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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Manteusfel's Operationen gegen Bourbaki und Garibaldi rc.

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! werke dröhnten über das Pflaster und dazwischen wurden Commando-L rufe laut. Schon glaubten unsre Soldaten, es gälte einem Ausfall

» oder gar der Zurückeroberung der Perches, da mischte sich in das

! räthselhafte Geräusch in der Stadt plötzlich Gesang und Jauchzen,1 und so schien die dunkle Kunde von Capitulation oder Waffenstillstanddoch nicht gelogen zu haben. In den Laufgräben ruhten Spaten undHacke, voll freudiger Hoffnung lauschten die Mannschaften dem unge-wohnten Gelärme in der Tiefe.Friede, Friede!" jubilirte es in denHerzen der Landwehrmänner, die seit sechs langen Monaten den Ge-liebten in der Heimath entrissen und in glühendem Sonnenbrand, inRegen und Schneesturm, von Straßburg nach Schlettstadt, von Schlett-stadt nach Neu-Breisach, von Neu-Breisach nach Belfort geworfen wor-den waren. Es war genug der harten Arbeit und Todesgefahr,es sollte kein Blut mehr fließen.

s Am 15. Februar wurde nach mehrfachen Verhandlungen zwischen

^ der französischen und der deutschen Regierung zu Versailles ein Zu-^ satzartikel zu dem Waffenstillstandsvertrage vereinbart, wonach Belforts. den Deutschen mit dem gesummten Kriegsmaterial übergeben werdens sollte, die 12,000 Mann starke französische Besatzung aber mit allen

^ kriegerischen Ehren und mit den Waffen nach dem südlichen Frankreich

abziehen durfte.

Die Stadt Belfort hatte schwer gelitten. Waren auch nicht, wieim Straßburg, ganze Häuserreihen in Asche und Trümmer gelegt, soi trug dafür jedes einzelne Haus die Spuren furchtbarer Zerstörung ansich, und viele Gebäude konnten nur noch durch Stützen vor dem Ein-stürzen bewahrt werden. Fußhoch lagen die Trümmer auf den Straßen;^ die Einwohner hatten meist in den Kellern Zuflucht vor den Bombensuchen müssen, andere waren in die Kathedrale geflohen, deren Säulenzertrümmert neben ihren Postamenten lagen. Alle gegen das Schloßund das Fort la Justice gerichteten Geschosse, welche ihr Ziel verfehltenoder an dem steinigten Felsen abprallten, waren in die Stadt geflogen,die fast buchstäblich zum Kugelfang gedient hatte.

Am 18. Februar Vormittags verließ die französische Garnison dieFestung, und nachdem eim Landwehrbataillon zur Besetzung der Wachen