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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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53
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IV.

Die Schlacht -ei Wörth.

Non Sulz aus, welches etwa l'/r Meilen südlich von Weißen-burg an der Eisenbahn nach Hagenau gelegen ist, führt westlich dieStraße in die Ausläufer der Vogesen. Anfangs läuft sie über sanfteHöhenzüge und durch annmthige Thäler und durchfchneidet dann, zweiStunden von Sulz, das ziemlich breite Thal der Sauer, eines kräftigströmenden Baches, dessen westliches Ufer steil emporsteigt. In derbtähe der über die Sauer führenden Brücke liegt diesseits des Bachesbas Städtchen Wörth, dessen 5000 Einwohner sich meist mit Wein-^ud Hopfenbau beschäftigen. Bald hinter dem Orte steigt eine Neben-straße ziemlich schroff nach dem kleinen Dorfe Elsaßhausen, und rechts

Fröschweiler, einem Flecken mit einem kaiserlichen Schlosse undschönem Parke, empor, während die Hauptstraße sich weiter nördlich^uch Reichshofen und Niederbronn wendet und in ersterem Orte sich^s Zabern und Bitsch theilt.

Zwischen Lauterburg und Sulz stieß am 5. August Morgens diefische Division auf den Feind, der sich nach einem wirkungslosenSchnellfeuer zurückzog, um das vertheidigungsfähigere Terrain bei^örth zu seiner Aufstellung zu wählen, wo ihm die Rebenhügel, die^ einem Walde hinauf führen, und die Weiler und Gehöfte einesichere Stellung boten.

Das 2. bayerische Corps war am 5. August nach Lembach, eineEe nördlich von Wörth, vorgeschoben worden, das 11. preußische°rps sich am 6. August auf Hötschloch, südöstlich von Wörth;^ 5. preußische Corps stand eine halbe Meile in nördlicher Richtung