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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

darstellt. Der Anblick der im Jahre 1836 in Berlin ausgestellten GemäldeWatelets und Gudins bewog ihn zu einer Reise nach Paris. Er wollte sichin der Französischen Art zu malen versuchen; was ihm auch gelungen ist.

XX.

VÖLCKER (OTTO), AUS BERLIN: GEGENWÄRTIG (1839) 29 JAHR ALT.

Wiewohl noch jung, wird er doch schon zu den ausgezeichnetesten Land-schaftern Berlins gezählt. Er ist ein Sohn des Blumenmalers, und kömmteben von einer Reise nach Italien zurück. Seine im Jahre 1838 zur Aus-stellung gekommene Mühle hat mir lobenswerth geschienen; weniger befrie-digte mich seine grofse Landschaft: der Garda-See bei Desenzano. Mag manimmerhin sagen, dafs in Italien die Luft oft rothe Färbung habe, dafs dieGegenstände daselbst sich in so viel Wärme und Glanz kleiden, dafs dasWafser unter diesem zauberischen Himmel in solcher Bläue erscheine: ich,meinestheils, kann dieses alles nicht finden, und diese Vertheidigung sol-cher Unwahrscheinlichkeiten und Übertreibungen wird mich nimmer über-zeugen. In der Kunst wird man schwer einem einreden, dafs etwas wahrist, wenn es unwahr erscheint.

Ein Künstler, auf dessen Meinung ich grofses Gewicht lege, hat die Be-merkung an Völcker gemacht, dafs er nur zu oft die örtlichen Tinten über-treibe, und die Halbtinten nicht gewahre, die dem Ganzen Übereinstimmunggeben.

Man hat mir noch als zu eben diesem Fache gehörend und als talent-volle Künstler genannt: Gerst, Lütke (Seestücke), Roch, Töche (einen Schü-ler Blechens).