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BERLIN.
JOT KOBURG.
34) Das Herzogliche Schlofs.
m ST. PETERSBURG.
35) Die Kapelle der Kaiserin im Garten bei St. Petersburg.
36) Entwurf zu einem Schlofse für den König von Griechenland;
37) desgleichen zum Schlofse und zur Kirche in Krzeszovice bei Kra-kau, einem Landgute des Grafen Potocki.
38) Entwurf zum Schlofse des Grafen Dzialynski, zu Kurnik bei Posen.Der Entwurf zum Schlofse des Königs von Griechenland auf der Akro-
polis ist im reinsten Styl erdacht, ist klassisch in der antiken Bauart, undzugleich das anmuthigste von Allem, was die neuere Kunst dem Zeitalterdes Perikles nachgebildet hat.
Ich weifs nicht, wie dieser Entwurf von der Griechischen Regierung hin-sichtlich der Kunst beurtheilt worden ist: ich für mein Theil kenne nichtsreineres, anmuthigeres, geistreicher ausgedachtes, nichts was der Ortsbe-schaffenheit, sowie den sich daran knüpfenden Erinnerungen mehr ange-mefsen sein könnte; nur mufs ich gestehen, dafs dieser Entwurf durchdie darin herrschende Pracht mir nicht im Einklänge scheint mit den ob-waltenden Umständen und mit den Hülfsquellen des Landes.
Ich habe bei Schinkel einen andern Entwurf von grofsem Reichthumeund hoher Schönheit gesehen, nämlich zu dem Palaste der Kaiserin auf derHalbinsel Krim. Dieser Entwurf ist ein neues Beispiel der bewunderns-würdigen Harmonie, welche Schinkels geniale Schöpfungen durch seinenGeschmack und durch sein Künstlergefühl erhalten. Dies Unternehmenscheint aber auch aufgegeben zu sein.
Die Anzahl der Schüler Schinkels läfst sich nicht genau angeben, abersie ist sehr beträchtlich; er selber nennt vorzugsweise die Herren BUSSE,STÜLER, BERGER, BÜRDE, PERSIUS, SCHADOW, STRACK, SCHEPPIG,