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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Die Kämpfe des Werder'schen Corps gegen Garibaldi re.

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Wir wollen an dem alten Kriegsruhm Garibaldi's nicht rütteln,aber die Siege, die ihm einst den Lorbeer aus die Stirne drückten,,hatte er gegen die verrätherischen käuflichen Generale des Königs vonNeapel und gegen eine Truppe errungen, welche für die Vertheidigungeines Tprannenthrones wenig Kampfbegier zeigte, er war bei Men-tana von einem kleinen Bruchtheile jener französischen Armee auf'sHaupt geschlagen worden, die jetzt als Gefangene die deutschen Festungenfüllte, und wollte nun die Heere König Wilhelms, auf welche dieWelt mit Bewunderung und Schrecken blickte, vom französischen Bodenvertreiben! Ein solch anmaßender Gedanke konnte nur in einem totalverwirrten Kopfe entstehen, als welcher sich der Einsiedler von Capreradenn auch, zum Bedauern seiner bisherigen Bewunderer, entpuppte.Anfang November erösfnete Garibaldi seine Thätigkeit, indem ervlit Hülfe seines Eidams und seines Sohnes Menotti im Jura undder Este d'Or eine Armee bildete, welche unter dem Namen derVo-gesenarmee" ihr Hauptcontingent aus Italien selbst bezog, wo es nichtTagedieben, Strolchen, Wegelagerern und Banditen fehlt, welchefich nie zweimal auffordern lassen, wenn es Gelegenheit zu Abenteuernvder gar zu Raubzügen giebt. Was außerdem in Polen, Spanien,Schweden, Belgien und Amerika an Vagabonden, verlornen Söhnen^üd hirnverbrannten Köpfen irgend abkommen konnte, das schaarte sichGaribaldi's Fahne.

Die Franzosen waren tief genug gesunken, eine solche Hülse anzu-^hnren, und auch dumm genug, um von dem kindisch gewordenen alten^Nanne ihr Heil zu erwarten; namentlich war dies in den Gegenden^r Fall, wo er zunächst seine Retterrolle beginnen wollte, und so nahm°kün gegen Ende des Monats November die Bevölkerung von Dijon,ü>o General von Werder mit dem 14. Armeecorps stand, ganz Heinr-iche und verschlagene Mienen an, weil sie von dem Anmarsch Gari-<"di's und seinerHeldenschaaren" unterrichtet war und nichts fürgewisser hielt, als daß die deutschen Truppen am längsten hier ge-^Esen wären.

^ Durch die Besetzung von Vesoul war General Werder wieder in^rbindung mit dem Rhein und der Mosel gekommen, zu deren Auf-chterhaltung die nach dem Falle von Neu-Breisach disponibel ge-