. .a 3 21,22: in jandavo (Gent). 4 21,34: arnoldus spierinck de aelborcht et vos de delft. Füetrers Missverständnis ist nur erklärlich, wenn seine Vorlage vos vö delft la s i also eine deutsche Uebersetzung war. B 22,20: philippo duce burgondie in francia regem debellante. — 193 — 308. [T. 115. P. 377.] Und als fraw Jacoba also vervvittibt Ber. 26,11. paidontbalben ward, do redten all herren darunder und sovil, das der hertzog von Burgundj, auch fraw Jacoba gante vereint wurden, und das fraw Jacoba solt beleiben bei allem irem vätterlichem d erb, doch das sy sich kain weis solte heyraten an des hertzog von Burgundj 20 wissen, willen oder gunst. Also ward der krieg gante abgestellt. 310. [T. 115>>. P.378.] Nach dem füegt sich, das fraw Margretha , Ber. 26,19. frawen Jacoba muetcr, bei crbergen poten, als bei gueten gepornen edellewten ir tochter schickte etwo vil kostlicher klainat, auch schöne pferd. Do hett fraw Jacoba in den kriegs läuffen, als ir gehört habt, 25 sich so hart verzert, so das sy die poten nicht nach eren und gepürlich von ir gefertigen künde, des sy sich gar an massen übel und hart ° sehambt. Und sy schickte zu dem burggrafen von Montfort, der etwo lang die land geregiert hette und auf den sy ir maiste hoffnung und vertrawen hette, liesse f den flechlich S pitten umb ain anlehen, mit dem ">0 sy die poten mit eren von ir vertiget. Der burggraf gab antwurt, er nett auch under dem krieg sein hab und guet mit all verzert; davon kündt li er ir mit Dichte gehelfen. Als aber die fraw sölichen untrost "ort, ward sy an massen ser betrüebt. Sy lies an ander end auch verzechen, wohin sy zu dem pesten vertrawen hett. Ir ward als antwurt 35 wie vor. Hiemit gieng sy in ain kamer und wainte über die untrew pitter- bchen, wann mänigklich sagte, das der burggraf als i irs vatters und paider flerren schätz und klainat under handen hett und an sich gezogen. Ain frumer herr, irer rät ainer, merekt ir betrücbde wol, sprach: fraw, ob es euch geviel, wolt ich geen zu herren Francko von Barsilia'. Ich 40 versieh mich und hett das vertrawen, er wurd euch nicht verlassen. Die fraw sprach : Nayn, wann ich im nie dann alle widerwärtigkait bewisen hab ; umb das sorg ich, er wurd sich nur meiner dürftigkait erfrewen. Der herr jach: Fraw, ich will es mit im reden in gestalt aller erberkait. Sy s prach: VVolhin ; mir ist ganntz enkain k hoffnung da. Als aber der herr zu 4o " Engelland P W. b ettwieuil T. = EngeUandt P W. i yätter- hchen W. e harte T. « liesz sy T W, Hess P, lies E. s fleuch 1', ileislich E, klcglich W t kunt P, kund W. 1 als T W, all P. kain T, ganntzen kain P, ganntz kain W. 1 27,3: accedam dominum franconem de borsalia. Quollen und Erörtorungon N. F. III. 13 — 194 — dein herrn Francko kam und im sölich der frawen notturft fürlegt und in pitteD Hess umb ain summ gelts, er sprach: nicht, alkin als vil geltz, snnder alles, das ich liab, soll mit ir getaut sein, als mit meiner genedigen ;l frawen umb des willen, das ich in meinen notturften dester ainen pesserri und sicheren] zuegangk zu iren genaden müg gehaben. » Als der frawen sölich trew und hell ward von den herrenzuegesagt h , erwaint sy aber von den gähen frewden und gewan den herren vor allen manen lieb, auch als lieb, das sy in haimlich zu eelichem man nam. Doch vermainte sy dise Sachen ° in still zu halten •'. Ber. 27,22. ;>il. ff. ußb t P. 380.] Aber sölichs wolt sich nicht verdrucken 10 lassen oder in gehaim beleiben, sunder es ward schnell verkündt dein hertzog von Burgundj, der tet° kainen der Sachen gleich und nam zu im vi] graten, herren und ander gross ritterschaft; mit den zoch er in Holland. Fraw Jacoba entpfieng in mit frewden, und als sy in den grossen frewden waren, liess der hertzog gar haimlich vahen den 1* herren Francko von Barsilia und den* verholen Eueren in Flandern; und als er sich urlawbt s, wesst weder fraw Jacoba, oder niemand 11 von den dingen. Das beschach Annodomini M° cccc«» xxxiij» jar. Ber. 27,31. 312. [T. 116*. P. 381.] Diser herr von Barsilia ward von dem hertzog zu hertter > vängknüss gelegt auf ainem sloss, genant Repol- mont k, und als fraw Jacoba aber die mar erfuer, ward sy aber hoch und ser betrüebt. Do kam der graf von Woyrsa 1 ' und durch vil underred pracht er den herren aus der gefängknüss mit der underschaid, das fraw Jacoba sich müest verzeihen alls irs väterlichen erbs: Hol- land, Honigaw, Seeland und Friesland. Und der hertzog ward * all der länder eingesetzt an irrung und gegenwürtigkait m frawen Jacoba , und der hertzog gab dem herren Franco die grafschaft Oster na n d ie 2 . Also nam erst in gegenwart" der kirchen fraw Jacoba den herren von Barsilia. Also ward hoch gediemüetigt fraw Jacoba. Zum ersten was sy ain fraw vono Tälphinat und künftige künigin zu Franek-** u reich, nach dem hertzogin von Brabant, Lymburg etc., zu dem jüngsten ain fraw von Barsilia. Nach dem durch traurigkait viel sy in ain sucht TisicaP 8 , mit der sy auch starb an erben Anno domini M° cccc° xxxvj" jar und ligt begraben in Holland bei andern iren vodern. 313. [T.117". R383.J Nu hab ich gesagt von den 35 hertzogen, die Holland geregiert und inngehalten haben, als ir vernoinen habt. Nu so will ich wider komen an künig Rueprechten von Haidlberg, von dein vor auch ains taÜS gesagt ist, das der nach seinem tod vier sün Uess:^ Ludwig, Johanns, Steffan und OUm 1 . a genedigisten P W. *> gesagt T. c sach P. (l W fügt hinzu: das aber nit besten künde. ° tet fehlt T. f liess den pW. g vrlabt P. h niemat /', nymands W. i hartter P W. b Itapol- mont T. I Boyrsa P. m gegen war figkait T. n gegenwurt ^- A * o zu P. v Tysica T, Tasica W. «i vnd bey seinem leben zwen sün *° gestorben waren fügt hinzu IL 1 27,31: arte custodie in castro de repelmont deputabatur. Sed tandem vejiit comes de moirsa, nepos domini franconis. 8 28, 2: comitatus oestervandie. n 8 28,17: pre triticia (tristitia) ptisica effeeta obiit. 4 No 281. — 195 — 314. [T. 117: P. 383.J Item Steffan ward herr im Westerreieh; der liess nach im fünf sün: Ludwigen, den man nennt den swartzen hertzogen; ist graf zu Vel- denntz; Fridericii graf zu Spanhaim; Rueprecht 5 ward biscliof zu Strasburg, Johanns bischof zu Münster, Steffan korherr zu Strasburg 1 . 315. /'/'. 117''. P. 384.] Item hertzog Johanns, .auch künig Andreas 466,13 Buepreohts sun und des obgemelten eitern hertzog Steffans brueder, sass zu Amberg 2 . Der hett zu frawen des kiinigs von Tennemarckt 712,32 ^toebter, frawen Katherinam, die im gepar Oristoferum; der ward nach abgangk des kiinigs von Tennemarckt zu dem genannten künigk- reich gevodert, als der recht natürlich erb. 316. [T. 117b. p. 384.] Diser hertzog Johanns was gar ain Ebran 148,4 geistlicher immer herr; er pet a all horas wie ain priester. Er hergte ^Sgar vil mit den Behaimen , und er hett allzeit gar grossen sig geg^n in. TInd wann er ain Blähen mit in soll haben, so gieng er allzeit in ain seiner capellen und viel in krewtzweis für den altar an die veny und rüeft zu gott mit grosser andacht. Umb das gab im got allzeit grossen sig. Er was vast gächzornig. Ains tags sass er zu gericht mit andern '■' seinen raten. Do kamen zwo junckfrawen, waren zwo swestern. Die clagten mit recht zu dem gemelten fürsten, das sy betten etlich erbstuck von irem vätterlichen guet ererbt. Diss ir vätterlich erb war in ent- frömbt durch sein genad, und hiet das geben seinen dienern, türhiiettern, kamerern etc. und inen ir dienst damit gelont. Also wären sy sölichs *" erbs entsetzt an alls recht und getrawten, es solt durch seiner genaden rät erkannt b werden, das sy in sölich ir vätterlich erb wider gesetzt wurden, mit dergleichen worteu. Darwider der fürst sagt, die stuck Wären lehen, und nach dem und kain mans erb vorhanden wäre, der die lehen verdienen mocht, hiet o er die lehen ander endt verlihen, und aO er getrawt, er hiet gehandelt, als des lebens rechten recht war etc. Und satzten das paid tail zu recht. Da ward erkannt zu recht, das hertzog Johanns den zwain junckfrawen umb ir spriieh nichts schuldig war; dann allein ain zennger wolt nit urtail sprechen. Der fürst wolt durch ain, er müest sagen, was in recht daücht d . Da sprach er: Sc «5 sprich ich zu recht, das der hertzog und alle die, die urtail geben haben, ewig des teufeis müessen sein. Der fürst sprang auf in gähem zorn» wolt an den zennger; auch erschracken der wort sein rät vast übel. Der zennger ward schnell Verstössen. In wolten auch sein freunt dannen geschoben haben; er wolt nicht fliehen. Nach kurtzer zeit, als dem 40 fürsten ains tails der zorn vergieng, besant er aber sein rät, auch den zennger, sprach: Sag an, zennger, aus was mainung hastu mich, auch mein rät, also gesmächt? Das ist, das ich von dir wissen will. Da » potte P W. I- erkennt P W. c hett T. >> daucht T. 1 Vgl. r^bran, Fortsetzung in der Weim. Hdsehr. 160,12, wo Stephan *8 nur vier Söhne zugeschrieben werden: Friderich; Ludwig; Ruepertus; Johanns ward bischof zu Meidburg. Johann war Bischof (Administrator) von Münster 1458—1464, Erxbischof von Magdeburg 1464—14 75. Stephan starb 1481 als Dompropst zu Köln. '-' Sachs. Weltchr. 4. bair. Forts. 372,10 (seit 1437 zu Amberg; f 1443). 13* — 196 — sprach er: Genediger herrJ Da a ist mit diser urtail den junekfrawen ir vätterlich erb genomen an alle nrsach: sy haben auch nu l > nichts mer. Mit sölichein irem guet wären sy wol erbergklich verheyrat worden, das also nyrmner geschieht. Und nn so knmpt aine gen Nürmberg, aine gen liegen spnrg in die huerhäwser <'; was die dann mit sölichen 5 iren todtlichen Bünden verpringen, des seit ir und ewr rät ursacher und pringt sy zu sölichein übel. Ir miiest es auch püessen; das ist die sacli meiner mainung. Der herr sach nider, und nach klainem bedenken : Andreas 713,9 318. [T118 b . P. 389.] Dem unser götter günstig sein, des wir in unsern pethäwsern von in antwurt gehabt' haben, und in im vielleicht der geist Alexanders würektj dem grossen künig Golcij der Trol-2u lorum des fegfewrs, der Norwegen und 'rennen und der Sweden, der 8tarcken Gotter \ der Salomander ', und der edlen Bayren übertret'ienliehcn Kirsten, unsern beisitzern seitling der land, unsern Eürlieben. Andreas 713,16 319. [T. 118*>. P. 389.] Wal thazar ■», Soldanus, ain mag der 25 götter, ain kaiser zu Babylony, ain bewernder Alexandri, ain herr der herren, ain künig der künig" zu Africa, zu Arabia, Oaldea, Lybia, Barbaria, Armen ia, Assyria, Mosenie °, Mille nie, Alexandria, Egypten, Parthea, Media p, Me sopotamia, Yrronia % und ain hüeter der grueben des gekreutzigten gotz etc. 30 hail und früntliche seligkait r . Es ist erhört in unsern oren durch unsern lieben maystcr H'annscn" von Europa, wie du seyest ain grosser künig der Trollen* des fegfewrs zu Norweg und der mächtigen Sweden und des grossen volks der Tennen und ain über- windter der unerlosten Gottorum und ain edlister fürst der Bayren»** 0 die etwan gros, manig und überwintlich" streit in unsern landen getan haben und unsern götlichen vorvodern jüngst erzaigt. Davon ist uns dick zu gehörd komen, und darumb so wollen wir früntschaft v zu deiner " Das T. b nur 7', im P W. c hürnhäwser P. Ine T. f früntlicher T, freuntholder W; lies fründthold in no. 249. 4 £ Er hat Anno etc. im 1445 zu (Joppüllliagen mit Doratliea, der Marggräfin von Brandenburg Tochter, Hochzeit gehalten und im 1448 Jar an Erben abgangen 1 fügt hinzu H; alles Folgende fehlt dann; mit no. 320 setzt die Ildsckr. wieder ein. ,l ist fehlt P, wird W. » gehabt fehlt T. k Götter T. 1 Salomonder 1\ "• VValthawser T. " künigen T. 4D o Mösemcn /', Mösenien W. p Parthy, Medj T. q Yronia T. l " salig- kait P W. s Johannsen P. fc Trollorum T. n manig gros vber- wintlich P. v freuntschal't W. 1 Vgl. Sachs. Weltchr. 4. bair. Forts. 372,9. Andreas 712,37. Ebran 159,33. 0V — 197 — Person und mächtigkait haben. Und do wir söliohs von dir gehört haben, seyen wir vast wunsam fro gewesen, und darumb haben wir in den pethäwsern unsern göttern opfer geopfert, das dir von got genära ist gwalt, lob und ere diser weit in sölichen jungen tagen. Und wir 5 wundern, das du undertänig pist dem grossen priester der Römer, wann doch unser göttcr Machomct», Hamon b, Zyrometus gelück- samkait vergunnen. Darumb wiss, das wir dich in kürtz werden haim- sueehen mit unsern grossen schefferten, do der windt get gegen mitternacht gegen den landen Yrothasion <"■, Bosgen thain d , Massaniam und '"Russiam, die deine künigkreich berücren, und wellen persöndlich zu dir komen und daselb unser tochter Xersiiiaiii" die schönist dich ir zueaignen zu ainem man und sy dir zu ainem weib. Und darumb haben wir dir den brief gesant mit unserm geliehen und diener, der unser Btäter tischgenos ist gewesen, der dir vil wirt sagen von unsern wegen. 15 Geben zu ßabilony auf dem wasscr Nilum Machometis und Zyromethy, unser götter, Koni erat j, Hamon is, Algerostrum etc. 320. [ T. 110''. P. 302.1 Item diser aller durehleuchtigist künig Andreas 712,37 Cris toff starb, als man zalt von der gepurd Cristi M" cccc° xlviij jar. nein mueter fraw Katherina von Tennmarektf stift das closter zu u feant Brigita, das man nennt auf dem gnadenperg. 321. [T. 110b. P. 392.] Item her!zog Ott, auch des künigs Ebran 159,34 Rueprechts sun und der nächstgemelten Steffan und Johannsen brueder, SilSZ ZU dem No wenmarck t " l . Der hett zu frawen fraw .N. 1'-', hertzog Hainrichs tochter von Landshuet, die im "" gepar vier sün Ott, Rueprcchf e n, Albrechten, Johannsen. Ruepreeht ward bischof zu Regenspurg; Albrecht ward ain tb.umh.err ZU Köln i;> ; Johanns ward thumprobst auf dem stift zu Augspurg, und Ott besass sein fürstentumb etc. K 322. [T. 120". P. 303.] Item der vierd sun des künigs Rueprechts Ebran 156,13 rf 0 und der dreyer genenten' Steffan, Johannsen und Otten brueder hiess Ludwig. Der Ludwig besass die Pfaltz. Als aber der starb anno domini M° ccceo...... >n 4 liess er nach im.drcy sün Ru eprecht, 157,15 a MachametP. •> Haman PTU. Er besasz nach seinem Brueder Ludwig, Ehe und des obgemelten hertzog Ludwigen Sun, Phillipus zu Jaren kam, die landt nur als ein guhernator gewaltigclich die Landt II. f menigem P W. k wert T. h Wirten borg P, Birtenberg W, II nennt: bischof Diettrich von Mentz, hertzog Ludwig von Veldenntz und Zwaybrukhn, sein Vetter, °ö und der Marggraf Carl von Baden. 1 W setzt Margrethen ein nach Matthias von Kemnat, Qu. u.Erört. z. bair. u. d. Geseh. il, 16,26. II hat seine Angabe Ammadeus von Sophoy toehter vielleicht ans Schedels Zusatz im Clin. 338; vgl. Andreas 500,33. Sie war die Tochter Amadeus VIII. von Savoyen. ^ 2 Vielmehr den 13. August 1149. Vom 6. September 1451 an regierte Fridrich, der vorher nur als Vormund Philipps auf getreten war, als Kurfürst. 8 Vgl. Ebran 15 7,1, 152,8 und den von Füetrer nicht benutzten Matthias von Kemnat, Qu. u. Er. II, 45,15: in diesen kriegen hett marekgraffe Albrecht vf gebott des k eisers an sich bracht die 4 reichstede etc. 199 auf; mit den schickt er sein poten zu dorn bischof von Maintz der mainung, verkündt im die obgemelten sach und das er nicht möcht sein volk zesamen pringen, und pat, das er im volk schickte, als maist er möcht. Der poten 5 Hess der herr etwo menigen mit den briefen laufen ainzing nacheinander und bevalh in, das sy sich der ende fiiegten, damit sy den veindten begegneten, also das sy nidergeworfen wurden. Wie diser fürst seinen anslag machte, also gieng es, wann die [toten am maisten 8 nider geworfen wurden pfaltzgraf mit den seinen zu ross auf, als bei tausent geraisigs zeugs °, und zoch also zwischen des ßeins und Necker '' neben den veindten, und ye wann sy über etlich wasserflüss kamen, liesz der pfaltzgraf die prugken abwerfen. 15 Und nicht verr von dem stätlein Ladenburg ruckt er ye pas zu den veindten ". Nu hefct es der' fürst also geordent, das den maisten ain yeder reitender ainen fuesknecht hinder im füert. Als do er sich zu den veinden tot, betten sy nicht gros erschrecken, wann ir nicht vil erschainen s. Aber 20 als es schier an das treffen gieng, sprangen die fuesknecht jenen 1 ' von den pferden; da ward das volk gezwyspilt damit und nicht unpillich die veindt ser erschracken. Damit rannt sy der pfaltzgraf manlich an und ward ain zumal rösch slahen. Wie dem; die drey obgenanten fürsten wurden gefangen 25 mit andern iren herren, rittern und knechten. Also muesten sy zu Haydlbcrg ', mit dem pfaltzgraf ei), da auch sy der fürst hoch schätzte. Aus dem ward zu latein ain sprach gemacht in sölicheni laut: Keni palatinus vicit tria capita solus 30 Episcopum Metensem atque antiquum Wirtembergensem Imperatoris sororium Karolum sie vocitatuin. Anno domini M" cccc" lxij° jar k , an dem montag Margarete 1 . a die poten maistig P W. ,J vnd die Ir vil prief (verlasen B) gelesen W. c zeug /'. (l vnd dem Necker P W. ° den vermelten 35 veindten T. f der vernielt T. k erschinnen W. '> die yenen fuesknecht J'W. i zu Haydlbcrg fehlt PEWB. k an dem etc fügt hinxu P, an dem montag Margarete W B, fehlend in H. ' Das ist der 12. Juli. Matth. v. Kemn. Qu. u. Er. //, 43: in Pauli festo [30. Juni]. Eickhart Artzt ibid. 193: uf Petri vnd Pauli 40 apostolorum [29. Juni]. Joh. Frank (f 19. Mai 1472), Augsburger Ann., St. Chr. 25, p. 336,29: Die nidcrlegung geschach des nächsten tags nach Petri und Pauli, das was an ainer mitwochen, also am 30. Juni, einem Mittwoch. (Uebriijens ist dort Zeile 14 x,u lesen: bischof von Metz, nicht „Mentx,", welches den Sinn völlig stört.) — 200 — 326. [1. 121«. P. 397.] Nu als diso niderleg ergangen was, schickt der pfaltzgraf zu Haidlberg 1 und Hess bei grosser pen gepieten, so die herren in die stat gefüert wurden, das niemant kainerlaj gesehray, gelächter oder jubel machte, darab die herren betrüebt möchten werden. Das 5 mucst auch also beschehen. Mit sölicher fürsichtigkait überwandt der edel fürst da und mengen enden sein veindt l . • Wer aber sein gesta und getat alle beschreiben wolt, der möcht maniger band frömbder ansleg hörn, der ich wol nicht wol bericht bin. Doch pitt ich, wer warlich des i0 edlen fürsten getat wisste, der setz es zu willen meinem genedigen b herren her zue c . [W78 b ] (Sr 2 regirb and) fein lanb unb lernt in gueiem nnb löblichem tüefen nnb gnetem' 1 frib nnb redetet orbmtng nnb tt>a§ ben feinen nnb fnnber feines abl3 matter, ©t; fetten groß auffegen nnb uordfjt auf in. ©r ma§ lf) audE) in anbern lanben beriiemt unb lieb gehabt bon frembben. ©r peltjb unberfjetjratt; mann er Ijett ftd) fein gen bem lanb üerfdjriben Don toegen fcinS bettern pfalfcgrafen %1)t)lipp$, ber feinet prucber SubmtgS bor gemelt fun unb bannod) ain ftnb unb erb 511 ber pfalfc unb für maS, bamit bie pfalfe unb für nit bon bem 20 ^flippen biel ober fäm. Slber fein leben lang mad)t grtbrtd) bk befifeen. ©r mag feinem bettern %f)lllpp$ 6 ain gueter gerfjab. @r mert im bcrä lanbt mol. ßatjfer %xi berid) ber brtt toolt im barumb nit letzen, ba3 er nit rechter erb toaS. 2)e3 achtet er nit; er befaB e3 bannod) berma&en, totje bor gefdfjrijben ift. 25 327. [T. 121 b . P. 399.] Nu hab ich euch f gesagt von den fünf sünen des kaiser Ludwigs; nu so sag ich euch von dem sechsten, den ich noch bisher hab ruen lassen. Andreas 645,8 Der selb was genant hertzog Stcffan, dem an dem ersten, als ich gesagt hab a , Nidern ßairen geviel. Als aber Albrecht von 30 Bairen, Ludwig und Hainr ich abgiengen 4 , geviel an in ™ ^fooo^™t erb Obern * und Nidern Bairen. Ebran 122,25 a zu Haidiberg fehlt PEW B. h genedigisten PW. < ! her zue fehlt B. — Der Fortsetzer in W setzt der Aufforderung entsprechend den Schluss hinzu. (1 guetten W, ebenso die Abschriften. ° Philipps ein- 35 geflickt W. f euch auch T. E Ober P W. 1 Keine der bekannten Darstellungen Matth. von Kemnat, Eickhart Artzt, Mich. Behaim (Qu. u. Er. z. bair. u. d. Gesch. II, III), Speirer oder Mainzer Ohron. (Mone, Quellensanimlting z. bad. Landesgescn. II) ist die Quelle dieses Abschnittes, der sich aber doch auf einen giäen, wohl 40 mündlichen Bericht zu stützen scheint; vielleicht Ebran': 1 ( Vgl. Ebran 152,HO.) 2 Dies ist der l. Zusatz des interessanten Fortsetzers Füctrers in W (Wessobrunner Handschrift). 3 No. 266. 4 1349 war er Mitregent von Niederbayern, 1353 Alleinregent des 45 bessern Teiles von 'Niedcrbagern mit Landshut (Regensburgcr Vertrag vom 3. Juni 1353, Riezler ///, 29). 1363 kam er nach dem Tode Ludwigs V. und dessen Sohnes Meinhard auch in den Besitz von Oberbayern. Hain rieh ist vielleicht auf Heinrich XIV. f 1339 zu beziehen. — 201 — 328. [T.121<>. P. 399.] Diser Stcffan hett des künigs von Ebran 122,26 l Sicilia» tocliter, die bei im' 1 gepar drej sün: Steffan, Friderich und Johannsen. Als die mit ungetailter liand sassen, hetten sy vil zwayung und werren, und geschahen maniger handt öunrue in der stat München. Wann als man zalt von der gepurd xpT M" ccc° lxxxxij 0 ° jar, am püntztag" 1 in der quotteniber° zu Sant Matheus tag nam liertzog Johanns die newen vest zu München ein wider seinen brueder hertzog Steffan. Daraus auch vil unrue erstuend under 10 dem rat und der f geinain '-'. 329. I T. 122". P. 400.] Item darnach ward das land getaut und Vgl. S. Weltehr. hertzog Friderich belaib bei dem Niderland. Das gieng ains 4. baier. Forts. tails mit untrewen zue und was vor underkomen. Do ward 356,12 das Oberland zu zwayen getailt, also das man darumb solt I51össen; das ward auch underkomen mit übergeben etwo vil slÖSSer s , SO das nicht gelÖSSt ward. Da ward hertzog Johannsen München, Landsperg, Weylbaim mit den herscheften darzu h gehörent. 330. [T. 122". P. 400.1 Item hertzog Steffan ward Ingelstat, v 9 h 20 WaSSerbU rg etc. mit iren herscheften und gerechten darzu gehörent. Andreas M9,17 Der rait aus der stat München an Sant Kathrein' abent; nach dem schwuer man hertzog Johannsen als dem rechten herren 8 . 331. [T. 122". P. 401] Item darnach verpandt sich 25 hertzog Johanns zu hertzog Friderichen. Nu hett sich vor auch hertzog Steffan verpunden zu hertzog Friderich, und des mals ward ain früntschaft k gemacht zwischen dem hertzog Friderich und der 1 von München; wann diser fürst ir vor seyd hertzog Mänharts tod grosso ungnad hett 4 . 30 a Sycia P. •> bei hertzog Steffan /' W. ° 1492 T, 1382 W. 11 an pfintztag /', fehlt W. <■'■ kottemmer T. f der fehlt P. g ettlich vil Schlössern /'. h darum vnd darzu T. i Kathrey T. k freuntschaft T. 1 so alle Hdschr. ' Vgl. Sachs. Weltchr. 4. bair. Ports. 356,10. 35 '-' Offenbar nach Münchener annalistischen Notixen. Für die Einnahme der neuen Vestc gibt Eiezler 111, 104, dem verstümmelten Datum bei Veit. Arnpcck entsprechend, den 21. September (Samstag). Sie geschah aber am Donnerstag, 19. September 1.392. s Die Teilung fand statt 1392, des erichtags vor sand Katherin tag 40 (Andreas 649,14), am 19. November, und Stephan verliess München also am 24. November. 4 Wohl aus den vorhin vcrmiUcten Münchener Annalen. Vgl. Riczler ///, 169. — 202 — Andreas 649,23 332. [T.122K P. 401./ Item hertzog Fr i der ich und hertzog Stef fan hetten zu frawen zwo swestern, hertzog Galiatz töchter von May I and. Hertzog Friderich hett bei seiner frawen Ha in riehen, von dein hernach gesagt wir!; auch lieft er rner ain tochten frawen Elisabeth. Die ward verheyratt burggraf Friderich von 5 Nürmberga, den der kaiser Sigmund hernach ainen marggrafen zu Brandenburg machte. Andreas 653,2 333. IT. 122 h . P. 402.] Item hertzog Steffan was aincr klainen Ebran 127,16 person des leibs, aber des hertzen h und Seins muets vast gross. Er diente gern zu willen den schönen frawen und suecht all höf der turnay mit 10 grosser kostung. Des kam er zu dem jüngsten in vast grosse schuld- 127,13 Er hett bei seiner ersten frawen von May 1 and ainen sun, genant Ludwig, von dem mer gesagt wirf, und ain tochter, genant fraw Margret 1 ; die ward verheyratt dem grosmächtigen künig Loys oder Lu d w i g 2 , zu versteen o zu Eranckreic h. Nach dem starb hertzog 15 Steffan sein hausfraw, die von Mavland. Da nam er aine von Ivlef. Er hett aber kainen erben mit ir. Diser hertzog Steffan was allzeit mit seinem wesen kostlieh und wol erputzt; umb das nant in yederman den hertzog' Kneyssl d8 . Ebran 135,16 334. [T.123*. P. 403.] Ludwig©, hertzog Steffans sun, kam 20 junger mit seiner swester an des künig von Eranck reich hof und ward 136,20 von menielich lieb gehabt. Im gab auch die swester gros guet, das er alles gen Bairen sante von gold, silber, gelt und der geleich f. Er lebte Andreas 653,42 auch gar kostlich. Xu hett der künig an seinem hof zwo junckfrawen, die im gemageU waren, gab er die ainen, genant Schar latho \ dem 25 künig von Sicilia 4 , die andern frawen K a t h e VI n a 5 gab ei- seinem swager hertzog Ludwig und gab im darzue die grafschaft zu Märten y. Ebran 140,3 Dise fraw gepert' im ainen sun, auch genant Ludwig, der pugkel k. 135,18 Nu hett der künig Loys zu Zeiten etlich mereklich abgeng in seinem haupt, also das er seiner vernuft berawbt ward. Das machte gar grossen . P.404.J Nach dem gerte der hertzog von Burgundj Ebran 136,26 10 wider gelaits zu dem künig zu Franckreich. Als er zu hof in den rat will geen &, slueg in ain ritter zu tod und räch seinen herren. Aus all disen Sachen entsprang grosser krieg, aufruer und manslacht, und der künig von Franckreich gewan wunder grossen unsig, so das er ]36,13 vil nach gantz vertriben wardt. Da war vil von zu sagen, wie im ain 15 junckfraw wider alle seine land gewan; so wil es sich ZU Verl' von meiner materj zielten. Darumb lass ichs beleihen und sag füran von hertzog Ludwig von Bairen, der künigin brueder. 336. [T. 1231>. P. 405.] Nu habt ir vor gehört,, wie die künigin Ebran 136,29 von Franckreich irem brueder gross guet gab von klainat und par- *0 schaft, das er alles in Bairen schickt, darumb sein der adel, auch ander, grosse ungnad viengen. Er ward auch darnach hertigklich zu gefängknüss gonomen und allermänigklich vermaintc, der fürst müestö sein leben in der gefängknüss versleissen ". Nu was gar ain naiuhaftiger reicher man zu Paris; der besaute die pesten in der stat und sprach: -5 Lieben freunt! Wie gezimbt sich, das diser edel fürst bei uns sol in gefängknüss gehalten werden? Er ist in diso land komen, das er guet verdienen well* 1 . Ob er im sölichs erobert hat, das hat er doch mit willen des künigs und der künigin und hat nicht damit verhandelt, das er so unfürstlich zu gefängknüss sol ligen. Diser man pracht das zue S, 30 das der fürst an allen seinen schaden sunder geysl oder urfeth ledig diser gefängknüss gezelt und gelassen ward. Man vermählte auch, das 137,1 die künigin selb muet biet widerumb gen Bairen; umb des willen gab sy irem brueder das gross guet. 337. [T. 124a. p. 407] Nach dem kam hertzog Ludwig wider Ebran 137,20 35 gen Bairen und hett an massen kostlich hof, wann er zumal mächtig was. Nu hett, als ich vor gesagt hab, sein vatter hertzog Steffan grosse schuld gemacht. Die ward nu an dem 11 sun ervodert; der wolte darumb niemant ausrichtung tliuen. Mit dem ritten vil gueter ritter und knecht von im. Die hueben an in' zu kriegen und ward vil unrue ''0 a gan /' W. b Engellandt P W. c den den (erstes den durch Punkte getilgt) P. Man darf es also nickt wagen den, den xu lesen. d gan j". e Verliesen W. ! wolle T. e pracht darzue T, prach es darzu W, prachts darzu IL h an den P W. > in an P. 1 Ebran 137,10: . . . das er guet well verdienen umb den konig 45 und künigin scheint eine allxu wörtliche Ucbersctxung xu sein von einem lateinischen ut hone mercretur de rege reginaque; ich möchte daher lieber einen schriftlichen lateinischen Bericht für die Quelle Ebrans halten, den er sich von seinen Helfern übcrsetxen Hess, als einen mündlichen. — 204 — im lancl. Aus dem erwuechs ain grosse aufruer zwischen des a hertzog Ludwigs und bertzog Hainrichs, hertzog Friderichs sun, aus Nidern Bayren. Das fliegt sich also. Die zeit, als künig Sigmund mit allen cristenlichen fürsten zu Oostenz h in dem concilj was, kam es an einem tag, das der von Hohenlo, bischof zu Passaw den künig 5 und etwo vil ander fürsten geladen hett. Als die zu der Wirtschaft komen waren und hertzog Hainrich ainigc für den künig kam, do berüeft in hertzog Ludwig vor dem künig und andern fürsten für ainen rauber und jach, das er im sein veindt in seinem landt aufhielt, wann Ebran 139,5 er hett Jörgep von Gundelfingen d eingeben den Wolfstain an iq der Yser°. Diser red schambte sich hertzog Hainrich und sprach nit mer, dann er sprach zu dem künig: Herr der künig, ir hört die unpilüchen wort wol. Mit dem gieng er zu der tür aus haim an sein herberg. Nach dem hiess er im bei acht pferden satlen, und so hertzog Ludwig auch zu der herberg wil reiten, so überreit f in hertzog Hainric h 15 mit ainem erzognen swert und wolt (las durch in gestochen haben, als auch das ains tails beschach, wann das er sich aus dem stich wandt, damit er dem tod entran. Er ward auch sunst ain wenig wundt in das haubt. Ebran 138,26 333. [T. 124*. R 408.] Mit dem hueb sich hertzog Hainrich 20 eilend 8 aus der stat. Als aber das geschrai für den künig kam, der erzürnet des zumal ser, schlief dem fürsten nach zu eilen den grafen von Swartzburg. Als das nicht verfieng, do sass der künig mit den fürsten zu gericht in mainnng, hertzog Hainrich abzuwerfen und künden von seinem landt. Als des h gewaret burggraf Friderich von 25 Nürmberg', der kniete nider für den künig und pat, das er diss gericht aufschub, bis man Bach, wie sich die ding umb hertzog Ludwig anrichten. Mit dem plaib das auch ansteend K Ais nn hertzog Lndw ig seiner wunden genesen was und wider haim kam, da hueben sich an vil verderblicher krieg, wann vil herren wider in waren, sunder hertzog 30 Johanns mit seinen sünen hertzog Ernst und hertzog Wilhalm hertzog Hainrich aus Nidern Bayren, burggraf Friderich von Nürmberg, der bischof von Eystet, der von Passaw 1 und sunst vil herren, ritter und knecht. Da wurden im angewunnen etlich stet und slösser. Nach dem begab sich, das er seines suns ungnad gewan; 35 der nam do etwo vil stet und slösser ein wider den willen seins vatters. Des gehalf im marggraf Alb recht von Brandenburg, wann er hett des marggrafen swester. Er belegte seinen vatter hertzog Ludwigen zu Newnburg ' und lag dar vor xviij wochen. Zu dem jüngstem gewan er die stat mit stürm und vieng do seinen vatter. lind nicht lang 40 darnach starb der jung hertzog Ludwig, den man nant pugkl, wann a des fehlt P. h Costnitz H. 0 auch V, ein W. von seiner swester. 341. [T. 125>'. /'. 413.] Item der ietzgenant hertzog Ernst was Ebran 143,5 gar ain stareker herr. Er hett vil kriegs mit hertzog Ludwigen 35 von Inglstat; er gewan im auch ain gross slahen an zu Alling' in dem fürt. Do kam hertzog Ludwigs volk und prannten zu Pasing k und Grermaning. Als man das ii Vernunft T. >> Angelspach P. " kain weis P W. ä guldin T. ° auch fehlt T. I Ilaitenhaslach W. S Wentzla PW. )' vbermuet T, 40 vmuüt W. ' Aybling T. k Im Päsing T. 1 Vgl. Andreas 712,5 und Leidingers Notiz %u Cgm. 1222 in seiner Ausgabe S. LXXXXV1. 2 No. 329. 3 Dieser Name wohl aus der Sachs. Wcltc.hr. 4. bair. Forts. 358,43: 45 Katherein von Görz. Andreas 649,39: ein frawen von Görlicz. Cgm. 393, f. 10b; üortz = Ebran 128,7: Görtz. — 206 — zu München sach, an stund slueg man an den a stürm, und mit dem aller ersten waren berait die drey fiirsten mit ir aigen person hertzog Ernst, hertzog Wilhalm, sein brueder, und hertzog A1 b r e c h t, des gemelten hertzog Ernsts sun, der noch vast Jungk was. Dise fiirsten kamen 5 zu aller vodrist b und ersten an die veind und griffen sy manlich an. Do ward gar ain rösches slahen, wann die von München zugen mit häufen zue. Da gewan der edel fürst hertzog Ernst, auch seiner genaden sun und brueder, die oberhandt, viengen und füerten die veindt bei den zwayn 10 hundert gefangen gen München. Diss slahen geschach an Sambstag in der quottember 0 Michaelis, als man zalt M° cccc 0 xxij jar l . Andreas489,32. 342. [T. 126a. R 414./ Item nu kum ich wider and hertzog 709,4 Wilhalm, hertzog Ernsts brueder, hctt zu f'rawen ainc 2 von IC lef, die 15 Eb ran 144,30 im gepar hertzog Adolf um. Der starb aber junck. Diser hertzog Wilhalm was gar ain weyser wol geordneter fürst. Er was bei kaiser Sigmund von Ungern stathalter in dem concily zu Costentz und zu Basel. Er hett gar fürstlieh und kostlich hof; im ward auch vor allermenigklich zu getailt das römisch reich, ob er den kaiser solt 20 überlebt haben. Es geschach laider nit; er starb, als man zalt von der gepurd xpi Mo cccc° xxxvo jar. Andreas500,,27 343. [T.126*. P. 415.] Tt.em anno domini o M° cccc« xxxviijo starb der edel fürst hertzog Ernst von Bayren an dem abeilt Visitationis Marie 3 , und die zwen fiirsten ligen begraben zu Münichen zu unser 35 lieben frawen pfarrkirchen in der grebde kaiser Ludwigs und ander ir eitern, den Got allen genedig sey. Amen. Vgl. 344. [T. 126 b . P. 415.] Item nu kum ich wider hinder- Auysb. Chron. sich an den hertzog Friderich von Landshuet. Als man zalt von der gepurt Cristi M° ccc° lxxxxiij jar rait der 30 gemclt hertzog Friderich zu dem künig von Behaim, und er starb auf derselben rais 1 . a dy T. 1( voderst T. c kottemmer T. «1 nu kum ich wider an fehlt V W. <" Alls man zalt von der gepurd xpi l\ 1 19. September 1422. Dieser offenbar auf die zu no. 328 vermuteten 35 Münchener Annalen zurückgehende Bericht des Gefechtes bei Alling bestätigt das von Riezler ///, 261 angegebene Datum. Vgl. auch die Notiz in Flores temp. bei Aventin ed. Riezler Z/7, 583. 2 Margaretha von Olcve. 3 1. Juli 1438. Quelle sind wohl die vorausges. Münchener Annalen. 40 4 Augsb. Chr., Städtechr. IV, 96: 1393 umb sant Niclaus tag (6. Dezember); dem wart vergeben datz Praug. Cont. Monach. Scti. Petri SS. IX, 841,46: 1394 dominus Fridericus Bavarie dux viam universe carnis intravit, in ci vi täte Budweis nomine, de rege Bohcmie transiens. Friedrich f 4. Dezember 1393. Vgl. auch Mon. Boica XV, 546. 45 — 207 — 345. [T. 126 b . P. 416.] Anno domini M" ccc° lxxxxiiij 0 Vgl. Cont. Mon. jar verpant sich hertzog Johanns zu hertzog Albrecht s - 1 ' etn von Oest erre ich. Das selb tot auch der rat, und dise verpüntnüss des rats zu Münichen geschach an wissen 5 der gemain. Die verpüntnüss wert zehn jar und geschach in den pflngstfeyren a . Nach dem kam der bischof von Frey sing in die selben 1 ' verpüntnüss 1 . 346. [T. 126 K P. 416.] Item des jars rait hertzog Steffan gen Prag zu dem künig und verrichtte den künig 10 mit den landsherren, stetten und märckten, und er was etwa", lang in Behaim. Und diser hertzog Steffan starb auch Andreas 653,15 desselben jars und ligt zu Schönenfeld *'. 347. [T. 127". P. 417.] Item als man zalt von der gepurd Oristi M" ccc° lxxxxvj 0 jar ö an Sandt Steffans tag 15 in den weinnächt veyren nani hertzog .Johanns Freysing ein, wann hertzog Johanns und die von München waren gewarnet worden, das hortzog Ludwig Frey sing wolt cingenonien haben und wolt auch das land darausz gekriegt haben, wann er nett vil gest in das landt pracht. Da aber 20 im das underkoinen ward, do macht hertzog Ludwig ain veld und gewan die Newnstat 0 , und er prannt vast in dem landt. Dargegen macht hertzog Johanns, hertzog Ernst und die von München auch ain veld und kamen für Aichach 1 , prannten alle dörfer und miilen darumb ab und 2r> a pfingstveirtagen P W. b selben fehlt T. o ettvvar P, etwo W. TP lassen hier eine Lücke, die in BW^ von der Hand der gleichen Schreiber ausgefüllt erscheint. c frawen Elisabeth die P W. d menschen P W. o mandlichen P W. f war P. g er selbs P- 1 Vgl. Ebran 144,29. 2 Vgl. die erst später (zwischen 1490 und 1493) geschriebene Fortsetzung von Ebran 154ß5 und 161,10, wo auch die von Füetrer aus höfischer ^ RücJcsicht weggelassene Geschichte der Agnes Hernauerin berührt wird. 8 Vgl. die Forts, von Ebran 156,1, ivo das Datum fehlt. Caput ieiunii fiel 1460 auf den 27. Februar, einen Mittwoch; der Freitag ivar also der 29. Februar. Uebersehen des Schalttages wird Füetrer xum 1. März ge- führt haben. — 209 — 851. [T. 127K P. 420.] Item M° cccc 0 lxiij» jar starb sein sun hertzog Johanns, der küen, frnm und warhaft fürst und ligt bei seinem vatter begraben auf dem heiligen perg zu Andechs a . [W. 83".] 2öa8 oin au§bünbiger renner 5 unb gutter ringer, ainer gutten ftercf unb roarf)aft, regirt nadj feines tiater tobt nit lang, ftarb unberbetjrat, [)ct ba§ töilprabt üaft lieb unb luft ju ber Bälden paijfe unb bett ben luft, wann er an bem jat)b, >ua§ er albcg mit ben Jägern p Jjolfc. 352. [T. 128 a . F. 421] Item als ich vor 1 sprach 1 ' von ] ° hertzog Friderich von Landshuet, als der nu auf seiner i'ais zu Pehaim gestorben was und sein sun hertzog Hainrich an das fürstentumb kam, als der noch junck was, do erhueb sich gar grosse unrue und vil übls zu Landshuet, wann hertzog Friderich hett der stat daselb gar vil sunder 15und grosser 0 freyhait geben und bestätt, desselben aber in kainen weis bestatten zu geben oder volstrecken wolte der jung hertzog Hainrich, unib desswillen die purgar, der 1 ' rat und vil von der vermügenden gemain sich dem gemelten jungen fürstcn hart widersatzten, und auf ir frey- 2 0 hait brief und der geleichen puten sy dem fürsten das recht auf den Römischen künig Sigmund. 353. [F. 128 \ P. 422] Disz ir erpieten dem selben fürsten von den seinen im ser versmachte und sunder seinen edlen ''. Er vieng ir vier von den mächtigen oder gewalti- (1408) ^gisten ausz dem rat zu Landshuet, ainen Pelchinger 1 , Martein« von Asch, Lienhart Kettner und Hansen Mospurger. l)en selben liess er die stat und auch das land ewig versagen. Darzu ward in genomen an alles mittel all ir hab und guet. Als sy aber nu von weyb und kindern, 30 auch magen und h allen iren grossen güetern getriben wurden, das namen sy in laider zu vil vast' zu hertzen; auch was es den von Landshuet vast laid und schickten in zue ir behennde potschaft, das sy sich vinden Hessen, der end niir unwissent ist. Zu ainer zeit kurtz darnach machten " a zu Andcehs fehlt T. Randglosse in I): pey seinem vater. — Der Schluss des Abschnittes steht nur in W und den Abschriften davon. '' gesprach P. o grosse P. ä den P, dy purger von dem W. ° edlen riitten W. f pölehinger T. s Martan P, Märten W. h weybern kindern magen vnnd P, weybon kinden magen W. 1 zu vil vnd Wvast P. zuuil W. 1 No. 344. — Zum Folgenden vgl. Andreas 121,25 ff., dessen Darstellung der besser unterrichtete Füetrcr unberücksichtigt lässt. Weitere Berichte über den Landshuterhandel verzeichnet Riezler 111, 202. QueUen und Erörterungen N. F. III. *■* — 210 — sy ainen anslag, das sy bei nacht all zu Landshuet kamen an die lend; da half in ain purger, genant Dietrich Reckl, über die maur und in sein haws. Da machten sy mit etlichen und den maisten von dem rat und der gemain ansleg, wie sy sich weiter in den dingen halten wolten. Nu het der 5 selb gemelt Reckl ain hausfrawen; die ward diser ding gewar. Nu hett sy ain puelschaft 1 an des fürsten hof; der kam in disem wesen und geschäften zu seiner hübscherin. Als sy etlicher hanndt ir gescliäft verprachten, sprach die fraw zu im: Ob du mich nicht melden woltest, ich wolt 10 dir frömbde* ding sagen. Er verhiess ir, er wolt des nicht sagen, daraus ir schad ersteen h möchte. An stund sagt sy im alle ding und zaigte im auch die ende, do ir samlung was. (1410) 354 f T 12SK p 423 j TJnd als er a] , e fling ervorsc ht hett, hueb er sich zudem hofmaister Jörgen von Ahairn 015 und Sigmunden, dem Apffentaler, und verkündt den diso ding. Die prachten auch das schnell auf das sloss an den fürsten. An stund ersamleten sy, was sy von hofgesind zu wegen pringen mochten; mit den wurden die burger überfallen und zu väncknüss pracht. Do ward ain graus- 20 lieber auflauf, und ir vil vielen ausz über die maur, und wo sy sich verpergen mochten oder behelfen. Also wurden ir vil getödt, plent und sunst vertriben mit weyben (J und kinden. Auch Hess man niemant von seinem guet nicht widerfaren; es nam der hertzog gar mit all, das ich armer 20 Virich Füetrer mit andern meinen geswistergeiten wol klagen mag, wan manig frumer man wol waiss, das des Unwillen mein vatter säliger 0 auch umb etlich tausent guldin f werd kam. Ich muest mein not ye auch hierinn- zu liecht pringen; mir wirt sunst nicht mer darumb. Wie dem allem h , 30 als diser hertzog Hainrich 2 zu manpären jaren kam, ward er gar ain güetiger, fridlicher fürst und auszrichtig guets gerichts, und rawber und 1 der geleich k übeltätter, so er die zu wegen 1 pracht, den macht m niemant gnad bei im a fremde P. i> erstan PW. c Jörgn AchaimerP, Gorgen Ahaiiner W. ^ (i weib P. e sälig P W. * gülden P, guidein W. g her Inn P, hye Innen W. h allen PW. i oder P. k dergleichen T. 1 wegP^- m mocht W. 1 Nur Aventin V, 534ß4 nennt den Namen: Ulrich Ebran [von Wildenberg I . Die Weglassung kann bei Füetrer durch Rücksicht attf^ seinen Gönner, den Chronisten Hans Ebran, den Sohn Ulrichs , erklärt werden, der in seiner Chronik den ganxen Handel unerwähnt lässt. 2 Zu der folgenden Charakterschilderung benutxte Füetrer Ebran 141,11 ff* — 211 — erlangen. Umb des willen stuend alls sein sein land in statem und' 1 guetem frid. Er diente unser lieben frawen mit grosser andacht. Er was diemütig gen aller mänigklich, dann das er das gelt zu über vil lieb nett. Als diser fürst 5 starb, zalt man von der gepurd Cristi M° cccc" xlviiij 0 jar l . Desselben jars was der gross krieg von dem adel mit den reichstetten b 2 . [W. 84 b .j llnb ma§ ntt in glitten tiermügen in äugen feiner regirung, aber Warb reid), famet grofj fdjäl?. S)arumb gab mau im aincn nadjnomen, ba§ tft: §erhog £ainrtd), ber, 10 ber ben c turn p Sßurdljaiüfeu Dotier gulben liat. @r nam audj äu aßen feinen ampten Bermügent leut, bie guct toart fetten, fi) inärn ebel ober nit, gab in guet fölb unb fprad): S)t) ftnb mir gutt umb mein tiorbrung, mügen befter mtjnber abtragen, müfen ftdj fürdjten. (Sr fjett müber mcirtigfait mit feinem oettern ber^og ßubmig 15im part; ber pot im ben fampf. SItnS mal§ fpradj er: Sa gern, 3ä) unb bt) meinn. ®ar aus toarb ain fpricbwort. 355. [T.129 a . P.425.J Diser hcrtzog Hainrich lies liinder im den grosmächtigen hertzog Ludwig von Bairen. Der ward gar ain fürstenlicher berr, manhaft seins muets 20 und hertzens und in seinen kriegsläuffen vast sighaft. Der marggraf Albrecht von Brandenburg hueb mit im ain( W6 '°) urlcug an; dem durch zoch er' 1 alls sein landt, gewan im etwo vil stet und slösser an, die er, als sich der krieg endet, im alle mit willen widergab. Auch gewan der marg- 2:) graf etliche in dem krieg wider, die dem i'ürsten venmtrewt wurden. Disen krieg bevilch ich ainem andern zu schreiben (> , der diser ding pas dann ich bericht f ist. 356. [T. 129 b . P. 426.] Item als der krieg der zwayer(^62) herren nidergelegt ward, huebcn die reichstett mit dem 3 0gemelten hertzog Ludwig von Bairen an zu kriegen. Des ward auch der obgemelt marggraf Albrecht ir haubt durch verhengknüss oder geschäft kaiser Pride richs des dritten an dem namen. Do durch zoch der fürst alles reich mit gewaltiger handt und macht an widerstandt und 35 tat doch den leuten nicht sölichen schaden, als ers B wol a und fehlt P W. b Der Schluss dieses Abschnittes steht nur in W und den Abschriften davon. <■■ Die Abschriften lesen Hainrich, der den. d mit Im an zu kriegen vnd an dem durchzug zoch er T. ° beschreiben P W. 1 vnterricht P. s er des P. 40 1 Herzog Hainrich starb den 29. Juli 1450; vgl. Sachs. Weltchr. 4. bair. Forts. 381,16. 2 Ende Juni 1449 bis 3. Juli 1450; vgl. Sachs. Weltchr. a. a. O. 378,20—381,10. 14* — 212 — macht hett gehabt zc ;i thucn, an was sich im widersatzt, als das gros dort" zu Naw 1 , veracht den fürsten und sein her zumal ser. Sy waren auch also in dem dorf gerichtt, das ander mit in vermählten, das es in langer zeit nicht wol müglich war zu gewinnen. Als aber diser edel fürst 5 für zoch, gewan er es in dem stegrayf und prannt es zu grünt aus. Der fürst was auch bei allen dingen in aigner person b . [W. 85.] 2c. ©r Ijett baft fürftlid) unb groffcn Ijof, ratjt albeg ^errlid) unb ftardt %u ber fürften tag. ©r Ijett ain ( ' gro3 anfetjen; t>tl fürfteu unb Ijerren ritten im 31t I)of unb gtengen groffer 1() fachen unb fpen auf in ju Derridjten. (Sr wa8 mädjtig, l)ett oil Ianb§ unb feinet bater fdjäfc. ©3 marb in oerren lanben uii Don im gefagt unb gehalten, unb man fjiefe in nur frömber enbt ben mächtigen Ijerfcogen. Ott füret fo ainen ritterlichen unb fürftlidjen frieg, baüon man Dill unb met)ten fagt unb oerrüembt. ®8 ma§ 15 ba§ ganü reid) unb bt) fürften unb ftett be§ reid)^ aufr t)aiffen unb anweisen fatjfer gribrid) tuiber in, unb er fiett nfemant }U petftanbt, bann pfalfcgraf gribrid) unb fein Ianbtleut unb folbner, naft Dil SBeljam, bi) er fölbnet. 9iodj 30g er pei aßen feinen beteten in ber öeint lanbt, umb ba3 ft) ntye in fein lanbt famen, nod) nid)^ 20 fdjaben treten, ©r leb aud) t>on feinem frtcg§nolrf fain fdjimpflid), nodj unritterltdje, nod) öerräterifdje tat funber atö aufri^en d unb mit norbiffen. ®e§ frteg3 gleich meber in üerren. nod) nafjenbcn lanben nt)e gehört marb unb ijodj gepreift. ®abon audj biß unb mol gu fdjretben mär. ©r ftürmet aud) feinen beteten ain molbefdjloffcn 25 groffe magenpurg mit gemalt ah bem f)al£ üor ber ftatt (Stengen 2 , ©r fd)lug, bteng tritt gutter leut. Somit madjet er be§ friegg ain enbt 2c. 3d) mue£ aud) l)te inn oon smatyen abentemrlid)en ° fachen fagen. Ser !^el)am mürben gar biß erfdjlagen bei Sündigen 8 an bem fdjarmu^eln unb ftürmen, mann ft) baft bem gutt nacfyftelten 30 unb fid) I)artt barumb riffen. Unb fo pegruben bt) $el)aim bt) erfdjlagen Sßeljam, ir gefetten, t)t ain mtdjele anfcal, in ain gruben, a zu P W. b In p füllen die letzten Zeilen die erste Hälfte der Vorderseite einer neuen Lage; dann sind dreieinhalb Seiten leer gelassen, wohl um für nachträgliche Erweiterung Raum %u schaffen. — Das Folgende 35 bis xu In seinem her dy.sz kriegs steht nur in W und den Abschriften davon. c ain ain W (erstes ain am Ende einer Zeile, xweites am Anfang der folgenden) (1 i nachträglich in e geändert W. aufrehen S } p. 261. G abentewlichen W S. Die Sigle für r ist in W später mit anderer Tinte übergeschrieben icorden. 40 1 Langennau bei Ulm, erobert am 9. April 1462. Vgl. die Jahr- geschickten des Pfarrers Anton von Ihringen zum Jahre 1162: Ludwicus dux Bavariae cum Behemis expugnavit ae igne vastavit villam Naw, quae pertinet ad Ulmense dominium. Mone, Quellens. /, 243. — Eikhart Artzt, Qu. u. Er. //, 166. 4=5 2 19. Juli 1462. 3 Wohl Einsingen, ein Dorf südwestlich von Ulm. — 213 — barunter Pitt lebenbiger Waren, bannodj nit tob, nur trmnbt, unb ettlfdtjer lenßer leben Ijette ntügcn, ber bann fdjrat) unb patt in feiner fprad), in Ijeraufflaffen, er Ijoffte 3" gencfen. SDeS holten bp anbern nit, fagten: 2Sar bu nur Ijin p gott; f'öltg bu bod) nid)($ mcr K 5 Sßolten wir beinen frcuuten wolf fagen, ba§ bu biet) ritterlidj gehalten Ijaft, unb got mit bir unb gutt mit un§! Sind) gugeu fp a atug tags für aineS ebelmang fdjlöffl, genannt §od)ened 3 , beS ©äcfen = barffcr§; ber getraut i>a$ nit p Behalten unb meft ber $eljam fitteu unb ir einlaufen unb flöget aße fein üarnü§ unb fträt ba§ 10 fd)löffl auf auf all p'öben an bolt pulüer unb fträte febern unb ftro barauf, ba§ man e8 nit fad) unb mainte, unb Ijett pett auggelärt unb tl)et fid) auS bem fdjlöffl unb ridjtet p. Sa bp ^eljam f)in ein luffen, ber bann ufH ijin luffen, ba Warb angesünt. Samit fd)Iug ba§ pulber all pöbelt auf? unb gerratfe ba§ f)am§ unb berprennt 15 bp SJSeljaut, unb fürte ba§ pulber etlid) Sßeljam gar in bie luft, al§ ber in au§ ainer pleuben wurff. Stern e§ fjeit and) Ijerfcog Submig tbolt auf xl M° 3 man in feinem Ijer biß friegg. 857. [T. 130". P. 431.] Item diser edel und fürstlich 1 ' fürst und herr starb, als man zalt von der gepurd Cristi 20 Tausent vierhundert lxxviiif jar an Saut Sebastians abent 4 ^79 und ligt zu Landshuet in dem closter, genannt zu Seldental. 358. [T. 130«. P. 431.] Diser hertzog Ludwig hett zu frawen frawen A^malcyen von Sachsen, die bei im gepar ainen sun hertzog Jörgen'' und ain tochter fraw 25 (Margareta)''; die ward verheyrat dem pfaltzgraf Philippen (1474) zu Hay dclberg '', pei dein, sy gepar dy hernach gemelten 1 herren: Ludwig, Philipp, Eueprecht, Fridrich, Jörg, IIainrieh, Johanns K . 359. [T. 130". P. 431.] Item hertzog Jörgen ward(«75) 30 verheyrat und zu gemahel geben des allerdurchleuchtigisten künigs tochter von Polandt fraw H e d w i g h . a sy fehlt WSL. b und fürstlich fehlt T. ° Georien P, Georgen W. (l 'Statt Margaretha eine Lücke in P E, ursprünglich auch in T, ivo eine zweite Hand einfügte Margaret». '' die jm gerpar sechs sün (Beifügung "Oder xivciten Hand), Ludwigen, Heinrich, Georg, Kuedbrecht, Fridrich, Philipp (dritte Hand) T. ! - benantten W und Abschriften 8 pei dem s y gepar .... Johanns nur B W und Abschriften davon. !l Hedwig fehltP. 1 Sinn: bist du doch zu nichts in höherem Masse verpflichtet. 5 Vgl. die liegesten K. Menzels zur Geschichte Friedrichs des Sieg- 40 reichen, Qu. u. Er. II, 370: Ende September 1461. 3 Ebran, der selbst am Kriege teilgenommen hat, gibt alt Maximum 20,000 an: Ebran, Forts. S. 153. 4 19. Januar 1479. Arnpeck (Freyberg 1, 150): am Montag ._ St. Prisca tag = 76'. Januar, ivas mit den genauen Angaben der Landhuter *0Ratschronik, Städtechr. XV, 322 zusammentrifft. Am 19. fand du Beerdigung statt. — 214 — Nachwort Füetrers. [P. 433.] Item dise oberürt hystory gessta und getat von den edlen fürsten des loblich hawss von Bayren und Norigkaw sind zusamen bracht und vast weyt ersamlet durch gepot und begeren des durchlauchtigen fürsten und 5 herrenherren Albrechten pfalluntzgrafen bey Kein, hertzog in Obern und Nidern Bayren etc. a I. [T. 130". P. 433.] Durchleuchtiger, hochgeborner fürst! Genediger herr! Also sey Ewrn fürstlichen genaden hie mit b disem püechlein gedient, das ich, wais Got, nicht 10 sunder gross arbait zusamen gerefelt, klawbt und ersuecht hab ausz vil namhaften Cronicken. AVie ich das ainfältigk- lich mit grober stumpel teutsch zusamen in ain summ gesetzt hab, so nem Ewr genad den gueten willen zusampt meinem werck für guet c , wann ich doch in diser gesta niemand 15 geliebkost hab mit der kunderfait' 1 der betrognen smaicherey, noch nicht hab underwegen 0 gelassen, ob sich kainer beflecket hat mit ainicherlay masen der laster: ich hab auch dasselb zu liecht pracht. Sunder wie die vergangen weisen Ooronisisten vor mir geschriben haben, sag ich der gestalt 20 nach. Ist aber in meinem werck icht versaumbt, "das mag Ewr gnad bevelhen Jörgen von Eysenhofcn', Ewr fürstlich gnaden hofmaister, der diser Sachen vast pas dann ich berichtt ist. Damit mag Ewr gnad schaffen, das er davon nem und hinzu setz nach seinem guet beduncken f . Ob aber 25 yemand dise gesta ^ r list, die ander Cronicken gelesen haben, der etwo manige ist, der ich meinen tail auch gelesen hab: ob die werden sagen, das ich nicht die oder jene ding hinzue oder davon gezogen biet oder wider etlich geschieht einred haben wurd, so wil et h ich vliehen zu den hoch 30 weysen und gelerten Ooronisiste'n dick genennt; die Süllen 1 in iren geschriften des antwurt für mich geben. Und ist disz ainvaltig püechlein, sovil und sein bisher ist, zu endt gemacht, als man zalt von der gepurd ihu xpi, unsers lieben herren k tausent vierhundert und im ains und achtzigisten 35 a Wahrscheinlich gehörte dieses Abschnittchen nicht zum Texte des Originals , sondern es scheint, dass P eine Randglosse seiner Vorlage in den Text hineingezogen hat. Es steht dalier nur in P und folgt nach eineinhalb leer gelassenen Seiten auf des allerdurohläuchtigistcn künigs tochter von Polandt frawen (no. 359). b hiemit T. o fürgüt /', 40 verguet E. d gunderfaid P. « underwegen hab P. t geduncken P, beduncken TE. s JesstaP, gesta TE. h ett nur in T. i sollen T, sullen P. k von der gepurd Cristi P (u. 1. h. fehlt P). — 215 — jar an Sant Ulrichs abent, des heiligen bischofs 1 . Hiemit bevilch a ich mich Ewren fürstlichen gnaden. II. [P. 435. Ebersberger Cgm. 227: f. 2KJ Diss b püechlein ist vollendet 0 zwar 5 Nach dem als Maria Cristum gepar Tausent vierhundert ains und achtzig jar Zu dienst dem edlen fürsten klar Des lob gleich' 1 swebt 0 dem adelar Abbrecht, pfaltzgraf; mcr nemet f war: 10 Hertzog gefürst s ; vernembt mich gar: Obern Nidern Bayrn, der nie kain har Entwancktc 1 ' von der Eren schar. Herr Sand Michel, nu pring in dar, Wann der tod macht sein leben mar, 15 Das Got mit gnaden' im lang k spar 1 , Und er von disem eilend var, Das er dort niess der engel nar m . Amen. "■ enpfilch P, entpfilch E. ll Diese Verse sind nur in P und E erhalten, welch letztere JJdselir aber das Nacliwort „Durchleuchtiger, hoch- ^Ogeboriier fürst etc." samt den Versen an den Anfang des Werkes, also noch vor die vier Vorreden, stellt. Dytz E. <■ vollcndt P, volendet E. «' geleich PE » schwebt P. ' nemett E. e hertzog vnd fürst E. h Entwandet P. \ genaden P E. v nach lang E. ' Der vorhergehende (Wann der tod . . .) und der folgende Vers (Und er von . • .) ^° haben in P in sinnsturender Weise ihre Plätze gewechselt. m Engelschar P. 1 Des Verfassers Schutzpatron. Der Vorabend seines Festes ist der 3. Juli. I. Fortsetzung der Chronik in der Benediktbeurer Handschrift (B). 1. [B. 138 b .J Anno 11 domini M° cccc Ixij het der gemelt 1462 (19. Juli) marggraf Albrecht ain umgenpurg vor Gengen, mit sambt " den reichsteten, geschlossen vnd angericht. 2. [B. 139".] Item ich hab euch vor gesagt von dem pcrümbten warhafften fürsten hertzog Jo hannse n. Als der starb, Anno domini M" cccc Ixiij, regiert hertzog Sigmundt, 1463 (18. Nov.) Seiner gnaden prüder. Der was ain frölicher vnd gar milter lOherr. Er gelaubt gar gern vnd gab seinen liebkosern gros gut vnd gab, dar durch er in vast grosse schuld kam ] . 3. Mein gnädiger herr, hertzog Albrecht inti Payren, den man nennt den witzigen hertzog, ain sun der gemahelschafft hertzog Albrechte, den man nent den gütigen, vnd fraw Anna, liigeporen ain Herzogin von Prawnschwigkh, hat hochzeit gehabt vnd ist b peygelegen zu weinnacht 1486, vnd genomen i486 25. Dez. fraw Kü?iigundt, geporen ain hertzogin von Oesterreich , kayser Fridreichs tochter vnd künigs Maximilians swester 2 . 4. Item die erst gepurdt vnd kind irer paider gnaden fraw ZQSidonia an Sand Philipps vnd Jacobs tag 1488 vnd ist also 1488 1. Mai klaine verheyrat worden ainem jungen phalltzgrauen bey reine, vnd der tötn oder gefätreten wurden Jörgen von Eysenhouen gcmahel, vnd Wilhalm von [B. 139 b .J Mäxlrain, meiner gnädigen fraicen hofmayster gemahel, vnd Preyssingerin 25 witib, meiner gnädigen fraiven hofmaisterin. a Dieser Abschnitt (vgl. no. 360) steht in B am Sehluss der alten Chronik, d. h. nach „fraw Hedwig". >> ist eingeflickt. 1 Zu no. I und 2 vgl. no. 360 und 361 (II. Fortsetzung); zum an fußenden, weniger vollständigen Verzeichnis der Kinder Herzog Albrechts IV. wdie in der Einleitung abgedruckten historischen Notizen aus Cgra. 427 und unten no. 440—449 (II. Fortsetzung). ■ Die kirchliche Trauung fand nach Eiezler 111, 503 am 2. Januar 1487 zu Innsbruck statt. — 218 — 5. Item dj annder gepurdt oder frucht fraw Sibilla ward 1489 (16.) Juni geboren am zehenten 1 tag des praclimonatz zwo stund nach mitten tag 1480, vnd der tötn oder gefätreten warden herr Purghartz von Knöring hauptman gemahel vnd Freys- singerin, meiner gnädigen fraiven hofmaisterin. 5 6. Item dj drit gepurt vnd Jcind was fraw Sabina? 1492 (24.) April geporen an Sand Jörgen abent 2 1492, vnd der thötn oder gefätreten warden Frey sing er in witib, meiner gnädigen frawen hofmaisterin y Jörg Adelt zh aus er in vnd Brätzel 7 ränntmaisterin. 1 ° 7. Item dj vierdt gepurdt oder kindt, hertzog iX Wilhalm, geboren an Sand Bricjtag zwischen fünfen vnd sechs vm vor 1493 13. Nov.mittag 1493, vnd des töten oder gefätret ist gra/f Jörg von helfenstainy graff VIrich von Montfurt, Jörg von Ey senhouen. lJ 8. Item die fünfft geburdt vnd kind was hertzog Ludw ig geporen zum Griienbald am freitag vor Sand Maiheus tag 1495 18. Sept.evangelisten, zwischen sechsen und siben stunden vormittag 1495, vnd des töten oder gefätret ist graf Jörg von Pfannberg , vnnd doctor Johanns Neuenhauser, dechant zil Sand Peter. 20 Vnnd nachdem ain pot was neulich ausgangen von piscJiolf S ixten zil Frey sing, das man nun h ain gefätreten zu dem Jcind heben haben soldt, so schigkt vorgemelter mein gnädiger herr hertzog Albrecht etc. hin ab zil dem pisclvjlf vmb erlauben, das sein gnad albeg mecht zil ainem Jcind drew gefätrat nemen, ^ vnd darauf nam sein gnad dj obgemelten per sonnen zil gefätret. 9. Item dj sechst gepurdt vnd Jcind was hertzog Ernst? geboren am sambstag vor Vitj, des dreyzehentesten tags Juny 1500 13. Juni des monatz, in der nacht als dj vr xj het geschlagen anno xv c , vnd haben in aus der tauf geliebt graf Ernst von Hörnst ain 3® vnd HainricJi Jierr von Weyäen, anstat vnd von wegen hertzog Ernsts Bischouen zu Maydburg. finitum uel actum feria tercia Jiora quasi deeima ante 1502 28. Junimeridiem in vigilia petri et paulj appostolorum .j. v c vnd Im andern Jar. ^5 a hertzog eingeflickt. b so die Hdschr. 1 Vielmehr am 16.; vgl. no. 442 , Anm. 2 23. April, was gegenüber der genauen Angabe von no. 443 nicht richtig sein kann. Mit abent war in der Vorlage von B wohl der Nachmittag .^ des Georgstages gemeint^ der in den Diöxesen Salzburg und Augsburg am * 24. April gefeiert wurde. Vgl. Anm. xu no. 443. II. Fortsetzung- der Chronik in der Wessobrunner Handschrift (W). 359*. [W. 85 h .j £>trfer a fjertsog 3'brg, be§ grogmädjtigen bertsog ßubroigg fun, mag mächtig, famet unb lieg b [S.263. L.J45 b .J tjinber fein ainen groffen fd£»a^. ©r mag ain man fainS funbern 5 roefcu, bann attatn mit unleumbtcn ° »eibern unb offenließen puelerin '' l)ct er unberfdjambt unb offenlidj bil roefen ° unb füert bt) f bil bei) im unb ie^abtt bi; rjod) mit flanbern unb Hninaten unb berbetyrat bt) Ijod) unb ebel leuteu unb anbern unb liefe fein gemad)el p ^urgfbarofen cingefpert im fcfjloff, fam K baft feiten p ir. SDeg* l 0 falben er Dil fd)mäcblid)er h naebreb erlangt. Sliner fragt ft), marumb ft) fainen fun trüeg; antrourt ft): foer fol mir mad)eu £>fen'? Skraug roarb ain reb. Sludj madjt Ijertjog Sorg burdj fein törfd) k tuefen, ba§ ftdj ber grof$ punt, ben man nennt ben fd)tt>äbifd)en bunt, ueraint 1 , barinnen aud) marn ber STomifcb, fahfer % ribrid) ,148s 14.Febr.) 15unb 9tömifd) runig SDcarJutillan, fein fun, fjerfcog U trieb bon SBirttenberg, ber jidj newlid) fjertjogen I)et laffen unb ber erft betrog ' unber" 1 ben grafen bon SBirttenberg n , ättarggraf ^rfbrid) bon SBranbenburg mit feinem fun unb ber (Smäbifdj ?lbel, ettlidt) grafen unb aü Scidjftett. SBte fid) bag erljueb, bag fam 2 0 alfo. .'ger^og Sorg ftiefe 0 mit feinem lanbt an bie bon Ulm* unb mit feiner graffdjaft Sird) ber g «. S)a gärfleten r fein §lmbtleut über tag mit ben bon 111 m, tjefc umb jatjb, heb, umb glait, rjefe umb bit$ s , tjefc umb bag. 3>ag madjten bie üon Ulm nit lerjben. Sa il Diese Fortsetzung schliesst sich in W, dem also das Nachwort und „die Verse fehlen, ohne Absatz an no. 350: „des allerdurchleuchtigisten " künigs tochter von Polandt fraw Hedwig", ebenso in den Abschriften davon, S und L. >' In W fehlt hier Blatt 86. Es ist aus S, p. 263—267 und L, f. 145 ^ — 148°, zu ergänzen. ° vnleumbtn S, vnnleunbten L. d Puelerin S, Buelerii L. " geweszen S. f i schreibt immer die; „ S schreibt dy, erst p. 267 (no. 363) lässt S auch die eintreten. s kamb L. u h schmächler SL. i machen, Ofen 8, machenn. Offen L. k Tersch L. 1 veraint fehlt in beiden Hdschrr., so dass der Hauptsatz, kein Prädikat hat. Es lässt sich mit Wahrscheinlichkeit aus den abweichenden Lesarten vermuten: den man nennt den schwäbischen punt S. den man den „ schwobischen Bundt nennt A. ™ undter S. n Wierttenberg & 0 ° stosz L. p Vlbm L. anbt unb Ijab nit ©röen foßt. SBann fjerfeog 9llbred)t fünft l)er^og 3 8 r g e n nagfter erb ma§ bon ftpt unb au8 ainem bertrag B , fo ir beber borfobern* mit ain anber" bcäljalb gemalt Ijetten. 35 Sftun günet, mie bor gerebt ift, ©erfeog Sorg bem öerfcog 211 breiten (1496 10. Sept.)nit fein§ guets unb beg £anbt3 nit. Sa berorbnet ©erfeog Sorg awiertL. h d an och S. 0 tatingtL. «' /wüschen L. e JerlichL. £ guldinL. x wered S. l > Jcbton L. i thun. Es ÄL. kBurgäwL. 1 Löszen 6' (beidemal). m selb« >S\ n Stolweissenburg />. o künigs 40 Mathyäsch aS, konig Mathiasz L. p eingomen S. q Philip *S', Philipp />. r Albrecht S. * det L. t vorfordern S. a andern 5. 1 DVe Hdschrr. lesen: es, was az^/* aas vorerwähnte törichte Wesen Herzog Georgs oder auf Ulm xu beziehen ist = es setzte ins Werk, bewirkte auch. 40 2 Vertrag zu Dinkelsbühl bei Patt, De pace publica, 257 — 264. Hie/Aer 7//, 526. 8 Vertrag zu Erding vom 10. Nov. 1392. Vgl. 201 Jl. Riezleritf, 166. — 221 — burdj ettlidj bom Slbl, fein ßanbtleüt, fein ßanbt nnb guet feinem Stiben föertjog 9tuebred)teu !l in gefjaim' an roiffen nnb toillen feiner ßanbtfdiaft unb be§ atöntifeben füttigS SDtajnmiUon als ßeljenäfoerren, be§ er nit madjt Ijet in traft ber ftptfdjaft unb 3rer 5 bobern »ertrag'' nnb baS ba? ,! fürftentrjumb fielen ift bon bem ^eid), unb üerorbnet burdj btj feajS, fo balb er fturb, ba§ man feinen Sieben einlief? unb efnfefcet, barauS groffer Unrabt, Srieg unb berberbett bcS ßanbß taut, als 3r bernad) ain§ taüs in ob= Betitelten §ert$og SllbredjtS' 1 Seffia Prn tnerb. Unb ber ßanbtleüt ^toaren 3r feä)S: $er ©igmunb ftraunberger, §er pm £ag, §cr Slbam unb §er ©erjfe, bt) £örrtnger gum ©tain, £>er §anng SloSner, ©er Slfm ©et)bnlt§torffer ü unb .9t. 2 bon $ ob mau 1 ', bt) föltfjS in gebatim auffer ber ßanbtleüt unb Srer freunbt roiffen « 3 , unb bleiben an bem nit gefettigt tnaren, funber lr> I)ernad) über unb roiber ir gegeben Snnfigel gröblid) geljaubelt, barauS itl Stoff nnb grob ungelimbf unb nadjreb entftuub, ba§ man fagt, Stern namen $eer h öon ben fürften unb aubern ßeütten' 511 auf' bebung hinten murb. Sllfo ift bife ßtjnt mit bem Jgerjjog Särgen and) auffgangeu unb enbt k . 20 360. [S. 266. L. U7 b .J Anno domini M" cccc" Lxij Jar 1462 (19. Juli) net der gemeU Marggraf Albrecht am Wagenpurg vor Giengen >nit den Reichsteten geschlossen und angericht, bt) im bann •^erkog ß u b tu i g au getoann, wie bor ' atige^aigt ift. 361. [S. 267. L. 148".] Item ich hab ] eirch vor gesagt ■>von dem perüembten m , warhafften fürsten Hertzog Johannseu. Als der starb Anno domini M" ccec° Ixiij, regiert Hertzog Sig-1463 (18. Nov.) Wundt", seiner gnaden prueder. Der was ain frölicher und gor milter herr. Kr gelaubt gar gern und gab seinen liebkosern gros gab, dardurcli, ° er in vast grosse schuld kam 5 . il Rucdprechtenn L. t> vertrag L. c vnd das, das L. A Albrecht 5. e Seyboltstarffer S. I Bodman L. e so beide Hdschrr. h her L. 1 Lanndleuten L. k Enndt S, geenndet L. I hab fehlt S. m ver- rüembtcn S. » regirtte Hertzog Sygimind S. " dadurch S. nf . ' Vgl. das Testament frei Kremier, Bair. Landtagshandl. XIV, 6U — 85. 8 Hans; vgl. auch no. 398; Kölner, Ephemerides, Oefele Rer. Boie. Script. II, 476<*; Hanns von Badmen. Hans von Pochnan war Pfleger *« Burghausen. * Hier ist das nachfolgende gehandelt hinzuzudenken. i f) , * No. 356 enthält diese Nachricht bereits vom 2. Fortselzer (in W) im richtigen Zusammenhange erzählt. * No. 360 und 361 = I. Fortsetzung in B, no. 1 und 2. Dabei ist ganz befremdlich, dass sie von dem so verständigen Fortsetzer in störender Weise hier eingesetzt wurden. Erklärung: Das von beiden Fortsetzern 45 , e . nuixte Handexemplar Fiietrers enthielt nach dem Schlüsse der Chronik die beiden wohl von Füetrer selbst auf einem der leeren Blätter nachgetragenen Abschnittchen, welche in B ohne weiteres dem Schlüsse angefügt und mit der Aufzählung der Kinder Herzog Albrechts IV. verbunden wurde. — 222 — 362. [S. 267. L. 148«.] gtem nun fumbt* man tüiber an ben borgemelten föerfcog 2llbred)ten, ben man nennt ben güettigen, unb fein b [W.87 a .J gemaljl frato Slnna Don $raun§big, bi) ft)ben fün nnb brct) t'ödjter fetten; toa§ Ijertsog ©annS, bcr toarjjafft, unb Dorgemelt ift, ber cltift fein fnn, nad) fein§ Dattern tob mit 5 fambt feinem prüeber l)ert$og ©i)g mit üben retjgtrunber fürft nnb ftarb Ritten unDerljetjrabt, mie Dor ain§ tail§ Don im gejagt ift. Unb barnadj retjgirt fein bemelter prüeber fycrfcog ©t) gm unb aud) nit lang, funber gab ba§ retjggment über feinem 0 prüeber bcrfcog 3IIbred)ten. 10 363. [W. 87 a .J S)t)fer Ijerfcog 31 1 bre d) t ma§ Don angefidjt, leib, gftalt unb perfon gar ain Ijübfd&er unb gljraber I)err unb Don ben leuttcn berüembt unb suDor ijodjer bernunft'', ain§ red)t tljainben tuefen unb ain ernftlidjer t)erfd)er, aber fein leben lang ain mite? fäliger menfd), beut Dil miberbärtigfait peftuenb, baDon ain ganfe l0 pued) }U fdjreiben mär. Slber feiner 3cfta mil idE) ain mcnig anfcaigen. (1460 29.Febr.) 364. [W.87'\] STCad) fcinS Dattern, Ijerfeog SllbredjtS, abgeu reigierten fein elltift 0 gben prüeber, l)erfcog So I) an8 unb Ijerfeog ©igmunb, unb bie fd)iften in unb mit im fein jünger prüeber, Ijerfeogen ©vift offen unb SBolf gangen, ab ftubt)umb in malfd)e 20 Ianbt gen Sßafija in mitten in getftltdj unb aiuen ptfdjoff 31t madjeu. (1463 18. Nov.) ®a ftarb fein eltifter prüeber Ijcrfcog SoIjannS, unb reigiert fjer^og ©igmunb attain. 