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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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350
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35<j Die letzten Kämpfe im nördlichen Frankreich.

düngen ging deutlich genug hervor, daß Faidherbe mit seiner Nord-armee geraden Wegs auf St. Quentin marschire. Dorthin ließ sofortauch Goeben seine Truppen unter Ueberschreitung der Somme mit jeneraffenartigen Geschwindigkeit vorrücken, worin die Preußen Meister sind.Die (30.) Brigade Strubberg und ein Detachement unter General vonder Groeben, aus 4 Kavallerieregimentern, 5 Batterien und 5 Jnsan-teriebataillonen gebildet, stieß bereits am 18. Januar Mittags bei Ter-try, einem 2 Meilen westlich von St. Quentin gelegenen Dorfe, aufeine im Vormarsch begriffene französische Division. Während die Bri-gade von Strubberg dem Feinde in einem Flankenangriff Tertry nahm,stürmte links derselben das von der Groebensche Detachement das DorfPoeuilly und schlug, im weiteren Vorrücken auf Verwand, wo sichFaidherbe's Hauptquartier befand, aus der Höhe östlich Poeuillp dieerneuerten, sehr energischen Angriffe des weitüberlegenen Feindes glän-zend zurück. Gegen 500 Gefangene und ein Geschütz bezeugten denerrungenen Sieg, der schon am andern Tage eine entscheidende Schlachtnach sich zog.

Am Morgen des 19. Januar hatte bereits General von Goebenseinen konzentrischen Aufmarsch gegen St. Quentin vollendet. Die 29.und 30. Brigade, welche die 15. Division bildeten, bewegten sich nebstdem am äußersten linken Flügel marschirenden Detachement von derGroeben auf der Linie zwischen Tertry und Ham. Zwischen Ham undla Fr-re, nördlich des Canals la Crozat, ging von St. Simon aus überArtemps und Seraucourt die 16. Division des General von BarnekoMvor, während ein von dem Pariser Cernirungscorps herangezogenesköniglich sächsisches Truppendetachement unter dem Grasen Lippe, aus3 Cavallerieregimentern, einem Jägerbataillon und mehreren Batterienbestehend, auf der Straße la Före St. Quentin vordirigirt wurde-Auf der Chaussee von Ham nach St. Quentin marschirten Reservetruppeümit dem Generalstab Goeben's. So war also die erste Armee in einernvon Westen nach Südosten sich ziehenden Halbkreise im vollen Anmarschauf St. Quentin.

Zunächst war es die 16. Division, welche vor den beiden DörfernGrugis und Neuville, Vz Meile südlich von St. Quentin, auf denstieß. Derselbe hatte zwischen beiden Orten eine sehr günstige Verths