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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

h) ALBERT WOLFF, aus Strelitz in Mecklenburg, Pensionair des Grofs-herzogs, und seit 1833 in Rauchs Atelier. Die Unschuld, ein vom Kunst-vereine bei ihm bestelltes, und 1838 zur Ausstellung gebrachtes Marmor-bild, und eine herrliche Büste des Herzogs Karl von Mecklenburg, in Mar-mor und in Bronze, gehören zu seinen vornehmsten Arbeiten.

*) KARL STEINHÄUSER, aus Bremen, gegenwärtig in Rom.

Ar) ERNST RIETSCHEL, aus Pulsnitz, war in Rauchs Werkstatt von 1826bis 1833. Er befindet sich gegenwärtig in Dresden. Sein grofses DenkmalKönigs Friedrich August von Sachsen, in Bronze, weist ihm unter den Bild-hauern unserer Zeit eine der ersten Stellen an. Siehe das Kapitel Dresden.

Seine Basreliefs im Innern und an der Aufsenseite des Universitätsge-bäudes in Leipzig sind ebenfalls sehr bedeutende und sehr schöne Werke.

I) FRIEDRICH DRAKE, aus Pyrmont, arbeitet noch gegenwärtig inRauchs Atelier. Man hat von ihm eine Menge niedlicher Bildnisse im Klei-nen, z. B. von Schinkel, Rauch, Alexander von Humboldt, Wilhelm vonHumboldt, und Anderen. Man rühmt sein grofses bronzenes Standbild desgelehrten Justus Moser in Osnabrück; dafselbe hat 1\ Fufs Höhe. Auchhat er viel Büsten verfertigt. Sein Basrelief, welches die Caritas darstellt,ist eine seiner besten Compositionen. Hieneben der Steindruck.

m) GUSTAV BLÄSER, aus Köln, seit 1834 in Rauchs Werkstatt. Man hatunter andern von ihm die Bildnisse des Malers Lefsing und Wilhelm Schadows.

n) ANGELICA FACIUS, aus Weimar. Sie kam 1827 in Rauchs Atelier,und lebt gegenwärtig in Weimar, wo sie Denkmünzen schneidet. Sie warRauch durch Göthe empfohlen worden.

Wollte man Rauchs Talent mit dem Talente irgend eines namhaften Künst-lers früherer Zeiten vergleichen, so möchte ich zwischen ihm und Vi-scher Ähnlichkeit finden, versteht sich, unter Anerkennung einer erhabene-ren Richtung bei Rauch. Seine Werke haben ein geschichtliches Gepräge,und unterscheiden sich sehr von der Antike. Wenn man, nach den unterden Künstlern und Kunstliebhabern allmälig durchgedrungenen Vorstellungen,