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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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ROM.

»Dänischen Protestanten« für das Denkmal des beinahe heilig gehaltenenPapstes ohne allen Zweifel vorgezogen haben. Leider ist der Erfolg die-ser Unternehmung nicht ganz so glücklich gewesen, als es dem Künstlerund der Sache selbst zu wünschen war: bei der Aufstellung des Ganzenin der Peterskirche zu Rom ergaben sich mehrere unvorgesehene Schwie-rigkeiten, so dafs der Gesammteindruck des in allen einzelnen Theilen vor-trefflichen Werkes schwächer ist, als er an der Stelle nothwendig seinsollte. Der heilige Vater sitzt, angethan mit dem vollen päpstlichen Ornat,das würdige Antlitz unter dem Druck des Alters und auch wohl der hohenTiara gebeugt, auf einem Throne, die Rechte segnend erhoben, die Linkeim Schoofs, über dem Eingange zu seinem Begräbnis. Zu beiden Seitendieses Einganges stehen zwei weibliche Figuren: die himmlische Weisheit,durch Bibel und Eule, und die göttliche Stärke, durch die Löwenhaut undKeule am Boden kenntlich; neben dem Thore aber sitzen zwei geflügelteGenien, der eine mit dem geschlofsenen Lebens- oder Tagebuche des Pap-stes, der andre mit dem abgelaufenen Stundenglase.

Die Reiterstatue des Polnischen Fürsten Poniatowski, schon seit 1818vom General Mokronowski, dem Urheber dieses Denkmals, Thorwaldsenübertragen, und Ursache eines Besuchs desselben in Warschau 1820, istnach dem Motiv des Marc-Aurel auf dem Römischen Capitol ausgeführt,nachdem ein früherer Entwurf, der eine Anspielung auf die Todesart desFürsten nach der Leipziger Schlacht 1813 (er ertrank bekanntlich in derElster) enthielt, und der ihn, das zögernde Pferd zum Sprunge über denFlufs anspornend, darstellte, nach dem Wunsche der Familie aufgegebenworden. Der Fürst sitzt, in Römischer Feldherrntracht, der nur der Pol-nische Adler als Nationalzeichen aufgedrückt ist, das Schwert in der ge-bietend ausgestreckten Rechten, auf dem ruhig vorschreitenden Rosse; dieLinke hält die Zügel. Ruhe und Würde sind das Gepräge dieses Bildes,das, in Erz gegofsen, im Mai 1830 in Warschau aufgerichtet worden.

So grofs die Vorliebe für antike Darstellweise, so stark die Abneigung