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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.XXII.

SCHULTZ (ERDMANN), AUS BERLIN; JETZT (1839) 29 JAHR ALT.Ein Schüler Völckers. Sein Ruf kömmt dem seines Meisters fast gleich.

XXIII.

VÖLCKER (G. W.), AUS BERLIN; GEBOREN 1775, UND SEIN SOHN

OTTO VÖLCKER.

Völcker, der Vater, erlernte die Blumenmalerei in der Porzelanmanu-factur, wo er seitdem sein Talent mit Erfolg geübt hat. Diese König-liche Fabrik ist von jeher eine gute Schule für Blumenmalerei gewesen, undVölcker hat sie noch mehr gehoben. Er leistet in seinem Fache Ausge-zeichnetes, besonders wenn er sich nicht an zu grofse Gemälde macht; denndie Blumenmalerei überhaupt verträgt, meiner Meinung nach, keinen zuausgedehnten Maafsstab. Er hat eine Unzahl Bestellungen von Seiten desHofes ausgeführt, und ich glaube, es ist kein Palast, der nicht eine odermehrere Arbeiten von ihm aufzuweisen hätte.

Er ist Mitglied der Akademie und Director der Malerei an der Porze-lanmanufactur. Zu seinen Schülern gehören E. Sager, Erdmann Schultz,Schmaltz, Pofselt, Hering, Rosenzweig, sein Sohn Wilhelm Völcker, dieLandschafter Schirmer, Hintze und sein anderer Sohn Otto. Der letzte,dessen wir schon unter den Landschaftsmalern gedacht haben, trat später inBlechens Atelier, und hat kürzlich eine Reise nach Italien gemacht. Einegrofse Landschaft von ihm, die im Jahre 1836 auf der Ausstellung erschien,hat mir eine sehr hohe Meinung von seinem Talent erweckt; es ist einereiche, lachende und frische Waldgegend bei Dessau.