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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Paris bis zur Capitulation.

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sogar Panzerhosen für ihre erste Feuerprobe kugelfest zu machen gesucht:Andere, deren Mittel für die Anschaffung der kostspieligen Panzer wahr-scheinlich nicht ausgereicht hatten, waren auf Brust und Rücken wenig-stens mit dicken wollenen Lappen versehen. Aber weder das Metallnoch die Wolle hatte gegen die preußischen Zündnadelkugeln und Gra-naten Schutz zu gewähren vermocht.

General Trochu suchte nach diesem für ihn eben so unglücklichenals verlustreichen Ausfälle, der die Dimensionen einer Schlacht gehabthatte, einen 48stündigen Waffenstillstand nach. Das deutsche Haupt-quartier konnte hierauf nicht eingehen, gewährte aber eine Waffenruhe,welche ausreichend war, daß die Franzosen ihre Verwundeten vom Kampf-platz entfernen und ihre Todten beerdigen konnten.

Inzwischen hatte das Bombardement gegen die Ost- und SüdfortSseinen ununterbrochenen Fortgang genommen und am 21. Januar be-gann, mit der Beschießung der Forts von St. Denis, auch der Angriffauf die nördliche Vertheidigungslinie von Paris. Die hierzu verwen-deten Geschütze waren auf der Eisenbahn von Mezivres gekommen, nach-dem sie vor dieser Festung, welche, 2 Meilen nordwestlich von Sedan! gelegen, bisher ein Zufluchtsort der Franctireurs der Ardennen gewesen

war, ihre Schuldigkeit gethan und nach zweitägiger Beschießung am2. Januar die Capitulatiou herbeigesührt hatten. Diese Geschütze, einige60 an der Zahl, meist gezogene 24-Pfünder, richteten nun ihr Feueri gegen die Bestigungen von St. Denis und waren etwa Vr Meile nord-

! östlich davon in der Nähe von Stains ausgestellt; dahinter befanden

! sich auch mehrere Mörser. Der Besatzung von St. Denis, welche von

^ den Vorbereitungen nichts gemerkt zu haben schien, kam das Bombar-

dement so unerwartet, daß es eine gute Weile dauerte, ehe sie sich vonihrer Ueberraschung erholte. Bis Mittag hatte sich indessen eine sehrlebhafte Kanonade entwickelt, aber bereits am 22sten schwieg das Feuervon St. Denis fast gänzlich, während die deutschen Batterien das Bom-bardement unermüdlich fortsetzten und im Laufe der nächsten Tage dieBefestigungen vielfach zerstörten, die Stadt St. Denis selbst aber fast^ gänzlich in Trümmer schossen.

: In Paris war die Lage nahezu unerträglich geworden. Zu der

! üngewöhnlichen Strenge des Winters gesellte sich noch der Mangel au