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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Die Räumung und Wiedereinnahme von Orleans.

gekommen waren, bestanden zwei Bataillone auf einer Recognoscirunggegen den an der Nordostseite des Orleans-Waldes gelegenen Markt-flecken Neuville ein siegreiches Vorpostengefecht, während Theile des beiToury und Janville stehenden 9. Corps den Feind, um feine Stärkekennen zu lernen, aus Artenay vertrieben, sich aber, nachdem sie ihrenZweck erreicht hatten, wieder in ihre vorher eingenommenen Positionenzurückzogen.

General Aurelles sah sich von allen Seiten von den deutschenHeeresmassen umstellt und durfte nicht müßig bleiben, wenn er nichtvollständig eingeschlossen werden wollte. Seine Stellung war vortrefflichzu Angriff und Vertheidigung geeignet, sie erstreckte sich durch Wälderund über Höhen und war namentlich stark durch den Wald von Or-leans. Dieser Wald, früher eine Domäne der Familie Orleans, breitetsich nördlich und westlich von Orleans aus und zieht sich südöstlich bisnach Gien; seine Gesammtlänge beträgt 8 Meilen, bei einer Breitevon 3 Meilen. Er saßt große freie Plätze und viele Dörfer und Weilerin sich. Vor dem Walde liegen in der Richtung von Osten nach Westendie uns zum Theil bereits bekannten Orte Bellegarde, Boiscommun,Chilleurs, Neuville, Chevilly und, etwa eine Meile weiter nördlich,Artenay. Diese Ortschaften, durch eine Kette einzeln liegender PachteHöfe mit einander verbunden, bildeten die Aufstellungslinie der franzö-fischen Loirearmee, und dazu war der Wald selbst durch alle der Be-festigungskunst zu Gebote stehenden Mittel ungangbar gemacht.

General Aurelles hatte seine Absicht, nach Paris durchznbreclMund sich mit Trochu zu vereinigen, noch immer nicht anfgegeben, undwählte jetzt die Richtung gegen Fontainebleau und Melnn. Er sandtedaher am 28. November drei Divisionen unter General Crouzat geg^Beaune-la-Rolande, um den linken Flügel der zweiten Armee zu durchsbrechen und sich den Weg auf Paris zu öffnen. Wieder waren e»also, wie am 24., die Hannoveraner das 10. Armeecorpswelche sich der Angriff richtete. Da die Brigade Kraatz-Koschlau detaclM'war, so konnten den drei feindlichen Divisionen nur drei Brigaden eüOgegengestellt werden; zwar war die Cavallerie-Division HartmannStelle, doch vermochte dieselbe bei dem für Reiterei ungünstigen Ternuünicht wesentlich ins Gefecht einzugreifen. In Beaune-la-Rolande s^'