35a fumen bie beutelten bret) Ferren miber heraus anljaimb, unb pigert Ijerfeog 3llbred)t aud) In ba§ reigiincut ju ften, be§ im aber f)er($og ©igmunb Dorftttenb, barumb groffer 20 uubitt, unainigfalt unb gbtträdjt ftd) 3bifd)en 3ne erl)ueb, ba§ bie tantfdjafft, aud) ber reid) fürft I)ert3og ßubbig p Sandtet, ir better, Dil taglaiftung jbtfdjen 3ne Ijet. Unb Giengen etltd) lautleüt Dom abel an Ijer^og ©igmunben unb audE) etlid) an Ijer^og ailbrerf)ten unb funberltdjen bie ftett; man ber felb l)ertsog 91lbred)t 3 ° er, frib unb gered)tigfait Dor äugen unb lieb Ijet unb 3U ainem reigirer Dil gefd)ifter ma§, bau fein prüeber Ijcrjjog ©igmunb ober (1465 10. Sept.) faitter feiner jünger pri'eber. Unb mürben bod) gu left mit I)artter müe bertragen, man f)er(3og 9Ilbredjt tett ftd) §u ben fjerren Don ^ 2lben§perg unb fünft aud) gu etlichen gefften; fo Giengen an fyertsog 35 ©igmunben ber Dom SDegeuberg, graunberger gu 2Mffen* liaufen unb Üftu8perger, unb ma3 ber Dertrag alfo, ba3 er mit a khuinbt S. b Hier setxt W wieder ein. ° seyme W. (1 ver- nufft S. o elltis W, elltist S. Der 2. Fortsetzer trug seine Zusätze und Nachträge dagegen gleich in die^ ihm vorliegende Hdschr. am Rande oder mit Zetteln ein. Am Ende der alten Chronik schloss er seine Fortsetzung an, bis er auf die beiden Abschnittchen stiess, die er stehen Hess, um dann nachher wieder weiter xu fahren, so gut als möglich an das letzte Abschnittchen anschliessend. Von diesem Original ist W eine Abschrift. — 223 — fambt Ijerfcog ©igmunb reagieren unb bie rät unb ambtleüt pebert berren gefdjboren fein unb Ijet tjeber feinen Stäntmatfter, bie mit ain anber alt gült, ränt unb üänt etnnemen a unb t)ebem Ijerrn batben tail geben folten; e§ folt aud) lieber tjerr fein aigen boffljalten baben 5 für fidj fetbä auf fein foftung, gros ober Hain, tote er toolt, unb tjer^og ©tgmunb ben Süngften prucber Ijerfiog SBotfgangen pet) im rjalten in feiner coftung unb berteog Stlbredjt ben anberu prueber ^er^og Krtftoffen. Unb ftuenb Ijertsog Sllbredt)t an ba§ reigimenbt 3to liedtjtmeffen a° 1466 1 , unb bcttben ain tar mit oin anber reigierunb. 1466 2. Febr. 10 365. [W. 87 b J. Sll§ patb barnadj gab berfcog @igmunbr^"^ 22. Aug. ba% rcigimcnt fetnS tailS Don im felb§, frei), tnilfürlidt) über beut 3 - &pt-) felben feinem prueber tjertjog Sil breiten unb ftuenb im bc8 ab, unb ba§ Ijcr^og 2ltbredjt folt bie anbern pen prueber berfeeben. Unb ber feibig Ijer^og 6igmunb beljielt im üor bie gefdjlöffer, iönemlid): bie nemeu üeft 511 SDJünidjen, SDadjato, 9?änf)ofen'', äftenfeing, ©rünbalb, ©tarnberg, bie Dürft grünbalbcr unb Pat)pruner c üorft mit allen iren räntten, gülten, nütsen unb gue ßeb'ören, and) alle geiftlidje tebeufdjaft unb 31t bem atten' 1 gab im b,erkog ?tlbred)t ain Särtidje proöifion 2 . 20 366. [W. 87 b .J 2)arnad) unberftuenb fid) fjerfeog Srtftoff unb bertsog SBoIfgang unb motten aud) reigieren ober ba§ lanbt taitlen unb tjebcr mit feinem tat)l leben frei) fein? berlufteng. $)a§ toolt in bertsog 911 b re d) t nit ftatt ttjain, aud) bj lantfd)afft unb p bor ber r'bmifd) faifer gfribrid) ber £rt)tt al§ lefjenbcrr. S)a unber* 2jftuenb fid) berfcog ßriftoff mit Ijer^og SUbredjten 31t Wegen, tonn e§ ain Surftiger, teder fürft, bon leib gfjrab unb aller glegcn= I)ait gants tool gefdjitt, botbfälig, rool erpiettenb, feiner b,anbt milt, gefettig, mit ringen, fpringen, Stedjen, reunen unb im nelb ritten Hdjcm geftatten bot anbern füuebt, gcfdjift unb gepretfft toa§, a(§ 3 °ba8 feine gefd)id)t weifen. SUfo Ijetten bie anbern fürften, ir freunbt unb aud) oorbemeucr bertsog Snbbig unb ir Ianbfd)afft p mal Ott blet)ff unb müe, baoon bit 31t fdjreiben toär, pi§ fi) bie bret) prueber mit ain anber oertruegeu, ba§ bertsog SU breiten ir aller fürften» _ U)um fein leben lang attain p reigirn peften unb oolgen, unb folt 35 benfelben feinen pat;en pruebern eingeben etltdje fdjloä unb ftett, barin ir monung unb tjoffgalten fyabtn a , unb p ber felben alter nu^ung pebent Särlid) ain ©umnten gelt§, bod) baS ft) üerrer nad) ber reigirumb unb tat)Iung bertsog SUbredjten leben lang nit fpred)en toottten. S)ag warb alfo berprteft unb öerprad)t, unb toarb pe (1475 20. Marx, 40 geornbt bertsog Kriftoffen 8ant3perg ;! , SBetüjatm, 9ßäl, Sdjon* und 1485 17. Juni) 11 eineme W. '> Nanhofen W. c paypruner WSL. <• so die Hdschrr. 1 Am, 10. September 1405 wurde Albrecht IV. Mihcgent. 2 Vgl. Riezler III, 468. Jr s Landsberg winde ihm im, zweiten Abkommen nicht wieder zugewiesen. 4d Vgl. Krenner, Bairische Landtagshaudlungen, VIII, 50. 67. 79. 156. 460. 477—488. Riezler III, 495. — 224 — gern, Jtaudjenledj^perg unb fierfeog Sßolfgangen Sied)ten = fi477 21. Mai)btXQ, ©ret)ffeuberg, ,§agenberg. (74S5 De».; 367. [W. 88*.] Unb als palb bamad) l gab Ijerfeog ©igmuttb Ijerfeog 811 b r e d) t e n über pebe Dorbemelte fdjlöffer, bie nemen trefft 5U 9Jtünid)en unb ©tarnberg, aud) ©rüenbalb, ba§ fdblo^, unb 5 bte Dürft unb bic geiftlidjcn lel)cnfd)aft, unb behielt im pi§ in feinen tob 2)adjatt>, SRäntjofen unb SJJenßing. (1466 30. Aug.) 368. [W. 88 a J Unber bein unb ben äeitten erljueb fidj unber bem abel in 91t) ber $at)rn unb bor beut Sßeljatmer toalb ain püntnüff unb matten ain gefellfdjaft unb truegen ir t)eber ainen pod, 10 bie ritter gulbein, bie anbevn ftylbren, unb melier in bem punbt ma§, ber mueft ben pod an im tragen. Unb mareu barin bic maiften lantleut, nemlid) ber ©ebolff, ber fidj l)erren lieä uub nant fidj ber Dom SDegenberg a , unb ber altt refd) fjer §ainri^ Stoitljaf ft, Sftuäperger, ©tauffer, %o%atDtx, (Sameramer, ©atelpoger b ,l 5 ^argperger, 9JhteraI)er, ir Dil 2c, Daft ber I)od) abel aller im ntjberlaut, unb t)ie3 man ft) bie Rödler. Unb ba% matten bic fürften f)er£og £ üb big unb Ijerfeog 8Übred)t, nad) bem e3 tu ju miber unb ungeljorfam toaS angeDangcn, nit laiben unb tetten fidj be§l)alb p famen. 2llfo marb sbifdjeu ber felben fürften uub ber 20 (1467 28. Okt.) $ Bellet gen 5)teng§purg ain güetlidjer tag unb ba ain Dcrtrag gemalt, ba§ bic Rödler 3ren punbt unb pöd muefften abtljain. Unb ba bie Rödler gen Slenggpurg 31t bem tag fumen, ba Derparg etlicher feinen pod, etlicher unber bie ptten ber fappcu, eiliger unber ben übergebarffen rogt ober inantel, ba§ ft) ftdE) beä 25 fdjambten Dor fjerfeog 2Ub rechten, Dor au§, p ben er fein nit traunüff f)et; fo trueg in etlicher gu träfe offeulid). Unb auf bem bemeltcn tag rebt Ijerfeog Sllbredjt ba8 toort für feinen Dettern Ijerfeog £ubbig unb für fidj feiber unb mit f'ölcfyer Dernunft unb gefaxten martten 0 , ba§ man in Derr preift unb rüembt, mann er 30 mag banod) Daft Sund. 369. [W. 88 b .J 2)arau§ Dolget, ba§ barnad) bie malbifdjen ebelleüt 311 jjerfeog 211b rechten albeg unluft fetten unb, fo Dil fl) torften unb matten, im miber marn, ban, ba§ 2 er ft) mit ,l feiner fürftlid)en mad)t unb pillicfyen oberigfait gegen in I)antl)abet unb 35 in ben pod trenet unb feinen Dettern l)erfeog £ubbig p fyilff nam; man ft) mollten fid) p Dill aufberffen, obrigfait an fid) 3ied)cn unb Dortail fue^en unb in al3 irn regten lanfefürften Deradjten, mann ft) albegen 3nn bie mälbifd) art gtgfen. 1 I )(3gebcrg PT, Degenberg S. h Satelperger S. c wortten & 40 (1 mit mit (Zeilenende und -beginn) W. 1 Christofs bestimmter Verzicht auf die Mitregentschaft datiert vom 17. Juni 1485. 2 = von da, dass; aus dem Grunde, dass. — 225 — 370. ,]V. 89".j 91un ftieS fjertsog (Sr iftoff fein rid)tnü§ gar oft auf unb pebegt' 1 in ain leidjtg gegen Ijerfeog 911 breiten p unluft fidj friegcg p unberften unb träft fid) be§ anfangs Segen berger unb 9tu§perger unb etiler mer trer freunbt fo 5 üerr, bag berfeog 911 b r e et) t geurfadjt Warb, bie felben feines brueberS anljeuger p [trafen unb gefjorfam p madjen, bamtt ft) in für treu Ejerrn erfentett, SDarfeue fterfte 3n rjer^og Subbig mit atnem raifigen äeug unb sod) bcmeltcr berisog 9t I b r e et) t perfönltd) fjinab in fein 9h)berlaubt unb fdilueg fiefj mit IjerS crafft bem oon SDegenbcrg 10 für üefter fdjlb'ffer brew, nemlid) Segcuberg, 233 ei f f enftatn ( 24 J '«»' M68 unb 91 Uten 9c u § p e r g, erobert bie nad) ain anber, gertjff unb bis äerfdjtai)pft b ft). ®r erobert aud) barnad) mer etlidje fd)I'öffer c : 5. Jan. 1469) SJalfc nticIS, ßalnberg, Sinben, Jgaifcftain unb anber mer, alfo ba§ ber Dom Segenberg gen jßeljam enpflod). Unb 15 ^et fjerfcog 9llbred)t fein t)erfd)aft, guet unb gült lang 3nne, unb wiirben burtf) Ijertwg ßubbigen oertragen. Surdj föld)§ fam Ijcrfeog ( 1474 25 - fo») 9llbred)t p grofjcn coften, bie 3ue urfad)ten oon ben feinen ©eift= Iid)cn unb luetttidtjen ©tewer p pigern unb p nemen. ®ar pe frang in f)ie bor ancjetjaigtc nottnrft. Unb bie weil nun fjertjog 20 Sr iftoff unluft lain aufb/örn unb fid) üon tag p tag p wiber* bärtigteit mern toolt, aud) ba§ mit etlichen fräüelid)cn werfen er^atget, »rfad)t er Ijertjog Sil breiten, ba§ er in gefäud(id) an nam, imb(i47i 23. Febr.) enthielt in p Wünidjen in ber nemen tieft in atnem Sunt, bodj fürftlid) penteüfftig d panen Saren. 35a nam fid) ir oetter tjer^og 5 Ott Don bem 91ewnmarft umb in an unb erlanget bei) fjerfcog ßubbigeu, bn§ er im baimlid) berfjenget unb pcfcfjob peti ainer nad)t au§ bem Sunt p gebinen bie gett in abefen" Ijertjog 9Hbred)t§, bas im aber miSlang, bau bie wadjtcr be§ geitlid) gebar würben, ba§ er wiber abtrotte unb in ber 9tw pep €5d)Wabing f p ben 30 Pfärben unb wiber weg! eüUte. 8lu3 bem erftuenb ein mertlicfjer unwili. 371. [W. 89 K] Sllfo Hebten fid) ber römifd) taifer % r i b r i d), farfeog Subbig, Dtt unb SBoIfgang fo lang unb oil, ba3 in f )crtjog 9llbrcd)t fbld)cn feiner bäncfnfiS lebig Iic§, bod) auf ber* (1472 9. Okt.) 35 fdjreibung unb geuuegfaine pürgfdjaft etttetjer fürftcu unb tanbtleüt 1 . 372. [W. 89 b .j Sarnad) fam rjerfeog Srtftoff mit bienften 3U beut Iriegfatnen lünig 9Jcatt)f a'fct) gen Ungern, ba er oil öcrfucd)t unb oor anbern guet, lob unb ain gnäbt. eu tünig erlanget ¥t; fd)ifet in aud) über mer in potfdjaft 2 . SIbcr umb ba§ tjerfcog 40 » bewegt S. h zerschaypft W, zcrschlaifft S; vgl. no. 373: zeryss vnd zersohtaipft. ° schlöser' w, scMöszer S. <* beyleuffig & e ablesen S. t sch'abing W, sekäbing mit eingeflicktem w S. 1 Vgl. Eiezler III, 488. . * Damit ist die ihm übertragene Gesandtschaft nach Neapel gemeint. 45 Riezler III, 489. Subj. %u schiket ist natürlich König Mathias. Quellen und Erörterungen N. F. 111. *ö — 226 — Sriftoff fain fparer ober fd)afcbel)alter, funbcr lieberlidj toaS, mod)t er fid) an bem aud) anbcrn cnbtcn fain leng betragen, fom t^iber auljaimb itnb bliff fid) aber atte§ unlnft nnb mnettoißenS miber tyerfeoß Sllbredjtcn; ban tooti er nit gelt 'Ijet, fo Ijet er mcber m frtb, nod) rne. Unb liebte öer^oß äöolfgangen gu im, nnb ktttn ° (1489 14. Juli) ^ gu ben Dom abl im SWberlanbt jto $at)rn 3n ainen netoen punbt, gefelfdjaft ber Sebler 1 genaubt, nnb trnegen leben an in. ®er felb Sebler punbt üerpflicljt fid) tierrer $u ben Snbonern ber cron gm Sßefyam nnb p bem f d) bäbi f d)en pnnbt, Ijetien and) ba§ üon fatjfer gribridjen nnb l)er(3og 38rgen in $at)rn, 10 be§ lantleüt ir etlid) aud) ttmrben berljengcn unb jue fetjeu, über ba§ 2 l)erfeog 2llbred)t mit pfal^graf S3Q11)pf en, curfürften, l)er^og Dtten unb bem borgenanbten l)er^og Sorgen in xßatjrn tu tier* fdjribner l)ilflid)er etnigumb unb pünbtnitö toa§ mit I)od)er Verpflichtung einanbcr mit roarn £retnen 51t mainen 2c. 3 , rotten gu San fehltet, 15 9}eunmarft unb anbcrn treu ftetteu unb flecfen offeulid) frei) ein unb aus, üermainten fid) gar au£ l)er(3og 2llbred)t§ obrifait 31t gießen, tieradjten fein unb fein3 bi^tungS simlfd) gefd)äft unb gepot, traben öil ftolfe, öcradjtung unb muetbillen§. Unb jben ©tauffer, $ernl)art unb Seron i)inu§ mit trn ansengen an§ beut felbcn 20 491 13. £e*J Sebler punbt Stellen t)eri3og 9tlbred)tn in feine b'örfer, nemlidj I)er 3erontmu§ fcon feinem fd)loff Äefrtng an§ in ein borf an ber Xljatnatt) ob Straubing, genanbt $fätter, unb fein prueber [jer Sßernlj arbin uon feinem ©loff ©ruf eis au8 in Ijerfcog 9llbred)t§ börfer umb ©embator, plünbreten bie armen 25 leüt unb üiengen fi). 373. [W. 90 a J Slim mag ^er^og Stlbredjt ba genial gu 9Mnid)en, ruft fid) palb unb golje* l)in ab gen 9teng8purg, fterft fid) unb god)e a in für ire fdjl'öffer, erftlid) für ^efertng, (1492 5. Jan.) baruad) für $lügeUperg l unb (SrnfelS unb erobert bie mit 30 gbalt, gerijff unb gerfdjfotjpft ft). ®aruad) erobert er ba£ fdjlo3 U92 8. JunijjßalttnvtU unb sbang ir tili 31t gel)orfam miber, unb mürben audj gegangen in ber tatt l)er Seron t)tnu3 ©tauffer, Sßaulä* tarffer, $ar3perger b . 374. [W. 90 a .] Sn mitler jeit gepott faifer ftribridj beut 35 punbt 311 Sdjbaben, aud) bem reidj auf, mit mad)t auf ainen a so W. b Parstperger W. 1 Vgl. Kiezlcr 7//, 536. 2 Eine unklare Stelle, deren Sinn wohl ist: Sie hatten auch diesen Bericht von K. Friedrich und IL Georg, von dessen Landcdellcutcn würden 4u auch ihrer etliche den Dingen den Lauf lassen und untätig xusehe?i, trotzdem etc. [eigentl.: über das hinaus, dass]. ö Der Bericht Arnpecks, Freyberg I, 166, gibt an, dass Herzog Georg am Erchtag nach dem Weissen Sontag 1492 (=• 13. Marx) von Landshut nach Laugingen geritten sei um dieser Einigung willen. Iliczler 4o III, 549 xieht diese Angabe in Zweifel. 4 Georg und Hans Farsberger gehörend. Kiezler III, 545. — 227 — nämlidjen tag auf bem I ed)De I b pet; 2tugg purg je fein, unb nattt }U urfad), Siege n8purg, bie ftat, bon Ijerfcog Silbr edj ten totber 8u pabm ', erflärte in attdj barmnb in adjt uub aber adjt unb fafet f^92 2,9. Jow.; 31t öbriften bc§ retdjä panbtmau mavgraf grtb ridjett bon 5ßranbe = 5 Burg». Sllfo erfd)ine bag reidj auf adjtjedjen SCauffen man ftart p roff unb fueg, unb pgen gen ß a n fc f p e r g roer^ uadj bem ß e dj #2. Mo*; auf pig neben Sauf ring, fdjluegen alba ain toagenjmrg in mainumb fid) für bie ftatt ßantsfperg %t legem, unb bon ber fclben tragen* bürg, aud) perfcog Srift off unb perkog SBoIfgang bon bem 10 @Ioff ßieeptenberg äug befdjetttgten unb plünbreten bie bäum umb ben ß e d) r a i n part. 375. /F: 90 \J 3n bem füegte fidj pcrfeog Sllbredjt mit feinem bol! aus bem 91 i)b erlaubt per auf gen üjlünicpen, be* fetset ßantsfperg mit raifigeu unb fuegbolf, bag' ü mol bebeftigt 15 toag, ftelt fid) bon 9Jtünidjen unb ßan^fperg aus in gegen toer, pet bon pfalfegrafcn SSpIppfen, curfiirften, in ber craft ber ainiguiub ainen raifigen gettg unb bon perjsog £) 11 e n unb fter^og Sorgen niemanbt; festen° bie pod) berbfltcpt einung d auf ein ort, unb I)cr(5og Sorg I)et auf bag felb mal ob xv c2 raifiger »ol gerüft 20 3u Slicpe unb gribberg. ®a§ madjet perfcog SMlbrecpten lang guetten troft unb poffnung, er tbtirb im Reifen; aber e8 gefepadj nit. Uub ba er uad) gefcrcdjncr befdjcbiguinb, pie bor ange^aigt, fape unb cnpfanb bon perfcog Sorgen über fein brief unb figl berlaffen p werben, and) ber grogmäeptig, güettig üft ar,pmilion°, ib rötnifeper fünig, tapfer gribriepg fun, beg geroar roarbe, ber ban Ijcrjjog Sil b r c dj t e 11, feinen fdjbager, funber lieb pet, unberftuenb er fid) pifepen beut fclben tapfer gribridjen, feinem battern, unb pcrfeog Silbredj ten güetlicper banbluug unb bertrueg f fp mit (1492 25. Mai) ain anber. SBic unb mar au8 föld) beg tapferg ungenab perfcog 60 2Ubred)ten enftuenbe 8 , bolgt I)er uad). 376. [W.90 b .J tapfer S-ribrid) 1 ' Ijet ainen bettern, crtstperfeog ©igmunb bon Dftereicp; ber pofet p gjngprugf unb Ijet nit finb. 9htn loaren tapfer g-ribriep unb fein fun, fünig 3JIa Jt) s milion 0 , fein erben. SDerfelb peitsog Sigmunb unb per^og 35 21 I b r e d) t murn mit ein anber in fuuber frenutfcpaft unb berbont* nüä' unb madjteu ainen bertrag, toeldier bor bem anbern fturb, bag ber anber bon beut fclben etlicpe fcplöffer unb perfepaft erben folt. 2lud) pet pertjog ©igmunb bag auffer lanbt p©d)babeu pettogi'MS?' 19. Juli) Sllbredjten unb per^og Sorgen b.rfauft. S)ag toenttet k bie 40 a Prandeburg W, Prandonburg S. b dass W, das S. c setzte S. d ainigung S. 0 Maximilian S. f vertrag alle Hdsehrr. s ennt- stuennde & '» Frydrich W. » verbintnüss & k wendtet S. 1 - wieder in seine Macht bringen %u wollen. Biezler III, 546 ff. 2 Vielmehr 872. Kremier, Bairische Landtagshandl. XU, 357. 3G3. 4 5Arnpeck bei Freyberg /, 167. Kiezler ///, 549. 15* — 228 — lantfdjaft bafetbg, bie barein nft toittigen toolt; barumb bie gben Ferren ir lauf ©um toiber muefften* nemen. Unb ba§ atteg toaS bilcidjt an be§ latjfcrs unffeu gefd^ed^en. 377. /'IK 91 «J Slud) ijet ber fairer ain Xodjter frato ft ii n t u n b genant; bie l)et (jerfeog @ i g m u n b pei) im in feinem 5 ^245ß 25. Dex. fratoen gtjmer. SDie gab unb berfjetjratte er f)er(3og Sllbredjjten. 1487 2. Jan.)Unb tüte trol ber fatjfer Ijcrkog Sfgmuuben, feinem vettern, be3 gebalt geben b , fo f)et e§ in bod) geraden unb \va% 3m föld&cr fjcijrabt ge mall tofber, bcfdjulbiget Ijcrfcog Stlbredjtcn, aU l)iet er fein £od)tcr totber feinen toitten genomen, aud) bie bcrfdjreibungcu 10 bon öerl3og ©igmunben umb etlidje fdjl'öffer unb I)erfd)aft, barfeue bie borbern lanbe gu6d)babeu burd) etlid) perfou geberlidjer toei§ erlangt unb ain§ taifö betrogen. 3)e§ fid) aber I)ert$og 9(lbre djt genuegfam entrebt, mie tool bie reb gros toa§ unb fid) etlicf) perfou lieffen ber gleidj merefen unb bilcidjt nit gar au mödjt gebefen fein, 15 toan Ijert5og ©igntunb ain lieberlidjer, milter fjerr twiS 1 ; bodf) fterfet nid)§ c mtjner ber IjaS in bem fatjfer gegen f)cr($og 2llbred)ten. 378. [W. 91«.] SWun ioa§ aber SRegcnSpurg, bie ftat, bon alter Ijer albeg für ain frei) \tatt gehalten, l)et fainem r'ömifd)en fat)fer, nod) fitnig nie ainig pftidjt getljan, aud) fainer lat) Tribut 20 nod) ginS gegeben. Sunbcr fi) ma§ bor guettem alter ber fürften bon $at)rn gebefen, tuic bau ba3 attt Koran!} glen d2 anfeaigen, unb be§ gu nod) mererm fd)ciu unb gelauben fo Ijet I)cr(5og 2Ubred)t auf bie geit nod) ba, ba% erblid) bon feinen borfabern an in ge* baden \w%, ba§ fdjuItaS mit fambt eiligen aubern aul)cugenben25 gerieten, aud) au§ ber ftat camer etlldj giu£, bie tointfeng an ber Sljatnaft), glaijtt, 30II unb meütt, feinen erpauten I)of unb plafe mit fnnbern 0 geredjtigfaitcu alba. Unb nad) fag atttcr prief, fo geprt 9ftegenBpurg in ber fürften gu 5ßai;rn erbtid) purgfgraf; tf)itmb gu Siiettenburg, ba§ f)er($og Slibredjteu gucgeljörb. ®8 30 ftnb aud) bie 3nben ba ben Ijerren bon $atjrn uubcnimrfeu unb Särüd^en 3in§pcir. 379. [W. 91 a J Styfe unb mer urfadjen, aud) bie merdlid) geltfdjulb unb armuet ber \tatt, ber niemanbt ftatlidjcr barauS ge* Reifen modjt ban Ijertsog ?llbred)ten, bebegeteu einen rabt unb 35 ganfce gematn, ba3 ftj au£ in 3n brefflid)er anfeal gu fjer^og a mussten W, muessten S. b #^ ergänzen: het. (; nicht & d Coronygklicn & ° sunderm WS. 1 = wiewohl iceit herum so gesprochen wurde und manche Personen dergleichen verlauten Hessen und der Verdacht einiges für sich hatte, weil 40 Herxog Sigmund mit seinem Besitztum unachtsam und allzu freigebig umgieng. 2 Diese Berufung auf alte Chroniken stammt tuohl aus Andreas llatisb., Compondium de conditione civitatis Ratisponensis oder aus dessen A. Chr. cd. Lcidinger p. 8,34. 45 — 229 — 8116 rechten gen 2ftünid)en fdjiftcii mit cnbecfung irer frepbait, nott unb fdjulb, cutct) baS bie Sftömtfd&en faifcr unb lünig etntdj öbrigfait pcp in nie, fimbcr bie fürftcn bon Sßanrrt gebebt, mie ban er, fyerfeog 9Ubred)t, bie nod) ba Ijet; rüeften fein gnab aufS 5 unbettcmtgS an. 2>aS fein gnnb ft) bötügflid) p unbertbanen genäbigftid) anniime, crbntten ft) fid) feinen gnaben p bulbigcn unb Su ftpern, roie fid) geöürtte. S)aS gefdjadje alfo. SBermaint 8 fatjfcr ( U8( > S. Mi) Sribridj, bertsog 9Ubred)t, audj ain robt unb gemain p 9cegen§purg betten beS ntdjt madjt; bie ftnt gerjörb 3m unb l0 bem reid) pe, unb Ijcrbog 9Ubred)t mtbcrftüenb fid), bie beut reid) p entgtcdjctT toiber fein pftidjt. Hub tute tool ftcrhog 91 1 b r e dt) t baS rcdjt barumb mol leiben ntodjt, fid) nud) beS für ba§ fatjfcrlidt) Kamcrgctidjt ober bie ©urfiirften, fürften unb ftäube bcS retdjS erpobt, fo molt es bod) nit bon Im angeuomeu »erben, funber tapfer 15 Sribrid) btnang 1, 3n mit adjt unb aberadjt unb burd) beu Weg bie bor augehaigt, ba§ er burd) tüuig SKasümilionS bertrag i 1492 25 - Mai ) lurfc bie ftot 9tcgeuSputg roiber Inffcu unb laufet gribridjen unb beut reid) peftctlcn niuefft; fein crb(id) ßcrcdjtigtait alba ma§ im borbcljalteu. S)amtt pd) baS reid) miber aus bem bclb. 20 380. [W. 91 b .] Hub in bifen bertrag mürben and) gebogen bertsog (5 r i ft o f f unb berbog SB o t f g a n g, alf o ba§ berfcog 91 1 b r e d) t bei) 3ren berfdjrcibungcn 3m bon Sne gegeben beteiben folt unb bie im leben punbt beu punbt abtbaiu; pabten berkog 9ttbred)ten ir übertreten ah, gaben fid)'' miber gegen im 3n fein genabe in ir 25 gepürlid)c unbertänigtait. 2)ar gegen gab er in ir abgebune fd)Io3 unb berfdjaft, mie fp p ber j$cit waren, miber unb folt furan ir genäbiger rjerr fein, toie untsimlid) unb migcpürlid) ft) fid) als erblid) unbertban gegen feinen genabeu als item red)ien erbl)crrn unb lanhfürften gcljalteu, feinem leib, erc unb guet pcgefefjt unb gern 30 bil laüj; a.etl)au beten mit WaS unerbertait unb bctrüg(id)ait d an allen gelpmpf unb urfad), beS in bon mäiiigtlid) übel nad) gerebt toarb, unb bie fürftcn bon Sßairn iren nad)fomen berfclbcn namen btltid) bebäd)ten unb and) anber fürften pepfpilb barab nämen. 381. [W. 92"./ es roaru etlid) fein räbt unb Pfleger, pgen 35 im bon ben fdjloffeu unaufgefagt irer pftid)t unb on überantburten 8 ber fdjios, Itcffcn bie alfo ften. G'tlid) betten baimlid) Perfekt unb »erporgen eingeng gemad)t unb mer jc, baPon bil p fd)reibeu mär, teil bamit abprcd)eu. 382. /IK <)2"./ llub 1 ' f)et fid) bertjog 9llbrcd)t anbangS 40 ert)ebuug beS punts 311- bem punt getbau, nts ft) in gern pep in : > also vermaindt WS. b dranngS. '• sich eingeflickt W. '' be- trieglichaitt S. 0 raüberantburte W, raüberantwurtten S. ' Dieser Abschnitt steht in W auf einem zwischen fol. Ol und 02 eingefügten, von gleicher Hand mit dunklerer Tinte beschriebenen Blättchen und ist 4 0 durch Verweisungsxeichcn hier eingeordnet. 8 Dem zu ist nacht) äglich in beigeschrieben morden W, zu in den pundt S. — 230 — gefjabt mtb }U in pradjt Ijietten, git aincm puntgenoff unb öbriften Ijaubtman bc§ punt angenomen, fo mär er be§ f)aber§, aufruer, frieg unb fdjaben atte§ Vertragen gebefeu unb pei) StengSpurg and) bcliben. 2)a a toolt er aber miber prief unb figl nit tljain unb ben oertrag, fo er uor beut mit feinen vettern, pfalfcgraf 23ilip§, 5 curfürft, Ijerfeog Sorgen fcon $at)ru h , galten unb nit predjen, al% Ijerfcog 33rg tfytt. 2lud) mär ^er(3og SUbredjt uor anfangs be§ frieg£ bem fatjfcr gribrid) pa§ angefangen unb nadj geritten unb gnab gejuckt, marb fobü uerftanben, er I)iet gnab gcfuuben. ©r Derart aber ben fatfer atn3 tail§ unb ma3 ain§ tailS ju ftolfc. 10 2)a ergieng im ba§ barnad). 383. [W. .92«./ Sarnad) begab fid), ba§ fjcrfeog ©r ift off mit feinem bettern, I)ert$og $rib rieben bon ©adjffen, curfürften, über mer 30$ 31t bem Ijeitligcn grab. ®a ftarb er an ber miberfarbt [493 (8. Äug.) %ll $ft 0 b i § am [jerbft! a° 1493 ungcljeirabt ®a ligt er; got 15 I)ab bic feie, ©ein geleid) uou ainem fürfteu ift bie itxi mcber in £eutfd)en nod) mälifdjcn lanben gebefen. 384. [W. 92 a J Sarnadj über etlid) iar Starb Ijerfcog ©ig- 1501 2. Febr. mnn ^ / j e { n pn^er, gu 9Jtenfcfng 31t £ied)tmcffen 2 a° 1501, aud) unuerfjcirabt, ber albeg ain frauefer I)err ma§; unb ba alfo 20 [jerfcog 2llbred)t 3n bem fiirftentumb unb reigtjmenbt fa3 unb beljeirabt ma3 mit fragen ftünigunbeu, fatjfer grt)brtd)3 Softer bc§ £rt)ttcn be§ namens, bie Don ber mueter ain fitnigin öon Portugal mag, als uor aud) angefcaigt ift, 385. [W. 92*.] barnad) ftarb über etlid) iar Ijerfcog Sorg 25 1503 11. Nov.\ n spannt a ° 1503, Martini B , 31t ?)ug(ftat, bc§ uorgcmclten Ijerfcog £ üb big 8 gelaffcn <5uu, ber ain meit lanbt unb ain groffc parfdjaft Ijinber im lies. 3)er Itc8 nit ©ün, aüaiu sbo Xöd)ter; bie ain mad)et er pet) feinem leben 31t ainer flofterfrauen juSlIlten* (1494)fy 0 fy triatD p e ^ SBafferburg; bk anbern gab er audj in feinem 30 1499 10 - Febr) leben feinem Vettern Ijerfcog Sftuep redjten, pfattsgraf $l)t)Iipfen, ©urfürften, ©un. Unb ma£ ain unlöblidje f)et)rabt, bar^ue üil gerebt marb; man Ijcr^og 5ftuepred)t ma3 fjcrfcog Sorgen fd)befter fun. SDa fdjlueg aud) nie glüct «jue 4 . Unb öerfdjuef im alles fein lanbt, a so die Ildschrr. ,J so die Tldschr.; %u ergänxen ist het. 1 Veit Arnpcck bei Freyberg, Schriften I, 197: An vnser lieben Frauen Schidungstag 15. Aiiy. Die Notizen in Cgm. 427, f. 251 a ergeben dagegen den 8. August: an pfintztag vor ansumptionia marie. Riezler setzt seinen Tod III, 559 auf den 15., in der Stammtafel {Beilage II) auf ^ den 8. August. 4Ü 2 Vielmehr am 1. Febr. 3 Vielmehr am 1. Dez. Da sein Tod einige Tage verheimlicht ivurde, erklärt es sich leicht, dass man ihn auch noch weiter vordatierte. 4 Vgl. die Notizen in Cgm. 427 zum Jahre 1499, abgedruckt in der Einleitung. 45 — 231 — fyah unb guet, tiarnb" unb anberS, nid)§ au§genomen, unb ibet ba% bcrfcog 21 Ib redj ten 31t wiber, man er im unb p mal unpillid) »oft belmt toa§, Eiet aud) ain§ mal§ gerebt, ©e er toolt, ba§ r)cr- Sept.) leiten folt feiner >' Zoster, al§ bem näd)ften c plnet unb erben ir§ baten, ,uub l)er(5og 9t u preßten, irem gemabel, unb finben in ebig gett ba§ lanbt, leütt unb alle ba& beleiben. Unb tcarb bod) !0 bas felb Seftament bon Ijertsog Jörgen nit formlid) 31t [täubten nod) genucfamlidj aufgeridjt unber etlidjer feiner lanbtfäffcu befiglung, bcr figl bannod) nit barau rjtcugen. 386. i;\V. 92 »,/ 9tan l)et ^erfeog 3'örg foldjs nit madjt }n tr)ain, man pcbcr fürften borbobern Ijetten fidj für fn unb aß ir 15 erben mit rabt irer treffculidjer lanbtleüt gegen ein anber öcrfdjrtbcu, tneldjcr tabl unber 3ne unb irn erben an elid) leiblid) füu abfturb, fo folt be§ felben lanbt unb Icüt unb alle I)ab auf bcn anbcru tat)l bauen unb fain £od)ter erben, unb ob £üd)ter unberbetjrabt bor banben warn, bie folt ber erbenb tabl bcrbehrabten. Unb ba§ ma§ 20 mit beftättung be8 römtfdjen fapferä SBenfelatoen als lerjcnfjcrr befd)ed)en l . ©3 marn aud) bertsog Sltbredit unb fein prubcr ber^og SBoIfgang bie nädjften ge|'t)ppten freunbt bon pluet unb ftamen in ber bierbeu fbpt; fo toa§ Ijer^og s Jtuepred)t in ber adjten ft)pt. 25 387. [W. !)2».] 9tan f)ct bertsog Sorg bie bing in gebaim unb an ber lantfdjaft toiffen unb totHen unb an bem tobpett ge= banbelt ba§ Seftament unb uad) bertjog 31 ue preßten gefanbt, prad)t ben 3n§ lanbt unb toolt in mit ainetn gbalt eingcfe($t Ijaben. Sa ftarb er gleid), unb namcn fid) ber ©ngmunb graunbcrgcr, 30 berr pm §ag, ber 2lbam unb Seifc Sörringer pm©tain, ber §annä SloSner, ber Slam > pygeredt W, begeret S. 0 railenbalach W, 45 Raittenhaslach >S'. (1 Künnigsprunn S. - 233 — 7. ber a&t üon ©anb Sßetjt, 8. ber abt üon 3JlaIIjer3tarf , 9. ber prooft att§ bem Sftjembfe, 10. ber ürobft üon Weinberg 1 , 5 11. ber ürobft üon ©arff, 12. ber ürobft üon föerberting, 13. ber ürobft oon ©anb ©aluator, 14. ber ürobft oon SÜIte nötting , 15. ber ürobft oon SS i I § f) of f en, 10 10. ber ürobft üon gjiofdjpurg, unb üon bem SIbel xxxij, mit namen: 1. ©raf 2BoIff üon «rtenberg '-', 2. ber ©igtnnnb üon graunberg, Ijerr 311m ,S;?ag, 3. Fjer 3o&ann§ oon Slidjüerg, bcrr giu .'gals, 15 4. Gerrit .9?. ßomatf)or 31t $Iuc mental 8 , 5. ber 3'örgcn üon gfraunüerg 31t §at)benburg, G. ijer ©igntunb üon Sarjming 3n 23arcbtenegf, 7. Ijer ©riftoff oon greijberg gn 2lfd)adj, 8. ber ©igmunb oon ^orbacfj 31t $uccf)b,anfen, I)aitbt= 20 man 31t StengSüurg , 9. Ijer £ann§ üon ©lofcn 31t SlrnStarff, 10. I)er SBoIff üon Sll)aim d 31t SßÜbenato, tjcr^og St I b r e dt) t S boffuiaifter, 11. ber ©cits oon £örrlng 311m ©tain, 25 12. ber 2l§m ©et)bolt§t arf f er 31t ©et) boltstarf f, 13. ber ffiucbolff £a§Ianger 5 31t föaSltngljreüt, 14. I)er SB 0 1 f oon $ n e d) o e r g 31t SB tnfe er, 15. her SBolf üon SBeür. 31t @rie§üatf), 16. ©riftoff üon 23reüfing 3m ©eto 6 , 30 17. ber ©ilg SDMtnidja to cr ju 3ttünicharo , 18. £ocftor fetter Sßaumgärtner 311m graitnftain 7 , 19. ^ainrtct) ©bron 8 3n SBilbenberg, 1 Zaincr, Do bello Bavnrico, Ocfelc, Ber. Boic. Script. II, 372: Panburg. Es ist die Propstei lieuerberg gemeint, die auch bei Andreas 55,10 35 Pcwberg genannt wird, 2 ib.: Wolfgang von Ortenborg. " ib.: Joannes Comonthur zu Plumental. Vgl. unten im Kölner Spruch no. 419 \ W. WH ") : Johanns Adlman, Comenthur zu Blumen tat. 4 Zainer: Wolfgang von Aham. 40 b Zainer: Haslinger. Vgl. Adversaria Boica, Oefele, Rcr. Boic. Scr. II, .'128 b : Rudolph von Haslang. Kölner, Epliemerides ibid. II, 480 b : Budolphus Haslangcr. 6 ib.: Herr Jacob Frawnhofer steht statt des l'reisingers bei Zainer an der 16. Stelle. Man wird hier, wie bei dem Abgeordneten von Lands- 45 hut (s. unten) an einen Ersatzmann zu dcnlccn haben ' Paumgartner erhielt Fraunstcin erst nach dem Landshuter Erbfolgekriege als Ersatz für sein von den Pfälzischen zerstörtes Haus; vgl. Heigel, Städtchr. XV, p. 304 Anm. 75. 8 »6,: Ebran. — 234 — 20. Sorg SRotiljaft 31t SBernberg, 21. Set)^ bon graunberg 3U ^raunberg, 22. ©igmunb ©djbarfeenftainer l %u Sngelburg, 23. ©ainrtdj 2BalIer a gum Jurn, 24. Sigmunb SIpff entaller 31t üßennf tr djen, 5 25. Sßaltljer ©umppenberger 3m $etine£ 2 , 26. Sriftoff ßamcrberger 3U ©JjlferSJjaufen, 27. 3örg Xrennbecf sn 2BaIperg, 28. 3örg (SngeUljof f er, 29. ?lrf)ak Sßufd) su SBtlfcljaim, 1° 30. Stgmunb ©gfer 31t Dbern Sßertng 3 , 31. Urban §od)enegfer 3U Xolling 1 , 32. Kriftof Sltorburger 5 3U Sateiberg, imb bon beu ftetten unb Wävdttn xvj, mit namen: l5 l b . Kriftoff £ei)ttgeb'* \ " ' 2. Bct)t geringer J - vuaIft(lt 3. Sßtlbolb @*bab I mx -> n ÖMtat, 4. 3org im föoff oon ßaubtng 7 , 20 5. Stgmunb SJUeber Don $urcf[)auf f eu, 0. 3'örg Dftermann b8 Don Söafferburg, " Waller mt i *SYg/e für r könnte auch Wallerer hcissen W, Waller] £. h kann auch esstcrman gelesen werden W. 1 ib.: ßwarzenstain. 25 2 In W 8feA/ auf dem e e/er Hacken, der sonst für ü, ö, ä verwendet wird. Der Ort ist Pöttmes, ein Flecken im Landgerichte Rain zwischen Augsburg und Neuburg. Dort ist das Stammschloss der Gumppcnberger vgl. Landshuter Ratschron., Städteehr. AT, 329 mit Heigels Anm. s In W steht auf dem e das soeben erwähnte Zeichen. Es ist Ober- 30 Pöring im Landgerichte Osterhofen. Sigmund wurde 1512 Herzog Wilhelms Rat. Weiteres über ihn in Hunds Stammenbuch, Freyberg 3,286. 4 Dolling, Landgericht Ingolstadt. Veber Urban: Hund, Freyberg 3,391 6 Zainer: Aurberger. Hund, Freyberg 3,241: Christoph Aurberger. 6 Cristian oder Cristan Leitgeb war von 1471—1504 Mitglied des 35 innern Rates zu Landshut; im Verzeichnisse der 1504 aus der zweiten Wahl (20. April) hervorgegangenen Ratsherren kommt er nicht mehr vor ; vgl. Landshuter Ratschr., St. Chr. XV, p. 350. Es ist anzunehmen, dass der aus dem Rate entlassene Oreis im Landschaftsausschusse durch den damaligen Bürgermeister (seit 1500) von Landshut Vicentz Scharsachcr 40 ersetzt wurde. So erklärt sich, dass hier für die 16 Vertreter der Städte und Märkte 17 Namen angesetzt sind, und dass Zainer, Oefele, Rer. ßoie. Scr. II, 372 nur den Vincenz Scharsacher als Vertreter von Landshut anführt. — In der Vorlage von W war also V. Scharsachcr als Ersatzname über G. Leitgeb gestellt, wurde aber vom Abschreiber irrtümlich in 45 die Reihe mit aufgenommen. 7 Zainer: Lauging. 8 Zainer: Ostermair, wie wohl auch in der Vorlage von W ku lesen war. — 235 — 7. Eichel Sarfel al 'Jon 5ßraunatr>, 8. fetter 33id)f)aufer üon Battenberg, 9. 3lutI)oni) Säringer oon SBUSfioffen, 10. äJtatbeus ®fiub öon 3t of enbaim, 5 11. Xfjaman ÜJteuoIt b2 üon Bot«, 12. Stuf d)eruad)er :i oon §öd)ftet, 13. , berbogen ?llb rechten nnb SBoIf gangen ju Ferren an nemen, nad) bem ft) bj uädjftcu ° erben nnb angnaten märn, aud) er in als letjenber gelidjeu fjet; bau Ijerfcog 3tueured)t§ für nemen roär nit gegrünbt; and) fo Ijet er I)cr^og 3'örgen teftament nit beftätt, tüär aud) au fein luiffeu befdjccfjcn. Sllfo nad) bil reben unb ge= uturntcl, fo unbet in bcfdjadjc, gaben bj lxiiij beut fünig bj antburt, fein fünigllid) W. folt ülei§ Ijabcn, bj fjerrn gtietltdj mit ain anber SU üertragen, ober, wo c8 nit fein möd)t, tnen bann fein fünigl(id) SK*. 3m unber ben f)errn gu aiuein fjerrn gab, ben tooltten fn aneinen unb bem felbcu anbangen, I)ilf unb peüftanbt tljain trüber !J ben anbern, ber bar über miber redjt ein bringen ober friegen wolt. 390. [W. 95 <\] £a§ name f bie fünigfüd) W. alfo üon in an; bod) fo muefftcu berfcog 3ruepred)t, aud) ft), bie lantfdmft, fid) bc§ gegen ir fünigflidjeu 3Jt'. üerfdjreiben, bem alfo nad) gu fomen, nnb aud) funbcrlid) ücrfdjrib fid) ber berbog Bucpredjt gegen ber Iantfdjaft K , baS er aud) fain frömb boll in ba§ lanbt bringen, fainen frieg anüad)en unb fid) weiter lueber fdjIoS, nod) ftet unberften roolt. * Darfl oder Darsl mit Kürxungsxeichen W '. >> Mcuolt W, Mcruolt S. ° Maxyniillion W. & so WS. ° nächsten W. * nam S. e Hier "" steht in W ein Vcritteisungsxeichen am Rande, welches sich auf das daneben als fol. 94 eingebundene lilatt bexieht, das eine Originalabschrift des Vertrages ist (=■ no. 391). S schreibt den ganzen Vertrag, dem Vcrweisungs- xeiclien gedankenlos folgend, zwischen lantschaft und das hinein. 30 40 1 Zainer 372: Dorf fei. • Zainer: Thoman Arnolt. 3 Zaincr: Vinsternacher. 4 Zainer: Artinger. 6 Zainer: Utingcr. — 236 V504 s.jan.) p Vm94 a m] Hienaeh volgennder Artigkl hat sieh ain Lanndsehaft zw Lannds -hut mit hertzog Rupreehtn veraint. Kremier XIV, 391. Zum Erstenn , das sein fürstlich gnad uiner Lanndsehaft 5 11:1, sclbs zusag, sich kainer Lanndsfiirstlich.cn Oeberkeit disz fürstenthumba zugebrawehenn Und in das Regimennt der Lanndsehaft zuverwilligen, Und das sein genad darlnn gemayner Lanndsehaft und den, so darzw verordennt werden, durch sich sclbs, noch die seinen, noch yernannt von seiner gnaden wegen, keinerlay Verhünderung, noch Irrung thun 10 wollen, bis zw austrag der sachen; doch soll solhs sunst seinen gnaden, an seiner gnaden angezogen Vorderung, Spruch und gerechtigkaiten in albeg unvergriffenn sein. Zinn Anndern, das sein Fürstlich gnad gemainer Lanndsehaft für sich und alle dj seinen und seiner gnaden verwonten, sclbs auch Lautter ^ zusag gegen Lannden und Leuten in unguten und mit gewaltsamen taten nichts fürzunemen, noch zuhanndien, bis zu gütlichm oder rechtlichem austrag der Bachen. Darzu, das sich auch sein Fürstlich gnad, noch yemants von seiner gnaden wegen In den lannden und gebüeten, So weilennd unnser gnediger20 herr hertzog Jörg Verlassen hat, kains Slosz, Stat, Marckts, noch ainiger Flecken besetzung, noch bevestigung, ausserhalb der zwair Slos Lanndshut und P urekha w s e n , W ie dj sein gnad ytz Innhat, unnderziehe, anfall, noch beswärc, Auch kainerlay frembd volckh, weder zw Eosz oder Fuesz, ausserhalb der lanndsehaft verwilligen und zugeben 25 In das lannd bring, noch Im Lannd Anncmc. \W. 94 b .] Weiher Fürst aber minder beden bartheien, so dj Bachen gütlich zwischen Ir nit ertragen würden, das Recht von . Rö. ktf. IVR, unnserm aller genedigisten herrn, Als der Bachen ordennliehen a Richter, nit nemen und geben, Bunnder den Anndern fürsten und das 30 Lannd, darumb der strit ist, darüber und ausser Rechtens überziehen, dringen, beswären oder beschedign wolt, das dann gemaine lanndsehaft dem herrn, der also das Recht leiden wil, dem Rechten zuhilf wider den anndern, der in aufruer war oder das Hecht, wie vorstet, nit suchen oder leiden w r olt, Aller ding unverpfenndet Rat, hilff und beystannt 35 thun sollen. Und dieweil dann sein Fürstlich gnad die obgemelten Artigkl bewilligt und angenomen und weiter begert hat, wes sich sein gnad nütler zeit des austrags bey gemainer Lanndsehaft auch versehen soll, So hat Sich gemaine Lanndsehaft bewilligt, das Ky sein fürstlich gnad mytler 40 zeit zu gemainer Lanndsehaft nichts args sonnder guts versehen soll, Und w r o sein fürstlich gnad an d(m obgemelten zwayen Schlössen, Wie die sein gnad ytz Innhat, von Oberürten b fürsten, hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen, beden oder Ir ainem oder yemannt von Irn wegen, wider liecht vergweltiget werden wollt, dar Inn sein fürstlieh 45 gnad, wie obgemelt ist, Rat, hilf und beystannt zuthun, Alles trewüch, ungeverlich. a odennlichen W. ordennliehen S. b Oberürten W, oberüerten S. — 237 — 392. [W. 95 a J ©§ loarb aber bon iljm nit gebalten; baZ madjten als bie pröbimaifter 5er @ i g m u n b ^fraunberger unb fein anbeng, etlid) (antleüt, bie in ainer gebaim tjcrfjog 91 uc preßten einfd)iibeu unb in ber lantfdjaft ain anberS gelobt rjetten; man aus 5 ben lxiiij merben etlid) genomen unb umb getaut 31t reigenten gen 2)rtglftat, Sanfeljuet unb Sßurff) au ff eu, unb bie feiten beS notturft unb täglich Ijänbel auSridjreu unb bie ambt befebeu unb rcdjnung bon ben ambtleüteu auff nemen unb bie gült unb raubt einnemerr' unb ausgeben, tnaS nott toitrb, fo lang, pig fn befjerret 10 mürben. 393. [W. 95 b .J £arauff nam bie füniglid) 2Jk bie güettigfait für unb tett groffen bleiS, paib part[)et)en güet.tdj mit miffen pbertvagen unb bete berfcog Dluepredjten für fein ungegrünbt anfprad) ober gered)tigfait bil ju üit tepbingen rooKen etlid) ftett, 15 fd)IoS unb berfdjaft unb alte parfdjaft unb barnbljab b K üftod) ban erftieS eg fid) pet) tjcrtjog 9iuep red) teu, unb ba bj fünigflid) SOI', über I)cr^og 2Hbred)tS unb berfeog SBoIfgaugS merdlidjS uaä> geben, fo ft) umb fribS mitten getban fetten, fein güetlidj banblung pel) tjerfeog 9t uepred) ten uufrud)tper banbe, varund hab S. c seinen & 4 0 d Albr. vnd Wolf. W, Albrecht vnd Wolffganng S. « künig S. 1 vnd in W von gleicher Hand mit gleicher Tinte eingeflickt. S In W fehlt von fal. 06 ein grosses Stück; das Fehlende, hier in [ / stehend, ist aus S und L xu ergänzen. 1 Für Einzelheiten s. die Chronik des Clemens Sender, SUidtechr. 45 XXIII, 103,10. -' Zainer bei Oefele, Eer. ßoie. Scr. II, 401 setxt den Spruch auf den Erioktag vor Georj ~ 5. Marx, 1504. — 238 — [Ijerfcog SBoIfgctng 3n geme]It§ Ijerfeog 3 ö r g e n gelaffen fürften- tfyum [^ijber unb Dbern]$at)rn unb in bie gebere be§ felben [mit allen graffd)e]ften, f)erfrf)eften nnb anberm 3nner [unb auffcr lanbiS] gelegen, tote Ijcrfeog 3örg ba§ öon un3 [unb beut I)et)lig]en reid) $u leljen getragen unb 3nn gebebt I)at, ntttyS] bauon aus* 5 genomen, eingefefet mcrbcn füllen, [bie totr aud) in] Krafft bifer unfer urtail alfo eingefefct [unb für eingeflefet Ijaben toettcn; bod) f)aben tr»tr un§ [al§ JJiömifdjer fönijg'' nad) bolijied&en bifer unfer urtatjl [öorbefyalten für] unfer Snnttereffe, fo unfer üifdjgal* [an* ge&aigt f)at, b]e3 Ijalbcu 31t Ijanbeln al§ fidj gepürn [mlrbct b 2c] l0 395. [W.96*. 8.291. L. 164 b J Sold) ber fö. 9JK bor behalten ift ge[fdjed)en auf blfdjg]al8 attclag gegen Ijerkog 9t u e* preßten [umb fein uugepür](id)° Ijanblung mtber fö. ÜR*. gctljan, [ber in nit beniieget;] name barüber' 1 , [aud)] über fein öorberücrt gegeben [brief unb figl ©tu bie] ftet Detting, 2) tu gif in g, 15 üanbam, [9Jeunburg° unb $la in m]it fambt eiligen fdjloffeu, be§ im [bie borgemelten <3ed)§ 2 au]3 beut lxiiij unb barfcue fünft [etlidj lanbtleüt anljengig] unb t)tlflief) f mürben, audj über [unb miber 3r W üorgemclt] brief unb ftgl. 2)e§ mürben ft) [fer unb nit unbitltd) gefrf)iu]äd)t, funber gcbid)t unb fpritrf) über ft) gemacht 20 unb auggepraibt. 39G. [W. 06.] 63 maren aud) etlid) raiftg pfärb, geft, reinleüt, fremden unb ber jürft i)on ©ennenberg unb anber, bie f)ert3og 3htepred)t in ba§ lanbt gebarbeu unb geprad)t f)et, gcnSngelftat fumen unb bie ftat gern in iren mitten geprad)t. 3)a aber bie Don 25 ?)nac I ftat ba§ merften unb ir Pfleger l)er $ern Harbin öon Stauff, öerr gu ©rnfcls, ba muefften bie furfe perpunbt für (1503 23. Lex.) unb au§ :> *. 397. [W. 96 a J ®a jugen ft) gen Steunburg; ba lieg man ft) über unb burd) auf f^reiben Ijer ©igmunb 3fr aun* 30 berger, l)err jum £>ag, ber e§ ben räutmaifteru bafelb£ I)in gefdjafft f)et, als ain regenbt, ber 31t Üan^ljuet ma3. Unb marb unber feinen mitgcfellen, ben aubern regentten, ain auffto8; bie molten über f'öld) gefdjäfft ben rcintmaifteru befd)ed)cn nid)3^ miffen, unb ma3 bodj etlid)3 £aumbring3 h pctfdjafft barauf. Unb erftuenb 35 barau§ müeft reb 2c. ^künig S, khünig L. h würdet L. c vngebürlich SL. (1 der in nit benüeget setxt W hier aus Verschen nochmals. ° Nennburg S, nenburg L. f hülflick L. g nichts S. h Taunbrings FT, Tamb- rings *S'. 40 1 Dr. Haid, Reichsßskal. 2 Sie sind in no. 387 mit Namen genannt; doch gehörten Adam von Tbrring und Bans Podman nicht xu den 64 des Ausschusses; vgl. deren Verzeichnis in no. 388. 3 Vgl. Zainer, Oefele, Rer. Boic. Scr. II, 368. 45 — 239 — 398. [96°. S. 292. L. 165«.] Unb ber rat)fig seng rucft I)in gen Sßurdl)auffen, [nam ba§ ein nnb bert] £urnb mit bem gelt, unb toa8 §ann§ [»ott Sßobntan pfteger ba; ber] lies fu ein unb eröffnet in ben fdt)a^ iifngegttjefffclt im felbs an] fdjaben l . 5Unb unber bem üebt fid) Ijer^og [3tnebredt)i $u ßanfe] Ijnet, nad) bem er bor in ber ftat toaS [bei) öerfeog Sorgens*] abfdwiben; unb ben lieffeu ble lxiiij bou [ber Ianbtfct)aft mit] gebtug unb ainer anfeal in ba§ fcr)Io§ u[nb gaben im Iüfferung b ] unb notturft mit ainer maff unb au[f fein borgemelte] gegebne berfdjretjbung. £>a§ 10 ^telt er [nit, fiel in bie ftatt,] nam bie ein unb in Ijulbfgumlj, (l504l7.A$rü) br[at)b ° bie SRegenten au?,] entruneu barüon, nam bie Kan&Iei [ein unb ad brieff] unb roaS er banb, aU mit ber toer [unb gmalt' 1 , unb lagen] Ijnnbert tauffen gulben ba, bie Ijer^fog Sorgen 0 nero= lid) bor] jn ainer lantfteur gegeben toarn, [bie mürbem im aud). 15 3 99. [W. 96". S. 292, L. 165».] ©§] [)et and) fjer^og 3Ubr e d)t fein trepdj [Dtäbt unb etlid) Bon feiner Iant]fd)aft ju ainer lantfdjaft gen Sa[n(5t;uet gcfdjidt, bie ba su] mal trefflid) 3u Sanfe|uet roarn, [bor unb ee ftd) bie bing an]biengcn, bie toeil Ijer^og Sorg [im tjtn fd)at)ben lag, unb wolt] mit ber Innt* 20 fdjaft ain borreb [tljain. SDa tuolt man über ft)] atnen Iärman f fabelt gemadjt, [ba§ bie faum auf] bie geul famen unb 31t bem £or a[u8 entrunen, ba§ e§] fid) gctt ereüget, toie mol bie £af[fel= runber « an] Ijer^og SUbredjt marn 2c. unb bie, fo Ijertjog 9t ue* brcdjten nit anhängig hjarbcn, etlfd) bom abl. ®a er alfo, mie 25 obgefdjriben, eintrang unb t)anblct, unberftuenb er fid) fl) ju be= fdjebing 1 ' unb ju berterben; unb mürben Ijerfcog Sllbredjt unb ftertsog SOS olf gang bamit gebrungen ftd) gu ber gegenber p fd)ifen. S)ie fo. W. tuarb aud) geurfadjt über földj tjerfcog 3tuepred)t§ unfcimlid) unb unbillig ungel)orfam unb berad)tung Sr W. urtail 30 bie adjt unb aberadit über benfclben ljer|$og 9f uepredjten, fein (1504 4. Mai) gemadjel unb ir anl)enger au§ gen 31t laffen, mte ban nad) gefdjribeu redjten ber form ift. 400. [W. 96''.] 9lIfo fambten Ijerfeog ?( I bred)t unb 333olf« gang mit I)ilf beS bunts p ©d)babcn 311 roff unb fueff, aud) 35 bon allem gefd)ü($ ain trefflid) f)er bon gnettem, berfued)tem friegS» bolf, pgeu frei) unb bor ben beintten an forg im lanb 311 93ai)m t)in unb tbiber unb namen ein etbo bil fd)lo§, ftett unb Ijerfdiaft, wie mol fyerfeog 211 b r e d) t mit feinem I)ere unb pct)ftanb' be§ punbts tool mer Ijet au§ richten mügen; bem frieg er aber 31t frum ma§ 40 nnb güettig unb ain fdjbärer man unb nit ain frieg§ man. Unb aud) funber fein fjaubtleüt nämlid) in oft abroifen unb untreulid) '<■ Georgens W. i> Lüffrung L. 0 trayb & d gewällt S. 6 Georgen S. f Lärman S, lärmen L. e Taffebrundcr S, Taffel- brunder L. h so die Ildschrr. i pcystands W, beystandt S. *» ' = ohne Zweifel hatte er seinen schönen Profit davon. — 240 ~ Ijanblten, nämlidj graf ©t)ttelfrife bon 3oler, ber öbrift belb* fyattbtman, unb f)er(3og Sllbredjten bon ber F6. W. pegefdEjafft toa§, bdft übel ftd) Ijtelt unb partl)et)3 unb grob mercfcn lieg, unb bod) fjerfcog 31 1 b r c cf) t nit gctaubt, pis er be§ %w lcft il gebar warb; unb tyet gro§ fdjantfuitg, fdjlo§ unb graffcfiaft unb gteng ju peben 5 Pfarren Ijin sue, be8 er pöä nadEjreb erlanget. Unb e§ tnarb audj üon peben partl)et)en unb gumal Don ben Ijer^og 3luepred)ttf^en unb iren b anljengern fdjbctrltd) unb Ijart geprenbt. 401. [)V. 97 a .j Sa neben fetten ber lantgraf bon Reffen, Ijer^og Sllesanber bon Sßatjrn, graf §u Sßelbenfe, unb l)er(3og 10 Ulr t d) bon Sßierttenberg beut oft genannten l)er£og Sllbredjten bon $at)rn 31t Ijilf ir lieber ain atgen I)er, jiigcn pfalfcgraf 33t)lt)pfen, (Surfürften, ber ftd) tu feinS funS ijilf gefdjtagen unb bar burd) ber acf)t unb aber ad)t taitljaftig gemalt f)et, 3n fein lanbe pi§ nad)ent gen §at)bcl berg , üerprenten ba§ ftii mal fdjbärlid), l5 gebunncn 3m, unb 31t bor SSirttenberg, etbo bil fd)lo3, l)erfd)aft unb ftett ab. 402. [W. 97*.] ®e§ gleic^S ftet bie 9tö. 18. 9JK tut ®[f aff unb am Sftetnftram aud) ain funber t)er, name ein unb entbenbet ber Sßfalfc ber felben enbe aud) etbo bü f)erfd)aft, ftett unb fd)lo3, 20 bte atn3 tattö bom retrf) ber $f alfe berpfenbt nntrit*', aU öagenaro unb anber. 403. [W.97 a J @o fetten Margraf ftribrtdj bon $ranbe* bürg unb bie bon Nürnberg l)ie oben 31t SJJaijrn, in ber^falfc, umb SImberg unb 91 e ton mar dt beber taljl aud) atn funber fjer, 25 befdjebigeten ba£ lanbe ber Sßfalfe §ue gehörig ber felben enbe aud) d baft, gebunen aud) fd)lo3 unb ftett, alfo ba3 beut pfalfcgrafen in feinen erblichen 0 Ianben l)ie oben p s $at)rn unb nt)ben su mal groffer meitflidjer fd)ab unb abprud) gefdjadje. 1504 20. Aug.) 404. [W. 97 a J 3n bem ftarb ^er^og Sflucprcd&t. 2tlf030 name \\ä) fein gemadjel be§ frieg§ nidj§ mtjner an; bodj lebt ft) (1504 14. Sept.) n \t [ an g uno ftarb aud). Unb bor ir peber tob ftarb in ain Sun unb lieffen banod) gben: Ott §ainridj unb s #l)t)tipfeu. <3öld)er ir peber unb etn§ ir§ <3un3 töblidjer abgaug toarb bon mäntgfltd) für ain ©traf bon ©ott geadjt, nad) bem ft) pat)be eegemadjel 3Ö gefdjbifterget linb marn unb be§l)alb 3r ee gubor miber gott unb in bifer toetbe <$bifd)en (Srtftgelaubigen menfdjcn bor ungclj'ört unb ganfe unfcbmltd) maä. 21ber ir fjaubtlcitt unb oerbont, nemlid) graf grt)brtd) bon £ennenberg unb graf ßttbbig bom ßeoenftatn fteHten nid)§ mtjner ir $flid)t, bamit ft) bem l)et)tligen reid) berbonbt 40 tourben, 3n bergeffen unb beradjtung unb mit 3ne 3örg 293töped, 2lbam Körting er unb ir anljenger, füertten ben unpiltid)en frieg »des zu lest des WSL. h irem W. c wurden 8. d auch auch W (Zeilenende und — an fang). ° erbichen W, erblichen S. — 241 — loiber bie 9tö. to. W., 3r auSgaugeu urtail, adjt unb aber adjt unb t»at)bc geprüeber Ijer^oo 31 Ib redjtert unb fier^og Sßolfgangen für unb für, pradjten in ba§ lanbt pel) viip 1 " Sßefjaimen, merers taijls fetjer. 5 405. [W. 97 b .j Sie pgen auf ba§ Dtorgfem, gebonnen Sengfelb," <5d)Io8 unb 9Jtardt, graniten baS au§, be§ g(eicb§ bie ftat ©cbbcingbarf, sugeu barnad) für bie ftatt ©ulfepad),(-^w 12 - Au 9-) legerieu fid), unbcrftttenben bie mit gefdtjüfe Ijart p arbeitten; aber bie gegcnber barau§ trib fi) ab, berlurn leüt unb guet babor unb 10 muefften mit fcfjtmtpf unb fdjaben ba babon giedtjctt. 40G. {W. .97*.7 SJlfo jugen pet) bretjen taufent Sßerjaim Don tu mtber anbaimb unb bie übrigen ber Sainaro pe 3n SDlainumb, ben ftridj berfelben enbe ab piS gen unfer lieben frauen pSßpgett, unber Straubing gelegen, p üerljeren, ben^ogen* lr> perg ein 31t itemen unb bafelbS ir§ geballeng über bie Sainatb 311 tonten. 407. [W. 97".J Sie SR». Ö.SW». marb beS gebar, fteref fidtj unb pb,e in tag unb naäjt an unberlog nad) unb betrat ft) mit 3rer magenpurg neben 9t e n g § p u r g per) ainent fd)loff, tft fjertmg ^°9(lbred)tS, ©djönnperg genant. 8118 patb ft) be§ gebar mürben, V 504 "■ Se P'-) uuberftuenbeu ft) fidt) ben bortail ein p nemeit unb ir magenpurg il auf einem püb>I neben einem tjolfe ge fd)lieffen. Sie fö. W., nad) beut bie in frteßSfjänbcl oor anberit gefd)ictt ift, ornet bett raiftgeu 3eug, pet) fihtfgcljenrjunbert pfärben, üaft mol erzeugt fürifern unb 25berbacftcn beugften, berpot nit 31t Xreffen, pi8 er e§ fd)üef, unb bartunb: er ma§ am fnegfotf 31t trauet; bie modjten ben raiftgeu nit böigen, Inffen gerftreüb nad) aitt anber 3ue. Hub bo er ber auf bier taufent ungcberlidj, mic mol buugrig unb müeb, §u fameu prad)t, ritt er in ba§ b'öbrift glib unb mit im berteog ©rid) bon 30 Sß raunSbig, margraf Sribridj bon ^ranbeburg 1 ' unb be8 fütt margraf 3örg unb SoStnir, unb fyertjog 911 breiten ornet er sunt bcinleitt unb befaßt baS mol. Unb alB aber ben $eb,aimen nit meil gntteg mod)t merben, ir magenpurg 31t fcfjlieffen, unb be§balb in ben anbern iren bortail tjtnber ir fetstartfdjen unb pabefeit traten :>,r> unb ftuenbett, fprengten bie berlornen fernen auf ber feiten unb bie tö. SR', mit 3rm gefdrittem 3eug bor in ft). Sie «ßerjaim betten btt bantpüren, fdpffen, mertten fid) fer, aber e§ rjalf in nit; ft) berlurn bie fdjtadjt, unb mürben ir pet) bret)tt ° Saufent erf djlagett, pet) ad)t tjunbert gebangen auf ber roalftat; unb bj ba enpftod)en, 10 ber marn bil pi§ an ben roalb bon bem lantbott erflagen, ba8 ir meinig d tjatm tarnen. 408. [W. 98 n .] £ertmg @rid) bon 5ßramn8big maS bart gefd)offen piS auf ben tob munbt, ben 2)krgrafen ir fjengft 8 wagepurg W, wageiipurg S. b Brandenburg S. v dreym W, 4Bdreyn S. d wenig S, Quollen und Erürtcrungon N. F. III. 1" — 242 — unber in tmmbt, ber Sorg Sd)cn dt, rt)tter, aiu $al)r, ain gefd)ift man, leibloS unb ob breto l)uubert raiflger pfärb tuuub itnb tob. llnb berhtrn bie 5pcl)am pct) brei) f)itubcrt gclabner toagen. 2Bisperf unb auber rät)ftg, aud) ir pefjamifd) fjerren toaren nä$ft tag barüon bon in geritten, t)ileid)t, baS ft) ber 8*ö. Fö. W. uad)ei)Icn bermereft 5 fetten. -Daruntb bie gegangen Sßeljaim, bic mau gen Stege nS* purg flierte, 3n übel uad) rebten, unb fi) pö^bidfit l)ieffcn; toan 201 § p e cf Ijet fi) in baS raubt prad^t unb Dil pet)ftanbs jnegefagt unb berfüertS unb Iteff ft) ba. 409. [W. 98 a J Maä) bem allen n prad)tcu bie borgemelten 1() (jaubtleüt, 2BiSped unb STörring etlid) räfcen in baS lanbt; beS (1504 24. Sept.) foaSb äforburger fr fiterer l)cr auf. Sie unberftuenben fid) erftlid), beu armen paurn Ijerbog ?{lbrcd)ts r fehlten ir föpf ab äu fjatoen. SaS prad)t pet) gemeinem boH nit clainS erfd)recfen. Slber als palb ft) gebar tourbeu, baS ft) baruntb fer geljaffet mürben^ 5 unb man in nadjftettet mit bletjff, namen ft) Urlaub unb rotten toiber aus bem lanbe. 1 410. [W. .98 a ./ Slun nad) ber peljamifdjeu fdjlad)t l)ie bor angefeaigt erijueben fid) bie ffiö. fö. ÜR'. unb fyerbog Sil brecht mit Srem Ijere unb mit in fjerkog C5rid^ bon $raunSbtg borgenant -° auf 9Rünid)en unb furtter' 1 für Äuefftain, alba fid) bie fö. (1504 12. Okt.)yftt. für fdjlneg, unb benöttiget bie mit gefd)üi3 baS ftäbtl palb 31t l)ulbigumb, barin etlidg $el)am lagen; W jidjret ir W. mit 3rcr tjab bon bannen 31t siedjen. ©tlid) auber im ftätl bon bfenftleutcn, bie traten auf in baS fd)loS, motten nit gefiebert meg jjiedjen, ber«» 25 maintten fpotlid), baS fd)foS mär umnüglid) in ab ju erobern. SDj fö. aiJ 1 . pigert als palb ir gefd)üt$ bar für, baS über ben annagen perg auf p befd)ieffcu, praudjte barfcue etlid) quartan, barauS et)Sne fugei 31t fd)ieffen, unb fdjoS bttreb all tueür bes fd)loff aus unb barfcue fünf fd)tted) bieff in ben belfigen perg l)inber bem fdjloff y0 gelegen, als bau baS tneniger glaubmirbfger mau gcfcd)cu bat, unb benöttiget mit folgern gefd)ü(5 baS fd)loS, and) barste guet nett) gemadjt pafteien, fo Ijart, baS alle bie, fo barinnen marn, näntlidj (1504 17. Okt.)\t pet) bierfctg, freiS millenS an mer barauS giengen unb fid) in ber 9lö. fö. W. genab gaben. 2)ie mürben gebänrflid) angenomen, über :jr> ;l 60 die Hdschrr. h Veit spater am Rande beigefügt W. v Albr. mit Kürx/ungsxeiehen W t Albrecntt •$'. ,! füertten S. e über das Ine WSL. ' 1 Vgl. Zainer, Oefelc, Her. Boic. Scr. //, 450, wo von bey zwey- hundert Raizen berichtet wird, die um 21 Sept. von Amberg aus ein 10 pfälzisches Heer herleitend im Gew schrecklich hausten. - Die Lesart der Hdschrr. wäre zu erklären: über das — trotzdem; Ine — in, Dat. PL mit angehängtem e. Wahrscheinlich hat der Schreiber von W falsch gelesen, vgl. Zainer bei Oefele, Script, rer. Boic. //, 451*: hnt also das Slos über * 1«-1 i In erschossen. 45 — 243 — bct§ in •'' crin pnnrn [;anS 311 nadjft bei) bem Ijer gefüert ''• 2ttfo fdjuef bie fö. 3!«'. Twin broboS, an? 3ne ir adjtgedjen auf§ gefmimift itnb furberlidjift p entlaubten. 3)a§ gefdjadj; nämlid) §ann8 Sßtenfcenamer 311 §abtna8berg, Pfleger alba gcmefen, aln :> S33amolt üom Mein herauf, ain £rautien8tarffer, ain £ürtgel unb jben ^eljcim, all ebel; bie anbern marn blnftfnedjt. Itnb bj übrigen würben als arm binftfnedjt lebig geloffen. 411. [W. 98 b .J Sarnad) gab fid) Battenberg, fdjlos mib ftat, and) an bie fö. W., nemlidj §cr (Sriftof Satminger 1() al8 pflcgcr alba, ber boctj be§ bor Ijer ganii fainen Inft gebebt, bi§ er bie mürefung an Suefftain geljörb Ijet unb and) im gefagt, ba§ obenbemelter $icnt3enamer, al§ ber jutn fbert hja8 niber geratet, ainen gebetten tjet: ©ag bem ßaiminger, ba§ er fedj, mit meto er umb gee. L ° 412. [W. 98 b .J Unb toie mol ain groffe feilten angeballen ma8, nod) bau erfeaigte fid) bt) fö. W. für 2Bafferburg p Siedjen, bie ftat ju erobern, rudet in ba§ belb, erfuedjet ba§ fue§boIf. SDj luffen bon ftunb j« gefidjt feiner äugen ainfeig unb unber Sren bänlen'' ans beut belb I)aim unb motten ber fö. W. fötd)§ ir§ 20 fürnemen nit bereifen; nub ma§ bie reb, fö märn be§ alfo Ijerfeog SlIBtedjten 31t miber gebifen''. 413. [W. 98 h .J 3)ifer betrüg unb gebärbe ftnb miber ben felben Ijerfeog 9llbred)ten in bifem frieg fo biel geiiebt unb ge= braitd)t, ba§ bie 311 lefen berbrieglidi luärn; fti mürben and) 31t bil 25 f)od)er unb trefflicher leüt anrücren; barnmb tetjä unberlaff. San mie mol ber getnelt Ijertsog Sllbredjt oon got mit funber bernuft begabt ma§ bor anbern, nod) ban fo ift er fer unb bil betrogen unb in mercflid)en nadjtail gefüert 0 marben '. £a§ tett im als etlidjer abl ber feinen unb ber au§ tjertjog 3örgeu bcrlaffnem lanb, °bj im abbolb maru. S)ic bon bem fjodjen ober niercru abl, bie gern groff Ijerlidjatt unb öbrifait unb brauS gehabt betten unb faincr öbrt)fait unbermarffen fein, mefften fö befi Ijerisog Sllbredjten nit I)in aug su trutfen unb beforgten, in nit berljengt murb, unb im 31t bil in fein fürftlid)e öbrifait 1 -' greifen Iteff'. SJarumb tetten 35 et!id) Imtmlidj sucfd)üb, rat unb fjafeung ben bfalkifdjen baubtleüten bor angejmigt unb rieten ba§ fbül 3ue; etlicher molt fein mort fmbeu, etlicher nit. ©8 marn aud) bil ber lantleüt, ber ©im ben Ijerbog 3hteb rechten im frieg marn miber bertsog 91 Ib regten unb bie bätter befi bertsog «tbred)teu, als ©riftof bon ftraunberg 40 3U §aibenburg, bfleger 31t Segfenbarf, 3örg 97 011 tja f t a in in {Zeilenende und -anfang) W, In S. *> gefürt W. <• füud- lein S. «1 gewesen S. " gefürt W. f worden S. t obrikait W. 1 Sie besorgten, es würde ihnen nicht gestattet, dass er sich xu viel in seine Obrii/keit greifen Hesse. 16* — 244 3U äßerbenberg, pfleger jum Slatternberg, Ijer SQSpIf SBciget p©ricgpad), Pfleger juSadjatt), tfagpar £orer gu@ura8* p n r ß, bag man maint, eg mürben in unb im narfjfömen bon fjerfcog ?tlbrcd)tcu nadjtömen albcß aiu aufbebung unb bag, unb erbauten Dil arger lift. Unb murffen bie Dänblftterer unb Ijaubtteüt r> auf ber pfalfcifdjen Ritten bag getnain bolf in ben ftetten unb flerfen, bie fi) 3nnl)etten, bie paurfdjaft f)er(5og 211 breiten baft ab unb gaben ben fdjergen unb prbbften in ben (antgridjten gelt, bag fi) fldj beg beirtagg gen beut mein unb, mo bj menig pei) aiu auber münt, füegen folten, audj ben prieftern einpilbeu, bag fi) auf ben 10 Eanfceln folten jagen, mie fi) ber fadjeu fo rcdjt unb Ijerfeog 91lbred)t fo unredjt fetten, unb berunglimpfteu f)erfeog 2llb redeten, unb gaben bie Ijaubtleüt im ainen nad&nam unb Ijlcffen In Vilbel mit ber lärn Saften unb malten in auf, unb mag fi) 3m fpotlidjer ftf)mad)reb motten ansengen, unb er mär unbermügelidj, mie mol 1:) er fein fölbuer albeg moi unb fdjon galt, bag er begtjalb bon in fain flag bet. Unb fi) galten auf irer feitteu übel unb nit all fölbner, bie in \)an Dil nadjreb tetten unb übel bon in abfdjieben pet) allem groffem gelt, fo fi) gu $urdl)aufen im Xurn, aueb 3uß antuet-' 1 unb ju unfer lieben frauen ir almufen ju-Ötttng 20 namen, beg nad) fag fi) bfl felbS unber aiu anber pauften. 2öan berfcog 2ilbred)t frtegt albeg mit ainem gulbeu fo btl, atg bie $falfcifdjen mit sedjen, mit feinem pei)ftaub unb bem f djbäbifd)eu punbt. SM) Sßfalfeifcljen gebuneu aud) nie fain ftat, uod) fd&Io§ ^ r mit gebalt, an aHain b rüffteu fid) an bie ( ' an in l)iengeu unb bie 25 fi) mietten, mau bie gulben (ugel fdjieffen ()art. SDie Iieffen fi) ein, man eg hielten fid) etltcf) Dom abi groblid) partl)ei)fd) mtber ir reb, fo fi) ju ßan^uet unb 9lid)e in ber lantfd)aft faßten unb lauten iieffen, aud) mtber ir suefagen unb berfdjreibung unb ftgel, fo fi) geben beten, mie borgefdjriben : l)er ©i gm unb unb ber (Srift of , :i() bie Saiminger, ©igmunb unb © etts ftrauuber ger, ff logucr unb mer, unb ©ann8 5ßinfeenan>er, ber bie SBfalbifdjen 3m fluefftain ©in lieg über fein juefagen unb abfdjib in ber laut* fdjaft baimlidjeu, man er mag pffeger ba, unb funber gelübt, bag er ber f'ö. W. tl)an bet. Sarumb ber fünig bie ftat unb f$fo8 35 mit nott mueft gebfueu, a(g bor augetsaigt ift. 3)aruntb er in topfen lieff, bag ben bom abl, bi) Jßatjrn, bauulid) migfiel, mie mol fi) eg nit anbten barften. 414. [W. 99 b J 9?ad> bem allem ift bie f'ö. W. auf ?Jng* Prugf unb berfcog 2llbred)t gen SWünldjen sogen, bat fein ftet 4() unb bleden ben minbter befetst, bar aug gegen ben beiuteu unb (3505 2:1. ./r/».)ädjtern täglid) bofberdj getriben unb bou ©gfenfelben aug ben beint r 3m mardt Sil^piburg über ballen, bafelbg aud) baruad) f)ie auffen im belb etlidj erftoc^en unb etlid) nibergeborfeu unb a Lanthuet H 7 , Landshuet *S'. '»geball, anllain W, gebalt a(n)llain S 45 (n eingeflickt). ( ' an die, die N. (l der veinl W, der i'eindt S. — 245 — gefangen, nämlid) graf Sq außen bon SRotttfurt p 5)iregnib, graf 8üb big »0111 fietoenftain unb einen peljamifdjen Ijerru Don b er Supp genanbt unb ©an u feit ©üffen. 415. W. 99 b ./ 2)arnad) unberftnenben ftd) bie $f aIfcif d)en 5 für SHIStjoffen 311 siecfien, belegerteu baS unb ftünnteit, mürben aber mit fdjabeu unb fpott abgetriben. (1504 11. Dex.] 416. JK 99 K] Unb barnad) fdjift Ijerfeog Sllbredjt feinett bclbl)aubtmait graf StnbreS bon ©uiiettburg, ben grafeu bau 5ßö fing unb etlid) ritter unb ebel fjht ab auf Straubing 10unb molten $ratenoto miber gebinnen, baS burd) graf 3 argen bon ©elfeuftain, ain Ijer^og 911 br edjtff djcr, fdjäntlid), im mit fdjitnpflidjer nadjflancf, ben 5ßf altsif djen abgetretten I»ä8. Unb ba bie gen ©eifenbelb fumeu 1 , ba mürben ir bie 5J$fäIfcifdjenCfö04 /. Okt.) ba 3nnen, bie enreg unb mit aitter groffer menig raiftg unb 31t 1 5 fiteff 3n ber art waren, unb über bieten ft) unb gebunen ben marft unb fij mit tenbiug unb gebangen \ SMfe niberlag fdjat rjerfeog ?llbred)tcn Iwrt; too bie nit beftfjcdjen, tuär Ijer^og SUbrcdjt ben Weg rool beftanben, unb warb grob bermarloft unb bermuetbilb unb maS forg ainS tails, e§ mär untrem gefpilt. *0 417. W. 100".] SDarnad) fdjift bie fi}. 3)1'. bie |iftt>of älHrfepurg nnb SNffaro, graf ©btelf rtti bon Sole*, fjer ^attlfen bon Sied; tenftain, ain © t f d) tu a n unb anber ir rätt gen greifing 2 ; fr K ntadjten auf ir 2)?'. beuell) pifdjen beben partrjetjen ainett friblidjen anftanbt bon ben oftern 8 a° v pis auf* /50;J ' 9 ; Feb ' 25 fanb Särgen tag nad)ft barnad), ben pegattg auSgcnomen inödjt , );j "L ril) lieber taül mie bor t)er mern 4 , als gefd)ad). 916er bie bertjog 9llbred)tifd)cn Ijeteu bil uter ftgS, bau fein beint, unb too ft) an fi) fumen, fo fdjluegen ft) bie beint in bie fuidjt, erftadjeu unb biengeu ft) an bil enbtett. Unb mitler seit beS felbett friblicrjen an* a,) ftanbS fdjrieben fjertsog gribrid) bon äiannt, pfalisgraf Sit)Ups Sun, ben bie r'ö. fo.3Ji l . tjerfcog 9tuepred)tS feinS prueber''fäligen paien berlaffneu ©tuten DtbainridjS unb Sii)Iipfcn p bor* mitnbcrn geben rjct, beSgleidjS fein batter pfaifegraf ShjlipS ber JR'b. fö. W. unb (teilten bie fadjen cntlid) auf ir 2«'., maS bie 35 fpräd), bem 31t gelebett. 3)aS fdrrib bt) !'ö. W. ferrer fjerfeog Sllbrcdjten mit emfiger pittung, beS gleid)S 3rer äJÜ». aud) p getrauen, fo tuolt ir W. ber pilltdjait gemäff barin fjanbln unb 11 gewanngen S. h bruedern S, 40 ' Zainer, Oefele //, 150; Am lüichtag vor Francisei. 2 Vgl. Zainer, Oefele, Eer. Boic. Scr. IT, 462K J Vom Sonntag Invocavit (9. Febr.) an, xuerst nur bis Oculi (23. Febr.), dann allmälig verlängert bis xnm Qeorgstag (23 April). Vgl. Oefele //, 161. 4 An der Zufuhr, die eine Ausnahme bilde, dürfte jede Partei, wie 45 vorher, den Gegner hindern; vgl. den Erlass Albrechts ;I.V. bei Zainer, Oefele II, 461". 462>>. — 246 — a(fo, ba§ c§ tr SDK pcij paibeu partljeijcu uit bcrbifcn mcrbeu n\od)t k. 3)a§ funb I)er<5og 2116 red) t mit fueg nit a6f$lad&en, fd)rib ba8 3l)rer Ott . aud) jue. (1505 Vi. April) 418. / FF] 100*.] Sluf ba3 berfüegte bie fö. SM 1 ., ba3 bic iuere be3 pegangS abgeftelt, bj ftraffcn unb geberbe totber gcöffeut 5 imb all geuangen auf peben tijailen, bcr herzog Sübredjt gar Dil mer l)tt unb breffeulidjer ;l , bau fein nribertatyl, gegen am anbcr lebig gelaffen rourbeu, unb febt bie fö. 9JK pebeu partf)et)eu ainen tag 1505 19. Mai au] ben xviiij tag äflat) gen (Töllu, bafjiu Ijerfeog SUbredjt an feinem unb $erfeog s IBolfgau0§ ,, feinS pruebcr ftat fcbicft fein 10 rabt, bie, bj in bem fbnigflidjen fprud) ()ie nad) benenet finb, mit fambt etlicher feiner lanbtfdjaft. Hub fo ma§ ba bon I)crt3og ^uepred)ten berlaffen finb wegen I)ert$og gfribrid), fein prueber, al$> üormunb, fo aud) in bem fprudj angefcatgt ift. Sßartteten ba auf be§ fiiningS »eitern befdjaib lenger ban aiu i)alb iar 1 ; twmiö ber fönig roaä in ©ellern unb gebon ba3 felb lanbt unb madjt im ben felben f)ert$ogen unbertfjänig; ber toaS im tüiberbänig. Hub ba ber fönig gen S ö l n tarn, machet er aber über ben borauSgangen rcdjtfprud), ben I)ert3og 55 r t b r i dö unb fein Ijaubtleiit nit galten roolten, ainen anbern bertrag unb fprud) auf 3ren l)iubergang unb 20 bertoiltigumb, wie oben angebaigt ift, unb fprad) fjerüog 21 1 bred)teil unb 2Bolf gangen baä lanbt i*ue, tüte bau bcr Ijie eingepuuben fprud) fagt. Krenmrxv,m. Kölnischer Spruch. ' 419. [W.lOl*.] WirMaximilian, vongottes genadenRomischer 25 Ich üri i g, zu allen zeiten merer de* Reichs, zu H u ngern, Da 1 maci en , Croacien etc. khünig, Ertzhertzog zu Osterreich, hertzog zu Bur- gundj, zu Lotterickh, zu Brabannd, zu Steur, zu Karnriten, zu Crain, zu Limburg, zu Lutzennburg und zu Ghelldcm, Lanndgrave in Elsass, fürst zu Swaben, Phalluntzgrave zu Habs- 30 j)urg und zuHenigew, (»efürster grave zuBurgundj, zuFlanndern, zu Thirol, zu Gertz, zu Arthoys, zu Holannd, zu Selannd, ym Phirt, K y b 11 rg, zu Namur und zu Z ü p 1*e n, Marggrave des heyligen Roinischen Reichs, der Enns und zu Burgaw, Herr zu Fries- laniid, auf der windischen March, zu Märhelln, zu Portenaw35 und zu Salins (1 etc. Bekennen offen lieh mit diesem brieve und thun a dreffe-1 icher (Ende und Anfang einer Zeile) W, trefflicher S. h Wolfgans W, Wolffganngs S. (> Titel vom Herausgeber hinxugefügt. Dieser Spruch ist auf anderem Papier von anderer Hand geschrieben: eine Originalabschrift. (1 Salinis S. 10 1 Vgl. das obige Datum: 19. Mai, und dasjenige des Kölner Spruches : 30. Juli, 8. den Schluss v. no. iJH. Die Zeit bis zum Hauptvertrag über den Vollzug des Spruches (zu Freising, L J 5. Fcbr, 1506) ist offenbar in's Auge gefasst. — 247 — khundt Allcrmenigelicli: Alls sich nach abganng weylennd des hochgebornnen, unnsers lieben Oheim und fürsten hertzog Jorgns von Bayrn, von wegen seiner verlassen Fürstenthumb, Lannd, leut, hab und guter, zwischen den hochgebornnen Albrechten und Wolf ganngen, 5 gebrüdern, Phallunfzgraven bey Kein und hertzogen in Bayrn, unusern lieben Swager, Oheimen und fürsten an ainem und weylennd hertzog Rupreehten vonBayrn, innamen seinergemahel, fraweiiElisabethn, desselben hertzog Jorgns toehter und Ir erben annders taills, Irrung und spenn begeben, haben wir die für unns alls Römischen künig er- 10 fordert, verhört, und mit fleiss unnderstannden, die gütlich hinzulegen und zu vertragen und, alls die gütlichait nit stat haben wollt, dar Inn alls ordennlicher Richter tag angesetzt und urtl und recht gesprochen. Nu seien zwischen denselben partheijen lunb volziehung willen solher urtl und rechtens mcrcklich krieg und aufrur erwachsen und in dem 15 die genannten hertzog Hup rech t und sein gemahel mit tod abganngen und dannoch dieselben krieg und aufrurn in namen Irer verlassen Sünc, hertzog Otthainrichs und hertzog Philipsen, geübt worden. Die weil aber die unns und dem heyligen Reich in anndern obligennden sachen mercklich verhynndrung bracht und auch dieselben hertzog 20 Otthainrich und hertzog Philips Ire vogtper Jar noch nit erraicht, haben vir dem heyligen Reich Theutscher nacion und gemainer Cristenn- hait zu aufennthallt friden und guten alls Römischer kunig und Oebrister (ierhab, dem das zuthun gepfirt und zuesteet, mit willen und zugeben des hochgebornnen Philips en Phallennfzgraven bey Rein etc. unnsers -5 lieben Oheims, alls [res alltvatters, damit solher krieg und unrad abgestellt und swerrers plut vergicssen der Cristemnenschen und verhörung und verderbung der lannd und leut verhut, auch das, so von Irntwegen gehanndlt werde, Crefftig scy und allso die sachen zu frid und aiuigkait keinen, den hochgebornnen Fridrichen, Phalluntzgraven bey Rein •Wund hertzogen in Bayrn, unnseru lieben Oheim und fürsten, den yetz- genannten hertzog 0 ttbainriehen' 1 und hertzog Philipsen, Alls Irn gesipten fründe, zu tutor und vormunder gesetzt und geordnet und darauf mit den gemellten hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen, desgleichen mit demselben hertzog Fridrichen Alls tutor "5und Vormünder in namen und anstat der berürten seiner Jungen vettern sovil gehanndlt, das sy zu bayderseyt aus mindert heiliger gehorsam all und yeglich obbestinibt Irrung und spenn von wegen der fürstenthumb, Lannd, leut, hab und guter, so derselb hertzog Jörg hinder sein verlassen hat, nichts davon ausgenomen, ganntz frey, wiikiiiiich, on alle 40 fürwoit, auf unns, alls Römischen künig, Im rechten herren und ordenu- lielien 1 ' Richter , zu enntliehem austrag und enndschaid gestellt und sieh gegen unns versehriben, zugesagt und versprochen haben, das sy solhein unnserm austrag und enntschaid in allen seinen punckten und artigkln gehorsanilich und on alle waigerung leben und nachkomen 1:1 und dawider nit sein, noch hanndlcn, noch den Irn oder yemannts andern von Irn wegen zuthun gestatten sollen c und wollen, alles Inn- hallt der verschreybungen von wort zu wort allso Lauttendc: / II'. 