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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Auf Vorposten. Die Einnahme von Weißenburg.

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Und vom Königs-Grenadier-Regiment, und weiter hinauf lagen, wieMohnblumen, die Franzosen hingestreckt.

Die kleine Schasfenburg auf der Höhe war arg zusammengeschossen,uuch an den Bäumen, Hopfenstangen und Gartenhäusern konnte mankrall die Spuren des heftigen Artilleriefeuers wahrnehmen.

Von dem östlichen Festnngsthore Weißenburgs lag ein Pfeiler imraben; vom Thurme hing noch an einem Nagel das Zifferblatt derdr herab, die ein bayerischer Granatschuß zerschmettert hatte.

In den Straßen der Stadt trat der Fuß in Blutlachen und^kgeltrümmer; aus der Hauptkirche drang das Toben und Schreien186 darin eingesperrten französischen Gefangenen, durch die Gassen^3, unter bayerischer Bedeckung, der Ausrufer, und verkündete derwiderspenstigen Einwohnerschaft das Standrecht.

Am Nachmittag erst waren die Feldlazarethe und Aerzte angelangt,Welche bei der Schnelligkeit, womit die Bayern den Angriff eröffnet^ "kn, zurückgeblieben waren. Die Verwundeten wurden nun zusammen-Mragen und in Nothspitale untergebracht, wozu man öffentliche wie. vathäuser verwendete. Da fanden sich Preußen, Bayern und Fran-a >en bunt und friedlich nebeneinander auf den Schmerzenslagern und^ Warmherzigen Schwestern widmeten sich Tag und Nacht ihrer Pflege.^ kr auch in den kühlen Schooß der Erde wurden Preußen und Turcos,Astern und Kabylen gemeinschaftlich gebettet und ruhten dort neben^ friedlich, als ob sie nicht kurz vorher sich im grimmigstenvrpfe gegenüber gestanden hätten. Nirgends so deutlich, wie hier,^ die ergreifende Wahrheit hervor, daß der Tod das Band der Versöh-^3 um Alles schlingt, was sich im Leben feindlich gegenüber stand.^ Am Abend des blutigen Tages ward mit militärischem Pomp dasd^^dniß des gefallenen Generals Abel Douai begangen. Er war^t>er des Divisionsgenerals Felix Douai und hatte 1848 bei185g ^rahim in Algier, 1855 beim Angriff auf den Malakoff undl86tz ^ italienischen Feldzuge bei Medole ruhmreich gekämpft und seitlick 3nspection über die Schule von St. Cyr geführt, um schließ-

user sein Heldengrab zu finden.-

da .Pier den Klängen der Musikchöre marschirten preußische undr'che Regimenter weiter und weiter nach Frankreich hinein und

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