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BERLIN.
XXXIX.
REMY (AUGUST), PROFESSOR, AUS STETTIN; GEGENWÄRTIG (1839)
38 JAHR ALT.
Eine mit ihren Kindern am Meeresstrande der Rückkehr des Gatten har-rende Fischerfrau schien mir unter seinen Gemälden der Ausstellung von1836 die günstigste Meinung von diesem Künstler zu begründen; aber seinedrei Frauen am Grabe Christi haben mich wenig angesprochen. Auf der-selben Ausstellung sah man auch mehrere Bildnisse von ihm. Dieser Künst-ler hat das Verdienst, sich stets von aller Geziertheit entfernt zu halten,aber er treibt den Mangel an aller praktischen Geschicklichkeit und an allemFarbenzauber mitunter zu weit. Der herrschende Geschmack übt seinenEinflufs auf uns stets mehr oder weniger aus, und Remy entfernt sichvon demselben in dem Maafse, dafs es uns schwer wird zu würdigen,was in seinen Werken Wahres und Liebenswürdiges ist.
XL.
RITTER (KARL), AUS KOLBATZ IN POMMERN; GEGENWÄRTIG (1839)
22 JAHR ALT.
Er besucht das Wachsche Atelier erst seit 1834, ist voller Eifer, undverspricht Fortschritte.
XLI.
ROSENFELDER (K. L.), AUS BRESLAU; GEBOREN 1813.
Sein Lehrer Hensel hält ihn für einen sehr hoffnungsvollen jungen Mann, imBesitz aller zu einem ausgezeichneten Künstler erforderlichen Eigenschaften.