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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

XLIV.

SCHULTZ (HERMANN), AUS DER PRIEGNITZ; JETZT (1839)

23 JAHR ALT.

Durch den ihn beseelenden Eifer hat er in Wachs Atelier reifsende Fort-schritte gemacht, und binnen sehr kurzer Zeit vermochte er Compositionenhervorzubringen, die nicht ohne ein gewisses Verdienst waren. Seine er-sten Arbeiten waren: ein Ritter und eine Nymphe, nach einer Legende; undeine junge Italienische Frau mit einem kleinen blinden Knaben vor einemAltar der Heiligen Jungfrau. Ein ihm angeborenes Talent für die Bildnis-malerei, und seine landschaftlichen Studien unter dem Professor Blechen,haben nicht wenig dazu beigetragen, ihm den Weg zur Geschichtsmalereizu bahnen. Im Jahre 1834 betrat er Wachs Atelier.

XLV.

SIEBERT (ADOLF), AUS BRANDENBURG AN DER HAVEL.

Er war taubstumm, und begabt mit einem ausgezeichneten Talente undeinem liebenswürdigen Charakter. Bei der Preisbewerbung im Jahre 1829erhielt er den ersten Preis, und ging damit im Jahre 1830 nach Italien, woer zwei Jahre darauf starb. (S. Band I, Seite 59.)

Auf der Berliner Ausstellung von 1832 soll ein sehr schönes Gemäldevon ihm gewesen sein, welches sich bei seinem Vater in Brandenburg be-findet. Es stellt den Abschied des jungen Tobias und seiner Frau von sei-nen Schwiegereltern vor, mit Figuren in halber Lebensgröfse.

Bevor er Wachs Atelier verliefs, malte er Dädalus und Ikarus. Mitseinem Jupiter und Mercur bei Philemon und Baucis erwarb er den akade-mischen Preis. Er hat viele Studien und Skizzen gemacht, die sich ebenfalls