III.
Auf Vorposten. Die Einnahme von Weißenburg.
.. ^-m 16. Juli, wo man in Berlin erst den Befehl zur Mobili-
""ll der norddeutschen Armee erließ, sandte Frankreich in überstür-die ^ bereits 100,000 Mann aus seinen stehenden Lagern gegendeutschen Grenzen, und zwar waren es zunächst das Corps Frossard,gegen Saarbrücken dirigirt wurde, und die Corps Mac Mahond^. welche gegen Baden und die Pfalz operiren sollten. Trotz
,, "fliegenden Gefahr einer Ueberrumpelung ließ sich Preußen nichtbex - ", seine Streitkräfte in der hergebrachten Ordnung in Kriegs-de^cü^^ setzen. Immerhin war die Möglichkeit vorhanden, den^ ^ Boden mit den schwachen Garnisonen der Westgrenze zu^"hen. In Saarbrücken befanden sich nur ein Bataillon des 40stenUnd ^ri^-Regiments und drei Escadronen des 7ten Ulanen-Regiments"Nr konnten zum Schutze anderer Punkte der Saar ebenfalls
schob Detachements aus den nächstgelegenen Garnisonen vorge-füb ^ "'^den, doch genügte dies, die Franzosen zu der Annahme zu
E", daß die Vorgefundenen Truppen die unmittelbare Vorhut größerer^trertmächte seien.
dern "" ber französischen Grenze in einer Thalebene, welche vonuferZ^^f" Höhenrande des linken, nach Frankreich gewandten Saar-Saarb -frscht wird, liegt das durch feine Kohlenbergwerke berühmteseits des ^ ^ frühere Residenz einer nassauischen Zweiglinie. Jen-liegt St und nur durch diesen von der Schwesterstadt getrennt,
^ksenbab' wo sich der Bahnhof befindet. Von hier führt die
brücken? u Trier, eine zweite Linie zweigt sich unterhalb Saar-^ er Mahlstadt nach Paris ab und führt über die Saar durch