102«.] Von gottes genaden wir Albrecht und Wolfganng, gebrüder, Phallentzgraven bey Reine, hertzogen in Obern undNidern 50 a Otthainrichn (n auf ein s geschrieben) W, Otthainrichs S. b ordennlicher WS. " sollen W. 248 Rayrn etc. Bekennen, Alls wir an ainem und der hochgeborn fürst hertzog Fridrich von Bayrn etc. in namen und anstat Weylennd des hochgebornnen fürsten hertzog Ruprechts von Bayrn Sünc, hertzog Otthainrichs und hertzog Philipsen etc. annderstaills, die Irrung und spenn, so sich von wegen weylennd hertzog Jörgns von 5 Bayrn etc. gelassen fürstenthumb, Lannd und leut, und annders nichts ausgenomen, zwischen unns zu bayderseytt hallten, Auf den allerdurch- leuchtigisten, Grosmechtigisten fürsten und herrn herrn Maximilion, unnsern Allergenedigisten herrn, alls Römischen künig, unnsern rechten herrn und ordennlichen Richter, zu enntlichem austrag und enntschaid 10 gestellt; das wir demnach dem selben unnsenn aller genedigisten herrn, dem Romischen künig, V.ey unnsern fürstlichen würden zugesagt und versprochen haben, und thun das wissennlich in crafft diss briefs, Allso, das wir solhem seiner künigklichen Mayestat austrag und enntschaid in allen seinen punckten und Artigkien gehorsamlich on alle waigerung L5 leben und nachkoinen und dawider nit sein, noch hanndlcn, noch den unnsern zuthun gestatten sollen und wollen« in kain weyse, getrewlieh und ^ungevärlich l >. Des zu urkhunt haben wir bayd unnser Innsigl an disen brief gehennckt, der geben ist zu München an dem heyligen löOö 1. Mai. auffart abennd, Alls man zelet von Cristj unnsers lieben herrn geburde 20 fünfzehenhundert und fünf Jare. [W. 102*>.] Wir Fridrich, von gottes genaden Phallenntzgrave bey Kein, hertzog in Bayrn und der hochgebornnen fürsten, unnser lieben vettern, herrn Otthainrichs und herrn Philipsen, gebrüdern Pfalluntzgraven bey Rein, hertzogen in Nidern und Obern Bayrn' 25 verordennter Vormünder Bekennen «, Alls wir in namen und an stal weylennd des hochgebornnen fürsten, unnsers lieben Bruders, hertzog Ruprechts von Bayrn Süne, obgemellt hertzog Ottheinrichs und hertzogs Philips, an ainem und die hochgebornnen Kirsten herrn Albrechten und herrn Wolfgan ngen, Auch Phalluntzgravcn bey 30 Rein und hertzogen in Obern und Nidern Bayrn annderstails, die Irrung und Spenn, so sich von wegen weylennd <1< s hochgebornnen fürsten herrn Jörgen, Phalluntzgravcn bey Rein, hertzogen in Nidern und Obern Bayrn etc. gelassen rurstenthunib, Lannd und leut, und annders nichts ausgenomen, zwischen nnns bayderseytt hallten, auf den Aller- 35 durchleuchtigisten fürsten und herrn herrn Maximilian, Komischen künig etc., unnsern aller genedisten herrn, alls Römischen künig, unnsern Rechten Herrn und ordennlichen Richter zu enntlichem austrag und enntschaid gestellt; das wir demnach für unns selbs und der genannten unnser vettern wegen demselben unnsenn allergenedisten «1 herrn, dem 40 Romischen künig, bey unnsern fürstlichen würden zugesagt und versprochen haben, und thun das wissennlich in crafft diss briefs, Allso das wir solhem seiner künigklichen Mayestat austrag und enntschayd in allen seinen puneten und Artigkien gehorsamlich und on alle waigerung leben und nachkomen und dawider nit sein, noch hanndlen, noch das 45 den unnsern zu thun gestatten sollen und wollen in kain weyse, getrewlieh und ungevärlich. Des zu urkhund haben wir unnser vormund- 1505 1. Mai. schafft Secret an diesen brief gehanngen. Datum zu Co! n auf Donerstag 30. April. Sannd Jacobs Abennd Aprilj Anno dömihi Milesiino quingentesimoquinto l . «wollen W. b vngeuarlich W. c Bekekennen W. d 8 o n / -' ,(l 1 Philipp und Jakob : / Mai 150ö } Dotniirstay. — 30, April: Mittwoch- — 240 — /W. 103"./ Auf sollt verwilligung und incrafft des gewallts, Ho unns die Ersamen gelert.cn unnser Andechtig und des Reichs Lieb getrew Ulrich von Wesstersteten, Thumbherr zu A ugspurg, Johanns Adlman, Comenthur zu Blumental, Wolfganng vojnAhaim, Sig- 5mund von Rorbaeh, Hanns von Paulstorff, Doctor Peter Pawngarttner, Ludwig von Hennen, Bartlme Bchrennckh und Veit Beringer von Hertzog Albrechten und Hertzog Wolf gan ngrn Eürbraeht, wie hernachvollgt: [ W. 103 b .] Von gottes gnaden wir Albrecht und Wolfgan ng, 10 gebrüder, bayd Phalluntzgraven bey Kein, hertzogen in Obern und Nidcm Bayrn elc. Bekennen mit discni brief, Alls der allerdurcli- leuehtigist, Grosmechtigist fürst und Herr Herr Max i niilion, Römischer könig, zu allen Zeiten merer des Eeichs, unser allergenedister lieber herr und Swager, unns gebrüdern an einem und dem herekomen fürsten 15 hertzog Friderichen, auch Phallenntzgravcn bey Rein und hertzogen in Bayrn, urmserm lieben vettern, an stat und von wegen seiner Jungen vettern, hertzog O tthainr iehs und hertzog Philipsen, gebrüdern, weylennd seins bruders hertzog Ruprechts Süne anders teils, in den Swebennden Irrungen und spennen weylennd unnsers vettern, hertzog «OJorgns in Bayrn etc. gelassen Fürstenthumb, Lannd, Leut und gut, varennd und Ligennd, nichts aus genomen, berürnd, unns baydentailn einen gütlichen und enntliehen entschaydtag auf unnser zu bayder tayl bewilligen, Comprorniss und bestellung der sachen in Ir künigklich Maystat aigen pereon, alls unnsern Ober und rechten herrn, frey, on ^5 alle fürwort, geschehen zu Colli an dem Xeunzehennden tag des monats ir>0ö l'J. Mai, May, vor Irer künigklich Mayestat zu erscheinen und enntlicher Hanndlung und entschayts in angeregten Irrungen und Spennen zugewarten ernennt und angesetzt bat, 7s T ach dem wir aber aus sonndern mercklichcn Ursachen und Verhinderungen unns diser zeit aus unnserin Fürstenthumb 30 personlieh so weyl nit thun mögen, Ho haben wir bayd gebrüder hievor benennt die vvirdigen, vessten, Ersamen, Hochgelerten, fürsichtigen und Weysen, unnser Räte, Lanndsess und lieben getrewen Ulrichen von Wesst ersteten, Thumbhern zu Augspurg, Johann Adlman, Comendathur zuBlumental, Wolfgan ng von Ahaim zuWildcnaw, "5 unnsern Hofmeister, Sigmunden von Rorbach, künigklichen Haubt- mann zu Regennspurg, bayd Ritter, Hannsen von Paulstorff, unnsern Vitzthumb in Nidern Bayrn, doctor Petern Pawngarttner, Ludwigen von Sennen, Bartlmcen Hehren nckhen zu M ünchen, Veiten Peringer zulnnglstat, bayd unnser Burger zu discni künigk- ■'0 liehen tag mit sainpt unnsern Laimdsehafl'ten verordnet, und den allen saincnnt lieh und Sonnderlich unnsern volmechtigen gewallt geben, und thun das hiemit und in crafft diss briefs, solhen künigklichen tag an unnser stat und aus unnserm Sonndern bevelh zu besuchen, unnser notturft, • Sachen und gerechtigkait für zutragen und des gegentaills darthun und 45 förbringen zuwidersprechen, abzulainen und zuvernichten, Ob auch die künigklich Mayestat mit wissen bedertail gütlich hanndlung hallten wollt, auf unnser Instruction, deshalb Inen unnsern Räten und anwellden gegeben, Solh hanndlung zu hörn, gepürlich anutwurt unnserm Bevelh gemess dartzu zugeben und sich nach gestallt unnser clarn gerechtigkait °0 und behabt rechtens in allweg gepürlich zuhallten, Wo aber mit wissen kein enntlicher vertrag geschehen möchte, auf unnser baydertail hinder- ganng und freye Zustellung der Sachen zu Irer künigklichen Mayestat 250 von derselben [rer Mayestat enntlichen ennschaid im hanndl zuvordern, zcbitton und zehörn », Irer künigklichen Mayestat nottürfftig enntschaid brief darüber begern, anzunemen und nnns die zu ze bringen und alles annders, wie das nnnser notturfft erfordert und Inen, unnsern Anwellden begegnet wirdet, von unnsern wegen zu Hanndlen, zu thnn und zu 5 lassen, wie wir dann selb, personnlich zugegen, Hanndlen, thun und lassen möchten, und, ob die benannten unnser Rete und anwelld meren» gewallts, dann hier Inne begriffen ist, nottürfftig wurden, den wollen wir In hiemit volkomenlich auch gegeben haben zu gewin, Verlust und aller Hanndhn g diss unnsers Hinnderganngs auf die Römisch künigklich 10 Mayestat; und was allso durch angeregt unnser Rete und anwelld in disem unnserm hanndl von unnsernt wegen gehanndlt würdet, das gcreden wir bey unnsern fürstlichen wirden und wollten, steet vessl und aufrecht, auch deshalb unnser Rete und anwälld on schaden zu hallten, mit urkunt diss briefs durch unnser bayder hertzog All'rechts 15 und hertzog Wolf ganngs anhangenden Innsigeln bevestiget. Gesehehen zu München, und angeregter brief ist geben an dem heyligen auffarl ,.,.- , t/l . .,Abennd, Alls man zelet von Cristi vnnsers Lieben herin gepurt fünf- 1505 >n). April ui, , , c - mi , r zenenhundert und Im funtften Jare — / W. 105«.] Ilaben wir, vorgenannter künig Maximilian auf 20 disem unnsern) gegenwärtigen tag, so wir deshalben bayden Tartheyen ernennet, mit wolbedachtem mut und zeitigem Kate zwischen beden vorgemellten partheyen in der angezaigten Sachen und Irrung, Hertzog Jorgns verbissen Fürstenthumb, Lannd, leut, hab und guter berürnd, unnsern enntlichen ausspruch und enntschaid gethan und gegeben, Thun25 und geben den auch wissennlich incrafft diss briefs, wie von wort zu wort hernach geschriben steet. / W. 106 a J Anfenncklichen sprechen und enntschayden wir, das all und yeglich vehd, veintschafl't und Widerwillen, so sich in discr kriegshanndlung zwischen den partheien, auch Iren dienern, anhenngern 3Q und verwanndten begeben hat, wie das sein möcht, nichts ausgenomen ganntz tod ab vertzigen sein, und kein taiJ den anndern, noch sonnder personell darumb weder Inner nocli ausserhalb Hechtens mit Worten und werekhen nit ersuchen, ansprechen, Rechtvertigen, Smehen, noch belaidigen sol in kain weyse. ov I W. 105<*.] Weyter sprechen und enntschaiden wir, das hertzog Friderichen alls vormunder an stat und von wegen seiner vettern hertzog Ottheinrichs und hertzog Philipsen, Irn erben und nach- komen, versehen und zuesten sol an Slossen, Steten, Lannden, Leuten und gullten mit der man schafft und aller annder Oberkait, horlichait, 40 gereehtigkait und zugehorung: Item Slos und Stat New bürg an der Thunaw mit sampt Irn heiiichaiten und zugehorungen und dartzu herdishalb der Thunaw, ausserhalb der Stat Innglstat mit [rer zugehorung, was hertzog Jörg am Oberlannd verlassen hat, alles bis in zwaintzig Tausent guldin Eteinisch nutz und gellts nach gewond-45 licheni anslag, und was solich Oberlannd nit ertragen mag, sol Im erstat werden am Ni der lannd, auch herdisbalb der Thunaw und anndern Lannden, so hertzog Albrecht und hertzog Wolfganng am Norckaw und vor dem walld haben, Doch ausgenomen, was durch 1 zehorn \Y. 50 — 251 — hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen hingegeben ist. Und ob die gullt herdishalb der Thunaw die Summa der zwaintzig Tausent guldin 'Römisch nutz und gellts nach obgemelltcni anslag nit ertragen mochte, so sollen wir macht und gwallt haben, die ubertewrung und ■' erstattung an anndern Stuckhen Enhalb auf der anndern seytten der Thunaw auszuzaigen. Item über solh zwaintzig Tauscnnt guldin Beinisch nutz und gellts sprechen wir hertzog Fridrichen alls vormund Erblichen, wie vorsteet, noch vier thausennd guldin Keinisch nutz und gellts nach vorgemelltem anslag an Blossen, Steten, Lannden, leuten 10 und gultten auf mass wie die zwaintzigk thausennt guldin nutz und gellts, wie wir dann die aufzaigen werden. / \W. 105 b ./ AVevter sprechen und enntschaiden wir das hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen von Bayrn, Im erben und naehkomen zusteen, verfolgen und beleiben sollen all und yeglich annder l" 1 Slos, Stet, Lannd, leut und gullt, sovil der hertzog Jörg von Bayrn über das, so hertzog Fridrich alls Vormünder vorgemellter massen zusteet, hinder sein verlassen hat mit der manschaffl und aller annder Oberkait, herlichait, gerechtigkait und zugehorung, nichts davon aus- genomen. u " / 11'. 106 «J Verrer Sprechen wir, das hertzog Friderichen alls Vormünder Erblichen, wie vorsteet, zusteen und versehen sollen alle Barschafft, Silbergeschirr, Clainat, Edelgestein, Berlin und gewannd mit sainpt aller anndern varennder hab, So in bayden Slossen Lanndshut und Burckhawsen sein; Doch sol hertzog Fridrich kolch, mess- 25 gewannd, um\ was zu dem Gotzdinst geHort, in der Capelln in den selben Slossen lassen mit sainpt ettlichem gemainem hausrat nach seinem gevallen. Sunst in allen andern Slossen, Steten und Fleckhen sol ainem yeden, so die selben einncnien würdet, die varenndt hab, wie die auf dem tag datuni diss spruchs dar Line ist, beleyben. 30 Dann von wegen des geschütz, püchsen, pulver und annder Ir zugehorung, so hertzog Jörg verlassen hat, Sprechen wir, das sölhs gleich halb geteilt und yedem lail das halb gegeben werde. / W. 10(1 "./ Der Cässten und getraids halben, so noch vorhanuden ist, Sprechen wir, das solhs auch gleich halben geteillt und yedem tail 35 das halb gegeben, und sol nach hiit dato nichts davon veicnndert werden a, bis die lailung desselben getraids beschehen, allain was zu nnnderhalllung der selben Slos not ist; dar Inne sollen auch bayd par- theien bey Iren Phlichten kain gevärlichait gebrauchen. / IT. 101)1'. / Antreffend die Schlllld sprechen wir, was yedertail 40 nach weylennd hertzog Jörgen abganng von Schulden gemacht- hat, das yedertail das selb bezal. [W. 100 b./ Wir sprechen auch, das von beden Bartheien gegen 'dien und yeden unndert honen, in was stannds oder Wesens die sein, diaer vorberürteii Irrung und kriegsleuffhalbcn kainerlay ungnad oder 45 straffe furgenomen, Sonnder alles tod uud ab sein und deshalben nichts gehanndlt werden sol. / W. /Oll''.] Item was freyer Schulden von hertzog Jörgen her- 'ürndt, die nit auf Pflegen, Ambtern eder anndern dergleichen versehriben a Werdern W. 252 sein, Sprechen wir, das dieselben durch hertzog Friderichen, alls Vormünder, bezallt werden, desgleichen, was hertzog Jörg dermassen aus gelihen oder Schullden het, die sollen hertzog Fridriehen zuesteen. [W. I06 b .] Item was Bechtvertig verschreybungen von hertzog Jörgen auf Slossen, Stellen, Ampten oder fleckhen ausgeganngen wern, 5 Sprechen wir, das die durch hertzog Albrechten und hertzog Wolf- ganngen volzogen werden sollen. I W. 106 b ./ Wir Sprechen auch das yeder tail dem anndern ubergeb all brieflich urkünt, urbarbücher und annder gerechtigkail zu dm Stuckhen, Slossen, Steten und Heckhen, so einem yedem beleihen, 1() und darlnne kain verzug oder gevärlichait gebraucht werde. / W. 107«.] Item all Sloss, Stet und fleckheil, so hertzog Fri- de riehen alls vormunder zusteen, sol er von unns alls Römischen künig, alls ein fürst des Reichs und Vormünder in namen und von wegen seiner vettern hertzog Otthainrichs und hertzog Philipsen, 1 ;) Ircr Erben und nachkomen, empfahen, wie Im heyligen Reich herkomen und der gebrauch ist, ausgenoinen die Stuckh, wo die darunnder wem, die von anndern zuleiten herrürnt und darumb unns glaublicher sehein, darab wir begnügig sind, fürbracht wirdet. / W. 107 «I Item Es sol ein yeder seine unuderthonen, so Cm «0 zusteen werden, bey Iren Freihalten l und alltem herkomen beleyben lassen und Inen die Confirmirn und bestetten, alls sich gebürt. / W. 107«. I Item so sprechen wir, das zwischen dato diss Spruchs und Sannd Michaelstag riechst künfftig dem genannten hertzog Fri- d riehen, alls vormunder Erblichen, wie obsteet, dise nachgeschriben - f) Stuck abgetretten, eingeanntwort werden und beleiben Sollen, Nenüieh Slos und Stat Newburg, Slos Reichertzhoven, Slos und Stat Laug] ngen, Slos und Stat Hochstet, Slos und Stat Gundelfingen, Slos und Stat Haidegk, Stat Sulzbach, Slos und Marckt Lennger*- feld, Slos und Stat Velldorf f, Slos und StatHenigaw, Slos und '$ Marckt Oalmüntz und die Stat Wcyden mit mansehafft und aller annder oberkait, herlichait, gerechtigkait, nutzung, zu und eingehorung. I W. 107«.] Item so sprechen wir, das herwiderumb der selb hertzog Fridrich alls Vormund den yetzgenannten hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen auch in der berürtten zeit zwischen hie 1 ' und Sannd Michaels tag nechstkomend Erblichen abtretten, einanntt- wortten und übergeben sol all und yeglich Sloss, Stett, Lannd, Lcut und gullt mit der ulanschafft und aller ander Oberkait, herlichait, gerechtigkait, nutzungen, zu und eingehorungen, sovil der weylennd hertzog ^ Jörg über die yetzbestimbten Sloss, Stet, Lannd, leut und gullt hinder sein verlassen und derselb hertzog Fridrich alls vormund Innhat. Und die Taxacion und auszaigung der gult nach obgemelltem anslag sol beschehen auf das aller fürderlichist, doch sol die selb taxacion und auszaigung h enntlichen vor Sannd Jörgen tag nechstkünfftig geenndet und volzogen werden; und mit derselben Taxacion sol auch auf den *° » aus herlicheiten geändert W. b der gult nach obgemelltem anslag . . . auszaigung am Rande durch Verweisungsxeichen nachgetragen W. — 258 — tag, wie dann » die nachgemellten Commissarj ernennen, angefanngcn werden. ITnd mitler zeit bis sölhe Taxacion beseheheii und hertzog Fridrich der obberürten vierundzwaiutzig Tausent guldin nutz und _ gellt« an Blossen, Steten, Lannden und leuten, wie vorsteet, genntzlieheri •'vergnügt ist, Sol hertzog Pridrich all« vormund unib den ausstannd derselben nutz und gullt zu unnderpfannd Innbehallten dise Stuckh, aueli mit der manschafft und aller annder Oberkoit, herlieheit, gerechtig- keit, nutzungen, zu und eingehorungen, Nemlich: Slos und Htat Wasserburg, ausgenomcn das Ränntniaisteranipt; Item Sloss und Stat Traun- lOstain, Slos Wald mit Oettinger vorst, Slos Drosperg, Sloss Merinos, Slos Marckquartstei n, Slos Kling mit seinem Ampt. Und so er solhs ausstannd vergnügt ist, sol er desselben unnderpfannds den genannten hertzog Albrechten und hertzog Wolfganngen widerumb abtreten. 0 [ W. 108 <*.] Und demnach sprechen wir, das yeder tail drey verordne, so die gulten auszaigen und Taxirn und die taylung des geschütz und getraids thun, wie obsteet. Den selben wollen wir gewallt und bevelh geben, sich des der notturfft nach bey den Parthcyen, und wo not ist, zu erkennen Innhallt unnsers nianndats, dem ■ auch allso vol- " ziehung besehenen sol. Und wo dieselben Sechs nit einhellig wurden oder nit ein merers machten, So wollen wir einen obman ernennen, und welbem >' tail derselb zuteilet, Allso das er ein merers machet, dem sol on waigerung gelebt werden. „. / TU. ]08 ".] Wir behallten unns auch hier Inne bevor e, ob an ainem oder mer articklen Irrung oder unverstänntnus einfiele, in was schein das beschehe, das wir dar Tun erclerung und erleutterung zuthun macht haben, und es dabey in crafft diss spruehs on alle waigerung beleiben und nicht destminder mit volzichung aller annder Artickl lawt diss spruehs procedirt und fürgefarn werden uud dar Inn keiner auf die selben Irrungen nit verziehen, noch waigern sol, damit deshalben kainerlay Irrung, unluat oder Widerwillen zwischen den Barthey en erwachs. / TU. 708"./ Und dein allem nach haben wir alle ausgeganngen Achten und Aberachten , wie die genannt- werden mochten, hiemit ... genntzlichen aufgehebt und abgethan, heben '• auf und thun die ab, ordnen und wollen auch wissennlich in crafft diss briefs, das menigklich widerumb zu seinen Ligennden güetern, wie ein yeder die vor der selben acht, Inngehabt hat, komen und gelassen werden sol, das ist zuversteen, die, so weylennd hertzog Kuprcch teil , auch seiner gemahel, und nach li'm tod Im haubtleuten anhengig und nit minder Phallnntzgrave l'hilipsen gesessen oder in seinem Sold gewesen sein. [W.108 b .] Doch behaben wir unns hier Inn bevor unnser Innteresse von wegen unnser gerecht igkait, so wir alls Komischer künig nach des genannten hertzog Jorgns tod zu seinem fürstenthumb, Lannden, leuten, haben und gutem gehellt haben, und was wir vor disem Spruch von hertzog Jorgns güttern, Schulden und der Acht herrürenndc vergeben haben, wie wir dann dasselb alles weiter erclern werden.^ "dann in den geändert TU, dann S. •> wolhem IU, welhem S. 0 bouor auf Völker geschriebenes vor von gleicher Hand hinkorrigiert beuor S. cl hüben, ä in e geändert W, lieben ä — 254 — [W. ]OS b J Es sol auch hier Inn vorbehallten sein, was hayd Bartheyen weylennd hertzog Jorgns Thochter, so noch in leben Ist, schuldig sind. [W, 108 b .] Und nach dem die genannten hertzog AI brecht und bertzog Wolfganng, auch der gcmellt hertzog Fridrich von:') Bayrn alls tutor und Vormünder der vorangezeigten seiner vettern hertzog Otthainriehe und hertzog Philips in [rem namen und an her stat in solichem unnsenn enntlichen Spruch und entschaid verbilligt, wie vorsteet, und bey [r aller fürstlichen Ern und würden zugesagt, das Sy demselben unnsenn enntlichen spruch und enntschaid 10 gestracks leben, den auch getreulich hallten und on alle auszüg und waygerung vol streefchen und dawider nit thun oder hanndlen, aoeh des den Im oder yemannts anndern von Im wegen zu thun nit bevelhen oder gestatten sollen und wollen, So setzen, ordnen und wollen wir von Komischer künigklicher macht volkomenhait wissenlich in crafft 15 des biiels, das diser unnser enntlicher Spruch und entschaid in allen seinen puneten, Artigkln, Innhalltungen, ineinungen und begreif hingen in ewig zeit steet, vesst und unnderruefflichen gehallten, und dem alle partheyen gestracks leben und volziehung thun sollen; ob aber ain oder die annder parthey dem selben in einem oder mer puneten vnd Artigkln o() widerwertig sein und den nach seiner begreiffung nit hallten oder vol- ziehen wurden, das doch nit sein sol, das Jl darauf die selb ungehorsam parthey unns all wegen, so offl das beschicht, in unnser künigklich Camer ein Milion Leettigs gollts zu straffe und Ine unablesslich zubezalen verfallen sein und sol nicht desttnynnder diser unnser enntlicher Spruch 25 und enntschayd bey krefften bleiben, und wir wollen alls dann der gehorsamen Parthey die selb ben '• aus unnser Camer halbe Baichen und geben. /W. 109 a .] Und dabey sein gewesen die Erwirdigen, hobgebornnen, wolgebornnen, Edlen und Ersannen, unnser Lieb neven, Oeheimen, Cur- 80 forsten, Kirsten, Andechtigen und des Reichs getrewen Herrn an, Ertz- bischof zu Coln, des heyligen Romischen Reichs in Italien Ertz Canntzler; Jacob, Ertzbischoff zu Trier, des heyligen Komischen Reichs im Öalien und durch künig Reich Arelat Ertz Canntzler; Fridrich, hertzog zu Sachsen, Lanndgrave in Doringen undMarg-;*5 grave zu Meichssen, d(^ heyligen Romischen Reichs Ertzmarschalh; Joachim, Marggrave zu Branndenburg, zu Stettin 0 , Pomern, der Cassuben und Wennden hertzogen, Burggrave zu Nürmberg und fürst zu Rügen, des heyligen Römischen Reichs Ertz Camerer; Georg, Bischoff zu Bamberg; Lorenntz, Bischof zu Wirtzburg 40 Conrat, Bischoff zu Münster und administrator des Stiffts Osna- brugs; Johanns, hertzog zu Sachssen, Lanndgrave in Doringen und Marggrave zu Meychssen; Heinrich der Eliter und Heinrich der Jünger, auch Erich, hertzogen zu Braunsweigg und Lünnen- burg; Heinrich, hertzog zu Meckelburg; Wilhalm, hertzog zu45 G-ulch und zum Berg; Cristoff, Bischove zu Kemsee; Peter, Bischof zu Trost, und Cristoff, Bischoff zu Laybach; Adolff, Grave vm Nassaw, herr zu Wirf baden d; Eydel fridrich, Grave zu Coler »das eingeflickt W. b Pen S. «• Stettim W, Stettin S. 'I Wis- bach S, Bisbadenn L. 5 ° — aoo — unnser hofmeister: Philips; Grave zu Waldegkj Johann, Grave zu Holstain und Schawemburg; Reinhart, Grave zu Reinegk »: [S. 324. L. I8ö b .] Sigmund, Grave zu Lüpffen, und Felix, Grave zu Werdemberg unnd zum heyligen Berg; Cristoff, herr zw "Limpurg, des heyligen Römisclicn Reichs Erbschennckh; Leonnhart von Frawnberg, Freyherr zum Hag, und Gerlach, herr zwEysenn - bürg; und dartzu unnser hofrette Matthias Lanng, administrator des Stiffts Garekh unnd Thumbbrobst zw Augspurg; Cristoff von Schro venstai n, Coadjutor h des Sliffis Brichssen; Pauls von lOLieehtenstain, unnser Marschalch; Ziprian von Soreneein, unnser Canntzler; Wolfganng von Zillhart, o Thuinbdechannt zu Augspurg; Sigmund Pflueg' 1 ; Erasnius Topler; Wilhelm von Wolfstalln; Auch Heringen Fricss; Hainrieh Heiden; Valien von Dürgkhaim, unnser künigklicher Camerprocurator, fiscal, und 15Johann Snaidpeckh, Lerer der Rechtt; Wilhelm zu Büppen- haim, des heyligen Römischen Reichs Erbmarechalh, unnd unnser und des heyligen Reichs Stett Straszburg, Lübegg, Augspurg unnd F r a n n e k f u r t Podtschaften. / S. 325. L. 186 •'.] Des zw urkundt sein diser Spruchbrieff zwcn 20 in gleicher Lawt mit Unnserm königlichen Anhangennden Innsigl gefertigt unnd yedem tayll einer überanntwurt. Geben in Unnser unnd des heyligen Reichs Statt Colin axa.1505 30. Juli. Dreyssigisten tag des Monats Julij Anno etc. Fünfzehnhundert unnd Im (unfften Jare, Unnser Reiche des Römischen Im Zwaintzigisten 25 unnd des Hungrischen Im Seehtzehenndon Jare. 420. [S. 325. L. 187 ".] SMfem Spruch nmrb alfo ge= lebt unb nad) uolg getrau, mib füllten heb SBartbet) 3r iRäbt nad) gehaltem tag unb Sprud) 51t tölin gen greifsing fehiefen, unb (löOS 20.Aug.) bie fö. W. Sr 3täbt aud). 2)a8 roorb nad) bem auffangen fprud) v! °berorubt, 1111b fcfiicfct ber fünig bahin bei! . 9?. \ herrn 311 Schärf fen* ^erg '• mib .9!.'-', I)errn £rugfäffen 310 SBalpnrg f nnb beb ^artfjci) 3t 9?äbt, bie füllten bie- (Schlag, herrfchaft unb Stett unb Slmbt mit 3ren niifcungeu ^nriern, ba§ man luefft bie ber bemeltcu _ Summen :! über 311 geben, wie bann uor im fprud) augetsatgt ift, 35 unb füllten bie Sdjlog unb Stett gegen ain annber übergeben unb bie $fanbtfchaft ein antmurtten, ba8 ain§ mit bem anbern pegienng. il Hier (fol. 109 b ) bricht W ab, indem die folgenden Blätter fehlen. Ihr Inhalt -int hier aus S (p. 324—346) und L.ffol. 185^—201^) ergänzt. b Coatiutor S. e Zillharr L. d Pflug S. ° Sharfenburg L. £ \y A ], * l>urgg ,S'. g Hier steht in S ein verschnörkeltes, \ — ähnliches Zeiclica, Kohl mir xur Ausfüllung des Zeilenendes. 1 Bernhardus der Scherffenberg. Kölner, Ephemerides, Oefele, Rer. Boic. Scr. II, 488. 2 Joannes Druchsesz, Baro de Waldburg. Kölner, ibid. 45 :l Diejenigen vom Weile der im Spruche angegebenen Summen. ir» — 256 — 421. [S.325. L.187».] Unb ba mau alfo gen Sreifeing fam, SDa mottteu bie, bj t)ci1$og ftribvtd) bal)in ucrornt i)ct, fein fftäbt, l)crr ßubmig bon ©absperg uub l)crr ?lbam £örriuger, utd)t§ eiugeen, banbelu, nod) I)anbclu laffeu, nod) beut gefd)äft bc§ fünigS gnueg tljain, uub matten btl eiuträg unb au£i$g uub 5 tuolteu fain nutntng SEa^tem laffeu uub ^erlie§ jldj ber tag, be§ bie fünigifd^ett Stäbt mißfallen I)ctteu. Uub ba§ marb lolbcr au bt) fö. 3Jt t . brarf)t; ber fdjueff aiueu auuberu tag. 422. [S. 326. L. 187 b ./ Stber iu beut bemeltcu forudj ju STölln tnarbt nit eingebogen, no<$ bertragen bie ©djlos, ©tett uub 10 fteden, fo bie Fö. Ott 1 , uub ber Ijertog oon SBicrttenberg uub ber ^er^og ab bem ©unfc Sftugf uub ber ßannbtgraf üou Reffen uub ber SJtorggraf üou $ raube bürg" unb bie oon Nürnberg b Ijetten bem $fa(i5graf s 4>I)t)lip§ abgetimnnen c , ©nnber t)cber bettelt, toa§ er getmmnen Ijctt, uub ma§ 3m anglcng (l l bc§ frfegS alfo uub fjertjog 9Ubred)t3 berträg 0 unb Sßacft mit etnannber, aI8 bie benennten I)erru bem I)ert$og Sil breiten I)ilf juefagten, bartsu er in ain Summe gelt§ aud) bcrfdjrib p gebu. 423. [8. 326. L. 187 b J ÜRttlcr 3eit uad) ber beutelten anbern tagfafcung oorbemelt vertrugen fid) beb $artl)et) burd) mite! 20 Sßerfmt, alfo ba% bem erften 2lufogaugen gefdjäft in ainer anfcal tag folt berftreeft toerben, Sllfo ba8 Ijerfeog 9Ilbred)t gab bret) 5Kaun unb Ijerfcog $rtbrtd) bret), nämlid) Ijerfeog 811 bredjt: Ijerr SBoIffen ban 9U)atm 31t 2Bilbenanj, feinen Ijofmaifter, Ijerr £)tetridj bon $lien ig eu , ritter uub boctor, ben attteu Kaöpa r 25 SBiufercr ju ©adjfenfatm, Pfleger 1 " gu XöUn; tyerfeog $rtbrid): tyerr ßiibnugen Don ÖabSperg*, l)crr 9tbam Xörringer sunt ©tain uub 3Uber3torffcr 2 , follteu fifcen unb auf I)er(5og 2Ubredjt§ h fürflag unb angeben ber nufe uub güftt burd) feinen oerornten ' für trager uub bargegen Ijcr^og JJvtbridjS ber* :J0 ornten ' gegenreb für bie bcmeltcn ©edj§*; unb umb meldte ftitcf uub fad) bie fed)8 fid) bergleidjten, folt angeuoineu werben, umb toeldje nit, folten ft) red)tumb k fpredjen, unb umb tüeld^e ftud ft) fid) gar utefit beratnten, fottt bie fö. W. aineu Dbman geben. 2)er gab ben SBifdjoff 4 bon £rienbt. Uub auf ba§ toarb ain tag für 35 genomen gen 9lug3pnrg, unb ba mau ba fclb§ fyn fam, ^ a Branndeburg S, Branndenburg //. b Neuernberg S, Niermberg L. c vilips anngewunen L. 'Langeng L. «' vertrag L. r Phleger S. g Habschburg L. •> AJbrecht »9. » verortten S L. k recht vint) SL. 1 und so war es im Anfany des Krieges, und ihre und TL Albrechts Abmachungen waren so. 2 Ulricben Alberstorffer. Kölner, Oefele 77, 188 a. 3 und %war auf Herxog Albrechts Angabc der Erträgnisse und Zinse durch seinen abgeordneten Sprecher und anderseits auf die Gegenrede von Herxog Fridrichs Abgeordneten vor die Sechs. ., 4 Georg. — 257 — Raubtet man lang, unb funbten fid) bie fcc^S nichts Dergleichen, mann bie ^er^og gribridjifcfieu' 1 wollten fain nufcung laffen nnfladjen, unb toie eS bie fier^og Sübredjtifdjen fürgaben, ba§ hiolt ber anuber tat)I nit gefteen. llnb turnen Dil Slrtigll an ben 5 beutelten äHfdjof, barunib p urtatlen. ©tlid)§ rooHt er in ber güettigfait ablain; über etlidjg gab er urtail. Ser toarb faine bol= sogen, nod) gehalten, unb roarb aber nidjts au§ ben fachen. 424. [S. 327. L. 188 "./ ®a madjt Ijerfeog Sllbredjt ainen $unt§tag aud) gen Stuggburg 1 ; ba roarb fobil getjanbft unb it>{lS06 10 fd)Ioffen, baSber^uut furfe ain ioiffen molt laben bon ben Ijerfeog ?frfbrid)ifd)en, Db ft) be§ fünigS fprudj nadjfouten unb »olgtec^en luollten ober nit; too nit, wollten ft) Ijerfcog 3llbred)t al§ 3ren ^uubtgcnoffeu ben beut fprudt) bantfjaben. 2111er erft gaben fö fid) 3n ben b,anbtl unb truegen bod) bannod) üil eiuträg'' unb augpg 15 ©in, unb Dil tag unb unberrebt fctjluegen ft) ah unb fpilten bie $falfcifd}en bie fad), roo ft) ntadjten, in bie ßenng auf 3reu bortail, Db ettoo ain tobfaH ober anber faß barein fäm. 425. [S. 328. L. 188 b .J S)a e§ fid) t)e nit lennger fpern mod)t, ba mad)t ber tunig aber ainen entließen 0 bertrag unb tag, ba8 bie 20 ^falfcifd)en folten ^erfeog Sllbrecfjten ber unberpfant abtretten unb überanttuurten. Sa8 befd)ad); bargegen folt be^og Sllbredjt fein§ alten SannbtS, iua§ er be§3enöalb ber Sttjoinalt)' 1 bet, mitteilt s J3erfonu ein anttourten. SDag wa§ SSiecbiadjer 0 berrfdjaft, 3Jcitter Seifer .'gerrfdjaft, töfctinger 1 Ijerrfdmft unb etlid) nter, ba§ 25 I)intens bor bem »alb lag: unb fott bod) ber(3og 2llbred)t bie ObrigJait barob beben, unb bie nu^ung Ijinber ben amtleüten ftill (igen, ba§ aud) befd)ad), unb ben Sßfalfeifd&en barumb berlübt fein, fo lang, bis ber' 1 bierunbpafntsig Xaufcnt gulben geltS gebert luürbcn; mann berfeog 51 1 b r e dt) t bermaint, @r biet ft) ber borljin 30 mit ber erften eingab überftüffig geroertt unb ft) rourben fdiulbig berauSsugeben. S)a§ moHten ft) nain, unb mag fid) in ber SCarjerung funbt 8» erftattung ber ©um, foHt ben Sßfalfcifdjen gegeben Werben, unb toaS baran über belib, folt b"^og Sllbredjt mtber p banbten nemen unb bebalten, llnb p föld)em jüngftem' bertrag, 35 fo fünigclidje 3ttaieftat getban, bat fein W. geurfad)t, ba2 rjerfeog Srtbrid) unb fein bater, ^falfcgraf $bilip3, ber fö. OK', fdjriben uub fteUten bie fad)en ber %a% 3U feiner fö. 2tt'. 2>o fb, r)brten be§ Sunbts fürnenten unb matjnung, wie bor fteet, bie $falfeifd)cn fdjriben and) bem s $unbt pe, ft) mollten fid) ber Xar unb be§ 40 unberpfant3 fjalben in fainen frieg geben. il Fridrischen S. b Eintrag L. <• ettlichen S, Enndlichenn L. '' Thuenav L. <> Virtacher S. f Kötzttinger S, Kätztinger L. B binden />. h so die Hdsehrr. > sölchon Jüngsten S. 1 Vgl Walthers Fortsetzung der Müliehschen Chronik, St. Chr. 45 XXIII, 451,15: am santag for unsers herren fronleichnamstag was ain PUndtstag hie etc. (Quollen unJ Erürtorungon N. F. 111. * * — 258 — 426. [S. 329. L. 189«.] Sa Norbert Jl bie ß. Stt 1 . fjergog (1507 2. JiUt)$iibxtd)ttn gu im gen Softenfe, toann btj fö. 2)1*. maS ba 51t mal. 3)a toolt Ijerbog Sllbredjt nit ba f)in, er biet bau baS unber* pfant bei) feinen Ijanbten. S)a banblet bie fo. 9J1 1 . burdj bertsog 2nbred)t3 h rätt bon fetner itannbtfd&aft nnb bie s 4Htnbifd)en 5 ben beutelten bertrag nnb gab berfcog $ri brisen bion ©ajren 31t földjer enntlid)er bergleidjung.' £cr mad&et ainen tag aber gen ?(uggpurg r nnb tarn felbf bal)iu nnb b'oret btjSrr' 1 , unb mürben perfon berornt allenthalben 31t ben fjerfd)efften, and) grünten nnb miilben, gu gefdjamcu nnb erfarn t)ebe£ fturfä nufc nnb merbt nnb LO abgang ber berprennten güeter unb beS b^fcog gfrtbrtc&en" 31t be= ridjten. Unb godj Ijerfcog ^ribrtdf) bon Sax;en baranf fjatm, nnb ber Ifeff fein dlätt ba an feiner ftatt. 427. [S. 329. L. 189KJ Unb ba nnn Ijerfeog Sllbred)t ba£ unberpfant I)et nnb ba§ fcanbt alfo ©ingenomen nnb Stuten 15 bet unb in ber obgemclten ^erfeog grtbrfdjett bon Saufen unbertäbingumb, famet er nier bann ain Sanbtfdjaft gen ßant^ l)net, Snglftat nnb 9Mnid)en unb ridjtet bt) fianb, ba£ alt unb nero, gufamen in guete Drbnung unb madjet mit ber Sanbtfdjaft berträg unb nem fretjfjatt, mie mol ber merer 2lbl, als f bie Xurniercr, 20 Dil unluft mit bem mtmnern* abl betten, als bie, bj nit Smrniercr märn, umb ba§ £uifcen unb umb h ben Sattel „ben 1 eblen unb beften" 311 fdjreiben, unb ba£ ft) in ben ßanbfdjaften unb in bem 2lu3fd)u§ ber £anbtfd)aft nit fo bil fttmb unb perfon fotlten fjaben, als fty. 2)a3 toollten bie bon bem nnjunern Stbl nit nad)gcben unb 25 bueben in auf unb I)ieffen ft) bie groffen £annfen unb fagten, mic ft) fo übel unb miber er in bifem frieg unb Ijaubel geljanbelt fetten unb beS friegS unb berbcrbS k ain urfad) unb anfang, baS mau bet) in nit fttttb. Unb marb ain gärfl 1 unber in, ba% Ijerfcog 9übred)t genueg niber gu tarnen I>et. Unb ber^og 2tlbrcd)t i)et 30 fid) mol redten miigen an bem 2Ibf, bie übel an im ^anbieten, manu er fl) an ain annber gel)e(3t I)et; baS molt er aber nit tljain, funber ftiflet nur niber. Unb bie Sanbtfdmft gab im ain @temr, baS er bie friegSfdjnlt bemalet, mann er aud) groffe fdjult gemacht l)et unb müeffen madjen unb berfefcen. 35 (1506 8. Juli) 428. [S. 330. L 190«./ 2Iud) madjet berfeog 31ibred)t unber feinen fittben mit ber ßanbtfd^aft rat bie Drbmtng, baS fein <3uu, ber eltift Ijerfeog, 2Bilbalm, nad) feinem tobt folt ainiger reigierunber gfflrft fein 111 , unb ob berfelb erben gettnimt, almeg ber " vordet S. h Albrecht S. c Auspurg S. d i rer £,, 0 Fri- 40 drichisehenn L. f ald S. 8 nymern S. h V nb S. » dem S. k verdern SL. l zärpfl L. m todt ainiger regierunder Fürst sein solt L. 1 Vgl. Kölner, Ephemerides, Oefele, Eer. Boic. Scr. 1J, 489*. Krenner, Bair. Landtagshandlg. XVI, 200. 4D — 250 — eltift folt reigiern\ Unb berfcog Sßilljalmg brücber ßubmig unb ©rnft füllten grafen fein unb [jaiffcn unb fdjrctbeu ber ain: p SBoburg, ber anber: p ^tetcnburg; unb fotU tjegltdjem'' Hier taufent gulben ° gel^ böigen. Unb molt barumb faiuem a nier 5 machen, ba§ ft) bem Sleigierer nit p mädhttg ober miberftenbigfatt ucrmödjtcn ° p tfjain. Hub wann ain reigierunber Ijerr fturb au fün, fo folt ber eltift graf ber ftüt angcenber 3teigierer unb hertwg »erben. SDaS fürnemeu gefiel nit neber 9Kan wol unb mainten, eg tourb groffe pittracht unb frieg gcbern. ©g warb and} beg für» 10 nemcnS ain üerfchreibuug aufgeridjt; barau folten fr Dil Dom 9fb( figlen. 35aS tetten ctlidj unb etltdt) wolteng nit ttjatn. 429. [8. 331. L. 190':] §erfeog Sllbrecbt machet aud) ain gefdjäft unb orbnung, ob er abgieng, ce unb fein ©un 2BiI = halm actjtäetjen jar alt tourb, fo feilt fein brueber I)er(jog 2BoIf = 15 gang feine ©ung SBilbalin ain bormunb fein mit fambt fcdtjB 2Ränncr', bie er fjaimlid) in berftgeltcr fdjrift lieff, (unb nad) feinem tob marb aufgebrodjcu,) barSun benennt maru borgcmclter fjerfcog SBoIfgang unb £>octor 3oI)anu§ üfteunljaufer, £I)uembbed)ant p SftegenSüurg unb brobft p S IHüntd)en unb Debrifter Kanzler, 20 Ijerr SBernharbtn bon ©tauff, Ijerr p ©rnfelS, Ijetr £>anng ^effenljauff en K p Dteidjerijtjauffen, berkog S(Ibred)tS ge- maljel hoffntaifter, ©eörg Xrenbect, Sßarthne ©d)renncf, burger p DJHtnidjen, SSetjt geringer, burger p Snglftat. 430. [8. 331. L. 191«.] Unb alfo lebt unb reigiert herfcog 2r, SlIbred)t banod) bis in bie baften 1508 3ar in guettcr aufriebt, 1508(18.)Mär, Orbnung, gerechtigfait unb ßob hodjberümbtcr oeruuuft, bamit er begäbet wa§, unb Raffet unb ftrafct bag lmredji unb bie Rubren unb rawb fer, wa§ woE an ben ©tetten, ftet bie burger lieb; be§ I)et ber 2lbl mtSfaffett. 3m ma§ ber höcber ?lbl im ßanbt oetnt -50 umb beg Witten, ba§ ft) in fordeten, ©r mar 11 in p oernünftig unb p überfditoeuc!'' unb lieff ft; als ben 2lbl nit ijerfdjen 3r8 ge= fatteng unb Dbrigfait unber fidj giedjen 1 unb bem ßannbSfürften an fetner fürftlichen Dbrigfait Slbbrudj tljain, als fü bann üebten unb gern tljan betten, unb erbadjtcn bil unglimpfS auf herfcog 35 Sllb recht, ©r befdjmäret bie Seiit mit bem llngettt unb mit bem wilbräbt unb mit bem 3aibt, unb er toolt ben Slbi nit Sagen laffen unb barumb, wag beS tjer^og 2U brecht ßaunbtleüt, mod)ten ben frömbben 1 Ijaimlid) nadjfdjnb thain, toie Wol berfeog 8IIbred)t ain frumcr herr was unb warltd) nidjtä argg nach m preben, aud) im 40 ber gemain ober mtpbcr Slbl nit miber wag. 431. [S. 332. L. 191''.] ®r war aud) ain guetter hauf^ baber unb gewönblid)" felbg bei) feiner ötäntmatfrer unb Slmbtleüt a regiem L. h Jedlichen) L. ° guidein L. '' kainui L. >'vermachten L. I so die. Hdschrr. k Pesaenhausscn L. h war SL. 45 i übersehennckh L. k züchen L. ' Frembden L. »< Args was nach 1j. n gewonndlich L. 17* — 260 — Sftedjnung. 3)ann mol ma3 c§ an bem, ba3 er ba§ totytyräbt gu öil lieb Ijet unb befdjmärt bie ßeüt 511 f)art unb bie Säger IteS JV er im gu Dil lieben nnb öorfagen, bie barmit b motten gnab üer* bienen c nnb liebcofen. Sludj ma8 er ain genauer !)err, nnb Ijet gern, Ijet luft, mo ainer etina§ t>ermord)t, ben umb gelt gu ftrafen. 5 2lud) ftet er eng Jftäbt nnb afyttt nit, ba8 fein 9täbt unb fein Slmbtleiit unainig mit ain anber (1 marn, unb toermaint barmit, e§ mär im nütser, bau ba8 ft) ain£ märn; ft) motten befter ntinner ^racftigfa madjen unb SUfanfc unb aigen nufe fued)en unb befter minner günftlid)§ fpitten in Stätten, unb nam im etlid) für in 10 genaben unb getjaim gu Ijaben, burd) bie er fein fad) auäridjtet, burd) bie er umb Sr£ aigen nufe mitten öaft betrogen marb, unb gelaubet benfelben, unb ma3 bodj in aßen fachen gen menigfltd) ain öaft mifftremiger Ijerr. 3)a§ fam im nit gu guettenv unb marb barumb gerafft. 15 432. [8. 332. L. 191 b ] SMemeil er feiner Sunger Sar unb fein l)änbt in gemainem Slabt auftriebet, ma§ im mänigflid), frömbb f unb funb, für anber öaft l)o!b, lobrid) unb anljeng; unb ba er gu feinem alter fam, ma§ tot* f)crtt)tber mätttgflid) fo feinbt, alfo bag man fdjäfeet, e§ toär feiner natur unb ber fterne Sauf 20 fdjulb. SMe brtefterfdjaft unb bie Steigen 9)iünidj marn im öeint; ba§ fam au§ bem: er ftrafet unb Ijaffct bie übel tl)ainben h , unb ba% er' bie Säger natfjtfBit k bon ben Pfarren' nam unb bie magenfuer, umb fein gült, mein unb toeir tiifdj au§ feinen mein ma^en unb meint an feinen fjof gu füern, bie Sßrelätten umb anlegen mit gelt 1 ; 25 unb mo ft) ir regel nit I)ielten unb $üebifdjeu lebeten, ba£ madjt er nit leiben. 9Iber bie Zettel Klafter, bie Dbferbanfcer, l)et er lieb, I)alf unb gab in erlid) unb gern, unb Ijetten iren batter au im. ©r gab and) gern burdj got unb ma£ marljaft, fjielt, foa3 er rebet unb getieft. 30 433. [S. 333. L. 192*.] Stern er Ijet feinen gemalt un ft) in aud) tiaft lieb an ain anber unb ain üaft guet, I'öblidj unb elidj Seben mit ain anber, mann ft) ma8 öaft ain m frume, molpetteubb unb beftätte bernüfftige fram, l)od) für anber meib^pilb gu öerrüemene a lieb S, b damit L. ° verdienn 8. (1 andern S. o gneten L. 35 t Frembt L. K na (undeutlich) SL. h thnenden L. i er von gleicher Hand eingeflickt S. k nach söld S. ' Pfarrern S. »» ain fehlt L. 1 Die Interpunktion dieses schwierigen Satxes fehlt in der Hdschr. Sinn: Das kam davon, dass er die Uebeltäter strafte, und dass er die 40 Beherbergung der Jäger (oder deren Kosten) den Pfarreien auferlegte, wie auch die Aufgabe, Abgaben, Wein und Weiherfische aus seinen Weinbergen und Weihern auf Wagen an seinen Hof xu führen; die Prälaten [strafte er?] um Anleiten an Geld. — Das Fehlen eines so wichtigen Verbums, das aus dem Vorhergehenden nicht leicht ergänxt werden kamt, 45 ist sehr auffällig. — 261 — ©r getoon bc^ ir bret) <3üu unb titer totster, bon ben Ijernad) ge= fagt roiert, fo bie bier brüeber p enbt gebracht toerben. Unb nad) feinem tob, als er ftarb in ber anbern bafttoodjen 1 SImto jc. 1508 1508 (is.) Man in feinen anfjangenben fadjen nnb berainigumb beS Siömifdjen fünig, 5 ber nun falfer toaS roorben, faifer ÜJlaj;ttniIian, unb tjerfcog gribrid) bon Saufen, tote bor angefeaigt ifr, ee bie p enbt berridjt warb, (ftarb ben fachen unb feinen Ünben öwl ainS tails au früe) über etlichen toochen 2 gieng ft) haimlid) an toiffen rnänigf* Iid)S felb fünft ans ber neuen beft p ÜJtUnionen in ber 93üttrid) I0fel= ober rege!t)auS bei) ber ißarfüeffer flofter p 2Mntd)en unb fdjtrfet, bie mit ir giengen, roiber bahn unb belaib in bem ©elhauS über alter ftnb unb Dtäbt unb Sanbtleut gefallen. Sa berfceret ft) . ir seit, rote ain anbre felfdjroefter in fäligem unb anbäd)tigem a ßeben unb roefen, beS 3tömtfd)en Eat)fer aJcarJtnilionS 1 ' ©toefter. 15 434. [S. 334. L. 192 b .j ©n toaS alt ir tag ain ernft= lidje, bernüfftige frato ainS beftätten toefenS, tapfer unb tjerfetiaft in iren fachen unb frum, weniger reb, nit fjodtjfertig, unb Ijet iren gemadjel oaft ßieb, bie ft) p guetter maff nad) irS gemache! tob in baS geiftlidj IjauS bradjt, unb roieroot ft) in irS brneberS lanbt 2üfd)öne fTöfter ßet. 2lber irn finben p Sieb ttub nirfe belib 1 ' fb ba, baS fb, iren finben ir pegebrad)t guet unb aud) ir toiberleg ben Einben nit entpg d , unb baS ft) aud) in ber nädjent 0 bei) iren ünben toär, Ijilflidj unb ratfam fein mödjt. ®a§ gab ft) aud) iren finben unb ben hätten p anttourt unb begeret f ir p geben in baS 25 ©ell)au§ Särlid) ir 2eben lang £aufent gttlben 9t. s, bie man ir gab unb gern. ©S toaS aud) ir mainuug h , als ft) bann in ber anttourt aud) gab, ft) roolt bei) irem gemadjel unb finben Ilgett unb beleljben, lote roolt man gern gcfedjen biet, baS ft) Ijer auffen in bem Sat)t)fd)en' roefen bei ben t'öd)tern beliben toär; unb ba Ijet ; 50man Stroft unb 3u^Iauf k p ir fjabeu nnb unberrid)t unb unber* roeüfung bon ir embfadjen unb Ijabett mügen, nacfcbem fb irS ge= tnadjets' fürnemen unb gehaint bü mefft, man er bor ir nidjS ber* borg 1 ". Sßermaint ft), e§ roär an not; toaS nöttig a unb baran gelegen toa'r, funb man bannod) bei ir, roanu ft) roolt fid) bem 35 roeltlid)cn ° roefen unb täglichem Slntauf nit unberroerfen. 435. [S. 335. L. 194" J 9tro fumb id) »iber i)in Ijinber au ben borgebadjten Ijerhog ©igmttnben, bemettS herzog SUbredjtS, baboit »eh gefagt ift, brueber, als ber baS Sanbt unb 9tei)gimenbt » sälligen vnd andächtigen S. >' Maximilion S. <■ blyb S. 40 'i eintzug L. u Nachennt L. f Bigeret Tu K Eeiniseh L. h mainumb S. i Layschen L. k zue Lauf SL. ' geraaehel S. m nichs verborg L. » nottig L. o weltlichem L. 1 Caput jejunii 1508: 8. Marx,, Mittwoch. Der 18. Marx-, Samstay, fällt in die folgende Woche. 45 a lliezler HI, 651; Acht Tage nach dem Tode ihres Gemahls. — 262 — (1467 3. Sept.)itm Ijerfeog Sllbredjten übergab unb abtrat ba§ balb Sanbt mit freiem Deraintlicfyem !l toitlen unb gunft unb beljielt im etlid>e Schloff (löoi i. Fcbr.jüox unb unb lebt etlid) Sar barnad) unb ftarb unDerljetjrabt. ®r ma3 fein seit ain milter Ijerr, molerpieten, rebfam, bcn leütteu an- genant, fünfteilig, ain ßiebljaber ber fdjünen fratucn, nit Iang§ ;) leib3; er leget Diel auf ben gofebfenft, I)et fein aigen briefter unb finger in rotten, Deben Kappen unb ber Dil ganfe fürftlid) unb mit antla§ Don bem 33abft begabt, muefften im alle l)ora3 fingen täglid)S, pauet mer bann ain firdjen Hain, gieret bie Daft tool unb fürftlid), geftuenb in 3ärüd)3 Dil. ©r ftarb ber SarfeaH, tuie Dorgefdjriben 1() fteet unb er aud) augefeafgt ift. 436. [8. 336. L. 194 b J 3d) fumb aud) tniber an ben Dterten ©im, ber Dorgefagten brueber b , f)ert$og Grift offen, ber 1493 8. Aug.iw] ber 5ftitterfd)aft gen 3l)cmfalcm gu Wobi§ ftarb, tuie bor gefagt ift, ber aud) unberl)et)rabt unb an (£rbeu ftarb; unb fein^ Io !'eben§ geit unb tuefen ift Dor in l)ert3og 2Ubred(jt§ 3cfta p guetter maff gefagt unb bie seit feinet fterbenS, umb ba£ tcftS laff fein, tbatt unb 3efta }U fd)ret)ben, ba8 bie ßcüt befter mt)ner Der* brie$ ° ^u lefen Ijaben. ©r tt>a3 feiner $erfon ber 9Mtterlid)ift unb berrüembtift (1 fürft, ber fein %z\t lebt, unb ain guetter $ernfaber' J0 an beut 3aib; ben fieug er gern. (Sr toaS äin3 malS mit feinem brueber berfcog 811b red) te n p 3t o in; ba bie 2BaIl)en fein tuefen unb fpringeu fad)en, funben r ft) ftd) nit Dcrtuunbern. 1 (Sr fprang audf) oft über ain ffio§. £a fein Detter, Ijcrfcog 3'org, Don bem Dor gefagt ift, l)od)^eit Ijctt unb mau im bie praut, be$ fünig3 Don^~> (1/7:1 14. Ao/J^olau f tod)ter gen «aufebnet Daft Söftlid) fd)icft, ba fd)itft ber fünig ainen fürften au% ber Sit tarn mit ber s 4>ramt beraub. S)er ma§ fo ain ftard SKau unb guetter Kenner, baZ" man in Sßolan 1 ", uod) in ber Sit tarn feinen gleichen nit fanbt. S)a mad)ten bie berren ain {Rennen, ba§ berfeog Kriftoff mit bem ßütatoer30 rennet; unb ba ber ütttamifd) ber in ber berberg in feinem SRennfeeug auf fein Sßfärb faff unb in fein tuappenmaifter auf fefeet, fo fprid)t ber h ßittatoer: ©eint fefet mid) ain s 4>olagf auf mein s Jto3 unb ftbeu £eütfd) nit berab. Hub ba ft) auf bie. s 4>au funten, ba rennt in berfeog ©r ift off gant3 frei) an alle totber beb l)erab, unb befaff 35 berfeog ßriftoff gan($ frei). 3)a toarb ain gefd)rat) über ben $olagfeu, ba§ bertsog Subtoig, berfeog 3örßen' Datter, ain ftilf burd) feinen 2JJarfdf)alf inuefft fd)affen. (1472 o. Okt.) 437. / S . 337. L. 193K] 2lud) nad) bem unb ba Ijerfcog teriftof au§ feinet brueber, l)er($og 9(lbred)tg, k Däncfuüff, fam^O (U 7( >)tx ju bem friegfamen fünig 5Jlatl)t)ä jd) gen Ungern mit bienften. * vcniinlickem L. b briieder S. o verdrüesz L, •' Berüembtist L. e khundten L. f Bolannt L. ß dan L. h er L. i Georgen 8, k Albrecht S. nicht fertig wundern, fanden ihres Erstaunens kein Ende. 45 — 263 — Sa erlangt er Dil lobg, unb roolt im ber fünig ain fterrfdtjaft genant Sdjafaturn 1 Ijabcn gefd)encft; roolt aber feinS belei)beu§ in Ungern nit fetn. Unb nad) bemeltS füntg SJtatbbäfd) tobt roolt ber 8tömifd)^490 '/. Apr.) fünig ajlarjmtlion ba§ Itngerlanbt etnnemen, al§ ain ©rbfdjaft 5 unb bertrag§roei§, über ba§ bie Ungern ben füntg bort 5£olan" betten pr irem füntg erroe!t lj unb berfelb fct)ort p Dfen toaS. Unb pradjt ber 3fiömtfd^ fünig bit bolfg l)inab unb fürften beS 3ftetdt)§. 35a Ijalf im fjerfeog teriftoff auä) unb pd) aud) mit. Unb ba frj p ©tuelroetff enburg fürpgen, betten fn nit in {1490 Nov.) lOtnamumg 0 bie ftat p geroinnen ober p belegern, aud) bte ftat auf ft) nit forg ft) an geleger' 1 anpgreifen, unb fi) neben ber «Statt bielten, ba fpringt Ijer^og ßriftoff bon feinem ^färb unb peft ainem Saniäfuedjt ain febroeifeer Sanken unb fdjreit bie fuefjfncrftt au: 2BoH auf, lieben brüeber, fumbt mir nad)! Unb lauft bin an I5ben ©raben unb fpringt hinüber an bie 9Jlaur. S)amit bie fuefe* fnedjt aß bin nad) ° unb ain f'öld)' ^fätsfdjeln burd) ben graben an ben fpieffen unb fumen auf bie ÜUlaur. 25a ber raiftg jeug bas fad), ber ftratdj beut Xbore pe, unb gebuneu baS auf, unb bertsog Srtftoff unb bte fuef3fned)t fdjlucgen fid) auf ber 9Jtaur mit beut 20 Stattbolcf unb burd) bie ©afeen 31t beut Xfjor, ben geraiftgen gu t)ilf unb gerottnnen alfo bte Statt unb plüubreteu bie unb funbeit unb nauien gros unfäglid) guet, baS man nit maint, baä in ainer <3tat fo biel guetg folt fein. @§ roa§ ain mädjttge ftatt, unb roa§ bil bin ein geflödjent. 25 438. [S. 338. L. 195".] 35ifer bertsog förtftof pott au\(147C, 8. Mai) ain äRatt feinem brueber tjertäog 21 Ib rechten ben fainpf an, ba er mit im in unaiuigfait roa§; aber bie fjerrett bon bem lauubt unber= ftuenben ba§, motten ba§ nit gefdieben laffen. Unb mann Ijertsog (Srtftoff ain8 mit feinem brueber berfeog Sllbredjten roa§, fo btent •Wer im baft; unb mann er umb in roa§, fo bient K er rool als ain fämerling unb erpot fid), im bie ftiffel abpfeiebeu. SDie bier brüeber, bieroeil fl) ttnainS mit ain anber 1 ' roaren unb prfleten umb ba§ Steigiment, bie brad)ten umb bil gelt? an ain anber unb betten oft unb bil nnfruer mit ain anber; nod) oermadjtg ir üannbt, roie rool ;55 man§ für arm ber&ogen fdjcitjet. Sold)' unainigfait beroeget berfcog 2llbred)ten 31t lefft in feinem alter, unb bebadjtS, ba§ er bie Drbnnng (1606 8. Mi) für natu liuber feineu finben, baS fürpaS nur k ain f>n Sieigiern folt. 439. [S. 339. L. 195 b .j 25arnad) fumb id) an fjertjog SBolfgang, uuber ben brücbern ben jürtgften. ®r roa§ aud) ain 4 u lauger I)err, groff Icib§ unb baft änblid) unb glctd) feinem brueber i Bolannt L. b erwölt L. ° Maynumb >S. '' angelegor S. 0 hinach L. < solichs L B dint S. >> ander fehlt .V. ' solioh L. k mer «V, nuer L. 1 Csakathuni, Hauptstadt von Murakoz (Murinsel). — 264 — Öerfcog 9(11) rcdjten borgemelt, aber ain fauler Ijevr, fain3 funberu mefen, enthielt fid) in feinen £d)Ioffen, toa§ gern aBain, fjielt miß a £off, unb nad) abfterben Ijer^og Sorgen8 unb berrid)tnü§ be§ borgefagten fd}toären frieg§ marb er umb feinen tail 6rb3 mit feirtem brueber Ijerfcog 211 breiten aud) bertragen, ba3 im fjer^og 5 3Ubred)t etlid) ftett unb fdilöffer gab unb ain 3ärlid)e SJJroöifton barste in ßeibgebingä mei8 fein lebenlang, 1 mann er unöer$eljrabt b ma§ unb belegen mott. Slnd^ tu er nichts im frieg, bau ba§ er ain mit bobrer 0 mag unb in allem fdfjreiben öer&og 3t I breiten ain Seiftant. 3lud) Ijet er ben fitten, mer miber in l)anblet, bem 10 bergab er fein nit. ©r ma3 ain bormunb uub Seigierer feiner bettern, fyerfcog 3llbred)t§ finber (1 , mie bor ange^aigt ift, unb Ijet guetten Dletfe unb berftreefet u bie fretyfjait unb erflärung ber #anbt* fdjaft, bie fein brueber fjerfeog 211 brecht Dor feinem tob nadj beut frieg l)et fürgenomen unb guegefagt. 3m gefiel etlicher ßeüt mefeu / 1:) oortail unb gnatu fuecfjen übel. SMemeil btefer flirft nodf) in 1 ßeben ift, 2 fo bebill) id) ainem anbern, ber fein fterben erlebt, [ber] fein Cscfta unb befd)lieffung feiner seit 31t ßnnbt bring unb fdjreib-. 3Ufo ftnb bie gedjen finb mit fambt ben 3ungen, fo unbogtpar geftorben ftnb, be§ güettigen f)erfeog 311 brecht 8 unb fratt) Slnna 20 bon $ratunfd)tuig, feinS gemal)el§, [fo fie] mit ain anber gebebt (jaben, (\ax anfcaigt bor im pued) unb aud) ba. 440. [S. 340. L. 196 b .J 9h\ tumb iä) an bie gelaffnc finber beS bil gefagten Ijerfcog 3llbred)t§ ,* ben mau nent ben mifcigen flogen, ain ©un ber gemaljelfd)aft be§ güettigen fjerfcog 25 9Ubred)t& unb jem§ gemafyelä framen 9lnna, geborn bon $raron* 1486 25. M*. fdfjmtg 1 '. ®er J)at tjodjtsett gebebt unb beilegen p3unfprugf 3U ben meinadjten 31nno 2c. 1486 unb genomen framen Äuni* gunben, geborne ©rkljergogin bon Deftcrreid) unb tapfer fjrtbrid)^ be$ britten tod)ter unb 2ftarimition, bagumal ffiömifdjer fünig, 30 @d)mefter, al$ man bor audf) ftnbet. 441. [S. 340. L. 197«.] SDie erft irer geburb unb finb 1488 1. Mai.\\i fratt, ©ibonia 1 , geborn an @anb SPtjlipg unb 3acob£ tag 1488. Unb ift bebten ober gebeitireb k gemefen Sorgen bon &l)fen = t)ofen gemafjel, bon geburb ain Satjmingerin, unb 2Btlf)alm§35 bon 9JJcu;lrain 311 311tenburg , bemelts fyerfcog 2llbred)t§ gemaljel ;i King *S', rnig L. b vnverheurat L. ( ' vordrer L. (1 kinden S. ö verstecket S. f so die Ilandschrr. g bring vnd schreyb S, bring vnnd beschreil) /,. h Braunschweig L. ' Sydonya S. k Todten oder gevädret L. 40 1 Dies (je seh alt auch auf dem grossen Münchner Landtage vom S. Mi 1506. Kiezler ///, 641. a Wolfgang starb den 24. Mai 1514. s Vgl. die 1. Fortsetzung, in der Benediktbeurer Hs. S. 217,12, das dort folgende unvollständige Verzeichnis der Kinder Albrechts IV. und die^° historischen Notizen aus Cgm. 427, abgedruckt in der Einleitung. — 265 — bofmaifter§ gemacbel, bon geburb aine bon ©erjboltstorff", unb' 1 s l>retjf ingerin , roiitib, bemelter begoßt" bofmaifterin, bon geburb ain £annbergerin. Unb bie fraro ift alfo Haine berbet)rabt° nnb berfbrodjen ttorben bcrfcog Submigen, $falfcgraff ^bblipps 5 ©urjürft Sun, ber als ber eltift nad) feinem battern an'' bie Sur fatn, bod) ettlicbe 3ar bor bem gefaßten Weg. Slls bie gleid) erroadjfen roa§, ftarb ft) 31t 2Mnid)en in ber fernen beft, ee \t)V 506 27.Mär%) beb, lag unb bodj nad) bem gefügten frieg. Unb er tua* im flieg nit tbiber berfcog Sllbredjten, fonnber biente bt) toeil bei) bem 10timig bon grantfreid). 442. [S. 341. L. 197 b .j 3)1) anber geburbt unb finb roa§ fraio ©rjbtlla, roarb geborn am jebenten 1 tag be§ $rad)man§'', 3toD ftunb nad) mittag, be§ ©rftag f ober nädjften tag§ nad) fanb //w ' lG - Juni äScitS tag, 9(nno :c. 1489; unb ber lobten ober geböttret- tnara 15fjer SßitrcfljartS bon Snoring, ba"bi mai1 8, gemat)el, bon geburb aine bon ©tjfenbofen, unb bie borgemelt $ret)fingerin, loittib, bofntaifterin. 443. [S. 341. L. 197 K] 3)t) britt geburbt ober finb toaS fraio ©abina, geborn au fanb 3'örgen tag, 2 ber ba ift getoefen pn 20 an (Srrjtag f in ben Öfter fernlagen groifdjen h brein unb bier' urn nad) mittag 3Inno k. 1492; unb ber Sb'bten ober gebättret k roareu mer bl) borgemelt 5)3 r ei) fingerin, mittib, bofmaifterin, 3erg 3lblbbauferin, bon geburb ain ,§au§nerin unb 9Jiatf)eu§ SBräfeelin 1 , Stäntmaiftertn, bon $urb m ain Sueblin. 3Me frato 2f >roarb and) Sunge berbet)rabt° Ijerfcog Ulridjen bon 2331er11cn = berg". 211g bt) bebe oogtbar würben, lagen ft) bei). 3 ( ' ;l Seibolstarff L. <> vnd ain S. ° verheural L. [i in 8. 0 Brachmons L. ! Erichtag L. s gevadret L. h zwüseuen L. 1 vieren L. k gevättriget S, gevadret L. 1 Prätzllin mit Kürxungs- 30 xcichcn S, Prätodin /,. • >" burt L o Wirtemberg L. 1 Die Vorlage, auf die sowohl die 1. Fortsetzung in der Bencd. Ils- {»gl. dort no. 5), als auch diese Stelle zurückgeht, hat jedenfalls ein undeutliches ■■ 10 enthalten. Die Notizen i» Cgin. 427 (s. Einleitung) geben: Mccc° 9° . . . 16 tag juni. Die folgenden genauen Angaben passen nur 'täauf den IG. Juni 1489. In diesem Jahre fiel St. Veit (15. Juni) auf einen Montag. ' In Uebereinstimmung mit den Notixen in Cgin. 427 liest die I Forts, in B (no. G): Sand Jörgen abent, uas den 2ß. April, einen Montag, ergäbe. Mit abent war in der Vorlage wohl nur der Nachmittag 10 des Georgstages (24. April in den Diözesen Sahburg und Augsburg) gemeint, der 1492 auf einen Dienstag fiel. Stalin, Wirteuib Gesch. IV, 48, der diese Stelle kannte, hat sielt doch an den 23. April gehalten. 3 Vgl. Chronik v. Clemens Sender St. Chr. XXIII, 129,10: Anno donvini 1711 , . . . an der herrn fasnaeht hat Sabina mit hertzog Urlich en 45 von Wirtenberg eue Stutgartton hochzeit gehept. Der Sonntag Esto mihi fiel 1511 auf den 2. März. Details bei Stalin, Wirtemb. Gesch. IV, 79. 1493 13. No — 266 — 444. [S. 342. L. 198 a J Sic bierbt gcburbt unb finb toaS Ijcrfeofl 233 i I ft a I m ; % geborn an fanb 23rit$i) tag, baS ift gemefen am 3Kttn)od) uad) fanb 3ßariein8 b tag unb ift ber breifcefyent tag getnefen be§ 9)ionat§ üftobember unb . f. ber ©uutag ^>ued)ftab, ^mifdjen fünf unb ©edjfteu ©tunbt bor mittag Sluno k. 1493; 5 unb be3 tobten ober geüättreb marn graf Sorg bon ^elffenftatu unb graf Ulritf) bon 9flont fürt $u Settnang unb 3örg r öou fötjfenfjof en. SSon bifem Ijer^ogen tniert Ijernad) feine 3efta gefagt. 445. [S. 342. L. 198 a J Sic fünft geburbt unb Hub h)a§ LO fjer^oö ßubtoig, geborn sum (Srüenbalb am' 1 $ret)tag t>or fanb ^Jlatfteu^ tag emangeliften unb ift ber adjtsefjent tag be§ SWonafe 1495 18. Sept. Sebtember getnefen unb baj . b . funtag Sßuedjftab, 3toifd)en ° f edjs unb fiben um bor mittag Slnuo ?c. 1495; unb be§ lobten ober gebättreb finb graf Sorg bon ^fannberg ober 3Jlontfurt f julö ^regnifc unb Soctor 3of)ann§ Sßettjriljaufer, Xljuembbed&ant ju 3tegen§purg unb Sedjant ju fanb Sßcttcr ;u 9JHtnid)cu, marb fjernad) Kanzler unb Srobft. 446. [S. 343. L. 198 b .J Sie ®ed)ft geburb ober fiubc [1499] wa2 fratn ©off an na, geborn 2lnno ?c. 1499, ift geftorben, e 20 ft) am 3ar3 alt marb. 1 447. [S. 343. L. J98 b J Sie Sibenb geburb unb finb tua§ l)er($og ©rnft, geborn an ©ambftag bor fanb SSeÜS* tag, beä 1500 13. Juni bret)fee[)enbeu tag§ be§ OJlonafe Sunt] in ber nad)t, alö bie ur fjet s 2ünblife gefd)fagen anno k. 1500; be§ tobten h ober gebäbtret, bie 25 in au§ ber tauff gehaben, finb graf ©rnft bon föornftain unb Jgainridj, I)err bon 3ßei)ben an ftat unb bon wegen Ijcrfeofl drnft, 33t)fc^of §u 9Jtat)bburg, bon geburb ain fjerr bon Saufen. 448. [S. 343. L. 198 b J Sie 2ltf)t geburb unb finb toa3 30 aber ainSoffanna, nad) bem bj cer geftorben toa§; marb geborn an ©ambftag bor bem ©uutag guaftjmobo genitj'; ba* mag am anbern k tag be§ ÜRonafe Stprttttö gmifcfyeu Stuten 1 unb SRetun uvii 7502 2. 4pn7unb . (5. 2 funtag $ued)ftab anno ?c. 1502 3ar; ber lobten ober gebäbtret ift bie Dffmolb SB e i ^ e r i n, mittib, ber I)er{5ogin f}of*Sö maifterin, bon geburb aine bon Kam er unb ßubtoig Sßärttn, toittb, bon $urb ain ßigfal^fn. * Wilhalbm S. *> Martinua L. (1 Georg S. (1 an S. ( ' /wüschen L. f Monnttfort S. S Veichts L. h doten L. » Jenytty S k an anderni S, an andern L. 1 Acht *S. 40 1 Nach den Not ixen in Cgm. 427 geboren am 15. Juli 1498 morgens zwischen acht vnd neyn, gestorben an S niklas tag 1498 (= 6. Dez.». Diese genauen Daten verdienen den Vorzug. 2 Vielmehr B. — 267 — 440. [S. 343. L. 199 a .j Unb nadjbem ain Sobt trog lictolid) aufsgangen wem S3ifd)off ©irjen 311 gretjfjing, 001t geburb ain £annberger, bag mau nur ain geöärret 8 311 beut finb beben Ijaben folt, fo fd)icfei Dorgemelter Ijer^og 311bred)t gen 5$ret)fing 3U bem bifdjof mnb erlauben, bas er mbdjt albeg p ainein finbt brem gebäträt nemen. 3)ag marb im bergunb. darauf nant er bie obgemeiten Sßerfoun. 450. [S. 344. L. 190".] 9hin fumb tdj an bertsog 2BiI = balttt, ber üor angefcafgtett Ijer^ofl 2übred)tg finb ainS, fo er 'ü binber fein berlaffen bei, ain menig bon im $u fagen, nad)bem ber ber eittft unber feinen bruebern mag unb angeeuber b Sterjgiriinber ° Surft, als bann fein batter georubt' 1 Ijet, toie cor baüon ° gefagt i' r>os '* Marx.) ift, als ber nad) feinS Sattem £obt bofet p üDtüttid)en unb mit Meigeuten befefct, trie oor benennt, unb baj Sanbt p) Satyrn al§ 15 unb attain Snrten ijet unb im erbbiilbigumb bcfd]cd)en mag, unb fein Datter mit bertter mite, bernunft' unb flieg miber pfanien Ijet bradjt, bog bie bret)- brücber ©teffatt, ^ribrtcr) unb SoIjannS getaiit unb Don ain anber geriffelt fetten. Unb marb für ainen 31eid)cn fürften gefäjäfet; er mag aber in groffeu fdjulben unb Der« 20 fafcung ber Slmbt, bie im fein Satter ShiegSbalben f)et gelaffeu, unb warn,Dil Sd)Io§, ©tett unb §errfd)aft barDon fumen 1 '. 451. [S. 344. L. 199 b .J ©g muefft fein batter geben üftar,imüion bannod) Stömifcfjen' tiiitig für Sntereffe, fo bertsog Sorg bei) feinem Seben Derbordjt folt baben, baS im ber fünig 25 für aigen betjielt im felbg, bag er billid), too eg ain berbortf)t guet mär gemefen, ju bem SRcidj t>ct geombt, 8lud) umb ber fjilf muten, fo ber !ünig feinem battern in beut frieg, bag Sanbt p gemimten, getban Ijet, bag er als »fömifdjcr fünig fünft fdjulbig, feinen ,; Datier eiitpfefceu, mär gemefen: 9tattenberg unb ©uefftain, bebe im 3() 3niital' gelegen, .titspüdjel int Sirg" 1 , SRcunbttrg am Sun", ben 9täneribel", SBilben'egf mit bem 9ftännfce, baS 9?eun = bang an ber Sfjatnam 1 ', ©djmi&en baS fdjlos, 2Bciffen = tjorifi. ®ie Subett 31t Megengpurg unb bie graffdjaft Sird) = _berg unb melcfje r ftuef berfefci ober Derfümert mag, muefft Ijcrfcog a5 3llbred)t fret) madben Don ben Simbtleüten unb Senen, bie gelt barauf betten, unb anbern Serfon ir mettigem, ben ber fünig gelt unb erung unb gnab 31t tljatn s fdjuef 1 . «■ gevädret S L. b angeunder S, äugender L. ° Kegiernnder L. '' geordnet L. e dann S. r vernnufft L. 'S dreu L. h körnen L. •10' so SL. k seinem L. I Yntal S. '» Kützpiehl im Bürg L. n Vn S. 0 Raneridel L. v Thuenaw L. 1 weissenhoren L. r weliche L. » zuthun L. 1 Vgl. hfexu die Aufxählung bei Kölner, Ephemerides, Oefele, Rer. Boic. 8er. IL 400 \ — 268 — 452. [S. 345. L. 200".] ©3 fönten aud) nad) f)er(3og 9(lbredjt§ Xobt für bie Sfteigenten ;l ober bormünbcr Dil fetner gelaffner b Statt, Slmtleiit unb ßanbtleüt gu fambt etlichen Dil geften, bie mainten, ft) fetten Dil ucrbtent unb fjerfcog 9Hbred)t I)ct in Dil geljaiffen. 2Ba§ nit mar; warbt flroff 0 untren) gefpilt unb 5 gieng günftletn§ ^ue. 3Jfan gab etlichen groffe ßeibgebing unb 3aib unb fjerlidjaft unb etlichen 8d)loffcr, ba^ Ijerfcog 91 Ibrec^t nit getl)an l)et, nodj fd)itlbig mär' 1 gemefeu, mo er gelebt (jet. Slber bcr Slbl fdjfdtct fid) bei jcit barcin, ba§ fi) maifter unb Sieitf) inurn", unb ba§ ba§ ©pil in irer l)anbt toär mit berfcog 2Btl* 10 I) a I m ^ fdjaben unb tnercflicfyem 9?ad)tail, bamit er nit j$u 9tcid) nmrb; unb ma3 bie mainumb, ba§ nit tjeber für in follt, bamit bcr gmalt unb ba£ Sßrocurieren f unb Slu^ung in irer gtoalt belib -. Unb meiere 11 ffiäbt ober funber biener be§ 9Jti§fatIen [)et, mueft fdjtoeigen. li} 453. [S. 346. L. 200"] ®8 fant aud) mer Don bem ßanbt, ba$ in bem fprudj ober pljrid)t l)crt$og ffluepredjt^ 1 Der* laffen finben gegeben toarb unb ^erfcog ftribrid), fjerfcog 3htc^ predjtä' brueber, al§ Sormunb empfteng, uämlid) Saubtnfl, ©unbolfing, ,§od)ftetten mit fambt ^aimingen k unb 20 Xattenljaufen, SDtanljaim, Sfteunburg, öilbpolbftaiu ', ©atbegf, ©tauffen unb $urdl)agl , Meider^of fen, 2lller§perg m , ©rat§padj\ Konftain, ßaber, &ail3pcrg , Sßernftatn, ^engerapera, ©gf°, Sßetbeu, $tIterSperQ, ' 9t annfeig, 2) ief f enftain, mit fambt ir* jebeä l)erfd)eften unb 25 5itegel)'örn, unb barfeue ift in geben Don bem alten l)erj3og SSÜbredjtS ßanbt, fo Dor fjerfcog 9tlbred)t§ gemefeu ift, im fprud) begriffen, auf bem üftorgtett^ gelegen, ßengfelb, tfallmünf f, <5d)mib* ntüln, • (> wuren L. ' Procoriern & g blyb S. h weliche L. » Rue-40 brechts S, Kuedtprechts L. *■ Raymingen *S\ 1 Hylpoldstain S, m Albersperg L. u (Iranispach L. ° Egg L. p irer 8 % Ir L. m Norikaw L. r yglichs S, Jedliehs L. « seiner L. t komen />. " Wirtniberg L v Thuenaw L. w Nüernberg *S T , Nürmberg L. 1 Vgl. Kölner, Oeiele II, 48 S - 34 >34. und Zwaibruckhn, sein vetter, und der Marggraf Carl von Baden, und zugen hertzog Friderich in das Landt, in Maynung, In auszu- dringen. Und als er das Innen wardt, zoch er Inen mit ainem volekh entgegen. Und als er mit Bischof Diettrich von Mentz zu friden 40 kham, bewarb sich Graf Ulrich von Wiorttenberg und Marggraf Matth. 42.1 Carl von Paden vorgemelt und sein brueder, der Bischof Jörg 4 von Metz auch der bischof von Speyr, und zugen mit höres Crafft 1 Dies nach Aventin V, 498,30. 2 Handschrift: 1370. 45 3 Der Schreiber fuhr aus Versehen weiter mit ainer zeit, strich es aber wieder aus, da der Rest von No. 265 mit 266 bereits nach No. 256 erzählt worden war. 1 nach Behaim, Quellen u. Frört. III, 1013 : mit sym bruder bischoff von Metz. 1025 : bischoff Jörgen von Metz. Aventin (Werke V, 600,4) 50 schreibt irrtümlich: sein brueder Jacob bischof zu Metz. Qucllon und Erörterungen N. F. III. ±0 — 274 für Haidelshaym und vermainten, Pfaltzgraf Friderich were nit im Landt. Und zugen herab bis gen Haidlberg nach irera willen zu herschen. Aber hertzog Friderich saumbt sich nit und rit auch persönlich (doch haymlich) gen Haidelshaym. Da warden in drcyen tagen vil Scharmützel gehalten. Darnach prachen die vier Fürsten in ° irem leger auf und zugen herab mit dausent wolgerüssten phärtten und mit vil zu Fuess und fiengen uinb Haidlberg an zu prennen und die Frucht auf dem veldt zu verwüessten. Aber Pfaltzgraf Friderich feyret nit. Er hett 700 Pfärth und über das pracht zu im der Bischof von Mentz 300 Pfärth; die hicltn haimlich auf die veindt an ainem 10 Orth, da sy im nit entweichen mochten, nit weith von Seckhenha y m, am Fronnholz. Und da es nun zeit wardt, sprengt er herfür und griff seine veindt im weiden veldt an und warf ernider Graf Ulrich von Wierttenberg, Marggraf Carl von Baden und seinen bruedern Jörgen von Metz mit 500 Grafen, Ritter, Herrn und knechten. Und 1^. 1462 (30. Jwü) wur den mer dann 300 flüchtig. Das geschah am vierten tag nach l St. Ulrichs tag Anno etc. 1462 jar. Matth. 44,23. Und zu letzt wardt der Bischof von Metz wider ausgelassen und geschetzt umb 45000 gülden und Margraf Carl von Paden umb hundert dausent gülden. Daran gab er sein halben tail an der Graf- schaft Spanheym und Besyckhen, auch Pynhaym, das Stettlein und schloss, doch das er dise fleckhen alle wider lesen mecht. Und machet Pfortzen zum Lehen. Matth 44,31. 