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HAMBURG.
München erworben. Seine geistreiche Auffafsung des Lebens, seine glück-lich gewählten Hintergründe haben ihm bereits viel Gunst und Anerken-nung erworben*.
FRANZ COCCHI, geboren zu Budrio bei Bologna, ist ein Zögling derAkademie dieser Stadt, und im Jahre 1823 zum Ehrenmitgliede derselbenernannt worden. Seit 1822 ist er beim Theater in Hamburg als Decora-tionsmaler angestellt, und entwickelt in diesem Fache ein sehr ausgezeich-netes Talent. Ich habe im September 1839, als ich von Helgoland zurück-kam, architektonische Zeichnungen bei ihm gesehen, die Geschmack undbedeutende Erfindungsgabe zeigten.
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PHILIPP OTTO RUNGE, gestorben 1810 in Hamburg im 34sten Lebens-jahre. Er war einer der ersten, welche die Kunst wiederum zu heben such-ten; dieser Meinung sind wenigstens seine Bewunderer. Seine allegorischenDarstellungen der vier Tageszeiten sind im Jahre 1808 radiert, und miterklärendem Texte von Görres erschienen. Er hatte einen Sohn, der sichgleichfalls der Kunst widmete, und zwar der Bildhauerkunst unter Tieck,und im Jahre 1839 in St. Petersburg, ebenfalls im 34sten Jahre, verstarb.Des Vaters hinterlafsene Schriften wird Herr Perthes in Hamburg nächstensherausgeben, der in seiner so eben (März 1840) erschienenen Ankündigungdem Talente des Verfafsers als Künstler und Schriftsteller sehr grofses Lobertheilt. Dieses Buch wird mehrere Steindrücke nach Bildwerken des Künst-lers enthalten. Ich kenne von seinen Werken nur die vier Tageszeiten:aber hienach und nach den in jener Ankündigung mitgetheilten Auszügenseiner Schriften zu urtheilen, finde ich, dafs es ihm an Deutlichkeit fehlt.Die Wendung seiner Vorstellungen und die Natur seines künstlerischen Ta-lentes ziehen mich nicht sonderlich an: seine Bewunderer aber sind zahl-reich, und ich ersuche meine Leser, es mit diesen zu halten.
Eine Beurtheilung der Kunstausstellung in Karlsruhe (Kunstblatt vonSchorn, 1839, No. 6.) macht uns mit dem Maler JULIUS PRÖMMEL aus
* Hier endet die Mittheilung des Herrn von Rumohr.
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