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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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II.

«Helm md Kaiser Napoleon. Die deutsche mddie französische Armee.

Eh- wir dir bdtti»-n «wi«-limg des ,ri-,-nich-n Dr»«s «ch>ehen, müssen wir uns mit dem Geist und der Ausrüstung der fern-'chm Kriegsmächte vertrant machen und die beiden Souveräne, weiche'ie Geschicke Deutschlands und Frankreichs leiten, ernander gegenüber-

testen.

König Wilhelm I., der zweite Sohn Friedrich Wilhelm m. Mldm hochgefeierten Königin Louise, ist am 22. März 1797 geboren, stehtalso bereits in seinem 73. Lebensjahre. Schon in früher Jugen . chdse Feldzüge 1813 und 1814, an denen er Theil nahm, von knege-rischen Eindrücken erfüllt legte er auch in der Folge, bei allem ^nierestfür die Politik, besondere Vorliebe für das Militärwesen an den Tag,woraus man ihm sehr mit Unrecht den Vorwurf machte, dem Systemdes Absolutismus zu huldigen. Im Jahre 1849 s^Me er den Ober-befehl über die zur Unterdrückung der Revolution nach Suddeutschlandentsendeten Truppen und bewältigte den Aufstand in Baden ^nd derPfalz. 1857 übernahm er für seinen schwer erkrankten Bruder, FriedrichWilhem IV., die Regentschaft und bestieg nach dessen Tode rm sichre1861 den Thron. Seine feierliche Krönung fand am 18. October

esselben Jahres zu Königsberg statt.

Seine Gemahlin, August«, eine weimarische Prinzessin, schenkte

ihm zwei Kinder, Friedrich Wilhelm, am 18. Oeiober 1831 geboren,den künftigen Thronerben, und Louise, am 3. Deeember 1838 geboren,

jetzige Großherzogin von Baden.

Höcker, KrieZ.

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