30. Er und sein Kitterschaft sein der Pfaltz desmals verpunden worden. Er gab auch aus den hennden alles Recht, so er zu Haydelshaym 25 und Eppingen, auch was er zwischen Seltz und Germershaym zu jagen und zu vischen im Rhein hett. Matth. 44,38. Graf Ulrich von Wirttenberg wardt auch umb hundert dausent gülden geschetzt und soll Stuetgarth zu ainem Lehen nemen und empfahen von der Pfaltz und nit aufsagen, weder er,30 noch seine Erben, sy geben dann 30000 gülden. Und solt alle Clainat und khlainats werdt, die sein fraw aus dem schloss Haidlberg gefüerth het, wider gen Haidlberg antwortn. Aber der Bischof von Speyr gab Rottenburg auf dem Prurein 2 und Wersau, auch den Hochwildpan auf dem Lossart ^P für sein schetzung. Doch ist Jiottenburg in nachvolgenden Matth 55o den pawmen werfen 126,27. ab p rechen stv. ?lbbrud) tun, jdjnbiflcit 34,7. 168,17. die prugken oo abbrechen 147,6. abpruch stm. Slbbrurf), 83ecin- träd)tigung f 240,29. « thain t 259',33. aber adv. loteber 11,27. 19,13. 25,17. aber 4,14 etc. abornöten swv. abnötigen 94,31. 96,10. aberobern swv. t 242,26. abesen stn. [= abwesen] ?lb= luefenheit f 225,27. abvor tilgen swv. bertiigen 5,8 bgl. abtilgen. a bgangk stm. Xob 195,11. ©djnbett, äÜinberroert f 258,11. etlich merklich abgeng in seinem haupt uer= fdjiebcne aufjaflenbc fanget, @5e= brechen im ffiobfc 202,29. tödlicher o= t 240,34. abgeen stv. fterben 9,12. <>o mit tod 136,34. 166,27. abgewinnen stv. "j* 240,16. f 256,14. abgebune schlos oh- gewonnene ©. + 229,25. abgötterey stf. 21,26. 123,22. abhold adj. f 243,30. ablain swv. ablehnen [oicffeidjt ntit mhb. abelän, imchlaffen, oermifdjt] t 257,6. ablas stm. Stblafj, SSerjeibung 49,25. 115,17. abmalen swv. porträtieren 86,31. abreden swv. uerabreben, aitä« inadjen 9,3. 87,14. abschaiden stv. febetbeu t 244,18. fterben f 239,6. abschid stm, 8C6mad)«ng, S3efd)iuf( bei einet Sagung f 244,33. absitzen stv. abfteigen, sitzt ab von dem wagen 88,27. abslahcn stv. nieberjcbtagcii, töten 144,15. abfdjtageu, gitrücfmeifcn t 220,6. f 246,2. abstan stv. mit Oen. abjteben bon 30,12. 62,32. abtreten f 223,12. 280 abstellen swv. den krieg ^ ein fteflen 103,20. die were des zuegangs cvd bic SBcrtjmbcrung ber SBer^ proDiantierung cinfteüen f 246,5. ab s t i n e n z stf. (Sntljaltfamfeit 77,5. a b t go 11 stm. Abgott 42,20. abgötter 117,19. abthain an. v. abtun, ablegen t 224 22. t 229,23. abtilgen swv. Dertilgen 5,17. abvertilgen 5,8. 108,31. abtissin stf. 2Icbtijfin 254,28. abtragen stv. unter jrfjlagen, (Snt^ loenbungen mad)en f 211,13. abtreiben stv. toegtreibeu, junt Vbm a^iugen t 241,9 f 245,6. abtreten stv. ( }urürfn)cid)en, Don etto. abfteljen t 225,29. mit Gen. der S. etro. abtreten, der under- pfant co f 257,20. abweisen stv. äurüchoetfen, ben $Bünfd)en ntdjt nndjlommcn, ab- wisen f 239,41. abwerfen stv. abbredjen, abbringen, gur (Empörung bringen 188,35. ab= fejjen 204,24. dieprugken oo 199,14. jdn. cy> von seinem willen itjn Don jetnem $orfafce abbringen 38,27. sich ^> gegen dem kaiser fiel) empören gegen ben ft. 52,7. sich abgewerfen von fid) toäjagen, empören 107,21. abziehen stv. sich <^> bie Stoffen nteberlegen 182,21. adel stm. der merer oo ber tjötjere ?(. f 243,30. t 258,20. der mynner cvd ber niebrtgere 8.1258,21.25. der höcher oo f 259,29. achsel stf. (Bct)ulter 104,9. 122,25. acht stf. $3ead)tung es ist oo ir zal man aaltet auf ifyrc Q. 81,36. es was ausz der oo man jaulte fie uid)t meljr 100,25. aus der oo der zal 110,31. acht stf. $td)t, in die künigklich po künden 106,18. in c*b und aber c^ erklären f 227,3. acht stf. 9ledjtung, Verfolgung 17,17. 20.30. ain oo über die kristen- hait machen, schaffen, widerriefen 17,17. 18,5. 21,25. in die *a verkünden 161,18. achten swv. auf etm. acl)t geben, fid) etto. batauä machen, e§ ungern fetjen t 260,6. acht er stm. Verfolger, geinb f 244,42. adelar stm. *2lbler 215,8. fern swv. nriebcrljolcn, auf etiüaS ^urücffommcn 36,25. 83,7. id stm. (£tb, starck oo gewaltige, furchtbare Gtbe 88,30. 119,16, bei ir oo 96,18. idens^. ©djuncgcrfolnt f 221,2. 7. igen stn. (Eigentum, ©tgcubefijj, ledig zu oo geben frei 31t eigen g. 38,33. ignen swv* ^u eigen befummelt 152,5. igenschaft stf. £>errjd)aft 6,14.21. 13,31. igen t lieh adv. auSbrücfltdj, be^ ftimmt 95,11.27. in pron. num. ains cine§ ©ttttteS, 00 werden überetnfommen 8,21. cv> sein t 220,2. indlif adj.num. elf 19,17. 120,33. aindlef 120,20. aindlife f 266,25. inen swv. sich 00 übereinftimmen 4,9. in v alt ig adj. einfad), tunftlo$ 214,33. ainfältig ol)ne 9lrgiuof)u 87,32. in fältigklicha^. 59,13.214,12. införmlich adv. übereinftimmenb 129,29. in ich xahlpron. irgenb ein, anriehen weis irgenbioic 27,9. 38.24. aini- cherlay mär irgenb toeldje Ü)tad)rtd)t 61,5. 21 1,18. 85,12. ainicherlai bei- stands irgenb cincWrt Don ©. 120,24. in ig adj. einzig, allein 59,3. 81,13. i nigumb stf. Wbmadjung f 227,17. intzing adj. Derehtgelt * 12,10. 199,5. aintzig f 243,18. i sehen sivv. Derlangeu 175,15. islich adj. furcl)tbar, gräulid) 11,15. 75,18. Ida adv. aUba f 229,18. Ifantz stm. (2>d)altl)cit, betrug, 00 machen f 260,9. 11 adj. all, gan^ in allem Germania 16,7.8. alles Gallia 34,31. alles her ba% gau^c ,§cer 37,20. nach allem seinem begeren, gan^ nad) j. $3. 86,28. die vor alle zu Vering für gieng lueldje Dotier in ifyrem ganzen ^ugc [ben OTmitf)- l)of ntcf)t berührte fonbern] Dor göfjring burd)gtng 1 17,3. aller ding gan^, t>urcl)au3 173,20. 00 adv. gau^ * 12,16. 37,32. mit all gein,^ lid) 104,9. Hain adj. 87,3. 00 adv. einzig, nur 63,35 nicht zu var, allain nid)t Jurtt 9?ad)teil, nur 51,11. an 00 nur 173,20; fonbern f 244,25. 281 aller Verstärkung beim Hivperl.: allererst adv. crff jcjjt 34,13 zu (in) dem cv> pesten auf's allcrbeftc 86,20. 87,20. nach dem « haim- lichisten auf's gcfjcimftc 86,33. ~ dickest 88,24. volk, als ir ~ maiat gehaben miigt jo Diel aI8 möglfdj 119,6. allerrnenigklich pron. jcber mann 10,7. 106,17. 132,6. alle s (alls, als) adv. gänjlid), immer« fort, 8,16. 30,16. 100,23. 106,11. 118,17. 161,12. 193,36. ett c-o 191,28. almuesen stn. SUmojen das iv nemen 115,21.25. als adv. fo 8,14 118,25. ev> vil, das 174,6. cvj jo, nämlid) 10,16. 199,11. [tigl. alles], oo conj. luie 6,14 8,4. 15.11,31.13,14. 15,24,52,1.174,12. alS ob, »utc wenn * 84,26. cv> pald jobalb 45,15. als wie luie 152,27. 171,1. alä 7,6. 10. 27. je. mit relativer Kraft: an dem tag, oo ba 28,31. nach dem, oo nadjbem 52,2. under der red, c>o ich euch hab gesagt 105,10. der endt, oo ba, wo 168,15. zwischen [ben orten], c^ietzMünchenstat 134,23. also adv. jo 21,21. 53,3. alls gar = ~ gar jo fcfir * 57,8. tv gar 107,23. alten swv. alt luerben 65,30. alter stn., oou oo her 0. allerg fjet -j- 228,19. vor guetem c^> bor gehörig langer ftett f 228,21. altar stm. hocher oo ßodjattar 109,4. 113,20. alweg adv. jebeSmal, immer 21,21. 64,9. 101,5. albeg f 209,8. albegen f 224,39. amacht stf. ©djnriirfjc, ßfnnuadjt 123,3. ambt stn. 2lmt, einem Slmtmnnn untergebener SSegirl f 267,20. pl. ambt f 232,19. die ~ besetzen t 237,7. amorschaft stf. gejd)led)t(id)cr SiebeSberfefjr 165,3 an praep. mit Dat. 12,23. c-o der flucht auf ber g. 34,27. c«o ctw- sterben 41,17. oo stund jojort 43,18. 45,16. Martinus der erst am namen 44,5. r>o der nie sein, ruben, jd)Iafeu 63,30. ausgeen oo ausgeben, cnbeu mit 64,33. oo der erden liegen auf ber CS. 1. 104,10. co mit Acc. 12,22. 43,23. oo das gejaid reiten 49,3. hilf geren c«o l'ippinum 67,8. gegen 34,15, 21. 71,2. oo seins le'ibs stat anftatt (eines SeibeS 75,17. sich verlassen <^> (auf) 167,10. es was an dem eS Ijattc bamit (eine Sliicbtigfeit t 260,1. — an (otmc) j. unter ane. anpieten stv. mit Acc. d. Fers. einem anbietet!, das pot auch in der künig an 182,4. ander adj. anbei, ^lucit 13,36. 17,2. 18,28. andern gefjler beS Originals ftatt ander * 12,21. ain oo ein Wnberer 140,1, 159,24, ander halb adj. num. onberttjalb 34,25. 75,6. 110,7. anders adv. auf anberc SSeijc 43,12. 49,7. ander w a i t adv. jum jtueitenmal, abermals 15,8.53,26.97,31,158,21. und lieh adj. älnilid) f 263,40. ändt sie f. fönte f 231,5. andten swv. Jemen $001 auSlafjeu, alniben, rädjen, + 244,38. ane, an adv. ohne, nit oo sein nid)t ofine [©runb] fein f 228,15. cvj praep. mit Acc. 5,15. 25,25. c^> alls mittel oljne itgenbiueldje SBefdjränhmg 8,18. 53,9. oo massen majjloS * 12,23. 33,19. 151,27. oo alls verziehen unbcrjüglid) 60,16. 61,10. oo zweifei 59,8. <^> was sich im widersatzt mit 9{uSuafjme uon bem [ben Seilten], loaS fid) ifjtn loieberfejjtc 212,1. t^> allain nur 173,20. oo das, conj. oljnc bafj, aufjer bafj, meint nid)t, <^ das es sich in die weit und leng wurd ziehen nienn eS nid)t ju lueith'iufig märe 52,15. 149,39. oo ob conj. auficr loeuu 61,17. aneinander = einander 71,8. die fürsten gaben oj den kus 188,22. anentzünden swv. entjünbcit 53,7. anvallen stv. einfallen, fid) ein- fieffen ain grosser nebel viel an * 56,27. f 243,15. mit stürm cv> beftüriuen 71,12. mit Acc. d. Pers. : das in müeterlich mit erb angefallen was boS itjm mütterlicher: jettS bitrd) ©rbfehaft angefallen mar 147,1. anfechten stv. beunruhigen, reiben 4,3. 114,6. anfechtung stf. SJcmtruBiqung, Sfowig 43.3. 63,2. angeen stv. anfangen, angeender Eeigierer + 259,7. f 267,11. — 282 angeheng adj. anfjänglid) 49,15. angenem adj. angenehm 26,2. angesicht stn. * 99,16. 116,14. 119,29. oj stf. 99,18. 2)a§ folgenbe Die ift alfo !ciu ©djreibfefjlcr. angesigen swv. mit Dat. Befielen 19,5. 28,3. 132,39. angewinnen stv. mit Dat. d. Pers. u. Acc. d. S. 204,34. 205,35. angieng stm. Vlnfang f 256,15. angnate swm. Wgnate, burd) (auter etjeltcrje Beugungen unb lauter £vtann$ßerfonen uon bcmfelben ©tammuater fommenber SScnuanbtcr (röm. Werbt: Gaj. Inst. 1,156; 3,10). t 235,16. f 237,30. angst stf. in grossen angstenl74,34. anhaim adv. bafjeim 60,15. an- hairab nad) £mujc f 222,24. + 226,3. anhang stm. ^Begleiter, ^artci^ (länger, pl. anheng f 237,3. anhangen stv. (praes. stv.) anhangende miterb anfyaftenbc, mit ber (h'bfdjaft äujammengerjcube ©tücfe 186,19. anhangend an- fjaltenb, bauernb 205,16. uncrtcbiqt f 261,4. anheben, anhaben stv. a\u fangen 23,17. 24,19. 30,18. axu galten, brängen, er hueb ir dester mer an er brängte fte bcfto meljr 94,20. oo an beginnen mit 22,31. 95,2. oo zu sagen 62,8. 110,23. anheng adj. ant)äug(id) f 260,18. anhengen swv. anhängen f 244,15. anh englich adj. anl)äng(id), oo bei etw. 4,29. anhengig adj. §nr Seite fteljenb, für jemanben* gartet ergreifenb + 238,17. f 239,24. anherr swm. SUndjcrr, ©ro&uater 17,12. 76,6. ©djroiegerDater 132,33. anhetzen swv. f 212,17. ankeren swv. auroenben vleiss, bete <^> SJcütje, Ritten amuenben 28,29. die man nie kundt c^j angreifen, faffen tonnte 182,15. ankumen stv. anfommen, befallen, in kam ain sucht an ttjn fiel eine tirantyeit an 129,14. 162,35. an lauf stm. fjciuftger Söcfud) um irgenb melier anliegen luiften t 261,35. anlaufen stv. angreifen 49,6.150,18. anlegen swv. an^ietjen 127,25. anligen stv. am ^er^eu liegen, be^ fümmern, rat ze nemen meiner anligenden not 61,9. an nemen stv. gefäneklich oo gefangen neljinen t 225,22. oo al$ £>erm anerfennen f 232,35. sich oo mit Gen. d. S. 203,1. sich oo umb fid) befaffen, cinlaffen mit 185,6. t 225,24. anrichten sivv. aufteilen, einrichten 89,30. 122,38. sovil unrats eva jo tucl UnrulK ftiften 105,11. 175,32. sich cv3 fid) anlaffen 204,28. anrüeffen swv. anrufen 4,15. 69,13. 89,11. ansprach stf. Wntyrud) f 237,14. ansehen stv. anfcljen, berüdfid)ttgen 62,17. 71,5. 132,2. ans lag stm. Wnfdjtag, fing au§^ gefonnener s $tan 199,8. pl. anslcg 119,13. 39. 120,12. an s 1 egig adj. anjd)tägig, erfinbertfd) 20,8. gross cv^ fe^r reid) an &\\U untrfen 34,8. anstandt stm. SSaffcnftittfraub, triebe, ainen fridlichen c^ f 245,24. 30. ansteen stv. unerlebigt, unent^ (Rieben fein 201,28. anstellen swv. einrichten, anorbnen alle ding wol <^ * 58,13. den krieg c^ einftellen 182,1. anstossen stv. befallen 73,12. an streiten stv. angreifen 104,12. an 11 as stm. Wblaft 165,40. f 262,8. antragen stv. an fid) tragen * 142,22. antwurt stf. Wnüoort 30,9. 168.8. des <^ geben barauf antworten 132,33. 214,32. der geleichen oo ©etoätyrung Don berartigem 165,5. des oohaben bejahenbc K. I). 196,19. antwurten sivv. antworten, über^ antworten 137,30. 37. cv? in sein gewalt 37,9. 39,1. mit Gen. der Sacke : des antwurt der man barauf antwortete ber W. 44,2.102.9. ein- t 255,36. ver- 59,18. über-. anzaige stf. Sinnige 95,26. arbait 5//. Wnftrcnguug 10,19. Arbeit 90,32. arbaiten swv* fid) anftrengen 64,23 die mit geschütz hart cv^ bebrängeu f 241,8. argk adj. arg, 00 zu übel machen 23öfe§ ( yt SBöfem fügen 189,27. argkwan stm. 168,33. ^> haben zu Slrgwofyn f)egeu gegen 167,34. arckwenig adj] oerbächtiq 119,32. 192,17. ärmklich adv. [mhd. armeclichej ärmlid) 15,3. — 283 — art stf. ©egenb 8,2. 19,6. 24,15. 31,6. 49,4. 51,19. art stf. 9lrt, §erfunft 9,19. 92,8. 94,11. 17. fio|ie $crtunft 168,11. 170,31. artzet stm. Stet 158,18. pl. ärtzt 170,43. a s p e c t stm. Stellung ber Planeten = anschawen der planeten 94,37. astrologus 93,15. astronomia 93,15. * 141,36. auctor: warlich auctorem finden in juucrlöffigcv 33Jcife einen ©e= lucibrämann f. 146,2. auf adv. auf, fjiuauf; oo pis neben Kaufring f 227,7. praep. mit Acc. oder Dat. auf, gegen, und); äiucdbeftimmenb: cvj seinen schaden ju (einem ©djnbeu 38,24. er fiiert die Ungern c-o die Bömer 52,4. oo das bciniuf Ijin, ju bicfem $itiecfc 64,2. sich üeben c-o streit 67,10. 98,21. c^ die gnad Gottes auf bic ©iinbc Ö). lfm, fid) barauf flnjjenb 71,2. ains frids cxj vier- zehen tag geren 80,10. m ir kostung auf itjre JToftcn 80,19. sorg haben oo SBeforgniS Ijnben lücgeu 81,4. ~ die selben nacht bieje 9?ad)t * 84,13. 95,28. vorcht c-o die wilden tior 90,26. ain herfart machen cvj einen $ricg§= äug m. gegen 131,13. eo 18000man stark biä auf -|- 227,5. aufs under- tänigs f 22 9,4. oo Straubing nacf) 6t. f 245,9. aufpiiren swv. aufbahren 49,25. aufpringen stv. }ufammeit6ringen 53,15. 69,6. 80,7. aufgeben stv. mit Acc. d. Sache und Dat. d. Person übergeben, abtreten Part, aufgeben 22,2. mein swert cv> 137,29. aufgepieten stv. dem reich oo ju ben SSaffcn rufen f 226,35. aufgebinen stv. aufbringen, öffnen Wunen, das Thor eo f 263,18. aufhalten stv. im sein veindt in seinem landt oo Uutericljlupf geben 204,9. aufbeben stv. in bie §öl)c fjeben, bom S3oben anfielen 104,11. 163,26. mit Dat. d. Pers. ftdj über jein. aufhalten, it)m ettuaä uorrttefen t 258,26. aufhebung stf. JBorljalten eiucS Sef)(er§, bewaffnetes einfdjreitcn t 221,17. ~ und has f 244,4. aufmachen swv. zieh zu veld ~ in ben ßYmvpf gefjen 101,9. aufmalen swv. abbilben, f amtieren t 244,14. aufmerker stm. Slufbaffev, U ritifer, 4,10. 22,25. aufnemen stv. iuad)fcn, cv> an herschaft mod)tig werben 20,19. etw. undancknämlich r-o unbant= bar entgegennefnnen 75,5. willigk- lich cvj gern annehmen 138,10. 191,6. 34,38. zu var oo at§ ®t-- jätjrbung bctradjteu 117,39. aufricht stf. 9lufrid)tung, gehöriger $uftanb, mo nidjtS barnieberli'egt t 259,25. aufrichten swv. aufttdjten, £)ers fteKen; Altach, das die graven wider aufrichten, 31., baä bic @. luieber erridjteten 48,24. 156,13. den gelauben Christi c-o ba§ (Sjjrtftenrum einführen 51,21. ab- götterey c-o 84,25. also rieht er auf Compostel in Orbnung bringen, bon ber llnterbrücfung befu'ien 114,26. ~ feftfefeen 177,9. brief cv3 berfaffen 198,28. zu stiindten cvj ju rcdjtägültigem ©eftefien be= urfunben f 231,10. sich oo f. auf= ntadjen 199,10. ?aufrihen oder -rehen swv. (mhd. rigen entgegeuftreben) sunder als ~ ofjnc alle [Sutbung Don] SSiberrebe? f 212,22. a u f ru e r stf. Sriegäuntren 126,15. aufsetzen swv. ein ©ebot erlaffcn, uorfdjreibcu 18,10. 134,19. die kaiserlichen krön c-o auffegen 113,21. aufsitzen stv. ju 5)3fcrbe fteigcu 104,11. 173,2. aufstecken sw. burd) ©infteden aufrid)tcn, da stackt man ainen puntschuech auf ba fteKte man eine ©tauge mit einem S3unbfd)ufj auf 133,18. aufstos stm. 3ufammenfiofi, (Streit, t 238,32. aufstossen stv. umftofjcn, sein richtnüfs cv> feine 58ertragäbf(id)teu Derlcl«n f 225,1. a u f t r e t e n stv. binaufgeljen -j- 242,25. auf tuen an. v. auftun, auflöfcn, offen und aufgetans har 127,26. auf werfen stv. aufwerten 139,31. ergeben, die äugen c-o 90,27. sich oo fid) ergeben, empören 69,4. fidj jum £>errjd)er madjen 133,37. sich — 284 zu vill cx3 fid) ^u nie! fjerauS« nehmen, anmaficn f 224,37. äuge stn. Vhtge. under äugen \\\% ©eft 47,26. auslassen stv. freitaffen 173,6. ausrewten swv. reinigen, au3= rotten, die länder c^ von den Gotten reinigen pon ben ©. 66,12. sy und das land oo 111,23. — oo üertilgcn 126,22. das closter was ganz ausgerewtt 156,13. ausrichten swv. des notturft und täglich händel r>o be§ [be= treffenben £)rte§] Scbürfnifjc unb t. £• in Orbnung bringen f 237,7. äu ftaube bringen f 239,39. auszrichtig adj. mit Gen. co guets gerichts 58cfd)ctb luiffcub in guter Mcd)tfprcd)img 210,32. ausriebtung stf. <^> thuen 93c äal)lung [elften 203,38. aussenus stm. s ilu3jd)u% Äomitc f 232,37. t 235,11. aussen adv. brausen f 244,44. ausser praep. au|cr <^) väneknüss auä ber ®efangenjd)aft 37,7. auszvallen stv. c^> über die raaur ftd) über bic Stabtmauer f)inunter= raffen 210,21. ausserhalb praep. mit Gen. attfjcr, vil co der vändlfüerer f 232,6. austrag stm. volkumen co enb= gültige (Sntjdjcibung 160,20. ausweisen swv. bartun 42,22. aus Weisung stf. Semei§, QeugniÖ 44,4. auszug stm. Söiberrebe, 2lu8ffud)t, pl. auszüg t 256,5. f 257,14. awentewr stf. interefjanteä (£r= lebntö, Söagnte 133,10. pachen stv. baden, puechen 162,30. packen straich stm. 205,31. packt stm. ^Ibmadjung f 256,16. p a v e b e swf. = setztar tsche f 241,34. paid, paide pron. num. beibe 7,31. 33. 9,2. 5. ped t 223,1. pede Schlösser f 224,4. f 231,14. f232, 29.1240,5. 7. 32.34. f 245,23. f 246, 6. 8. f 255,27. 31. ^o partheyen f 237,12.12 10,35. f 241,2. f 246,1. t 256,20. f 265,26. f 267,29. paysz stf. galfenjagb, valeken co t 209,7. palas, palast stmn. ^ataft 17,22. ©emad) 60,7. in den co 65,28. auf das co 150,16. pl. palest 92,4. palacy 188,30. pan stm. Samt, zu oo tuen 134,17. pan stf. Safm, XurnierDta^ f 262,34. panier stn. galjue 64,6. 120,36. 133,23. panierfüerer stm. Sannerben: 69,17. parfuesse swm. Sarfüftermönd) 174,25. pannen stv. mit beut Samt belegen, pien 154,8. 174,18. ver-. parthey stf. $artei, Seite 34,22. auf paiden partheien 79,12. zu paiden p. auf beibeu Seiten 111,27. partheys adj. parteiijd) f 240,3. partheysch f 244,27. pas adj. gut, iuol)l 26,5. beffer 99,13. dester <^ befto beffer 63,32. 102,5. ye pas immer mefyr 199,16. pesser 101,5. an dem pesten am befteu 26,15. pastei f. Saftet f 242,33. patriarchentumb stn. 114,27. pausen swv. = pauschen unter« |d)lagen f 244,21. paw stm. Sauen, Sebaucu, SSoijnung, 7,23. 30,21. pawen stswv. bauen 48,2. 68,6. pawt 24,4. pawet 29,22. gepawen 24,5. 31,10. 65,10. 107,31. vollen oo fertig b. 148,28. peck stn. Secfen, (Sdjalc, zwai glü- ende co ^tuei Secfen mit glitt)cnbeit Stoßen 108,11. bedenken sivv., und die fürsten von Pairn iren nachköuien derselben namen pillich bedächten unb [mürbe gejagt] bte dürften u. S. füllten für it)rc 9iarf)lommen bereu Tanten mit »iect)t in ber Erinner* ung behalten f 229,32. 285 — beduncken swv. bunten, nach seinem guet ~ 87,22. 131 ,4. do bcdiiucht es all herren guet 120,15. bevelch, bevelh stm. Söefcfjt 86,11. bevelhen stv. anbefefjlen, übergeben 61,23. 86,20. ich bevilch 61,33. du bevilchst 87,32. bevalch 14,17. bevalh 76,25. Gonj. empfulch 174, 9. bevalhen 90,9. Conj. entpful- hen 170,11. bevolhen 52,13. be- volchen 86,9. im in sein huet oo feiner DMjut empfehlen 52,13. 71,3. das künigkreieh einem fürsten oo 79,5. 145,14. c>o auf sein trew 95,18. 31. als ir bevolhen was 152,20. eilt-. befinden stv. [jerauSfinben, merien, erfahren 38,19. 87,12. 190,20. befrömbden swv. befremben, mich befrömbd ain wunderlich ding 94,34. des der kaiseretwas befrömbt weswegen fiel) ber ffi. fouberbar be= riitirl geigte 149,4. begeben stv. sich po zu dem stand! der hl. ee 86,2. sich zu eilender flucht co 104,13. sich in den orden S. B. po 107,29. sich po diss lebens fidj cntfdjiagen 131,32. nach dem begab sich, dass fiel) ereignen 204,35. begeen stv. begeben, heget kain gäche räch 89,2. grosse manhait <^> g. Stnpferfcit bciucijen 145,24. begegnen swv. begegnen 29,13. begegnete 6,9. pegegent * 12,26 (tjicr fdjeint eo 141,28. begreifen stv. erfaffen 45,9. 116,27. überfallen 93,10. jitfammenfaffen * 142,11. behaben stv. behalten 156,22. das veld, die walstatt oo ftcgeu 8,1. *57, 15. 126,26. alle herschaft c-o 10, 18. den namen <^o 23,6. 48,8. den sig oo 64,14. paid namen alle zeit oo 66,2. zwai slahen cv in jwei Stampfen fiegen 181,5. behaglich adv. gufagenb, angeneljm 26,15. 31,8. behalten stv. jufajnmenfjalten, feft» galten, aufbewahren, die gepot Götz oo 42,27. bei dem leben oo 45,11. 81,20. der sig von Got ist dir behalten ber Sieg tft Don ©Ott btr aufbewahrt 81,7. sich c\j fid) inucr= tjalb bei ©renjen [jalten 31,6. verholen oo gefjeim l)alleu 94,30. behalten sin. SBenetjmeit, 58er(ja(ten 5,14. (Sgl. sich behalten fid) 6e= ncfjmen, fid) aufführen Walter v. d.'V. 102,36.) behawsen swv. wofjncn 84,29. be- hawset adj. pari, ()öu3Iid) nieber= gelaffcn, beheimatet 51,3. behawsung stf. 23of)uung, Sdjlofj 65,8. beheiradt adj. pari, uerljeiratet 230,22. behelfen stv. (jelfen, notbütftige jpüfe uerfdjaffen 173,21. wo sich ieder wesst zu oo mo immer ein jeber fid) ju retten mußte 110,33. 115,38. sich po vor dem kaiser bem Staifer gegenüber einen $u= f(ud)tSort ouifudjen 117,21. sieh po mit der flucht 145,3. pehendt adj. gcfdjicft, bcfjenb, fchitefl * 142,1. pehende potschaft 144,12. 145,4. oo pferd 150,25. beherren siov. mit einem ,§errn »erfetjen t 237,9. beherten swv. erfjärten, fidjern, be= baupten, die herschaft oo 77,22. das wal oo ba§ gelb behaupten 104,19. bei praep. mit Dat. bei 16,3. 25,18. mit £>ilfe uon, »ermittelft, burd) 16,10. 23,24. 115,24. Judit, die c^j und von im gepar drei sün 286 — in feiner ©cmeinfdjaft unb uon tfjm ftammenb * 58,1. 16,10. 23,24. 177,32. oo ainern vingerlein erkennen an einem 9ting 135,8. cvd dem engel gesant bind) bax ©. 110,24. da er alls sein volk oo verlos bei beut [SBerg] er ad f. $. uerlor 150,33. cv^ allen seinen veindten tro^ ber 3 a ^ bcv g. t 212,19. bevgesteen stv. beifterm 80,26. 110,15. peyleüfftig adv. c\a zbayen Jaren bei ^tuci Safjren, ungefaßt äroci % t 225,24. heiligen stn. »eifälaf 30,7. peinigen swv. [trafen 25,13. quälen 165,39. bei red stf. ^ebeubemerfung 29,2. peyspild stn. 33cifpiel, oo darab nemen f 229,33. peystand stm. TOtljüfe, mit seinem oo und dem seh. Bund mit feiner eigenen s Diit(jilfe unb ber= jenigen be§ fdjnmb. 93. f 244,23. beyzaichen stn. Symbol, 3öar- nung^eierjen 185,39. bekennen swv. befennen 115,15. ire lehen im od tfjre £. für itjm eigen erflären 131,28. 198,16. sich co gefielen 176,17. sich schuldig cv3 136,17 = sich der schuld oo 152,29. bekrönen swv. frönen 98,1. 105,7. b e k u m e n stv. — kumen; er bekam müeder zu ainem prunnen er !am mübe au einem SÖmnnen 47,25. = befommen 85,11. bekümern swv. in 9tot bringen, bebrängen, befd)äftigen, bekümert mit den Sachsen 80,21. beladen stv. belaben, bebrängen 33,3. 37,34. belaiten swv. leiten, ba§ 6td)er= IjeitSgelcite geben 90,28. belegen swv. belagern 180,26.188,4. belegern swv. belagern 177,14. 180,8. beleiben stv. bleiben 4,22. 31,2. conj. Praes. beleih 90,2. belaib 21,25. 24,11. plaib 45,17. t pelyb 200,17. Conj. belib 86,34. beliben 26,30. tod oo 60,11. bei leben oo 89,30. an dem reich cv> .ftaifer bleiben 159,18. es belaib aber also eä blieb beim alten 168,12. belonen swv. umb etw. mit Acc. der Pers. 37,11. 47,3. mit Dat. der Pers. ainem umb sölich tat o3 97,17. pen stf. Strafe 200,3. benannt part. adj. genannt, fcor- ertuäfjnt 8,2. benüegen swv. mit Acc. d. Pers. , Qen. d. Sache genügen 165,17. disen Hewnen benüegte wol sölichs gehaiss, tiefen §unnen befriebigte biefcä 58erfpredjen rooljl 37,13. des in nicht benüegt, morau er fid) nid)t genügen lieft 76,4.13. f 238,13. benüegen stn. SatiSfaf tion, (Genüge 93,8. per swm. 93är 18,8. berait adj. mit Qen. bereit 26,22. perpundt adv. (ital. per punto auf§ genauefte,) griinblid), iu§gefamt f 238,26. beraiten swv. bereit madjen 27,12. 107,1. bereden swv. mit Gen.d.S. über= reben, er wäre es beredt ba^u über- rebet 190,13. bericht stm. 3urcd)ttueifung, Stuf- tlärung 32,24, (Wad) BW stf. * 32,20.) 9ftid)tung, Sergleid) (con- cordia et pax) 188,32. berichten swv. mit Qen. d. S. äuredjtmeifen, unterrid)ten 211,27. f 258,11. der wirt es entlich be- richtt ber roirb fyiertn üoltftänbig äuredjtgenriefen 25,27. bericht ung stf. tfttd)tung, Ueber- cinlommen 173,12. pernfaher stm. SQarenfänger f 262, 20. berüefen sivv. berufen, aurüctrufen 18,2. 53,14. 86,17. an das reich evo 131,27. zu dem künigkreich oo 104,26. burd) Qxmi] an^eid)neu 113,22. sy berüeft in vor dem künig fic bejtdjttgte iljn üor b. $• 152,12. c\3 für ainen rauber einen Sfläuber Reiften 204,8. berüemen swv. rühmen 25,3. sich cv3 172,19. berüeren swv. fur§ cnuäljncn 50,9. 151,7. besamlen swv. uerfammeln 114,15. besamnen swv. uerfammeln 111,21. beschaffen stv. erjdjaffen 53,25. beschechen stv. gefdjcfjeu 37,38. 101,18. beschicht 28,17. beschach 28,31, beschehen 54,4. beschechne ding 62,9. zu laid od ein Setb g. 96,20. in beschach zu vechten iljncn mürbe bie Aufgabe ju teil ju f. 100,4. geschechen f 227,22. — 287 — beschettigen sivv. fdjäbigen 1227,10. bcscheding [en] f 239,26. beschedigen f 240,26. peschediger stm. Urheber bei ©rijäbigungen * 56,12. beschicken swv. Ijerberufen 109,31. beschütz stm. ©djujj 71,4. oo pitten um @d). 6. 170,18. bese tzen swv. bcfe^en, fd)ü|jeit 34,1. Brau, besatzt 8,4. 111,3. 113,9. 123,22. 29. besetzt 15,12. 39,9. 112,16. und mit Beigenten besetzt [erg. das landj f 267,14. besingen stv. mit Acc. d. Pers. für einen SJerfiorbenen bie Xoteu; meffe fingen 135,32. 166,13. b e s i tzen stv. belagern 16,21. 185,15. befiften 35,13. * 58,9. gewaltigk- lich co 132,31. gantz frey oo ganj otjne ©rfjnncrigfcit im ©ige bleiben t 202,35. besliessen stv. bejdjiicfjeti Pract. beschlussen 13,30. beslosst adj. part. im Söefijje cincä ®d)Ioffe§ 84,17. beslus stm. 5Befd)Iufj, ain endt- licher oo beschach 80,37. besolgen swv. bcfubclu 90,8. besinnt adj. part. befouuen 94,14. besorgen sivv. sich oj fid) fiirdjten 163,22. p e s t adj. best, nach dem pesten beftenä 34,3. das oo darzue reden 62,22. cv) adv. als er oo mochte Jo gut er tonnte 91,9. als er oo stat hett 93,20. bestan stv. befteben, waljr fein 31,11. 127,9. bestätt adj. part. djorafterfeft f 260,34. bestäten sivv. beftiitigen, befeftigeu 8,6. 75,21. 189,20. bestätt feft 61,31. befratten 50,2. 97,32. ainen künig zu dem landt c-o einfe^t 73,15. künig bestätt werden $um ft'. cingeje^t werben 74,8. bestatte sivf. SBcftütiaung bestatten geben 209,16. bestätung stf. Söefeftiquug, S3e= ftötigung 38,29. 162,6. besteen (bestan, pesten) stv. bc= ftetjen, iuat)r fein * 40,2. 51,4. 98,12. fielen bleiben 49,32. ftanb- tjalten, berümpjen 63,29. h. Albrecht war den krieg bestanden •f 245,18. bestellen sivv. jur Stelle briiu.cn, bejorgen 165,6. beswärd s tf. SBebriicfitng, Plummer 54.15. betädingen swv. burd) Unters [joublungeit ju etiuaS bringen, co zu dem landt und das er solt varen er luurbe roieber in bie fterrfdjaft eingefefet unb [eä rourbe befiimmlj, bafj er fatjren follte 133,5. bete stf. Sitte 28,30. pet 73,23. 89,11. 159,29. betrachten swv. überlegen, beraten 86,1. 136,12. planen 149,12. betrachtung stf. lleberlcgmig, «Beratung 49,31. betragen stv. sich oo von der arbait fid) burdjbringen, crnötjreu 93,6. f 226,2. betreten stv. mit Acc. d. Pers. antreffen, Überrajdjeu -f 241,18. betriegen stv. betrügen, betrog 119,25. 164,23. betrogen 96,16. betrogen part. adj. trügerifd), faljd) 21,26. 111,11. bermemlitd) 92,20. mit betrognen Worten 119,24. du betrogner pfaltzgraf bu betrüger- ijdjcr 5ßf. 149,22. betrogne smai- cherey 214,16. betröge nhait stf. betrügerifd) e§ Sefen, SBctrügeret 149,20. * petrogenlich adv. betrügtid) * 84,24. betrüeben swv. in 9?ot bringen 19,9. 34,28. er betrüebt sich diser ding übel er prmte fidj jeljr roegen biefer ®ingc 43,9. 149,37. betrüebte stf. Xrübjaf, 3?ot 33,10. 37,4. betrüebd 91,25. 147,28. be- trüebde 174,36. betrug stm. pl. betrüg f 243,22. betrüglichai t stf. ^Betrügerei t 229,30. pet schafft stn. (Siegel, etlichs Taumbrings cvj 238,34. bewaren swv. luabreu, in Qtemai)v* jam galten 97,24. fdjüßcn 102,8. bewärt adj. beroiefen, erprobt 83,29. bewegen swv. in SBcmegung fe^eu, in'S &elb fteUcn 121,29. ~ zu ainem grossen mitleiden 62,4. in mit ainem her cv> ijjn gn einem ,£>cere3gug ucraulaffen 179,26. t 263,35. beweisen swstv. eriueifen, geigen, (conj. beweis95,24.)bewis99,19. beweist 178,24. bewisen 27,10. eere, wirde oo 38,19. 95,23. ain streng und ernstlich angesicht oo 99,19. bezwungenlich adv. ergiuuugen 94,31. 189,39. pfait stf. Hemd 90,9. 288 pfandtschaft stf. Sßfanb, die oo ein antwurtten ■[ 255,36. pfärd stn. $fcvb 80,10. 102,2. raisig oo SBcrittcnc (ugl. engl, horse) f 238,21. t 241,24. f 242,2. j)farre f. Pfarrei, er gieng zu peden pfarren hin zue bewarb fid) um beibe $f., fudjte üon beiben Parteien 9htjjeu ,^u Ijabcn (ober ift pfarre stm: er r)ielt fid) au beibe Pfarrer, au bie Oberhäupter beiber $ar teten?) f 240,(5. f 260,23. pf ätzschein swv. pla'tjdjeru 263,16. pfetesw/*. ftemb, IjembälmlidjeSSMetb (Oueüe: heraede) 127,25. pfintztags^n. 3)onncrftag 201,6. pflegen stv. mit Gen. pflegen pflagcn 62,15. Part, gepflogen 30,24. unfrewden oo betrübt fein 62,15. pflicht stf. Dbtjut, Wuffidjt in frömbder oo sein 191,28. pflichtig adj. burd) s $flid)t ücr= bunbeu 106,10. pfruendtstf/". 92a()tuitf), ?(nfprurf| auf Verpflegung, pl. pfrüendt 175,27. pfulmen swm. gebertifjen, ^fübl 101,33. phylosophus 94,33. physonomia Beurteilung nad) ber Waturbejdjaffentjeit, ©cfid)t8$tia,en ?c. cineö 9Jcenfd)cn 94,35. piderbkait stf. fliedjtfdjaffenljeit, iBraDljcit 18,16. bieten stv. bieten, entbieten, du peutest 115,27. 29. pot 11,6.148,11. puten 54,24. gepoten 113,18. ze trincken c>o 178,30. eren oo 93,19. dem kaiser cv> burd) 33otfd)aft cr= judjen 115,4. eren und oo burd) efyrcnüolle ©ejanbtjd)aft aufbieten * 128,18. sein Unschuld oo f. U. beteuern 173,29. das recht auf den künig oo an ben $. appellieren 209,20. den kämpf *o ben fttt>ek tampf anbieten f 211,15. sich auf die knie cv^ nieoerfnicen 163,25. an-, auf-, er-, ge- 102,11. ent- (em-). zue-. pigern f. unter begeren. pilgram? stm. ^ßilger pl. pilgräm 81,18. pillich adv. biÜig, Don red)t3megen 30,30. 88,31. 32. pinden stv. binben pant 123,33. punden 192,22. gepunden 73,20. man pant im an jeden arm und pain mit ainem sail ($onftrultion§= iued)fe(?) 123,33. ver-. pirg stn. ©ebirg f 267,30. bischof (pischolf) stm. 43,5. 19. * 44,18. * 45,1. * 58,2. 4, 16. pl. bischof 154,9. 166,19. die os Wirtzburg und Passaw f 245,20. pisher adv. btöf)cr 8,11. bis tum b stm. SBtötum 43,24. pl. bistumb 77,10. pitten stv. bitten pat 28,28. paten 27,8. gepetten J 243,13. mit Gen. der S.: er pat Constantinum helf er bat (S. um ©Ufc 33,9. 192,10. sy pat in gelaits fie bat i()n um (Vietcit 53,18. er hiet sy gepeten unerlaubter seiner begird mit ir zu volpringen er l)abt fie um feine unerlaubte Begierbc gebeten, um fie mit tt)r ( ^u o. 152,13. sy paten in genaden fie baten if)it um gnä'bige i&etgeifiung 27,8. 134,18. peschütz <^> 170,18. oo umb gnad 34,18. oa umb hilf 54,15. 145,13. er pat all die seinen sich zaichen . . • fid) gtt bc^eidjnen 34,19. er pat in frid halten, 42,25. 152,17. 178,31. er pat sich herwergen 93,16. er pat von im zu wissen 97,26. er pat im Got ze helfen bafc ifjffl @. tjelfe 109,1. eo den künig zn wecken 112,29. 122,36. nach genaden c^o zu hertzog Johannsen 191,29. o()ne zu: 192,4. f 213,2. ab- t 229,2.'}. pittung stf. ba§> bitten f 245,37. p lasen stv. blafen 110,24. er pläst 109,19. ein- * 142,17. platfuess stm. 151,3. p 1 e n d e n sivv. blcnben 21,18. 210,23. pleude stv f. [tootji — mhd. bilde; Schultz, Höf. Leben II, 334 ff'.) als der in aus ainer pleuden wurf mie menn einer itni au§ einer 5Surimafd)tuc fd)öfje f 213,16. pleug adj. gagljaft, uueutjcljloffeu 110,18. piueme swf. 93lüte, .^b'bcpuntt, die gepar ain pluemen aller rittter- lichen eren 92,25. plüen swv. blüljen 45,7. plüeten swv. bluten 148,5. p 1 ü n d r e n sivv. die armen leüt oo 226,25. podem stm. SBobeu (poden W) 178,27. porte sivm. Säonb, Borte, Kleiber* bejafe 92,11. porte swf. Pforte, Stabitor 116,13 pösbicht stm. SBöjcluidjt t 242 ' 7 289 — pot swm. S3ote 53,18. zwelf poten Sfyoftel 51,20. podt sin. (SJcBot, Srlafe + 267,1. prachman stm. S3rad)tnonat, Sunt t 265,12. pracktigka f. ßntff oo machen t 260,9. praitatf/. Brett, grojj, mit ainem praitten her mit grofjem ßeer 34,10. 73,1. prastel stn. ©erraffet, ffletöfe 110,28. prauchen swv. braudjen, rät oder handt auf seinen schaden prauchen steine ober t)anbgreif(id)e ©cnmlt 31t feinem @d)aben anroenben 38,24. p r a u s stm. Särm, fd)eint l)ier bic SBebeuttmg bon „lärmcubeS, ü6cr= mütigc§, üppiges XreiBett" 31t Ijabctt (t>g(. ©ait§ uiib SBrauS) f 243,31. pra w 11 au f f stf. £wd)3eit§fcier 27,24. 121,9. p rechen stv. Bredjcu, aufbredjen 148,11. prach 34,7. prachen 110,30. geprochen 127,21. mein gelübd und trew an im oo 137,38. in der haiden her oo einbringen 144,33. ir eer oo if)re Sljrc »er= Itcreit, ctjcDicchcH, 168,32. ab-, auf- 180,30. durch- 34,23. ver-. her-, zer- 117,18. prechen haftig adj. qeBrcditirf), front 43,7. 127,36. preisen swv. 100,18. 104,22. prelat swm. Prälat pl. prelät 115,18. t„ 260,25. mit etlichen prelaten 166,19. prennen swv. 182,17. mit Aon. d. Pers.: ir habt mich geprannt mit SBronb gcfdjfibigt 182,18. er verprant 189,6. verprennt-f- 213,14. t 240,15. geprendt f 240,8. sy prannten f 241,6. ausprernten 212,6. verprennen 182,19. present stm. Gkjd)cnf 114,25. 144,9. presentieren sivv. fdjenfeit 82,18. 119,14. brief stm. Söricf (meiftp/.) oo machen 80,29. evo reichen 87,8. 9. 107,2. 5. 7. 118,15. 39. 168,22. 30. ~ (sing.) 174,9. oo Uifnnbe f 228,28. t 232,15. briester stm. Sgtiefiei 76,32. 33. pringen swv. Bringen, 311 etlu. bringen, Praet. pracht 18,3. 29,23. Conj. prächt 104,30. Part, ge- pracht 43,22. pracht 77,21. 82,12. hilf eva 112,22. erschrecken 00 Quellen und Erörterungen N. P. ITI. ©. uerurfadjen f 242,14. an das reich 00 auf ben Stbron Bringen 18,3. das Bistumb gen Passaw c>o 52,6. in dy flucht * 128,30. zu der flucht cv3 147,17. etw. under sich 00 fidj untertänig maßen 20,19. 52,8. zu hechte an'3 Sidjt Bringen, erftären 29,17. Befannt madjen 210,30. zu pesserm wesen 00 in Beffern guftanb 38,29. sy bracht den herren, das er zue nam fte bradjte ben |>. bagu, bafi er junalmt 46,18. zu wegen 00 311 ftanbe b., aufbringen 210,19. an sich c-o f 220,15. auf-, ver-. vol- 43,22. für-, umb-. wider- 61,16. zue- 203.29. prinnen stv. Brennen 30,1. 47,31. pran 30,4. prunnen 182,20. ge- prunnen 153,28. prinnende an- dacht 53,19. ver- 182,20. Britzy tag, SBricciuStag, 13. 92ob. t 266,2. probst stm. SSorgefehlcr, StufjcBcr 244,8. Som^rubft f 259,19. prödlmaister stm. SJJcifter im ©djmaticn, ©rofjmaul t 237,2. provintz stf. 112,1. Provision stf. gjatjrgelb f 223,19. t 264,6. procurieren swv. al8 ©adjwalter auftreten f 268,13. brueder stm. SBruber, SOTönrf) pl. brüeder 141,18. prugk swf. »rüde 147,4. 185,34. 36. die prugken abprechen 147,6. prunn swm. Quelle 47,26.48,7. 8. 49,8. prunst stf. SSranb 183,5. püebischen adv. bübifd), gemein t 260,26. Pubrey stf. SBüberei, ©emetnBeit t 259,27. puelerin stf. SBttfjlerin f 219,5. puelschaft stf. «nljlfdjaft, SBußte 210,7. pü hol stm. SSüfjt, f(. §ügcl t 241,22. püllcn swv. bellen, Brüllen 132,9. p u n tsc h u ech stm. 33unbfd)ut), S3nucrnfcf)uf) mit Sficmlcin 31t Biuben 133,14. 18. 23. 29. 31. purd stf. ©eburt f 265,24. f 260,37. Da f. unter dar. davonkumen stv. ains taila kamen auf den neuen davon jum teil fnmen [fic] auf ben Sdjiffen bauon Iba« ©tibjett fdjetnt auSgelaffeu ju fein, wie 120,15. 107,10] 113,4. 19 - 290 - dahin adv. 63,8.175,20. f 255,30. relativ: *j* 246,9. da ward der junge fürst hin bestätt baljtn warb b. j. %. äitr »eftattung gebrarfit 50,2. da er sunder gross begird hin helte 109,3. d a n k n ä m 1 ic h adv. banfbar 53,34. 192,9. dann, dannen, adv. Hon bei weg 118,2.135,13. f 231,34. von dann 37,32. 80,35. von dannen 117,4. 151,1. oo tuen 165,15. <^> das auS bem ©rimbe, baft 1 224,34. dann (denn) adv. ; conj. bann, bamalS, Jobann 135,2. noch oo nicht bama(3 nod) nic()t 02,3. nur den Fortschritt der Jicde bezeichnend darumb oo 38,34. do oo ba benn 49,28. 169,20. noch denn and) bann nodj, bennod) 00,12. f 243,10. 2 7. oo nach Comparativen (- wan n): aß 11,30. 42,4. 70,16. 91,27. anders oo anberg al§ 49,7. c\a aufter 80,25. das aufter bafj 41,27. 150,1. 211,4. er sagt nyemant von den dingen, dann er kam vast frölich zu hof, Sinn: er oerrtet nid)t8, nur mar er bcfonbcrS fröMtdj 95,32. d a n n e n f a r t stf. M&rcife 87,20. dann och adv. 1) bamatö nod) f 200,19. f 220,2. f 267,23. doch oo f 257,14. 2) bennod) f 200,25. t 231,12. dar adv. borten 20,10.23,4. 95,25. 183,27. 215,13. bis dar &iS(jer 96,16. d ar adv. ba, bort, fjier 42,15. 46,7. 127.35. 135,19. 138,17. 141,27. 161.36. 170,5. 175,26. 28. 183,16. meistens da (wechselndmit do) 24,4. 51,23. relativ : 8,7. 53,32. 109,3. beim Belativ : der da ain arger veind ist 53,27. -ab. -an. -auf. -aus. -bei. -durch, -ein. -von. -vor. -für. -gegen, -inn. -innen, -mit. -nach, -nider. -ob. -umb. -under. -wider, -zue. dahin. d a r a b adv. barob 68,2. relativ : barob, worüber * 10,25. 93,23. daran adv. 107,16. 123,33. 162,35. relativ: 111,7. f 261,33. darauf adv. 159,27. 165,17. relativ: 71,23. 132,27. daraus adv. 53,39. 63,22. relativ: 49,9. 76,14. darb ei adv. 166,13. dabei, dapei 52,11. 89,31. da er alls sein volk bei verlos bei bem er fein gan^cS Bot! oerlor 150,33. dardurch adv. j* 240,14. relativ: 53,21. f 221,29. darein adv. 22,6. 140,17. f 228,1. darvona^. 101,8. 185,27.1239,11. relativ: 100,5. davon 15,13. 22,17. rel. 25,5. 45,12. da ich an dem jüngsten von gesagt hab 134,13 ; da war vil von zu sagen 203,14. ugl. wirt alls hernach mer von gesagt uon alt bem mirb t). mcfjr gefagt 130,32. dar vor adv. 114,18. 188,5. davor t 241,9. darfüeren swv. fjiufüljren 133,20. dar f ür adv. bafür, ftatt beffen 101,33. bauor t 242,27. dargegen adv. 193,5. 207,22. t 229,25. darkumen str. Cjcrfommen 91,4. 6. 94,5. da rinn adv. 68,7. 8. f 245,38. relativ: 17,19. 65,10. darinnen t 242,33. relat.: 150,20. da kain weg in zu finden ist luorin t. $8- 5« f. tft 01,21. dar mit adv. f 260,3. 7. damit 38,25. 105,26. 199,21. f 213,13. relativ: sovil oo er die fürsten paid veraint fo ölet, womit 41,4. 86,37. 122,2. 204,18. kain weg, oo sy widerpracht mag werden feine 91 rt, auf bie eine (5arf)e mieber gut ge= mad)t werben tann 61,22. darzue, oo ^u bem, womit; ba ( ;ut, bah 67 r 7. oo nur 9lbftd)t3jü(je cin'eitenb: 89,30. 95.6. 117,30. darnach adv. 17,19. 23,12. +230, 11. 12. 18. darnide r adv. 34,31. dar ob adv. 257,26. relativ 200,5. darumb adv. 18,22. 54,3. f 229,12. örtlich: 207,24. relativ: 95,23. t 228,1. dar und er adv. babei, mäljrenb befien 89,31. 179,31. oo gereden vermitteln 191,21. darwider adv. 64,9.160,43.174,10. dawider 193,7. darziehen stv. tjerfüijren 102,22. darzue adv. 17,4. 6. 62,22. örtlich: 90,30. 92,2. daselb, daselbs adv. bafel&ft 50.7. 189,38. deiner Genetiv von du. von oo vier- zigen oon 40, wie b\\ einer bift 116,21. denken swv. benten dacht 30,4. Conj. dächt 27,21. be-. er-, ge-- — 291 denn = dann. dergleichen adv. biefer [Etjronit] glcid), entjürccfjenb 75,21. d e r n i d e r g e 1 i g e n stv. unterliegen 181,6. 183,35. dersIahen stv. erjdjlagcn 70,10. des Gen. von das: beSioegen 36,9. 127,23. mit SRfictfidjt bomiif 86,22. 242,11. d esshalb adv. in biejer §infid)t 185,24. dester befto, cv> lautrer befto tlnrer 40,14. oo pas befto Defter 63,32. <^>gäntzer befto Uotlftiinbiger 83,15. oo minder 176,9. cv^ siinen pessern zuegangk 194,5. deuten swv. bebeutett 24,8. dick adj. bidjt, biet 88,24. adv. oft 4,2. 36,30. 43,15. diepl ich adv. bie&ifd),t)cimlid) 182,18. d i e m ü e t i g adj. bemütig 46,4. 62,2. oo gegen allem volk Ijerablafjeub 124,3. 208,18. dienen swv. bienen, verbleiten, hat dein künig sölichs umb dich dient? 91,19. diens tperkait stf. ®tenftbarfeit 6,14. ding sin. aller ding gaitj, burdjattä 173,20. d in gen swv. mit jdm. umb etw. uuterljaitbelu 144,2. dinstknecht stm. ßitcdjt, ©iübitcr f 243,6. 7. dispensation 187,35. diser, diso, diss (ditz) pron. biefer, 45,19. 71,10. 73,20. disz 40,12. ditz 39,2. f 219,23. d o (wechselnd mit da) adv. bontolä 7,17. 51,23. x. ba 49,23. 28. x. beim Relativpronomen der 29,6. 45,4. 82,14. 140,29. 3C. drauch stm. g-alle, gaKcifcn, ainen <^3 legen 118,31. drey, drey, drew adj. num. bret 19,22. 21,9. 22,17. 33,1. in dreyen jaren 139,11 t 225,10. drivaltigkaits^. ®reifaltigfeit3,3. dringen stv. trang f 225,19. gedrungen haben g. fein 89,12. von dem reich cvs uom STirone ftoficn 173,15. f ein-, drö stf. ®rotnmg 131,36. drucken swv. brücfen 47,2. hinaus trucken cr^uuttgen f 243,33. dun c ken swv. unpers. bunten 50,8. Praet. in gedaucht 30,33. 47,28. in daucht 136,0. Conj. daücht 195,34. be-. ge-. durch adv. burdj; oo praep. mit Ace. bttrd), Wegen (auch xweck- bestimmend) oo sein unsinnigkait 23,6. oo sein piderbkait 25,22. <>j retturnb jum Qwtdt ber 3t ettung * 12,26. oa streit * 82,26. ~ der hystorj lesor willen, um ber Sefer »utüen 16,20. 48,12. oo not notgebrungen 30,3. cvd das auä biejent ©rttnbe 50,3. cv> potschaft uermittelft 93. 26,8. 10. oo seiner swester willen 65,17. oo des pabsts erlauben infolge ber ©rktubntä bcS 93. 74,21. oo ain burdjau<3 100,8. oo seinenthalben 169,25. oo Vermeidung willen grössers übel 191,33. oogot f 260,29. ugl. aud) willen. du rchächten swv. an Seib unb ßhtt bebroljeit, verfolgen (die durchächten = bie burd)äd)teten) 33,22. 158,7. durchächtunsr stf. SSerfolouna 8,18. 42,16. du rchglüendig adj. bttrd) unb burd) glüfjenb 182,17. durfenojj.». ©rttnb fjaben,braudjen, bürfen darften f 244,38. Conj. dürfte 163,4. Eben stf. (Sroigfeit; nur in ber gormel von eben zu eben 121,14. eben adv. genau, forgfättig 116,23. epithavi ©rabfdjrift 65,11. edlich adv. ebel 38,16. ee stf. (Sfjc 125,9. 163,4. zu der cv> nemen 157,11. ee adv. uortjer 89,25. 137,25. comp. er efjer f 220,21. f 262,11. die eer bie frühere f 266,31. conj. efje, beoor 12,18. 82,7. 86,22. 137,24. 37. cv> das beoor 61,5. 122,20. * 143,11. oo und beoor 63,31. ~ = lieber f 231,3. 4. einpilden swv. mit Dat. d. Pers. einreben, etttfd)ärfen f 244,10. eindringen stv. f 239,25. dar über wider recht oo über biefe 93efttmmuugen fytnau§ unred)tmäfitg fidi einmijdjen, 9lufürüd)e crfjebeu t 235,25. eingab stf. 9lu§füngabe, üeiftung, gebradjtc« Opfer f 257,30. eingeben stv. übergeben, übertuetfen 76,12. 189,7. 204,10. + 223,35. eingeensfo. eintreten, ein^ieljeit 6,16. zu der tür oo 93,18. 94,33. an» fangen 183,29. f 256,4. einlaufen stv. [adjtloS] Ijerein= ftünnen f 213,9. 19* — 292 einmischen swv. 50,9. einneraen stv. in SBefi^ nehmen 147,2. oo, als der spruch ausweist [baSjenige] einnehmen, mie e3 ber ©p. a. 191,42. ein red stf. (Sinrebc, SBiberfJmtd), ich mues an zweifei etlich <^> haben, die irf) muß mir ol)nc Qtueifel einigen Söibcrtyrud) ftiuicljen [erg.: Don feiten berer], bie 59,8.14. oder Sob ich] wider etlich geschieht <^> laben wurd 214,29. einsprechen stv. eingeben, ein- flüftem 53,28. einschieben stv. mit Dat. d. Fers. Sorfdjub leiften, fjeimüd) begünftigen t 237. einsetzen swv. mit Gen. d. S. er ward all der länder eingesetzt ■utm umb S., bi3 in bie ©cgenb um ©. 7,30. der endt kumen bat)in {ommen 24,3. vil enden an uielen Orten 23,1. 29,22. ander endt anbernortS 52,8. andern enden 31,9. bis an die end bi§ baf)in 43,23. an dise oo an biefe Statten 49,35. an ain sunder oo geen an einen abge- fonberten Ort 62,12. zu <^> der liny Lotharij sagen ben (Stamm be$ & fertig erörtern 65,4. jüngstes cv^ lefcte fieben^eit 171,3. an ander <^> versuechen an anbere Orte eine anfrage rtd&ten 193,33. der end mir unwissent ist an einem Orte, melier mir unbefannt ift 209,33. frömder c^ au£märt8 t 212,13. endeckungs^. Darlegung, oo irer freyhait f 229,1. ene swm. (Snfel * 133,20. 156,9. 24. eng adj. uertraulid) abgejdjloffen, ge= tjeim, oo rädt t 260,6. en mitten adv. tu ber üWttie 104,16. 127,31. e n r eg adv. jenfeitä [be§ ^Iuffe§ gfol; bie $fälätfdjen fameu tion 9?euburg unb 9Reid)ert§f)ofen ügl. Zainer, De hello Bav. Oefele, Rer. Boic. Scr. II, 450 b] f 245,14. entäussen swv. mit Qen. entäußern sich der herren cv? 170,10. entbenden swv. abfpenftig madjen, eut^te^en t 240,19. entpfahen stv, empfangen 27,17. 53,11. 104,31. 119,21. lehen c^ 173,9. entpfelhen stv. empfehlen, in bie Obfyut geben dem ward ain tail des hers enpfolhen * 128,27. be- velhen. entp finden stv. mit Qen. als Karolus der entpfant biefe empfanb 104,4. 170,40. entpfrömbden swv. entfremben 186,23. 195,22. entpieten, empieten stv. entbieten, <8otfd)aft fenben 115,43. 162,33. zueempieten 115,13. enteren sivv. entehren 148,12. sich enteren an jdm. e£ an Slnftanb gegenüber einem fefjlen laffen 27,9. entgan stv. entgegen 43,13. entgelten stv. mit Qen. der Sache entgelten 37,37. entgeltnüss stf. Entgelt, Ojegen* leiftung 196,11. enthalten stv. Ratten, ^urürf=, fefi* galten t 225,23. sich wainens oo fid) beä üföeinenS e. 94,21. sich eb fid) aufhalten, feinen Unterhalt finben 15,3. 16,3. 22,17. 92,17. innerhalb ber dauern bleiben 182,8. 293 — entlich adj. enbgültig 86,37. adv. bi§ ju (Snbe, »ollftäubtg, enbgültig 25,27. 26,31. entnücken swv. entidjlummeni 109,11. entreden swv. sich im f. rcd)t= fertigen 140,43. t 228,14. entrichten swv. uermirren, jer= tyrengen * 57,8. entsamen adv. jutfammcit, gemein= iain 30,31. 73,14. im wandlen äufammengeljcn 60,5. entschaiden stv. umh etw. über etw. entfdjciben 61,17. entwencken swv. cuttueidjen, un= treu werben, er entwanckte 215,12. cntwerchs adv. quer, Don ber ©eitc Ijer * 57,7. entweren swv. mit Gen. jem. einen SSefij} cntätcfjen. Berauben 162,18. entzwer adv. in bie Quere 93,13. enweg adv. Biniueg, fort 37,32. 183,4 enzwai adv. cntjtuei 104,16. enzwischen praep. mit Gen. äiuifdjen 170,12. im morgen jtuijd)en jcjjt unb morgen, Bis murgen 116,19. e r f. unter ee. erarnen swv. crmerBcn 53,26. erb sin. (SrBe, (SrBgut 132,32. pl. erb 186,19. von iren erben vertreiben 173,34. erpärmkait stf. CrBarmen, 2Jlit= leib, man het gross im über in 45,12. erparmungsl/; (SrBarmen * 12,28. 104,19. erpeiten swv. mit Gen. oBluartcn 180,32. o r b e r g adj. bei erbergen poten burd) tjodjanfcljuridje S3. 193,22. erbergklich adv. 196,3. erpieten stv. entbieten 38,3. du erpeutest 115,27. alle eer errfd)aft fid) »ererbt 22,15. 18. erplichen adj. part. crblidjen erplichem = erplichenem 96,8. erplinden swv. erBlinben 21,25. 108,11. erpören swv. ergeben, empören, er erport sich in zorn gegen Karolo 99,17. erbtochter stf. 59,3. erputzen swv. IjerauSbuben, jdjmür» ten 202,18. erdeihen stv. = gedeihen, erdenken swv. mit Gen. der S. und refl. Dat. : ererdachtimainggrossen valsches 86,13. 16. ereügen swv. »or 9(ugcn ftelten, betoeifen, das es sich zeit ereuget bafj c8 fid) al§ bie Ijödjfte Seit erroteS t 239,22. ervallen stv. sich 114,26. ergeensto. fid) uoflenben, »erlaufen, gefd)ct)en 119,9. 138,5. 180,13. sich im fid) ereignen 38,35. 96,39. ergetzen swv. mit Gen. der S. »ergeffen inadjen, cntfdjäbigen für 98,4. erglentzen swv. erglcinjen madjen 4,19. ergraben stv. eingraben 22,6. erhangen part. gelängt 133,1. 147,20. erheben stv. ergeben, ainen streit im 34,22. 37,1. 170,29. sich oo 36,4. 126,11. erhellen stv. ertönen, »erkalten, tjerumgejörodjcn werben 31,1. erholen swv. sich im an den haiden fid) an ben fcfyr e. 80,2o. oo ab etw. über cüo. 103,16. 110,10. erst adj. nnm., erft 20,11. oo adv. bann erft 9,9. 20. juerft 34,14. erft red)t 43,21. 103,6. allererst erft bamalS 51,9. an dem allerersten äiterft 123,2. mit dem allerersten 205,2. von cv oou Anfang an, juerft 8,8. 10,3. zu dem ersten, erftenS 8,12. anfänglich 42,13. erstecken swv. erftitfen madjen 146,18. ersteen stv. fid) ergeben, entfielen 76,14. 94,25. erstockt adj. part. uerftoeft 53,29. er stören swv. jerftören 7,21. 131,18. zu grund cv 135,31. erstossen stv. noch dan ersties es sich pey h Rueprechten aud) bann nod) ^erjdjlug e3 fict) hd £>• fR. t 237,16. erstummen swv. ftumin werben 96,9. ersuechen stv. jud)cn, 92ad)for^ fd)ungen aufteilen * 82,24. f 243,17. ertailen swv. ju rcd)t erfennen, als wie es ewrs hofs recht ertailt mic e3 euerS $ofe8 9?erf)t beftimmt 152,27. ertoben swv. mit Gen. üou ©innen fommen des was er nach ertobt 104,2. 120,3. ertöten swv. töten 36,14. sich selb cv 38,35. er trachten swv. auSfinnen 118,28. ertrencken swv. ertränfen; sy er- tranckten ir vil fic ertränften tt)rcr Diele 68,5. ertrich stn. Söoben 81,11. (£rbc 115,29. 146,17. erwainen swv* *u meinen beginnen 11,13. 194,6. er wegen swv. in ^Bewegung fe^en, aufbieten 33,13. 69,6. 203,7. auf rechten zorn erwegt aitfqerct^t 104,5. erweitern swv. iucttei* madjen, cm& breiten 19,16. 25,12. 295 — erwelen swv. cmiäfjicn, Rueprecht ward Römischer künig erweit 181,26. er wenden swv, rüdgängig mad)cn, abioenben, änbern 122,37. 129,14. unerwent unueräubcrt 30,29. «winden stv. ^urütf treten, ablaffcn, nifjen 72,8. 95,3. <-o an seinem gewerb Don feiner SScrbung ablasen 165,6. erwischen swv. rojd) poortommenb ergreifen Ockarius erwischt das schaebpret 60,10. ertzaigen swv. sich cv für Wasserburg zu ziechen fiefi anfcfjiclen t 243,16. erzelen s/rv. jäl)lcit 103,15. ertzeugen swv. auärüften f 241,24. erziehen^/;, jieljen, erjieljcit * 84,20. 98,10. schwert ~ * 82,27. 204,16. erzürnen swv. ^ornig Werben 27,20. mit Oen.: des erzürnt er sich 53,13. sich ~ miteinander 60,8. ~ über 65,19. des erzürnt der kaiser 148,6. es oft Oen. Sg., fd)etnt Bereits nicfjt mef)r flar nl§ Dom Nom. und Acc. oerfrbieben embfunben roorben ju [ein 25,27. 90,5. 94,25. SWS S3cr= treter be§ Oen. erjdjeint sein * 36,6. 120,18. 190,12. f 200,17. f 264,11. essen stn. Sbeife, ©eridjt 148,3. ett adv. nur, nun, bod) (and) nur jur ©eröor^eBung ju einem SSorlc qcfc(jt) 122,37. 173,2. oo alles immerfort 191,28. etl50,26.214,30. e ttlich pron. adj. etfid) 14,21. 16,5. 20,7 2C. cv> einred, einiger Söiber= fbrud) 59,8. <-o vil gest ctroaä Biet, jtemltd) fiel fvembe Sfrieger f 268,3. ettwan adv. oormo.13 19,3. 22,20. 51,30. 146,5. e 11 w o adv. etlua; vor Adj. und Adv.: gar, jtemlid) <^> vil dick gar febr oft 4,2. ~ lang gar 1. 45,17. 146,14. 127,2. 0-3 manig mal 143^30. exemplar sim. SJtuficr 42,13. 76,27. Fabelred stf. gabelei, unwahre erjä^lung 75,14. 98,7. fahen stv. fangen 43,19. 53,11. ir vacht 138,4. vieng 21,17. 43,10. viengen 68,3. gefangen 21,18. un- genad c^> mit Oen. aufgebradjt lucrben über 98,7. 203,21. ab-188,8. an-, ent-, ver-. umb-. välbrief stm. die ir ~ iljre auf £äujd)uug berechneten 33riefe 199,10. val stm. gall, SScrberben, SUiebertage 71,10. 97,30. 104,17. vallen stv. faden, (bringen viel 30,33. er viel von seinem ross er fbrang uon f. 9t. 19,6. oo lassen unberücf= fidjtigt 1. 61,23. 63,10. 124,6. oo in der Kömer landt einfallen 63,12. oo von dem glauben 84,24. in den zorn Gottes 89,19. c-o an Karohun anheimfallen 108,1. no für die stat fic belagern 112,21 zu häufen oo übercinanber f. 116,15. in zorn <^o 189,32. oo in ain sucht 194,32.100000gülden, das [meldicS 6)elD] von der lessten stewr was gevallen uon ber lejjten ©teuer eingegangen mar f 232,17. an-. ausz-. ein- 120,9. er-, ge-, mis- t 244,37. nider- 114,21. über- 63,31. zue-. val seh stm. 33etrug, Xrculofigfcit 86,13. 16. 96,38. väneknüss stf. ©efaiigenfcbaft 37,8. vändlfüerer stm. ?tnfüt)rcr cineä gcü)nlcin§ f 214,5. 9vribcl§fübrcr t 232,6. vänlein, vänl stn. f 241,32. t 243,19. vant stm. 3Jatiualcrträgni§ Uon ©ruub unb S3oben, pl. viint t 223,3. var stf. ßlcfätjrbuug, 9o aufnemen 117,39. faren stv. fafjrcn, reifen 189,34 er vert 116,13. fuer 24,2. fueien 34.28. Conj. füer 175,5. gefaren 30.29. varnd hab ftal;rf;abe f 231,1. t 237,15. c«o auf jdn. einen §ccrc§= ^ug gegen jbn. führen 28,2. cns under das angesicht an ber (*)urgel Dürfen 116,13. zu dem heiligen grab <^> 150.30. wie es gefaren was mit disem streit Wie c§ gegangen luar 172.31. ei- 26,14. ver-. haim- 190,34. nach-, wider-. varnüs stf. faljrenbe .§abe f 213,9. vasnacht stf. 208,31. vassen swv. foffen; mit peyständen wol gevasst mit 9ted)t§beiftänben luorjl auägcrüftct t 327,24. vast adv. feft, jcfyr 7,10 jc. beinahe burd)loeg§ 23,16. nachent oo all beinahe alle * 57,11. an maasen ■^ aufjevorbenttid) heftig 100,32. vatter stm. SSater 74,20. 76,27. Oen. vattern 127,5. f 222,5. 17. f 267,13. Dat. f 267,27. 296 v e ch adj. mehrfarbig, bunt, in rotton, vehen Cappen f 262,7. vech stf. geinbfa^aft, get)bc 7,28. vechten stv. festen, fämpfen, vacht 54,19. vachten Conj. vächten * 142,10. gefochten 4,3. ainen streit oo 54,19. an-, vor-, veindt adj. feinb, feinblid) gefinnt 43,15. f 231,3. feyrenpl. greiertage, pfingstoo 207,6. Weihnnächt <^> 207,15. veld stn. gelb, $ampfplal* 138,3. 4. sich zu oo legen, gum Kampfe au^ieljen 7,31. das cv3 behaben, ftegen 8,1. ain oo machen firf) tampfberett madjeit, eine 6tf)iad)t liefern 168,15. 179,28. pm Kampfe au^ie^en 207,21. 23. aus dem oo ziehen 168,22. veld streit offener ßampf * 12,8. veldhaubtman -f-245,8. v eil ig adj. <^> werden faden, tu Srrlum uerfallen 158,2. velsig adj. f 242,30. venyval stm. ßniefall beim ©ebet 109,31. an die veny vallen 195,17. vera inen swv. Dcreincn, auSjöfnteu 41,4. üeretnfamen 91,4. sy verainten sich entsamen fte famen mit- einanber übercin 73,14. verainigumb stf. SBermittlunqSs altton f 261,4. veraintlich adj. jttr Ucbereinfunf t geneigt f 262,2. adv. einig, tu (Sinigteit 76,21. verpannen stv. in ben 93ann tun 154,8. 174,25. verpergen stv. oerberqeu 30,31. 190,12. verparg f 224,^4. er ver- porg nichs vor ir f 261,33. verpinden stv. uerbiuben, uerpflid)- ten 73,20. sich oo zu hertzog Friderichen 201,24. 26. 203,8. verbont adj. in $erbinbung fiefjenb, oernmnt f 240,38. 40. verbontnüss stf. Vertrautheit, Sntimität f 227,35. verprechen stv. (eine Sßfüdjt oer= lefcen 148,13. bie^e brechen 191,16. oo mit ainem Bischof 127,22. verpriefen sivv. oo und verpringen urfunbiid) feftfietten t 223,39. verpringen stv. ooflbringen, ucr= übtn 61,23. 62,4. 68,17. verpriefen und oo beurfunben f 223,39. verbunnen an. v. md)t gönnen, dem nach, das ich den fürsten ver- ban, au$ bem ®runbc [eig.: bem entfpredjcnb], bafj id) c§ bem gür= ften nid)t gönne 51,12. verpüntniss stf. SSunb, SBüubniS 207,4. 5. 7. verdackt adj. pari., verdacktc hengst, gefjarnifdjte&engfte 1241,25. verdammen swv. üerurteilen 97,21. 123,30. verdampt adj. pari, uerbammt 64,6. 108,31. verdamnüss stf. SSerbammitng 75,17. verderb stm. $8crberbcn J 258,28. verderben stv. ^u ©runbe gefyen verdürben 189,10. verdries stm. fiangetoeile, lieber- bru& t 262,18. verdries sen stv. oerb tieften sahst. lleberbrttft 22,26. verdrucken swv. uerljeimlitf)en 194,10. verellendt adj. pari. in'3 Itnglücf ücrftoßcu 94,2. 95,15. 156,20. verenden swv. enben * 35,4. 82,9. 172,16. verermen swv. arm madjen 8,19. 33,8. verfahen stv. förberlid) fein, nfifeen 204,23. verfaren stv. tterfdjnmtben 81,9. vervolgen swv, mit Dat. bei- ftimmen 61,27. vert'üeren swv. irre, iu'3 Unglüd führen f 242,9. v er füllen swv. auffüllen 146,18. vergangen part.adj. 1.Vergangen, Oerftorben 3,16. 205,15. siebst. 5,14. 2c. 2. = ergangen ge[tf)e(jen, mU ftanben 7,16. vergeben stv. mit Dat. oergiften 15,22. 158,17. mit Dat. d. Fers. u. Gen. d. S. Oer^et^ctt, dem vergab er sein nit f 264,11. vergeensfa. uergeljen, fterben 195,40. 9,8. 13,18. 39,6. mit tod oo 29,24. 49,11. vergessen stv. mit Gen. d. S. vergass Conj. vergäss 99,29. 120, 39. vergessen 101,36. seines un- muets oo 99,29. 191,37. vergiessen stv. uerfd)ütten, au§- gießen 89,10. vergiessende zäher ftcr) ergieftenbe Xf)ränen 62,1. verworren stv. oenoirren, enUtoeien 189,14. vergift stn. ©ift 41,20. 42,4. vergleichen sivv. sich oo ftd) einigen f 256,32. sich nichts £6fe*fc] oo f, in nichts e- f 257 r 1 ' — 297 vergraben stv. = begraben 72,2. sich oo f. uerfdjanjen * 128,16. vergunnen an. v. gönnen 93,17. vergünnen 117,33. f 267,6. verhandeln swv. unrecht tun, fid) in etro. »ergeben 203,28. verharren swv. »aubern, Uetiueilcn * 12,6. 93,10. verhassen swv. fjaffen 41,28. verheiraten swv. mit Dat. d. Pers. jbm. eine ©cmaljlin ge6cn 42,30. verhelen stv. Derljeljlen, Part, verholen 37,15. 32. verhelfen stv. mit Dat. d. Pers. u. Gen. d. S. der kö. M. ßölehs irs fürnemen [s] nit oo ber tgl. 3Jcajeftcit jn foIti)em S3orI;aben nidjt Betjülflid) fein f 243,20. verhencknüss stf. fjuftimmung, (SinüerftänbmS * 39,24. 42,21. 68,3. ©efratten 211,32. verhengen swv. julaffen 8,25. e3 fügen 72,14. oo über euch eud) ein Sdjitfjal Bereiten 89,3. im sölichs oo itjm foldjei geftattcit 97,23. 189,20. verhergen swv. üerfjceren 6,1.14,19. verirren swv. irre gefjen 93,12. irre führen, auf eine falfdje gäljrtc Bringen 122,28. verjehen stv. anfagen, crjä'Meit 43, 11. 92,9. verkeren swv. üeiluanbelit, er ver- kert seinen weltlichen standt56,3. * 58,13. sein stat o^ feinen 9(uf= enu)alt§ort tuedjfeln 77,4. sein wesen oo 98,2. 192,33. den zapfen <^> umbreljen 178,32. verkreftigensw«. Betraf tioen 61,28. verkümern swv. mit SSefdjlag be= legen, perpfänben f 267,34. verkünden sive. mit Acc. oder Qen. d. S., Dat. d. Pers. Ännbe geben, lunb tun, 79,7. diser mainung und irs begerens verkündten sy Pip- pino 73,21. diss verkündte der pabst 75,2. Karolus verkündt allen fürsten zu ainem hof betief alle gr. ju einem £oftage 106,3. zu der kur cv3 jur SBafjl laben 160,9. in die acht 00 161,18. in den pan 00 173,16. aus dem pan 00 176,2. verlangenlich adj. feimfüdjtig, mit verlangenlichem gemüet 53,9. verlassenst, »erlaffen, (jinterlaffeu 54,9. cvd hinder im 11,14. 29,7. . sich 00 an uns f. auf unS r>. 167,10. verlesenen stv. erlöfdjcit 153,27. verlewmbt adj. part. übel berufen, »errufen 152,10. Verliesen stv. oeriieren verlos 34,26. 70,1. verlurn * 241,9. 38. verloren 5,26. 145,25. 38. das was et gar verlorn baS mar UöHig crfo!g= Io§ 150,26. verlorne schützen jer= ftreute @dj. t 241,35. verligen stv. »erfäumen, untätig bmtadjläffigen 102,3. verlegen tatcu= [08 101,31. verliesung stf. SSerluft 38,7. verloben swv. berfbred)en, geloben 26,11. 41,22. 49,35. verlobt ir, des die frawen «vol benüegt, ge= lobte iljr baä, tba§ ber JJrau genügte 165,17. verlüben swv. burd) ©clüBbe bcr= kflidjten, in Sßfanbjdjaft geben t 257,27. verlust stf. SSerluft 38,5. 100,31. Verlusten sin. SBelicben, frey seins verlustens frei nad) feinem Qklüfte t 223,22. vermachen swv. burd) Xcftamcnt jueigneu 130,19. vermächlung stf. S3ermnf)(uiiq 83,22. vermäheln swv. jur ©cmaljlin geben 38,32. 41,7. 71,8. vermachlet 130,13. vermaiuen swv. meinen, glauben 22,9. 160,17. gebenfen 38,12. 44,7. 53,16. 00 alle cristenhait wol zu bestreiten haben bic gauje (Jljriften- fjcit leitfjt beftreiten ju tonnen 121,30. vermanung stf. SDlofntung 49,35. vermauren swv. einmauern (£obc§5 firafe) 97,23. vermessenlich adj. beftimmt, ber= abrebet 7,32. vermuetwillen swv. mutiuidtg bernadjläjfigen f 245,18. ve rmügen an.v. reid), inädjtig fein, die vermügend gemain bie märfjtigc ©emeinbe 209,18. vermügent leut reidje S. t 211,11. vermügen stn. können -1,24. 7,34. in gutten 00 bei gehörigen Gräften 1211,7. noch vermachts ir lanndt bennod) tonnte cä tt)r Sattb beftreiten t 263,34. vememensfc. »entefnnen 27,15. er kunt der mainung nit wissen, noch po er tonnte com Sinne nidjtS tt>., nod) berftefyen 136,7. — 298 vernuft stf. Vernunft, ®etft 4,14. 5,16. 30,6. Vernunft f 224,29. cxd f 243,26. vernüftig adj. öentünftig, iueifc 30,8. 62/20. 158,23. verösen (veröste) swv. erfdjöpfen, ber (SrlfteitjUnittel berauben, üer= Ijeeren * 39,21. 54,13. 117,9. 24. verr adj. fem, meit f 212,12. 23. t 232,28. adv. 87,35. 89,27. 97,12. 182,23. verrest 122,41. verrer t 223,37. f 226,8. f 245,36. so es3 fo meit, fo fel)r f 225,5. verraten stv. 119,26. in das land oo turd) SBerrat in3 £anb bringen 133,4. verräterey stf. 38,11. verrätlich adv. auf ocrräterifdje Nrt 37,28. 37. verrätnüss stf. SScrräterct 38,1. 149,23. die oo an mir getan bie an mir geübte 58. 38,20. verreiben stv. den zapfen oo um= breiten 178,28 = verkeren 178,32. verreiten stv. sich j. fdjrtftlid) tot* pflidjten 173,6. 9. sich oo gegen ein ander j. gegenfeitig jd)i\ ücrpfl. t 231,15. verschulden swv. es oo umb jdn. 91,24. versehen stv. oerforgen f 223,13. sich eva, mit Gen., üorau3fcl)en, erwarten 34,16. der künig versach sich kainer untrew zu dem hof- maister 87,19. 95,19. sich co, dasz 180,12. 193,40. verserung stf. SScrletutng 127,31. versetzen swv. ucrlegcn, oerfperreu 34,29. 145,5. t 229,36. v er s Iahen stv. tyerren, firdjlid) unterfagen singen und lesen oo 175,31. versmachen swv. ocräd)tlid) er- (djetnen, ntd)t gejallen mit Dat. d. Pers. diss versmachte dem haiden 102,19. 160,42. versmacht 21,23. versmechen swv. mit ©d)inad) belabeu, ocradjten, verschmächt 97,28. verstecn, verstan stv. ücrftefyen, mer!eu 27,8. 173,21. 202,15. war h. Albrecht dem kayser pas angehangen, ward sovil verstanden, er hiet gnad gefunden man merftc jo Diel f)erau3, betam ben (£iubrud, ba$ $. Ä. # wenn er bem St. an- l)änglid)er geiuefcn märe, ©nabe gc- junben t)ätte f 230,9. verstellen swv. in einer <5d)tin- geftalt barftetlen, verstellt 37,16. verstören swv. jerftören 16,18. 53,38. alle krieg des reichs co beilegen, ein (£nbe machen 178,19. Verstössen stv. oertreiben, ent- fernen 195,38. vorstrecken swv. mit Dat. d. S. $8oH^ielumg oerjdjaffen, ooüftrcdcn dem geschäft oo f 256,22. mit Äcc. f 264,13. versuecht adj. part. erprobt f 239,35. versüenen swv. mit Acc. füljncn, gut mad)en, füllen; den krieg o^ 28,30. wert stf. galjrt, Weife 53,10. 118,14. vertäuen swv. von seinem fürsten- tumb ifjm fein g. burd) Urteil abfprcdjen 106,15. 191,41. fertigen swv. fertig fteUen, reife- fertig rcadjen 86,12. 91,23. 99,31. von ir gefertigen [mit ©efdjenfeu] entlaffen 193,26. 39. — 299 vertiligen swv. austilgen 42,11. vertragen stv. ertragen 26,26. i>ei'= följnen t 223,33. t 235,22. der sorg cm sein ber ®. überboben j. 120,5.1230,3. cs> üertragltd) orbnen t 256,10. oo werden f 264,5. vertrauen swv. mit Dat. d. Pers. und Gen. d. Sache jmbn. etil). an* Dertrauen 37,26. 97,12. 173,26. Vertrauens/!«, da nett er sölichs kain c^> feine 3(f)uung, feinen (#e= bonfen an bcrartigeS 178,36. das oo haben 193,40. vertu emen swn ucrurteilcn, ucr= bammen 71,3. 74,16. 122,9. 126,26. verunglimpfen swv. f 244,12. verwappnenmv. sich oo fid) ruften 102,21. verwappent gewännet 101,10. 138,3. v e r w a r e n swv. sich « vor firf) in ad)t nefjmen uor 135,2. verwarlosen swv., grob oj t 245,18. verweisen stv. mit Dat. d. Pers. uenueifen, Säbel ausgraben 37,12. 99,13. tfageub Uorfjalteu 173,33. verwtss 173,33. verbisen f 246,1. verwerfen stv. üon fid) luerfcn, ab- legen 47,5. 112,6. v er willigen swv. sich oo etn= miliigen 86,6. das verwilligten sich all stet 191,8. verworcht adj.part. uerrudjt 43,25. verwunden swv. mit Gen. oa ainer grossen wunden mit einer g. SB. Ucrnmnben 104,4. verw undern swv. 93,23. es verwundert in seiner zuekunft er üerimmberte fid) über [ein .ffomineu 61,6. 91,3. 94,15. 100,21. oo ju Snbe muubcru t 262,23. sich o^ von seiner jugent * 99,7. verwüreken sivv. uerfdjulben, er verworcht f 260,5. fid) be§ ©igen* tum<$red)te§ ueriufiig mndjen, uer' ruufcit f 267,24. ain verborcht guet ein ucriuirttcr SBcfitj f 267,25. verzeihen stv. sich cv> irs erbs uerjidjten 194,24. verzeren swv. sein leben cv>, »erbringen 6,21. ir tag co 127,35. ir zeit c>o f 261,12. eo sein hab oo 193,31. sich oo feine £mbe uer= braudjen 174,32. 193,25. verziehen stv. uerjögeru, luarten 172,10. an alls c^ 53,10. das im doch der pfaltzgraf verzoch iua§ ifjm ber $f. benuod) uorentbjelt 149,8. sich verziehen 98,5. vest adj. 102,21. vast adv. veucht stf. 3-end)tigfctt 153,25. viantz stf. (SJelübbc ber Ltntcrroürfiq- feit 137,23. 24. vich stn. SBierj 30,14. 31,6. 81,33. 104,19. 122,9. 144,38. tolmig ~ betäubtes 58. 113,4, figurs//".die c^> des gemiilds 87,11. vil adj. Diel, mit Gen. 5,25. 27. 10,11. 14. als oo ebciifo uiel 8,14. t>o frag 29,14. adv. als <^> ebenfo uiel, ebenfo fcfjr, gleicfjerma&en 9,8. ze cv> langvvirig ju lauge bauernb 56,19. zu oj vast *u jc'ijr 209,31. zu über cv> lieb aüju lieb 211,4. f 260,2. finden stv. finben, bcrauSfinbcn 91,17. man vindt 18,11. fand 34,4. funden * 12,30. 31. 63,6. Conj. funde 75,17. fund 90,31. 144,25. gefunden 136,19. funden 41,11. 48,7. 136,24. jdn. ~ an sölichen trewen fem. in jolcbem treu erfinben 37,10. weg cv> 93,12. was sich in der Taxierung fundt in ber ScfjäJwngSfumme fänbc 1257, 32. ain ursach und anfang [wären], das man bey in nit fund iua§ mau an ifjneu nidjt fänbc f 258,29. be-. er- 23,15. f 220,28. ent-. vingerlein stn. g-ingerring 135,8. vingerzaig stm. einer, auf beu man mit gingern jcigt 44,1. v inster stf. g-infterniS 88,24. 93,14. vischgal stm. == fiscalis, ißers malter ber SiaatSgelber f 238,8. 11. vitztumb stm. ©taittjaltcr 184,21. vitztung f 226,18. flechlich adv. ffefientHdj 193,29. flehen swv. ich riech 85,13. 168,5. vleiss stm. SBefHfjenfjeit, ©ifer, 9Kü>, Sorgfalt 28,28. 30. 94,20. 28. darin c«o tuen 192,11. fleissenste. beflcificn, vliss f 226,3. geflissen 117,3S. fliehen stv. füefjcn 59,11. floch 30,15. fluhen * 12,26. 21,4. 147, 19. flochen f 241,39. Conj. fluch 170,41. geflohen 127,4. in fluhen die prüeder in ain hol uor ilun flogen bie 33. in eine .£of)le 21,4. 