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DEUTSCHE KUNST.
auf Fürbitte der Maria das Gebet des frommen Mönchs erhört, der, voneinigen seiner Ordensbrüder umgeben, unten am Altar kniet. Rosen lie-gen vor ihm am Boden und auf dem Altare. Als der Carton zu diesemGemälde, zugleich mit dem der Kreuzigung Christi von Cornelius, in Mün-chen ausgestellt war, bemerkte man, mehr noch, als vor dem Bilde selbst,dafs eine gewisse weiche Anmuth der Grundcharakter davon sei, der inden schwebenden Engeln höchst anziehend, bei den Mönchen indess nichtvon gleicher Wirkung ist.
DIE ITfDUJLGEJfZ DES HEILJGEJT FRANCISCUS.
Geschnitten von Vogel in Berlin.
Kurz nachher erwarb eine edle Freundin der Kunst, Fräulein Linder ausBasel, eine Anzahl Zeichnungen von Overbeck, die grofsentheils zu seinenbesten Werken, und somit zu den schönsten Zeugnissen für die neue Kunstgehören. In diesen Zeichnungen, von denen einige vortrefflich lithographiertsind*, zeigen sich die Vorzüge Overbecks um so glänzender, als es ihm
* Chrislus als Knabe im Tempel, die Erweckung von Jairi Töclitcrlein, beide von J. C. Koch.