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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

Gefängnisse (eine Anspielung auf die Gefangenhaltung des Papstes durchNapoleon), und die Herausgabe der Provinzen. Von der letzten Medaille, zuwelcher ihm der Heilige Vater fünfmal gesefsen hatte, wurden 2000 Exem-plare geschlagen. Aufserdem hat er dort folgende Medaillen geschnitten:das Bildnis des Directors Lethiere, mit der Facade der Akademie auf derKehrseite; das Bildnis Ludwigs XVIII. mit einer Minerva auf der Kehr-seite; eine andre kleinere Medaille mit demselben Bildnisse, und eine aufThorwaldsen. In Neapel erhielt er den Auftrag zu einer Denkmünzeauf den Brand des S. Carlo-Theaters. Im Juni 1817 verliefs er Rom, umsich nach Berlin zu begeben, wohin er als erster Münzmedailleur berufenworden war. Er ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, und seit1824 Hofmedailleur. Auch die Akademie St. Lucas in Rom, und mehrereandere Societäten zählen ihn zu ihren Mitgliedern. Unter der grofsen An-zahl der von ihm gefertigten Denkmünzen nenne ich als, meinem Urtheilenach, die schönsten: die auf Alexander von Humboldt, die auf die Geburtdes ältesten Sohnes des Prinzen Karl von Preufsen, und die auf den Staats-minister und General-Postmeister von Nagler.

Brandt hat in seinem Fache dem Preufsischen Staate grofse Dienste ge-leistet, und seine Kunst verdankt ihm mehrere wichtige Verbefserungen.Sein Künstlerruf ist nicht minder grofs, als sein Verdienst.

XXV. XXVI. XXVII.

GERST, GROPIÜS, KÖHLER.

Decorationsmaler, und alle drei in diesem Fache sehr geschickt.