30,15. an die gepirg oo ju ben ©ebirgeu 110,32. oo zu den ge- lerten Coronisistcn ©djujj fudjeu bei 214,30. ent- t 241,39. hin- 34,30. f Hessen stv. fficfjcn 192,6. er neust 49,9. — 300 — flöhen, flöchnen swv. mit Acc. d. S. sein varnüs cvd feine faljrenbc ftafce f(üd)tcn f 213,9. geflöchent 263,24. flucht stf. 51ud)t 34,27. 3uflud)t 91,26. flüchtig adj. flieljenb 25,16. flüchtigen sicv. in bic glud)t fragen 117,16. 193,6. voder adj. früher 47,1. 72,8.101,1. vodrist ootberft 206,6. vödrist t 241,29. vodern, die, swm.pl. bic SBorfaljrcn 10,30. 25,6 [lte§ vodern]. 88,33. vodern swv. forbern 30,6. 89,19. 105,17. an das reich <^> junt Äönig machen 131,10. 195,12. gevodern 175,10. ervodern. v o d r e r stm. mit ^ StcUncljmer an ber gorbcrung f 264,9. voglen swv. $ögel fangen 143,28. vog t stm. Statthalter, SBertucfer 25,9. Surft, Sd)irmt)err 69,17. jelbft= tyerrlidjer Genfer 78,9. vogt des reichs = kaiser 120,18. vogtpär adj. münbig 139,4. f 265, 26. unvogtpar f 264,19. volpawen swv. fertig bauen 48,9. v o 1 g stf. $ad)folgc, (M)orfam, gu« ftimmung 189,21. volgen swv. folgen mit Gen. der Sache ^olgc letften in etw. 8,27. 118,29. 152,27. mit Dat. d. Pers. ( ^u eigen fein, diss wolt der hertzog nicht r^> 168,24. 191,28. hertzog Johannsen solt <^> das land gl! teil toerben 191,39. f 259,4. das hertzog Albrechten ir aller fürsten- thum zu reigirn zuesten und oo [erg. solt] bafj g. 51. aufteilen unb gtt teil werben folfte, U)r g. gu regieren f 223,34. daraus volget baoon !am e3 f 224,32. [des] wollten die andern cv? f 235,12. <^> mügen iu folgen oermbgen t 241,27. nachvolgen 61,35. ver- volgen. vollen adi\ oöttig, gan^ 46,6. 132,5. 162,7. voller erstarrter Nom. den turn c^ gülden f 211,10. volstrccken swv. gültig madjen, redjtShnrtenb fein laffen 209,16. von adv. baoon, wirt hernach mer oo gesagt 71,26. 136,32. da ich an dem jüngsten oo gesagt hab 134,13. oo praep. mit Dat.: Don 14,18. beim Fassiv 14,20. 2C. iregen * 12,8. 41,20. vor adv. uor, üoru 10,20. • 12,27. zu vor 6,10. Dorljer 5,17. 11,30. 15,11. 18,1. 22,2. 122,19. <^> praep. mit Dat. Oor 6,12. 7,8. vorbissen an. v. mit cv> mit 33or- tuiffen f 212,23. vor cht stf. %\\xti)i 37,34. durch des leibs <^> auä gurdjt für fein 2thtn 43,20. c^> auf die wilden tier 90,25. 168,38. vor cht ig adj. furdjterrcgenb 66,5. furd)tfam 114,25. vorf echten stv. das r^ baä 9led)t, ben $antyf ju beginnen 78,7. vorfodern, die, swm. pl. 93or= fahren f 220,35. vorvadern (rool)t Sd)reibfel)ler) t 228,24. vorgeen stv. oorangefjcn, IjÖljercn Slang Ijabcn 31,21 (beut Sinne nad) ift bort $a ergänzen „baft fo" vorgeet). vorgemeltpartf. adj. Oorcrliuü)nt 3,9. vorgestan stv. ftanbljalten, vor dem swert mag dir nicht <^> Oor bem Sdjtuert lann bir mdjtS [t. 109,17. vorhin adv. Dorfycr t 257,29. vorligen stf. mit Dat. burd) 3c= lagerung bebrängen 185,19. (ogl. Vorsitzen), form stm. 5orm 131,28. t 239,32. in sölichem oo 59,12. vormunder stm. pl. Vormünder SSormunb t 245,33. t 268,2. Vormund f 246,14. f 268,19. vor red stf. Sßorbcratung, $8crab= rebung, ain oo thain f 239,20. vorsagen swv. Oorjd)matKn,^jd)mcU d)eln f 260,3. Oor^cr fagen t 262, 13. 14. vorsprengen swv. oorftürmen f 241 35. vorsch stf. 9?ad)forjd)ung * 82,23. Vorsitzen stv, mit Dat. 28iber- ftanb leiften 150,3. 27. er sass mit ritterlicher wer dem kaiser mit gewalt vor 150,7. v o r s t stm. Sorft, pl. vörst f 223,16. t 224,6. vorsten stv. mit Gen. d. S. baoor ftetjen, des im Sigmund vorstuend woran ü)it S. fymberte f 222,25. vorstreit stm. 9ted)t, ben ^ain^f ju beginnen 184,2. fort adv. weiterhin * 142,14. vortail stm. Vorteil, bie uorteil^ öftere Stetluna, den oo einnemen f 241,21. in den andern iren oo treten f 241,34. — 301 f o r t u n e swf. cv3 des meres über bem TOeere tualtenbe Sdjttfung 150,31. frävel stm. Sßeriuegeitljcit, £att= lofigfeit 94,14. frävelich adj. Uertuegcn, ucrmeffen, fred) f 225,21. frag stf. grage, Wadjfragc 94,15. fjeinlidje grage, SBerljür 159,4. clag und frag 49,13. fraidig adj. mutig, feurig 122,17. fraidigklich ade. mutig, feurig 104,13. fravssam adj. fdjrcctlidj, ocriucgen 24,8. 25,14. 29,24. 109,24. f raw swf. grau, §errut, Giattin 9,18. 19,21. 31,2. gn ber 2rnrebe: 30,30. frawen zymer stn. graueitgemadj, iueiblid)cr Heil ber gamitie f 228,6. fr eyen swv. frei madjen 34,9. 175,10. freyhait stm. Sanbftreidjcr 107,18. freihait stf. ißriuilcg, SSorrcdjt 63,10. pl. co f 258,20. f rid stm. gricbc 9,9. 11. fridsam adj. fricbebringcnb, frieb(id) 113,24. 178,18. fridtag stm. Tagung ^ur (Sr$eumg be§ ^rieben» 188,13. l91,33. frischlich adr. frifd), fübnlidj 71,5. fro adj. mit Qen. frof) über 160,14. frömbd (frembd) adj. fremb, un= befannt, jeltfam 22,28. 91,4. 93,19. 210,11. fron altar stm. Hochaltar 49,33. gehäws des fronen Sacraments Sdjreiu mit bem Soframent beS §errn 74,17. frum adj. fromm, luacfer 18,14. * 40,5. 91,18.131,19.165,1. 210,27. frumeswi. 9hl$£n,zu allem frumen 117,36. frünthold adj. [lie§ fo in 173,18] frcimblid) 196,15. früntschaft stf. grcuubfdjaft 201,27. fueg stm. taftöoüer Slnftanb, jmffen* beS SBcneljmen 65,26. f 246,2. fliegen swv. fügen, Raffen 37,14. 87,23. zu hant ~ übergeben, 311= ftccfen 192,25. sich cvj, mit Bat. fiel) oerbinben mit, Raffen ju 22,29. fid; ereignen 47,23. 53,2. 60,5. 8. sich der ende evi f. an einen foldjen Ort begeben 199,0. sich des veir- tags gen dem wein 00 f 244,10. ver- f 246,4. ge- 117,39. f ü e g 1 i c h adj. baffenb * 12,13. 27,12. 49,30. füeren swv. führen, zu gemacht gaftfreuub(id) aufnehmen 38,3. zu hilf oo 42,2. zu landt co (jeim- fübren 55,3. das swert 00 109,17. ain klainat 00 ein ff>e(mf(einob f. 172,23. dar-, hin-. fuessgeender subst. pari. gufs= folbat 172,7. := fuesknecht 199,17. fuessschamel stm. gujjbauf 21,23. für = vor adr. uor 14,15. 25,3. 37,30. 00 und aus au§ ibren ©d)lut>f= tuinfcln (jeruor unb jur (Stobt 6,innu§ t 238,26. 00 und oj f 241,3. cv> praep. mit Acc. 10,24. 14,4. 27,5. c>o sich besenden borlaben 106.23. co bei güfjring borbei- gcfjen 147,3. fürhalten str. Uorgeben * 84,26. borlegcn 189,19. fürkeren geigen, an ben Sag legen vleis 00 119,15. 108,26. fürkumen str. mit Dat. d. Pers. borgefegt, befannt werben, als disem fürsten sölichs fürkam 198,25. fürnem adj. uorjüglid) 41,27. fürnemen sie. bornefjmen 03,3. fürgenomen 22,30. f 250,35. du nimbst dir ain sach zu ainem gefär für bu ftellft bir eine Sad)e als eine ,§interlift Uor 118,6. ain fürgenomen übel eine beabfidjtigte SDHffetat 149,7. die güettigkeit 00 bie ©üte äeigen t 237,11. sieh 00 fid) ettuaS borneljmen: Rueland — 802 nam im für ainen streich 122,23. er nam im etlich für in geliaim zu haben er nafmt fiel) oor etliche in§ Vertrauen $u sieljen t 260,10. fürnemen stn. Torfen), $lan 6,23. 28,16. 02,21. 29. es war doch nicht des grafen mainung in seinem ernstlichen ^o nid)t fein (£rnft mit feinem ftrengen 58orget)en 136,15. furo adv. Ijinfort * 10,3. fürspan stn. (Spange 92,11. fürsehen str. mit Acc. d. Pers. Herforden 191,36. für sichtig adj. weitblidenb 137,15. fürsichtigkait'200,6. fürs lagern, Sorfdjfofl f 256,29. fürsten swr. mit ftürftenrang be- Heiben 129,10. 173,11. fürstenlich adj. fttrftlidj, adv. 198,13. fürt stm. fjurt 205,36. furtter adv. weiter f 242,21. fürtrag stm. *ßarteioortrag Hör ®erid)t f 237,22. für trager stm. (Spredjer f 256,30. fürtrechtig adj. oorauSbenfenb, überlegt 34,7. 126,9. für war adr. fürwaijr 37,37. 131,32. für ziehen stt\ oor etil), 5iet)en 212,6. zu Stuelweissenburg ro an 6t. Dorbetäiefjcn f 263,9. Gäch adj. jäfj, t)aftig 38,12. mit geher eil 43,22. 63,14. 88/2. 103,8. gächling adv. pltytid) 63,12. gantz adj. ooflftänbtg 120,14. Comp. gäntzer 83,15. gar adj. bereit, fertig vollen cv3 pawen gan^ fertig bauen 46,6. adr. gar, gcin^lid), fet)r; alls co = also oo fo fe()r * 57,8 ober = alles c^> immerfort gän^id) 106,14. also cvd 107,23. gärbeisen st?i. $olierftat)f 4,20. gast stm. gtember, frember Krieger 207,19. t 222,35. t 268,3. gaul stm. Gtoul, fcengft pl. geul t 239,21. gbalt f. unter gewalt. geparen swv. fid) benehmen, Der- fahren, zusölichem ju trinfen g. 26,22. ledig cv3 frei g. 38,33. antwurt cv> 73.16. zu gemahel c^> 41,29. in den tod fid) auf (&ntabe unb llngnabe ergeben t 242,35. sich in die arbait oo fid) ber 21. unterstehen 51,27. t 229,24. f 257,40. sich zu sneller flucht <^> in fd)n. $1. fein fieil fud)en 64,10. 82,3. sich an den glauben Christi oo (£t)rtft werben 111,4. sich oo ergeben f 243,8. auf-, be-. ein-, er-, ver-. für-, nach-, über-, zue-. geperd stf. ©ebärbe, ©ebaljren 89,11. 91,5. gebe res//, (gewer -f- e) 93efiju;fd)t f 238,1. geperen st», gebären, entfielen laffeu 47,4. gepar 16,10. geparen 154,32. geporen 15,18. gepert 155,8. 184,26. 28. cv> bei jdn. in ber (Slje mit einem 9J?anne q. 16,10. 23,24. Judit, die pei und von im gepar drei sün * 58,1. mit Dat. sein fraw gepar im zwen sün 59,7. cv^ oerurfadjen f 259,9. gepersoniert adj. wol oo fd)ön gestaltet 163,8. geprechen stm. sein maister oo f. größter Mangel 173,21. gepüerlich adj. paffenb, 65,25. adv. gepüeriichen 22,29. gepüeren swv. gebühren, jutfommen es gepürt dir 118,8. sich ro 131,4. 29. gepurd stf. ©eburt83,18. t 264,32. 35. g e p ü r 1 i c h adj. rcdjtmäfu'g, gebüt)renb 186,19. adv. orbnung^gemäji, oon red)t§wegcn 160,17. gedächtnüss stf. ba% ©ebenfeu 5,11. 22,5. gedeihen str. gebettjen, erwad)jen, werben Praet. gedech 21,23. oo zu etw. etwa§ werben 21,23. zu unstaten cv> lutn $ad)teile ttttS* fd)lagen 106,13. 174,13. erdeihen 94.17. 95,7. gedencken swv. mit Gen. benfen, etwa§ erwähnen, erbenfen 27,21. mit Inf beabfid)tigen 30,4. mit Acc. 62,16. er gedacht er badjtc 43,21. er gedacht im er bad)te hzi — 303 — fidj 48,1. die [Relat.] gewalt, reich- tumb, schätz, kunst, noch kainerlay zu gedenken ist Uieldje ©. 9J. @d). $., noef) nm§ immer ju erbenfen ift, („lutcberBiinqcn fönnen" ift mit SSecfjjct ber fionftruflitm burdj einen „bafi" Bai) uerbrängt) 61,15. ewr wirt gedacht 101,35. gedencket räch finnt auf Dt. 123,7. oo an * 143,5. gedienen swv. bieiteit, zu willen oo beut SBunfdje entffnedjcn 30,24. sein gedienter Ion f. uerbienter Solju 190,15. geding stn- 93cbtngiuifi 105,15. 137,29. mit oo und ainer antzal ober nur und) einem Skrtrage uub nur mit einer beffimmteu Slnjafjl . uon WefolgSlcutcn f 239,7. geduncken swv. unpers. bunten 50,8. in gedaucht 30,33. 47,28. geen (gan) stv. geljcu 6,8. 45,11. Imper. gee 37,27. get 89,2. Conj. Freies, gang 119,9. gangen 95,7. gieng 6,6.11. 16. jc. giengen 98,29. gegangen 3,16. 7,16. wie es gieng, wie e§ äitging 49,7. wol ~ 162,28. zu rat c-o ratfdjlagen 63,27. 89,29. zu hertzen oo 94,22. 101,33. petten cvj beten g. 108,16. es gieng allen an ir hertz rütjrte fie 123,6. oo ergeben 150,32. (ogl. 151,2). für ainen Zimmermann cvj treten Uor 153,16. zu handen oo Don ftatten g. 173,19. aus hasa oo auS £). gcfd)el)cu 173,30. c-o auf den künig fid) nad) feinem Sfirud) ridjten 176,40. es gieng an das treffen ba3 S. Begann 199,20. zu herberg cvj 203,2. ab-, an-, aus-, be-. durch- 153,27. ein-, ent-. er-, ernider-. ver-. vor-, für-, hin- 95,7. nach-, wider-, zer-. zue-. gefallen stv. 1) = vallen9,13.108, 1. 2) gefallen 87,35. 178,12. 3) ~ mit Dat. anfallen 166,24. oo zu seinem tail alä 9luteil 177,5. oo an 177,24. irs gevallens uad) itjrcm SÖclicßeit t 241,15. gefiincknüss stf. @)efangeitfd)aft 37,27. 38,18. gef är stn. öinterlift 118,6. gevärde stf. ftinterlift f 243,22. gevättred stn. ©eoatteräperfou (oljnc 9«kffid)t auf ba§ ©cfd)led)t) f 264,34. f 265,14. 21. ain ge- vätret f 267,3. drew oa f 267,6. ge verl ich adj. fnnterliftig, gever- Jicher weis f 228,12. gefügel stn. Sgögel 151,4. gegen praep. mit Acc; mit Dat. 61,20. 79,7. 124,3. 170,27. 191,37. 195,15. cvd im ifjm gegenüber f 229,24. gen Rom 15,15. ~ ain ander ledig lassen qcqcnfcttiq frei Inffen f 246,7. 255,35. gegen flüchtig adj. entgegen* fücljenb * 12,27. (fonft nid)t belegt), gegen red stf. JHcjilif f 256,31. gehaben swv. = haben 96,35. 119,6. gehag stn. ©ebiifdj 192,23. gehaim stf. ©ef)eimni&, öcimtid)feit 86,22. f 261,32. geheime S8er6ün= buug f 237,3. oo haben oertranten Umgang, greunbfdjaft f). 126,7. gehaiss stm. SSerfpredjen 37,13. 86,27. gehaissen stv. bcrtjeifjcn t 260,30. f 268,5. gehässig adj. mit Dat. Ijafjerfütlt gegen, in os t). gegen fie Beibe 149,3. gehäws stn. töiitte, Soften, ©eböiifc 74,17. gehör de stf. ©ef)or 26,6. gehorsam stf. 26,22. oj beweisen 153,5. gehürn stn. ©eiueif) 49,32. geistlich adj. religiös 77,27. gaist- lich 76,22. c^ werden ein ©eift- lidjer In. 93,1. gejaid stn. Qagb 47,24. 49,3. 12. gekreutzt adj. pari, mit bem ßreuäe Bejeid)iict 100,26. gelait stn. febüfeeube Begleitung, Dom SianbeSfjerru jugefidjerter Sdjujj für bie Dtcife 53,18. 149,42. 9lb= gäbe bafür t 228,27. gelaiten swi\ mit @d)itjj für bie Steife üerfefjcu 87,27. 34. mit gewalt oo 150,6. gelassen stv. = lassen lucglaffen, unterlaffeu 29,3. gel aub sinn. ©laubc 5,12. ®(aub= luürbigfeit t 228,23. gelauben tum. glauben, ergelaubt gar gern umr leid)tgläu6ig f 221,28. geleben swv. mit Dat. dem oo bem nadjleBen, nadjfommcnf 245,36. gel eich adj. gleid) 87,12. der co bergleidjcn 92,11. gleicher masz sein gleid) f. 173,23. ade. des ^ ebenfo 62,24. üBereinftimmenb 94,37. unparteiifd) 136,6. kainer wer evi feiner Srieg8Bereit|djaft äbnlid) 198,28. cv) eBen, gerabe, als die gleich erwachsen was f 265,6. des gleichs ebenfo f 240,18. 304 geleichen swv. mit Dat. 0er= gleichen mit 67,12. der warhait gar wol c^ glcid)en, entfpredjen 146,1. g e 1 i g e n stv. mit Gen. gebären ires siines <^> 98,6. 174,3l! dernider- geligen. gel ige r stn. Belagerung 180,30. 32. geleger f 263,11. geiympf stn. $lngcmeffen()eit, S3e= fugni«, s Jied)t t 229,31, gelten stv. gelten 178,10. gegolten 37,37. ent-.' gelübd stf. 107,16. 111,24. gelücksrad stn. das co diser weit 62,30. gemach stn. 2M)aglid)tcit, gaft= frcunblidjc öetoirtung 38,3. 118,29. 3 immer 101,6. gemach adv. gcmndjlid), oa thain äat)m tun, befdjeiben auftreten t 220,11. gemachel (gemahel) stswmf. %& maljl, (dental)litt zu <>o füeren al$ 93raut bringen 27,19. 41,29. zu ainer gemachein haben 82,15. 102,18. ich [Perchta] bin euch gesandt zu ainem oo 95,13. 14. er het seinen oo und sy in auch vast lieb f 260,31. gemachel schaft stf. (Ebe 85,25. f 264,25. g e m a g e t adj. pari. Dertoant 202,25. gemain adj. gemeinjam, allgemein netbreitet 75,13. 83,20. adv. aU= gemein, gemöfjnlid) 16,8. 23,1. ge- mainer 30,28. in der oo allgemein 51,1. von gemainera rat nad) gemeinjamem SBefrijlufe 97,20. ge- mainer leut red bic beut SBolfe geläufige 2)arfictfung 140,7. ainen gemainen hof eine allgemeine Jyürftenoerjammlung 163,14. gemaint pari. adj. gefounen, nrillen§ 8,27. gerna istern swv. nteiftern, über* mältigen 63,33. gemelt pari. adj. Oorertoäljnt 7,23. gern er ck stn. ©emarhmg, (dränge * 44,10. gern ös stn. Sumpf 132,16. g e m u e t adj. gefttmmt, übel oo erzürnt 111,19. gemurmel stn. fjcimlidjeä Dieben, Durren t 235,19. gen praep. gegen, pis gen Jiab 50,17. 51,15. 16. 70,6. 2C. geiiades//"- ©nabe, ©unft, #ulb, geiftlid)e§ Sorredjt, Wbtafj 29,2. oo suechen 62,19. in sein oo ent- pfangen ju ©n. auflief)meu. 62,24. genaden pitten um SSerjei^ung b. 27,9. genaden begeren ein $riüileg begel)reu 64,27. vil genaden tuen Diel ©unft ermeifen 65,17. er het die oo er [)atte ba§ ©lud, bie $tlfe üon ©ott 79,10. sich in die oo geben f. auf ©nabe unb VLn- gnabc ergeben f 242,35. genaden swv. mit Dat. begnabigeu, gnäbig fein 15,6. genambt pari. adj. betitelt 9,4. genau adj. fparfam, auf ba§ ©ctb fcljenb f 260,4. oo adv. vortail und gnaw suechen Vorteil fud)eu unb eng^er^ig auf ben eigenen 9?ufcen flauen f 264,16. genesen stv. genesen 204,29. oo ains suns einen ©ofnt gebären 65,31. geniessen stv. genoss 92,18. genussen 171,36. davon ir der müllner gar wol genoss infolge beffen ber tiföüfler guten 9ht&en uon tfrr t)attc 92,18. 99,13. genos sivm. ber (Ebenbürtige, der genossen Ebenbürtige uoit biefen * 128,33. künigs oo 137,27. genueg adv. gnueg thain ©c- nüge tun f 256,5. ger stf. Verlangen, SBegeljren 116,10. gerad adj. rafd), geroant * 99,5. ghrad f 223,26. geradigkait stf. frifdje Seibe3- gemantljeit, Wafdjfyeit 45,13. ger ai s ig adj. gerüftet, beritten 199,12. gerait adj. bereit adv. alöbalb 115,7. geraten stv. too^u gelangen, an- fangen, sy gerieten zu der flucht zu keren fie tarnen bam 51t fliebeu 111,29. gerecht adj. red)t, gerecht, got 00 ©ott angenehm 53,1. 109,13. er slueg die gerechten achsel von dem leib er fdjlug bic red)tc ^ 45,15.152,15. eo für all man fid) für rein tum allen 9Kännern beiocifcn 127,27. ~ rtdjten 152,24. gering adv. Icid)t, betjeub, müfjeloS 104,10. 116,12. 10. gesagen swv. = sagen, jngen, er= }fflt)Ien 39,15. 49,13. 53,21. gesangk stn. GSejang 47,32. gesäss stn. ot)lgeriifictc, in ßampforbuung aufgehellte 3tcifigc t 241,36. geschrift stf. ©djrift, 5,9. 16. baS ©efdjrtefcene 151,9. gesein = sein 49,30. 51,6. gesetzt«^, ©efeli, ©aj.wug ausserhalb des cv> der hl. ce 103,4. ges igen swv. fiegen 75,10. 79,14. Quellen und Erörterungen N. F. III. gesipp t adj. part. Ueriuaut, nagst co 187,10. gesiecht stn. ©cfdjlcdjt 7,25. pl. gesiechte 7,21. 17,13. 23,4. gestechten swn? Dat. 156,6. gesta fem. sing. (ugl. cronica) 33ertd)t oou Säten 51,12. jessta f 221,9. f 222,16. ~ und matery 4,5. 5,9. 22,12. 30. 83,12. ander sein oo anbete 93eritf)te uou feinen £atcn 22,7. in seiner ~ 157,19. gestain stn. ©belfteiue 100,28. gestalte/; ©eftatt, S3c[d)affenf)eit, Slrt 91,5. sy wessten kain gestalt der verlust fie fnuuten bie Strt, bog (£ntftef)cn beS SBerluftcä nidjt 38,5. 83,26. 94,29. ainer traurigen ~ mit allen 3citf)eu bcS ßummerS 149,4. in oo aller erberkait in angcmcffcncr, mürbcuitTcr fjorm 193, 43. der oo in berfetben 9(rt 214,20. gestatten swv. mit Gen. 8,25. er gestatt er geftattete 47,1. er gestatt sein nicht er geftattet e§ nidjt 73,18. 89,27. gesteen, gestan stv. beiftefjeu 162,42. das er mir gestee 127,28. des im maniger fürst gestüende luofür i[)in mandjer g. Senge luärc 132,35. 173,30. ~ jugefiefjen f 257,4. f 262,10. gestan 150,6. 190,7. gestillen swv. ftidcit, den zorn co 149,38. gestirnt adj. die co strass bie aKiid)ftrafje 114,13. gestragks ade. gerabeul, ftvnrtS, fofort 80,14. ge streiten stv. ftreiten 124,1. mit Dat. bie ©pij.ie bieten 172,2. gestreng adj. tüdjtin, qciualtiq 20,7. tapfer 20,26. gesundem swv. ab Jonbern 77,10. geswindt adv. fdjnelT, tül;n 36,9. 150,23. träftig 122,30. geswistergeit stn. ©efdnuiftci: 210,26. co kind 187,31. 35. ge- schbisterget f 240,36. getat stf. %at, &etbeutat 25,3. 32, 28. SWiffetat 26,28. 02,18. pl. getat 83,7. 198,14. ? getat en swv. als subst. : mit im veld ritterlichem [fo] getatten mit ritterlichem Srciben, Säten tun im Jyclbe f 223,29. enttoeber mufj man ritterlichen lefeu uub getatten als Dat. pl. faffen, ober Ic|stcre8 5Bort für ein Verbum = taten anfet)cn. 20 — 306 getranck stn. ©etrcinf 178,25. 33. getrawen stn. Vertrauen c^> in got 63,35. c^ mit Dat. d. Pers. (86,8) und Gen. der S. 86,18. getrauen sivv. des gleichs ir Mt. auch zu cv3 ba% gleite if;rer 9Jtojefrcit Qurf) anvertrauen, 51t überfaffen f 245,38. getrew adj. treu 91,12. uertraucnSs feltg 87,31. getürstig adj. tuaaOalfig, fretf) 150,24. gewalt stm. ©clualt, 9#adjt 7,8 2c. cvd haben zu tuen bie Wladjt tjaben etumä 31t tun 38,21. cv3 geben SBoHmadjt g. f 228 > 8 - mit ainem gbalt einsetzen Uernttttelft einer 58oflmad)t (Bieder III, 575) ein). t 231,28. ge waren sivv. mit Gen. genmtjr Werben * 12,18. 53,13. 69,7. iöO.22. gewden sivv. deinen freunden nicht vil 00 betneu ft. gegenüber nid)t Diel prallen 104,6. gewerb stmn. aufgetragenes ©e= fääft, fcätigfeit 86,18. 87,23. 2Ber, bttng 165,6. dj Strassen und geberbe wider öffnen f 246,5. geweren sivv. mit Gen. der Sache geumljren * 56,21. 80,11. gewett stn. SBetpfä'nbung 190,35. gewild stn. Söitb 49,4. g e w i 1 d n ü s s stf. SBtlbniS 88,6. 24. gewin lieh adv. in ©eunnn Der- (jetfpber 9lrt 100,17. gewinnen stv. gemimten, fyerbet- fdjaffen, gewan 5,27. 17,7. gebon f 246,16. Conj. gewunn 149,43. gewünn f 258,39. — gewunnen 7,9. 14,9. gebunen f 240,27. ge^ bonnen f 241,5. — gewunnen 63,22. anfechtung 00 2f. leiben 40,17. das pesser c^ ba3 lieber- geiuidjt erlangen 100,5. erben <^> f 258,39. ain her 00 70,8. lieb 00 20,9. 26. 75,8. den naraen 00 180,14. die oberhant c^> 72,15. 172,13. das ort an der stat 00 bte äum Sturm bcjetdjncte (Stelle tu ber Stabtmauer * 143,12. die gewan er überhand bte über- tueütigte er 117,17. ungnad 00 204,35. grossen unsig c^j 203,13. aus dem Turn gebinen befreien f 225,27. ab-, an-, auf-. gewis adj. fid)cr, beftimmt 117,29. gewislich adv. beftimmt 51,19. gewürck stn. ©lieferet, ^abelarbett 93,21. gezeugknüss stf. 8 cu Ö tt ^ 4,4. gi essen stv. gieftcu, er geust 47,27. goss 26,24. gussen 5,25. gegossen 90,13. aus-, ver-. über- 90,13. gift stf. mt 170/13. gläve swf. Sian^e, fian^enreiter 172,6. glävy 182,9. g 1 a u b wi rd i g adj. f 242,31. gl e gen ha i t stf. aller 00 geschickt fief) in allen £ebeu3lageu ^u fjelfen mtffenb t 223,27. gleichsner stm. £>ettd)ler, ©letjtter 43,25. glid stn. das vödrist cv^ bte borberfie $Keit)c ber Ärieger t 241,29. glorj stf. ©forte 122,7. glüen swv. glüfjeu 108,11. gnuusamlich adv. genügenb f 231, 11. gotztaufer stm. Käufer ©otteS [= ©jrtfii] 29,1. graben stv. graben 22,6. gruben t 212,31. gegraben 54,10. be- 54,10. ver-. grabstickel stm. ©rabfttcrjcl 4,19. graf schaft stf. ; pl. grafscheft 76,12. grauslich adj. graufenfjaft 54,22. grausslich 74,15. 210,20. grawen swv. grauen 173,3. grebde stf. ©rab 132,14. greif sivm. ©reif, fabelhafter SBogcl 151,1. greifen stv. greifen, fäffen graif 45,9. griffen 100,19. gegriffen * 142,11. zu den tötlichen zügen 00 bte lebten Sltemgüge tun 179,1. an- 100,19. be-. gross adj. grosse stim ftarfe St. ()G,(j. c^ gelt f 232,18. adv. in i)oi)cm 9ftafje. <^> anslegig retcf) an ©ntmürfen 34,8. 00 wirdig 97,6. 00 wolgefellig 109,13. 00 wider iren willen 154,14. g r u e s s a m adj. gerne grüfjenb, leut* feiig 173,18. grunft stf. ©ruft 153,22. grünt stm. Xalgrttub pl. grünt t 258,9. gruntlich adv. grünbtid), genau 94,36. gsloss stn. Sd)tofe 189,7. pl. ge- schlösser f 223,14. gubernator lat. JÖertuefer, (Statthalter * 11,10. * 13,4. 23. 18,23. 108,4. guet adj. gut, tüd)tig, gutt sein umb mein vordrung 5al)luug§fäl)tg t 211,12. für 00 fütlieb 214,15. 307 güe fcigtaits«/ - . ©fite 46,17. f 257,6. guldcin adj. golben 6,7. 121,11. guldin 22,5. 71,14. gült stf. Sftente, (Smfommen 77,18. 127,8. f 223,3. 17. ©infommeit an Naturalien f 260,24. gunncn an. v. mit Gen. d. S. gönnen, gan 118,0. gund 93,17 günet f 220,36. Praet. Conj. gunde * 56,20. ich gan dir solichor cren 118,9. verbunnen, vergunncn. gü nstle in stn. 5öc(]üliftiiiu»ß günst- leins zuogeen ^artcii(d) äugeben t 268,6. (»gl. Aventin: es get nach dem g'unstlen zue I, 249,6.). günstlichs adv. in begünftigenbcr Söeife, co spülen trüber Wcdj't nadj ©unfi Banbeht t 260,10. gun ekel stf. ffuutel pei den guncklen * 84,30. manig ~ mären uiele für bie Gpinnftubcu ^affenbe @)e= fdjidjten, Sdjauermäfiren 158,23. H a b e n swv. ich hab 23,12. hastu = hast du 43,25. hat 4,3. 8,10. Conj. er hab 23,24. 29,15. Prät. er het 48,7. hett 5,26. 6,9. 97,23. hette 6,2. 4. 9,11. PI. sy hetten 33,22. 45,10. 49,19. 63,21. Conj. hiet 92,7. 116,21. hett 193,40. du hietest 116,20. er hiet 34,19. 43,18. 61,27 je. het 37,9. 87,11. 95.25. hette 43,22. sy hieten 90,12. 96,21. Part, gehebt 50,11. 91.26. t 229,3. muet ~ bic 916- fid)t, Suft £). 138,20. 203,32. einred co SBiberfprudj erregen 59,8. ende ~ 78,19. flucht oo zu 3uf(ud)t nehmen 91,26. vorsch ~ und)* forfdjcii * 82,23. gehairn ~ intimen XJcrfebr Ij. 126,7. seinen hof co Bofbaltcn 65,7. hoffnung co in die gross 81,31. rew co Bereuen 88,28. sorg co beforgen !l 12,7. sorg co auf 3lngft % bor 81,4. stat co jur Skrfügung E). 92,7. das swert co [)n(teu 104,9. underred csj fidj betyredjelt 107,9. widerred co mit Gen. ablehnen 118,13. weg co 82,1. wonung co 85,21. lieb co 25,21. 28,8. co bei jeitgen mit 23,24. 127,17. co für Balten für 26,1. in cren co 75,3. zu danck co bnnfbnr fein 86,26. fürsten zu hof co g. am £>ofe fi. 65,27. zu frawen co jur Rrnu fi. 9,18. zu weib co 157,25. zu reiten co beritten fein 150,25. des gantzen willen co entfdjtoffen fein bn,^u 168,33. das erger co fdjlimmer roegfommen 171,25. vil müe gen dem pap3t co beut $. gegenüber 173,15. zu gewalt co jur SSerfügung f;. 173,27. den stetten genueg volks co 311 ifjrer 93efe[)bung 182,6. in banden co 184,19. 185,10. under banden <^. 187,21. zuegangk co ßutrift ß. 194,5. vil wesen « mit «iel Berfefiren t 219,6. sein [Gen.] wort co wollen f 243,36. innen co inufjaben t 258,16. gehaben, innhaben. haidentumb slm. .^cibenfdjnft 80,2. .fceibentum 109,1. h a i 1 stn. glücftidjer Erfolg 144,25. 39. hailer stm. ©rlöfer 3,11. 63,4. haime swn. 4?eim, ,£cimat 31,3. haimlich adj. gefieim 86,21. 23. 33. haimlicben' adv. f 244,34. co f 244,37. haissen stv. einen 92amen geben, einen Namen ffifiren, beauftragen 88.14. er haist 24,4. Conj. haiss 29.15. biess 7,11. 8,4. hiessen 17,1. gebaissen 15,12. 87,31. Dy andern hiess ainerEnchises iun§ bie anberu betrifft, fo l)icf; einer ©. * 58,17. er hiess sy schnell auf sten 95, 13. ver- 67,9. ge-. halb, halben postposition, mit Oen. fjiufidjttid), lucgeu; auf ber Seite fon, ander sachen co um anberer S. Milien 60,14. des kaisers co 150,6. durch seinenthalben um fciuctiuiUen 169,25. desshalb in biefer £>infid)t 185,24. paident- halben auf beibeu Seiten 191,33. 193,16. allenthalben 110,30. 192,29. hals stm., ab dem co stürmen burd) Sturm abgewinnen t 212,26. halten stv. galten, glauben. Praet. hielt 15,3. Conj. hielt 42,27. gehalten 22,17. Etlich O. co, das etlirbe ©Oronitjdjreißer Balten bafür, bafj * 57,13. * 82,20. 84,1. rainig- kait co * 58,8. Got halt den künig 65. erhalte beu ff. 65,29. got vor äugen co 76,29. auf kain ir gelübd co'teiuem ©clübbc glauben 111,24. diss gewerb arckvvenig <^o biefcä 9tuerbietcn für uerbäd)tig 1). 119,32. zu gefängknüss co 122,38. gericht co 124,4, erwirdigklich co rejüett= «oll bcbaubelu 160,25. hoch 00 167,37. in still co gebeult b. 194,9. 20* — 308 vil von im cxd f 212,13. auf-, be-. vorbe- f 229,19. ent-. inn-. handt stf. in den wald in ben 3B. begeben 49,16. 22. sich aus der stat <-o 204,20. sich oo zu 210,15. anhaben, anheben, auferheben, aufheben, be- haben. erheben. heilig adj. tjeilig 19,16 je. heiltu mb stn. unmbertä'tiqcDMiquic 41,11. 64,27. 29. 127,10. heint adv. (jcittc nad)t, {). abenb 94,40. f 262,33. oo zu der nacht baff. 88,16. heyradt stm. f 228,9. ainen unlöblichen c^ (ber Accus, ift Don einem auä bem üort)erge[)eubcu ver- heyrat gu ergäu^enben er machte, stiftete abhängig) f 220,26. eo stf. f 230,32. helcn stv. geheim IjaUcn, verbergen, verhai 93,25. verholen 86,34, 87,2. ver-. h elf, hilf stf. £>t(fe, »eifianb 33,9. 54,15. 105,24. 25. 26. helfen stv. Reifen, unterführen mit Dat. d. Vers. u. Gen. d. S. 37,8. 189,36. mit Acc. d. Fers. 44,4. 104,14. 15. ich hilf 119,5. Gonj. er helf 127,30. Imper. hilf 112,31. Praet. half 37,15. hülfen 19,9. 189,36. Gonj. hulf 84,2. 114,25. in [Acc] half nicht ifnn fyaif nid)t3 44,4. dannen oo jur glud)t ()• 192,20. be-. f ver-. ge- 169,19. helle stf. §öHc 132,13. helle hun dt stm. £)öfleutjunb (©djimpfwune) 122,5. (die hellischen hund 132,15). hellen stv. tönen, lauten, überein- [timmen 26,5. 139,7. hillt 85,4. hal 31,1. er hillt gleich mit disen worten er ftimmt überein 4,30. er-, mit-. hellisch adj. (jöllifcf) 74,18. her stn. £>eer; oft be^ieftt fid) ein Plural barauf: das grauslich cer, oon benen bodj nid)t ofel urieber ijcim fam 54,22. das wüetund <^ 129,2. her adj. f)ct)r 6,19. her aussen adv. hier breutften t 261,28. herprechen stv. embredjen, als der tag herprach 112,28. 309 her für adv. Ijctboi: .135,14. 105,19. bergen swv. SScrljcerungcjt auiidjfcn 14,3. 21,26. oo auf einander, eirtanber ba§ üanb uerloüftcii 20,3. oo mit Acc. der Fers. 79,4. 149,41. herkamen (herkommen) stn. ßer* fünft, älßftommung 3,13. 32,15. 22. herinn adv. [)ierinncn 85,7. herlichait stf. 06erfjoBeit?rect)t t 208,7. 30. hernach adv. 22,31. 81,6 je. herr swm. $err; ©tjeljcrr, ©emaf/f 46,17. 53,13. 95,14. horren swv. obcln, sich c-o lassen f 224,13. herschaft stf.pl. herscheft 180,22. pl. herschaft f 227,37. herschen swv. tjenjdjcu, mit Acc: oo die land ueJjerrfd)cn 7,10. * 31,29. 35,11. 50,23. 132,31. mit Dat.: der weit po bic SBelt 6et)errfd)en 22,14. herschung stf. [Regierung 21,1. hert adj. hart 10,10. 11,3.29. 78,8. hart adv. 80,25. f 244,26. horten swv. bcljanen, auäbaucrn 78,13. 111,29. hortigklich adv. f)art 38,17. 44,4. he rtz swn. 0,19. 63,1. Gen. hertzen 202,9. hertzens 33,14. 46,4. 14. 61,21.167,35. er erkannt in sölichs hertzens er erfamttc, bafj er oon foldjem ffiljoralter war 74,7. junck- friiwlich . gern 102,8. seines hertzens wunder küen 103,18. pleuge cv> sagtjaftc .'perjen 110,19. zu nertzen nemen 150,10. hertzogen swv. jutti föerjog madjen f 219,10. herwergen swv. beherbergen, aufs nehmen 90,31. (herberg stf. 91,2. 29. 94,3). 93,17. her wider adv. roieber tjer, gurücE 158,21. bngegen f 260,19. h i e adv. l)ier 88,29. 90,2. hiemit adv. baniit, [omtt 76,30. hierinn 210,29. hie inn f 212,28. hie wider adv. bagegen 36,25. hilflich adj. l)\l\mq 34,12. hin den adv. Ijinieit * 12,28. hinder praep. mit Dat. l;inter, nad) 11,15. co sich rüctiüttiiS, äurüd 143,24. ich kum cv3 sich. 2U5,28. ~den amtteuten still hgen uou ben ST. iridjt abgeliefert toerben t 257,26. — co mit Gen.: co sein f 219,4. t 267,10. hindergang stm. 3urütfiueid)eit, ffonupromijj f 246,20. hinfüeren swv. toegfutjreu 139,31. uernidjtcn, gerftömtb luirfen 5,7. 136,23. hinlegen swv. beifeite legen, Befeitiqen 28,30. hin nach adv. f)intcrbreiu f 263,16. hinnen adv. Don fjicr lueg 102,7. 175,4. hinschaffen swv. eine SBcifung l)iufenbm, beridjteu f 238,30. hirsz stm. §irfrt) 49,31. hystorj stf. (i)cfd)id)te, ©»ä&Iung 16,20. 22,10. 19. hoch adj. (jod), hoches, hoehom 6,18. hochen 28,3. hocher 30,8 k. mit hocher stimm mit lauter ®t. 116,30. adv. cvj erfrewen 37,19. <>o entpfangen tjecrüd) e. 64,16. oo diemüetigen tief b. 194,29. hochen swv. erljüljen, berüljiut mod)en 25,33. 41,28. erhöchen 74,18. hochfart stf. $od)mut 184,1. hochvertig adj. ftol^, fjofffirtig 118,28. 158,6. hochzeit stf. S3ennci[)(nng3feicr 105,6. hochzeitlich adj. 72,12. 121,18. hof stm. £>of, Xnguug uou gürften (pl. höf) 84,8. gen o-> laufen an ben £of I. 135,6. XiuuicrfeftHdjteit 139,10. 11. ~ der turnay geft bei- Sinniere 202,10. hofberch stn. Sgo^vcxt, ÄriegSbicnft, fricgcrifdje Unternehmungen, <^ treiben f 244,42. hofen sivv. t)ofl)altctt 48,19. 71,23 . hoffen swv. (joffen, auf bie ©egen= luart belogen: ich hoff, das ich der eren wol wirdig sei 137,26. hoffhalten stn. $of[)alt f 223,4. darin ir wonung und oo [erg. zu] haben um bann iljre 25$. unb it)rcit ig. ju l;aben f 223,36. hofrichter stm. Jpofridjter 77,17. hofwartsiiA». ,f)unb,ainenhufbalzen und orlosen cns einen l)üjten[al)meu unb obrlojen Sq. 144,6. hol adj. bobl. holes gepirg ge!3= hüfjle 23,17. hol stf. §ü(;le 21,4. hold sälig adj. leutjelig, frcunblid) •)- 223,27. — 310 holen swv. ainen grimmen slag oo auf Karolum $u einem q. ©cfjf. ausloten 104,3. erholen 104,8. hora /. er pet (betete) all horas 195,14. f 262,8. hören swv. ööreit 11,31. 18,25. 50,12. Pract. hört 7,8. 28,25. hört 94,11. 96,30. 100,4. 107,22. Part. gehört 18,9. 10S,7. aufhören 95,2. erhören, gehören, zuehören. hübscher in stf. <8ul)[erm 210,8. huerhaws stn. £urenf)au3 196,5. huet stf. <5d)u{\, $8orfid)t3mafneqc[ * 12,10. im in sein <^^ bevelhen feinem ulb, (htaubntö, mit hulden 118,20. 186,23. bei seinen hnlden unter Wnbrofjung fetner Uugnabe 148,12. huldigen sivv. mit Dat. bie Ober Ijerrjdjaft anerfennen 19,6. sich <^ Untertancntreue geloben 188,26. huldigung stf. stett und schlos <^ .£. ber ©labte unb <5ct)löffer f 232,25. in cv> nemen f 239,10. zu oo benöttigen f 242,23. hültzen adj. tpijeru 50,1. Icht stn. irgenb ettuaS 115,22. 214, 21. mit ichte trgenbnne 118,30. icht mit Wücffttfjt auf ettuaS, etwa 122,12. ügl. aud) unter nicht. i e adv. immer 3,6. 7,3. cvj seid feit- fjer immer 66,2. oo jebe3ma( 199, 13. cv. je 11,30. 61,22. nur oer= ftärfenb : ye bei namen nmljrürf) beim tarnen ®otteS 27,23. 72,8. oo doch jebod) 8,1. 92,10. 94,39. 40. ietweder jeber Don beiben 8,22. yemant * 12,13. ie ainer verpien den andern 154,7. nie ftatt ie 11,9. 87,3. oo beim Komparativ: ye pas 199,16. ieder pron. jeber 110,33. 126,29. yedoch adv. jebod) 31,15. 80,25. oo so 118,13. ye glich pron. jeglitf) 61,24. f 259,3. yemant pron. subst. irgenb jemanb * 12,13. 47,2. 92,9. yemand 37,17. 85,11. 174,22. 214,26. ietweder pron. adj. jeber Don beiben 8,22. ietz adv. jefet 7,2 :c. ietzgemelt part. adj. ebcnettuciljut 14,3. 20,13. yetzo adv. jefct 30,20. 153,34. ietzund adv. je£t 8,7.27,19. ietz- undt 118,27. immer adv. 22,12. 86,26. in adv. 61,21. praep. mit Dat. in, in allem Germania 16,7. 7,22 ?c cv? den eeren ^ur G&fjre 28,35. oo hoflnung 90,30. oo dem als um() ; renb 101,1. c\a dem in welcher #fn* firi)l 110,11. mit Acc. in, nad). oo Armenia 5,28. 7,2. rv) die insel 17,19. cv> Assyria 31,3. 34,3. 10. pis oo soinen tod bi§ 31t f. %. t 224,6. inprüns tig adj. breuueub oor 9Scr^ lanqen 00 den gelauben Christi zu predigen 51,21. 53,8. 109,11. inn adv. barin, briniten 46,7. 147,36. ynndert adv. irgcnbtuo 85,10. innen adv. inue, c\s werden mit Gen. 43,21. 53,13. 95,11. f 245, 14. mit Acc: die sach [ürjadje] der misshandlung c^> werden 149, 39. 40. erhaben tuutjabtu t258, 15. f 267,15. inn haben swv. innehaben, die Kömer hetten ain lentlein inn * 44,9. der hertzog hett die klainat inn 161,12. das er inn hett die land 185,13. er innhet die 187,39. inn halten stv. innehalten, 0ertet> bigen innhalt uns disen perg 121,3. 3)a§ getreu ber Trennung fällt bei biefem Imperativ auf; ruljte ber 9lfyent auf halten? (ogt. innhaben). insigel stn. (Siegel 173,27. instroment stn. SJhtfitinftrumcnt * 141,37. Interesse sin. f 238,8. f 267,23. in woner stm. (£mmolnicr * 44,10. 13. 111,4. irr stf. SBcrtrrung, gertum, eme 9tiU jtfjeibunq bebürfeube s J*ed)t 3jad)C t 258,8. irren swv. an etw. unfid)er fein ht etiu. 25,26. mit Gen. der Sache * 40,2. im Irrtum fetn 108,6. verirren. irrer stm. ber Qrrenbe, Unfuubige 31,22. bcrSrrefüljrenbc, Störer 53,27. ir ritzen swv. mit 3§r aureben, itjr^en 11,8. 9. 168,9. irrung stf. (Störung 194,26. irsal stm. ißenuirrung 154,6. 202,31. item latein. ebeufo, jerner 39,18 2c. J a interj. ja, Ver Stärkung spartilcel ' ob ja, menn irgenb einmal 9,7. jaidt stn. Qagb f 259,36. 3aa> gebiet, =red)t f 268,7. 811 — Wim er ig adv. jammerub, fummer* Doli 89,32. jolien (iehen) stv. jagen 43,11. 92,9. jach 189,21. 193,43. jähen 133,3. ver-. nach-. j cnial b, praep. mit Gen. jenjcitä t 257,22. j onset praep. mit Gen. jenfcitä 171,16. jessta f. unter gesta. judicij jdjeint für Judicium (tjtci' root)t: jujammenfa fjenbeS Urteil) ju ftetjeu 94,36. j unck adj. 11,21 jünger 19,25. zu dem jüngsten adv. julefct (i,3. an dein jüngsten 13,11. auf das jüngst 14,3. zu jungst 21,27. jüngst anlegt 25,30. ewr jüngst tag eure legten ScbenStnge 88,29. an dem jüngsten ligen 170,2. zu der jüngsten vart beim legten 3uge 143,33. jüngstes end 171,3. Jungk fräwlich 26,4. 88,23. Ca pell swf. ffapcUe 50,2. 150,22. capitany^. §au|Mleute 14,14. kain pron. num. 1) irgenb ein * 1^,10. 88,12. 89,23.102,5. 149,36. kainer- lay Gen. tuekljer Strt immer (f. unter gedenken) 61,15.2) [ein f 12,7.15,6. 73,18. 88,2. enkain tein 193,44. kalch stm. ffnlt 162,30. kamerer stm. ffciiumerer 195,24. kiimerling stm. Jiammerbiencr f 263,31. cardinal stm.pl. cardinäl 176,24. caste 11 stn. SBurg, geftunq 19,21. 24,4. kebse swf. 9teliquienfd)rein, ff öftren mit bem 1). Satrament 158,8. keck adj. |rijd), mutig 121,8. 126, 21. 173,19. kellten stf. ffälte f 243,15. kernenat stf. IjeijbnreS Qimmer, gdjlnfgeiuad) 101,23. kemnat 148, 10. kemerling stm. ffammerfjcrr 112, 31. kennen siev. teunen kannte 30,30. 86,17. Conj. kennte -j- 225,7. be-, er-, keren swv. tehren 90,24. c^ ab der wal, ben ftantpfplag uerlafjen * 12, 30. den rugken o^ ben s Jiücfcn t. 78,14. oo an die flucht flictjeit 79, 13. zu der flucht c>o 111,29. oo an in itjn ongreifen 122,17. aus dem veld flüchtig w uom ffampftlage fliegen 160,39. sich <-o an fidj lucnben gu * 12,22. fürkeren. hin- keren 103,7. umkeren. wider- keren. kiesen, erkiesen stv. umljlen 130, 31. kos 143,27. kuren 171,9. 11. 176,7. erkoren 18,14. 126,1. oo zu haubtmann * 12,4. 100,15. 167,5. an das reich <-o jum ffaijcr toähleit 159,16. er- 167,5. kind stn. ffinb pl. kind 6,12. 119, 9. Dat. pl. kinden 68,20. 98,16. 161,20. mit seinen kindern 143, 27. pl. kind f 264,19. 32. kinder -j- 264,24. kirche swf. 28,35. 135,10. kir eh weich, stf. ffirdnoeif) 48,1. klagen swv. mit Aec. beflagen 41, 22. klaid stn. pl. claidor 101,22. 115, 21. 192,24. 34. klain adj. Hein 181,25. 196,8. äier- lid) er pauet mer dann ain kirchen oo "| _ 262,9. ain klain adv. ein wenig 25,10. klainat stn. fileinob 105,1. 161,16. ©elinflcinob 172,22. 24. clar adj. beutlid), i)tü, Beruf) mt, Compar. clärer 85,19. 215,7. klob e swm. gehaltenes» ,§oläftnd jum Sßogelfang 143,28. knecht stm. ffnappc, ffrieger 10,11. lantz cv> -j- 263,13. fuesz ~ f 263, 15. kobern swv. sich ~ fid) erholen, nrieber fammcln f 57,6. er-. complexion äWijdjuug ber uicr (Elemente in einer i)krfon 94,35. convivium (iiaftniatjt 148,2. co n firmieren swv. ainen künig zu dem landt c-o einfegen 73,15- Karolum Mareellum künig cv> ff'. äB. olä ffünig beftätigen 74,5. 160,26. contract adj. Ucrhüp|)elt 42,7. convers = tratcr conversus Maietts bruber 64,32. koren swv. mit Qen. üerjpüretl, kains smertzens cv 132,1. körn stn. (Setreibelorn, Samcnforu 65,30. coronisist swm. ISIjrouift 4,5. 7,14. attd) cronisist 16,8 !C. kostlich adj. fofticid) 28,35. adv. 86,31. kostung stf. 202,11. auf ir ~ auf iljre ffo|tcu 80,19. oo darauf legen GSelb bafür ausgeben 173,14. 1«2, 16. — 312 — kraft stf. pl krefte 116,14. 137, 17. mit hers oo -j- 225,9. in csa des selben L^ftamcntS] f 231,6. kranck adj. fdjnmd) 4,15. 179,21). creatnr stf. 92,5. k r e y stf. £ofung, gclbgefdirei 37, 16. 160,41. 43. krewtzweis adv. in c\a in tou^eS Sföeife mit red)tiuinfttc] Dom Seib gcftrerften Armen 81,11. kriegen swv. betricgcn 10,1. 207, 18. c^ auf jdn. frieden mit 28,1. 54,12. oo mit im umb das ber- tzogtum 151,25. cv^ wider 153,2. cv> an in 203,39. cv> auf Luttringen an den hertzog Sigefridum 125, 19. cv^ nacb dem hertzogtumb 139,34. kriegslauf stn. $rieg3ereigniS 193, 24. fürsichtig in Kriegslasten »ueitblicfcnb in ben SBedjfelffttten beä ftriegeS 137,15. kriegsam adj. fricgerifdi + 225,37. t 262,41. kristenlich adj. djriftlid) 19,16. cronika f. simj. (ogl. gesta) 157,31. crueifix stn. 153,8. quartan swf. tfartaunc, öierteU büd)fe, fdjoft ©ijeniugeln Don 25 $|b. unb barüber f 242,28. kugelstf.pl. kugelt 242,29. f 244,26. kumen stv. tommen 5,15. 6,13. komen f 257,11. ich kum 36,25. du kumbst 175,1. er kumbt 37,21. 49,14. kumpt 118,28. ir kumbt 102,10. Praet. kam 7,34. kom t 226,2. kamen 11,10. 14,5. komen * 44,11. kumen f 224,23. f 257,4. Conj. käme 8,22. 28,29. kam 93, 24. kämen 120,27. Part, komen 11,27. 13,19. 31,27. kumen * 40,1. 87,2. 94,39. es? an jdn. cm= greifen 25,17. 175,35. bcjprcdjcn 47,12. anjpredjcn 175,9. 00 an das reich ^ur Megterung tommen * 13, 15. 15,20. c^ von abftammeu 23,22. es kam von unhail eä gcjdjal; In« folge oon untjeilooller lödjitfjnlä^ jügung 49,5. in dy hilf 00311 .'pilfe tommen * 12,1. er kam schlauen er tarn $u fd)lageu * 12,16. 20. über mer c^> üOer ba% 9Dieer t. 51, 10. haim zu landt 00 in 3 .£eimat= lonb t. 53,38. davon 00 enttommen 64,12. auf die weit 00 geboren foerben 65,30. zu gehörde 00 ju £)t)rcn tommen 26,6. zu hilf cv> 70,16. zu nie 00 85,24. zu hof 00 90,19. von dannen, von im 00 fortgeben 90,24. 119,7. als sy vor den künig komen [sc. waren] 95,35. zu staten <^ Ijilfreid) fein 101,20. zu veld 00 auf ben Äantpf* Jrfafc f. 116,5. von sorgen 00 oon (5. frei werben 118,33. daran 00 51t bein 6d)luffe tommen 120,16. evo gegen gieben g. 125,1. 00 dem kaiser bem St. JU^ilfe f. * 128,26. welicher mensch dir kumbt 10er bir begegnet 136,9. 11. zu morgen c^ fid) bem üttorgen ualjett 136,10. zu haws 00 [)ctm t. 141,6. zu jaren 00 münbiß merben * 141,34. under äugen 00 entgegentreten [benUngacn] 144,26. 39. * zu seinen landen os fein Sanb erbalten 159,12. 160,14. nu kam es dick ereignete c3 fid) oft 168,2. zu nachtail 00 173,24. hie und dort 00 fid) jerftreuen 178,6. darein 00 bn ( yoifd)en!. f 257 , 17. zu guettem 00 f 260,14. 00 aus t)crtommeu oon f 260,22. an-, bc-. davon-, dar-, für-, her-. 29 ,4. nach-, über-, under-. künden swv. tunb tun 165,9. eo von seinem landt burdj Mcd)t§= febfaß beä #anbc$ oerluftig erflärcn 204,25. verkünden. kunderfait stf. Xrugbilb, £>ciidjclet 214,16. kündig kl ich adj.; adv. gcfdjiclt, liftig 30,26. kunft stf. Äommen, Änfunft 38, 10. 61,8. 86,34. künig stm. .ftünig 6,6 :c. künigisch adj. töniglid) f 256,7. kun stn. ©cfd)led)t 3,16. aus ritters künn * 98,15. aus dem 00 156,6. kunnen an.v. tönneu. kan 4,18. kund 49,13. 92,17. kunt 93,12. 129,14. Conj. künde 53,20. kund 118,30. kunt 135,6. k ü n n e n t adj. part. oerftcinbntöoo tt, gcfdjictt, erfahren 208,17. künedt t 223,29. künstig adj. funftootf 4,20. fünft* oerftänbig * 141,36. kun tschaft stf. s 2lu3funbfd)aftuug, Wad)rid)t * 12,12. quotlibet stn. ©cunmclf)cinbjd)rift 108,10. quottember stf. Ouatcmberfafteit, Vierteljahr, an 8ambstag in der c^ Michaelis 19. Sept. 206,12. ku r stf. $8at)l zu der cv3 verkünden einlaben 160,8. küriser stm. wol ertzeugt cvd wofa gerüftetc Ättraffiere f 241,24 — 318 kurtascy stf. fjöftfdje Sitte, feiner Slnftanb 26,20. kurtz adv. (mit Inversion) furjer Ijanb 165,14, 176,37. kurtzlich adv. in lurjem, Balb barauf 105,4. kurtz weilig adj. * 142,22. f 262,5. Laden stv. loben, auftaben, berufen 107,11. 191,17. lued 8,4. 30,30. geladen 33,3. c>o cinlaben 115,19. 204,6. be-. lag stf. Sinter^alt * 12,20. durch sunder lag burd) cigeuä cingeridjtetc Inucrnbe SBcubadjt'ung = burd) Spione 34,29. lägelein stn. Sftfsdjen 178,27. lagen swv. auflauern, uadjftcUeu 182,16. lay stf. Slrt f. unter ainicherlay, kainerlay. 1 a i d stn. dem hertzog zu cv> beut $. jum ©djaben, au§ S8o3l)eit gegen ii»i 159,6. 180,27. oo sein 311111 Slerger geradjeu 209,32. laid adj. und adv. leib, im ist die verrätnüs c>o gewesen 38,20.122,4. laidig adj. leibig, traucrUoff 49,19. 123,27. traurig 120,16. lay y seh adj. meltlid) f 261,29. land stn. fianb 9,21. 10,8. 14. 15,16. pl. land 8,21. 9,11. 16. 10,2. 8. länder 8,24. lender 45,8. 186,18. lentlein ünubdjen * 44,10. zu 00 kumen in bie §cimat fommen 53,38. 86,39. zu seinen landen kumen fein ökbict ($erjogtumj Wieber erhalten 159,12. 160,14. lang adj. lang, adv. lauge 5,17. 19,1. bor langer Seit 7,16. lenger länger 18,24. nicht über 00 nidjt lauge barauf 70,5. leben 00 tt)r «eben 1. -|- 223,88. 1 angwirig adj. lange wäljrenb, ze vil eo ju lange w. 56,19. lantleut stm. pl. ünnbgcnofjc, ©in luoljncr, 03 vom adel -|- 222,28. was des herztog Albrecht ~ was beö .£>. 31. Sanöeigenoffen (öotn ijöljern Vlbel) [waren, tue] f 259,37. 'antsässe stem. im üaube Singe* jeffener, tjicr Wotjl: abeligcr iianbcö= eimuoljncr t 231,11. 'an tschaft stf. ©täube, ©täube» üerjainnttuug f 231,26. f 232,21. 25. 81. 34. f 239,16. 17. lantsteur stf. SanbcSfteucr f 239, 14, liiren swv. leeren, pett aus 00 bie gebern au§ beut fiffeu fdjütten f 213,11. lärmau stm. Otuf 311 bcit SBoffcit, Gewalttat, Ucbcrfatl f 239,20. Ussensto. laffeu, tjintcitaffen 118,28. 20,23. 24,10. bcranlaffen 17,20. er lat 119,4. Imper. pl. lat 117,28. Pract. lies 11,14. 20. Hessen 101.11, gelassen 71,17. lassen 146,16. hinder im c-o fnnterlaffeu 36,15 = nach im c~o 65,6. in der vedern co uttgefdjricbcn 1. 51,33. 151.12. über mer 00 über ba§ Slfccr 31t Eomnten geftatten 71,17. jc. ungemeltcvj c§ berjdjiueigcn 88,15. dein thuen und 00 115,28. das ßueland nicht lat, er beger der landt zu pflegen baj; 9f. cä nidjt unterlägt 311 begehren bie Saube 311 verwalten 1.19,4. sein <-v> [Ubj. auSgclaffeu] 116,1 = beleiben c>j 151,12. sich nider c-o fid) an- fiebelu 20,23. 30,17. underwegen 00 beifeite I. 214,17. ab- 94,22. ausz- 136,24. ein- 10,17. -f 244,33. ver-. ge-. under- -j- 243,25. last er stn. ©d)tnä(juug, ©djiuad), s Dcate( räch seins lasters iltadjc jür bie ü)m angetane ©djmadj 53,16. läszlich adj. der aid ist eo er tonn erlafjen, barf gebrodjen werben 94,32. laszhait stf. ©öuiuigteit, 9?ad)= läffigtcit 186,24. latein stf. Satein 174,13. laufen stv. laufen 49,15. er lauft 148,7. lof 49,6. 17. luffeu 71,9. 112,32. geloffen 90,6. 135,4. 00 an den kaiser ben Ä. angreifen 148,7. an-, ein-, ent- 150,21. über-. zesamen- 116,26. zue- •)■ 241,27. lauten swv. laut werben, verlauten f 244,28. lauter adj. lauter, flar 4,22. liiuttrcr 8ö,19. leutrist 4,6. adv. beutlid), flar * 142,10. laut märig ad/. weitt)crumgcff)rod)cn, öffcntlid) befannt 83,20. leb swm. JJßtve 104,1. für lewen 18,8. 47,4. leo 122,17. leben swv. mit Dat. d. S. disem spruch co biejem JKedjtöjürud) nad)= lammen f 255,26. lebier stm. i*bwciibiinbler f 226,7. leb tag stm. MebenSjett * 58,8. lebzeit stf. Ueben&jeit 38,17. ledig adj. mit Gen. d. ti. 138,6. 181,7. 03 zelen für frei erllärcn — 314 - 181,12. 203,31. ^o lassen f 243,7. adv. od geben zu aigen frei ju eigen geben 38,33. legen swv. zu nie <^ beifeite I. 54,6 = zurugk oo 56,15. zu ge- fängknüss cv> 116,6. kostung darauf <%o Soften b. bermenben 173,14. 182,16. an sich oo a\u ^ief)eu 101,22. sich zu veld oo ein gelbfager beflietjen 171,31. fürlegen 194,1. niderlegen, zuelegen. lehenherr sivm. f 231,20. lehen schaft stf. SBelcfjniutg, fielen, geistliche oo | 223,18. f 224,6. leib slm. hieben, £LuDer; ßtarck des leibs, ftatf am Körper 18,32. durch des leibs vorcht cu:3 gutdjt für fein £cben 43,20. mit zittrendem oo 88,35. ir süesser oo 90,25. mit oo und guet 179,32. leibding stn. Sflujuüefmng auf ßebenSjeit, Leibrente t 232,19. leibgeding f 264,7. f 268,6. leib los adj. tot f 242,2. leichnam stm. fieib 121,10. 123,35. leicht adj. ain leichts etmaS ®e= rinfügigeä f 225,2. leichten? swv. leudjten {aus mhd. lichten?); id) Ijabe leuchtt in ben £ert gefegt, vor- 119,29. leicht lieh adv. leid)U)in, orjitc weitere^ 107,11. leiden stv. f 224,19. led f 212,21. 220,21. geliten 99,12. das recht darumb oo mögen beut gcridjttidjen SülStrage mit Serirauen auf feine ©adje entgegenfefjcn tonnen f 229,12. er- 99,12. leihen stv. ^u fielen geben 92,1. 174,17. lech 108,3. gelihen 151,31. ver- 124,15. lend stf. @djiff3tönbe 210,2. leng stf. kain eva (eine lange äcit t 226,2. leschen stv. lofd)en 153,24. lasch 153,27. geloschen 42,11. er-, ver-. lesen stv. lefcn 22,11. man list 21,3. Conj. derles * 32,9. * 40,2. * 114,29. las 168,31. gelesen 59,9. er-, ver- 199,10. lest adj. lefet 36,17. lesst 77,15. 79,13. zu dem letzten fdjliefilid) 95,2. letz stf. Äbfdjieb, SlbfdjiebSgefdjcnf zuc\) lassen 178,25. lewmund stm. $lu\ 26,5. Über ei stf. »ibliotfjef * 82,24. licentz stf. gfreltjeit in ber Qchcn%~ füljnmg 118,21. lieb stf. £iebe 53,8. zu oo 52,4. 86,5. sy het iren gemachel vast co } die sy in das geistlich haus bracht (Ijter ift lieb al§ Subst. aufgefaßt) t 261,18. lieben swv. fid) beliebt madjen, jdjmcidjcin f 260,3. davon sich menigklich im liebet infolge moöon [ebermann [tdj bei xijm beliebt 511 madjen fudjte 133,13. Wolfgangen zu im 00 20. an fid) locfen f 226,5. f 232,19. liebkosen swv. fd)tncid)eln 214,16. lieplich adj. ücbrctd); adv. 91,3. 24. liecht stn. fiidjt, Äeae 47,31. 153, 24. zu 00 pringen offenbar madjen 210,29. liecht adj. (jeH, Hat 64,1. 94,19. 130,3. liederlich adj. leichtfertig mit beut (Selb umgeljenb f 226,1. f 228,16. ligen stv. liegen 6,23. 21,20. 27,14. lag 25,15. lagen 33,19. gelegen 84,14. 00 begraben (ein 47,7. ^ lassen unerortert 1. 52,17. müessig c^> untätig ^u gelbe I. 54,17. an der erden cvj auf b. (£. I. 104,10. do was ain stat gelegen 115,41. c\3 lagern 133,18. bei ir c>o fie bc- jd)lafen 152,11. an dem jüngsten cx> im Sterben (. 170,3. c^> gc* fangen 1. 172,29. im städtl 00 t 242,23. die nutzung solt hinder den amtleüten still cv> beu (Ertrag (oute bei ben 2lmt§Ieutcn in SB er* luatnung junidbetjalten merbcit f 257,27. an-, ernider-. ver-. vor-. liny stf. ©tamm, (Seitenlinie 50,14. 157,28. list stm. ftunfrgriff, Sift 116,18. durch einen argen 00 117,29. f 244,5. lobrich adj. Doli £ob, 2ob fpenbcnb f 260,18. los adj. frei, leichtfertig 126,6. lösen swv. löjcn, ein s ßfaub ciuIÖfen t 220,12. 15. 17. Jossen swv. tofen 201,15. 16. losung stf. 3elbgefd)rei 160,41. 161,4. 1 üppig adj. vergiftet 151,28. lucern swf. Laterne 153,24. lüf ferung stf. üebenäunterljalt, SBer* ^roüianttentug f 239,8. luft stm. Suft 132,16. 153,26. 00 stf. f 213,15. lust stm. t 209,7. f 243,10. — 315 — lützel adj. Wenig * 12,29. 63,28. ain lützel 20,25. 42,6. adv. * 56,27. 68,2. 101,32. 131,31. Mäch ein swv. sur ©cmoMin nehmen 105,5. in ach en swv. mit dopp. Ace.: 311 etnm§ nmdjcn * 11,8. 131,8. 137,12. 202,7. ain berfart oa auf 131,13. iamer c^ 135,9. 152,4. frid 00 162,5. ain acht 00 über, ndjtcn 17,17. 21,15. ainen künig c-o an Priamo bcn $. gum ft\ mndjcn dahin o^ baljin, für biefen Ort beftimmeu 175,26. cvj mit Dat. übertragen auf jbii., »ermaßen 40,8. f 259,5. ungepfird ev> tuet)= fingen 49,24. ain Patriarchentumb 00 51,32. sich auf m 76,9. brief 00 zu jbnt. fdjrcibeu 86,29. sich unschuldig 00 f. rein madjen, redjtfertigen 149,44. undertänig 00 unterwerfen * 13,12. zu nicht co[cö f 262,38. mase sivf. ftted, ©djanbffect 214,18. mass stn. 9Mafj. ane massen übet alle maficn 33,19. 151,27. in c^ in ber Seife, fo 101,29. der 00 bermafien, fo * 98,17. dermaszen f 200,25. mit ainer c-o biö auf einen beftimmteu SSetrag t 5*39,9. zu guetter oo jum guten Seile, IjcuuJtfärftlid) f 261,18- t 262,17. 316 matery swf. ©cgcuftanb ber 33c I fjanblung 4,5. 5,8. 22,30. 40,14. maur stf. 9Rauer, />/. nniur 114,21. der mauren 8,0. mautt stf. 3oK, Abgabe bot einer ©renafiBerfc&reitung. 7?/. meütt t 228,27. mein proyi. poss.; ich und dy meinn tri) unb bie Sföeimgen [ftnb ju fäni^>feii bereit; in bcr Seifügung liegt bicWbtefjuung beSäiucitampjeö] t 211,16. melden swv. anzeigen, Derratcn 86,24. 210,10. ver- 89,6. m e n i g stf. URcnge 03,29. 35. mer adj. comp. ntetjr 71,20. mit Gen. 81,24. der mercr tail bie Wlcl)Yiat)[ * 112,12. der merer adl bcr |o$e ^Ibel f 243,30. — adv. in (jö^erem aJtofce 115,31. auf bie BWgttdt lucijcnb: tuciterljüt 27,21. 115,30. nit cv3 dann nidjt mefir, atS 204,12. mereken swv. erlernten, ftcfj eine Borftettung Don ctiu. madjen 49,19. 88,31. fiel) etn>. einprägen 53,6. 110.23. bemerkt! 91,18. 99,6. und grob <>o lies unb fid) bnrd) grobe SBerftöfec auffattenb machte f 240,3. merck 1 ich adj. beadjtcnäiuert, nüd)tig, groft 187,20. ain merekliche irrung 129,19. mereklicher schätz f 232,9. meren swv. meßren 108,31. die weil sich [erg.: hertzog Cristoff) zu widerbärtigkait mern wolt ftUfrUz nehmen begann au mibernmrtiqeiu SScjcn f 225,20. metti n, metten stf. SDcctte, matutina 108,15. 109,5. michel adj. groft * 11,31. 25,17. 42,3. 49,9. 145,27. miet stf. 2o$n 37,23. 159,0. mieten swv. umb etw. für etmaö belohnen 37,7. 101,25. befreien t 244,26. milt adj. gütig, freigebig 54,2. 01,20. seiner handt r^ 'f. mit feiner ß. f 223,27. miltigklich adv. 141,11. myndera^". compar. geringer, jünger 23,23. — adv. nichs myner nid)t3= beftoiueniger f 228,17. f 240,31. 40. minn stf. Wnmc, iiiebe, mit minn mit freuublidjer iMjanbumg 38,22. minnern sivv. uermiubem 20,18. miszhandlungs^^clfjetat 43,11. 22. 45,15. getürstige cvj fred)c 2#. 150.24. üble 23el)anblung 149,39. 150,1. söllicher co mit in sein \)t\ biefer Ucbcltat auf iljrcr (Seite ftcljen 188,34. misshellung stf. TOfrljctfigfcit, Un,utfriebent)eit 192,17. mislingen stv. mislang f 225,28. misztat, misstat, Wiffctat 97,13. 19. misstrewiga^mtfjtrautfd) f 200,14. mit adv. mit; praep. mit Dat. 20,20. oo ichte irgenbnrie 118,30. cv> red sagen 85,6. übercinftimmenb mit 84,5. 85,3. oo rat der maisten auf ben $orjd)lag bermeifteu 132,13. ^o ain einhellig 176,13. oo all giin^lid) 101,9. oo dem inbc(feu, itntcrbcffen * 12,12. 22. fomit 13,32. 34,20. infolge bcfjcn 73,12. 118,29. c\3 dem das fo bafj * 12,28 = <^ dem fo bafj, bamit 78,10. miterb stn. mit bc.r (£rbfd)aft aufamtnengebörigeS Stürf 186,19. m lt ge s eil swm. (ttef äfyrtc 150,10. mit holen stv. jufttmmcu 4,9. L2. 130,2. mitleiden stn. Sftitlcib 02,5. mi t s am p t praep. mit Dat. anfault 133,28. auffattenb: oo sechs Männer t 259,15. mittel stn. TOtte, Vermittlung, ^inbernbeS 2)a,uuijd)cntreteu, 9(b^ lulje, an alls mittel otjuc jeglidjc Jöcfdjra'nfung 8,18. 53,10. 70,10. 209,28. mittel adj. tu bcr Wüte befmblidj, in mitler zoit f 226,35. mittler zeit f 256,19. ~ Person Ver- mittler f 250,20. llnnartcttfrfjer, 3)rittüerfon f 257,22. mitter nacht stf. Sorben * 44,12. monet stm. 9)£onat 114,18. mort stmn. Sftorb, ain iämerlichs oo 89,18. 20. 203,4. den mort 90,11. 91,7. das eilend eva 97,7. mortgirig adj. ntorbgierig 34,0. müed stf. Ißübigfeit 17,27. müeen swv. bemüljeu, ärgern * 99,8. müesälig adj. otclgeplagt, ain müesäliger mensch f 222,14. müessen an.v. muffen, tollen, mues 16,19. 30,3. muestu = muest du 86,22. ir müest 88,29. Conj. müess. Vraet. mueste 118,27. 13,16. 15,1. muessten 80,18. Conj. müest 38,1 7. muet stm. Sinn, Seele, Stimmung, (£ntfdjloffem)ett, Erwartung, c<> haben im Sinuc tjabeit 38,10. mit vereintem cv^ In oölltger (£iuigfeit 63,3. ze oo sein tut Sinne tjabeu 111,23. cx^ haben gen Baiern Suft nad} 83. ju c/ljen 203,32. — 317 mueter stf. Wuttcr 30,10. 34,5. mueterhalben adv. iuütterlid)ei'[eit§ 162,32. muetern sivv. fcittgcn 101,2. mu etwiller stm. tuillfiirlid) (5)elnoIt= tnteu berUBenber förieger 182,14. mügen an.v. uermögeit, im ftnnbc fein 209,18. mag 4,25. macht 80,20. mag 37,25. ir mügt 27,22. sy mügen 99,9. Conj. müg 38,15. 194,5. — mocht 7,5. 11,25. macht; 210,34. t 200,21. t 224,34. Conj. möcht 37,30. 50,13. 89,6. möchte 49,30. mocht 120,2. Part, mügen t 239,39. ver-. über-, müglich adj. nuiglid) 212,5. adv. rcd)t unb Billig, in gejiemenber SScife 5,1. müle swf. 2Ml)fe 90,30. 93,14, mül 181,32. 207,21. müllnor stm. Wüllcr 90,32. müllnerin 181,31. münich stm. Wund) 46,7. 76,6. münichen swv. ;ut einem SKüttd) madjen sich oo 77,27. musica 141,37. 208,15. Nach adv. ttatje 94,21. nafjej(U 104,2. 117,10. supcrl. nagst 154,35. nagst 187,15. bei oo Beiualje 122,35. vil cvj 203,16. den nagsten birrtt 190,33 (»gl. Arnpeck [ici Freyberg I, 122: den nechsten weg), nächst tag am t>ml)crge£)eubcit £aqe t 242,4. zu nächst pey dem her t 243,1. nach praep. mit Dat. nad), entlang, cntfnrcdjcnb, f)mfid)tlid); nach dem uad)l)er, nadjntalS 38,22. 51,29. das sag ich dem nach nnS bem ßi raube 51,11. dem [relativ] nach die Wibcl doch lauter bericht gibt [I)in|id)Üid) beffen] bn ja bic SBibct bud) tlnteit 93crid)t gibt 51,4. ~ dem aller haimlichisten auf's gc= beimfte 86,33. malen oo jdm. 87,11, schicken ~ jdm. 87,16. cv^ ge- naden ruefen 90,12. oo der ieng ber Sänge n. 153,23. c«o dem loch bem £. entlang t 227,0. co dem, als der pabst nadjbent ber 5)5. 52,1. cx3 dem und f. unter und. co dem, conj. 6,4. 95,5. grundbest.: cv dem es in zu wider und ungehorsam was angevangen f 224,18. f 239,6. n a c h e n adj. ain nachner mag ein nnfier ißerlimuter 41,3. ain nächner erb 107,19. nachent adv. bemafie * 57,11. 172,21. nahent na[)c 164,15. nächent stf. SRätje f 261,22. nachfolgen swv. nachgefolgt haben 103,14. nachgeben stv. ,nigeftcl)en, das wollten die von dein mynnem adl nit oo f 258,25. nachgeen stv. nad)folgcu 29,20. die rew gieng in nach 62,31, 85,18. er gieng disen dingen nach er forfdjtc b. 25. nnd) 94,27. nachgesippt adj. part. natje Uer= nmut 34,4. nachjagen swp. durch <-o um ,^u UCffolgcn 150,20. nachjehen stv. Beiftimmcn, das sy in der Sachen volg nach jach b nfj fie in biefer ©adje eutfbredjenb 31t [janbclu ticvbjefs 189,21. nachklang stm. 3<\td)rcbc, nad)~ träglidjer SBoruntrf, ich wil sölich nachkleng [Acc] fliehen zu meinem hauhtherren diser materi id) luill bot jold)cu Sßoritiürfen bei meinem .ftnuptgeibäfjrämaim ©d)ttj3 fudjcit 59,11. — <^> stf. im mit schimpflicher cn3 f 245,12. nachkomen stv. mit Dat. d. S. dem spruch oo ben @d)icb3fbmd) boUjicbcn f 257,11. nachnom swm. ffleinamc t 211,9. nachnam f 244,13. nachreden swv. nad)jbredjen (bic SSeftauptuttg anberer) 83,30. nachred tuen f 244,18. nachrücrend part. adj. nad)= folgenb 5,8. nachschub stm. llntcrfiütutug, ,£ri(fc c-o thain f 259,38. n achstellen swv. berfolgeu 131,14. tradjteu nad) f 212,30. nachtsöld stf. uncntgcltlidje 33e- tjcrbergunq, SBejafjlung an ifitcr ftatt f 260,23. nackent adj. uatft 144,35. nahend adj. nalje, in nahenden landen f 212,23. nahenen swv. nafjen, fid) näfjent, sy nahenten 27,4. 03,21. 116,13. naigen swv. neigen, sich oo an die füess fid) ;ut 3'üfsen werfen 53,22. nain adv. nid)t (berjMrlt) das wolten sy oa f 257,31. nam swm. Sßome, 5(itfef)en * 32,7.34, 19. der namen 31,19. Gen. Dat. Acc. namen 9,19. 25,33. 26,8. deinem edlen nam (Slbofobeüou -en)149,24. ye bei namen mohrlid) Beim 9?amen 318 [Gottes] 27,23. pei nam * 133,18. 136,21. 150,12. nam eil swv. nennen, Pract. nambt * 32,8. genambt 31,14. namhaft adj. einen kennen Ijabcnb, berühmt 108,0 = namhaftig 130,19. adv. autfjentifd) Don an oerfäfftgen GJen)äl)r3männeni 6c* [tätigt 151,8. nämlich, nein lieh adj. auSbrücf- lief) genannt, beftimmt f 227,1. adv. nanientüd), gcioifj, uuvfHcf) 65.10. 88,28. 78,16. 130,3. nar stf. 9M)iuug 215,17. natur stf. baZ burd) ba% ©oroffop beftimmte 3Befen, seiner ~ und der sterne lauf f 260,20. nefe swm. Sßertoantcr 70,18. neff Neffe 120,8. nemen stv. nehmen, empfangen, heiraten ich nim 4,3. nimbst 118,1. er nimbt 116,12. Conj. nem 214,14. Imp. nim 81 5. nembt 32,15. nam 14,11. namen 13,32 38.11. (onj. nämen 64,22. ge- nomen 13,11. 70,14. vernomen 71,10. ift mof)i Part, unb hetten gu ergänzen, seinen Ion cv> 07,21. erschrecken cnj SBcfürc^tuitgcn fdjöpfcn 49,16. das almuesen oo 115,21. vil unmuets eva umb Der» fttmmt merben 118,40. an sich cv> den orden S. B. eintreten in 64,30. ain her an sich oo aufbieten 74.21. aus der väneknüss oo be= freien 37,15. 117,3. für guet <^ 211,15 für sich cv^ fid) berufen auf 4,3. überlegen 94,35. 107,24. in huldigumb oo ^ur .£). nötigen f 239,10. sunder oo beifeite nefnneu 37.22. 119,1. von jdm. oo jemanbem megnefjmen 52,14. umb rat von euch ze oj 61,9. der nam im zu sinn natmt fid) oor 26,13. zu hertzen oo 149,16. 150,10. zu gefüngknüss oo 203,22. sich aus der obrigkait cvj fid) ber Ö. ent$iel)en 13,32. ab- 24,20. an-, auf-, ein-, ver-. für- 38,28. hin- 81,5. zue- 46,18. nennen sivv. nennen, nannt 3,6. 7,10. 12. nannte 31,20. genannt 7,18. neue swf. flctnercä 6d)iff, g-ä§r[d)iff, ^auen, auf den neuen [fo ift JU tefen] 113,5. [TP [jabcu Neuen, W Neefen]. new gemelt adj. ebengenannt 21,10. news gemelt 29,8. nicht stn. 1) nirf)t§ 44,4. 62,31. 80,27. 28. ain exa 153,7. oo wann nidjtS als, nur 141,1 = oo dann 144,19. oo glauben von seinem tod nid)t§ gl. in betreff feinet Xobeö 158,19. zu nichte helfen 191,29. mit nichte 193,32. nichs f 231,1. nichts nom. sg. f 257,7. oo ftatt icht ftdjenb: 149,38. 151,8. 210,24. 192,7. 2) nidjt4,9. ?c. oo wann nur 145,2. Söergl. nit. nyden adv. unten f 240,28. nideren swv. erniebrigen, berafc brttefen 118,31. nidcrlasscn stv. sich oo fid) nieöer« laffen 25,11. jur dtufyc fommen 39,6. niderleg stf. Nieberlage 200,1. n i d e r 1 c g c n swv. den krieg <^> ben ft. beilegen 211,29. niderrichte'n sivv. nteberlaffen sich oo 31,4. 35,9. niderslahen stv. 122,9. sich oo fid) tagern 69,11. nid er werfen stv. übenucütiqcit 199,7. 9. f 244,44. nie adv. 85,9 = uid)t 172,27. ftatt ie gebraucht 11,9. 87,3. <^ dann alle widerwärtigkait nie fetumS] außer 193,41. nyemant pro?i. niemanb * 31,31- 19,7. 11. Dat.: niemant 170,11. niempt 171,25. c^ weyser 189,18. oder oo nod) fonft jemanb 194,18. oo — iemant (nad) negatioem $lu§* bmefe) 63,29. 174,19. niempt = niemant. ni essen stv. gentefjen 215,17. niftele swf. Nid)tc 86,15. 30. nim er, nimmer adv. nie 89,5. 91,16. = ntd)t me&r * 12,30. 127,33. c^> mer 89,7. 173,7. nyndert adv. ntrqenb3 86,24. 117,20. nit adv. nid)t 72,8. 122,7. noch adv. nod), immer nod) 178,31- bennod) 126,25. f 263,34. oo dan and) bann nod) f 237,15. r^ denn bennod) 136,23. 2c. c^> nicht nod) (nad) einer Negation) 173,21. (ogl. 170,8.) weder . . noch (mit Negation) 176,14. non stf. Mittag 116,27. not stf. Not, s -öebürfni$, es ist sein [Genetiv] oo e£ bebarf befjcn 22,10. oo tuen nötig fein für ettü. 22,12. an not oljne Sdjunerigfeit 116,5. nöten sivv. nötigen, amingen 67,1. mit oo gewinnen burd) Bioaug Ö- — 319 71,13. 111,5. Prät. : er nott 111,22. notte * 10,26. abernöten. nothaft adj. in 9cot Bcfinbtid), bürftig 147,11. nötigen swv. Bebrängen, Praet. er nötiget 10,25. 15,8.' 159,5. notturftsd/. SScbihfniS 86,12. 92,13. nach aller cva unter SBefolgung Quer nötigen Formalitäten * 45,2. alle c>o nflcS 92ütigc 07,18. oo seiner narung ba§ 92ütigc für f. 9c. 127,7. in meinen notturften 194,4. no ttnrf tigkl ich adv. luic c§ jtir 58et)anbtuitg einer 9ted)t§fatf)e not= lumbig ift f 237,22. notzwang stm. 9cütigttttg, brücfenbe SBe^anblung 38,9. 144,16. n u adv. nun 3,8 k. nutz stm. 9?ujjcn der gemaine oo ©taatSiuotjl * 31,30. aigen ~ * 32,1. 77,16. pl. nützen f 223,17. nütz adj. nttfclidj 22,3. f 260,8. nutzung stf. Ertrag f 255,33. O b pracp. mit Dat. über, oo tausent jaren 153,28. er verschied cv^ainem tisch tuötjreub einer 9JJn[)(^eit 153,9. o b conj. oß, lueitu 22,8. 25. 29,20. für bcu galt, bafi 37,17. 35. ob ja, meint irgeub einmal 9,7. umb das, ob meint nun [quod si] 140,3. obberüert part. adj. üorcrmrttjitt 14,16. 214,2. »gl. obgenannt 115,13. obgeredt 115,8. oben adv. als oo davon gesagt ist * 140,16. 170,15. obe r adj. ober, sup. obrist; die obristen bie SJorncfjinfteit, principes 13,22. öbrist 69,17. c^j pracp.: obertjalB, ~ der schäm 185,18. obgesigen swv. dem hertzogen grosser veitstreit zvven oo 2 £o)tad)= ten nBgemiuneit 193,8. o bman stm. CBmaitit citicä ©a)ieb3> gericf)t8 f 256,34. öbrikait stf. &err}d)aftHd)e ßJcnmlt, 33cfuguiä f 243,31. 32. 34. Ofen stm. Cfcn, wer sol mir machen cvj (baS gebrod)cne ©eutjd) ber $olut ift ttadjgcalnnt) mer foÜ mir einen fdjiuaiigcren 2eiB ntadjeu. ®gl. Schmeller I, 44: der Ofen will einfallen, nagkelt bie ©djiuaugcre ift am ßkBärcn (aud) in ber ©dnuciä befaunte SRebenäart) t 219,11. offenlich adj. offenfunbig + 219,5. adv. öffentlich 106,17. + 224,27. omeley stf. .§omiIic 28,26. ordnen swv. orbnen, berorbuen ornen f 241,23. 31. ordnete * 12, 15. 34,15. 67,17. S uoibnen 110,6. geordent 6,10. 37,31. das in got geordent het zu ainem laiter juni Seiter beftimmt 110,3. zu dem reich oo bem 9icid)§cigeiitum ^utueifen f 267,26. verorne'n f 256,2. zue- ordnen 67,17. ort stn. ©{ufte, @nbe, Ort 95,35. aller ding ain oo sagen ein ©itbc a. ®. f., ade» Bis gu ©übe fagen 95,16 (»gl. 96,14). auf ain os setzen beijcitc fefeett, für abgetan bctrarfjteit f 227,18. sein stürmlich eva jjunt ©türm angenriefene ©teile * 143,9. Rachsal stf. 9tad)e, SSerfoIgung 70,9. raichen swv. barrcidjcit, tribut co Tribut Bringen 31,18. 50 Pfund Pfennig von dem zoll ~ 148,27. rainigkait stf. Steinbutt * 58,7. rainigklich adv. rein, tugenbfiaft 42,23. rais stf. $rieg§äitg 15,9. no,5. 114,28. Steife 117,33. 118,17. (aber 118,14: vert). raisen swv. eilten jfriegSjug ntadien 117,17. 118,26. oo auf jietien gegen 181,1. geraisen 160,33. nachraisen 117,17. raisig adj. aitSgerüftet, Beritten f 225,7. raisige und fuesvolk t 227,14. f 241,26. cv> pfärd Be= ritteue Ärteger f 238,21. raitzung stf. Slnreynttg 149,9. ränt stf. Statte, pl. oo f 223,3. 17. räntmaisterin ©attiit beä Dteuts utciftcrS f 265,24. raten stv. raten, Beraten 61,25. Imper. ratt ratet 38,15. du rätzt 117,38. 120,11. riet 87,17. rieten 49,31. geraten 38,36. ge-. ver-, wider- 87.17. ratsam adj. mit SUatjdjIägcit bereit t 261,23. rätz stem. griedj.=fatr)t>[. ©laiue, pl. ratzen f 242,11. Schmeller II, 193. rauber stm. SRäitBer 204,9. räumen swv. räumen, das landt <^» 150,9. reprobier ons«>^. Bclueifeu, erhärten 4,13. rechen stv. rädjeit 36,8. 148,9. Praet. räch 21,22. gerochen 89,21. 14814. co an jdm. 21,22. 38,12. — 320 recht swn. von recht üon ffietf)t§ luegen 0,7. des rechten 24,13. eristenliche oo 105,5. des lehensrechten oo bte SBeftimmun.] be§ ScljenSrcdjteS 195,30. dem fürstcn das oo auf den künig pieten iljm bie Reflation an bcn St. anzeigen 209,20. das oo leiden fid) einem 9tid)tcrferud)e unterstehen f 229,12. der sachen c^> haben in ber ©. redtf f). f 244,11. recht adj. rcd)t, redjtmä&ig 132,32. rechtumb stf. gevidjtlirijc (Snt* (djcibunq, Wed)t3jprud), <^ sprechen t 256,33. reden swv. rebeu, Janen, rette gerett 8,9. 14. oo wider sich selber mit fid) felbfi r. 101,15. vil guets in sein each oo ju feinen gunften r. 179,25. darunder oo vermitteln 193,16. 205,7. es mit im oo c8 bei ttjm Vorbringen 193,43. das wort oo für seinen vettern bttS 2ö. führen gugunften feines &• f 224,28. ab-, an- 91,25. be-. zue- 121,18. redern swv. auf3 9iab fledjteu 97,8. red sam adj. rebfelig, berebi t 262,4. regalia n. pl. tat. lanbe$berrUdje SRcdjic 8,6. 100,17. 27. regieren swv. Part, geregiert25,26. 124,8. 180,18. reigieren t 222,18. 22. 223,1. 21. reigierer f 222,32. f 259,5.7. reigierundt223,9.reigent f 237,5. regentt f 238,31. 32 regierung stf. 18,8. reigirumb f 223,38. reigiment f 222,24. t 223,8. 11. reiben stv. raib 178,28. ver-. reich stn. flieid), vor dem c^ bor bem Dieid)3oberl)ciu})t, ßaifer 132,34. damit zoch das oo wider aus dem veld bci§ föeicfjSaufgebot t 229,19. reichen swv. bereidjeru 9,12. r ei chh&it stf. fflcidjtum50,4.100,29. r ei n 1 eü t stm. pl. fieute Dom SRbein t 238,21. reissen stv. reiben raisz 109,10. f 213,14. ryss f 225,11. f 226,31. rissen f 212,31. gerissen 50,15. zer-. r e i s s e n d adj. part. in'$ Serberben bringenb 87,32. re i te n stv. retten. Praet. rait 26,17. riten 49,17. Conj. rit 99,20. ge- riten 104,15. zu wald cx^ an das gejaid ( utr 3«fl& *- 49,3. 93,9. zu hof oo 93,11. an- 51,18. durch- 81,32. er- 104,15. ver-. ge-. nach-, über-. rennen swv. rannt 104,12. rennet t 202,31. 34. oo jefjuett reiten, tuniierent 223,28. anrennen 104,12. darvonrennen 192,30. renntzeug stn. Sfteit*, Furnier* jeug f 262,31. reweststrf «Reue, ©ebauern 02,18.30. re wen stv. unpers. reuen, raw 18,6. gcrawen f 228,8. rewten strv. reuten, robeu, dannen- rewten 135,13. errevvten. richten swv, öorberetten, ^ured)t machen, in redjte Drbnung bringen 34,14. 212,3. Derföljnen 13812. 177,2. den krieg oo beilegen 177,16. oo auf jdn. ridjtcü flehen 33,20. sich oo fidj vertragen 9,2. sich oo mit klainat fid) mit JMeinoben Der feijen 105,1. sich oo zu fid) tuenben, cuijdjicfen, ruften ju 8,21. 63,32. sich in die land oo fid) JU einem Kinfaße ruften 147,12. sich dahin c^ 102,35. sich oo den worten nach fid) ber SRebe entfpredjenb be^ nehmen, antworten 101,20. dem volk geleich oo bem $. unparteiifd) Urteil fpredjen 130,5. an-, auf-. f aus-, ent-. ver-. nider-. under-. zu-, zusamen f 258,18. richtnüss stf. SHidjtung, lieberem- fommen 177,7. ringst. Wim], ©eridjtöüerfammlum] 152,23. ringen stv. * 99,2. f 223,28. rungen 103,3. rinnen stv. rinnen 65,20. 69,11. jdjmimmen f 231,5. ran 30,20. rannen * 39,24. 68,19. Conj. rünn t 231,5. c^> mit pluet üou ÜBlute rot rinnen 70,2. ent- 30,26. ritterschaf tstf. ritterüdjeS treiben, furnier, Äampf 07,11. rorach stn. JKöljrtdjt 132,16. rösch adj. Icbljaft, ttidjtiq 199,23. 205,7. rot stf. ©djaar, Abteilung * 56,22. ruckensiw. rüden, in das veld legen 54,6. zu oo kumen 85,24. in oo steen 203,7. ruechenw. beachten, ruech dich (= nihd. enruoche dich) fümmere bid) nid)t bnumt 173,2. — 321 — rüefen swv. rufen co zu got beten 34,17. mit rüefender stim 49,24. umb hilf zu dem hertzogen c-o 180,27. anrüefen 81,14. rüegen swv. melbcii, betaunt madjcn 86,24. befrfjulbigcn 173,29. ruelich adv. in SRufje 78,2. nach dem ruelichisten 95,7. ruen swv. rut;cn 20,25. 32,27. 40,13. 47,27. 116,19. ruewen lassen im= befprochen (offen 52,17. geruet volk frifdjc SCru^cn 181,6. rüeren s/rv. beiuegen, Berühren, £)cr riiljrcn, fid) bewegen, folgen 124,25. hernachrüerend nadjfolgcnb 48,18. anrüeren f 243,25. berüeren. her- rüeren 54,7. rugken stm. Diücfcn 21,21. r u i g adj.; adv. ruhig f 264,2. Sach stf. Sadje, llrfadje 29,14. ob « war roenn eä 2Birflid)feit mürbe, ber ftall einträte 116,20. anhangende co unerlebigte @. f 201,4. sacherin stf. Urheberin 102,12. sag stf. nach co allter prief nad) laut alter Urfimben f 228,28. nach cvj bem ©erüd)te jufolfle t 244,21. sagen swv. fagen, erlabten, singen und oo 39,15. zu ende der liny Lotharij tv ben Stamm bc« ii. fertig befjjretfjen 65,5. auf in co gegen ifm f. 173,35. auf- f 229, 35. ver-. ge-. nach- 59,13. zue- 163,23. sagm är stn. ©erebe, ©erücht 192,36. sal stm. Saal 62,14. siilig adj. glürflid), uom ©lud 6e« gleitet 114,10. samen swv. fammeln f 211,8. sy sambten f 239,33. f 258,17. samlung stf. a3erfammlung 187, 25. 210,13. gefammelteS £>ecr 190,8. sargen = sorgen swv. * 56,27. span stm. Spannung, Streitigfeit pl. spen f 212,11. spannen stv., spien 123,33. sperren swv., sperrt 183,1. spart 10,20. versperrten * 10,16. da es sich ye nit lennger oj mocht bn eS fid) luirtltd) nidjt länger ücr= [jinbern liefj f 257,18. einsperren f 219,9. versperren 10,20. zue- sperren 183,1. spil stn. das spil war in irer handt fie hatten bie füfjrenbe üJoIle f 268, 10. spilen swv. untrew co SSerräterei treiben f 245,19. f 268,5. die sach Quellen und Erörterungen N. F. III. in die Lenng ~ -f- 257,15. günst- lichs co lüiber ftedjt und) ©unft Ijanbcln t 260,10. spindel stf. bünner Suocfieu 138,24. spotlich adj. füBttifdj t 244,14. adv. f 242,26. Sprecher stm. £croIb, Sürud)= fpredjer 166,12. sprechen stv. fhredjcn, fngen 30,26. sprechent 88,36. du sprichest 115, 27. er spricht 23,11. 28,26. sprach 27,21. sprachen 88,27. gesprochen 4,24. 24,8. er sprach im nach viantz er forberte ba3 ©elübbc ber linterroürfigfeit Don fßm 137,23. f 223,38. disa spricht zu teutsch bieä fjeifjt auf b. 153,19. von irem erb co i£)re§ (SrbeS Uerluftig er= Hären 191,41. rechtumb ~ einen 3ted)tf|mtd) tun f 256,33. ein-, ver-. wider-. springen stv. fpringeu f 223,28. sprang 104,10. Sprüngen 60,9. 150,25. gesprungen 29,4. auf- 60,9. ent- 29,4. spruch stm. Slnfprud), Sortierung 195,32. spürtzen swv. tyrijjcn 26,25. schappel stn. $ranj 127,26. Schacher stm. »tauber, s Dcörber88, 36. 91,27. schachzagel stti. co ziehen Stf)ad) fielen 168,3. schad swm. Sdjaben 90,3. 210,12. schaffen stv. fdjaffen, machen 119,3. anorbnen 26,20. 127,24. auftragen 91,16. Praet. schuef 18,5. Conj. schüef t 241,25. geschaffen 53,25. geschafft f 238,30. f 240,2. seinen willen co mit nad) SJelieben berfafjren 13S,5. 165,14. die strass zu dem Münichhof co nad) bem SR. Derlegen 147,38 ain acht co über ärbteu 18,5. 20,30. co den man gottes zu fahen ifjn fangen laffen 43,18. 148,7. ain benüegen co ©eniige tun, SatiSfaftion geben 93,8. rat co 94,30. Ruelandt schuef sich die seinen zu zaichen mit dem hl. kreutz 9t. liefs bie Seinen fid) bezeichnen 110,20. 204,22. sy künden nicht schaffen fie tonnten ntcfotä uorberciten 113,1. co mit Dat. d. Fers, befehlen f 243,2. ain still co f 262,38. be-. ver-. f hin-, zue-. schaid stf. Scheibe (beä Sdjiuerteä) 104,11. 21 322 8 ch a i d e n stv. Reiben 120,30. schied 118,16. schieden 39,7. geschaiden 61,17. sich cv> fid) trennen 39,7. f ab-, ent-. ver- 153,8. hin t 239, 19. hinweg- 1 118,16. Hchait stn. 6d)eit mit den schalten 153,17. schalckhaftig adj. fjtnterltftig, r-erfdjlagen 87,32. schäm stf. <5d)am, 93efd)ämunq, ©djmad) 65,20. schämen swv. mit Gen. fid) jdjämen 193,27. 204,11. all schament fid) cirünblicr) fd)ämenb 37,32. fdiamtjcijt 94,8. 101,27. des schambte sich der hertzog 163,26. Hchankumh stf. ®cjd)enf 91,23. f 240,5. scharen swv. einteilen, orbnen * 12,6« cv> zu dem streit 81,29. 110,21. oo zu streit 121,5. Scharmützel stn. 101,5. Scharmützeln swv. als subst. f 212,30. schätz stm. (Bd^a|j * 12,32 (andern schätzen: Wechsel der Konstruktion, wie wenn nach guet ein in den Hdschrr. fehlendes an stünde). sc h atz behalter stm. Sparer oder <^> {Gegensatz: liederlich) f 226,1. schätzen swv. co für, galten für 16,23. 27,28. gar zu nicht csa reinen $8ert beilegen 107,8. oo die ding gar unlauter sein bafj bie 8acfteu g. u. feien 119,34. sy werden uns c*o für die zaghait fie werben un§ [gerinn-] fdjöfccu luegen biejer $8er= ^agttjeit 122,5. hoch cv> ein r)of)e§ Sö'fegetb »erlangen 199,27. 205,6. c^ meinen, ber Wnfirfjt fein f 260, 20. Schätzung stf. 53eftimmunq eine$ itffegelbeS, fiofegelb 38,9, seh bertlec hen stn. (5d)tüertlet)en, Wann^tn f 237,30. schepfen swv. jdjöpfen den namen oo 50,20. 26. schein stm. $lugenfd)ein, des zu noch mererm oo %ü nod) größerer Stuben* bafür t 228,23. scheinen stv* fdjeinen, leuchten; schain 91,11. schainen 199,19. er- 190,39. schencken sw. schanckt 119,13. 175,19. geschanckt 102,17. ge- schenckt 102,24 103,10. 12. sehe rg swm. ®erid)t§biener 123,34. t 244,8. schicken swv, fdjirfeu, fügen 115, 25. got schickt es noch denn zum pesten ©. fügte e§ ctud) ba nod) [bennod)] ^um befien 60,12. disc getat und handlung zu dem pabst oo berid)ten 97,25. sich oo fid) anfdjicfen, $anb an etiu. legen in den streit 100,17. sich cv^ die stat zu stürmen 114,19. 198,26. sich darein oo c§ barnuf anlegen t 268,9. be-. zue- 209,32. schieben stv. schob f 225,26. Schüben f 237,4. Praet. Conj. schub 204,27. geschoben 195,39. dannen <>o entfernen, fortjd)affen, einem pr 51ud)t Der^elfeu 195,39. auf- 204, 27. f öin-, f zue-. schier adv. beinahe 120,3. balb 199, 20. schiessen stv. fdjicfjen, fiofcen, [d)lenbern * 99,3 ; fid) fdjnell bewegen 153,5. schoss 153,5. schussen f 241, 37. geschossen + 241,43. durch all meür des schloss aus oo burd) alle dauern be£ ©d)lofje3 fyinburd) t 242,29. be- f 242,28. schifer stm. ©pütter 169,17. schilt stm. ©djtlb, er warf sein oo zu rugken auf ben Etüden 122,21. schimpflich adj. fd)er ( ^aft, 1)01) nifd), fd)mäl)lid) 51,13. f 245,12. schimpfred stf. ©djer^uort 175, 17. schneiden stv, fdjneibcn, fdjnifcen 182,36. schniten 185,18. gesenkten 4,21. ab- 185,18. be-. schön stf. (5d)i)n{jett 26,3. 38,31. schön adj. 100,7. adv. schon; wol und schon zalen f 244,16. schreiben stv. fdjrcibcn 6,15 je. schraib 17,20. 27,30. schrib f 232, 18. f 235,29. schriben 9,5. 67,1, Conj. schrib 174,8. geschriben 83, 21. c-o zu jdn. jbm. jdjreiben 28,27. sich c^ 113,26. be- 32,28. ver-. zue- 31,13. schreien stv. 116,30. schrai 122, 27. an- 122,27. schuech stm. (Bdfüi) fünfthalben ix) haben 153,23. schuldigen sw». befd)ulbigen 127, 21. oo an seins vatters tod 36,12. oo diser missetat 43,13. 15,13. untrewen oo 133,2. Schuldner stm. Stnftifter, <8erur fad)er, oo diser miszhandlung 9ln fiifter biefer s JLttiffctat 43,11. schultas swn. (Sdntltbeifeenamt t 228,25. 323 schütze swm. verlorne schützen äerftreute @d). f 241,35. segk stf. ©ette 80,3. sehen stv. fcfjen, ich sich 115,28. er sieht 78,23. 82,13. Conj. er sehe 47,29. Imperat. sich 86,18. secht 21,21. Prät. sach 47,30. sahen 34,10. Conj. such 172,22. sähen 144,25. gesehen 145,17. an-, auf- 101,12. er- 103,3. ver-. für-, nider- 106,8. seid adv. feitljer, nadjtjer 7,22. 71,22. 96,20. 124,2. cvj conj. jettbem 7, 17. 50,26. begründend: ba ja 37, 25 50,9. 95,3.101,19. 114,8. 115, 43. 192,7 = ~ als 115,27. seider, sider adv. fjernad) 127,13. 153,20. cvj praep. mit Dat. feit 131,1. 161,14, sei gen st», fitf) fenfen sigen 110,27. zusamen-. sein, gesein an. v. jein 8,26. be= beuten 88,26. oefdiefjen 137,29 uov= Ijanben fein 204,33. bin 95,15. 200, 10. pist 135,8. bist 173,2. ist 4,15. seit 37,3S. sy sind 5,5. 155,22. sy sein 101,20. 108,1. 139,4. 147,31. 151,32. 165,11. Conj. sei 80,20. 88,18. seyen 15,14. 59,14, 186,23. Imper. pis 37,27. 109,27. seidt 96, 24. — was 6,2. 6. waren 16,4. Conj. war 5,18. 9,4. 48,5. wer 48,2. were 91,7. ir wärt 37,36. wären 9,4. — gewesen 11,30. 22,16. es ist acht ir zal [Gen.] man ad)tet auf itjre g. 81,36. es ist red eS wirb gerebet 15,13. es ist sach ber %aü tritt ein 116,20. do was kain aufhörn 177.27. willens cv. 101,24. fremb- der awentewr und gesjirächs cvj intereffante ©rlcbniffe unb ©rjäJ)« lunaen wiffeu 133,9. cvj lassen bleiben I. 146,1. da was nicht an dann manlich gesigeu bn gab eS nidjtä al§ mannßoft fiegen * 143,4. bey leben cvj 96,31. er wolt an den kaiser t^ er wollte fid) an ben St. mad)cn 150,21. mir nicht wissend ro mibefannt f. 163,13. söllicher misshandlung mit in ~ in foldjer UeBeltat mit tfjnen einig getjen 188,34. des teufeis cvj 195, 36. zu holtz .--o im SEöalbe jein 92, 21. t 209 . 8 - gutt cvj jab,lnnß8= |äl)ig f. f211,12. wider ~ guroiber f. f 228,19. nit gar an tv nietjt gang otjtie f. f 228,15. vor banden oj 231,19. au h. Albrecht cvj §. 81. anfangen f i;39,23. es was sorg e§ würbe Befürchtet f 245,19. woll c^ an den Stetten ben ©tobten Sugetan f. f 259,28. dann wol was es an dem beim e? War in ber SEat etwa§ barau richtig f 260,1. seins beleybens wolt nit cvj mit feinem SSlciben gieng e3 nidjt f 263,3. sein Gen. von es * 36,6. 120,18. seinenthalben adv. von oo in feinem Wanten 106,24. secret stn. !leinere§ gürftenfiegel, (Mieimfiegcl 173,28. sei stf. Seele 5,11. 132,12. umb des hails willen ewr schönen sei 53, 24. selb adj. felfift 7,11. 8,3. 15,11. 21, 25. 26,17. 29 ic. selben 62,21. selber 208,15. der selb ber )e!6e 23.6. 29,16. 30,19 31,23. 33,5. 19. 95,22. der selbe * 12,25. selben zeit äu jener gleidjcn 3«t 39,13. dein selbs volk bein eigenes 25. 81,16. ir selber val ifjr eigener ©turg 97.30. senden swv. fenben sante 6,22. 13, 28. zu geisel ~ 119,9. be- 38,13. 61,11. weg- 105,2. senft adj. fanft, weidj 101,33. senften swv. befäuftigen 53,23. senftmüetig adj. fanftmiitig 61,20. adv. 46,15. 47,5. ser adv. feljr, ftarf 25,14. 30,8. settigen swv., an dem gesettigt sein fid) mit beut begnügen f 221,14. setzen swv. einfejjen, einen äBoljnfilt geben, uieberjdjreiben 186,21. er satzt 9,21. 25,5. 8. 55,4. besetzt 10.7. 66,15. gesetzt 20,10. oo für funftetren alg 25,23. ~ zu fto&en gu, fid) anfdjltefjen * 44,16. c-o an die zal ju ber gafjl redjnen 75,18. es an dise stat cm fjtcfjcr fdjreiben 85,15. sein Unschuld cvj j. U. t)er= Borfjebcn 85,17. hoffnung oj in 115,28. wirdiger ro einen ef)ren= Dotieren $laft anweijen 115,30. ~ zu richter 15,21. cvj fdjreiben 124, 26. zur wer oo 126,14. cvj an das künigkreich jum König mad)en 127,5. 156,21. ain tag oo anfegen 161,16. zu recht cvj beut 3Jid)ter unterftelleit 195,31. sich cvj gegen im f. gegen iljn gur 3Befjre fcKcn 103,5. sich cvj mit Gen. f. etw. wibers fejjen. sich cvj f. nieberlaffen 184, 14. ab- 157,2. auf-, be-. ein-, ent- 105,12. 195,25. ver-. herzue-200, 11. wider- 111,2. zue-. 21* — 324 — setztartsche sie f. qrofter {jö^erner mit ©ifenblcd) unb &eber über^oge^ ner, tt»ie ein (Bdjan^forb gebrauchter ©dn'lb mit langer eijcrner ©pifce, an ber er Dor bem ©d)ttfcen in ber (Srbe feftfteljen fann f 241,34. flipp stf. 6tppe, $cru>anbtfd)aft 56, 18. — ßipt f 220,34. f 231,23. 24. s ipt schalt stf. £>enuantjd)aft t 221,4. s i p z a 1 stf. ^cnt)antfd)aft3grab 189,19. sichren swv mit Are. d. Fers. (Bicf)crt)eit ^ufagen t 242,23. 25. siech adj. franf 170,15. siglich adj. fiegreid) 81,22. signuft stf. (Bieg die oo ab den haiden erstreiten 113,15. symonia ©imonie 144,28. symonev 176,24. singen stv. fingen 48,1. sang 135, 32. sungen 47,32. gesungen 135, 32. lieder <^> und sagen 39,15. be-. sitte swm. (Bitte, ©emor)nt)cit, CSt)a= rattereigenjd)aft, er het den sitten f 264,10. sitzen stv. 21,21 angefiebelt fein 84,18. 156,24. Praet. sass 21,19. sassen 40,16. Conj. säss 173,1. gesessen 16,21. mit ungetailter hand cv^ o£)tte Teilung ^ujammen- lüofynen 201,3. zu tisch oo 21,19. zu gerichte cv 152,16. ab-, auf-, pe-. vor-. slafen stv. fd)lafctt slief 47,28. »liefen 81,33. be- 202,34. ent- 47, 28. 101,17. slafgesellin stf. 101,25. sIahen stv. fdjlagcn, erfdjlagen 116, 27. 119,7. du siechst 109,17. slueg 7,1. 15,5. 24,11. sluegen 69,11. geslagen * 12,19. 14,10. c^ an fdjlcu gen auf * 12,28. fid) aufstießen 32,3. zu tod cv3 22,3. 76,15. ze tod co 133,4. ritter oo 180,14. sich oo an, auf jbä. «Seite treten 7,1. 187,19 = sich oo zu 18,32. 33,14. sich cv3 von abfallen tton 20,18. sich oo für ain stat eine 6t. belagern 117,17. sich in seins suns hilf oo jcinem (Boljn betftefyen + 240,13. ab-, an- f 257,3 der-, durch- 109,17. ein-, er-, ver-. tod- 16,18. zue-. slahen stn. ©efed)t, ftampf 181,5. 6. 195,16. slaifen, schlaifen, swv. fd)leifen, ju £obe fd)l. 97,8. slange stuf. ©djlange 75,18. sleissen stv. sein leben oo, ab- nttfcen, aufbraud)en 6,21. ver- 203, 23. sli esse n stv fd)ltef$en beschlossen f 212,25. aine wagen purgoo f 241, 22. 33. be- 88,29. 171,3. s loss stn. 6d)(ofr pL sloss 33,2. 112, 16. slösser 92,4. f 264,6. von den schlössen f 229,35. f 264,2. smachen swv. üerad)ten, t>erfc()mät)en 193,13. smächen befd)impfen 195, 42. t 238,19. smaichen swv. jdjmeidieln 102,4. smaicherev stf. Sd)tneid)etei 214, 16. smertz swm. Gen. smertzens 132,2. sneyach stn. ©d)tuien, ©d)ttee 121,24. so adv. fo 21,12. 19. 21. 23,20. 26, 10. auf eine vorausgehende Bestimmung hinweisend 27,20. 47,18. 54,15. 129,29. 136,11. 140,4. 24. 149,44. dann so 185,37. noch so immer nod) 2,26. 93,5. 119,34. adversativ r= dagegen 38,18. 119,4. 170,15. conj. jebeämal lucnn, wenn immer 14,13. 21,18. 20. wenn 47,12. 61,22. 63,29. atö 204,14. so aber ba nun aber 37,37. sold stm. pl. söld f 211,12. f 232, 19. «gl. Schindler II, 270. sold an stm. Sultan 165,35. solemnite t stf. gcietlid)teit 113,17. so lieh adj. fold) 4,11 2c. 8ollen an. v. [Inf unbelegtJ sol 153,4. solt 81,3. soll, sol 5,10. 88, 25. wir sol 30,31. solt 28,18. sv sollen 61,32. 33. süllen 214,31. (»gl. Zs. f. d. A. 27,159 Q. 8 ». u.) Conj. er sol 31,10. — solt 10,8. sollen 53,37. Conj. solt 6,13. 11, 17. soite * 12,5 ir solt 102,2. sy solten 121,19. sy solten zu hochzeitlichen freuden ju feftlidjen 2r. gefjen 72,12. ze nicht oo ju nid)t§ Metten, nid)t3 auSrfdjten follen 82,3. nit yeder sollt für in uor ü)it fommen, fid) an itjn tuenben t 268, 12. sol tu == solt du follft bu 109,17. 18. sorgen (sargen) swv. 63,2S. 96,19. be-. sorglich adv. ©orge erregenb, ge fäljriid), jd)U)icrig 76,23. stainen adj. fteinertt 89,12. stain wandt stf. gelStuanb 39,2. stara stm. ©tamm 5,4. 124,26. stame swm. (Stamm 3,14. 83,12. 325 — standt stm. förmlich zu ständten aufrichten in aller gorm JU rechte gültigem Skfteftcn Dringen t 281,10. »gl. Grimm Wb. X, 690. stat stm. Stanb, 2ebcn§iueife 91,9. 93,20. ~ haben mit Gen. ctlu. mr Verfügung fi., SSorrat ß. 92,7. 93, 20. stat stf. gute ©elegeuljeit, richtiger Ort, gelegene Qdt, griffe in ber 9?of, wol zu staten kunien im rcdjteu fjeitjnmftc hilfreich fein 101,20. ^o thain mit Gen. luidfafiren t 232,32. stats//'. Stätte 89,16. Stabt 8,11. pZ. stet 19,21. 112,20. stfidtl f 242,22. 24. das [ftatt des] wolt in Albrecht nit statt thain betä wollte itjnen 81, nicht geftatten t 223,23. st St adj. ftät, beftänbig 38,34. 109, 27. adv. 84,28. 94,19. stat camer stf. ftöbtifche 5''iw"ä= oerroallung, ©tabtlaffe t 228,26. s tatlich adv. gef)i3rig, augetncffeit, Bequem f 228,34. Statut stf. ge|e|jltrf)c Orbnimg, 3kr= orbuuug 158,16. 160,26. stechen stv. frechen, stach 30,32. stachen 71,9. gestochen * 57,4. 90,12. oo mit ainem turnieren 169,15. t 223,28. durch- 90,12. er- 57,4, nider- 122,9. stecken s»». ficefen, ßinciuftofien, er stackt es in sein schaid fteette eS in feine Sdjcibe 104,11. auf-, stecken swv. ftecten bleiben, das es da steckte 27,0. steen (stan) sie. flehen 31,11. Imper. stee 118,10. Jraes. er stet 4,29. steet 88,7. stat 49,33. 65,8. steend .7. 1X1 '1,28. Conj. er stee 127, 28. I'raet. stuend 26,23. 66,14, stuenden96,8. Conj. stüend 62,32. stiiende 132,35. es stet mir zu verweisen eö ift mir ju ö. 37,12. ain schöne histori steet heschriben 134, 5. ir Epitaphy stet 154,19. in nie cvj ru()en 203,7. in (an) das reigiment oj bie [Regierung antreten f 222,25 f 223,8. abstan. ansteen. aufsten 96,13. 108,15. beigesteen. besteen. bestan. ersteen. 90,3. verstan. versteen. vorgestan. vor- sten. gesteen. umbsteen 127,27. understeen. widerstan. 30,13. widersteen 120,19. zuesteen. stegraif stm. (Steigbügel, in dem ~ gewinnen ohne absteigen [ohne 93elagerung] 212,6. steigen stv. fteigen staig 88,34. stigen 47,31. stellen swv. fretteu, uor Slugen ftcllen, »eninrllidjen, öoHbringen; trachten, stalte 16,22. stallt 26,7. 30 25. 165,6. sy stalten sovil wunders fie Uollßracßten fo Diel SBunbcrbareS 16,22 103,8. die sachen oo auf ir Mt. bie Snt= frfieibung ißccr 'JKajcftät anßeim ft. t 245,35. oo nach ju gewinnen fudjen 26,7. 77,19. css nach dem reich 131,11. 156,19. <^ von jdn. fortwollen 28,9. sich ^> zu wer fiel) jur SBcßre fteHen 34,13. zu seiner kö. Mt. oo feiner f. 9JJaje= ftät anßeimftcllen f 257,37. abstellen, anstellen, bestellen, nachstellen, zuestellen f 229,18. sterben stv. fterben 88,29. ich stirb 112,31. starb 11,12. stürben * 11,15. 65,23. 139,20. Conj. sturb f 221,6. Part, gestorben 20.4 ~ an ainem sun bei ber 3)e= 6uvt eincS ©ohneä ft. 41,17. oo von vergift 41,20. <^j mit dem swert burdj ba§ Sd). umfontmeu 42,4. ains argen und verdampfen tods cvj 97,7. c^j an dem fieber 124,9. derselben wunden co an ber SB. ft. 169,20. ab- t 231,16. er- 86,11. sterken swv. Dcrficiifen, $ujug leiften f 225,7. sterck ftatt sterekt f 241,17. s teuf sun stm. ©tieffoßn 14,17. 120,9. -brueder 113,15. -vater 117,34. -mueter 169,24. s t e w r stf. Untcrftülumq, £nlfc, 93eitrag 4,17. stewren swv. mit Acc. unterftüfen der Fabst stewrte sy mit grossen genaden 29,2. 64,26. 138,22. stift stf. Stift, Softer 48,17. 50,13. stiften .«wo ftiiten.grünben 49,29.36. stil stm. ®riffel, Sdjraßtucife 4,22. still adj. ftill; adu. cv ligen nid)t jur SluSjaljlung fomntcu f 257,26. stillen swv. beruhigen, befänftigen, nider ~ f 258,33. st im stf. grosse oo ftartc St. 66,6. storicus ©ejd)id)t§fd)vciber * 142,2. stossen stv. flogen, fteden 110,28. sties 73,12. stiessen 121,20. ge- stüssen 50,20. in ain kloster c-o in ein t. ftecten 50,20. mit hilf zusamen c-o ju gegenfeitiger Jpilfe äufammentreteu 80,4. c um sein tyrannisch leben 131,31. stram stm ©trom, ©tra()l ain cv> wassers 153,5. sträwen swv. [treuen, ^erfireuen 51,9. an o^ beftreuen {Praet. er strät) f 213,9. 10. streitlich adj. tampfberett adv. 82,4. 120,37. streit weer stf. ©äffen * 12,31. streng adj. ftreng, tjart, strenger krieg fjefttger ®. 38,34. strenge räch 53,16. strengklich adv. ftreng, §art 38,12. s t r e n g 1 i c h a i t stf. Xatfraf1110,14. strengs adv. angeftrengt, tatfrä'fttg 64,11. st reichen stv.\d)iac\c\\, straich 151, 36. mit ainer rueten oo 151,36. zue-. streiten stv. ftreiteu Praet. strait 25,15. striten 10,10. Part, gestri- ten 6,9 80,15 an-, be- 114,10. er- 6,9. 29,12. ge-. strich stm. £aubftrid) f 241,13. stuck stn. ©tue! 123,35. pl. stuck 190,16. «rtffei f 256,30. 33. studyumb, ad oo auf bie Untuerfi- tät f 222,20. stuel stm. (Stuf)!, 93ctftut;l 109,5. st umpel stm. (Stummel, oo teutsch [ügl mhd. stümbel-tanne entäftetc Xanne] tierftümmelteS 3). 214,13. stund stf. von c*o fofort t 243,18. stürm stf. ©turmglode, an stund slueg man an dv stürm [fo ifl *u lefen] 206,1. stürmlich adj. sein co ort bie tfym ^um ©turnt angenriejene ©teile ; 143,9. sucht stf. Äranffjctt, Seiben, in be- graif ain grosse oo ainer unleidlichen kranckhait Ü)n erfaßte ein )d)iuere§ fietben einer unerträgtidjen Ä. 45,9. in kam ain ^ an 129, 14. 186,9. suen stf. ^crjülmung 8.21. 9,3. süen des frids gütliche $8erf)anb= lung aur (£rreid)ung bc3 ftriebenS 28,31. 162,6. frid und süen 119,20. süenen siw. auSföfmen 163,31. summa /. ©ummc 175,16. summ 214,13. siui stm. ©otni 3,5. Fl. sün 9,19. 22 je. ain oo des tods ein $tnb be§ Xobe3 136,13. s und er adj. abqejonbert 89,16. 92, 15. eigen 139,3. aerfircitt * 56,29. befonber, aufjevorbeutttd) 4,1 8,5. 6. 34,29. 48,5. au$brücfüd), fpe^tcll t 244,33. befonberä rittjmemMucrt t 219,4. f 264,1. — oo adv. ah gefonbert, abfettS 60,7. im befon* bern * 10,27. :: 12,14. 20,20. 21, 16. in oo 13,29. 24,5. insunder- hait 15,10. <^ nemen beifeite nehmen 37,22. 95,35 oo befonberS, nctmentlirij 29,18. 34,13. — ^> praep. mit Gen. troft, uugcad)tet 9,2. mit Acc. otjne 7,4. 30,5. 95,3. 203,30. — oo conj. fonbent 6,20. 8,17. 38,28. sunderhait s/f. 93e ?, mberi)eit, in oo in§befonbere 54,15 71,21. sy schraib dem hauptman in ^o in einem befonbereu iöriefc 168,25. sunne swf. ©onne 70,7. 112,30. sunst adv. 1) \o * 12,27. 34,31. 89,29. 95,24. 2) nud) jo fdjon, fonft, aufjerbem 17,21.21,3. 26,29. 30,2. 43,15. 165,14, s u n w e n t e stf. ©onuemuenbe, umb Sant .Tohannstag sunwenten 24. 3uni 205,14. süss adv. jo 88,26. 8wach adj. ftfjledjt, armjelig, du swache herberg 91,29. swache klaider 115,20. bw ad er stm. SRettcrabteiümq, @d)Um* bron 14,18. swar stf. 93efd)tuerbe, Kummer 118, 18. lange oo ßangciueite 60,6. s w&r 1 i c h, schwärlich adv. i)av\, graujam f 240,8. 15. Hwechen swv. fd)Umd)en, ir eer oo iOre (*f)re nerte^en 168,32. s weh er stm. ©tfjtutcqcröater 42,2. 52,3. 167,22. sw eigens^, jcfyueigen 26,26. 62, 11. swaig 91,7. Conj. schwig 83,8. geswigen 89,21. ver- 89,21. swengern swv. jdjumngern 43,4. sweren stv. fdnuören 80,18. swuer 86,28 swueren 88,14. gesworen 95,25. des vor zu got und den heiligen ^> mit 9?ürffid)t barauj borget bei %. u. b. £. fdi. 86,23. 88,10. 89,7. 96,26. geschboren sein mit Dat. einem beit Xreu- fdjiuur geteiftet (jaben lern, soltenl t 223,2. be- 172,37. swert stn. pl. swert. Dat. swerten 100,24. 126,28. — 327 — swesterma.il stm. Sdjtoctger 147, 23. swestersun stm. @ofjn ber Scbtoeftcr 160,3. s winden stv. jdjunnben, swand 114,14. geswunden 158,20. das im bei nach geswunden was bafi i[)m beinafjc bic Sinne [djtoctnben 122,35. ver- 173,4. Tä dingen sivv. »ermitteln f 220,3. teidingen burct) Untcrfinnblung ju= galten, juf^rerfjen f 237,14. taffelrunder stm. eine S5er= einiguug, mie e§ fctjciixt, uon üanb§= bitter ©itmn'tjnern, die ~ waren an h. Albreeht bie SC fjiengcn §. 8t. an f 239,22. tag stm. Xag, Tagung 41,7. 161,15. pl. tag 88,29. über oj ben Tag über, läglid), immer f 219,22. nächst cvj tag§ junor f 242,4. tagsatzung f 256,20. taglaistung stf. SSermittlungSöer- Ijanbluug f 222,28. tagwaid stf. Tagcmarjd), zwo <^o 80,13. 122,32. tail stmn. Steil, 9(nteit, Partei, ain ~ cinigermafjcn 21,24. ains tails teitmcifc, jitm Setl 50,9. 85,23. 113,4 ir paider ev> begerung baS SBegcfjren beibcr Parteien 74,4. oo und titel 83,14. der inaist cvj bie meiften 84,11. den maisten tail größtenteils 105,32. auf paiden lauen auf b. Seiten 161,6 seins tails fiinfirtjttid) [. Seit« t 223,11. f 264,4. tarnen swv. ciiibnmmcn, Ijmbeiu, nidertaraen barniebcrtjaltcn f 258, 30. tan dt stm. Taub 115,35. tauf slmf. Taufe, sy begerte der heiligen iv 53,10. 31. 115,17. zu empfahen den li. c-o 53,12. 39. 115,31. 126,31. 127,1. den ~ widersprechen luibcrntfcn 115,33. taumbring stm. Taunten=, ©iegel ring f 238,34. taumen swv. biimUfen, die prunst ward getaumbt 183,5. lau seilt adj. num.\ mit Siny. statt l'lur. 34,23. 181,22. taxieren swv. fd)äj}cn f 255,33. t 256,6. feyding stf. mit <^> und gevangen burd) llnterljanMimg unb oI8 ©e= jangene t 245,16. teuten = deuten. teutsch adj. beutfd) 18,21. k. teutseh stf. [erg. zungej beutidjc Sprache mit grober stumpel c^ mit grobem StummetbeMtfdcj 214,13. (©egenfah: geplüemte red 4,19). thuemb stm. Tom 44,7. -herr 197,27. -probst 197,27. -dechant t 259,18. tisch stm. Tifd) 132,1, TOafjlaeit 153,9. tischl stn. Keiner T. 93,22. tisica /. (gemeint ift ©dmriubfucßt) 194,33. tochter an. f. Kodjter 23,12. pl. töchter 39,11. todpett stn. Totenbett f 231,26. tod fall stm. TobcSfaü f 257,17. tödt sivm. «ßate f 266,6. 14. 25. tödten, tedten swf. SjSatin f 264, 34. 265,14. 21. todtlich adj. tobbringenb, co sünd 196,6. tolmig adj. betäubt [vgl. mint. twalm] c fid) getrauen 117,20. trawmen swv. träumen, disem grafen trawmbt ainer nacht 136,4, traunüss stf. Zutrauen, vor aus (dieJ, zu den er sein nit traunüss het jumal bie, benen er cS niefit zutraute f 224,27. traut schaft stf. Siebe 165,12. treffen stv. 81,8. 131,34. ein Steffen beginnen f 241,25. treffenlich adj. jutreffenb, ent= fyredjcnb, uortrcffüd) 83,28. iuiditig 86,21. 94,27. drefflich + 228,36. trefflich adv. in regelrechter SBeife t 239,17. treiben stv. treiben 49,34. 31t tun pflegen 158,6. traib 10,25. 16,14. trib t 241,9. triben * 44,12. ge- triben 19,2. 67,4. den krieg man- — 328 — lieh c>o 133,4. vil stoltz, Verachtung und muetbillens es? f 226,19. f 232, 7. hofberch cvd gefnbfeli gleiten Der* üben f 244,42. f ab-.aua-. ver-. trennen sivv. (trennet f 224,36.) getrennt 121,21. den pock c^ ben Söcfterbunb auftöfen f 224,36. zer- 121,21. treten s/?;. trat 163,12. an den stürm cv? §u [türmen beginnen 114,20. f ab-, f auf-, f be-. über-. trincken siv. 147,31. tranck * 57, 12. 147,36. Part, getruncken 26, 24. er-. triskamer stf. (5djajtfammer 5,9. 10,28. trösten swv. Praet. tröste 81,3. 110,22. sich oo mit Gen. d. S. 110.22. f 225.3. sich cvd gegen dir btr gegenüber fidj auf etma3 uerlaffen 116,21. trostlich adj. troftreidj 110,17. 121,17. truchsäss swm. ©petfemeifter, ber bie 6peifen auflegt 148,4. trugen haftig adj. betrügertftf), ränteüoü 149,9. tuen an. v. tun 30,10. thuen 51,25. thain f 220,11. er tuet 22,12. ir thuet 115,35. sy thuendt • 135,19. Part. Praes. thuend 25,14. tet 34,5. sy teten 44,4. getan 10,9. Ersatz für ein anderes Prädikat: 135,20. 190,20. beystandt oo 187, 21. ain mort oo 89,18. 25. wort cv2 fpredjen 102,4. aine gelübd oo 107,18. verrätnus cv^ an jdm. SBerräteret üben 38,20. schaden oo 145,12. vleiss cv? fid) 3>?ür)e geben 28,28. 182,30. widerstand oo 10,9. seinen willen oo mit jdm. tfjn nad) äHttfttt betjanbetn 38,21. streit oo 34,5. 64,6. mir wol oo 44,3. nicht oo ntd)t§ $u leibe t. 148,11. wol <^> zu jdm. 37,23. wol «van jdm. 38,16. 73,8. 17. vil genaden ^ ütet ©unft ertoeifett 65,17. sein peste macht darzue oo fein 93efte§ tun 67,6. in den pann cv) 74,19. es tuet mir not 80,18. dein <^> und lassen 115,28. hilflich oo beU ftct)cn 121,25. zu pan oo in ben ißann t. 134,17. ich will ains oo td) null mid) $u einem oerftefjen 138,1. des der graf durch ain nicht wolte oo mouon ber ©. burdjQUö nid)t§ tun m. 152,11. 174.23. 176,5. zaichen oo 152,39. dannen oo wegnehmen 165,15. zu wandel oo al% öufee t 169,12. kainen der Sachen gleich <^ fid) unmiffenb ftetlen 194,12. sich zu den veinden <-vj angreifen 199,18. ausrichtung <^ bebten 203,38. gemach thain fid) surütffjalten f 220,11. f 222,13. sich oo zu fid) anfcfilfc&en an f 222,34. statt c^ geftatten f 223,23. pflicht oo SMcnft, Untertanenbienfi t. f 228, 20. wider prief und sigl cv-> miber befiegelten Vertrag Ijaubefn f 230,4. stat oo willfahren f 232,32. ain vorred «^ eine SSerabrcbung treffen f 239,20. nachred ^ Uebleä nad)* Jagen f 244,18. nachvolg ex? nad)- fommen f 255,28. g^ueg c^> 255,5. ainen vertrag c^ f 257,35. nach- schub oo unterfiüfceu f 259,38. f abthain. an- 192,26. auf-, ge- 26,30. 100,22. tuitzen swv. bugen 11,8. duitzen 168,10. 11. f 258,22. turen, turn stm. lurm 23,3. 71,14. turnd f 239,2. turnay stm. furnier, er suecht all höf der turnay er befucf)te alle Surnierfefte 202,10. turnieren swv. 139,9. turnierer stm. f 258,20. 21. turren? v. an. magen du tarst 175,10. Praet. torst 150,5. 180,31. Conj. er törst 26,29. (>3,29. 118, 20. 186,23. ge- 26,29. turstig adj. magemutiq, füljn t 223,26. Uebel stn. SöfcS, iliiglürf 135,1. 189,27. erschrecken ab disem jämerlichen oo 132,7. zu <^> ver- mereken 163,29. durch Vermeidung willen grössers oo 191,33. übel adj. adv. bog, jdjtuer, tjefttq 28.25. 43,10. über mit Acc. über * 12,4. nad) 9,21. f 242,35. oo ettlich zeit darnach einige $. nad$er 24,7. oo masz über bie 5flaf$en, überauö 29.26. oo all des künigs hof am ganzen $Ömg3I)ofe 67,11. nicht oo lang nid)t lange barauf 70,5. oo ain burdjauö 94,7. 102,19. oo mer über ba§ 9fteer 134,12. uem ber 6eejcite 112,22. oo haupt gang, alt, inSflefamt 122,39. oo iren willen gegen iljren 2ö. 202,34. oo über eüu. I)inau8, trofe f 237,17. t 201,12. <^ das über ba§ fjtnauS, batf; trofbem t 226,11. f 263,5. 329 — eo mit Adj. übergross 110,10. c^ mit Adv. : zu <^> vil lieb aHju lieb 211,4. überantwurten siw. übergeben, ausliefern f 229,25 f 257,21. übergeben stv. wie Ornolt das hertzogtumb über hett geben 132,30. 34. der hertzog gab in dem künig über 181,9. dise wal cvj bie Sabl stirücfgeben, barauf Derjidjten 187,18. mit po etwa vil slösser 201,15. überhand eig. subst. ßbei^anb; hier scheint es adv. xu sein : mit llebcrtraft die gewan er überhand 117,18. iiberhupfen swv. überfdjlagen, 6efc feite laffen 29,20. überkumen stv. übercinfommen 162,10. überlaufen stv. überfallen 203,3. überlest ig adj. brüdenb 34,1. übermügen an. v. überlegen fein, überwältigen 7,5. übernatürlich adj. nnnatüvlicl) 123,32. überobern swv. überwältigen 111, 34. überreiten stv. mit Sfeiteiei über faOen 135,3. 204,15. übersch wenck adj. il6erfd)Wäng= lid), Don ju Ijofyem ©ctfteäflug, ju Ijofjen Entwürfen f 259,31. überstossen stv. anflürmenb Ü6et= Wältigen 121,20. 185,34. übertreten stv. übertreffen 1G3,12. subst. stn. bie Uebertretung, bn§ «erfeölen t 229,24. überziehen stv. t)cimfud)en, mit her oo * 11,27. 14,2. 33,4. 36,30. iieben swv. üben, bt'8 SBert fefcen, bewirten t 220,11. f 243,23. sich <^> auf alle ritterliche ding 98, 21. sich «^ bey dem Adl [tdj beim 9lbel umtun, f 220,9. ftdj Derwenben, Sßorftettungeit madjen t 225,32. f 239,5. umb praep. mit Acc. um, wegen, oo die art zu Köln um bie ©egenb Don Ä. 24,15 c 185,34, umbiegen swv. belagern 190,24. 191,31. umb ligund adj. pari, umlieqcnb, bcnadjbart * 128,19. umbringen stv. vil geltz ~ tue! ®clb Bcrbraitdjen, oertun f 263,33. unablässig adj. uid)t uadjlnffcnb 76,16. unaufgesagt adv , oo irer prlicht ungetünbiqterweife, olme Äüubigung if)r'e§ Slmtcä t 229,35. unbeschniten pari. adj. nid)t tunfigerecht jugeljauen 4,21. unbesinntarf/. fiunloS, fimiDerWirrt 109,20. 110,25. unbebarfjt 168,35. unbetzwungen adj. pari. frci= willig 62,19. und eonj. unb, co das unb [in traft beffen], bafj f 221,5. unter ber SBebiugung, ba& 133,6. f 223,13. Relativsätze einleitend: co in im gepar meldjc in itjm entfielen lief) 47,4. sovil, cm sein bisher ist jo Diel, nl§ bnDon bi§l)er Dortjaiiben ift 204.33. oo r'arin worin 141,5. oo die wctdje 143,24. <^o der 176,29. was hertzog Hanns, und vorgemelt ist, reygirunder fürst cä war §. .§. ber Dorerwäb,nt worben ift, reqiereubcr g. f 222,4. und h. Albrechten zuegeschafft was mctrfjcr £i. 9(. jugciwtcfen war t 240,2. in nit verhengt wurd, ~ im greifen liess il)neu würbe baS ntdjt geftattet, bafj 243,33. und [sprach], es war sein f 232,30. und bei Conjunctionen: ee emb 90,7. undergangk stm. Untergang, oo der sunnen ©üben 70,0. uiiderkumen stv. ucitjiubern 179,30. 191,32. 201,13. 15. und er los stm an c^> oljne Unter? lafj t 241,18. unde rred stf. Uuterljanblnng, SBe* ratung 26,10. 86,1. underrichten swv. mit Gen. d. S. 31,24. 87,4. underschaid stm f. ©djetbung, 33ebingung 173,6. mit der ^o 194,23. u nd er s tee n stv, Dcrljinbern, ob das nicht understanden wurd, der rnainung menn ba% nid)t oerfjinbert würbe, geftüfct auf bie folgenbe Ueberlegung 149,13. f 263,27.' sich ^o des kriegs ben ft, loageu, fiBer* meinen 3,10. 18,30. 86,11. sich <-o e§ unternehmen f 220,1. mit Gen. d. S. f 227,26. sich weder schlos, noch stet [Gen.] oo mit ©ewalt an fid) bringen f 235,32. understund stm. ba§ Unterfangen 14,2. im der tu d ig um b stf. Vermittlung t 258,17. underwegen adv. untcriDcgä 33,17. under Weisung stf. Untcrmeifung, ©ele^runa 30,9. under ziehen stv. sichoo mit Gen. fid) bemächtigen 186,6. 187,14. 18. unerpawen adj. pari, uuangebaut 112,1. unerberkai t stf. Unel)rbar!eit, Uu reblid/tcit f 229,30. unerrewtt adj.pari, ungerobet88,6. unerzellich adj. unweit) tbar 100,26. u nerzelt adj. part. unge^ä^lt, im« ^äfjibar 30,13. unvergessenlich adv. 62,31. un verirrt«^. ot)ne Qrrung 114,14. unvermailigt part. adj. nnbefletft 15,19. unvermügelich adj. vermögend« fo8, arm f 244,15. unverschambt adv. fdjamloS t 219,6. unfertig adj. leichtfertig, laftertyaft 43.2. 43,16. 65,13. unverwart adj. part. unbcTjütet 63,30. unverwesen adj. part. nnoenoeft 146,1. unfleis stm. Sorglojigfeit, SBernadj- idffigung 136,23.' unfrewde stf. 93ctrübni§ 62,15. un fr öl ich adv. betrübt 161,9. u n g e p ü r d stf üblc§, f rcublofeä 93e= nehmen, Sefyflagen 49,24. ungeporen adj. part. Don unebler, niebrtger $erfunft 159,2. ungefallen stn. 9tttftfallen 107,16. ungevell stn. 9ttifjqeftf)icE 34,29. 60,12. 64,10. ungeverlieh adv. ungefähr f 241, 28. ungehorsam stf. 106,14. ungelaubig adj. ungläubig; un glaublid) 185,35. ungeleich adv. nid)t entfpredjenb 139,32. u n g e 1 i m p f stm. übler £eumunb, @'cf)mad), ©rfjimpf t 221,16. unge 11t stn. Abgabe Don ber ©ite fufjr unb Dom feertauf Don 58er braud)3gcgenftänben f 259,35. ungena'd' stf. Mißfallen 107,12. mein [Gen.] oo vahen mit mir un^ufrieben merbeu 99,7. ir oo haben 201,29. u n gen am adj. unangenehm, ungern gefeljen 192,19. ungeordnet adj. part. metfterloS, oljne Oberbefehl 73,11. ungeschaffen adj. part. uugeftatt, f)ä)]i\d) 179,40. 205,1. ungeschicht stf. unglüdlidjer 8 U fall 185,33. ungestriten adj. part. oljnc ge« fämpft ju tjaben "122,11. ungestüem stf. Ungeftüm 53,14. 111,25. ungestüem adj. 53,17. 23. unge traut adj. part. unerwartet 185,33. ungewondlich adj. ungcioölmlid) 123,30. unhail stn. uul)eilDoHe ©d)icffaia= fügung 49,5. unio tin (Sbelftein (orphanus, der* weise) in ber beutfdjen ftaiferfrone 151,2. un keusch stf. Unfeujdjljeit 30,1. 35. unkunt adj. unbefannt 22,29. unlang adv. 156,23. 184,15. u n leiden lieh adj. unerträglicl) 149,7. unleumbt adj. übelberufeu f 219,5. unlust stm. Mißfallen * 99,21. f 225,3. cv> haben zu Abneigung — 331 IjaGcit gegen f 224,33. die weil hertzog Cristoff [s] ^ kain aufhörn [erg. was] f 225,20. sich alles m vleissen f. afleS loiberroäi'ligen 23efen§ ßeffcijjen t 226,3. unrat stm. ©djaben, 9Jad)teiI, Sibrig- feit 73,13. 159,9. was nnrats underwegen was u>n3 üou lanbe8= fcinblfdjen Sorben uutcrroeqS war 33,16. 34,9. unrecht adj. ungeredjt 7,8. unredent adj. part. nidjt rebenb 97,15. uns ig stm. wunder grossen cv gewinnen griinblidj befiegt werben 203,13. unsinnig adj. lualjiifiunig 45,16. 71,8. 181,18. unsinnigkait stf. SSaljuftun 23,7. unstat stf. §ttffoftgfett, imgünftigc i.'ngc, zu nnstaten gedeihen äunt «Bauteil g. 106,13. untrost stm. eutinutigeiibc 9tnt- roort, (Suttnufdjitug 193,32. un wendig adj. ntdjt rüdqängiq ju madjen, nid)t ju nnbern 8,17. unwiderpringlich adj. uid)t lüiebcr gut jii madjen 61,14. 191,16. im widertriben adj. part. nidjt rücfgängig gemadjt 61,32. an will swm. guriftigfeit, g-cinbä feligfcit 170,12. des Unwillens be- trüebt sieh die kaiserin (16er btcje fjeinbf. 149,37. von ainicherlay Unwillens wegen 170,9. des Unwillen [ofjue -s| um biefci Hiotfrig« feit roiuen 210,28. un wird stf. lineare 114,12. unwissent adj. pari, imbcfaunl 36,4. 101,37. mit Gen. der S. nicijtS nriffenb Dort oo sölicher wirdigkait 113,19. unzalpär unää&Jtöar 110,9. 198,3. unzweiflich adv. ofjne ^incifel 43,21. unzweifellich giucifeHoS, mit notier ©idjerfjett 151,15. urbar stn. jinätraqcnbcä ©runb= ftütf, SJcute 166,17.' ur bering adv. plöfclidj 166,22. 178,36. urf eth stf. ©djiuur, auf 3f ursach marum 36,4. 47,19. oo der haiden was ma§ an Reiben ba mar 71,15. ^> lewt das wären ma$ für Seilte 115,21. oo künig 143,24. aus was mainung 195,41. mit oo unerber- kait mit meld)er llnreblidjfeit immer, mit jeber nur mögltdjen U. 1229,30. f. aud) unter wew. wassergüss stf. Ueberfdjmcmmunq 189,9. weder — noch — conj. * 12,9. weder fraw Jacoba, oder niemand nod) irgenb jemanb 194,17. weg stm. 2Beg, manig <^ auf maudje 9lrt 30,12. in allen wegen 177,26. von des wassers wegen = propter pericula aquarum 151,30. 170,19. von des wegen beämegen 40,14. von kürtz wegen um ber Äür^e mitten 51,34. von des künigs wegen im Warnen be8 $. 107,4. an stat und von wegen anftatt unb im Auftrage Oon f 266,27. under- wegen lassen beifeite 1. 214,17. zu wegen pringen aufbringen 210, 19. aufgreifen 210,34. wegen stv. mögen, fd)ä(jeu, wagen 107,10. wagen [fic] alle vergangne handlung mögen fie atte§ ©ejdjefjene Subj. xu ergänzen, wie 102,16. 107, 10. wegen swv. betocgen, sich oo gegen, $ie£)en gegen :: 12 8. be-. er-. wegrüsten swv. sich oo fiel) 511m Vlbmatfdje ruften 190,8. weib stn. mit weyben und kinden 210,23. mit weibern f 219,5. weich stf. 2öeü)e 114,5. 173,16. weichen stv. meidjen 19,10. waich 203,5. wichen 69,10. weichen swv. meinen 42,20. 50,3. zu ainem bischof cv^ 51,23. ^ zu kaiser 153,14. zu Clustern <^> 111,12. weihen in den eren Marie 135,11. weil stf. i&eile, #ett, all die 00 jo lange * 31,30. 118,34. unterbeffen t 265,9. ain klaine 00 56,15. nit 00 gnueg f 241,33. weinwax stm. SÖeinberg f 260,24. weir stm. 3öcit)cr (vivarium) f 260, 24. 25. weis stf. SBeifc kainen 00 adv. Acc. auf feine SBcife 8,20. 24. feinet mcg§ 87,28 2c. ainichen 00 auf irgenb eine 20. 27,9. in kainen 00 * 82,23. * 84,22. kainer 00 188,26. in leibgedings 00 •(• 264,7. weisen swv. mit einzelnen starken Formen 113,20. mit dopp. Acc: die strass wirt dich den weg 00 114,14. sy warn des h. Albrechten zu wider gebisen [worden] fic märeu fyieriu #, 91. jumiber auj^ geftiftet morbeu f 243,21. weit adj. meit; adv. meit Ijerum ' 12,2. weyte stf. WuSbefjnung, $öeite 8,9. weyfcen adv. meit fyerum f 212,15. weitern swv. ermeitern. sich <^> 9,10. weitschwaifend adj. weitläufig, auägcbeljnt 34,14. welich adj. meldjer (^,6. 8,26 2c. wellen an.v. wollen wil 15,4. 118,26. ir weit 95,3. sy wellen 14,21. 333 — 23,24. 169,26. wellent 20,28. Conj. well 22,11. 118,27. ir wollet 61,10. wellt 88,11. — wollt 13,32. 22,26. Conj. wolte 28,10. 37,7. 101,25. cv> giejjen loollen 78,29. 178,23. das wil nu vil fflrsten verdriessen ba3 Dcrbriefit nad)= gerabc D. Jy 118,26. an denZennger kj ifjn angreifen lu. 195,37. wellisch (welisch) adj. niäljd) 18,21. 27,4. 16. 42,3. wälisch f 230,17. weit stf. SfSelt, oft im ©egenfa^ jum ßtofterlebcn 76,24. in diser weide In uiiferm Zeitalter, 3Kenfcfjen= gcfd)ted)t t 240,37. weltsälig adj. atleS glürflid) an= faffenb, oon befoiiberem ©lüde be= günfrtgt 173,17. wencken swv. nrnnten, luenbcn, au§= meidjen 116,18. der entwankt im aus dem »lag 122,24. entwencken 122,24. wenden swv. luenben wenttet t 227,39. f 232,36. gewent 30,29. •f entbenden. erwenden. wenig adj. 15,2. weinig f 211,41. ain cv3 der seinen eine Heine ßaljl ber ®. 150,13. weniger red nid)t rebjetig t 261,17. wenn, Fragewort mann 86,37. wer stf. S3efij}red)t, ©einalt als mit der oo und gwalt roie mit beut S3efilired)te unb ied)tmafsiger £bcr= gemalt öerfeljen t 239,12. wer stf. SBcfjtc sunder alle cm ofmc bafi er fid) mehren tonnte 116,6. werben stv. biegen er wirbt 121,12. warb 30,13. gebarben f 238,23. einen handel ~ e. §. beforgen 86,10. 21. 33. wer es suust cv> sol mer immer c§ fonft befolgen mag 117,32. 35. sich r>o fid) nm= tun, Bcmtirjcit 30,13. 119,5. sich ,~o gen ainem künig fid) bei einem Sl. für ctroa* öenoenben 123,11. er- 121,12. werd stm. SSevt 92,13. 210,29. ?(n= [el)cn 59,10. ich lass sein in seinem ~ id) foffe [e§J in feinem SSerte bleiben b. 6. unerörtert 146,1. werd adj. efjrcuiuert, ebel 88,31. worden stv. 5,10. entfiel)«! 15,15. 38,5. äiitcil merben 82,16. ich wird 52.18. 153,19. er wird »9,18. wirt 36.19. 24. wiert t 261,2. ir werdt 11,31. — ward 5,24. wurden 8,21. Conj. ich wurd 94,24. er wurd 27,21. 28,28. 52,16. 87,17. wurden 105,17. 199,8. Part, worden 37,36. warden f 243,28. ein streit ward 14,8. 28,19. eine reiche hochzeit ward 105,6. die mainung ward bitbete fid) 160,18. <^ mit Part. Pass. 5,10. 24. 61,17 (f. unter be- geren) 90,19. 20. 101,35. 105,28. c-o mit Inf., die allmähliche Steigerung des Verbalbegriffs bezeichnend 9,10. 14,11. 20,19. 21,17. 28,8. * 32,1 36,29. 88,25. 89,13. 94,10. 103,6. 105,19. 22. 114,6. 115,12. 117,25. 122,19. 160,22. 166,19. 168,14. 173,3. 178,35. die Zukunft bezeichnend 11,31. 52,2. 81,8. 91,16. 95,5. 106,6. 137,2. 170,34. 214,28. Konditionalis : 52,16. ains oo übereintommeu 8,21. über ain ~ 62,29. vil oo etmaS 2üd)tige§ lo. 67,17. herr c fallen (in Srrtum) 158,2. gewar co 210,6. widerzäm <~ roiberroärtig in. 89,23. innen ^ erfahren 53,13. not oo nötig m. 122,12. zu rat c^ mit Gen. d. S. in etma§ fdjliijfig merben 139,27. Pippino ward Aquitania 5ß. luarb 91. guteit 76,19. 145,6. mir wirt suust nicht mer darumb mir inirb fonft nid)t§ mefir bafür erftattet 210,30. f. aud) unter wurn. weren swv. bnuern 141,28. 144,3. weren swv. mit Ace. d. Pers. u. Gen. d. S. gcroäljreu, des kanipfs rv> 116,4, 168,6. 27. bis der 24000 gülden gelts gebert würden be^aljlt mürben -f 257,28. überflüssig oo met)r a(S genug bejahten t 257,30. ge- 116,9. 19. weren swv. roetjren, uermetjren 71,18. 116,18. 137,21. wern f 245,26. er- 89,28. 198,18. werfen stv. 27,7. warf 27,6. würfen 111,17. 132,16. Conj. wurf 139, 31. geworfen 21,23. gewarfen t 228,31. oo von der wirde jbn. ftüijen 21,23. die äugen von ir oo won ifjr megblirfen 53,22. von im ex? abtun, bejeitigen 63,2. 65,21. sich von dem gelauben cm fiefj loSfagen 111,17. sein schilt zu rugken m feilten ®d)ilb auf beit Müden in. 122,21. ab- = abge-. auf-, ver-. nider-. über- f 224,25. under- f 228,31. werlich adj. roefjrtjaft, tapfer mit werlicher handt 25,19. wer r e swm. 33ermirruug, ©treit 76,13. 131,20. 176,30. 188,1. 202,31. 334 — wertz adv. sniärtS, gen Lantzperg oo gegen ß. fyu f 227,6. wesen stn. 9lrt gu (ein, £uu nnb fiaffen, guftanb 38,29. bericht aller Abrahames cv> 5Bcrtd)t über alle Sfatent^altSorte 2H>rafjam8 [a/so Plural/] 51,5. zu gnetem cv> pringen 77,21. in das vorder c^> kumen in ben früheren 3 u f rano '• 119,39. wetterfüerer stm. Sßettertjcrren, 2Bettermad)er = Vlitfüfjrcr, WäbeI3= führet t 232,33. wew lnstrum. von was. das er sech, mit oo er umb gee momit er ums gefyc; bafc er fein S3ornefjmcu tuof)l überlege f 243,14. wicht stm. SBöfeiuidjt 87,28. wider adv. entgegen, roibertüärticj 38,20. 47,2. anrücf: hin und wider laufen 49,15. 90,25. oo sein t 224,34. f 259,40. nrfeber 22,18. 25,5. 49,16. praep. mit Acc. gegen 82,3. 130,21 je. widerfaren stv. 97,2. niemant von seinem guet nicht c^ lassen irgenb etmaä mteber Aiifommen (äffen 210,25. widerfart stf. £>eimretfe 162,29. widergeensfo;. uuberfatjrcn 150,11. widergelt stn. SÖergcltung, 33e- fofjnung 149,21. w i d e r h e b stf. SBiberftanb f 262,35. widerhendt adv. bagegen c^> so was die edel fürstin ains güetigen senftmüetigen geists 46,14. 126,8. 187,21. widerkeren stvv. umfcfyrcn 8S,3. widerleg stf. (Gegengabe, ba£ ber ftrau -utgefidjerte 9lcqutoalent ifyreS s JJUtgebrad)ten, grauenuennbgen, ir zuegebrächt guet und auch ir cv> v 261,21. 1 er m 205,32. Widerreden swv. unberreben, eine $lu&fage .utrürfnelnnen, ich widerred 4,11. mit Acc. der Sache 87,27. 159,5. w i d e r r e d stf. ©egenrebc, oo haben, mit Gen. bagegen reben 118,12. wider rüef es swv. miberrujen 21,25. Widersacher stn. (Gegner 135,1. 205,17. widersässig adj. miberjpeuftig, unberfc£tttf) 106,12. widersässigk- lich adv. 161,14. widersässigkait stf. SötbcrfeJ lid)teit 106,15. 160,42. widersprechen stv. bageaen fpredjen, abfageu, nriberrufen den tauf und den gelauben cv? 115,33. widerstendigkait stf. Softer- feftttdjfeit oo thain f 259,5. widerstreitig adj. miber jejjlid) 156,18. w i d e r t a y 1 stm. nfl (Bettlet t 246,7. wider umb adv. tuteber 19,14. 63,27. widerwärtig adj. nnberftrebcnb, mtberfejjlid) 158,3.' f 246,17. widerzürn adj. nnbertuärtig 89,23. wie adv. mie 22,16. 18. c^o conj. mie immer 11,25. 118,32. mie fe^r aurf) 149,44. oo aber dem [ergänze : sei] inbeffen 7,30. oo mieroofjt 8,7. 21,12.46,5.50,27.98,20. (im Hauptsatz noch denn trofbem) 30,11. cv> doch 30,25. 101,27. oo wol 31,9. f 229,11. ^> das ist miemofjt bieg Xatfadje ift 84,31. oo dem (©atyje) mie ift bem? mie uertjält e3 fiel) mit bem? 115,26. mie beut fein möge 146,1. 199,24. 210,30. wilpradt stn. Söilbbret f 209,6. mit> t 259,36. wildigkait stf. SBübljett 47,1. wille »um. Sitte, 2Bunfc&, SWfür, Glttfdjlufi 38,23. 28. seinen willen thuen mit jdm. it)n nad) SStüfür bet)Qitbeln 38,22. zu willen dienen flu Witten fein 43,3. 61,12. 202,10. umb kürtz willen um ber &ür$e m. 63,10. durch seiner svvester willen 65,17. 170,16. mit willen gern 61,12, mit (Sinmifligung 154,5. 211,24. des gantzen willen haben gem^ entfdjtoffeu baju fein 168,32. in willen mit ber 9lbfid)t f 222,21. und [hetten] die Stadt gern in iren willen geprächt f 238,24. willigen swv. in etw. eimuifligeu t 228,1. winden stv. 72,8. wand 145,16. sich aus dem stich oj bem 3t. au$meidjen 204,17. er-, über-115,10. w innig adj. mütenb, toll 71,7. wintf eng stf. ^Icifc an ber 3)ouau in ftiegeuSburg, mo efjematö .§0(5 ju SSaffer herbeigeführt nnb uerfauf't nuirbc. die 00 an der Thainaw t 228,26. wird stf. 9lnfe(jeit, £cirfd)er mürbe 6,4. 11,12. 21,22. wirde beweisen gcbüljreuoe @£re ermei|en 38,19. wirdig adj. mit Gen. mürbig, e§r* mürbig 48,17. 64,29. gross co fjödjft \v. 97,6. 136,10. — 335 wirdigkait stf. 2Mrbe 52,14. ©jrung 113,20. Wirtschaft stf. Söcurirtmtg, gaft : lid)e Mufnaljme. ~ pieten 91,8. ©aftmabl 204,6. wissen an.v. tuiffen 51,18. Praes. er wais 49,7. ir wiszt 96,1. Imper. wiss 109,14. Praet. wesste * 12,5. 28,15. 53,4. Conj. weszt 29,19. wisste 200,11. mit dopp. Ace. Eettnen für * 12,5. cx;< umb etw. 49,11. nicht «, dann !ein aubereS SKittel luiffen, al8 * 57,10. her- komen cv> ben (Srunb, Urfprung fennen 77,24. mit Qen. : er kunt der maiming nit c-o, noch verneinen er forme uon bem Sinne uicfjtS tuiffen, nod) uerfleljen 136,7. wais got 214,10. vorbissen. wissen stn. ain oo haben wollen 6e= ftimmte SluSfunft uer(angent257,10. wissent adj. part. tunb, mir ist <^ 95,20. witib swf. äBittoe 148,21. 164,11. t 265,16. 22. wi t z stf. SJerftonb, »efinnung 110,27. witzig adj. uerftünbig, überlegt, tlug 173,20. w o Fragew. : luo 83,26. cv> bedingend: cvs nit trenn uidjt t 257,12. oo o3 wenn t 268,^. w o 1 adv. gut, luot)I oo zu bestreiten leitfit ju b. 121,30. oo erpietend eS einem 6ef;aglid) madjenb f 223, 27. er was cv> an den stetten er tmubelte iuot)I an ben ©tobten, mar itmett jttgetnu f 259,28. wolpettend adj. fromm t 260,33. wolbetracht adj. part. iuobf= bebadjt 100,16. wolerpieten adj. luoljl = wol- erpietend rcid)lid) barrcicfjenb, ©äffe luofjl betnirtenb 262,4. wolgevellig adj. äBofjlgefallcn ftabenb wolgevellige begird 53,7. wolgemacht adj. part. schöngestaltet, fdjön 26,12. 34,21. 45,7. 208,17. wolgemaint adj. part. von jdn. Beliebt bei 28,14. wolgeschickt adj. luoljlbcreit, luoljtgerüftct 69,16. wolgesprech adj. berebt 124,3. wolhin adv. motjlan beim 193,44. wonen (wanen) swv. 60,2. 82,7. 63,3. 91,14. 95,17. 141,2 k. ge- wonen 63,1. wü est ring stf. SBcnuüfruug 8,23. 159,10. w um sein swv. tuinfeln 49,15. wunden swv. oertnunben 116,22. wunder stn. SBunber 16,22. oo von gold munberbai' Die! ©. 100,28. Verstärkung von Adj. oo gros * 12,31. co hart aufs {jödjfie 103,16. würeken swv. tr/ir(en (uon tueibl. ftanbarbeiteu) 92,17. 93,22. worcht t 260,5. ver-. würkung stf. 38irfung, folgen 5,13. t 243,11. wurfpeihel stn. SBurfbeil 27,5. wurm stm. ©djtange, Sinbiuurm 41,15. wurn Verkürzung von wurden t 268,10. t 227,35 (bie Slbfäriften S unb L lefen attd) wurn). f 240,21. ®er gortfclier in W fefct mefjrfad) wurden, luo waren ober wären erwartet wirb, jo f 257,30. Zach swm. ®odjt 153,26. zaghait stf. SSeräagtfjeit 122,6. zäglich. adj. uerjagt 71,11. 82,4. zäher stf. Sriine 62,1. 13. 89,10. zacher 149,22. zähergiessen sin. SEränenuergtefseii 14,15. zähern swv. tränen, mit ser zähern- den äugen 120,20. zaichen s/w. jeidjnen, mit 2ibjeid)eit uerfefien 34,20. 64,2. 110,20. zaichnen swv. be^ttdjnen 115,10. 126,19. sich oo 173,3. zäTilstmln? (Streit, Baut f 258,29. zärflen swv. Montieren, jaulen f 219,21. t 263,32. zechen adj. num. seljn f 264,19. zeihen stv. mit Acc. d. Pers. u. Gen. d. 8. 194,24. gezigen 190,12. des man alles den eitern Ornolt zeicht itmS mau alles bem ätteru O. *ur SJaft legt * 140,22. be- 202,34. ver-. zeit stf. ßeit, ain oo eine Qtit laug 13,20. 147,9. der oo ,$u biefer Q. 13,25. in der oo ju ber 3- 33,3. under der cvj roätjrenb biefer Q. 16,3. die cv> ju biefer ß. 20,1. 6. bis der ~ big ^ur ß- 2l »G- diser co l;eutäutagc 24,3. über ettlich cv> darnach einige 3eit nadjfier 24,7. selben oj ju berfelben 8- 39,13. dy selb für frei erflciren 181,12. erzelen. zuezelen 5,1. zelte sivm. fottft: f(ad)e§ SÖacfmerf, Ändjeu, silbren zelten filberne tfudjenplatten ? t 232,10. zeraen swv. gaffen, Orienten 13,27. mit Acc. der Pers. 38,1. mit Dat. 38.15. 149,23. 63,33. es zimbt 30.30. Conj. zäm 28,12. 92,7. <^e- 28,12. 38,15. zeren swv. ^erren, greiften, Praet. zart 14,11. zergeen stv. üergefycn * 35,5. zerlassen stv. fdjmel^en 5,24. sich csa f. ^erftrcuen 192,12. der tag zerlies sich bte Sßerjammtuug 3er ftreutc ftd) f 256,6. zerreissen stv. ^erreiften 90,12. in 6tücfe geljcn, ^erfplittern 169,16. in ©tücfe reiften f 213,14. f 225,11. t 226,31. zerschlaypfen swv. ntcberreiften, fd)leijen f 225,12. f 226,31. zerung stf. 9(aljrung, 9Cuftuaitb 174,30. zcstrewen swv. ^erftreuen * 12,10. zeug stm. ftMegerfdjar, heiteret f 263, 17. mit irem gewappenten 00 63.31. 185,22. 24. geraisigs 00 199,12. t 225,8. f 241,24. ziehen stv. ftieljen, er zeucht 119,3. zoch 5,28. 14,8 :c. zugen * 11,28. 51,29. 63,21. f 213,6. gezogen * 82,27. 98,5. <^ an 14,8. 71,2. no auf, gegen jbn. ^te()en 7,26. v> in jieöcn nad) 5,28. über mer ^ 134,11. 00 mit her mit §cere§= mad)t j. 19,7. sich in die weit und leng ^ gn auäfüfjriid) werben 52.16. 203,16. Schachspil 00 60,7. 168,3. an sich -o 1 93,37. obrig- kait under sich 00 fiel) .S>errfcf)aft anmaßen 1259,32. ab-, aus-182,23. davon-214,29. daher-, dar-, durch- 211,22. 33. ein-, ent- f 229,11. er-, ver-. vol- f 238,7. für-, hinzu- 214,29. nach- 30,16. über-, under-. zue- 80,12. zigken swv. albegen inn die vväldisch art c\s immer triebet in bic m. 9(. geraten, üerfaüeu f 224,39. z i m 1 i c h adj. ge,yemenb 30,33. 50,8 f 226,18. unzimlich unge^iemeub 30,7. zittren swv. gittern 88,35 96,8. zotte sivf. Qoüt, glaufd) t 224,24. zue, zu, z e praep. mit Dat. gn 8,4. 21. 9,9. nad) 6,5. 10,16. 20. gegen, gegenüber 30,10. 00 der jüngsten vart bei bem legten $uge 143,32 00 disem mal 52,17. c^ drein malen breimat 69,18. cv^ abent 93,10. 00 der nacht 63,30. zer andern nacht 108,19. das landt <^o (ze) Bairen 25,11. 66,17. die stat zu Trier 34,2. ^ perg nad) oben 185,36. oofüessen 167,17. 00 gesicht Dar Wugeu 139,31. 00 paider seit 64,7. 00 diser weit in b. 38. 141,1. ^ seinen Zeiten ^u ben paffenben Reiten 93,4. ze hant jogletd) 76,9. 00 teutsch auf b. 153,9. c^ recht red)tmäftig 77,26. Don redjtämegcn 91,30. 00 unrecht 190,28. 00 grund vermüesten 69,2. 212,6. fürsten cv.> hof haben 65,27. <^j man erwachsen 66,3. 00 tisch .sitzen 65,27. 00 wer richten in SSerteibigungSftanb fe^en 63,32. c^ ainem hochen turn aus ^u einem fy. %\xxm I)inau§ 71,14. zum (00 dem) pesten auf'3 befte 66,17. sich verpflichten cv> f 226,8. umb ze nemen 61,9. zu aigenen swv. äitfdjreiben * 83,1. zupegegnen? swv. entgegenfommen 12,26. zucht stf. Mnftanb, 6ittfamfett 94,9. zuchtmaister stm. (Sr^ic^er 148,5. zucken swv. mit ©emalt ^ieljcn, reiften 135,5. für sich <-o bor ftd) (auf'3 DUift) reiften 116,12. stain cv> Steine erfafjen 112,16. comit Dal d. Pers. einem cutreifteu f 263,12. aufzucken 116,5. zuepieten stv. anbieten 115,9. zuepringen stv. auftanbe brinqen 203,29 zuevallen stv. einfallen, in ben ©inn Kommen 122,35. zuegangk stm. Butritt, 9(uf|mtcl) barauf, (M)8r finben 194,5. — y Sufujjr an (B^eije, Kleibern k. ainen fridlichen anstandt, den 00 ausgenomen, [den] möcht yeder teyl wern einen Söaffenftiltftanb mit $tu8na§me be£ 3ugaug3, ben bürftc jebe Partei mit ben Waffen üertyinbern + 245,25. die were des zuegangs abstellen f 246,5. zuegeben stv. einräumen 84,18. zuegeen stv. gefd)e()en, fid) üernnrf= lidjen 133,38. 201,12. günstleins 00 ).mrteiifd) augefjen f 268,6. — 337 — zuegehör stn. mit iren zugehörn mit ben äugefjörenben iianbjdjaften 177,5. f 223,17. z u e hören swv. er horte ir zue mit sipp er qeftürte Ü)r p burd) SBenuantfdjaft 191,24. zuekunft stf. ©erjulommen, 9Iit= fünft 34,12. 61,7. 63,24. zuelauf stm. gufTucfjt f 261,30. auelegen swv. gum Seilager geben * 84,26. sich co fidj um einen Ort («gern 133,19. zueschaffen slv. uei'fdiaffen, gu= roetfen 149,32. zuegeschafft f 240,2. zueschieben stv. Ijeimlid) be= günftigen, SSorfcTjub leiften f 225,26. zueschub stm. 58orfd)ub, öetmlidjc Unterftujung.pt zueschub f243,35. zuesetzen swv. mit Dat. gufejjen, fetnbt. einbringen auf t 229,29. zueslahen stv. bajutommen, fid) ereignen 11,27. brauf lo§ fdjlagcn 103,3. da schlueg auch nie glück zue f 230,34. zuesteen stv. gttfiofjen f 222,15. gufommen, gugeljoren f 223,34. /. uestreichen stv. tjingueilen, dem Thore ~ f 263,18. zuetailen swv. jttfpredjen 206,20. zuvor adv. in erfter fiinic, fiaupt- fädjlidj 24,15. {ebenfalls 168,32. zuhant adv. fogleid) barnad) 18,6. 30,21. zehant 76,9. allzuhandt 86,29. zumal adv. gang, gar (beträftigenb) 6,1. 11,16. 13,26. 14,2 k. = ze mal 43,15. zurichten swv. feine SBorbereitungen tiotlenben f 213,12. das spyl c^ bn§ ffiartenffjfel jum Öetrug uor* bereiten, ben tücttfcfien 9tnfd)!ag ein« fabeln t 243,36. zu rugk adv. jurüt! 36,26. 45,3. 56,15. zu rugken auf ben Kiirfcn 122,21. zusambt adv. mit Dat. faiut 76,10. zusamen klauben swv. 186,11. 214,11. zusamenrefeln swv. gufainmen= fliefen 214,11. zusamenseigen stv. jufammeitä ftrömen, -ftofjen, m 't dem sigen paide ir her zusamen 110,27. zu vor adv. Don bornijerein, 6e fonberä t 240,16. 30. zwahen stv. roafdjen, zwueg 132,5. zwftien swv. cntgiueieu, sich oo gmeierlci SKeimmg t)abetx 117,26. zwaiung stf. Uneinigfeit, ßiuiefpnlt 157,15. 160,16. z war = ze wäre in SBafjrlfeit, u>alir= lid) 118,30. 215,4. zwey stn. Qtoeig 155,12. zwelf pron. num. giuölf 76,12. zwen, zwo, zway adj. num. jinci 9,19. 10,23. 14,20. 29,11. 12. Gen. zwayer 8,17. 88,36. Dat. zwayen 10,9. 14,6. 21,11. zwo 39,11. 41,14. 18. zwyfach adj. num. boppclt 155,12. 178,27. ein bor^elteä Spiel fpiclcnb, untreu f 268,35. zwingen stv. gtuingen, zwang 6,7. 8,2. dwang t 229,15. gezwungen 6,4. aber- 95,6. be-. zwyspilen sivv. uei'bofJpeln 199,21. zwischen praep. mit Gen. jiuifdjen 8,17 ir. c-o [den orten], als jiu. ben €., Hin 134,23. oo der zeit ingroifdjen 177,13. — tv mit Dat. t 227,27. Quollen und Erörtornngen N. F. III. 22 Register. Vorbemerkung: b, d, wechseln oft mit p, t; f mit v; w mit b, auch in der Verbindung- schw. — y ist überall unter i gestellt worden. Die Ueberarbeitung in der Handschrift des k. b. geh. Hausarchivs S. 269 ff. ist in diesem Verzeichnis unberücksichtigt geblieben. L Verzeichnis der in der Chronik angeführten Quellen. Acta apostolorum 15,25. Alfonsus 4,7. s. unter Alfunsus. Alfunsus von Tholosa, Chronist 4,7. 68,10. 75,19. 80,20. 118,10. Vgl. Alfonsus. Anndre, prueder, von Vitzentz 141,35. 142,3. Bibel 29,21. 51,4. Christus 4,27. Salomon 173,22. Cronica Almanie 78,24. Chronicon Benedictoburanum = Kronik von Pewren 72,3 Coronica Francie 70,12. Coronica Francie et Hyspanie 73, 4. 105,8. Coronica Francie et Pavarorum 79,15. Cronica Bavaric partim et Francie 111,15. Cronicken der Franzoyser 75,21. 30. der Franzosen Coronica 84,19. Cronica der Länder Holland, Hennegau, Seeland und Frie4and 186,14. Cronick, die hyspanisch 75,21. 30. Cronica von Kremsmünster 48,14. Cronica von Oyger von Tennemarck [Ogier le Danois] 116,3. Cronick, römisch-deutsche 145,20. Coronlck der i^cheyrer 133,8. 139,6. Cronick der Grafen von Sempt 146,8. Cronicken aller Stift 130,2. Cronicken, etlich 4,12. 30,27. 51,1. 59,9. 75,14. 82,25. erdichtete oder fliegende 85,16. 124,7. 127,7. all Bayrisch Cr. 139,6. all teutsch Cr. 140,5. ain Cronica 140,9. 20. 164,22. ain teutsche C. 172,24. 186,14, vil namhaft 214,12. 26. allt Coranvgken 228,22. Cronisisten 14,12. 21. 16,8. 20,28. 21,13. 25,23. 29,17. 31,4. 57,13. 84,10. 108,5. 110,34. 129,29. die rechten C. 151,10. etlich C. 169,25. 214,20. 31. Donatus, seine Epistel 114,29. Ebran; Herr Hans Ebran zu Wildenberg, Ritter, seine Chronik des Fürstentums Bayern 186,13. 16. 17. Flores temporum 18,12. 22,11. 32,9. Friderich, Bruder, seine Cronica [wohl nur auf Missverständnis beruhend] 157,30. Füetrer, Ulrich, Maler 4,2. Seines Vaters Verluste bei den Lands- huter Unruhen 210,26. Garibaldis, der Chronist 4,5. 7,13. 25,27. 32,19. 21. 40,11. 45,19. 59,12. 17. 75,12. 19. 80,20. 113,10. 130,1. Gotfridns de Viterbia, auch: Pontus G. de V. 85,1. 125,5. Sein Werk: De regimine reg um et pontineum 125,6. 127,38. 130,1. hystorj 30,3. 20. Johannes de Padua, Chronist 69,1. Kronik von Pewren s. unter Chronicon. Martinianus 4,7. 40,2. Mcrfart Gottefridis und des grossen Hawgen von Franckreich, ain schöne histori 133,4. 142,11. — 839 — Niderländer (Chronisten] 84,1. 85,6. Otto v. Freysing, Bischof 29,18. 129,20. 139,6. 140,9. 150,28. 151, 10. 156,23. Halbbruder Conrads III. 162,32. Peter, der Minderbruder: De regi- mine pontificum et regum 85,4 129,8. 130,1. 163,7. Petrarcha, Franciscus 4,8. 53,1. Pontus s. unter Gotfridus. Porphyrius 4,30. S. Rupertus, seine Legende 42,22. Sigisbertus, Cronica 152,9. Turpinus, Bischof zu Rheims, dann Compostela, Chronist 114,3. 29. 117,5. 121,6. Valerius Maximus 6,15. Vincencius [BellovacensisJ, speculuin historiale 4,6. Sanctus V. 70,3. 71,20. 75,19. Wibel s. unter Bibel. Wildenberg s. unter Ebran. Zesarius 136,1. Latein. Handschi'. in Wessosprunn 136,20. IL Orts- und Personenverzeiehnis. Abach erbaut 165,29. Abdemoleth, Hauptmann der Heiden 78,28. Abdon 21,2. Abensperg, Herren von A., 180,3. Anhänger Albrechts IV. 222,35. Abraham nicht der erste Fürst v. Oesterreich 51,1. 5. 6. Ach [Aachen], das Münster von Karl d. Gr. gestiftet 124,10. 160,3. Achenhaim 171,30. Adam 22,32. Adelgerus, Sohn des Boemundus 11,20. 21. beherrscht das Norig- kaw 14,21. Adelgerus, der Römer, herrscht in Bayern 19,7. wird von Thasilo II. vertrieben 19,10. Adelhaidis, Tochter Herzog Ornolds auf dem Norikaw, Gem. Heinrichs von Sachsen 130,12. 13. Adelhaidis, Tochter des Königs von Sicilia, Gem. des Grafen Otto von Valay 138,15. 28. Adelhaidis, Tochter des Grafen Otto von Valav, Gräfin zu Görtz 138,28. Adelhaydis, Gemahlin 1) Heinrichs [des Löwen] (in Wirklichkeit: König Lothars), 2) Ottos des Grossen 148,20. 151,19. Adelhaydis von Frankreich [Adelheid von Vohburg, zusammengewürfelt mit Beatrix von Bur- gund] Gem. Kaiser Friderichs I. 157,13. Adeltzhauser, .TörgA. 218,9.265,23. Gem.: eine Hausnerin. Adlman, Johanns, Komtur zu ITuemental 233,15. 249,4. 33. Adolfina, Tochter v. Galodius, König v. Frankreich, Gern. Otilos I. 35.5. 11. 36,2. Adolfus von Hyspania 41,21. Adolfus, König 177,31. Tochter: Machthild. Adolfus, Sohn Pfalzgraf Ruedolfs I. 177,32, 35. Sohn: Ruepertus Adolfus. Adolfus, Sohn Herzog Wilhalms III. von München 206,16. AdolfF [IIB] Graf zu Nassau-Wiesbaden 254,47. Adorama, Sarazenenstadt in Spanien 68,0. Adrianus, röm. Kaiser 18,14. Adrianus, Papst 52,2. 105,24. 111,8. 113,14. Affrica 54,12. 151,26. 196,27. König: Karmosar. S. Agapitus 50,6. Agatha 21,3. Agigolandus, Fürst der Heiden in Spanien 115,3. 13. 32. 37. Agistolphus, lougobardischer Fürst, 2. Gemahl Theodelindas v. Bayern 27,18. 21. 28,14. Agnes, Tochter des Kaisers von Kriechen, 2. Gem. des Ornolfus 127,19. Agnes, Königstochter von Ungarn, Gem. Herzog Ornolds auf dem Norikaw 130,11. 22* — 340 — Agnes, Herzogin von Luttringen, Gera. Ottos des Grossen von Witteisbach 134,16. stiftet die Kirche zu der >waig 135,10. 14. das Kloster Understorf 135,15. Agnes von Oesterreich, Gem. Herzog Berchtolds von Märhern 155,1. Agnes, Tochter Herzog Berchtolds von Märhern, Gem. des Königs zu Frankreich 155,10. Agnes, Tochter Kaiser Hainrichs III., [in Wirklichkeit Heinr. IV.] Gem. 1) Friderichs [L] von Schwaben 157,3. 2) Herzog Leopolds von Oesterreich 157,6. Agnes, Tochter Herzog Ludwigs IL von Oberbayern (aus 2. Ehe) 169,5. Agnes, Tochter des Königs Rueper- tus Klem, Gem. des Herzogs von Klef 183,23. Ahaim, Jörg von A., Hofmeister 210, 15. Wolfgang von A. zu Wilden- aw, Hofmeister Albrechts IV. 249,4. 34. 256,24. Ahaim, Wolf von A. zu Wildenaw, Herzog Albrechts IV. Hofmeister 233,22. Aichach 207,24. Aiche 227,20. 244,38. Aiche s. unter Aichach. Aichperg 233,14. Aintzigen 212,29. Albanesen 24,10. Albani 23,22. Alberstorffer 256,28. Albertus, Sohn Herzog Hartwigs v. Bayern und Burgund 59,7. 14. regiert beide Länder 60,2. 13. 15. 61.4. 13. 29. 63,18. Abt von Tegernsee 64,30. Albrecht, Bischof von Freising 147,7. Albrecht, Graf von Pogen 164,11. 14. 24. Gem.: Ludmilla. Söhne: Albertus, Berchtoldus. Albertus, Sohn Graf Albrechts von Pogen 164,14. Albrecht [I.], Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern 179,10. 21. 23. 35. zu Straubing 180,5. 36. 183,34. 184,6. 7. 10. 22. 185,1. 187,2. 6. Gem.: Margaretha von Poland. Söhne: Wilhalm, Albrecht, Johanns. Töchter: Margaretha, Gem. [nach 184,23, Mutter] Johanns von Burgund. Johanna. Albrecht [IL], Sohn Albrechts I. zu Straubing, Herzog von Nidern Bayren zu Straubing 184,13. 17. 21. 200,30. Albrecht [III.] der Gütige, Sohn Herzog Ernsts von München 3,7. kämpft bei Alling 206,4. Familie 208.9. Sein Wesen 208,13. stirbt 208,31. 217,14. 222,2. 17. 264, 20. 26. Gem.: Anna von Braun - schweig. Söhne : Johanns IV., der Wahrhaftige. Ernst. Sigmund. Albrecht IV. Cristoflf. Albrecht. Wolfgang. Töchter: Margrela. Elysabeth. Barbara. Albrecht IV., der Witzige, Herzog in Bayern, Sohn Albrechts III. 3,4. 10. 208,23. 214,6. 215,9. 217,12.218,24. Vermittler zwischen Herzog Jörg und Ulm 220,1. Stellung Jörgs zu ihm 220,29. 31. 33. 36. 221,9. A. wird Herzog 222.10. Eigenschaften 222,11. Studium zu Pavia 222,19. Mitregent neben Sigmund 222,24. 30. 34, 223,7. 8. Alleinregent 223,12. 13. 19. Ansprüche der jüngeren Brüder 223,23. 25. 33. 38. Sigmunds weiterer Verzicht 224,4. Böckler 224,18. 26. 28. 33. CristofT gefangen 225,2. 8. 15. 17. 22. 27. 34. Löwenbund 226,4. 12. 17. 21. 25. 27. Kaiser Friderich III. beansprucht Regensburg 227,2. 12. 20. 26. 28. 30. Erbvertrag mit Erzherzog- Sigmund 227,35. Landkauf 227, 39. Heirat 228,6. Ungnade Friderichs III. 228,9. 13. 17. Verhältnis zu Uegensburg 228,23. 30. 35. 229,1. 4. 8. 10. 11. Vertrag mit Oristoff und Wolfgang 229,21. 23. Stellung zum Schwäbischen Bund und zum Kaiser 229,39. 230,7. Tod Sigmunds und Jörgs 230,21. 231,2. 4. Erbberechtigung 231,21. verlangt vergeblich Huldigung von der Landschaft zu Landshut 232,23. 31. 35. Albrechts Hofmeister Wolf von Ahaim 233,22. König Maximilian anerkennt seinen Anspruch auf Jörgs Erbschaft 235, 15. 236,43. 237,17. 26. 32. 33. 38. A. greift zu den Waffen 239,16. 23. 26. 33. 38. Feldhauptmann: Graf Eitelfritz von Zoler 240,2. 4. Hilfstruppen 240,11. 241,2. A.'s Schloss Schönnperg241,20. Treffen — 341 — daselbst 241,31. Bauern von den böhmischen Söldnern geköpft 242,13. A. vor Kuefstein etc. 242,1». 243,21. A.'s Verhalten im Landshuter Erbfolgekrieg 243,23. 26. 32. 38. 39. 244,4. 7. 11. 12. „Aelbel mit der lfirrj Taschen" 214,13. 22. Winterkrieg 244,40. 245,7. 11. 17. Friede 245,27. 37. 240,2. 0. 9. 21. Niederlage bei Gcysenveld 245,17. König Maximilian Schiedsrichter 245,37. 240,2. C. Tag zu Köln 240,9. 21. Köln. Spruch 246,25 —255,25. Entschädigung der Bundesgenossen 250,16. 17. Vollzug des Spruchs 250,22. 23. 29. Tagung des Schwab. Bundes zu Augsburg 257,8. 12. Endgültiger Vollzug des Spruchs 257,20. 21. 25. 29. 33. 258,2. 3. 5. Neuordnung der innern Verhältnisse 258,14, 30. Erbfolge 258,36. 259,12. 21. Charakter und Ee- gierung 259,24—261,7. Tod 201,3. Sein Bruder Sigmund 261,37. 202.1. Verhältnis zu Oristof 262,16. 22. 40. 263,20. 29. 36. zu Wolfgang 264,1. 5. 6. 9. 12. 14. Familie 264,24—267,7. Pfalzgraf Philipps Sohn Ludwig neutral 205,9. Dispens vom Taufmandat 267,4. Begierungsverhältnissc unter Wilhalm 267,9. 20. 35. 208.2. 1. 7. 26. 27. Albrechts Schenkungen an Herzog Ulrich und Graf Eytelfritz 208,34. 36. Gem.: Künigund von Österreich. Söhne: Wilhalm IV. Ludwig X. Ernst. Töchter: Sidonia. Sybilla. Sabina. Sossanna. Sos- sanua. Albrecht, Sohn Albrechts 111. 208,24. Albrecht, Sohn Pfalzgraf Ottos I. 197,25. Domherr zu Köln 197,26. Albrecht, Markgraf von Brandenburg, Schwager Ludwigs des Buckligen 2ul,37. 205,5. streitet mit Ludwig IX. von Landshut 211,21. 31. 217,4. 221,21. Albrecht [III.], Herzog von Ocster- roieh 207,2. ' Albrecht [IV.], Herzog von Oeator- reich 184,25. 30. Gem.: Johanna, Tochter Albrechts I. Sohn: Albrecht V. Tochter: Elisabeth [vielmehr: Margaretha]. Albrecht [V.], Sohn Albrechts IV. von Österreich, röm. König [Albr. IL] 184,26. Gem.: Elisabeth. Sohn: Ladislaus. Alchimia, König der Heiden (Sarazenen) 70,15. Alexander v. Macedonia 67,12. 196,20. 26. Alexander, Papst 18,10. Alexander, Pfalzgraf zu j Veldenz [Sohn Ludwigs L, des Sehwarzen] 240,10. Alexandria 196,29. Alexius, Kaiser von Constantinopel 134,1. 142,8. Alfunsus, König v. Spanien, Sohn des Odorius 67,22. Algorostrus 197,16. Alhag Miramamula, Sarazenenkönig 112,23. Allorsperg 268,23. Alling, Kampf bei A. 205,36. Alphaidis, Nebenfrau Pipins des Gr. 65,13. 15. 21. 24. 31. Altdorf, Kloster = Weingarten, von Herzog Wolfo gestiftet 153,33. Altenburg 264,36. Alten Hohenaw. Frauenkloster bei Wasserburg 220,24. 230,29. Alten Nuspcrg, Schloss, erobert 225 11. Altenöting 39,27. 129,1. Propst von A. 233,8. Altomünster, Kloster 154,2. 29. Amaley von Sachsen, Gem. Herzog Ludwigs IX. von Landshut 213 23 Amberg 178,14. 184,4.195,9. 240,25. Amertal 154,23. 155,17. Ampfrang, der 175,3. 5. Amurca, König von Hyspania [Armurca Druckfehler] 61,3. 70,17. Sein „nefe": Eundo. Andechs, der heilige Berg 82,19. 134,23. Graf Berchtold 154,25. Königin Agnes sendet ein Stück von Christi Dornenkrone 155,12. 19. 156,2. 209,4. Andre, König von Ungern 155,7. Gem.: Gerdrawt. Tochter: S. Elisabeth. Anelspach [Ansbach] 205,6. Anger, das Frauenklostor zu A. in München 208,29. Anna von Prawnsweygk, Gem. Albrechts HL, des Gütigen 3,8. 208,20. 217,14, 222,3. 264,20. 26. — 342 — Anna von (Österreich, Gem. Hain- richs XIII., Herzogs von Niederbayern 167,2. Anna von Polandt, 2. Gem. Herzog Ludwigs If. von Oberbayern 169,4. Ansebius, Bischof zu Mailand 159, 22. Anthary [Authari] von Lamparten 26,7. 11. 18. 23. 29. 27,5. 7. 15. 20. 24. 28,5. Gem. : Theodelinda von Bavern. Anthenor*24,2 91,28. Anthonius, herrscht neben Marcus Aurelius 18,20. Anthonius Vulginus Pius 18,15. Apfentaler s unter Sigmund. Apocalipsis 17,20. Appelvitztumb 172,28. Apulia 109,21. 110,4. 8. 111,17. 158,17. 160,10. 27. Aquilegia 51,22. Patriarchentum 51,32. 155,3. Patriarch: Egkunot. A(|uitania 10,5. 57,14. 61,1. 67,20. 69,10. 71,1. 73,1. 76,19. 78,5. 98,10. 117,10. 119,22. beherrscht von Pipin 124,17. von Ludwig 124,21. 125,18. König: Pipinus, Sohn Ludwigs [des Frommen]. Ludwig, Enkel Ludwigs [des Fr.]. Arabia 196,27. Araguny 54,26. 109,23. 140,29. Aerbinger, Hans, von Oetting 235,7. Aerding [ErdingJ 235,8. Arelat, Königreich 254,34. Arfaxat 22,32. 23,1. Sohn: Salem. Argkel, die herren von A. 188,17. Argusilla, Tochter Vespasians, Gem. Parills 17,3. 8. Arimaspy 151,2. Armenia 5,28. 6,1(5. 17. 23. 9,19. 196,28. Arno, Bischof von Salzburg 44,14. 19. 52,11. Erzbischof 52,14. Arnold = Ornold, Sohn Ottos, des Grafen von Schevren (Dachaw). Arnstarff 233,21. Artenberg 233,12. Arthoys [Artois] 216,32. Asaracus 23,20. Sohn: Gapin. Asch s. unter Martein. Aschach 233,18. Aspertus, Sohn von Hugbertus, Herr der Pfalz 55,7. 56,1. 23. Aspertus v. Bayern 57,7. 20. Gem.: Judit, Schwester des Königs Vernandus von Hisponia. Söhne: Ornolfus der Grosse, Pferiolus, Modoricus. Tochter : Tarsicia. Assyria 31,3. 196,28. Asubor beherrscht Swaben 17,25. Atlandy oder -us 23,11. Augspiirg 14,4. 85,7. 88,1. 92,12. Ungarnschlacht Hainrichs 1. 132, 38. 144,1. Ungarnschlacht Ottos des Gr. 147,13. Streit zwischen Ludwig II. und dem swäbischen Punt 168,15. 169,10. Ulrich von A. 173,26. 176,16. Domprobst Johanns 197,28. Lechfeld 227,1. König Maximilians Gerichtstag 237,20. Domherr Ulrich von Wesstersteten 249,3. 33. Domprobst Matth. Lang 225,8. Dom- dechant Wolfgang v. Zillhart 255,11. Abordnung der Stadt 255,17. Tagung zum Vollzug des Köln. Spruchs 256,36. Tagung des Schwab. Bundes 257,9. Schätzungskommission 258,8. S. Augustin 41,11. Auian [Avignon] 70,7. 11. 174,3. 21. 175,30. 176,1. Aurelianus, Sohn Thasilos IL 19, 24. Herr in Kärnten 20,3. 24. 25 ; vermengt mit Valerianus s. dort. Aurelius 21,27. 22,3. Authari s. unter Anthary. Avignon, Avion s. unter Auian. Aw, Kloster = Gries bei Bozen 137,7. Aw, Kloster = Reichenau ; Blut - wunder 145,11. Aw, die, bei Schwabing 225,29. Awrburger, Cristoff, zu Sateiberg 234,13. Awrburger. [Veit] 242,12. .Baba, Tochter Herzog Hainrichs von Sachsen 130,15. Babcnperg, nach Baba benannt 130,15. König Philipp erschlagen 135,28. Bistum 152,35. 154,13. 27. 34. 155,4. 156,8. 159,27. 162, 36. 232,1. 254,40. Bischöfe: Otto. Popp. Cerenbertus. Georg. Babilony 23,3. 196,26. 197,15. Bayern 3,15. 7,2. 11. 9,5. 23. Von Jul. Caesar erobert 10,9. 24. 11.9. 19. 12,3. 13,1. 22. 29. 14, 19. 16,9. 18,24, Von dem Römer Adelgerus beherrscht 19,7. 14. Philippus röm. Statthalter in B. 20.10. 11. Von den Franzosen beherrscht 20 20. Valerianus, röm. Kaiser, vom Stamme der Herzöge von Bayern 21,14. Theodo II Erbfürst v. B. 25,7. 11. 24. 26,1 343 18. 27,3. 29,4. Die Pfalz kommt an B. 31,27. 32,16. 33,2. 12. 36,28. 37,6. Die Mark Oester- reich kommt an B. 38,33. 39,8. 24, 25. 40,8. 11,10. S. Eueprecht predigt 42,15. 25. 44,16 45,21. 48,25. 52,8. 57,7. 59,6. 15. 62,28. Bayern am Kein, in Frankreich und in Pritony 66,17. 19. 67,19. 20. 71,22. 74,9. Griffo in Bayern 76,6. 10. Pipin in Bayern 79,2. 82,14. 17. 18. 83,3. 8. 84,12. 105,12. 17. 20. 24. 106,9. 23. 24. Naymis anstatt Thasilos V. Gu- bernator 107,3. B. fällt an Karl d. Gr. 108,2. 3. 118,4. 123,2. Herzog Ludwig, Enkel Karls d. Gr. 124,18. dessen Sohn Karel- manus 124,22. 26. dessen Sohn Ludwig 125,9 B. kommt an Ludwig v. Aquitania 125,19. 126, 5. 16. 127,14, Ornolfus bekommt Bayern 127,15. 16. baut Schloss Scheiern 129,9. B. fällt an Hain- rich I. von Sachsen u. Bayern 130,23. an Hainrich Hetzel 130, 27. B. bekämpft von König G'onrat 131,14. 22. Herzog Ornold, der Böse 131,27.132,32. Wernher kommt mit Ungern 132,37. Egk- hart wird Herzog 136,29. 32. 137,27. 140,11. 12. 143,25. 33. Ornold bekämpft die Ungern 144,11.14. 145,4. Hainrich Hetzel, Herzog 140,21. Hainrich [der Lowe] v. Braunschweig bringt Strasse und Brücke von Vering nach München 146,23. vgl. 148, 24. 147,11. IL 148,17. Herzog Einst 148,19. 21. 150,4. 9. 152, 32. Herzog Hainrich, Welfos Bruder 153,32. Grafen von An- dechs 155,20. 156,7. 8. Berch- told von Isterreich 156,22. Friderich von Hohenstaufen 157,1. Hainrich, Sohn Leupolds von Oesterreich 157,8. Otto IL 157, 26. Otto [von Nordheim| 159,1. WelfoIV. 159,9. 10. Hainrich der hochfertige 159,19. 33 160,5. 29. 35. 161,13. verliert Bayern 161, 19. Lympoldus wird Herzog 161, 24. Hainrich Jasomirgott 161,34, Hainrich der Löwe 162,18. 41. das Land von der Ens bis Passau wird Oesterreich zugeteilt 163,2. 7. 16. Hainrich der Löwe abgesetzt 163,17. Otto von Scheyern 164,6. Die Grafschaft Pogen kommt an Bayern 164,18. Das Fürstentum zu Haydelberg kommt durch Otto IL wieder an Bayern 166,6 Oberbayern: Ludwig IL Niederbayern: Hainrich XIII. 166,24. 25. Ottos unglückliches ungrisches Königtum 167,12. 24. Ludwig IV. von Oberbayern als Vormund 170,11. IV. 19 25. Kaiser 171,9. Einfall Friderichs von Oesterreich 172,4. Vertrag 173.7. 10. Spottrede 175,18. Niederbayrisehe Fürston 176,27. Hausvertrag von Pavia 178,8. 15. Tod Kaiser Ludwigs IV. 178,21. Teilung seiner Söhne (Oberb. an Ludwig u. Otto V., Niederb. etc. an Wilhalm, Steffan, Albrecht) 179,10. 11. Niederbayrische Teilung zu Regensburg 179,17 Peter v. Egk 179,28. Tyrol zu Bayern 179,39. 180,25. 29. Schlösser vor dem Wald 181,29. Tochter Steffans II. Königin v. Frankreich 182,5. 183,27. Tiirkenzug 183,34. Albrecht I. 184.8. Albrecht IL von Nieder- bayern 184,14. Niederbayern an Herzog Johanns 184,19. 184,32. Ebrans Chronik 186,17. Bayerns Ansprüche an Holland 186,20. 22. Wilhalm v. Holland 187,7. 12. Johanns 187,28. 39. 188,3. 11. 16. 18. 21. 24. 36. 189,14. 190,2. 5. 11. 42. Christoff von Dänemark 196,22. 35. Steffan von Niederbayern 200,30. erbt Oberbayern 200,32. Teilung unter seinen Söhnen 201,11. Isabeau 202,23. ihr Bruder Ludwig 203, 17. 20. 32 35. Hainrich XVI. von Niederbayern 204,3. 32. Ernst stirbt 206,34. Ludwig IX., der Reiche 211,18. 30. 214,3. 7. 215,11. 217,12. der Adel in Niederbayern bildet den Böcklerbund 224,9. den Löwenbund 226,6. 10. 13. Regensburg ursprünglich den bayrischen Fürsten gehörig 228, 22. 29. 31. 229,3. 32. 230,6. Tod Herzog Jörgs 230,26. Landshuter Erbfolgekrieg 237,27. 28. 29. 238,1. llilfsfruppen 239,36. 240, 10. 12. 24. 28. Der bayrische Adel grollt über die Hinrichtung des Picntzenawers 244,37. Köln. Spruch 246,25—255,25. Herzog Wilhalm 267,14. Herzöge (Gu- bernatores in Bayern 13,4. 23. 344 18,23): Bayr = Bavarus. Norix. Boemundus. Igrarninon. Adel- gerus. Theodo I. Thasilo I. Thasilo II. Theodo II. Thasilo III. Theodo III. Garibaldus (Otilo I. g. unter Pfalz). Theodo IV. Lotharius. Otilo II. Thasylo IV. Otilo III. Theodo V. Theode- bertus. Landebertus. Thasilo V. (Theodo VI.) Karl d. Grosse (Naymis Gubernator). Ludwig Eier Deutsche]. Karolomanus. udwig. Ornolfus (Lewpolt). Or- nolt der wüest. Hainrich L, der Vogler. Hainrich Hetzel. Hainrich IX. Hainrich der Stolze. Lympoldus. Hainrich Jasomir- gott. Hainrich der Löwe. Herzog Ernst. — Kuno. Bertholdus von Isterreich. Friderich von Stau f. Hainrich, Sohn Lewpolds von Oesterreich. — Egkhart. Otto von Dachau (Scheiern). Ornold. Ott [I.]. Ludwig [I.]. Otto [II., scheint verschmolzen mit Otto von Nordheim]. Oberbayern: Ludwig II. Kuedolf. Ludwig IV., der Bayer. Ludwig der Römer und Ott V. (Mänhart, Graf zu Tyrol). N i ed er- bayern: Hainrich XIII. Ott HL Hainrich XIV. Ott IV. Hainrich XV. Johanns. Steffan IL Niederbayern -Straubing: Wilhalm I. u. Albrecht I. Albrecht IL (Wilhalm IL in Holland]. Johanns III. Ober- u. Niederbayern [LandshutJ: Steffan IL B a y e r n - 1 n g o 1 - stadt: Stephan III. Ludwig VII. Ludwig VIII. B.-L a n d s h u t: Friderich. Hainrich XVI. Ludwig IX. Jörg. B.-München: Johann IL Ernst. Wilhalm III. Albrecht III. Johanns IV. Sigmund. Albrecht IV. Bayern vereinigt: Albrecht IV. Wilhalm IV. Vgl. auch Nor igkaw und Pfalz. [Von Heinrieh dem Vogler bis zu den Witteisbachern ist die Reihenfolge vielfach unklar.] Bayr = Bavarus 7,11. Baiborn [Paderborn], Stift 112,10. Baldewinus (1. Kreuzzug) 133,26. 134,2. Baldewinus [III.], König zu Jerusalem 162,26. Bamberg s. unter Babenperg. Barbara, Tochter Albrechts III., Nonne 208,29. Barbaria 196,28. Barchinona [Barcelona] 112,21. Barsilia 193,39. 194,16. 19. 2!). 32. Basel, Concilium 206,19. Bavari 79,16. Bavarus von Armenia beherrscht Bayern 7,1 J. 22. 27. Norigkaw fällt ihm zu 9,14. Eroberungen 9,1T. Gem.: aus Armenia. Söhne : Boemundus u. Igraminon. Beatrix, Königstochter von Ungarn, Gem. Pfalzgraf Wernhers von Scheyren 130,11. Behaim, Marggraf von, 19,24. Land u. Volk 25,16. Herzog v. B. 11,2. 42,31. 80,3. 8. 13. 22. 84, 22. 109,25. Der Markgraf unterstützt Kaiser Ornolfus 128,12. 26. 30. von Kaiser Ornolfus zu einem Herzogtum gemacht 129,6. von Hainrich I. bezwungen 144,7. König v. B. 164,12. 171,10. 172,6. König Karl 176,7. 29. 36. 39. Johanns 177,1. 15 Karl 177,35. 179,26. 181 f 9. 10. 21. Wentzeslaus 26,28. Ladislaus vergiftet 184,28. von Pfalzgraf Johanns besiegt 195,15. Wentzes- law 205,26. Hussische Lehre 205,27. 28. 206,31. Steffan IL in Prag 207,11. 209,11. Böhmische Söldner 212,19. 29. 31. 32. 213, 8. 12. 15. Zuflucht des Degen- bergers 225,14. Verbindung mit dem Löwenbund 226,9. Peham- ische Herren unterstützen Herzog ilueprecht 232,7. 241,3. 11. 32. 36. 212,3. 6. 23. 243,6. Herzog : Bonisla. Könige: Karl. Johanns. Ladislaus. Wentzeslaw. Behaimer wald 224,9. Beles, König von Ungern; seine Schwester Gem. Ottos von Scheyern, des Herzogs von Bayern 164,7. 167,4. Benedictus XII., Papst 176,2. Benediktbeuern, Kloster 72,1. 4. S. Benedicten orden 63,8. 64,31. 77,5. 107,30. 175,2. Berchta, Tochter des Königs v. Kerlingen, Gem. Pipins, Mutter Karls d. Gr. 83,24. 27. 84 11. 12. 27. 92,20. 97,34. gekrönt 98, 1. 13. Berchtoldsgaden, Kloster 162,13. Berchtoldus von Wittelspach 136,2. = Otto der jüngere 136,21. — 345 Berchtold, Graf von Purgeok 141,22. Berchtold, Graf von Andechs 154, 25. 155,18. 20. 156,3. Gem.: Sophia von Amertal. Sühne: Otto, Bischof zu Babenberg. Berchtold, Markgraf zu Isterreich. Töchter: Mächild. Eufemia. Gisila. Berchtold, Sohn Graf Berchtolds von Andechs, Markgraf zu Isterreich 154,27. 31. Herzog in Bayern 156,21. abgesetzt 157,2. Gem.: Hadwig. Söhne: Berchtold, Herzog zu Märhern. Popp, Bischof zu Babenberg. Töchter: Mächild, Gräfin von Görtz. Berchtold, Sohn Markgraf Berchtolds, von Isterreich, Herzog zu Märhern 154,33. 155,1. Gem.: Agnes von Oesterreich. Söhne: Egkunot, Patriarch zu Aquilegia. Cerenbertus, Bischof zu Babenberg. Ott, Herzog zu Märhern. Hainrich, Markgraf zu Isterreich. Hain rieh, röm. Kaiser. Töchter: Gertravvt. Agnes. Hadwig. Bercbtoldus, Sohn Graf Albrechls von Pogen 164,15. Bercken 188,31. Bergadt 192,2. Berengarius s. unter Pringerus. Berg 254,46. Berg, heiliger 255,4. Bergadt s. unter Bercken. Bernhard, Graf von Francken [auf Missverständnis beruhend| 131,12. Bernhart, Sohn Graf Ottos von Scheyren nnd Frau Hazigas 141,15. — Nach no. 229: Sohn Ornolds, des Sohnes von Graf Otto von Scheyren (Dachaw) 164,5. Herzog zu Sachsen und auf dem Norigkaw 164,5. Bernhardin (Pernhart) von Stauff, Herr zu Ernfels 226,20. 24. 259,20. S. Bernhart, Abt zu Clareval 159,29. 162,4. 21. Bernlcd [Biervliet] 187,28. Bernried, Kloster, durch Graf Otto von Valay 1120 gestiftet 138,26. Blyans s. unter Waltherus. Böckler s. unter Pöckler. Bodia s. unter Poden. Boemundus, Sohn des Bavarus, Herzog in Bayern 9,20. 22. 10,10. (vgl. 10,23.) 11,18. 19. 13,17. 21. Sein Sohn wird aber Adelgerus von dem Norigkaw genannt. Vgl. Igraminon. Sohn: Adelgerus. Boetius 39,15. S. ßonifacius, Erzbischof von Main/. 63,16. 78,18. 20. Bonifacius, Papst 183,26. Bonifantz 17,9. Tochter: Elisabell. Bonisla, Herzogv. Behaim. Tochter: Sabina. Gem. des Herzogs Theodo- bertus v. Bayern, ßosgenthain 197,9. Botzen 137,8. Brabant s. unter Prabant. Bramandus, Sarazenenkönig 100,11. 16. 27. 32. 101,2. 32. 102,16. 103,9. Brandenburg, Mark, von Hainrich I. bezwungen 144,8. von Otto III. erobert 152,7. Markgraf von B., Kurfürst 171,11. Ludwig 179,8. 17. 37. Otto 181, 16. 20. Markgr. Friderich 202,7. Albrecht 204,37. 211,21. Fridrich (Ansbach) 219,19. 227,4. 240,23. 241,30. 256,13. Seine Söhne Jörg und Kosmir 241,31. Joachim I. 254,37. Brangan. Streitross Karls des Gr. 102,23. 103,11. [Der verunglückte Satz 102,28 sollte natürlich lauten: Brangane, wie hier das Ross, wird eine Hofdame der Isot genannt von H. v. Freiberg etc.] Brätzel s. unter Prätzel. Breda 192,5. Bremen, Stift 112,9. S. Brigita, Kloster 197,20. Britany 10,5. 19,15. Prytony 33,6. 34,3. Gross Pritonia = Engel - landt 41,8. ßrixen 51,29. Brichsscn 255,9. Bromandt s. unter Bramandus. Brück 88,8. Brüssel s. unter Prüxel. Buppenhaim [Pappenheim], Wilhelm zu B., Erbmarschalk 255,15. S. Burckhart, Bischof v. Würzburg 77,8. 78,18. Burghausen 177,4.205,10. Der Turm zu B. 211,10. Sitz von Herzogin Hedwig 219,10. Einnahme durch Herzog Rueprecht 232,8. Pod- man, Pfleger 232,11. Rieder 234, 21. Landshuter Erbfolgekrieg 236, 23. 237,6.239,2. 244,19. Die Wertsachen im Schloss werden Friderich von der Pfalz zugesprochen 251,24. Burgund 9,17. Burgundv 20,21. ia- 25,31. 33,7. 35,13. 59,3. 6. 62,28. 346 145,7. 183,33. 184,1. 23. 185,21. 186,6. Holland u. Hennegau an Burgund 186,8. 187,4. 25. 33. 34. 188,12. 189,31. 190,21. 32. Philipp 190,35. 37. 40. 191,5. 13. 32. 36. bekommt Holland 191,40. 192,4. 14. 39. Philipp 193,5. 7. 17. 19. 194,12. 198,4. Streit Johanns mit dem Herzog v. Orleans 202,33— 203,0. 246,27. 31. Herzöge : Hartwig, Albertus. König: Iluedolf. Herzog Philipp, Johanns [sans peur], Philipp [der Gute]. Burgunden 59,14. Burgundii 185,31. Burgunesen 56,21. CJalastrus, König von Hispania 100, 5. 14. Sohn : Marsilies. Tochter: Galiana, Gem. Karls des Gr. Taldea 196,27. Calixtus [IL] Papst 134,18. Calmüntz, Schloss und Markt 252, 31. 268,28. Calnberg, Schloss 225,13. Camer, eine von C. 266,36. Camerawer 224,15. Camerbergor, Cristoff, zu Hylkers- hausen 234,7. (Jamergericht, kaiserliches 229,13. Capadocia 17,1. Capin 23,20. 21. Sohn: Enchises. Capitolj 22,6. Carmelitcr 180,37. Cassino 77,1. Cassuben 254,38. (kastei 140,30. Grafen von C. 151,32. 154,24. Kloster 162,13. 14. Castilia, von Karl d. Gr. besetzt 123,19. (athona fCatania] 110,35. Cendebaldus, Sohn von Karolo- manus, Herzog in Luttringen 125,4. 9. von zwei Grafen erschlagen 125,11. 129,21. ('erenbertus, Sohn Herzog Berch- tolds von Märhern, Bischof zu Babenberg 155,4. Cham 178,14. Christus 4,27. 15,18. 158,13. Chuenrad s. unter Kuenradt. Cypern 153,33. 156,25. Clareval 159,30. 162,4. Claudius, röm. Kaiser 22,2. 4. Clemens, Papst 18,6. Clemens [Il.J, Papst 153,15. Clorester [Gloucester] 189,25. Closner, Closen s. unter Klosner. Cöln s. unter Kölen. Comodus, röm. Kaiser 19,11. Compostel, Stadt in Galicia 114,4. 12. 26. Conrad von Hessen, Landgraf, angeblicher Sohn Kaiser Ornolds 129,22. röm. König 131,9. streitet mit Herzog Ornold v. Bavern 131,13. 21. Conrat, Sohn Pfalzgraf Ottos von Witteisbach, Bischof zu Mainz 1°4,11. Conrat, Graf von Valav, Sohn Egkharts 136,34, 137,2. stirbt nach der Ungarnschlacht auf dem Lechfelde | verwechselt mit Conrat dem Roten, dem vormaligen Herzog von Lothringen] 147,14. 20. Söhne: Ott. Waltherus. Tochter : Mäch thi ldis. Conrat, Sohn Ornolds von Dachau, Graf von Dachau 139,13. 15. wird Mönch zu Scheyern 139,18. 140,26. Söhne: Conrat. Ornold (und Hainreich nach BW). Conrat, Sohn des Grafen Conrat von Dachau 139,15 16. Conrat, Herzog in Reussen, Sohn des Jüngern Ornolt von Dachau, erschlagen vor Mailand 139,19. Conrat, 18 Grafensöhne von Dachau u. Valay heissen so 139,22. Conrad von Deck, Herzog 179,14. Conrat von Swaben, Kaiser 153,2. 13. 154,16. Gem.: Gisila, Witwe des Ornolfus von Swaben. Sohn : Hainrich 1IL, Kaiser. Conrat der wais, Feldherr Kaiser Ottos des Gr. 147,25. 28. 30. 32. Conrat [HL], röm. König, Sohn Herzog Friderichs I. 157,4, 12. 160,2. 10. 17. 161,23. 30. 162,5. 8. Halbbruder Ottos von Freysing 162,32. begraben zu Babenberg 162,36. 38. Gem.: Gerdrudis. Sohn : Hainrich. Conrad [IV.], Sohn Kaiser Friderichs IL 157,21 röm. König 157, 24. 25. Gem.: Elisabeth. Sohn: Conradius. Conrat, Bischof zu Münster etc. 254,41. Conradius [Konradin], Sohn König Conrads [IV.] 157,27. Constain 268,23. Constantinopel 74,14. 53 11. 31. 133, 24. 134,1. 142,8. Constantinus IV., oström. Kaiser 52,23. 34. 54,14. Constantinus [V.], Kopronymos, oström. Kaiser, Sohn Leos III. — 347 fUa er von Papst Stephan II. gegen den Langobardenkönig Aistulf vergeblich um Hilfe gebeten wurde, worauf dann Pipin als Retter erschien, scheint er auch zu stecken hinter dem Constantinus in 33,9]. 74,19. 75,1. Contebrein 190,24. Corbona, Geburtstadt Karls des Gr., in Langendock 98,10. Oostentz, Ooncily 187,18. 204,4, 206,18. Tagung nach dem Lands- huter Erbfolgekrieg 258,2. Crain [Krain] 246,29. Crassus 5,24. Cres 23,5. 6. Sohn: Zelius. Greta 23,6. Crinicy = Gallia 20,6. = Könige v. Frankreich 22,21. 24,17. Crinicus [Crinitus], Frankenkönig 24,17.19.25,1.4. Dessen Schwester Gem. von Theodo II. Cristoferus, Sohn Pfalzgraf Johanns, König von Dänemark 195,10. 196,12. 197,18. Cristoff, Bisehof zu Kemsee [Ohiem- see] 254,46. CristofF, Herr zu Limpurg, Erbschenk 255,4. Cristoff von Schrovenstain, Ooad- jutor des Stifts Brixen 255,8. Cristoff, Sohn Albrechts III. 208,23. studiert zu Pavia 222,20. 223,8. Anspruch auf die Regierung 223, 20. 25. Vertrag 223,40. Gefangennahme durch Albrecht IV., 225, 1. 20. Kriegsdienste in Ungarn 225,36. Charakter; Teilnahme am Löwenbund 226,1. Plünderungen vom Schloss Liechtenberg aus 227,9. Vertrag 229,21. Zug zum hl. Grab und Tod 230,12. Charakter und Lebensführung (anekdotische Züge) 262,12—263,27. Croacien 246,27. Uachau 88,7. Burg von Otto dem Grossen von Witteisbach erbaut 134,14, 24. 135,20. 21. Ornold 137.1. 139,2. 12.21. 156,9. 164,2. bleibt Sigmund vorbehalten 223, 15. 224,7. Pfleger Wolf Weixer 244.2. Grafen: Otto der Grosse. Ornold. Conrat. Ornold. Conrat, Dalmacien 246,26. Damascus 162,27. Damiata 165,43. Dardany 23,14. Dardanus 23,13. 14. Sohn: Ereeh- tonus. Darfei, Michel, von Praunaw 235,1. Decius, röm. Kaiser 20,16. 27. 30. 21,7. Deck 179,14. Defensor pacis 176,23. Degenberg, Schloss, erobert 225,10. Degenberg, der vom D. 222,36. 224,14. hängt Cristoff an 225,4. 9. flieht nach Böhmen 225,14. Deocer [TeucerJ 23,10. Deocrj 23,9. Desiderius, König v. Lamparten 47,10. bekriegt Papst Adrianus 52,3. 105,21. 22. 30. 107,25. Tochter: Hildrudis, zweite Gem. Thasilos V. Deusdedit, Papst 54,14. Deutsche kämpfen im Frankenheere 78,7. 79,8. Dydon, Bruder der Alphaidis 65, 16. 19. Üiepoldus, Graf, Bruderssohn des Bischofs S. Ulrich, fällt im Ungarnkampfe 147,15. 21. Diessenstain 268,25. Dietenlach, Frauenkloster 127,34, Dietreich von Pern 39,14. Dietrich von Plienigen, Ritter und Doctor 256,25. Dingolfing 177,6. 238,14. Dyogines, Pipins des Gr. Sohn 65,23. 75,30. S. Dyonisius 17,21. Seine Reliquien kommen nach Regensburg ins Kloster S. Haimran 127,11. Domitianus, röm. Kaiser 17,16. Donatus von Trovs, Graf 99,24. 100,14. Dortrich hält zu Johanns, dem Sohne Albrechts I. 187,20. 39. 188,4. 11. 189,1. Drosperg s. unter Trosperg. Dürgkhaim, Valten von D., kgl. Kammerprokurator etc. 255,14. Diiringen 143,29. 144,16. Doringen 254,35. 42. Dürrndart. Schwert des Sarazenen- königs Bramandus, von Karl dem Gr. erbeutet 103,21. abgetreten an Roland 120,29. Eber 23,1. 2. Sohn: Phalech Eberhard, Herzog von Luttringen [auf Missverständnis beruhend] 131,13. — 348 Eberhart, Graf von Seinpt, von Ebersperg 83,4. 146,9. Eberhart, Herzog von Swaben 147, 23. wird erschlagen 147,85. Ebersperg, Graf von, 83,4. Stifter des Klosters 146,9. 13. 15. Ebron [Ebran], Hain i ich, zu Wilden - berg 233,32. Egio [Egino] 159,2. 4. Egypten 10,27. 28. 51,7. Sultan von E. 165,36. 42. 166,1. 196,29. Egk 268,24. Peter von Egk 179, 23. 31. Egkenfelden 235,10. 244,42. Egker, Sigmund, zu Obern Pering 034,11. Egkhart, Sohn Wernhers, Graf zu Scheyern 131,3. 132,25. 28. Streit mit Hainrich I. 133,4. Kreuzfahrt 133,9. Herzog Puntschuech 133,16. gestorben 1066 133,21. 28. erhält Bayern 136,29. 33. 34. 140,2. 143,32. (In BW wird die Kreuzfahrt seinem ,,ene" zugewiesen 133,19. 20. s. unter Eckhart, Sohn Ottos von Scheyren und Katherinas von Nassaw). Gem.: Schwester Welfos von Swaben. Söhne: Ornold. Ott. Conrat. Egkhart, Sohn Graf Ottos von Scheyren und Frau Hazigas 141, 15.29. Söhne: Ott. Ornolt. Kuen- rad. Eckhart, Sohn Ottos von Scheyren und Katherinas von Nassaw 111, 34. Kreuzzug (vgl. 133,19. 20). 142,20. Herzog Puntschuech genannt 143,1. 9. baut Graispach, begraben zu Scheyren 143,19. Egkunot, Sohn Herzog Berchtolds von Märhern, Patriarch zu Aqui- legia 155,3. Eysennburg, Gerlach Herr zu E. 255,6. Eysenhofen, Jörg von E., Hofmeister Herzog Albrechts IV. 214,22. 217,22. 218,15. 266,8. Seine Gemahlin 264,34. Eysenhofen, eine von E., Gem. Burkharts von Knöring 265,16. Evstet [EichstättJ, Bischof von E. 204,33. Eyttelfritz (Eydelfridrich), Graf zu Zoler (Coler), oberster Feldhaupt- mann gegen die Pfälzischen, Maximilians Hofmeister 240,1. 245,21. 254,48. Charakter 268,35. Er erhält die Herrschaft Spitz 268,36. Elbe 144,18. Eleutherius, Papst 19,16. Elisabell, Tochter des Königs Boni- fantz 17,10. Gemahlin Titurisons. S. Elisabeth, Tochter König Andres von Ungern, Gem. Landgraf Ludwigs von Thüringen 155,8. Elisabeth, Tochter Herzog Ottos von Bayern, Gem. König Conrads, Königin von Jerusalem 157,2(5. Elizabeth, Tochter Herzog Ottos von Ober- und Niederbayern und der Schwester König Beles von Ungern 164,9. Elisabeth, Tochter des Burggrafen von Nürnberg, Gem. des Königs Ruepertus Klein 183,18. Elisabeth, Tochter Kaiser Sigmunds, Gem. Herzog Albrechts V. von (Österreich, des nachmaligen röm. Königs A. II. 184,27. Elysabeth von Mailand, Gem. Herzog Ernsts von München 208,8. Elysabeth, Tochter Herzog Ernsts, Gem. des Herzogs vom Perg 208,12. Elysabeth, Tochter Albrechts III., Gem. des Kurfürsten Herzog Ernsts von Sachsen 208,27. Elisabeth, Tochter Herzog Jörgs des Reichen zu Landshut, Gem. Pfalzgraf Rueprcchts 220,24. 247,7. Elisabeth, Tochter Albrechts IV. von Ocsterreich, Gem. Herzog Hainrichsdes Reichen von Bayern [sie hiess vielmehr MargarethaJ 184,32. Elisabeth, Tochter Herzog Eriderichs zu Landshut, Gem. Burggraf Eriderichs von Nürnberg 202,5. Ellenhardus, Bischof von Freysing [1052—1078J 141,7. ENenhofen 161,5. Elülandt 72,1. Elodius (in der Ueberarbeitg. BVV = Galodius 35,8.), Sohn v. Galodius, König v. Frankreich 36,8. 15. Sohn: Hildericus, der letzte König v. Frankreich. Elsass 240,18. 246,30. Empfing [Amph'ng] 172,8. Enchises 23,21. 22. Sohn : Eneas. Enchises, Sohn v. Ornolfus dem Grossen, Herr der Pfalz 56,9. 349 10. 16. 58,17. 19. 20. 65,4. 5. 6. Sohn: Pippinus der Grosse. Eneas 23,22. Engelbertus von Nassau 192,5. [Vgl. die Anm. dazu.] Engelburg 234,3. Engellandt = Gross Pritonia 41,9. 54,3. 109,23. Odiena, Königstochter 146,22. 148,16. Pfalzgr. Ruedolf flieht nach E. 177,30. Engenland 185,6. Jacoba nach E. 189,23. 26. 28. 190,38. 40. Herzog Hunfrid 193,2. 14. Krieg mit Frankreich 203,7. König: 8. Oswald. Engelshoffer, Jörg 234,9. Englisch 56,23. 190,29. 193,6. Enns, Erzbistum auf Passau übertragen 48,20. 21. Waldrich Erzbischof 50,3. 11. 17. 51,15. 19. 30. Erzbistum 51,32. 52,5. 163,1. Markgrafschaft 246,34. Ephesus 21,4. Eraclius, oström. Kaiser 42,12. Erding s. unter Aerding. Erechtonus 23,14. 15. Sohn : Tross. Erich [L, der Aeltere), Herzog von Praunsbig 241,29. 42. 242,20. von Braunsvveigg und Lünnenburg 254,44. S. Ermachorus, Bischof in Aquileja 51,23. 24. Ernfels, Schloss n. von Hemau, w. von Regensburg, Pernhardin Staufrer gehörig 226,24. zerstört 226,30. 238,26. 259,20. Ernst, Sohn Heinrichs |des Löwen], Herzog von Bayern und Braunschweig 148,19. 22. baut München aus und bringt die Strasse und den Zoll endgültig von Vering nach München 148,24. 29. wunderbare Abenteuer 149,11. 17. 33. 40.45. 150,9. 16. 17. 151,15. Ernestus, Graf auf dem Norigkaw, Stammvater der Grafen von Oastel und von Sultzpacb 151,32. Ernst, Sohn Jobanna, des Herzogen zu München 204,31. 205,24. 27. 33. kämpft bei Alling 206,3. 5. 9. 15. stirbt 206,34. Zug gegen Aichach 207,23. gegen den Markt Swaben 208,1. 6. Gem.: Elysabeth von Mailand. Sohn : Albrecht III. Tochter: Margreta I vielmehr Beatrix]. Elisabeth. Ernst, Sohn Albrechts III. 208,22. Ernst, Sohn Herzog Albrechts IV. 218,27. Erbfolge 259,2. Geburt 266,23. Ernestus, Sohn von Ornolfus von Swaben 154,15. Ernst, Herzog von Sachsen, Kurfürst 208,28. Gem. Elysabeth. | Sohn : Fridrich der Weise]. Ernst, Graf von Hornstain 218,30. 266,26. Ernst, Bischof zu Maydburg 218,32. 266,28. Esyona 23,23. Sohn: der mynder Priamus. Esslingen in Schwaben 171,24. Etal, Kloster 175,24. Etschman 245,22. Etzel, König v. Ungern 19,18. Euandre 153,30. Euecius, Glaubensbote, in Pavia, Verona, Brixen, Laureacum 51,27. Eufemia, Tochter Graf Berchtolds von Andechs, Aebtissin zu Alto- münster 154,29. Eundo [Endo], Fürst in Hysp&nia 69,5. 70,18. Euraspurg 244,2. Europa 30,15. 196,32. Ezechiel, Prophet 28,25. 27. Fabianus, Papst 21,2. Faimingen 268,20. Felix, Graf zu Werdemberg und zum heiligen Berg 255,3. Feracutus, sarazenischer Kiese, von Roland besiegt 116,11. Fewrschmid, Wolfgang, von Erding 235,8. Firmuntel, König v. Hyspany 17,11. Tochter: liiehande. Firmuntel, Sohn Titurells, beherrscht Frankreich 17,12. Flandern; Karolus, Graf von F. 159,17. 187,28. 194,17. 246,31. Flodolfus, Bischof zu Metz, Sohn von Ornolfus dem Grossen 58,16. Flügelsperg, Schloss, zerstört226,30. Föhring s. unter Vering. Francia s. unter Coronica Francie. Franeko, Fürst, 32,8. Francko von Barsilia [Franz von Borselen] 193,39. 194,1. 16. erhält die Grafschaft Osternandie [Oestervandia] 194,27. Gem.: Jacoba. — 350 Franken 16,7. 9. 19,9. 20,20. 24,8. 14. von dem Bayernkönig Garibaldis besiegt 28,1. Ungarnkrieg 128,19. (Graf Bernhard 131,12.) 144,1. 176,12. Franken, Anhänger Herzog Rue- prechts, so Jörg Rosen berger 232 2. Frankfurt 162,7. 10. 15. 171,16. 255,17. Frankreich 17,4. 20,2. 5. 22,20. Ursprung seiner Könige 22,27. 24,17. 18. 19. 25,8. 32,6. 33,3. 6. 9. 34,10. 35,4. 36,1. 7. 17. 47,13. 55,10. 56,1. 6. 18. 58,11. 60,14. 66,15. 69,6. 71,1. 20. 30. 74,6. 75,2. 27. 76,8. 12. 14. 18. 77,1. 13. 14. 15. 20. 28. 78,2. 22. 29. 79,5. 83,7. 23. 84,23. 98,3. 101,16. 104,24. 105,3.11.13.15. 25. 106,3. 107,27. 108,2. 109,3. Sachsen von Karl d. Gr. nach der Normandie verpflanzt 112,1. 4. 117,7. 119,3. 120,26. 123,24 124,21. 126,3. 11. 13. 17. 22. 127,3. 21. 128,7. 20. 131.8. Philipps Kreuzzug 133,25. 134,12. von Sizilien bedrängt 137.9. 11. 30. 35. 138,17. 18. Concil zu Clermont 142,5. 12. Streit um Lothringen mit Otto II. 151,24. Königin Agnes 155,10. 23. 157,13. der König hindert Ludwigs des Bayern Befreiung vom Banne 176,3. Krieg mit Jülich u. Geldern 181,38. Tälphin 185,4. 187.10. F. von Burgund besiegt 192,40.194,30. Ludwig [Karl VI.J 202,15. 21. 203,10. 13. Jungfrau fv. Orleans] 203,15. Isabeau 203,19. Herzog Ludwig von der Pfalz in französ. Diensten 265,10. Könige: Priaraus der mynder oder jung. Priamus, dessen Sohn. Marcomedon. Gwiso- gastolus. Salogastus. Varamundus. Crinicus. — Parillus. Titurison. Titurell. Firmuntel. — Lucius. Galodius. Elodius. Hildericus. (Pippinus d. Grosse.) Karolus Marcellus. Pippinus. (Philippus. Ornolfus d. Grosse.) Karl d. Gr. Ludwig d. Fromme. Karl, dessen Enkel. Ludwig, Ornolfus' Sohn. Philippus. Ludwig [statt Lothar]. Ludwig [statt Karl VI.]. Franzosen 20,19. nach dem Fürsten Francko benannt 32,8. 56,23. Fraunberger zu Mässenhausen 222, 36. Fraunberg, Sigmund von F., Herr zum Hag 221,10. 231,29. 232,5. 12. 233,13. 237,2. Regent zu Landshut 238,29. 244,31. Fraunberg, Seytz von F., zu Fraunberg 234,2. 244,31. Fraunberg, Jörg von F., zu Haiden- burg 233,16. Frau.iberg, Cristof von F. zu Haiden- burg, Pfleger zu Tegkendarf 243,39. Fraunberg, Leonnhart von F., Freiherr zum Hag 255,6. Fraunstain 233,31. Freyberg, Cristoffvon F., zu Aschach 233,18. Freising 43,24. 77,11. 134,23. 141,8. 147,7. Abgabe vom Ysertor := Zoll an Freysing 148,28. Bischof Otto 162,32. 166,14. Bischof [BertholdJ 207,7. eingenommen von Herzog Johanns 207,15. 17. Sixtus 218,22. 267,2. Friedensverhandlungen 245,23. 255,28 256,1. 267,5. Bischöfe: Elien- hardus. Otto, der Geschichtsschreiber. Albrecht. Sixtus. Fridberg 168,16. Burg 169,9. Einnahme durch die Münchener 208,1. Truppen Jörgs 227,20. Friderich, Sohn Pfalzgraf Ottos von Witteisbach, Kreuzfahrt 134,10. H.MönchzuUnderstorfl35,15. 10. Friderich, Sohn des Königs Ruc- pertus Klem 183,20. Friderich, Sohn Steffans 11. von Landshut, Herzog im Niderland (Landshut) 180,6. 9. 26. 201,2. 12. 25. 26. 28. 202,1. 3. 204,2 205,20. 206,29. 31. 209,10. II. 267,17. Gem.: Tochter des Herzogs Galiatz von Mailand. Sohn: Hain- rich XVI. Tochter: Elisabeth. Friderich, Sohn Pfalzgraf Steffans von Zweibrücken, Graf zu Span- haim 195,4. Friderich [L, der Siegreiche], Sohn Pfalzgraf Ludwigs III., regiert die Pfalz an Stelle seines Neffen Philippus 198,1. 12. 199,29. 200,2. 212,18. Fridrich [IL, der Weise], Sohn von Pfalzgraf Philippus 213,27. Vormund seiner Bruderssöhne 245,31. 246,13. 19. Köln. Spruch 246,25—255,25. 256,2. 23. 27. 30. Ultimatum des Schwab. Bundes — 351 257,11. 36. Landgewinn seiner Bruderssühne 268,18. Friderich [1], Graf von Swaben, zu Stauf 156,23. 157,3. 5. Gem.: Agnes, Tochter Kaiser Heinrichs III. Sohn: Conrat [HL]. Friderich [II.]. Friderich [IL], Sohn Friderichs I., Herzog in Swaben 157,4. 10. 159,16. 21. 28. 160,33. 38. 162, 38. Gem.: Schwester Herzog Hainrichs und Welfos. Sohn: Friderich [L], Kaiser. Friderich [!■], Kaiser, Sohn Friderichs II. von Schwaben 157,12. 162,39. Gem.: Adelhaydis. Söhne: Hainrich VI. Philippus. Friderich IL, Sohn Hainrichs VI., röm. Kaiser 157,17. Kreuzzug 157,20. 30.158,28. Söhne: Conrad. Hainrich. Priderich III., deutscher Kaiser 198,18. 200,23. 211,32. 212,17. 217,18. im Schwäbischen Bund 219,15. Stellung zu den Ansprüchen Herzog Christofs und Wolfgangs 223,24. 225,32. 226,10. beansprucht Regensburg 226,35. 227,25. 27. Stellung zu seinem Schwiegersohn Albrecht IV. 227, 31. 33. 228,4. 7. 229,8. 15. 17. 230,8. Gemahlin 230,22. Tochter 264,29. Gem.: [Eleonore] Königstochter von Portugal. Sohn: Maximilian. Tochter: Künigund. Friderich, Herzog von Oesterreich, röm. König 171,13. '16. 19. 28. 33. 38. 172,1. 2. 3. 9. gefangen im Schloss Trausnitz 172,15. 20. 22. 33. 39. 41. 173,5. 176,34. Friderich [IV.], Herzog v. Oesterreich 183,22. üem.: Tochter des Königs Buepertus Klem. Friderich, Burggraf zu Nürnberg, Markgraf zu Brandenburg 202,5. 204,25. 32. Gem.: Elisabeth. Fridrich [der Alte], Markgraf von Brandenburg [-Ansbach] und sein Sohn im Schwäbischen Bund 219,18. oberster Reichshauptmann 227,4. 240,23. 241,30. 256,13. Söhne: Jörg. Kosmir. Fridrich [der Weise], Herzog von Sachsen, Kurfürst, Erzmarschalk des hl. röm. Reichs, zieht zum hl. Grab 230,13. beim Tag zu Köln 254,35. beim Tag zu Augsburg 258,6. 11. 12. 16. 261,6. Friderich von Reichenpach, erster Abt zu Etal 175,25. Friesach 147,24. Friesen 56,25. Friesenland 179,11. 184,9. Friesz- land 186,15. 187,7. 190,3. 191,6. an Burgund 194,25. 246,34. Friess, Heringen 255,13. Fürstenfeld, Kloster 169,12. 20. iia.y us [Caligula], röm. Kaiser 15,22. Galacidus [Galeazzo Visconti], Sohn Herzogs Mathias von Mailand 174,16. Galerius [Gallienus], Sohn von Valerianus, röm. Kaiser 21 14 22,1. 3. Galiana, Tochter des Calastrus von Hispania, Gem. Karls des Gr 100,7. 101,22. 104,29. Galiatz [gemeint ist aber nicht Galeazzo, sondern Barnaba Visconti] Herzog von Mailand. Zwei Töchter vermählt mit Steffen III. zu Ingolstadt und Friderich zu Landshut 202,2. Galicia, beherrscht v. Sabilor 17,5. Karls des Gr. Zug nach G. 114 4. 9. 15. 27. 123,19. Gallasy, Stadt 160,25. Galli 160,31. Gallia20,6. 25,8. 30,29.34,31. 117,7. Gaben 254,34. Gallischen, die, 20,9. = Frantzosen 20,18. 22,20. Gallos,die,32,4. 7. (später Franzosen genannt.) Gallus Estilus [Hostilius], röm. Kaiser 21,8. Galodius, König in Frankreich 35.3. 36,2. 73,8. 77,14. Sohn: Elodius. Tochter: Adolfina, Gem. Otilos I. Gameistorf 170,28. Garckh [Gurk in Kärnten), Stift 225,8. Garena, Fiuss bei Tholosa 57,12. 69,10. 70,2. bei Nagera 115,42. Garibaldus, König v. Bayern, Sohn Theodos III. 25,32. 33. 26,9. 19. besiegt die Franken 28 2. stirbt 28.4. 29,6. Gem.: vgl. 34, Anm. 1. Tochter: Theodelinda. Söhne : Gundebald, Otilo L, Theodo IV. Garmissa, Enkelin v. Ornolfus d. Gr. 59,2. Garss, Propst von G. 233,5. Gasconia, französ. Provinz 109,3. Gauda 192,38. 352 — Gauting 84,7. 88,8, Gebolff, geadelt: vom Degenberg 224,13. Gecking, Dorf bei Augsburg 14,7. Gecko, Heerführer in der [Varus-] Schlacht bei Augsburg 14,7. Geylswindis 72,2. (ieyselprecht, Herzog von Luttringen, ertrinkt im Rhein 147,22. 29. 35. Geysenfeld 180,8. Niederlage bei G. 245,13. Gellern, Herzog von G. 181,30. 246,16. Ghelldern 240,29. Genelim [Genehm], Stiefvater Rolands 117,34. 37. 118,5. 11. 17. 24. 38. 39. 119,1. 2. 13. 27. 31. 120,2. 10. 23. 31. 122,10. 36. gerichtet 123,29. Gengen s. unter Giengen. Gensperger, Osbald, von Egken- felden 235,10. Georg, Bischof zu Bamberg 254,40. Gepidos 44,11. Geraldus, ein Fürst in Schwaben 13,26. 14,20. Gerdrawt, Tochter Herzog Berch- tolds von Märhern, Gern, des Königs Andre von Ungern 155,6. Gerdrida 189,2. Gerdrudis, Tochter des Grafen Pringerus von Sultzpach, Gem. König Conrats III. 162,9. Gcrlach, Herr zu Eysennburg 255,0. (Jermanham 8,13. Germania 13,12. 15,8. 16,8. 159,27. Germaning 205,37. Germanus v. Trabant 45,24. Seine Schwester ist die Gem. Otilos III. v. Bayern. Gerold v. Swaben, Herzog, Guber- nator von Oesterreich 50,23. 25. [Gertrud] Tochter Kaiser Lothars, erster Gern : Hainrich, der hoch- fertige 159,18. 101,19. zweiter Gem.: Markgraf Hainrich von Oesterreich, dann Herzog 161,31. Gervasv 28,31. Gew 233,29. Gibling, Parteiruf 160,43. 101,10. Dorf 161,1. Giengen (Gengen), Wagenburg vor G. 212,26. 217,4. 221,21. Gisila, Nifiel Kaiser Hainrichs II., erster Gern : Ornolf us von Swaben; zweiter Gem.: König Conrat 154,13. Gisila ~ Geysl, Tochter Herzog Hainrichs von Sachsen und Adel- haidis, Gemahlin König Steffans I., des Heiligen, von Ungarn 82,14. 130.16. 152,37. Gisila, Tochter Graf Berchtolds von Andechs, Gem. eines Herzogs vom Perg 154,30. Glana, Schloss 141,23. Gmunden in Schwaben 88,2. 163,14. Gnadenperg, Kloster auf dem G. 197.20. Golci], König der Trollen [Unholde, Hexen] des Fegfeuers zu Norwegen 190,20. Gordianus, röm. Kaiser 20,11. Görtz 138,29. 154,35. Katherina von G. 205,24. Gertz 246,32. Gütfrid, Herzog v. Sachsen 39,12. Gem.: Tochter Theodos IV. Gotfridus, Dänenkönig 127,1. Gotefridus, Herzog (1. Kreuzzug) 133,27. 134,3. 12. 142,11. Gotten 16,5. 18,30. 19,5. 21,7. 25, 15. Am Inn von Thasilo III. geschlagen 25,18. 33,5. 18. 21. 34,6. 21. 26. die gottischen Ungern 39,20. 44,11. 06,12. Gotter 196, 22. 35. Graispach, Burg und Grafschaft 143,20. 268,23. Gredl, Geliebte Ottos IV. Markgrafs v. Brandenburg 181,31. Gredlmül 181,32. S. Gregorius I., Papst, sein dvn logus 27,29. 28,24. 32. 29,2. Gregorius IL, Papst 68,16. Gregorius VII., Papst 153,21. 151, 7. 9. GreyfTeuberg 224,2. Greyfenstain, Graf von; Gem.: Mächthildis von Valay 137,6. Gries, Kloster bei Bozen 137,8. Griespach 233,28. 244,2. Griffo, Sohn Karl Martells 74,12 76,2. 3. 7. 11. 12. 105,10. 11. 24. Grimaldus, Sohn Thasilos IL 19, 25. 20,24. Grimaldus, Sohn Theodos IV. v. Bayern, herrscht über die Mark Oesterreich 39,10. 40,9. 16. Grimaldus, Pipins des Gr. Sohn 60,4. 65,23. 75,30. Grippia 150,32. Grueb, Grafen von, 71,19. 79,9. sterben aus 139,20. Grüenwald [Schloss bei München] 218.17. bleibt Sigmund vorbehalten, ebenso der Grünwalder Forst 223,16. Verzicht darauf 224,5. Geburt Herzog Ludwigs 266,11. 353 — Gsind, Matheus, von Roscnhaim 235,4. Gülch, Herzog von (i. 181,38. Wilhalm III. 254,46. Gumppenberger, Walter, zu Petines 234,6. Gundebaldus, Sohn des Königs Garibaldus v. Bayern 27,14. 29,9. Gundolfing 179,15. Jörg von Gundel- fingen 204,10. Schloss und Stadt 252,28. 268,20. Gundrach, Bach im Traungau 49,10. Güntherus, Sohn Thasilos V. 47, 11. 48,12. 49,2. 11. Güss, Hans 245,3. Gwisogastolus, Frankenkönig 24,12. II abschperg, Herr Ludwig von H., Bruder von Mang, von Schwaben 231,38. 256,3. 27. Habschperg, Herr Mang von H., Bruder Ludwigs, von Schwaben 231,38. Habspurg, Pfalzgraf zu H. 246,30. Hadmasperg 243,4. Hadwig, Gem. Markgraf Berchtolds von Isterrcich 154,32 Hadwig, Tochter Herzog Berchtolds von Märhern, Gem. eines Herzogs aus der Slesy 155,15. Hag 221,10. 231,30. 233,13. 238,30. 255,6. Hagen aw 240,21. Hagenberg 224,2. Hagha 191,2. Haidegk, Schloss und Stadt 252, 29. 268,22. Haidelberg 166,6. 17.183,13. Kirche zum hl. Geist 183,17. Künig Rueprecht v. H. 194,38. 199,26. 200,2. 21. Pfalzgraf Philipp 213, 26. 240,15. Haidenburg 233,16. 243,40. Haidenhaim 268,34. Hailsperg 268,23. S. Haimran, Kloster in Regons- burg 127,13. 129,17. 18. 132,8. S. Haimran [Heimran ist Druckfehler], Bischof zu Regensburg 43,6. 14. Hainrich 1., der Vogler, Sohn Hainrichs von Sachsen und Adelhaidis, Herzog in Bayern und Sachsen 83,2. 130,11. 15. 20. 23. 24. 131,1. röm. König 131,21. 26. 132,29. Streit mit Wernher von Scheyren 132,32. 33. 36 39. besiegt die Ungern 143,26. 144,4. Quollen und Erörterungen N. F. 111. 13. 19. 145,6. 13. zum Kaiser gekrönt 145,16. 21. 146,20. 154, 20. Söhne : Otto der gross. Hain- rich Hetzel. Hainrich Hetzel, Herzog in Bavern 130,25. 146,21. ein „ene" Orn'olds von Dachau beruht auf Irrtum (er war der Grossvater Arnolds, des Erzbischofs v. Ravenna) 156, 8. 13. 15. 17. Sein Bruder [irrtümlich] : Kuno. Hainrich der hochfertige, Herzog von Bayern 157,11. 159,19. 28. 33. 160,5. Pfalzgraf 160,7. 29. 35. 161,12. 31. 162,17. Gem.: Toch ter Kaiser Lothars [Gertrud]. Sohn : Hainrich [der Löwe]. Hainrieh [der Löwe] von Prawn- sweigk, Herzog in Bayern, versucht die Strasse und Brücke von Vering [Föhring] nach München zu bringen 146,23. 147,2. stirbt 148,17. 21. — Sohn Hainrichs des hochfertigen 162,16. fordert Bayern 162,41. 163,7. 15. Fussfall Kaiser Friderichs I. vor ihm 163,19. 31. er stirbt 163,32. [Es werden zwei Personen aus ihm: die erste stirbt 1099, die zweite 1180.] Gem.: Adelhaydis. Sohn: Ernst, Herzog von Bayern und Braunschweig. Hainrich [IL] der heilige Kaiser 130,33. Herzog auf dem Norig- kaw 135,24. 150,4. Kaiser 152,31. stiftet Babenberg 152,35. 154,12. 22. 156,7. Gem.: S. Künigund, Tochter Seyfrids. Hainrich [IX. j, Herzog von Bayern, Bruder Herzog Welfos [V.] von Swaben 153,32. Hainrich [II oder XL, Jasomirgott] Markgraf, dann Herzog von Oesterreich, Herzog von Bayern, Sohn Lewpolds [III.] von Oesterreich 161,32 35. Gem.: [Gertrud]. Witwe Hainrichs des hochfertigen. Hainrich, Sohn Herzog Ottos I. von Ober- und Niederbayern und der Schwester König Beles von Ungern 164,8. Hainrich [XIII.], Sohn Ottos IL, Herzog von Niederbayern 166,24. 25. erbt die Grafschaft Mospurg 166,29. 167,1. 29. Gem. : Anna von Oesterreich. Söh ne: Otto III., Ludwig III., Steffen I. Hainrich [XIV.] der Aeltere, Sohn Stepbans f. von Niederbayern 23 354 — 170,7. zu Landshuet 176,28. 177, 2. 11. stirbt 177,21. 200,31. Gem.: Tochter des Königs von Behaim. Sohn: Johanns I. Hainrich [XV.] von Natteruberg, der Jüngere, Sohn Ottos III. von Niederbayern 167,24. 170,4. 176, 30. sein Land 177,5. 12. stirbt 177,19. Hainrich, Sohn von Pfalzgraf Phi- lippus 213,28. Hainrich [XVI.] der Reiche, Herzog von Bayern-Landshut, Sohn Herzog Friderichs 184,32. 197, 24. 202,3. 204,2. 7. 11. 15. 20. 24. 32. 205,9. nimmt Ingolstadt ein 205,14. Landshut lehnt sich auf 209,12. 17. Charakteristik 210,31. 211,9. 17. Gem.: Elisabeth [vielmehr Margaretha], Tochter Albrechts IV. von Oesterreich. Tochter: [Johanna]. Gem. Pfalzgraf Ottos zu Neumarkt, Sohn : Ludwig IX. Hainrich, Herzog von Sachsen 130,13. Gem.: Adelhaidis vom Norikaw. Sohn : Hainrich, nach BW. auch Praun. Tochter: Baba, nach BW. Geysl. Hainrich, Bruder Kaiser Conrats von Swaben 153,2. Hainrich III. König, Kreuzfahrt 133,6. 10. 35. Hainrich III., Sohn Conrats IL, Kaiser 153,13. 154,4. 10. 17. 156, 18. 21.157,1. Sohn : Hainrich IV., Kaiser. Tochter: Agnes. Hainrich IV., Kaiser 154,6. 17. Sohn : Hain rieb V. Hainrich V., Sohn Hainrichs IV., Kaiser 154,17. 159,14. 160,2. Hainrich von Lützelburg, Kaiser 170,37. 171,7. Hainrich, Sohn König Conrats HJ., röm. König 162,9. Hainrich VI., Sohn Kaiser Friderichs I. 157,13. 17. Sohn: Fnderich IL Hainrich, Sohn Kaiser Friderichs IL, röm. König 157,21. 24. Hainreich, nach BW. zweiter Sohn Graf Ornolds von Dachau 139,14. Hainreich, nach BW. dritter Sohn Conrats (Kuenrats), des Grafen von Dachau 139,17. Hainrich, Sohn Herzog Lewpolds von Oesterreich, Herzogin Bayern 157,8. Hainrich, Pfalzgraf, der Verleumder Herzog Ernste 149,3. 150,12. 17. Hainrich, Sohn Herzog Berchtolds von Märhern, Markgraf zu Ister- reich 155,5. Hainrich, der jünger, Sohn Herzog Berchtolds von Märhern, röm. Kaiser 155,6. 156,4. Hainrich, Landgraf von Türing 158,10. Hainrich [V.], König von England 189,28. Bruder: Hunfrid. Hainrich von Breda 192,5. [Vgl. die Anm. dazu.] Hainrich von Vianna 192,32. 35. Heinrich der Aeltere, Herzog von Braunschweig f- Wolfenbüttel 1254, 43. Heinrich der Jüngere, Herzog von Braunschweig [-Woifenbüttel] 254, 43. Heinrich [V. der Friedfertige] Herzog von Meckelburg 254,45. Hainrich, Herr von Weyden 266,27. Haitzstain, Schloss 225,13. Halberstat, Stift 112,9. Hall 177,4. Hals, Graf Lvmpold vom H. 181, 34. 233,14. Hamelburg, Stift 112,9. Hamon 196,6. 16. Hanegaw s. unter Honigaw. Hanns, Meister H. von Europa 196, 32. 197,13. Hanns von Paulstorflf 249,5. 36. Hanns Vliet 190,42. Harisio 58,6. Härspruck 181,23. kommt an Nürnberg 268,38. Hartman, Sohn des Bayernherzogs Lotharius und Marina aus Gross Pritonia 41,14. Hartwig, Sohn von Lotharius, Enkel von Ornolfus dem Grossen, Herzog in Bayern und Burgund 59,1. 2. 5. 6. 60,1. Gem.: Erbtochter vou Burgund. Söhne: Albertus, Ockarius. Haslanger, Ruedolf, zu Haslingh- reut 233,26. Haslinghreut 233,26. Hausnerin, eine, Gem. Jörg Adcltz- hausers 265,23. Haug, Graf von Montfurt zu Preg- nitz 245,1. Hawg, der gross, von Frankreich 142,12. Haziga, Tochter des Königs von Aragony. Gemahl: 1. Graf Her- man von Castel; 2. Ott Graf von Schevren 110,28. 111,6. 10. 18. 355 Hedwig, Königstochter von Polen, Gern. Herzog Jörgs, des Reichen 213,31. Heiden, Hainrich 255,13. Helfenburg = Salzburg 51,17. Helfendorf im Bistum Freising 43,24. Helfenstain, Graf Jörg von H. 218,14, 245,11. 260,6. Hembawr [Hernau, w von Regensburg] 226,25. 252,30. 268,29. Hengersperg 268,24. Henigaw, Schloss und Stadt, s. unter Hembawr. Henigevv s. unter Honigaw. Hennenberg, Fürst Graf Frydrich von H. 231,39. 238,22. 240,39. Hennenberg, Graf von H. durch Ludwig den Bayer gefürstet 173, 12. Herberting, Propst von II. 233,6. Hercules, der Zerstörer Trojas 7,20. Hercules, der Bruderssohn des Zerstörers von Troja 7,19. Abkömmling: Norix 7,25. Herman, Graf von Castel, stiftet das Kloster Vischpach 140,30. 141,2. 10. Gem.: Haziga. Herman, Graf von Zilij 208,11 Gem.: Elysabeth. Herman, I^rzbischof zu Köln, Erzkanzler des h. röm. Reichs 254, 31. Hermannus, Sohn von Ornolfus von Swaben 154,15. Hessen, Landgraf Conrad 129,22. 131,10. [Wilhelm] 240,9. 256,12. Hewnen, Hirnen, Hünen, Honen 36,29. 32. 37,5. 12. 17. 21. 38,4. 11. 79,3. = Ungern 80,24. 81,30. 33. 35. 82,2. 84,21. 144,14. Hvataspolis 8,13. Hybery, das Wasser [Ebro] 79,12. Hildericus, der letzte König in Frankreich 36,16. 77,12. 15. 19. 26. 31. Hildgart, Tochter des Bayernherzogs Lotharius, nach Poland verheiratet 41,18. Hildpoldstain 268,21. Hildrudis, Tochter des Königs De- siderius von Lamparten, zweite Gemahlin Thasilos V. 47,10. 105, 21. Hilkersperg 179,36. 268,24. Hylkershausen 234,7. Hirsaw, Schloss 181,21. Hispania 17,5. 11. 18,5. 41,21. 57, 21. 61,2. 66,20. 22. 69,5. 70,17. 78,4. 100,5. 12. 101,3. 103,10. 104,21. 109,26. 117,9. 20. 123,19. 152.8. Könige: Sabilor, Firmuntel, Adolfus, Vernandus, Odorius, (Fürst:Eundo) Amurca, Calastrus. Hocheneck, Schloss 213,7. Hochenegker, Urban, zu Tollina; 234,12. Hochenwart [Es ist wohl H a. d. Paar, unterhalb Schrobenhausen, nicht H. a. d. Alz, bei Oetting, gemeint] 128,16. Grafen von H. 128,17. Höchstet 235,6. Schloss und Stadt 252,28. Hochstetten 268,20. Hoenzensv [Hoexenses] 187,40 188. 25. 29/189,13. 24. 36. 40. 190,31, 191.9. 192,37. Hohenaw s. unter Alten H. Hohenlo 169,15. Bischof zu Passau 204,5. Hohenstain kommt an Nürnberg 268,38. Holland 179,11. Wilhalm I. von H. 181,17. Albrecht 1. 184,9. 11. Wilhalm II. 185,1. 7. 8. 186,4. kommt an Burgund 186,8. 15. eigentlich Erbe der bayerischen Fürsten 186,18. 187,7. 13. 28. auf drei Jahre an .loh. v. Bayern 188,19. 21. 24. 189,10. 190,2. 32. 191,5. 11. H. kommt an Burgund 191,40. 192,14. 16. 36. 193,7. 194,14. 24. 34,36. 246,32. Höhender 56,24. Hollandrini 185,31. Holnstain, Graf Johann [IV.] 255,2, Honigaw (Hanegaw, Hönigau) 179- 11. 184,8. 185,8. kommt an Bur. gund 186,8. 15. 187,7. 189,22. 34. 38. 40. 190,23. 191,11. 30. H. kommt an Brabant 191,39. an Burgund 194,25. Pfalzgraf zu H. 246,31. Honygawer 56,24. Honorius, weström. Kaiser 41,6. Honorius, Papst 165,34. 39. Hornstain, Graf Ernst von (I. 218, 30. 266,26. Hugbertus, Herr der Pfalz 35,7. 36,3. 54,9. 11. besiegt Karmosar, König von Afrika 54,16. Gem.: Wlichthildis, Tochter des Königs Edwertus von Araguny 51,26. 29. Sohn : Ornolfusd. Grosse; nach der Ueberarbeitung (BW): Aspertus. Hunart [Haverets], Herr von H. 189,37. 40. Hunfrid, Herzog von Clorester, Bruder König Hainrichs [V.| 23* 356 — von England, dritter Gemahl Jakobaeas von Bayern 185,6. 189,25. 33. 35. 37. 39. 190,4. 25. 30. 35. 37. 40. 193,2. 13. Hungern s. unter Ungern. Huntz Rugk, der Herzog ab dem H. [Alexander, Pfnlzgraf von Zweibrücken und Veldenz] 250,12. Husserey, Hussische Lehre 205,27. Ignatius 18,8. fgraminon, Sohn des Bavarus, Herzog auf dem Norigkaw 9,20. 22. 10,10. 21. 11,13. Herzog von Bayern 11,8. 18. 13,17. 20. Sohn: von Payrn Theodo I. Ylius 23,19. 20. Sohn : Lamadon. Illyricum fmare] 24,2. im Hoff, Jörg, von Laubing 234,20. fndia, durch Oyger von Dänemark zum Christenglauben bekehrt 116,3. Ingelhaim 10,7. als Geburtsort Karls des Gr. 84,4. 85,2. 8. Yngelhaim am Rein 106,4. Ingelstat 201,19. von Hainrich III. eingenommen 205,14. 35. Tod Herzog Jörgs 230,26. Herzog Ruep recht verlangt vergeblich Huldigung 231,34. Peringer 234, 18.249,39. Schbab 234,19. Lands- huter Erbfolgekrieg 237,6 238, 23. Pfleger: Pernhardin von Stau/T 238,25. I. kommt an Herzog Friderich v. d. Pfalz 250,43. Landschaft 258,18. Veit Peringer für den Vormundschaftsrat bestimmt 259,23. Inn (Yn) 25,18. 128,24. 267,30. Innocentius [IL], Papst 159,21. Innocentius IV., Papst 158,7. Innsbruck (Ynsprugk) Residenz Erzherzog Sigmunds 227,32. 244,39. Albrechts IV. Hochzeit 264,27. Inntal 267,30. Ypolitus 21,2. Irary 23,2. 5. Sohn: Crcs. Yrothasion 197,9. Yrronia [Hyrcania] 196,30. Ysaac, Abrahams Sohn 51,2. Isabeau s. unter Margret. Yser [Isar] 147,5. 181,30. 204,11. Ysertor (Zoll) 148,27. Isterreich 9,17. 154,28. 31. 155,5. 156,22. Markgrafen: Berchtold. Hainrich. Itali 160,31. Italia 7,15. 21,26. 159,22. 160,10. 163,18. 174,19. 254,32. Jacob, Erzbischof zu Trier, Erzkanzler des h. röni. Reichs in Gallien und Arelat 254,33. Jacoba, Tochter Wiihalms II. von Holland, Gem. 1) des Dauphin, 21 des Herzogs Johanns von Bra- bant, 3) Hunfrids von Clorester, dos Bruders Heinrichs V. von England, 4) des Franz von Bor- selcn 185,3. 186,5. 187,9. 11. 21. 26. 29. 33. 189,16. 17. 22. 34. 190.14, 191,7. 11. 27. verliert ihr väterliches Erbe an Brabant und Burgund 191,41. 192,3. 18. gewinnt es wieder 193,1. 8. 15. 17. 18. heiratet Erancko von Bar- silia 193,22. 21. 194,14. 17. 21. verliert ihr Erbe wieder 194,24. 26. 28. 29. S. Jacobus, Apostel, 15,21. Schutzpatron von Compostela 111,11. Jandana [Gentl 192,19. Jechenburg 144,17. Jeronvmus von StaufF, Herr zu Ernfels 226,20. 22. 33. Jerusalem 15,22. 16,18. 21. 51,8. erobert 133,27. 29. 36. 143,2. 16. Conrad, König von J. 157,25. 27. 158,4. das heilig land 162,2. 23. 26. 165,38. Herzog Cristofs Zug 261,14. Joab 91,27. Joachim [L] Markgraf zu Brandenburg etc., des hl. röm. Reichs Erzkämmerer 254,37. Johanna von Oesterreich. 178,19. Johanna, Tochter Alb rechts I. zu Straubing, Gemahlin Herzog Albrechts [IV. | von Oesterreich 184,25. 31. Johanns |L], Sohn Hainrichs XIV., des Aeltern, 177,22. Gemahlin : Die Tochter Kaiser Ludwigs des Bayern. Johanns [Pfalzgraf], Sohn des Königs Ruepertus Klein 183,21. 194,40. zu Amberg 195,7. 13. 32. 197,22. 30. Gem.: Katherina, Königstochter von Dänemark. Sohn : Cristoferus. Johanns [III.], Sohn Albrechts I. zu Straubing 184,13. Elect zu Lüttich, erbt Niederbayern 184, 19. 185,9. zu Mastricht belagert 185.15. 23. 37. 180,2. 7. 187,14. 27. 38. 188,3. 11. 16. 18. 20. 24. 36. 189,4. 6. 190,2. 5. vergiftet 190,11. 14. 42. Gem.: Tochter des Herzogs von Lusnitz. 357 — Johanns, Sohn Pfalzgraf Steffans von Zweibrücken, Bischof zu Münster 195,5. Johanns, Sohn Pfalzgraf Ottos I. 197,25. Doiuprobst zu Augsburg 197,27. Johanns [II.], Sohn Steffans II. von Landshut, Herzog zu München 201,2. 7. 16. 22. 25. 204,31. 205, 19. 21. Bündnis mit Albrecht von Oesterreich 207,2. Einnahme von Freising 207,15. 16. Zug gegen Aichach 207,22. 208,7. 267,17. Gem.: Katherina von Görtz. Söhne: Ernst, Wilhalm III. Tochter : Sophia. Johann [IV.], der Wahrhaftige, Sohn Albrechts III. 208,21. 209,2. 217, 7. 221,25. 222,1. 18. 22. Johanns, Sohn von Pfalzgraf Phi- lippus 213,28. 8. Johanns, der Täufer 29,1. S. Johanns, der Evangelist 17,18. 18,2. 7. 114,12. Johannes, Papst 145,12. Johanns, König von Böhmen 177,1. 15. Johanns, Burggraf zu Nürnberg 179,19. Johanns [I.V.], Herzog von Brabant, Lymburg etc. 187,30. Brudersohn Philipps [vielmehr Johanns] von Burgund [Philipp von Burgund war sein Grossvater, Anton von Brabant sein Vater| 187,32. 188, 2. 6. 21. 28. 189,24. 31. 190,7. 22. 191,0. 10. 29. 31. 37. erhält Hennegau 191,38. 192,1. stirbt 193,10. sein Bruder, der Graf von S. Pauls 193,12. Johanns |sans peur], Herzog von Burgund] 183,33. 184,1. 23. 185, 21. Sein Sohn 186,5. Gem. Mar- garetha 187,4. 188,12. Streit mit dem von Orleans 202,32—203,11. Schwester: Margaretha, Gem. Herzog Wilhalras. Gem.: Margaretha, TochterAlbrecht8 I. [nach 184,23 seine Mutter = Andreasööl, 27]. Johanns [der Beständige], Herzog zu Sachsen etc. 254,42. Johanns von Aichpcrg, Herr zu Hals 233,14. Johann [IV.], Graf zu Holstain und Schawemburg 255,1. Jordan, Bürger von .Regensburg 182,34, 183,0. Jörg, Sohn von Pfalzgraf Philippus 213,27. Jörg [der Reiche], Herzog zu Lands- hut, Sohn Ludwigs IX. 213,24. 29. Eheliche Verhältnisse 219,3. Stellung zum schwäb. Bund, Maximilian und Albrecht IV. 219,13. 21. 220,3. 4. 6. 11. 14. 16. 17. 21. 34.36. Testament 220,37. 221,18. Untreue gegen Albrecht IV. 226,10. 13. 227,18. 19. 23. Ungültiger Landkauf 227,39. 230,0. 7. Tod 230,25. 33. Testament 231, 0. 10. 13 25. 232,4. 26. 28. 235, 18. 236,21. 237,29. 34, 39 238,3. 239,6. 13. 19. 243,29. Kölnischer Spruch 240,25—255,25. 268,33. Herzog Cristof beim Hochzeifs- feste 262,24. 37. 264,3. 267,24. Gem.: Hedwig. Zwei Töchter : [Elisabeth] Gem. Herzog ßue- prechts von der Pfalz. [Marga- rethe] Klostorfrau zu AHenHohen- avv. Jörg, Markgraf [der Fromme, in Ansbach], Sohn Fridrichs des Alten 241.31. Jörg von Ahaim, Hofmeister 210,15. Jörg von Eysenhofen, Hofmeister Herzog Albreehts IV. 214,22. 217, 22. 218,15. 264,34. 266,7. Gem.: eine Laimingerin. Jörg von Gundclfingen 204,10. Jörg, Graf von Helfenstain 245,10 266,6. Jörg, Graf zu Pfannberg oder Mont- furt zu Pregnitz 260,15. Josue, der Juden-Biohter 23,19. Juden 16,18. 23,19. 51,6. 7. 9. martern ein Orucifix 145,8. 9. Judit, Schwester des Königs Ver- nandus v. Hisponia, Gem. von Aspertus 57,21. 58,6. Jülich s. unter Giilch. Julius Zesar 10,1. 3. 5. 12. 13 II . 13,10. 12. 16. 19. 21. 24. 15,23. 31,10. Schwestersohn: Octavianus. Jungfrau [von Orleans] 203,15. Jungfrauen, 11 000 zu Köln getötet 19,17. Jupiter 23,8. 10. Gem.: Tochter des Herrschers Atlandy. Sohn: So- matracius. Justinus [IL], oström. Kaiser 39,19. Kam 177,6. Käringer, Anthonv, von Vilshofen 235,3. — 358 Karl [IV.], König von Behaim, Kaiser 176,7. 13. 177,35. 179,26. kauft die Mark Brandenburg 181, 21. Gem.: Tochter Pfalzgraf Ruedolfs II. Karl, Markgraf vou Paden 198,21. 199 31. Kärliiigen 9,17. 10,5. 33,7. 35,12. 76,20. 83,27. 86,4. 87,8. 18. 24. 88,2. 91,21 95,12. 96,2. 106,21. Karmosar, König von Affrica 54, 12. 22. Kärnten 19,3. 20. 20,4. 23. 21,12. 13. 44,13. 15. 125,10. 126,9. 16. 127,16. 246,28. Herzog: Ornolfus, Sohn von Karolomanus. Karolus (Karel) Marcel]us, Herr der Pfalz, König zu Frankreich 44, 14. 46,3. 65,32. 66,1. 3. 67,10. befreit Rom von den Heiden 68, 17. 19. 69,3. besiegt Eundo 69,8. 12. besiegt die Heiden 70,8. 71,1. 12. 16. 72.9. 16. 73,7. 74,1. 5. 75,2. 27. 77,20. Gem.: Symahili- dis von Bayern. Söhne: Pippinus, Karolomannus, Griffo. Karel [d. Grosse], Kaiser 47,13. 50,18. 52,7. 18. 82,21. 26. 83,1. I. 17. 27. 84,14. 18. Geburt 95, 29. Taufe 98,6. 7. 16. 22. 27. 99, 2. 14. 16. 19. 20. 22. gewinnt Galianas Minne durch seine Taten in Spanien 100,8. 10. 21. 101,f>. 9. 10. 23. 25. 36. 102,9. 22. 103,1. 18. 104,1. 2. 3. 4. 10. 14. 21. 25. 26; 29. 31. 105, 3. 6. 25. Er besiegt Desiderius und Thasilo 105, 27. 29. 106,1. 20. Bayern fällt an K. 108,2. 10. 11. 29. 109,12. 29. 110,1. 6. 24. 111,7. 13. kämpft mit den Sachsen 111,18. '2'). 32. 112,8. 11. 13. bekämpft die Sarazenen 112,17. 21. 21. 113,2. 8. 14. 15. Kaiserkrönung 113,22. 2.°). Zug nach Compostela 114,5. 15. Kampf mit Agigolandus I lf>, 7. 9. 14. 36. mit Feracutus 115, 43. 117,1. 6. 9. Krieg mit Mar- silies 117,14. 16. 18. 118,24, zu Aachen begraben 121,10. 155,22. 160,3. Gemahlin: Galiana. Ael- tester Sohn: Ludwig. Karolus, Sohn Ludwigs [des Frommen], beherrscht Osterfranken 124,17. Karel [der Dicke], Enkel Ludwigs [des Frommen], röm. König und König von Frankreich 124,19. 20. 27. 126,3. 12. 14. 127,5. 8. ungerechte Beschuldigung seiner Gemahlin 127,20. stirbt ohne Erben 127,37. 38. 128,1. 2. 5. Karolus, Graf zu Flandern 159,17. Karolomannus, Sohn Karl Martells 74,11. 76,1. 2. 8. 18. 22. kämpft mit den Sachsen am Wasser Hy- bery 79,6. 10. 14. 80,1. 105,10. Karoloi.anus (Karelmanus), Enkel Ludwigs [des Frommen], Herzog von Bayern und Swaben 124,20. 22. 24. soll röm. Kaiser geworden sein 124,37. 125,3. zu Oeting begraben 125,16. 129,16. Söhne: Ludwig, Cendebaldus, Ornolfus. Kathalonia 112,15. 18. Katherina von Nassau, Gem. Ottos, des Grafen zu Scheiern 141,33. Katherina, Tochter des Königs von Dänemark, Gem. Pfalzgraf Johanns 195,10. stiftet das Kloster S. Brigita auf dem Gnadenberg 197,19. Katherina, Gem. Herzog Ludwigs VII. 202,26. Katherina von Görtz, Gem. Herzog Johanns von Bavern-Müriehen 205,23. Kaufring 227,7. Kef'ring, Schloss des Jcronvmus Stauffer 226,22. Kefering zerstört 226,29. Kelhaim 166,11. 177,7. Kerlingen s. unter Kärlingen. Kettner, Lienhart, Ratsherr in Landshut 209,26. Kyburg 216,33. Kiemsce, Kloster 48,9. Kvembse, Propst aus dem K. 233,3. 'Bischof Cristoff 245,46 Kirchberg, Grafschaft Herzog Jörgs 219,21. kommt an Oesterreich 267,33. Kitzpüchcl im Gebirge kommt- an Oesterreich 267,30. Klaremont, Konzil 142,6. Klef [Cleve] 202,16. 206,15. Klcf, Herzog von K. 183,23. Gem. Agnes. Klem s. unter lluepertus. Kling, Schloss 253,11. Klosner, Hanns 221,12. Closner 231,31. Plans von Closen zu Arn- starfl* 233,21. 244,31. Kneblin, eine, Gem. Mafcheus Prätzels 265,24. Knöring, Purghart von K., Hauptmann 218,4. 265,15. Gem.: eine von Eysenhofen. — 359 Kochlarn von Geylswindis gestiftet 79 9 i *.,£.. Kolon, Cöln 11000 Jungfrauen getötet 19,18. 24,15. 31,8. Münster ad S. Mariam 65,8. Bischof Praun 151,35. 171,12. Domherr Albrecht 197,27. Bisehof Rue- precht 198,1. 3. Tag zu Köln 246, 9. 18. Kölnischer Spruch 2:16,25. 249,25. Erzbischof Herman 254, 32. 255,22. 28. 256,10. Kosmir [Kasimir, Erbprinz in Kulmbach, nachmals Schwiegersohn Albrechts IV.], .Sohn Endlich des Alten, des Markgrafen von Brandenburg 241,31. Kütztinger Herrschaft 257,24. Kremsmünster 48,12. 49,33. 50,4. 5. Kriechen 53,16. 127,18. Königin von K. 135,30. Kriechenland von den Türken bedrängt 142,9. II. Kreuzzug, Rückkehr 162, 29. 30. Kuefstain durch Maximilian I. eingenommen 242,21.243,11. kommt an Oesterreich 267,29. Kuenrad, Sohn Egkharts von Schevren (eines Sohnes von Frau Hazi'ga) 141,31. Kuenradt, Herzog von Schwaben 56,3. hat den Vorkampf im Saria- zenenkrieg 56,17. 22. 57,2. S. Künigund, Tochter Seyfrids, < rem. KaiserHainrichs des Heiligen 135,23. 152,32. 36. Künigund, Herzogin von Oesterreich, Tochter Kaiser Friderichs III., Gem. Herzog Albrechts IV. von Bayern 217,17. Verheiratung 228, 5. 230,22. Ihr Hofmeister Hans Peffenhausen 259,21. Glückliches Eheleben 260,31. Witwenstand in der Püttrich Regelhaus 261,8. Oharakterzeiehnung 260,31—261, 35. Hochzeit zu Innsbruck 264, 28. Ihr Hofmeister Wilhalm von Mäxlrain 217,23. 264,36. Küningsprunn, Abt von K. 232,42. Kuno, Bruder von Herzog Hain- rich Hetzel [ein Irrtum], nach Pomonia vertrieben 156,18. Kurfürsten gesetzt von Otto III. 130,30. 152,9. Kumibal [Cornwales], Fürst von, 92,25. Gem. : Marehona. Sohn: Rueland. Iräber 268,23. Herren von L. 180,3. Ladenburg 199,15. Ladislaus, König von Böhmen 184, 28. Laiminger 232,5. Sigmund von Layming zu Varchteneck 233,17. 244,30. Laiminger, Cristof, Pfleger zu Rattenberg, kapituliert 243, 9. 13. 244,30. Laimingerin, eine, Gem. Jörg von Eysenhofens 264, 35. Lamadon 23,20. 21. Sohn : Priamus. Lamparten (Lombardei) 26,7. 32 27,2. 7. 20. 28,19. 39,20. 42 1. 47,10. 52,3. 86,14. 105,21. 27. 174,19. König: Desiderius. S. Lamprecht, Bischof v. Lüttich 65,14. 16. Landaw erbaut 165,31.177,6. Lancia- huter Erbfolgekrieg 238,15. Landebertus, Sohn des Herzogs Theodobertus v. Bayern 43,1. 8. 16. unterstützt Pipin bei den Kämpfen in Kärnthen 44,16. Landshuet erbaut 165,26. 166,26. Bürger 170,3. Residenz Hainrichs XIV. 176,29. 177,2. 22. Steffan 180,4.181,30. HainrichlH, der Reiche 197,24. Friderieh 206,29. 209,10. Auflehnung gegen Herzog Hainrich XVI. 209,13. 25. 32. 210.1. 213,21. Ludwig IX. 222,27. Löwenbund 226,15. Einnahme durch Herzog Rueprecht 231,35. 232,8. Einbusse 232,16. Landschaft 232,25. Scharsaher 284,16. Leyttgcb 234,17. Vertrag mit Rueprecht 236,2. 23. Erbfolgekrieg 237,6. Regent: Sigmund von Fraunberg 238,31. 239,5. 17. 18. Die Pfälzischen nehmen Geld 244,20. Landschaft zu L. 244,38. Die Wertsachen im Schloss werden Friderieh von der Pfalz zugesprochen 251,23. Landschaft 258,17. Cristofs Turnierleistung bei Jörgs des Reichen Hochzeit 262,26. Landsperg, Teilung zu L. 179,7. an Herzog Johanns 201,17. an Cristoff 223,40. 227,6. 8. 14. 15. Besetzung durch Albrecht IV. 227,14. 15. Landtfrid 72,1. Langen Dock = Aquitania 57,14. 98,8. Lanng, Matthias, Administrator dos Stifts Garckh, Dompropst zu Augsburg 255,7. Laubing [Lauingen] 234,20. 268, 19. S. auch Laugingen. 360 Lauff, Schloss J 81,23. kommt an Nürnberg 268,38. Laugingen fLauingen], Schloss und Stadt 252,28. S. auch Laubing. Laureacum an der Enns 51,30. Laurente 153,30. Laurentius 21,2. Lawrisbaim, Kloster 108,12. Lebler[Löwlcr]-bund 220,7. 8. 21. Lebenpundt 229,23. Lech 227,6. Lechrain 227,11. Lechfelcl 11,5. 227,1. Lchy, Ungernfürst 146,12. Leyttgeb, CristofF, von Landshut 234,17. Lengfeld, Schloss und Markt 241,6. Lenngenfeld 252,29. 268,28. Leo III. [nach Ebran der IV.] Papst, von den Römern geblendet 52,9. 10. 13. Leo IV., Papst, Sohn Pipins und der falschen Berchta 93,1. 98,19. 113,14. Leo [statt Clemens III.] Gegenpapst Gregors VII. 154,7. Leo III., oström. Kaiser 74,15. 21. Sohn : Constantinus ( V.]. Leonnhart von Frawnbcrg, Herr zum Hag 255,5. Leuchtenberg, Landgraf vom L. 232,2. Lewenstain (Leoenstain), Graf Ludwig vom L. 240,39. 245,2. Lewpolt, Herzog von Bayern, soll der Vater Ornolds und Wernhers gewesen sein nach Otto v. Frei- sing 129,26. 28. 140,11. von den Ungern erschlagen 140,14. Sohn : der wüest Ornolt. Lewpold |'HI.|, Herzog von Oester- reich 157,6. Gem.: Agnes. Söhne: Lympoldus. Hainrich [Jasomir- gott]. Lewpolt, Herzog von Oesterreich, Kreuzzug 165,33. Lewpold, Herzog von Oestereich, Bruder König Friderichs 171, 20. 22. 29. 172,10. 30. 34. Untreue 173,13. 174,6. 175,32. Lybia 196,28. Liechtenberg, Schloss, Herzog Wolfgang gehörig 224,1. 227,10. Liechtenstain, Herr Pauls von L. 245,22. Maximilians Marschalch 255,11. S. Lienhardt 39,17. Ligsaltzin, eine 266,37. Lymburg 188,21. 193,11. 194,31. ' 246,29. CristofF Herr zu L. 255,5. Lympold, der letzte Graf vom Hals 181,34. Lympoldus [IV.], Sohn Herzog Lewpolds [III.] von Oesterreich 157,7. 159,16. Herzog von Bayern 161,24. Linden, Schloss 225,13. Lypp, ein Herr von der Lypp aus Böhmen 245,3. Littaw, Fürst aus der L. turniert zu Landshut 262,27. 29. 30. :;.;. Lyzabar 146,5. Loheragrim 146,3. Loys s. unter Ludwig [Karl VI.]. Lorenntz, Bischof zu Wirtzburg 251,40. Lotharius, Sohn Otilo* I. 35,2. 36,4. begraben zu Metz 54,9. 10. Lotharius, Sohn Theodos IV., Herzog in Bayern 39,11. errichtet das Bistum Kegensburg 40,3. 8. 16. 17. 41,10. 23. 45,4. Erste Gem.: Frau Marina aus Gross Pritonia. Söhne : Hartman,Otilo IT., ThasyloIV. und ein ungenannter. Töchter: Hildgart, Marina. Zweite Gem. : Königstochter von (iigern. Sohn: Otilo III. Lotharius, Sohn v. Ornolfus dem Grossen, Herzog auf dem Norikau 56,8. 12. 18. 58,18. 21. 25. 64, 34.65,4.5. Sohn: Hartwig.Tochtcr : Garmissa. Lotharius, Sohn Ludwigs [des Frommen], Kaiser 124,16. Lotharius [von Sachsen |, Kaiser 154,20. 159,16. 18. 25. 31. 161, 14. 21. 31. Lotterickh s. unter Lutringen. Lübegg 255,17. Lucius [KönigJ aus Britany 19,15. Lucius, König zu Frankreich 33,3. 35,3. 9. 14. Lucius, Papst 21,16. Ludmilla, Tochter des König von Behaim. Erster Gemahl: Albrecht, Graf von Pogen. Zweiter Gem.: Herzog Ludwig [L, der Kel- heimer] 164,12. 14. Stifterin des Klosters Säligental 164,18. Verlobung mit Ludwig 164,22. Ludwig [der Fromme], ältester Sohn Karls des Gr., Kaiser 124, 13.16. Söhne: Lotharius,Pipinus, Karolus, Ludwig. Ludwig, Sohn Ludwigs [des FrommenJ, beherrscht Bayern und — 861 Swaben 124,18. 19. Söhne: Karel, Ludwig, Karlmanus. Ludwig, Enkel Ludwigs [des Frommen], König in Aquitania und Osterfranken 124,20. 21. nimmt Ludwig dem Sohne Karlmanns, seines Bruders, Bayern und wird im Kampfe gegen Herzog Sigefridus von Luftringen erschlagen 125,18. 126,2. Ludwig, Sohn von Karolomanus, Herzog in Bayern 125,4. 9. verliert Bayern an seinen Oheim Ludwig von Aquitania 125,19. bekommt es wieder 126,4. 5. stirbt 127,14. Ludwig, Sohn von Ornolfus 127, 18. König von Frankreich 128,7. 20. 129,21. 131,8. röm. König 131,9. Ludwig [L, der Kelheimer], Sohn Herzog Ottos I. von Ober- und Niederbayern und seiner zweiten Gem., einer Pfalzgräfin 164,10. Geschichte seiner Werbung 164, 22. 165,2. baut Landshut 165,26. Abach 165,29. Kreuzzug 165,33. 166,1. erstochen 166,11. Gem. Ludmilla. Sühne: Ludwig. Otto IL Ludwig, Sohn Herzog Ludwigs L, des Kelheimers 164,13. Ludwig [III.], Sohn Hainrichs XIII. von Niederbayern 167,3. Ludwig |IL], Sohn Herzog Ottos II. von Bayern, beherrscht die Pfalz und Oberbayern 166,9. 21. 167,28. lässt seine erste Gemahlin enthaupten 167,30. 31. 32. 168,14. baut die Burg Fridborg 169,8. Kloster Fürstenfeld 169,12. Tod 169,15. 23. Erste Gem.: Maria, Herzogstochter von Prabant. zweite Gem.: Anna von Polandt. Sohn: Ludwig. Tochter: Agnes. dritte Gem.: Mäcbtild, Tochter Kaiser Ruedolfs. Söhne: Ruedolf L, l'falzgraf. Ludwig IV., röm. Kaiser. Ludwig, Sohn Herzog Ludwigs II. von Oberbayern (aus zweiter Ehe) 169,4, Ludwig [III j, Sohn des Königs Ruepertus Klem 183,21. 194,40. besitzt die Pfalz 197,31. Söhne: Rueprecht. Ludwig IV. Fride- rich 1. Ludwig [IV.], Sohn Pfalzgraf Ludwigs III., regiert die Pfalz 198, 1. 7. stirbt 198,10. 200,19. Gem.: |Margareta] von Savoyeu. Sohn : Philippus. Ludwig V., Sohn von Pfalzgraf Philippus 213,27. Seine Verlobte, Sidonia v. Bayern, stirbt 265,4. Er hält sich im Landshuter Erbfolgekrieg neutral, dient in Frankreich 265,8. Ludwig [I.], Sohn Pfalzgraf Stcffans von Zweibrücken; gen. der schwarze Herzog, Graf zu Veldenz 195,2. [Sohn : Alexander.] Ludwig [IV.], der Bayer, Sohn Herzog Ludwigs IL von Oberbayern (aus dritter Ehe), röm. Kaiser 169,7 Vormund dernieder- bayerischen Herzogskinder 170, 10. 17. 18. 21. 24. 26. siegt bei Gameistorf 170,30. 35. Kaiser 171,8. 12. 15. 18. 22. 27. 34, 36. 172,1, 5. siegt bei Empfing [Schlacht bei Mühldorf] 172,14. 173,12. Zerwürfnis mit dem Papste 173.14. 17. 25. 174,1.26. 176,10. 32. 40. 177,13. 23. 24. Streit mit Pfalzgr. Ruedolf 177,27. 178,5. liegt zu München 179,4. 6. 38. 181.15. 184,7. 200,27. Gem.: aine von Polandt. Söhne: Ludwig V., der ältere. Ludwig VI., der Römer. Otto V. Wilhalm I. Steffan II. Albrecht I. Tochter: Gem. Johanns, des Sohnes Heinrichs XIV. von Landshut. Ludwig [V.], der ältere, Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern, Markgraf zu Brandenburg ' 179,7. 17. 37. 181,19. 200,31. Gem.: [Margareta|, eine Gräfin von Tyrol, genannt die Maultasch. Sohn: Mänhart. Ludwig [VI.], der Römer, Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern 174, 31. 179,9. 181,16. Ludwig [VII.], im Bart, Herzog zu Ingolstadt, Sohn Steflans III. 202,13. in Frankreich 202,20. erhält die Grafschaft zu Mortagne 202,27.203,17. wieder nach Bayern 203,34. Streit mit Hainrich XVI. 204,2. 8. 15. 27. 28. 38. 205,5. 15. 21. 34. 36. Streit mit Johanns von München 207,17. L. nimmt Neustadt 207,20. Streit mit Herzog Hainrich XVI. 211,14, Gem.: Katherina. Sohn : Ludwig VIII., der Bucklige. Ludwig [VIII.], der Bucklige, Sohn Ludwigs VII. zu Ingolstadt 202, 28. 204,35. 41. 205,3. Gem. — 362 Schwester Markgraf Albrechts von Brandenburg Ludwig [IX.], Her Grossmächtige, Sohn Hainrichs XVI., des Keiehen, zu Landshut, streitet mit Markgraf Albrecht v. Brand 3nburg 211,18. mit den Reichsstädten 211,30. 213,17. 22. 219,4. 221,23. sucht zwischen Herzog Sigmund und Albrecht IV. zu vermitteln 222,27. zwischen A. IV. und den Jüngern Brüdern 223,31. Böckler 224.18. 29. 36. unterstützt Albrecht IV. 225,7. vermittelt 225,10. 26. 33. 230,27. 262,37. (}em.: Amaley von Sachsen. Sohn: Herzog Jörg. Tochter: Margareta. Ludwig [X.], Sohn Herzog Albrechts IV. 218,16. Erbfolge259,1. Geburt 266,11. Ludwig, Loys [Karl VI.], König von Frankreich 202,14 15. 29. Gem.: Margret [Elisabeth = Tsabeau] von Bayern-Ingolstadt. Ludwig [statt Lothar], König von Frankreich 151,24. Ludwig, Landgraf von Türingen 155,9. Gem.: S. Elisabeth. Ludwig von Sennen 249,6. 38. Lünnenburg 254,44. Lüpffen, Graf Sigmund zu L. 255,3. Lusnitz, Herzog von L., Bruder Kaiser Sigmunds, Schwiegervater von Herzog Johanns 185,12. Lutringen 45,14. 125,10. 20. 131,13. Agnes v.L. 134,16. früher Lyzabar genannt 146,5. 147,22. 35. von Otto IL siegreich behauptet 151, 25. 183,24. Lotterickh 246,28. Herzöge: Oendobaldus. Sigefridus. (Eberhard.) Geyselprecht. Lüttich 65,15. Johanns, Elect 184.19. 185,10. 11. 185,16. 18. 25. 34. 36. 40. 187,16. 188,37. Lüttichcr 185,17. 24. Lcodi gentes 185,29. Lützelburg 170,37. Lutzenbürg 246, 21). Macedonia 67,12. Mächild, Tochter Graf Berehtolds von Andechs, Acbtissin zu (Jettl- stetteu 154,28. Mächild, Tochter Markgraf Berehtolds von Isterreich, Gem. eines Grafen von Görtz 154,35. Machmet 116,30. 158,14. Machomet 197,6. 15. Machomet, König der Sarazenen in Spaniern 67,4. Machthild, Herzogstochter von Polandt, Gem. Ottos, vorher Königs von Ungern 167,22. 24 . Machthild, Tochter Kaiser Ruedolfs, dritte Gem. Herzog Ludwigs IL von Oberbayern 169,6. MachthiK 1 ., Tochter des Königs Adolf us, Gem. Pfalzgraf Ruedolfs 1. 177,31. Machthildis, Tochter Conrats von Valay, Gem. 1) eines Grafen von Morit, 2) eines Grafen von Greyfen- stain 137,4. 5. stiftet das Kloster A\v (Gries) bei Bozen 137,7. Magnetenperg 150,32. Maydburg [Magdeburg] 151,18. Herzog Ernst, Bischof zu M. 218 32 Mailand'21,27. 27,15. 28,35. 29,9. 139,20. 159,23. die Herzöge Mathias und Galacidus 174,16. Galiatz 202,3. 12. 16. Elvsabeth 208,8. Main 171,16. Maintz 10,7. 31,8. 78,18. 85,3. 8. 134,11. 171,10. 176,7. 8. 199/2. Malherstarf, Abt von M. 233,2. Mamertus [Mauruncius], Herzog v. Prabantz 71,17. Manhaim |Monheim] 268,21. Männsee | Mondsee] kommt an Oesterrcich 267,31. Mänhart, Graf zu Tyrol, Sohn Ludwigs v. Brandenburg 180,1. 2. 7. 8. IL 16. 201,29. Gem.: Schwester Herzog Ruedolfs v. Oesterrcich. Marehona, Tochter Pipins und der falschen Berchta 92,23. Marek(jiiartstein, Schloss 253,11. Marcomedon, Frankenkönig 24,11. Sohn: Varamundus. Marcus Aurelius, röm. Kaiser 18,18. [Margareta] die Maultasch, Gräfin von Tyrol, Gem. Markgraf Ludwigs von Brandenburg 179,40. Margareta, Tochter des Königs Ruepertus Klein, Gem. des Herzogs v. Lüttringen 183,24. Margaretha von Poland, Gem. Albrecht3 I. zu Straubing 184,12. Margaretha, Tochter Albrechts 1., Gem. Herzog Johanns von Burgund [nach 184,23 seine Mutter = Andreas 651,27] 187,3. 26. Margaretha, Schwester Herzog Johanns von Burgund, Gem. — 368 Herzog Wilhalms 187,5. Mutter Jacobas 187,8. 22. 27. 33. 189,16. 34. 192,15. 193,21. Margret [Elisabeth = Isabeau], Tochter Stefl'ans III. zu Ingolstadt, Gem. König Ludwigs [Karls VI.] von Frankreich202,11. Margreta [vielmehr Beatrix], Tochter Herzog Ernsts von Bayern- München, Gem. (des Grafen Herman von Zilij) 208,10. Margreta, Tochter Albrechts III., Gern des Markgrafen von Montaw [Mantua] 208,26. Margarcta, Tochter Ludwigs IX. zu Landshut, Gem. Pfalzgraf Philipps zu Heidelberg 213,25. Märhern s. unter Merhern. Maria, Tochter des Herzogs von Prabant, erste Gem. Ludwigs IL, des Herzogs von Oberbayern und Pfalzgrafen 107,31. 33. enthauptet 168,35. 169,13. Marie, die hl. Jungfrau 4,17. 15,19. 48,3. 50,5. 63,5. 135,11. 138,22. 174,35. 175,1. 8. Marina aus England, Gem. v. Lotharius, Herzog v. Bayern 41, 8. 13. 45,5. Marina, Tochter Herzogs Lotharius v. Bayern 41,20. Marsilia, Königreich 109,25. Marsilies, Sohn des KönigsCalastrus von Hispania 100,8. Marsilies, Heidenkönig in Spanien; sein Krieg mit König Pipin 78,3. mit Karl d. Gr. 117,20. 21. HS, lfi. 37. 119,12. 16. 20. 120,31. 32. 121,28. 122,11.14.22. 123,11. Marteny [Mortagne], Grafschaft 202,27. S. Marthan, Bischof, Reliquien im Kloster Bernried 138,23. 24. Martein von Asch, Katsherr zu Landshut 209,26. Martinas I., Papst 44,5. Martinus V., Papst 187,30. 191,18. S. Marx, Evangelist, in Aquileja 51,22. Massania [Mo.scovia] 197,9. Mässenhausen 222,36. Mastrieh 185,16. Masz, Fluss 185,33. Maszpruck 185,36. Mathias [Matteo Visconti], Herzog zu Mailand 174,15. Sohn: Galacidus. Mathiäseh [Matthias Corvinus] 220, 20. 225,37. 262,41. 263,1. 3. Maximilian, Sohn Kaiser Fride- richs III., König 217,18. im Schwäbischen Bund 219,16.erobert Stuhlweissenburg 220,17. 221,3. vermittelt zwischen Friderich III. und Albrecht IV. 227,24. 33. röm. König; Stellung im Lands- huter Erbfolgekrieg 235,13. 237, 11.25. 239,28. 241,1. Treffen bei Schönberg 241,17. 22. 36. 242,5. Einnahme von Kuefstain etc. 242, 19. 243,9. 16. Abzug nach Innsbruck 244,39. Bevormundung der Söhne Ruprechts 245,32. Schiedsrichter im Landshuter Erbfolgekrieg 245,35. 36. 246,3. Kölnischer Spruch 246,25—255,25. 256,11. 34. 257,19. 35. 258,1. 4, Kaiser 261,5. Seine Schwester Kunigunde 261,14. 264,30. Zug nach Ungarn (Stuelweissenburg) 263,4. Das „Interesse" 267,23. Maximinianus, Bischof 48,22. Mäxlrain, Wilhalm von M. zu Alten- bürg, Hofmeister der Gemahlin Albrechts IV. 217,23. Seine Gemahlin 264,36. Meckelburg 254,45. Herzog: Heinrich V. Media 196,29. Mcdocia 28,35. Medritany 6,11. Meichssen [Meissen |, Markgrafschaft 254,36. 43. Mentzing 223,16. 221,7. 230,19. Meodide 151,30. Meroony (Mero wi nger) 22,21. Meron v 77,14. Merhern 9,18. 11,29. 12,2. 16,12. 18,27. 29. Mit Hilfe der Ungern bekämpfen sie Ornolfus 128,8. 22. von Ornolfus unterworfen 129,3. 7. Herzog ßerchtold 154,33. Ott 155,4, Märhelln 246,35. Merinos, Schloss 253,11. Meron, Herzog von 127,17. Herzogin von Meran 135,22. Mervcdo 189,8. Mesopotamia 196,29. Metten 46,6. 161,35. Metz 54,10. 56,7. 58,15. 17. Grabstätte Lohengrins 140,4, Bischof 198,21. 199,30. Mcuolt, Thaman, von Kain 235,5. S. Michel 215,13. Millenie [Miletuml 196,28. Milo, Vater Rolands 114,17. Miramamula s. unter Alhag. 364 — Miramamula Muca, König der Sarazenen, Eroberer Spaniens 66,21. 67,2. 68,5. Aeltester v. 15 Söhnen: Machomet. Mithradates s. unter Medritany. Mitter Velser Herrschaft 257,23. Modoricus, Bischof, Sohn von Aspertus 58,4. Montaw (Mantuaj, Markgraf von M. 208,27. Montfort(-furt). Burggraf von M. 193,27. Ulrich, Graf von M. zu Tettnang 218,14. 266,7. Haug, Graf von M. zu Pregnitz, gegefangen 245,1. Jörg, Graf von Pfannberg oder M. zu Pregnitz 266,15. Moren 151,5. Morit, Graf von, Gern : Mächthildis von Valay 137,5. Mornerland [Mohrenland ?] 29,26. Moschpurg, Propst von M. 233,10. Mosenie [Moscavia] 196,28. Mospurg, Grafen 166,28. iMospurger, Hans, Ratsherr in Landshut 209,27. Moyses 158,12. Mueraher 224,16. Müldorf 180,26. 33. Mülenhaim 171,38. Münichaw 233,30. Münichawer, Gilg, zu Münichaw 233,30. Miinichen 84,15. 88,7. 134,23. Bekommt die Strasse, die Brücke und den Zoll am Isartor 147,5. 1 18,25. 26. 29. 166,25. Kaiser Ludwig begraben in der Frauenkirche 179,5. Herzog Conrad v. Deck 179,14. Graf Mänhart hält in M. Hof 180,17. 18. gnadenreiches Jahr 183,26. Einnahme der neuen Veste 201,5. 8. Johanns 201,17. 21. Bund mit Friderich 201,28. 205,22. Kampf bei Alling 206.1. 8. 11. Ernst u. Wilhelm in der Frauenkirche in der Gruft Kaiser Ludwigs bestattet 206,35. Bündnis mit Albrecht III. von Oesterreich 207,4. Einnahme von Freising207,16 Zuggegen Aichach 207,23. gegen den Markt Swaben 208.2. Das Frauenkloster zu Anger 208,29. 220,29. Die neue Veste bleibt Sigmund vorbehalten | 223,15. S. verzichtet darauf 224,5. Cristoff in der neuen Veste gefangen 225,23. Zug gegen den Löwenbund 226,28. 227,13. 15. Regensburger Abgeordnete 229,1. Durchzug des königl. u. herzogl. Herres 242,21. Heimkehr Albrechts 244,40.248,19. BartlmeSchrennckh, Abgeordneter beim Kölner Tag 249,38. 250,17. Landschaft 258, 18. B. Schrennck für den Vormundschaftsrat bestimmt 259,23. Herzogiü Kunigunde siedelt aus der neuen Veste in der Püttrieh Kegelhaus beim Bar füesser Kloster über 261,9. 10. Sidonia stirbt in der neuen Vest 265,7. Dr. Joh. Neuenhauser, Dechant zu S. Feter, später Propst und oberster Kanzler 218,20. 259,18. 266,16. Wilhalms Regierung 267,13. Münichhof 147,4. Münster, Stift 112,10. 101,36. Bischof Johanns 195,5. Conrat 254,41. Musel [Mosel] 30,18. 31,5. 33,20. 35,10. Äfagera, Stadt an der Garonnc 1 15, 12. Navmis, Erbherr von Kärlingen 106,22. 107,26. Gubernator von Bayern 108,4 118,3. stösst zuerst auf den Leichnam Kolands 123,1. 155,21. Nänhofen 223,15. 224,7. Namur 246,33. Napels 110,35. Narbonne s. unter Verbona. Naribon 41,30. Nassaw 141,33.192,5. Graf Adolf 111. 254,48. Natternberg 170,5. 179,23. 244,1. Naw, Eroberung des Dorfes 212,2. Necker 199,13. Nereshaim 160,36. Nerva, röm. Kaiser 18,1. Neuenhauser,Doctor Johanns, Dom- dechant zu S. Peter in Eegens- burg, Dechant zu S. Peter in München, dann Probst und oberster Kanzler 218,20. 259,18. 266,16. Neunburg am Inn kommt an Oesterreich 267,30. [Neunburg a. d. Donau s. unter Newmburg]. Neunhaus an der Donau kommt an Oesterreich 267,31. Neunkirchen 234,5. Neuss belagert 198,3. Newmarkt 178,14. Newenmarckt, Kesidenz Pfalzgraf Ottos 197,23. 225,25. Löwenbund 226,16. 365 — Newmburg [Neuburg a. Donau] 180,12. Newnburg 204,39. 238,15. 28. 250,41. 252,27. 268,21. Newnmarckt 240,25. Newnstat [Neustadt a. d. Donau] 207,21. Newstria 76,18. Nicopoly 183,36. Nicostra, Tochter des Königs v. Sizilien, erste Gem. Thasilos V. v. Bayern 46,12. 47,7. Nideraltach 46,5. 48 9. 22. 107,30. Abt 232,39. Niderland [Niederbayern mit Landshut] 201,12. 226,6. 227,13. Nilus 197,15. Ninive 29,23. Ninus, König, Krbauer v. Ninive 29,22. Gem.: Semiramis. Söhne: Ninus, Trebetta. Ninus, Sohn der Semiramis 30,23. 27. 31,4. Norigkaw 8,3. 9,6. 13. 24. .10,22. 11,14. 14,21. Alter Name von Regensburg 15,12. 56,13. 58,19. 59,5. 64,21. 105,20. 130,9. 12. 20. 21. 131,11. 132,30. 135,25. 139, 29. 150,5. 151,32. 155,18. 156,12. 104,6. 178,14. 214,4. 241,5. 250, 19. 268,28. Beherrscher: Norix. Bavarus. Igraminon. Thcodo. Adelgerus. — Lotharius. Hartwig. Albertus. Ockarius Herzog Ornold der Böse. Hainrich IL, röm. Kaiser. Ernestus. Otto von Amertal. Bernbart von Schcyern. Norix, ein Fürst vom Oeschlecht des Hercules, zu Rom 7,14. 26. 30. besiegt Bavarus bei Sultz- pach und beherrscht Norigkaw 8,1. 4. 11. 9,12. 31,15. Normai)dia 112,2. Norweg, die Trollen [Unholde, Hexen] des Fegfeuers zu N. 196,33. Norwegen, die 196,21. Nortmannen 20,2. von Ornolfus geschlagen 126,12. 17. Notthafft, Hainrich 224,14, Notthaft, Jörg, zu Werdenberg 234,1. Pfleger zu Natternberg 243,40. Nüremberg 169,15 Burggraf 173, 11. 176,36. 177,1. 179,19. 183,19. 196,4. Friderich 202,6. 204,26. 33. Landshuter Erbfolgekrieg 240,23. 254,38. 250,13. Gebietszuwachs 268,37. Burggrafen: Johanns. Friderich. Joachim. Nusperg s. unter Alten Nusperg. Nuspergcr 222,37. 224,15. Anhänger Cristoffs 225,4. Obcraltach 46,5. 48,23. Oberland [Oberbayern] 201,14. Obern Münster, gestiftet von Otto dem Grossen von Witteisbach 134,20. Obern Pering 234,11. Observantzer, Albrechts IV Geneigtheit 260,27. Ockarius, Sohn Herzog Hartwigs von Bayern und Burgund 59 7 14. 16. 18. 60,2. erschlägt Gri- maldus, den Sohn Pipins des Gr. 60,9. 61,34. 63,18. Convers zu Tegernsee 64,32. Octavianus, röm. Kaiser 13,15. 23 14,1. 15,20. Stiefsohn: Tiberius. Odiena, Tochter des Königs von England, Gem. Ottos des Gr. 146,22. 148,10. Odorius, König v. Hyspania 66,32. 67,5. 8. Sohn: Alfunsus. Ofen 167,12, 263,6. Olifand, das Hörn, welches Karl d. Gr. von dem Engel für Roland erhält 109,10. 18. 29. 110,24. 122,1. 30. 34. Olifier, Graf von Vianden 121, 25. 34. Oppenhaim 10,6. 31,9. 41,5. 183,15. Origenes 21,9, Orlens [Orleans]; der Herzog von O. 202,33. 203,2. Ornoldus der Böse, Herzog v. Bayern 48,25. Ornolt, der wüest, Sohn Herzog Lewpolts von Bayern [nach B W] 140,13. 17. 19. S. auch unter Ornold, der Böse. Ornold der Böse, Herzog auf dem Norikaw, Sohn von Ornolfus 127,19. 129,23. 130,8. 19. führt die Ungern gegen König Conrat 131.10. 14. 15. wieder Herzog in Bayern 131,27. vom Teufel erwürgt 132,0. 23. 29. 139,29. 33. Ornold der wüetrich 140,6. 22. 156.11. S. auch unter Ornolt der wüest. Gemahlin : Agnes, Königstochter von Ungarn. Tochter : Adelhaidis. Ornold Graf von Dachau, Sohn Egkharts 136,33. 137,1. 139, 11. 12. Sohn: Conrat (und Hainreich nach B W). 366 — Ornold, Sohn des Grafen Conrat von Dachau 139/15. 10. 18. 150,9 (?). Sohn: Conrat, Herzog in Reussen. Ornold (auch Arnold), nach no. 229 Sohn Ottos, des Grafen von Scheyren (Dachaw) 83,3. meldet Hainrich I. den Anzug der Ungern 144,11. tötet viele Ungern 144,15. 145,3. Stellvertreter des Kaisers in Deutschland 145,14. Abstammung 104,3. 4. Söhne: Ott. ßernhart. Ornolt, Sohn Egkharts von Scheyren (eines Sohnes von Frau Haziga) 141,31. Ornold Spieringk 192,20. ()rnolfus der Grosse, Herr der Pfalz, König von Frankreich, dann Bischof zu Metz 55,7. 58,2. 8. 65,2. Söhne: Lotharius, Enchises; nach der Ueberarbeitung B W auch Flodolfus. Ornolfus, unehel. Sohn Karolo- manus, Herzog in Kärnten 125, 5. 7. 10. besiegt die Normannen und Dänen in Frankreich 126, 8. 15. 18. 127,2. 7. bringt Reliquien nach llegensburg 127,10. bekommt Bayern 127,15. 10 röm. Kaiser 128,5. 129,11. stirbt zu Oeting (Läuse) 129,15. Ornolt 129,20. 23. 131,7. Erste Gemahlin: Tochter eines Herzogs von Meron. Sohn : Ludwig. Zweite Gem. : Agnes, Tochter des Kaisers von Kriechen. Söhne: Ornold, VVernher. Ornolfus von Sw r aben 154,14. 10. Gem.: Gisila. Sühne: Ernestus. Hermann us. Osnabrug, Stift; Administrator Bischof Conrat 254,41. Osterfrancken 9,10. 70,20 124,18. 22. Herrscher: Pavarus. Pippinus, Karl Martells Sohn. Karolus, Sohn Ludwigs [des Frommen]. Ludwig, Enkel Ludwigs [des Fr. |. Osterhöfen 46,6. 17,7. 150,11. S. Wolfgangs Kapelle 181,34. Ostermann, Jörg, von Wasserburg 234,22. Osternandie [Oestervandia] Grafschaft 194,27. Oesterreich 9,17 11,11. marck zu O. 36,31. kommt an Bayern 118, 33. 39,9. 40,9. 50,12. 14. Seine Trennung von Ungern 50,15. = das ober Pomonia = Ostrogotten 50,22. 25. 20. von den Ungern durchzogen 144,1 1. Agnes 155,1. 157,7. 159,17. 161,24. 27. 32. 33. erhält das Land von der Ens bis Passau 163,3. Kreuzzug Leupolds 105,33. 167,2. 170,15. Kampf bei Gameistorf 170,23. 24. Friderich, Gegenkönig Ludwigs IV. 171, 14. 20. 21. 28. 172,3. 32. 173, 13. 17£,6. 175,33. 34. 170,34. Johanna 178,20. Ruedolf 180, 20. 22. Streit mit Bavern wegen Tvrols 180,25. 27. 31. Friderich [IV.] 183,22. Albrecht [IV.] 184,25. 31. Albrecht III. 207,3. Künigund 217,17. 264,29. Erzherzog Sigmund 227,32. Maximilian 240, 27. „Interesse" 207,23. (Jubernator: Herzog Gerold v. Schwaben, der erste Fürst von O., nicht Abraham. Herzog Leupold. Lympoldus. Hainrich Jasomir- gott. Leupold. Friderich. Leupold. liuedolf. Friderich. Albrecht III. Albrecht IV. Albrecht V. Kaiser Friderich III. Maximilian. Erzherzog Sigmund. Ostrogotten 15,2. 16,4. 50,22. S. Oswald,König von Engelland54,3. Otilo[L], Sohn von König Garibaldus 29.11. wird Herr der Pfalz 29,12. 32,26. 28. 33,11. 20. 34,14. 17. 23. 25. 35,1. 7. 8. 13. 36,27. 40,13. 14. 54,8. 9. 66,12. Gem. : Adolfina von Frankreich. Söhne: Lotharius, Hugbertus. Bruderskinder seiner Mutter in Prytonv 34,3. Otilo | IX.], Sohn des Bayernherzogs Lotharius, Herzog von Bayern 41,16. 20. kämpft unglücklich in Lamparten 42,2. 8. 45,5. Gem. : Tochter des Grafen Wittold v. Naribon. Sohn : Theodo V. Otilo | III.], Sohn Herzogs Lotharius, Herzog v. Bayern 41,24. Mönch zu Osterhöfen 46,4. 7. 48,10. 06.12. 74,9. 76,6. 107,31. 156,14. Gem.: Die Schwester von Germanus v. Prabant. Sohn: Thasilo V. Tochter: Symahilidis. Gem. Karl Martells. Oeting (vgl Altenöting) 125,17. 129, 15. 16. 177,4. Unsere liebe Frau zu O. 232,15. Aerbinger 235,7. Landshuter Erbfolgekrieg 238,14. U. 1. Frauen almusen 244,20. Oettinger Forst 253,10. Oettlinger 109,26. Oettlstetten, Abtei 154,29. 367 Ott, der gross, Sohn König Hain- richs I. 130,24. röm. Kaiser 130, 25. 26. 27. 30. 146,20. 21. 147,8. fängt Berengarius 147,9. besiegt die Ungern 147,11. 148,1. 15. stirbt 151,17. 23. 36. Gem.: 1) Odiena, Königstochter aus England. 2) Adelhaydis, Witwe Heinrichs [des Löwen]. Sohn : Ott IL Stiefsohn: Ernst, Herzog von Bayern und Braunschweig. Ott IL, röm. Kaiser 130,27. 28. 29. 151,22. 25. 29. 31. Sohn: Ott III. Ott III röm. Kaiser 130,28. setzt Kurfürsten ein 130,30. 151,34. 152,7. 9. Ott, Sohn Wernhers v. Scheyern, Pfalzgraf bei Ehein, baut die Burg Wittolsbach 132,25. 26. Söhne 134,8. 136,26. Gem.: eine Herzogin von Sachsen. Söhne: Otto der Grosse, Conrad, Fridcrich, Otto der jünger. Otto der gross, Sohn Pfalzgraf Ottos von Witteisbach, baut die Burg zu Dachau 134,9. 13. löst sich vom Bann durch den Bau von Obern Münster 134,20. 135, 16. 17. 136,22. Gem.: Agnes, Herzogin von Luttringen. Sohn : Otto. Otto, Sohn Ottos des Grossen von Witteisbach u. Dachau, im Walde ermordet 134,21. 135,1. Otto, der jünger, Sohn Pfalzgraf Ottos von Witteisbach 134,10. erschlägt König Philipp 135,27. 166.7. getötet 135,31. s. auch unter Berchtoldus 136,21. 25. Ott, Graf von Valay, Sohn Conrats von V. 137,3. Hauptmann des franzüs. Heeres gegen Sizilien 137.8. 13. 16. 21 22. 25. 33. 34. 37. 138,9. 16. 18. stiftet das Kloster ßernried 138,27. Gem.: Adelhaidis, Königstochter von Sicilia. Tochter: Adelhaidis. Ott, Graf von Scheyren, Sohn Egkharts 136,33. 34. 139,11. 26. 140,14. 15. 16. Otto von Dachaw aus dem Geschleehte der Scheyrer 164,2. Gem.: Haziga von Aragony. Sühne: Ott, Egkhart, Bernhart (nach no. 194). — Ornold (nach no. 229). Ott, Sohn Egkharts von Scheyren (eines Sohnes von Frau Haziga), Graf zu Schevren 141,31. 32. Gem.: Katherina von Nassaw. Sohn: Eckhart Otto [von Nordheim], Herzog in Bayern 159,1. 7. 12. Ott [L], Sohn Graf Ottos von Scheyren und Frau Hazigas, bringt das Kloster vom Schloss Glana nach Scheyren 141,14. 24. — Nach no. 229: Sohn Ornolds, des Sohnes von Graf Otto von Scheyren (Dachaw) 161,4. Herzog in Obern und Nidern Bayren 164,6. Erste Gem.: Schwester König Beles von Ungern. Sohn: Hainrich. Tochter: Elizabeth, zweite Gem.: eine Pfalzgräfin. Sohn: Ludwig I. Otto [IL, der Erlauchte] 157,26. Sohn Ludwigs L, des Kelheimers 164,13. kommt in den Besitz der Pfalz zu Heidelberg 166,5. 16. 17. 18. 167,28. (scheint mit Otto von Nordheim vermengt zu sein 159,1. 7. 12.) Gem.: Tochter des Pfalzgrafen zu Heidelberg. Söhne: Ludwig IL Hainrich XIII. von Niederbayern. Otto [III.],' Sohn Hainrichs XIII. von Niederbayern 167,3. König von Ungern 167,5. 9. 25. Sorge für seinen Sohn und die Söhne seines Bruders 170,1. 12. 17. Gem.: Machthild, Herzogstochter von Polandt. Sohn: Hainrich [X V. | von Natternberg. Ott [IV.J, Sohn Stephans L von Niederbayern 170,7. 176,29. sein Land 177,4. 12. stirbt 177,20. Ott Hainrich, Pfalzgraf, Sohn ßue- prechts 240,33. 245,33. Köln. Spruch 246,25—255,25. Land- gewinn 268,18. Otto [L, Pfalzgraf], Sohn des Königs Buepertus Klein 183,21. 194,10. zu Neumarkt 197,21. 30. Gem.: [Johanna], Tochter Herzog Hainrichs des Reichen von Landshut. Söhne: Ott IL ßueprecht. Albrecht. Johanns. Ott [IL, Pfalzgraf] zu Neumarkt, Sohn Pfalzgraf Ottos I. 197,25. 28. versucht Herzog Cristoff zu befreien 225,25. 33. Bündnis mit Albrecht IV. 226,13. Untreue 227,17. Otto [V.J, Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern 179,9. Markgraf zu Brandenburg 181,15. verkauft Brandenburg 181,19. 29. — 368 — Otto IV. von Prawnsweigk, röni. König 157 f 15. Otto, Herzog zu Amertal 154,23. 24. 155.17. Herzog auf dem Norigkaw 155.18. Tochter: Sophia. Otto, Sohn Graf ßerchtokls von Andechs, Bischof zu Babenberg 154,26. 34. Ott, Sohn Herzog Berchtolds von Märhern , Pierzog zu Märhern 155,4. Outa, Tochter des Herzogs Theodo- bertus v. Bayern, verschuldet den Tod S. Hainirans 43,1. 2. Oyger von Dänemark kämpft mit Feracutus 116,1. 4. (bekehrt Indien zum Christenglauben 116,3). Padaw 24,5. Paden, Markgraf Karl 198,22. Paderborn s. unter Baiborn. Paypruner Forst 223,17. vgl. 224,6. Päl 84,29. 223,40. Paligan, Heidenkönig, unterstützt Marsilies 123,12. Pallas Euandre 153,29. Panania, Ober-[Pannonia| 11,10. Panonia 13,17. Parfüesser Kloster zu München 261,10. Parill, Sohn Senebors v. Capadocia, beherrscht Frankreich 17,1. 3. 8. Gem.: Argusilla, Tochter Ves- pasians. Sohn: Titurison. Paris 203,21. Parsperger 224,16. gefangen 226,34. Part, Ludwig 26G,S6. Gem.: eine Ligsaltzin. Parthea 196,29. Paschalis [II.], Papst 134,17. Pasing 205,37. Passaw von Anthenor gebaut 24,5. Aufenthalt Thasilos V. 48,19. Erzbistum 48,20. 21. 50,11. 51, 15. 16. 52,6. verliert das Erzbistum an Salzburg 52,15. 77,10. Kloster zum heiligen Kreuz 161, 27. kommt an Oesterreich 163,1. 166,14. der von Hohenlo, Bischof 204,5. 33. 245,21. Pathmos 17,19. Päüberg [Beuerberg], Propst von P. 233,4. Paulina v. Lutringen 45,14. Paulinus, zweiter Bischof v. Regensburg 40,7. S. Pauls, Apostel 47,30. 48,4. 145,18. S. Pauls, der Graf von S. P. wird Herzog von Brabant 193,12. Pauls von Liechtenstain, Marschalk 245,22. 255,10. Paulstarffer, gefangen 226,33. Hans von Pauls torff, Albrechts IV. Vitzthumb in Niederbavem 249, 5. 36. Paumgärtner, Dr. Peter,zum Frauen- stain 233,31. Abgeordnet beim Kölne. Tag 249,6. 37. Pavy [Pavia] 51,28. 178,15. Albrecht IV., Christof und Wolfgang studieren in Pafya 222,21. Peffenhauscn, Hans, zu Reichertz- hausen, Hofmeister der Gemahlin Albrechts IV. 259,21. Peham s. unter Behaim. Pelchingcr, Ratsherr in Landshut 209,25. Pelyzena [Polyxena] 91,28. Perg, Herzog vom P. 154,31. 208,12. Peringer, Veyt, von Ingolstadt 234,18. 249,7. 39. 259,23. Pern [Verona) 20,16. Dietreich von P. 39,14. 51,29. Pernstain 268,24. Persia 20,12. 21,17. 18. 19. wird christlich 53,2. 3. 36. 54,1. Pertrinia, von Karl d. Gr. erobert 114,23. S. Peter in München 218,20. 266,16. in Regensburg (Dom) 259,18. 266,16. S. Peters perg 141,21. Peter, Bischof zu Trost [Trient] 254,46. Peter von Egk zum Naternberg, Ritter 179,22. 31. Petines [Pöttmes] 234,6. Petrudis, eine fränk. Königin, Gem. Theodos 1. 16,9. Petrus, Apostel, 15,24. S. Peter 47,30.48,3 51,20.145,17. Wundertätiges Bild 182,35. 183,1. 3. Pewron s. unter Benediktbeuern. Pfalz = das grosse Haus 29,13. 31,20. 25. 54,7. 56,11. 58,10. 65,3. 67,9. Pfaltz bei Rein 76,19. 77,17. 83,13. 130,9. 132,26.166,24. Hausvertrag v. Pavia 178,13. Ludwig III. 197,31. 198,8. 13. Angriffe im Landshuter Erbfolgekrieg 240,20. 21. 24. 26. Kriegführung der Pfälzischen 244,23. 24. 245,4. 12. 13. Hinderung des Vollzuges des Köln. Spruchs 257,16. Endgültiger Vollzug 257, 20. 27. 32. 38. Herren der Pfalz, Pfalzgrafen: Otilo "I. Hugbertus. Aspertus. Ornolfus — 369 der Grosse. Enchises. Pippinus der Grosse. Karolus Marcellus. Wernher. Ott v. Witteisbach. (Hainrich der hochfertige). Otto II. Ludwig II. Buedolf I. Adolfus. Kuepertus Adolfus. Euepertus Klem. Ludwig III. Ludwig IV. Philippus. Ludwig V. Fridrichll. (Euprecht). Ott Hainrich. Phylips der Kriegerische. Pfannberg, Graf Jörg v. Pf. oder Montfurt 218,19. 266,15. Pfarrkirchen 177,3. Pfättcr, Dorf oberhalb Straubing, geplündert 226,23. Pferiolus, Bischof, Sohn von Aspertus 58,2. Pflueg, Sigmund 255,12. Phalech 23,2. Söhne: Irary u. Eagu. Philetus aus Armenia 7,18. Philippus, Pfalzgraf zu Heidelberg, Kurfürst, Sohn Pfalzgraf Ludwigs IV. 198,9. 200,18. 21. 22. 213,25. 220,25. Bündnis mit Albrecht IV. 226,12. 227,16. 230,5. 31. Unterstützung Herzog Eueprechts 232,3. Eeichsacht 240,13. 245,31. 34. Verluste im Landshuter Erbfolgekrieg 256,14. Friede 257,36. Sein Sohn Ludwig 265,4. Gem.: Margareta. Söhne: Ludwig V., Philipp, Eueprecht, Fridrich IL, Jörg, Hainrich, Johanns. Philipp, Sohn von Pfalzgraf Philippus 213,27. Phylips [der Kriegerische], Sohn Pfalzgraf Eueprechts 240,33. 245,33. Köln. Spruch 246,25— 255,25. Landgewinn 268,18. Philippus, röm. Statthalter in Bayern 20,10; röm. Kaiser 20,14. 15. 28. Söhne: Philippus Gaius, Quirinus. Philippus Gaius, Sohn des röm. Kaisers Philippus 20,14. Philippus, König v. Frankreich 56,6. Philippus von Frankreich, Kreuzzug 133,24. 134,12. Philippus, Sohn KaiserFriderichsL, röm. König 157,14. von Otto dem Jüngern von Witteisbach erschlagen 135,27. 166,8. Philippus [IL, der Kühne], Herzog von Burgund (gemeint ist aber Johann 187,32.) 187,31, Sohn: Johanns [sans peur]. Ein zweiter Sohn [Anton] ist 187,33 gemeint. Tochter: Margaretha, Gem. Herzog Wilhalms IL Quellen und Erörterungen N. F. III. Philipp [III., der Gute], Herzog von Burgund 190,35. erhält Holland 191,40. 193,5. 194,12. 25. Philips [IL], Graf zu Waldegk 255,1. Phirt [Pfirt] 240,33. Phrygia 23,9. Pientzenawer, Hans, zu Hadmas- perg, bei Kuefstain enthauptet 243,4.12. H. Pintzenawer, Pfleger zu Kuefstain, liess die Pfälzischen ein 244,32. Pigmeyen 151,4. Pilatus 15,21. Pinosa, Schwert Karls des Gr. 102,16. Pippinus der Grosse, Sohn von Enchises, Herr der Pfalz 60,3. 4, 10. 14. 16. 61,1. 65,7. 12. 18. 67.8. 13. 68,16. 73,6. 23. 74,2. Gem.: Pleckdrudis. Nebenfrau : Alphaidis. Söhne: Dyogines, Grimaldus. Von der Alphaidis: Karolus Marcellus. Pippinus, Sohn Karl Martells, Frankenkönig 36,21. 44,15. 18. 74,11. 76,1. 2. 9. 19. 24. 77,7. 22. 27. 78,1. 4. Krieg mit Marsilies 78,5. 10. mit Ahdemoleth 79,1. mit den Sachsen 80,5. 6. 11. 14. 16. 18. mit den Ungern = Hunnen 80,21. 24. 81,3.10. 23. 34. 82,6. 11. 83,20.23.24.84,6.24. 85,9. 21.87,7. 10.92,19. 97,25. 98,2.13. 99,3. 101, 16.104,25.105,10.13.111,22. Erste (lein.: Die falsche Berchta, Tochter des Hofmeisters. Sühne: Eapot, Wineman, Leo IV. Tochter: Mar- chona. 2. Gem.: Berchta, Tochter des Königs von Kärlingen. Sohn : Karl d. Grosse. Pipinus, Sohn Ludwigs [des Frommen] König in Aquitania 124,17. Pyrennisch gepirg 79,1. Pisa 171,4. Plantschandies 118,20. Pleckdrudis, Gem. Pippins des Gr. 05.9. 22. Plienigen, Dietrich von P., Eitter und Doctor 256,25. Pluemental 233,15. 249,4. 34. Pöckler, Adelsverbindung i n Niederbayern und vor dem böhmischen Wald 224,17. 21. 22. 23. Podemsee 145,10. Poden [Le Puy] in Frankreich 78, 22. Bodia, Liebfrauenkirche 109,2. Podman, Hans 221,13. 231,32. Pfleger zu Burghausen 232,11. 24 370 — übergibt den Turm den Pfälzischen 239,3. Pogen, Grafen von P. 48,23. Albertus 164,11. 14. 24. Die Grafschaft kommt an Bayern 164,12. 177,7. Unsere liebe frau zu P. 241,14. Pogenperg 241,14. Poland 41,19. 109,24. 167,18. Herzog von P. 167,20. Anna 169,3. Eine von P. 174,30. Margaretha 184,13. König von P., Schwiegervater Jörgs des Reichen von Landshut 262,26. 28. Poland, Herzog v., 39,13. Gem.: Tochter Theodos IV. Polyxena s. unter Pelyzena. Polling, Kloster 154,1. Pomern 254,37. Pomonia [Pannonia] = Ungern 50, 17. Das ober P. = Oesterreich, Ostrogottcn 50,21. 156.20. Pompeius 5,23.27. 6,11. 15. 10,27. 28. ^ Pompilion [Pampelune] Eroberung 114,18. 115,13. Popp, Sohn Markgraf Berchtolds von Isterreich, Bischof zu Baben- berg 154,33. Port Zesare 10,2. Portel oder Portes 73,1. Portenaw 246,35. Portugal 230,24. Pösing, Graf von P. 245,9. Poxawer 224,15. Prabant |Brabant] 45,24. 145,22. Maria von P. 167,30. 169,13. 24. Herzog 185,4. Johanns 187,30. 32. 188,2. 6. 21. 28. 189,14. 24. 31. 190,2. 7. 19. 22. 191,7. 10. 12. 37. 39. 192,8. 193,11. 12. 194,31. 246,28. Herzöge: Johanns. Der Graf von Sant Pauls. Prabantz [Provence] 33,6. 71,16.19. 76,19. Herzog: Mamertus. (Graf Waltherus v. Blyans). Prag 184,29. 207,9. Prätzel, Matheus, Eentmeister 218, 9. 265,24. Gem.: eine Kneblin. Praun, Bischof von Köln, nach der ersten Fassung: Ottos I. Bruder, also König Heinrichs I. Sohn 151,35. [Quelle: Sachs. Weltchronik] ; nach der zweiten (BW): Sohn Herzog Heinrichs von Sachsen und der Adelhaidis 130,15. [Quelle: Chron. Schirense]. Praunaw 235,1. 245,10. Praunsweigk 3,8.146,23. 148,18. 19. 150,7. 27. 157,15. 208,21. 217,15. 222,3. Erich 241,30. 42. 242,20. 254,44. Heinrich d. Aeitere und H. d. Jüngere 254,43. Anna 264, 21. 26. Herzöge: Erich. Heinrich d. Aelt. Heinrich d. Jung. Pregnitz 245,1. 266,16. Preysinger 232,5. CristofF von Prey- sing im Gew 233,29. Prey .singerin, Hofmeisterin der Gemahlin Albrechts IV. 217,24. 218,1. 8. von Geburt eine Tann- bergerin 265,2. 16. 22. Presslaw 167,19. Prewssen 167,18. Priamus 23,21. 23. 24. Schwester: Esyona. Priamus, der mynder 23,23. 24,1. König in deutschen Landen 24,9. Sohn: Priamus. Priamus, Sohn des vorigen, Frankenkönig 24,10. Sohn: Marcomedon. Pringerus [Berengarius] 147,10. Pringerus, Graf von Sultzpach 162, 8. stiftet die Klöster Castell und Berchtoldsgaden 162,12. Tochter : Gerdrudis. Prothasy 28,32. Prugk s. unter Brück. Prüscha [Breusch, Fluss bei Strass- burg] 171,30. Prüxel [Brüssel] 188,29. Puechhausen 233,19. Punchperg, Wolf von P., zu Wintzer 233,27. Punt, Pündisch s. unter Swäbischer Bund. Puparten 10,7. 31,9. Purckhagl [nach den Epherides, Oefele, Rer. Boic. Scr. II, 489 b zu Gundolfing gehörig] 268,22. Purckhart von Knöring (Knoring), Hauptmann 218,4. Gemahlin 265, 15. Purgaw, Markgrafschaft 220,12. 246,34. Purgegk 141,22. Pusch, Achatz, zu Viltzhaim 234,10. Püttrich, der P. Seel- oder Regel - haus zu München 261,9. 4^uirinus, Sohn des röm. Kaisers Philippus 20,15. S. Quirinus 64,28. Quadrata 8,12. Kab 50,17. Ragu 23,2. Raymundus (ersterKreuzzug) 134,3. Rain 235,5. 238,15. — 371 — Raitenhaslach, Abt von E. 232,40. Raitenpuech, Kloster 154,1. Rannfels 268,25. Rapot, Sohn Pipins und der falschen Berchta 92,22. 98,20. 25. Ratisbona 8,14. Ränoridel, der, kommt an Österreich 207,31. Ratteuberg 235,2. Schloss und Stadt, vom Ffleger C. Laiminger übergeben 243,8. kommt an Oester- reich 267,29. Rauchenlechsperg 224,1. Ravcnspurg 145,10. Reckl, Dietrich, Bürger von Landshut 210,2. 6. Regenspurg 8,7. 15. 9,21. 15,11. 31, 13. Bistum 40,4. 41,17. 43,3. 0. 20. 77,11. 82,21. 23. 26. 27. bekommt die Reliquien von S. Dyonisius 127,12. Kaiser Ornol- Fus im Kloster S. Haimran begraben 129,17. 132,8. 134,20. Zwei Brüder des Ungernkönigs gefangen 147,19. Hainrich der Stolze liefert die Beichskleinodien aus 161,15. 20. 166,15. Niederbayrische Teilung 179,18. Streit mit Pfalzgraf Rueprecht 182,26. 27. 196,5. Bischof Rueprecht 197, 26. Tag zu Rengspurg wegen der Böckler 224,21. 23. 226,28. R. von Friderich III. beansprucht 227.2. 228,18. 29. 229,9. 17. 230, 3. Sigmund von Rorbach, Hauptmann zu R. 233,19. 249,5. 35. Schloss Schönnperg bei R. 241, 20. 242,6. Dr. Joh. Neunhauser, Domdechant zu S. Peter 218,20. 259 19. 266,17. tjuden 267,33. Die Wintfeng 228,26. Regenstauff 268,29. Regnopolis 8,13. Beichenpach, Friderich von R., erster Abt im Kloster Etal 175,25. Reichenveld, Schloss 181,23. Reichertzhausen 259,21. Reichertzhoven, Schloss 252,27. 268,22. Rein 33,7. 16. 41,5. 76,19. 106,5. 130,9. 132,26.143,30. 147,36. 171, 27. 176,11. 177,28. 178,20. 184,8. 198.3. 199,12. 214,6. 243,5. Rein- straim 35,11. 66,14. Reinstram 240,19. Reincgk, Grat' Beinhart zu R. 255,2. Reinhart, Graf zu Reinegk 255,2. Rcinischer Bund 182,3. 21. Reismül 84,10. 14. Reyssen 18,7. Renis [Rheims] 114,4. Rcpolmont, Schloss in Flandern 194,20. Rewssen 109,24. 139,19. 167,18. Herzog : Conrat (von Dachau). Richande, Tochter Firmunteis von Spanien, Gemahlin Titure's 17,11. Ried 180,28. Rieder, Sigmund, von Burghaus (in 234,21. Riettenburg, Burggrafschaft, Herzog Albrecht IV. gehörend 228, 30. 259,3. Rinaldus, ein Fürst in Schwaben 13.26. 14,20. Rynaldus, Graf, Herzog in Sieilia 160,11. Rindsmaul, Edelmann 172,25. 27. Ritterswcrd s. unter Werd. Rodis [Rhodus] -!30,15. 262,14. Roland s. unter Ruelaud. Rom 5,23. 6,5. 9. 7,14. 10,10. 20. 25. 26. 28. 11,13. 13,22. 14,18. 15,15. 16,16. 20,13. 24,19. 28,23. 52,9. 10. 54,14. 17. 63,21. 68,18. 74,3. 76,31. 77,1. 8. 78,21. 93,2. 97.27. 98,20. 105,23. 113,17. 21. 134,16. 145,13. 151,26. 28. 153, 21. 22. 162,33. 174,2. 19. 20. 29. 31.32.175,21.29. 191,18. Herzog Albrecht IV. und Cristof in R. 262,22. Römische Machthaber, Kaiser u. Könige: Pompeius. Julius. Zesar. Octa- vianus. Tyberius. Gayus [Cali- gula]. Vcspaeianus. Tytus. Do- mitianus. Nerva. Trayanus. Adrianus. Anthonius Vulginus Pius. Marcus Aurelius mit Anthonius und Severus. Comodus. Gordianus. Philippus [Arabs]. Decius. Gallus Estilus. Valerianus. Galerius. Claudius. Valcntinianus. Weströmisch: Honorius. O strömisch: Theodosius [IL]. Justinus [IL]. Eraclius. Con- stantinus IV. Leo III. Constan- tinus [V.]. Römische Kaiser u. Könige deutscher Nation: Karl d. Gr., Ludwig [der Fromme], Lotharius, Karl, Karo- lomanus (?), Ornolfus, Ludwig, Conrat v. Hessen, Heinrich L, Ott der gross, Ott IL, Ott III., Hainrich IL der Heilige, Conrat [IL], Hainrich ELL, Hainrich IV., Hainrich V., Lotharius, (Hainrich 155,5) Conrad [III.], 24* 372 — Hainrich, Friderich I., Heinrich VI., Philippus, Otto von Braunschweig, Friderich EL, Hainrich, Conrad [IV.], Ruedolf, Hainrich von Lützelburg, Ludwig der Bayer, Friderich von Oester- reich, Karl von Behaini, Wen- tzeslaus von Behaim, Pfalzgraf Ruepertus Klem, Sigmund, Albrecht, Friderich III., Maximilian. Römer 5,24. 25. 27. 28. 6,2. 9. 14. 20. 7,27. 1G,2. 15. 16. 25. 27. 13,11. 13. 14. 18. 28. 33. 14,8. 9, 15 20. 15,8. 13. 14. 17. 18,17. 23. 20,10. 17. 22,4. 13. 15. 25,6. 25. 31,28. 39,21. 29. 44,10. 52,4. 9. 54,13. 24. 63,12. 15. 23. 26. 27. 64,14. 15. 68,15. 113,16. 145, 12. 174,4. 21. 24. 197,5. Römisch reich 124,8. wird ein Wahlreich 130,31. Markgraf des hl. R. R. 246,34. Romeratus 197,16. Rorbach, Sigmund von R. zu Puech- hausen, kgl. Hauptmann zu Regensburg 233,19. 249,5. 35. Rosen berg, Schloss 181,24. Rosenberger, Jörg, ein Franke 231,37. Rosenhaim 235,4. Rösslaw [Retensal] 163,2. Rotenhaslach 205,12. Roterdam 188,11. Rott, Abt von R. 232,41. Rottwald 47,24. Ruedolf I., Sohn (dritter Ehe) Ludwigs II. von Oberbavern 169,7. Pfalzgraf 169,22. 171,12. 21. 175,33. 177,26. 29. 178,5. (lern.: Machtild, Tochter König Adolfs Söhne: Ruedolfus II., Adolf us, Ruepertus der Rote. Ruedolfus fll.J, Sohn Pfalzgraf Ruedolfs I. 177,32. 34. 181,10. Tochter: Gem. König Karls (IV.J von Böhmen. Ruedolf, Kaiser 169,6. Tochter: Mächthild. Ruedolf, König von Burgund 145,7. Ruedolf, Herzog v. Oesterreich I SO, 19. 29. 30. Rueland, Sohn des Fürsten v. Kurnibal und der Marchona 92, 26. 109,18. 21. kämpft in Apulicn 110,2. 8. 11. 18. 20. 23. 111,1. 8. 12. 16. Sohn Milos 114,17. besiegt Feracutus 116,8. 14. 15. 17. 19. 23. 24. 28. 29. 32. mit der spanischen Mark belehnt 117,27. 32. 37. 39. 118,28. 32. 34. 35. 119,4. 35. 120,9. )2. 17. 20. 22. 27. 28. 33. 37. 121,21. 34. 122,3. 16. 19. 23. 27. 30. Sein Tod 122,40. 123,3. 27. S. Rueprecht predigt in Bayern u. gründet das Bistum Salzburg 42,14. seine Legende 42,22. Ruepertus Adolfus, Sohn von Pfalzgraf Adolfus 177,36. 178,1. 181,2. 11. 182,1. Gem.: Königstochter von Sicilia. Sohn: Ruepertus, genannt Klem. Ruepertus, genannt Klem zu Heidelberg, Sohn von Pfalzgraf Ruepertus Adolfus, röm. König 178,2. 181,25. 27. 182,10. 12. 183,13. 25. 194,38. 195,8. 197,22. 29. Gem. : Elisabeth, Tochter des Burggrafen v. Nürnberg. Söhne : Rueprecht. Friderich. Ludwig III. Johanns. Steffan. Ottol. Töchter: Agnes. Margareta. Die ungenannte Gem. Friderichs v. Oesterreich. Rueprecht, Sohn des Königs Ruepertus Klem 183,20. Pipan genannt 183,35. 184,3. Rueprecht, Sohn Pfalzgraf Ludwigs III., Bischof zu Köln 197, 32. 198,1. Rueprecht, Sohn von Pfalzgraf Philippus 213,27. Vermahlung 220,25. von Herzog Jörg zum Erben eingesetzt 221,2. 230,31. 33. 231,8- 23. kommt nach Bayern 231,27. 32. nach Landshut 231, 36. 232,18. Stellung zur Landschaft 232,30. 33. 235,17. 27. 29. 236,3. 237,3. Vermittlungsversuch König Maximilians 237,13. 16. 19. 27. 238,11. R. bringt fremdes Kriegsvolk 238,23. 239,5. 23. Reichsacht 239,28. 30. 240,7. stirbt 240,30. 243,38. 245,32. 246,13. Köln. Spruch 246,25 —255,25. 268,17. 18. Gem.: [Elisabeth], Tochter Herzog Jörgs. Söhne: [Rueprecht.] Ott Hainrich. Phylips. R ueprecht, Sohn Pfalzgraf Steffans von Zweibrücken, Bischof zu Strassburg 195,4. Rueprecht, Sohn Pfalzgraf Ottos I. 197,25. Bischof zu Regensburg 197,26. Ruepertus (Rueprecht), der Rote, Sohn Pfalzgraf Ruedolfs I. 177, 33. 34. 179,18. Rügen 254,39. — 373 Rugerus von Sicilia ].(iO,ll. 13. 22. 21. 29. Runzifal, Berg 119,22. Kussia 197,10. Sabandia [Sabaudia] 191,23. Sabilor, Sohn Senebors von Capa- docia, beherrscht Hvspania u. Galicia 17,2. 4. Sabina, Tochter des Herzogs Bonisla von Behaim, Gem. Theodobcrts v. Bayern 42,31. Sabina, Tochter Herzog Albrechts IV. 218,6. (jem. Herzog Ulrich von Württemberg 205,19. Sachsen 16,9. 19,10. 39,12. Herzoge v. S. 41,1. 3. 79,11. 80,3. 8. 13. 22. 84,21. 109,25. 111,17. 20. 25. 28. Sachsen nach der Normandie, Franzosen nach Sachsen verpflanzt 112,2. 5. 8.10. 13. Ungarnkrieg 128,19. 130,13. 20. 24. 26. 131,21. 26. 132,29. 39. 134,9. 1-13,29. 144,16. 18. Lotharius 159,16.160,6. 8. 161,20. Hainrich der [JJwe verliert S. 163,17. Bernhart 164,5. 171,13. Krieg mit Rupertus Adolfus 181,3. 4. 9. Ernst 208,28. Amaley 213,23. Friedrichs Zug zum hl. Grab 230,13. zu Köln 254,35. zu Augsburg 258,6. 12. 16. 261,6. Herzoge: Götfrid. Witekindt. Hainrich. Hainrich, dessen Sohn. Ott der gross. Lotharius (Kaiser). Hainrich der Löwe. Bornharf von Scheyrcn. Kurfürst Ernst Fridrich. Saehsenkaim 256,26. Säckendarfler 213,7. Salem 23,1. Sohn: Eber. Salica = Gesetz 24,13. Salici = Franken, besonders in der Gegend v. Köln 24,15. Sähgental, Kloster zu Landshut (Säldental) 164,18. 181,17. 213,21. Salins 246,36. Salogastus, König U. Gesetzgeber der Franken 24,12. Salomander 196,22. Saltzpurg, Bistum 42,22. 44,14. 51.16. früher Helfenburg genannt 51.17. 52,12. 77,10. 162,13. 166, 14. 180,21. Erzbischof: Arno. S. Salvator, Propst von S. 233,7. Saphoy 198,9. Sarethe, Kirche 76,33. Sarracenen 11,28. 12,7. 13. 17. 18. 21. 26. 31. 50,14. 57,8. 18. 64,10. 66,21. 68,4. 69,4. 75,5. 100,6. 28. 112,14. 19. 113,9. 114,6. 13. 16. 24. 116,31. I. Kreuzzug 112,21. bedrängen die Römer 145,11. Herrscher: Miramamula Muca, Machomet, Alchimia, Bramandus, Agigolandus, (Marsilies), Paligan. Sateiberg 234,13. Satclpoger 224,15. Saturnus 23,7. Sohn: Jupiter. Saxcn s. unter Sachsen. Schafte! tzhofen 171,30. Schakaturn 263,2. Schampfonia [Scoenhovia| 192,35. Schärding 177,3. Schärffenberg 255,30. Scharlatho, Gem. des Königs von Sicilia 202,25. Scharsaher, Vitzentz, von Landshut 234,10. Schawemburg 255,2. Schbab, Wilbold, von Ingolstadt 234,19. Schbängdarf [Schwandorf] 241,7. 208,30. Schbartzenstainer, Sigmund, zu Engelburg 234,3. Scheyrcn, Schloss und Grafschaft 129,10. 24. 130,10. 22. 132,16. 21. 25. 28. 31- s. auch unter Wittelspach. 131,8. 137,1. 139,2. 6. 11. 18. 23. wird ein Kloster 139,25. 140,18. 22. 26. 27. Das von Haziga gestiftete Kloster kommt von Vischpach nach S. Petersperg, Glana, Scheyren 141,14. 21. 24, 26. 30. 32. 143, 22. 152,38. Herren aus diesem Geschlecht 156,7. 103,32. 104,2. Grafen: Kaiser Ornolfus. Wern- her. Egkhart. Ott Ott. Eckhart, Scbenck, Jörg, bayrischer Ritter, fällt 242,1. Schmidmüln 268,28. Schmihen, Schloss [östlich vom Lech!, kommt an Oesterreich 267,32. Schönenfeld [Frauenkloster | 207,12. Schongew 223,40. Schönnperg, Schloss Albrechts IV. 241,20. Schottcnland bekehrt 41,12. 109,23. Schrennckh, Bartime, zu München 249,6. 38. 259,22. Schtovenstain, Cristoff von S., Coadjutor von Brixen 255,9. Schwabing 225,29. Schwandorf s. unter Schbängdarf. — 374 — Seckaw, Bistum 106,15. Seeland 179,11. 184,9. 186,16.187,7. 190,3. 191,5 kommt an Burgund 194,25. 246,32. Seyboltstorffer, Asm 221,12. 231,31. zu SeyboltstarfT 233,25. eine von SeyboltstorfF, Gem. Wilhalms von Mäxlrain 265,1. Seyfiid [comes Luxemburgensis], Vater der hl. Kunigunde 135,21. Seidental, Säldental 8. unter Säligen- tal. Semiramis, Gem. v. Ninus, Königin von Mornerland 29,25. 30,4. 11. 21. Söhne: Ninus, Trebetta. Sempt, Grafen von, 146,9. 10. »Senebor, König von Capadocia 17,1. Söhne: Parill, Sabilor, Asubor. Sennen 21,3. Sennen, Ludwig von S. 249,6. 38- Serenandus 77,14 statt Varamun- dus; s. dort. Serencein, Zi])rian v. S., Kanzler Maximilians 255,10. Severinus, erster Bischof v. Kegens- burg 40,4. Severus, herrscht neben Marcus Aurelius 18,20. Sewn, Abt von [Seon] 232,43. Sibilla, Tochter Herzog Albrechts IV. 218,1. 265,12. Sicali 160,31. Sicambry (Goten) 16,6. 18,30. 19,5. 66,13. Sicilia, Königreich 46,12. 109,23. 111,5. J7. Krieg mit Frankreich J 37,10. 16. 17. 138,2. 13. 14, Rugerus 160,11. 12. 13. 15. 19. 23. 27. 28. 178,1. 201,2. 202,26, Sidonia, Tochter Herzog Albrechts IV. 217,20. 261,33.Verlobter: Ludwig, Sohn des Kurfürsten Pfalzgraf Philipps 265,3. Sie stirbt 265,7. Sieben SchJäfer 21,1 Sigefridus, Herzog von Lutringen, besiegt König Ludwig von Aqui- tania 125,20. Sigmund, Sohn Albrechts III. 208, 23. 217,8. 221,26. 222,6. 8. 19. 23. mu.ss Albrecht IV. als Mitregent annehmen 222,25. 29. 32. 36. 223,1. 6. verzichtet auf die Kegierung 223,10. Sein Vorbehalt 223,14. Weiterer Verzicht 224,3. Tod 230,18. Charakter und Lebensführung 261,36—262,11. Sigmund, röm. König 183,23. 32. Kaiser 184,28.185,12.202,6. 204,3. 206,18.209,21. Tochter: Elisabeth. Sigmund, Erzherzog von Ocster- reich, Vetter Kaiser Friderichs III. 227,32. Erbvertrag mit Albreeht TV. 227,31. Landverkauf 227,38. verheiratet die Kaiserstochter Küni- gund an Albrecht IV. 228,5. 7. 11. 16. Sigmund, Graf zu LüpfFen 255,:). Sigmund, der Apfentaler 210,16. zu Neunkirchen 234,5. Sigmund von Rorbach zu Puech- hausen, kgl. Hauptmann zu Kegensburg 233,19. 249,1. 35. Symahilidis [Swanahilda], Tochter Otilos III. von Bayern, Gem. Karl Martells 46,2. 74,10. Syrinus, Glaubensbote, in Pavia, Verona, Brixen, Laureacum 51,27. Syria 68,19. Sixtus, Papst 21,2. 16. Sixtus, Bischof zu Freising 218,22. von Geburt ein Tannberger 267,2. Slcsy [Schlesien] 155,16. Snaidpeckh, .Johann, Rechtslehrcr 255,15. Sornatracius23,12. Sohn: Dardanus. Sophia, Tochter Herzog Ottos von Amertal, Gem. Graf Berchtolds von Andechs 151,25. Sophia, Tochter Herzog Johanns von München, Gem. des Königs Wenzeslaus von Böhmen 205,25. Anhängerin von Hus 205,28. Sossanna, Tochter Herzog Albrechts IV. 266,20. Sossanna, Tochter Herzog AJ- brechts IV. 266,31. Spanhaim 195,4. Graf: Fridericb. Spaniolen 100,26. 101,5. 101,18. Speyr 150,14. 16. 153,10. 154,18. 162,6. 35. Judenkirchhof 171,18. 23. 175,34. 176,10. 182,9. Spieringk s. unter Ornold. Spitz, Herrschaft, wird Graf Eytel- fritz von Zoler geschenkt [unterhalb Melk, auf der 1. Donau- seite] 268,36. Stain, Herren von St. 180,4. die Törringer zum St. 221,11. 231,30. 233,24. 256,28. .Staingaden, Kloster 151,1. Stainhaim [Scoenhavia] 191,9. Stainhaufi; Bürger zu Straubing 1S0,35. Starnperg 88,8. 223,16. 221,5. Stauf [Hohenstaufen] 156,21. Staut [Donaustaufj 179,27. 375 Stauffen [nach den Ephemerides, Ocfele, Kor. Boic. Scr. II, 489b zu Gundolfing gehörig] 208,22. Stauffer 224,15. .leronymus, Bruder von Pernhardin (Pernhart) im Lövvenbund 226,20. sein Schloss Kefring 226,22. gefangen 220,33. Bernhardin für den herzoglichen Vormundschaftsrat. bestimmt 259, 20. Stauffer, Pernhart oder Pernhardin, Bruder von Jcronymus, im Lövvenbund 226,20. sein Schloss Ernfels 226,24. Pfleger zu Ingolstadt 238,26. Steffan |L], Sohn Hainrichs XIII. von Niederbayern 167,3. Söhne: Ott IV., Hainrich XIV. Steffan | Pfalzgraf], Sohn des Königs Ruepertus Klein 183,21. 194,40. Herr im Westerreich | Zweibrücken] 195,1. 8. 197,22. 30. Söhne: Ludwig. Friderich. Eue- precht. Johanns. Steffan. Steffan, Sohn Pfalzgraf Steffans von Zweibrücken, Chorherr zu Strassburg 195,6. Steffan [II., mit der Hafte], Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern 179, 10. 22. Herzog zu Landshut 180, 4. 5. 9. regiert Ober- u. Niederbayern 200,29. 201,1. Gem.: Königstochter von Sicilia. Söhne : Steffan III., Friderich. Johanns II. Steffan | HI], Sohn Steffans II. von Landshut, Herzog zu Ingolstadt 180,6. 8. 10. 26. 182,5. 201,2. 9. 19. 2(5. 202,2. S. 16. 17. sein Beiname Kneyssl 202,19. 20. 203,36. 207,9. stirbt 207,11. 267, 17. Erste Gem.: Tochter des Herzogs Galiatz von Mailand. Sohn: Ludwig VII. Tochter: Margret [Elisabeth], zweite Gem.: aine von Klcf [Clevej. Stefan [d. Heilige], König von Ungern 82,13. 10. 130,17. 152,37. 38. Gemahlin: Gisila von Bayern. Steffanus [L], Papst 21,16. Stefanus [IL], Papst 73,15. 74,3. 19. 78,21. Steffanus V., Papst 129,11. S. Stefan 41,10. Stettin 254,37. Steur [Steyermark] 246,28. Stockeraw 51,3. Straspurg, Bistum 127,35. 171,28. 32. 33. 195,5. 0. Stadt 255,17. Strawbing erbaut 165,27. Bürger 170,3. 177,3. belagert 177,15. 179,36. Albrecht I. 180,5. Stain- hauff baut das Carmeliterkloster 180,35. Brand 182,33. Albrecht IL 184,14. 15. 17. 226,23. 241,14. Stuelweissenburg 220,19. 263,9. Sultzpach 7,31. Grafen von S. 151, 32. Pringerus 162,8. Schloss 181, 23. Belagerung der Stadt 241,7. Eridrich v. d. Pfalz zugewiesen 252.29. 208,29. »Sunenburg, Graf Andres von S., Feldhauptmann Albrechts IV. 245,8. Sur, König der Ungern 146,11. Susanna, die keusche 88,34. 89,4. Swaben, Markt 208,2. Swaben 13,25. 14,19. 20. 16,9. Von Asubor beherrscht 17,6. 7. 20,20. Herzog Gerold v. S. 50,24. 56,3. Vorkampf 50,17. 57,2. 88,2. mit Bayern zusammen unter Herzog Ludwig 124,18. Karlmanus 124, 22. Ungarnkrieg 128,19. 131,12. Welfo 130,31. 143,33. 147,23.31. 153,31. 154,14. Fridrich 156,24. 157,5. Welfo IV. 159,7. 8. 10. Herzog Fridrich 159,16. 21. Welfo VI. 100,30. 33. 162,39. Ginunden 103,15. 171,23. 176,11. Swäbischer Adel 219,19. 220,7. 14. 16. das äussere Land zu Schwaben von Erzherzog Sigmund ungültig verkauft 227,38. 228,12. Habschperg 231,39. Maximilian nennt sich Fürst zu Swaben 246.30. Herzöge: Rinaldus. Geral- dus. Kuenradt. Ludwig, Enkel Karls des Gr. Karolomanus, Ludwigs Sohn. Welfo. Eberhart. Conrat (Kaiser). Welfo [IV.]. Ornolfus. Friderichl. Friderich 11. Welfo VI. Swäbischer Bund 168,14. 182,2. 22. 219,14. Verbindung mit dem Löwenbund 226,9. 36. Unterstützung Albrechts IV. 239,34, 244,23. Tag zu Augsburg 257,9. Ultimatum an die Pfälzischen 257,10. 38. 39. 258,5. Swäbischen werd 167,31. Swaig, Kirche zu der S. 135,14. Swoigker von Gundolfing 179,15. Swartzburg, Graf von S. 204,23. Sweden, die 196,21. 34. Tälphin [Dauphin] von Frankreich 185,3. 187,9. 10. Gem.: Jacoba. 376 Tälphinat [Delphinatus, Dauphine] L94,30. Tancredus 133,2(5. Tannbergcr, Bischof Sixtus zu Freising ist ein T. 207,3. Tannbergerin 205,3. Tarsicia, Tochter von AsperUis 58,7. Tattcnhausen 268,21. Tegernsee, Gründung des Klosters 63,8. Tegkendorf 177,0. 243,40. Tennen 20,2. von Ornolfus ge- geschhigen 126,12. 30. 106,21. 34. Tennenmarck 100,24. 110,1. Tenne- marekt 195,7. 11. 190,13. 197,19. Könige : Oyger. Gotfridus. Cristo- ferus. Tettnang 206,7. Thainaw, Thunaw, s. unter Tuenaw. Tharsis [Tarvis?] in Kärnten 19,3. Thasilo [I.] Sohn des Theodo I. 16,10. 18,27. Gemahlin: Königstochter v. Merhern. Sohn Thasilo II. Thasilo [IL], Sohn Thasilos I. 10, 13. 18,20. 81. Kr nimmt den Römern Bayern wieder 19,0.; von Comodu8 vertrieben 10,14. 20. 20,22. Gemahlin : Fürstentochter aus Ungern. Sohne: Aurelianus, Theodo II., Grimaldus. Eine Tochter 19,23. Thasilo [III.], Sohn Theodos II., Fürst in Bayern 25,1.0. 12. 23. Sohn: Theodo III. Thasylo [IV.], Sohn des Bayernherzogs Lotharius 41,17. vergiftet durch Paulina v. Lutringen 45,4. 6. 18. Thasilo [V.], Sohn Otilos Hr., Herzog v. Bayern 46,2. 10. L3. 47,19. gründet Wessosprunn etc. 48,6. 11.19. 49,1.21.27.50,10. 11). unterstützt Desiderius 52,3. 4. bringt das Bistum von Fns nach Passau 52,0. 7. 13. empört sich mit GrifTo gegen Pipin 76,5. 7. 11. 105,12. 19.24.27. 30. verweigert die Teilnahme am Fürstentage ZU Ingelheim 100,7. abgesetzt 100,15. 107,4. 22. 26. wird Mönch 107,29. 108,6. 10. 17. 20. Erste Gem.: Nicostra, Tochter des Königs von Sizilien. Zweite Gem.: Bildrudis, Tochter des Königs Desiderius von Lamparten. Söhne: Theodo VI., Güntherus. Theodelinda v. Bayern ; 1. Gemahl: Anthary v. Lamparten 26,8. 14. Zweiter Gemahl : Agistolfus 28, 1.3. 27. 29,8. Theodo [L], Sohn des Igraminon 11,16. 19. 22. 31. 12,3. 12. 21. 21. 20. 13,1. Gubernator 13,1. 18. 21. 23. 29 Seine Flucht zu den Ostrogotten 15,1. 10,3. 6. 10. Gemahlin: Petrndis, eine fränkische Königin. Sohn: Thasilo I. Theodo II., Sohn Thasilos IL 19, 25. 20,5. 0. 24. erblicher Fürst von Bayern 25,2. 5. 9. Gem.: Schwester des Frankenkönigs Crinicus. Sohn : Thasilo III. Theodo [HL], Sohn Thasilos III. Fürst v. Bayern 25,20. 30. gestorben 341, vgl. 32,28. 33,1. Gem. : Tochter des Königs v. Burgundia. Sohn : König Garibaldis v. Bayern. Theodo IV., Sohn von König Garibaldis 29,11. 32,26. 27. Herzog in Bayern 33,2. von den Hunnen besiegt n. gefangen, befreit 36,26. 37,1. 6. 38,7. 8. 32. 39,10. besiegt die Ungern bei Alten Oeting 39,25. 40,7. stirbt481 40,10. 13. 54,6. Gem.: Wosmilda, Schwester eines Königs v. Ungarn. Söhne: Grimaldus, Lotharius; zwei Töchter: Gemahlinnen des Herzogs Götfried v. Sachsen und des Herzogs von Poland. Theodo V., Herzog v. Bayern 12, 9. 17. getauft 42,18. 21. 23. 44, 19. Sohn : Theodobertus. Theodo [VI.], Sohn Thasilos V. 17,11. 49,2. 50,20. 105,22. 106,16. 107,28. Theodobertus, Sohn Theodos V. v. Bayern 42,19. Herzogv. Bayern 42,21.29. Gem.: Sabina. Tochter des Herzogs Bon isla von Behaim. Sohn: Laudebertus. Tochter: Outa. Theodobinus Portuensis, päpstlicher Legat 160,4. Theodoricus v. Mervedo 189,7. Theodosius [II.,oström. Kaiser] 21,6. Tholeta oder Doletta, Stadt in Spanien 67,21. 100,9. 104,21. 118, 36. Tholosa 57,14. 61,1. 68,11. 73,1. Tyberius, röm. Kaiser 8,8. 14,17. 15,5. 15. 20. 22. 16,14. 31,13. Tiburina 8,10. 12. 15,10. 31,14. Tyrol 170,38.180,2.19. Thirol 246,32. Titurell, Sohn Titurisons, beherrscht Frankreich 17,10. Gem.: Eichande v. Hyspany. Sohn : Firmuntel. — 377 — Titurison, Sohn Parills, beherrscht Frankreich 17,8. Gem.: Elisabell. Sohn: Titurell. Tytiis, röm. Kaiser 17,15. TÖlling 234,12. Töltz 256,26. Topler, Erasmus 255,12. Torer, Caspar, zu Euraspurg 244,2. Törringer zum Stain, Adam 221, 11. 231,30. 232,12. 240,42. 242, 11. 256,3. 28. Törringer zum Stain, Seytz 221,11. 231,30. 232,12. 233,24. Tortosa, Stadt in Hispania 117,17. Trayanns, röm. Kaiser 18,3. 4. Trayazense, Stadt 188,34. Trawngew [Traungau] 49,3. Trawnstain 177,4. 253,9. Trausnit, Schloss bei Landshut 172,29. Trauttenstarfler bei Kuefstain enthauptet 243,5. Trebetta, Sohn der Semiramis, lässt sieh zu Trier nieder 30,5. 7. 12. 20. 22. 28. 29. 31,2. 7. J2. 17. Trennbeck, Jörg, zu Walberg 234,8. 259,22. Triendt, Bischof von T. 256,35. S. auch unter Trost. Trier 30,20. 31,17. 18. 19. 32,5. 33,20. 34,2. 35,10. 36,2. 55,4. 58,10. 137,4. 171,10. 176,8. Jacob, Erzbischof 254,33. Tryphon 91,27. Troya 7,17. 20. 23,18. 24,1. Troys [Troyesj 99,25. Troius = Tross 23,18. Tross 23,16. 17. 19. s. unter Troius. Söhne: Vlius u. Asaracus. Trosperg [Trostberg], Schloss 253,10. Trost [Trient], Bischof Peter 254,47. Tuenaw 128,24. Tonaw 179,27. Thainaw 226,23. 228,27. 241,11. 15. 250,42. 43. 47. 251,2. 6. 257, 22. 267,32. 268,36. Türgken 75,5. 142,9. 183,33. 36. 184,24. Türigel, bei Kuefstain enthauptet 243,6. Türingen, Landgraf Ludwig 155,9. Landgraf Hainrich 158,10. Turn 234,4. Turnus, Kitter 153,30. Ulm 219,21. 23. 24. 220,3. 4. 8. S. Ulrich, Taufpate Herzog Omolds des Bösen 131,30. sein Bruders - söhn Diepoldus 147,16. 215,1. Ulrich [V.], Graf von Wirttcmborg 198,22. 199,30. Ulrich, Herzog von Wirttenberg [irrtümlich der erste Herzog genanntl 219,16. 240,11. 256,11. 265,25. 268,33. Gem. Sabina v. Bayern. Ulrich von Augspurg, Kauzler Ludwigs des Bayern 173,26. 33. 176,16. Ulrich von Montfurt zu Tettnang 218,14. 266,7. Ulrich von Wesstersteten 249,3. 32. Undorstorf, Kloster, gestiftet 135, 16. 17. Begräbnis der Grafen von Witteisbach u. Dachau 135,20. 33. 178,21. Vnger, Konrad, von der Weiden 235,9. Ungern 16,4. 19,18. 22. 20,28. = Hünen 37,31. 38,36. die gottischen Ungern 39,20. 27. 41,23. ungri- sches Gemerck 44,10. 11. = Pomonia [Pannonia]; Oesterreich davon abgetrennt 50,16. 18. 19.27. von Thasilo V. gegen die Römer geführt 52,4. = Hewnen 80,23. 82,6. 13. 16. 105,27. 31. 109,24. bekämpfen mit dem König von Mähren Kaiser Ornolfus 128,11. besiegt bei Altenöting 129,1. 26. 130,11. 17. von Herzog Omold hergeführt 131,16. von Wernher hergeführt 132,36. 133,1. erschlagen Herzog Leupold 140,15. besiegt durch Hainrich den Vogler 143,28. 144,3. 8. 9. = Hewnen 144,14. 17. 35. 37. 40. 145,23. 146,10. 12. 13. 17. besiegt durch Otto den Gr. 147, 12. 17. 19. 152,37. 153,3. 155,7. Beleg 164,7. 9. 167,5. Otto 167, 6. 7. 8. 12. 170,2. 172,4. Kaiser Sigmund 206,18. Maximilian erobert Stuelweissenburg 220,19. 20. Criston* nimmt bei Matthias Corvinus Dienste 225,37. 262,41. Hungern 246,26. 263,2. Einnahme von Stuelweissenburg 263,4. 5. Könige : Stefan [d. Heilige]. Sur. Andre. Beles. Otto III. von Niederbayern. Sigmund. Mathi- äsch. Unio, Edelstein 151,2. Urbanus IL, Papst 134,2. 142,5. Ursinus, Kardinal 191,20. Uesenhofcn, Grafschaft 141,22. ürtricht 153,9. — 378 — Valay, Conrat v. V. 137,2. 13. 139,3. 23. 147,14. Grafen: Conrat. Otto. Valenciana 190,30. Valentinianus [I.], röm. Kaiser 21, 7. 32,7. Valerianu8 (vermengt mit Aure- lianus, s. dort) 20,29. röm. Kaiser 21,10. 14. 19. Sohn: Galerius. Valkenvels, Schloss 225,13. erobert 226,32. Valten von Dürgkhaim, kgl. Kammer- prokurator etc. 255,13. Varamundus, Frankenkönig 24,10. vgl. 77,1.1. Serenandus. Sohn: Oinicus. Varchtenegk 233,17. vehe wise [die Vechwis] 172,8. 8. Veit in Kärnten 19,4. S. Veyt, Abt von S. V. 233,1. Velburg 268,29. Veldenntz 195,3. 240,10. Graf: Ludwig. Alexander. Velldorf, Schloss und Stadt 252,30. Venedig, der Kardinal v. V. 191, 20. Venediger Land 24,4. Verbona [Narbonne] 71,12. Vcring, Strasse und Brücke mit Zoll nach München verlegt 147, 2. 3. 6. 8. 148,26. Vernandus, König von Hisponia 57,21. Vernpach 166,18. Vcspasianus, reim. Kaiser 16,16. 17. 20. 17,14. 51,8. Tochter: Argusilla, Gem. Parills. Sohn: Tytus, röm. Kaiser. Viauna 192,32. Hainrich von V. 192,33. Vichhauser, Peter, von Battenberg 235,2. Viechtacher Herrschaft 257,23. Phvlyps s. unter Philippus. Vilshofen 177,6. Propst 233,9. Käringer 235,3. 245,5. Viltzhaim 234,10. Viltzpiburg 244,43. Vinschernaeher von Höchstet 235,6. Virgilius 23,11. Vischpach 141,2. Kirche gestiftet von Haziga 141,13. 26. Vliet s. unter Hanns. Voburg 139,24. 259,3. Vorfechten der Schwaben 56,17. der Teutschen 78,7. Vos Vodelfck 192,21. [Vgl. die Anm. dazu]. Walberg 234,8. Waid, Schloss 253,10. Waldack [Bagdad], Kesidenz eines Sultans 165,35. 37. Waldegk, Graf Philips [II.] 255,1. Waldewinus s. unter Baldewinus. Waldram 72,1. Waldrich, Erzbischot' zu Enns 50,3. Walhen = Einwohner v. Lamparten 42,5. 161,8. ,175,17. 176,14. Waller, Hainrich, zum Turn 234,4. Walpurg, [Johann] Truchsesz zu W. 255,31. Walthazar, Soldan [Sultan], Brief an König Oristoff von Dänemark 196,16. 25. Tochter: Xersina. Walther, ein Fürst, Mitstreiter Kolands 121,1. Waltherus, Graf von Blyans, Stammvater der Grafen v. Grueb 71,22. 30. fällt im Kampfe gegen die Sachsen am Wasser Hybery 79,9. Söhne: Waldram, Ellilandt, Lant- frid. Tochter: Geylswindis. Waltherus, Sohn Conrals von Valay, Bischof zu Trier 137,3. 4. Wamolt, bei Kuefstein enthaupte! 243,5. Wargken [Woerkem] 192,31. Wasserburg 139,24. an Herz. Steffen IL 201,20. Alten Hohenaw, Frauenkloster bei W. 220,24. 230,30. Ostcrmann 234,22. von Maximilian bedroht 243,16. Unterpfand 253,8. Weide, die 235,9. Weiden, Stadt,252,31. 2(58,24. Hainrich, Herr von W. 218,31. 266,27. Weyhenstefen, Burg, von Pippin gebaut 79,2. 84,29. 85,1. 22. 87,6. 88,4. 91,40. Abt 232,41. Wevlhaim 201,17. 223,40. Weingarten, Kloster s. unter Altdorf. Weissen hörn kommt an Oesterreich 267,32. Wei8sen8tam, Schloss 225,10. YVeixer, Osswold; seine Witwe, Hofmeisterin der Gemahlin Albrecht IV. 266,35. Gem.: eine; von Camer. Weyx, Wolf von W., zu Gries- pach 233,28. Wolf Weixer, Pfleger zu Dachau 244,1. Welfo, Herzog zu Swaben, schreibt sich auch Herzog in Bayern 136, 31. veranstaltet zu Zürich ein Turnier 139,10. 379 — Welfo [IV.], Herzog von Swaben (mit Welfo V. zusammengewürfelt) 153,31. 154,1. 2. 156,25. Herzog von Bayern 159,7. 8. Sohn: Welfo 164,3. Welfo [VI.] 157,11. 100,30. 34. 39. sein Name Parteiruf 100,41. 101, 10. erschlagen 161,7. Wenden 254,38. Wentzeslaus [IV.] von Behaim, röm. König 181,20. 27. 183,11. 205,20. 231,20. [Zweite] Gern: Sophia, Tochter Johanns von Bayern- München. Werd, Schloss bei Geysenfeld 180,8. 14. genannt ßitterswerd 180,15. Werden, die herren von W. 188,18. Werdenberg 234,1. 244,1. Graf Felix zu Werdemberg 255,4. Wernberg s. unter Werdenberg. Wernher, Sohn des Ornolfus 127, 19. 129,24. Pfalzgraf bei Khein und Graf zu Scheyren 130,8. 9. 22. 131,3. fordert; Bayern von Hainrich I., ruft die Ungern her 132,24. 25. 31. 35. von den Ungern erschlagen 133,3. 139,32. 140,1. 3. 143,32. Gemahlin : Beatrix, Königstochter von Ungarn. Söhne : Ott, Pfalzgraf. Egkhart v. Schcyern. Wesso, Jäger Thasilos V. 47,25. 48,4, 7. Wessosprunn 47,20. 18,7. 8. Chronik in W. 108,9. 130,20. Wesstersteten, Ulrich von W., Domherr zu Augsburg 249,3. 33. Westerreich [Simmern und /weibrücken ] 152,2. Pfalzgraf: Steftan. Wetzilo, (iraf 150,10. 151,6. Wickerszhaim 171,30. Wiertzpurg 77,8. 10. 78,19. 161,5. 18. Bischof 232,1. 245,21. Bischof Lorenntz 254,40. Wildenaw 233,22. 249,34. 256,24. Wildenberg 186,13. 233,32. Wildenegk kommt an Oesterreich 267,31. Wilhalm [I.], Sohn Kaiser Ludwigs des Bayern 179,10. W. von Holland 181,17. Wilhalm [IL], Sohn Albrechts I. zu Straubing 184,13. beherrscht Holland 185,2. 7. 20. 180,1. Herzog in Bayern, Graf zu Holland, Hennegau, Seeland u. Friesland 187,5.8. 12. 15. 27. Gem.: Mar- garetha, Schwester Johanns v.Bur- gund. Tochter: Jacoba. Wilhalm [III.], Sohn Johanns, des Herzogs zu München 204,31. 205,24. kämpft bei Alling 200,3. 15. Statthalter Kaiser Sigmunds auf den Konzilien zu Konstanz und Basel 206,17. Gem.: eine von Klef [Cleve]. Sohn ; Adolfus. Wilhalm [IV.], Sohn He-zog Albrechts IV. 218,11. Erbfolge 258,38. 259,1. 13. 15. 266,2. Verhältnisse unter seiner Regierung 267,8. 268,10. Wilhalm [III. 1, Herzog von Jülich und Berg 254,45. Wilhalm, Bitter von Berckenl88,31. Wilhelm zu Buppenhaim [Pappenheim] Erbmarschalk 255,15. Wilhalm von Mäxlrain zu Altenburg, Hofmeister der Gemahlin Albrechts IV. 217,23. 264,35. Gem.: eine von Seiboltstorff. Wilhelm von Wolfstalln 255,12. Willingen, Kirche im Walde gestiftet durch Graf Herman von Castel und Haziga 141,3. Windische landt, von Otto III. erobert 152,7. Windischc March 246,35. Wineman, Sohn Pipins und der falschen Berchta 92,23. 98,19. 24. Wintfeng, Holzstapelplatz an der Donau in Kegensburg 228,26. Wintzer 233,27. Wintzrer, Caspar, zu Sachsenkaim, Pfleger zu Tölz 256,26. AV'irsperg 161,4. Wirttembcrg, Graf Ulrich V. 198, 22. Herzog Ulrich [irrtümlich der erste Herzog genannt] 219,17. 18. 240,11. 16. 256,11. Er erhält Haidenhaim 208,33. Gemahlin 205,25. YVisbaden 254,48. Wispeck, Jörg, ein Salzbur s er 231, 37. 240,41. 242,3. 8. 11. Witekindt, Herzog von Sachsen, getauft 112,8. Wittelspach, Burg gebaut von Pfalzgraf Otto 132,27. Grafen 134,8. 135,20. 21. 27. Burg zerstört 135,31. 136,2 26. 139,2. 166,7. Grafen: Otto. Otto der Gross. Conrat. Friderich. Otto der jünger. Wittold, Graf von Naribon, fällt verheerend in Lamparten ein 41,30. Woyrsa [Moirsa], der Graf von W. 194 22. Wolf,'Graf von Artenberg 233,12. 880 — Wolfertzhawsen 139,23. Wolfgang, Sohn Albrechts III. 208,25. studiert zu Pavia 222,20. 223,6. Anspruch auf die Kegierung 223,21. Vertrag 224,1. verwendet sich für OristofF 225,33. im Löwenbund 226,5. Plünderungen vom Schloss Liechtenberg aus 227,9. Vertrag 229,21. Erbanspruch auf H. Jörgs Land 231,22. 232,24. 32. 35. 235,15. 236,44 237,17. 27. 32. 34. 39. 239,27. 33. 241,2. 246,10. 22. Köln. Spruch 216, 25—255,25. Vorausbestimmter Vormund Wilhelms IV. 259,14, 18. Charakter und Lebensführung 163,38—264,18. Wolfgang von Ahaim zu Wildenaw, Hofmeister Albrechts IV. 249,4. 34. 256,24. Wolfgang von Zillhart, Domdechant zu Augsburg 255,11. S. Wolfgangskapelle im Kloster Osterhofen 181,35. YVolfstain, Schloss an der Isar 181, 30. 204,10. Wolfstalin, Wilhelm von W. 255, 13. Workam, Stadt [Boreken] 188,17. Wosmilda, Schwester eines hunnischen = ungerischen Königs, Gem. Theodos IV. 38,30. 39,9. Xersina, Tochter des Sultans Wal- thazar 197,11. Zacharias, Papst 03,14. 61,16. 20. 27. 76,31. (7,9. 97,26. Zelius 23,6. Sohn : Saturnus. Zell [Vcrcellae], Bischof von 127,22. Zennger 195,33. 37. 38. 11. Zesare s. unter Port Zesare. Zesares 10,4. Zilij [CillyJ, Graf Herman von Z. 208,11. Zillhart, Wolfgang von Z., Domdechant zu Augsburg 255,1t. Zimbripolis 8,14. Ziprian vonSerencein,Kanzlcr 255,10. Zyrometus 197,6. 16. Zoler [Zollern], Graf Eyttelfritz von Z., oberster Feldhauptmann gegen die Pfälzischen 240,1. 245,21. Hofmeister Kaiser Maximilians 254,48. Charakter 268,35. Herschaft Spitz 268,36. Zorn, die von Z. 171,34. Zupfen 246,33. Zürch [Zürich] 139,9. Berichtigungen. S. XVIII, Z. G. Es statt E. S. XX, Z. 30. Abenteuer" statt Abenteuer 1 . S. 6, Z. C. was statt war. S. 10, Z. 16. versperrten statt versperrtem. S. 11, Z. 34. H = W statt H -W. S. 13, Z. 2. nider statt nieder. S. 15, Z. 11. 12. Vgl. Ebran HW 25. 27. S. 16, Z. 20. (Randnotiz) 104 3 statt 104 5 . S. 19, Z. 28. Oariwaldus H statt Gariwaldus z. S. 22, Z. 32. der statt den. S. 24, Z. 48. temporibus statt teraperibus. S. 32, Z. 7. hiessen .statt bicssen. S. 32, Z. 38. 44. Valentinianus statt Valentinianius. S. 33, Z. 33. illiua statt ilius. S. 34, Z. 10. ainem statt einem. S. 37, Z. 35. erschreckt statt ersckreckt. S. 43. Z. IG. Hainiran statt Heimran. S 44, Z. 3. wol statt wohl. S. 44, Z. 11. kiinig statt hünig. S. IG, Z. 14. jugent statt jungent. S. 49, Z. 47. crucifixi statt cruxifixi. S. 53, Z. 3G. im statt ihm. S. 53, Z. 45. entpficng statt entpfihg. S. 57, Z. 17. Panierfüerers statt Panierfurers. S. 60, Z. 15. anhaim statt anheiin. S. Gl, Z. 14. urtail statt urteil. S. Gl, Z. 17. allain statt allein. S. 63, Z. 15. ser statt ser ser. S. 63, Z. 31. zeugq statt zeugp. S 7!), Z. 22. Cordnba sta/^ Cordula. S. 81, Z. 5. von statt vom. S. 83, Z. 22. in der menschen statt der in. S- 83, Z. 24. Vermählung statt vermähluny. S. 84, Z. 37. gunckhlen H statt gunekhlon. S. 86, Z. 0. disen statt diesen. S. 90, Z. 7. underpfait statt unterpfaid. S. 92, Z. 14. Das statt Des. — 382 — S. 94, Z. 38. ligen statt liegen. S. 95, Z 29. kristenlichisten statt kristentlichisten. S. 90, Z. 32. ir statt ihr. S. 99, Z. 39. statt Anm. 2 lies: angesicht ist hier fem.! 8. 101, Z. 30. müesst statt müsst. S. 102, Z. 28. Der verunglückte Satx, sollte natürlich lauten: Brangane, wie hier das Ross, wird eine Hofdame der Isot genannt von Heinrich von Freiberg etc. S. 106, Z. 14. dise statt diese. S. 120, Z. 10 , und statt and. S. 121, Z. 1. weiser statt waiser. 8. 122, Z 38. schlief statt sehuef. 8. 124, Z. 2. ie .